Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 Kleine Oase

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BeitragThema: Re: Kleine Oase   Mi Jan 16, 2013 12:04 pm

<--- Schattenclan Lager

UNterwegs war sie langsamer geworden.
Bei der Oase angekommen schlich sie auf dem Schnee voran. Da sie recht leicht
war trug sie die dünne Eisschicht darüber ganz gut und ließ sie nicht versinken.
Sie kauerte sich hinter einem kahlen Busch nieder. Die einzige Möglichkeit ihren Pelz in dieser Jahrszeit zu verstecken.
Lange kauerte sie so da und wartete aufmerksam auf eine Bewegung.
Letzendlich ließ sie eine im Schnee ihre Hinterläufe anspannen.
Sie verlagerte sich nach hinten und als eine magere Felsmaus ihren Kopf aus den Schnee
streckte, sprang sie über den Busch hinweg, krachte auf der anderen Seite tief in den
Schnee, sprang jedoch wieder aus ihm raus und erwischte noch in letzem Augenblick den Nacken der Maus um sie rauszuziehen.
Ihre kräftigen Kiefer presste sie stark aufeinander und brach dem kleinem Beutetier das Genick. Sie legte sie ab und baute einen Schneehügel darauf, um sie wieder zu finden. Sie wartete noch auf Tintenpfote und Sonnenherz, falls die letztere gefolgt war.
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BeitragThema: Re: Kleine Oase   Do Jun 13, 2013 11:12 am

<---- SC lager

Endlich schien auch mal die Sonne, obwohl der Boden noch nass vom ganzen Schnee war, konnte man sehen das die Blattfrische gekommen war. Ich suchte mir einen guten Platz um auf Feuerschnee zu warten. Dieser Ort sah mehr zum jagen geschaffen aus, also wurde das wohl nichts mit kämpfen.
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BeitragThema: Re: Kleine Oase   Do Jun 13, 2013 11:13 am

Out: Bitte längere Posts
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BeitragThema: Re: Kleine Oase   Mo Jun 17, 2013 10:06 pm

<--SC Lager

Meine Bewegungen waren geschmeidig,mein Gang beschwingt. Ich genoss jede Sekude, die ich in der Nähe von Pilzschleier verbringen durfte. Nicht umsonst hatte ich die fruchtbare Region mit dem samtenen Wasser gewählt, in dem sich die Sonne spiegelte. Das sattgrüne Gras fühlte sich weich unter meinen Ballen an und die Luft war getränkt von Geruch von schweren aufspringenden Blüten. Langsam schlich ich bis zur Oase, tauchte eine Pfote in das kühle Nass und wischte ein paar Spritzer neckisch in die Richtung meiner besten Freundin. Wenn wir so herumalberten fühlte ich mich fast wie in Kindertagen- nur dass neben mir eine bildschöne Kätzin stand, deren Geruch mich betörte. Er hing schwer in der Luft, und das Gefühl in mir regte sich wieder. Langsam trat ich zu ihr, und schaute ihr tief in die blauen Augen. Ich war so nah, dass ich ihren süßlichen Atem spüren konnte, und ein Lächeln ging über mein Gesicht.
,,Es kommt mir vor, als wäre es erst gestern gewesen dass die kleine Pilzjunges zu mir in den Heilerbau kam.." begann ich leise und mit du Klee Stimme zu sprechen. Die Sonne beschien den Pelz meines Gegenübers, sein glänzen steigerte meinen Puls. Ich warf mich grinsend auf sie, und drückte sie sanft zu Boden, wie wir es als Junge immer getan hatten. Ein leise Lachen durchdrang die Stille, die nur von den Geräuschen der Natur durchbrochen wurde.
,, Ich weiß die letzte Zeit war schwierig.." murmelte ich und seufzte. ,,Aber dennoch werde ich immer bei dir bleiben, Pilzschleier..." meine Gedanken rasten, die Wärme ihres Körpers, ihre bloße Anwesenheit trieben mich in den Wahnsinn. Ich kam näher, atmete tief ihren Duft ein, was meine Gedanken berauschte. Ich begehrte sie mehr als alles andere, wollte sie spüren, ihre Haut, ihren Pelz, ihre Lippen. ,,Ich.." murmelte ich Rau und heiser vor Verlangen, doch in der nächsten Sekunde schreckte ich geschockt zurück. Was hatte ich da getan? Verlegen wandte ich mich um, war fast schon traurig ihre Nähe verlassen zu müssen. Angespannt räusperte ich mich. Ich drehte langsam wirklich durch. ,,Äh, wie sollten jagen gehen... Willst du anfangen?"
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BeitragThema: Re: Kleine Oase   Di Jun 18, 2013 7:02 pm

Cf: SchattenClan-Lager

Als ich ankam, war mein Schüler schon da. Gut so, dann kann ich überprüfen, ob er wirklich aufmerksam ist! Langsam schlich ich mich von hinten an den schwarzen Kater an. Dabei fielen mir Pilzschleier und Flammenherz auf, die - so weie es aussah - ihre Ruhe haben wollten. Was läuft denn da? Energisch schüttelte ich meinen Kopf. Darum konnte ich mich später noch kümmern.
Ich ließ meinen Blick zu meinem schwarzen Schüler gleiten und tapste langsam, eine Pfote vor die andere setzend von hinten auf ihn zu. Er sah gelangweilt aus, aber das würde sich ändern. Ohne ein Geräusch sprang ich ihn von hinten an und schmiss ihn zu Boden. 
Dann stellte ich meine Pfoten auf seine Brust und knurrte: "Bist wohl unaufmerksam gewesen, was?" Damit ließ ich von ihm ab. "Du musst imer wachsam bleiben und auf Geräusche und Gerüche in deiner Nähe achten. Du hättest mich riechen müssen!"
Ich setzte mich hin und brachte mein zerzaustes Brustfell wieder in Ordnung, bis er sich wieder aufgerappelt hatte, - ließ meinen Schüler jedoch nicht aus den Augen, da ich mit einem Angriff seinerseits rechnete.
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BeitragThema: Re: Kleine Oase   Di Jun 18, 2013 9:17 pm

