Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 SchattenClan-Lager

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Schlangenpfote

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mi Apr 22, 2015 1:07 am

Ich seufzte erleichtert, als ich Wolfslied sah, sie konnte sicher helfen! Ich hatte ganz vergessen, dass die Beige ja vor der Kinderstube wache geschoben hatte...der Anblick des zusammengebrochenen schwarzen Katers hatte mich ganz gefesselt. Die Kriegerin erklärte dann auch, dass sie sich um Orchideenmond kümmern würde und ich überlegte, ob ich dann in die Kinderstube zurück musste. Abe rich konnte meinen Blick nicht von Orchideenmond wenden...und beobachtete, wie Wolfslied den jungen Kater untersuchte. Der Regen prasselte rhythmisch auf meinen kleinen Rücken und ließ mich eine aufgeregte Ruhe spüren.
Überrascht zuckt eich mit den Ohren, als Wolfslied mich ansprach und meine Hilfe wollte. Neben der großgewachsenen Kriegerin kam ich mir nur klein vor, aber sie erklärte mir, das ich mich nur gegen Orchideenmond stemmen sollte, damit sie ihn sich auf den Rücken bugsieren konnte. Mit aller Kraft stemmte ich mich gegen den blutigen Pelz und mied dabei offensichtliche Verletzungen. Ganz wohl fühlte ich mich dabei trotzdem nicht und als der reglose Schwarze der beigen Kriegerin über dem Rücken lag, rochen meine Pfoten nach Blut.
Meine Schnurrhaare zitterten bei dem metallischen Geruch leicht und ich hoffte, dass das Wasser auf dem Boden den Geruch bald fortschwemmte. Meine Ohren zuckten als Wolfslied sich wieder mit einer Bitte an mich wandte und ich folgte der Kriegerin daraufhin zum Heilerbau. Mein Blick immer auf Orchideenmond. Wolfslied vom Rücken rutschen würde dem Verletzten sicher alles andere als gut tun. Es dauerte etwas, aber dann waren wir endlich im Heilerbau angekommen. Ich blieb im Eingang stehen und wurde von dem Geruchsgemisch aus Kräutern und Blut überwältigt. Ich bekam nur am Rande mit, wie die Heilerinnen herumwuselten, Südwind hinausgeschickt wurde und Wolfslied Orchideenmond in eines der Nester legte.
Ich schaute auf, als Wolfslied mich ansprach und war etwas erleichtert, als sie mich aus dem Bau schob. Die Gerüche und die beiden bewusstlosen Katzen...ich fühlte mich hier im Heilerbau nicht wohl. Durch den kühlen Schleier aus Tropfen zu traben fühlte sich belebend an, zumal er so schön frisch roch und die anderen unangenehmen Gerüche wegwusch. Ein wenig zumindest.
Die große kriegerin nahm wieder ihren Platz vor der Kinderstube ein und ich betrat den Bau und schaute, ob Mama wieder da war. Aber weder sie noch Erlenpfote waren in der Kinderstube, nur die vielen anderen Jungen und irgendwo mein Bruder. Ich setzte mich wieder im Eingangsbereich und schaute wieder zum Regen hinaus...in der Hoffnung, nur die stetig fallenden Tropfen zu sehen., nicht noch mehr so schwer verletzte Katzen... Mein Nackenfell war trotz Nässe immernoch aufgestellte und vereinzelt leckte ich über mein regennasses Fell. Neben Regen hing auch der Geschmack von Blut darin, besonders an den Pfoten und an meiner Brust.

[bei Orchideenmond, hilft Wolfslied Orchideenmond in den Heilerbau zu bringen, wird von Wolfslied zurück zur Kinderstube gebracht, schaut im Bau nach Mondsichel, steht im Eingang der Kinderstube und schaut raus zum Regen]
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Minzschatten

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Do Apr 23, 2015 1:25 pm

Minzpfotes Schnurrhaare zuckten im Regen um die kleinen angesammelten Tröpfen los zu werden. Interessantes war nicht passiert wie der graue Kater nach einiger Zeit feststellte. Er wartete noch auf die heimkehrenden Krieger, die momentan für ihren Clan kämpften. Minzpfote selbst glaubt nicht daran, dass de Donnerclan ins Lager treten würde. Aber Sicherheit ging vor. Mit seinen Pfoten knetete er den Nassen Boden und machte sich bereit die erst kommenden Krieger zu sehen. Man konnte nicht wissen welche Verletzungen die ersten Krieger mit sich bringen würden und man war auf das schlimmste gefasst. Zuerst kam jedoch seine schwarze Schwester aus dem Schülerbau getappt und lief auf ihn zu. Er nickte ihr zu und sah sie kurz mit seinen Minz grünen Augen an. Dann wanderte sein Blick zurück zum Eingang des Lagers den er nicht mehr wagte aus den Augen lassen. Zu groß war die Neugier und Sorge um seine Clankameraden. Nach weiterer kurzer zeit trat eine Katze durch den Eingang. Sie war aber nicht alleine eine andere Katze baumelte aus ihren Maul. Das Fell konnte er ziemlich schnell zuordnen und auch die andere Katze hatte er bald identifiziert. Südwind schleppte Amaranthfeuer zum Heilerbau und Minzpfote sah den beiden leicht geschockt hinterher. Wie würden denn erst du anderen aussehen? er war froh das Abendpfote nicht am Kampf beteiligt war und Morgenpote hatte wahrscheinlich genug zu tun. Es ließ nicht lange auf sich warten, da kam auch schon die nächste Katze durch den Eingang. Diese war für den Grauen Kater schlecht zu zuordnen denn das dunkle Fell war kaum erkennen. Dennoch wusste er bald wer die Katze war, denn Wolfslied brachte Orchideenmond zum Heilerbau. Seine Schwester schien wie geschockt über das Aussehen ihres Mentors. Minzpfote brauchte nie um einen seiner Mentoren trauern, er mochte auch keinen richtig. Als Südwind aus dem Heilerbau kam schaute Minzpfote zu ihr. Sie setzte sich zu den beiden Geschwitern und er nickte ihr leicht zu. Während Minzpfote selbst wieder auf mehr der heimkehrenden Krieger wartete.

[bei Abendpfote und Südwind]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Do Apr 23, 2015 3:36 pm

Out: Bin wieder da! ^^

In:

Nebeljunges gähnte und schloss langsam die Augen. Schon wollte er sich in einen wohltuenden Dämmerschlaf fallen lassen, all die Sorgen und Gedanken, die er heute gehabt hatte, einfach abstreifen, als er spürte, wie sich die Stimmung in der Kinderstube schlagartig veränderte.
Erst konnte nicht genau sagen was anders war. Er spürte nur, wie seine Schnurrhaare anfingen zu kribbeln und wie sein Herz pochte.
Mit geschlossenen Augen lag er in seinem Nest und lauschte.

Dann bemerkte er es. Hatte er vorher noch das muntere Plappern von Meeresjunges gehört, so war jetzt alles still. Nur angespanntes Atmen und ein leises, ängstliches Flüstern wisperte wie Wind durch den Bau.
Es war Meeresjunges Stimme, die Worte murmelte, die er nicht genau verstand. Dann Häherjunges, leise und zögerlich.

"... raus...? ... ich...nicht...rumsitzen", war alles, was Nebeljunges erahnen konnte.

Was, beim SternenClan, war denn bloß vorgefallen?!

Mit einem Mal kehrte die Angst zurück, die er doch durch das Spielen mit seinen Freunden verdrängen wollte. Die Angst, dass jemand beim Kampf verletzt worden war. Dass sie verloren hatten. Dass der DonnerClan wohlmöglich herkommen und in ihr Lager eindringen würde.
Die Sorge und die Angst ließ seine Glieder kalt werden, lähmte sein Denken und brachte ihn zum Zittern.
Er konnte jetzt nicht schlafen. Nicht, wenn er nicht erfuhr, was los war. Wenn er nicht wusste, wieso das scherzhafte Maunzen der anderen Jungen verstummt und dem schweren, angsterfüllten Schweigen gewichen war.

Der kleine, graue Kater blinzelte und erhob sich rasch. Dann tapste er wieder zurück zu den anderen, langsam, während er versuchte ein Zittern zu unterdrücken.
Erst jetzt wurde ihm wieder bewusst, dass er der jüngste in der Runde war. Kleiner und schmaler als die anderen. Unwissender, unerfahrender.

"Was ist passiert?", fragte er und seine Stimme klang in seinen Ohren so kläglich, wie er sich nur selten hörte. "Was ist los? Wieso habt ihr aufgehört zu spielen?"

Er stockte. Der unangenehme Gestank nach Blut, Katzenblut, drang in seine Nase. Entsetzt weiteten sich seine Augen und er stolperte noch einen Schritt näher an Häherjunges heran.

"Wer ist das? Wer ist verletzt?", maunzte er zittrig und hoffte, dass es keiner der Krieger oder Schüler war, die ihn früher schon mal öfters in der Kinderstube besucht und die er schätzen und lieben gelernt hatte.

