Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 SchattenClan-Lager

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Südwind

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Rang : Kriegerin (36 Monde)
Clan : SchattenClan
Schüler/Mentor : Schlangenpfote
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Sa Jul 02, 2016 4:06 pm


Schlangenpfote schaute seine Mentorin mit ruhigem Ausdruck in den violett schimmernden Augen an, so dass Südwind nur freundlich abnickte und auf Dornensterns Signal warten wollte. Doch feuerrote Farbe in ihrem Blickwinkel lenkte sie ab. Rotes, nasses Fell. Blaue funkelnde Augen. Tänzelnde Pfotenschritte. Amaranthfeuers Duft.
"Als ob irgendwer es wagen würde, einen solch mutigen jungen Kater einzuschüchtern. Und wenn doch, dann hat der Kleine ja immernoch uns, die auf ihn aufpassen.", schnurrte Amaranthfeuer an den jungen Schüler gerichtet, der an Südwinds Flanke wartete und auf ihre Worte hin mit den Augen rollte. Er wollte anscheinend nicht bemuttert werden. Eigentlich fand Südwind das sogar sehr gut, aber Amaranthfeuers Blick streifte ihr Gesicht und hielt sie fest.
Oh man, sie fühlte sich wie eine dieser rolligen Kätzinnen. Sie mussten dringend miteinander reden ...
Gehirn, funktioniere!
Die braungetigerte Kätzin zuckte grüßend mit dem rechten Ohr, während ihre Kindheitsfreundin mit den Augen blinzelte und sie dabei ihre Wimpern beobachtete. Anscheinend brachte Amaranthfeuer ihren Hormonspiegel so durcheinander, dass sie sich ein sehnsüchtiges Glitzern in ihrem Blick einbildete, ehe sie sich umwandte und zum Ausgang des Lagers stolzierte. Anscheinend hatte Dornenstern zum Aufbruch gerufen. Weil Südwind nicht gleich nachkam, schaute sie verwundert über ihre schmale Schulter zurück und fragte, ob sie denn nun kommen wollte.
Sie schaute zu Schlangenpfote herunter und schnippte mit dem geringelten Schweif, um ihm zu bedeuten, ihr zu folgen, dann trottete sie dem Tross der SchattenClankatzen nach. An ihrer Seite die rote Kriegerin, dessen Flanke sie manchmal beim Laufen streifte. Ihr getigertes Fell kribbelte, immer wenn es passierte. Vermutlich passierte das nicht mal versehentlich, sondern mit purer Absicht. Fast als wolle Südwind testen, wie Amaranthfeuer auf ihre Nähe reagierte. Wahrscheinlich gar nicht, schließlich waren sie beste Freunde, lagen sich seit frühester Kindheit im Pelz. Berührungen waren normal zwischen ihnen. Nähe war normal zwischen ihnen. Vertraut und doch so aufregend.
Vielleicht sollten wir heute mal in den hinteren Reihen sitzen...

[bei Schlangenpfote und Amaranthfeuer, folgt der Patrouille zum Vulkankrater]

---> Vulkankrater
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Salbeifeder

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Rang : Heilerin.
Clan : SchattenClan.
Schüler/Mentor : Morgenpfote.
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Sa Sep 03, 2016 12:25 pm

Salbeifeder saß bei der Versammlung und hörte ihrem Anführer aufmerksam zu. Bei der Erwähnung einer verunglückten Schülerin blickte die Anführerin kurz zu Boden. Niemals hatte es eine Katze verdient, so früh zu sterben, doch der Sternenclan hatte dieses Schicksal für Blütenpfote wohl vorhergesagt und somit konzentrierte sich Salbeifeder auf die anderen Ernennungen.
Es war immer schön mit anzusehen, wenn ältere Schüler den Weg eines Kriegers gingen oder wenn junge Katzen den Weg einer Schülers gingen. Somit zauberte es der Heilerin ein leises schnurren aus der Kehle, welches jedoch schnell wieder verging als Dornenstern mit den Ernennungen fortfuhr.
Dann erklärte der kräftige Kater wer mit auf die große Versammlung gehen dürfte. Die schwarze Heilerin hatte wohl geahnt, dass sie mit auf die große Versammlung gehen sollte, somit sah sie sich nach ihrer Schülerin Morgenpfote um, doch schnell lag ihr gelben Blick wieder auf dem Fell von Dornenstern.
Dornenstern sprang bereits Richtung Ausgang und wartete auf die Katzen, die ihm begleiten würden. Doch bevor sich Salbeifeder zu ihrem Anführer gesellte sah sie sich nocheinmal im Lager um und stand erst dann auf um mit ruhigen Schritten zum Ausgang zu spazieren. Dort setzte sie sich zu den anderen wartenden Katzen und wartete auf das Signal zum Aufbruch.
Währenddessen ließ sie wieder ihren Blick über die Anwesenden Katzen schweifen. Kurz blieb ihr Blick bei Schilfpfote hängen. Sie konnte sich noch daran erinnern, dass Blütenpfote seine Schwester gewesen war. Wie der junge Kater wohl damit umging? Vielleicht würde Salbeifeder auch noch mit ihm reden, wenn sie dazu kam und der braune Kater es zulassen würde.
Noch bevor sich die schwarze Heilerin weiterhin Gedanken machen konnte rief Dornenstern, dass der Clan aufbrechen würde und somit machte sich auch Salbeifeder zum Aufbruch bereit um ihrem Anführer durch das Territorium zu folgen.

tbc. Vulkankrater

[hört Dornenstern zu, bricht zur großen Versammlung auf]
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Morgenpfote

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Rang : Heilerschülerin
Clan : SchattenClan
Schüler/Mentor : Salbeifeder
Weiblich Anzahl der Beiträge : 112
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   So Sep 04, 2016 11:02 pm

Morgenpfotes grüner Blick durchdramg den dichten Regenschleier wachsam, während Dornenstern begann zuerst von zwei traurigen Neuigkeiten zu berichten.
Mondsichels Tod hatte sie schon seit den Morgenstunden nicht losgelassen. Die Frage die ihr Schlangenjunges gestellt hatte, hatte die Beige nicht beantworten können.
Sie musste nicht auf alles eine Antwort haben, versuchte sich die Heilerschülerin zu sagen. Auf manche Dinge hatte niemand eine Antwort. Sie passierten eben, auch wenn es manchmal schwer war es zu akzeptieren.
Die zweite schlechte Neuigkeit war der Tod von Blütenpfote, die nach Morgenpfotes Wissen die Schwester von einem Kater namens Schilfpfote war.
Ein trauriger Schleier legte sich über ihre Augen. Einen Moment lang verschwamm die vom Regen ohnehin schon verwaschene Welt vor den Augen der Kätzin ehe sie sich zusammen riss.
Sie würde noch genug Zeit haben traurig zu sein. Ein anderes Mal, zu einer anderen Zeit, nicht in diesem Meer aus Gesichtern ihrer Clangefährten. Sie blinzelte ein paar mal, als Dornenstern schließlich fortfuhr und einige Katzen ernannte. Unter anderem Minzpfote zu Minzschatten. Möglicherweise passte der Name gar nicht mal so schlecht, dachte sie und sah sich nach Minzschatten um. Der Kater hatte sich etwas seitlich positioniert, nicht mehr direkt im Getümmel. Ihr Blick wanderte kurz zu Salbeifeder hinüber, ehe sie in die Jubelrufe der anderen einstimmte und die Namen der frisch ernannten Schüler und Krieger rief. Anschließend rief Dornenstern noch die Katzen aus die bei der Versammlung dabei sein würden, ehe die Katzen loszogen. Sie würde gleich mitgehen, gleich.
Ihre nassen Pfoten strichen über den weichen nassen Boden, als sie sich auf ihren Bruder zubewegte. Die einzige Ähnlichkeit der beiden waren wohl die grünen Augen. Sie mustette ihn kurz mit einem leichten Anflug von Stolz.
"Du hast es geschafft Minzschatten! Herzlichen Glückwunsch zum neuen Namen.", schnurrte sie ihm entgegen. "Bis Morgen. Ich muss gehen.", miaute sie ihrem Bruder zu, ehe sie sich abwandte um den anderen Katzen schließlich zu folgen.
Sie hatte das Gefühl, dass die Zeiten der Kinderstube gerade noch ein bisschen weiter in die Ferne gerückt war.

