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Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 WindClan-Lager

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BeitragThema: WindClan-Lager   Fr Jun 07, 2013 10:09 pm

Milanjunges schien erfreut, dass Moosjunges einwilligte, doch als die Graue ihre Zweifel offenlegte, sank ihre Hochstimmung sichtbar.
Sie hat sich so gefreut, dass ich ja gesagt habe, und jetzt ist sie unglücklich. Ich hätte das nicht sagen sollen. schalte die junge Katze sich selbst. Freunde finden ist wohl nicht gerade meine Stärke.
Doch Milanjunges versicherte ihr es wäre in Ordnung, sich zu den beiden zu setzen. In diesem Moment warf die Tigerkatze einen Blick über die Schulter zu dem weißen Kater und ihr Gesicht nahm einen ganz anderen, glückseligen Ausdruck an.
Aber dann wandte sie sich schnell wieder Moosjunges zu und das Strahlen verschwand.
Sie mag ihn wirklich sehr, dachte diese sich. Ob er sie wohl auch so gern hat?
Moosjunges beschloss, zwar mitzugehen, die beiden in nächster Zeit aber ein wenig in Ruhe zu lassen. Es gibt ja noch andere Jungen, die sind bestimmt auch nett.
Sie setzte ein freundliches Lächeln auf und gab Milanjunges mit einem Wink ihrer Schwanzspitze zu verstehen, dass sie ihr folgen würde.
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Sa Jun 08, 2013 12:06 pm

Mit leisen Pfotenschritten kam Apfelkern aus dem Bau der Ältesten. Ruhig hielt er sein Gesicht ins Licht und öffnete seine Augen einen Spalt, um sie kurz danach erneut zu schließen. Die Müdigkeit steckte in seinen alten Knochen und er streckte sich, um sie zu vertreiben. Dabei suchte er das Lager mit neugierigen Blicken ab und registrierte, dass es Heute ziemlich leer wirkte. Er seufzte. Bestimmt sind sie jagen oder sie liefern sich gerade einen spannenden Kampf. Apfelkern erinnerte sich gerne zurück an seine Zeit als Krieger. Sie war spannend gewesen und er hatte manch großes Abenteuer und gefährliche Kämpfe erlebt. Für einen kurzen Moment spielte er mit dem Gedanken, erneut schlafen zu gehen. Missmutig grummelte er. ,,Nur weil ich alt bin, muss ich mich nicht wie ein Opa benehmen." Er schüttelte den Kopf und fing an, sein Fell zu säubern.
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Milanfeuer

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Sa Jun 08, 2013 12:57 pm

Erleichtert sah Milanjunges, wie der freundliche Ausdruck auf das Gesicht der grauen Kätzin zurückkehrte und ihr mit einer Schwanzgeste verdeutlichte, dass sie ihr folgen würde. "Na dann, komm mit!", rief sie Moosjunges zu, warf noch einen Blick zu ihr zurück und preschte dann hinüber zu Wolkenjunges. Dort angekommen stoppte sie ruckartig und miaute an den kleinen, weißen Kater gewandt: "So, da bin ich wieder! Moosjunges kommt auch gleich." Ihr Schwanz schlug röhlich hin und her, während sie auf Moosjunges wartete. Als die andere Kätzin zu ihnen stieß, zuckte Milanjunges mit den Schnurrhaaren. Ihre Augen funkelten vor Tatendrang und sie spürte schier unendliche Energie durch ihre Pfoten schießen. Eine kalte Brise zauste ihr Fell, doch es war dick genug, um die Tigerkätzin vor der anfänglichen Kälte der Blattfrische zu schützen.
"Was wollen wir jetzt machen?", fragte sie schließlich und ließ ihre grünen Augen über die Lichtung schweifen. In der Nähe saßen Turmalinherz und Salbeiduft, unterhielten sich und schauten ab und zu zu ihnen herüber. Nebelpfote und Salamanderpfote miauten miteinander vor dem Schülerbau und gerade kam Apelfkern aus dem Ältestenbau getrottet. Er musterte das Lager, grummelte vor sich hin und begann dann mit einer Fellpflege. Blinzelnd wandte sich Milanjunges wieder den anderen beiden Jungen zu.
"Also ich habe da ein paar Ideen ...", meinte sie, wartete aber nicht auf eine Reaktion der anderen Katzen. "Wir könnten versuchen, die anderen Katzen auszuspionieren oder uns von Apfelkern eine Geschichte erzählen lassen!", sprudelte sie fröhlich los. "Oder wir fragen einen Krieger, ob er mit uns einen Spaziergang ins Moor macht." Dann dämpfte Milanjunges ihre Stimme und versicherte sich, dass keine Katze außer Moosjunges und Wolkenjunges sie hören konnte. "Noch lustigter wäre es aber natürlich, wenn wir uns einfach so aus dem Lager schleichen ..."