[in der Kinderstube/ bemerkt eine Veränderung/ geht zu Häherjunges, Meeresjunges und Ozeanjunges/ riecht Blut/ will wissen was los ist]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Sa Apr 25, 2015 9:33 am

Meeresjunges nahm wenig begeistert wahr, dass Häherjunges wohl in Gedanken versunken war oder es einfach nicht für nötig hielt. Sie rümpfte die Nase, kümmerte sich aber sonst nicht weiter darum. Vermutlich hatte Häherjunges den metallischen Geruch auch gerochrn. Vielleicht beunruhigte es ihn ja einfach, so wie es sie selbst auch beunruhigte. Dennoch wollte sie eine Antwort, was sie aber verdrängte, denn es war unwichtig. Nicht jetzt. Nicht hier. Ein Geräusch flüsterte in ihren Ohren, verriet nervosietät, kratzend und fordernd. Leich zitternd und ängstlich? Meeresjunges hätte dem Geräusch gerne gesagt, dass es sich nicht aufzuregen brauchte, dass der Geruch bald verflog. Dann sah sie, dass dieses Geräusch von Häherjunges ausging. Ihre Nackenhaare stellten sich unbehaglich auf.
Sie hätte nie gedacht , dass ein solches Geräusch von so einem Kater überhaupt ausging. Ein leises Rascheln lenkte sie ab. Es wirkte ruhelos und ein wenig tapsig, aber da war auch etwas verschlafenes dabei. Nebeljunges! Sie drehte den Kopf.
"Die Krieger kommen wieder und manche sind verletzt, deshalb der Geruch..Wir haben aufgehört weil.. ähm.. Wir waren ja nicht mehr so ganz komplett." , sie versuchte zu lächeln. Ihre Mundwinkel zuckten jedoch nur leicht. Sie wollte Nebeljunges beruhigen, war aber zu unfähig. Sie hatte doch selber Angst davor was passiert sein könnte und Nebeljunges Stimme waberte so kläglich durch die Luft, dass Meeresjunges dachte, sie müsste ein sich auflösendes, trostloses Grau tragen. Trostlos. Viel zu trostlos.
"Wir fallen bestimmt nicht auf, wenn wir rausgehen. Ich möchte auch sehen, was passiert ist. Glaube ich. , ihre Stimme klang fester, als sie sich fühlte fester weil Meeresjunges wusste, dass Panik nichts brachte, oder zumindest nicht nach außenhin. Nebeljunges wirkte so tappsig, so verzweifelt. Es machte sie traurig. Freude ließ seine kindliche Stimme doch so viel schöner klingen, wiexo nicht jetzt?

[Bei Häherjunges, Nebeljunges und Ozeanjunges]
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Schilfpfote

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Sa Apr 25, 2015 11:55 am

Schilfjunges sah sich in der Kinderstube um. Ihm war langweilig was er auch äußerlich zeigte. Seine Schwestern hatten bis jetzt nichts weiter getan Oder gesagt, scheint so als würden sie sich auch langweilen. Und auch seine Mutter Traumregen hatte nichts weiter gesagt. Scheint so als müsste ich mich selbst beschäftigen. murrte er innerlich. Sein Blick glitt durch die Kinderstube zum Eingang des Baus. Ob bereits Krieger zurückgekehrt sind? Er ging langsam zu Eingang und spähte mit seinem kleinen braunen Kopf nach draußen. Seine grünen Augen versuchten die Lichtung abzusuchen, aber durch den Regen konnte er nicht viel erkennen. Er seufzte kaum hörbar gab aber erst nach ein paar Herzschlägen auf und ging dann vom Eingang zurück. Er setzte sich in sein Nest und wartete ungeduldig auf irgendetwas spannendes.

[in der Kinderstube]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Sa Apr 25, 2015 9:13 pm

Verletzte Krieger?, schoss es Nebeljunges durch den Kopf. Er hatte es sich gedacht. Er hatte gewusst, dass der Kampf nicht ohne Spuren bleiben würde.

"Aber wer? Wer ist es?", murmelte er, mehr zu sich selbst als zu sonst jemandem.
Meeresjunges' Gesichtszüge wirkten angestrengt. Ihre Mundwinkel zuckten, doch ihre sonst so lebhaft funkelnden Augen wirkten leer und verrieten die wahren Gefühle der Kätzin.

Sie ist auch besorgt, dachte Nebeljunges und wusste nicht, ob er den Gedanken, dass er nicht der einzige war, der Angst hatte, beängstigend oder ermutigend finden sollte.

Meeresjunges schlug vor, nach draußen zu gehen. Sie wollte wissen, was los war.
Eigentlich hätte Nebeljunges sich unbehaglich fühlen müssen, da er sonst die Kinderstube nur mit schlechtem Gewissen unerlaubt verließ, falls er sie überhaupt unerlaubterweise verließ. Doch jetzt schien ihn der Vorschlag vernünftig, sehr vernünftig. Eine innere Stimme drängte ihn, mitzukommen. Er wollte ebenfalls herausfinden, was geschehen war. Er wusste, er konnte die Unwissenheit nicht länger ertragen. Keinen einzigen Herzschlag lang.

Ohne zu zögern, aber mit vor Furcht kraftloser Stimme erwiderte er: "Ich komme mit."

Meeresjunges wirkte jetzt wieder gefasster, sicherer. Ihre Sicherheit gab ihm Kraft, Kraft genug nicht wimmernd auf dem Boden zusammenzubrechen.

Aus den Augenwinkeln registrierte er, wie Schilfjunges, ein weiteres Junges in der Kinderstube, unruhig herumlief und schließlich in seinem Nest sitzen blieb.
Ob er auch Angst hatte? Er wirkte jedoch nicht so, als hätte er überhaupt etwas von dem Kampf und der Aufregung mitbekommen.

Nebeljunges beachtete den braun getigerten Kater nicht länger. Er machte unschlüssig einen Schritt in Richtung Ausgang der Kinderstube, sah sich unsicher nach Meeresjunges um und trat schließlich ganz hinaus auf die Lichtung.

Wolfslied saß direkt in seiner Nähe und er hoffte, dass sie ihn noch nicht bemerkt hatte. Mit klopfenden Herzen wartete er darauf, dass Meeresjunges oder einer der anderen ihm folgen würde.

[In der Kinderstube/ murmelt was zu sich selbst/ antwortet/ bemerkt Schilfjunges/ geht nach draußen/ wartet auf die anderen]
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Wolfslied

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Sa Apr 25, 2015 9:44 pm

Die Jungen in der Kinderstube schienen lebhaft, aber mein blick war auf den Heilerbau geheftet, in dem schon zwei junge Katzen bewusstlos lagen. Ich zwang mich immer wieder zum Lagereingang zu schauen, schließlich musste ich Wache halten...aber ich machte mir große Sorgen, was ich dort vielleicht zu sehen bekam.
Wie es den anderen wohl ging? Vater...er hatte immerhin seine Anführerleben, wohl war mir bei dem Gedanken wie es ihm ergehen mochte trotzdem nicht. Und meinen jungen Halbgeschwistern? Sie waren fast alle in den Kampf gezogen. Ob Mondsänger mit heiler Haut davon kam...?
Meine Pfoten kribbelten unangenehm und das lag nicht an der Kälte...ich konnte nicht erwarten, das dieser Kampf bald endete, auch wenn es so schlecht für uns aussah...wenn nur wenigstens keine zum Sternenclan ging! Und hoffentlich gab es auch auf Seiten des Donnerclans keine Toten...
Eisstern und Eisenherz würden bekommen, was sie verdienen! Stellte Tatze eiskalt klar und es machte mich krank so zu fühlen, aber etwas in mir stimmte ihm nur zu gerne zu. Diese beiden Katzen waren immerhin Schuld an dem Blutvergießen, an all den Verletzten...
Meine Ohren zuckten, als die Stimmen in der Kinderstube laute wurden und ich Stückchenweise hörte, wie die Jungen anscheinend meinten raus zu müssen. Als Nebeljunges heraustrat, drehte ich mich um und schaute den jungen Kater fest an. „Ihr bleibt im Bau, ihr könnt euch gerne in den Eingang setzen, wenn ihr sehen wollte was draußen passiert.“ erklärte ich bestimmt und ließ keinen zweifel daran, dass ich jetzt keine Jungen außerhalb von Bauten dulden würde, wenn es nicht wirklich gute Gründe dafür gab. Es würde sicher nicht mehr lange dauern, bis mehr Krieger und Schüler zurückkamen...und mehr verletzte, das letzte was wir brauchten, waren jungen die dazwischen herumstolperten. Das der Donnerclan herkam glaubte ich zwar nicht, aber auch das konnte ich nicht ausschließen...

[hält Wache, hört die Jungen, bemerkt Nebeljunges, redet mit den Jungen]


Zuletzt von Wolfslied am So Apr 26, 2015 4:34 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   So Apr 26, 2015 2:13 pm

Natürlich war seine Hoffnung umsonst gewesen. Wolfslied drehte sich ruckartig um und erklärte bestimmt, dass sie sich in den Eingang der Kinderstube setzen sollten, wenn sie unbedingt etwas sehen wollten.

Wäre ja auch blöd, wenn sie eine Kriegerin vor die Kinderstube setzen, die nichts bemerkt, dachte Nebeljunges.
Unter dem strengen Blick der langhaarigen Kätzin senkte er schuldbewusst den Kopf.

