Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 SchattenClan-Lager

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Wintermond

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   So Mai 03, 2015 11:51 am

Cf. Rotfelskluft

Der helle Kater spürte den Schmerz, wie er sein Bein hochkrabbelte, sich dort verbiss und brannte, spürte wie eine warme Flüssigkeit imer wieder vom kalten Regen davon gespühlt wurde. Er lief so schnell er konnte, aber es war eben nicht allzu schnell, weswegen er erleichtert aufatmete, als er schließlich ins Lager schlüpfen konnte. Viele Katzen tümmelten sich im Lager, vor dem Heilerbau. Er musste zum Heilerbau denn Schneeglanz lag bestimmt dort, oder im Kriegerbau. Der helle Krieger tippte trotzdem auf den Heilerbau. Seine Schwester hatte so schlaff über der Schulter Mondsängers gehangen, so schlaff, dass er befürchtet hatte seine Schwester wäre tot, aber dass hätte er doch gespürt, oder nicht? Unschlüssig tappte der Kater zum Heilerbau, verharrte dort und trat schließlich ein. Mondsänger neben dem Bau bemerkte Wintermond gar nicht erst. Der Geruch von Kräutern schlug ihm entgegen, als er sich durch den Jasminschleier schob. Bitter und säuerlich, biss ihm der Gerüch in der Nase, mit einem Hauch von Süße. Er sah eine weiße Kätzin in einem der Nester liegen, sah den grau gestreiften Schweif, den er auch hatte, die dezenten hellen Streifen, die garnicht zu dem sonst so schneegleichen Pelz passten.
"Salbeifeder..? Was ist mit Schneeglanz?", in seinen dunkelblauen Augen lag eine tiefe Besorgnis. Er wollte eine Antwort, bevor die Vedsammlung so richtig begann. Allerdings war Frostsplitter deutlich bedürftiger als er selbst, weshalb Wintermond sich vorerst setzte. Er musste sich einfach beruhigen. Beruhigen und tief durchatmen.

[Kommt an, läuft zum Heilerbau, geht rein, wartet. ]

Out. 4 nicht all zu tiefe Kratzer an der Schulter, Wunden an Innen- und Außenseite des Oberschenkels
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   So Mai 03, 2015 2:13 pm

Ich fühlte mich langsam unwohl hier draußen, nicht wegen des Gesprächs mit Erlenpfote, ich genoss es geradezu mit meinem Sohn eine solche Unterhaltung zu führen...aber es war kalt und nass. Erlenpfotes Antwort war nur ein murmeln und ich wusste nicht, wie ich recht was ich von ihr halten sollte. Für schien es immerhin eine recht große Zusage an den Schattenclan...aber es war sein Leben, sein Schwur. Dies blieb mir allerdings im Halse stecken, denn die Vorstellung mein Sohn würde keine Schattenclankrieger...was würde er dann? Den Clan verlassen? Es war sicher selbstsüchtig, aber die Gefahr ein weiteres Mitgleid meiner Familie zu verlieren machte mir Angst. Viel Angst und die Tatsache, dass sie alle freiwillig gegangen wären machte es so viel grausamer...
Mein Blick sprach etwas von dem Schmerz und Zweifel „Ich hoffe du kannst etwas in diesem Clan finden, dass ihn dich annehmen lässt.“ murmelte ich und setzte etwas fester hinzu „Wenn ich dir dabei helfen kann, bin ich immer für dich da!“ Meine Stimme war immer noch leise, aber die Überzeugung, die ich bei diesen Worten fühlte, ließ mich unbewusst meinen Körper straffen.
Als es um ihn und seine Schwester ging, wurde Erlenpfote recht einsilbig aber es war manchmal auch einfach schwer, für unsere Familie viele Worte finden. An sich fand ich das nicht schlimm, große reden waren etwas das ich nicht mochte, nur manchmal...fehlte kam es mir so vor als fehlte etwas. Aber am Ende des Tages waren mir lebendige starke Kinder lieber als solche die ahnungslos in ihrem eigenen Blut lagen.
Und ich hoffte Muschelpfote würde wohlbehalten von der Rotfelskluft zurückkehren. Ich hörte Schritte und bevor ich die Krieger und Schüler nach und nach das Lager betreten sah, hörte ich Erlenpfotes Einschätzung. Tatsächlich kamen schwer Verletzte Katzen zurück, teilweise mussten sie getragen werden...mit großen Augen suchten ich nach einem weißen Pelz und erblickte erleichtert die mitgenommene aber sonst einigermaßen gesunde Muschelpfote.
Ich seufzte erleichtert, zwang mich aber nicht sofort auf die junge Kätzin zu zu stürmen. Ihr ging es gut genug und ich sollte nicht im Lager im Weg herumlaufen, wo sich Krieger und Schüler ihre Wege suchten. Es fiel mich sichtlich schwer sitzen zu blieben und ich hörte Erleichtert als Dornenstern eine Versammlung einberief. Ich erhob mich und streckte mich kurz bevor ich zum Felszahn zu traben begann „Es sieht wirklich nicht gut aus...mal sehen was Dornenstern berichtet.“ murmelte ich düster. Ich setzte mich zu Muschelpfote, die bereits wartete. Ich schaute mich zu Erlenpfote um, der hoffentlich zu uns kommen würde, konnte dann aber doch nicht anders, als die Verletzungen der weißen Schülerin genau zu betrachten. Wenn die Versammlung losging, würde ich das schon hören...

[redet mit Erlenpfote, bemerkt die Rückkehr der Krieger, sieht Msuchelpfote, geht zur Versammlung, sitzt bei Muschelpfote]

(OUT: ich geh einfach mal davon aus, das Muschel bei der Versammlung sitzt, muss sie ja um ernannt zu werden und Mond würde sich auf jeden Fall zu ihrer Tochter setzen...glücklicherweise ist Muschel ja ein recht schweigsamer Charakter^^)
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   So Mai 03, 2015 3:02 pm

cf. Rotfelskluft

Falkenfrost kam im Lager an und ließ seinen eisblauen, gefühlslosen Blick zuerst über die Lichtung schweifen. Er erkannte viele verletzte Katzen aber die, die nicht am Kampf beteiligt waren, waren kaum zu übersehen. Die stachen sogar leicht aus der menge raus. Sie schienen alle noch so voller Stärke und Kraft. Falkenfrost selbst würde nach der, gerade einberufenen, Versammlung zur Heilerin gehen. Es gab welche die waren schlimmer verletzt. Dornenstern würde wohl verkünden, dass sie den Kampf verloren hatten. So war es auch, leider. Aber an stärke hat der Schattenclan dadurch nicht verloren. Es werden wohl einige Katzen leicht erschrecken wenn sie hören würden das wir den Kampf verloren haben, aber soweit der braune Kater wusste, hatten sie keine Katze verloren. Nur hatten sie viele verletzte. Es würden bestimmt auch Ernennungen geben. Sein eigener Schüler war zwar immer am Training beteiligt und hat zumindestens versucht sein bestes zu geben aber Falkenfrost mochte den Kater nie. Er zeigte es vielleicht nicht immer äußerlich aber so lange er selbst wusste, was er dachte, war alles gut. Er ließ sich bei den versammelten Katzen nieder während an seiner linke flanke immer noch warmes Blut zu spüren war. Das versuchte er aber während der Versammlung zu ignorieren.

[kommt an, geht zur Versammlung]

Verletzungen
Zwei Tiefe, lange Kratzer an der rechten Schulter
Blutende Kratzer an der linken Flanke
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Schlangenpfote

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   So Mai 03, 2015 3:28 pm

Der Regen sang weiter in seiner rauschenden und dumpfen Melodie, aber immer öfter stolperten Silhouetten durch den grauen Schleier. Mein Fell war trocken und ich hatte die Einzelnen Geruchspuren aus ihm entfernt...aber einige der Katzen, die nicht einmal mehr richtig selbst laufen konnte, riefen den metallischen Geschmack wach. So viele Verletzte...gab es auch tote? Und war es normal, das bei einer Schlacht? Ich beobachtete aufmerksam was draußen vorging und hörte auch, wie meine Baugenossen an dem geschehen interessiert waren.
Wolfslied machte allerdings recht schnell klar, dass sie nicht fand, das Jungen jetzt aus den Bau gehörten. Das Warten machte auch mich etwas unruhig...ich hätte mich gerne zum Jasminschleier begeben und dort geschaut oder wenigstens Mama gefragt. Ihr Antworten wären sicher Sorgenvoll und von Pessimismus geprägt gewesen, aber auch interessant. Ich mochte Mondsichels negative Sichtweise nicht besonders, aber ich wusste ihre ausführlichen wohl durchdachten Antworten zu schätzen. Man musste sich halt immer daran erinnern, dass das Leben schön war und man gar nicht genug zum Sternenclan beten konnte, auf das er Mamas Mundwinkel mal ordentlich zu ihren Ohren zog.
Langsam schienen alle Krieger und Schüler im Lager zurück, zumindest wurde das Kommen weniger. Überrascht spitzte ich die Ohren als Der Anführer an der Kinderstube vorbei kam und Wolfslied nach einem Bericht fragte. Spannend war es nicht, aber meine Neugier wuchs, was wohl außerhalb des Lagers passiert war. Ich schaute in die Kinderstube zurück, aber mein Brüderchen schien immer noch zu nichts zu gebrauchen. Ich schnaubte unzufrieden, da wollte ich schon mal was unternehmen und der der Fellball schlief einfach! Ein mutwilliges Glitzern trat in meine blassvioletten Augen. Hah das würde er bereuen, wenn ich ihm später erzählte was passiert war! Selbst Schuld Klippenjunges. dachte ich amüsiert. Wirklich sonst zog mein Bruder mich immer überall hin und jetzt wo es spannend schien, schlief er einfach.
Der Beschluss war gefasst, allerdings war da noch Wolfslied vor dem Eingang...ich hielt es immer noch für zweifelhaft, das ich mich trotz meiner geringen Größe an der Kriegerin vorbei schleichen konnte. Die Lösung präsentierte sich kurz darauf, als Dornenstern eine Clanversammlung einberief.
Einige Jungen waren schon raus gestürmt und auch Wolflsied machte sich auf den Weg. Ich war zwar noch keine 6 Monde und war sicher nicht mit dem Ruf gemeint...aber wenn es darum ging sich unauffällig irgendwo hinzubewegen war ich trotz meiner kaum trainierten Schleichkünste ziemlich gut. Tarnfell und kleinem, schmalen Körperbau sei dank.
Zumal man, wenn man sich nicht wie ein ertapptest junges gab, auch deutlich weniger Leute auf die Idee kamen, das man etwas tat, dass man nicht tun sollte. Mondsichel hatte dieses verhalten meinerseits zwar gerne naserümpfend gerügt, aber ich war mir auch sicher ein wenig Anerkennung für die nicht so dumme Strategie bei ihr gesehen zu haben. Apropos Mondsichel, ich sah wie auch Mama zur Versammlung trabte und sich zu Muschelpfote setzte. Ich war mir nicht sicher, ob es klug war sich zu der reizbaren Weißen zu begeben, aber an Mamas Seite würde sie schon nicht wieder aus dem Fell fahren...obwohl es vielleicht sogar spaßig wäre.
Mit einem mutwilligen Funkeln in den Augen, lief ich selbstsicher zu Mondsichel und setzte mich vor die Königin und kuschelte mich in ihr Bauchfell. Ich liebte den regen, aber frieren wollte ich nicht. Und es kam bei Mama immer sehr gut an, wenn ich Dinge die tat, die gesund schienen. Zufrieden mit mir und neugierig schaute ich mich um.