Dies war der schönste Ort im SchattenClan Territorium, den er hätte auswählen können - und er tat es. Verträumt blickte ich auf's Wasser, das funkelte wie das Sternenvlies, wie mit einem Silber- und Goldfilm überzogen, unberührt und versteckt. Ich hörte Flammenherz' Miauen neben mir. Er brachte mich zum Lächeln, aber mein Blick verlor sich in der Ferne. 
Plötzlich wurde ich umgerissen und ein kleiner Schrei entfloh meiner Kehle, da mein Herz einen Satz gemacht hatte und nun gegen meine Brust hämmerte. Mein Freund schien das wohl lustig zu finden und lachte fröhlich. Ich konnte nicht anders - ich musste mitlachen. Dann wurde seine Miene ernster und ich bewegte mich nicht, sprach nicht. Sein warmer Atem streifte meinen Hals und ein Schauer zog mir über den Rücken. Sein Blick fing den meinen und hielt ihn fest. Ich konnte meinen Blick nicht mehr von seinem Gesicht abwenden. Meine glücklich funkelnden Augen wanderten von seinen blattgrünen Augen über seine perfekte Nase, bis hin zu seinem Mund. Reiß dich am Riemen, Pilzschleier!, ermahnte ich mich. Diesen Patzer durfte ich mir nicht erlauben! ,, Ich weiß, die letzte Zeit war schwierig... aber dennoch werde ich immer bei dir bleiben, Pilzschleier...", sagte er. Sah ich da etwas wie Verlangen in seinen Augen aufblitzen? "Ich würde dich sowieso niemals gehen lassen", hauchte ich nahe an seinem Gesicht und wollte ihn gerade auf die Wange küssen, da zuckte er erschrocken zurück. Frust breitete sich in mir aus. Lag es an mir? Wollte er etwa nicht, dass ihn küsste? Mein bester Freund räusperte sich peinlich berührt und stammelte etwas davon, dass wir jagen wollten. Damit lag er ja so was von richtig. Ich jagte sehr wohl in diesem Moment. Ich war auf Flammenjagd. 
"Nein", sagte ich mit fester Stimme.  "Ich will nicht, dass du dich immer selbst an Dingen hinderst." Ich lief auf ihn zu, bis ich ihm wieder nahe war und sich unsere Nasenspitzen erneut fast berührten und legte meine Wange an die seine. Ich wollte hören, was er sagen wollte. Komm schon, sag es. Bitte, flehte ich in Gedanken. 
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BeitragThema: Re: Kleine Oase   Di Jun 18, 2013 9:49 pm

Mein Körper war sonheiß, dass mein Pelz wirklich glühte wie die Farbe, die mir meinen Namen gegeben hatte. Das Blut rauschte in meinen Ohren, und mein Herzschlag raste förmlich in meinem Körper. Pilzschleier war der Bewegung nicht ausgewichen, im Gegenteil, ihr bebender Körper war dicht an dem meinen geblieben. Ich war nahe an dem Rand die Kontrolle zu verlieren. Die Begierde war nicht mehr aufzuhalten, die durchschoss meinen Körper wie der Flügelschlag eines Vogels. Ich versuchte nervös, all dies zu verbergen, meine Gedanken zu vertreiben und aufzuhören mit dem Unsinn. Tatsächlich kühlte mein Gemüt etwas ab, als ich den Blick auf den Horizont richtete, und tief durchatmete. Die frische Frühlingsluft lenkte mich von dem ab, dem ich die ganze zeit davonrannte. Doch wie immer hatte ich die Rechnung ohne Pilzschleier gemacht. Sie kam auf mich zu, meine grünen Augen flehten, sie solle bleiben wo sie war. Doch sie blieb nicht stehen. Ihr sanfter Körper drückte sich an meinen, ihr Duft vernebelte meine Gedanken, es war wie eine Droge.Als sie ihre Wange an meine legte, versuchte ich vergeblich, mich abzuwenden.
,,Pilzschleier, nein..." murmelte ich, doch es war zu spät. Ich hatte keine Kontrolle mehr über mich selbst. Der Rausch kehrte schneller als zuvor zurück und war heftiger als zuvor. Ich war nicht mehr Herr über meine Glieder. Als ich verzweifelt, doch gleichzeitig aufgebracht aufstöhnte und sie mit mir zog. Sanft, doch voller unerfülltem verlangen, schon ich sie in eine blickgeschützte Ecke, unter große, wunderschöne Trauerweiden. Doch ich hatte nur Aufmerksamkeit für die Kätzin an meiner Seite, während ich in ihren wundervollen Augen versank. Unter den Bäumen angekommen zitterte mein Körper vor Ungeduld.mein Atem ging stockend,  meine Flanken bebten. Ich konnte es nicht mehr aushalten. Ich verlor die Beherrschung
Fast schon stürzte ich mich voller Zärtlichkeit auf Pilzschleier. Ich drückte meine Nase auf ihre, und ,,küsste" sie so innig dass es mir den Atem raubte. Ich presste mich an sie, fuhr über jeden einzelnen Zentimeter ihres Körpers und weichen Fells, das golden im Licht schimmerte. Unaufhaltsam bedeckte ich ihre Schnauze, Hals, Nase und Wangen mit ,,Küssen". Der Rausch nahm überhand, posierte stark in mir. Zärtlich und voller liebe begann ich an ihrem Ohr zu knabbern. Ihr Duft war so verführerisch, ganz anders als sonst. Sie sah so wunderschön aus, dass ich immer wieder mit rauem Atem mit der Schnauze an ihren Hals fuhr, Sie an mich zog. Ich wollte mehr, immer mehr von ihr...