"Tut mir Leid...", maunzte er leise, ließ den Rest des Satzes jedoch in der Luft hängen. Was sollte er jetzt tun? Hilflos sah er abermals nach hinten. Er war nicht gut darin, Ausreden zu finden. Und er fürchtete sich ein bisschen davor, sich mit der großen Kriegerin vor ihm anzulegen, zumal er Wolfslied eigentlich sehr mochte.

[vor der Kinderstube/ entschuldigt sich/ wartet auf Unterstützung]

Out: Wolfslied, einer deiner Sätze scheint unvollständig. ^^ "Als Nebeljunges drehte ich mich um und schaute den jungen Kater fest an."
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Dornenstern

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   So Apr 26, 2015 3:08 pm

<--- Rotfelskluft (mit Sturmblüte auf dem Rücken)

Drosselpfote und Amethystpfote waren zu ihrer Mutter geeilt, als sie sie bemerkt hatten und begleiteten uns zurück ins Lager. Mit Drosselpfotes Hilfe hatte ich Sturmblüte auf meinen Rücken geschafft...aber was wir dabei entdeckt hatten. Mein Nackenfell war aufgewühlt, meine eigenen wunden spürte ich kaum noch, ob es nun an der Kälte, der Frustration oder der Sorge um meine Geliebte lag...
Mein Kopf drehte sich immer wieder ungesund nach hinten, wo Sturmblüte weiterhin bewusstlos lag...wenigstens die Bewegung ihres Atems konnte ich spüren. Das und die Wärme zwischen unseren Pelzen. Aber sonst war das Bild gräulich, die schöne Kriegerin hing schlapp und nass zu beiden Seiten meines Rückens und auch wenn der Regen das Blut fast schon akribisch weg wusch, so wusste ich doch von den Kratzern...und vorallem von der Rippe. Wie schlimm diese Verformung, vielleicht der Bruch war konnte ich nichts sagen, dafür brauchte es vermutlich einen Heiler, aber ich kannte die Gefahren einer solchen Verletzung. Brüche waren für Clankatzen immer schlimm, aber einer so nahe an weichen, wichtigen Körperteilen. Was wenn Sturmblüte innerlich verletzt war?
Wenn ich dir nur eines oder auch alle meine Leben abgeben könnte... überlegte ich hilflos, mit einem leichten Anflug von Verzweiflung. Ich wollte meine Gefährtin nicht verlieren, nicht ihre Nähe und mutige Unterstützung missen. Ihren Atem wollte ich in meinem Nacken spüren und neben ihr warten, bis sie ihre wundervollen klaren blauen Augen öffnete.
Als das Lager in Sicht kam, beschleunigten sich meine Schritte etwas, auch wenn ich es lieber vermied Sturmblütes Körper zu sehr zu erschüttern...wer wusste schon, welche Verletzungen ich übersehen hatte? Sternenclan nimm sie mir nicht auch noch! bat ich inbrünstig aber stumm.
Stille außer dem Prasseln überall hatte den Weg geprägt und jetzt betrat ich vorsichtig das Lager, darauf bedacht das Sturmblüte im Eingang nichts passierte. Schnurstracks führten meine Pfoten mich zum Heilerbau, der Ort an dem meine Tigerin wieder ihr Feuer würde entzünden können! Ich trat in den Bau und sah schon zwei andere Pelze in den Nestern des Heilerbaus, um die sich Salbeifeder und Morgenpfote kümmerten. Wie viele würden noch dazu kommen...? Von Schneeglanz wusste ich, dass sie auch nicht allzu gut ausgesehen hatte, aber ob es nicht noch andere Schwerverletzte gab, konnte ich nicht ausschließen.
Sturmblüte ist bewusstlos, irgendwas scheint mit ihrer einen Rippe nicht zu stimmen.“ miaute ich größtenteils gefasst, in meinen violetten Augen stand aber unübersehbar die Sorge um meine Geliebte Gefährtin. Ich zwang mich geduldig auf die Anweisungen der Heilerin zu warten, was immer nötig war, damit es der stürmischen bald wieder gut ging...hoffentlich.
Und dann war das Pflichbewusstsein, die Rolle die ich zu erfüllen hatte...ich würde sowieso nicht im Heilerbau bei Sturmblüte bleiben können, dafür würden die beiden Heiler schon sorgen. Aber ich war Anführer und ich hatte vor meinen Clan zu treten, stark...auch wenn ich mich lieber neben Sturmblüte gelegt hätte und ihr das Wasser und das Blut aus dem zerkratzen Fell geleckt hätte. Einen zärtlichen Blick auf die sonst so starke Kätzin auf meinem Rücken ließ ich zu und leckte ihr vorsichtig über die Schulter, die ich erreichen konnte. Zu gerne wäre ich jetzt einfach Krieger gewesen, der sich allein um seine Gefährtin kümmern konnte. Aber der Schattenclan würde bald informiert werden, ich musste mich darum kümmern, das alle versorgt waren, das es alle ins Lager zurück geschafft hatten...mir einen Überblick über Tote und Verletzte machen und zu guter Letzt all das dem Clan beibringen.
Nicht das ich diese Rolle nicht mochte, ich war stolz und es erfüllte mich für meinen Clan da zu sein, nur mit jedem Blick auf meine Gefährtin und auch auf unsere Jungen war da diese Sehsucht, ein wenig Wehmut.

[kommt im Lager an, Sturmblüte über dem Rücken, geht in den Heilerbau, redet mit Salbeifeder und Morgenpfote, wartet auf Anweisungen der Heiler]


Dornenstern: {Kratzer auf dem Kopf, Schlag gegen den Kopf, Kratzer an den Flanken, tiefe Kratzer an der Brust(bluten mäßig)}

Sturmblüte: {tiefer Kratzer auf Wange & Nase | blutende Schulter | Kratzer auf dem ganzen Körper | gebrochene Rippe}
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Amethystseele

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   So Apr 26, 2015 5:24 pm

cf: Rotfelskluft

Nach einem Marsch, der Amethystpfote endlos erschien, erblicikte sie durchd den Regenschleier endlich das Lager und seufzte dankbar auf,. Da gab es Heiler, da gab es Baue. Es hatte noch keinen Tag gegeben, an dem sie sich so gefreut hatte die Felswand zu sehen, die das Lager begrenzte.
Immernoch ruhte ihr Blick sorgenvoll auf Sturmblüte, doch diese hatte sich noch keinen Stück bewegt.
Innerlich zerfraßen die Kätzin Schuldgefühle, aber äußerlich blieb sie ruhig. Es hätte niemanden geholfen, irgendwem mit ihren Gewissensproblemen zu belasten. Dornenstern und der Rest hatten genug mit den Verletzten, womöglich sogar Toten zu tun. Sie würde das mit sich selber ausmachen.
Während Dornenstern sich gleich zum Heilerbau aufmachte, suchte Amethystpfote unter einem Felsvorsprung Schutz vor dem Regen. Ihre Verletzungen konnten warten, sie waren nicht halb so schlimm, wie die von anderen Katzen, beispielsweise Drossselpfote. Was sie erneut zu den Grund ihres schlechten Gewissens brachte. Alle ihre Geschwister waren in der Hinterhalt-Truppe gewesen, abgesehen von Kohlenpfote, der beim Angriff gewesen war und Sturmpfote, der nicht mal hatte teilnehmen dürfen. Amethystpfote, Orkanpfote und Beerenpfote hatten so gut wie keine Verletzungen, aber Drosselpfote. Sie musste nur sein Ohr anschauen und ihr wurde schlecht. Das musste sich unbedingt ein heiler ansehen, bevor es sich entzündete.
Schweigend legte Amethystpfote den Kopf auf die Pfoten und betete, dass der SternenClan die Toten willig bei sich aufnehmen und Salbeifeders Pfoten bei der Heilung der Verletzten leiten würde.
Mehr konnte sie sowieso nicht tun.