Tbc: Vulkankrater

[Hört Dornenstern zu, ruft die Namen der ernannten, geht nach der Versammlung zu Minzschatten, beglückwünscht ihn, folgt den anderen]
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Muschelfrost

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Rang : Königin.
Clan : SchattenClan. [ehemals WolkenClan]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mo Sep 05, 2016 2:02 pm

Muschelfrost saß ruhig auf der Lichtung und ließ ihren gelblichen Blick über die Anwesenden Katzen schweifen. Wie sie sich fühlte? Das wusste die schöne Kätzin selbst nicht. Sie fühlte kein Schmerz aber Unwohlsein und das nimmt sie vielleicht mehr mit, als sie erwartet. Doch sie versuchte es so gut es ging zu ignorieren und ließ daher ihre Maske aufgesetzt ohne irgendwelche Anzeichen an Schwäche zu zeigen, denn so war sie nicht. Muschelfrost war stark, stärker als die vielleicht selbst erwartet und somit würde sie niemals zulassen, dass irgendeine Katze das Gegenteil dachte.
Als sich Dornstern vor dem Clan positionierte und eine Versammlung einberaf zuckte die kühle Kriegerin mit den Schnurrhaaren. Sie erwartete, dass vom Tod ihrer Mutter gesprochen wurde und das wollte sie nun gar nicht hören. Es würden Katzen ihr Beileid aussprechen, die Mondsichel nicht einmal kannten. Vielleicht sogar welche, die die Wolkenclan Katzen niemals akzeptiert hatten. Ihr war es lieber, wenn diese Katzen gar nichts sagen würden, vielleicht sogar nichts gegen den Tod der Königin hatten. Katzen, die einfach die Wahrheit sagten, das war es, was Muschelfrost wollte.
Somit hörte die kühle weiße auch gar nicht richtig zu, als der Anführer von Mondsichel und Blütenpfote sprach. Sie hatte kein Recht Blütenpfotes Tod zu bemitleiden, sie kannte die Schülerin kaum. Sie wusste nicht mal ob die kleine Kätzin noch Verwandte im Clan hatte. Andere finden es vielleicht traurig oder erschütternd, dass Muschelfrost so viel Desinteresse zeigt, selbst beim Tod von anderen. Doch die Kriegerin lebte ihr Leben, ihres alleine und nicht das, von noch weiteren clankameraden.
Nachdem noch Schüler und Krieger ernannt wurde, stimmte die kätzin halbherzig in die Rufe mit ein und sah sich dann die neuernannten kurz an. Danach hörte sie allerdings wieder Dornenstern zu, welcher verkündete, welche Katzen die Ehre hatten, mit auf die große Versammlung zu gehen. Muschelfrost war unter den genannten Katzen und bereitete sich schonmal seelisch auf eine lange Nacht vor. Kurze Herzschläge später gesellte sie sich zu den anderen Katzen, die mit auf die große Versammlung gehen würden. Nachdem Dornenstern das Zeichen gegeben hatte, brach die Gruppe auf, um sich dem Weg durchs Territorium zu kämpfen, um sich dann mit den anderen Clans in Frieden zu treffen.

Tbc. Vulkankrater

[wohnt der Versammlung bei, bricht zur großen Versammlung auf]
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Orchideenmond

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Rang : Krieger
Clan : SchattenClan
Schüler/Mentor : Abendpfote
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Di Sep 06, 2016 12:58 pm

Orchideenmond verfolgte aufmerksam die Versammlung. Obwohl sein Körper immer noch unter den körperlichen Wunden des Kampfes litt, war der Geist des Kriegers nicht im Mindesten beeinträchtigt. Und den ganzen Tag nur im Heilerbau zu liegen sorgte früher oder später bei jeder Katze für gähnende Langeweile. Dornenstern konnte nicht mit guten Neuigkeiten beginnen. Mondsichel und die Schülerin Blütenpfote hatten sich dem SternenClan angeschlossen. In Gedanken wünschte der schwarze Krieger ihnen beiden alles Gute.
Als Nächstes sprach der Anführer die älteren Schüler an. Sie hatten bewiesen, reif für ihre Kriegernamen zu sein. Einer nach dem Anderen wurden die Mentoren befragt, ob sie ihre Schüler empfohlen. Orchideenmond selbst beantwortete die Frage von Dornenstern mit einem simplen Nicken. Der Clan wusste und akzeptierte, dass er ein Kater nur weniger Worte war und vor größeren Gruppen nur selten sprach. Es war bei Weitem nicht mehr so wenig wie vor seiner ersten Schülerin, aber immer noch wenig. Doch zusammen mit seinen Kameraden begrüßte er Abendhimmel mit ihrem neuen Namen. Stolz erfüllte den Schwarzpelzigen, denn die junge Kriegerin war seine erste Schülerin gewesen.
Schließlich ging Dornenstern dazu über, die Katzen für die Große Versammlung auszuwählen. Orchideenmond war nicht dabei und hatte es auch nicht erwartet. Andernfalls hätte Salbeifeder vermutlich zuerst ihm und dann Dornenstern das Fell über die Ohren gezogen. Nachdem der letzte Name verkündet war, brach der Trupp auch direkt auf. Der großgewachsene Krieger blieb noch eine Weile im Eingang des Heilerbaus sitzen, betrachtete das Lager und hing seinen Gedanken nach. Er fühlte sich schon wieder recht gut und der Drang nach Bewegung juckte immer stärker in seinen Pfoten. Hoffentlich wurde er bald entlassen...

[verfolgt die Versammlung vom Eingang des Heilerbaus; nickt auf Dornensterns Frage; ruft Abendhimmels Namen; denkt nach und bleibt noch sitzen]
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Drosselbart

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   So Sep 11, 2016 5:42 pm

Ich nickte nur stumme, als Schilfpfote knapp erklärte, dass er zur Versammlung wollte und schaute meinem Schüler hinterher, wie er mit den anderen das Lager verließ. Hoffentlich ging alles gut, aber letztendlich blieb dem jungen Kater ohnehin nichts übrig als voran zu schreiten. Die Frage war wie und zumindest für diese Nacht hatte er sich entschieden.
Ich machte mich auf den Weg zum Kriegerbau, um Schutz vor dem Regen zu suchen. Drinnen saß wahrscheinlich immer noch Amethystseele und ich war mir nicht sicher, ob sie nicht lieber allein wäre. Sicherlich konnte niemand im Kriegerbau darauf hoffen, besonders nicht bei diesem Wetter, aber ich wollte meiner Schwester nicht ungebeten auf die Pelle rücken. Sie war eine stolze Kätzin und so setzte ich mich nahe des Ausgangs des Baus und putzte mein Fell, meinen Rücken dem Bauinneren zugewandt. Wenn Amethystssele wollte, war ich da, aber ich stand ihr zumindest so viel Abstand zu, wie der Bau zuließ.

[bei Schilfpfote, setzt sich nahe des Ausgangs des Kriegerbaus hin, putzt sich]
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Amethystseele

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mo Okt 03, 2016 9:47 am

Gedankenversunken saß die Kätzin im Kriegerbau und schützte somit ihr Fell vor dem Regen. Sie konnte es nicht leiden, wenn ihr Fell dicht an ihren Körper klebte und sie es trocken putzen musste. Fellpflege allgemein war noch nie eine Aufgabe gewesen, die Amethystseele gerne verrichtet hatte. Sie mochte ihren Pelz liebe so lassen, wie es ihrem Fell nach dem aufstehen beliebte von ihrem Körper abzustehen. Auch wenn sich das ihre Mutter Sturmblüte bestimmt gewünscht hätte, das sich dies mit der Reife ändern würde, hatte sich das auch nicht nach ihrer Kriegerzeremonie verändert. Wie stolz Amethystseele damals gewesen war, als ihr Vater sie nach dem Kampf gemeinsam mit Drosselbart ernannt hatte und sie bald darauf auch noch eine Schülerin bekommen hatte. Bitterkeit breitete sich in der Kätzin aus und frustriert schnaubte sie ihren Ärger weg. Ärger über sich selbst, dass sie ihre Schülerin nicht besser unter Kontrolle gehabt hatte. Blütenpfote hätte niemals sich ihr widersetzen dürfen, aber sie hat es getan und nun war sie weg. Vom Fluss weggespült, für immer verschollen. Nicht einmal ihren Körper hatte die Kriegerin zum Clan zurückbringen können. Vielleicht wäre das wenigstens ein kleiner Trost für Schilfpfote gewesen.
Bei diesem Gedanken schlug die Kätzin beschämt ihre Lider nieder. Sie war immer darauf bedacht gewesen eine herausragende Kriegerin zu sein und dann passierte ausgerechnet ihrer ersten Schülerin so etwas. Amethystseele konnte Blütenpfote am Anfang nicht sehr leiden und das hatte die Kriegerin der Schülerin auch zu spüren gegeben, aber am Schluss hatte sie sich an die rote Kätzin gewöhnt.

