Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 SchattenClan-Lager

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Di Sep 17, 2013 4:35 pm

Niedergeschlagen öffnete ich die Augen. Ich hatte viel geweint, so viel, dass ich glaubte, keine Flüssigkeit mehr in meinem Körper zu haben. Der Geruch Scheckensterns wurde bereits fahl, doch trotzdem erinnerte ich mich hier an die Anführerin, wie ich es sonst nirgends tat. Hier hatten wir uns das erste Mal getroffen. „Du hast eine wunderbare und einzigartige Gabe, Gewitterjunges“, hatte die gescheckte damals gesagt. „Gib gut auf dich Acht.“ Ja, das hatte ich getan, und das würde ich wieder tun. Die Kätzin mit Fell wie der Herbstwald und Augen, die grüner als Smaragde, aber heller als Moos waren, war nun bei den Sternen. Und roch ich nicht einen Hauch davon in der Luft? Überall? In mir? Trost umfing mich, als ich mich schließlich wieder erhob, mein Fell säuberte. Dieser Bau gehörte nun Dornenstern. Die dunkle Stimme des Katers ertönte, und es war nun kein Zweifel mehr, dass er der Anführer war. Auch wenn ich ihn nicht akzeptieren konnte. So trat ich aus seinem Bau, setzte mich an den Rand der Versammlung. Ich wollte nicht, dass er vor mir stand – ich wollte, dass meine Mentorin aus dem Dornentunnel trat und den Clan rief.
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Amaranthfeuer

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Di Sep 17, 2013 5:41 pm

[cf: Außengrenze]

Die feuerrote Schülerin mit den Augen aus Eis war ihrer Mentorin gefolgt und nun im Lager angekommen.
Die Stimmung war gedrückt, nachdem Wolfslied und die getigerte Kätzin die Leiche Feuerschnees ins Lager gebracht hatten.
Dort angekommen lief Wolfslied sofort los um nach jemandem zu suchen, dem sie von der Leiche erzählen konnte. Ihre Mentorin hatte also mehr oder weniger keine Zeit mehr für sie.
Das bedeutete...
Ich muss unbedingt Südpfote davon erzählen!
Der eisblaue Blick der jungen Schülerin durchforstete das Lager und tatsächlich, sie entdeckte ihre Freundin, die - zugegeben- ziemlich gelangweilt aussah.
Ehe Wolfslied womöglich nach ihr sehen konnte, flitzte die rotpelzige Schülerin zu ihrer beste Freundin und schnippte ihr mit dem Schweif und mit vor Aufregung glitzernden Augen gegen die Flanke.
"Hallo Südpfote. Du wirst es nicht glauben, aber wir haben eine Leiche gefunden. Okay, dass es Feuerschnee war, war wohl nicht besonders toll, aber ich habe Streuner gerochen und da war überall Blut. Aber Wolfslied hat mir verboten dem Geruch nachzugehen. Ich hätte diesem Flohsack den Pelz abgefetzt. Okay, eigentlich hat Wolfslied gesagt, dass sie lieber zuerst zurückgehen wollte. Aber ich wollte dieser Spur so gerne folgen."
Der Tod der Kriegerin ging der aufgeregten Schülerin nicht wirklich nahe, aber sie bemerkte, dass sie geredet hatte wie ein Wasserfall ohne Südpfote zu Wort kommen zu lassen. Deshalb atmete die Kätzin durch und fragte:
"Und wie spannend war dein Tag?"

[geht zu Südpfote und redet mit ihr]
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Südwind

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Di Sep 17, 2013 6:45 pm

Südpfote kaute gelangweilt den letzten Bissen der Eidechse, die sie sich aus dem Frischbeutehaufen ausgesucht hatte und schluckte ihn hinunter, während sie in der Sonne lag und immer noch ab und zu zum Lagerausgang schaute. Es war bereits viel Zeit vergangen, ohne das irgenwetwas nennenswertes passiert war, seit Dornenstern mit seiner Patrouille zum Vulkan aufgebrochen war und auch die Grenzpatrouille war noch nicht zurück.
So lange brauchte man doch nicht, um eine unbewegliche, starre, langweilige Grenze zu überprüfen!
Der Geruch von Wolfslied wehte der getigerten Schülerin mit einer warmen Blattgrünebrise um die Nase, als sie gerade aufstehen und zum Schülerbau trotten wollte und augenblicklich stellten sich ihre Ohren auf, während sie sich hastig umsah.
Tatsächlich schritt die hellpelzige Mentorin Amaranthpfotes gerade durch den Lagereingang auf die Lichtung, dicht gefolgt von der roten Schülerin selbst und ihrer Mutter Funkenflug.
Doch Südpfote hielt inne, als sie sah, wie Wolfslied einen weißen, langpelzigen und blutigen Leib hinter sich her schliff. Augenblicklich stieg ihr der Geruch von tiefdunklem Blut in die Nase und sie schüttelte sich angewidert, als sich ihr Nackenfell kribbelnd aufstellte.
Sie beobachtete mit moosgrünem Blick, wie die Kätzin die SchattenClankatze bis ins Zentrum der Lichtung trug und sie dann zu Boden gleiten ließ. Südpfote kannte die verletzte weiße Kätzin nicht sonderlich, doch tausend Fragen glitzerten in ihren Augen.
Etwas tippte sie in die Flanke und Südpfote wand sich mit einem heftigen Satz um, ehe sie erkannte, dass Amaranthpfote neben ihr stand und ihr aufgeregt von der Patrouille erzählte. Ein lautes Schnurren machte sich zur Begrüßung in ihrer Kehle breit, doch es erstarb bald, als die rote Jungkätzin ihr davon erzählte, wie sie die Kriegerin bereits tot an der Grenze gefunden hatten. Blut und Tod und ein Streuner-Mörder.
Heftiges Knurren drang über ihre Lippen, als sie nochmal zu der weißen, toten Kätzin hinüber sah und ihre Krallen fuhren sich leidenschaftlich aus.
"Oh ja, ich hätte die Spur verfolgt! Wie kann es ein Streuner wagen, ein SchattenClanleben auszulöschen?"
Auch Südpfote empfand nicht wirklich Trauer für die SchattenClankätzin, die sie ja nicht einmal mit Namen gekannt hatte, doch die Leidenschaft nach Gerechtigkeit kitzelte drängend in ihren Pfoten bei dem bloßen Gedanken an den Mord eines Clankameraden. Das war doch voll gegen das Kriegergesetz!
Schließlich sah sie Dornenfrost ins Lager zurückkommen, zusammen mit Salbeifeder und den Schülern. Nur, dass er nun nicht mehr Dornenfrost hieß. Er war jetzt Dornenstern und Südpfote hatte das Gefühl, sein Gang hatte etwas, was sie vorher nicht gesehehn hatte...
Es erinnerte sie an Scheckenstern. Ein Hauch von Weisheit und dem Wissen, etwas höherem zu dienen...
Seltsam, dass Scheckenstern nun fort war. Irgendwo zwischen den Sternen wandelnd. Wie das Leben als SternenClankatze wohl war?
Südpfote wurde aus ihren Überlegungen gerissen, als Amaranthpfote sie aufgeregt nach ihrem Tag fragte und ein überaus heißblütiges Grinsen glitzerte in ihren Smaragdaugen auf, ehe sie ihrer besten Freundin von der Jagd im kleinen Wäldchen erzählte. Von ihrer Aufgabe, in den Baumkronen zu jagen und dem unglaublichem Gefühl, von Ast zu Zweig und Zweig zu Ast zu sprangen, zu traben und zu laufen. Dass sie in ihrer Begeisterung nicht ein einziges Beutetier gefangen hatte, verschwieg sie lieber.
"Ich habe mich gefühlt, wie ein Fremder im Heim der Winde und der Vögel. Als könnte ich fliegen!", schloss die Tigerkätzin. "Wir müssen in den Bäumen unbedingt mal Katze und Maus spielen!"
Eine tiefe Stimme hallte über die Lichtung und als die Beiden sich umsahen, sahen sie Dornenstern auf dem Blutfelsen eine Versammlung einberufen. Sicher hatte er etwas zu der Leiche und dem Mörder-Streuner zu sagen. Südpfote warf ihrer flammenroten Freundin einen vielsagenden, verschwörerischen Blick zu, bevor sie sich dem Felsen näherte.

[bei Amaranthpfote, schließlich vor dem Blutfelsen]
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Dornenstern

