Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 SchattenClan-Lager

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Frostsplitter

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Sa Mai 07, 2016 6:15 pm

(Sprung von der Prüfung)

Ich lief am Ende der Gruppe als wir das Lager erreichten. Dornenstern schien  mit dem Verlauf der Prüfung zufrieden zu sein. Ich selbst hatte die Schüler ja erst wiedergesehen, als sie mich erreicht hatten. Der getigerte Anführer verabschiedete sich und wies noch daraufhin, dass die Versammlung nicht lange auf sich warten lassen würde. Ich trabte zu Sturmpfote weiter und lächelte den jungen Kater stolz an „Du hast es geschafft, heute wirst du deinen Kriegernamen erhalten.“ ich schaute zum Felszahn, wo Dornenstern die Versammlung bald einberufen würde und überlegte. „Ich glaube ich werde mich etwas im Kriegerbau unterstellen, auch wenn es nicht für lange ist, aber ich würde gerne mein Fell etwas trocknen.“ erklärte ich meinem Schüler „Wir sehen uns bei der Versammlung.“ verabschiedete ich mich und eilte zum Kriegerbau, um mein Fell wenigstens zwischenzeitlich etwas zu trocknen. Mein Oberkörper war trocken, als ich Dornensterns Ruf hörte und ich trabte gemächlich zum Versammlungsort. Ich setzte mich in Sturmblütes Nähe und sah mich nach Sturmpfote um.

[kommt von der Prüfung, redet mit Sturmpfote, geht zum Kriegerbau, geht zur Versammlung, sitzt in Sturmblütes Nähe, schaut sich nach Sturmpfote um]
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Wolfslied

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Sa Mai 07, 2016 6:43 pm

Nacheinander betrat eine Gruppe Katzen das Lager und ich erkannte meinen Vater und meinen Schüler, sowie meinen kleinen Bruder unter ihnen. Die Schüler waren also von der Prüfung zurück. Wirklich viel konnte ich von meinem Platz aus nicht erkennen, aber eigentlich machte die Gruppe und vor allem Dornenstern einen zufriedenen Eindruck. Ein leichtes Lächeln zeigte sich auf meinen Lippen. Die Gruppe löste sich auf und Frostsplitter suchte im Kriegerbau Schutz. Ich wartete weiter am Eingang des Baus und hoffte, dass die Ernennungen bald beginnen würden.
Dornenstern lief durch das Lager und schließlich steuerte er auf den Felszahn zu und rief den Clan zusammen. Frostsplitter trabte an mir vorbei zur Versammlung und ich erhob mich langsam. Gut gelaunt suchte ich mir einen Platz unter meinen Clankameraden und war gespannt, welchen Namen Erlenpfote wohl erhalten würde.

[sitzt am Eingang des Kriegerbaus, geht zur Versammlung]
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Schlangenpfote

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Di Mai 10, 2016 8:25 pm

Unschlüssig und verloren tapste ich am Ufer des kleinen Wasserlaufs im Lager umher. Wo waren all? Mondsichels Körper? Klippenjunges? Ich überlegte Salbeifeder zu fragen, sie war sicher im Heilerbau. Wenigstens eine Katze, von der ich wusste, wo sie war...dann fiel mir ein, dass die Heiler unterwegs waren. Also doch wieder auf mich allein gestellt.
Ich starrte in den Regen und erschreckte mich fast, als Dornenstern neben mir auftauchte. Mit großen Augen starrte ich den Tigerkater an, während er sich erkundigte, ob ich mit meiner Schülerzeremonie noch warten wolle oder nicht. Unsicher schaute mit meinen verheulten blassvioletten Augen in die fragenden deutlich kräftigeren lilanen des Anführers. Es gab eine Frage, die mir im Moment wichtiger und so fragte ich den großen Kater, wo der Körper von Mondsichel war. Dornenstern erklärte, dass er zum Jasminschleier gebracht worden, damit der Clan sich von meiner Mutter verabschieden konnte. Sehnsüchtig suchte mein Blick den Pflanzenvorhang neben dem Heilerbau, wo nun meine Mutter ruhte. Es erleichterte mich zu wissen wo sie war, endlich.
Dornenstern hatte mir eine Frage gestellt und ich überlegte kurz bevor ich den Tigerkater meinen Entschluss mitteilte. Es hieß die Seelen der Toten zogen erst am Morgen mit Beerdigung zum Sternenclan...dass heiß, heute würde Mama noch dabei sein, wenn ich ernannt wurde.
Fest blickte ich dem Anführer in die Augen und war froh, als Dornenstern zustimmte. Der Schattenclananführer zog weiter und ich eilte zur Kinderstube, um mein Fell herzurichten. Mir war es eigentlich nicht wichtig, für die Ernennung gut auszusehen, aber ich wusste, dass es Mondsichel wert darauf gelegt hätte. Als Dornenstern schließlich den Clan zusammenrief, lief ich aus dem Bau, über die Blutfelsen zum Felszahn und setzte mich.

[redet mit Dornenstern, putzt sich in der Kinderstube, geht zur Versammlung]
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Südwind

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Do Mai 12, 2016 5:20 pm

Die graue, ältere Kätzin wirkte im ersten Moment verwundert, dass Südwind nach ihrem Sohn gefragt hatte, dann aber glitt ein schwaches Lächeln über ihre Züge und sie bejahte, dass Sturmpfote gerade die Prüfung absolvierte. Sie erklärte ihre Hoffnung, dass er nun endlich zum Krieger ernannt werden würde, und die getigerte Kriegerin war sich sicher, dass sie auf die Tatsache anspielte, dass Sturmpfotes Geschwister bereits alle Krieger waren und nur er in den Augen seines Vaters noch nicht dazu bereit gewesen wäre.
"Klar, das wird er bestimmt, Sturmblüte. Manche brauchen halt länger und manche eben nicht, das heißt noch lange nicht, dass aus ihnen keine großartigen Katzen werden können.", bekräftigte Südwind ihre Sicht der Dinge mit aufmunternder Überzeugung in der Stimme.
Nachdem die Schüler zurück waren und sich im Lager versammelten, hielt sich Dornenstern nicht lange auf. Der dunkle Halblanghaarkater erklomm mit kraftvollen, geübten Sprüngen den Felszahn und seine Stimme echote über die verregnete Steinlichtung, so dass Sturmblüte sich an Südwinds Seite regte und sie freundlich einlud, ihr zu folgen. Nicht nur, dass sie Dornensterns Lebensgefährtin war, auch würde ihr Sohn nun in den Kreis der Krieger aufgenommen werden, es war also kein Wunder, dass sie zügig zum Felszahn trabte, um den Worten des Anführers zu lauschen.
Die Tochter von Funkenflug und Borkenstern war dieses Mal nicht ganz so schnell, verzog die Schnauze bei dem Gedanken, sich schon wieder die Pfoten nass zu machen, unterdrückte im letzen Moment, in Gegenwart der Toten zu fluchen und verließ dann die schützende Höhle beim Jasminschleier. Als die Regentropfen ihren Pelz zu malträtieren begannen, stellte sie trotzig ihr dunkles Nackenfell auf, spannte ihre ausgeprägte Muskulatur an und beeilte sich, zu den Versammelten zu stoßen. Es war ja nicht so, als hätte sie prinzipiell was gegen Wasser, aber in letzter Zeit, wo es überhaupt nicht mehr aufhörte, wie blöde zu schütten, hatte sie wirklich die Nase voll davon. Desto besser, wenn sie diese Zeremonie rasch hinter sich brachte.
Am Versammlungsplatz saß Sturmblüte bereits an der Flanke von Drosselbart, dem ehemaligen Schüler von Südwind, so dass sie ihn mit einem Nicken grüßte, als sie an ihnen vorbei ging. Ganz in der Nähe hatte sich ihr silbern gestreifter Onkel niedergelassen, also entschied sie sich, zu ihm herüber zu trotten und ließ sich neben ihm auf die Hinterläufe sinken.
"Hey. Hat Sturmpfote sich gut geschlagen?", schnurrte sie Frostsplitter entgegen, während ihre smaragdgrünen Augen unauffällig sein Gesicht musterten. Eines seiner Augen wirkte nach wie vor milchig, seitdem er sich in der Schlacht mit dem DonnerClan so übel verletzt hatte. Aber sie würde ihn nicht darauf ansprechen. Als sie ihren Blick wieder nach vorne richtete, fügte sie beinahe salopp hinzu:"Wäre gut, wenn wir uns in nächster Zeit mal unterhalten könnten. Unter vier Augen."
Ja, es wurde Zeit, dass sie mit ihrem Onkel über ihre geheime Verwandtschaft im FlussClan sprach und sie wollte auch endlich herausfinden, ob er von der Beziehung zwischen ihrer Mutter und dem ehemaligen FlussClan-Anführer gewusst hatte, der ihr das braungetigerte Fell vererbt hatte. Die Geheimniskrämerei ging ihr auf die Nerven. Wenigstens in der eigenen Familie wollte sie keine Rätsel mehr. Und dann war da noch eine andere Sache... wo war eigentlich Amaranthfeuer?

[redet mit Sturmblüte über Sturmpfote am Jasminschleier, hört Dornenstern und geht zur Versammlung, grüßt Drosselbart, redet mit Frostsplitter, denkt an ihre Familie und an Amaranthfeuer]
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Klippenpfote

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   So Mai 15, 2016 12:20 pm

Schimmerjunges schien sich in seiner Lage nicht gerade wohl zu fühlen. Und so drollig wie er sich verhielt, erschien es Klippenjunges einen Moment lang so, als wisse er gar nicht warum er überhaupt so traurig war. Er schnurrte belustigt und war drauf und dran Schimmerjunges zurück zur Kinderstube zu folgen, war auch schon beinahe auf dem Sprung, als ein weitaus größerer Kater seinen Schatten auf den kleinen Tigerkater warf.
Dornenstern war zu Klippenjunges getreten und sprach ihm sein Beileid aus.
Da war es wieder, dieses Gefühl von Verlust. Der kleine silberne Tigerkater dessen violette Augen an die seines Gegenübers erinnerten legte die Ohren an den Hinterkopf.
Sein Herz schlug ihm bis zum Hals, aber er stellte fest, dass das Gefühl der Trauer immer leichter wurde zu ertragen. Und als der Anführer des Schattenclans ihn fragte, ob er sich bereit fühlte für seine Ernennung, da schluchzte er ein letztes Mal auf, wie in einem fernen Echo, straffte die Schultern und nickte mutig.
Dornenstern fragte ob er sich ganz sicher sei und Klippenjunges lächelte über die Schulter des Anführers hinweg Schimmerjunges an und nickte dann feierlich.
“Mama wäre stolz auf uns wenn sie noch hier wäre. Und ich möchte sie stolz machen.“
Einen Moment verharrte der Anführer noch, schien sich von der Wahrhaftigkeit seiner Worte überzeugen zu wollen und nickte dann ehe er gen Felszahn zog um den Clan zusammenzurufen.
Ein wenig unsicher noch, aber deutlich mutiger, trabte Klippenjunges zu seinem Baugefährten und schnurrte belustigt. “Also ich würde ja nicht so voller Schlamm zu meiner Ernennung gehen wollen.“
Damit schnippte Klippenjunges mit dem Schweif gegen Schimemrjunges' Flanke und zusammen trabten die beiden Kater zu der sich versammelnden Katzenmenge.
Dort sah der junge Kater auch seinen Bruder Schlangenjunges sitzen. Ein wenig sanken seine Schultern zusammen, doch Klippenjunges trabte trotzdem zu seinem Bruder und setzte sich so nah zu ihm wie nur irgend möglich.
Es bedurfte keiner Worte zwischen den beiden. Immerhin waren sie Brüder und sie verstanden sich auch ohne Worte.
Neben ihm wähnte er Schimmerjunges. Und gemeinsam warteten die Baugefährten auf ihre Ernennung und ihren Umzug in den Schülerbau.