Eine Gestalt trat in den Kriegerbau ein und Augen wie die ihre leuchteten ihr entgegen. Drosselbart suchte ebenfalls Schutz vor dem Regen, aber anstatt sich im Bau in die hintereste Ecke zu verkriechen, setzte er sich in den Eingang und begann seinen Pelz zu trocknen.
Wissend zuckten Amethystseeles Schnurrhaare und dankbar beobachtete sie ihren Bruder von der Ferne. Er gab ihr den Abstand, denn sie brauchte und früher hätte sie dies schweigend hingenommen aber heute war ihr nicht nach noch mehr Einsamkeit zumute. Seufzend erhob sie sich aus ihrem Nest und trat neben ihren Bruder, so dass sich ihre Fellspitzen gerade so nicht berührten und leckte ihm einmal über die halbgetrocknete Schulter, bevor sie schweigend hinausblickte in den Regen. Das Schweigen tat gut, doch es stand nicht in ihrem Sinne es zu durchbrechen. Dies überließ sie ihren Bruder.

[im Kriegerbau, denkt nach, setzt sich zu Drosselbart]
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Drosselbart

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Sa Okt 08, 2016 12:20 pm

Die Nacht blieb kalt und nass und ich versuchte zu erkennen, ob sich mittlerweile der Vollmond gezeigt hatte, aber dazu hätte ich wohl doch wenigstens meinen Kopf aus dem Kriegerbau strecken müssen. Von hier war er jedenfalls nicht zu sehen und ich hatte genug Wasser für heute gehabt.
Ich hörte Schritte hinter mir und kurz darauf leckte Amethystseele mir über die Schulter. Ich drehte mich zu meiner Schwester um, die hinaus in den Regen schaute.
Wie fühlst du dich?“ erkundigte ich mich, einerseits weil ich es wissen wollte, aber auch weil ich sonst nicht wusste, was ich sagen sollte. Ich mochte ganz gut mit Worten umgehen zu können, aber Trost war nicht gerade meine Stärke, was daran liegen mochte, dass ich wenig Erfahrung darin hatte. Wenn ich die Wahl hatte, würde ich auch nie Traurigkeit oder dergleichen wählen, Stolz und Stärke lagen mir einfach mehr. Nur die Familie war halt eine Ausnahme und ich war auch allgemein zu der Erkenntnis gelangt, dass es wichtig war die Gefühle andere Katzen einschätzen zu können, wollte ich mir umfassende Urteile erlauben. Leider bei weitem nicht immer so einfach...selbst wenn manche Katze ihr Herz auf der Zunge trug.
Hast du vielleicht Hunger?“ bot ich an, wenigstens etwas für das körperliche Wohl zu tun. Die Beute war rar und es gab jetzt auch ganz sicher nur noch kalte und bei weitem nicht mehr trockene Beutestücke. Immerhin besser als nichts, wenn man Hunger hatte, wie viel oder da war konnte ich von hier aber nicht erkennen, da der Frischbeutehaufen seit der Überflutung des Wasserlaufs im Lager verlagert worden war. Zwischen Kinderstube und Ältestenbau war die Nahrung ebenso wettergeschützt wie schwer einsehbar.

[redet mit Amethystseele]
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Dornenstern

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   So Okt 16, 2016 4:21 pm

<--- Vulkankrater

Ich spürte die Müdigkeit bis in meinen Schweif als wir endlich die Weißdronhecke erreichten, die einen Teil des Lagerwalls bildete. Ich schlüpfte durch den Eingang und überließ meine mir folgenden Clankameraden ihrem Wunsch nach Nestruhe. Das Lager schien ruhig dazuliegen und ich nickte Wolfslied und Traumregen zu, die in unserer Abwesenheit über das Lager gewacht hatten.
Ich suchte unter den Katzen kurz nach meiner Gefährtin und ließ meine violetten Augen einige Zeit auf ihr verweilen, bevor ich zum Anführerbau trabte. Kurz hinter dem Eingang setzte ich mich und trocknete mein Fell, ein nasses Nest würde mehr als unangenehm sein. Erst als ich gut durch getrocknet war ließ ich mich in meinem geräumigen Nest nieder und schlief nach einem herzhaften Gähnen ein.

Nächster Morgen

Blinzelnd wachte ich auf und hörte draußen das Rauschen des Regens. Ich verzog kurz meine Miene und erhob mich dann träge. Ausgiebiges Strecken trieb die Müdigkeit aus meinen gliedern und ich trabte zum Eingang meines Baus. Ich setzte mich und schaute aus dem Anführerbau, leichter Nebel waberte über den Boden des Lagers und ich betrachtete das Schauspiel nachdenklich. Hier im Lager war er kaum ein Problem, aber draußen konnte die eingeschränkte Sicht gefährlich sein.

[kommt an, nickt Wolfslied und Traumregen zu, schaut nach Sturmblüte, geht schlafen, wacht auf, sitzt im Eingang des Anführerbaus]
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Mondsänger

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mo Okt 17, 2016 12:46 pm

cf: Vulkankrater

Der Weg ins Lager zurück erschien endlos, und als er endlich geschafft war fiel die Anstrengung von Mondsänger ab wie ein schwerer Stein. Ein Lichtblick des Abends war es aber definitiv seine heimliche Geliebte zu sehen. Wolfslied hatte mit Traumregen in der Abwesenheit des Clans über das schlafende Lager gewacht. Ihre hübschen amethystfarbenen Augen wirkten erschöpft nach dieser langen Nacht der Wache.
Kurz blieb Mondsänger am Lagereingang stehen , ließ seine Kameraden an sich vorbeiziehen und beobachtete die Cremefarbene. Gerade nickte Dornenstern ihr zu und beendete somit offiziell ihre Wache. Ihr Blick ging kurz zur Seite wo, wie er erst jetzt bemerkte, ein silbernes Fellbündel im Schutz des nächstgelegenen Baus kauerte und scheinbar krampfhaft versuchte wach zu bleiben.
Scheinbar hatte der kleine Kater stur mit seiner Mentorin die Wache versucht durchzustehen. Sein ermüdeter Zustand brachte Mondsänger zum Schnurren.
Er erinnerte sich noch zu gut an die Zeit als er selbst so enthusiastisch gewesen war. Klippenpfote schien es genauso zu gehen. Vielleicht aber war der junge Schüler auch einfach froh, dass er eine Ablenkung vom Tod seiner Mutter fand. Auch das war Mondsänger nicht unbekannt. Und einen Moment lang erinnerte sich der Getupfte an seine Schwester Sonnenpfote bevor er zusah wie Wolfslied sich zum Kriegerbau aufmachte. Klippenpfote war auch nicht mehr zu sehen, wie lange war er weggedriftet?
Der Silberne schüttelte sich so gut es ging das Wasser aus dem Pelz und trabte in Richtung Kriegerbau davon. Dort angekommen widmete er sich, wie viele anderen auch, erstmal einer ausgiebigen Fellpflege um wenigstens einigermaßen trocken schlafen zu können wenn schon das Nest eher eine feuchte Angelegenheit sein würde und legte sich dann schlafen. Nicht ohne vorher einen letzten Blick auf die cremefarbene Schönheit zu werfen die nicht selten seine Träume heimsuchte...

[Beobachtet Wolfslied, Klippenfpfote und erinnert sich an seine Schwester, geht schlafen]

Nächster Morgen:

Die Nacht war kurz. Als das erste Morgenlicht ihn kitzelte schien es als wäre er gerade erst eingeschlafen. Zumindest fühlte er sich so.
Zögerlich erhob sich Mondsänger aus seinem Nest und versuchte Tautropfen aus seinem Fell zu lecken ehe er vorsichtig seinen Kopf aus dem Bau streckte.
Noch mehr Luftfeuchtigkeit dort draußen als im Bau...das zeigte sich vor allem in der dichten weißen Wand die ihn draußen erwartete.
Nebel war aufgezogen und behinderte seine Sicht auf das Lager.
Irgendwo konnte er eine massige Gestalt ausmachen und erahnte Dornenstern an seinem Gang.
Ein letztes Gähnen und Strecken, dann zwängte sich der Silberne hinaus und trabte zu Dornenstern hin.
Er nickte ihm freundlich zur Begrüßung zu und begann dann seine Überlegungen des gestrigen Abends kundzutun:
"Was hältst du von der gestrigen Versammlung? Ich hab mir ein wenig Zeit genommen um mir den ein oder anderen mal anzusehen. Kommt es mir nur so vor oder geht es dem Windclan nur halb so gut wie Froststern uns glauben lässt?"
Einen kurzen Moment später fügte Mondsänger besorgt hinzu: "Ich möchte nicht paranoid klingen, aber ich glaube wir täten gut daran die Grenze ein wenig im Auge zu behalten. Einen erneuten Territorialkampf sollten wir...vermeiden...denke ich."
Während er auf die Antwort seines Anführers wartete ging er im Kopf einige Katzen für die kommende Morgenpatrouille durch. Je nachdem wie Dornenstern reagierte brauchte er eine stärkere Patrouille für die Windclangrenze.

