Warrior Cats
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Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 SchattenClan-Lager

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Orchideenmond

Orchideenmond


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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 30 Icon_minitime1Mo Sep 01, 2014 5:26 pm

[Zeitsprung]

Die vergangenen vier Monde waren voller Arbeit gewesen und schnell vergangen. Seine Schülerin Abendpfote hatte ihn verändert; er war nicht mehr völlig schweigsam und es fiel ihm auch schon ein kleines Bisschen leichter, mit anderen Katzen seines Clans zu sprechen. Mittlerweile wussten alle, dass er ein Problem mit seiner Nase hatte. Es war noch immer frustrierend, aber der junge Krieger hatte sich halbwegs damit abgefunden.
Wie so oft lag Orchideenmond auf dem als Krieger bezeichneten Felsen und dachte nach. Sein kurzer Pelz war in der herrschenden Hitze der Blattgrüne zwar ganz angenehm, aber durch seine schwarze Farbe hatte er keinen Vorteil von der Kürze seines Fells.
Ein Fauchen weckte die Aufmerksamkeit des Schwarzpelzigen. Der Schüler Orkanpfote schien wütend zu sein; er bearbeitete eine Spitzmaus mit seinen Krallen, bis diese zerfetzt vor dessen Pfoten lag. Immerhin hatte Dornensterns Sohn genug Anstand, die zerfetzte Maus auch zu fressen. Trotzdem missbilligte Orchideenmond das Verhalten des Schülers.
Mit einem geübten Satz sprang der junge Krieger zu Boden. Mittlerweile hatte sich auch seine Schülerin Abendpfote zu ihrem Baukameraden gesellt. "Du solltest deine Wut nicht an Frischbeute auslassen. Dank der Blattgrüne haben wir zwar genügend zu essen, aber trotzdem wird es niemand gerne sehen, wenn du etwas Derartiges tust. Wenn du noch Kraft hast, können wir ein wenig trainieren. Ihr werdet bestimmt nicht in eure Nester gehen, bis die Anderen von der Versammlung wieder zurück sind.", sagte er ernst.
Orchideenmond konnte sich sehr gut daran erinnern, wie er selbst in Vollmondnächten immer wach geblieben war, wenn es an ihm gewesen war, im Lager zu bleiben.

[liegt auf dem Krieger; denkt nach; bemerkt Orkanpfote; spricht mit Orkanpfote und Abendpfote]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 30 Icon_minitime1Mo Sep 01, 2014 8:00 pm

Eine Bewegung hinter ihm ließ den Kater aufblicken. Abendpfote, eine der jüngeren Schülerinnen, war aus dem Bau geschlüpft und hatte sich zu ihm gesellt. Orkanpfote zwang sich, einigermaßen freundlich zu lächeln, schließlich konnte die schwarze Kätzin nichts dafür, dass er nicht mit zur Versammlung durfte, sie sollte nicht darunter leiden. Auf ihre Bemerkung hin wurde sein Lächeln noch größer, und vor allem - echter. "Aber hallo. Keine Ahnung, was Dornenstern sich gedacht hat, als er die Katzen eingeteilt hat, die ihn begleiten dürfen."
Er grinste kurz , dann überlegte er, wie er das Gespräch in Gang halten konnte. Es kam nicht sonderlich oft vor, dass ihn jemand ansprach, wahrscheinlich lag es an seinem Verhalten, aber das hatte den Schüler nie großartig gekümmert. Das Miauen einer weiteren Katze erregte nun seine Aufmerksamkeit.
Orchideenmond, einer der jüngeren Krieger war nun ebenfalls zu ihnen gekommen. Oh SternenClan…wie viele Katzen haben das mit der Maus denn bitte noch gesehen?, dachte Orkanpfote leicht verärgert, aber auch etwas verängstigt. Sein Vater sollte schließlich möglichst nichts davon erfahren.
Der dunkle Krieger rügte ihn für sein Verhalten, was der braungetigerte Schüler nicht mal richtig wahrnahm, aber dann, als Orchideenmond vorschlug, zu trainieren, hellte sich Orkanpfotes Miene schlagartig auf. Das gefällt mir! Endlich schien er einen Krieger gefunden zu haben, der auch mal nach Sonnenuntergang trainierte und vielleicht nicht ganz so pingelig war wie der Rest, insbesondere sein Mentor. "Trainieren klingt super!", miaute der Kater mit vor Freude blitzenden Augen und sprang auf. "Machst du auch mit?" Die Worte galten Abendpfote , denn zusammen trainieren würde sicher viel mehr Spaß machen, und irgendwie sehnte Orkanpfote sich nach etwas gleichaltriger Gesellschaft.

[spricht mit Orchideenmond und Abendpfote]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 30 Icon_minitime1Mo Sep 01, 2014 11:45 pm

[tragend]

Ich war vor einiger Zeit in die Kinderstube gezogen und war mir immernoch nicht sicher, wie ich mich fühlen sollte. Ich konnte nicht gerade sagen, dass diese verfluchte ungeplante Zusammenkunft mit dem Streuner im Nachinein wie eine gute Idee wirkte, aber eigentlich war sie das ja auch nie gewesen. Es war nur ...ja was...breite Schultern, während ich mich nach Kiefernpelz gesehnt hatte? Ich war so mäusehirnig! Zumal ich doch wusste, das ich mich nichteinmal auf Kiefernpelz hatte vberlassen können...er hatte mich verlassen. und wieder wie jedesmal, auch an dem Tag bei Ash, übernahmen Einsamkeit und Trauer mein Herz, wenn ich an eminen verstorbenen Gefährten dachte.
Eine Schwäche die ich einfach nicht ablegen konnte und die zu diesen Jungen geführt hatte...aber ich konnte trotz der Umstände nicht anders als mich auf die Jungen zu freuen. Liebelvoll leckte ich über meinen Bauch und schaute mich im Lager um. Ich lag auf dem Jungen, dem niedrigsten Felsen, aber ich mochte mit dem dicken Bauch keine unnötigen Sprünge oder Kletterpartien einlegen. Bei den Temperaturen zog ich es vor die Abendluft draußen zu genießen, den angenehm aufgewärtmten Stein unter mir. Mein schwarzer Pelz machte es mir zu Sonnenhoch quasi unmöglich mich draußen aufzuhalten und so verschlief ich die Zeit meist. Ich fühlte mich angeschlagen genug und erschöpfte schnell, die Hitze mocht ich mir nicht auch noch antun. ich musste gut auf mich und die ungeborenen Jungen aufpassen.
Ich sah etwas Aufregung bei zwei der Schüler, aber ich beachtete es kaum, sondern heilt Aussschau nach Muschelpfote und Erlenpfote. ich war mir nicht sicher, ob sie shcon schlafen gegagnegn waren, immerhin würden sie sicher früh aufstehen müssen. Die Hitze sorgte dafür, das Mentoren gerne besonders früh mit dem Training anfingen um die Sonnenhoch Hitze so gut wie möglich zu meiden. Der Morgen und der Abend waren derzeit die angenehmsten Tageszeiten.

[liegt auf dem Jungen, schaut sich nach Muschelpfote und Erlenpfote um]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 30 Icon_minitime1Di Sep 02, 2014 12:13 am

Ich saß in der Nähe des Felszahns und überlegte, ob ich die Lagerwache nicht vom Krieger aus führen sollte. Es würde bequem sein dunder Überblick pber das Lager war von diesem Felsen war ausgezeichnet.
Und dann schläfst du da oben ein. miaute Taze mit trockenem Amüsement. Ich konnte mich jawohl zusammenreißen können! Aber derzeit lag eh noch Mondsichel auf einem der Steine udn ich wollte mich dort nicht aufdrängen. Allgemein schien der Clan seine Aktivität auf die frühen und späten Tageszeiten zu konzentrieren, nicht das ich es nicht nachfühlen konnte. Ich hatte einen langen und dichten Pelz, einen größtenteils hellen glücklicherweise, aber die Hitze war trotzdem unerträglich, wenn die Sonne am höchsten stand.
Aber jetzt war es zum Glück kühler, ich mochte den Abend, die Wärme an meinen Pfoten war angenehm ohne das die Luft drückend heiß war. Trocken war sie allerdings, es hatte schon länger nicht geregnet. Auch diese Nacht war wolkenfrei, an sich ein gutes Zeichen für die Versammlung, aber Regen konnten wir langsam auch ganz gut gebrauchen. Ob mein Schüler morgen wieder für das Wasserholen eingeteilt wurde? Wir hatten glücklicherweise viele Schüler, aber die Kinderstube war auch nicht gerade leer udn würde bald vermutlich noch voller.
Apropos Schüler, ob Erlenpfote schon schlief? Ich konnte den Kater nicht sehen, dafür bemerkte ich meinen Halbbruder Orkanpfote und Abendpfote, die wie viele im Clan noch nicht müde waren. Allerdings genossen sie den Abend nicht, sondern Orkanpfote ließ seinen Frust an Frischbeute auf. Meine Augen schmälerten sich zu Schlitzen vor Missbilligung, Orkanpfote benahm sich wie ein bockiges Junges, nur das selbst die Jungen sehr gut wussten, das man Frischbeute nicht so behandelte. Immerhin fraß er das zerfetzte Tier, aber das rechtfertigte sein Verhalten in keinster Weise. Ich überlegte ihn zurecht zuweisen sah aber Orchideenmond auf die beiden Schüler zugehen und überließ es dem schwarzen Krieger sich darum zu kümmern. Viel Zeit hatte Orkanpfote nicht mehr zu beweisen, das er sich wie ein Krieger zu benehmen wusste, denn nachsichtig war Dornenstern nicht, auch nicht mit seinen Jungen...vielleicht sogar gerade bei ihnen nicht.