[sitzt im Eingang der Kinderstube, schaut sich nach Klippenjunges um, geht zur Versammlung, sitzt an Mondsichel gekuschelt]
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Dornenstern

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   So Mai 03, 2015 11:57 pm

Ich wartete im strömenden regen, dass der Clan sich versammelte. Nicht alle kamen, aber das war in Ordnung, die Versorgung von Wunden ging im Zweifelsfall vor. Ich würde versuchen laut genug zu sprechen, das es überall zu hören war, auch wenn der Regen auf alle Geräusche dämpfend wirkte. Länger warten würde ich nicht, es würde bald dunkel werden und es war wichtig dem Clan Klarheit zu verschaffen.
Schattenclan!“ rief ich über die felsige Lichtung „Heute haben wir einen herben Rückschlag erlitten. Der Donnerclan fiel mitten im dichten Regen in die Rotfelskluft ein und wir mussten uns nach einem harten Kampf zurückziehen. Es gab viele verletzte, einige unserer Clankameraden liegen bewusstlos im Heilerbau, aber wir haben keine Toten zu beklagen.“ miaute ich ernst und war mir nur zu bewusst, das wir es viel zu sehr dem Sternenclan zu verdanken hatten, das alle lebten Und noch waren die Wunden zu frisch, als das es wirklich einen kompletten Überblick gab... Zustände konnten sich verschlechtern und geschwächte Katzen konnten krank werden.
Auf jeden Fall hatte es einiges klar gemacht. „Auch die Donnerclankatzen haben einen hohen Preis bezahlt und Eisstern und Eisenherz haben gezeigt aus welchem verrotteten Holz sie geschnitzt sind.“ hob ich ärgerlich an. Früher einmal hatte ich gerade Eisenherz für einen ehrbaren Krieger gehalten, verbohrt und zu Pathos neigend, aber dennoch der Ehre unserer Ahnen verschrieben. Aber der Kater hatte gezeigt was ihm das Gesetz der Krieger bedeutete. „Für Eisstern und Eisenherz stehen ihre Ambitionen über allem, seien es ihre Clankameraden oder die Ehre der Krieger. Ich möchte dementsprechend, dass die Patrouillen an der Donnerclangrenze mir besonders genau Bericht erstatten, wenn auch nur Kleinigkeiten auffallen. Verlasst euch nicht darauf, dass die ehrlosen Ratten dem Gesetz der Krieger allzu viel Bedeutung zumessen.“ erklärte ich nachdrücklich. Mochte Eisstern ihren Clan ruinieren, ich würde nicht zulassen das es dem Schattenclan schlecht ging.
Ich ließ meine Worte einige Augenblicke sinken und gab dem Clan Gelegenheit auf das Gehörte zu reagieren. Dann erhob ich mich und setzte ein grimmiges Lächeln auf. „Wir mögen diese Schlacht verloren haben, aber wir haben tapfer und ehrenvoll gekämpft. Unter den Kämpfern waren einige Schüler die sich mit ihrer Leistung bewiesen und sich ihre Ernennung zu Kriegern verdient haben.“ Ich ließ meinen stolzen Blick über meine geschundenen, aber standhaften Clankamerden schweifen und rief feierlich die Namen auf „Amethystpfote, Kohlenpfote, Muschelpfote, Drosselpfote und Orkanpfote, Beerenpfote tretet vor.
Ich wartete bis die sechs Schüler vorgetreten waren und wandte mich an den ersten Mentor „Scherbenregen, bist du der Meinung das deine Schülerin bereit ist eine Kriegerin des Schattenclans zu werden?“ wollte ich von dem roten Kater wissen und dieser bestätigte mit lauter fester Stimme.
Ich, Dornenstern, Anführer des Schattenclans rufe meine Kriegerahnen an und bitte sie, auf diese Schülerin herabzublicken. Sie hat hart trainiert, um euren edlen Gesetzen gehorchen zu können, und ich empfehle sie euch nun als Kriegerin. Amethystpfote, versprichst du, das Gesetz der Krieger einzuhalten und den Clan zu beschützen und zu verteidigen, selbst mit deinem Leben?“ miaute ich feierlich und schaute auf meine graue Tochter herab, die ihre Treue dem Schattenclan schwor.
Dann gebe ich dir, mit der Kraft des SternenClans, deinen Kriegernamen. Amethystpfote, von diesem Augenblick an wirst du Amethystseele heißen. Der SternenClan ehrt deinen Eifer und dein Stolz und wir heißen dich als vollwertige Kriegerin im Schattenclan willkommen.
Ich sprang hinunter und legte meine Schnauze auf den Kopf der frischernannten Kriegerin und wartete bis sie mir traditionell über die Schulter geleckt hatte. Kurz ließ ich dem Clan Zeit seine neue Kriegerin zu begrüßen, um dann mit dem Nächsten weiterzumachen.
Als nächstes ruhte mein Blick auf dem schwarzen Pelz von Kohlenpfote, meine Worte waren aber an seinen Mentor gerichtet. „Wintermond, glaubst du das dein Schüler bereit ist ein Krieger des Schattenclans zu werden?“ wollte ich von dem weißen Krieger erfahren und dieser bestätigte entschlossen.
Ich, Dornenstern, Anführer des Schattenclans rufe meine Kriegerahnen an und bitte sie, auf diesen Schüler herabzublicken. Er hat hart trainiert, um euren edlen Gesetzen gehorchen zu können, und ich empfehle ihn euch nun als Krieger. Kohlenpfote, versprichst du, das Gesetz der Krieger einzuhalten und den Clan zu beschützen und zu verteidigen, selbst mit deinem Leben?“ fragte ich mit getragener Stimme und schaute auf den schwarzen Kater herab, der wie seine Schwester zuvor das Versprechen abgab.
Dann gebe ich dir, mit der Kraft des SternenClans, deinen Kriegernamen. Kohlenpfote, von diesem Moment an wirst du Kohlenschweif heißen. Der SternenClan ehrt deinen Mut und deinen Frohsinn und wir heißen dich als vollwertigen Krieger des Schattenclans willkommen.
Wieder beendete ich die Zeremonie mit der althergebrachten Geste und gab dem Clan Zeit sich über den Zuwachs an Kriegern zu freuen und. Als nächstes hatte ich keinen Mentor anzusprechen.
Muschelpfote, ich habe dein Training geleitet und dein Wachstum beobachtet, du bist bereit eine Kriegerin diese Clans zu werden.“ ohne große Umschweife machte ich weiter „Ich, Dornenstern, Anführer des Schattenclans rufe meine Kriegerahnen an und bitte sie, auf diese Schülerin herabzublicken. Sie hat hart trainiert, um euren edlen Gesetzen gehorchen zu können, und ich empfehle sie euch nun als Kriegerin. Muschelpfote, versprichst du, das Gesetz der Krieger einzuhalten und den Clan zu beschützen und zu verteidigen, selbst mit deinem Leben?
Gewohnt schnörkellos, aber ernst bestätigte meine weiße Schülerin und ich fuhr fort.
Dann gebe ich dir, mit der Kraft des SternenClans, deinen Kriegernamen. Muschelpfote, von diesem Augenblick an wirst du Muschelfrost heißen. Der SternenClan ehrt deinen Intelligenz und deine Entschlossenheit und wir heißen dich als vollwertige Kriegerin im Schattenclan willkommen.“ Auch meiner ehemaligen Schülerin legte ich die Schnauze auf den Kopf und erlaubte danach dem Clan ihre Ernennung zu bejubeln. Halbzeit, drei Schüler ernannt, drei kamen noch.
Meine nächste Frage ging an eine junge getigerte Kriegerin
Südwind, bist du der Meinung, dass dein Schüler bereit ist ein Krieger des Schattenclans zu werden?“ wollte ich von ihr wissen und sie stimmt entschlossen zu.
Ich, Dornenstern, Anführer des Schattenclans rufe meine Kriegerahnen an und bitte sie, auf diesen Schüler herabzublicken. Er hat hart trainiert, um euren edlen Gesetzen gehorchen zu können, und ich empfehle ihn euch nun als Krieger. Drosselpfote, versprichst du, das Gesetz der Krieger einzuhalten und den Clan zu beschützen und zu verteidigen, selbst mit deinem Leben?“ fragte ich mit feierlicher Stimme und schaute auf den meinen grauen Sohn herab, der an seiner Entschlossenheit in seiner Antwort keinen Zweifel ließ.
Dann gebe ich dir, mit der Kraft des SternenClans, deinen Kriegernamen. Drosselpfote, von diesem Augenblick an wirst du Drosselbart heißen. Der SternenClan ehrt deinen Ehrgeiz und deine Beharrlichkeit und wir heißen dich als vollwertigen Krieger des Schattenclans willkommen.
Wieder folgte das Ritual des Schnauze auflegens und des Begrüßens, bevor ich fortfuhr.
Falkenfrost, glaubst du das dein Schüler bereit ist ein Krieger des Schattenclans zu werden?“ wollte ich von dem Tigerkater erfahren und dieser bestätigte ernst.
Ich, Dornenstern, Anführer des Schattenclans rufe meine Kriegerahnen an und bitte sie, auf diesen Schüler herabzublicken. Er hat hart trainiert, um euren edlen Gesetzen gehorchen zu können, und ich empfehle ihn euch nun als Krieger. Orkanpfote, versprichst du, das Gesetz der Krieger einzuhalten und den Clan zu beschützen und zu verteidigen, selbst mit deinem Leben?“ fragte ich mit getragener Stimme und schaute auf den ebenso getigerten jüngeren Kater herab, der  seinen Schwur leistete.
Dann gebe ich dir, mit der Kraft des SternenClans, deinen Kriegernamen. Orkanpfote, von diesem Tag an wirst du Orkanschwinge heißen. Der SternenClan ehrt deine Eigenständigkeit und deine Stärke und wir heißen dich als vollwertigen Krieger des Schattenclans willkommen.
Das fünfte Mal folgten Schnauze auflegen und Begrüßung des neuen Kriegers und dann kam ich zur letzte Schülerin. Ich lächelte meiner getigerten Tochter bevor ich  zu sprechen begann.
Ich weiß von Schneeglanz, dass sie dich für eine begabte und engagierte Schülerin hält und dass sie der Überzeugung ist, dass du bereit bist deinen Platz als Clankriegerin einzunehmen.“ erklärte ich anstelle der Frage an die Mentorin, die bewusstlos im Heilerbau lag.
Ich, Dornenstern, Anführer des Schattenclans rufe meine Kriegerahnen an und bitte sie, auf diese Schülerin herabzublicken. Sie hat hart trainiert, um euren edlen Gesetzen gehorchen zu können, und ich empfehle sie euch nun als Kriegerin. Beerenpfote, versprichst du, das Gesetz der Krieger einzuhalten und den Clan zu beschützen und zu verteidigen, selbst mit deinem Leben?“ miaute ich feierlich und schaute auf die junge Kätzin herab, die ihre Treue dem Schattenclan schwor.
Dann gebe ich dir, mit der Kraft des SternenClans, deinen Kriegernamen. Beerenpfote, von diesem Augenblick an wirst du Beerentanz heißen. Der SternenClan ehrt deine Treue und deine Zielstrebigkeit und wir heißen dich als vollwertige Kriegerin des Schattenclans willkommen.
Ein letztes Mal legte ich meine Schnauze auf den Kopf eines meiner Kinder und wartete den Jubel meiner Clankameraden ab. Ich nahm wieder meinen Platz auf dem Felszahn ein und erhob nach einiger Zeit wieder meine tiefe Stimme. „Auch einige unserer Jungen sind bereit ihre Ausbildung zu beginnen. Ozeanjunges, Meeresjunges, Häherjunges, Blütenjunges, Schilfjunges und Blaubeerjunges tretet vor.“ Ich wartete bis die jungen Katzen vor ihren Clankameraden standen, die im Halbkreis vor dem Felszahn saßen. Und wieder begann ich mit traditionellen Worten.
Ozeanjunges, du bist nun sechs Monde alt und es ist an der Zeit, um mit deiner Ausbildung zu beginnen. Von diesem Tag an, bis dieser Schüler sich ihren Kriegernamen verdient hat, wird er Ozeanpfote heißen. Ich bitte den SternenClan, über diesen Schüler zu wachen, bis er in seinen Pfoten die Kraft und den Mut eines Kriegers findet.
Mein Blick wanderte zu einer etwas mitgenommen silbergraue Kriegerin „Funkenregen du bist nun bereit einen Schüler auszubilden. Du wurdest von hervorragend ausgebildet und du hast bewiesen, dass du stark und mutig bist. Du wirst der Mentor von Ozeanpfote sein und ich bin davon überzeugt, dass du dein Wissen an ihn weiter geben wirst.“ das erste Mentoren-Schüler-Paar begrüßte sich traditionell und wie bei den Kriegerzermonien bekam auch hier der Clan Gelegenheit den neuen Schüler zu feiern.
Die Schwester des roten Katers war als nächstes dran „Meeresjunges, auch du bist nun sechs Monde alt und es ist an der Zeit, um mit deiner Ausbildung zu beginnen. Von diesem Tag an, bis diese Schülerin sich ihren Kriegernamen verdient hat, wird sie Meerespfote heißen. Ich bitte den SternenClan, über diese Schülerin zu wachen, bis sie in ihren Pfoten die Kraft und den Mut eines Kriegers findet.“ Ich wandte mich dem ausgewählten Mentor zu "Falkenfrost, nachdem Orkanschwinge zum Krieger wurde, bist du wieder bereit für einen neuen Schüler. Du wirst der Mentor von Meerespfote sein und ich bin davon überzeugt, dass du dein Können an sie weiter geben wirst.
Wieder folgte die Begrüßung durch Mentor und Clan und machte mit dem nächsten Jungen weiter.
Häherjunges, du bist nun sechs Monde alt und es ist an der Zeit, um mit deiner Ausbildung zu beginnen. Von heute an, bis dieser Schüler sich seinen Kriegernamen verdient hat, wird er Häherpfote heißen. Ich bitte den SternenClan, über diesen Schüler zu wachen, bis er in seinen Pfoten die Kraft und den Mut eines Kriegers findet.
Für quirligen jungen Kater hatte ich einen recht jungen Mentor ausgesucht „Drosselbart ich denke du bist bereit deinen ersten Schüler auszubilden. Du wurdest von hervorragend ausgebildet und du hast bewiesen, dass du stark und mutig bist. Du wirst der Mentor von Häherpfote sein und ich bin davon überzeugt, dass du dein Wissen an ihn weiter geben wirst.
Ein drittes Mal begrüßten sich Mentor und Schüler an diesem Abend und nachdem der Clan still war, fuhr ich fort.
Blütenjunges, auch für dich ist es an der Zeit, um mit deiner Ausbildung zu beginnen. Von diesem Tag an, bis diese Schülerin sich ihren Kriegernamen verdient hat, wird sie Blütenpfote heißen. Ich bitte den SternenClan, über diese Schülerin zu wachen, bis sie in ihren Pfoten die Kraft und den Mut eines Kriegers findet.“ Auch für diese junge Kätzin hatte ich eine sehr junge Mentorin ausgesucht. „Amethystseele auch dir vertraue ich einen Schüler und seine Ausbildung an. Du wurdest von hervorragend ausgebildet und du hast bewiesen, dass du stark und mutig bist. Du wirst der Mentor von Blütenpfote sein und ich bin davon überzeugt, dass du dein Können an sie weiter geben wirst.“ Ein weiteres Mal folgten Begrüßungen, bevor ich weitermachen konnte.
Schilfjunges, du bist nun sechs Monde alt und auch für dich ist esan der Zeit, um mit deiner Ausbildung zu beginnen. Von diesem Tag an, bis dieser Schüler sich ihren Kriegernamen verdient hat, wird er Schilfpfote heißen. Ich bitte den SternenClan, über diesen Schüler zu wachen, bis er in seinen Pfoten die Kraft und den Mut eines Kriegers findet.“ Mein Blick suchte einen schwarzen Kater und fand ihn. „Pumasturm du bist bereit einen weiteren Schüler auszubilden. Du wurdest von hervorragend ausgebildet und du hast bewiesen, dass du stark und mutig bist. Du wirst der Mentor von Schilfpfote sein und ich bin davon überzeugt, dass du dein Wissen an ihn weiter geben wirst.
Damit fehlte noch ein Junges und nachdem der Jubel verebbt war, kam ich zu der jungen Kätzin.
Blaubeerjunges, du bist nun sechs Monde alt und es ist an der Zeit, um mit deiner Ausbildung zu beginnen. Von diesem Tag an, bis diese Schülerin sich ihren Kriegernamen verdient hat, wird sie Blaubeerpfote heißen. Ich bitte den SternenClan, über diese Schülerin zu wachen, bis sie in ihren Pfoten die Kraft und den Mut eines Kriegers findet.“ ich suchte den gefleckten Pelz meines Stellvertreters und teilte auch dieser Schülerin ihren Mentor zu. „Mondsänger du bist wieder bereit einen Schüler auszubilden. Du wurdest von hervorragend ausgebildet und du hast bewiesen, dass du stark und mutig bist. Du wirst der Mentor von Blaubeerpfote sein und ich bin davon überzeugt, dass du dein Wissen an sie weiter geben wirst.
Damit waren alle Jungen ernannt und ich wartete etwas, bis sich auch diesmal der Trubel gelegt hatte und setzte dann wieder zum Sprechen an. „Minzpfote du hast ein weiteres Mal den Verlust deines Mentors ertragen müssen und brauchst einen neuen, um deine Ausbildung abzuschließen.“ erklärte ich „Ich selbst werde deine Ausbildung fortsetzen und sicher stellen, das du trotz der Wechsel und Verluste ein umfassendes Wissen dein eigenen nennen kannst.“ miaute ich und sprang nach unten, um die Nase meines neuen Schülers zu berühren. Er hatte nicht mehr viele Monde Ausbildung vor sich, aber umso wichtiger war es das er trotz der Mentorenwechsel eine vollständige Ausbildung bekam.
Mit einem Schweifwedeln erklärte ich die Versammlung für beendet und überließ meine Clankameraden dem kalten verregneten Abend. Die frischernannten Krieger würde bald ihre Nachtwache antreten müssen und ich schaute stolz auf meine Kinder und meine ehemalige Schülerin. Niemand sollte den Schattenclan unterschätzen! Mein Blick wanderte weiter zum Heilerbau...zu gerne wäre ich hingegangen, um nach Sturmblüte zu schauen, aber ich wusste, das ich dort derzeit nur im Weg sein würde.