[Wacht auf, spricht mit Dornenstern]
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Merkurnebel

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mo Okt 17, 2016 1:23 pm

Der Morgen war über den Hang geklettert und hatte die eisige Nacht hinter sich gelassen.
Merkurnebel, der braungetigerte Älteste des Schattenclans lag in seinem Nest und öffnete sichtlich geschwächt die verwässerten türkisfarbenen Augen.
Sein Blick glitt umher und versuchte sich auf seine Umgebung zu fixieren. Es dauerte sehr lange bis er seine Traumwelt von der echten unterscheiden konnte.
Gerade noch war er in Erinnerungen geschwelgt und hatte die Zeiten mit seinen Gefährtinnen erneut durchgelebt.
Bildete er es sich ein oder roch sein Nest nach Gewittersturm? Er wollte aufstehen doch in seinen alten Knochen war keine Kraft mehr.
Vor seinen Augen glitzerte es als würde er in den hell erleuchteten Sternenhimmel sehen und einen Moment lang war sich Merkurnebel nicht sicher ob es wirklich schon Morgen war oder noch immer Nacht, doch wen konnte er fragen? Der Ältestenbau war noch immer verwaist seit sein letzter Mitbewohner ihn allein zurückgelassen hatte.
Ein sanfter Stuppser in die Flanke richtete seine Aufmerksamkeit auf eine Gestalt in der er nach einiger Zeit seine Gefährtin Gewittersturm erkannte.
Sie lächelte liebevoll so wie sie es immer getan hatte wenn sie ihn oder ihre Jungen angesehen hatte. In seinem Kopf erscholl ihre weiche Stimme:
Es wird Zeit mein Geliebter.
Zeit? Wofür?
Er blickte sich um und sah sich einem verwirrenden Blick gegenüber. Es dauerte eine ganze Weile bis er den Sinn dahinter verstand.
Vor ihm lag eine graubraune Gestalt. Eingerollt, scheinbar schlafend. Die Gestalt war ganz allein im großen Bau, niemand sonst war dort.
Merkurnebel realisierte dass die Gestalt die er vor sich sah niemand geringeres als er selbst war.
An sich hinabsehend erkannte er dass seine Pfoten in sanftes Sternenlicht gehüllt waren. Er blickte fragend zu Gewittersturm deren Blick nun eine gewisse Melancholie angenommen hatte. Er wurde von der anderen Seite sanft angestuppst und blickte in ein Gesicht das er nicht wiederzusehen geglaubt hatte.
Neben ihm stand Malvenschweif. Die Erinnerungen an ihre gemeinsame Zeit waren soweit entfernt und plötzlich doch so nah...
Sein türkisfarbener Blick glitt zwischen den beiden Kätzinnen hin und her und blieben letztlich an Malvenschweif hängen. In seinem Kopf erscholl erneut eine Stimme. Dieses Mal jedoch die von Malvenschweif:
Es ist Zeit. Lass jetzt los
Die Worte verhallten...noch einmal blickte Merkurnebel zu seinen irdischen Überresten und schloss dann die Augen.
Als die Sonne sich über den nebeldurchzogenen Wald erhob verblasste die Gestalt der drei Sternenclankatzen und am Silbervlies erhellte ein neuer Stern das immer heller werdende Vlies.

[Stirbt friedlich im Schlaf und geht zum Sternenclan]



Zuletzt von Merkurnebel am Do Okt 20, 2016 3:03 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Amethystseele

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mo Okt 17, 2016 1:30 pm

Fast wäre der Kätzin ein Lachen ausgekommen. Ihr Bruder war es nicht gewöhnt, jemanden trösten zu müssen, geschweige denn sie trösten zu müssen. Auch wenn er nicht die beste Figur in dieser Rolle machte, war die Kätzin froh darüber, dass er es wenigstens versuchte. Bei seinen Fragen blies ich überschüssige Luft aus meiner Lunge. Es wiederstrebte ihr schwach vor ihrem Bruder zu wirken, aber sie wusste, sie hätte ihn nicht davon überzeugen können, dass sie von ihrem Stolz nichts verloren hatte und die alte Amethystseele war. Deswegen sah sie ihn von der Seite her an und lächelte ihn leicht an. „Es geht schon, mach dir keine Sorgen. Ich überlasse lieber dem Clan die Frischbeute. Gerade habe ich nicht wirklich einen großen Appetit.“ Für einen Moment verfielen sie wieder ins Schweigen, als das Kommen ihrer Clankameraden Amethystseele aufblicken ließ. Angeführt wurden die Katzen von niemand anders als von ihrem Vater. In Zeiten wie diesen wurde Amethystseele noch einmal umso klarer, was für eine beeindruckende Ausstrahlung ihr Vater besaß und wie kläglich schwach sie im Gegenzug dazu wirken musste.
Noch schmerzlicher als zuvor wurde der Kätzin bewusst, dass sie alles daran setzen musste, um so schnell wie möglich wieder an ihrer alten Stärke und Selbstbewusstsein zu gelangen. Schließlich hatte sie doch einen Traum, den sie verfolgen musste.
Etwas gefestigter als zuvor blickte sie Drosselbart an. „Ich denke, ich leg mich zur Ruh. Morgen sieht die Welt vielleicht schon um einiges anders aus.“ Sie verabschiedete sich von ihm und ging zurück zu ihrem Nest.

Nächster Morgen

Die Kätzin hatte einen leichten Schlaf in dieser Nacht gehabt, weshalb sie ohne weiteres wach wurde, als Mondsänger sich aus dem Kriegerbau drückte. Müde folgte die Kätzin dem zweiten Anführer und blieb im Ausgang stehen, nur um leichte Wassertropfen von dem Wind ins Gesicht geweht zu bekommen. Dieses Wetter trug wirklich nicht dazu bei, dass es der Kätzin besser ging und leicht gereizt begab sie sich in den Regen, nur um sich bei der nächstbesten Stelle unterzustellen. Sie konnte ihren Vater sehen, der nun mit Mondsänger sprachen und die Kätzin fragte sich, was Dornenstern von gestern zu berichten hatte.
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Sturmblüte

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   So Okt 23, 2016 10:17 am

cf: Vulkankrater

Endlich kam das SchattenClan-Lager in Sicht und Sturmblüte merkte langsam, dass sie müde wurde und sich nun auf ihr Nest freute. Zu gerne wäre sie mit Dornenstern in den Anführerbau gegangen, aber eigentlich war es ihr nicht erlaubt ohne die Erlaubnis von Dornenstern. Er warf ihr zwar kurz noch einen Blick zu, verschwand dann aber alleine in den Anführerbau. Leise seufzte Sturmblüte und wandte sich dann ab, um in den Kriegerbau zu gehen.
Dort suchte sich den Weg zu ihrem Nest und drehte sich ein paar Mal um sich selbst, um das Moos flach zu treten. Es war noch immer feucht und würde wahrscheinlich auch so schnell nicht mehr trocken werden. Zumindest nicht, solange der Regen nicht aufhören würde.
Schließlich legte sich die Graue hin und schloss die Augen, woraufhin sie bald schon einschlief und traumlos blieb.

[Nächster Morgen]

Sturmblüte nahm eine Bewegung in ihrer Nähe war und öffnet langsam die blauen Augen. Sie sah noch, wie eine graue Gestalt den Kriegerbau verließ und vermutete, dass es wohl ihre Tochter Amethystseele war. Gähnend streckte sie sich daraufhin und grub ihre Krallen kurz in das Moos unter ihr, ehe sie ihr Fell von Moosfetzen befreite und etwas glättete. Es würde zwar nicht lange halten, aber es gehörte einfach zu ihrer morgendlichen Routine.
Leise schlich die Graue aus dem Kriegerbau und wurde im nächsten Moment schon wieder nass. Seufzend ließ Sturmblüte ihren Blick über das Lager schweifen, welches noch ziemlich ruhig dalag. Dornenstern war schon wach und unterhielt sich bereits mit Mondsänger, während Amethystseele sich einen Ort zum Unterstehen suchte.
Sturmblüte ging zum Frischbeutehaufen und suchte sich eine magere und vor allem ziemlich nasse Elster, die aber für ein Frühstück reichen musste. Damit ging sie zu ihrer Tochter und begrüßte sie kurz. "Guten Morgen, Amethystseele. Möchtest du mit mir frühstücken?", fragte sie sie und legte die Elster vor ihren Pfoten ab.

