Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 WindClan-Lager

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Abendsonne

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Rang : 2. Anführerin [26 Monde]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Do Okt 16, 2014 11:25 am

Abendsonne wartete fast schon aufgeregt darauf, dass Froststern das Zeichen zum Losgehen geben würde. Erst jetzt wurde der roten Kriegerin so langsam richtig bewusst, dass sie nachher Ahornpfote das Jagen beibringen musste, schließlich hatte der junge Kater davon wohl so gut wie keine Ahnung. Sie versuchte sich dabei ins Gedächtnis zu rufen, wie Froststern damals mit ihr begonnen hatte, um wenigstens ansatzweise zu wissen, wie sie das Training angehen sollte.
Nachdem sich auch Löwenpfote zu ihnen gesellte, erhob sich Froststern. Etwas irritiert sah Abendsonne zu der Schülerin der Anführerin, die den Kopf hängen ließ. Freute sie sich etwa nicht auf das Training mit Froststern? Dabei ist Froststern die tollste Mentorin, die man sich wünschen kann, dachte sich die Rote und erhob sich ebenfalls.
"Komm, Ahornpfote. Und versuch dir schon mal den Weg zu merken", forderte die Kriegerin ihren neuen Schüler auf und streckte kurz ihren kleinen, schlanken Körper, ehe sie Froststern aus dem Lager hinaus folgte. Im Lauf legte sich ihre Aufregung langsam und sie freute sich einfach über diesen für sie wundervollen Tag.

tbc: Flüsterahorn

[wartet | denkt nach | schaut Löwenpfote an | steht auf | redet mit Ahornpfote | folgt Froststern]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Do Okt 16, 2014 5:37 pm

Als Flockentanz zu uns Stieß schien sie leicht nervös zu sein und schien Satmfell und mich erstmal genau zu mustern. Allerdings konnte ich mir das auch eingebildet haben. Darüber hinaus war es eh egal da ich sie auch erstmal genau betrachtete. Ihr war deutlich anzusehen das sie die letzten Monde in der Kinderstube verbracht und sich nicht aus dem lager raus bewegt hatte. Das schien ihr etwas unangenehm zu sein, wobei ich nicht wirklich verstand wieso. Immerhin, sie musste sich ja um ihre Jungen kümmern. Ansonsten wusste ich aber nichts über sie. Naja, nicht so schlimm. Das ändert sich im laufe der Jagd vielleicht ja noch. Mit dem Gedanken folgte ich den beiden Kätzinnen aus dem Lager raus.

[Bemerkt das Flockentanz ankommt | folgt den beiden Kätzinnen]

tbc: Grünfelder
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Turmalinschatten

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Clan : Windclan
Schüler/Mentor : Lichtpfote
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Sa Okt 18, 2014 12:24 am

Vorfreude ließ ihre Pfoten kribbeln. Es war ein seltsames Gefühl…aber sie hatte einen Narren an dem farbigen Krieger gefressen. Dabei hatte er ihr das Leben als Mentorin wirklich nicht leicht gemacht. Er war stets griesgrämig gewesen, eine Konstante auf die sich die Kriegerin beinahe immer verlassen konnte, war aber dennoch…wissbegierig gewesen.
Dies war es auch, was ihr an Salamanderfeuer , damals noch –pfote, so sehr gefallen hatte.
Sie hatten diesen Schüler übernommen, da sein vorheriger Mentor mit dem Sternenclan jagte. Und seine ganze Körpersprache hatte Ablehnung ausgedrückt. Aber in seinen Augen stand der Durst. Durst nach Wissen, Durst nach Kraft, Durst nach mehr…
Der farbige Kater schien es sich in den Kopf gesetzt zu haben, der beste Krieger des Clans zu werden. Und das hatte nichts mit dem Traum zu tun, den jedes Junge schon von Klein auf mit der Muttermilch aufzunehmen schien. Salamanderfeuer war…entschlossen.
Und man musste zugeben, Turmalinschatten hatte Spaß gehabt. Sie hatte es geliebt den Kater mit dem dreifarbigen Fell herauszufordern, hatte geradezu danach gelechzt ihn einmal fröhlich zu erleben. Aber sein Herz war kalt und schien unempfänglich für jegliche Lebensfreude. Das einzige, das ihm Spaß zu machen schien, war das Training gewesen. Je anspruchsvoller desto besser, auch sie oft das Gefühl hatte, ihn nicht richtig zu fördern.
Und jetzt sieh sich einer diesen Krieger an…
Salamanderfeuer war noch immer entschlossen und er war ein guter Krieger. Auch wenn ihre Wege auseinander geklafft waren, nachdem er seinen Kriegernamen erhalten hatte. Dabei war sie, damals wie heute, so stolz auf ihn…
Erwartungsvoll blickte die Sturmgraue auf ihren ehemaligen Schüler, in der Hoffnung, endlich wieder mal mit ihm etwas tun zu können. Doch…Kälte überzog seinen Blick, wie es der Reif in der Blattleere mit den Ästen der Bäume tat.
Mit einer Stimme, die vor Eis zu strotzen schien miaute der Krieger sachlich: “Ich verzichte“
Das war es. Zwei einfache Worte. Die ersten seit vielen Blattwechseln. Und doch vermochten sie es, dass für den Hauch einer Sekunde Schmerz ihren goldenen Blick trübte.
Wie ein Dolch, den er ihr in ihr stolzes Kriegerherz gerammt hatte. Doch das schien ihm nicht zu genügen. Er schien den Dolch noch in der Wunde drehen zu wollen, denn er fügte seiner Ablehnung noch eine Erklärung bei.
“ Ich kann mich durchaus selbst um meinen Schüler kümmern und werde ihn sicher besser kennenlernen, wenn da nicht eine gewisse Kätzin überall reinredet.“
Nun erwachte ihr Stolz und sie zuckte entrüstet mit einem Ohr. Ihr Schweifglitt indes über den Boden. War sie wütend? Ja! Er war nun Krieger, aber sie war immerhin eine ältere Kriegerin und er sollte ihr mehr Respekt entgegen bringen! Ob sie entsetzt war? Ja! Beim Sternenclan, er war kälter als Eis. Ob sie verletzt war? Ja…
Ihre Wut verrauchte und fiel in sich zusammen wie ein Haufen Laub. Wortlos drehte sie sich um und ging zu ihrem Schüler. Eschenpfote war nicht weit weg von ihnen. Er schien mit seinem Bruder zu sprechen und wirkte…enttäuscht, als er Salamanderfeuers Worte hörte. Und zerknirscht richtete er auch eine Frage an sie. Wobei es mehr eine Feststellung war, als eine Frage, denn er stellte fest, dass aus den Frühstücks- und Trainingsplänen nichts wurde.
Sie war versucht sich umzudrehen und ihrem ehemaligen, undankbaren Schüler einen kühlen Blick zuzuwerfen, doch es schien ihr zuwider und widersprach ihrem eher lebensfrohen Charakter. Deshalb zog sie es vor ihrem Schüler mit der Schweifspitze gegen das Ohr zu schnippen und fröhlich zu schnurren. “Wir lassen uns von dem alten Griesgram nicht die Laune verderben. Jetzt nimm erst mal deine Frischbeute, denn Lektion Nummer eins, Frischbeute ist ein kostbares Gut. Noch haben wir genug, aber es werden auch härtere Zeiten kommen und so lernen wir früh dankbar zu sein und nichts zu verschwenden. Und dann gehen wir ein Stück in die Sonne und frühstücken, hmm? Vielleicht kommt dann auch Heidepelz und wir gehen auf eine spannende Patrouille. Bist du aufgeregt? Vielleicht siehst du bald schon unser riesengroßes Territorium! Und glaub mir, wenn ich sage groß dann meine ich groß.“
Turmalinschatten zwinkerte Eschenpfote zu und verschwand von der Gruppe der Katzen. Ein wenig abseits, in der Nähe des Lagereingangs am Grasfleck, legte sie sich nieder und wartete auf ihren Schüler. Als dieser sich zu ihr gesellte ermunterte sie ihn mit einem Kopfnicken dazu, zu essen.
Wärend Eschenpfote aß, vermochte die Graue nichts zu sagen, da sich in ihrem Kopf ein viel zu großes Durcheinander abspielte, das sie zuerst in Reih und Glied zu bringen wünschte.
Ihre Gedanken wurden jäh unterbrochen, als Heidepelz Stimme hinter ihnen erklang und Turmalinschatten ihren hübsch geformten Kopf drehen musste um den rot getigerten Krieger sehen und vor allem hören zu können. Der Stellvertreter ihres Clans teilte die Krieger und Schüler für Patrouillen ein, aber ihr Name und der ihres Schülers wurden dabei nicht genannt. Die Enttäuschung Eschenpfotes war beinahe greifbar, hatte er sich doch sicherlich Abenteuer versprochen an seinem ersten Tag.
Die Schiefergraue überlegte fieberhaft, wie sie den Tag ihres Schülers retten konnte. Eigentlich war es immer das erste, den Schülern das Territorium zu zeigen, aber Turmalinschatten erinnerte sich nur zu gut an ihre Schülerernennung. Sie hatte darauf gebrannt zu kämpfen und zu jagen und endlich ein richtiger Krieger werden zu können. Ob Eschenpfote wohl ähnliche Ambitionen hatte?
Ihr goldener Blick ruhte auf ihrem Schüler, während dieser die letzten Reste seiner Haselmaus abknabberte und ein Lächeln stahl sich auf ihre Lippen.
“Also gut. Dann machen wir uns mal an einen langweiligen Tag. Grenze A und Grenze B und Grenze C…“
Die Mentorin hielt inne um ihren Schüler und dessen Reaktion abzuschätzen.
Das Lächeln war nicht vergangen und wenn man sie so ansah, wirkte sie geradewegs…geheimnissvoll.
Lässig, als wäre es nur eine Kleinigkeit, erwähnte die Graue während sie aufstand und aus dem Lager trabte: “Oder…wir könnten zu den Katzenfelsen gehen und ein bisschen kämpfen üben. Grenzen lernst du noch früh genug kennen. Na komm schon, wer zuerst an den Katzenfelsen ist!“
Die Graue preschte aus dem Lager und blickte sich immer wieder um. Sie wollte ihren Schüler schließlich nicht verlieren. Immerhin war er noch vor wenigen Augenblicken ein unbescholtenes Junges gewesen. Ohne es sich anmerken zu lassen, war die Kriegerin langsam. Auch wenn sie immer eine Schweiflänge voraus war, sie schöpfte doch lange nicht ihr gesamtes Potenzial aus. Es würden noch genug andere Zeiten kommen, in denen sie mit ihrem Schüler wetteifern konnte. Zeiten, wenn seine Beine lang und kräftig genug waren, um mit ihr Schritt halten zu können. Ja, Turmalinschatten freute sich darauf Mentorin zu sein und aus Eschenpfote einen ehrbaren Krieger zu machen.