Out: Keine Angst, die beiden werden keine Babys machen!;D
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BeitragThema: Re: Kleine Oase   Fr Jun 21, 2013 11:02 pm

Es herrschte unerträgliches Schweigen. Meine Augen suchten flehend nach Antwort in den meines Freundes. Dieser schien mit sich selber einen unerbittlichen Kampf zu liefern und tat mir beinahe leid. Dies war einer dieser Momente. Ein Moment der Stille vor dem Sturm, der Hoffnung und Bangen, des Lechzen nach Klarheit. Ein Moment, in dem man das Hier und jetzt am deutlichsten spürt, weil alles davon abhängt. Ein Moment der Liebe und des Mutes. Die Kunst bestand darin, über seinen eigenen Schatten zu springen. Ich hatte es bereits geschafft, doch Flammenherz war noch nie der Typ Katze gewesen. Er hatte sich kaum verändert. Nein, dachte ich. Er ist schöner geworden. Und attraktiver, begehrenswerter. Instinktiv kniff ich verführerisch ein wenig die Augen zusammen. 
Manchmal gibt es keine Worte für die Liebe. In seinen Augen loderten Flammen. Flammen so heiß und anziehend. Er stand in Flammen. Er liebte, ich liebte. Das Feuer wurde größer und immer größer, erst leckte es nur an mir, dann griff es auf mich über, bis wir beide lichterloh brannten, entflammt waren vom Feuer der Liebe. Flammenherz ... Ich zog mich näher an ihn heran, wollte ihm so nahe sein wie nie zuvor. Verlangen durchströmte meinen Körper und so landeten wir nur wenige Sekunden später unter einer wunderschönen Trauerweide. Er begann meinen Körper mit "Küssen" zu bedecken. Überall. "Rrrrr", knurrte ich spielerisch und knabberte mit meinen spitzen Zähnen an seinem Ohr, zupfte daran. "Flammenherz", hauchte ich und hielt inne, "ich liebe dich. Habe ich immer. Werde ich immer." Aus ehrlichen Augen blickte ich ihn an. Ich musste schon seit jeher mehr für ihn empfunden haben als nur Freundschaft. Wie schnell ich eifersüchtig geworden war ... wie anziehend ich ihn immer fand. Er war mein einziger Freund gewesen. Der einzige, der zu mir gehalten hatte - und auch der Erste. Immer meine Nummer eins. Ich spürte seinen Atem, seinen Herzschlag. Ich genoss seine Nähe und die Liebe in vollen Zügen. So, wie ich es insgeheim immer gewollt hatte. 

OUT: Nein, so viel Anstand muss ein ;D
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BeitragThema: Re: Kleine Oase   Sa Jun 22, 2013 10:52 pm

Es war der Rausch. Der Rausch der Gefühle der mich ergriffen hatte, und den ich mir doch nie eingestehen wollte. Pilzschleier war die einzige Kätzin die ich begehrte. Die einzige, dessen Nähe meine Flanken Beben, dessen Duft meinen Atem Stocken ließ. Ich konnte mich nicht kontrollieren, mein Körper hatte sie immer gewollt, nur sie. Ich presste meinen ganzen Körper an sie, wollte alles an ihr spüren. Ihr knabbern an meinem Ohr machte mich rasend und fast wahnsinnig. Die Luft war schwül und warm, doch alle Gedanken kreisten nur um die wunderschöne Kätzin in meinen Pfoten.
Ich konnte die Realität nicht fassen. Doch ich weißte, dass es kein Traum sein konnte als ich immer wieder meine Schnauze zärtlich an ihre drückte und heiser schnurrte. Ihre Worte ließen mich entgültig den Hält verlieren.
Sie liebte mich.
Diese Aussage brannte sich in mir ein und pochte in meinem Herzen. Der Rausch nahm noch mehr zu. Ich hörte das Blut Rauschen in meinen Ohren, ließ von ihr ab, nur um sie herumzustreifen, dem Verlangen, der unendlichen Versuchung nachzugehen, meinen männlichen Instinkten die Oberhand zu lassen. Ihr Blick war so verführerisch, ihre weiblichen Reize zu mächtig...

Ich taumelte zurück, mein Atem ging schwer und heftig. Ich schaute auf meine Pfoten und realisierte, was ich da gerade tuen sollte. Ich war im Begriff, mit meiner besten Freundin Junge zu zeugen, aus eigenem, egoistischen Verlangen. ich war zu schwach gewesen, hatte ihrem Körper nicht Wiederstehen können. Ja, ich hatte sie dazu gebracht, sie verführt. Nein, sie liebte mich nicht wirklich. Und ich? Ich begehrte sie so sehr, dass ich immer noch kaum unter Konteolle zitterte. Wie ein ausgehungertes Tier wollte ich mich wieder auf sie stürzten, einfach nachgeben und mein Verlangen befriedigen. Ich schloss die Augen vor Schmerz. Nein, ich dürfte meiner Pilzschleier nicht wehtuen. Das alles war ein riesiger Fehler.
,,Es...es tut mir leid.." sagte ich gebrochen und schluckte hart. Mein Körper brannte immernoch so eiß wie aus Feuer, und ich stolperte rückwärts.ich hatte alles zerstört. Ich war ein Monster. Mit verzweifelten Augen wandte ich mich um und rannte. Rannte davon, wie ich Mäusehirniger Kater es immer Tat. Rannte davor, meinem ein und alles weh zu tun. Und rannte, um der Versuchung so widerstehen. Wie erbärmlich schwach ich doch war.


------> Oststrand
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BeitragThema: Re: Kleine Oase   Do Jul 04, 2013 4:42 pm

cf: kleines Waldstück Abseits

Nur kurz setzte Otterkralle seine Pfoten auf die harten Felsen bevor er wieder ins Wäldchen zurück kehrte um zur kleinen Oase zu kommen. Saftiges Gras säumte die Lichtung und jetzt schon konnte man die Beutetiere herumwuseln hören. "Hier ist die kleine Oase. Auch hier gibt es sehr viel Beute. Siehst du diese Türkentaube dort oben? Ich zeige dir wie man am besten Vögel jagt die auf Bäumen sind." Vielsagend zwinkerte der getigerte und schlich leise und elegant durchs Gras und sprang dann mit seinen kräftigen Hinterläufen auf einen Baum. Fest krallte er sich an der Rinde fest und zog sich auf einen Ast hinauf. Das Maul leicht geöffnet blieb er hockend auf dem Ast. Das Zwitschern der Vögel war zu hören und das Flattern kündigte an, dass die Taube schon bald wieder los fliegen würde. Auf dem Ast unter ihm war die große, aber dennoch schlank wirkende, Türkentaube die er vorher Südpfote gezeigt hatte. Otterkralle visierte den schwarzen streifen an ihrem Nacken an und schlich lautlos nach vorne. Direkt ober der Taube hielt der Kater inne, blickte nach unten und ließ sich geschickt fallen. Bevor die Taube die Gefahr auch nur Ahnen konnte war der Krieger auf ihr Gelandet und grub seine Krallen in das hellbraunbeigene Federkleid. Seine Kiefer schlossen sich fest um ihren Nacken bis sie unter ihm erschlaffte. Mit dem Vogel zwischen den Kiefern sprang er zu Boden, federte den Sprung ab und stolzierte zu seiner Schülerin zurück. Zufrieden ließ er den Vogel fallen. "Das ist eine Türkentaube. Man erkennt sie an ihrem hellen beige-braunen Fell das an der unterseite heller ist. Das markanteste aber ist der schwarze Ring an ihrem Nacken siehst du?" Mit einer ausgefahrenen Kralle deutete er auf den Ring an ihrem Nacken. "Tauben und insbesondere Türkentauben gibt es in unserem Territorium selten weshalb man es schon nutzen muss wenn man eine sieht." Otterkralle nahm die Taube wieder ins Maul und winkte mit dem Schweif als Zeichen zum Aufbruch. Er verfiel in einen raschen Laufschritt was ihn, dank der langen Beine einfach viel. Südpfote hatte es vermutlich schwerer mithalten zu können. Dann wird sie zumindest müde.