[berichtet von der Schlacht, ernannt Jungen und Schüler, steht vor dem Felszahn]


Ernennungen:

Amethstpfote - Amethystseele
Kohlenpfote - Kohlenschweif
Muschelpfote - Muschelfrost
Drosselpfote - Drosselbart
Orkanpfote - Orkanschwinge
Beerenpfote - Beerentanz

Ozeanjunges -Ozeanpfote - Funkenregen
Meeresjunges -Meerespfote - Falkenfrost
Häherjunges - Häherpfote - Drosselbart
Blütenjunges - Blütenpfote - Amethystseele
Schilfjunges - Schilfpfote - Pumasturm
Blaubeerjunges - Blaubeerpfote - Mondsänger

Minzpfote - Dornenstern
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mo Mai 04, 2015 10:29 am

Ich wachte auf, als Dornenstern laut etwas rief. Dadurch, das ich davon erst aufwachte wusste ich nicht, was genau er gerufen hatte. Aber da sah ich Schlangenjunges raus gehen. Schnell sprang ich auf und lief ihm schnell hinterher. Wenn er nach einem Ruf von Dornenstern raus ging, in den Regen, musste eine Versammlung einberufen worden sein. Mein Herz raste und ich war kurz davor, aufgeregt herum zu springen. Ich war schließlich sechs Monde alt. Heute werde ich Schülerin! Hoffentlich...Was, wenn immernoch alle sauer sind, weil ich Otterkralle so angefaucht hatte? Oh nein... Meine Pfoten kribbelten und ich lief schnell zu der Versammlung und sah Dornenstern an.
Ich hörte genau zu, als unser Anführer davon sprach, das der Kampf an der Rotfelskluft verloren war, starrte ich ihn an. Wir hatten verloren. Wir konnte das sein. Leise fauchte ich, verstummte aber schnell wieder. Ich durfte jetzt nicht negativ auffallen. Leide kratzte ich über den aufgeweichten Boden und hörte weiter zu. Ich wollte auch an den Patroullien teilnehmen. Wollte alles lernen, was ich als Kriegerin brauchte.
Da fing Dornenstern mit den ernennungen an. Ich rief laut die Namen der neuen Krieger. Die Söhne und Töchter von Dornenstern. Es war irgendwie ein kribbelndes Gefühl, das mit zu erleben. Dornenstern war ein großer Krieger und seine Jungen nun auch. Ich wollte unbedingt auch wie mein Vater werden.
Dann wurden neue Schüler ernannt. Ozeanpfote. Meerespfote. Häherpfote. Und dann hörte ich meinen Namen. Zuerst saß ich da, als wäre ich in den matschigen Boden versunken. Ich bewegte mich kein Stück. Ich werde wirklich Schülerin! Plötzlich konnte ich mich wieder bewegen. Ich lief nach vorne zu Dornenstern. Dann sagte er, wer meine Mentorin sein würde. Amethystseele. Sie war gerade erst ernannt worden, aber schließlich war sie Dornensterns Tochter. Aufgeregt berührte ich ihre Nase mit der meinen und mir war ganz kribbelig, als ich hörte, wie der Clan meinen neuen Namen rief.

[wacht auf, läuft zur Versammlung, hört aufgeregt zu, geht ei ihrer Ernennung etwas verzögert nach Vorne, berührt Amethystseeles Nase]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mo Mai 04, 2015 2:15 pm

Gut gelaunt das Spiel für mich gewonnen zu haben, ließ ich mich auf mein Hinterteil sinken und postierte meinen Schweif um meine Pfoten. Mein Verstand hat mich doch nicht im Stich gelassen. Dann passierte alles sehr schnell. Meeresjunges neben mir kauerte sich leicht zusammen und blickte mit großen Augen hinaus auf die vom Regen verschleierte Lichtung. Mehrere schwarze Schatten von den heimkehrenden Katzen schlichen sich in mein Blickfeld und ein Stromschlag der Aufregung zuckte durch meinen Körper, welcher mich sofort auf die Beine springen ließ. Doch meine Aufregung legte sich schnell, als ich die zahlreichen niedergeschlagenen Gesichter der Krieger und Schüler erblickte. Manche wurden von ihren Clankameraden gestützt oder gar herein geschleift. Das sieht nicht gut aus. Häherjunges, Nebeljunges und Meeresjunges waren während meiner Ablenkung aus der Kinderstube geschlüpft, wo sie sogleich von Wolfslied aufgehalten wurden, jedoch wurden sie von dem Ruf von Dornenstern endgültig nach draußen getrieben. Kopfschüttelnd erhob ich mich ebenfalls und verschwendete keinen weiteren sinnlosen Gedanken über den möglichen Ausgang des Kampfes und deren Konsequenzen und eilte meiner Schwester hinterher. Wenn es mich nicht ganz täuschte, war heute der Tag gekommen, auf den sich jedes Junges von sechs Monden freute. Doch wirklich realisieren konnte ich noch nicht, was mir nun bevorstand. Zu viele Fragen schwirrten in meinem Kopf, bis ich dicht neben meiner Schwester mich niederließ und zu Dornenstern hochblickte.
Also doch eine Niederlage...Geschickt warf ich unauffällig einen Blick in die Gesichter der Krieger. Wie sie sich wohl jetzt fühlen? Auf jeden Fall nicht glorreich, vermutlich. Bei der Ernennung der ältesten Schüler konnte ich die düsteren Gedanken abwerfen und stimmte mit dem Clan mitein, als sie die neuen Krieger willkommen hießen. Irgendwann werden Meeresjunges und ich dort oben stehen und unsere Kriegernamen erhalten. Bei dieser Vorstellung wurde mir warm in der Brust und leicht lehnte ich mich an den vertrauten Körper von Meeresjunges an.
Dornenstern erhob abermals seine kraftvolle aber ermüdete Stimme und nun waren wir Jungen an der Reihe. Mein Name wurde als erstes der Jungen genannt und sogleich erhob ich mich, warf meiner Schwester und den restlichen Jungen ein schräges Lächeln zu und schritt nach vorne. Eigentlich sollte man in diesem Moment nur so zittern vor Aufregung, aber aus einen mir unerklärlichen Grund war ich komplett gefasst, fast schon entspannt. Dornenstern rief eine silbergraue Kätzin zu sich, Funkenregen. Meine zukünftige Mentorin, wie es scheint. So wie es die Tradition verlangte, tauschten wir einen Nasengruß aus und diesen Moment nutzte ich, um die Kriegerin genauer unter die Lupe zu nehmen. Sie sah vom Kampf noch etwas mitgenommen aus. Nach dem Gruß begab ich mich in die erste Reihe der Versammlung und setzte mich hin, um die restliche Ernennung im Auge behalten zu können. Meeresjunges, halt, Meerespfote bekam Falkenfrost als Mentor. Breit grinsend blickte ich ihr in ihre türkisen Augen und wartete darauf, dass sich alles wieder beruhigt hatte, um meine neuen Schülerkollegen beim Namen rufen zu können und ihnen zu gratulieren. Und natürlich würde ich auf die ersten Anweisungen von Funkenregen warten. Schmunzelnd musste ich den Kopf senken und betrachtete meine Pfoten. Was für ein komisches Gefühl auf Anweisungen warten zu müssen.