[läuft mit Moosjunges zu Wolkenjunges; musterte das Lager; schlägt Moosjunges und Wolkenjunges etwas vor]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Sa Jun 08, 2013 1:46 pm

Apfelkern bemerkte die Jungen, die wenige Meter von ihm entfernt, zu dritt standen und sich zu unterhalten schienen. Er betrachtete sie sorgfältig, fast nachdenklich und hörte auf, sein Fell zu reinigen. Zufrieden betrachtete er es und war sich sicher, dass es nun sauber genug war. Der ältere Kater setzte ein charmantes Lächeln auf und begab sich langsam zu den jungen Katzen. ,,Guten Morgen, ihr Kleinen!" Seine Stimme hatte einen rauen Unterton, doch sie klang freundlich und vermischte sich mit dem Gesang eines Vogels, der auf einem Baum, ganz in der Nähe, seinen Platz gefunden hatte. ,,Es ist wirklich ein schöner Morgen, nicht wahr?" Kurz verdunkelte sich sein Blick. ,,Wenn es doch bloß nicht so kalt wäre..Für einen alten Kater wie mich geht ein Windhauch durch Leib und Knochen." Kurz schüttelte er den Kopf und richtete seine Aufmerksamkeit wieder auf die Jungen. ,,Was habt ihr vor?", fragte er, als er den leicht verschlagenen Gesichtsausdruck von Milanjunges sah.
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Sa Jun 08, 2013 4:28 pm

Milanjunges schlug vor, sich heimlich aus dem Lager zu schleichen.
Moosjunges hingegen erschrak regelrecht über diesen Vorschlag.
Ich würde mich nie trauen, allein ohne einen Krieger in den Wald zu gehen. Außerdem ist es Jungen verboten, das Lager zu verlassen.
Gerade in dem Moment als die Graue etwas Derartiges erwidern wollte, gesellte sich Apfelkern zu den drei Jungen. Moosjunges kannte den Ältesten nicht sonderlich gut, aber er machte einen freundlichen Eindruck.
„Was habt ihr vor?“ fragte der braune Kater die Jungen.
Moosjunges sah fragend Milanjunges an und hoffte, dass diese jetzt, wo ein erwachsenes Clan-Mitglied in der Nähe war, von ihrem Plan absehen würde. Sie persönlich würde viel lieber eine von Apfelkerns Geschichten hören.
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Sa Jun 08, 2013 6:50 pm

OUT: die müssten alle am Lagereingang versammelt sein, sind aber noch nicht aufgebrochen.
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So Jun 09, 2013 2:38 pm

Nebelpfotes Mentor schien auch noch nicht für sie bereit zu sein, Phönixfeder hatte ich zwar schon gesehene, aber sie hatte sich scheinbar lieber mit Falkenherz unterhalten wollen, statt mich endlich auszubilden. Nein, vergrab den Hass! Nicht jetzt, nicht wenn Nebelpfote da ist... versuchte ich mich zu beherrschen. Falkenherz verdiente jeden hass, den ich für ihn empfand...aber es gefiel meiner Schwester nicht, also wollte ich wenigstens in ihrer Gegenwart das dunkle-brennende Gefühl unterdrücken. Sie war für mich da...ich wollte sie nicht enttäuschen...oder verlieren. Die wichtigste Katze in meinem Leben, die einzige, die beim mir blieb.
"Ich weiß nicht, ob Phönixfeder vielleicht Pläne hat..." gab ich zu Bedenken und beendete den Satz ein wenig grollend" aber ich glaube sie hat Wichtigeres zu tun." schnell versuchte ich mich wieder zusammenzureißen "Ich würde gerne mit dir zusammen trainieren." schnurrte ich jetzt ehrlich. Ich sollte mich wirklich nicht immer auf die vielen Entäuschungen in meinem Leben konzentrieren, auch wenn es schwer war sie zu ignorieren, wenn sie einem tagtäglich vor der Nase herumscharwenzelten.

[redet mit Nebelpfote]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So Jun 09, 2013 4:36 pm