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BeitragThema: Re: Kleine Oase   Do Jul 04, 2013 10:23 pm

<-- kleines Waldstück abseits

Die Bäume lichteten sich und für eine Weile wich der moosige Boden wieder den vertrauten, roten Felsen des SchattenClanterretoriums, bevor sie erneut durch einen Mischwald trabten. Hier war allerdings der Boden anders. Moos fand man hier nur vereinzelt und langes Gras wiegte sich raschelnd hin und her.
Der Geruch der toten Maus erfüllte Südpfotes Nase und ihr lief das Wasser im Mund zusammen, aber sie fand keine Gelegenheit, um ihr vorlautes Mäulchen zu öffnen und zu fragen, wann sie essen durfte.
Schließlich hielten sie, als der große Tigerkater ihr erklärte wo sie waren und dass auch dieses Gebiet ein guter Jagdplatz war, ehe ein gurrender Vogel ihre Aufmerksamkeit erweckte.
Gebannt beobachtete Südpfote ihren Mentor, während er ihr demonstrierte, wie man eine Taube erlegte.
Sie legte die Maus zu ihren Füßen ab und wunderte sich darüber, wie geschickt und lautlos sich der muskolöse Körper Otterkralles durch das Gras und den Baum hinaufwandt.
Der Vogel war erlegt, bevor dieser mitbekommen hatte, was geschah. Hibbelig hörte die Tigerkätzin dem SchattenClankrieger zu, als er ihr erklärte, woran man die seltenden Türkentauben erkennen konnte und wollte, sobald er geendet hatte, sofort ihre Frage stellen, wann sie denn nun fressen durfte, aber da packte er schon seine Frischbeute mit den Zähnen und gab das Zeichen zum erneuten Aufbruch.
Südpfote ließ ein Seufzen hören, zog nochmal trotzig die blutige Nase hoch und schnappte sich ihre Maus.
Obwohl Otterkralle nun das zusätzliche Gewicht des toten Vogels trug, gab er ein recht zügiges Tempo vor, sodass die junge Schülerin mit ihren wesentlich kürzeren Beinen hinterher traben musste.
Eigentlich machte ihr das nichts aus, sie liebte das Rennen!
Nur nicht diesen Hunger in ihrer Magengegend.
Und den aufreizenden, dauerhaften Geschmack von der selbstgefangenden Beute auf der Zunge.
Und die allmähliche Erschöpfung in ihren Pfoten.
Die blutende Nase nicht zu vergessen.

--> SchattenClanlager
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BeitragThema: Re: Kleine Oase   Mo Jul 08, 2013 12:31 am

Mein Verlangen, meine Liebe, meine Lust loderten so hoch wie die Baumwipfel und hätten das ganze Donnergebirge umfassen können. Warm wir es nicht taten? Wieso er sich so beherrschte? Wieso mir es nichts ausmachte? Mir ging es nicht darum, mein Verlangen zu stillen. Ich wollte die Liebe geben und bekommen, nach der ich mich mein ganzes Leben lang gesehnt hatte. Seine Körperliche Nähe, die es bisher nur in Ansätzen gegeben hatte, unterbrochen durch peinliches Schweigen, Hüsteln und Wegschauen. Dem anderen bloß nicht zeigen, was man wirklich empfand - und schon gar nicht sich selbst. Nur auf den anderen achten, sich selbst vergessen. Die Effekte sollten ganz verschiedene sein, doch eigentlich waren sie die gleichen, als wenn man seinen Gefühlen Platz lassen würde: Man hatte nur Augen für den anderen.
Meine Worte verklangen und hingen in der Luft. Ich hörte Flammenherz' vertrauten Herzschlag und wollte nichts anderes, als ihn für immer neben mir zu wissen. Ihn zu spüren, zu riechen, zu hören. Morgens in den Kriegerbau rennen und wachrütteln, weil er mal wieder verschlief. Er empfand das gleiche für mich. Schon immer. Warum war ich so dumm gewesen und hatte es nicht realisiert? Doch jetzt war der Moment da. Und es brauchte keine Worte.

Plötzlich rappelte sich der Flammenfarbene auf und stammelte sich was zurecht. Ich sah in seinem Blick, dass etwas nicht stimmte. Ganz und gar nicht stimmte. Sofort schoss mein Adrenalinspiegel in die Höhe. Was würde jetzt passieren? Hatte ich was falsch gemacht? Er sagte, es täte ihm leid... Er stand vor mir, sah mich so wehmütig an, dass ich ihn am liebsten getröstet und ihm zärtlich über das Ohr geleckt hätte, aber er bewahrte den Sicherheitsabstand. "W-was tut dir leid? Dir braucht nichts leid zu tun! Das eben war das schönste, was mir je widerfahren ist!", rief ich verzweifelt. Was geschah hier nur? Eben noch im Paradies, wurde ich nun brutal hinausgezerrt und in eine karge Wüstenwelt verschleppt, in der es nur Hunger und Durst und ewige Einsamkeit gab. Und in dieser Welt ließ er mich zurück, als er sich eiskalt umdrehte und weglief. Die Blätter raschelten erst, dann war es totenstill. Sein Flammenfell war nirgends zu sehen und mir war klar, dass es mir nichts bringen würde, hinterher zu rennen. Ich konnte ihn nicht festhalten. Er wollte es wohl so. Mein Blick lag immer noch an dem Punkt im Blätterwerk, wo er verschwunden war. Ungläubig. "Das ist gerade nicht wirklich passiert, oder?", fragte ich mich mit einem kläglichen Klang in der Stimme, denn die Antwort war mir klarer als alles andere in diesem Augenblick: Ja.