[Bei Salamanderfeuer, wendet sich ab, mit Eschenpfote beim Grasfleck, verlässt mit ihm Lager]

-> Tbc: Katzenfelsen
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So Okt 19, 2014 1:48 pm

Da kann man wohl nichts machen, dachte sich der junge Kater und folgte seiner Mentorin.
ich werde es zu schätzen wissen und dankbar sein! Ich freue mich auf den heutigen Tag egal was kommt“sprach grinsend der gerade frisch ernannte Schüler, als ich die letzten Fleischfetzen von meiner Haselmaus abknabberte sah ich ein leichtes lächeln auf den Lippen von Trumalinschatten was mich freudig stimmte. Ich nahm die nicht mehr essbaren Reste meiner Haselmaus und trug sie zu unsrem Schutzplatz vergrub sie dort und ging wieder zum Lagerausgang ,nach dem wohl bekommendem Frühstück war ich gespannt was mich heute erwarten würde. Trumalinschatten sprach von einem langweiligen Tag aber das glaubte ihr Eschenpfote nicht recht da er wusste das sie Interesse daran hatte  heraus zu finden was der junge zielstrebige Kater konnte.Sie erzählte von einigen dingen die sie heute unternehmen können und entschied sich den für den Katzenfelsen und dort einige Kampfübungen zu machen, Eschenpfote strahlte vor Freude über beide Ohren da er vor hatte der beste Kämpfer zu werden damit er seinen Clan Beschützen konnte. Aus dem Lager raus machten sie ein rennen zu dem Katzenfelsen Eschenpfote versuchte so gut wie er nur konnte mit seiner Mentorin mit zu halten, er wollte sein bestes geben und nicht nach lassen.

[Denkt nach,antwortet Trumalinschatten, frisst seine Haselmaus,hört Trumalinschatten zu, geht zum schmutzplatz,kert zu Lagerausgang zurück,folgt Trumalinschatten aus dem lager]
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Farnpfote

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Mi Okt 22, 2014 2:28 pm

Farnpfote wartete gespannt auf die Antwort seiner neuen Mentorin mit der er jetzt sein Schüler Leben verbringen würde. Doch als Obsidianmond Antwortete sagte sie erst nur sie würden warten bis Heidepelz die Patrouillen einteilte. Gespannt wartete der Junge Schüler auf seinen Namen doch nach mehreren Patrouillen und genug Krieger sowie auch Schülernamen, viel seiner nicht. as hieß wohl, dass Obsidianmond und Farnpfote heute das tuen konnten was seine Mentorin will. Vielleicht erlerne ich ja schon heute das Jagen! Dann kann ich auch schon meine erste Beute präsentieren, wenn ich etwas fange. Oder vielleicht auch das kämpfen! Aber das wohl eher nicht denn ich wurde gerade erst ernannt.. Aber ich könnte ja auch heute das Territorium kennenlernen! Seine Schwester Wieselpfote durfte das Nestmaterial wechseln was keine sonderlich schöne Aufgabe war. Aber auch das müssen Schüler machen. Ahornpfote ist bestimmt auch mit seiner neuen Mentorin unterwegs vielleicht treffen sie, sie ja. Als seine Mentorin das Wort erhob schüttelte er den Kopf um seine Gedanken zu ordnen. Das Territorium zeigen.. Das machten vielleicht alle Schüler zuerst wer weiß. Seine Schnurrhaare zuckten und seine Pfoten kribbelten vor Lust endlich aus den Lager zu gehen und einfach das Territorium des Clans kennenzulernen. Seine Mentorin trabte auch schon los aber sie machte den Anschein nicht alzu schnell laufen zu wollen und Farnpfote lief schnell hinterher um nicht den Anschluss zu verlieren. Bis er endlich einen Schritt aus den Lager machte und nun draußen war. Aus den Lager, den Ort wo er geboren wurde und nun endlich frei war. Mit gesenkten Schweif und erhoben Kopf schaute er sich beim laufen um ohne richtig darauf zu achten wo er hintritt..

[wartet, hört Heidepelz zu, denkt nach, hört Obsidianmond zu, geht los]

Tbc. Grünfelder
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Mi Okt 22, 2014 3:57 pm

Im Bau hinter mir hörte ich für einen kurzen Moment die leisen Stimmen von Heidepelz und Flockentanz, dann näherten sich ihre Schritte und sie schlüpften beide aus der Kinderstube. Ich zuckte zurück und machte ihnen Platz, aber sie sahen nicht einmal in meine Richtung. Enttäuschung flackerte in meinem Blick, bevor ich mir einredete, dass es mir nichts ausmachte. Dass es mich aber sehr wohl etwas ausmachte, war mir jedoch bewusst. Ich hatte gedacht, dass Flockentanz und ich so etwas wie Freundinnen geworden waren... Aber vielleicht war ich zu vorschnell. Natürlich, wir hatten uns gestern Abend gut und lange unterhalten und ich hatte zugegeben, dass ich Angst vor der Geburt hatte. Doch wir hatten uns nie wirklich gut verstanden, selbst vor unserem stillen Wettstreit um Heidepelz Zuneigung, was sich also nicht so schnell ändern konnte. Und was Heidepelz anging ... Es schmerzte mich sehr, dass es ihn so kaltließ, dass ich Junge erwartete. Seine Junge, wohlbemerkt. Womöglich wollte er später zu mir kommen und mit mir reden, aber einen heimlichen Blick, mit dem er mir versprach, für mich da zu sein, hätte er mir doch zuwerfen können. Außerdem erinnerte ich mich nur zu gut an das Entsetzen in seinem Blick, den er mir eben noch zugeworfen hatte.
Ich schluckte meine Enttäuschung herunter und wandte meine Aufmerksamkeit Froststern zu. Sie hatte schon begonnen zu sprechen, doch ich bekam allein die Ernennung von Milanpfote mit, die ab diesen Moment Milanfeuer heißen würde. Zusammen mit dem Clan rief ich ihren neuen Namen - doch die Versammlung war noch nicht zu ende. Die Anführerin rief drei Jungen nach vorne, deren Namen mir nur allzu gut bekannt waren. Wieseljunges, Farnjunges und Ahornjunges tapsten nach vorne. Ahornjunges glich seinem Vater so sehr, der seinem Sohn stolz einen Klaps mit seiner Schweifspitze gab, als das Junge nach vorne zu Froststern ging. Mein Blick ruhte auf dem Deputy. Wäre er genauso stolz, wenn unsere Jungen zu Schüler ernannt werden würden? Würde er seinen Stolz, wenn dieser vorhanden sein würde, überhaupt zeigen? Oder würde er die Jungen nicht beachten, so wie er es eben mit mir getan hatte? Es wurde immer komplizierter.
Da hörte ich einen Namen, der meinen Blick von Heidepelz losreißen ließ. Eisblüte? Sie wurde Mentorin einer der drei Jungen? Wieselpfote lief zu meiner besten Freundin, weshalb es tatsächlich wahr war. Eisblüte, die schüchterne Kätzin, hatte sich schon immer einen Schüler gewünscht und nun ging dieser Traum in Erfüllung. Meine Augen leuchteten und für einen Moment vergaß ich meine Schwangerschaft, Heidepelz und das restliche Kuddelmuddel. Dann wurden Ahornpfote und Farnpfote Abendsonne und Obsidianmond zugeteilt. Zusammen mit dem Clan rief ich ihre Namen. Vier weitere Jungen wurden ernannt. Darunter auch Federpfote und Azaleenpfote, was mich freute. Die beiden hatte ich gestern Abend in mein Herz geschlossen. Es würde einsamer werden in der Kinderstube. Mir fiel auf, dass nun auch Flockentanz die Kinderstube verlassen würde, während ich dableiben müsste. Sie würde zu Heidepelz in den Kriegerbaz ziehen und ich musste in der Kinderstube ausharren - wir hatten Rollen getauscht. Ich würde sie vermissen. Sie hatte mir eine Ruhe geschenkt, die ich sicher gebraucht hätte. Aber Salbeiblüte war da, sie würde mir sicher helfen.
Heidepelz, Falkenherz, Salamanderfeuer und Turmalinschatten wurden ebenfalls Mentoren und somit überließ Froststern Heidepelz das Reden, der die Patrouillen einteilte. Ich wurde in keine eingeteilt, was ich aber auch nicht erwartet hätte. Schließlich war mein Bauch angeschwollen, als würde ich einen großen Stein in mir herumschleppen. Ein Schmerz in meinem Unterleib erinnerte mich an mein Vorhaben. Ich musste schnell Kleeblatt Bescheid geben, sie musste sich genau wie ich auf die Geburt meiner Jungen vorbereiten. Wo also war die Heilerin...?
Ich sah mich um, während sich die Katzen verstreuten und sich in den Gruppen zusammenfanden, um dann das Lager zu verlassen. Kleeblatt saß in der Nähe des Heilerbaus und hatte wie die anderen auch der Versammlung gelauscht. Noch immer mit ungewohnten Schmerzen ging ich langsam zu der weißschwarzen Kätzin mit den schönen, grünen Augen. Der Schmerz kam immer wieder und in kleineren Abständen. Ich legte verunsichert und bei den schlimmer werdenden Schmerzen die Ohren an. Wehen...?, fragte ich mich und musste schlucken. Jetzt schon? Das konnte doch nicht sein - so früh? Anscheinend waren die Jungen nicht der Meinung, dass es zu früh war. Zitternd kam ich vor Kleeblatt zum Stehen.
"Kleeblatt? Ich ... ehm... Ich glaube, meine Jungen kommen. Es tut mir so leid - Ich wollte dir früher Bescheid geben, doch da war die große Versammlung und jetzt die Ernennungen und ich habe es selbst erst gestern erfahren und bin auch schon in die Kinderstube zu Salbeiblüte gezogen! I-ich weiß nicht was ich tun soll", miaute ich mit weit aufgerissenen Augen und sprach immer schneller, bis ich mich am Ende verhaspelte und leise und schüchtern endete. Mein Schweif zuckte unaufhörlich hin und her und der Schmerz nahm zu, bis ich an nichts anderes mehr denken konnte. "Ich muss zurück... Sie kommen", flüsterte ich, stolperte zurück zur Kinderstube und stieß dabei fast gegen eine traurig aussehende Fichtenjunges. Doch ich achtete nicht auf sie sondern lief eilig zu meinem Nest und ließ mich mit einem Stöhnen darin nieder. Ich hoffte Kleeblatt hatte mich verstanden und würde bald kommen.
Blutgeruch kam mir in die Nase und ich musste ein ängstliches Wimmern unterdrücken. Ich riss mich zusammen. Jede Mutter hatte das geschafft und auch ich würde es schaffen. Zwar war ich noch sehr jung, doch dies bedeutete nicht, dass ich eine schlechte Mutter sein würde. Der Schmerz überrollte mich und dann war da das erste Junge. Es überraschte mich, sodass ich einen Moment zögerte. Doch dann zog ich das nasse Fellbündel an mich heran und aus reinem Instinkt heraus begann ich das Junge mit starken Zungenstrichen aus der Fruchtblase zu lösen und dann zu säubern. Wieder spürte ich einen stechenden Schmerz, dann lag ein weiteres, blutbeflecktes Bündel an meinem Unterleib. Auch dieses befreite ich und leckte es sauber. Die beiden Junge legte ich an meinen Bauch. Es war noch nicht vorbei. Nun war ich einigermaßen vorbereitet auf den Schmerz, dann sah ich mein drittes Junge. Schneller als zuvor kam auch ein viertes Junge und ich musste mich beeilen, die beiden letzten Fellbündel zu säubern und an meinen Bauch zu legen. Die Energie, die mich bis jetzt durchschossen hatte, versiegte schlagartig und da war nur Kraftlosigkeit. Erschöpft legte ich meinen Kopf auf meine Vorderpfoten, dann sah ich zu den vier Jungen. Meinen Jungen. Eines fiel mir sofort ins Auge. Es sah aus ... wie ich! Das weiße, noch feuchtes Fell und die vielen, schwarzen Tupfen und Flecken kannte ich nur zu gut. Ich ließ meinen sanften Blick über die restlichen Jungen wandern. Eines hatte reinbraunes Fell, ein weiteres weißes mit hellbraunen und schwarzen Flecken - eine Mischung aus meinem und Heidepelz Fell. Das letzte Junge war ein rotbrauner und dunkelbraun getupfter und gestreifter Kater. Zwei Kater und zwei Kätzinnen. Ich seufzte verzückt. Wie schön! Ich schnurrte laut und stolz. Ich hatte es geschafft. Und nun lag ein neues Leben vor mir - als Mutter.