Milanjunges schien es anscheinend zu schaffen, Moosjunges zu überreden. Aber bei ihrem großen Mund war das nicht komisch oder unnormal. Bei dem Gedanken musste Wolkenjunges schmunzeln. Seine Spielgefährtin war ganz anders als er. Eher aufgedreht und durch geknallt, ob er ihr Geheimnisse anvertrauen konnte, sollte er sich vorher noch einmal genau überlegen. Doch bevor er seinen Gedanken mehr Zeit schenken konnte, kamen die beiden an und Milanjunges war wieder voll mit Tatandrang. Der Weiße seufzte. Wenn die drei nicht bald mal ärger kriegen würden, würde es ihn wundern. Doch trotz Milanjunge's Aufgebrachten Verhalten hatte er sie ins Herz geschlossen. Die neuen Ideen sprudelten nur so regelrecht aus der Tigerkatze hinaus und Wolkenjunges bekam nur die Hälfte mit. Seine grünen Augen blitzten auf. "Also ich höre gerne Geschichten... zum Beispiel wie Eisstern Anführerin wurde oder wer vorher Anführer war. Vielleicht können wir ja auch eine Geschichte von Salbeiblüte's Kindheit hören.", miaute der kleine Kater frech. Sein Schwanz wedelte eine kleine Staubwolke auf und er sah sich um. Der einzige Krieger der vielleicht gerade ansprechbar war, war Apfelkern. Na ja, wenn sie deshalb nicht das Lager verlassen müssten, würde er alles in Kauf nehmen.
Apferkern näherte sich den dreien und fragte was sie ausheckten. War ja auch nicht zu übersehen wenn 3 kleine Jungen mitten im Lager saßen und die Köpfe zusammen steckten. Moosjunges schien auch verwirrt und Milanjunges hatte noch keine Anstalt gemacht zu antworten. "Wir... wir..... wollten.... ach wir wollten.... nur.... äh...", verzweifelt blickte er zu Boden. Wenn Milanjunges jetzt nicht antworten würde, hätten die 3 keine Chance. Oder es war jetzt Wolkenjunges Aufgabe. Selbstsicher schaute er Apfelkern in die Augen. "Uns war langweilig. Und da dachten wir uns wir könnten etwas machen.... Milanjunges... die ... äh hatte eine Idee. Wir könnten ja einen Krieger fragen ob er mit uns einen Spaziergang ins Moor machen wollte. oder uns eine Geschichte erzählen würde.... von Eisstern's Kindheit." Wolkenjunges versuchte seine Worte überzeugend und echt wirken zu lassen, aber ihm war klar, das das nicht auf Dauer eine Lösung sein. Fragend schaute der Weiße in Milanjunges Grüne Augen. Vielleicht hatte sie ja eine blendende Idee.... eine die sie jetzt echt nötig hatten.
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So Jun 09, 2013 5:43 pm

Mit entfremdetem Blick schaute sie den getigerten Kater, den sie einst Bruder nannte, ohne Emotion an. Es war nicht mit dem Gefühl einer Ohnmacht zu vergleichen, denn ihre Gedanken waren so klar wie das Wasser des großen Sees. Es war, als rücke alles in ihrem Leben plötzlich an einen anderen Platz. Als würden die bunten Blätter in der Zeit des Blattfalls wieder an ihren Zweig fliegen. Ihr ganzes Leben war hinfällig und es fühlte sich an, als würde die Zeit in ihr wieder zurückgedreht. Sie verspürte nichts mehr für diesen Clan. Sie war eine Streunerin. Ein Mitglied der Randgruppe, die sie gestern noch aus dem Territorium des WindClans hatte fernhalten wollen. Jetzt war sie es selbst. Sie war ein Fremdkörper in diesem Leben, das nicht ihr gehörte.
Freudlos lachte die Rote bei den Worten des Braunen auf und kühl wanderten ihre Augen über seinen Pelz. Sie hatten keinerlei Ähnlichkeiten. Trotzdem hätte sie ihre Verwandtschaft nie angezweifelt. Warum musstest du es mir erzählen, du närrische alte Kätzin? Ja, warum konnte Lilienflamme das Geheimnis, das sie mit ins Grab genommen hatte, nicht einfach für sich behalten?
"Ich war nie deine Schwester, Falkenherz und ich werde es nie sein...", stellte sie klar und zeigte mit keiner Geste, dass sie auch nur im Ansatz an ihren Worten zweifelte. "Ich bin nicht länger Teil dieses Clans... Ich werde meine wahre Familie finden!" Heftig presste die Kätzin ihre Kiefer aufeinander, um die Fragen und Zweifel zu verdrängen, die sich in ihr stauten.
"Leb wohl, Falkenherz..."


tbc: Außengrenze WindClan
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So Jun 09, 2013 6:25 pm

Milanjunges warf Moosjunges und Wolkenjunges einen Blick zu. Die beiden schienen nichr sehr begeistert von ihrer Idee zu sein, auf eigene Pfote das Lager zu verlassen, sagten aber nichts. Die Kätzin bemühte sich, ihren Schwanz weiter oben zu halten, auch wenn ihre Stimmung etwas sank. Warum können diese beiden doofen Fellbälle nicht auch mal ein Risiko eingehen?, fragte sie sich, verengte die Augen zu Schlitzen und ihr Nackenfell sträubte sich leicht. Schnell senkte die Tigerkatze den Kopf, um ihr Brustfell zu lecken. Apfelkern, der gerade auf sie zu tappte, sollte nicht merken, dass sie wirklich etwas aushecken wollten! Bevor der Kater jedoch ankam, miaute sie noch schnell an Wolkenjunges gewandt: "Ja, das ist bestimmt auch ganz interessant. Aber das kann er uns doch eigentlich auch erzählen, wenn er mit uns einen Spaziergang durchs Territorium macht ..." Ihre Augen funkelten herausfordernd, doch dann kam ihr etwas in den Sinn. Was, wenn Apfelkern auch von ihren Eltern erzählen würde? Nachdenklich senkte die junge Kätzin den Blick auf die Pfoten. Sie hatte ihre Eltern kaum gekannt, vielleicht war dies die Gelegenheit, mehr über sie zu erfahren. Geschichten zu hören, war vielleicht doch nicht so uninteressant.
Entschlossen hob Milanjunges die Augen und blickte Apfelkern entgegen. Der Kater hatte ihre Heimlichtuerei anscheinend schon bemerkt und natürlich sogleich gefragt. Milanjunges ließ sich nichts von ihrem eigentlichen Plan anmerken und erwiderte neugierig den Blick des Ältesten. Vielleicht will er ja mit uns einen Spaziergang machen und dabei auch etwas aus der Geschichte des WindClans erzählen ..., dachte sie und begann erneut, aufgeregt mit dem Schwanz zu wedeln. Ehe sie jedoch auch nur den Mund öffnen konnte, um etwas zu sagen stotterte Wolkenjunges los. Verwirrt musterte sie ihre beiden Spielgefährten, die sich nicht sonderlich wohl in ihrem Fell zu fühlen schienen. Aber noch hatten sie ja nichts angestellt ...
"Das können wir doch aber auch verbinden!", warf Milanjunges ein, sobald Wolkenjunges geendet hatte. Sie legte den Kopf schräg und riss ihre grünen Augen auf, während ihr Blick auf Apfelkerns gesicht ruhte. "Kannst mit uns nicht rausgehen und uns währenddessen etwas erzählen? Salbeiblüte erlaubt es bestimmt!", fügte sie schnell hinzu, als sie an die weiße Königin dachte, die nicht weit von ihnen entfernt mit Turmalinherz sprach.
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So Jun 09, 2013 6:38 pm