[bei Schimmerjunges, spricht mit Dornenstern, geht mit Schimmerjunges zur Versammlung, setzt sich zu Schlangenjunges, wartet auf Ernennung]
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Sturmherz

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   So Mai 15, 2016 5:50 pm

(Out: Ich überspringe die Prüfung jetzt aus Zeitgründen (sorry deshalb nochmal) werde mich aber darauf beziehen)

Noch immer steckte die Erschöpfung tief in seinen Knochen. Die Prüfung und der steig fallende Regen hatten ihren Tribut gezollt, aber trotzdem erfüllte ihn tiefer Stolz. Wenn auch vermischt mit einem Hauch von Wehmut.
Sturmpfote hatte die Prüfung bestanden, mochte sie auch noch so anspruchsvoll gewesen sein, aber andererseits würde er heute auch offiziell von Frostsplitter getrennt werden.
Oberflächlich denkende Mitkatzen würden ihn für verrückt erklären, weil er so an seinem Mentor hing, doch letztlich fiel es ihm noch immer schwer Bindungen aufzubauen.
Der silberne Tigerkater, dem man trotz der Muskeln noch immer seine Schlaksigkeit ansah, straffte die Schultern und nickte Frostsplitter erschöpft zu, als dieser sagte er würde sich im Kriegerbau unterstellen. Ein schier sinnloses Unterfangen, aber der Jungkater gönnte es seinem Mentor.
Immerhin war dieser weitaus länger unterwegs gewesen als er selbst und seine Prüfungskollegen.
Während sich der Silberne ausgiebig putzte, soweit es der Regen eben zuließ, ließ er den Prüfungsverlauf vor seinem inneren Auge Revue passieren.
Beinahe hätte Frostsplitter es geschafft ihn hereinzulegen, aber auch nur beinahe.
Bis zum Bachlauf war es recht einfach seinem Mentor zu folgen, beinahe schon zu leicht. Ein Stück war Sturmpfote in die falsche Richtung gelaufen, seinen Kollegen hinterher, doch irgendwann hatte er innegehalten und sich überlegt was Frostsplitter jetzt tun würde. Es kam ihm falsch vor seinen Kollegen zu folgen, kam ihm nicht vor wie Frostsplitters Weg und so drehte er um und ging zurück zu der Stelle wo er Frostsplitters Spur am Stärksten empfand. Minzpfote musste auf einen ähnlichen  Gedanken gekommen sein, denn gemeinsam hatten sie einen Sprung gewagt und waren mit einer stärkeren Spur belohnt worden. Nach und nach waren dann auch die anderen Schüler auf ihre Fährte gestoßen und schließlich hatten sie den älteren Krieger am Ende seiner Spur angetroffen. Nahezu alle Schüler hatten die Prüfung bestanden und Dornenstern schien zufrieden mit ihnen gewesen zu sein.
Doch für den silbernen Tigerkater wog das Kompliment seines Mentors sehr viel mehr als das Wort seines Anführers, hatte er doch Monde lang um dessen Anerkennung und die seiner Mutter gekämpft. Auch wenn der Anführer in diesem Fall sein Vater war, fühlte er sich Frostsplitter dennoch näher als Dornenstern dessen Blut in seinen Adern floss.
Als sein Vater die versprochene Versammlung einberief und Sturmpfote endlich einigermaßen zufrieden mit seiner Fellpflege war, gesellte er sich zu seinem Mentor, der in der Nähe seiner Mutter saß und lächelte beide stolz an.
Heute würde er endlich Krieger werden. Und auch wenn er länger gebraucht hatte als seine Geschwister, so fühlte er sich endlich bereit dazu.

[Kommt mit Frostsplitter und den anderen im Lager an, putzt sich, reflektiert Prüfung, geht zur versammlung, sitzt bei Frostsplitter]
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Frostsplitter

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   So Mai 15, 2016 9:42 pm

Langsam kamen immer mehr Katzen zum Felszahn und oben wartete der getigerte Anführer geduldig. Meine Aufmerksamkeit galt allerdings recht schnell einer anderen Tigerkatze. Südwind hatte sich neben mir niedergelassen und erkundigte sich nach der Prüfung bzw. wie sich mein Schüler dort geschlagen hatte. Ich nickte ihr freundlich grüßend zu und ging sofort auf ihre Frage ein „Ich denke schon, Dornenstern schien auf jeden Fall zufrieden. Meine Aufgabe war es, die Spur zu hinterlassen. Ich habe von den Schülern erst wieder etwas gesehen, als sie mich erreicht hatten.“ erklärte ich mit Vorfreude auf die kommende Ernennung. Es war offensichtlich, dass ich nicht daran zweifelte, dass Sturmpfote heute Krieger würde.
Meine Nichte erwähnte noch den Wunsch mit mir zu reden und ich horchte auf, als sie explizit erwähnte, dass es unter vier Augen sein sollte. Überrascht zuckte ich mit den Ohren und überlegte, was es wohl gab. Eigentlich hatte es nach nichts allzu ernstem geklungen, aber dass Südwind dann extra noch meinte, dass es unter vier Augen sein sollte, hatte mich dann doch hellhörig gemacht. Ich würde wohl abwarten müssen, ich war auf jeden Fall ein wenig neugierig worum es wohl ging „Natürlich, das lässt sich sicher einrichten.“ meinte ich unbekümmert.
Sturmpfote gesellte sich zu uns und ich klopfte meinem Schüler mit meinem Schweif kurz auf die Schulter. Es würde nicht mehr lange dauern, dann würde die Versammlung beginnen und der junge Kater neben wir war dann ein Krieger.

[redet mit Südwind, klopf Sturmpfote auf die Schulter, wartet]
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Dornenstern

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mo Mai 16, 2016 4:35 pm

Langsam sammelte sich der Clan am Fuß des Felszahns. Ich wartete geduldig und zeigte ein unauffälliges Lächeln, als sich Sturmblüte einfand. Ich sammelte mich innerlich und rekapitulierte die Themen, die es anzusprechen gab. Diese Versammlung würde umfangreich werden und leider nicht nur gute Nachrichten bereit halten.
Wir haben uns heute versammelt um den Zeremonien einiger vielversprechender junger Katzen des Schattenclans beizuwohnen. Vorher habe ich aber zwei traurige Nachrichten zu verkünden.“ miaute ich und fuhr nach einer kurzen Pause fort. „Wie die meisten von euch sicher noch wissen, hatte Mondsichel schon seit Monden mit einer Krankheit zu kämpfen, gegen die kein Kraut geholfen hat.“ begann ich und vermied bewusst den Hinweis, dass die Krankheit seit der Geburt ihrer Jungen die schwarze Kätzin heimgesucht hatte. „Ihr Zustand war schwankend, zwischenzeitlich sah es gut aus, aber in letzter Zeit hatte er sich wieder sehr verschlechtert. Heute muss ich euch leider berichten, dass Mondsichel verstorben ist und bis zur Beerdigung morgen früh hinter dem Jasminschleier ruht. Mondsichel war noch nicht lange Teil des Schattenclans, aber sie hat sich als entschlossene Kriegerin bewiesen und geht viel zu früh zu unseren Ahnen.“ Ich machte eine Pause und fuhr mit weiterhin gedrückter Stimme fort. „Leider ist Mondsichel nicht die einzige, die heute viel zu früh von uns gegangen ist. Blütenpfote ist beim Training bei den Uferfelsen verunglückt. Die junge Schülerin ist, statt ihrer Mentorin zurück ins Lager zu folgen, zum Ufer gegangen und dort ins Wasser gerutscht. Amethystseele hat die Blütenpfote nicht erreichen können und sie auch später beim Absuchen des Wasserlaufs nicht finden können. Wir trauern um eine junge Kätzin, die noch ihr ganzes Leben vor sich hatte.“ beendete ich die traurigen Nachrichten. Von Blütenpfote gab es im Gegensatz zu Mondsichel keinen Körper an dem man Totenwache halten konnte oder von dem sich ihre Clankameraden verabschieden konnten. Vielleicht ließ sich wenigstens etwas finden, dass man anstelle ihres Körpers beerdigen konnte? Die Frage verschob ich allerdings auf später, denn jetzt standen die deutlich angenehmeren Teile dieser Versammlung an.
Trotz der schmerzlichen Verluste, darf der Schattenclan sich auch über Zuwachs in seinen Rängen freuen. Schüler haben sich heute einer Prüfung unterzogen und bewiesen, dass sie bereit sind ihre Kriegernamen in Empfang zu nehmen.“ erklärte ich mit geschwellter Brust und sprang vom Felszahn, da ich die rituellen Handlungen schlecht von oben durchführen konnte.
Minzpfote, Sturmpfote, Erlenpfote und Abendpfote, tretet vor.“ forderte ich die Jungen Katzen vor den Halbkreis ihrer Clankameraden zu treten. „Minzpfote“ begann ich mit dem ersten Schüler „Ich selbst habe mich von deinen Fähigkeiten und deinem Trainingsfortschritt überzeugen dürfen und bin stolz sagen zu können, dass du bereit bist Krieger zu werden.“ erklärte ich als Mentor des weißen Schülers offiziell „Ich, Dornenstern, Anführer des Schattenclans rufe meine Kriegerahnen an und bitte sie, auf diesen Schüler herabzublicken. Er hat hart trainiert, um euren edlen Gesetzen gehorchen zu können, und ich empfehle ihn euch nun als Krieger. Minzpfote, versprichst du, das Gesetz der Krieger einzuhalten und den Clan zu beschützen und zu verteidigen, selbst wenn es dein Leben kostet?“ fragte ich Jungkater und er bestätigte. „Dann gebe ich dir, mit der Kraft des SternenClans, deinen Kriegernamen. Minzpfote, von diesem Augenblick an wirst du Minzschatten heißen. Der SternenClan ehrt deine Loyalität und deinen Eifer und wir heißen dich als vollwertigen Krieger im Schattenclan willkommen.“ Ich legte meine Schnauze auf den Kopf das frischernannten Kriegers und er leckte mir der Tradition entsprechend über die Schulter. Dann hatte der Clan die Gelegenheit Minzschatten mit seinem neuen zu begrüßen.
Danach war der zweite Schüler dran und ich wandte mich an seinen Mentor „Frostsplitter glaubst du, dass dein Schüler bereit ist ein Krieger zu werden?“ der graue Tigerkater antwortete mit fester Stimme, dass dem so sei und mein Blick glitt zu meinem Sohn. Ein Leuchten in meinen Augen mochte verraten, dass ich auf meinen Sohn besonders stolz war, hatte er sich doch am Anfang so schwer getan. Ansonsten fuhr ich routiniert fort „Ich, Dornenstern, Anführer des Schattenclans rufe meine Kriegerahnen an und bitte sie, auf diesen Schüler herabzublicken. Er hat hart trainiert, um euren edlen Gesetzen gehorchen zu können, und ich empfehle ihn euch nun als Krieger. Sturmpfote, versprichst du, das Gesetz der Krieger einzuhalten und den Clan zu beschützen und zu verteidigen, selbst wenn es dein Leben kostet?“ Der junge Kater bejahte. „Dann gebe ich dir, mit der Kraft des SternenClans, deinen Kriegernamen. Sturmpfote, von diesem Augenblick an wirst du Sturmherz heißen. Der SternenClan ehrt deine Ausdauer und dein Geschick und wir heißen dich als vollwertigen Krieger im Schattenclan willkommen.“ Wieder legte ich meine Schnauze auf den Kopf des Schülers und ließ nach dem Ritual dem Clan Zeit für den Gruß.
Für den dritten Schüler wandte ich mich an meine älteste Tochter „Wolfslied, bist du davon überzeugt, dass dein Schüler bereit ist ein Krieger zu werden?“ fragte ich und bekam die erwartete Bestätigung von der cremefarbenen großen Kriegerin. „Ich, Dornenstern, Anführer des Schattenclans rufe meine Kriegerahnen an und bitte sie, auf diesen Schüler herabzublicken. Er hat hart trainiert, um euren edlen Gesetzen gehorchen zu können, und ich empfehle ihn euch nun als Krieger. Erlenpfote, versprichst du, das Gesetz der Krieger einzuhalten und den Clan zu beschützen und zu verteidigen, selbst wenn es dein Leben kostet?“ Auch der ehemalige Wolkenclankater bestätigte die Frage und ich fuhr fort „Dann gebe ich dir, mit der Kraft des SternenClans, deinen Kriegernamen. Erlenpfote, von diesem Augenblick an wirst du Erlenblut heißen. Der SternenClan ehrt deine Entschlossenheit und deine Treue und wir heißen dich als vollwertigen Krieger im Schattenclan willkommen.“ wieder folgten das Ritual und der Gruß des Clans und nur noch eine Schülerin fehlte.
Ich sah Orchideenmond am Eingang des Heilerbaus und rief ihm zu „Orchideenmond, glaubst du dass deine Schülerin bereit ist Kriegerin zu werden?“ wollte ich wissen und bekam ein Nicken als Antwort. „Ich, Dornenstern, Anführer des Schattenclans rufe meine Kriegerahnen an und bitte sie, auf diese Schülerin herabzublicken. Sie hat hart trainiert, um euren edlen Gesetzen gehorchen zu können, und ich empfehle sie euch nun als Kriegerin. Abendpfote, versprichst du, das Gesetz der Krieger einzuhalten und den Clan zu beschützen und zu verteidigen, selbst wenn es dein Leben kostet?“ Die schwarze Kätzin bejahte „Dann gebe ich dir, mit der Kraft des SternenClans, deinen Kriegernamen. Abendpfote, von diesem Augenblick an wirst du Abendhimmel heißen. Der SternenClan ehrt deine Leidenschaft und deine Tapferkeit und wir heißen dich als vollwertige Kriegerin im Schattenclan willkommen.“ Und ein letztes Mal legte ich meine Schnauze auf und ließ Zeit für die Grüße des Clans.
Die Kriegerzeremonien waren beendet und der Clan um vier Krieger reicher. Ich kehrte auf meinen platz oben auf dem Felszahn zurück und genoss kurz den Blick hinunter auf meinen Clan. „Der Weg zum Krieger ist ein langer und hart erarbeiteter. Vier junge Katzen haben ihn bewältigt und heute Abend werden drei weitere ihn beginnen. Schimmerjunges, Schlangenjunges und Klippenjunges tretet vor.“ Als die drei jungen Kater vor ihren Clankameraden standen, begann ich mit der ersten Ernennung. „Schimmerjunges, du bist nun sechs Monde alt und es ist an der Zeit, um mit deiner Ausbildung zu beginnen. Von diesem Tag an, bis dieser Schüler sich seinen Kriegernamen verdient hat, wird er Schimmerpfote heißen. Ich bitte den SternenClan, über diesen Schüler zu wachen, bis er in seinen Pfoten die Kraft und den Mut eines Kriegers findet.“ Ich suchte in den Reihen ein Paar frostblauer Augen „Frostsplitter, du hast bereits einige Schüler ausgebildet und ich bin mir sicher, auch diesen jungen Kater wirst dein Wissen an diesen jungen Kater weitergeben.“ Mentor und Schüler berührten sich mit den Nasen und ich fuhr mit dem Nächsten fort, nachdem der Schattenclan Zeit hatte seinen neuen Schüler bei seinem neuen Namen zu rufen.
Schlangenjunges, du bist ebenso sechs Monde alt und es ist an der Zeit, um mit deiner Ausbildung zu beginnen. Von diesem Tag an, bis dieser Schüler sich seinen Kriegernamen verdient hat, wird er Schlangenpfote heißen. Ich bitte den SternenClan, über diesen Schüler zu wachen, bis er in seinen Pfoten die Kraft und den Mut eines Kriegers findet.“ Mein Blick ging in die fast gleiche Richtung, wie zuvor, diesmal war der Tigerpelz der Katze allerdings braun, statt grau.
Südwind, du hast bereits deine Fähigkeiten als Mentorin bewiesen und ich möchte dir Schlangenpfotes Ausbildung anvertrauen.“ erklärte ich feierlich und ließ die beiden sich traditionell begrüßten und die Glückwünsche ihrer Clankameraden empfingen. Einer fehlte noch.
Klippenjunges, auch bist nun sechs Monde alt und es ist an der Zeit, um mit deiner Ausbildung zu beginnen. Von diesem Tag an, bis dieser Schüler sich seinen Kriegernamen verdient hat, wird er Klippenpfote heißen. Ich bitte den SternenClan, über diesen Schüler zu wachen, bis er in seinen Pfoten die Kraft und den Mut eines Kriegers findet.“ Ich suchte den violetten Blick meiner Tochter und sprach weiter „Nachdem Erlenbluts Ausbildung beendet ist, bist du bereit für einen neuen Schüler. Wolfslied ich bin davon überzeugt, dass du dein Wissen an Klippenpfote weitergeben wirst.“ ein drittes und letztes Mal begrüßten sich Schüler und Mentor mit ihren Nasen und der Clan begrüßte den neuen Schüler.
Ich ließ eine kurze Pause, damit wieder Ordnung in die Versammlung kam und kam zum letzten Punkt. „Wie ihr wisst ist heute Nacht Vollmond und die Clans werden sich zur Großen Versammlung treffen. Heute begleiten mich Mondsänger, Salbeifeder, Morgenpfote, Sturmblüte, Südwind, Sturmherz, Frostsplitter, Wintermond und Muschelfrost, sowie Schimmerpfote, Schlangenpfote und Schilfpfote. Das Lager werden Wolfslied und Traumregen bewachen und die frischernannten Krieger beginnen ihre Nachtwache, wenn sie nicht zur großen Versammlung eingeteilt wurden. Sobald ich das Zeichen gebe, brechen wir auf.“ erklärte ich und beendete die Versammlung mit meinem Sprung vom Felszahn. Bevor ich zum Lagerausgang trabte, machte ich einen Umweg zu meinem Sohn „Herzlichen Glückwunsch Sturmherz.“ gratulierte ich meinem Sohn mit unverhohlenem stolz. Er hatte nicht den leichtesten Weg zum Krieger gehabt, aber durchgehalten und sich seinen neuen Namen redlich verdient. Ich blieb allerdings nicht lange, sondern trabte weiter zum Lagerausgang, wo ich in kürze zum Aufbruch rufen wollte. Solange hielt ich Ausschau nach einer ganz bestimmten Kätzin...