[ sieht die Krieger heimkehren, geht zur Versammlung, grüßt Funkenregen, sitzt sich in die erste Reihe, wartet auf Funkenregens Anweisung ]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mo Mai 04, 2015 4:35 pm

Voller Freude stapfte Häherjunges nach vorne, als Dornenstern seinen Namen laut verkündete. Er tauschte einen Blick mit seinen Baugefährten, die auch zu dem Anführer gerufen wurden.
Die Enttäuschung über die Niederlage seines Clans hatte der graugetigerte Kater schnell vergessen, seine schlangenartigen Augen leuchteten auf, als Dornenstern nun seinen Schülernamen und seinen Mentor verkündete, die der junge Kater so oft in seinem Kopf wiederholte.
Häherpfote. Häherpfote. Häherpfote. HäherPFOTE, jubelte der graugetigerte Kater innerlich stolz und versank in seinen eigenen, stillen Jubel, ehe er sich kopfschüttelnd aus den Gedanken riss und umsah.
Ozeanjunges - nein, Ozeanpfote - trat nach vorne und berührte mit seiner Nase die, seiner neuen Mentorin. Also sah sich Häherpfote nach seinem eigenen Mentor Drosselbart um, hüpfte aufgeregt zu ihm und stapfte so weit nach vorne, um seine Nase zu berühren, bis ihm die Tränen in die Augen stiegen und er fürchtete, dass seine Nase bald zu bluten begann.

Häherpfote lachte leicht auf, als der Regen auf ihn und seinen neuen Mentor herab fiel. Die Rufe seiner Clangefährten blendete er aus und konzentrierte sich bloß auf seinen Mentor - nicht ohne seinen Schweif aufgeregt durch die Luft peitschen zu lassen, so dass Tropfen durch die Luft flogen. »Ich werde mein bestes geben!«, schwor Häherpfote seinem Mentor und streckte die Brust raus, seine Augen leuchteten und zeigten, dass er seine Worte ernst meinte.
»Ich werde alles dafür geben der beste Schüler und eines Tages der beste Krieger zu sein, damit der SchattenClan wieder ganz groß wird!«
Kurz schwieg Häherpfote für eine Weile, Aufregung und Ungeduld prickelte unter seinem Pelz. der graugetigerte Kater wollte sofort losrennen und trainieren.
»Wann geht das Training los!«, sagte er mit stürmischer Stimme und breit lächelnd.


[Wird ernannt, grüßt seinen neuen Mentor, spricht mit Drosselbart]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mo Mai 04, 2015 4:45 pm

Out: Sorry für den späten Post, ich war wegen des Feiertags im Kurzurlaub

In:

Meeresjunges blieb im Eingang der Kinderstube sitzen und miaute ebenfalls entschuldigende Worte. Wolfslied war, dem SternenClan sei dank, nicht böse und erklärte, dass es für den Anführer und den Heiler besser sei, wenn die Jungen kein Chaos anrichten würden. Nebeljunges verstand das. Er nickte und zog sich wieder zurück in die Kinderstube.
Von dort aus sah er bedrückt, wie weitere verletzte Katzen in das Lager getaumelt kamen oder getragen wurden. Er ließ den Kopf ein wenig hängen und registrierte nur mit halbem Ohr, wie Häherjunges sich zu ihnen gesellte und sich dicht neben Meeresjunges niederließ, um ihr etwas zuzuflüstern.

So viele verwundete Katzen ... Nein, dachte Nebeljunges bei sich, eine Schlacht ist im jeden Falle nichts Schönes. Und in so einer Schlacht würde er kämpfen müssen, wenn er später einmal Krieger war?
Insgeheim war er plötzlich ganz froh, dass er noch nicht zu den älteren Jungen gehörte und deswegen erst später zum Schüler ernannt würde.

Erst die Stimme von Dornenstern riss ihn aus seinen Gedanken. Der Anführer rief eine Versammlung ein! Häherjunges schoss sofort los. Nebeljunges wusste nicht recht, ob er ihm folgen sollte oder nicht. Er, Nebeljunges, durfte definitiv nicht auf diese Versammlung.
Wolfslied jedoch saß nun nicht mehr vor ihnen und auch andere Jungen huschten an ihm vorbei und setzten sich unter die Katzen.

Nebeljunges beschloss, es noch einmal zu wagen und trat hinter Häherjunges ins Freie. Er konnte flüchtig einen Blick auf Ozeanjunges' roten Pelz erhaschen und setzte sich schließlich in dessen Nähe.

Dornenstern berichtete, dass es bei der Schlacht zwar Verletzte, aber keine Toten gab, was Nebeljunges sehr beruhigte. Dann ernannte der Kater einige Schülern zu Kriegern und rief endlich auch einige von Nebeljunges Baukameraden auf, die ihren Schülernamen erhielten.
Der kleine, graue Kater spürte einen Stich der Enttäuschung als ihm bewusst wurde, dass Ozeanjunges, Häherjunges und Meeresjunges nun nicht mehr bei ihm sein würden. Ob sie auch als Schüler noch an ihn denken würden? Er hoffte es.
Doch er beschloss, jetzt nicht traurig wegen des kleine Abschieds zu sein, sondern ihnen zu gratulieren. Wo waren sie nur?
Er hob den Kopf und suchte die Menge nach einem vertrauten Pelz ab.

[geht zurück in die Kinderstube/ denkt über Kriegerpflichten nach/ geht wieder raus/ will Ozeanjpfote, Meerespfote und Häherpfote beglückwünschen]


Zuletzt von Nebeljunges am Mi Mai 06, 2015 6:20 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mo Mai 04, 2015 5:13 pm

Morgenpfote nickte zufrieden als der Anführer Sturmblüte sanft in eines der Nester legte. Ein wenig erstaunte es die Heilerschülerin, dass Salbeifeder ihr Dornenstern überließ, damit diese sich um Sturmblüte kümmern konnte, dann untersuchte sie Dornenstern zügig, wenn auch gründlich. Viel Zeit war da nicht, denn er hatte immer noch die Aufgabe sich einen Überblick zu verschaffen. Waren das schon alle verletzten? Es waren viele und vor allem Amaranthfeuer und Sturmblüte machten ihr Sorgen, wonach Schneeglanz folgte. Alle drei in einem schlafähnlichen Zustand. Kurz legte sie die Stirn in Falten. Sie hatte immernoch ein paar Lagen Spinnenweben um ie Pfote. Das musste reichen. Morgenpfote tauchte die Pfote in den Kräuterbrei um dann diese Paste vorsichtig auf die Wunden des Katers aufzutragen, auch wenn die Kratzer an dessen Brust nur mäßig bluteten. Es konnte ja immer noch schlimmer werden. Alleine deshalb weil sie tief waren. Sorgfältig deckte sie ihre Arbeit mit den klebrigen Spinnenweben ab.
"Ich werde mir deine Verletzungen morgen noch einmal ansehen." , maunzte sie, ehe der Tigerkater den Bau mit einem Seufzen verließ. Morgenpfote schaute Dornenstern einen Sekundenbruchteil nach ehe sie eine eher klägliche Stimme vernahm, die nach Salbeifeder fragte. Frostsplitter sah nicht gut aus und seine Augen waren wohl das schlimmste, auch wenn der Kater sichtlich auch am Hinterbein verletzt war. Morgenpfote zwang sich zur Ruhe. Eine laute Stimme, die Dornenstern gehörte flutete durchs Lager, bis in den Heilerbau hinein, ernannte einige Katzen. Sie hätte sie gerne beglückwünscht, aber ihr blieb nicht viel Zeit, jedenfalls nicht jetzt, in diesem Moment. Später würde sie vielleicht einmal nach Nebeljunges schauen, der wohl noch zu jung war um Schüler zu werden.

[Verartztet Dornenstern, sagt etwas, sieht ihm hinterher, erschrocken wegen Frostsplitters Augen]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mo Mai 04, 2015 7:04 pm

Meeresjunges saß eine Weile lang neben Nebeljunges, der ihr nach wie vor leid tat wegen seiner Stimme und weil es so aussah als ob er Angst hatte, was die Tigerkätzin ihm wirklich nicht verübeln konnte. Sie überlegte einen Moment lang, den grauen kleinen Kater zu trösten, der eigentlich immer so freundlich war, entschied sich aber lieber dagegen, weil sie nich alles noch schlimmer war. Leise Schritte näherten sich und sie war sich erst dann sicher, dass es Schritte waren, als Häherjunges Stimme an ihr Ohr drang. Meeresjunges schaute den grauen Tigerkater iritiert an. Wenn jemand Wolfslied ablenkte? Aber die helle Kätzin mit den violetten Augen hatte ihrer Meinung nach doch Recht, dass die Jungen zwischen den Verletzten Kriegern nichts zu suchen konnte, andererseits wohl doch, denn Dornenstern erhob sich über den Köpfen der Katzen und rief zu einer Versammlung.
"Kommt !", rief Meeresjunges leise und stupste Nebeljunges sanft an. Ozeanjunges lief auch schon an der braun getigerten Kätzin vorbei, was sie anstachelte ebenfalls loszulaufen, durch den fallenden Regen. Viele Pelze hatten sich schon eingefunden und warteten. Natürlich kam als erstes ein Bericht über die Schlacht um die Rotfelskluft, aber sie hatten verloren, was Meeresjunges ziemlich gegen den Strich ging, aber was sollte ein Junges wie sie schon dagegen tun?
Einige Schüler wurden zu Kriegern ernannt und Dornensterns Stimme durchflutete ihre Ohren, ließ die zierliche Kätzin vor Aufregung beben. Ziemlich wahrscheinlich war sie bald schon dran. Ozeanjunges oder besser Ozeanpfote hatte seinen Namen zumindest schon bekommen. Der Klang war gleich ein ganz anderer, fand Meeresjunges, ehe sie aufgerufen wurde. Die türkisen Augen der jungen Kätzin leuchteten vor Nervosität und Stolz als sie auf Dornenstern zulief, der ihr den neuen Namen gab und den Mentoren gleich hinter her. Ein Tigerkater mit blauen Augen. Falkenfrost. Ob dessen Namensendung nun etwas gutes oder doch etwas schlechtes verheißen mochte wusste Meerespfote nicht. Sie kannte den Krieger nicht gut genug, um ihn einzuschätzen oder sonst etwas in der Art, aber sie würde sich bemühen mit ihrem Mentoren gut aus zu kommen, oder überhaupt auszukommen, weshalb sie sich nach dem Krieger umsah, um dann auf diesen zuzueilen. Ihr Blick wanderte zu einem rot leuchtendem Pelz, der ihrem Bruder gehörte, der sie aber nicht eines Blickes würdigte, dann zu Häherjunges, der breit lächelte und schließlich zu Nebeljunges der ein wenig verloren wirkte, inmitten der Katzen.
Sie streckte Falkenfrost die nasskalte Stupsnase entgegen, zur Begrüßung, sagte aber nichts.