Stolz und aufrecht wartete ich am Lagereingang auf meinen Schüler und die beiden Katzen, mit denen wir los ziehen sollten.
Wir hätten schon früher an diesem Tag los gehen sollten.
Mit diesem Warten, dass auch der Letzte unserer Gruppe sich bei uns einfand, verschwendeten wir nur Zeit, die wir nicht übrig hatten.
Drachenpfote's Training war wichtig, und dazu zählte jeder Ausflug aus dem Lager.
"Gehen wir dann los?", miaute ich monoton, aber dennoch freundlich.
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So Jun 09, 2013 7:11 pm

Phönixfeders Blick war so kalt, so emotionslos. Es schien, als würde sie von einem Moment auf den anderen nichts mehr für mich fühlen. Keine Geschwisterliebe mehr. Keine Freundschaft. Nichts. Gerade noch hatte ich auf sie zugehen wollen, mein Gesicht in ihrem wunderschönen, weichen Fell vergraben wollen, ihr sagen wollen, wie wichtig sie mir war. Doch dieser einzelne Blick ließ mich auf der Stelle erstarren.
Doch das Schlimmste waren ihre Worte. Sie waren noch kälter und emotionsloser als ihre Augen. "Ich war nie deine Schwester, Falkenherz und ich werde es nie sein..." Die Worte hallten in meinem Kopf wider. "Ich bin nicht länger Teil dieses Clans... Ich werde meine wahre Familie finden! Leb wohl, Falkenherz" Jedes einzelne Wort stach mir wie eine eiskalte Kralle ins Herz. Riss es mir schlussendlich endgültig heraus. Meine ganze Familie. Mama und Papa, meine Wurfgeschwister. Schleierblüte, meine geliebte Gefährtin. Meine Jungen, die mich fast alle hassten. Und nun die Letzte, der ich wirklich noch etwas bedeutet hatte. Ein letztes Mal konnte ich ihren süßen Duft riechen, ehe auch sie mich verließ. Für immer...
Ich hatte gedacht, dass ich in dem Moment, in dem Phönixfeder mich verlassen würde, endgültig zusammenbrechen würde. Doch alles, was ich nun noch fühlte war...nichts. Mein Herz, meine Gefühle, sie waren mit Phönixfeder gegangen. Für immer. Mit jedem Familienmitglied, das ich verloren hatte, war ein Stück von mir selbst gegangen. Und mit meiner Schwester - nein, Adoptiv-Schwester - war nun endgültig alles weg.
Als ich wieder auf die Lichtung trat, war meine Miene undurchlässig. Emotionslos. Für mich gab es keine Gefühle mehr, sie würden mich nur wieder verletzen. Lieber wurde ich zu einem kalten, gefühllosen Klotz, da konnte mir wenigstens niemand mehr weh tun. Da ich aber Turmalinschatten nicht entdeckten konnte, blieb ich stumm neben dem Kriegerbau sitzen und starrte ins Nichts.

[bei Phönixfeder, denkt nach, sitzt neben dem Kriegerbau]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So Jun 09, 2013 8:19 pm

Auf Apfelkerns frage, was die Jungen ausheckten, antwortete Wolkenjunges nach kurzem Zögern erst nur mit unsicherem Gemurmel. Doch dann schien er seinen ganzen Mut zusammenzunehmen und erwiderte selbstsicherer als zuvor, Milanjunges hätte die Idee gehabt, sich von einem Ältesten eine Geschichte von Eissterns erzählen zu lassen. Dann sah er die junge Tigerkatze erwartungsvoll an, als hoffte er auf ihre Unterstützung.
Diese schlug vor, mit dem Ältesten in den Wald zu gehen, und sich währenddessen von ihm eine Geschichte erzählen zu lassen. Moosjunges hielt das für eine gute Idee.
So verletzten wir keine der Regeln, zumindest keine die mir bekannt ist, und können trotzdem das Lager verlassen. Und wir hören wahrscheinlich sogar noch etwas über die Zeit im Windclan, bevor wir geboren wurden. Das ist bestimmt total interessant und aufregend.
Als Zeichen, dass mit Milanjunges Vorschlag einverstanden war, nickte sie den anderen zustimmend zu.