[hält Versammlung ab, gratuliert Sturmherz, wartet am Lagerausgang]

(OUT: Da die anderen Clans noch nicht soweit scheinen, lasse ich Dorn erstmal am Ausgang warten. Wie immer bin ich von bestimmten Reaktionen bei Ernennungen ausgegangen, fals da was nicht passt, PN an mich bitte.)


Ernennungen:

Minzpfote → Minzschatten
Abenpfote → Abendhimmel
Erlenpfote → Erlenblut
Sturmpfote → Sturmherz

Schimmerjunges → Schimmerpfote → Frostsplitter
Schlangenjunges → Schlangenpfote → Südwind
Klippenjunges → Klippenpfote → Wolfslieds


GV:

Dornenstern, Mondsänger
Heiler: Salbeifeder, Morgenpfote
Krieger: Sturmblüte, Sturmherz, Südwind, Frostsplitter, Wintermond, Amaranthfeuer, Muschelfrost
Schüler: Schimmerpfote, Schlangenpfote, Schilfpfote

Lagerwache: Wolfslied und Traumregen
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Minzschatten

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mi Mai 18, 2016 11:41 am

(Sprung nach der Prüfung)

Minzpfote kam mit den anderen Katzen im Lager an, die an der Prüfung ebenfalls teilgenommen haben. Er spürte die Erschöpfung in seinen kräftigen Beinen, doch ließ er sich nichts von außen anmerken. Er war bald ein vollwertiger Krieger und wollte sich somit auch voller stolz präsentieren und nicht zeigen, dass im die Prüfung Kraft gekostet hat. Dornenstern entließ die Schüler vorerst und Minzpfote blickte seinem Mentor hinterher. Er konnte sich stolz schätzen, den Anführer als Mentor gehabt zu haben auch, wenn dies immer eine größere Last schien.
Somit verabschiedete er sich abwesend von den anderen Katzen, die ebenfalls die Worte von Dornenstern gelauscht haben und schritt über die Lichtung. Gerne wäre er zu Morgenpfote gelaufen und hätte ihr etwas Gesellschaft geleistet, doch die junge Kätzin war nicht im Lager. Enttäuscht setze er sich neben den Schülerbau und ließ seinen Grünen Blick durchs Lager schweifen. Langsam müsste er sich daran gewöhnt haben, nicht mehr so viel Zeit mit seiner Schwester verbringen zu können.
So schlug er seine Pfoten unter seinen Körper und machte es sich etwas gemütlich. Bevor er ernannt werden würde, ruhte Minzpfote sich lieber nochmal aus. Er wollte nicht erschöpft wirken, wenn er seinen neuen Namen, vor dem ganzen Clan, bekam. Dabei legte er auch seinen Kopf nieder und schloss die Augen, nebenbei blendete er seine Gedanken aus und genoss die Ruhe.
Als er seine Augen wieder öffnete hörte er die Stimme seines Mentors, der gerade eine Versammlung einberufen hatte. Freudig glitzerten die grünen Augen des Katers und langsam stand er auf um dann seine müden Glieder zu strecken. Insgeheim hoffte er nachher nicht mit auf die Versammlung zu müssen, er fühlte sich einfach müde. Doch natürlich würde er trotzdem gerne mitkommen, so als neuer Krieger. Aber die Entscheidung hatte alleine Dornenstern.
So gesellte er sich zu den anderen Katzen des Clans und wartete angespannt darauf, nach vorne gerufen zu werden. Er war ebenfalls gespannt darauf, welchen Namen er bekommen würde, doch Dornenstern wird einen passenden gefunden haben und somit verließ er sich auf seinen Anführer. Doch plötzlich wich die Freude aus seinen Augen und Trauer bildete sich, als er erfuhr, dass die Königin Mondsichel an ihrer langanhaltenden Krankheit starb. Und auch die Schülerin Blütenpfote verließ ihren Körper, wahrscheinlich. Er konnte sich kaum vorstellen, wie viel Trauer wohl in der Familie von Blütenpfote lag. Niemals würde er seine Schwester verlieren wollen.
So ging die Versammlung nach einer angemessenen Trauerzeit weiter, doch irgendwie konnte sich Minzpfote nicht mehr so sehr freuen. So trat er auch mit den anderen Schülern nach vorne, als sein Name aufgerufen wurde und er war auch der erste, der die Ehre hatte, ernannt zu werden. Sie stellte er sich zu seinem Anführer und lauschte seinen Worten, bis er bestätigte den Clan zu schützen. Dann erhielt er endlich seinen vollständigen Namen Minzschatten. Kein außergewöhnlicher Name, doch trotzdem gefiel er ihn und von nun an würde er schließlich auch so heißen. So leckte er seinem Anführer traditionell über die Schulter und reihte sich wieder ein, nur diesmal eher abseits. Dort verfolgte er weiterhin die große Versammlung und gratulierte den anderen Katzen, die ebenfalls ernannt wurden. So war er auch recht erleichtert, als er nicht zur großen Versammlung eingeteilt wurde.

[kommt an, ruht sich aus, geht zur Versammlung, wird ernannt, setz sich abseits hin]
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Schilfpfote

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mi Mai 18, 2016 4:23 pm

cf. kleines Waldstück abseits

Schilfpfote folgte seinem grauen Mentor Richtung Lager. Der Junge Schüler war immer noch leicht enttäuscht, er hatte sich auf das Training mit seiner Schwester gefreut. Er wollte so oder so wieder anfangen mit seiner Familie mehr Zeit zu verbringen. Doch irgendwie schien dies immer unerreichbar. Beim Schülerbau wurde Schilfpfote abgeliefert und Drosselbart sagte, er dürfte sich etwas ausruhen. Erst als er sich in sein Nest legte, erinnerte er sich daran, das heute Abend die große Versammlung war. Natürlich würde er gerne wieder mitgehen und neue Katzen kennenlernen, so wie das letze mal. Aber da er bereits das letze mal mit war, wusste er nicht, ob er wieder mitgehen durfte.
Plötzlich wurde seine Aufmerksamkeit auf eine Katze gezogen, die seinen Namen sagte, natürlich erkannte er die vertraute Stimme, doch Schilfpfote konnte sich nicht vorstellen, was sein Mentor von ihm wollen würde. Schließlich haben sich die beiden gerade erst getrennt, vielleicht waren ja Amethystseele und Blütenpfote zurück? Doch die Stimme des grauen Kriegers verirrt, dass er wohl nichts Gutes zu berichten hatte. Schilfpfote spitze die Ohren und wartete mehr oder weniger gespannt auf eine Antwort. Doch nachdem Drosselbart den entscheidenen Satz gesagt hatte, verstummte bei Schilfpfote selbst die Atmung.
Es kam nichts hervor, keine Trauer, keine Wut, nicht mal seine Schnurrhaare zuckten. Bis Drosselbart erklärte, dass er sich für den Rest des Tages ausruhen durfte. Das war der entscheidende Moment, denn plötzlich fühlte der braune Kater die aufkommende Trauer. Ohne weiter nachzudenken rannte er auf die Lichtung, wohlwissend, dass der leblose Körper seiner Schwester nicht da sein würde. Aber wie sollte er sich dann verabschieden? Wo war nur seine Familie, wenn man sie mal brauchte? Hatte er überhaupt noch wahre Familie? Vielleicht musste er damit klarkommen alleine zu leben.
Schilfpfote suchte sich einen Platz der trocken schien und am Ende des Lagers war, wo er zwar alleine war aber trotzdem noch seine Clankameraden sah, die schließlich auch wie eine Familie waren. Er spürte eine Träne an seiner Wange doch er unterdrückte den Drang zu weinen und Wut baute sich in ihm auf. Wut auf Amethystseele. Sie hatte nicht auf seine Schwester aufgepasst, dabei hatte sie die Verantwortung. Sie hatte ihre Pflichten vernachlässigt und somit den Tod seiner Schwester zugelassen. Oder war Schilfpfote die Katze, die einfach nicht aufgepasst hatte. Blütenpfote war doch seine Schwester gewesen. Er hatte sich immer dazu verpflichtet gefühlt auf sie aufzupassen.
Doch dann richtete er seine Aufmerksamkeit auf Dornenstern, der gleich von zwei opfern erzählte. Trauer bildete sich wieder in Schilfpfote, doch er überspielte es mit einer emotionslosen Maske. Nur halbherzig hörte er den Worten des Anführers zu, bis er erzählte wer mit auf große Versammlung durfte. Der Name von Schilfpfote war dabei, doch spürte er dazu keine Lust und wartete deshalb darauf, dass es alles bald vorbei sein würde. Der Tag, die große Versammlung und die Trauer.