[ist enttäuscht, lauscht Versammlung, ruft Namen, geht zu Kleeblatt, spürt Schmerzen, spricht mit ihr, geht zurück zur Kinderstube, gebärt Junge, betrachtet sie stolz]

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Mi Okt 22, 2014 5:08 pm

Ich wusste nicht, ob sich Abendsonne freute, dass ausgerechnet ich ihr Schüler geworden war. Ich war eher schüchtern und unscheinbar  - vielleicht hatte sie sich einen aufgeweckteren, selbstbewussteren Schüler gewünscht? Unauffällig betrachtete ich die Kätzin. Sie wirkte stolz und glücklich - keine Frage. Doch wie viel von diesen Gefühlen war echt? Konnte man sowas überhaupt vorspielen? Nein, ich glaube nicht. Vielleicht freute sie sich tatsächlich! Leise schnurrend lauschte ich den sanften Worten Abendsonnes, die sich an ihre Schwester Obsidianmond gewandt hatte. Farnpfotes Mentorin. Dann sah sie zu mir herab, während ein sanftes Lächeln ihr Gesicht zierte. Die Kriegerin zwinkerte mir zu und meinte, dass wir uns gut verstehen würden. Ich nickte nur schüchtern, doch ich strahlte vor Glück. Endlich war ich ein Schüler und konnte ohne meine Mutter das Lager verlassen! Wie aufregend! Abendsonne fügte hinzu, ich solle auch etwas nachsichtig mit ihr sein, da ich ihr erster Schüler sei. Das erleichterte mich etwas. Sie war sicher nicht weniger aufgeregt als ich. Oder? Sie wirkte überraschend ruhig, wobei ich nicht einmal einen Herzschlag lang still dasitzen konnte, nun, da die Möglichkeit das erste Mal das Lager als Schüler zu verlassen, zum Greifen nahe war. "Ich werde brav sein", miaute ich ernster als erwartet und sprang dann auf, als meine Mentorin mir zustimmte, zu Froststern zu gehen. Ich war der weißen Anführerin noch nie so nah gewesen wie jetzt, weshalb ich verschreckt zu meinen Pfoten hinabsah und stumm blieb. Was sagte man der Anführerin gegenüber? Irgendwelche bestimmte Worte? Ich entschied mich dafür, einfach zu schweigen und nur auf meinen schnellen Herzschlag zu lauschen. Froststerns Stimme ließ mich dann aber doch langsam den Kopf heben und ich konnte mit ihrer Anweisung, dass wir unser Glück am Flüsterahorn versuchen würden, nicht viel anfangen. Aber die Anführerin wählte sicher einen guten Platz zum Jagen aus. Mein erstes Jagdtraining... Hoffentlich würde ich mich nicht blamieren.
Schüchtern sah ich zu Löwenpfote hinüber. Ich kannte sie ein wenig, da sie von Salbeiblüte aufgezogen wurde und schon in der Kinderstube gelebt hatte, als meine Geschwister und ich geboren wurden. Ob sie auch aufgeregt war? Oder hatte sie sich schon daran gewöhnt mit der Anführerin jagen zu gehen, die nun mal ihre Mentorin war? Ich runzelte verwirrt die Stirn, als ich bemerkte, dass die Kätzin deprimiert wirkte. Was war denn mit der los?
Wir brachen auf. Voller Aufregung sah ich mich ein letztes Mal im Lager um - warf meinem Vater, meiner Mutter und meinen Geschwistern einen letzten Blick zu, dann folgte ich meiner Jagdpatrouille. Abendsonne wies mir an, dass ich mir den Weg gut merken solle. Und das tat ich. In so etwas war ich sehr gut. Wie ich mich bei der Jagd anstellen würde, würde sich erst zeigen.

----> Flüsterahorn

[bei Abendsonne, spricht mit ihr, geht zu Froststern und Löwenpfote, bricht auf]
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Bienenpfote