Zuletzt von Moosjunges am Mo Jun 10, 2013 4:20 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So Jun 09, 2013 8:22 pm

Out: Moosjunges es scheint so als hättest du Wolkenjunge's Post nicht gelesen!
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Mo Jun 10, 2013 8:23 pm

Seit einer gefühlten Ewigkeit saß ich nun bei Turmalinherz und wartete auf eine Reaktion des Katers, die aber nicht kam.
Verärgert schnaubte ich und stand auf, um von ihm weg zu gehen. Mein Blick wanderte über die Jungen, die immer noch in ihr Spiel versunken waren.
Ich wollte sie nicht stören, also sah ich mich im Lager um. Ein paar Schüler saßen auf der Lichtung, bereit für eine Patrouille oder das Training, Krieger erledigten ihre Aufgaben. Nur eine Katze stach mir ins Auge - Falkenherz saß allein am Rande der Lichtung und starrte in Gedanken versunken auf den Ausgang.
Langsam trat ich näher, bis ich neben dem Krieger stand. "Alles in Ordnung?", fragt ich vorsichtig. Ich war keine Katze, die sich einfach in andere Angelegenheiten einmischte, ich würde niemanden zum sprechen zwingen. Doch ich war niemand, dem es egal war, wie es anderen ging, ich erkundigte mich dan eben, wie bei Falkenherz. Freundlich und geduldig sah ich ihn an und wartete auf eine Antwort.
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Mi Jun 12, 2013 7:27 pm

Noch immer emotionslos sah ich ins Nichts, ließ mich innerlich vollkommen leer werden und meine Gedanken schweifen. Ich dachte an alles und doch an nichts, es war, als würde mein Geist sich von meinem Körper lösen. Ein wunderbares Gefühl, ohne Schmerz, ohne Wut, ohne Trauer. Einfach nur loslassen. Vielleicht fühlte sich sterben auch so an, wer konnte das schon sagen? Aber sterben wollte ich nicht, nur diesen Schmerz loswerden. Und Phönixfeder irgendwie...vergessen.
Eine helle Stimme riss mich aus meiner Trance und holte mich zurück in die Wirklichkeit. Leicht blinzelte ich, bis ich wieder klar sehen konnte und allmählich das Gefühl in meinen Körper zurückkehrte. Langsam wandte ich den Kopf herum und erkannte den weißen Pelz von Salbeiblüte, die sich neben mir niedergelassen und mich angesprochen hatte. Ihre Frage war so leichtfertig, so nichtssagend. Und dabei wusste sie nicht einmal, dass NICHTS in Ordnung war. Gar nichts.
Ich wandte den Blick wieder in Richtung des Lagereingangs und lachte fast schon hämmisch. Sollte ich meine Schwester, nein, diese Kätzin noch verteidigen? Sollte ich sie für ihr Verhalten entschuldigen? Ganz bestimmt nicht. "Meine Gefährtin ist tot, ebenso mein Schüler, mein Sohn hasst mich und nun hat die Kätzin, die ich mondelang für meine Schwester gehalten habe, mir erklärt, dass sie nicht meine Schwester ist und nun den Clan verlassen. Wenn das deine Definition von "alles in Ordnung" ist, dann lautet die Antwort ja." Mehr sagte ich nicht, sondern sah nur weiter in die Ferne, darauf vorbereitet, dieses haltlose Mitleid von Salbeiblüte zu erhalten...
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Mi Jun 12, 2013 8:59 pm