[kommt an, sucht Schutz vor dem Regen, betet zum SternenClan]

Verletzungen: - Kratzer an der linken Wange
                               - tiefe Kratzer an der rechten Flanke
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Drosselbart

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   So Apr 26, 2015 6:16 pm

<--- Rotfelskluft

Wir hatten verloren, es war nass und langsam spürte ich die Erschöpfung, von dem Pochen meines blutenden Ohres, dem die Spitze fehlte ganz zu schweigen. Aber all das war nebensächlich oder fühlte sich zumindest so an. Amethystpfote hatte sich zu und gesellt und zu viert, schleppten wir uns grau durch das grau. Selbst das dunkelbraune Fell meines Vaters wirkte aschern.
In meinem Herzen begann die anfängliche Wut, der Hass auf den Kater, der meine Mutter so in Gefahr gebracht hatte abzuebben. Er verschwand nicht, ganz und gar nicht eisenherz würde für seine Tat bezahlen...aber welche Bedeutung hatte dieses lausige Fuchsherz, wenn sich nach so viele Schritten Sturmblüte immernoch nicht regte? Mit fortschreitender Reise zurück zum Lager wuchs die Sorge. Mama durfte nicht sterben! Ich meinte aus dem Augenwinkel etwas in einer Pfütze schwimmen zu sehen, an der wir vorbei kamen. Ich hielt nicht an um genauer hinzuschauen, aber es erinnerte mich unangenehm an die tote Motte, die schon vor Kampfbeginn böse Vorahnungen in mir ausgelöst hatte. Gänsehaut kroch meinen Rücken entlang und ich rief mir energisch ins Gedächtnis das ich kein Heiler war und keine Zeichen bekam.
Trotz Vernunft blieb das ungute Gefühl, der Funke Glaube, die Motte hätte angedeutet es würde schlimmes passieren. Hoffentlich hatte sie dann wenigstens nur unsere Niederlage vorrausgesagt... Hoffte ich und schalt mich innerlich auch gleich wieder für den dummen Aberglauben.
Ich heftete meinen sorgenvollen blau-violetten Blick auf meine Mutter und erblickte bald das Lager. Ich reihte mich hinten ein und trottete durch den Eingang. Mein Vater brachte unsere Mutter zum Heilerbau und ich folgte wie hypnotisiert, bemerkte aber das Amethystpfote sich absetzte. Ich blieb kurz stehen und rief ihr etwas kratzig hinterher „Solltest du nicht auch zum Heilerbau?“ bohrte aber nicht weiter nach. Im Vergleich mit Sturmblüte ging es uns schließlich gut. Wie gut der Blutverlust an meinem Ohr war, wusste ich eigentlich nicht, aber es interessierte mich auch nicht. Es schien, als wäre mein Körpergefühl eingefroren, seit meine Mutter sich nicht mehr regte.
Still trat ich hinter Dornenstern in den Heilerbau, der mit den Heilerinnen sprach und schaute abwechselnd von den Heilern zu Sturmblüte. Ab und zu fiel mein Blick auf die anderen beiden ebenso bewusstlosen Körper und der in meinem Hinterkopf vermochte der Geruch im Heilerbau Übelkeit, aber auch Trotz hervorrufen. Ich fühlte mich schwach und ich haste das. So sollte es nicht sein. Immernoch hatte die Wut aber keine keine Chance gegen die Sorge...aufmerksam lauschte ich, was Salbeifeder sagen würde.


[kehrt ins Lager zurück, redet mit Amethystpfote, folgt Dornenstern in den Heilerbau, beobachtet Sturmblüte und den Rest des Heilerbaus, lauscht]

{Prellungen auf der linken Körperseite, abgerissene linke Ohrspitze (blutet stark)}
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mo Apr 27, 2015 7:55 pm

<--- Rotfelsenkluft

Mühsam schleppte sich Funkenregen ins Lager, erleichtert spitzte sie ihre grauen Ohren als sie den Heilerbau vor sich sah. Nur noch ein bisschen, das würde sie doch jetzt auch schaffen. Sie stieß ein lautes Keuchen aus und blieb für einen Moment vor dem Lagereingang stehen. Sie atmete einige Male tief ein und aus bevor sie langsam weiterhumpelte. Naja konnte man das als humpeln bezeichnen? Funkenregen wusste nicht wie man das bezeichnen konnte, sie lief auf jeden fall extrem langsam und stieß dabei in regelmäßigen Abständen schmerzerfüllte Geräusche aus, zwar tat sie das leise und es war mehr für sie selbst, doch wenn man nahe genug war würde man das auch hören. Kurz vor dem Heilerbau war es aber dann mit Funkenregens Kräften zu ende, sie hatte einiges an Blut verloren. Ohne auch nur einen weiteren Mucks von sich zu geben sank sie zu Boden, der Nasse Boden welcher nun auf ihre Wunde am Bauch drückte entlockte ihr noch ein letztes stöhnen. Dann wurde ihr Blickfeld schwarz, sie hörte nur noch ihr unregelmäßiges Atmen und spürte nur ganz leicht den Regen auf ihrem Fell, bis dieses Gefühl dann auch weg war.

[schleppt sich ins Lager, bricht vor dem Heilerbau zusammen, verliert das Bewusstsein]

Verletzungen:
-tiefe Kratzer am Rücken sowie an der Flanke
-tiefe, stark blutende Kratzer am Bauch
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Morgenpfote

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mi Apr 29, 2015 7:19 pm

Morgenpfote entspannte sich ein wenig als Salbeifeder miaute, dass Amaranthfeuers Wunde nicht tödlich waren, dass sie wieder gesund werden würde, aber konnte man sich so richtig darauf verlassen? Die Heilerschülerin wollte nicht daran zweifeln und an den Worten ihrer Mentorin zu zweifeln kam wohl auch nicht in Frage. Sie konzentrierte sich auf den schlaff wirkenden Körper Orchideenmonds und schaute Salbeifeder dankbar an, als diese ihr Anweisungen gab. Sie zog die Packung mit der Schweifspitze nah zu sich heran und besah sich dann die Pfote. War Salbeifeder angespannt gewesen, als sie sich den dunklen Kater angesehen hatte? Morgenpfote verbannte den Gedanken aus dem beigen Kopf. Jetzt hatte sie nicht zu denken. Jetzt musste sie schnell sein. Schnell und auch sorgfältig, sagte sie sich und holte noch eine Lage Spinnenweben, die sie dann später als Verband nutzen würde. Es roch nach nassen Pelzen, scharfen Kräutern und unangenehm nach rotem, metallischen Blut, wie sie wenig begeistert wahrnahm, während sie begann die Paste aus Kräutern auf die Wunde aufzutragen. Vorsichtig, weil sie Angst hatte, dass der bewusstlose Kater eventuell etwas von den Schmerzen zu verspühren mochte. Schweigend arbeitete sie weiter, neben Salbeifeder, die den Nacken des Katers veratztete. Sie selbst war bald schon fertig mit ihrer Arbeit, hoffte das Orchideenmond die blauen Augen bald wieder öffnen würde und das Abendpfote nicht allzu lange ohne Mentoren auskommen musste. Sie konnte sich vorstellen wie sehr es ihre dunkelpelzige Schwester wohl stören würde. Vielleicht würde Abendpfote sich auch Sorgen machen, aber auch obwohl sie ihr Schwester liebte, desto weniger konnte sie manchmal einschätzen, was im Kopf der Kätzin vorging, was Morgenpfote manchmal Sorgen machte, aber vielleicht bildete sie sich das ja nur ein. Vorsichtig verband sie Orchideenmonds Pfote, sorgsam darauf bedacht, den Verband zwar fest anzubringen, aber nicht so, dass es abschnürte. Sie wandte Salbeifeder kurz den grünen Blick zu um dann ihre Aufmerksamkeit anderen Ankömmlingen zu widmen. Dornenstern kam mit einer nassen grauen Tigerkätzin herein. Die Beige erkannte Sturmblüte und dann kamen Worte über Dornensterns Lippen. Morgenpfote erstarrte. Irgendetwas scheint mit ihrer Rippe nicht zu stimmen. Sie ist doch nicht etwa gebrochen?
"Dornenstern, lege sie bitte in eines der Nester!", ihre Stimme klang fest und einigermaßen sanft, wie Morgenpfote sich diesen Tonfall in den letzten Monden angeeignet hatte. Ein sanfter aber fester Ton, der keinerlei Gefühle verriet, ohne frostig zu wirken. Sie sah die Verletzungen der Kätzin, aber auch Dornensterns Pelz war nicht makellos. Einige der Kratzer, die der Anführer sich zugezogen hatte wirkten tief. "Du solltest dich auch verartzten lassen!", stellte sie schließlich fest und sah den Tigerkater an, hinter dem nun ein Grauer in den Heilerbau trat.

[verartztet Orchideenmonds Pfote, denkt kurz nach, bemerkt Dornenstern und Sturmblüte, sagt etwas, bemerkt Drosselpfote]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mi Apr 29, 2015 8:17 pm

Funkenregen zuckte zusammen. Keuchend schlug sie ihre grünen Augen auf und schaute sich um. Sie war im Lager und sie war für einen Moment bewusstlos gewesen. Knurrend versuchte sie sich aufzurichten, scheiterte aber bei ihrem ersten Versuch. Als ihre Krallen schließlich halt fanden rappelte sie sich zu einer sitzenden Position auf. Blinzelnd begutachtete sie die Wunde an ihrem Bauch. Sie war tief, aber es blutete schon weniger. Langsam begann sie also ihr Fell rund um die Wunde zu säubern, vermied aber die Stellen zu berühren die der Wunde zu nahe kamen. Funkenregen wollte ja nicht riskieren das es wieder stärker zu Bluten begann. Als sie schließlich wieder ein Gefühl in ihren Pfoten hatte stand sie gänzlich auf und tapste auf den Heilerbau zu. Vorsichtig und langsam um ja nichts zu riskieren, drinnen schaute sie kurz zu den beiden Heilerinnen und setzte sich in eine Ecke. Sie würde sich nicht vordängen, sie würde warten, so wie es sich gehörte. Andere Katzen waren weit aus schlimmer Verletzt, es wäre also nur unhöflich und respektlos sich in den Vordergrund zu rücken und somit als erste behandelt zu werden. Sie schloss für einen Moment die Augen und seufzte. Jetzt wo sie über ihre Kampfzüge nachdachte musste sie feststellen das sie töricht war, zu töricht, sie war wie ein naives Junges in diesen Kampf gegangen und hatte kein bisschen nachgedacht. Seufzend öffnete sie die Augen wieder und betrachtete das Geschehen im Heilerbau.