[kommt an, hört Drosselbart zu, ist geschockt, zieht sich ans Ende des Lagers zurück, hört der Versammlung halbherzig zu]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Do Mai 19, 2016 2:58 pm

Die Versammlung im Schattenclan war sehr beeindruckend obwohl die traurigen Nachrichten zu Anfang die Stimmung etwas senkten. Aber als es zu den Ernennungen kam betrachtete ich erst mit großen Augen die neuen Krieger im Clan und ich zitterte leicht als ich selbst vor den Clan treten sollte. Der Regen hatte mich zum Glück schon wieder größtenteils gesäubert und darum machte ich mir keine Sorgen mehr, aber ich wusste einfach nicht ob ich alles richtig machen würde vor so vielen Augen, die auf mich achteten. Das Gefühl war merkwürdig und ungewohnt, aber trotzdem erfüllte es mich mit Stolz als ich der Schüler von Frostsplitter wurde, der gerade schon einen Schüler zum Kriegertum verholfen hatte.
Selbst jetzt da die Versammlung sich langsam auflöste konnte ich meine Augen nicht von Frostsplitter nehmen, er sag für mich einfach beeindruckend aus. Ich überlegte ob ich irgendwas sagen sollte aber das alles überwältigte mich bereits irgendwie. Wie es den anderen neuen Schülern wohl dabei geht?
Ich bin jetzt ein Schüler und werde mir die größte Mühe geben diesem Weg zu folgen., viel mehr Gedanken hatten gerade keinen Platz in meinem Köpfchen.

Aber einen Gedanken wurde ich noch nicht los, das war nur die Versammlung des Schattenclans und heute würde auch noch der Weg zur großen Versammlung aller Clans anstehen, der ich dieses Mal auch beiwohnen würde mit meinem neuen Mentor und damit verbunden ist natürlich die erste Reise außerhalb des Lagers. Und das erfüllte mich mit einer ganz neuen Aufregung und Freude, die langweilige Zeit alleine in der Kinderstube war vorbei und nun würde meine eigene Geschichte beginnen.

Und so kam ich nicht darüber hinweg einfach voller Tatendrang nur dort zu sitzen und mit einem glücklichen und zufriedenen Lächeln Frostsplitter aus großen Augen anzustarren und kein Wort dazu zu sagen.

[Freut sich über die Ernennung, den neuen Mentor und die bevorstehende Reise]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Do Mai 19, 2016 11:52 pm

Kurz bevor die Versammlung begann, gesellten sich Klippenjunges und Schimmerjunges zu mir. Mein Bruder setzte sich nahe zu mir und ich schnippte stumm grüßend mit dem Ohr. Ich war noch ein wenig benebelt vom Wust der Ereignisse dieses Tages. Mama war Tod, ich würde Schüler werden... Meine Ohren zuckten, als Dornenstern zu sprechen begann und gleich als erstes von Mondsichels Tod berichtete. Während der Tigerkater ein paar Worte zu ihrer Krankheit und ihrem Leben im Schattenclan sagte, wurde mir bewusst, dass ich meine Mutter nie wirklich gesund kennen gelernt hatte. Ihr Zustand war zwischenzeitlich besser gewesen, aber selbst zu der Zeit war sie wohl eigentlich krank gewesen.
Während ich zurück dachte, erzählte Dornenstern von dem Tod einer Schülerin und ging dann dazu über die ersten Schüler zu Kriegern zu ernennen. Ich hörte erst wieder genau zu als der Name meines großen Halbbruders fiel. Erlenpfote bekam den neuen Namen Erlenblut und ich stimmte mit dem Rest des Clans ein „Erlenblut! Erlenblut! Erlenblut!
Eine weitere Schülerin war noch dran, dann kamen die Jungen dran. Schimmerjunges war als erstes dran. Meine Ernennung kam im Anschluss und nach einem kurzen Blick in Richtung Jasminschleier trabte ich nach vorne. Ich erhielt meinen neuen Namen und folgte neugierig dem Blick des Anführers, um zu sehen, wer mein Mentor werden würde. Eine grünäugige, braune Tigerkätzin kam hervor und ich berührte ihre Nase. Ich war mir nicht ganz sicher, was ich jetzt tun sollte, also folgte ich erst einmal meiner neuen Mentorin zurück in den Kreis der Wartenden.
Ob Mama stolz war? Ich suchte mit meinen Augen wieder den Jasminschleier, wurde aber davon abgelenkt, als Klippenjunges ernannt wurde. „Klippenpfote! Klippenpfote! Klippenpfote!“ rief ich den Namen meines Bruders und hörte mir den Rest der Versammlung an. Anscheinend war ich für die Große Versammlung eingeteilt. Ich war mir nicht sicher, was mich erwartete oder ob ich den wohl langen Weg bis zum Donnervulkan gehen wollte, aber andererseits hatten sich Mamas Beschreibungen dieser Zusammenkünfte immer ...groß angehört. Nicht unbedingt nur gut groß...aber doch beeindruckend. Dieser Tag hatte mich bereits in seiner Strömung mitgerissen, warum nicht auch den 'Ritt' zur großen Versammlung mitnehmen? Der einzige Wehmutstropfen war, das Klippenpfote nicht mitkommen würde.

[verfolgt Versammlung, ruft die Namen von Erlenblut und Klippenpfote, bei Südwind]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Sa Mai 21, 2016 1:56 pm

Ich dachte an meinen Schüler, Schilfpfote hatte wenig Gefühle gezeigt, als ich ihm vom Tod seiner Schwester erzählt hatte. Das es ihm egal war, schloss ich aus vielleicht also der Schock? Immerhin erwartete man nicht, das ein Familienmitglied plötzlich aus dem Nichts verstarb...
Ich konnte den braunen Tigerkater nirgendwo entdecken, aber ich hatte ihm auch gesagt, dass er nicht kommen musste. Dornenstern begann die Versammlung und berichtete von den zwei Toten heute und so absehbar wohl Mondsichel Schicksal gewesen sein mochte, so unnötig schien Blütenpfotes tot. Nicht das dadurch einer der beiden Tode besser wurde...
Mein Vater fuhr mit den Kriegerzeremonien fort und ich rief mit dem Rest des Clans die neuen Namen. Drei Jungen rückten danach in den Rang eines Schülers vor und wieder begrüßte ich die jungen Katzen bei ihren neuen Namen. Den Abschluss bildete das Verkünden der Katzen, die zur Großen Versammlung durften. Ich war nicht dabei, dafür Schilfpfote und während Dornenstern vom Felszahn sprang überlegte ich, ob es ein Problem gab.
Schilfpfote hatte sich von der Clanversammlung ferngehalten, ob er da zur Großen Versammlung wollte? Ich trabte zu Dornenstern und fragte, ob es in Ordnung wäre, es meinem Schüler zu überlassen zu entscheiden, ob er mitwollte oder nicht. Der große Tigerkater stimmte zu und ich machte mich auf die Suche nach meinem Schüler. Im Schülerbau war er nicht, aber ich fand immerhin Spuren von ihm, die dort begannen und irgendwo an den Rand des Lagers führten. „Hier bist du.“ miaute ich und kam gleich zur Sache „Ich habe mit Dornenstern geredet, du kannst selbst entscheiden, ob du zur Großen Versammlung mitgehen willst.“ erklärte ich. Für beide Optionen sprach etwas, immerhin konnte man nicht täglich zu einer solchen Versammlung und vielleicht lenkte das Ereignis sogar ab...aber letztendlich würde es auch später noch Chancen geben hinzugehen und in Trauer wollte man vielleicht nicht unbedingt Katzen um sich, vor allem keine wildfremden.

[verfolgt Versammlung, redet mit Dornenstern, sucht Schilfpfote, redet mit Schilfpfote]
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Südwind

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Sa Mai 21, 2016 4:32 pm

Man sah Frostsplitter die Heiterkeit an, als er Südwind antwortete und seine Eindrücke von der Prüfung schilderte. Aufrichtig schien er sich darauf zu freuen, wie sein Schüler heute endlich zum Krieger ernannt werden würde und die braune Kriegerin grinste schief, weil seine Freude sie ansteckte. Nachdem er ihr nach einer kleinen, nachdenklichen Pause zusicherte, sich mit ihr gerne einmal unter vier Augen unterhalten zu können, kam besagter Schüler auch schon auf sie zu gelaufen. Sturmpfote trug in seinen blauen Augen und seinem grau-weiß getigertem Gesicht ebenfalls ein vorfreudiges Strahlen, mit dem er zuerst zu seiner Mutter herüberschaute und dann seinen Mentor damit bedachte. Frostsplitter klopfte mit seiner Schweifspitze auf die Schulter des jungen, kräftigen Katers und Südwind schnurrte gerade heraus:"Na, wer platzt da denn gleich vor Stolz? Du kannst es ja kaum erwarten, dich mit den Kriegern im Kriegerbau herumzuschlagen!"
Ihre smaragdgrünen, einnehmenden Augen funkelten ihn zwinkernd an, ehe der SchattenClan-Anführer seine tiefe Stimme erhob und die Masse zur Ruhe kam. Dornenstern fing mit den ganzen miesen Neuigkeiten an. Allen voran der Tod von Mondsichel, dessen Leichnam Südwind ja selbst transportiert hatte. Als der braune Kater berichtete, das eine Schülerin beim Training in den aufgewühlten Fluss gefallen und seitdem nicht mehr wieder aufgetaucht war, runzelte Südwind unwillkürlich die gestreifte Stirn. Davon hatte sie noch gar nichts gehört. Dann hatte dieser beschissene Regen also tatsächlich jetzt sein erstes Opfer im SchattenClan gefordert. Die Krallen ihrer Vorderpfoten traten einen Moment hervor und kratzten über den vertrauen Steinboden des Lagers, doch Dornenstern fuhr mit seinen Neuigkeiten fort, so dass Südwind sich auf seine Stimme konzentrieren konnte, statt in ihrem temperamentvollen Zorn zu versinken. Andernfalls hätte sie wenigstens laut fluchen müssen, um dieses Gefühl wieder los zu werden.
Der groß gewachsene Anführer rief die Schüler zu sich nach vorne, die an der heutigen Prüfung teilgenommen hatten und Frostsplitter wurde persönlich gefragt, ob er daran glaube, dass Sturmpfote bereit war, ein vollwertiger Krieger zu werden. Als dieser bejahte, erhielt der grau Gestreifte zusammen mit den anderen jungen Katzen seinen endgültigen Namen. Südwind fiel in das Singen ihrer Clankameraden ein, die die neuen Namen immer wieder in die Abendluft brannten, besonders Sturmherz' neuen Namen miaute sie aber mit offener Freude, weil sie an ihrer Seite den Stolz ihres Onkels spüren konnte. Sturmherz war ein guter Name für jemanden, der so hart dafür gekämpft hatte, heute dort vorne stehen zu können.
Dornenstern ging dazu über, die jungen Katzen aus der Kindersrube zu Schülern zu ernennen und ihnen Mentoren zuzuweisen. Sie blinzelte verwundert, das Frostsplitter, hatte er doch bis eben noch Sturmherz unter seinen Fittichen gehabt, gleich im Anschluss einen neuen Schützling zugesprochen bekam. Der Jungkater hieß Schimmrpfote, sie hatte ihn vorhin in der Kinderstube gesehen. Damit aber nicht genug, denn auch ihr eigener Name fiel und ihre Ohren richteten sich nach vorne aus.
"Südwind, du hast bereits deine Fähigkeiten als Mentorin bewiesen und ich möchte dir Schlangenpfotes Ausbildung anvertrauen.", hallte die Stimme des Anführers zu ihr herunter, so dass sie sich auf die Pfoten hob. Die kleinwüchsige, dafür umso kräftigerere Kriegerin trat aus der Menge der Versammelten und schaute zu dem Kater herunter, der ihr neuer Schüler werden würde. Schlangenpfote hatte heute bereits viel durchgemacht und das sah man dem schwarzbraunen Sohn Mondsichels auch in den violett glühenden Augen an. Sie vollführten den traditionellen Nasengruß, ehe Südwind ihn mit sich zurück zu den anderen Katzen geleitete und zuhörte, was Dornenstern sonst noch zu erzählen hatte. Obgleich sie ihm zuhörte, entging ihren intensiven, grünen Augen nicht, wie Schlangenpfote an ihrer Seite immer wieder zu dem pflanzenbehangenen Felshang schaute, unter dem immer noch der tote Körper seiner Mutter aufgebettet lag. Vielleicht stellte er sich vor, dass sie ihm zusah und stolz auf ihn war.
Südwind und Schlangenpfote wurden überraschenderweise zur Großen Versammlung eingeteilt, die heute Nacht unter dem Vollmond stattfinden würde und die Schnurrhaare der Kätzin zuckten. Man, man, der Kleine hatte ja heute echt überhaupt keine Ruhe. Erst starb seine Mutter und kaum war er eine Pfote, sollte er auch schon auf das größte Ereignis mitkommen, dass im Monat stattfand. Wie sollte der das denn alles verarbeiten? Auf der anderen Seite lenkte es ihn aber vielleicht auch ein wenig von der Trauer ab.
Auch Amaranthfeuers Name war unter den Ausgewählten gefallen, aber als Südwind sich umsah, konnte sie das feuerrote Fell der schönen Kätzin in der wuseligen Masse nicht ausmachen.
"Hey.", sprach sie mit einem kameradschaftlichem Schmunzeln Schlangenpfote an. "Wenn du auf der Großen Versammlung Angst kriegst, verloren zu gehen, bleibst'e einfach in meiner Nähe, okay? Lass dich nicht einschüchtern."
Damit schnippte sie mit der Schweifspitze, um ihm zu bedeuten, ihr zu folgen, ehe sie zu Dornenstern herübertrottete und auf seinen Startschuss wartete.