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mi Sep 18, 2013 12:11 am

Langsam hatte der Clan sich versammelt und auch Feuerschnees Leiche entdeckt. Ich sammelte mich kurz, dann begann ich "Katzen des Schattenclans einen weiteren Tod zu beklagen. Feuerschnee traf an der Außengrenze auf einen   Streuenr und wurde getötet." berichtete ich mit undrückter Wut, durchaus auch auf die weiße Kriegerin...nicht das ihre Anwesenheit an UNSERER Grenze sie umbringen können sollte, dafür würde der Schuldige bitter bezahlen, wenn wir ihn erwischten!
"Es scheint nur ein einzelner Streuner gewesen zu sein, der den Geruch von Monster im Fell trug. Ich werde eine Patrouille loschicken, die den Mörder verfolgen soll, Feuerschnee hat ihren Mörder verletzt, so sollte er einigermaßen gut zu verfolgen sein." miaute ich und ließ diese Information erstmal wirken.
Noch ein Tod für den Clan zu verarbeiten und so jung...und so unnötig. Am liebsten wollte ich selbst losziehen, aber ich hatte hunger und war schrecklich müde nach allem...keine guten Vorraussetzungen, außerdem gehörte es sich wohl zu klären, ob es nicht irgendeinen guten Grund gab...aber selbst wenn die Weiße sich am Morgen mäusehirnig verhalten hatte, konnte ich mir nichts vorstellen, was einen Mord rechtfertigte.
Ich wartete einige Zeit, dann bedeutete ich der versammelten Menge mit einem Schnippen meines Schweifes zur Ruhe zu kommen. "Erstmal möchte ich mich aber um ein paar erfreuliche Dinge kümmern. Trotz seines Verlustes schrietet der Schattenclan vorran und ich bin stolz heute eine neue Kriegerin ernennen zu dürfen." miaute ich feierlich und schob alles zu dem Mord in meinen Hinterkopf und sprang vom Blutfels. "Buntpfote tritt vor." forderte ich die Schülerin auf, die jetzt das Ende ihrer Ausbildung erreicht hatte. Ich wartete kurz, bis die Gescheckte vortrat und sah dann zu ihrer Mentorin "Pilzschleier bist du davon überzeugt, dass dine Schülerin bereit ist eine Kriegerin zu werden?" fragte ich die Beige mit den braunen Abzeichen und sie bejahte. Ich nickte und wandte mit Buntpfote zu, einer Zeremonie nicht nur beizuwohnen, sondern sie durchzuführen war doch ganz anderes...ein seltsames Gefühl.
"Ich, Dornenstern, Anführer des Schattenclans rufe meine Kriegerahnen an und bitte sie, auf diese Schülerin herabzublicken. Sie hat hart trainiert, um euren edlen Gesetzen gehorchen zu können, und ich empfehle sie euch nun als Kriegerin. Buntpfote versprichst du, das Gesetz der Krieger einzuhalten und den Clan zu beschützen und zu verteidigen, selbst mit deinem Leben?" fragte ich die Schülerin 'Ich verspreche es.' versprach sie und ich legte meine Schnauze auf ihren Kopf "Dann gebe ich dir, mit der Kraft des SternenClans, deinen Kriegernamen. Buntpfote, von diesem Augenblick an wirst du Buntherz heißen. Der SternenClan ehrt deine Aufrichtigkeit  und deine Treue und wir heißen dich als vollwertige Kriegerin im Schattenclan willkommen." Buntherz leckte traditionell über meine Schulter, dann trat ich zurück, um die neue kriegerin des Schattenclkans betrachten zu können und ließ dem Clan Zeit, die junge Kätzin bei ihrem neuen namen zu begrüßen.
Nach einiger Zeit erhob ich wieder meine Stimme "Wir haben auch zwei Jungen in der Kinderstube, die bereit sind ihre Ausbildung anzutreten. Libellenjunges und Eichenjunges tretet bitte vor." miaute ich und die beiden jungen Katzen traten aus der Katzenmenge. Der weißen Kätzin wandte ich mich als erstes zu.
"Libellenjunges du bist nun sechs Monde alt und es ist an der Zeit um mit deiner Ausbildung zu beginnen. Von diesem Tag an, bis sie sich ihren Kriegernamen verdient hat, soll diese Schülerin Libellepfote heißen. Ich bitte die Ahnen über diese Schülerin zu wachen bis sie in ihren Pfoten die Kraft und den Mut eines Kriegers findet." miaute ich und suchte in der Katzenmenge einen braun-getigerten Pelz. "Bernsteinblut du hast mehrfach bewiesen dass du stark und mutig bist. Du wirst der Mentor von Libellepfote sein und ich bin davon überzeugt dass du dein Wissen an sie weiter geben wirst."
Nachdem Schüler und Mentor sich begrüßt hatten, machte ich mit dem Bruder weiter.
"Auch du Eichenjunges bist nun sechs Monde alt und es ist an der Zeit um mit deiner Ausbildung zu beginnen. Von diesem Tag an, bis er sich seinen Kriegernamen verdient hat, soll dieser Schüler Eichenpfote heißen. Ich bitte unsere Ahnen über diesen Schüler zu wachen bis sie in ihren Pfoten die Kraft und den Mut eines Kriegers findet." miaute ich wieder und schaute auch diesmal nach einem bräunlichen Tigerpelz.
Ich wusste das die Kriegerin gut ausgebildet war, was ihre Jagd- und Kampftechniken anging, aber sie hatte sich ganz und gar nicht als gute kriegerin gezeigt. Auch wenn es wohl seit sie Junge hatte besser geworden war udn ihre letzte Schülerin war keine schlechte Kriegerin geworden, daher war ich gewillt, ihr hiermit eine Chance zu geben, sich zu beweisen.
"Funkenflug, ich denke du bist bereit einen weiteren Schüler auszubilden, gib dein Wissen und deine Fähigkeiten an Eichenpfote weiter." maiute ich und wartete das Mentorin und Schülerin ihre Nasen berührten.
Kurz wartete ich bis wieder Ruhe einkehrte "Wir haben auch zwei Schüler, die einen neuen Mentor benötigen Schattenpfote und Gewitterpfote tretet vor." miaute ich und kam zu den letzten Ernennungen für heute.
"Gewitterpfote Scheckenstern hat dich dich bisher gut ausgebildet, aber deine Ausbildung ist noch nicht beendet." ich schaute zu einer grauen Kätzin, die mit der trauernden sicher gut ungehen konnte "Schneeflocke, du wirst Gewitterpfotes neue Mentorin, ich vertraue darauf, dass du ihre Ausbildung erfolgreich beendest." verkündete ich und wartete, das Schülerin und mentorin sich zusammenfanden. "Schattenpfote, auch du brauchst einen neuen Mentor, nachdem Feuerschnee jetzt bei unseren Ahnen weilt. Buntherz du bist selbst erst gerade kriegerin geworden, aber ich sehe die Qualitäten einer guten Mentorin in dir und vertraue dir Schattenpfotes Ausbildung an." erklärte ich und nachdem auch diese beiden sich begrüßt hatten, waren die Ernennungszeremonien damit beendet. Ich sprang wieder auf den Blutfels udn schaute von oben herab.
"Damit kommen wir wieder zu den weniger schönen Dingen..." begann ich "Als erstes möchte ich eine Patrouille, die noch die Windclangrenze überprüft, Tintenschweif du wirst das übernehmen, Buntherz und eure beiden Schüler werden dich begleiten. Ich möchte auch eine Gruppe aussenden, die nach dem Mörder von Feuerschnee sucht. Ich möchte das der- oder diejenige ins Lager gebracht wird, wenn möglich." erklärte ich gepresst. Ich war mir ziemlich sicher, das ich der Katze am liebsten das Fell abreißen würde, aber Zurückhaltung war angeracht, erst musste geklärt werden, was genau überhaupt passiert war. "Mondsänger, du wirst die Patrouille anführen, Wolfslied, Otterkralle und Schneeflocke werden dich begleiten, die Schüler können euch begleiten." bestimmte ich "Ich möchte betonen, das ihr euch nicht in unnötige Kämpfe stürzt, egal worauf ihr trefft, eure Aufgabe ist es den Angreifer zu finden und zurück ins Lager zu bringen. " betonte ich nocheinmal, unnötig verletzte Krieger und Schüler, weit entfernt von unserer Heilerin konnte ich wirklich nicht gebrauchen. Der Mörder war natürlich eine andere Sache, wenn er nicht freiwillig mitkam...
"Der Rest des Clans ist frei zu entscheiden, was er macht, Training oder ein wenig Beute sind sicher nicht verkehrt. Bevor alle aber losziehen, steht noch Scheckensterns Beerdigung an, Merkurnebel hat die Leitung." miaute ich und beendet die Versammlung. Scheckenstern würde jetzt endgültig gehen, zumindest für den Clan...ich hatte sie bereits im Sternenclan getroffen und es war seltsam ihre Leiche jetzt zu sehen. Die Gescheclkte mit den Sternen im pelz hatte so frisch ausgehe, voller Energie.
Wieder vom Blutfels runter hielt ich kurz bei Mondsänger "Wenn du noch fragen hast, wende dich an mich, ich werde mich allerdings bald hinlegen und Schlaf nacholen. Wolfslied und Amaranthpfote sollten den Geruch des Angreifers am frischesten kennen und wissen, wo die Spur an der Grneze zu finden ist." erklärte ich meinem Stellvertreter "Wenn ihr nicht weiterkommt oder auf zu große Probleme stoßt kommt ihr wieder zurück, der Clan braucht seine Krieger dringender als den Mörder." miaute ich nocheinmal mit Nachdruck. Die Beute lief gut, aber das musste nichts heißen, vorallem, wenn es mehr Ärger an der Grenze gab...
Mit einem Nicken verabscheidete ich mich von Mondsänger und trabte zu Amethystjunges herüber. "Wie versprochen bin ich heile zurück meine Kleine." schnurrte ich und linste zu Sturmblüte, ließ meine Augen aber größtenteils auf meiner Tochter.

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Zusammenfassung

Buntpfote -> Buntherz

Libellenjunges -> Libellenpfote ->Bernsteinblut
Eichenjunges -> Eichenpfote -> Funkenflug

Gewitterpfote -> Schneeflocke
Schattenpfote -> Buntherz

Grenzpatrouille zur Windclangrenze und zur Außengrenze: Tintenschweif, Bunherz + ihre Schüler

Patrouille zur Suche nach Hagelpelz: Mondsänger, Wolfslied, Schneeflocke, Otterkralle + ihre Schüler
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mi Sep 18, 2013 2:47 pm

<----- Finsterfelsplateau

Träge kam ich an, ich hatte kaum noch genug Zeit, Dornenfrost zuzuhören. Dann brachen sie auf, Flüsterpfote sollte sie begleiten. Hm. Dornenfrost wird auf jeden Fall ein guter Anführer, so viel ist sicher. Aber ob das reichen wird? Der DonnerClan wird sich bestimmt rächen wollen, und die Streuner werden auch immer schlimmer. Wutentbrannt schaute ich auf die Traube von Katzen, die sich um Feuerschnee versammelt hatten.
Seufzend schnappte ich mir eine Maus vom Frischbeutehaufen. Blöd nur, dass die Streuner alle auf eigene Faust leben, da müssen wir jedem einzelnen zeigen, woran sie sind. Gedankenversunken knabberte ich ein wenig an der Frischbeute, bevor ich auf den Kriegerbau zustapfte. Schließlich ließ ich mich vor dem Bau fallen und streckte meine schmerzenden Muskeln. Wenn es jetzt etwas gibt, das dem Clan helfen kann, dann ein starker Anführer.
Ich lag schon einige Zeit in der Sonne, als ich eine Bewegung am Rande des Lager wahrnahm. Sie haben es geschafft, hoffe ich. Zumindest sehen sie nicht besonders niedergeschlagen aus. Erwartungsfroh hörte ich der Versammlung zu, und tatsächlich: Ab jetzt mussten wir Dornenstern sagen.
Ich war beinahe enttäuscht, den Streuner nicht mit jagen zu dürfen, aber es interessierte mich auch, wie sich Schattenpfote und Buntherz machen würden. Aber zuerst würde es wohl die Beerdigung geben. Ernst und feierlich reihte ich mich zu den anderen Kriegern ein, um ein allerletztes mal Abschied von Scheckenstern zu nehmen. Sie hat uns lange geführt, doch nun ist die nächste Generation an der Reihe, bis Flüsterpfote irgendwann von mir abschied nehmen wird.
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mi Sep 18, 2013 7:01 pm