[kommt wieder zu sich, putzt sich, geht in den Heilerbau, setzt sich in eine Ecke und wartet]

(Out: Verletzungen: tiefe Kratzer an der Flanke, am Bauch und am Rücken)


Zuletzt von Funkenregen am Mi Apr 29, 2015 8:19 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mi Apr 29, 2015 8:18 pm

Meeresjunges Ohren zuckten unbehaglich unter Nebeljunges klägliche klingender Stimme, die ihr die Nackenhaare zu Berge stehen ließ. Ozeanjunges hätte sie vermutlich aufgezogen, gab aber keinen Kommentar von sich, was Meeresjunges irritierte. Dennoch besann sich die junge Kätzin darauf, dass Nebeljunges jetzt wichtiger war oder zumindest dessen Stimmfarbe. Ihr blaugrüner Blick wanderte zu einem braunen Tigerkater mit grünlichen Augen, der in einem Nest saß. Sie wollte nicht fragen, ob alles in Ordnung war, da sie befürchtete, dass dessen Stimmfärbung ähnlich war, wie die Nebeljunges'.
Sie nickte leicht und folgt leicht zögerlich zum Ausgang der Kinderstube. Regen verwusch den Geruch von Blut immer wieder, dennoch hatte Meeresjunges eine Stimme im Kopf die ihr unaufhörbar zuwisperte, "Aber ich dachte Blut ist dicker als Wasser."
Ja, antwortete sich die junge Kätzin selbst in Gedanken. Aber das Wasser verdünnt es und verwäscht es schließlich bis nichts davon noch übrig bleibt.
Vermutlich würde morgen früh nichts mehr von Rot zu sehen sein, nur auf den Blutfelsen, deren Farbe rot war. Ob der Name der Felsen, wohl damit zusammen hing? Meeresjunges bezweifelte dies nicht. Meeresjunges sah wie Nebeljunges Kopf sich zu ihr drehte, nickte kurz, machte dann einen Schritt hinter ihm her und sah Schlangenjunges, im Eingang der Kinderstube. Vielleicht sollten sie ja auch besser hier bleiben?Sie sah Wolfslied, ziemlich nah dran. Sie würde Nebeljunges und Meeresjunges hören oder sehen oder möglicherweise auch beides. Die violetten Augen Wolfslieds, leuchteten durch den Regen. Dann würden sie eben im Eingang sitzen bleiben. Auch nicht verkehrt, dachte Meeresjunges. "Es tut uns leid, Wolflied.", bekräftigte Meeresjunges die schwache Entschuldigung des grauen Katers, mit ihrer eher katerhaften Stimme und sah Wolfslied mit ihren großen Augen an. Dann wandte sie sich an Nebeljunges.
"Dann setzen wir uns eben in den Eingang. Was meinst du?", sie versuchte ihre Stimme fest klingen zu lassen und nicht weich wie das Herz eines Hauskätzchens.


[Bei Nebeljunges und Häherjunges, folgt, entschuldigt sich bei Wolfslied, sagt etwas zu Nebeljunges]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mi Apr 29, 2015 11:10 pm

Nebeljunges und Meeresjunges zeigte sich einsichtig und ich lächelte sanft „Niemand bleibt gerne im Bau, gerade wenn im Clan wichtiges passiert. Ihr habt sicher später die Gelegenheit nachzusehen und nach euren Clankameraden zu sehen. Aber jetzt ist es erst einmal das Wichtigste dass kein Chaos ausbricht und Heiler und Anführer den Überblick behalten können.“ erklärte ich freundlich. Der Wunsch zum Anteilhaben am Clanleben hielt ich für etwas sehr wichtiges für Clanjunge, aber sie würden Geduld haben müssen.
Mein Gesicht zuckte zum Lagereingang als die Weißdornhecke an der Felswand des Lagers kratzte und so Neuankömmlinge ankündigte. Ich erkannte die Silhouette meines Vaters sofort, obwohl sie durch den Körper, den er trug doch deutlich anders aussah. Sturmblüte hing reglos, aber zu meiner großen Erleichterung atmend über Dornensterns Rücken. Wie viele Bewusstlose waren das jetzt schon...drei..und dabei waren bisher nur wenige Krieger zurück, wie viele kamen noch? Mit sorgenvollem Blick verfolgte ich den angestrengten Gang des Anführers zum Heilerbau, wo er seien Gefährtin entschlossen abliefern wollte.
Erinnert es dich an deine Mutter...? wollte Tatze leise von mir wissen. Tatsächlich erinnerte ich mich gut daran, wie Vater und ich Ebenholz und meine Geschwister verloren hatten. Die Vorstellung er könne wieder seine Gefährtin begraben müssen...Dornenstern war stark, das wusste ich. Als Ebenholz gegangen war, war er für mich dagewesen...aber ich wusste auch wie sehr es ihn getroffen hatte. Und keine Katze konnte unendlich viele Verluste überstehen...
Aber Sturmblüte lebt und sie ist im Heilerbau. Erinnerte ich mich, auch wenn das nichts garantierte...für keinen der so Schwerverletzten in Salbeifeders und Morgenpfotes Pfoten. Es blieb nur hoffen. Zwei Schüler, meine Halbgeschwister hatten Dornenstern begleitet und es war erleichternd zu sehen, das beide sich zumindest gut auf den Beinen hielten. Man sah aber auch ihnen den Kampf deutlich an, Drosselpfote schien sogar etwas vom Ohr zu fehlen. Und die anderen? Ich schaute zum Lagereingang, aber von den restlichen Schülern und Kriegern war noch nichts zu sehen.Hoffentlich kamen alle lebendig zurück...
Ich schaute wieder nach der Kinderstube neben mir und auch nach den Jungen Katzen in ihrem Eingang. Es konnte nicht schön sein, die Verletzten vorbei ziehen zu sehen...schon gar nicht die die nicht mehr selbst ziehen konnten. Wieder gab es Bewegung am Lagereingang und ich sofort nach. Funkenregen schleppte sich ins Lager und ich erhob mich abrupt, als die helle Kätzin mitten im Lager zusammenbrach.
Sternenclan, wie viele denn noch? dachte ich mit geweiteten Augen und wollte schon schon loslaufen um zu helfen, aber es dauerte nicht lange und die Kätzin erhob sich aus eigener Kraft. Etwas tapsig bewegte sie sich zum Heilerbau, aber immerhin schien sie einigermaßen stabil.
Ich setzte mich hin und rollte meinen buschigen Schweif um meine Vorderpfoten. Dies war kein guter Tag für den Schattenclan...

[vor der Kinderstube, redet mit Nebeljunges und Meeresjunges, beobachtet Dornenstern+Sturmblüte+Amethystpfote+Drosselpfote+Funkenregen]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Do Apr 30, 2015 4:53 pm

Ich zuckte erfreut mit den Ohren als Mondsichel erklärte das es ihr wieder besser ginge. Es beruhigte mich irgendwie. Selbst wenn ich mir nicht allzu große Sorgen gemacht hatte. Es viel mir schwer sie so schwach zu sehen, ich wollte nicht das sie auch noch starb. So hatte ich die Gewissheit das dies nicht passieren würde. Ich blickte kurz in die Augen der Kriegerin während ich über meinen Vater sprach, sie schien stolz zu sein. Mochte sie wie ich die Situation einschätzte? Ja vermutlich. Ich blickte bedrückt zu Boden. War es wirklich gut das meine Gedanken so positiv waren? Er hatte seine Gefährtin und seine Jungen im Stich gelassen. Konnte ich ihn etwa verstehen? Ich blinzelte wie um mich von diesem Abstoßenden Gedanken zu befreien. Dieser Kater war ein Mäusehirn gewesen und ich war nur nicht mehr so hasserfüllt weil ich diese Familiäre Verbundenheit jetzt besser verstand. Wärend ich meiner Mutter weiterhin zuhörte knetete ich den Boden. Fliederfarbene Augen? Also war es wirklich eine Schattenclankatze gewesen oder? Hier hatten viele Katzen diese Augenfarbe. Obwohl ich mir das schon gedacht hatte, stieg etwas bitteres meine Kehle hinauf. Warum? Sie sagte aus Dummheit, aber sie war immer eine kluge Katze gewesen. Ich schüttelte meinen Kopf. Ich wollte nicht länger über sowas nachdenken. Trotzdem war ich ziemlich erleichtert als Mondsichel mit Nachdruck sagte das dieser Kater keine Bedeutung hatte. Kurz überlegte ich ob die beiden Kleinen wussten wer ihr Vater war. Doch ich fragte nicht weiter nach, denn die Schwarze war bereits beim nächsten Thema. Ich blickte zu Boden, als ich ihre zögerliche Frage vernahm.
Wollte ich Schattenclankrieger werden? Das war eine gute Frage. Vor wenigen Monden hätte ich dies ohne lange nachzudenken verneint. Doch jetzt war ich unsicher. Ich konnte den Schattenclan nicht leiden. Das stand fest. Aber meine Brüder waren ein Teil dieses Clans, ich konnte sie nicht im Stich lassen, oder? Ich hob meinen Blick zögerlich. Ohne genau zu wissen was ich da sagte murmelte ich: "Ich würde es versuchen, wenn es euch glücklich macht." Nervös sah ich von links nach rechts. Das musste wirklich niemand hören. Außerdem meinte ich mit euch in keinem Fall meine Schwester, nur meine Mutter und meine Brüder, vielleicht auch Wolfslied. Ich vermutete das diese enttäuscht sein würde, wenn sie erfuhr das ich ihren Clan hasse. Vermutlich wusste sie es, aber bisher hat sie nie etwas dazu gesagt. Ich blinzelte als meine Mutter sprach. Muschelpfote. Tja was sollte ich dazu sagen. "Kann sein." sagte ich einfach kurz und knapp.
Ich nahm an es sei kaum zu übersehen das ich und die weiße Schülerin sich besonders gut verstanden. Sie hielt nichts von mir und ich hielt nichts von ihr. Verwandtschaft war hier völlig egal. Kurz überlegte ich noch etwas hinzu zu fügen, doch dann stieg mir der Geruch von Blut in die Nase. Ich hatte gar nicht bemerkt wie einige Verletzte Krieger die Lichtung betreten hatten. Einige waren Ohnmächtig geworden und wurden in den Heilerbau geschleppt. Muschelpfote war bisher nicht zu sehen. "Sie haben also verloren..." und fügte in Gedanken hinzu: War ja Klar! Ich hoffte das Mondsichel jetzt nicht in Sorge um ihre Tochter versank. Aber sie machte sich oft Sorgen, also war die Wahrscheinlichkeit das sie es nicht tat relativ gering. Ich scharrte kurz mit den Pfoten auf dem Boden und sagte dann, irgendwie mechanisch: "Sie wird bestimmt nicht verletzt sein."