[bei Frostsplitter, redet mit ihm und Sturmpfote, nimmt an der Versammlung anteil, begrüßt Schlangenpfote, beobachtet ihn, redet mit ihm und geht mit ihm zu Dornenstern]
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Dornenstern

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   So Mai 22, 2016 10:22 pm

Statt Sturmblüte kam Drosselbart auf mich zu, überraschend, da er nicht zur Großen Versammlung mitkommen würde. Mein Sohn erklärte, dass sein Schüler vielleicht lieber hier um seine Schwester trauern wollte, als zur Großen Versammlung mitzukommen. Er bat mich es Schilfpfote zu überlassen, ob er mitkommen wollte und ich stimmte nach kurzem Überlegen zu. Es war schließlich kein Problem, wenn der junge Kater lieber hier trauern wollte, auch wenn es keinen Leichnam gab an dem er Totenwache halten konnte. Es gab Katzen die brauchten in solchen Situationen Ablenkung, andere zogen Ruhe vor. Der graue Krieger entfernte sich wieder, um nach seinem Schüler zu schauen. Die ersten Katzen kamen, bereit für den Aufbruch.
Ich wartete noch etwas und entschied, dass es langsam Zeit wurde „Schattenclan wir brechen auf.“ rief ich mit kräftiger Stimme über die Lichtung und trabte nach kurzer Wartezeit durch den Lagerausgang. Der Himmel war immer noch voller Regenwolken, die ihre Last über uns abließen. Zügig lief ich an der Spitzte der Gruppe in Richtung des hoch aufragenden Donnervulkans.

---> Vulkankrater

[redet mit Drosselbart, bricht auf]
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Frostsplitter

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   So Mai 22, 2016 10:24 pm

Südwind schnurrte noch eine Bemerkung, bevor die Versammlung begann. Als erstes berichtete Dornenstern von zwei Toten und mein Blick wurde mit jedem Wort dunkler. Kein gute Tag für den Schattenclan gleich zwei Katzen zu verlieren. Von Mondsichels Krankheit hatte ich nebenbei mitbekommen, immerhin hatte Salbeifeder immer mal nach ihr gesehen, aber Blütenpfotes kam überraschend...schockierend. Natürlich war jedem bewusst, dass der Regen unser Revier gefährlich machte und Vorsicht geboten war, aber gerade junge Katzen waren manchmal kaum zu bändigen...trotzdem schien es so ein unnötiger Tod, wie schon einige vor ihr.
Im Anschluss kamen dann endlich die Zeremonien und der braune Tigerkater sprang von Felszahn und rief die Schüler nach vorn. Stolz schaute ich Sturmpfote nach und hörte, wie der erste Schüler ernannt wurde. Ich rief mit dem Rest des Clans Minzschattens neuen Namen und horchte auf als, nach ihm Sturmpfote dran kam. Dornenstern fragte mich offiziell, ob ich meinen Schüler für bereit für seinen Kriegernamen befand und ich antwortete ihm ohne zu zögern volle Stolz „Ja, das glaube ich.“ Der Getigerte fuhr fort und gab seinem Sohn den Namen Sturmherz. Voller Freude rief ich den hart verdienten Namen „Sturmherz! Sturmherz! Sturmherz!“ Der junge Kater hatte es endlich geschafft, mein Schüler war Krieger geworden und egal wie oft ich das miterlebte, es war jedes mal wieder bewegend. Und jedes Mal anders, genau wie die Schüler, die ich ausgebildet hatte. Ich strahlte den jungen Kater an, während Dornenstern mit den anderen Ernennungen fortfuhr. Ich begrüßte auch die restlichen zwei neuen Krieger und schaute zu, wie drei junge Kater vor traten. Zwei von ihnen, hatten an diesem Morgen erst ihre Mutter verloren...die zwei waren jetzt ohne Eltern, obwohl bei Klippenjunges und Schlangenjunges nie klar wurde, wer der Vater war oder vielleicht ist. Überrascht zuckten meine Ohren, als ich wieder meinen Namen hörte und einen der Schüler zugewiesen bekam. Ich wunderte mich ein wenig, dass ich so bald wieder eine Ausbildung anvertraut bekam, aber fühlte mich dadurch auch geschmeichelt. Immerhin hieß es doch, dass ich wohl kein allzu schlechter Mentor war und mit meinem jetzt fünften Schüler, konnte ich mich wohl auch erfahren nennen. Ich trat nach vorne, um meinen neuen neuen Schüler traditionell Nase an Nase zu begrüßen und meine Mundwinkel zuckten, als ich Rest von Schlamm im silbernen Fell zu erkennen glaubte. Meist wurde darauf geachtet bei einer Ernennung möglichst sauber zu sein, aber andererseits waren es oft die eher die Mütter die darauf bestanden.
Ich zog mich mit dem Jungkater zurück in den Kreis der Wartenden und beobachtete, wie Südwind einen der Schüler bekam und auch der letzte junge Kater seine Mentorin bekam. Beide neuen Namen rief ich wie zuvor die Kriegernamen und damit endeten die nicht wenigen Ernennungen. Fehlte nur noch die Einteilung für die Große Versammlung und wie es aussah, würden mein Schüler und ich hingehen. Es würde sicher nicht lange dauern, bis wir aufbrachen, aber die zeit die blieb wollte ich nutzen, um Schimmerpfote auf die Versammlung vorzubereiten „Da wir Beide heute das Vergnügen haben, der Versammlung beizuwohnen, sollte ich dir wahrscheinlich ein bisschen darüber erzählen. Eigentlich brauchst du dich nur an zwei Sachen zu halten: Fang keinen Streit an und verraten keine Geheimnisse über unseren Clan. Während des Vollmonds herrscht Frieden, den alle Krieger zu achten haben und es kann gefährlich sein, anderen Clans zu viel Preis zugeben. Davon abgesehen ist die Große Versammlung aber in der Regeln eine gute Gelegenheit sich mit Katzen anderer Clans zu unterhalten.“ erklärte ich und ergänzte „Solltest du dir verloren vorkommen, kannst du dich jederzeit an mich wenden. Überhaupt wenn du Fragen hast, werde ich versuchen sie dir zu beantworten.“ versicherte ich Schimmerpfote und horchte auf, als ich Dornensterns Ruf zum Aufbruch hörte. „Zeit zu gehen.“ stellte ich fest und machte mich daran dem Anführer zu folgen, ohne dabei meinen Schüler aus den Augen zu verlieren.

---> Vulkankrater

[bei Südwind und Sturmherz, verfolgt Versammlung, bekommt Schüler, redet mit Schimmerpfote, bricht zur GV auf]
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Erlenblut

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mo Mai 23, 2016 2:19 pm

[Sprung von der Schülerprüfung]