Eichenjunges sah den beiden Kitten zu, wie sie weiter über den Boden rollten und sich gegenseitig anfauchten und schnurrten. Die Unbeschwertheit von Kohlenjunges und Drosseljunges gefiel dem Getigerten durchaus, schließlich hatte er auch einmal so herumgetollt. Südpfote war eine wirklich gute Gegnerin gewesen, aber da sie jetzt Schülerin war, hatte sie natürlich keine Zeit mehr für so etwas. So blieb Eichenjunges alleine zurück, Libellenjunges hatte sich immer noch nicht blicken lassen.
Als dann Dornenstern zu einer Versammlung rief, erhob sich der Getigerte und folgte den anderen Katzen. Er konnte sich schon denken, dass es nun Zeit wurde für ihn selbst, zum Schüler ernannt zu werden. Schließlich war er jetzt sechs Monde alt.
Die ersten Worte des Anführers interessierten Eichenjunges eher weniger, langsam gewöhnte er sich daran, dass irgendwelche Katzen starben. Die meisten kannte er eh so gut wie gar nicht. So auch bei Feuerschnee.
Viel wichtiger war dann seine eigene Schülerzeremonie, denn er wurde gemeinsam mit Libellenjunges als erstes nach vorne gerufen. Mit hoch erhobenem Kopf trat er nach vorne und nahm mit freudig prickelndem Fell seinen Schülernamen entgegen und sah dann mit neugierigen Augen zu seiner Mentorin. Funkenflug kannte er schon etwas besser, sie hatte auch eine zeitlang in der Kinderstube gelebt. Traditionell berührte er ihre Nase und ließ den Blick nicht mehr von ihr gleiten.
Endlich war die Versammlung vorbei und Eichenpfote sah Funkenflug aufgeregt an. "Und? Wo fangen wir an?", fragte er neugierig und wedelte mit dem Schwanz.
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mi Sep 18, 2013 7:48 pm

Eher teilnahmslos ließ ich den ersten Teil der Versammlung über mich ergehen. Feuerschnees Tod ging mir nicht sonderlich nahe, ich hatte die weiße schließlich nicht einmal gekannt. Klar hatte ich sie gesehen, doch war sie mir herzlich egal. Nur dass ein Streuner eine SchattenClan Katze getötet hatte, verstimmte mich noch etwas mehr. Ebenso waren mir Libellenjunges und Eichenjunges, nun Libellenpfote und Eichenpfote ziemlich egal, sie interessierten mich nicht. Schließlich kam Dornenstern auf den Punkt – er würde mir einen neuen Mentor zuteilen. Dabei wollte ich keinen. So war es auch wenig verwunderlich, dass ich die graue mit keinem Nasenstupser begrüßte wie sonst, sondern ihr nur mit kühler Miene zunickte und sie beobachtete. Die Graue würde es nicht leicht mit ihr haben – ich kannte sie zwar wenig, doch kannte ich sie gut genug um zu wissen, dass sie Scheckenstern nie ersetzen könnte. Scheckenstern war stark gewesen, mutig und unglaublich klug. Diese Katze sah eher aus als würde sie einem Fuchs Gute Nacht sagen, so freundlich tat sie. Kurzum:
Ich konnte sie nicht ausstehen.
So trottete ich danach zurück zu meinem Platz und wartete lustlos darauf, dass sie sich zu mir gesellen würde.

[Mentorenzuteilung; Rand des Lagers]
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Amaranthfeuer

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Do Sep 19, 2013 2:11 pm

Mit leuchtenden Auge lauschte Amaranthpfote ihrer besten Freundin in ihren Ausführungen und konnte sich richtig gut vorstellen, wie es für die Tigerkätzin gwesen sein musste hoch oben in den Kronen der bäume zu klettern.
Sie selbst wollte auch klettern lernen! Hffentlich würde ihr Wolfslied das auch zeigen. Irgendwann...
Die Stimme des Anführers unterbrach die beiden Kätzinnen, die von Kindesbeinen an die besten Freundinnen waren und zusammen gingen sie zu der Versammlung.
Ihre Mentorin Wolfslied saß in der vorderen Reihe, direkt vor dem schneeweißen rot gesprenkelten Körper Feuerschnees.
Amaranthpfote trabte zu ihr und setzt sich in ihre Nähe. Immerhin hatte sie die Spur des Flohpelzes gefunden und darauf war sie stolz. Südpfote setzte sich neben ihren Mentor Otterkralle, aber die beiden Kätzinnen sahen sich lächelnd an. Das Spiel, das Südpfote beschrieben hatte wollte die junge Feuerkätzin unbedingt ausprobieren. Irgendwann...Wenn Wolfslied und Otterkralle nicht hinsahen...oder so.
Ihre Aufmerksamkeit richtete sich auf Dornenstern, der Wolfslied ziemlich ähnlich sah. Zwar nicht vom Fell...aber die Augen?
Hmm...vielelicht würde Amaranthpfote ihre Mentorin mal nach ihrer Familie fragen, wenn diese nicht wieder damit beschäftigt war ihre Ausbildung so hart und gnadenlos wie möglich zu gestalten.
Was der Anführer erzählte klang in ihren Ohren nach leeren Worten. Es wurden Shcüler ernannt. Und wie man es von ihr erwartete, rief sie deren Namen mit im Chor. Doch dann ging es endlich zur Sache. Eine Patrouille wurde aufgestellt und sie war dabei!
Vor Freude sprang die Rote auf und rannte zu ihrer besten Freundin, die ebenfalls mitkommen durfte.
Gewitterpfote durfte zwar auch mit, aber die sah aus, als hätte sie eben auf eine saure Beere gebissen. Augen rollend stuppste sie Südpfote an.
"Das wird ein Spaß. ich zeige dir wo ich die Spr gefunden habe ja? Und dann stürzen wir uns auf den Flohpelz, der Feuerschnee getötet hat. Ich weiß das wir eide zusammen so stark sind, dass wir ihn auch töten können. Okay, vielelicht nicht töten, aber den machen wir platt, oder Südpfote?"
Und freudig mit dem Schweif wedelnd sprang sie anschließend zu ihrer Mentorin und der sich zusammenrottenden Patrouille.

[Hört zu, geht zu Südpfote, geht zur Patrouille]
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Mondsänger

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Do Sep 19, 2013 2:37 pm

Als endlich der vertraute Pelz Wolfslieds im Eingang des Schattenclanlagers auftauchte, erstarrte der silberne Krieger.
Wolfslied war nicht allein gekommen. Bei ihr waren nicht nur ihre Schülerin Amaranthpfote und die Kriegerin Funkenflug, nein, die beiden Kriegerinnen trugen einen shclaffen weißen Körper in die Nähe der Lagermitte.
Dort legten sie ihn ab und Wolfslied sah sich um.
An seinem Platz sitzend hatte der Gefleckte Kater alles im Blick. Auch seinen Schüler Orchideenpfote. Dieser kam gerade grimmig dreinblickend auf ihn zu und bat um Training.
Nun, Training schadete nie, aber seine Aufgabe war es das Lager zu bewachen, während Dornenfrost, der als Dornenstern zurückkehren würde beim Mondstein weilte.
Der Kater antwortete seinem Schüler wahrheitsgemäß: "Warte noch eine Weile. Gerade ist es meine Aufgabe das Lager zu bewachen. Aber sobald Dornenstern zurückkehrt, werde ich mit dir trainieren gehen. Vielleicht möchtest du in der Zeit etwas essen oder ein wenig Schlaf nachholen? Ich werde dir Bescheid sagen."
Der Kater wandte sich ab und richtete seine Aufmerksamkeit wieder auf Wolfslied und die Leiche Feuerschnees.
Kurz striff ihr purpurner Blick den seinen, aber ehe Mondsänger zu ihr gehen und sie fragen konnte, was geschehen war, da stürmte auch Dornenstern bereits das Lager. Er schritt auf seine Tochter zu und erfasste innerhalb kürzester Zeit die Lage.
Mondsänger indes stellte sich neben Wolfslied und hörte ihren Ausführungen gespannt zu.
Als sie auf den Mord an Feuerschnee zu sprechen kam, fuhren die Krallen des Getupfte naus.
Wer wagte es, seine dreckigen Krallen gegen einen Krieger seines Clans zu erheben?
Vergssen war die Freude und das Erstaunen, dass er noch vor kurzer Zeit empfunden hatte, weil er nun der zweite Anführer des Clans war. Stattdessen war seine Wut geschürt und er vespürte den Wunsch sich in den flohversuchten Pelz irgendeines dreckigen Streuners zu verbeißen.
Aber die Stimme Dornensterns ließ ihn aufhorchen. Der Tigerkater hatte zu einer Versammlung gerufen und Mondsänger setzte sich das erste Mal auf seinen angestammten Platz des zweiten Anführers. Seinen Clan von hier zu betrachten war ein ganz anderes Gefühl, als unter ihnen zu stehen und dennoch erzeuge es Demut in dem silbernen Kater.
Dort oben auf dem Blutfelsen hatte vor kurzem noch Scheckenstern gestanden. Was hätte er gegeben an Dornenfrosts Stelledort unter ihr zu sitzen. Und jetzt war sie weg.
Der Krieger streckte sein Kinn stolz in die Höhe und lauschte den Ernennungen und der Verteilung der Patrouillen.
Er selbst würde eine Patrouille zur Verfolgung des Streuners anführen. Auf friedlicher Ebene natürlich - oder leider?
Nach der Versammlung trabte Mondsänger zu Wolfslied und begrüßte sie freundlich mit einem Lächeln. Sie und ihre Schülerin wussten am besten wo es langging.
"Ich möchte so wenig Zeit wie möglich verlieren, würdet ihr vorgehen? Orchideenpfote und ich werden euch gemeinsam mit Otterkralle, Schneeflocke und ihren Schülern hinterherlaufen."