[sitzt beim Felszahn, hält Lagerwache, schaut sich um, denkt nach, sieht Orkanpfote, Abendpfote und Orchideenmond]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 30 Icon_minitime1Di Sep 02, 2014 7:29 pm

Abendpfote war erleichtert, als sich Orkanpfote zu entspannen schien. Vielleicht war ihr erst durch ihn bewusst geworden, dass es albern war, sich darüber aufzuregen. Es hatten mehrere Katzen nicht mitkommen können und wenn Dornenstern seinen eigenen Sohn nicht mitnahm, konnte es sicher keine böse Absicht geben, wenn Abendpfote das Los nicht traf. Erfreut nahm die Schwarze zur Kenntnis, wie der Kater sie angrinste und erwiderte die Geste. Unter ihrem Fell prickelte ihr Gesicht und nervös zuckte ihr Schweif. War ihr je zuvor aufgefallen, wie gut Orkanpfote aussah? Und als Dornensterns Sohn würde er sicherlich einmal genauso stark wie sein Vater werden...
Aus ihre Schwärmereien riss sie schließlich Orchideenmond, ihr Mentor. Sie hatte überhaupt nicht mitbekommen, dass auch diesem der Weg zur Versammlung verwehrt worden war. Es war merkwürdig erleichternd, dass sie die Nacht nicht allein verbringen musste.
Sie hatte zu dem Kater ein gutes Verhältnis aufgebaut, er war ernst, aber absolut fähig, ihr alles beizubringen. Selbst sein eher schwach ausgebildeter Geruchssinn hatte fast Vorteile für sie. Dank seinem Defizit konnte sie ihren Horizont hinsichtlich neuer Techniken ausweiten, die sicher kaum ein anderer Schüler lernen durfte. Er war wahnsinnig intelligent und dafür bewunderte ihn Abendpfote sehr.
Daher war sie auch mehr als begeistert, als Orchideenmond ein kleines Training vorschlug. Zudem war es sicher interessant, Orkanpfote zu sehen, denn augenscheinlich war er auch gut trainiert worden. Mit seiner Anwesenheit würde Orchideenmonds Training sicher noch an Qualität gewinnen, von einem älteren Schüler konnte man auch lernen.
So nickte die Schwarze begeistert, als sich der getigerte Schüler an sie wandte und sprang behänd auf die Pfoten. "Geht's gleich los?", mit blau funkelnden Augen musterte sie die beiden Kater. Ob sie hier im Lager bleiben würden oder das Territorium bei Nacht erkundeten? Abendpfote konnte sich kaum erinnern, je nervöser vor einem Training zu sein. Mit einem Seitenblick auf ihren Baugefährten fragte sie sich, ob es an ihm lag. Doch sie schob den Gedanken vorerst von sich und bedachte ihren Mentor mit einem interessierten Blick. Mal schauen, was er geplant hatte.

[denkt über Orkanpfote nach, lauscht Orchideenmond, antwortet Orkanpfote, wartet auf Anweisungen]
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Orchideenmond

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 30 Icon_minitime1Di Sep 02, 2014 9:05 pm

Orchideenmond schmunzelte über den Enthusiasmus der beiden Schüler. Trotz des heißen Tages und ihrer Aufgaben an eben diesem freuten sie sich offensichtlich über eine zusätzliche Trainingseinheit. Einen Moment lang überlegte der junge Krieger, ob sie das Lager verlassen sollten, ließ diesen Gedanken aber fallen. Es war spät und dunkel, obwohl der Mond alles in sein silbernes Licht tauchte. Zudem wusste der junge Krieger nicht, was Orkanpfotes Mentor Falkenfrost von einem Ausflug halten würde.
"Ich möchte wissen, wie gut ihr als Team arbeiten könnt. Es kommt nicht oft vor, dass Katzen im Team kämpfen. Aber zwei Schüler können als Team einen feindlichen Krieger im Kampf besiegen. Ihr dürft euch kurz beraten.", sagte der Schwarzpelzige ernst. Er dachte an den sich verschärfenden Konflikt mit dem DonnerClan. Eisstern war eine ehrgeizige Kätzin, die sich unbedingt die Rotfelsschlucht zurückholen wollte - obwohl der DonnerClan damit eigentlich nicht viel anfangen konnten. Jede Katze mit ein wenig Köpfchen konnte an einer Pfote abzählen, dass es einen weiteren Kampf geben würde.
Entschieden schob Orchideenmond diese Gedanken wieder von sich. Jetzt zählte das Training mit den beiden Schülern. Der große schwarze Kater entfernte sich einige Schritte von Orkanpfote und Abendpfote. Stand leicht geduckt; bereit auch auf einen überraschenden Überfall zu reagieren, sollten die Beiden etwas Derartiges planen. Seine eisblauen Augen waren konzentriert auf die Schüler gerichtet. Mochte seine Nase ihn auch zu einem schlechten Jäger und Spurenleser machen; im direkten Kampf Katze gegen Katze war der junge Krieger umso geschickter.

[denkt nach; spricht mit Orkanpfote und Abendpfote; entfernt sich von ihnen; ist kampfbereit]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 30 Icon_minitime1Di Sep 02, 2014 11:14 pm

Ruhe schien bei den beiden Schülern nicht so recht einzukehren, als ich meinen Blick über das Lager schweifen ließ. So wie das ganze aussah...Orchideenmond hatte nicht wirklich vor im Lager mit den Schülern herumzutoben? Es war schon tagsüber keine gute Idee mit Schüler Kollisionen mit anderen Katzen und Frischbeutehaufen zu riskieren, aber um diese Zeit noch weniger.
Ich erhob mich von meinem Platz und trabte zu dem schwarzen Krieger hinüber, der sich wohl auf Aktionen der beiden Schüler bereit gemacht hatte. "Ihr habt hoffentlich nicht wirklich vor hier um diese Zeit noch zu trainieren?" wollte ich wissen. "Ein Großteil des Clans mag noch auf den Pfoten sein, aber einige wollen schon schlafen, geht wenigstens etwas vors Lager dafür, damit ihr hier niemanden stört." schlug ich als Alternative vor, ließ aber keinen zweifel daran, das es hier jedenfalls jetzt kein training geben würde. Dass sie sich möglichst nicht einen Platz nahe der Kinderstube suchten, verstand sich vermutlich von selbst, gerade die Jungen und auch die Königinnen brauchten ihren Schlaf. Ich fragte mich dann zwar tagsüber immer nur zu gern, wie die jungen Fellbälle in der Hitze solche Energie aufbrachten udn wie ihre Mutter, dabei nicht zusammenbrach...aber sie wurden, wenn es zu heiß wurde, wohl auch oft genug in der Kinderstube behalten. Und jeder wusste, wie wenig Junge es in der Regel mochten, im Bau hocken zu müssen.

[sieht sich um, geht zu Orchideenmond, redet mit Orchideenmond]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 30 Icon_minitime1Mi Sep 03, 2014 10:00 pm

OUT: Hab's editiert (:

Muschelpfote hatte sich nach dem Training für einige Zeit in den schattenspendenden Schülerbau zurückgezogen und ruhte sich gerade dankbar für ein bisschen Stille in ihrem Nest aus, als kleine Moosfetzen sie trafen. Erzürnt fauchend sah sie sich nach dem Übeltäter um und warf Orkanpfote einen bösen Blick zu, der sich als Schuldiger entblößte und gerade dabei war, sein Nest wieder halbwegs annehmbar zusammenzuflicken. Mögen ihn heute Nacht ganz viele kleine Steinchen im Nest stören. Vielleicht lernt er dann, dass diese Art von Energieabbau nicht besonders sinnvoll ist und er lieber mehr Engagement in Schülerarbeiten stecken sollte.
Als sie hörte, wie der Tigerkater den Bau verließ, legte die Weiße ihren Kopf wieder auf die Pfoten und starrte an die Felswand des Baus. Sicherlich regte es den Kater auf, dass er nicht mit zur Großen Versammlung kommen konnte - anders als zum Beispiel seine Geschwister Kohlenpfote und Amethystpfote. Und natürlich fand ein Kater wie er keinen anderen Weg seine Frustration abzubauen, als andere zu belästigen. Typisch Kater, dachte sie mit leicht verächtlich funkelnden, goldbraunen Augen und zuckte mit der Schwanzspitze. Unvernünftig wie ein dummer Fuchs.
Gerade schloss Muschelpfote wieder die Augen, um ihren Körper nach der Hitze und dem wirkungsvollen Training von Dornenstern ein wenig Ruhe zu gönnen, jetzt, wo der Störenfried beseitigt war, da schallte lautes Miauen über die Lichtung. Es gelang ihr kaum, ein Knurren zu unterdrückten und so fuhr die stattdessen die Krallen aus, erhob sich langsam und tappte zum Ausgang des Schülerbaus.
Der schwarze Krieger Orchideenmond, Orkanpfote und Abendpfote hatten sich auf der Lichtung versammelt und schien kurz davor einen Übungskampf auszutragen. Muschelpfote verdrehte die Augen. Als sie sich von Orkanpfote mehr Engagement für Schülerarbeit gewünscht hatte, war ihr diese Art nicht in den Sinn gekommen. Welche Katze kam den auch auf die Idee mitten in der Nacht noch trainieren zu wollen? Zwar erhellte der Vollmond das SchattenClan Lager, aber manche Katzen wollten sich eventuell ausruhen oder zumindest die Stille im Lager genießen, wenn mal nicht alle Katzen da waren.
Die helle Kriegerin Wolfslied trat zu Orchideenmond und wies ihn glücklicherweise auf ebenjene Tatsache hin, welche auch der weißen Schülerin durch den Kopf gegangen war. Ein paar vernünftige Katzen gibt es hier also doch noch ...
Eine Bewegung am Rande ihres Blickfelds erregte ihre Aufmerksamkeit und als Muschelpfote langsam den Kopf wandte, erkannte sie das dunkle Fell ihrer Mutter Mondsichel, welches im Mondlicht matt schimmerte. Ihre schlanken Beine waren seit ihrer Ankunft im SchattenClan noch sehniger geworden und ... Die Weiße vertuschte ihre Verwirrung und musterte ihre Mutter stattdessen mit ausdrucksloser Miene. Seit etwas einem Mond lebte Mondsichel nun in der Kinderstube und schien inzwischen kurz davor, Junge zu gebären. Ihre Halbgeschwister. Etwas in ihrer Brust zog sich zusammen, als ihre Gedanken zu Kiefernpelz wanderten, Mondsichels erstem Gefährten. Nun, da der Kater verschwunden war, hatte sich die Kätzin wohl schnell einen neuen zugelegt. Muschelpfote presste die Lippen zusammen. Sie wusste nicht, welcher Kater ihre Mutter befruchtet hatte - und ehrlich gesagt wollte sie es auch gar nicht wissen. Schlimm genug, dass ihre Mutter ihre Kriegerpflichten lieber für einige Zeit niederlegte, um schon wieder Junge zu gebären. Sie selbst hätte sich lieber den Schwanz abgebissen, als sich gleich zwei Katern innerhalb eines Blattwechsels hinzugeben.