[neben Nebeljunges, hört Häherjunges Flüstern, geht zur Versammlung, nimmt ihren Namen entgegen, begrüßt Falkenfrost]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Di Mai 05, 2015 8:33 pm

Bevor Salbeifeder auch nur die geringste Chance hatte die silbergraue Kriegerin zu behandeln berief Dornenstern eine Versammlung ein weshalb Funkenregenen langsam zum Heilerbauausgang lief und sich dicht vor ihm hinsetzte. Sie würde hier schon alles mitbekommen. Es wunderte sie auch nicht als neue Krieger ernannt wurden, lächelnd musterte sie alle frisch ernannten Krieger und nickte. Trotzt des Kampfes, den sie zwar verloren hatten, war der SchattenClan bei stetiger Stärke und irgendwann würde der DonnerClan dafür büßen, auch diese rot getigerte Kätzin würde irgendwann alles zurückbekommen. Ein leichtes Lächeln schlich sich bei diesen geanken auf Funkenregens Gesicht. Sie wollte sich gerade zum Gehen abwenden als Dornenstern ihren Namen rief. Sie sollte also die Ausbildung von Ozeanpfote übernehmen? Sie zuckte mit ihrem rechten Ohr und lief lächelnd zu der Schülerin. Sie versuchte sich nichts von ihren Schmerzen anmerken zu lassen, was ihr so wie es schien auch glückte. Dann tauschte sie den alt bekannten Gruß mit ihrer Schülerin aus und nickte. Funkenregen würde alles ihr mögliche tun um aus dieser Schülerin alles rauszuholen was möglich war. Sie betrachtete die restliche Versammlung aufmerksam Dornenstern und als die Versammlung beendet war schaute sie zu Ozeanpfote. "Ich hoffe du bist mir nicht böse, aber deinen ersten Trainingstag werden wir auf Morgen verschieben müssen, sonst zerrt mich Salbeifeder an meinen Ohren in den Heilerbau um mich zu behandeln.",miaute Funkenregen leise bevor sie entschuldigend lächelte und sich langsam zurück in den Heilerbau begab. Mit gespitzen Ohren schaute sie schließlich zu Salbeifeder und wartete geduldig.

[verlässt den Heilerbau wegen der Versammlung, freut sich für die Krieger, begrüßt ihre Schülerin Ozeanpfote, spricht nach der Versammlung kurz mit dieser, verschwindet wieder im Heilerbau]

Verletzungen: Kratzer an der Flanke, dem Rücken und am Bauch
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mi Mai 06, 2015 4:33 pm

Während Salbeifeder noch auf eine Reaktion von Funkenregen wartete hörte sie schon neue Schritte vor dem Heilerbau. Hoffentlich eine Katze mit Bewusstsein. Hoffte sie in ihren Gedanken und ließ ihren ruhigen gelben Blick zum Eingang schweifen. Sie erkannte einen grauen Pelz und die Statur der Katze erinnerte sie an Mondsänger, den Zweiten Anführer des Schattenclans. Doch die Erleichterung nur den Zweiten Anführer zu sehen verschwand sofort wieder als sie eine weiße Katze auf seinen Rücken entdecke. Ohne auf eine Anweisung zu warten legte er die weiße Kätzin in eines der Nester und verschwand kurz darauf wieder. Sie erkannte keine großflächigen Verletzungen bei Mondsänger, weshalb sie ihn erst mal gehen ließ und sich später um ihn kümmern würde. Jetzt musste sie sich erstmal um Schneeglanz kümmern.
Sie lief zur weißen Kätzin mit dem, eigentlich, so schönen Fell, was jetzt eher zerfetzt war. Sie mochte es nicht ihre Clankameraden in diesem Zustand zu sehen. Aber sie war Heilerin geworden um ihnen zu helfen und das tat sie so gerne. Zuerst lief sie wieder zu ihren Kräutern und stellte erneut eine Breimischung aus Ginster, Ampfer, Studentenblume und Schwarzwurzel her. Diese Mischung benutzte sie am meisten um Kratzer zu behandeln, die Kratzer unter ihrem Augen sollte damit auch geheilt werde. Soweit sich Salbeifeder erinnern konnte war ihr Auge nicht getroffen wurden, zum Glück. Als die schwarze Heilerin mit ihrer Breimischung und Spinnweben wieder zur Kriegerin zurückkehrte schaute sie sich, ihr Auge nochmal genauer an. Sie erkannte das die Kratzer tiefer waren, als sie selbst gedacht hatte. Mit ihrer Paste müsste es allerdings Heilen. Sie hoffte, das Schneeglanz bald die Augen öffnen würde, genauso wie die anderen Verletzten in ihren Nestern. Auch ihre Schülerin scheint gute Arbeit zu leisten, darauf war die schwarze Heilerin stolz. Sie strich die Breimischung auf die Wunden und legte ein paar Spinnweben drüber. Hoffentlich würde sie alles halten. dachte sie hoffend in ihren Gedanken und schloss für einen kurzen Moment die Augen, bis sie eine weitere Katze hörte.
Doch diese so vertraute Stimme ließ ihr einen leichten Schauder über den Rücken laufen. Sie klang so schwach. Was war nur mit dem Kater passiert? Sie wollte sich zuerst gar nicht zum grauen Kater umdrehen, den sie liebte. Zu hoch war die Angst zu schwere Verletzungen zu sehen. Jedenfalls schien er noch bei Bewusstsein wenn auch etwas zittrig. Sie drehte sich nach nur wenigen Herzschlägen zum vertrauten Kater und ließ ihren Blick über seinen Körper schweifen. Zu gerne hätte sie sich an ihn geschmiegt und kurz einfach die Augen geschlossen um seine Gegenwart zu genießen. Das ging aber nicht. Bevor sie zu Frostsplitter ging erschien eine weitere Katze im Heilerbau. Der Pelz genauso schneeweiß wie der von Schneeglanz, wenn auch vom Kampf verdreckt und zerfetzt. Sie erkannte Wintermond und sah ihn an. "Morgenpfote kümmert sich um dich, Wintermond." miaute sie ruhig und sah ihre helle Schülerin kurz an. "Schneeglanz ist ohnmächtig. Aber nicht lebensbedrohlich verletzt." versuchte sie den weißen Kater zu beruhigen. Und wandte sich dann zu Frostsplitter. Sie mochte es nicht den Kater so zusehen. Aber sie riss sich zusammen und blieb so, wie bei allen anderen Katzen mit leichter Besorgnis in der Stimme. Sie trat an den grauen Kater und beschnupperte ihn vorsichtig um die einzelnen Verletzungen auszumachen. Nicht zu übersehen waren die Kratzer über seinen Augen aber auch sein Hinterbein hatte lange und tiefer Kratzer abbekommen.
Sie sah den großer Kater an und holte dann Kräuter für seine Wunden. Die Breimischung wird für viele Wunden genutzt, Vor allem für Kratzer. Weshalb es auch sehr leicht zu lernen ist. Sie ging zu Frostsplitter zurück und musterte noch einmal die Wunden über seine Augen an. Sehr gut sah es nicht aus. Man konnte nur hoffen, dass die Augen nicht getroffen wurden. Vorsichtig strich sie die Paste aus sein Hinterbein und verbannt es dann mit Spinnweben, genau das gleiche machte sie über seine Augen. "Könnest du dich bitte auch gleich um Funkenregen kümmern?" fragte sie ruhig ihre helle Schülerin. Sie musste heraus finden ob Frostsplitters Augen betroffen waren oder nicht. Vielleicht hatte er auch noch andere Verletzungen die man von außen nicht so sah. "Frostsplitter spürst du sonst noch Irgendwo schmerzen? Und wie gut kannst du sehen?" eine leichte Besorgnis schwang in ihrer Stimme und sie wartete auf die Antwort des großen, grauen Katers.

[bemerkt Mondsänger, kümmert sich um Schneeglanz, bemerkt Frostsplitter und Wintermond, gibt Morgenpfote Anweisung, redet mit Wintermond, kümmert sich um Frostsplitter, redet mit Funkenregen und Morgenpfote dann mit Frostsplitter]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mi Mai 06, 2015 6:46 pm

Schließlich entdeckte er Meeresjunges bei einem sehr muskulösen, braun-weiß getigerten Krieger. Ach halt, nicht Meeresjunges. Meerespfote. Der Krieger musste Falkenfrost sein. Den Namen hatte er schon mal aufgeschnappr, aber er wusste so gut wie nichts über ihn.
Nebeljung drängte sich zügig durch die Katzenmenge; er willte einerseits Meeresju- pfote gratulieren und andererseits einen näheren Blick auf Falkenfrost werfen.
Die letzten Mauselängen tapste das graue Junge gemächlich heran. Nebeljunges behielt dabei besonders Meerespfotes Mentor im Blick. Er sah nach einem starken Krieger und erfolgreichen Kämpfer aus. Wahrscheinlich war Falkenfrost sehr mutig. Nebeljunges hatte umgehend einen hohen Respekt vor dem Krieger. Ob Meerespfote glücklich war, dass er ihr Mentor war? Nun, wahrscheinlich konnte sie die Frage erst nach einer Trainingsstunde mit Falkenfrost beantworten. Nebeljunges beschloss, sie später zu fragen.

Jetzt neigte er den Kopf vor den beiden Katzen und miaute ein aufrichtiges "Herzlichen Glückwunsch, Meerespfote!".
"Trainiert ihr heute noch? ", fragte Nebeljunges und legte neugierig den Kopf schief.

[sieht Meeresjunges, denkt über Falkenfrost nach, geht zu ihnen, sagt etwas zu Meeresjunges]

Out: Handy post, hoffe es sind nicht so viele Fehler
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Do Mai 07, 2015 12:37 am