Meine Pfoten trugen mich weg. Weg von der Vergangenheit, denn Flammenherz war einmal. Wie in Trance. Ich merkte nichts mehr, war wie betäubt. Wie in einem schrecklichen Alptraum, der mich jagte und jegliches Gespür für Realität und Unwirklichkeit nahm und schleifte mich weg von der Liebe meines Lebens.

----> SchattenClan-Lager
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BeitragThema: Re: Kleine Oase   So Apr 13, 2014 2:31 pm

cf: SchattenClan lager

Noch immer eng an Traumregen geschmiegt kam die kleine Oase schließlich in Sicht. Das hier sonst so satte, weiche Gras war bedeckt mit Schnee und langsam verließen die beiden Krieger den harten, felsigen Untergrund und traten näher. Otterkralle führte seine geliebte, seine Gefährtin seinen Schatz etwas abseits auf der Suche nach einem trockenen Flecken. Am Rande war eine kleine Höhle von der er wusste, dass damals, als der SchattenClan in dieses Gebiet gezogen war eine schildpattfarbene Streunerin mit ihren Jungen dort gelebt hatte dann aber 'verjagt' worden war. Vor der Höhle waren jetzt Sträucher gewachsen und so setzte sich Otterkralle auf den trockenen Boden und schmiegte sich zärtlich an Traumregen. "Ich werde alles tun um dich nie zu verlieren mein Engel, das verspreche ich dir." Hauchte er ihr ins Ohr und schloss abermals die Augen, genoss ihre Wärme. Zum jagen hätten sie schon noch Zeit da konnten sie ja jetzt erstmal nur nebeneinander sitzen, fern von den Blicken anderer Katzen und geschützt hinter den dichten Zweigen.

[kommt an, sucht eine trockene Stelle an einer verwucherten Höhle, gibt Traumregen ein versprechen, sitzt neben ihr]
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BeitragThema: Re: Kleine Oase   So Apr 13, 2014 3:02 pm

cf: SchattenClan-Lager

Ich kam als erste bei der kleinen Oase an und sah mich sofort um. Ich wollte eine gute Stelle finden, an der Beerenpfote trainieren konnte. Dann fand ich eine. Dort waren keine Steine, sondern nur Gras mit Schnee drauf. Doch hier war der Schnee schon nicht mehr zu hoch wie sonst. Hier schmilzt es wohl schneller. Schließlich ist hier ein Teich. Vielleicht liegt es daran. Auf jeden Fall kann Beerenpfote hier trainieren. Ich wartete auf meine Schülerin und Flüsterflug. Währenddessen suchte ich schonmal nach Beute. Nach kurzem fand ich auch eine Maus. Sie war nah an einem kahlen Busch und aß irgendetwas. Was, konnte ich nicht ausmachen. Doch ich beobachtete sie weiter. Wenn sie nicht abhaut, kann Beerenpfote sie als ersten Versuch jagen. Hoffentlich läuft die Maus nicht weg und ist weiter beschäftigt. Aber vielleicht soltle ich es ihr auch einfach einmal zeigen, damit sie sehen kann, wie es aussehen sollte. Ja, das ist wohl besser. Ichw artete weiter still.

[findet eine Stelle zum üben, wartet, sieht eine Maus, denkt nach]


Zuletzt von Schneeglanz am Fr Apr 18, 2014 11:06 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kleine Oase   Mi Apr 16, 2014 5:41 pm

cf: SchattenClan-Lager

Mit einem seeligen Lächeln auf dem Gesicht, lief Traumregen neben ihrem Gefährten Otterkralle her. Still schweigend folgte sie ihm über die Wiese zu einem trockenen Fleck, versteckt hinter ein paar Zweigen, die sie beide verbargen, nachdem sie hindurchgeschlüpft waren.
Umhüllt von kahlen, aber dichten Zweigen, deren Geflecht eine Art Höhle bildete, saßen Traumregen und Otterkralle ungestört in traut er Zweisamkeit. Beide sagten nichts, denn sie verstanden sich auch ohne Wort, bis Otterkralle die Stille brach. Er gab ihr ein Versprechen. Das Versprechen sie, seinen Engel, niemals zu verlassen. Und Traumregen glaubte seinen Worten, so wie sie noch keinen geglaubt hatte.
In der Tat war die Kätzin ein Engel, von sanften Gemüt, freundlich und hilfsbereit, mit einem sehr großem Beschützerinstinkt, der aus ihr bestimmt eine großartige Königin machen würde.
Otterkralle konnte sich wirklich glücklich schätzen, Traumregen erobert zu haben, doch dieser kam Otterkralle wieder wie ein Geschenk des SternenClans vor. Die beiden waren wie geschaffen für einander.
Schnurrend rieb sich an Otterkralle. ,,Ich werde dich auch nie verlassen, Otterkralle. Und ich werde dich für immer lieben.", versprach Traumregen ebenfalls.
Als die Getigerte sich zurücklehnte, spürte die Kätzin, dass die Zweige hinter ihr nachgaben. Mit einem kurzen Blick zurück stellte Traumregen fest, dass hinter den Zweigen Dunkelheit und eine Nische war. Da kam der Kätzin ein Gedanke, der sie nicht mehr los ließ.
Traumregen stupste Otterkralle an und nickte in Richtung der Nische. Mit einem Lächeln zog sie den attraktiven Kater hinein und rieb sich schnurrend an dem Getigerten. Immer laut drang ihr Schnurren an sein Ohr und das Herz Kätzin pochte immer schneller und lauter. Und sie gab sich dem Kater ihrer Träume völlig hin.