[wird von Orkanpfotes Neststücken getroffen, zischt leise, legt sich wieder hin, wird durch lautes Miauen gestört, erscheint im Ausgang des Schülerbaus, betrachtet die Katzen, entdeckt ihre Mutter und mustert sie kritisch]


Zuletzt von Muschelpfote am Do Sep 04, 2014 7:09 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 30 Icon_minitime1Mi Sep 03, 2014 10:22 pm

OUT: Mondsichel ist offeziell derzeit Königin unds ollte schon so mind. 1 Mond in der Kinderstube schlafen, sie steht kurz vor der Geburt^^
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 30 Icon_minitime1Do Sep 04, 2014 12:30 pm

Abendpfote schien ebenso begeistert wie er selbst zu sein, was Orkanpfote unwillkürlich grinsen ließ. Die schwarze Schülerin gefiel ihm irgendwie.
Sie war nicht so empfindlich und zickig wie so manch andere Kätzin. Auch die Aussicht, nun mit ihr trainieren zu können, trieb den Schüler nur noch mehr dazu an, sich anzustrengen, um sie zu beeindrucken. Orchideenmond war anzumerken, dass er sich über den Eifer der beiden Schüler freute, dann erklärte er ihnen ihre Aufgabe. Sie sollten im Team zusammen arbeiten, um ihn zu besiegen. Orkanpfote hatte keine große Erfahrung, was Teamwork anging, aber Abendpfote würde sicherlich dazu beitragen, dass sie ihren Mentor überzeugen konnten.
Entschlossen nickte der braun-schwarz getigerte Kater, um Orchideenmond zu signalisieren, dass er verstanden hatte. Sein Blick wanderte zu seiner Trainingspartnerin und er fragte leise : "Also werden wir ihn gemeinsam überwältigen. Ideen?" Er hatte , wenn er ehrlich war, noch keinen wirklichen Plan. Doch es sollte gar nicht zu einem Kampf kommen.
Die super miesepetrige Kriegerin namens Wolfslied - Orkanpfote würde sie ab jetzt nur noch Spielverderberin nennen - meinte, sich einmischen zu müssen, und plapperte irgendwas davon, dass sie andere Katzen stören würden. Der Gesichtsausdruck des getigerten Schülers wandelte sich von aufgeregt zu wütend, und er blaffte Wolfslied an : "Was meinst du eigentlich, hier jetzt groß rumkommandieren zu müssen, hm? Orchideenmond ist Abendpfotes Mentor, also ist es sein gutes Recht, mit ihr zu traineren, wann immer er will. Schließlich ist er für ihre Ausbildung zuständig, nicht du. Und ich denke nicht, dass es meinen Vater stört, wenn seine Schüler ein wenig extra-Training erhalten. Wo liegt also dein Problem?" Während er sprach, war seine Stimme zu einem Fauchen geworden, und als er geendet hatte, starrte er die helle Kätzin wütend an.
Hoffentlich würde sich Orchideenmond das ebenso wenig gefallen lassen wie er selbst.

[überlegt, spricht mit Abendpfote | bemerkt Wolfslied, faucht sie an , wartet auf Orchideenmonds Reaktion]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 30 Icon_minitime1Fr Sep 05, 2014 8:55 am

Mit nichtssagendem Ausdruck lag der junge Schüler vor dem Bau der Schüler. Mit seinen goldenen Augen suchte er die Lichtung nach seiner Schwester ab. Er fand sie erst nachdem sie neben ihn trat. Anscheinend wollte sie im Schülerbau schlafen. Bei dem Lärm war das allerdings so ziemlich unmöglich. Sie schien ihn nicht zu bemerken sondern ihren Zorn auf Orchiedeenmond, Orkanpfote und Abendpfote zu richten. Es machte den Anschein das Orchideenmond mit den beiden Schülern trainieren wollte. Es störte Erlenpfote nicht sonderlich. Doch seine Mentorin, Wolfslied, trat zu den dreien und schlug ihnen vor doch besser wo anders zu trainieren.
Erlenpfote richtete seinen Blick wieder auf seine Schwester, die nun in eine andere Richtung sah. Zu ihrer Mutter. Erlenpfote zuckte zusammen, er hatte kaum ein Wort mit ihr gewechselt seid sie wieder Junge erwartete. Er konnte es kaum fassen, das sie sich vermutlich auf einen dieser schrecklichen SchattenClan Kater eingelassen hatte. Jetzt würde er weitere Geschwister bekommen und er wusste noch nicht mal wie er zu diesen stehen sollte immerhin waren sie dann Halb Schatten- Halb WolkenClan. Er schüttelte den Kopf. Ich habe zwar erwartet das sie sich einen neuen sucht, aber das unseren Clan so schnell verrät hätte ich nie erwartet... und auf einmal machte sich dieses unbeschreibliche starke Gefühl der Einsamkeit in dem jungen Kater breit. Er wusste alle seine Verwandten würden irgendwann ein neues Leben beginnen und irgendwann würde sein Clan nur noch eine Legende sein. Noch erinnerte sich jeder, aber wie würde es sein wenn er einer der Ältesten war oder wenn er bereits mit dem SternenClan jagte. Er sah auf seine kräftigen Pfoten. War es seine Aufgabe den Clan am leben zu erhalten indem er den Junge davon erzählte? "Ohjeh..." seufzte er und zuckte dann zusammen. Erschrocken sah er zu seiner Schwester auf.

[liegt vor dem Schülerbau, merkt wie Muschelpfote neben ihn tritt, sieht zu Orchideenmond, sieht zu seiner Mutter, denkt über WC nach, macht seine Schwester auf ihn aufmerksam]

(OUT: Erlenpfote ist sich selber sicher das es ein SchattenClan Kater war)
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 30 Icon_minitime1Sa Sep 06, 2014 2:28 pm

Orchideenmond stellte sich wieder aufrecht hin, als Wolfslied auf ihn zukam. Er respektierte die ältere Kriegerin; nicht nur weil sie Dornensterns Tochter war. Verlegen schnipste der junge Krieger mit den Ohren. Er hatte nicht daran gedacht, dass manche Katzen würden schlafen wollen; in Vollmondnächten war normalerweise der ganze Clan auf den Pfoten, bis die Patrouille zurückkehrte. "Natürlich, Wolfslied.", miaute er ruhig.
Grade wollte der Schwarzpelzige den beiden Schülern sagen, dass sie nun doch ein Stück aus dem Lager herausgingen, als Orkanpfote seine ältere Schwester anmeckerte, dass sie ihnen nichts zu sagen hätte. Die Miene des Kriegers wurde düster. Unsanft schnippte er mit seinem Schweif gegen den Kopf des Schülers. "Zeig ein wenig mehr Respekt, Orkanpfote. Wolfslied ist ebenso Dornensterns Tochter und ist für die Lagerwache zuständig. Sie hat durchaus das Recht, uns zu sagen, dass wir außerhalb des Lagers trainieren. Vielleicht sollte ich doch mal mit Mondsänger oder Dornenstern sprechen. Dein Verhalten heute Abend wirft kein gutes Licht auf dich.", sagte er streng.
Verlegen sah Orchideenmond Wolfslied an. Orkanpfote befand sich derzeit unter seiner Obhut, daher fühlte der junge Krieger sich für ihn und sein Verhalten verantwortlich. Totzdem wollte er dem Schüler noch eine Chance geben. Sollte er Wolfslied von sich aus um Entschuldigung bitten, würden sie zumindest trainieren. Ansonsten fiele das Training aus. Mit Dornenstern oder Mondsänger würde er nichts desto trotz sprechen. Denn Orkanpfote hatte sich innerhalb kürzester Zeit schon das zweite Fehlverhalten geleistet. Wer schon über vier Monde Schüler war, sollte sich besser im Griff haben.

[spricht mit Wolfslied; schnippt Orkanpfote gegen den Hinterkopf (Kopfnuss-mäßig); weist Orkanpfote zurecht; denkt nach]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 30 Icon_minitime1Sa Sep 06, 2014 3:44 pm

Orchideenmond stimmte mir ruhig zu und wollte wohl gerade den beiden Schülern sagen, dass sie vor dem lager trainieren würden, wo niemand im Lager gestört würde. Orkanpfote ließ ihn aber gar nicht erst dazu kommen, sondern jaulte in seiner unnachahmlig unreifen Art auf. Ich rollte etwas mit den Augen, als mein halbbruder extra betonte dass sein Vater, sicher nichts gegen Training hatte. Ganz abgesehen von der Tatsache, das wir denselben Vater hatten, schämte ich mich ein wenig dafür, wie mein jüngerer Bruder anscheinend versuchte sich mit dem Rang seines Vaters statt eigenen Argumenten oder Taten herauszutun. Das er sich wieder wie ein verzogenes Junges ohne jedweden Respekt aufführte machte das ganze Bild nicht gerade besser. Falkenfrost war vermutlich nicht zu beneiden, auch wenn ich mir versuchte einzureden, das Orkanpfote gerade seine schlechte Seite zeigte, weil er frustriert war.
Orchideenmond wieß den jungen Kater auch darauf hin, das er meinen vater im Zusammenhang mit mir erwähnte ließ mich zwar etwas verlegen mit den Schnurrhaaren zucken, aber Orkanpfote schien ja immerhin vergessen haben, das wir Halbgeschwister waren...
Und du bist einfach unheimlich empfindlich, wenn man Dornenstern erwähnt... ergänzte Tatze. Ein wenig ja...das lag weniger an seinem Rang, sondern eher daran das ich fand, das ich ihm manchmal viel zu ähnlich war.
Ich bezweifle, das er so zurückhaltend ist wie du und zu große Katzenmengen meidet oder gerne Wolken beobachtet. Vom Dichten wollen wir gar nicht erst anfangen. ließ sich der Schattenkater vom Sticheln nicht abbringen. Blöder zickiger Flohzähler!
Ja ich machte mir vermutlich zu viele Gedanken darüber, aber ich konnte dieses seltsame Gefühl mich deutlich von meinem Vater unterscheiden zu wollen trotzdem nicht ablegen. Nicht einfach, wenn man ähnliche Werte udn Vorstellungen hatte...aber immerhin hatte ich mich ja auch nicht unbedeutend an ihm orientiert, nachdem Ebenholz und meine Geschwister so früh fort waren.
Zu gerne hätte ich meine Mentorin nach ihrer Meinung gefragt, sie hatte so selten Zeit gehabt bevor sie Junge bekam, aber sie war die zweite Katzen nach meinem Vater, die mich geprägt hatte. Aber sie war ja nicht mehr...
Ich überlegte auch noch etwas zu sagen, Orkanpfotes Verhalten schrie geradezu danach, aber Orchideenmond kümmerte sich um die beiden Schüler und ich wollte mich nicht einmischen, wenn er doch gut zurecht zu kommen schien. Er sah etwas verlegne auf und ich lächelte leicht, um ihm zu bedeuten, das er sich das nicht zu Herzen nehmen sollte. Während der Blattgrüne vergaß so mancher gerne mal, wie spät es eigentlich schon war, blieb es doch so lange hell und die Wärme tat ihr übriges. Und für Orkanpfotes Verhalten konnte der Schwarze ja nun auch nichts. Ich wartete darauf, was der schwarze Krieger entscheiden würde und er schien auf eine Reaktion von Orkanpfote zu warten. Ich konnte mir denken was udn war gespannt, ob Orkanpfote in seinen 5 Monden Schülerschaft wenigstens etwas Benehmen gelernt hatte.