[kommt an | denkt nach | geht schlafen | wacht auf | putzt sich | geht nach draußen | schaut sich um | holt sich eine Elster | geht zu Amethystseele]
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Drosselbart

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   So Okt 30, 2016 7:57 pm

Amethystseele beschwichtigte und meinte es ginge und lehnte meinen Vorschlag etwas zu essen zu holen ab. Mir sollte es recht sein, obwohl die Beute sicher nicht mehr lange halten würde. Immerhin wurde sie nicht so schnell schlecht, wie in der Blattgrüne, wenn es heiß war.
Ich musterte meine Schwester und bemerkte recht zufrieden, dass die Graue einigermaßen aufrecht wirkte. Amethystseele war eben doch kein empfindliches Pflänzchen, dass sich wegen Dingen, die sie nicht verantworten konnte die an Unfällen für die sie nichts konnte zerbrach. Ich glaubte zwar nicht, dass sie völlig darüber hinweg war, aber solange sie sich nicht davon gefangen nehmen ließ und voran ging, war das für mich zumindest gut genug.
Amethystseele wollte ins Nest und ich nickte nur und folgte ihr kurz darauf ins Innere des Baus, um zu meinem Nest zu kommen. Ich ließ den Tag Revue passieren und überlegte, wie Schilfpfote sich am nächsten Tag wohl zeigen würde. Ich kam dabei nicht weit, mittendrin schlief ich ein.

Nächster Tag

Ich erhob mich in eine sitzende Position, sobald ich aufwachte und ließ meinen Kopf kreisen. Mein Nacken fühlte sich etwas steif an und ich überlegte, ob ich wohl schlecht gelegen hatte. Ansonsten konnte ich nicht klagen, ich war ausgeruht und trabte zum Ausgang des Kriegerbaus. Draußen fielen mir Amethystseele und Sturmblüte auf und erfreut die beiden zu sehen trabte ich zu ihnen hinüber. „Guten Morgen ihr beiden.“ grüßte ich und streckte meinen Kopf noch einmal nach rechts und linkt. Vielleicht sollte ich später mein Nest überprüfen, damit ich morgen nicht wieder so verspannt aufwachte. Viele Katzen schienen noch nicht wach, beim Anführerbau konnte ich Mondsänger entdecken, der sicherlich mit meinen Vater sprach. Sonst war das Lager noch ruhig.

[redet mit Amethystseele, geht schlafen, wacht auf, geht zu Amethystseele und Sturmblüte und grüßt die beiden]
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Schilfpfote

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Fr Nov 04, 2016 5:31 pm

cf. Vulkankrater

Schilfpfote folgte seinen Clankameraden durch den Lagereingang auf die Lichtung, die ihm immer vertraut vorkam. Nur heute nicht, heute schien ihm alles fremd, was er sein Lebenslang gekannt hatte. Natürlich wusste er, dass der Tod seines letzten Familienmitglieds daran Schuld war, doch das versuchte er zu verdrängen. Schilfpfote wollte einfach nur noch ins Nest und die Augen schließen.
Ohne Umwege lief der braune Schüler auf den Bau zu und sah sich dabei auch nicht um, sein Blick war stur geradeaus gerichtet. Stumm trat er ein, suchte sein Nest und eine angenehme Position. Danach schloss er seine grünen Augen und hoffte darauf, dass er schnell einschlafen würde, am liebsten traumlos.

Nächster Morgen

Als der braune Schüler langsam seine Augen öffnete hoffte er, dass der gestrige Tag nur ein Traum gewesen war. Doch der Blick durch den Schülerbau langte dem Kater um zu wissen, dass nichts, wirklich nichts geträumt war. Seine Schwester war Tod und er hatte es nicht verhindern können. Nein, er nicht aber Amethystseele. Die ehemalige Mentorin von Blütenpfote hätte doch bestimmt ihren Tod verhindern können, oder? Allerdings wollte er es auch nicht herausfinden, nachher hätte sie tatsächlich den Tod seiner Schwester verhindern können und dann wäre sie immer noch hier, hier bei ihm und nicht bei dem Sternenclan.
Schilfpfote kam langsam in die Wirklichkeit zurück und bemerkte, dass er immer noch regungslos in seinem Nest lag. So konnte es nicht weitergehen und das wusste er auch, er musste sich zusammen reißen und seinen Pflichten nachgehen. Er wollte ein wahrer Krieger werden, der respektiert wird und über den man irgendwann Geschichten erzählt. Er will nicht als jämmerlicher Schüler gelten, der nie über den Tod seiner Schwester hinweg kam, schließlich hatte er bereits alle seine verwandten verloren und kam damit relativ gut zurecht. Doch jetzt wo er keinen mehr hatte, merkte er erst, wie einsam er wirklich war.
Irgendwann raffte sich der Schüler zusammen und stand auf um sich dann erstmal ausgiebig zu strecken. In seinen Glieder spürte er immer noch die Müdigkeit, doch die ignorierte er einfach. Er war gespannt darauf, was er heute mit Drosselbart machen würde, solange es ihm von Blütenpfote ablenkte. Langsam bewegte er sich durch die anderen Nester um auf die Lichtung zu treten, wo er sich erstmal umsah, was durch das Wetter erschwert wurde. Doch er suchte sowieso keine bestimmt Katze und setzte sich erstmal neben den Schülerbau. Er würde warten, bis mehr wach waren und etwas essen würden, erst dann würde er sich selbst etwas nehmen.

[Kommt an, geht schlafen, wacht auf, geht auf die Lichtung]
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Salbeifeder

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mo Nov 07, 2016 4:30 pm

cf. Vulkankrater

Salbeifeder kam zusammen mit ihren Clankameraden im Lager an und steuerte direkt auf den Heilerbau zu. Es war schon spät und die schwarze Heilerin glaubte, dass sie heut niemand mehr sprechen wollte. Somit blieb sie auch nicht stehen und lief stumm über die Lichtung.
Im Heilerbau angekommen sah sie sich nochmal kurz um und beschloss morgen zusammen mit Morgenpfote den Kräutervorrat zu überprüfen, dazu war es heute eindeutig zu spät. Somit schritt Salbeifeder zu ihrem Nest und liess sich nieder. Auch, wenn ihre Position nicht besonders angenehm war, schloss die Kätzin ihre gelben Augen und schlief in wenigen Herzschlägen bereits ein.

Nächster Morgen

Langsam und noch müde öffnete die Heilerkatze ihre Augen. Bevor sie sich aber umsehen konnte, mussten sich ihre Augen an die Lichtverhältnisse gewöhnen, erst dann erhob sie sich und spürte bereits die Müdigkeit in ihren Gliedern.
Um auch die letzte Müdigkeit loszuwerden strecke sich Salbeifeder um sich kurz darauf wieder zu setzten und ihr fell zu pflegen. Dafür nahm sich die schwarze Kätzin noch Zeit um danach in Ruhe nach Orchideemond zu sehen. Doch als sie bei dem schwarzen Kater ankam, schlief dieser noch und leise schlich sie an ihm vorbei.
Nachher würde sie nochmal nach Orchideenmond sehen um ihn nach seinen befinden zu befragen. Wenn es ihm gut genug ginge, könnte sie ihn vielleicht heute entlassen. Doch das sieht sie sich später an, um keine voreiligen Schlüsse zu ziehen.
Auf der Lichtung angekommen sah sie sich die anwesenden Katzen an auch, wenn sie nicht viel erkennen konnte. Salbeifeder würde auf Morgenpfote warten um mit ihr zusammen etwas zu frühstücken, dann konnten sie in Ruhe nebenbei ihren Tag besprechen.

[Kommt an, geht schlafen, wacht auf, geht auf die Lichtung und sieht sich kurz um]
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Muschelfrost

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mo Nov 07, 2016 4:31 pm

cf. Vulkankrater

Muschelfrost trat auf die Lichtung und warf einen kurzen Blick drüber. Viel erkennen konnte die weiße Schönheit nicht, doch davon liess sie sich nicht verwirren und lief stumm weiter zum Kriegerbau. Ihre einzige Aufmerksamkeit galt jetzt nur noch ihrem Nest, sie wollte endlich schlafen.
Und auf das lief sie auch zielstrebig zu, ohne auch nur einmal anzuhalten schritt Muschelfrost in den Kriegerbau und legte sich in ihr Nest. Kurz suchte sie noch eine angenehme Schlafposition, dann schloss sie ihren goldbraunen Augen und glitt in einen Traumlosen schlaf.