[Antwortet Orchideenpfote, bemerkt Wolfslied, hört ihr zu, hört der Versammlung zu, spricht Wolfslied an]

Out: Sorry - das kommt davon wenn man versucht alles schnell schnell abzufertigen ._. Hab ein bisschen was anderes im Kopf gerade - ich hoffe es passt jetzt so >.<


Zuletzt von Mondsänger am Do Sep 19, 2013 4:06 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Do Sep 19, 2013 2:55 pm

OUT: Orchideenpfote hatte Mondsänger angesprochen, ob sie zusammen trainieren gehen könnten ;-)
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Do Sep 19, 2013 4:33 pm

Ich hörte der Versammlung schweigsam zu, ich hatte die weiße nicht sonderlich gekannt, trotzdem fand ich es schlimm das ein Streuner sie getötet hatte. Ich schwieg während dem Rest der Versammlung und fand es ziemlich gut das es neue Schüler gab, doch wusste ich nicht was ich sagen sollte als Dornenstern meinte, das ich, ich Schneeflocke, die ehemalige Schülerin von Scheckenstern trainieren konnte.Jedoch merkte ich schnell das Gewitterpfote mich anscheinend nicht sonderlich mochte. Ich verstand sie, immerhin war Scheckenstern ihre ehemalige Mentorin gewesen und sie haben sie mehr als gut verstanden. Da war es klar das jemand wie ich, sogar schon von meinem Charakter aus, Scheckenstern niemals ähneln konnte. Scheckenstern war stärker als ich und ebenso auch eine bessere Mentorin als ich, dass wusste ich. Da ich selbst noch keinen Schüler hatte. Ich sah das Gewitterpfote mir nur zunickte und so tat ich es ihr gleich. Danach gesellte sie sich zu der Patrouille und ich folgte ihr kurz darauf. Ich wusste schon jetzt das es nicht einfach war das sie mich als ihre neue Mentorin akzeptierte, ich setzte mich neben Gewitterpfote und wartete mit einem etwas überlegenden Ausdruck in den Augen, darauf das die Patrouille losmarschierte. Ich würde versuchen mit Gewitterpfote auf dem Weg ein Gespräch zu beginnen, das nahm ich mir vor und wartete.

[Hört der Versammlung zu|geht zu Gewitterpfote|geht zu der Patouille]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Do Sep 19, 2013 8:16 pm

Träge lag ich im Ältestenbau, als von der Lichtung her erneut ein Jaulen ertönte.
Dornenstern, wie er jetzt hieß, hatte eine Versammlung einberufen, und ich stand langsam auf, sodass ich gerade in dem Moment auf die Lichtung kam, als Schneeflocke ein Schüler zugeteilt wurde. Gewitterpfote, die durch Scheckenstern's Tod ihre Mentorin verloren hatte, wurde die Schülerin der weißen Kätzin. Das der kleinen Schneeflocke ein Schützling anvertraut wurde, freute mich, sodass ich nach der Versammlung zu der jungen Kriegerin trabte und sie schnurrend begrüßte: "Meine Glückwünsche, und viel Spaß mit dem kleinen Nervenbündel", miaute ich freundlich, dann sah ich zu den anderen Kriegern und fand meinen üblichen Groll wieder. Da ich aber nicht den ganzen Tag deprimiert in meinem Bau liegen wollte, und es sonst eh nichts zu tun gab, beschloss ich, der Kinderstube einen Besuch abzustatten. Vorsichtig steckte ich meinen Kopf in den von Wärme und Behaglichkeit erfüllten Bau und nickte Sturmblüte zu. Die Königin war zwar nicht meine Lieblingskatze, jedoch akzeptierte ich sie eben, da sie die kleinen Fellbündel großzog, die hier herumwuselten. "Guten Tag, Sturmblüte. Darf der alte Farnsprenkel mal vorbeischauen? Im Ältestenbau habe ich schließlich ewig kein Junges mehr gesehen" Mit einem fast vorwurfsvollen Blick sah ich an der grauen Kätzin vorbei auf die süßen kleinen Dinger, die hinter ihr spielten. Sie erinnerten mich so sehr an Blattsprenkel, aber diesen Gedanken ignorierte ich jetzt einfach.
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Fr Sep 20, 2013 12:03 am

Während die Tigerkätzin selbst neben Otterkralle saß und Amarathpfote neben der hellpelzigen Kätzin mit den violetten Augen, erzählte der neue Anführer des SchattenClans nichts wirklich spannendes. Der ganze Kram, von der Leiche und dem Streuner... das wusste Südpfote ja alles schon. Umso häufiger überbrückten die beiden Schülerinnen die Langeweile mit Rüberschauen und verschwörerisch lächeln. Immerhin war die rote Kätzin vor Ort gewesen und hatte ihre Freundin bereits in ihr Geheimnis eingeweiht. Für Südpfote machte dies die Beiden zu so etwas wie Komplizen und der Gedanke war geradezu aufregend!
Als Dornenstern aber das Thema wechselte wurde sie wieder hellhörig und blickte mit moosgrünen Augen nach vorn, wo sich gerade eine gescheckte Kätzin namens Buntpfote herhob. Südpfote kannte sie nicht gut und an diesem Tag wurde sie eigentlich das erste Mal wirklich aufmerksam auf sie. Bisher hatte sie nur gewusst, dass die Kätzin mit dem dreifarbigen Pelz eine ältere Schülerin war, denn sie schlief mit Südpfote, Amaranthpfote und den anderen im selben Bau.
Aufmerksam lauschte sie der Kriegerernennungszeremonie, obgleich es nicht die erste war, die sie erlebte, so schien eine solche ihr nun viel näher und deshalb ungemein interessanter.
Buntpfote wirklich stolz, mit ihrem durchaus kräftigen Körper und dem glänzenden Fell und beinahe war Südpfote auf peinlich berührte Art neidisch auf die Ältere. Ebenso wie Amaranthpfote stimmte sie in das feierliche Jaulen ein und und rief den Namen der nunmehr Kriegerin.
"Buntherz! Buntherz!"
Als nächstes erhielten Eichenjunges und Libellenjunges Mentoren und wurden zu Schülern ernannt, wobei Südpfote belustigt feststellte, dass der penible Kater ihre Mutter als Mentorin erhielt. Libellenpfote sah neben dem stattlichen Bernsteinblut allerdings so klein und zerbrechlich aus - war sie wirklich schon alt genug, um als Schülerin zu trainerieren?
Trotzdem freute Südpfote sich ungemein für ihre zärtliche, hellpelzige Freundin und rief inbrünstig ihren neuen Namen, ein bisschen öfter als den Eichenpfotes, wenn auch nur unterbewusst.
Auch Gewitterpfote, die bis zu diesem Tage noch von der ehemaligen Anführerin trainiert worden war und der schwarze Kater Schattenpfote erhielten neue Mentoren, aber das fand die Jungkätzin nicht wirklich interessant, weshalb sie nur noch mit einem Ohr hinhörte und beinahe überhörte, dass Amaranthpfote und sie zur Patrouille eingeteilt waren, die der Spur des Mörder-Einzelläufers folgen sollten.
Ein Jaulen war von Amaranthpfote zu hören als sie ihren schlanken, roten Körper in die Luft stemmte und kurz darauf Südpfote bestürmte. Aber sie ließ es sich nicht nehmen, ebenfalls aufzuspringen und ihre beste Freundin umzuwerfen, während sie leidenschaftlich knurrte:" Den machen wir sowas von platt! Jeder soll seine gerechte Strafe erhalten, der sich mit dem SchattenClan anlegt!" Lachend stieg sie wieder von ihr herunter, bevor sie sich mit aufgestellten Ohren umsah. Gewitterpfote und Orchideenpfote sollten ebenfalls mitkommen, doch Gewitterpfote wirkte immer noch recht abweisend und mit dem schwarzen, schweigsamen Jungkater hatte die Tigerkätzin noch nicht viel zutun gehabt.
Am Rand der Lagerlichtung, im Schein der rötlichen Felsen, sammelten sich bereits der getupfte zweite Anführer mit seinen stechend blauen Augen, ihre Mentoren sowie die schlanke, graue Kätzin Schneeflocke, die die neue Mentorin von Gewitterpfote war.
Als Mondsänger sich direkt an Wolfslied und ihre Schülerin wandte und um die Führung zur Grenze bat, schubste Südpfote ihre Freundin neckend aber mit koketter Anerkennung in den Augen.

[wohnt der Versammlung bei, spricht mit Amaranthpfote, gesellt sich zur Patrouille]
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Merkurnebel