[hört Orchideenmondzu, hört Orkanpfote zu, leächelt Orchideenmond zu, wartet]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 30 Icon_minitime1Sa Sep 06, 2014 9:38 pm

Ich leckte über mein Brustfell, etwas das mich normalerweise beruhigte, aber ich konnte diese seltsame innere Unruhe nicht ablegen. Ignorieren fiel mir auch schwer, war ich doch immer darauf aus nicht Leben oder Gesundheit durch Nachlässigkeit oder Ignoranz zu gefärden.
Dabei war es eine so angenehme Nacht. Ein weißer Pelz schimmerte auffällig im Mondlicht und fing meinen Blick an. Muschelpfote war anscheiennd auch noch wach und bedachte mich mit einem Blick, den ich wie so oft nicht deuten konnte. Und wie so oft, erfüllt die Kühle meiner Tochter mich mit Stolz und Sorge. Sie würde nicht so einfach Schwäche zeigen, aber ein teil von mir wollte meine Tochter lächeln sehen, welche Mutter wollte das nicht? Überleben war das wichtigste, aber wenn möglich etwas finden, das einen glücklich machte...wie Kiefernpelz. Auch wenn mein verblichener Gefährte sich für mich jetzt nur allzu oft als Schwäche herrausstellte. Warum hatte er auch in den Tod gehen müssen! Warum hatte er mich verlassen? Und seine Jungen? Vielleicht wäre sogar Bachpfote mit uns gekommen, wäre Kiefernpelz noch dagewesen...? Ich erhob mich und versuchte die schweren Gedanken auf dem Felsen zurückzulassen, ich schien mich nur gern in dem bittersüßen Schmerz zu suhlen. Kiefernpelz bedeutete für mich nach seinem Tod nur noch Schmerz und ein Verlangen das ich nicht stillen konnte...etwas das mich zu einer derartigen Dummheit verführt hatte. Warmes Fell, breite Schultern udn ein paar Erinnerungen waren genug gewesen. Du bist eine mäusehirnige Kätzin Mondsichel. versicherte ich mir nicht bei weitem zum ersten Mal seit dem verhängnisvollen Tag. Nach außen ließ ich mir davon nichts ansehen, so wie ich mich schon bei Bemerken meiner Trächtigkeit fest entschlossen hatte, den Vater zu verheimlichen.
Das Bild von Kiefernpelz tauchte in meinen gedanken auf und rief wie immer Wärme, Sicherheit und das Gefühl von schmerzendem Verlust hervor. Eben jene Wärme, die selbst bloße Erinnerungen an ihn hervorrief, ließ mich an sie klammern...egal wie schwach es mich amchte, die Zeit mit dem weiß-braunen Tigerkater bereute ich nicht. Wenn er nur nicht...
Ich unterbach mich selbst und zwang mich meine Gedanken der Überlegnung, was ich eigentlich machen wollte, zuzuführen. Erlenpfote fiel mir auf, sein dunkler Pelz, war in der Nacht deutlich schwerer zu sehen, als der seiner Schwester, trotz hellem Mondlicht. Im Gegensatz zu seiner Schwester war bei ihm auch etwas offensichtlicher, was er von meiner Trächtigkeit hielt. Ich seufzte und trabte auf meinen Sohn zu, er mochte den Schattenclan wohl immernoch nicht allzu sehr, aber ich hoffte, dass er seinen Halbgeschwistern trotzdem aufgeschlossen begegnenen würde. Immerhin war es meine Dummheit gewesen, nicht ihre...
"Erlenpfote, wie läuft dein Training." begrüßte ich meinen Sohn liebevoll und erkundigte mich interessiert. Als Königin konnt eich nur noch im Lager hocken, an sich hasste ich den Zustand ganz und gar nicht, das Lager war immerhin ein recht sicherer Ort. Aber neben den wieder allzu sehr einschlafenden Kriegerfertigkeiten, hatte ich gar keine Möglichkeit mehr, meine Kinder auf einer Patrouille zu begleiten. Nicht dass es oft Möglichkeiten gegeben hatte, aber ich hatte es trotzdem genossen, die beiden als Schüler mit ihren Mentoren zu erleben. Ich bedeutete Muschelpfote mit einem Wedeln meines Schweifes, dass sie gerne auch kommen konnte, wenn sie wollte. Und ich hoffte sie wollte...die Tage waren immer so geschäftig, angefüllt mit Training und Schülerpflichten.

[denkt nach, steht vom Fels auf, trabt zu Erlenpfote, redet mit Erlenpfote, wedelt Muschelpfote zu]

(OUT: Ich bin mir leider nicht sicher wie nahe Erle und Muschel beieinander stehen? Nicht allzu nahe oder? Sonst änder ich meinen Post gerne nochmal)
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 30 Icon_minitime1Di Sep 09, 2014 9:12 pm

Desinteressiert beobachtete Muschelpfote die Katzen auf der Lagerlichtung und wollte sich gerade entschließen, wieder in ihr Nest zurückzukehren, als Orkanpfote sich plötzlich vor Wolfslied aufbaute. Nun doch wieder aufmerksam versuchte die weiße Kätzin, die Worte des aufgebrachten Katers zu verstehen und schmunzelte nur abfällig, als sie seine respektlose kleine Ansprache hörte. Kalt funkelten ihre mandelförmigen, goldbraunen Augen zu dem Kater herab. Kaum vorstellbar, dass dieser Kater schon über sechs Monde alt war, wo er sich doch benahm wie ein kleines, störrisches Kätzchen. Anfangs hatte sie das Gefühl gehabt, er könnte zu einem recht akzeptablen Kater heranwachsen, doch inzwischen hatte sich Orkanpfote eher zu einer aufmüpfigen Nervensäge entwickelt. Wer keinen Respekt vor Kriegern hatte, konnte selbst kaum in den Rang eines solchen erhoben werden - womit die Chancen des Tigerkaters wohl deutlich sanken.
Während Erlenpfote unterhalb des Vorsprunges vom Bau der Schüler seinen Gedanken nachzuhängen schien und für kurze Zeit ohne ersichtlichen Grund zu ihr aufsah, wies der schwarze Krieger Orchideenmond seinen dreisten Schüler zurecht. Muschelpfotes Schnurrhaare zuckten beifällig, als sie die relativ gelassene Reaktion - ein tiefes Schweigen - der hellen Kriegerin registrierte und sich vorstellte, was sie wohl selbst in seiner solchen Situation getan hätte. Vermutlich hätte sie ihr Gegenüber mit ausdrucksloser Miene und kalt funkelnden Augen angestarrt und hätte ihn mit scharfen, abfälligen Worten zurecht gewiesen. Solche Schüler konnte ein Clan kaum gebrauchen - sie waren eine Schwäche, die ausgemergelt werden musste. Und da man sie nicht einfach im Wald aussetzen konnte, musste man sie wohl oder übel umerziehen, was natürlich in einem erheblichen Aufwand enden würde. Vielleicht sollten schon die Eltern der entsprechenden Katze besser auf deren Erziehung achten, somit würde am Ende nicht der Mentor oder schlimmstenfalls der gesamte Clan unter dieser Last leiden. Es war für sie sowieso nicht nachvollziehbar, wie eine Katze solch dümmliche Bemerkungen machen und noch dazu den Respekt einer ranghöheren untergraben konnte. Mit schnippenden Schwanzspitze dachte sie an das Gesetz der Krieger, welches vorschrieb, respektvoll mit Clankameraden umzugehen. Zugegeben ... Auch Muschelpfote fauchte das ein oder andere Mal andere Katzen an. Doch wenigstens aus einem nachvollziehbaren Grund. Denn was gab es Kostbareres, als das eigene Herz? Was, wenn nicht das eigene Herz, welches Körper und Geist antrieb, sollte man schützen? Und es gab nichts Tödlicheres, als andere Katzen in sein Inneres einzulassen. Lieben hieß Schwäche zeigen. Und eine schwache Katze war eine tote Katze. Ein einziges Fauchen konnte einem später so viel Leid ersparen ...
Ein abwesender Ausdruck war in Muschelpfotes goldbraune Augen getreten. Inzwischen hatte sie die Krallen eingezogen und der Streit schien beigelegt zu sein. Unter sich hörte sie dafür eine neue Stimme, vermischt mit einem Geruch, der ihr nur allzu bekannt war. Die liebe Frau Mama ... Und wie nicht anders zu erwarten, verlangte man dort unten nach ihrer Anwesenheit.
Elegant sprang die weiße Schülerin vom Felsvorsprung hinab und gesellte sich mit kühlem Ausdruck zu ihrer Familie. Ihrer geliebten, zerrissenen Familie ... Der Vater verschwunden, die Schwester in einem anderen Clan, die Mutter untreu und von einem weiteren Kater schwanger. Die Situation hätte besser nicht sein können. Und wie so oft fühlte sich Muschelpfote in ihrer Denkweise bestätigt: Liebe war eine Last und für Familie galt dasselbe. Auch wenn sie zu ihrem eigenen Verdruss die Regungen in ihrem Inneren - in ihrem Herzen - kaum leugnen konnte ...

[beobachtet die Szene, denkt nach, tritt zu Mondsichel und Erlenpfote]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 30 Icon_minitime1Mi Sep 10, 2014 9:17 pm

Erfreut stellte ich fest, das Muschelpfote sich zu uns gesellte. Wahrscheinlich machte ich mir wie so oft zu viele Gedanken, ihre Bewegungen sprachen davon wie nahe sie ihrer Ernennung zur Kriegerin bereits war. Sie hatte sich zu meiner Freude und zu meinem Stzolz zu einer schönen und vorallem starken Kätzin entwickelt, aber trotzdem...ich konnte immer nur erahnen, woran meine Tochter dachte und malte mir nur allzu gerne bedenkliche Bilder.
Ich verscheuchte diese aber in die hinteren Ecken meines viel zu sorgenfreudigen Hirns und genoss, meine beiden Kinder bei mir zu haben. "Muschelpfote, wie geht es dir? Wie geht dein Training vorran?" wollte ich auch von ihr wissen. Ich zuckte kurz unwohl mit den Ohren und fühlte mich nicht übermäßig gut. Nichts bedenkliches, ich fühlte mich in letzter Zeit oft etwas abgeschlagen immerhin dauerte es nur noch wenige Tage bis die Geburt erwartet wurde. Mein weiches Nest in der Kinderstube wartete auf mich, aber ich riss mich ersteinmal zusammen, wo ich meine Beiden doch gerad e bei mir hatte. Zwei junge Katzen, die so oft so unzufrieden wirkten, dass sich mein Bauch zusammenzog.