[<3]

[kommt an, folgt Otterkralle hinter die Zweige, erwidert sein Versprechen, zieht in die Höhle, <3]

Out: Die beiden bleiben bitte unbemerkt :3
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BeitragThema: Re: Kleine Oase   Sa Apr 19, 2014 6:37 pm

Ich hatte länger auf die Beiden gewartet, doch dann hatte ich keine Lust mehr. Sie kamen einfach nicht. Dann sah ich, das die Maus weglaufen wollte. Ich kauerte mich hin und schlich mich an die Maus an. Schnell sprang ich und tötete sie, indem ich ihr das Genick brach. Dann legte ich sie neben mich. Ich machte mir gerade wirklich Sorgen um die Beiden. Besonders um meine Schülerin. Ich vergaß die Maus einfach und lief auf und ab. Soll ich darauf vertrauen, das Flüsterflug mit Beerenpfote kommt? Oder lieber nach ihnen suchen? Ich will nicht, das sie glaubt, das sie mir egal ist. Sie ist schließlich meine Schülerin. Ich suche nach ihr. Das dauert mir zu lange und was ist, wenn sie verletzt ist. Oder sie und Flüsterflug angegriffen wurden? Was, wenn die Beiden sich verloren haben und Beerenpfote sich verirrt hat? Ich stand da, sah mich kurz um um nochmal sicher zu gehen das die Beiden nicht da waren und lief dann los.

Tbc: SchattenClan-Lager

Out: Da Flüsterflug und Beerenpfote schon länger nicht geschrieben haben, habe ich das jetzt so gemacht.
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BeitragThema: Re: Kleine Oase   So Apr 20, 2014 4:01 pm

Otterkralle schmiegte sich eng an den liebsten Engel neben ihm. Sie würde ihn nie verlassen. Diese Worte gaben ihm die Zuversicht die er brauchte. Immer wieder hatte ihm die Angst geplagt sie könnte einfach so gehen, ihn verlassen wie es damals Blumenlied getan hatte. Ohne einen Grund, einfach so. Jetzt aber, wo sich die beiden Schnurrend aneinander rieben verflogen diese Gedanken blitz schnell. Ein raues, sanftes Lachen drang aus der Kehle des Katers als er leicht angestupst wurde und Traumregen die Höhle entdeckte. Leicht ließ sich die silberngetigerte zurück sinken und zog ihn mit sich. Liebevoll ließ sich der massige Tigerkater in den schatten der Höhle gleiten. Das polternde Schnurren vermischte sich mit dem Hellen der Kätzin. Sanft und vorsichtig leckte er der Kriegerin über die Ohren und den Hals und schmiegte sich eng an sie. Sog tief ihren süßen Duft ein und spürte ihren weichen Pelz an seinem. Der Verstand hatte sich schon lange vom getierten verabschiedet und so gab er sich schnurrend seiner Liebe hin.

Erschöpft vom Akt aber strahlend wie selten leckte Otterkralle Traumregen übers Ohr. Seiner Traumregen. Eng umschlungen lagen sie in der kleinen Höhle und sanft blickte der getigerte in die blauen Augen der jungen Kriegerin. "Ich liebe dich." Hauchte er noch einmal. Wer weiß wie oft er diese drei Worte heute schon gesagt hatte immer mit der selben Aufrichtigkeit und Liebe in der Stimme. Sanft rieb er nun seine Wange an jener der Kätzin. Er wollte noch nicht auf stehen. Wollte nicht Jagen gehen oder ins Lager zurück gehen. Zu schön war diese Zweisamkeit hier.

[Traumregen <3]
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BeitragThema: Re: Kleine Oase   Do Apr 24, 2014 3:52 pm

Erschöpft, aber glücklich, saß Traumregen neben ihrem geliebten Gefährten.
Das Gefühl neben ihm zu sitzen und seinen vertrauten Duft einzuatmen, war unbeschreiblich. Für die hübsche Kätzin war es unvorstellbar nicht ihrem lieben Otterkralle zusammensein, geschweige denn ihn nicht zu kennen.
Als sie sich das erste Mal richtig kennengelernt hatten, war Traumregen noch eine Schülerin gewesen, vernachlässigt von ihrem Mentor, der sich lieber mit einer Freundin traf, anstatt mit ihr zu trainieren. Damals waren ihre Eltern schon verstorben gewesen und Leopardenpfote ein Hauskätzchen geworden. Und sobald Traumregens und Tintenschweifs Ernennung vorbei gewesen war, hatte er sich ebenso aus dem Staub gemacht wie Leopardenpfote.
Wut stieg in der Kätzin auf, die so gar nicht in das friedliche Szenario zwischen den beiden Gefährten passte.
Ihre Familie war ein Haufen von Hauskätzchen! Die sonst so sanfte Kätzin, war wütend. Natürlich liebte sie ihre Familie, aber das sie den Clan verraten hatten, war unverzeichlich. Was, wenn Dornenstern sie auch für schwach halten würde. Aber das war sie nicht. Trau regen möchte zwar zart aussehen, aber das war sie ganz und gar nicht. Nicht umsonst hatte sie Krallen, sondern um sie einzusetzen.
Neben sich hörte die hübsche Kätzin Otterkralle drei bedeutende Worte hauchen, die sie Uhren ganzen Ärger vergessen ließen.
,,Ich liebe dich auch.", miaute Traumregen und drückte ihm einen 'Kuss' auf die Schnauze.
Unglaublich, was dieser Kater mit ihr anstellte!

[denkt nach, spricht mit Otterkralle]
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BeitragThema: Re: Kleine Oase   So Mai 04, 2014 5:44 pm

Otterkralle grinste leicht als er einen 'Kuss' von seiner Liebsten bekam und schlang seinen Schweif eng um den ihren. Liebevoll begann er ihr über den Kopf zu lecken und einzelne Erdestücke aus ihrem Pelz zu waschen.
Lange blieben die beiden Katzen einfach so nebeneinander in der Höhle liegen. Keiner sagte etwas und doch waren beide Glücklich. Langsam richtete sich der getigerte Kater nun auf. Stützte sich mit seinen Pfoten zu beiden Seiten von Traumregen ab und lächelte sie an. Sachte, als ob sie jeden Moment zerbrechen könnte, berührte er ihre Nase mit der seinen. "Wir sollten uns langsam auf den Weg machen wenn wir noch etwas an Beute erwischen wollen... Sonst denkt der Clan noch schlecht von uns." setze er mit einem schelmischen Grinsen nach. Verweilte jedoch noch ein paar Sekunden so ehe er sich aus der Höhle schob und ihm frische, kalte Luft um die Nase wehte. Der Schnee viel immer noch vom Himmel und bedeckte die roten Felsen in einer dünnen Schicht. Otterkralle trat zur Seite um seine liebste ebenfalls aus der Höhle treten zu lassen. In diesem Moment war der getigerte Krieger der wohl glücklichste Kater im ganzen Gebirge was ihm wieder ein Lächeln ins Gesicht zeichnete. Mit dem Blick über die Schulter gewand wartete er nun auf den silberngetigerten Pelz von Traumregen welcher sich gleich in einer wunderschönen Anmut aus der Höhle stehlen würde.