Falkenherz schien nicht sonderlich glücklich über meine Frage zu sein.
Er erzählte von seinen Leiden und ich konnte ihn auf einen Schlag verstehen.
Ihm ging es im Prinzip fast genau so wie mir. Die Familie war bei ihm ganz weg, auch er suchte, das glaubte ich jedenfalls, nach einer Stütze. Genau wie ich…. Ja, nach einer Stütze, die mich durch diese schweren Zeiten führte, sehn te ich mich schon so lange… Eine einzelne, kleine Träne floss meine Wange hinunter.
Torfsprenkel… Wir hatten uns nicht mal lange gekannt und schon war er tot. Nein, ich durfte jetzt nicht daran denken, nicht alle kaputt machen! Stark sein…immer stark sein… Die unerbitterlichen Worte meines Vaters hallten in meinem Kopf wieder. Doch es gab einen Punkt, an dem man nicht mehr stark sein konnte, an dem man nachgab, der Trauer, Angst, Wut. "Ich kann dir nur eins sagen. Ich weiß wie es dir geht, denn es geht mir genau so." Mehr brachte ich nicht heraus, und ich erwartete auch keine Antwort. Falkenherz schien selbst so erschüttert, das ich einfach nicht glaubte, das er sich jetzt noch mit mir abgeben würde. Mir, einer einsamen, seelisch verletzten Kätzin, nichts mehr als ein Wrack der Trauer, das durch den Clan wandelte und so tat, als ob alle in Ordnung wäre. Tja, anscheinend würde es so weiter gehen, ich konnte nichts daran ändern. Stumm saß ich da und dachte über meine Familie nach, über die Familie, die nicht mehr da war. Schließlich würde auch Wolkenjunges seine eigenen Wege finden, er würde nicht ewig das süße kleine Kätzchen werden. Er würde ebenfalls in Kämpfe ziehen müssen, und ob er zurückkommen würde war unklar…unklar wie meine ganze Zulunft. Ein langer Seufzer kam über meine Lippen, mehr nicht.
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Do Jun 13, 2013 11:28 am

Ich nickte Rosendorn zu, und berührte Winterhauch mit dem Schwanz damit sie aus ihrer Traumwelt wieder aufwachte. Als ich mich umdrehte um zum Lagerausgang zu gehen wendete ich mich wieder Rosendorn "wo lang sollte es nochmal gehen?" miaute ich und lächelte peinlich berührt. Hatten wir das überhaupt abgesprochen?
oder wurde uns das überhaupt gesagt? wir sind hier schon so lange geblieben das ich alles vergessen hatte.
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Do Jun 13, 2013 5:10 pm

[  Dass ich erwähnt habe, was Drachenpfote tut, ist erlaubt, denn während die Spielerin nicht da ist, darf ich jenen spielen. (:  ]

Rosendorn blickte zu Hagelpfote, welcher zu ihr getreten war.
Auch, wenn sie es nicht zugeben würde, so wusste sie selber nicht mehr wirklich, wo sie hin wollten.
Schuld war die Tatsache, dass sie sich so viel Zeit gelassen hatten, die sie - Rosendorn wiederhohlte sich nun schon - nicht unbedingt unendlich übrig hatte.
"Wir können uns auch einen neuen Ort aussuchen, wenn du willst.", meinte sie.
Drachenpfote, neben ihr stehend, zuckte mit den Ohren. Er wollte wohl seinem Baugefährten die Entscheidung überlassen, wohin sie gehen sollten.
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Do Jun 13, 2013 7:15 pm

Eine Weile saß Salbeiblüte schweigend neben mir, jeder ging seinen eigenen Gedanken nach. Eigentlich wollte ich aber nicht über meine jetzige Situation reden oder nachdenken, schließlich wollte ich die Gefühle, die damit im Zusammenhang standen, vergessen. Da war es nicht unbedingt fördernd, diese Sache als Gesprächsthema zwischen Salbeiblüte und mir zu wählen.
Als die weiße Kätzin neben mir schließlich antwortete, zuckte ich lediglich mit der Schwanzspitze, kommentierte es aber erst einmal nicht weiter. Stimmt, auch sie hatte ihren Gefährten und fast alle ihre Jungen verloren. Ob sie mich nun dadurch wirklich verstand, ließ ich mal dahingestellt sein. Schließlich wusste sie nicht, wie es war, wenn die Kätzin, die einem ein Leben lang alles bedeutet hatte, plötzlich nichts mehr für einen übrig hatte und sich die Beziehung als eine einzige große Lüge herausgestellt hatte. Nein, diese Sache konnte Salbeiblüte nicht verstehen. Niemand würde das jemals können, ich war alleine.  
Schließlich wandte ich jedoch meinen kalten Blick zu der weißen Kätzin und sah sie nachdenklich an. “Es ist nicht so, dass ich nun trauern würde. Nein, denn ich habe mir eins geschworen. Ich werde keine Gefühle mehr an mich heranlassen, denn dann kann ich ohne Angst, erneut jemanden zu verlieren, weiterleben. Wir sind auch stark ohne unsere Familie. Darüber solltest du auch mal nachdenken“, miaute ich ruhig. Ja, ich hatte einen Schwur geleistet. Alles, was ich noch fühlten wollte, war Wut und Ehrgeiz. Mehr brauchte ich nicht. Ich war wütend auf Phönixfeder, sie war eine Verräterin an ihrem Clan und dafür würde ich sie hassen. Und ich war entschlossen, mein Leben ohne Familie weiterzuführen, auf mich allein gestellt und vollkommen dem Clan ergeben.
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Do Jun 13, 2013 8:23 pm