[redet mit Muschelpfote, fühlt sich nicht gut]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 30 Icon_minitime1Do Sep 11, 2014 6:53 pm

Das helle Mondlicht erleuchtete den Weg zum Lager. Neben ihm ging sein Mentor, dessen silbern gestreifter Pelz auf die gleiche Art und Weise im Licht schimmerte wie das seine. In den vergangenen vier Monden war Sturmpfote gewachsen. Stark gewachsen. Beinahe schon zu schnell. Von der Größe her ging er Frostsplitter beinahe bis zur Schulter. Was aber hauptsächlich an seinen viel zu langen Beinen lag. In seinem Gesicht lag noch immer eine gewisse Kindlichkeit. Auch wenn sich in den letzten Monden einiges geändert hatte. Noch immer behagte ihm die Vorstellung nicht, im Schülerbau und nicht mehr bei seiner Mutter zu schlafen, aber mittlerweile hatte er verstanden dass es so sein musste. Und trotzdem...manchmal...wenn er partout nicht einschlafen konnte und ihn Alpträume plagten, dann kroch er des nachts zu seiner Mutter, die ihn entweder aus dem Nest jagte wenn sie erwachte, oder gar nicht mitbekam, dass er bei ihr gelegen hatte. Dann, wenn Frostsplitter ihn zum Training rief, noch bevor die Sonne ganz über den Horizont gekrochen war.
Training...
Einmal pro Mond hatte sich seine Mutter bereit erklärt ihn zu begleiten. Seine Trainingsfortschritte zu betrachten oder einfach mit ihm und seinem Mentor auf Jagd zu gehen. Sturmpfote genoss diese seltenen Trainingseinheiten. Aber auch wenn seine Mutter nicht bei ihm war, liebte er es ihr von seinem Training zu erzählen. Deshalb wurden seine Schritte auch gerade beflügelt, denn nachdem verkündet wurde, wer zur großen Versammlung mitkommen durfte, sein Bruder Drosselpfote mitkommen konnte, er aber nicht, war der nicht mehr ganz so kleine Silbertiger sichtlich enttäuscht gewesen.Sein Mentor hatte ihm als Ausgleich angeboten spazieren zu gehen und vielleicht hier und da noch eine kleine Trainingseinheit einzulegen. Und obwohl Frostsplitter und Sturmpfote zu Anfang seiner Ausbildung nicht wirklich eine innige Freundschaft verbunden hatte..war es mittlerweile doch beinahe...angenehm mit dem großen Silberkater durch das Territorium zu spazieren. Und so war es auch dieses Mal gewesen.
Als Mentor und Schüler das Lager betraten hielten Sturmpfotes blaue Augen Ausschau nach dem Fell, das dem seinen so ähnlich war. Aber Sturmblüte war nirgends zu sehen. Nachdem er sich von seinem Mentor verabschiedet hatte, rannte der Schüler los und durchsuchte das ganze Lager. Sein erster Halt war der Schmutzplatz. Aber hier war seine Mutter auch nicht. Genauso erging es ihm auf dem Jungen, dem Schüler und dem Ältesten, wobei er auf einem dieser Steine die Königin Mondsichel antraf. Diese grüßte der kleine Streifenkater freundlich, ehe er seine nächste Station anpeilte. Den Kriegerbau. Und tatsächlich. In einem Nest zusammengerollt, den Schweif ordentlich über das schöne Gesicht gelegt, lag Sturmblüte da und wirkte, als würde sie schlafen.
Nur einen kleinen Moment erwägte er, sie schlafen zu lassen. Nur einen kleinen...
“Mama!“, schrie er aufgeregt und erntete dafür das ein oder andere Grummeln aus den Ecken des Baus. Seine Ohren knickten ein, denn er wollte in all seiner Euphorie eigentlich niemanden wecken. Leiser jetzt miaute er: “Mama! Wach auf!“
Als seine Mutter endlich ihe hellblauen Augen öffnete, kuschelte er sich an ihr weiches Brustfell und begann zu schnurren. Nachdem die graue Tigerkätzin ganz und gar in der Realität angekommen und ihn rausgescheucht hatte begann der Schüler aufgeregt zu erzählen, bevor seine Mama weiter schimpfen konnte.
“Mama, Frostsplitter und ich waren draußen in der Oase und an den Rotfelsklippen. Wir haben schleichen geübt und er ist sogar auf einen Ast getreten. Er hat gelacht und gesagt das dürfte ihm als Krieger eigentlich nicht passieren. Das war lustig. Und wir haben ganz viel Beute gehört. Frostsplitter hat mir gezeigt woran man Schlangen erkennt, und Mäusegetrappel. Und einen Uhu haben wir auch gesehen, der ist über uns hinweggeflogen, aber Frostsplitter hat gesagt wir müssen uns verstecken, weil der Uhu uns sonst gefährlich werden kann. Und dann haben wir Spuren gefunden. Frostsplitter sagt, sie könnten von einem Fuchs sein. Aber sie sind schon sooooooo alt, dass man den Fuchs kaum mehr riecht. Die Spuren sind bestimmt noch da, weil es so lang nicht geregnet hat. Aber weißt du was das tollste war? Wir haben ganz viele Lichter gesehen, die ganz schnell umher geflogen sind. Frostsplitter hat gesagt das sind Glühwürmchen. Hast du schon mal Glüchwürmchen gesehen Mama?“
Nachdem Sturmpfote kurz zu Atem gekommen war, kuschelte er sich ganz eng an seine Mutter und schnurrte leise:“Ich hab dich ganz doll lieb Mami“
Irgendwie schien er müde zu werden. Der Spaziergang mit Frostsplitter hatte ihn ziemlich ermattet, vor allem weil die beiden heute schon draußen zum Training waren. Aber er musste doch noch wach bleiben um zu hören was sein Bruder Drosselpfote von der großen Versammlung erzählte! Na jetzt kuschelte er erst mal ausgiebig mit seiner Lieblingsmami!

[Kommt mit Frostsplitter zurück ins Lager, sucht Sturmblüte, grüßt Mondsichel knapp, findet Sturmblüte und weckt sie, wird rausgescheucht und erzählt ihr aufgeregt vom Spaziergang]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 30 Icon_minitime1Sa Sep 13, 2014 4:26 pm

Nachdem Dornenstern mit den anderen Katzen zur Großen Versammlung aufgebrochen war, hatte sich Sturmblüte bereits in ihr Nest gelegt, damit sie morgen wieder ausgeschlafen war, nachdem sie die letzten Nächte eher spät schlafen gegangen war. Sie wollte sich endlich einmal wieder ausgiebig ausschlafen, außerdem war es ihrer Meinung nach nun noch zu warm draußen, um länger als nötig draußen zu bleiben. Die anhaltende Hitze gefiel ihr nicht.
Sie war eigentlich fast schon eingeschlafen, doch dann hörte sie wieder einmal die Stimme ihres jüngsten Sohnes Sturmpfote, der sie drängte, aufzuwachen. Seufzend öffnete Sturmblüte ihre Augen und sah in die aufgeregt glitzernden Augen des jungen Katers. "Raus hier, bevor du mit deinem Geschrei noch alle anderen Katzen aufweckst!", murrte sie leise und erhob sich, nur um Sturmpfote mit der Pfote hinaus zu treiben. Sie liebte ihren Sohn, doch manchmal war er einfach zu übermütig.
Draußen angekommen fing der sturmgraue Kater sofort an zu erzählen, während sich Sturmblüte hinsetzte und sich ein paar Moosfetzen aus dem Fell zupfte. Wieso nur war es noch immer so schrecklich warm hier draußen?
Nachdem Sturmpfote geendet hatte, kuschelte er sich sofort an sie und meinte, dass er sie ganz doll lieb haben würde. Bei solchen Worten schmolz Sturmblüte fast schon dahin. Es rührte sie, dass wengistens eines ihrer Kinder noch zeigte, dass sie eine gute Mutter war. Und dass sie gemocht wurde. In dieser Hinsicht war sie etwas dankbar, dass Sturmpfote so.
Andererseits fürchtete sie noch immer, dass der junge Kater nicht von ihr loskam. Sobald er Zeit hatte, war er bei ihr und klebte fast schon an ihr. Wie sollte er selbst da eine Gefährtin finden, wenn er älter war?
"Ja, ich hab auch schon Glühwürmchen gesehen. Die sieht man in der Blattgrüne öfters", erwiderte sie auf die Frage von Sturmpfote hin, bemerkte dann aber, dass der junge Kater müde zu werden schien. "Du solltest auch langsam in dein Nest gehen, sonst bist du morgen nicht fit", meinte Sturmblüte und konnte einen Hauch Fürsorge aus ihrer Stimme nicht vertreiben. Schließlich war er immer noch ihr Sohn.

[schläft schon fast | wird von Sturmpfote geweckt | scheucht ihn hinaus | hört ihm zu | denkt nach | redet mit ihm]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 30 Icon_minitime1Sa Sep 13, 2014 7:28 pm