[bei Traumregen in der Höhle, schlägt vor jagen zu gehen, wartet vor der Höhle]
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BeitragThema: Re: Kleine Oase   So Mai 04, 2014 7:17 pm

Schnurrend rückte Traumregen an ihren Gefährten heran und drückte sich an seinen Pelz. Ihr kam es vor wie unzählige Male, so oft hatte sie sich schon näher an Otterkralle gedrückt und trotzdem konnte sie ihm einfach nicht nahe genug sein. Irgendetwas an ihm zog sie magisch an, sei es nun seine muskulöse Gestalt oder das ewige Grinsen, dass er breit zur Schau trug.
Ohne etwas zu sagen, genossen die beiden ihre Zweisamkeit und das Liegen in der Höhle. Die Blattleere hatten sie ausgeblendet und die Höhle kam zumindest Traumregen ein wenig wie der Kriegerbau vor. Erwärmt durch den warmen Atem der beiden Gefährten.
Irgendwann, Traumregen wusste nicht wie viel zeit vergangen war, doch sie vermutete, schon eine ganze Weile, stützte Otterkralle sich auf und berührte sachte ihre Nase, während er sie sanft lächelte. Traumregen setzte sich ebenfalls auf und lächelte zurück. Otterkralle sprach davon, jetzt jagen zu gehen, da sie sonst wohl keine Beute mehr erwischen würden. Die silbern-getigerte Kriegerin nickte bestätigend. ,,Das ist eine gute Idee. Ich will mir nicht nachsagen lassen, dass ich meine Kriegerpflichten vernachlässige.", miaute sie und glitt während dessen aus dem Bau, mit aller Anmut, die man sich vorstellen konnte.
Obwohl Traumregen doch eher klein und zierlich war, strahlte sie eine enorme Kraft aus und wirkte sehr anmutig.
Vor der Höhle schlüpfte die Kätzin durch die zweige bis sie sich wieder in Front der kleinen Oase wiederfand und darauf wartete, dass Otterkralle ihr folgte.
,,Wollen wir hier jagen, oder wo anders hingehen?"

[bei Otterkralle]

EDIT:

Out: Ich vertrete in diesem Post Otterkralle mit ^^

Abwartend blickte Traumregen ins das sanfte Gesicht ihres Gefährten, um in Erfahrung zu bringen, an welchen Ort zum jagen er gedacht hatte. In der Blattleere würden sie sowieso nicht viel erwischen, aber Traumregens Meinung nach würden sie bei den Getreidewiesen mehr erwischen, als sonst wo. Allerdings widersprach Otterkralle ihr in diesem Moment. ,,Ich glaube, wir sollten wieder ins Lager zurückkehren. Wir waren ziemlich lange weg. Man vermisst uns wahrscheinlich schon. Und in der Zeit, die wir hier verbracht haben hat eine andere Patrouille bestimmt was gefangen."
Zwar widerstrebte es Traumregen mit leeren Pfoten zurückzukehren, aber Otterkralle hatte recht. ,,Dann lass uns gehen.", miaute sie und tat zwei Schritte von der Oase weg. Als sie hörte, dass der braun-getigerte Kater ihr folgte, blieb sie stehen, damit er zu ihr aufschließen konnte und setzte ihre Schritte dann fort.
Nebeneinander, Pelz an Pelz, gingen die beiden in Richtung des SchattenClan-Lagers.
Die beiden schwiegen, allerdings war es ein schönes Schweigen, bei dem jeder seinen eigenen Gedanken nachhängen konnte. Und das tat Traumregen auch.
Was habe ich bloß für ein Glück mit meinem Gefährten?, fragte sie sich. Er war der perfekte Gefährte, wie sie ihn sich schon immer vorgestellt hatte. Das, was ihre tote Mutter 'große Liebe' genannt hatte, war eingetreten.
Traumregen sah im wahrsten Sinne des Wortes nur rosa und nicht Negatives. Selbst nicht, dass sie jetzt allein im Clan war. Allein mit Otterkralle und ihren künftigen Jungen.
Es werden besondere Junge werden., miaute sie in Gedanken. Otterkralles und meine.
Traumregen konnte gar nicht weiter über ihre baldigen Jungen nachdenken, als schon das vertraute SchattenClan-Lager in Sicht war.

tbc: SchattenClan-Lager

[verlässt mit Otterkralle die Oase und geht zurück zum Lager]
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BeitragThema: Re: Kleine Oase   Di Nov 04, 2014 5:42 pm

cf : SchattenClan-Lager

Die kräftigen Pfoten des braun-getigerten Katers trommelten über den Waldboden, wirbelten Moosfetzen, Erde und kleine Ästchen auf, und verursachten so eine kleine Wolke aus Staub, die ihm folgte.
Mit einem Lächeln auf dem Gesicht preschte er durch sein Territorium, in Gedanken schon beim Training. Er kannte den Weg zur Oase quasi auswendig, so oft, wie er diese Aufgabe schon zugeteilt bekommen hatte.
Es war eben eine typische Schülersache, auch wenn es eher beleidigend für Ältere war, diese zu übernehmen. Hab ich wahrscheinlich Wolfslied zu verdanken… Nach einer Weile erreichte Orkanpfote endlich sein Ziel, die kleine Oase.
Hier würde er genügend Moos und Wasser finden , um die Königinnen und Ältesten zu versorgen. Der Schüler verlangsamte sein Tempo und tappte zum Ufer, um dort aus dem Moostepich große Fetzen zu reißen.
Diese rollte er zu Klumpen zusammen und tränkte sie dann im frischen Wasser der Quelle, bis sie vollständig mit Feuchtigkeit vollgesogen waren.
Auf seine Begleiter achtete er nicht, die würden schon selbst herausfinden, wie man Wasser transportierte.
Es war schließlich nichts unglaublich Schweres. Sehnsüchtig glitt Orkanpfotes Blick zum Waldrand, wo es verführerisch nach Beute roch. Er könnte jetzt jagen gehen…aber Moos und Beute würde er nicht transportieren können, also musste er diese Idee schweren Herzens verwerfen.
Vorsichtig packte er so viel vollgesogenes Moos, wie er tragen konnte, und machte sich dann auf den Rückweg.