Nächster Morgen

Müde öffnete Muschelfrost ihre goldbraunen Augen und musterte ihre Umgebung, nachdem sich ihre Augen an die Lichtverhältnisse gewöhnt hatten. Da sie sich immer noch nicht besser fühlte würde sie gleich zu Salbeifeder gehen, in der Hoffnung, dass dir schwarze Heilerin bereits wach war. So fühlte sie sich ziemlich unwohl und würde mit dem ungewissen wohl kaum den Tag überstehen.
Nachdem die weiße Kätzin beschlossen hatte, zur Heilerin zu gehen, erhob sie sich aus ihrem Nest und streckte langsam ihre Glieder. Sie würde keine Umwege gehen und auch nichts essen, erst wenn sie Gewissheit hatte, konnte sie etwas zu sich nehmen. Als sie Aufstand versuchte sie so leise wie möglich zu sein, sie hatte am frühen morgen keine Lust auf genervte Clankameraden.
Auf der Lichtung suchte sie mit den Augen Salbeifeder, doch die Sehverhältnisse waren wieder mangelhaft. Somit schritt sie schnell auf den Heilerbau zu und war froh, als sie die schwarze Kätzin erblickte. Doch kurzer Zweifel kam in der weißen Schönheit auf, wollte sie wirklich wissen, was mit ihr war? Doch jetzt würde Muschelfrost keinen Rückzieher mehr machen.
Bei Salbeifeder angekommen nickte die weiße Kätzin ihr zu "Guten Morgen, Salbeifeder. Tut mir leid das ich so früh schon störe aber ich fühle mich nicht gut, irgendwie unwohl." Sie wusste nicht genau, wie sie ihr befinden beschreiben sollte, sie hoffte aber, dass Salbeifeder genug damit anfangen konnte.

[Kommt an, geht schlafen, wacht auf, geht zu Salbeifeder]
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Orchideenmond

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Di Nov 08, 2016 10:49 am

Nächster Morgen:

Orchideenmond erwachte ausgeruht und fühlte sich zum ersten Mal seit dem großen Kampf wieder wirklich gut. Sein Körper schien sich von den Verletzungen wieder erholt zu haben. Vorsichtig probierte der pechschwarze Kater, wie gut er sich bewegen konnte - vor allem im Bezug auf seinen Nacken. Das Ergebnis überraschte ihn positiv. Orchideenmond fühlte sich zwar ein wenig steif und ungelenk, aber die normalen Aufgaben eines Kriegers würden das schnell wieder beheben. Immerhin hatte er durch seine Verletzung mehr als einen vollen Mond im Heilerbau gelegen und sich nur wenig bewegt.
Vom Eingang des Heilerbaus beobachtete der groß gewachsene Krieger, wie allmählich Leben ins Lager kam. Salbeifeder war schon auf den Pfoten und wurde von Muschelfrost angesprochen. Mondsänger sprach mit Dornenstern. Bestimmt würde der Tigerkater bald den Clan zusammenrufen und von der Großen Versammlung berichten. Direkt im Anschluss würde sein Stellvertreter die Patrouillen einteilen. Orchideenmond wollte unbedingt vorher wissen, ob er seine Aufgaben als Krieger wieder übernehmen konnte. In seinen Pfoten juckte die Sehnsucht nach mehr Bewegung, als er sie in der vergangenen Zeit gehabt hatte. Daher lenkte er seine Schritte in Salbeifeders Richtung, hielt aber einen gewissen Abstand zu ihr und Muschelfrost. Er wollte keinen neugierigen Eindruck machen und die meisten Krieger suchten die Heiler ihres Clans nicht grundlos auf.

[wacht auf; fühlt sich gut; beobachtet das Lager; denkt nach; geht in Salbeifeders Richtung, wartet aber, bis sie und Muschelfrost fertig gesprochen haben]
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Salbeifeder

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Do Nov 10, 2016 9:45 pm

Salbeifeder hielt ihren Blick stumm geradeaus gerichtet und beobachtete das treiben im Lager, geduldig wartete sie dabei auf ihre Schülerin Morgenpfote. Als sich jedoch eine Gestalt näherte, spitze sie die Ohren und zuckte fragend mit den Schnurrhaaren. Es war fast nie besonders erfreulich, wenn eine Katze den Rat einer Heilerin suchte.
Als sie dann Muschelfrost erkannte wirkte sie fast noch verwirrter als vorher. Salbeifeder konnte sich nicht vorstellen, was die weisse Kriegerin von ihr wollte. Doch sie sah der Kätzin freundlich entgegen und wartete geduldig, was sie zusagen hatte.
Als sie dann von unwohl sein berichtete spitze die Heilerkatzen die Ohren. Viel konnte Muschelfrost von ihrem Befinden zwar nicht erklären, doch das war auch nicht weiter nötig. "Guten Morgen, Muschelfrost. Keine sorge, du störst nicht." meinte sie freundlich und blickte an ihr herunter. Vielleicht viel es ja auch nur Salbeifeder auf aber Muschelfrost hatte entweder zugelegt oder sie.. erwartete Junge. Doch das konnte Salbeifeder kaum glauben, schließlich hatte die weisse Schönheit keinen Gefährten, soweit sie weiss.
Stumm trat sie näher an die Kriegerin heran und schnupperte etwas am ihren Fell. Sie kannte den Geruch gut, diesen Geruch, wenn eine Kätzin Junge erwartete. Das würde zu mindestens auch erklären, warum sie etwas dicker geworden war. Ein Blick in das Gesicht der Kätzin zeigte, dass sie scheinbar wirklich nicht wusste, warum es ihr nicht gut ging.
Kurz zögerte sie, dann erhob sie ihre Stimme und sah Muschelfrost dabei ernst an, wenn man Junge erwartete, hatte man viel Verantwortung, ob man es wollte oder nicht. "Du erwartest Junge, Muschelfrost." kurze stille "Du solltest vorerst deine Pflichten als Kriegerin einstellen und in die Kinderstube ziehen." Salbeifeder bezweifelte, dass Muschelfrost das hören wollte, doch so war es nunmal.
Sie wartete auf die Reaktion der weißen Kriegerin. Wenn sie es nicht Dornenstern oder Mondsänger berichtete, müsste es Salbeifeder tun. Doch erstmal musste sie abwarten wie sich Muschelfrost verhält und ob sie vielleicht mit der ganzen Situation überfordert war.

[bei Muschelfrost]
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Muschelfrost

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Do Nov 10, 2016 9:47 pm

Muschelfrost wartete mit gemischten Gefühlen auf eine Antwort der Heilerkatze. Sie glaubte nicht, dass es etwas schlimmes war, was ihr leben auf irgendeine Art und weise verändern würde, warum auch? Ihr gings halt nicht gut, kommt mal vor. Doch als Salbeifeder dann zu einer Antwort ansetzte, spitze die weisse Schönheit die Ohren und musste kurz die Luft anhalten.
Entweder hatte sich Muschelfrost gerade gewaltig verhört oder Salbeifeder hatte ihre Nase falsch eingesetzt. Die weiße Kätzin konnte keine Jungen erwarten! Von wem auch? Sie hat keinen Gefährten und auch niemals den Versuch gestartet Junge zu bekommen, da kann etwas ganz und gar nicht stimmen, dass alles ergab in Muschelfrosts Kopf keinen Sinn.
"Salbeifeder, das kann nichts sein.." erklärte sie mit bröckelnder Stimme, doch sie konnte kaum das Ergebnis von Salbeifeder in Frage stellen. So sehr konnte sich die Heilerin doch gar nicht täuschen.
Ohne auf irgendwas zu warten, drehte sich die Kriegerin bzw. Königin um und suchte Dornenstern. Sie hatte herzlich wenig Lust in die Kinderstube zu ziehen und ihre Kriegerpflichten aufzugeben. Sie hatte ihre Freiheit verloren und das auf eine unerklärliche Art und Weise.
Als sie Dornenstern erkannte, erkannte sie gleichzeitig Mondsänger. Irgendwie passend. Doch war sie unschlüssig, ob sie die beiden einfach unterbrechen sollte. Aber Zeit hatte sie nun auch nicht. Somit schritt sie auf die beiden zu und guckte beide kurz entschuldigend an, bis sie wieder ihren neutralen Gesichtsausdruck auflegte. "Bitte entschuldigt die Störung. Ich wollte euch nur mitteilen, dass ich in die Kinderstube ziehen werde und deswegen meine Pflichten als Kriegerin vorerst aufgeben muss." Und sie so schnell wie nur möglich wieder aufnehmen werde. Dachte sie genervt und immer noch verwirrt. Wer hat mir das angetan? wütend sah sie sich im Lager um und da sie keine Lust auf irgendwelche fragen, die ihr unangenehm werden könnten, hatte drehte sie sich wieder um und lief diesmal Richtung Kinderstube. Immerhin wusste sie, wo diese war.
Auch wenn sie gerade unhöflich zu ihrem Anführer und zweiten Anführer war, hatte die Kriegerin gerade andere Probleme, die in ihren Augen um einiges wichtiger waren. Bei der Kinderstube angekommen hielt sie inne. Was machte sie hier eigentlich? Sie konnte keine Jungen bekommen und trotzdem ging sie brav in die Kinderstube. Das war doch zum Ohren rausreißen. Wäre sie bloss nie zu Salbeifeder gegangen, dann hätte sie ihr sowas nicht einreden können aber welchen Grund sollte sie haben, die weiße Kriegerin anzulügen? Vielleicht erwartete sie tatsächlich Junge?
Ihre Nerven waren am Ende und sie wollte sich damit nicht weiter befassen. Aus irgendeinen Grund brauchte sie Gesellschaft, jemanden wo sie ihren Frust rauslassen kann, den sie dann aber doch für sich behalten würde. Schnaubend trat sie neben die Kinderstube und setzte sich, dabei glitt ihr Blick neutral über die Lichtung.