Während ihr Bruder schweigend neben ihr hockte, richtete Muschelpfote ihren kühlen, unberechenbaren Blick auf ihre Mutter. Die dunkle Kätzin sah nicht besonders glücklich aus oder zumindest schien sie sich in ihrem Pelz nicht übermäßig wohl zu fühlen. Tja, wer Junge von einem übereifrigen SchattenClan Kater oder - möge der SternenClan sie davor behütet haben! - einem elenden Streuner erwartet, wo doch der die Jungen des ehemaligen Gefährten noch nicht einmal dem Schülerbau entwachsen sind, knurrte eine Stimme in ihre und ohne, dass sie es verhindern konnte, verengten sich ihre goldbraunen Augen leicht. Wer auch immer ihre Mutter geschwängert hatte, sie würde den Kater jedenfalls nicht mit offenen Pfoten willkommen heißen. Ganz zu schweigen von den Jungen ... Aber nein, so ungerecht wollte sie nicht sein. Die Kleinen konnten nichts für ihre Erzeuger und aus ihnen konnten starke Katzen heran wachsen. Zumindest, wenn sie sich nicht entwickelten wie kleine Nesthocker und zu Schülern wurden, die statt sich mit Katzen ihres Alters abzugeben lieber am Schwanz ihrer Eltern hingen.
Doch auch wenn die weiße Schülerin die Taten ihrer Mutter weder billigte, noch nachvollziehen konnte, wie immer schimmerte Sorge in den hellen Augen Mondsichels. Aufrichtige Sorge, die Muschelpfote schon ihr ganzes Leben begleitet hatte und an die sie sich nun wohl gewöhnt haben musste. Etwas in ihren Zügen wurde weicher und fast konnte man ein Heben ihrer Mundwinkel erahnen. Eigentlich hatte ihre Mutter ihr nie Böses gewollt und da sie ihren Geburtstclan, ihren Gefährten und eine Tochter verloren hatte, wollte sie wohl wenigstens die verbleibenden zwei Familienmitglieder in guten Pfoten wissen. Irgendwie - in einer verstaubten Ecke von Muschelpfotes abgeschirmten Herz - flackerte Verständnis für ihre Mutter auf. Sie stellte Liebe und Familie an erste Stelle - ganz anders als ihre Tochter. Doch konnte sie ihre Mutter verachten, wo diese vielleicht einfach nicht von der Kinderstube an durch Verlust geprägt worden war und die Tücken der Liebe und die Vorzüge der Abweisung einfach nicht erkannt hatte?
"Mir geht es gut.", miaute sie in einem fast beruhigenden Tonfall. Welch eine Ironie, dass sie als die Tochter versuchte ihre Mutter zu beruhigen ... Ihre Mundwinkel zuckten leicht. "Dornenstern ist ein sehr guter Mentor, streng und intelligent - er weiß, was er erzählt und ist sich den Pflichten des Mentor-Seins sehr gut bewusst. Sein Training ist natürlich anstregend und anspruchsvoll, aber als Krieger muss man mit gerade solcher Art von Situationen klar kommen." Etwas in ihren Augen blitzte und ihr Tonfall veränderte sich, als sie einen Gegenfrage an ihre Mutter stellte. "Und, wie ist es in der Kinderstube?" Selbst wenn sie es gewollt hätte, der leicht scharfe Unterton ließ sich nicht aus ihrer Stimme verbannen. Zu sehr missbilligte Muschelpfote die erneute Schwangerschaft ihrer Mutter - die Untreue ihrem Vater gegenüber.

[denkt nach, spricht mit Mondsichel]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 30 Icon_minitime1So Sep 14, 2014 5:58 pm

Ich registrierte die sich zusammenziehenden Augen meiner Tochter und widersprüchliche Gefühle wallten in meinem Innern. Ob nun ich, meine Schwäche bei dem Kater oder die Jungen ich wollte keine negativen Gefühle meiner Tochter gegen irgendeines oder gar alle drei haben. Aber immerhin...selbst negative Gefühle hießen, dass einem etwas wichtig genug war, dass nicht egal war. Es war aber auch traurig, dass ich dies für etwas gutes bei Muschelpfote finden konnte...musste. Aber neben ihrem Tod durch was auch immer, war eine meiner größten Ängste, dass sie zu sehr ihre Gefühle unterdrückte. Ein Leben sollte doch auch nicht leer sein...auch wenn sie vielleicht gut daran tat nicht ganz so schwach gegenüber ihren Gefühlen zu sein, wie ich. Kiefernpelz...
Ich hasste ihn noch immer, für seine Wahl...den Bär statt unserer Seite...und ich liebte ihn, seine Wärme seinen Geruch und hasste ihn wiederum, weil er mir eben das genommen hatte. Auf jeden Fall ließ er mich nie los...und ich war mir fast sicher, dass ich das trotz Schmerz und Schwäche, die mir diese Gefühle brachten nicht wollte.
Ein wenig schienen sich Muschelpfotes Züge zu entspannen, auch wenn man gut hinschauen musste, um es zu bemerken. Ihre Antwort fiel erstaunlich ruhig aus und beruhigte mich doch etwas, ihr Training schien gute Fortschritte zu machen und ich hatte den Eindruck, dass meine Tochter eine starke Kriegerin werden würde, die auch schwierigen Situationen aufrecht entgegentreten würde.
Stolz glimmte in meinen blassgoldenen Augen, zuckte dann aber kurz zusammen. Das war nicht nur Müdigkeit oder? Vielleicht sollte ich morgen Salbeifeder fragen, immerhin stand in wenigen Tagen die Geburt an.
Ich wandte mich wieder meiner weißen Tochter zu, während Erlenpfote sich eher dem Schweigen hingab. „Das freut mich, es dauert sicher nicht mehr lange bis du zur Kriegerin wirst.“ schnurrte ich mit einer gehörigen Portion stolz. So sehr ich mir auch immer Sorgen um meine Kinder machte, es war ein unheimlich gutes Gefühl zu sehne, wie sie groß und vor allem stark wurden. Nur die Gedanken an die Gefahren und das der Tod eine Clankatze auch jung ereilen konnte durfte ich nicht denken. Ich blickte kurz zu meinem Sohn und wollte zu gerne hören, wie es ihm erging, aber ich konnte ihn nicht zwingen zu reden und wollte es auch nicht. Aber die Sorge kehrte in meinen Blick zurück, hatte er sich doch immer so schwer mit dem Schattenclan getan. Ob sich das vielleicht langsam legte...?
Mein Bauch schien unruhig und ich setzte mich anders hin, um es bequemer zu haben, bevor ich Muschelpfote auf ihre Frage antwortete „Traumregens Junge sind recht aufgeweckt, sonst ist es in der Kinderstube ziemlich ruhig. Sicher, aber auch etwas einschläfernd.“ miaute ich ruhig und beim letzten Wort mit etwas zögerlich. Ich mochte die ruhige Sicherheit der Kinderstube, gleichzeitig war mir dieser Ort mit wenig Überblick über das Geschehen im Clanrevier und vor allem das Einschlafen meiner Kriegerfähigkeiten mindestens suspekt. Aber ich hatte mich schon einmal wieder im Kriegerleben eingefunden, ich würde es wieder schaffen, zumal ich diesmal das Revier und das Leben im Schattenclan kannte. Wieder durchzog meinen Unterleib ein unwohles Gefühl, diesmal stärker und diesmal erkannte ich einen leichten stechenden Schmerz. Und langsam begann ich mir Sorgen zu machen. Wehen konnten es nicht sein, die Geburt war erst in einigen Tagen frühestens...
Trotzdem sichtlich beunruhigt und nach einem kurzen Blick zur Kinderstube wandte ich mich wieder an meine Kinder „Bald wird es dann ja noch etwas chaotischer in der Kinderstube.“ miaute ich schmunzelnd, auch wenn es nicht meine Augen erreichen konnte...die Sorge hatte sich dort wiedereinmal festgesetzt. „Was meint ihr wären schöne Namen für eure...“ wollte ich wissen, kam aber nicht dazu auszusprechen. Mein Maul blieb offen stehen, während ich zusammenzuckte unter einer moderaten Welle Schmerzes, die mich nur allzu sehr an meine Geburt im Wolkenclan erinnerte...es konnte doch nicht sein oder? Unruhig schloss ich den Mund und schaute wieder besorgt zur Kinderstube, der Schmerz war wieder weg, aber aber das Unwohlsein war geblieben, als wäre das bei weitem noch nicht alles. Aber das konnte nicht sein, die Geburt war doch noch nicht dran...es waren noch Tage...deshalb waren immerhin auch Salbeifeder und ihre Schülerin zur großen Versammlung gegangen. Sicher war es noch nicht so weit...aber ganz normal schien mein Körper gerade auch nicht zu sein. Mein Blick lag nicht langer auf Muschelpfote oder Erlenpfote, sondern abwechselnd auf meinem Bauch und vor allem auf der Kinderstube. Ich krallte mich ohne es zu merken mit den Krallen meiner Vorderpfoten im Boden fest, als eine weitere diesmal schmerzhaftere Welle meinen Körper erfasste, meine Hinterbeine zitterten leicht als ich mich erhob und ziemlich aufgewühlt zu meinen jungen sagte „Ich werde besser zurück in die Kidnerstube gehen...wenn ihr Salbeifeder seht sagt ihr bitte, dass sie kommen soll.“ eine Mischung aus Sorge und kühler Überlegung schwang in meiner Stimme mit. Was immer vorging und das langsame Einpendeln von regelmäßigen Schmerzwellen erinnerte mich nur zu sehr an meine erste Geburt, ich lag dabei besser in meinem sicheren Nest und die Heilerin konnte auch nicht schaden.
Zügig drehte ich mich um und trabte zielstrebig auf die Kinderstube zu, nur um kurz an zuhalten, als eine weitere wieder etwas stärkere Schmerzwelle zu ertragen. Meine Pfoten zitterten während ich mich einigermaßen aufrecht hielt und beklommen, aber sicher die kleiner werdenden Abstände zwischen den Schmerzen bemerkte.Wie Wehen...
Mit angelegten Ohren betrat ich die Kinderstube und eilte vorsichtig zu meinem Nest. Ich ließ mich nieder, kam aber nicht zur Ruhe, die Schmerzen kamen wieder und wie ich fast schon erwartete in immer geringeren Abständen. Ich stöhnte laut auf, als es immer schlimmer würde. Es war doch viel zu früh?
Mein Körper schien das nicht zu finden, ein brennender Schmerz zog sich meine Flanke entlang und ich war mir alles andere als sicher ob das zur Geburt gehörte...der Geruch von Blut erfüllte langsam die Kinderstube und das erste Junge kam nach einer weiteren Welle Schmerz. Diesmal nur im Unterleib...ich hatte keine Zeit über alles nachzudenken und langsam verließ mich die Kraft. Ich zog das kleine nasse Bündel angestrengt nach vorne, während mein Körper weiter rumorte. Ich öffnete mit kräftigen Zungenstrichen die Fruchtblase und beeilte mich den Kreislauf des Jungen in Gang zu bekommen. Ich biss mir fast auf die Zunge, als die Wehen wieder stärker wurden, aber ich musste den ersten kleinen trocken und warm bekommen. Eilig legte ihn, als ich fertig war an meinen Bauch und wartete mit zusammengebissenen Zähnen bis die Wehen das nächste Junge brachten. Ich spürte Bewegung und dann flammte wieder der Schmerz auf, der sich meine gesamte Flanke entlang zu ziehen schien. Keuchend versuchte ich mich auf's Atmen zu konzentrieren und passte ihn soweit es ging an den Rhythmus der Wehen an.
Und ein weiteres Kätzchen landete im blutdurchnässten Moos und wieder schnappte ich es mir eilig um Fruchtblase und Feuchtigkeit loszuwerden. Langsam fiel es mir schwer meinen Kopf oben zu halten, trotz liegen spürte ich immer mehr die Anstrengung...trotzdem schonte ich den zweiten kleinen Kater nicht. Mit meiner rauen Zunge sollte ihm schnell warm werden und ich setzte auch ihn an mein Bauchfell neben seinen Bruder.
Aufmerksam und erschöpft wartete ich, ob noch etwas kam, aber langsam ließen die Wehen nach und Müdigkeit legte sich wie ein Schleier über meinen Geist. Das dumpf Stechen in meiner Flanke war allerdings noch da, nicht mehr so stark, wie bei den Wehen, aber trotzdem nicht so leicht zu ignorieren. Ich bog meinen Kopf in Richtung meines Bauches und legte ihn auf meine Pfoten. Ich musste mich ausruhen...die kleinen Kater im Blick, einer grau mit Tigerstreifen, der andere schwarz und rot gescheckt mit einzelnen weißen Flecken im sonst eher dunklen Pelz. Keiner von beiden sah Ash zum Verwechseln ähnlich...zum Glück.