[spricht mit Mondsichel, sieht die verletzten Krieger]
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Salbeifeder

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Do Apr 30, 2015 9:38 pm

Salbeifeder sah auf die leicht bebenden Körper in den Nestern des Heilerbaus. Wie viele Katze würden noch hier liegen müssen? Für einen kurzen Moment schloss die schwarze Kätzin, ihre Gelben Augen und betrachtete danach die Pfote von Orchideenmond. Sie zweifelte nicht an Morgenpfotes Arbeit aber ein prüfender Blick musste immerhin sein. Nur eine sehr kurze zeit herrschte stille im Heilerbau und in diesem Moment hoffte Salbeifeder, dass der Kampf zuende war. Ihre Vermutung bestätigte sich als eine Vertraute Stimme durch den Heilerbau drang. Schnell wandte sie ihren Kopf zum kräftigen Anführer, der nun auch eher aussah wie ein zerkratzter Krieger. Sie schluckte leise beim Anblick auf seinen Rücken wo die Schlaffe gestallt von Sturmblüte zu sehen war. Doch das war nicht das einzige. Scheinbar schien etwas mit ihrer Rippe nicht zu stimmen. Ihre Schülerin sprach bereits zu Dornenstern und gab ihn die Anweisung Sturmblüte in eines der Nester abzulegen. Sie sah mit ihren sanften Blick zu ihrer hellen Schülerin "Morgenpfote hat recht." sie musterte ihren Anführer. Dann sah sie zum Eingang wo sie eine weitere Katze erkannte. Es war Drosselpfote. Sie musterte ihn vom weiten kurz. "Drosselpfote es kümmert sich gleich jemand um deine Verletzungen. Aber zuerst muss ich mich um Sturmblüte kümmern. Morgenpfote kümmere dich bitte um Dornensterns wunden." miaute sie ruhig und bewusst, dann wandte sie sich Sturmblüte zu und musterte kurz ihr zerfetztes Fell. Behutsam schnüffelte sie an der sturmgrauen Kriegerin. Ihr ganzer Körper wär überseht mit Kratzer, auch wenn nicht alle schlimm waren. Doch der Kratzer an ihrer Schulter blutete genauso wie Kratzer auf Wange und Nase. Am meisten machte der Heilerin jedoch die Rippe, der sturmgrauen, sorgen, die schnellst möglich behandelt werden musste. Zuerst bereitete die erfahrene Heilerin noch eine Breimischung vor und nahm einige Spinnweben mit. Die schwarze Kätzin versorgte die blutenden Wunden und legte ein paar Spinnweben drüber. Als nächstes machte sie noch eine Breimischung, mit Kräuter gegen Knochenbrüche, und strich sie ihr sanft aufs Fell wo die gebrochene Rippe war. Schnell legte sie noch ein paar Spinnweben drüber und hoffte, dass es halten würde. Er Blick glitt dann zu Drosselpfote der eine stark blutende Wunde am Ohr hatte. Erneut besorgte sie sich eine Breipackung und humpelte dann mit der Breipackung im Maul und Spinnweben an der Pfote zum Grauen Schüler. Bei ihm angekommen schmierte sie die Heilkräuter vorsichtig auf sein Ohr und Band Spinnweben drüber "Pass auf das du mit deinem Ohr nirgendwo zu hart gegen kommst. Und jetzt ruhe dich am besten aus." miaute sie bewusst aber ruhig. Und wandte sich dann wieder zu Dornenstern und Morgenpfote. Heide bemerkte sie im Augenwinkel eine gestallt und sie drehte ihren Kopf zur Kriegerin. Sie erkannte sofort die Katze vor ihr und miaute ruhig "Komm ruhig her Funkenregen, ich werde mir deine Verletzungen ansehen.

[Gibt Anweisungen, bemerkt Drosselpfote, kümmert sich um Sturmblüte, kümmert sich dann um Drosselpfote, bemerkt Funkenregen]

Out: Ich hoffe es ist alles ok so.
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Fr Mai 01, 2015 10:44 am

Langsam schob sich der graugetigerte Kater nach vorne und er starrte durch den Regen hindurch zu den Katzen, die ins Lager kamen. Seine grünen schlangenartigen Augen loderten in Neugier, aber auch Sorge. Er stellte sich hinter Nebeljunges und Meeresjunges und lauschte den Worten von Wolfslied.
Enttäuschung prickelte unter seinem Pelz. Er wollte nicht nur vor dem Bau sitzen und zuschauen!

Häherjunges stellte sich dicht neben Meeresjunges, bis die Pelze der beiden Jungen sich berührten. Seine Stimme hielt er gesenkt und wisperte ihr ins Ohr: »Wenn jemand Wolfslied ablenkt, können die anderen abhauen«, wisperte der Jungkater Meeresjunges so leise ins Ohr, dass er kurz fürchtete, sie habe es selbst nicht gehört. seine Stimme hörte er kaum, durch das Pochen seines Herzens und das Rauschen von Blut in seinen Ohren.
Er hielt seine grünen Augen, die unheimlich leblos aber dennoch ein seltsames Glitzern besaßen, auf den Regen fixiert und versuchte zu erkennen, welche Katzen ins Lager kamen; wer verletzt und wer unverletzt.


[folgt Meeresjunges und Nebeljunges; flüstert Meeresjunges etwas zu]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Fr Mai 01, 2015 10:48 pm