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Fr Sep 20, 2013 10:11 am

Die ganze Zeit über hatte der betagte Krieger vor dem Anführerbau gesessen und hatte das Treiben im Lager beobachtet. Für ihn war es eine Frage der Ehre als Krieger, der er unumstreitbar trotz seines Alters immer noch war- auf die sterbliche Hülle Scheckensterns Acht zu geben.
Von Zeit zu Zeit war immer mal wieder ein Krieger gekommen und hatte sich verabschiedet. Hatte das Fell der Gescheckten mit Tränen genässt oder hatte einfach schweigend bei ihr geweilt. So auch er in der einen oder anderen ruhigen Minute. Er hatte seinen getigerten Körper neben ihr postiert und hatte schweigend auf sie hinab gesehen. Worte waren sinnlos, Scheckensterns Seele weilte im Sternenvlies. Aber es fühlte sich gut und richtig an hier zu sein.
So wartete der Älteste also vor dem ehemaligen Bau Scheckensterns und beobachtete das Lager.
Da war Mondsänger, der sich niederließ – stets seinen Clan im Blick. Ganz wie es von einem Stellvertreter erwartet wurde. Er unterhielt sich mit seinem Schüler. Da waren spielende Jungen. Es musste sich um den Wurf von Sturmblüte und Dornenfrost handeln, der vor knapp 3 Monden geboren wurde.
Der stolze Vater war längst aufgebrochen um seine 9 Leben zu erhalten. Merkurnebel schalte sich ein Mäusehirn. Er hätte seinen Anführer bitten sollen, Gewittersturm im Sternenclan einen Gruß zu hinterlassen. Auf der anderen Seite wusste er, er musste seiner geliebten Gewittersturm nicht zeigen, dass er an sie dachte, sie wusste es auch so.
Wärme erfüllte sein Herz, als er an die schöne graue Kätzin mit den sturmgrauen Augen dachte. Das Ergebnis ihrer Liebe lief noch heute durch das Lager.
Als plötzlich Unruhe in das Lager kam, erhob sich Merkurnebel um besser beobachten zu können, was geschehen war. Da sah er auch schon die Kriegerin Wolfslied, die mit ihrer feuerroten Schülerin und der schönen Tigerkätzin Funkenflug das Lager betraten. Bei sich trugen sie einen weißen schlaffen Körper, der sich bei genauerem Hinsehen als die Kriegerin Feuerschnee erwies.
Warum? Gewittersturm? Warum musstet ihr noch eine unserer treuen Seelen zu euch nehmen? Sag, wird es euch zu einsam in den ewigen Gefilden des Sternenvlieses?
Traurig den Kopf schüttelnd kletterte der betagte Kater hinab zu der sich bildenden Katzentraube und als endlich er dran war, steckte er seine Nase in das blutverschmierte weiße Fell.
Leise flüsterte er in den Pelz der Weißen:
“Dem Sternenclan zum Gruße Feuerschnee. Dein Tod mag nicht gerechtfertigt sein, aber alles hat seinen Sinn. Du wirst nun ein besseres Leben haben. Du wirst bei deiner Familie sein und in all unseren Herzen. Grüß die anderen von mir…“
Merkurnebel erhob sich und wandte sein Gesicht dem Lager zu. Auch wenn er mittlerweile ein äußerst stolzes Alter erreicht hatte, funktionierten seine Ohren noch außergewöhnlich gut. Sein Blick trübte sich ein wenig, aber auf sein Gehör konnte man sich noch immer verlassen. Pfotengetrappel näherte sich dem Lager und der cremefarbene Kater bemerkte Dornenfrost, der jetzt Dornenstern hieß, der das Lager betrat und schnurgerade auf seine Tochter zusteuerte. Die Aura eines Würdenträgers umgab den massigen Tigerkater, daher nahm Merkurnebel an, dass der Sternenclan ihm seine Leben gegeben hatte und der Sternenclan nun eine neue Ära betrat.
Wie nicht anders zu erwarten berief der Anführer eine Versammlung ein, der Merkurnebel ebenfalls beiwohnte.
Er lauschte der Beschreibung der Vorkommnisse und spürte die patriotische Wut in ihm aufkeimen. Er hoffte inständig, dass die aufgestellte Patrouille den Schuldigen zu fassen bekommen würde. Auch wenn er selbst nun bei den Ältesten weilte und nicht mehr kämpfen musste – er hatte immerhin über 100 Monde dem Clan gedient und die ein oder andere Narbe davon getragen – so verspürte er dennoch den Durst nach Vergeltung und Gerechtigkeit.
Doch Merkurnebel vertraute den Katern und Kätzinnen, die Dornenstern zur Verfolgen des Streuners eingeteilt hatte. Freude dagegen bereitete ihm der Gedanke an die Ernennungen, die Dornenstern vollführte. Buntpfote, die durchaus hübsche aber sehr burschikose Kätzin hatte sich ihre Ernennung redlich verdient. Als Merkurnebel noch Krieger war, hatte er des Öfteren die Möglichkeit Buntpfote beim Training zu beobachten und ihr Ehrgeiz und ihre Fähigkeiten im Kampf waren äußerst beachtlich. Und so rief Merkurnebel laut im Chor: “Buntherz Buntherz“ und weil aller guten Dinge drei sind, rief er auch ein drittes Mal noch ihren Namen. Stolz erfüllte den Kater, als er seinen Clan so florieren sah. Scheckensterns Tod hatte all die tapferen Katzen des Schattenclans hart getroffen. Und dennoch begannen sie damit zu leben. Ein neuer Anführer führte sein Regime vom Blutfelsen aus, Jungen spielten, Älteste genossen ihren Ruhestand, Krieger machten ihre Aufgaben. Was gab es schöneres?
Es gab tatsächlich noch Schöneres. Zwei Jungen, Eichenjunges und Libellenjunges, wurden zu Schülern ernannt. Den Stolz in der geschwellten Brust von Schülern aufkeimen zu sehen, wenn ihr Name gerufen wird, war schon immer ein denkwürdiger Augenblick im Leben eines Kriegers.
Er wünschte den Mentoren insgeheim alles Glück der Welt, auch jenen, die Schüler übernahmen, weil deren vorige Mentoren nun beim Sternenclan weilten.
Was ihn daran erinnerte, dass er den Auftrag bekommen hatte, ihre sterblichen Überreste zur Ruhe zu betten.
Nach der Versammlung, als alle Patrouillen aus dem Lager verschwunden waren, ging Merkurnebel auf Dornenstern zu, der ein wenig erschöpft, aber dennoch jederzeit kampfbereit wirkte.
Mit seiner ehemals samtigen Stimme miaute Merkurnebel:
“Dem Sternenclan zum Gruße, Dornenstern. Der Clan hat zwei geachtete Kätzinnen zu betrauern. Ihre Überreste sollen dennoch zur Ruhe gebettet werden. Der Clan verabschiedet sich noch von Feuerschnee. Diese Zeit würde ich nutzen um ein Paar Krieger anzusprechen. Ich lebe ja nun schon eine Weile auf dieser Erde und kenne daher ein paar der guten Beziehungen vor allem Scheckensterns. Daher habe ich mich entschlossen, Sturmblüte und Pilzschleier, als gute Vertraute unserer ehemaligen Anführerin um Begleitung zu bitten. Farnsprenkel und ich werden uns um unsere Feuerschnee kümmern. Ist dies in deinem Sinne Dornenstern?“
Für den cremefarbenen Kater war dies die erste Beisetzung, die er unter seine Fittiche nahm. Und so wartete der Älteste geduldig auf die Antwort und Absegnung seines Anführers.

[Beobachtet das Treiben, wohnt der Versammlung bei, Spricht Dornenstern an]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Fr Sep 20, 2013 7:16 pm

Mit schmalen Augen folgte Funkenflug Wolfslieds Bericht an ihren Vater, nickte bestätigend, als diese geendet hatte. "Mit so einer Tat darf er nicht davon kommen.", miaute sie ernst, jedoch mit brodelndem Unterton, und blickte in Dornensterns Augen, welche in der selben besonderen Farbe glänzten, wie die ihren. Der Anführer versuchte nach außen hin ruhig zu bleiben, doch die wutverengten, lodernden Seelenspiegel verrieten den Sturm, welcher in ihm wütete. Auch Funkenflug selbst musste sich beherrschen, kein Knurren unter ihre Stimme zu mischen und ihr Nackenfell im Zaum zu halten. "Wir werden ihn finden und ihm eine Lektion erteilen!", war ihr letztes Kommentar, als der Anführer ihren Worten zustimmte und sich von ihnen entfernte, die Pfoten in Richtung des Blutfelsens lenkend. Auch Amaranthpfote sprang schließlich fort, sodass Funkenflug und Wolfslied allein mit der schneeweißen Leiche zurückblieben, von welcher der dreckige Gestank des Täters in ihre Nase wehte.. Es juckte Funkenflug in den Pfoten, dem elendigen Streuner das Fell zu zerfetzten. Sie wusste aber, das sie nicht dabei sein würde, wenn ihre Clankameraden an ihrer Stelle aufbrechen würden, um nach dem Mörder zu suchen. Selbst wenn sie wie Flammen darauf brannte, ihn mit eigenen Krallen zur Rechenschaft zu ziehen, waren die Beerdigungen erst einmal wichtiger. Sie würde sich gebührend von der verstorbenen Anführerin verabschieden, welcher sie so viel zu verdanken hatte.
Der Verletzte würde ohnehin nicht weit kommen..