[denkt nach, redet mit Muschelpfote, schaut zu Erlenpfote, fragt ihre Jungen, trabt zur Kinderstube, bringt Schlangenjunges und Klippenjunges zur Welt, liegt er schöpft in ihrem Nest, beobachtet die Jungen an ihrem Bauch]

(OUT: bitte Bescheid sagen, falls es lieber andersrum sein soll, ich werde mit Schlange vermutlich eh erst morgen posten^^)
1. Schlangenjunges
2. Klippenjunges
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 30 Icon_minitime1Mo Sep 15, 2014 10:20 pm

Ich war mir nicht sicher, wann ich mir meienr Ungebung bewusst wurde oder auch meiner selbst. Ich hatte auch nicht viel Zeit, diesen neuen Erkenntnisse weiter zu erforschen, denn wichtigere Dinge drängten in den Vordergrund. Das erste was ich spürte, war harter steiniger Boden unter mir. Das zweite war eine aufkommende Kälte, die sich langsam in mein feuchtes Fell fraß. Und zu guter letzt schien etwas zu fehlen, etwas in meinem Magen, aber auch...ja was? Ich öffnete hilfos mein mäulchen aber nichts geschah und der Mangel wurde beängstigend deutlicher.
Dann wurde ich im Nacken gepackt und der Boden unter meinen Füßen verschwand. Ich wurde wieder abgesetzt und dann kam die raue Zunge. Ich fiepte unter den kräftigen Zungenstrichen und bemerkte, dass ich endlich Luft holen konnte. Und riechen. Mir wurde langsam warm und wie es schien auch trocken. Dann wurde ich wieder hochgehoben und kurz darauf wieder abgesetzt, ich wollte mich beschweren, dass ich nicht dauernd herumgetragen werden wollte, wie ein moosball, aber der süßlich-verführerische Geruch vor meiner Nase stopfte mir recht effektiv das kleine Mäulchen.
Gierig saugte ich mich fest und wollte wohlig schnurren...aber mit vollem Mund ging das nicht recht. und ganz sicher wollte ich nicht aufhören, nur um der Trägerin, die einen vertraulichen Geruch austrahlte mitzuteile, das ich mich wohl fühlte...wenn ich satt war vielleicht.

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 30 Icon_minitime1Di Sep 16, 2014 3:03 pm

Empfangen wurde ich von einer unglaublichen Kälte. Während ich noch vollkommen geschockt dalag und nicht wusste was geschehen war, wurde ich hochgehoben und eine raue Zunge befreite mich von etwas klebrigen, das mein Fell und mein Gesicht bedeckte. Ich bemerkte ein Brennen in meiner Brust und als ich schon anfangen wollte zu schreien, sickerte endlich etwas Luft in meine Lunge. Maunzend bat ich darum, dass die Zunge sanfter sein sollte, doch das tat sie nicht. Und dieser Tatsache verdankte ich, dass mir schnell warm wurde, dennoch war da dieses unangenehme Gefühl in meinem Bauch. Fiepend und den Kopf hoch gereckt suchte ich nach Orientierung, doch mich umgab eine undurchdringbare Schwärze. Da wurde ich erneut gepackt und an etwas weichem abgelegt. Neben mir spürte ich einen weiteren Körper, meinen Bruder, wie mir später bewusst werden sollte, aber in dem Moment war mir das egal. Denn ich hatte etwas entdeckt, das meine ganze Aufmerksamkeit auf sich zog. Ein Hubbel, der einen verführerischen Duft verströmte und meinen Magen zum Knurren brachte. Und da ließ ich meinen Instinkten freien Lauf. Ich reckte meinen Kopf minimal, um an die Zitze zu gelangen, die mich mit ihrem Duft lockte. Und so begann ich zu saugen und ehe ich mein Glück richtig bemerkte, floss eine warme, wunderbar schmeckende Flüssigkeit in mein Mäulchen, rann meine Kehle hinab und füllte meinen Bauch mit einer wohltuenden Wärme. Schon bald war das unangenehme Gefühl in meinem Bauch verschwunden und vollends zufrieden kuschelte ich mich an das Fell, das meiner Mutter gehörte. Meine Mutter - ich musste ihr zeigen, dass ich nun zufrieden war. Dass ich glücklich war, nun auf der Welt zu sein. Meine Kehle vibrierte und ich gab komische Laute von mir - ich schnurrte.

[wird geboren und von Mondsichel versorgt, trinkt Milch, schnurrt]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 30 Icon_minitime1Di Sep 16, 2014 3:41 pm

Während Orkanpfote noch auf die Reaktion der Krieger auf seine dann doch etwas patzige Antwort wartete, wusste er bereits, dass er zu weit gegangen war. Wolfslied war seine Halbschwester und somit ebenfalls Dornensterns Tochter, doch er hatte nicht sonderlich viel Kontakt zu ihr und sah sie eher als Clankameradin als als Verwandte. Und schon ging es los : Orchideenmond schnippte dem braun getigerten Schüler unsanft gegen den Hinterkopf, sodass dieser verärgert zurückwich, und begann dann, sich über Orkanpfotes Verhalten zu beschweren. Das der schwarze Kater mit Dornenstern reden wollte, schüchterte den Schüler schon ziemlich ein , denn er wollte es eigentlich nie so weit kommen lassen, dass sein Vater sich einmischen musste, aber er versuchte dennoch, sich nichts anmerken zu lassen. All das vor den Augen von Abendpfote! Unsicher blickte der Braune in die Richtung der Kätzin. Entweder, sie hält mich jetzt für den größten Idioten, oder ich konnte sie beeindrucken, überlegte er. Das Zweite würde ihm definitiv besser gefallen. Wolfslied hatte noch keinen Kommentar abgegeben, und es sah auch so aus, als ob sie lieber schweigen würde, denn jetzt lächelte sie nur Orchideenmond zu. Orkanpfote beschloss, sich zu überwinden, und sich lieber zu entschuldigen, als auch noch von seinem Vater geschimpft zu werden. Mit einem möglichst zerknirschten Gesichtsausdruck wandte er sich an seine Halbschwester und meinte : "Entschuldige mein Verhalten, Wolfslied. Ich war nur so enttäuscht, jetzt nicht trainieren zu können, aber ich hätte dich nicht so anfahren sollen. Es tut mir Leid." Mit großen Augen blickte er sie an, in der Hoffnung, die beiden Krieger könnten den Vorfall so möglichst schnell vergessen, und Dornenstern würde nichts mitbekommen.

[bei Wolfslied und Orchideenmond, beobachtet Orchideenmonds Reaktion, denkt nach, entschuldigt sich bei Wolfslied]
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Muschelfrost

Muschelfrost


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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 30 Icon_minitime1Di Sep 16, 2014 10:00 pm