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Mi Okt 22, 2014 6:33 pm

Angenehme Wärme und beruhigende Dunkelheit umgab ihn. Es war ein Ort von Geborgenheit und tiefem Vertrauen. Er kannte nichts anderes, und doch war es für ihn das Schönste auf der Welt. Die warme Wand neben ihm und die drei kleinen Körper auf der anderen Seite seines eigenen Körpers. Vielleicht war der Platz nicht unbedingt sehr groß, doch es störte ihn nicht. So wusste er immer, dass sie vier zusammen waren.
Er wollte diesen Ort um nichts auf der Welt verlassen. Er wusste zwar nicht, welche Alternativen es gab, doch die wollte er auch gar nicht kennen. Wozu auch? Hier war sein Zuhause, hier wollte er bleiben. Zusammen mit seinen Geschwistern. Und mit dem Wesen, welches sie beschützte.
Zufrieden mit sich und der Welt drifteten die Gedanken des kleinen Katers ab und er lauschte weiter dem dumpfen Pochen, welches irgendwo links neben ihm war. Es begleitete sie, seit er denken konnte, schlug mal schneller, mal ruhiger. Es wiegte ihn in den Schlaf oder weckte ihn wieder auf. Es war einfach immer da.
Dann wurde das Pochen plötzlich wieder schneller und irritiert drehte er den Kopf zur Seite. Dieser Rhythmus war ungewohnt, viel schneller als sonst. Vor allem aber kam noch etwas Seltsames hinzu. Es kam ihm vor, als würde es um ihn herum enger werden. Bewegung kam in die Wand neben ihm.
Und dann zog ihn auf einmal etwas von seinem bisherigen Platz weg. Erschrocken versuchte sich der kleine Kater zu wehren, denn sein Instinkt sagte ihm, dass er seinen Ort, seine Geborgenheit, verlassen musste. Doch er wollte nicht! Er wollte hier bleiben! Bei seinen Geschwistern!
Sein Widerstand aber war zu schwach, er konnte nicht weiter gegen den Sog ankämpfen. Also ließ er es einfach geschehen und ließ seinen Körper erschlaffen. Um ihn herum wurde es noch enger, die Körper seiner Geschwister neben ihm verschwanden. Er war allein. Und urplötzlich wurde es vor allem kalt.
Mit einem dumpfen Plumsen landete der Kater auf etwas Weichem, was gleichzeitig unangenehm ins Fell stach. Ein gequältes Maunzen entkam seinen Lippen und aufgrund der Kälte fing sein Körper an zu zittern. Verzweifelt nach Wärme suchend versuchte er, sich hin- und herzuwinden.
Sofort aber erstarrte er in der Bewegung, als etwas raues, aber warmes über seinen Rücken strich und die Wärme in seinen Körper zurückbrachte. Unbewusst räkelte er sich unter der Liebkosung und öffnete sein Mäulchen zu einem kleinen Maunzen. Im nächsten Moment wurde er über den Boden geschoben und fand sich in einem weichen Fellhaufen wieder.
Kaum stieg ihm der verführerische Geruch nach Milch in die Nase, bemerkte er erst seinen Hunger. Energisch suchte er sich mit der kleinen Schnauze einen Weg durch das viele Fell, bis er die Quelle des Wohlgeruchs gefunden hatte. Schnell hatte er den Dreh raus und warme Milch rann ihm die Kehle hinab. Wohlig schnurrend trank der kleine Kater und bearbeitete die neue Wand vor sich mit den Pfoten.

[im Mutterleib | wird geboren | maunzt | genießt das Lecken | fängt an zu trinken]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Mi Okt 22, 2014 8:09 pm

[First Post]

Ich spürte etwas gegen mich stoßen und dabei bewegte ich mich selber etwas. Ich war das schon gewohnt, es passierte ständig und irgendwie gab es mir mehr Ruhe. Es war schön, das ich nicht alleine war. Dazu war es hier warm und gemütlich. Wenn ich hier immer war, war alles gut. Ich mochte es hier wirklich.
Da berührte mich der Körper neben mir wieder und dieses Mal bleib er. Es war anders als das Warme um mich herum. Nicht so... so wie es war eben. Doch ich mochte es, einen der andern bei mir zu spüren.
Plötzlich veränderte sich etwas. Der Körper neben mir verschwand und irgendwie fühlte es sich falsch an. Ich hatte nicht merh das Gefühl, das er noch da war. Als wäre er ganz weg. Kurz nach diesem unangenehmen Gefühl zog etwas an mir. Ich wollte das nicht. Ich wollte nicht auch verschwinden. Ich wollte bei den anderen Körpern bleiben, von denen ich wusste, das sie auch da waren. Ich wollte nicht auch weg. Doch ich konnte nichts tun. An mir wurde gezogen und ich würde auch weg sein.
Dann spürte ich, wie das warme um mich herum verschwand und es war plötzlich ganz und garnicht mehr warm war. Es war das genaue Gegenteil. Es war wirklich kalt. Vor Schreck und Angst machte ich kein Geräusch. Besonders nicht, als etwas über mein Fell strich. Jedoch war dieses Gefühl schön und mir wurde wieder etwas wärmer. Ich genoss es wirklich. Dann war es wieder weg. Bevor ich auch nur ein Geräusch machen konnte, spürte ich etwas sehr weiches neben mir, was mich zur Seite drückte, zu etwas ebenso weichem. Dasweiche roch ziemlich lecker.
Bei dem geschubse war ich etwas auf die Seite gerollt, sodass ich mit der Nase direkt an dem Weichen und Warmen lag. Ich leckte daran und wollte es dann gleich wieder los werden. Es schmeckte nicht. So schnell wie Möglich machte ich es wieder von meienr Zunge runter. Ein Gefühl quälte mich jedoch weiter. Es war kein schönes Gefühl. Es war in der Mite von mir. Glaube ich. Der tolle Geruch hatte es ausgelöst. Instinktiv suchte ich weiter nach der Quelle von dem Geruch und fand ihn. Als ich daran saugte, schmeckte ich etwas sehr leckeres auf der Zunge und ich trank es, bis ich mich voll fühlte. Mir war jetzt wieder warm und ich drängte mich näher an das Weiche neben dem Geruch. Dabei berührte ich noch etwas anderes, nicht ganz so weiches und es war dazu auch kleiner. Ich stieß mit einer Hinterpfote noch einmal dagegen, bis ich eine gute Position gefunden hatte.
Dann spürte ich auch, wie noch mehr da war. Noch mehr andere, warme Dinge. Eines lag auf er einen Seite von mir, eines auf der anderen Seite. Meine Pfote berührte immernoch das erste, was ich bemerkt hatte. Es war aber wirklich gemütlich. Und vo allem war es warm und kuschelig.

[in Wisperwind, wird geboren, lässt sich putzen, lässt sich zum Bacuh schieben, leckt an Wisperwinds Fell, findet die Zitzen und trinkt, legt sich gemütlich hin, stößt gegen Bienenjunges, liegt zwischen ihren Geschwistern]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Mi Okt 22, 2014 8:15 pm

Zweigjunges wurde aus dem Schlaf in seiner warmen Höhle gerissen, irgendetwas schien sich zu tun. Um ihn herum bewegte es sich und er wurde in eine Richtung geschoben, zusammen mit seinen Geschwistern. Plötzlich nahm er wahr wie eines von ihnen verschwand, dann ein weiteres, verzweifelt versuchte Zweigjunges gegen den Druck anzukämpfen, doch langsam aber sicher näherte er sich der Stelle, an der seine beiden Geschwister zuvor verschwunden waren. Angst durchzog seinen kleinen Körper. Wo sind sie hin? Was wird mit mir geschehen?
Dann aber schien sich in ihm ein Schalter umzulegen, sein Körper wollte sich nicht weiter gegen die drückende Kraft wehren, er spürte, dass dies richtig war. Also gab sich Zweigjunges dem Schicksal hin und nach einem kurzen Augenblick verließ ihn die wohlige Wärme der weichen Höhle, um ihn herum wurde es kalt, dann plumpste er dumpf auf eine ungewohnt harte Oberfläche. Verwirrt rekelte sich Zweigjunges auf dem seltsamen Untergrund hin und her und ließ ein leises Maunzen erklingen, in der Hoffnung jemanden damit zu erreichen.
Sein Ruf schien erhört worden zu sein, denn auf einmal massierte etwas Warmes sanft seinen Rücken und Zweigjunges vergaß seine Angst. Als er aufgewärmt war hob in das Etwas behutsam in die Luft und setzte ihn anschließend neben einer flauschigen Wand ab. Dort stiegen Zweigjunges wundervolle Gerüche in die Nase, er witterte seine Geschwister und dann war da noch etwas, es roch fantastisch. Langsam schob sich Zweigjunges auf den Geruch zu und begann glücklich zu schnurren als er dabei den Pelz eines seiner Geschwister streifte, schließlich erreichte er den Ursprung. Es lag direkt vor Zweigjunges, er schnupperte daran, dann leckte er etwas davon auf und stellte fest wie wundervoll es schmeckte. Schnurrend schmeckte er die Flüssigkeit , langsam kam davon immer mehr und er begann genüsslich davon zu trinken.


[wacht auf/wird geboren/maunzt verzweifelt/wird geputzt/findet zur Milch]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Mi Okt 22, 2014 10:13 pm