[bei Salbeifeder, ist geschockt, geht zu Dornenstern und Mondsänger, geht ohne eine Antwort abzuwarten zur Kinderstube]
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Schlangenpfote

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   So Nov 13, 2016 2:08 pm

<--- Vulkankrater

Müde schleppte ich mich ins Lager und wollte bei meinen schmerzenden Muskeln nicht an morgen denken. Ich merkte erst am kurz vor dem Wasserlauf, dass ich falsch lief und warf der Kinderstube auf der anderen Seite einen zwiegespaltenen Blick zu. Vor meinem neuen 'Zuhause' angekommen bedachte ich den Vorsprung, den es zum Eingang des Schülerbaus zu überwinden gab mit einem bösen Blick. Kurz erwägte ich es draußen im Regen zu schlafen, aber der Boden hier draußen war hart und in meinem Hinterkopf hörte ich die empörte Stimme meiner Mutter. Stöhnend erklomm ich den Eingang des Baus und schlief kurz darauf in meinem behelfsmäßigen Nest. Wie ich in den Bau gegangen war oder mich hingelegt hatte, war im Nebel des anrollenden Schlafes untergegangen.

Nächster Morgen

Ein seltsamer Morgen. Es roch anders und ich fühlte mich gerädert. Dann erinnerte ich mich und erhob mich träge aus meinem neuen Nest im Schülerbau. Draußen hörte ich den Regen und ich trabte zum Ausgang des Baus, um mich dort niederzulassen. Meine Baukameraden schienen noch zu schlafen, im Lager draußen schienen aber schon einige Katzen wach. Ich gähnte herzhaft und rieb mir mit meinen Pfoten den Schlafen aus den Augen. Alles war ruhig und ich fühlte mich auch innerlich ruhig. Kurz hinterfragte ich dieses Gefühl, immerhin würde heute Mondsichel beerdigt und überhaupt, es war soviel passiert. Aber etwas in mir weigerte sich, sich unnötig aufzuregen, der Regen spielte sein altes Lied und ich dachte an das zurück, was ich auf der Großen Versammlung gehört hatte. Den Rest konnte ich ohnehin nicht ändern.
Nach einiger Zeit fiel mir auf, das der weiße Pelz, der so geschäftig durch das Lager huschte mir nur allzu bekannt vorkam. Ich runzelte die Stirn als ich sah, wie Muschelfrost zum Heilerbau eilte, von dem sie vorher wohl auch gekommen war. Krank sah sie nicht aus. Interessiert beobachtete ich den Heilerbau, bewegte mich aber nicht vom Fleck. Zu anstrengend...und wer wusste schon, welche Laune meine große Halbschwester gerade hatte. Lieber genoß ich die Ruhe so lange sie noch währte.

[kommt an, geht schlafen, steht auf beobachtet Muschelfrost]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   So Nov 13, 2016 10:44 pm

Cf. Vulkankrater

Morgenpfotes bemühte sich nicht mit den Pfoten über den schlammigen Boden zu schlurfen, sich darauf zu konzentrieren, dass sie gleich die Möglichkeit haben würde zu schlafen, auch wenn ihr Fell kalt und feucht wirkte. Vielleicht würde das Wetter ja morgen besser aussehen, dachte sie, ehe sie den Kopf schüttelte. Es war unwahrscheinlich, dass es von jetzt auf gleich besseres Wetter gab, dass die Wolken aufrissen wie ein gewaltiges Maul, dachte die Heilerschülerin als sie durch den Jasminschleier in den Heilerbau kroch. Mit Minzschatten reden würde sie doch hoffentlich am nächsten Tag schaffen. Es musste aufregend sein zum Krieger ernannt zu werden, nahm sie an, auch wenn sie wusste das sie beide schon bei der Ernennung zu Schülern einen unterschiedlichen Weg eingeschlagen hatten. Manchmal beneidete sie ihre Geschwister Abendhimmel und Minzschatten ein wenig, aber auch nur fast.
Die Beige befreite ihre Pfoten vorsichtig vom Schlamm ehe sie sich schließlich ins Nesr legte.
Gute Nacht, Salbeifeder.", murmelte sie leise, bevor sie in einen seichten Schlaf eintauchte.

[Nächster Morgen]

Als Morgenpfote schläfrig den Kopf hochreckte bemerkte sie das der vertraute dunkle Pelz ihrer Mentorin schon aus dem Nest verschwunden war, sie aber novh schlafen lassen hatte. War es schon spät am Morgen? Zu sppät zum aufstehen? Die Beige wollte nicht wirken wie ein Faulpelz, der den ganzen Tag verschlief.
So tappte sie nach einer schnellen nicht allzugründlichen Fellwäsche aus dem Bau hinaus und blinzelte einwn Moment, ehe ihr Blick klarer zu werden schien. Aus dem Augenwinkel sah sie Muschelfrost die vom Heilerbau weg in Richtung der Kinderstube lief. Sie sah Salbeifeder, bei der die weiße Kätzin offenbae gewesen war. Ein leicht verwunderter Ausdruck trat auf das Gesicht der Kätzin, ehe ihr Blick an Orchideenmond hängen blieb, der in der Nähe des Heilerbaus auf etwad zu warten schien.
"Guten Morgen, kann ich dir irgendwie helfen?", Morgenpfote sah den schwarzen Kater fragend an.


[Geht schlafen, wacht am nächsten Tag auf, verlässt den Heilerbau, sieht sich um, sieht Muschelfrost zur Kinderstube laufen, fragt Orchideenmond etwas]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mo Nov 14, 2016 10:44 am

Ruhig beobachtete Orchideenmond, wie Salbeifeder und Muschelfrost miteinander sprachen. Es dauerte nicht lange, dann entfernte die weiße Kriegerin sich wieder von der Heilerin. Ging zuerst kurz zu Dornenstern und Mondsänger, um dann in der Kinderstube zu verschwinden. Überrascht zuckte der dunkle Krieger mit den Ohren. Erwartete Muschelfrost etwa Junge? Er hatte nie mitbekommen, dass die Kätzin auffällig viel Zeit mit jemandem außerhalb ihrer Familie verbrachte. Und dem groß gewachsenen Kater wollte auch niemand einfallen, der sich für Muschelfrost näher interessiert hatte. Immerhin verhielt sich sich, als fände man unter ihrem hellen Pelz nichts als Eis.
Morgenpfote riss Orchideenmond aus seinen Gedanken. Einen Moment lang sagte der Schwarzpelzige nichts. "Guten Morgen. Ich hatte nur darauf gewartet, dass Muschelpfote und Salbeifeder ihr Gespräch beenden.", sagte er mit seiner ruhigen, dunklen Stimme und nickte der Heilerschülerin kurz zu, bevor er sich auf den Weg zur Heilerin des SchattenClans machte. "Guten Morgen Salbeifeder.", grüßte er höflich. "Ich fühle mich seit heute wieder gut genug, um den Heilerbau zu verlassen und wollte deine Meinung dazu hören. Der Clan wird jede Katze brauchen, die Beute mitbringen kann.", fügte der Krieger nach einem Moment hinzu. Wartete auf die Antwort von Salbeifeder. Sie hatte das letzte Wort in dieser Angelegenheit.