Müde trottete der Schüler in das Lager. Die Lichtung war bereits mit Katzen gefüllt. Der Kater blinzelte und versuchte sich einen Überblick zu verschaffen, doch der Regen prasselte so unerlässlich auf seinen Pelz das der Braune nur genervt die Ohren anlegte und zum Schülerbau schlich. Dort angekommen ließ er sich nieder und begann sich das Wasser aus dem Pelz zu putzen. Selbst die Baue waren inzwischen nicht mehr ganz trocken. Die Luft war feucht und es roch nach nassen Pelzen. Außerdem war der Boden leicht matschig und hing unangenehm im Fell. Dornensterns kräftige Stimme erklang und Erlenpfote erhob seinen Kopf. Seine Clankameraden begonnen damit sich zu sammeln und auch er entschied sich dazu der Versammlung beizuwohnen.
Immerhin würde er nun endlich ernannt werden. Er und Schattenclankrieger? Nicht vor allzu langem hätte er das noch für unmöglich gehalten. Genau wie seine Mentorin. Als er in den Schattenclan war, war er nur ein kleiner Fellball der die Neuheit nicht mochte und auch heute gehörte sein Herz dem Wolkenclan. Doch der war nun mal nicht mehr und, um den Willen derer die er liebte, musste er seine Augen öffnen. Er hatte versucht nicht nur das Schlechte zu sehen, auch wenn es davon verdammt viel gab. Letztendlich hatte erkannt, dass es auch gute Schattenclankatzen gab. Grade seine Mentorin ging mit guten Beispiel voran. Sie war unvoreingenommen und offen. Sie hatte ihm gezeigt wie der Schattenclan kämpfte und was die sonnigen Seiten des Clans waren. Wolfslied war eine starke unabhängige Katze, ganz anders ihr Vater. Der Braune Clananführer mit den klassisch violetten Augen war Erlenpfote immer noch unsympathisch. Seine Baugefährten waren ganz okay gewesen. Natürlich hatte er nicht alle gemocht, aber Blaubeerpfote zum Beispiel war doch ganz lieb. Auch seine Brüder würden heute ernannt werden. Die Augen des Katers blitzen stolz auf. Sie würden hervorragende Schüler abgeben, selbst wenn sie nicht im Wolkenclan aufwuchsen. Jedoch taten ihm seine Mentoren jetzt schon leid. Er zuckte amüsiert mit den Schnurrhaaren als er an die beiden Rabauken dachte. Jetzt fühlte er sich fast schon wie ein Vater. Er schüttelte schnell den Kopf. Dornenstern begann zu sprechen.
Wie die meisten von euch sicher noch wissen, hatte Mondsichel schon seit Monden mit einer Krankheit zu kämpfen, gegen die kein Kraut geholfen hat." Die Augen des baldigen Kriegers weiteten sich. „Nein…“ wisperte er, während seine Augen das Lager absuchten. Voller Hoffnung sie würden den schwarzen Pelz Mondsichels erkennen. Doch vergebens. Panik stieg in Erlenpfote auf. Nein, es konnte nicht sein. Es ging ihr doch wieder besser. Nicht jetzt, nicht heute… „Ihr Zustand war schwankend, zwischenzeitlich sah es gut aus, aber in letzter Zeit hatte er sich wieder sehr verschlechtert. Heute muss ich euch leider berichten, dass Mondsichel verstorben ist und bis zur Beerdigung morgen früh hinter dem Jasminschleier ruht. Mondsichel war noch nicht lange Teil des Schattenclans, aber sie hat sich als entschlossene Kriegerin bewiesen und geht viel zu früh zu unseren Ahnen."
Stille. „Nein…“ trauert füllte die Augen des Braunen. Abwesend starrte er auf den Boden vor sich. Das konnte einfach nicht sein. All das hier hatte er getan weil sie es sich gewünscht hatte und jetzt war sie einfach weg? Wie konnte man das zulassen? Wie konnte er das zulassen? Alle Katzen sprachen von ihrem wunderbaren Sternenclan, doch warum sollten sie so mit ihm spielen? Ein bitteres Lächeln zeichnete sich auf den Lippen des Katers ab. Warum nahm man ihm das alles? Seine Heimat und die Katzen die er liebte, zu denen er aufsah. Hasste man ihn so sehr? Schmerzt brannte in seiner Brust, er hörte den Schattenclananführer kaum noch. Er rief die kriegerahnen an auf mich hinabzublicken. Ein törichter Gedanke. Was auch immer das Schicksal unserer Pfoten leitete, es konnte nichts Gutes sein. Ein Haufen Sadisten welcher sich über unsere Schmerzen freute. „Erlenpfote, versprichst du, das Gesetz der Krieger einzuhalten und den Clan zu beschützen und zu verteidigen, selbst wenn es dein Leben kostet?“ fragte der Anführer mit violett funkelnden Augen. Erlenpfote sog die Luft ein und blinzelte die Trauer aus meinen Augen. Er würde das tun was sie gewollt hätte. Denn es gab ja sonst nichts mehr was er in seinem Leben tun sollte. All das hier war nach dem Willen seiner Mutter geschehen und jetzt… war sie einfach weg. „Ja.“ Miaute der Braune mit schwacher Stimme und senkte seinen Kopf. „Dann gebe ich dir, mit der Kraft des Sternenclans, deinen Kriegernamen. Erlenpfote, von diesem Augenblick an wirst du Erlenblut heißen. Der Sternenclan ehrt deine Entschlossenheit und deine Treue und wir heißen dich als vollwertigen Krieger im Schattenclan willkommen." Dornenstern senkte seinen Kopf und drückte seine Schnauzte gegen die Stirn des junges Katers vor ihm. Benommen lief Erlenpfote wieder zu seinem ehemaligen Platz. Er hörte einige Clankatzen seinen Namen rufen, darunter auch seine Brüder. Doch das regte absolut nichts in ihm. Kein Stolz, keine Freude. Es war als wäre in seinem Kopf einfach nur eine große Leere. Er wusste nicht mehr warum er noch hier sollte. Das einzige was ihn hier hielt waren seine Brüder, aber auch sie würden aufwachsen. Sie waren jetzt Schüler, konnten sich selbst verteidigen. Er war einfach komplett überflüssig. Welchen Sinn hatte sein Leben noch, außer dem Clan den er hasste sein Essen wegzufressen?
Vollkommen monoton rief er die Namen seiner beiden Brüder. Dornenstern rief noch die Leute auf welche zur großen Versammlung kommen sollten, dann löste sich die Katzenmenge auf. Alle gingen wieder ihrer Wege. Erlenblut erhob sich langsam, mit zitternden Beinen. Wo war sie? Richtig, der Jasminschleier. Langsam stakste er in die Richtung des Gewächses. Dort lag sie. Man hatte sie versucht so hinzulegen als würde sie nur schlafen. Ganz friedlich und entspannt. Ihr Sohn blieb neben ihr stehen und starrte sie an. Was hatte sie wohl gedacht bevor sie diese Welt verlassen hatte? Nur zu gerne würde er sich vorstellen wie sie jetzt mit dem Sternenclan jagte, doch das waren nur Märchen. Der Sternenclan hätte niemals zugelassen, dass sie stirbt. Der Wind fuhr dem jungen Krieger unangenehm durchs Fell und er schüttelte sich. Langsam ließ er sich neben dem toten Körper nieder und starrte in den kurzen schwarzen Pelz. Denn vergrub er seine Nase darin. Sie war kalt, das Leben hatte sie lange verlassen, doch sie roch noch wie damals. Nach Wind und Wiese. Nach Heimat. Nach der Zeit in der er mit Bachjunges und Muscheljunges durch das Wolkenclanlager getollt war und sich um nichts gesorgt hatte. Er seufzte. Und was war davon über? Nichts. Seine Schwestern hatten sich gegen ihn gewandt und seine Eltern waren tot. Langsam schloss er die Augen und blendete seine komplett aus.

[denkt nach, geht zur Versammlung, hört dass Mondsichel tot ist, wird ernannt, geht zu ihr und drückt seine Schnauzte in ihr Fell]
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Mondsänger

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Di Mai 31, 2016 2:28 pm

Die Versammlung im Lager des Schattenclans war gleichermaßen bedrückend wie auch erfreulich.
Mondsänger saß unterhalb des Feslzahns und beobachtete seinen Clan. Nachdem Dornenstern und die Prüflinge ins Lager zurückgekehrt waren, hatte Dornenstern einige Gespräche geführt und hatte anschließend den Clan zu einer Versammlung herbeigerufen.
Die Tode zweier Clanmitglieder, Mondsichel und Blütenpfote, waren bestürzend, hatten doch beide gewissermaßen ihr Leben im Schattenclan noch gänzlich vor sich gehabt.
Auch wenn der Gefleckte ursprünglich sehr skeptisch gewesen war, was die schwarze Wolkenclankätzin anging, hatte diese sich jedoch als treue Kriegerin bewiesen. Und auch ihre beiden Söhne Klippenjunges und Schlangenjunges entwickelten sich zu prächtigen stolzen Schattenclankatzen, die heute ihren Schülernamen und ihre Mentoren erhalten würden.
Mondsängers Gedanken weilten bei den Katzen die sich dem Sternenclan angeschlossen hatten und seine Augen blickten besorgt umher.
Der andauernde Regenfall machte dem Clan schwer zu schaffen. Er sah noch einige andere Gesichter, die abgeschlafft wirkten, sah schniefende Nasen, hörte hier und da rasselnden Atem.
Er betete zu den Ahnen, dass diese den Heilern helfen mochten den Clan stark zu halten.
Als die Schüler, die ihre Prüfung bestanden hatten ihre Kriegernamen erhielten lächelte Mondsänger stolz und rief laut im Chor ihre Namen auf dass die Ahnen sie hören würden, dort oben, weit entfernt am Silbervlies.
Auch die Schüler bekamen ihre Namen und der Funken von Stolz der in ihren Augen glühte, steckte auch sein Herz an. Er war Stolz Teil des Clans zu sein.
Sein Blick glitt zum Silbervlies, wo die helle Mondscheibe die Versammlung in zartes Licht tauchte. Zeit zur großen Versammlung aufzubrechen.
Als der Clan und die Patrouillie sich langsam gliederten und Dornenstern zum Aufbruch aufrief, trottete Mondsänger allein aus dem Lager. Er warf noch einen letzten sehnsüchtigen Blick über die Schulter auf die cremefarbene Kätzin die schon seit so vielen Monden mit ihrer scharfen Zunge sein Herz berührte, und folgte dann den Kriegern und Schülern zum Donnervulkan.

[wohnt Versammlung bei, bricht zur GV auf. blickt sehnsüchtig zu Wolfslied]
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Amaranthfeuer

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Di Mai 31, 2016 2:43 pm

Dornenstern Stimme weckte die schöne rote Kätzin aus einem unruhigen Nickerchen, für das sie sich in den Kriegerbau zurückgezogen hatte.
Der Kriegerbau war in der letzten Zeit sehr voll geworden. Tummelten sich die ruhenden Krieger doch sonst so gern in der Sonne, lümmelten sie jetzt in ihren NEstern. Und wer konnte ihnen das schon verdenken? Keiner mochte gern den ganzen Tag dort draußen kauern und einen Pelz, von Wasser schwer, mit sich herumschleppen.
Doch nun, wie es schien, war eine Versammlung einberufen worden.
Wenig damenhaft reckte und streckte sich Amaranthfeuer und versuchte ihren langen roten Pelz irgendwie in eine Art Ordnung zu bringen. Danach glitt sie aus dem Kriegerbau und schloss sich der Clanversammlung an.
Ihre hübschen eisblauen Augen suchten nach ihrer Geliebten, doch so viele Katzen wie sich bereits versammelt hatten, hatte sie wirklich so lange egschlafen?, machten es ihr unmöglich die braune Tigerkätzin zu finden.
So gesellte sich Amaranthfeuer an den hinteren Rand der Versammlung und wohnte ihr gespannt bei.
Sie wusste, dass einige Schüler heute ernannt würden und hoffte, dass auch ihr Name dieses Mal unter denen der Mentoren war.
Doch bevor der Clan neue Krieger und Schüler bekam, wurde zunächst der Tod zweier Schattenclankatzen vermeldet, von denen eine Schülerin nicht einmal von ihrer Familie beweint werden konnte, da ihr Körper nicht auffindbar war.
Sie konnte sich nur schwer vorstellen wie sich die Betroffenen wohl fühlen mussten.
Sie trauerte um die Verstorbenen und bejubelte die neuen Krieger.
Doch ihr Hauptaugenmerk lag auf den Schülerernennungen.
Schlangenpfote, Klippenpfote und Schimmerpfote erwarteten ihre neuen Mentoren, und enttäuscht musste Amaranthfeuer feststellen, dass erneut ihr Name nicht dazugehörte. Stattdessen bekam Frostsplitter sofort einen neuen Schüler und auch Südwind bekam einen neuen Schützling.
Sie freute sich für ihre Freundin und freute sich vor allem auch deshalb, weil sie selbst gemeinsam mit ihrer Freundin die Große Versammlung vesuchen durfte. Sie sehnte sich regelrecht nach dem Geruch ihrer besten Freundin und Geliebten und machte sich deshalb besonders hübsch, so fern es eben der Regen zuließ, für die Braungetigerte.
Am Lagerrand angekommen hörte Amaranthfeuer wie Südwind ihrem Schüler auf den Weg mitgab, dass er sich nicht einschüchtern lassen solle und am besten einfach bei ihr blieb.
Doch bevor der junge Schüler antworten konnte, schritt Amaranthfeuer galant auf die beiden Katzen zu, berührte Südwinds Flanke mit ihrem buschigen Schweif, und schnurrte belustigt: "Als ob irgendwer es wagen würde einen solch mutigen jungen Kater einzuschüchtern. Und wenn doch, dann hat der Kleine ja immernoch uns die auf ihn aufpassen."
Die rote Kätzin zwinkerte Schlangenpfote zu, in dessen Blick die ganze Schülerfreude hing, an die auch Amaranthfeuer sich erinnern konnte.
Ihrer Freundin dagegen warf Amaranthfeuer einen warmen, fast schon heißen sehnsüchtigen Blick zu, ehe sie ein paar Schritte in Richtung Lagerausgang machte, den Kopf über die Schulter zurückdrehte und liebenswürdig fragte: "Kommt ihr? Oder wollt ihr hier warten, bis euch der Regen den Pelz abgewaschen hat?"
Zusammen trabten die drei Katzen der Patrouille zum Donnervulkan hinterher.