Ich hörte Froststerns Bericht von der Großen Versammlung mit Sorge, stand es wirklich so gefährlich zwischen Donnerclan und Schattenclan? Mausefell und Salbeifeder würden hoffentlich klar kommen, sollte es zum Schlimmsten kommen. Natürlich wusste ich nicht, wie es in den jeweiligen Clans aussah, aber war es wirklich nötig Blut zu vergießen und Leben zu riskieren?
Aber erst mal hatte es nichts mit dem Windclan zu tun, auch wenn ich mir vornahm meine Vorräte für Verletzungen etwas aufzustocken.
Das nachfolgende Thema war auch deutlich erfreulicher, die junge Kätzin Milanpfote erhielt ihren Kriegernamen und eine beachtliche Menge Jungen wurde zu Schülern ernannt. Erfreut rief ich jeden einzelnen Namen mit dem Rest und genoss das Gefühl, dass es dem Windclan sehr gut zu gehen schien. Mit gerade zu kribbelnder Motivation in den Pfoten wandte ich mich vom Silberfelsen ab, nachdem Froststern die Versammlung beendet hatte und Heidepelz sich daran machte die restlichen Patrouillen einzuteilen. Ich trabte zum Heilerbau und setzte mich davor und beobachtete das geschäftige Treiben, während ich meine Vorhaben für den Tag plante.
Überrascht bemerkte ich, dass eine Kätzin auf mich zu kam. Schon bevor sie zu reden begann, war offensichtlich, das sie schwanger war und das sie Schmerzen hatte...Wehen oder Komplikationen?
Wisperwinds Worte überschlugen sich zum ende hin und dann eilte sie zur Kinderstube, kurz dachte ich an die Kräuter, die für eine Entbindung hilfreich waren, aber mir wurde ja mal wieder keine zeit für eine ordentliche Vorbereitung gelassen und ich hielt es für wichtiger der werdenden Mutter zu folgen. Und wiedereinmal war mir schleierhaft, wie Königinnen es nur schafften ihre Geburten nicht wenigstens einen Tag vor der Geburt zu bemerken und mir Bescheid zu sagen... Wisperwind war alles andere als rank und schlank und mit einem Kater musste sie ja auch näher gekommen sein...wirklich wie war es möglich, sich da erst mit beginnenden Wehe bei mir zu melden?
Eilig lief ich hinter der schwarz-weißen Königin her und schlüpfte kurz nach ihr in die Kinderstube. Mir kam der Geruch von Blut entgegen und die Wisperwind lag mit Wehen in ihrem Nest. Sanft tastete ich den Bauch der Kätzin ab und versuchte massierend die Wehen zu unterstützen. Ich konnte keine Unregelmäßigkeiten erspüren und die Jungen kamen ohne Probleme zur Welt. Da die Königin sich selbst um die Reinigung und Wärmung der Jungen kümmerte konzentrierte ich mich mehr auf den Zustand der Königin selbst und warf immer wieder einen blick auf die Jungen. Himbeerblätter für die Blutungen, Borretsch für die Milchproduktion. notierte ich mir geistig und schnupperte dann an den Jungen am Bauch der jetzt sichtlich erschöpften Wisperwind. Wacholderbeeren oder Taubenkraut um Kraft zu geben. ergänzte ich meine imaginäre Liste und löste mich zufrieden von der Untersuchung der Jungen. Die Atmung aller vier schien kräftig und ohne Geräusche und drei von ihnen tranken auch schon fleißig.
Gut allen vier scheint es gut zu gehen, wenn dir etwas auffällt, sag mir unbedingt Bescheid.“ miaute ich an Wisperwind gerichtet und dankte dem Sternenclan innerlich, dass er wiedereinmal die Jungen vor der Verantwortungslosigkeit ihrer Mutter geschützt hatte. Ich erinnerte mich mehr als ungern, an die Geburt im Schnee, der vielleicht eines der Jungen zum opfer gefallen war...der Rest des Wurfes hatte zum Glück überlebt und war gerade zu Schülern ernannt worden. „Ich gehe ein paar Kräuter holen und sage Salbeiblüte Bescheid, danach kannst du dich dann etwas ausruhen.“ erklärte ich ruhig, obwohl ich der Kätzin durchaus gerne ein paar Takte gesagt hätte...aber das musste warten, bis sie sich erholt hatte. Ich eilte aus der Kinderstube auf die schneeweiße Dauerkönigin zu „Salbeiblüte könntest du, wenn du Zeit hast etwas nach Wisperwind und ihren Jungen zu gucken? Sie hat gerade geworfen und ist sehr erschöpft und wird vielleicht schlafen wollen.“ erklärte ich der Königin, die wohl gerade ihren Ziehjungen gratuliert hatte. Eilig war ihre Anwesenheit nicht, immerhin hatte ich nach der ersten Untersuchung der Jungen und ihrer Mutter keinen Grund zur Sorge feststellen können. Aber es schadete nicht, wenn die erfahrene Königin später einen Blick auf die frische Familie hatte.
Zügig und ohne auf eine Antwort zu warten, eilte ich zum Heilerbau, um endlich die Kräuter zu holen. Himbeerblätter, Borretsch, Taubenkraut und etwas Heidekraut für den Geschmack, Geburten in der Blattgrüne waren doch deutlich angenehmer, alles war da, frisch und in ausreichender Menge. In einem Ahornblatt verpackt trug ich die Blätter zurück zur Kinderstube und ließ es dort vor meine Füße fallen.
Ich zerkleinerte die Blätter mit den Krallen und schob das Blattgemisch auf dem Ahornblatt zu Wisperwind „Die Kräuter werden die Blutung stillen, den Milchfluss anregen und dir etwas Kraft zurück geben.“miaute ich auffordernd und wartete dass die gefleckte Königin die Kräuter zu sich nahm „Wenn du etwas brauchst, frisches Moos, sobald die Blutung komplett versiegt ist und vielleicht Wasser sag Bescheid, wir haben viele neue Schüler die sicher gerne die Freuden des Schülerlebens kosten möchten.“ ergänzte ich grinsend, aber durchaus ernst funkelnden Augen. Der Großteil der Schüler war wohl unterwegs, aber zur Not würden sich auch Krieger mit der Aufgabe beschäftigen, Wisperwind heilt sich da besser nicht zurück. Gerade Wasser war auch für die Milchproduktion wichtig.


[hört Versammlung zu, ruft die Namen, setzt sich vor den Heilerbau, hört Wisperwind zu, folgt Wisperwind zur Kinderstube, begleitet die Geburt und untersucht Mutter und Jungen, geht zu Salbeiblüte, holt Kräuter aus dem Heilerbau, spricht mit Wisperwind und Salbeiblüte, sitzt bei Wisperwind in der Kinderstube]


(ich hoffe ich irre mich nicht, aber Salbeis letzter Post war bei ihren Ziehjungen draußen oder?)
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Mo Okt 27, 2014 9:16 pm

Die bunt gescheckte Kätzin musterte den großen braunen Tigerkater forschend. Als er erklärte was sie beide machen würden nickte sie mit leicht glänzenden Augen. Das erste Mal war sie nicht abhängig vom Innenleben der Kinderstube, würde nicht mehr auf Salbeiblüte hören müssen. Sie war der weißen Dauerkönigin zwar dankbar, dafür dass sie Azaleenpfote damals aufgenommen hatte, mehr aber auch nicht. Klang das herzlos? Azaleenpfote war nicht gut darin einzuschätzen ob sie anderen genug Liebe entgegenbrachte, manchmal recht eigenbrötlerisch und dann hatte die Schülerin auch wieder Tage wo sie recht tappsig war. Sie dachte an den Abend, des vorheerigen Tages zurück. Ja, sie hatte bei Federju.. äh Pfote im Nesst geschlafen, hatte sogar versucht die graue Kätzin zu trösten, dabei empfand sie doch nichts für die Kätzin, mit der sie vielleicht nur noch das eine oder das andere Mal zu tun haben würde. Sie sprang auf, als Falkenherz sich in Gang setzte. Das Tempo des Kriegers war in Ordnung und doch ärgerte es das Kätzchen etwas, dass er nicht normal lief. Schneller laufen konnte er auf jeden Fall, das musste so sein. Sie lief hinter ihm her, konnte auch mithalten, wenn auch sie eher hinter ihm herlief, anstatt vor ihm wie sie es gerne getan hätte.

tbc. Außengrenze WindClan

[folgt Falkenherz]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Mo Nov 03, 2014 6:09 pm

[Out : ich hoffe es ist okay, dass Wiesel noch vor der Geburt raus ist…]

Aufmerksam lauschte Wieselpfoten den Anweisungen ihrer neuen Baukameradin, die ihr erklärte, wo sie Moos holen konnte, und wo Nester auszuwechseln waren. Als Bachpfote erklärte, sie würde den Kriegerbau übernehmen, damit Wieselpfote schnell etwas unternehmen konnte, lächelte diese der grauen Schülerin dankbar zu.
In Bachpfote würde sie vielleicht eine gute Freundin finden, jedenfalls war die Getigerte ihr wirklich nicht unsympathisch. "Danke, Bachpfote. Ich fange dann mal an", miaute die Kätzin der Schülerin zu und tappte dann zum Heilerbau, um Moos zu holen. Das frische Nestmaterial war schnell gefunden, sodass Wieselpfote sich nun der Kinderstube widmete. Mit einem breiten Lächeln auf dem Gesicht betrachtete sie den Bau, der 6 Monde lang ihr Zuhause gewesen war. Jetzt war sie nicht mehr Bewohnerin, sondern Besucherin hier.
Mit einem Lächeln grüßte die kleine Kätzin alle anwesenden Clankameraden und machte sich dann an ihre Arbeit. Die Tatsache, dass Junge erst mit der Zeit lernten, den Schmutzplatz zu benutzen, machte sich sofort und unangenehm bemerkbar. Etwas angewidert betrachtete Wieselpfote die schmutzigen Moospolster, riss sich dann zusammen und packte das erste, um es vor den Bau zu schleifen. Nachdem sie alle alten Nester vor die Kinderstube geschafft hatte, erinnerte sie sich an Bachpfotes Anweisung, sie etwas außerhalb des Lagers zu deponieren. Damit meint sie wahrscheinlich einen Platz in der Nähe des Schmutzplatzes…, überlegte die Schülerin und transportierte die dreckigen Nester, eines nach dem anderen, an den Rand des Schmutzplatzes.
Ihre Pfoten waren nun lange nicht mehr so sauber wie vor ihrer Zeremonie, und bei dem Gedanken daran, dass sie diese später selbst putzen musste, schauderte es Wiesepfote bereits jetzt. Was man nicht alles für einen tollen Ausflug tut…, dachte sie seufzend und tappte zur Kinderstube zurück. Dort angekommen machte sie sich daran, das neue Moos zu Nestern zusammenzuformen und auf dem Boden des Baus auszubreiten. Gerade als sie fertig war, betrat Wisperwind den Bau.
Mit einem flüchtigen Nicken begrüßte Wieselpfote die Kriegerin und verließ dann mit einem zufriedenen Lächeln die Kinderstube. Ihre erste Aufgabe als Schülerin hatte sie ihrer Meinng nach wunderbar gemeistert, jetzt hieß es , sich ein eigenes Nest zu machen. Mit kribbelnden Pfoten betrat die sturmgraue Kätzin zum ersten Mal ihr neues Zuhause : den Schülerbau.
Hier war es viel geräumiger als in der Kinderstube , außerdem würde ihr niemand mehr vorschreiben, wann sie zu schlafen hatte, und sie konnte sich jederzeit mit allen unterhalten. Am liebsten hätte ich ja einen Platz, wo ich auch Raum für mich habe… Schließlich suchte sich Wieselpfote ein freies Nest an der hinteren Wand des Schülerbaus. Wer neben ihr liegen würde, wusste sie noch nicht. Da alle Aufgaben erledigt waren ,konnte das Schülerleben nun endlich beginnen.
Mit vor Freude leuchtenden Augen sprang die Schülerin hinaus auf die Lichtung, auf ihre Mentorin zu. "Nester sind gemacht und ich bin bereit! Können wir jetzt los?", miaute sie aufgeregt.