Dass mein Schüler gegangen war, hatte ich hingenommen mit Gleichgültigkeit. Er war anscheinend zu Schwach um dem WindClan zu dienen. Das war eine natürliche Auslese, er müsste eben weggeschafft werden. Eigentlich hatte ich Potenizial in ihm gesehen, doch ich hatte mich wohl getäuscht.
Die Sonne schien warm auf meinen Pelz. Phönixfeder sprach immernoch mit ihrem Bruder, und ich konnte es kaum erwarten, sie endlich wieder bei moz zu spüren. Meinem kaltem Herzen einen Hauch Wärme zu verleihen. Meine Geliebte war der Sonnenstrahl, der meine Eiswelt durchbrach. Jede Sekunde mit ihr nahm mir den Schmerz vor dem versteinern. Vor der völligen Emotionslosigkeit.
Das letzte, was ich von meiner Liebe sah, war ihr wunderschöner Pelz verschwindend in den weiten unseres Territoriums.Ein letzter Anblick, und sie ging. Und mit ihr, mein Herz. Mit unruhigen goldenen Augen starrte ich ihr nach, beschloss abzuwarten und dann zu handeln. Doch sie kam nicht. Sie blieb verschwunden, und mit jeder Sekunde, die sie gern blieb, zerrüttete mein Inneres mehr. Die Wärme aus meinen Augen verschwand. Es gab nurnoch Finsternis. Sie würde nicht zurückkommenden. Egal, wer sie suchte.ich spürte es.
,,Was hast du ihr angetan?" meine Stimme hallte mächtiger als Donner über die Lichtung. Blind vor Verzweiflung rammten meine mächtigen Pfoten Falkenherz Körper und begruben sie. In meinem Gesicht spiegelte sich blanker Wahnsinn, Hass und unendliche Wut. Ich bohrte meine Krallen in sein Fell. ,,Du hast sie mir genommen!" schrie ich und verstärkte den Druck auf seine Kehle. Ich hatte keine Kontrolle mehr über mich. Es gab nurnoch Schwärze in mir.
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Do Jun 13, 2013 9:23 pm

Ehe Salbeiblüte auch nur im Ansatz antworten konnte, entdeckte ich einen grauen Pelz auf der anderen Seite der Lichtung. Sturmpelz starrte in die Richtung, in der Phönixfeder verschwunden war. Anscheinend realisierte nun auch er, was hier passiert war. Dieser arme Tropf. Hatte sich in eine treulose Kätzin verliebt, die ohne ein weiteres Wort gegangen war.
Als er jedoch regelrecht über die Lichtung brüllte und auf mich zugerannt kam, war das nicht unbedingt die Reaktion, die ich erwartet hatte. Für jemand anderen wäre das wohl verständlich gewesen, dass er so reagierte. Aber nicht mehr für mich. Ich verstand nicht mehr, warum er noch Gefühle für diese Kätzin hegte, die einfach alles hingeschmissen hatte. Und vor allem verstand ich nicht, warum er MIR die Schuld gab?!
Wortlos ließ ich mich von Sturmpelz begraben und sah ihm ausdruckslos in seine Augen, die so voller Emotionen waren, dass ich fast lachen musste. Er war wirklich ein verliebter Trottel. "Du weißt nicht einmal, was Phönixfeder und ich besprochen haben, aber gibst mir von vorne herein die Schuld. Du vertraust ihr blind und siehst mich als schuldigen", murmelte ich, ehe ich meine Muskeln anspannte und den massigen Kater schwungvoll von mir warf, sodass er neben mir im Dreck landete. Ich richtete mich zu meiner vollen Größe auf und sah auf den Kater, den ich einst als mein Vorbild gesehen hatte, aus dunkeln Augen an. "Dabei war sie es, die alles zerstört hat. Sie war niemals meine Schwester, sie ist eine Streunerin! Ihr ganzes Leben war eine Lüge! Du hast eine Lüge geliebt. Und diese Lüge sucht nun ihren eigenen Weg da draußen! Gib gefälligst unseren Eltern die Schuld, aber nicht mir!" Mit jedem Wort wurde ich lauter, bis ich ihn schließlich regelrecht anschrie. Wut ließ ich durchaus zu. Und die sollte dieser verlauste Flohsack ruhig spüren. Denn auch ich war von dieser einst so wundervollen Kätzin verlassen worden.
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Do Jun 13, 2013 9:48 pm

Out: jz fühl ich mich gemobbt o.o dass minze weg ist weiß offiziell noch keiner und Turmalinschatten hatte sturmpelz eben deswegen angesprochen!  T.T
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Do Jun 13, 2013 9:59 pm

Hass.