Es dauerte ein wenig, bis der Clan sich versammelt hatte und ich nutzte die Zeit um den Nachwirkungen der Schlacht etwas mehr Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Die Schmerzen in meiner Flanke verblassten, meine andere Verletzung, die abgerissene linke Ohrspitze allerdings war deutlich hartnäckiger. Ich ärgerte mich über diese so sichtbare und auch dauerhafte Erinnerung...wenigstens hatte ich dem Krieger, der sie mir verpasst hatte auch so einige Kratzer mitgegeben. Im Vergleich zu anderen allerdings...mein blick huschte noch einmal zum Heilerbau, bevor Dornenstern seine Stimme durch das Lager donnern ließ. Sein Bericht von der Schlacht war knapp gehalten und er warnte vor dem Donnerclan. Ich hielt es nicht für wahrscheinlich, dass der Donnerclan sich viel wagen würde...ich hatte gesehen wie zerfetzt einige ihrer eigenen Krieger ausgesehen hatten. Aber immer, wenn Vater diesen einen Namen nannte, flammte etwas in meiner Brust wuterfüllt auf. Eisenherz...der dreckige Kater hatte meine Mutter schwerverletzt und bewusstlos im Regen liegen lassen und sich danach gerühmt, was für ein großartige Krieger er und seine Clankameraden doch waren. Mein Schulterfell war aufgestellt und ich musste mich zusammenreißen, meinen Ärger nicht hinauszuschreien. Es würde sowieso nichts ändern, nichts an dem Frust...nichts an der Angst um meine Mutter.
Also blieb ich mit finsterem Blick sitzen, der sich schlagartig erhellte, als Dornenstern auf Kriegerzeremonien zu sprechen kam. Wir würden Krieger werden! Stolz hob ich das Kinn und zuckte leicht zusammen, als ich mich daran erinnerte, das ich meine Mutter nicht zusehen konnte, wie ich meinen neuen Namen erhielt... grimmig stand ich auf und trat geradezu trotzig nach vorne. Dann würde ich für Sturmblüte diesen Moment umso mehr erleben und ihr davon berichten...wenn sie aufwachte. Und sie würde aufwachen, die Heiler hatten sich zuversichtlich gezeigt...meine Sorgen würden wohl trotzdem bleiben, bis sie wieder gesund war. Und ein paar Schuldgefühle wohl auch. Ich hatte gesehen, das Eisenherz Sturmblüte angreifen wollte...hätte ich zu ihr stürmen sollen? Ich wusste nur zu gut, das ich eigene Gegner gehabt hatte und davon am Ende gleich zwei...selbst wenn ich es versucht hätte, wäre es mir gelungen? Aber was für ein Sohn war ich, wenn ich meine Mutter nicht beschützte? Wut und Schuldgefühle ergaben ein wenig angenehmes Gemisch, das ich unter meinem rein grauen Pelz versteckte.
Ich hatte auf diesen Tag hingearbeitet, es gab nur eine Kriegerzeremonie und ich wollte sie genießen. Zumal ich sie mir verdient hatte, ich hatte hart gekämpft, nicht ohne Fehler, aber ich war bereit aus ihnen zu lernen. Wenn nur Sturmblüte...aber ich sog die Situation umso mehr in mich auf. Ich musste dieses Ereignis schließlich für zwei erleben! Mein Blick weilte kurz bei Südwind, in deren Augen Stolz leuchtete und ich stellte mir vor, das Sturmblüte ähnlich froh und stolz auf uns schauen würde. Meine mir so ähnlich sehende Schwester Amethystpfote war die erste, die ernannt wurde und zufrieden beobachtete ich jede Einzelheit der folgenden Zeremonien. Wir wurden Krieger, wir hatten uns unsere Namen erkämpft.
Mit hoch erhobenen Haupt trat ich nach Muschelfrost nach vorne und genoss es für diesen Augenblick im Mittelpunkt des Clans zu stehen. Diese Traditionen des Clans hatten etwas magisches und diese wurde für mich abgehalten...und es war noch etwas bedeutend anderes als die Ernennung zum Schüler vor 6 Monden. Meine Mentorin, die mich diese ganzen 6 Monde begleitet und ausgebildet hatte verkündete vor versammelten Clan, das sie mich für bereit hielt und auch wenn ich nicht im geringsten daran gezweifelt hatte, fühlte es sich verdammt gut an, ihre Worte zu hören. Ohne Zögern oder Spuren von Zweifeln legte ich meinen Schwur ab.
Drosselbart. Mein neuer Name klang in meinem Kopf nach und wie als wollte er die Wahl bestätigen, zog ein Windhauch an den Haaren an meinem Kinn. Mit stolzgeschwellter Brust und durchgedrückten Rücken nahm ich Namen und folgende Begrüßung durch den Clan entgegen, bevor ich zurücktrat um dem nächsten den platz im Rampenlicht zu lassen. Fast bedauerte ich zurücktreten zu müssen, aber ich genoss es mir in Gedanken meinen neuen Namen zu sagen. Und es erfüllte mich mit Freude zu sehen, wie auch die restlichen meiner Geschwister ihren Platz als Krieger einnahmen.
Mit den Kriegerzeremonien war die Versammlung aber noch nicht beendet, einige der Jungen sollten ihre Chance bekommen, nachdem der Schülerbau jetzt schlagartig deutlich leerer geworden war. Immernoch freudetrunken von der eigenen Ernennung verfolgte ich die Schülerzeremonien trotzdem aufmerksam. Ich verpasste halt ungern etwas...6 Jungen rief Vater nach vorne und verteilte sie nach einander an Mentoren. Als ein eher schmaler junge Kater mit getigerten Silberpelz vortrat, hörte ich erstaunt, das Dornenstern mir diesen Schüler und seine Ausbildung anvertrauen wollte. Die Überraschung war mir anzusehen, wich aber schnell Entschlossenheit. Ich würde Häherpfote ausbilden und ich würde aus dem jungen Kater einen hervorragenden Krieger machen!
Selbstbewusst begrüßte ich im Rahmen der Zeremonie mit dem traditionellen Nasengruß meinen neuen Schüler und trat dann zum zweiten Mal an diesem Abend zurück. Häherpfote schien ziemlich aufgeregt gewesen zu sein und war nach meinem ersten Eindruck wohl ein recht energetischer Kater. Gut so, immerhin wollten wir was schaffen!
Krieger und Mentor! Amethystseele bekam ebenfalls einen Schüler und nachdem Minzpfote wiedereinmal einen neuen Mentor bekommen hatte, diesmal meinen Vater, beendete Dornenstern die Versammlung. Nach all der Aufregung spürte ich doch die Erschöpfung die sich langsam über meine Pfoten schlich. Ich grinste meine Geschwister an und gratulierte ihnen zur Ernennung und  fühlte mich kurz darauf an mein eigene Schülerzeit erinnert, als Häherpfote hochmotiviert zu mir kam. Dieser leuchtende Ehrgeiz entlockte mir ein anerkennendes Lächeln „So ist es gut, um ein großartiger Krieger zu werden, braucht man auch den Willen dazu.“ meinte ich bekräftigend. Auf seine Frage nach dem Training überlegte ich kurz, ich hatte Nachtwache...aber ich wollte derjenige sein, der die Ausbildung von Häherpfote in Pfoten hielt. Ob ich dazu morgen in der Lage war...? Ich musste ja nicht gleich mit einem Sparring anfangen...aber der erste Schritt sollte doch bitte nicht ohne mich stattfinden!
Nun heute Abend werden wir sicher nicht mehr rauskommen und du wirst auch erst einmal dein Nest im Schülerbau zusammensuchen müssen. Morgen geht es dann los, ruhe dich also gut aus.“ miaute ich entschlossen und ergänzte schelmisch grinsend  „Ich werde nach der Nachtwache wohl etwas müde sein, von daher kannst du davon ausgehen, dass du dann morgen derjenige sein wirst der sich besonders anstrengen darf.

[verfolgt Versammlung, wird ernannt, bekommt Schüler, gratuliert seinen Geschwistern, redet mit Häherpfote]

(ich bin mir nicht sicher, wann Häher Drossel anspricht, aber ich gehe mal davon aus, nach der Versammlung?)
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Do Mai 07, 2015 5:11 pm

Kurz schien Mondsichel unsicher zu sein. Ich hatte gedacht das wäre eine Antwort die sie beruhigen würde oder sie zu mindestens zufrieden stellen würde. Wirklich glücklich schien sie nicht aber als sie den letzten Satz aussprach, schien sie sich doch sicherer zu sein. Ich nickte knapp. Sie konnte mir nicht wirklich helfen mich hier wohler zu fühlen. Nicht so lange sie nicht einsehen wollte wie falsch dieser Clan war. Es waren nicht die einzelnen Katzen. Diese konnten ja ganz okay sein, doch es war einfach das Gefühl. Ich fühlte mich nicht als wäre ich hier zuhause. Außerdem stank hier alles. Der Wolkenclan Geruch war total anders gewesen. Eher süßlich. Es klang vielleicht kitschig, aber als Junges hatte ich immer gedacht das es so roch, wie wenn ich tief Luft holte. Dann hatte ich mir immer vorgestellt das Wolken so rochen wie mein Clan. Ich blinzelte. Trotzdem musste ich wohl in diesem Clan leben müssen. Ich wollte nicht länger darüber nachdenken. Ich würde kein Streuner werden, vielleicht würde ich es eine Weile schaffen so zu überleben, doch ich war nicht für so ein Leben gemacht. Außerdem wollte ich nicht auch zu einem dieser Verräter werden. Davon hatten wir ja schon jede Menge in der Familie.
Muschelpfote betrat das Lager und ich musterte sie. Wie erwartet war sie nicht allzu sehr verletzt. Trotzdem sollte sie die beiden Kratzer an ihrem Bauch behandeln lassen. Die sahen wirklich schmerzhaft aus. Aber sie würde das natürlich selbst am besten wissen. Wie sie alles am besten wusste. Ich schnaubte und folgte meiner Mutter dann zur Versammlung. Ich setzte mich auf die andere Seite meiner Mutter und würdigte Muschelpfote keines Blickes. Sie selbst würde mich sicher auch nicht beachten. Dann begann Dornenstern zu sprechen. Mit zuckenden Ohren lauschte ich seinen Worten. Innerlich war ich amüsiert über diese Niederlage. Allerdings ließ ich mir nichts anmerken. Ich hatte keine Lust als Fellhaufen in der Mitte des Lagers zu enden. Dann erklärte der Anführer das er einige Schüler ernennen wollte. Ich blickte zu Boden, als er deren Namen nannte. Ich beobachtete wie meine Schwester vortrat und sah dann leicht beschämt zu meiner Mentorin. Ich hatte also recht gehabt mit meiner Vermutung. Während die ersten der Schüler ernannt wurden, warf ich Mondsichel einen seitlichen und entschuldigenden Blick zu.
Ich jubelte nicht. Nicht als die Jungen und anderen Schüler ernannt wurden. Nicht als aus Muschelpfote, Muschelfrost wurde. Ich blickte sie mit emotionslosen Gesicht an während sie auf ihren Platz zurück kehrte. Emotionslos war richtig, denn ich fühlte rein gar nichts. Keine Freude und keine Wut. Ich seufzte nur und hörte dann weiter den Texten des Anführers zu. Während ich so lauschte überlegte ich was die anderen wohl dachten. Die Ernannten wahren wohl aufgeregt. Die Mentoren stolz und die Eltern auch. Warum war ich es nicht? Es war doch meine Schwester. Aber sie sieht mich nicht als Bruder an. Sie denkt ich bin ein dämlicher Fellball! rief ich mir ins Gedächtnis und leckte ein oder zwei mal über mein Brustfell. Wenn ich mich anstrengte würde ich auch irgendwann dort stehen. Einem dämlichen Clan meine treue bis auf den Tod schwören. Aber wer nahm diesen Schwur denn ernst? Ich hatte schon viele Geschichten von Katzen gehört die ihn Gebrochen hatten. Ich tat das nur um anderen Katzen einen Gefallen zu tun. Mein Inneres lachte mich aus. Ja es hatte wohl recht das war schon ziemlich traurig. Ich sah auf als der violettäugige Anführer die Versammlung beendete. Ich sah noch einmal zu meiner Schwester und sagte dann laut genug um für sie vernehmbar zu sein: "Glückwunsch." Schließlich blieb ich unschlüssig auf der Lichtung stehen. Eigentlich wollte ich zu Wolfslied gehen, doch was konnte ich ihr schon sagen. Eigentlich nichts. Doch neben meiner Familie und ihr hatte ich niemand mit dem ich reden könnte. Brauchte ich doch auch nicht oder?

[bei Mondsichel, auf Versammlung, sieht zu Wolfslied, gratuliert Muschelfrost, ansprechbar]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Do Mai 07, 2015 7:40 pm

Kurz war Häherpfote enttäuscht. Er würde am liebsten sofort losstürmen und durch den Wald rennen, jede Jagdhaltung und jeden Kampfzug erlernen!
Doch sofort prickelte der Pelz des graugetigerten Katers voller Aufregung und Energie. Dann eben morgen! »Ich werde mein bestes geben! «, rief der junge Schüler aus und mit seiner kräftigen Stimme konnte man ihm dies auch glauben.
Heute sollte er sich vermutlich erst einmal mit seinen Baugefährten bekannt machen, überlegte er. Sie waren nun seine Mitschüler und trainierten mit ihm. Es war immer gut Freunde zu haben. Kurz fuhr sein Blick über die Katzenmenge und er kniff die Augen zusammen.
Er wollte sich heute unbedingt einen Freund machen und einen guten Start haben, nicht wieder alles alleine beginnen und sich langsam mit den anderen anfreunden...

Sofort sprang er zu Meerespfote und Ozeanpfote, seinen Freunden aus der Kinderstube, die ebenfalls ernannt wurden. Seine grünen Augen leuchteten den beiden Wurfgefährten entgegen.
»Wollen wir vielleicht unsere Nester nebeneinander machen, wenn es geht?«, fragte Häherpfote mit ungebremster Stimme und einem schelmischen Lächeln auf den Lippen.
Würden seine Freunde noch immer seine Freunde sein? Als Schüler war es sicherlich löblich Freunde zu haben und würde keinen Nachteil bringen. Man konnte sich austauschen, Tipps geben und gemeinsam jagen, man konnte vieles voneinander lernen.
Während Häherpfote auf Antwort wartete, fuhr sein Blick zu dem älteren Schüler Erlenpfote. Vielleicht sollte Häherpfote versuchen sich einen älteren Freund zu machen.
Von ihm würde er viel lernen können!
Den Gedanken behielt er im Hinterkopf und sah wieder zu Meerespfote und Ozeanpfote, lächelte den beiden zu.