[beobachtet Salbeifeder und Muschelfrost; denkt nach; spricht kurz mit Morgenpfote; spricht Salbeifeder an]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mo Nov 21, 2016 7:59 pm

<--- Vulkankrater

Ich spürte den Tag und die Müdigkeit in meinen Pfoten als das Schattenclanlager in Sicht kam. Ich beschleunigte meine Schritte in Vorfreude auf mein Nest und schickte ein kleines Stoßgebet zum Sternenclan, dass er doch bitte dafür sorgen möge, dass es aufhörte zu regnen.
Geschickt schlüpfte ich durch den Eingang zwischen hecke und Felswand und suchte ohne Umschweife den Kriegerbau auf. Bevor ich eintrat schüttelte ich meine Beine ein wenig aus, um Schlamm und Wasser in meinem silbrigen Tigerpelz zu reduzieren und trat dann ein. Den Rest wollte ich in meinem Nest säubern. Lange dauerte das nicht, mein Fell war manchmal unangenehm kurz, dafür war es selbst wenn es kälter und damit dichter wurde angenehm pflegeleicht. Wenig später lag ich bequem und tief schlafend im Moos.

(Nächster Tag)

Ich wachte nur langsam auf und hatte eigentlich keine große Lust aufzustehen. Der Vortag war anstrengend gewesen und die Nacht hätte gerne länger sein können. Ich konnte von draußen nur vereinzelte Stimmen hören und sah um mich herum die meisten Krieger noch schlafen. Es sah so aus als könnte ich guten Gewissens noch etwas liegen bleiben, also widmete ich mich erst einmal der Morgenwäsche. Ruhig und kraftvolle Zungenstriche machten nicht nur sauber, sondern regten auch den Kreislauf an.

[kommt an, geht schlafen, putzt sich im Kriegerbau]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Sa Nov 26, 2016 9:35 pm

Hoffentlich verzog sich der Nebel bald, es gab auch ohne mehr als genug Probleme. Ich sah Mondsänger auf mich zukommen und nickte ihm grüßend zu. Mein Stellvertreter kam auch gleich zu seinem Anliegen und sprach Froststerns seltsame Ansage vom Vorabend an. Ich stimmte dem Silbernen zwar nicht zu, als er meinte die Weiße hätte ihren Clan besser dargestellt als es ihm tatsächlich ging, aber ihr Bericht war definitiv beredenswert. „Froststern hat eigentlich ziemlich deutlich erklärt, dass der Windclan mit dem Wetter in seinem Revier zu kämpfen hat. Es wäre auch sinnlos etwas anderes zu behaupten, man sah wie du selbst sagst ihren Kriegern an, dass sie schon besser genährt waren.“ meinte ich. Die Windclananführerin hatte recht wenig Zweifel daran gelassen, dass der Windclan es schwer hatte, sie hatte es wörtlich selbst so gesagt und sogar Dinge beim Namen genannt die dem Clan zu schaffen machten. Sogar den Stellvertreter Heidepelz einen eigentlich recht erfahrenen Krieger hatte es den Windclan gekostet. Fast hatte ich befürchtet sie würde den Schattenclan um Hilfe bitten...ich wüsste nicht, wie ich ihr hätte antworten sollen. Im Gegensatz zu Eisstern widerstrebte es mir Clankatzen sterben zu lassen, wenn ich etwas dagegen tun konnte...aber anders als der Donnerclan mussten wir auch weit mehr mit dem Regen kämpfen. Und in einem stimmten Eisstern und ich wohl überein, ich sah meine oberste Pflicht im Schutz des eigenen Clans. Ich konnte wahrscheinlich froh sein, dass sie nicht gefragt hatte.
Aber es war schon seltsam, dass Froststern so ausführlich die Tücken des Bodens eingegangen ist und zudem so offen über die Probleme ihres Clans gesprochen hat.“ miaute ich nachdenklich. Es mochte keinen Sinn machen den eigenen Clan gut darzustellen, wenn die Problem so sichtbar waren, aber war es nötig so viele Einzelheiten zu nennen? Es klang für mich so als wolle die Weiße entweder Mitleid erregen oder Abschrecken. Mondsänger sah anscheinend die Gefahr eines Kampfes und auch wenn ich mir vorstellen konnte, das Froststern bei der schlechten Beutelage in ihrem Revier zu uns über die Grenze blickte, so schien die Gefahr nicht viel Größer als geworden zu sein. Sie war definitiv da, besonders da der Flussclan im Zweifel wahrscheinlich kaum eine Option für den Windclan war. Und die Situation hatte sich im Windclan offensichtlich stark verschärft, aber bisher hatte sich keine Windclankatze über die Grenze gewagt. „Ich werde dem Clan noch einmal einschärfen an den Grenzen aufmerksam zu sein, besonders jetzt beim Nebel. Aber solange es keine Anzeichen für Grenzübertretungen gibt, wird es keine zusätzlichen Patrouillen geben.“ erklärte ich ruhig, aber entschlossen „Die Beute läuft schlecht und wenn möglich möchte ich unsere Kräfte vor allem dafür einsetzen.“ Den Clan zu ernähren hatte Priorität und ich hoffte, das keiner unserer Nachbarn oder gar Streuner uns zusätzliche Problem bereiten, die ganze noch erschwerten.
Ich wollte Mondsänger noch fragen, was er davon hielt, wurde aber von meiner ehemaligen Schülerin unterbrochen. Muschelfrost entschuldigte sich für die Unterbrechung und sprach gleich weiter. Die Überraschung über ihre Schwangerschaft stand mir ins Gesicht geschrieben und eher reflexartig nickte als Zeichen, da sich verstanden hatte. Verstanden hatte ich, die überraschende Nachricht musste ich aber erst einmal sacken lassen. Ich hatte nie den Eindruck gehabt, das die Weiße sich mit einem Kater mehr als gut verstanden hatte, aber andererseits bekam ich auch nicht unbedingt alles mit. Ein wenig erinnerte mich die Situation an Funkenflug, meine erste Schülerin war sogar noch ein wenig jünger gewesen, als sie ihre Jungen erwartete. Und genau wie bei Muschelfrost, hatte es vorher keine Anzeichen für einen Gefährten gegeben. Muschelfrost verschwand sobald sie ihre Nachricht hinterlassen hatte, schaute sich vorher aber scheinbar wütend im Lager um. Verwirrt schaute ich der jungen Kriegerin hinterher und überlegte, was das wohl zu bedeuten hatte. Geplant waren die Jungen wohl nicht, ich konnte es mir auch ohne Muschelfrosts Verhalten gut vorstellen, dass die Weiße noch keine Mutter werden wollte. Ich war mir genau genommen nicht sicher, ob sie es überhaupt werden wollte, aber solche Wünsche brauchten manchmal einfach Zeit. Ich nahm mir vor mit Sturmblüte darüber zu reden und sie vielleicht zu bitten nach Muschelfrost zu sehen. Salbeifeder war sicher mehr als kompetent als Heilerin, aber meine geliebte Tigerin hatte viel Erfahrung als Mutter. War nur die Frage ob die junge stolze Kätzin Hilfe wollte. Nach einem Blick zum grau verhangenen Himmel wandte ich mich an Mondsänger „Es wird Zeit für die Versammlung, wenn du möchtest können wir danach weiter reden.“ erklärte ich und bot dem Kater an, nach der Patrouilleneinteilung auf mich zuzukommen, wenn er noch Gesprächsbedarf hatte. Ich verließ den Anführerbau und trabte zu den frischernannten kriegern, die ihre Nachtwache im Lager hielten. „Ihr könnt euch ausruhen gehen.“ meinte ich und entließ die jungen katzen offiziell aus ihrer Wachpflicht. Anschließend kehrte ich zum Anführerbau zurück und sprang auf den Felszahn, von wo ich den Clan zusammen rief „Ich fordere alle Katzen die alt genug sind um selbst Beute zu machen auf, sich am Felszahn zu versammeln!“ rief ich über die Lagerlichtung und wartete kurz.

[redet mit Mondsänger, hört Muschelfrost zu, entlässt Minzschatten Sturmherz und Erlenblut aus ihrer Nachtwache, ruft Versammlung zusammen]


Zuletzt von Dornenstern am Sa Dez 03, 2016 2:48 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Frischernannte Krieger ergänzt)
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