Der Weg war schwerer als er es sein sollte. Langsam setzte der silberne Tupfenkater eine Pfote vor die andere. Obwohl ihm nach rennen zumute war, ihm steckte noch das Adrenalin des Kampfes in den Adern und die Wut über ihren Verlust, schlich er geradezu dahin. Auf seinem Rücken trug der Stellvertreter eine kostbare Last. Eine Clangefährtin, die es nicht so gut getroffen hatte. Dem weißen Flohpelz der Schneeglanz das angetan hatte, hatte der Krieger es gezeigt. Er hatte sie liegen gelassen auf dem schlammigen Fels, ganz so wie er es mit der Schattenclankriegerin auf seinem Rücken getan hatte. Wie es Schneeglanz wohl ging? Er hatte befürchtet, dass ihre Seele unterwegs zum Sternenclan gehen würde, aber ihr seichter Atem ließ seine Schnurrhaare zucken.
Vom weißen Fell der Kriegerin war kaum noch etwas zu sehen, es war nass und schlammig. Immerhin musste Mondsänger die hübsche Kriegerin über den aufgeweichten Boden ziehen. Doch das würde Schneeglanz schon überleben. Hoffte er zumindest.
Er schickte ein Stoßgebet zum Sternenclan, hoffte, dass seine Schwester Sonnenpfote ihn hören möge. Er betete zu seinen Ahnen, dass sie seinen Clangefährten Kraft schenken mögen ihre Wunden zu heilen, den Ausgang des Kampfes nicht zu persönlich zu nehmen...er betete für Salbeifeder und Morgenpfote, auf dass sie den Heilerinnen kräftige Pfoten und Ausdauer geben mögen um die vielen Verletzten zu behandeln. Und...er betete dafür, dass die Ahnen ihren Weg erleuchteten. Jetzt, in dieser Zeit der Schwäche, auf dass der Clan trotz allem hell leuchten möge. Nichts konnte schlimmer sein, als schwach zu wirken...
Am liebsten würde er diesen Flohpelzen das Fell über die Ohren ziehen!
Der silberne Krieger blieb kurz stehen und atmete tief durch, zwang sich die Krallen einzuziehen und sich zu entspannen. Keinem war geholfen, wenn er jetzt weiter Groll hegte. Erst musste sein Clan wieder auf die Beine kommen. Für die Wut war dann noch Zeit genug.
Mondsänger nahm wieder Schritt auf und gelangte endlich zum Lager.
Dort herrschte reges Treiben, scheinbar hatte er mit seiner Last länger gebraucht als er angenommen hatte. Er ließ seinen eisblauen Blick schweifen und blieb am Heilerbau hängen. Dort herrschte reges Treiben. Ein stetiges Kommen und Gehen. Ob die beiden Kätzinnen noch einen Platz für Schneeglanz hatten? Sie musste einfach.
Er trug die weiße Kriegerin zum Heilerbau, der erstaunlicherweise leerer war als er angenommen hatte. Nicht in Bezug auf die Verletzten. Im Gegenteil. Die Aussicht auf die vielen Katzen die hier zusammengerollt in ihren Nestern, oder einfach nur bewusstlos ausgestreckt da lagen, entmutigte ihn ziemlich.
Mondsänger balancierte an Dornenstern und Drosselpfote vorbei, die gerade Sturmblüte hereingebracht hatten. Seine ehemalige Mentorin hatte die Augen geschlossen und für einen Moment glaubte er, ihre wasserblauen Spiegel niemals wieder sehen zu dürfen, doch, ihre Flanke hob und senkte sich. Ebenso wie Schneeglanz war die Kriegerin also glücklicherweise nur bewusstlos.
Was hatte sie dieser Kampf doch gekostet...ob es das wert gewesen war?
Mondsänger schritt zu einem der wenigen noch unbelegten Nester und ließ die weiße Kriegerin vorsichtig von seinem Rücken gleiten, stets darauf bedacht, dass die Kriegerin keinen Schaden nahm, immerhin konnte er ihre Wunden nicht einschätzen. Weder innere noch äußere. Das war Aufgabe der Heilerinnen.
Leise, um keinen der Patienten zu wecken, ging Mondsänger zu seinem Anführer und den beiden Heilerinnen.
Er selbst hatte hauptsächlich oberflächliche Wunden. Keine davon war lebensbedrohlich. Im Gegenteil, wenn er sich so umsah, hatte es viele Krieger weitaus schlimmer getroffen. Er sah neben Sturmblüte unter anderem auch Amaranthfeuer liegen. Irgendwie erschien ihm der Heilerbau viel zu eng. Er ging nach draußen und sah Wolfslied im EIngang der Kinderstube stehen.
Er hatte nicht die Kraft zu ihr zu gehen, auch wenn er sich nach ihrer Stimme sehnte. Er ließ sich neben dem Heilerbau nieder und schloss die Augen. Dies war kein guter Tag für den Schattenclan.

[Bringt Schneeglanz in den Heilerbau, liegt vor dem Kriegerbau]
Out: Kratzer im Gesicht und an der Flanke, wunde Ballen
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Sa Mai 02, 2015 1:16 pm

Amethystpfote hatte sich auf dem Weg abgesetzt, Drosselpfote war mir und seiner Mutter gefolgt... Kurz ruhte mein Blick auf dem jungen Kater, er hatte ein recht auffällige Wunde am Ohr, die er lebenslang tragen würde. Sonst schien mein Sohn glücklicherweise nicht allzu schwer verletzt, seiner Schwester war auch in keinem kritischen Zustand. Auch Kohlenpfote, Orkanpfote und Beerenpfote hatten mehr oder weniger zerkratze Pelze gehabt, soweit ich gesehen hatte. Ein Glück.
Wenn Sturmblüte die Augen aufschlug, sollten ihre Kinder bei ihr sein, nicht wie beim letzten Kampf.
Morgenpfote reagierte als erstes, die beiden Heilerinnen hatten schon jetzt alle Pfoten voll zu tun. Wie geheißen lies ich meine Geliebte sanft und vorsichtig auf das Moosbett gleiten, während meine Stirn sorgenvoll in Falten lag. Würde ich ihr ansehen können, wenn ich ihr wehtat? Ich wusste es nicht und achtete nur umso mehr darauf, das wenigstens diese seltsame Rippenpartie, die ich kannte beim Ablegen nicht belastet wurde. Für den Rest musste ich zum Sternenclan beten.
Die helle Heilerschülerin bemerkte noch, das auch meine Wunden behandelt werden mussten und von ihrer Mentorin kam eine Bestätigung. Salbeifeder wollte sich um Sturmblüte kümmern, während sie meine Versorgung Morgenpfote übertrug.
Ich ließ mich von der jungen Kätzin behandeln, achtete aber wenig darauf. Einerseits vertraute ich darauf, das die Heilerschülerin wusste, was sie tat oder im Zweifel ihre Mentorin fragte und zum anderen, musste ich mich auf die Versammlung vorbereiten. Allerdings konnten ich meine Augen nicht dauerhaft von Sturmblüte wenden...wie könnte ich mich auch konzentrieren, wenn alles in mir schrie, ich müsse meine verletzte Geliebte beschützen. Sie lag jetzt in Salbeifeders Pfoten und es gab nichts das ich zu ihrem 'Schutz' tun konnte, aber mein Herz ließ sich da nicht viel von meiner Vernunft sagen.
Ich seufzte als Morgenpfote fertig war und zwang mich schweren Herzens den Heilerbau zu verlassen. Ich half weder Sturmblüte noch dem Schattenclan, wenn ich dort herum saß...bevor ich aus dem Bau der beiden Heilerinnen trat, blieb ich kurz stehen und drückte den Rücken durch. Ich war der Anführer des Schattenclans, ich musste dem Clan Stärke zeigen und nicht die Unsicherheiten und möglichen Ängste meiner Clankameraden durch meine Haltung nähren. So trat ich aus dem Bau in den frühen Abend, der dem dunklen grauen Himmel langsam noch schattenhafter erscheinen ließ. Die Sonne ging unter und ich beschloss einen Rundgang durch das Lager zu machen. In die Bauten warf ich nur kurze Blicke um mir ein Bild von den Rückkehrern und ihren Verletzungen zu machen. Im Jasminschleier konnte ich einige Katzen erkennen, die junge Abendpfote sah schockiert aus hatte aber Katzen an ihrer Seite. Bei der Kinderstube blieb ich kurz stehen, nachdem ich den Ältestenbau als ruhig und sicher eingeschätzt hatte und erkundigte mich bei Wolflied, der ich in meiner Abwesenheit die Lagerwache übertragen hatte, was vorgefallen war. Gutes hatte meine älteste Tochter nicht zu berichten, aber immerhin auch nichts schlechtes, wenn man vom Kampf selbst absah. Einige Jungen saßen im Eingang des Baus und ich betrachtete die jungen Katzen einen Augenblick, bevor ich weiter trabte.
Ein Blick in den Kriegerbau offenbarte nichts weltbewegendes und ich überlegte auch noch im Schülerbau nachzuschauen. Es war vermutlich nicht nötig, aber ich entschied mich trotzdem dafür, ich war gerne gründlich. Mit dem Überblick Im Hinterkopf schritt ich gemessen zum Felszahn und sprang mit einem einzigen mächtigen Satz auf den abgebrochenen Stein.
Ich fordere alle Katzen, die alt genug sind selbst Beute zu machen, sich hier zum Clantreffen einzufinden.“ rief ich laut und deutlich über die Lagerlichtung. Die Sonne war dabei zu sinken, aber ihr rötliches Licht war durch die dichte Wolkendecke nur zu erahnen.


[im Heilerbau, wird behandelt, macht Rundgang im Lager und schaut in alle Bauten, redet mit Wolfslied vor der Kinderstube, beruft Versammlung ein]

(OUT: Morgenpfote kann gerne davon ausgehen, dass Dorn brav alles mitmacht, was sie von ihm will, ich muss nur die Versammlung schon mal einberufen^^)
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Sa Mai 02, 2015 1:51 pm

Häherjunges beobachtete den Anführer aufmerksam. Er hatte großen Respekt vor Dornenstern - welches Junges würde nicht den Anführer seines Clans respektieren?
Als Dornenstern sich vor die Kinderstube stellte und die Jungen kurz betrachtete, schenkte Häherjunges dem Kater ein unschuldiges Lächeln. Er wollte sich von seiner besten Seite zeigen.
Der graugetigerte Kater starrte durch den Regen und hörte den Ruf des Anführers: »Ich fordere alle Katzen, die alt genug sind selbst Beute zu machen, sich hier zum Clantreffen einzufinden«

Sofort schob sich ein Lächeln auf Häherjunges' Lippen, seine Augen leuchteten auf und er stieß Meeresjunges sanft an. »Kommt schon!«, sagte er zu ihr und Nebeljunges. »Wir dürfen endlich raus!«
Bevor jemand etwas sagen konnte, stürmte der junge Kater auf den Lagerplatz.
Schon nach wenigen Herzschlägen war sein Pelz durchnässt und er kniff die Augen zusammen, streckte die Zunge verspielt heraus und ließ sich auf den feuchten Boden nieder. Er sah mit gespielt unschuldiger Miene zu Dornenstern und lächelte ihm entgegnen.
Wenn ein Krieger ihn fragen würde, warum er draußen sitzen würde, würde Häherjunges versprechen still zu sein. Es hatte schon öfters funktioniert.