[Wohnt Versammlung bei, bei Südwind und Schlangenpfote, Bricht zur GV auf][/b]
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Sturmblüte

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Di Mai 31, 2016 7:14 pm

Sturmblüte blieb mit einem Ohr bei Südwind, als sie sich vor den Blutfelsen setzte, für den Fall, dass die Tigerkätzin noch etwas sagen würde. Als hätte sie es geahnt antwortete die Kätzin wirklich und meinte, dass man trotzdem ein guter Krieger sein konnte, auch wenn man etwas länger in Ausbildung war. Langsam nickte Sturmblüte und lächelte zuversichtlich. "Das denke ich auch. Aber als Mutter fühlst du da noch immer etwas anders und hast immer ein Auge auf dein Sorgenkind", erwiderte die Graue und sah kurz zu Südwind, ehe sie sich wieder auf Dornenstern konzentrierte.
Bevor dieser aber die Versammlung beginnen konnte, kam Drosselbart zu Sturmblüte und fragte nach, wie es ihr gehe. Leicht lächelte die Graue erneut und legte den Kopf etwas zur Seite. "Mir geht es gut, ich bin schon wieder so gut wie vollständig kuriert", meinte sie, konnte dann das Gespräch aber nicht weiterführen, da Dornenstern die Versammlung begann.
Schweigend lauschte die graue Tigerkätzin den Worten ihres Gefährten und war überrascht, wie leichtsinnig manche Schüler waren. Blütenpfote war nun tot, weil sie nicht auf ihre Mentorin gehört hatte. Leicht schüttelte Sturmblüte daraufhin den Kopf. So viel Dummheit.
Nachdem Dornenstern auch noch Mondsichels Tod verkündet hatte, bat er vier Schüler nach vorne, die nun zu Kriegern ernannt werden würden. Auch ihr Sohn Sturmpfote war darunter und mit funkelnden Augen sah Sturmblüte der Kriegerzeremonie zu. Als sie die Namen der neuen Krieger riefen, rief sie besonders den Namen ihres Sohnes Sturmherz laut. Sie war stolz auf ihn, dass er nun endlich auch ein Krieger sein würde und warf ihm einen warmherzigen Blick zu.
Anschließend wurden auch noch drei Jungen zu Schülern ernannt, darunter auch die nun verwaisten Schlangenjunges und Klippenjunges. Besorgt sah sie zu den beiden Geschwistern, rief dann aber ebenso laut die Namen der drei Schüler. Sie hoffte, dass das Training sie von dem Tod ihrer Mutter ablenken würde.
Schließlich wurden noch die Katzen für die große Versammlung eingeteilt und auch Sturmblüte war darunter. Seufzend erhob sie sich daraufhin, streckte sich kurz und folgte ihrem Gefährten schließlich aus dem Lager.

tbc: Vulkankrater

[antwortet Südwind | bemerkt Drosselbart | antwortet ihm | verfolgt die Versammlung | bricht auf]
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Sturmherz

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Fr Jun 03, 2016 12:34 pm

Wenn er so nachdachte, dann vergingen die AUgenblicke seiner Kriegerernennung wie im Fluge. Auf Südwinds Kommentar hin hatte der Schüler die Braune nur freundlich angelächelt.
Sicher es stimmte ihn traurig, dass Mondsichel und seine Baugefährtin Blütenpfote zum Sternenclan gegangen waren, aber im Herzen war er nur bei seiner bevorstehenden Ernennung. Mit beiden Kätzinnen hatte er nicht viel gemein gehabt. Die eine war zu alt, die andere zu jung gewesen.
Als es dann endlich soweit war und sein Vater die Schüler auf den Felszahn rief, die die Prüfung mit ihm bestritten hatten, erfasste ihn Aufregung.
Sein Name von heute an bis in alle Ewigkeiten würde Sturmherz lauten!
Monde lang hatte er sich darüber Gedanken gemacht, welchen Namen sein Vater ihm geben würde. Er hatte viele Favoriten gehabt. Sturmherz war einer davon gewesen.
Und auch Frostsplitter schien sichtlich zufrieden zu sein. Ab sofort würden sie zusammen in einem bau schlafen! Und seine Mutter hatte er auch endlich wieder um sich.
Sicher, die Zeiten in denen er an ihr gehangen hatte wie ein zweiter Pelz mochten vorbei sein, aber die Bindung zu seiner Mutter Sturmblüte würde immer eine besondere sein.
Als er die Zeremonie beendet hatte, gesellte sich Sturmherz zu seinem ehemaligen Mentor und strahlte diesen stolz an.
Nach den Kriegerernennungen kamen die neuen Schüler dran. Er bezweifelte, dass er selbst einen Schüler bekam, immerhin war er selbst gerade erst Krieger geworden und er hatte nicht gerade die vorteilhafteste Zeit hinter sich.
Aber er war doch ziemlich verwundert, als unter den Namen der Mentoren auch Frostsplitters Name war.
Erschrocken blickte Sturmherz zu seinem ehemaligen Mentor. Rasend schnell flogen die Monde seiner Ausbildung an ihm vorbei. Die Freundschaft die ihn mit dem älteren Kater verband, all die intimen Momente und Gespräche die sie geführt hatten...es war ihm so schon unglaublich schwer gefallen sich von Frostsplitter zu lösen und ihn nicht mehr als seinen Mentor anzusehen. Und jetzt sollte ein neuer Schüler seinen Platz einnehmen? Ein anderer Kater die Gespräche mit Frostsplitter führen. Der silberne Tigerkater blickte erschrocken zu seinem Mentor und legte dann traurig die Ohren an den Hinterkopf.
Die Tatsache, dass er heute als Krieger zur großen Versammlung würde gehen dürfen machte den Kummer in seinem Herzen nur noch schwerer.
Er wollte mit Frostsplitter auf die Versammlung gehen und dort mit ihm gemeinsam den Stolz ausleben nun endlich als vollwertiger krieger dort zu sitzen.
Stattdessen würde der Silberne einen neuen Schüler bei sich haben. Den Weg als einer der letzten zurücklegen um sich immer wieder nach dem Schützling umzudrehen, würde ihm die Welt der Clans erklären und die Nacht unter dem Vollmond mit einem neuen Schüler verbringen.
Das hieß, er war allein. Wieder einmal...
Statt also mit Frostsplitter zu der Versammlung zu gehen, trollte sich Sturmherz allein zum Lagerausgang als Frostsplitter sich zu seinem neuen Schüler umdrehte.
Dort traf er auf seine Mutter Sturmblüte. Und einem ursprünglichen Instinkt folgend, egal wie lächerlich das auch wirken mochte, ging er auf sie zu, begrüßte sie flüsternd und rieb seinen Kopf an ihrer Flanke.
In diesem Moment in dem er sich einfach nur verloren fühlte, gab die Nähe und der vertraute Geruch seiner Mutter ihm Halt und Trost.
Vielleicht würde ja Sturmblüte mit ihm zur Versammlung gehen, also folgte er ihr aus dem Lager.
Gut, dass er heute Nacht seine Wache stumm verbringen musste, ihm war nämlich so gar nicht nach reden zumute.

[Wird ernannt, wohnt Versammlung bei, geschockt darüber, dass Schimemrpfote nun seinen Platz einnimmt, bei Sturmblüte]
tbc: Vulkankrater


Zuletzt von Sturmherz am Fr Jun 03, 2016 1:42 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Klippenpfote

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Fr Jun 03, 2016 1:40 pm

Es war ein seltsames Gefühl unter diesen Katzen zu sitzen und zu wissen, dass seine Mutter ihnen nie wieder beiwohnen würde.
Schlangenjunges Blick glitt über seine Schulter zum heilerbau. Klippenjunges wusste, dass dort Mondsichels Körper ruhte. Scheinbar schienen seinem Bruder die gleichen Dinge im Kopf herum zu schwirren wie ihm. Er hatte ihm nicht einmal hallo gesagt, nur ein kurzes Ohrschnippen für ihn übrig gehabt.
Schweigend blickte Klippenjunges auf zu Dornenstern der die Clanversammlung begonnen hatte.
Zuerst berichtete der Anführer von den verlusten des Clans, doch Klippenjunges lauschte nur halbherzig, denn seine Gedanken weilten bei dem schwarzen seelenlosen Leib am Jasminschleier.
Über ihnen begann der Mond zu schimmern und der siberne Tigerkater richtete seine violetten Augen gen Silbervlies und hoffte, dass Mondsichel nun auf ihn und seinen Bruder herabsah und stolz war.
Als Erlenpfotes Name gerufen wurde, kehrte der kleine Kater wieder zurüc zur Versammlung und erkannte, dass die Kriegerernennungen bereits begonnen hatten. Sein älterer Halbbruder trat hinauf zum Anführer des Clans und nahm seinen Namen in Empfang, den er bis zum Ende seines irdischen Lebens und noch weit darüber hinaus tragen würde.
Laut rief Klippenjunges den Namen seines Halbbruders gen Silbervlies, auf dass Mondsichel ihn hören möge und stolz auf ihren Sohn sein würde. Genauso stolz wie auf ihn selbst und seinen Bruder!
Bald darauf war es soweit und die drei Jungen erhielten ihre Schülerzeremonie. Schimmerjunges war der erste. Ein junger Kater der Klippenjunges' Sympathie geerntet hatte und vielleicht so etwas wie ein Freund war. Wer konnte das schon sagen?
Der junge Kater jubelte den Schülernamen seines neuen Freundes und blickte empor zum Felszahn wo er feierlich die Nase seines Mentors Frostsplitter berührte.
Frostsplitter war ein guter Mentor! Immerhin hatte er eben erst seinen Schüler Sturmherz zum Krieger erkoren.
Wen er selbst wohl als Mentor bekommen würde?
Suchend blickte sich Klippenjunges in der Menge um und besah sich die Gesichter der möglichen Mentoren. Als sein Bruder Schlangenjunges nach vorn gerufen wurde, richtete der baldige Schüler seine Aufmerksamkeit wieder zum Felszahn. Und laut jubelnd rief Klippenjunges den Namen seines Bruders, der die zynische Kriegerin Sdwind zur Mentorin bekam.
Das hieß...jetzt war er dran. Die Spannung stieg.
Als Dornenstern ihn rief, trabte Klippenjunges hinauf zum Felszahn und blieb auf halbem Wege stehen, drehte sich zum jasminschleier und lächelte stolz, bevor er auf dem Felszahn seinen Schülernamen entgegen nahm und die Nase seiner Mentorin berührte.
Aus der Menge kam niemand anderes als Wolfslied hervor. Die Tochter des Anführers und ehemalige Mentorin seines Halbbruders Erlenblut.
Der Clan rief seinen Namen und er hörte auch Schlangenpfote jubeln, der neben Südwind saß. Und stolz folgte er der Cremefarbenen Kriegerin zurück in die Menge. Unter den Katzen die Dornenstern für die große Versammlung verkündete, war er selbst nicht dabei, aber das machte nichts. Vielleicht könnte er stattdessen Wolfslied ein wenig löchern. Er trabte zu Schimmerpfote und Schlangenpfote um ihnen viel Spaß bei der Versammlung zu wünschen.
Seinem Bruder miaute der junge Schüler fröhlich zu:
"Schlangenpfote! Du musst mir versprechen, dass du mir ganz ganz viel erzählst von der Versammlung! Ja? Ich will wissen, wie die Katzen ausgesehen haben und wie sie riechen und...und einfach alles! Hab Spaß Bruderherz!"
Dann trabte Klippenpfote fröhlich zu seiner Mentorin. Am liebsten hätte er sie regelrecht besprungen. Stattdessen besann er sich darauf, dass er ja jetzt kein verspieltes Junge mehr war sondern den Ernst des Kriegerdaseins erlernen würde.
Er setzte sich vor seine Mentorin, ringelte ordentlich den Schweif über die Pfoten und sah auf in ihre hübschen lila Augen.
"Machst du mich auch zu einem guten Krieger wie Erlenblut? Lernen wir heute das Kämpfen? Oder zeigst du mir das Territorium? Ich wollte schon immer mal aus dem Lager gehen. Da draußen lauern bestimmt ganz ganz viele Abenteuer. Wolfslied? Hast du schon Abenteuer erlebt?"
Er löcherte sie geradewegs, ganz wie man es von einem frischernannten Schüler erwarten mochte. Hoffentlich nervte er sie damit nicht!