[redet mit Drosselbart, geht zu Meerespfote und Ozeanpfote und spricht mit ihnen, mustert Erlenpfote von weitem]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Do Mai 07, 2015 10:00 pm

(Out: Sorry,  bin gerade irgendwie verwirrt. Wer von den Schülern steht jetzt wo?  Wenn Häherpfote zu Meerespfote (und Ozeanpfote) geht, müsste er eigentlich auch Nebeljunges und Falkenfrost sehen. Und steht Ozeanpfote gerade wirklich neben Meerespfote?)
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Do Mai 07, 2015 11:18 pm

Mir war warm und kuschelig im Bauchfell meiner Mutter und so konnte ich mich recht ungestört und neugierig umschauen. Der ganze Clan versammelte sich langsam und auch Erlenpfote und Muschelpfote saßen im Kreis der Schattenclankatzen. Beide auf gegenüberliegenden Seiten von Mondsichel, Mama selbst gehört natürlich mir! Mir fiel Muschelpfotes zerkratzter Pelz auf, aber auch viele andere Katzen sahen mitgenommen aus. Als der große Tigerkater auf dem Felszahn zu reden begann, erklärte er das als erstes. Oder zumindest erwähnte er wohl das wichtigste...Mama konnte deutlich besser als erzählen als der Anführer, aber es war wohl einfach zweckmäßiger sich kurz zufassen. Zumindest was die Stimmlage und Betonung anging schien Dornenstern durchaus ein ziemlich passabler Redner.
Meine großen Ohren zuckten, als ich hörte was als nächstes kam. Kriegerzeremonien....das konnte ja nur die älteren Schüler betreffen! Gespannt schaute ich zu den Seiten, wo Erlenpfote und Msuchelpfote saßen. Würde ich jetzt sehen, wie sie Krieger wurden? Tatsächlich war ich ein wenig aufgeregt, ob wohl ich ja keine Rolle spielen würde...es würde noch mindestens einen Mond dauern, bis ich Schüler würde. Gut gelaunt hörte ich zu, wie Dornenstern die Namen der Schüler aufrief und lächelte der kratzbürstigen Weißen aufgeregt zu, als ihr Name fiel. Meine Stirn legte sich aber verwirrt in Falten , als der Anführer mit der Aufzählung zum Ende kam und Erlenpfote nicht aufgerufen worden war. Fragend schaute ich zu Mondsichel und zu Erlenpfote, konzentrierte mich aber recht schnell wieder auf die Zeremonien. Es wurde mit der Dauer etwas langwierig, so viele Zeremonien...aber trotzdem bannte jede einzelne meinen Blick. Trotz Gähnens. Es ging irgendwie etwas Magsiches von den immer gleichen und doch individuellen Worten aus, die so viel veränderten. Ich stimmte freudig in die Rufe der anderen Clankatzen ein und bemühte mich besonders bei Muschelfrost ganz laut zu rufen. Und ich schmunzelte kurz, als ich überlegte, wie die Weiße wohl reagieren würde, wenn ich es schaffte mich mitten in der Nacht während ihrer Nachtwache an sie anzuschleichen...? Ein reizvoller Gedanke...ob sie das Lager zusammen fauchen würde? Während ich Aufwand und Schlafmangel gegen den Spaß abwog, fuhr Dornenstern mit Ernennungen von Jungen fort. Die älteren jungen waren also auch dran? Aufmerksam verfolgte ich wie einige meiner Baugenossen neue Namen und Mentoren bekamen und überlegte, wie es wohl sein würde, wenn ich dort stand. Lange würde das ja nicht mehr dauern. Schlangenpfote und Klippenpfote.
Und schließlich war die Versammlung beendet. Obwohl ich nichts getan hatte außer zuzuschauen und zu rufen, kam ich mir recht erschöpft vor. So viele Zeremonien...ob Dornenstern es auch anstrengend fand? Ich hörte wie Erlenpfote Muschelfrost gratulierte und wunderte mich wieder. Nicht weil der Kater seiner Schwester gratulierte, auch wenn ich mir nicht so recht sicher war, in welcher Beziehung die beiden denn nun eigentlich standen. Die beiden waren doch gleich alt oder? Wurfgeschwister? Ich löste mich aus Mondsichels Bauchfell und trabte erst zu Muschelfrost, um ihr zu gratulieren und hoppelte dann gespannt zu meinem großen Halbbruder, der gerne seltsame Dinge von sich gab. Vor dem braunen Jungkater blieb ich stehen und legte den Kopf leicht schief „Solltest du nicht auch zum Krieger ernannt werden? Du bist doch genauso alt wie Muschelpf...Muschelfrost oder?“ wollte ich wissbegierig erfahren und schaute meinen Halbbruder aus unschuldig mattvioletten Augen an.

[verfolgt die Versammlung, schaut sich um, überlegt, ruft die Namen, gratuliert Muschelfrost, geht zu Erlenpfote, redet mit Erlenpfote]

(Mondsichel kann Schlange gerne einsammeln kommen, wenn Erle ihn lieber loswerden will^^)
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Fr Mai 08, 2015 9:49 am

Falkenfrosts eisblauer Blick lag auf den Körper von Dornenstern, der darauf wartete das sich die anwesenden Katzen versammelten, die nicht gerade im Heilerbau waren um sich behandeln zu lassen. Als der kräftige Kater anfing zum Clan zu reden, erzählte er von ihrer Niederlage gegen den Donnerclan. Eisstern hatte es tatsächlich geschafft mit ihren Überraschungsangriff zu gewinnen. Sie waren einfach besser vorbereitet. Doch wie Dornenstern sagte lagen einige Katzen ohnmächtig im Heilerbau. Wer das wohl alles war? Er hatte nicht viele Katzen die er mochte. Aber wenn er jemanden mag macht er sich sorgen. Falkenfrost würde selbst nach der Versammlung zum Heilerbau gehen, dann kann er sich ein Bild von den ohnmächtigen Katzen machen.
Als nächstes wurden auch schon Schüler zu Kriegern ernannt und sein eigener Schüler Orkanpfote war dabei. Falkenfrost hatte es geschafft den mies gelaunten Kater zu einem Krieger auszubilden. Zuerst kamen zwar die anderen Schüler dran und erhielten ihre Kriegernamen aber als dann Falkenfrost gefragt wurde bestätigte er ernst. Ja sein Schüler war bereit. Orkanpfote bekam den Namen Orkanschwinge. Er selbst interessierte es nicht wirklich aber er war schon leicht stolz auf den tigerkater auch wenn sie sich nicht immer verstanden hatten. Am ende der Kriegerernennungen rufte er die Namen aller neu ernannten über die Lichtung, zusammen mit den anderen.
Schon das zweite Junges, was zur Schülerin ernannt wird bekam Falkenfrost. Er selbst schien leicht überrascht jetzt schon wieder einen neuen Schüler zu bekommen. Es ist nicht so als hätte er keine Lust darauf. Aber er hatte wieder die Pflicht diese Junge Katze zur Kriegerin auszubilden. Er ging nach vorne zur kleinen Kätzin und begrüßte sie indem er ihre Nase mit seiner berührte. Falkenfrost kannte nicht die einzelnen Jungen weshalb er nicht sagen konnte wie Meerespfotes verhalten war. Aber er würde sein bestes geben, genauso wie bei Orkanschwinge und er bezweifelte das Meerespfote genau so sein würde wie sein früherer Schüler. Er setzte sich zurück in die Reihe und hörte noch den anderen Ernennungen zu bis due Versammlung beendet wurde. Dann wandte er sich seiner neuen Schülerin zu.
Noch war sie unerfahren doch das würde ab morgen anders sein. "Morgen werden wir mit dem Training beginnen. Bis dahin kannst du dich um ein Nest um Schülerbau kümmern und dich noch ausruhen." sagte er und sah zum heilerbau rüber "Ich muss noch in den Heilerbau. Wir sehen uns morgen bei Sonnenaufgang." er nickte ihr noch zu ehe er sich umdrehte und im Heilerbau verschwand. Sein blick glitt über die restlichen Katzen im Bau. Den anderen hatte echt schlimmer erwischt weshalb er sich zur Seite setzte und wartete bis die Heilerinnen zeit für ihn hatten.

[wohnt der Versammlung bei, begrüßt und redet mir Meerespfote, geht in den Heilerbau]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Fr Mai 08, 2015 12:26 pm

Blaubeerjunges döste in der Kinderstube, nachdem es ihr zu langweilig geworden war, auf etwas Spannendes zu warten. Sie träumte von einer schlanken Kätzin mit orange-weißem Fell, einem stattlichen braungetigerten Kater, einer bezaubernden Kätzin mit silbergrauem Pelz und einem riesenhaften braungetigerten Kater. Ihre schemenhaften Gesichtszüge sprachen von dem Lachen aus ihren Kehlen. Wie Junge tollten sie auf einer Wiese und riefen nach ihr. "Blaubeerwind, komm, spiel mit uns!", hatten sie gelockt und nichts hatte die Kätzin lieber gewollt, doch ihre Pfoten waren wie an den Boden geklebt. Schließlich war sie verwirrt aufgewacht und hatte sich seltsam verloren gefühlt. Die Sonne auf ihrem Pelz hatte so angenehm geprickelt, nun erfasste sie kalte Nässe. Je mehr sie blinzelte, desto mehr wurde sie sich dem Troubel im Lager bewusst. Neugierig steckte sie ihren Kopf aus dem Bau und sah erschüttert mit an, wie immer mehr verletzte Krieger das Lager betraten. Letztlich erklomm Dornenstern den Anführerposten und wandte sich an den Clan. Die Niederlage brannte wie Gift in Blaubeerjunges Kehle, doch als Dornenstern mit den Ernennungen begann, klopfte das Herz der Kätzin vor freudiger Aufregung.
Nach und nach wurden die älteren Schuler ernannt und immer mehr kribbelten die wildfarbenen Pfoten der Kätzin. Schließlich rief der Anführer tatsächlich Blaubeerpfote und ihre Geschwister zu sich. Nervös und euphorisch trat Blaubeerjunges an den braunen Kater heran und nahm stolz ihren Schülernamen an. Blaubeerpfote, ließ sie sich auf der Zunge zergehen, während sie voller Stolz die Nase von Mondsänger berührte. Nicht nur Schülerin, sondern auch noch Schülerin des zweiten Anführers! Auf leichten Pfoten trabte sie herab und ließ sich schräg hinter Ozeanpfote nieder. Mit gehobenem Kopf hielt sie Ausschau nach ihren Geschwistern, doch sie konnte nur kurz das prägnante Fell von Blütenpfote ausmachen. Während sich Meerespfote, Ozeanpfote und Häherpfote zusammenrotteten, entschied Blaubeerpfote, zuerst ihren Platz im Schülerbau zu sichern. Doch bevor sie den Schülerbau überhaupt ansteuern konnte, fing sie die Worte des kleinen Schlangenjunges auf, der Erlenpfote zu seiner Ernennung befragte, die nicht stattgefunden hatte. Ein kleines, schlechtes Gewissen meldete sich in ihr, denn bisher hatte sie keinen Gedanken daran verschwendet, wie es sich wohl anfühlen mochte, in den Augen des Anführers... nun... ungenügend zu sein. Hin- und hergerissen zwischen dem Gedanken, dass Erlenpfote sie nichts anging und dem Wunsch, ihm zu helfen, trugen sie ihre Pfoten schließlich zu den Brüdern. "Na, Schlangenjunges", sprach sie den kleinen Kater freundlich an und warf Erlenpfote einen Blick zu, von dem sie hoffte, dass er nicht allzu mitleidig war. "Freust du dich schon auf deine Ernennung?" Das war ein ungelenker Versuch, den Jüngeren abzulenken, aber vielleicht konnte sich Erlenpfote so entwinden...