Der Hass wurde immer größer pulsierte in neuen Adern. Es gab für mch nur Hads, Kälte und Hass. Falkenherz schien sich beinahe darüber zu amüsieren, dass Phönixfeder, meine Geliebte, einfach verschwunden war. Seine Worte erreichten mich nicht, und dennoch ließen sie mch einen Moement innehalten. Er befreite sich aus meinem Griff und stieß mich von sich weg. Ich leistete keine Gegenwehr. ,,Ich sehe dich nicht als Schuldigen! Aber du hast mit ihr gesprochen, bevor sie uns verlassen hat!" knurrte ich voller Schmerz, den ich nicht zeigte, meine Miene war emotionslos. Ich wollte diese windige Made töten, zerreißen, umbringen! Mein Blut rauschte in den Ohren, lechzte nach dem seinen. Ich drohte mich wieder auf ihn zu stürzten, die Kontrolle zu verlieren...
Seine Worte erstickten die Bestie in mir. Schlagartig verschwand die Mordlust, der Wahnsinn. Ich starrte ihn nur aus leeren Augen an.
Du hast eine Lüge geliebt...
Eine Streunerin. Phönixfeder war gegangen um ihre wahre Familie zu suchen. Wir waren nichts mehr Wert. Ich sah Falkenherz an, der so anders wirkte. Verzweifelt, gebrochen, allein. Hatte ich mich da eben auf meinen ,,kleinen Bruder " gestürzt um ihn zu töten? Er selber war nurnoch ein Objekt aus Kälte und Wut, so wie ich. Auch er war von Llen verlassen und verraten worden. Ich vergaß, dass meine Liebe auch seine Schwester war. Ob nun genetisch oder nicht. Dem Traum, aus dem ich erwachte, folgte die Realität die nur aus Wut bestand und eisigen Feuer. Sie hatte die Katzen die sie liebten verlassen, ohne ein weiteres Wort. Sie hatte nie wirklich etwas für uns empfunden. Und ich hatte den Fehler begangen, mein Herz jemandem zu öffnen. Und nun verhilf ich meinen eigenen Fehler an einer anderen Katze. Ich starrte auf meine Pfoten, Pfoten die nur Zerstörung brachten. Ich entwickelte Hass und Anwiefetung gegen mich selbst. Ich war ein Monster, ein Tölpel, der sichern leben lang nichts gebracht hatte, und am Ende seine eigenen Grundsätze brach. Und dann stürzzte er in den Abgrund.
Nie hatte ich die anderen gesehen. Nie hatte ich Frostschweif gesehen, als ich so leichtfertig mit ihren Gefühlen umging. Nie hatte ich Falkenherz von Trauer zerstört gesehen. Es gab immer nur mich. Vielleicht konnte man mich als schwächlichen Idioten ansehen, aber ich konnte nicht mehr. Auch wenn ich es äußerlich nicht zeigte. Es gab keine Emotionen mehr.
,,Es tut mir leid." war das einzige was ich mit dunkler Stimme hervorbrachte. Wie sehr hatte ich Frostschweif geliebt, wie sehr Falkenherz als Bruder, und das alles hatte ich nun zerstört wegen einer Lüge. Eine Kätzinn die nur mit mir spielte. Jetzt wo sie weg war, mein Kopf wurde klar und mein Wille gebrochen, sah ich erst wie viel mir alles bedeutete, was ich achtlos weggeworfen hatte. Doch ich konnte nichts ändern. Ich konnte nur versuchen, ihren Hass zu schmälern. ,, Ich bin nichts weiter als ein Idiot..."

Out: Oh tut mir leid, können die beiden gleich darüber sprechen? Ich will jz nicht alles verändern!Wink
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Falkenherz

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Do Jun 13, 2013 10:17 pm

Ausdruckslos betrachtete ich Sturmpelz, während er mich ansah. In seinen Augen spiegelten sich vielerlei Emotionen, Wut, Hass, Trauer, Schmerz. Und ein Hauch von Wahnsinn. Er sah völlig wild aus dadurch, er schien fast schon nach meinem Blut zu lechzen. Wollte er mich töten, weil er glaubte, ich hätte Phönixfeder verjagt? Möglich. Der Grund war zwar vollkommen falsch - ich hatte dieser verlausten Kätzin nichts getan -, doch ich konnte mich mit diesem Gedanken abfinden. Sturmpelz hatte mir alles beigebracht, was ich wusste. Er war mein Vorbild gewesen. War es dann nicht eine Ehre, von ihm auch getötet zu werden?
Doch anscheinend würde es nicht so weit kommen, langsam verschwand dieser Wahnsinn aus seinen Zügen. Er schien wieder zu sich selbst zu kommen und langsam zu realisieren, was ich eigentlich gesagt hatte. Tja, tut ganz schön weh, diese Wahrheit, was?, lachte ich stumm und schüttelte nur wortlos den Kopf. Sturmpelz war vollkommen blind vor Liebe gewesen, dass er sogar mich, seinen einstigen Schüler, einfach so getötet hätte. Waren wir beide wirklich so tief gesunken, allein wegen ihr?
Auf seine stillen Worte hin seufzte ich leicht theatralisch und schnippte mit dem Schwanz. "Du warst blind vor Liebe, mehr nicht. Du siehst jetzt ebenso klar wie ich. Wenn wir ihr so wenig bedeutet haben, sollten auch wir ihr keine Träne nach weinen. Das hat sie nicht verdient. Also stell dich gerade hin und benimm dich nicht wie ein weinerliches Kitten!" Meine Stimme war hart, doch schwang auch etwas Verständnis darin mit. Schließlich bedeutete mir der graue Kater doch noch etwas, auch wenn ich das nicht zugeben würde. Wir waren Freunde und das konnte erst einmal so bleiben. Sofern er nicht zu einem seelischen Wrack mutierte.
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