Es berührte etwas in Muschelpfotes Brust, als sie das Glimmen von stolz in den Augen ihrer Mutter erkannte. Etwas in ihr, tief vergraben und doch so stark, dass es nicht zu unterdrücken war, so sehr sich die weiße Kätzin auch darum bemühte. Selbst wenn sie ihre Gesichtszüge noch immer unter Kontrolle hatte und den vertrauten, kühlen Ausdruck zur Schau trug, das leichte Funkeln von Wärme war nicht zu verkennen. Ein seltener Anblick, welcher ihren goldbraunen Augen jedoch einen wundervollen Glan verlieh …
Es war erstaunlich, wie wenig Einfluss sie doch auf ihre Gefühle hatte. Sicher, meist beherrschte ihr Verstand Körper und Geist, aber nicht alles ließ sich vollständig aussperren. Ihr Herz - dieses unzähmbare Ding! - wollte vollkommene Gefühlslosigkeit und die damit verbundene Unangreifbarkeit nicht hinnehmen. Wenn es wenigstens nur negative Gefühle gewesen wären, welche bei ihr etwas öfter zu Tage traten … Aber nein. Es war Wärme - Zuneigung. Genau das, was jeder Katze den Tod brachte, ob nun körperlich oder mental.
Den Augen der aufmerksamen Schülerin entging das leichte Zusammenzucken Mondsichels nicht, auch wenn sie sich gerade bemühte, das Glimmen von Wärme aus ihren eigenen Augen zu verbannen. Es konnte nur Schlechtes bringen - sowohl ihr, als auch anderen Katzen. Was zum Beispiel, wenn sie am nächsten Tag durch einen Schlangenbiss umkam? Mondsichel, Bachpfote und vielleicht sogar Erlenpfote würde dieser Verlust treffen wie blanke Krallen. Es wäre eine Wunde für die Ewigkeit ohne Sicht auf Heilung. Und Trauer konnte eine noch so starke Katze zerstören.
„Das hoffe ich auch“, erwiderte sie recht knapp, schnippte mit der Schwanzspitze und sah aufmerksam zu ihrer Mutter auf, um nach weiteren seltsamen Zuckungen oder Ähnlichem Ausschau zu halten. Hing dies vielleicht mit ihrer Schwangerschaft zusammen? Tatsächlich setzte sich die Ältere etwas um, als wäre die ursprüngliche Position zu unbequem gewesen. Kein Wunder bei dem Bauch. Muschelpfote konnte sich kaum vorstellen, wie eine Kätzin freiwillig diese Unannehmlichkeiten und die lange Zeit in der langweiligen Kinderstube hinnehmen konnte. Sie für ihren Teil wollte eine starke Kriegerin sein, ungebrochen und ihrem Clan auf ewig treu. Obwohl irgendwer ja auch für die Nachkommen sorgen musste … Und wer, wenn nicht die Kätzinnen eines Clans? Kater hatten es in diese Beziehung nun wirklich sehr viel einfacher - sie saßen dabei und schauten ihrer Erwählten beim Leiden zu, trösteten vielleicht das ein oder andere Mal und zogen mitleidige Gesichter - eine außerordentlich hilfreiche Methodik.
„Ich bin mir sicher, wenn deine Jungen kommen, werden sie die Kinderstube auf jeden Fall aufmischen.“, miaute sie, zuckte leicht mit den Ohren und kühle Belustigung glitzerte in ihren mandelförmigen, goldbraunen Augen. „Und wenn nicht, zeige ich ihnen ein paar Kampfspiele mit denen sie den Bau aufmischen können.“ Mit ein paar Zungenstrichen glättete sie das Fell an ihrer Schulter, welches von ihrem Aufenthalt im Nest noch etwas unordentlich und ihrer Aufmerksamkeit bisher entkommen war. Sie musste schon zugeben - die Vorstellung von kleinen Geschwisterchen oder allgemein Jungen reizte sie doch ein wenig, auch wenn sie keine eigenen austragen wollte. Doch Junge waren so unglaublich unbeschwert, was ungemein amüsant sein konnte. Und immerhin musste im Kinderstubenalter der Grundstein für das Verhalten der Kätzchen als Krieger gelegt werden, was wiederum dann den Erhalt des Clans garantierte. Ein weiterer Punkt also, weshalb Junge nicht vollkommen unnütz und ausschließlich nervenaufreibend waren.
Gerade schien Mondsichel ihre beiden Kinder zu Namensvorschlägen befragen zu wollen, als sie mitten im Satz mit offenem Maul abbrach und zusammenzuckte. Kurz darauf schloss sie die Kiefer wieder, doch in ihrem Blick zeichnete sich Unruhe ab, welche auf Muschelpfote übersprang. Auch wenn sie nach außen hin weiter ruhig wirkte, spannte sie sich kaum merklich an, während ihre Mutter zwischen ihrem gerundeten Bauch und der Kinderstube hin und her sah. Ihr gesamtes Verhalten deutete daraufhin, dass etwas nicht stimmte. Konnte es sein, dass die Jungen kamen? Gerade jetzt, wo kein Heiler im Lager war?
Muschelpfote schluckte unwillkürlich, als ihre Mutter sich unter Schmerzen erhob, zitternd. Geburten konnte Kätzinnen das Leben kosten. Was, wenn ihre Mutter jetzt die Jungen zur Welt brachte und dabei umkam? Wie würde es ihr dann ergehen, wo sie doch selbst am besten wusste, dass keine Blockade alle ihre Gefühle für ihre Familie aussperren konnte …?
Und was würde mit ihren Halbgeschwistern passieren?
Mit angespannter Miene verfolgte die weiße Schülerin die unsicheren Schritte ihrer Mutter hin zur Kinderstube. Sorge wallte in ihrer schmalen Brust auf, welche sie jedoch sofort abblockte. Sorge machte schwach - sowie Liebe und Mitleid. Sie sollte das nicht fühlen, zum Schutze aller Katzen. Und doch … Wie immer stellte Muschelpfote fest, dass ihr Verstand, so logisch die Begründung auch klang, nicht die volle Kontrolle über ihr Herz hatte. Dabei diente es doch nur zu dessen Schutz.
Die kleine Kätzin presste die Lippen zusammen, die Augen kalt und hart wie dunkler Bernstein. Sie hasste es, wenn sich etwas ihrer Kontrolle entzog und trotz Kalkulation sich nicht so einrichten ließ, wie es zu sein hatte. Doch, was konnte sie schon dagegen tun? Sich das Herz rausreißen? Wohl kaum.
„Ich bin bei Mondsichel - schick Salbeifeder sobald sie im Lager ist in die Kinderstube.“, richtete sie die barschen Worte an ihren Bruder, bedachte ihn mit einem kühlen Blick und wandte sich dann ab. Schnell trabte sie zum Eingang der Kinderstube, wand sich hindurch und wurde sofort umhüllt von dem Geruch von Blut.
Muschelpfotes Augen weiteten sich, ehe sie diese Reaktion verhindern konnte und ihr Nackenfell sträubte sich unwillkürlich. Blut klebte an Mondsichels Körper, dunkelrot und heiß. Zwei kleine Körper lagen an ihrem Bauch, quengelnd und saugend mit geschlossenen Augen, winzigen Mündern und feuchtem Fell. Staunen erfasste die Schülerin und nur mit Mühe trat sie die letzten Pfotenschritte an ihre Mutter heran. In ihren goldbraunen Augen lag ein gewisser Glanz und auch in ihren Zügen zeigte sich Bewunderung. Bewunderung für dieses Wunder des Lebens - zwei winzige Körper, entstanden durch die Vereinigen zweier Katzen und im Bauche einer schlanken Kätzin herangewachsen. In der Zukunft würden die beiden vielleicht gefürchtete Krieger sein, wer wusste das schon …
„Sie sind wirklich schön.“, maunzte Muschelpfote leise, schloss kurz die Augen und rang sich dann zu einem sehr schwachen, aber dennoch ehrlichen Lächeln durch. Der Anblick dieser Jungen ließ ihr Herz schneller schlagen. Die beiden waren Familie, Katzen, die sie beschützen und lieben sollte. Und tatsächlich bäumte sich etwas in ihr auf, wollte sich schwören, immer eine schützende Pfote über den Kleinen zu haben. Es war einer dieser Momente, in denen sie ihr Herz öffnen wollte - aber der Anblick des Blutes in Mondsichels Fell und der Gedanke an den Tod dämpften die Euphorie und die Entschlossenheit, mit welcher die Gefühle von Wärme und Liebe ihre Brust erobert hatten.

[denkt nach, spricht mit Mondsichel, dann mit Erlenpfote, folgt ihrer Mutter, ist verblüfft, tritt näher, spricht mit ihr]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   SchattenClan-Lager - Seite 30 Icon_minitime1Mi Sep 17, 2014 9:11 pm

Ich sah meine Mutter kurz an, dann sagte ich: "Ganz gut..." Ich verstand mich einigermaßen gut mit Wolfslied und ich machte zu mindestens was das Kämpfen angeht einige Vorschritte. Das einzige was ich hasste war die Schülerarbeit. Ich konnte nicht nachvollziehen wie einige von den Schülern sich die SchattenClan-Geschichten der Ältesten gerne anhörten. Sie fanden diese angeberischen, eingebildeten Lügen auch noch spannend. Sie hinter dachten das ganze nicht einmal und ich wusste das in diese Geschichten ziemlich viel hinein gedichtet wurde. Immerhin kannte ich die WolkenClan Version dieser Märchen. Der SchattenClan sucht einfach immer eine Chance die anderen Clans bloßzustellen oder schwach aussehen zu lassen.
"Muschelpfote, wie geht es dir? Wie geht dein Training voran?" fragte meine Mondsichel als sich meine Schwester zu uns gesellte. Diese sah auch nicht wirklich zufrieden aus. Ich nahm an aus dem selben Grund wie ich. Es dauerte einen Moment bis Muschelpfote auf die frage unserer Mutter antwortete. Sie meinte das es ihr gut ginge und Dornenstern ein guter aber strenger Mentor war. Ihre Mundwinkel zuckten leicht und sie sprach mit einem leisen, beruhigen Ton. Das freute Mondsichel und als sie meinte das es sicherlich nicht mal lange dauert bis sie eine Kriegerin wird, konnte man den stolz in ihrer Stimme nicht überhören. Doch dieser Stolz wurde wieder einmal zu diesem Sorgenvollen Gedusel als sie mich ansah. Ich legte die Ohren an und sah auf den Boden.
Muschelpfote fragte sie wie es so in der Kinderstube ist und sie erzählte etwas über die Jungen und die die leider noch kommen würden. Doch ich hörte nicht mehr richtig zu. Warum verstand mich eigentlich niemand? Nicht einmal meine eigene Mutter verstand das das hier nicht mein Clan war. Meine eine Schwester war in einem ganz anderen Clan gegangen um dort ein neues Leben anzufangen. Meine andere Schwester würde am liebsten die neue Anführerin "meines" neuen Clans werden und meine Mutter hatte sogar schon einen neuen Gefährten gefunden. Naja nicht direkt es hatte wohl doch nicht so gut geklappt, sonst würde ich ihn sicherlich kennen. Es war als hätten sie den WolkenClan schon vergessen und wollten das ich ihn ebenfalls vergesse. Aber das würde nicht passieren, ich würde nicht so ein Verräter werden. Aber ich konnte auch nicht meine Familie verraten. Denn dann wäre ich kein bisschen besser als mein Vater.
Ich zuckte zusammen als meine Mutter plötzlich mitten im Satz stockte. Erschrocken blickte ich auf und sah wie sie sich scheinbar mit steigender Panik hoch quälte. Ihr Gesicht war schmerzvoll verzogen und ich stand besorgt auf. Was war los? Sie würde doch nicht jetzt ihre Jungen bekommen oder? Eigentlich sollte sie doch erst in ein paar Tagen werfen. Ich sah ein wenig verwirrt zu Muschelpfote diese schien meine Befürchtungen zu teilen. Ich sah zu wie Mondsichel schwankend zur Kinderstube lief. Sie meinte wir sollten Salbeifeder holen. Doch die Heilerin befand sich ja auf der großen Versammlung. Ich legte panisch die Ohren an. „Ich bin bei Mondsichel - schick Salbeifeder sobald sie im Lager ist in die Kinderstube. „ Sagte meine Schwester mit barschem Ton. Dann lief sie Mondsichel hinter her. Ich stieß eine Mischung aus Seufzen und Grummeln aus.
Warum sollte ich eigentlich auf sie hören? fragte ich mich. Ich wusste nicht aber auf einmal war ich wahnsinnig gespannt auf die kleinen WolkenClan-Nachfahren. Ich wollte wissen ob sie auch so gut trainierte Ballen haben würden oder so lange und sehnige Beine. Als mir selbst bewusst wurde das ich mit einem total irren Schnurren vor dem Schülerbau stand und mein Fell wild in alle Richtungen abstand, wischte ich mir schnell ein mal mit der Pfote über den Kopf. Benimm dich nicht wie einer dieser mäusehirningen SchattenClan Schüler! ermahnte ich mich selbst und trottete dann hinüber zur Kinderstube.
Als ich sie betrat stach mir der Geruch von Blut in die Nase. Erschrocken sah ich mich um und sah meine Mutter in mitten von blutbeschmiertem Nestmaterial. Vor ihr lagen zwei kleine Bündel. Meine Halbgeschwister. In diesem Moment war es mir total egal das sie vielleicht zur hälfe SchattenClan-Katzen waren. Sie waren meine Geschwister und das war das was zählte. Ich sah sie mit einer Mischung aus stolz und Zuneigung an, wie ich noch nie jemanden angesehen habe. Vielleicht könnten diese zwei Kater unsere Familie wieder vereinen.
Ich beobachtete wie Muschelpfote näher an Mondsichel heran trat und ihr sagte das die beiden Winzlinge wunderschön seihen. Ich trat ebenfalls näher und flüsterte dann leise: " Da hast du ausnahmsweise mal recht!"

[redet mit Mondsichel und Muschelpfote, denkt nach, sieht wie Mondsichel in die Kinderstube geht, folgt ihr, staund, redet mit ihr]
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