[Bei der Versammlung, wird ernannt, wünscht Schimmerpfote und Schlangenpfote viel Spaß, löchert Wolfslied]
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Schilfpfote

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Sa Jun 11, 2016 9:33 am

Schilfpfotes Blick schien voller leere, seine Gefühle schienen ihn langsam zu überrumpeln, doch er unterdrückte den Drang alles rauszulassen. Er wollte Stärke zeigen, keine Schwäche. Er wollte zeigen das ihm nichts kaputt machen könnte. Mit seiner Schwester hatte er zwar lange nichts mehr unternommen, doch trotzdem war sie seine Familie. Sie war seine einzige Familie. Der Rest war ebenfalls verstorben nur Blütenpfote war ihm noch geblieben und jetzt hatte er nichts mehr. Konnte er wirklich weiter damit leben? Wollte er weiterhin hier bleiben mit dem Wissen, keine Familie mehr zu haben. Er hatte niemanden mehr.
Plötzlich hörte er eine Stimme und sein Ohr zuckte. Er kannte die Stimme seines Mentors inzwischen gut genug, obwohl er erst Zeit kürzen die Ausbildung des Schülers übernommen hat. Dieser redete davon, dass er selbst entscheiden dürfte ob er mit zur großen Versammlung gehen möchte oder nicht. Nett von Drosselbart, dass er mit Dornenstern darüber geredet hatte, doch Schilfpote spürte keinerlei Dankbarkeit für den grauen Krieger. Schließlich konnte der Krieger leicht davon reden, er hatte noch Familie. Er hatte Eltern und Geschwister. Er spürte diese Trauer nicht, die Schilfpfote hatte und die Schilfpfote zu überrumpeln schien. Drosselbart spürte sie einfach nicht.
Somit erhob sich der Schüler und blickte mit emotionslosen Blick zum Kriegerin hinauf. "Ich werde mit auf die große Versammlung gehen." Mehr oder weniger in der Hoffnung abgelenkt zu werden. Aber ob es klappen würde, wusste der Schüler nicht, er würde sich überraschen lassen. Entweder würde er vergessen oder an alles noch mehr erinnert werden. Er ließ der Krieger stehen und ging an ihm vorbei, sein Blick war auf dem Boden gerichtet und schien leer. Wollte er sich das wirklich antuen? Aber im Lager würde er nur noch mehr daran erinnert werden, dass er keine Familie mehr hatte.
Immerhin war er nicht der einzige, der heute gelitten hatte. Mondsichels Tod schien auch viele mitzunehmen. Doch sie hatte junge, die ebenfalls noch Geschwister hatten, somit waren sie nicht so alleine wie Schilfpfote. Er ignorierte nun aber die anderen Katzen und wartete auf den Aufbruch, der auch kurze Zeit später vom Anführer angekündigt wurde. Somit setze er sich in Bewegung und folgte dem Anführer aus dem Lager, seine Gedanken blendete er komplett aus.

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[denkt nach, hört Drosselbart zu, denkt nach, antwortet, bricht auf]
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Schlangenpfote

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   So Jun 19, 2016 12:02 pm

Ich wartete still auf den Aufbruch ins Ungewisse, dass ich nur aus Geschichten kannte. Ich fühlte mich seltsam ruhig und ich fand, sich einfach treiben zu lassen, war angenehm einfach. Ich schaute zu meiner auch eher kleingewachsenen Mentorin hoch, die mir erklärte, dass ich mich nicht einschüchtern lassen sollte und dass ich mich an sie wenden konnte, wenn ich Angst bekam. Ich nickte still und mit deutlicher innerer Ruhe in den violetten Augen. Ich hatte nicht vor Angst zu haben und mit Gedanken zu machen schien mir gerade auch viel zu anstrengend...was immer kam würde ich sehen und würde ohnehin auf mich zukommen. Aber es war sicher nicht verkehrt zu wissen, dass ich mich an meine Mentorin halten konnte.
Eine rote Kätzin mischte sich ein und meinte, dass es sicher niemand wagen würde, mich einzuschüchtern. Sie ergänzte, dass sie und Südwind sonst ja da wären um mich, den Kleinen, aufzupassen. Ich rollte mit den Augen. Ich wusste nicht, ob es mich zu alt fühlte um beschützt zu werden, aber ich war mir sicher, dass ich eigentlich keine Lust hatte, das mich jemand anders als meine Mutter bemutterte. Sie war bisher immer die Einzige gewesen und ich fand, dass sie auch die Einzige war, die das Recht dazu hatte! Und sie hatte uns wahrscheinlich für gleich mehrere Leben genug bemuttert...
Mein Bruder kam angetrabt und wollte ein Versprechen, dass ich ihm alles von der Versammlung erzählte und wünschte mir viel Glück. In mein eher abwartendes neutrales Gesicht schlich sich sehr schnell ein breites Grinsen, als ich meinen Bruder sah. „Natürlich, wenn ich es schaffe, werde ich dir sogar erzählen, ob Flussclankatzen Schwimmhäute zwischen den Zehen oder sogar Flossen haben.“ versicherte ich Klippenpfote, entschlossen tatsächlich nachzugucken, wenn ich ein passendes 'Opfer' fand.
Dornenstern rief zum Aufbruch und die rote Kätzin meinte wir sollten aufbrechen. Ihr war der Regen offensichtlich unangenehm, was ich nicht verstehen konnte. Ich liebte den Regen, aber natürlich hatte Mondsichel mir mehr als genug eingeschärft, dass es nicht gesund war, durchnässt zu werden. Ich reihte mich in den Zug der Katzen ein und trat das erste Mal aus dem Lager.

---> Vulkanlager

[bei Südwind und Amaranthfeuer, antwortet Klippenpfote, bricht zur GV auf]
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Wolfslied

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   So Jun 26, 2016 6:29 pm

Die Versammlung begann nachdem sich der Clan im dichten Regenschleier gesammelt hatte. Die Einleitung über die zwei schlechten Nachrichten hörten sich nicht gut an und ich hörte schockiert, das Mondsichel verstorben war. Mein Blick suchte Erlenpfote, der sicher auch irgendwo der Versammlung beiwohnte, aber ich konnte ihm im verregneten Gewimmel nicht finden. Ausgerechnet am Tag seiner Ernennung...und soweit ich wusste würden auch seine kleinen Brüder heute ernannt. Auch wenn sie ihre Krankheit nun fast 6 Monde mit sich getragen hatte, kam der Tod der schwarzen König als Schock. Und das war nicht alles, Blütenpfote war im Regen bei einem Unfall umgekommen. So jung und schon...dabei hatte der Schattenclan schon so viele Tote zu beklagen, gleich zwei mehr an nur einem Tag.
Nach den beiden schrecklichen Nachrichten begann mein Vater mit den Kriegerzeremonien. Ich sorgte mich um Erlenpfote, er hatte vermutlich erst jetzt erfahren, das seine Mutter verstorben war. Als einer von vier Schülern wurde er nach vorne gerufen. Minzpfote und Sturmpfote waren als erstes dran und ich begrüßte beide mit ihren neuen Namen. Dann zuckten meine Ohren, als ich meinen Namen hörte. Ich verkniff es mir mich nach Erlenpfote umzusehen und schaute Dornenstern in die Augen, während ich seine Frage mit fester Stimme bejahte. Als mein Part in der Zeremonie vorbei war, erlaubte ich mir den Blick zu meinem Schüler und lauschte gleichzeitig der Ernennung. Er war nicht der stolze junge Kater, den man normalerweise erwartet hätte, aber was konnte man auch erwarten, wenn der Tod seiner Mutter auf seinem Herzen lasten musste.
Mit schwacher Stimme, aber tapfer antwortete der braune Jungkater Dornenstern und erhielt seinen Kriegernamen. „Erlenblut! Erlenblut! Erlenblut!“ rief ich enthusiastisch den Namen meines ehemaligen Schülers, auch wenn in meinen Augen Sorge schien. Ich beobachtete, wie er zurück in die Menge trottete und überlegte ihm zu folgen.
Um was zu tun? wollte Tatze trocken wissen, worauf ich keine Antwort wusste. Ich wusste nicht, was ich tun konnte und würde im Zweifelsfall vielleicht nur stören? Ich war mir unsicher und verschob es auf später, vielleicht war es besser zu warten, ob Erlenblut selbst reden wollte? Oder vielleicht sollte ich wenigstens den Abend abwarten?
Die Versammlung lief nebenbei weiter und der Anführer hatte drei Schüler zu sich nach vorne gerufen. Zwei davon waren Erlenbluts Halbbrüder...zwei Kater die ebenfalls ihre Mutter an dem Tag verloren hatten, wo sie Schüler wurden. Ich grüßte die beiden ersten jungen Kater mit ihren neuen Namen, war gedanklich aber immer noch bei Erlenblut. Entsprechend überrascht war ich meinen Namen zuhören. Ich hatte gerade erst Erlenbluts Ausbildung beendet und bekam nun gleich im Anschluss seinen kleinen Bruder Klippenpfote als Schüler. Der silberne Tigerkater drehte sich auf halbem Weg zu dem Ort um, wo seine Mutter aufgebahrt war und führte dann den traditionellen Gruß mit mir durch. Es war eindeutig Stolz in der Haltung meines neuen Schülers zu erkennen, als wir in den Kreis unserer Clankameraden zurückkehrten. Dornenstern beendete die Versammlung mit der Organisation der Großen Versammlung. Ich wurde mit Traumregen zur Lagerwache eingeteilt, was, wenn man vom Regen absah, gar nicht so ungelegen kam. Während sich die Katzengruppe langsam auflöste und ein Teil von ihnen sich auf den Aufbruch vorbereitete verschwand mein neuer Schüler zu seinem Bruder. Ich schaute dem jungen Kater nach, mit dem ich einen neuen Zyklus der Ausbildung beginnen würde. Ich liebte die Ausbildung von jungen Katzen, es war wie die Konzentration all dessen was das Clanleben ausmachte. Ich blickt nach oben, wo ein leichter Schimmer hinter den Wolken verriet, dass heute Vollmondnacht war und hing meinen Gedanken nach.

Gestern und Morgen

Kleine Pfoten, die große Fußstapfen sehen
Ein Weg, ein Gesetz, ein Leben
Viel Kraft, ihn selbst zu gehen
Mit Stolz, mit Zweifeln, mit Freude

Seite an Seite, nie allein
Im Bau, beim Training, bei der Pflicht
Monde voraus um Krieger zu sein
Zeremonie, Name, Wacht

Breite Schultern, den Clan zu tragen
Wächter, Jäger, Mentor
Voran auf ausgetretenen Pfaden
Junges, Schüler, Krieger

Dein Leben, den Weg selbst gestalten
Ehrgeiz, Familie, Träume
Zeit für den Bau der Alten
Erfahrung, Geschichten, Sternenclan


Ich war gespannt, wie Klippenpfotes Training laufen würde, was für eine Katze er war und was für ein Krieger er werden würde. Und wie er den Tod verkraftet hat, nachdem er darüber schlafen konnte... ergänzte mein Schatten und ich musste wieder an Erlenblut denken. Wie er es wohl verkraften würde? Ich wusste, dass er seine Mutter hatte stolz machen wollen und jetzt war sie ausgerechnet an diesem Tag verstorben...
Fröhlich trabte Klippenpfote auf mich zu und setzte sich vor mich, um mich mit Fragen zu löchern. Ich schmunzelte im Angesicht des jugendlichen Eifers und machte mich daran alle zu beantworten „Ich hoffe es, ich werde auf jeden Fall mein bestes tun um dir zu ermöglichen ein großartiger Krieger zu werden. Aber am Ende bis du derjenige, der trainiert und lernt, es liegt also zu großen Teilen in deinen Pfoten.“ erklärte ich „Deshalb kann jeder Schüler bei seiner Kriegerzeremonie so stolz sein, er hat hart gearbeitet und sich seinen Kriegernamen redlich verdient. Ich fürchte heute werden wir aber noch nichts unternehmen, es ist dunkel und Nachttraining sollten wir erst angehen, wenn du die Grundlagen kannst und das Revier kennst. Ich muss ohnehin das Lager bewachen bis die Katzen von der Großen Versammlung zurück kommen. Morgen können wir dann losziehen und ja Abenteuer warten da draußen mehr als genug auf dich.“ ich stockte kurz bei der Frage nach Abenteuern von mir, denn ich musste an meine beiden wohl 'größten Abenteuer' denken, an denen keinerlei Gutes finden konnte. Aber sie waren glücklicherweise nicht die einzigen, entsprechend antwortete ich dann lächelnd „Schon einige, eines sogar außerhalb der Clanreviere.“ meinte ich und dachte an meinen Bruder, der ein Leben dort draußen gewählt hatte. Die Delegation war zur Großen Versammlung aufgebrochen und ich wandte mich noch einmal an Klippenpfote „Ich sollte mir langsam einen geschützten Platz am Lagerausgang suchen, wo ich Wache halten kann.“ erklärte ich „Wenn du noch Fragen hast, kannst du gerne mitkommen.“ miaute ich und brach auf. Wenigstens etwas Regenschutz vermochte der Lagerwall zu bieten als ich mich setzte um meiner Pflicht nachzukommen. Wenigstens musste ich im Gegensatz zu den frischernannten Kriegern nicht die ganze Nacht durchwachen.

[verfolgt Versammlung, bestätigt Dornensterns Frage, schaut Erlenblut nach, redet mit Klippenpfote, tritt ihre Wache an]
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SchattenClan-Lager
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