Das Gespräch mit Wolfslied würde Funkenflug wohl ebenfalls erst einmal verschieben müssen, denn Dornenstern stand bereits an der Spitze des Blutfelsens und rief den Clan mit seiner kräftigen Stimme zur Versammlung auf. Recht zügig versammelten sich die Katzen auf der Lichtung, einige Bereits vor kurzem herausgetreten, um mit entsetzten Blicken den Leichnam Feuerschnees zu beäugen. Wütendes, trauriges, wie aufgebrachtes Murmeln, Fauchen, Trauer erfüllte das Lager, bis schließlich Stille einkehrte und sich die Augen auf den massigen, braunen Tigerkater richteten, welcher die Stimme erhob. Dornenstern begann mit Feuerschnee, berichtete, das er eine Patrouille ausführen würde, um nach ihrem Mörder zu suchen. Kurz pausierte er nach der Todesnachricht, ehe er mit erfreulicherem fortfuhr. Der SchattenClan wuchs weiter, auch wenn sie Verluste zu tragen hatten. Buntpfote, eine junge Kätzin, welche Funkenflug mit ihrer kräftigen, dreifarbigen Gestalt fast etwas an die junge Scheckenstern erinnerte, trat vor, um ihren Kriegernamen zu erhalten. Stolz glühte in ihren Bernsteinfarbenen Augen, als sie dem Clan ewige Treue schwor und vortrat, um Dornensterns Schulter zu lecken. Funkenflug freute sich mit ihr, auch wenn diese Szene einen leichten, wohl bekannten Stich in ihrer Brust auslöste, als sie sich an ihre eigene Kriegerzeremonie erinnerte, und an die Nachtwache, welche sie geschwänzt hatte. Damit hatte alles angefangen.. Funkenflug schob das Vergangene, wie so oft, beiseite, stimmte lieber mit den jubelnden Rufen ihres Clans ein. "Buntherz! Buntherz!"
Weiter ging es mit Libellen-, und Eicheljunges, zwei Jungen, welche die Kriegern bereits aus der Kinderstube kannte und die ihre Schülernamen erhalten sollten. So schnell waren 6 Monde vergangen? Libellenjunges, die zarte, fast gänzlich weiße Kätzin trat als erste der Geschwister vor. Sie hatte die Brust vor Stolz gereckt, als Dornenstern die traditionellen Worte sprach. "Libellenpfote, Libellenpfote!", tönte es auf der Lichtung, als ihr Anführer einen Krieger aufrief, welcher die Ausbildung der kleinen übernehmen sollte. Bernsteinblut, ein jüngerer, aber kräftiger Krieger durfte Libellenpfote unter seine Fittiche nehmen. Schüler und Mentor berührten ihre Nasen und sprangen, beide mit einem Lächeln auf dem Gesicht, vom Blutfelsen. Nun war Eichenjunges an der Reihe. Der getigerte, nicht minder kleine Kater trat vor, ebenfalls voller Stolz in seinem Gang. Er hatte die Nase hoch in den Himmel gereckt, als auch er die Worte der Schülerzeremonie über sich ergehen ließ. Nun war Eichenpfote daran, seinen neuen Mentor zu begrüßen und Funkenflug fragte sich bereits, wen Dornenstern wohl im Sinn haben mochte.
Umso überraschter, und sichtlich unvorbereitet war die Kriegerin, als plötzlich ihr eigener Name aufgerufen wurde. Ich..?! Beinahe ungläubig sah sie zu dem dunkel-getigerten Kater empor, welcher ihr von der Spitze des Hochsteins aus zunickte. Funkenflug schluckte, wusste zunächst nicht, wie sie reagieren sollte. Dornenstern, ihr ehemaliger Mentor.. Eine der Katzen, welche Funkenflug am meisten enttäuscht hatte.. Er vertraute ihr einen Schüler an?! Nichts spektakuläres, mochte man meinen, doch eben diese Ernennung war für Funkenflug um einiges bedeutender, als wohl für jeden anderen Krieger, welcher heute seinen Schüler erhalten würde. Denn hiermit gab Dornenfrost ihr offiziell eine zweite Chance. Lange Zeit hatte die Kriegern darauf gewartet, hatte bereits die Hoffnung aufgegeben.. Darauf, eine neue Chance zu erhalten, sich ihrem Clan zu beweisen. Zu zeigen, das sie aus ihren Fehlern gelernt hatte. Nun erfüllte er sich also endlich, der Wunsch, welcher sich so tief in ihr Herz verankert hatte..
Komm schon endlich auf die Pfoten!, schallte sie sich, eine merkwürdige Mischung aus Freude und Aufregung  in ihrem Magen, das Herz pochend. Sie musste sich wirklich zusammen reißen, sich nicht von ihren Gefühlen übermannen zu lassen. Endlich kam die Kriegern in die Gänge, hatte sich mit einem kurzen Sprung an die Blutfelsspitze, zu dem braun-getigerten Jungkater gestellt, dessen Ausbildung sie fortan übernehmen würde. Es war ein leichter Anflug von Stolz, eine Erleichterung, welchen die Kriegern verspürte, als sie in die erwartungsvollen, gelbgrünen Augen Eichenpfotes blickte. Eine befreiende Zuversicht erfüllte Funkenflug, so, wie sie sie seit Monden nicht verspürt hatte. Mit ihm würde sie alles besser machen, fortan, hatte Funkenflug wieder ihren Platz im Clan. Weder Eichenpfote, noch ihr Clan würden von ihr enttäuscht sein! Mit einem Lächeln presste sie die Nase an jene ihres Schülers und die beiden wandten sich bereits zum gehen. Bevor sie das taten, hatte Funkenflug aber noch eine Kleinigkeit zu erledigen. Ihre Augen trafen auf jene ihres Anführers. "Vielen Dank, Dornenstern.", wisperte sie dem getigerten Kater zu, welcher sie einst in vielen harten, aber auch schönen Monden ausgebildet hatte, doch eine wichtige Katze, ein Vorbild in ihrem Leben war, so leise, das nur er es hören konnte. "Das bedeutet mir sehr viel." Sie lächelte leicht unsicher und ihre Augen glänzten, als sie ihm einen gleichermaßen ehrfürchtigen, wie tief dankbaren letzten Blick schenkte, ehe sie schließlich gemeinsam mit Eichenpfote zurück in die Menge trat. Zum ersten Mal seit langem, wenn auch gerade in dieser schweren Zeit, war die Kriegern glücklich. Wirklich.
Und auch wenn Funkenflug nun, in völligem Kontrast zur Wut, welche sie bis gerade eben noch verspürt hatte, vor Freude sprühte, musste sie sich zur Ruhe zwingen. Denn noch war die Versammlung nicht vorbei. Dornenfrost hob die Stimme. Gewitterpfote, die ehemalige Schülerin Scheckensterns, sollte ihren neuen Mentor erhalten.Funkenflug bemerkte den grimmigen Ausdruck in den Augen der bunten Kätzin nicht, als diese vortrat und die Nase der jungen Schneeflocke berührte. Erfreut nickte die Kriegern der schlanken, grauen Kätzin zu, als diese den Blutfels in Begleitung Gewitterpfotes verließ und sich in die Menge schlich. Sie würde ihr eine gute Mentorin sein.
Kurz darauf war Schattenpfote, ein drahtiger, schwarzer Jungkater, welcher mit Feuerschnee ebenfalls seinen Mentor verloren hatte, an der Reihe. Buntherz wurde aufgerufen. Überraschung machte sich im Gesicht der gescheckten Kätzin breit, welche Funkenflug nur zu gut verstehen konnte. Sofort nach ihrer Ernennung sollte die frisch gebackene Kriegern ihren ersten Schüler erhalten. Dies war zwar eine große Ehre, zeugte vor allem von dem Vertrauen des Anführers in die junge Kätzin, war aber auch mit harter Arbeit verbunden, besonders für sie, als etwas jüngere Kriegerin. Auch diese beiden Katzen berührten ihre Nasen, sprangen vom Blutfelsen ab, womit alle Ernennungs- und Mentorenzeremonien geschafft waren. Dornenstern fuhr mit den Einteilungen der Patrouillen fort, einer Grenzpatroullie zur WindClangrenze und zur Außengrenze, sowie einer Patrouille auf der Suche nach dem Streuner, welcher Funkenflug nur zu gerne beigetreten wäre. Doch erst einmal, stand die Beerdigung Scheckensterns an.
Die Versammlung war beendet, Katzen strömten in jede Richtung der Lichtung, die meisten aber, reihten sich bereits vor Scheckensterns Ruhestätte, um ihr die letzte Ehre zu erweisen. Eichenpfotes Stimme ertönte und Funkenflug wand sich ihrem neuen Schützling zu. "Wenn es dir nichts ausmacht, würde ich mich erst einmal von Scheckenstern verabschieden, bevor wir aufbrechen. Wäre das in Ordnung für dich?", fragte sie, und blickte in die schönen, hellen Augen des jungen Tigerkaters. Es war ein tolles Gefühl, wieder Mentorin zu sein, auch wenn ihr Schüler sich erst einmal ein wenig gedulden musste, ehe das Training beginnen konnte.
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Fr Sep 20, 2013 7:30 pm

Es wunderte Sturmblüte kurz, dass sich Amethystjunges so widerstandslos säubern ließ. Aber anscheinend genoss es ihre Tochter doch tatsächlich auch einmal, die Zunge ihrer Mutter zu spüren. Sanft schnurrte die Graue und ringelte ihren Schwanz um die kleine Kätzin, damit sie ihr nun nicht mehr so leicht entkommen konnte.
Gekonnt strich sie mit ihrer rauen Zunge über das weiche Fell ihrer Tochter, behielt dabei aber weiterhin den Rest ihrer Rasselbande im Auge. Kohlenjunges und Drosseljunges rollten nahe des Ältesenbau spielend über den Boden, während der Rest wohl in der Kinderstube saß und schlief.
Als dann Farnsprenkel zu der Königin kam, hob die Graue den Kopf und richtete den Blick ihrer blauen Augen auf den Ältesten. Kurz schnippte sie mit dem Schwanz, ehe sie nickte. "Natürlich, solange du ihnen keine angsteinflößenden Gruselgeschichten erzählst. Ich würde gerne die Nächte durchschlafen", erwiderte sie und ignoriert dabei seinen vorwurfsvollen Blick. Als ob sie ihre Jungen dazu zwingen konnte, die Ältesten zu besuchen. Wenn sie nicht wollten, konnte sie auch nichts dafür.
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Sa Sep 21, 2013 12:24 am