[dankt Bachpfote, verabschiedet sich von ihr, wechselt die Nester der Kinderstube aus, grüßt kurz Wisperwind, macht sich ein Nest im Schülerbau , bei Eisblüte, spricht sie an]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Mo Nov 03, 2014 6:29 pm

Während Milanfeuer ihr antwortete, strahlte Salbeiblüte ihre ehemalige Ziehtochter an. Sie hatte sich ihren neuen Namen mehr als nur verdient, war jetzt endlich ein vollwertiges Clanmitglied und somit der ganze Stolz ihrer ehemaligen Ziehmutter. Das einzige, was die gute Laune der weißen Königin überschattete, war die Tatsache, dass Wolkenpfote keinen Kriegernamen erhalten hatte. Froststern wird aber doch ihre Gründe haben…vielleicht liegt es auch einfach daran, dass er keine gute Ausbildung erhalten hat. Sie wird auch nur das beste für die Schüler ihres Clans wollen…, überlegte Salbeiblüte. Sie bemerkte nur kurz, wie Milanfeuer sich verabschiedete, anscheinend war sie auf eine Patrouille eingeteilt worden.
Hab' einen tollen Tag!, rief die Kätzin der frisch ernannten Kriegerin im Stillen hinterher, dann richtete sie ihren Blick in den Himmel und hing ihren Gedanken nach. Jetzt, da der Großteil der Jungen ernannt worden war, würde das Leben in der Kinderstube einfacher werden, aber auch einsamer. Flockentanz als Baukameradin wird mir fehlen…genau wie Azaleenjunges…
Seufzend dachte sie an die kleine Kätzin, bei der sie sich nie sicher gewesen war, ob sie ihre Ziehmutter überhaupt je so lieben würde, wie ihre eigene Mutter. Aber das musste sie akzeptieren. Sie konnte nicht von jedem Jungen erwarten, dass es sie verehren würde. Hat Froststern nicht gesagt, ich solle meinen Kriegerpflichten nachkommen, wenn in der Kinderstube nichts zu tun ist? Eine Jagd klang wie Musik in den Ohren der Königin, doch dann rief sie sich in Erinnerung, dass ihre Aufgaben noch lange nicht weg waren. Da war ja noch Wisperwind, die liebenswerte, etwas überforderte Königin, die eigentlich bald werfen müsste…O SternenClan!
Panisch blickte sich Salbeiblüte auf der Lichtung um. Was, wenn sie eigentlich meine Hilfe braucht? Und ich sitze hier rum und starre in den Himmel! Sie hatte gar nicht mitbekommen, was um sie herum passiert war, bis plötzlich Kleeblatt vor ihr stand. Schon der Blick der Heilerin bestätigte die Vermutung der Weißen. Wisperwind hatte tatsächlich ihre Jungen bekommen. "Ich komme sofort!", rief Salbeiblüte entschuldigend und sprang dann auf, um zur Kinderstube zu rennen. Bereits am Eingang schlug ihr der typische Geruch der Geburt entgegen - Blut und Milch vermischten sich zu einem seltsamen Duft. Vorsichtig, um niemanden zu wecken oder zu erschrecken, trat die Königin ein und suchte mit ihren grünen Augen den Bau nach Wisperwind ab.
Da, in einem frisch gemachtem Nest, fand sie die weiß-schwarz gefleckte Kätzin, die ziemlich erschöpft aussah. "Herzlichen Glückwunsch!", miaute Salbeiblüte leise, in ihrer Stimme schwang Freude und Erleichterung. Anscheinend war die Geburt ohne große Probleme verlaufen. Jetzt kuschelten sich vier kleine Fellhäufchen an den Bauch ihrer Mutter, völlig schutzlos und blind.
Der Anblick von vier neugeborenen Jungen löste unwillkürlich Bilder an ihren eigenen Wurf aus, und die schrecklichen Erinnerungen drohten fast, Salbeiblüte zu überrollen, doch sie riss sich zusammen und verscheuchte alle Gedanken an ihre Vergangenheit. Das sind Wisperwinds Junge, und sie sind gesund und stark!, redete sie sich selbst ein. Was bei meinen nicht anders war…,erwiderte eine kleine, fiese Stimme, tief in ihrem Inneren.
Sie wusste, diese Stimme würde nie ganz verschwinden,aber für den Moment konnte man sie ignorieren. "Sie sind wunderschön", stellte die Weiße entzückt fest und musterte die Kleinen dann genauer.
Ein kleiner, braun-weiß getigerter Kater, eine weiß-gelb-schwarz gefleckte Kätzin , ein dunkelbrauner Kater und und eine weiße Kätzin mit schwarzen Tupfen hatte Wisperwind geboren. Kurz überlegte Salbeiblüte, welcher Vater anhand dieser Musterungen wohl infrage kommen würde, entschloss sich dann aber, nicht nachzuforschen und es der Mutter selbst zu überlassen, ob sie diese Information noch preisgeben wollte.
"Kann ich irgendwas für dich tun?", miaute Salbeiblüte nun hilfsbereit und blinzelte ihre Baukameradin freundlich an.

[auf der Lichtung, verabschiedet sich von Milanfeuer, denkt nach, bemerkt Kleeblatt, antwortet ihr, eilt in die Kinderstube, bei Wisperwind, spricht mit ihr, denkt kurz an ihre eigenen Jungen, betrachtet Wisperwinds Jungen, redet mit ihr]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Do Nov 13, 2014 1:43 pm

Die erste Katze, die ich bewusst außer meinen Schmerzen während der Geburt wahrnahm, war Kleeblatt. Ihre sanft massierenden Pfoten lagen auf meinem Bauch und unterstützten mich bei der Geburt. Mir war klar, dass die Heilerin wütend auf mich sein musste, schließlich hatte ich ihr nicht Bescheid gegeben, dass ich Junge erwartete und somit den Kätzchen hatte schaden können wenn in der Geburt Fehler aufgetreten wären. Doch die verlief glücklicherweise ohne Probleme und während mein Herzschlag sich beruhigte, sich die Anspannung von meinem Körper löste, sandte ich dem SternenClan einen stillen Dank.
Mein warmer Blick fiel auf den braungefleckten Kater, der sich als erstes zu fangen und anzupassen schien. Er begann meinen Bauch abzusuchen und fand eine Zitze. Und er trank Milch. Ein warmes Gefühl durchströmte mich und ich schnurrte laut. Es kitzelte, vor allem, da der kleine Kater meinen Bauch mit seinen Pfötchen knetete und mir damit vermittelte, dass es ihm gut ging. Dann wandte ich meine Aufmerksamkeit der braun-schwarz gefleckten Kätzin zu, die etwas länger brauchte als ihr Bruder, um eine Zitze zu finden, da sie erst an meinem Fell leckte. Ich hob meine Mundwinkel zu einem sanften Lächeln, dann schob ich sie in die richtige Richtung und auch sie stillte ihren Hunger. Sie stieß ihre Hinterbeinchen gegen ihren Bruder, um in eine richtige Lage zu finden und ich musterte den kleinen Kater, aber der Stoß musste nicht besonders stark gewesen sein, schließlich hatten die Kätzchen noch keine große Kraft. Auch der reinbraune Kater fing an Muttermilch aufzunehmen und da fehlte nur das kleine Kätzchen, das mir so ähnlich sah. Es machte keine großen Anstalten sich zu bewegen. Besorgt leckte ich der Kätzin über den Rücken, bis sie sich zu rühren begann. Dann schob ich sie dichter an meinen Bauch und zögerlich begann die Kleine zu trinken. Ich entspannte mich wieder und erlaubte mir, für einen Moment meinen Blick von den Jungen - meinen Jungen, ich konnte es immer noch nicht glauben! - abzuwenden und zu Kleeblatt zu sehen. Bevor ich mich bedanken konnte, miaute sie schon, dass es allen gut zu gehen schien und solle mir etwas auffallen, solle ich ihr unbedingt Bescheid geben. Ich nickte und da wandte sich die schwarz-weiß Gefleckte schon ab, um ein paar Kräuter zu holen und Salbeiblüte Bescheid zu geben. "Danke Kleeblatt", miaute ich ihr hinterher. Meine Stimme klang erschöpft, aber diese Erschöpfung wurde sofort von dem Stolz verdrängt, den ich fühlte, als ich die Kätzchen wieder ansah.
Wie hatte ich jemals glauben können, dass ich sie hassen könnte? Sie hatten mein Leben nicht zerstört, wie ich bisher gedacht hatte. Sie waren wie kleine, flauschige Geschenke, die man mir überreicht hatte. Geschenke, die von Heidepelz stammten. Ob er überhaupt einen einzigen Gedanken an mich verschwendet hatte, während er auf Patrouille war? Oder hatte er die Tatsache, dass ich trächtig gewesen war, von sich geschoben? Ob er sich überhaupt im Klaren war, dass er der Vater der Jungen war? Ich wusste es nicht. Doch ich hoffte, dass er mich besuchen kommen würde und ich ihm davon erzählen konnte. Ob es ihm gefiel oder nicht - er war der Vater der Jungen und musste diese Verantwortung tragen. Und vielleicht konnte er unsere Jungen genauso lieben, wie er seine anderen Jungen liebte.
Nur wenige Momente später bemerkte ich Salbeiblüte, die in die Kinderstube getreten war und mir gratulierte. Ich warf ihr einen müden, doch stolzen Blick zu. Sie näherte sich uns und betrachtete die Jungen, während sie leise meinte, dass sie wunderschön seien. Schnurrend nickte ich. "Ja, das sind sie", wisperte ich und leckte dem braunen Kater über das Köpfchen. Ob ich ihnen schon Namen geben sollte? Sofort, noch während ich dies in Erwägung zog, verneinte ich sofort. Nein. Ich werde auf ihn warten. Wir werden ... zusammen die Namen aussuchen., dachte ich. Doch ich war verunsichert. Vielleicht kam Heidepelz gar nicht. Vielleicht würde er mir niemals wieder in die Augen sehen... Mein Magen krampfte sich zusammen und ich hoffte so sehr, dass das nicht stimmte. Heidepelz war nicht so, er war immer so sanft und liebevoll... Er konnte seine Liebe zu mir - wenn es diese überhaupt gab - nicht einfach wegwerfen. Hoffte ich jedenfalls.
Ich sag zu Salbeiblüte, die mich gefragt hatte, ob sie irgendetwas für mich tun könne. Ich schüttelte dankbar den Kopf. "Nein, im Moment könnte man fast behaupten, dass ich wunschlos glücklich bin", miaute ich lächelnd. Jedenfalls wäre ich das, wenn Heidepelz hier wäre. Wir - eine vollständige Familie.
Da kehrte Kleeblatt auch schon mit in einem Ahornblatt eingewickelte Kräuter zurück. Sie zerkleinerte die Kräuter und schob sie zu mir. Ich nahm die Kräuter zu mir, während die Heilerin mit die Wirkung dieser aufzählte. Stillung der Blutung, Anregung des Milchflusses und so weiter. Ich hörte gar nicht richtig zu, kaute die Kräuter aber artig und schluckte diese runter. Besonders gut hatten sie nicht geschmeckt, doch ich wollte mich nicht beschweren, da ich der Heilerin das Leben eben nicht leichter gemacht hatte. Auch bot sie mir grinsend an, dass es viele neue Schüler gab, die gerne mein blutbeflecktes Moos auswechseln würden. Ich grinste ebenfalls und nickte. Dann wurde ich ernst. Und verlegen.
"I-ich wollte mich noch einmal entschuldigen... Ich hatte dir eigentlich schon am Abend der Versammlung Bescheid geben wollen, dass ich Junge erwartete, doch du warst ja nicht da und dann hatte ich einfach nicht den richtigen Zeitpunkt gefunden...", flüsterte ich entschuldigend und kam mir so klein und schüchtern vor wie damals, als ich eine Schülerin gewesen und ausversehen in einen großen Krieger gerannt war.