[wacht auf, denkt nach, sieht die Heimkehrenden, lauscht der Versammlung, wird ernannt, sucht mit dem Blick nach ihren Geschwistern, will in den Schülerbau, spricht mit Schlangenjunges und Erlenpfote]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Fr Mai 08, 2015 3:57 pm

Abendpfote schüttelte den Kopf, dann nickte sie. Ihre Gedanken waren wie ein Wirbelsturm, der sie mit fortriss. Sie senkte den Kopf und blendete damit den Rest der Welt aus. Sie hatte nie geglaubt, dass es sie so mitnehmen würde, wenn Orchideenmond verletzt werden würde. Als die ersten Krieger ins Lager strömten, verließ die Schwarze wortlos ihren Posten und rollte sich in ihrem Nest zusammen. Sie fühlte sich leer und schwer. Der Anblick von Orchideenmonds Körper wollte ihr nicht aus dem Kopf gehen und bohrte sich wie scharfe Krallen in ihre Brust. Sie versuchte sich noch enger zusammenzurollen, um die Kälte zu bekämpfen. Denn genau das wollte sie doch sein, eine Kämpferin! Sie musste damit leben können, dass die Katzen, die ihr am Herzen lagen, niemals vollkommen sicher sein konnten. Selbst Morgenpfote konnte eines Tages einen blutigen Tod finden.
Immer noch ein wenig wackelig erhob sich die Kätzin wieder und schüttelte das Moos aus ihrem Pelz. Draußen war es ruhig geworden, allerdings nicht grundlos. Dornenstern berührte gerade die Nase ihres Bruders. Scheinbar war Minzpfote endlich zu einem neuen Mentor gekommen, das stimmte Abendpfote ein wenig fröhlicher. Sie hielt sich weiterhin im Eingangsbereich des Schülerbaus, machte jedoch den weg für die frischen Schüler frei.

[reagiert kaum auf Südwind, wartet die Ankunft der Krieger ab, geht in den Schülerbau, legt sich hin, denkt nach, motiviert sich, sieht das Ende der Versammlung, sitzt in am Schülerbau, ansprechbar]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Fr Mai 08, 2015 8:04 pm

Ich warf Schlangenjunges einen erfreuten Blick zu als er sich zu mir gesellte. Der junge Kater hatte die Zeremonie aufgeregt verfolgt und bei jeder Ernennung laut gejubelt. Es musste ein schöner Moment sein seinen neuen Namen zu erhalt. Besonders als Krieger. Denn dann war man endlich ein vollwertiges Mitglied des Clans, wurde respektiert und vor allen Dingen nicht mehr wie ein Junges behandelt. Doch ich war kein Krieger. Ich blinzelte betrübt und sah dann wieder zu meinem Halbbruder hinunter. Er war etwas kleiner als ich, doch ich bezweifelte das dies lange so bleiben würde. Ich war für mein alter sehr klein. Allgemein war ich nicht hübsch. Ich war nur ein hässlicher Kater mit einem hässlichen Leben. Plötzlich fühlte ich mich ausgelaugt, es war als würde meine Seele in unendliche tiefe fallen.
Müde sah ich meinen Halbbruder an. Seine frage war gut, doch dieses unschuldige Gesicht passte nicht dazu. War er wirklich so unschuldig oder einfach nur ein guter Schauspieler. Vermutlich letzteres, das würde immerhin wesentlich besser zu meiner Familie passen. Ich öffnete das Maul um dem Kater zu antworten. Doch dann stieß eine weitere Katze zu uns. Eine Kätzin. Besser gesagt, Blaubeerpfote. Ich klappte mein Maul wieder zu. Ich musterte die Schülerin mit müden Augen.
Wärend ich dies tat, fiel mir auf das Häherpfote mich beobachtete. Ich warf dem Kater einen fragenden Blick zu und gab ihm ein Zeichen, mit der Schwanzspitze, das er sich zu uns gesellen konnte. Wenn er wollte. Ich kannte den Grauen nicht gut, allerdings schien er sehr weise für sein Alter zu sein und wenn ich schon von so vielen Katzen belagert wurde, machte es eh keinen Unterschied mehr. Blaubeerpfote begrüßte meinen Halbbruder. Das überraschte mich. Ich hatte nie mitbekommen das die beiden befreundet waren. Aber ich hatte auch nicht so viel Zeit in der Kinderstube verbracht. Da kannte man sich vermutlich untereinander. Ich dachte kurz an die Zeit mit Muschelfrost und Bachpfote in der Kinderstube. Wir hatten keine Baugefährten gehabt. Ich verbannte diesen Gedanken schnell wieder aus meinem Kopf. Zögerlich blickte ich zu der beigen Kätzin vor mir. Grade rechtzeitig um einen leicht mitleidigen Blick aufzufangen. Ich bohrte die Krallen in den Boden. Sie hatte also Mitleid weil ich nicht ernannt wurde. Ich wollte keinen Mitleid. Aber das konnte sie ja nicht wissen. Ich erwiderte ihrem Blick mit einem unlesbaren Gesichtsausdruck. Sie fragte Schlangenjunges nach seiner Ernennung. Sollte das etwa eine Ablenkung von der eigentlichen Frage des Jungen sein. Eigentlich eine nette Geste. Ich sah sie dankbar an, schüttelte jedoch den Kopf. "Ich wurde nicht ernannt weil ich kein guter Krieger wäre. Meine Mentorin möchte noch mit mir trainieren." sagte ich einfach und zuckte ein oder zweimal mit den Schnurrhaaren, schließlich hängte ich noch ein: "Glaube ich jedenfalls." heran da Wolfslied ihm noch nicht wirklich ihre Gründe genannt hatte. Er sollte die Wahrheit wissen, kein Junges sollte wie in Wolle eingepackt leben. Ich hatte auch nicht so gelebt und noch schlug mein Herz. Außerdem war das nun wirklich keine Schlimme Sache.

[bei Schlangenjunges, mustert Blaubeerpfote, zeigt Häherpfote das er sich ruhig zu ihnen setzen kann, ist Blaubeerpfote dankbar, antwortet Schlange]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Fr Mai 08, 2015 10:48 pm

Out: Funkenregen, Ozean ist männlich xD

In: Überall wo ich hinsehen konnte, herrschte ein lautes Hallo zwischen den neu ernannten Kriegern und Schülern mit ihren Mentoren oder Kriegergefährten. Mitten in dem bunten Treiben konnte man nicht einmal den Hauch der Niederlage dem DonnerClan gegenüber vermuten, was meine Stimmung etwas heben ließ. Irgendwie war mir auf einmal die Laune nach albernden Meldungen vergangen, jedoch kannte ich mein vorlautes Maulwerk nur allzu gut, um zu wissen, dass dieser Zustand nicht von Dauer sein würde. Fast hätte ich gar nicht die Worte von Funkenregen wahrgenommen, da mich das bunte Treiben ziemlich in seinen Bann gerissen hat. Bei ihrer Verkündung, dass das Training auf morgen verschoben werden würde musterte ich verstohlen die einzelnen Kratzer und Schrammen, die das Fell meiner frisch gebackenen Mentorin vorwiesen. Salbeifeder musste Wunder bewirken können, wenn sie tatsächlich jede einzelne Katze bis morgen wieder zusammen flicken möchte. Jedoch behielt ich diesen Gedanken für mich, grinste schief und nickte einverstanden. "Kein Problem. Ruh dich solange aus, wie du willst, solange du morgen mit mir mithalten kannst!" Hab ich schon einmal erwähnt, dass ich manchmal etwas vorlaut sein kann? Naja. Mit diesen Worten drehte ich mich um und steuerte auf Meerespfote, Nebeljunges und Häherpfote zu, um mir direkt bei ihnen angekommen, gehörig den nassen Pelz aufzuschütteln. "Brrr, dieses Wetter hält ja keine Eidechse aus. Gratuliere zu euren Mentoren und Namen." Schnurrend schmiegte ich kurz meine Schnauze an Meerespfote's Wange und zwinkerte Häherpfote männlich zu. Nebeljunges gab ich einen leichten Knuff mit meiner weißen Glückspfote und grinste ihn an. "Keine Sorge, Nebeljunges! Bald kannst du bei uns im Schülerbau schlafen und dann ist unsere Gruppe wieder vereint." Als Häherpfote wegen unseren zukünftigen Schlafplätzen ein paar Worte verlor, bemerkte ich seinen aufmerksamen Blick, den er der Katzengruppe nicht weit von uns schenkte. Erlenpfote, Blaubeerpfote und Schlangenjunges befanden sich am besagten Ort, Erlenpfote winkte den jungen Schüler sogar zu sich. Fast musste ich anfangen zu lachen. Unser Häherpfote, immer auf Trapp. "Sicher, bis jetzt war es immer recht angenehm, neben euch beiden zu schlafen, also hab ich nichts dagegen." An meine Schwester gewandt, fragte ich. "Wollen wir uns die Lage mal aus der Nähe anschauen? Je schneller wir uns ein Nest suchen, desto schneller können wir mit den anderen in Kontakt treten." Wissend warf ich dabei einen Blick zu Häherpfote, der anscheinend eine andere Reihenfolge im Sinn hatte.

[ sieht dem Treiben zu, antwortet Funkenregen, geht zu Meerespfote, Häherpfote und Nebeljunges, bemerkt Blickkontakt mit Erlenpfote, fragt Meerespfote etwas ]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Sa Mai 09, 2015 9:52 am

Minzpfote ließ seinen minzgrünen Blick über das nasse Lager Schweifen. Es schien nicht so als hätte der Regen ein ende aber der interessierte den grauen Kater kaum noch. Sein Fell war sowieso schon halbwegs durchnässt. Ein unangenehmes Gefühl, wie der Kater feststellte. Wie konnten es Flussclan Katzen nur aushalten. Murrte er innerlich zu sich selbst. Es kamen immer mehr Katzen vom Kampf zurück und schleppten sich in den Heilerbau. Morgenpfote hatte wohl genug zu tun. Früher im Jungenalter haben die Geschwister viel zusammen gemacht. Aber jetzt wo Morgenpfote den Weg als Heilerin gewählt hat, war es nicht mehr so. Er freute sich natürlich für seine Schwester, das war einfach der Weg, den sie gehen wollte. Wenn sie als Kriegerin nicht glücklich gewesen wäre, wäre das Leben auch nicht schön. Minzpfote konnte sich noch erinnern wie er selbst, als Junges, zum Heilerbau musste. Damals konnte man Morgenpfote schon ansehen was sie wollte. Und das war nicht kämpfen, sondern Heilen.
Abendpfote verließ ohne ein Wort ihren Posten und ging zum Schülerbau. Minzpfote sah ihr fragend hinterher aber er konnte sich denken, das der Anblick von Orchideenmond, Abendpfote leicht geschockt hatte. Minzpfote selbst hatte momentan keinen Mentor. Aber der graue Schüler hatte auch schon Zwei verloren, trotzdem war er stark geblieben. Kommt wohl auch davon, das er keinen von ihnen richtig gekannt und gemocht hatte. Dornenstern rief eine Versammlung ein und nach dem aussehen der Katzen, konnte Minzpfote nicht denken das sie den Kampf gewonnen hatten. Aber trotzdem konnte er sich auch irren. Er verließ seinen Posten, es sah nicht so aus als würde der Donnerclan jetzt noch das Lager angreifen. Ein paar andere Katzen hatten sich auch schon versammelt und heute war vielleicht der tag, an den Minzpfote erneut einen neun Mentor bekam. Zuerst wurden allerdings Schüler zu Kriegern ernannt. Er stimmte in die rufe der anderen Katzen ein und irgendwann, in ein paar Monden, würde er da vorne stehen.
Als dann sein Name aufgerufen wurde ging er nach vorne und schien überrascht, das er Dornenstern selbst als Mentor bekam. Aber es könnte ja sein, das er keine gute Ausbildung hatte, durch die ganzen Wechsel. Er berührte die Nase seines neuen Mentors und stellte sich dann zurück, auch wen Dornenstern gerade die Versammlung beendete. Minzpfote hatte kein verlangen noch mit Dornenstern zu reden und drehte den anderen Katzen seinen rücken zu. Er wollte jetzt lieber zu Abendpfote gehen die sowieso gekränkt schien und auch nicht bei der Versammlung war. Seine Pfoten trugen ihm zum Schülerbau und er schlüpfte hinein. Der schwarze Pelz von Abendpfote war im ersten Moment schwer zu erkennen aber er konnte ihre umrisse im Eingang erkennen. Er drehte sich zu ihr und rieb kurz sein Fell an ihres. Er wusste in dem Moment nicht was er sagen sollte und blieb einfach bei ihr sitzen.

[schaut Abendpfote hinterher, gesellt sich zur Versammlung, begrüßt Dornenstern, geht zu Abendpfote]
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