Dornestern schien einigermaßen zu frieden mit dem Bericht und berief auch gleich eine Versammlung ein. Ich setzte mich noch ein wenig angespannt hin und bemerkte etwas verzögert, das Mondsänger neben mir stand. Etwas hölzern nickte ich dem getupften Kater grüßend zu, bevor ich meine Aufmerksamkeit ganz auf meinen Vater lenkte.
Er berichtete knapp vom Vorgefallenenen und kündigte eine Patrouille an, die nach dem Mörder suchen sollte. Meine Pfoten kribbelten nervös dabei, einerseits vor Tatendrang, anderseits...von den Erinnerungen meines letzten echten kampfes. Es war so einfach gewesen...die Linie zwischen Leben und Tod des Gegners so schmal...vielleicht hatte auch der Streuner nicht gewollt?
Ganz sicher allerdings hatte er die Grenze übertreten und den Kampf gewollt, wo er mehr als einmal die Wahl gehabt hätte einfach zugehen...
Ich schaute zu Mondsänger, der mein Seite verlassen hatte...dabei hätte ich jetzt gerne jemanden neben mir gehabt... Ich war froh, das Dornenstern erstmal mit erfreulichem weitermachte. Buntpfote, eine recht burschikose Kätzin aus dem Schülerbau schien bereit zu sein Kriegerin zu werden, ein großartiger Moment, trotz aller Trauer und Wut. "Buntherz. Buntherz." begrüßte ich die neue Kriegerin in unserer Mitte und fand langsam wieder mehr Ruhe.
Dann kamen zwei Jungen an die Reihe, den nächsten Abschnitt ihres Lebens anzutreten. Die weiße Getigerte bekam als erstes ihren Mentor, den großen braunen Tigerkater Bernsteinblut, allein optisch eine interessante Kombination.
Dann kam ihr Bruder an die Reihe, zu meiner ehrlichen Überraschung rief mein Vater Funkenflug als seine neue Mentorin auf. Die hellbraungetigerte schien berührt und dankbar zu sein. Ich war mir sicher, dass sie eine großartige Mentorin sein würde, wenn sie wollte. Ich erinnerte mich gerne an meine Schülerzeit, vorallem am Anfang...nur irgendwann...mit der Zeit...
Niemand, der die Kriegerin gerade ansah konnte daran zweifeln, dass sie ihre Chance nutzen wollte oder? Es wäre schön, die violetten augen, an denen ich mich damals so orientiert hatte wieder freudig strahlend zu sehen...hoffentlich nutzte Funkenflug die Möglichkeit gut, ich wünschte mir nichts mehr, dass die Krierin, wieder so wurde, wie sie mal war...am Anfang.
Mit dem Clan rief ich die neuen Schülernamen und hörte dann wie auch zwei der älteren Schüler neue Mentoren bekamen. Dann kam er wieder auf den Mord zu sprechen...Scheckenstern und Feuerschnee würde beerdigt und eine Patrouille sollte den Streuner suchen un hierher bringen. Den Mörder im Lager zu haben gefiel mir wenig, aber andererseits war es wohl gerecht den Mörder trotz allem anzuhören oder? Auch wenn er die Grenze missachtet und den Kampf gesucht hatte...
Ich spitzte die Ohren, als mein Name genannt wurde, wohl kein Wunder immerhin, gab es genau 3 Katzen, die den Geruch kannten und wussten wo er zu finden war und Funkenflug hatte einen frischernannten Schüler. Nicht das ich mir ganz sicher war, ob Amaranthpfote shcon bereit war, für so eine wichtig und gefährliche Mission...aber sie hatte sich in der letzten Zeit durchaus von ihrer guten Seite gezeigt. Ich trabte zur Patrouille, wo schon einige Teilnehmer warteten.
Amaranthpfote schien allerdings mit ihrer besten Freundin beweisen zu wollen, das sie Beide zusammen bestensfalls Chaos bedeuteten...streng baute ich mich vor meiner Schülerin auf, die schweifwendelnd auf mich zukam "Wenn du vorhast so diese Aufgabe anzugehen, bleibst du vielleicht lieber zu hause." miaute ich kühl und machte mit meinem Blick ganz klar, das ich da keine Scherze verstand "Wir werden vertrautes Gebiet verlassen und sollen den Streuner zurückbringen, wenn möglich. Du wirst nur deine Pfote erheben, wenn Mondsänger oder einer der Krieger es sagen, haben wir uns verstanden?" wieß ich sie nachdrücklich zu recht. Sollte meine Schülerin ernsthaft meinen die Patrouille mit ihrem Verhalten zu gefährden, würde sie eben nicht mitkommen. Die Gruppe war auch groß genug um sie später noch nach Hause zu bringen...und mindestens einen Mond nicht mehr aus dem Lager zu lassen, soviel stand für mich jetzt schon fest. Dabei konnte Amaranthpfote durchaus eine verlässliche Kätzin sein wenn sie es wollte...sie zeigte mir besser diese ihre Seite oder würde die Konsequenzen tragen, bevor sie sich oder einen ihrer Kameraden in Gefahr brachte.
Mondsänger kam zu uns und ich erwiderte freundlich sein Lächeln, auch wenn meine Augen immernoch ein wenig Ärger auf meine Schülerin zeigten. Die konnte für sei eine Möglichkeit sein, zu zeigen, wie nahe sie dem kriegerdaseinkam, stattdessen benahm sie sich wie ein Junges... aber sie hatte auch nich nie eine wirklich blutige Schlacht erlebt, vielleicht war sie deshalb so sorglos...dabei hatte sie selbst Feuerschnees Leiche mit uns gefunden, war da ein wenig ernst zu viel verlangt?
"Gut dann lasst uns losgehen." miaunte ich an den silbern getupten Stellvertreter gewandt und schaute meine Schülerin noch einmal mit einem Blick an der sagte 'Du weisst was ich von dir erwarte, wenn du mitkommst.' Dann verließ ich das Lager, zurück zur Außengrenze. Das Gespräch mit Funkenflug musste wohl bis zu unserer Rückkehr warten...ich hatte meiner ehemaligen Mentorin nichteinmal gratulieren können...auch das musste warten. Zügig legte ich den Weg zurück, noch auf vertrautem Grund.

---> Außengrenze Schattenclan

[verfolgt die Versammlung, weißt Amaranthpfote zurecht, geht los]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Sa Sep 21, 2013 11:18 am

Mit leicht geschlossenen Augen saß Otterkralle am Rande der Lichtung. Genoss den Schatten der von den Felsen abhing und die leisen laute seiner Clan Kameraden. Mit dem eintreffen einer Patrouille kam Aufregung in den Clan. Der getigerte kniff die Augen zusammen und musterte den weißen, schlaffen Körper der ins Lager gebracht wurde. Ein leises Grollen verließ seine Kehle und sein Haupt schnellte herum. Dornenstern saß auf dem Blutfelsen und rief den Clan zusammen. Der Krieger stemmte sich auf die Pfoten und stolzierte zu der Versammlung. Ließ sich in den vorderen Reihen nieder und musterte kurz seine Schülerin ehe er dem Anführer lauschte. Feuerschnee, die Kätzin die gestorben bzw. getötet worden war wurde an der Außengrenze  gefunden. Die Nackenhaare des Katers stellten sich auf und seine langen, gebogenen Krallen gruben sich in den Boden.
Dornenstern ließ diese Neuigkeit erst einmal hinten und ernannt Buntpfote zu Buntherz und zwei neue Schüler. Unbeteiligt jaulte der Kater die neuen Namen. Auch, dass zwei Schüler neue Mentoren bekamen ließ ihn kalt erst als der Anführer die Katzen bestimmte die den Mörder aufsuchen sollten spitzte er die Ohren. Er kniff zufrieden die Augen zusammen und nickte. Wie erhofft wurde er Teil dieser Patrouille. Ein Knurren verließ jedoch seine Kehle als er Südpfote und ihrer Freundin Amaranthpfote zu den anderen Katzen folgte. Die rote Schülerin wurde soeben zurechtgewiesen und Otterkralle versetzte seiner Schülerin einen harten Schlag gegens Ohr. "Wage es bloß nicht auch nur einen falschen Schritt zu machen oder ich verdonnere dich zu einem Mond Ältestendienst!" Zischte er ihr ins Ohr und warf ihr noch einen warnenden Blick zu. Er wusste inzwischen nur zu gut, dass seine Schülerin nicht immer auf ihn hörte und lieber das tat wo nach ihr gerade war. Heute aber nicht. Als Wolfslied das Lager verließ, reihte sich Otterkralle hinter ihr ein und peitschte mit dem Schweif ehe er seine Beinmuskulatur spannte und in weiten Sprüngen hinter der Kätzin her setzte. Seine Krallen rissen tiefe Furchen in den Boden und seine Zähne waren gebleckt.

Tbc: Außengrenze SchattenClan

[Versammlung, schimpft Südpfote, Patrouille]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Sa Sep 21, 2013 11:41 am

cf: Gebirgspfad

Erschöpft betrat ich das Lager. Blickte mich wachsam um als mir der Geruch nach Blut in die Nase und mein Bewusstsein drang. Dornenstern hatte es wohl auch bemerkt den er stürmte gerade auf seine Tochter zu die... über einem leblosen, weißen Körper stand der mit roten Flecken gespickt war. Schnelle eilte ich hinter dem getigerten her und musterte die Junge Feuerschnee. Sie war noch so jung. Miaute ich zu mir selbst und lautlos und drückte meine Nase sacht in ihren kalten Pelz. Ein schauder lief mir den Rücken hinunter. Ich dachte dem Clan droht keine Gefahr mehr!? War das eine Lüge? Oder macht es euch einfach nur Spaß uns Leiden zu sehen?! Vorwurfsvoll hatte ich den Blick gen Himmel gerichtet und lauschte nun den Worten der hellen Kriegerin. Ich schloss kurz die Augen und öffnete sie erst wieder, als der getigerte Kater eine Versammlung einberufen hatte. Schweigend erhob ich mich von meinem Platz und ließ mich am Rande der Versammlung nieder. Mit gespitzen Ohren lauschte ich den Worten Dornensterns zu.
Nachdem er den Tod der jungen Kiegerin verkündet hatte, ernannte er eine junge Kätzin zur Kriegerin und wie in einem Chor rief ich ihren neuen Namen. "Buntherz. Buntherz." 
Zumindest gab es im SchattenClan nicht nur traurige Neuigkeiten denn auch zwei der ältesten Jungen wurden zu Schülern ernannt und ich entrang mir ein Schnurren als Funkenflug, meine älteste uns beste Freundin den jungen Eichenpfote als Mentor bekam. Nachdem auch die Mentorlosen Schüler, Schattenpfote und Gewitterpfote, einen neuen Mentor erhalten hatten teilte Dornesntern die Patrouille ein, die den Mörder von Feuerschnee suchen sollten. Schweigend nickte ich und erhob mich dann. Langsam schritt ich auf die hellbraungetigerte Kätzin zu und berührte sie sanft an der Schulter. "Glückwunsche zu deinem Schüler!" Flüsterte ich nur für sie hörbar und berührte dann ein letztes Mal den kalten Leichnahm der gescheckten Kätzin.

[kommt an, entdeckt feuerschnee, geht zur Versammlung, beglückwünscht Funkenflug; bei Scheckenstren]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Sa Sep 21, 2013 4:23 pm

Orchideenpfote biss die Zähne zusammen, als Mondsänger meinte, sie könnten noch nicht trainieren gehen, weil er mit der Lageraufsicht beschäftigt sei. Der Schüler hatte nicht wirklich Lust auf Essen oder Schlafen, aber sein Magen meldete ihm, dass ein wenig Frischbeute nicht so verkehrt wäre. Energisch stapfte der Kater mit dem schwarzen Pelz und den blauen Augen zum Frischbeutehaufen und suchte sich eine mittelgroße Eidechse heraus. Sobald er den ersten Bissen von der Beute im Mund hatte, machte er sich heißhungrig über die Echse her. Sein Hunger war doch größer als er gedacht hatte.
Orchideenpfote hatte sein Mahl grade beendet, als es im Lager hektisch zuging. Eine weiße Kriegerin - der Schüler wusste zwar ihren Namen, hatte aber nie wirklich mit ihr zu tun gehabt - war ermordet worden; von einem Streuner. Wütend rammte der junge Kater seine Krallen in den Boden. Er mochte zwar eine Art Außenseiter im Clan sein, aber das hieß nicht, dass er einfach so zuschauen mochte, wie Mitglieder dieses Clans ermordet wurden!
Dornenstern rief auch sogleich eine Versammlung zusammen. Mit vor Wut leuchtenden Augen - sowohl wegen Frostsplitter als auch wegen diesem Mord - lauschte der Schwarze seinem neuen Anführer. Die Ernennungen und Mentoren-Verteilung waren nicht wirklich interessant. Dafür passte der Kater ganz besonders auf, als es um die Patrouille wegen dieses Clan-Katzen-Mörders ging. Mondsänger war dabei und somit auch er selbst. Die ideale Gelegenheit, aus dem Lager zu kommen und sich abzureagieren!
Aufgeregt und voller Vorfreude folgte er seinem Mentor und dem Rest der beachtlichen Patrouille aus dem Lager.