[betrachtet Junge, bedankt sich bei Kleeblatt, denkt nach, redet mit Salbeiblüte, dann mit Kleeblatt]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Fr Nov 14, 2014 10:10 pm

Salbeiblüte hatte sich mittlerweile zu Wisperwind gesellt und die neue Königin nahm gehorsam die Kräuter zu sich. Zum Schluss äußerte sie sich dann endlich zu ihrem Umgang mit ihrer Trächtigkeit.
Ich hob meine Augenbrauen, als die junge Kätzin erklärte, dass sie mir am Vorabend hatte Bescheid sagen wollen, aber nicht den richtigen Zeitpunkt gefunden hatte. „Nun es bringt nichts entwischter Beute nachzutrauern, man kann nur daraus lernen. Danken wir dem Sternenclan, dass alles gut gegangen ist.“ meinte ich und ergänzte mit ironisch-bissigem Unterton „Vielleicht schaffst du es ja nächstes Mal deine Trächtigkeit schon etwas früher als den Abend vor der Geburt zu erkennen.“ miaute ich mit rollenden Augen, entweder hatte sie ihre Trächtigkeit erst spät bemerkt oder erst sehr spät in Betracht gezogen der Heilerin Bescheid zu sagen, beides konnte ich nicht nachvollziehen.
Zum Glück war die Blattgrüne nicht ganz so gefährlich für Neugeborene, aber auch die Hitze konnte gefährlich werden. Wir müssen wirklich dem Sternenclan danken, dass sie es noch in die Kinderstube geschafft hat. Es war zwar noch nicht Sonnenhoch, aber auch das war wohl mehr Glück als Verstand.
Ob die Königinnen in den anderen Clans auch so schwierig waren? „Ich lass euch beide dann mal alleine, kommt zu mir, falls etwas ist. Ansonsten schon dich Wisperwind und wende dich an Salbeiblüte oder deine Clankameraden, wenn nötig.“ verabschiedete ich mich von den beiden Königinnen und überließ Salbeiblüte die Aufsicht über Wisperwind.
Ich trat aus dem Baum und schüttelte mich, in meinem Fell mischten sich die Gerüche nach Milch, Blut und Kräutern. Auf meinen Lippen zeigte sich trotz unnötigem Theaters der Neu-Königin ein zufriedenes Lächeln. Die Jungen waren gesund, ihrer Mutter ging es auch entsprechend gut, alles in allem also immerhin ein sehr erfreuliches Ergebnis. Mein Magen meldete sich und erinnerte mich daran, das ich seit gestern vor der Großen Versammlung schon nichts mehr gegessen hatte.
Meine Pfoten trugen mich zum Frischbeutehaufen, der leider noch nicht frisch bestückt schien und ich musterte die zur Verfügung stehenden Mahlzeiten.

[redet mit Wisperwind und Salbeiblüte, verlässt Kinderstube, beim FBH, kann angesprochen werden]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So Nov 16, 2014 3:34 pm

Unruhig hatte sich Nebelwind in der Nacht hin und her gewälzt, in den letzten Tagen waren ihm keine Aufgaben zugeteilt worden und heute hatte er ebenfalls gehört, dass er nicht eingeteilt wurde und war darauf noch leicht frustriert in seinem Nest liegen geblieben. Nun machte er sich allerdings nach draußen auf, wobei sein Fell leicht brannte vor Scham, denn er fand es war eigentlich nicht in Ordung so lange im Bau zu bleiben.
Nebelwind hatte beschlossen dass er heute trotzdem irgendetwas produktives machen musste, deshalb entschied er wie an den letzten Tagen wieder allein auf die Jagd zu gehen. Der Krieger hatte eigentlich nicht so gerne Kontakt mit vielen Katzen, aber in letzter Zeit fehlte es ihm irgendwie und daher sah er sich nach einem Gesprächspartner um. Am Frischbeutehaufen entdeckte er schließlich Kleeblatt, die Heilerin suchte sich anscheinend gerade ein Stück Beute heraus.
Nebelwind lief zum Frischbeutehaufen und dort wurde er nur in dem Gedanken zu jagen bestätigt, der Haufen war schon ziemlich kümmerlich. Der Kater zog eine kleine Maus zu sich heran, sie würde ihm als Stärkung für die Jagd reichen, dann nickte er Kleeblatt begrüßend zu. Plötzlich stieg ihm ein Geruch im Fell der Heilerin in die Nase, es roch nach Blut! ,, Du hast Blutgeruch an dir, es ist doch nich etwa jemandem etwas schlimmes passiert, oder?", fragte er die Kätzin leicht besorgt.

[steht auf, denkt nach/geht zum Frischbeutehaufen/riecht Blut, spricht Kleeblatt an]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So Nov 16, 2014 8:14 pm

Ich schien nicht die einzige mit Interesse an der Beute zu sein, Nebelwinds Pfoten trugen ihn ebenfalls hierher und er holte sich eine Maus aus dem kümmerlichen Haufen. Hoffentlich kamen die Jagdrotten bald zurück und brachten reiche Beute mit. Eigentlich sollte es jetzt in der Blattgrüne ja kein Problem sein, hauptsache keiner der Krieger oder Schüler holte sich einen Hitzschlag. Es war schon deutlich wärmer als heute morgen kurz vor Sonnenaufgang und es war nicht schwer die Sonne zu unterschätzen, wenn man gerade in seine Aufgabe vertieft war.
Der graue Krieger neben mir schnupperte und fragte nach dem Blutgeruch, der in meinem Fell hing. „Nichts schlimmes, Wisperwind hat geworfen.“ erklärte ich lächelnd. „Vier neue Jungen im Windclan, ich hoffe die Jagdpatrouillen kommen zurück, bevor Wisperwind hunger bekommt, damit sie frische Beute bekommt.“ miaute ich und schaute zum Lagereingang. Natürlich war Beute von gestern nicht schlecht, aber frische war einfach besser. Leichter verdaulich und leichter zu kauen und weiter entfernt davon Krähenfraß zu sein.