tbc : SchattenClan-Lager

[kommt an, sammelt Moos und tränkt es mit Wasser, denkt kurz über eine Jagd nach, nimmt das Moos und kehrt zurück]
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BeitragThema: Re: Kleine Oase   So Dez 21, 2014 12:18 pm

cf. Schattenclan Lager

Minzpfote lief stumm hinter Orkanpfote her und konnte nur über ihn lachen. Er preschte voraus als wäre ein dachs hinter uns her und verursachte dabei Stab was einem in der Nase nervte. Aber nun gut dieser Schüler wusste wohl selbst nicht was er tat. Mit einem schiefen Grinsen im Gesicht trotte er über den Boden und beobachtete dabei die Umgebung. Wer weiß vielleicht haben wir ja glück und treffen auf Beute. Aber bei diesem Getrampel bezweifle ich das.
Orkanpfote erreichte auch zuerst das Ziel und Minzpfote nach ihm vom ehemaligen Wolkenclan Schüler war keine Spur. Dann nervt er mich auch nicht. murrend sah er zum Schüler der bereits nach Moos suchte und es dann im Wasser ertrank. Danach lief er auch schon wieder Richtung Lager ohne wirklich auf die anderen Begleiter zu achten. Ist auch besser so.
Kopfschüttelt suchte er am Ufer nach Moos und reißte dabei so große Stücke heraus wie er konnte. Nur hielt das Moos meist nicht lange genug und zerreißte in der Mitte. Genervt knurrte der getigerte Schüler und rollte sein gesammeltes Moos zu einer Kugel zusammen.
Dabei tränke er es danach ins Wasser und überlegte eine Zeit wie er die jetzt transportieren konnte. Als ihm etwas einfiel versuchte er es auch gleich und trug die Mooskugel ungehindert, hinter seinem Baukameraden her. Achja ich muss ihn ja auch im bau ertragen. Langt es denn nicht schon das ich mit ihm in einen Clan bin? Augenrollend betrachtete Minzpfote die Oase und drehte sich dann langsam um. Es war Zeit wieder zurück zu kehren. Wie gerne ich jetzt trainieren würde. Ruhig lief er wieder zurück zum Lager.

Tbc. Schattenclan Lager

[denkt nach, kommt an, sammelt Moos, tränkt es in Wasser, geht zurück zum Lager]
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BeitragThema: Re: Kleine Oase   So Dez 28, 2014 7:51 pm

cf. SchattenClan Lager

Ich schlenderte mit sehr viel abstand hinter den beiden her. Schnell genug um die zwei im Auge zu behalten, aber zu langsam um mit ihnen sprechen zu können. Orkanpfote schien es besonders eilig zu haben, während Minzpfote das wohl eher lächerlich fand. Ich blieb stehen. Orkanpfote und Minzpfote verschwanden aus meinem Blickfeld. Vielleicht ist das die richtige Gelegenheit sich hier umzusehen! dachte ich und reckte die Nase in die Luft. Ich ließ die warme Luft der Blattgrüne durch meine Nase strömen. Es roch noch Laub und Eichhörnchen. Doch der Geruch des kleinen Nagetiers war schal und ich entschied mich die anderen Schülern doch lieber zu folgen. Vermutlich wäre meine Mentorin nicht sonderlich erfreut wenn ich die Gruppe verlassen würde. Eigentlich war mir das egal, aber er wollte nicht unbedingt Mondsichels Jungen in ein schlechtes Licht rücken. Sie konnten ja nicht für ihre verräterische Familie. Langsam trabte ich wieder in die Richtung der Oase.
Als ich kurz vor der Quelle war kamen mir meine Baugefährten schon entgegen. Bei nickte ihnen zu und ging dann an ihnen vorbei. Am Ufer sah ich die stellen an denen meine Begleiter ihr Moos ausgerissen hatte. Ich zupfte ebenfalls ein wenig heraus und rollte es zusammen, so das es zu einer großen sandigen, weichen Kugel wurde. Diese hob ich auf und tunkte die ins Wasser. Bevor ich ging trank ich selbst noch ein wenig. Dann verließ ich die Oase und lief zurück zum Lager.

Tbc. SchattenClan Lager

[läuft hinter Orkanpfote und Minzpfote her, denkt nach, holt Wasser]
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BeitragThema: Re: Kleine Oase   Mo Jan 04, 2016 3:42 pm

cf: SchattenClan-Lager

Langsam drosselte Traumregen ihr Tempo und kam schließlich neben der kleinen Oase zum stehen. Erinnerungen überfluteten die Kätzin. Sie war oft hier gewesen, mit Otterkralle. Hier hatten sie sich geliebt, hier waren ihre Jungen entstanden. Sie wusste nicht, ob sie sich gut oder schlecht fühlen sollte.
Die Kätzin atmete tief ein und wieder aus. Es fehlte gerade noch, dass sie vor ihrer Schülerin einen Gefühlsausbruch bekam. Ganz zu schweigen davon, dass sie Beute für den Clan finden mussten, alleine konnte Meerespfote das sicher nicht bewerkstelligen.
Sobald Meerespfote ebenfalls an dem kleinen Teich angekommen war, setzte sich Traumregen auf das feuchte Gras und versuchte den Regen, der ihr schon den ganzen Morgen auf den Nerv ging, zu ignorieren.
,,Das ist die kleine Oase, Meerespfote.", erklärte die ehemalige Königin, unsicher ob Falkenfrost je mit ihr diesen Ort besucht hatte. ,,Von hier ist es auch nicht mehr weit bis zur Außengrenze, aber da wir auf der Jagd sind, interessiert uns das erstmal nicht. Hat Falkenfrost mit dir die Grundlagen des Jagens bereits besprochen?

[kommt an, spricht mit Meerespfote]
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