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Sa Sep 21, 2013 5:33 pm

Ich wusste das es mit Gewitterpfote schwer werden würde. Doch würde ich mein bestes geben, sie zu einer wunderbaren Kriegerin auszubilden, ich blickte zu Wolfslied und sah das er langsam losmarschieren wollte. Ich spitzte meine Ohren und verfolgte das letzte treiben im Lager und erhob mich mit einem hoffnungsvollen Blick in den Augen. Wer auch immer dieser Mörder war, er würde ihre Krallen spüren. Zumindest wenn sie ihn angreifen konnten. Mit einem letzten auffordernden Blick das Gewitterpfote kommen sollte, setzt ich mich in Bewegung und folgte der Patrouilie.
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Sa Sep 21, 2013 8:11 pm

Eichenpfote zog eine etwas beleidigte Schnute, als Funkenflug ihn auf seine Frage hin erst einmal vertröstete. Er verstand, dass die Kriegerin sich lieber zuerst von der ehemaligen Anführerin verabschieden wollte, dennoch wollte er ungerne warten. Wenn er nur tatenlos herumsaß, dachte er nur zu viel über seine Schwester nach, die ihn in letzter Zeit so gemieden hatte.
Ergeben aber seufzte er und schüttelte leicht den Kopf. "Nein, schon in Ordnung. Geh ruhig, ich schau mich dann gleich einmal im Schülerbau um...", erwiderte der junge Kater und lächelte seine Mentorin kurz an, ehe er sich abwandte und in Richtung des Schülerbaus lief.
Neugierig steckte er seinen Kopf hinein und sah sich in dem Halbdunkeln um. Bisher war er noch leer, doch Eichenpfote entdeckte einige Nester, die wohl den älteren Schülern gehörten. Aber Buntherz' Nest war nun leer, weshalb sich der Kater schnell dazu entschied, es einfach von ihr zu übernehmen. Die Lage gefiel ihm und das Moos wirkte auch noch frisch, weshalb er es gleich einmal testete. Ein paar Mal drehte er um sich selbst und schnupperte an dem Moos, das noch nach Buntherz roch. Aber das Nest gefiel ihm, weshalb er sich gleich einmal hinlegte.
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Sa Sep 21, 2013 9:21 pm

Das Orchideenpfote sich so sehr darauf versteifte, das ich als eigentlich offziell relativ unbeteiligter Kater, der ihn nur gefunden hatte, Schuld sein sollte, das er nicht gewusst hatte das er als Streuner galt? Dafür konnte ich mich schwerlich schuldig fühlen...und es verwirrte mich, dass er so auf dieser tatsache beharrte, obwohl es genug anderes gab, das er mir vorwerfen konnte. Bei weitem...
Der Schüler mit dem Fell seiner Mutter bestätigte mir inbrünstig, das ich ein erbäörlicher Vater war...die Liste meines Versagens war lang, das wusste ich nicht erst seit heute, auch wenn es wehtat, es von seinem eigenen Sohn entgegengespuckt zu bekommen. Als Orchideenpfote Salbeifeder in seinem Gefauche nannte, zuckte ich doch leicht verärgert mit den Ohren. Esmochte stimmen, das zwei dazu gehörten, aber ich hatte eindeutig den 'aktiveren' Part gespielt, obwohl ich sehr genau gewusst hatte, das ich das nicht durfte. Vielleicht wollte ich auch, das meine Liebste keine Schuld hatte...ich wollte sie beschützen, obwohl ich bisher so kläglich versagt hatte. Und weil ich sonst nichts tun konnte...
Ein erbärmlicher Vater, ein erbärmlicher Geliebter...und nicht zu vergessen ein erbärmlicher Bruder, da hatte ich ja auch herrlich versagt. Mit händem Schweif und eher unbefriedigt mit dem 'Gespräch' mit Orchideenpfote wohnte ich der Versammlung bei und hörte, wie Ernennungszeremonien vollzogen wurden und wie Patrouillen eingeteilt wurden...mein Sohn zu der Suche nach dem Mörder von Feuerschnee. Keine Kätzin die ich wirklich kannte, vermutlich besser für sie. Nunja irgendwie...der Tod war sicher nicht schön. Mein Blick fiel auf die Kätzin, die mit Dornenstern ins Lager zurückgekehrt war...Salbeifeder!
Schmetterlinge tanzentn von einem Moment auf den anderen in meinem Bauch, ein wunderschönes warmes Gefühl, wenn es nicht wie immer von den Krallen der Schuld begleitet worden wäre.
Wie sehr ich mir wünschte die seidig Schwarze einfach nur glücklich betrachten zu können...aber das ging nicht, das wussten wir beide, schon seit vielen Monden und doch wurde der Schmerz, de Schuld nie weniger. ich sah wie Salbeifeder emienr Schwester gratuliert...etwas von dem ich nicht wusste, ob ich es tun sollte...durfte? Ich schüchternes Lächeln war alles, was ich Funkenflug schickte, mehr traute ich mir nicht zu. Die Heilerin verabscheidete sich von Scheckenstern...wieder eine Kätzin, von der ich nicht wusste, wie ich ihr begegnen sollte, obwohl sie tot war. Ich verdankte der Gescheckten viel und hatte es ihr mit nicht auf die beste Weise gedankt, auch wenn sie das wohl nie gewusst hatte.
Unsicher trabte ich an Salbeifeders Seite...irgendwie musste ich ihr vermutlich von Orchideenpfotes teilweise recht seltsamen Vorwürfen berichten. Nicht das ich das wollte...liebend gern wäre ich einfach nur an ihrer Seite gewesen, vorallem, wo die schöne Kätzin so erschöpft aussah. "Salbeifeder...?" flüsterte ich niedergeschlagen "Orchideenpfote hat mich aufgesucht..."

[verfolgt Versammlung, geht zu Salbeifeder und spricht sie an]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   So Sep 22, 2013 10:00 am

<------- Uferfelsen

Als ich das Lager betrat, versammelten sich die Clanmitglieder gerade vor dem Blutfelsen. Anscheinend hatte Dornenstern eine Versammlung einberufen. "Komm, Beeilung!", zischte ich meiner Schülerin zu, ehe ich mich etwas weiter am Rande niederließ und Dornensterns Worten lauschte. Es gab wohl einige Ernennungen zu erledigen. Doch ich hätte nicht gedacht, dass meine Schülerin aufgerufen werden würde. Mein Kopf schnellte vor Aufmerksamkeit in die Höhe, meine Ohren waren gespitzt und mein Schweif peitschte von der einen zur anderen Seite vor Aufregung, als ich zustimmte, dass meine Schülerin bereit war. Ich saugte jedes Detail in mich auf: Wie Buntpfote die Augen schloss und Dornenstern die Worte sprach. "Vom heutigen Tage an wirst du den Namen Buntherz tragen...", hallte seine Stimme in meinem Kopf wider. Ein perfekter Name für sie, dachte ich. Ihre Persönlichkeit bestand aus den verschiedensten Fassetten. Von ihrer eher maskulinen Art, Fellpflege oder dergleichen abzulehnen, bis zu ihrer Geschicklichkeit und Eleganz, mit der sie Aufgaben erledigte. Ihre Euphorie und ihr Dauergrinsen, das einen immer ansteckte und mir, egal wie trostlos mir in letzter Zeit dieser Fuchsdreck vorkam, den ich 'mein Leben' zu nennen pflegte, ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Eine wahrlich zauberhafte Kätzin hatte ich ausgebildet und wenigstens DAS machte mein Leben in diesem Moment zu einem schönen Leben, das man genießen sollte. So laut ich konnte stieg ich in den Chor aus Katzenstimmen ein, die ihren Namen riefen: "Buntherz, Buntherz!"
Der Rest der Versammlung rauschte förmlich an mir vorbei. Dazu war ich viel zu aufgedreht und erfreut, stolz und verspürte durchgehend den Drang, zu Buntherz zu stürmen und ihr zu gratulieren. Darum behielt ich sie im Blick, während meine Pfoten juckten, als würden tausend Ameisen darüber krabbeln.
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   So Sep 22, 2013 1:58 pm

Eine niedergeschlagene Stimme riss mich aus den Gedanken. Langsam hob ich den Kopf und blickte in die hübschen, blauen Augen meines Geliebten. Kurz kniff ich die Augen zusammen, erhob mich dann und ging langsam an ihm vorbei. Meine Flanke streifte die seine als ich auf den Heilerbau zu schritt und ihn betrat. Ich setzte mich in den Schatten und wand mich dann wieder Frostsplitter zu. "Wie meinst du das?" Fragte ich leise. Meine Gedanken waren noch zu durcheinander um zu verstehen was dies bedeutete. So sehr ich mich auch anstrengte, viel mir keine passende Lösung ein. Mein sanfter Blick ruhte auf dem Kater den ich liebte und immer lieben würde. Gefühle ließen sich so schwer unterdrücken und auch wenn man dies schaffte, waren sie immer noch vorhanden. Ich hatte schon lange aufgegeben meine zu Unterdrücken auch wenn ich sie nur dem zeigen konnte dem sie galten. Dem Kater der vor mir stand, der mit mir in diesen Clan gekommen war und den ich meinen besten Freund und Vetrauten nennen konnte. Dem der immer für mich da war und sein bestes gab um mich zum lächeln zu bringen.
Leicht atmete ich aus ohne meinen Blick von Frostsplitter ab zu wenden. Wenn ich ihn sah waren die dunklen Träume wie vergessen. Die Finsternis beim Mondstein verblasste allmählich, wurde von meinem Gefährten erleuchtete und langsam dämmerte es mir. Orchideenpfote, unser Sohn hatte den silbernen vermutlich zur Rede gestellt. Immerhin war das am realistischsten auch wenn mir verborgen blieb woher es wissen konnte. Ich hatte ihm sicher nichts gesagt und die einzige Katze die die wahre Herkunft der beiden wusste war... Sturmblüte. Die Königin der ich es anvertraut hatte.
Ich versuchte nicht mehr darüber nach zu denken und mich lieber auf die Antwort des Kriegers zu konzentrieren als meine Gedanken wieder unterbrochen wurden. Hunger. Ich hatte Hunger doch versuchte ich auch dieses Gefühl beiseite zu schieben, Essen konnte ich später noch.

[bei Frostsplitter, Heilerbau]
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