[geht raus]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Sa Mai 02, 2015 2:29 pm

Morgenpfote hatte als erstes Zeit für uns und wies meinen Vater an, Sturmblüte auf eines der Nester zu legen. Seltsam vorsichtig für seine massige Gestalt bettete Dornenstern seine Gefährtin und die schwarze Heilerin ging an die Arbeit. Mir rief Salbeifeder noch zu, das ich auch bald dran kommen würde. Still und geduldig wartete ich, während jetzt der Zorn auf den dreckigen Flohsack gähren konnte, der Mutter dies angetan hatte. Ein Grollen lauerte in meiner Kehle, dem ich das Entkommen nicht erlaubte. Der Heilerbau war kein Ort für derartiges Verhalten, egal wie gut es sich wohl angefühlt hätte.
Kurz darauf kam Salbeifeder mit irgendeinem Brei zu mir, sorgenvoll, was ich nicht ganz nachvollziehen konnte. Sicher meine linke Flanke fühlte sich immer noch schmerzhaft an, aber wenn ich mich im Heilerbau umschaute. Aber nach dem was die Schwarze sagte unterschätzte ich vielleicht meine Wunde am Ohr, sie schien so klein...aber andererseits konnte ich nicht sehen, wie sie aussah und auch der Regen machte es mir geradezu unmöglich einzuschätzen, wie sehr sie vielleicht blutete. Salbeifeder brauchte nicht lange und wies mich an, darauf zu achten mit dem Ohr nirgendwo hart gegen zukommen und mich auszuruhen. Ersteres würde ich sicher tun, bei letzterem...ich verließ den Heilerbau, nachdem ich einen letzten blick auf Sturmblüte geworfen hatte, die jetzt ruhig und friedlich in ihrem Nest lag. Fast als würde sie nur schlafen, wenn man von dem verwundeten Pelz absah...
Draußen wurde es langsam dunkler, der Abend näherte sich. Ich sah meinen Vater durch das Lager tigern und ein wenig Neugier regte sich in mir, aber ich war nicht in Stimmung, dabei liebte ich es sonst so sehr alles zu erfahren. Ich bemerkte meine Mentorin bei Abendpfote und Minzpfote und nickte ihr gedämpft zu. Ich wusste wie sehr sie sich und Amaranthfeuer nahe standen und die Rote lag jetzt wie meine Mutter bewusstlos im Heilerbau. Ich musterte die Kätzin, die ich für sechs lange Monde kennengelernt hatte und die jetzt statt ihres sonst so präsenten Temperaments Ruhe ausstrahlte.
Meine Ohren zuckten als ich Dornensterns Ruf hörte und spürte, dass das linke meiner beiden Ohren gar nicht mit dieser Bewegung zufrieden war. Das Ziepen war dumpf geworden, aber es erinnerte mich...und vielleicht war es gut so, denn ich war nicht gewillt zu vergessen. Ich machte mich auf den Weg zum Felszahn und setzte mich aufrecht in den Kreis der Schattenclankatzen, während ich grimmig zu meinem Vater hinaufschaute.
Dies war eine Schlacht gewesen...anders als ich erwartet hatte...bedrohlicher, chaotischer, dreckiger. Und ich würde mich nicht unterkriegen lassen, nächstes Mal würde ich besser vorbereitet sein! Und der Donnerclan würde bezahlen...Eisenherz würde bezahlen.

[im Heilerbau, wird von Salbeifeder versorgt, verlässt den Heilerbau, schaut zu Südwind+Abendpfote+Minzpfote, nickt Südwind zu, geht zur Versammlung]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   So Mai 03, 2015 1:41 am

<--- Rotfelskluft

Ich wusste nicht wie lange ich gebraucht hatte, ich war nur langsam vorran gekommen und hatte unterwegs Pausen machen müssen. Und endlich konnte ich das Lager sehen oder besser eine Form, die vertraut war und mir sagte, das ich endlich daheim war.
Als ich durch den Eingang ins Lager trat, wurde mir ein wenig leichter ums Herz. Ich habe zurück geschafft! Aber das mit vielem Blinzeln unterbrochene schwammige Bild des trauten Heims erinnerte mich nur zu genau daran, warum mein Herz ängstlich in meiner Brust pochte. Ich konnte einen großen Kater durch das Lager streifen sehen...Dornenstern? Kurz darauf hörte ich seine kräftige Stimme den Clan zusammenrufen, aber ich lenkte meine Pfoten zum Heilerbau. Salbeifdeder musste sich meine Augen anschauen...Salbeifeder. Ich sehnte mich danach die schöne Kätzin zu sehen, aber würde ich das überhaupt können? Nein so sollte ich nicht denken, das alte wissend er Heiler konnte vielleicht etwas erreichen? Selbst gebrochene Pfoten konnten zusammenwachsen...wenn auch nicht alle und auch nicht richtig. Kräutergeruch stieß mir entgegen als ich den Heilerbau betrat und ich machte mich lieber verbal bemerkbar, statt meine verletzten Augen unnötig anzustrengen. Ich hatte sie geschlossen sobald ich im Heilerbau zum Stehen gekommen war. Im Bau würden meine Schnurrhaare reichen. „Salbeifeder?“ miaute ich orientierungslos und mit einem leichten Zittern in der Stimme.

[erreicht das Lager, geht zum Heilerbau, redet mit Salbeifeder]

{Prellungen an linker Flanke und Bein, lange tiefe Kratzer am rechten Hinterbein, Kratzer über beiden Augen(rechts tiefere Kratzer als links, soll erstmal gesunden)}
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   So Mai 03, 2015 2:23 am

Immer mehr Krieger und Schüler kamen zurück, alle gezeichnet vom Kampf. Es machte mein Herz schwer die Katzen zu zerrissen zu sehen. Und wofür?
Für den Clan, um ihn zu beschützen. Erinnerte mich Tatze ernst. Unnötigerweise, wusste ich doch selbst, das ein Clankrieger seinen Clan schützen musste...und eine Schlacht, die nicht ausgetragen wurde, den Clan schwach aussehen lassen würde. Trotzdem, die Rotfelskluft schien diese ganzen schwer Verletzten kaum wert...hätte die Entscheidung nicht mit weniger Blut gefunden werden können? Aber dazu hätte es wohl eines großen Kräfteunterschieds zwischen den Clans gebraucht...und der Schattenclan war nicht schwach, also konnte er auch nicht schnell verlieren. Die Vorstellung, das gerade die Ebenbürtigkeit des Schattenclans ihn soviel kostete fand ich traurig, aber es war letztendlich wohl das beste, das man hoffen konnte. Wenigstens wirkte der Clan so nicht schwach und die anderen Clans würden sich weitere Angriffe überlegen...hoffentlich.
Solange der Schattenclan sich erholen muss, ist er trotz seiner Stärke geschwächt... merkte mein Schatten an und ich stimmte ihm missmutig zu. Und bald stand eine Große Versammlung an, spätestens dann würde die Kunde vom Kampf die Runde machen.
Ich blickte überrascht auf, als mein Vater an die Kinderstube herantrat und nach Vorkommnissen fragte „Minzpfote und Abendpfote haben beim Heilerbau Wache gehalten, ich hier. Bis die ersten Verletzten kamen war es im Lager ruhig.“ berichtete ich dem getigerten Anführer, der kurz darauf seine Lagerrunde fortsetze. Ich blickte meinem Vater kurz hinterher und überlegte, wie es in seinem Innern wohl aussah. Nach außen gab er sich stark, so wie er es für den Clan immer tat. Dornenstern lebte für den Schattenclan und manchmal machte mir das Sorgen.
Ich bemerkte wieder Bewegung am Lagereingang und erblickte Frostsplitter, der sich scheinbar etwas orientierungslos vorwärts bewegte. Ich konnte nicht richtig erkennen, was los war, aber der silberne Tigerkater sah nicht gut aus. Dornensterns Stimme hallte im Lager, als er den Clan zum Felszahn rief. Ich erhob mich langsam und etwas steif und schaute noch einmal nach Frostsplitter, der sich gerade in den Heilerbau schleppte.
Irgendwo stürmte eines der Jungen an mir vorbei zur Versammlung und sicher würden noch weitere folgen. Solange sie bei der Versammlung ruhig sitzen blieben, sprach ja nichts dagegen, zumal einige von ihnen in einem Alter waren, wo sie vielleicht eine wichtige Rolle in der Versammlung spielen würden. Immer noch etwas eingerostet vom vielen im Regen sitzen bewegte ich mich selbst zum Felszahn und setzte mich abwartend vor den Stein. Mein Blick huschte kurz zu Mondsänger, ruhte dann aber wieder auf meinem Vater. Das wir verloren hatten war wohl keine Frage mehr, aber trotzdem wartete ich gespannt auf das was der große Kater erzählen würde.

[wacht vor der Kinderstube, redet mit Dornenstern, sieht Frostsplitter, geht zur Versammlung, schaut kurz zu Mondsänger]
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SchattenClan-Lager
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