[beim FBH, redet mit Nebelwind]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Di Nov 18, 2014 10:52 pm

Honigstreif schlief  ruhig in ihrem Nest im Kriegerbau . Doch lange hielt der Schlaf nicht,  da sie von einem Geräusch wach wurde . Die Kätzin hob genervt den Kopf und sah sich um . Seufzend stand sie auf und putzte sich erst einmal den Dreck von ihrem Rückenfell . Anschließend setzte sich die junge Kriegerin wieder hin und dachte über ihre Vergangenheit nach . Noch immer trauerte sie , versuchte jedoch sich nichts von ihren Gefühlen anmerken zu lassen . Nach einigen Minuten stand sie schließlich auf und tappste aus dem Kriegerbau . Draußen angekommen blickte sie sich um und seufzte innerlich . Sie nahm sich schnell eine Maus und ging in eine eher dunkle Ecke des  Lagers um in ruhe zu essen .
Als sie fertig gegessen hatte begann sie sich zu putzen . Ihr weißes , flauschiges Fell brauchte viel Pflege  ,  daher dauerte es eine Weile , bis sie damit fertig war es sauber zu machen .
[Wacht auf , denkt nach, geht nach draußen, isst was, putzt sich]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Di Nov 18, 2014 11:11 pm

Mit einer, wie so oft, bösen Miene, kam Habichtfeder von seiner Jagt zurück ins Lager getrottet. Ein kleinere Kaninchen baumlete aus seinem Maul. Er war zu keiner Jagtpatroullier eingeteilt, doch wenn er schon draußen war, wollte er nicht mit leeren Pfoten zurück kommen. Frischbeute konnte immer gebraucht werden. Außerdem war es eine gute Möglichkeit seine Fähigkeiten weiter zu verbessern und ein weiterer guter Weg, den Kopf frei zu bekommen.
Sein Blick schweifte einmal durch das Lager. Für einen Moment blieb sein Blick bei Honigstreif hängen, dann blickte er mit einem Zucken der Ohren zu Kleeblatt und Nebelwind, die sich beim Frischbeutehaufen unterhielten. Eigentlich wollte er niemandem direkt begenen, da er nicht unbedingt sehr offen war und über alles sprach, doch daran führte heute kein Weg vorbei. Mit bestimmten Schritten ging er auf die Beiden Katzen zu. Mit halben Ohr nahm er die Worte über die Jagtpatroullier war, ging aber nicht mehr darauf ein, sondern lies seine Beute einfach auf den Haufen fallen. Es war nicht viel, aber es war heute auch nicht seine Aufgabe gewesen, also konnte niemand etwas sagen.

[Kommt von Jagt wieder, schmeißt Beute auf FBH]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Mi Nov 19, 2014 6:31 am

Honigstreif bemerkte aus dem Augenwinkel Habichtfeders Blick und hob den Kopf . Ihre Augen funkelten im Sonnenlicht dabei , doch sie wand den Blick lieber wieder ab . Sie dachte darüber nach , ob sie jagen gehen soll , kam jedoch bald darauf zu dem Entschluss, dass genug Beute da ist .
Eine Weile streifte sie ziellos im Lager umher , gedankenverloren und mit verschleiertem Blick . Schließlich entschied sie jedoch, dass sie sowieso nicht gebraucht wird und ging wieder geradewegs auf den Kriegerbau zu . Sie wünschte sich die unbeschwerte Zeit als Schülerin zurück , wo sie sich noch gebraucht gefühlt hat , vorallem jedoch, wo sie sich geliebt fühlte .
Als sie dann beim Kriegerbau ankam drehte sie sich nochmal um und sah sich um ,ob jemand gerade das Lager verlassen wollte
[Ging im Lager umher; dachte nach , sah sich um]



Zuletzt von Honigstreif am Mi Nov 19, 2014 1:10 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Zusammenfassung hinzugefügt)
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Mi Nov 19, 2014 10:54 am

OUT:@ Honigstreif
Denke bitte immer an die Zusammenfassung unter jedem Post.^^
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Mi Nov 19, 2014 7:50 pm

"Zappel doch nicht so herum, Lichtjunges!" Butterblüte strich in regelmäßigen, energischen Zügen über das schneeweiße, leicht abstehende Kopffell ihrer Tochter. Wortlos, aber mit verdrehten Augen, ließ Lichtjunges die unangenehme Prozedur über sich ergehen. Nur noch die paar Härchen, SternenClan, gleich ist es endlich vorbei!
Ihrer Mutter war es außerordentlich wichtig, das Lichtjunges wie geleckt aussah bevor sie die Kinderstube verlassen durfte - wortwörtlich! "Ich sehe deinen Blick, Prinzessin!", tadelte Butterblüte, "Stell dich nicht so an. Du weist doch, ein gepflegtes Aussehen ist wichtig!" Diese Worte kannte Lichtjunges bald auswendig, denn die cremefarbene Königin pflegte diese jeden Morgen aufs neue aufzuzählen. Dem Jungen entfloh ein leicht genervtes "Ja, Mama.." Sie konnte die, in ihren Augen, viel zu übertriebene Eitelkeit ihrer Mutter überhaupt nicht nachvollziehen. Butterblüte aber, schien ihre Gedanken gelesen zu haben und seufzte theatralisch."Irgendwann wirst du mich verstehen." Lichtjunges runzelte die Stirn. Werde Ich das? "Darf ich jetzt gehen? Tropfenjunges ist schon lange draußen.." Sie warf einen sehnsüchtigen Blick Richtung Kinderstubenausgang. Butterblüte unterbrach die Wäsche für ein kurzes Schnauben. "Ja, weil Silberflügel sich nicht um das Äußere ihrer Tochter schert.." Die Antwort auf diese Aussage erfolgte prompt aus einer anderen Ecke der Kinderstube. Dort zupfte die silbergraue Kätzin gerade an ihrem Nest herum. "Es sind Jungen, Butterblüte, lass sie doch ihren Spaß haben. Um Fellpflege können sie sich kümmern, wenn sie ein wenig älter sind." Butterblüte verdrehte die Augen, während Lichtjunges der Gefährtin ihres Onkels innerlich vollkommen Recht gab. Dann schmunzelte die weiße. Die beiden Königinnen neckten und zickten sich manchmal zwar ganz schön gegenseitig an, doch sie waren trotz allem sehr gute Freundinnen. Silberflügel bezeichnete ihre Beziehung immer als "Schwestern im Geiste" und da "gehören Ungereimtheiten nun einmal dazu". Butterblüte beendete Lichtjunges Wäsche und musterte sie kurz. Ihre warmen Honigaugen glänzten zufrieden. "Na gut, dann husch. Aber stell ja keinen Unfug an!" Lichtjunges stupste ihre Mutter liebevoll Nase an Nase. "Tschüss!" Mit wenigen Sprüngen trat sie auch schon aus dem Bau.

"Bin Ich zu streng mit ihr?"
Silberflügel schnurrte. "Nein, du bist genau richtig."


Frische Luft! Lichtjunges nahm einen tiefen Atemzug und sah sich nach irgendetwas interessantem um. Aus den Augenwinkeln bemerkte sie, wie ein silberner und dunkelgrauer Pelz über den Boden kugelten. lenkte den zweifarbigen Blick in ihre Richtung. Tropfen- und Wolfsjunges, natürlich. Staub wirbelte auf, bedeckte ihre Pelze. Sie schienen großen Spaß zu haben. Sie beobachtete die beiden kurz angebunden, ließ die Geschwister dann aber weiterraufen und blickte sich weiter um.
Was finden sie nur daran?


[ist in der Kinderstube, wird gewaschen, tritt aus dem Bau, bemerkt Tropfen- und Wolfsjunges (imaginär), sieht sich weiter um..]


Zuletzt von Lichtjunges am Fr Nov 21, 2014 9:13 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Mi Nov 19, 2014 9:46 pm

Mit kraftvollen Bewegungen, ging Habichtfeder über die Lichtung des Lagers. An einem ruhigen Platz lies er sich langsam nieder. Sein Blick folgte Honigstreif und beobachtete, wie sie durch die Gegend schlenderte. Doch seine Gedanken waren nicht beim Geschehen. Um nicht weiter gestört zu werden, legte er seine Ohren gegen das Miauen seiner Mitkatzen an. Seine Augen schlossen sich langsam. Wie so oft ,erschien ihm das klare Bild seiner Mutter vor dem inneren Auge. Sie hätte hier sein müssen. Bei ihm, um zuzusehen, wie er groß wird. Wie er ein Krieger wird und von Tag zu Tag stärker. So sehr wünschte er sich noch ein letztes mal in diese warmen, grünen Augen sehen zu können. Noch einmal ihre leise und Hoffnunggebende Stimme zu hören, wie sie ihm leise sagt, dass alles gut werden würde.
Bevor ihn der Schmerz erneut packen würde und sein Herz wie von kalte, dunkle Klauen zerrissen werden konnte, öffnet er die Augen und das Bild der jungen Tigerkätzin verschwand wieder. Sein Blick traf auf Lichtjunges, die gerade aus der Kinderstube kam und sich im Lager umsah.
Habichtfeder mochte die kleinen Jungen. Er wollte immer selber welche haben, doch er glaubt nicht wirklich daran, dass es einmal eine Kätzin schaffen würde sein Herz zu öffnen. Für einen Moment genoss der dunkle Krieger die Sonne, er legte seinen Kopf auf die Pfoten und beobachte das Junge aufmerksam.

[legt sich an ruhigen Platz, denkt nach, beobachtet Lichtjunges]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Mi Nov 19, 2014 10:42 pm

Honigstreif hielt inne . So unsicher war sie eindeutig noch nie ,weshalb sie schmunzeln musste .
soll ich jagen gehen..oder  soll ich wie die letzten Monde Tag für Tag in meinem Nest liegen und über alte Zeiten nachdenken ...
Da sie sich für das Erste  entschied drehte sie  sich um und ging wieder Richtung  Lagerausgang .
Ich bin schon so lange hier... wieso kenne ich trotzdem kaum welche ?
Fragte sich die kleine Kätzin und seufzte innerlich . Als sie sich umsah entdeckte sie wieder Habicht . Sie war unsicher , ob sie ihn fragen sollte , da er schon seit längerer Zeit ziemlich kalt wirkte . Doch sie wagte sich schließlich und schritt langsam zu ihm . Als sie vor ihm stand bekam Honigstreif jedoch keinen Ton heraus .
komm schon , reiß dich zusammen !
Dachte sie verzweifelt und  schloss kurz die Augen . Als sie diese wieder öffnete hauchte sie etwas verlegen
"Ehm..hast du vielleicht lust jagen zu gehen ?"

[Überlegt, geht zu Habichtfeder, redet mit ihm ]
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