Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 Flammenkiefern

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Glutseele

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BeitragThema: Re: Flammenkiefern   Di Jun 19, 2012 7:42 am

Ich hörte Eispfote zu. Ich hörte, konnte aber kaum glauben, was ich hörte. Ich musterte die Katze neben mir kritisch, von oben bis unten...aber meine Augen sagten mir nur, dass dort tatsächlich meine Schwester saß, auch der Geruch bestätigte den Eindruck aber trotzdem... Sie klang nicht wie meine Schwester, eher wie eine dieser erbärmlichen Heulkatzen, von denen leider einige jetzt im gleichen Bau schliefen wie wir.
Hatte Eispfote sich da etwa angesteckt? Aber das konnte nicht sein oder? Bevor wir losgegangen waren, war sie noch die Alte gewesen, voller Vorfreude und mit Köpfchen.
Und jetzt heulte sie fast rum, weil Mama sie zu Recht gewiesen hatte? Warum? Als ob Mama das nicht schon oft getan hatte, bei dem ganzen Unsinn den wir angestellt hatten...woher plötzlich dieses Gejammer?
Ich starrte Eispfote minutenlang an, aber meine Augen blieben bei ihrer Meinung, dass da war meine Schwester, auch wenn sie nicht so benahm.
"Warum sollte Mama erwarten, das wir bei unserem ersten Versuch alles perfekt machen?" fragte ich skeptisch "Ich werde aber nicht ohne Beute ins Lager zurück gehen." ergänzte ich noch überzeugt. Zur Not würde ich hier draußen übernachten, aber ich würde etwas fangen!
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Eisstern
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BeitragThema: Re: Flammenkiefern   Di Jun 19, 2012 3:24 pm

Ich schaute zu Glutpfote die mich etwas skeptisch ansah. Ich wusste doch dass sie so reagieren würde aber dass ist auch richtig so. Was sollte ich jetzt nur machen, ich bin doch kein Junges mehr aber ich benehme mich gerade eben so. Ich schaute Glutpfote in die Augen und konnte einfach nicht mehr. das war ein einmaliger fehler gewesen und nun musste ich die Sache so gut wie möglich machen. Ja warum sollte Mama dass erwarten? Fragte ich mich und stellte mich selbstbewusst auf meine vier Pfoten.
" Du hast recht. Ich darf den Kopf jetzt nicht hängen lassen! Mama wird sicherlich nicht schimpfen wenn dass das erste mal ist." Miaute ich und versuchte meinen Kopf wieder frei zu kriegen.
Es wird alles gut, alles wird gut! Flüsterte eine kleine Stimme in mir drinne. Ich richtete mich auf und wollte endlich anfangen.
" Mama! Kannst los gehen?" Miaute ich ruhig und warf meiner Schwester einen dankbaren Blick zu.
Waum sollte Mama dass erwarten? Das wird sie nicht, ich freu mich aufs jagen!
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BeitragThema: Re: Flammenkiefern   Mi Jun 20, 2012 4:06 pm

"Gut dann seid ihr bereit?" die beiden schienen schon wieder ihre Köpfe zusammengesteckt haben, hoffentlich nicht schon wieder Dummheiten, sonst konnten sie sich sicher sein, den rest des Tages im Lager zu versauern!
"Dieser Ort hier heißt Flammenkiefern und liegt direkt am Gebirgsrand. Die großen Kiefern die hier teilweise die Felsen erklimmen und nach denen der Ort benannt wurde, sind euch bestimmt schon aufgefallen. Die Wurzel der Bäume, die sich an den felsen festklammern sind stark, aber die felsen selsbt besitzen keine Möglichkeit sich festzuhalten, deshalb seid vorsichtig in ihrer Umgebung. Ihr werdet einige vereinzelte Bäume finden, deren Steine abgebrochen sind und sie mit gerissen haben." mein Blick wanderte vorallem zu Glutpfote die es anscheinend besonders spßig fand Bäume zu erklettern.
"Dieses Gebiet ist auch ausgezeichnet zum jagen geeignet. Eichhörnchen und Vögel fühlen sich in den hohen Bäumen wohl und wenn sie doch mal auf den Boden kommen müssen, sind sie leichte Beute. Mäuse und andere kleine Nager sind aber die Hauptbeute, vielleicht könnt ihr auch manchmal hasen oder Kaninchen finden, aber diese ziehen in der Regel offenes Gelände vor." erklärte ich.
"Für alle Beutetiere gilt, dass man sich anschleichen muss, denn wenn sie euch hören, haben sie alle die unterschiedlichsten Möglichkeiten euch zu entkommen. Die Körperbeherrschung ist beim Schleichen das wichtigste, ein falscher Schritt und eure Beute könnte euch bemerken. Es bedarf einiges an Übung perfekt zu schleichen und selbst dann machen auch erfahrene Kriger noch manchmal Fehler. Ich werde euch jetzt das Jagdkauern zeigen, die Grundlage des Jagens." miaute ich und kaurte mich hin. Ich schlich ein paar Schritte in die eine Richtung und kam dann zurück geschlichen, um meinen schülerinnen zu demonstrieren, wie es aussehen sollte.
"Achtete beim Schleichen darauf euer Gewicht gleichmäßigig auf eure Beine zu verteilen um gut ausbalanciert zu sein und möglichst leicht auftreten zu können. Besonders bei der Jagd auf Mäuse müsst ihr darauf achten, denn sie können eure Schritte spüren, sie sind sehr empfindlich. Ein Ältester hat zu mir mal gemeint, Mäuse würden es sogar spüren, wenn eine Sternenclankatze niest. Das ist natürlich übertrieben, aber es verdeutlicht recht gut, was die größte Schwierigkeit bei der Jagd auf Mäuse ist." meinte ich schmunzelnd und erinnerte mich an meine eigene Schülerzeit zurück "Leider ist es nicht die einzige, wie wir können unsere Beutetiere auch ander hören, sehen und riechen. Unterschiedlich gut zwar, aber ihr solltet immer darauf achten, dass der Wind nicht von euch zum Beutetier weht und vermeiden, dass man euch hört oder sieht." schloss ich erstmal ab und musterte meine beiden Töchter, ob sie mir auch gut zugehört hatten.
"Wenn ihr keine Fragen mehr habt, möchte ich, dass ihr mir zeigt, wie ihr schleicht. Konzentriert euch dabei erstmal nur auf euren Körper, wenn ihr das gut schafft, dann könnte ihr auch versuchen auf eure Umgebung mehr zu achten z.B. auf Äste am Boden, auf die ihr nicht treten solltet." wies ich die Beiden an und wartete.
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BeitragThema: Re: Flammenkiefern   Mi Aug 08, 2012 10:33 am

Ich sprang sofort auf Endlich was zu tun und nicht nur Vorträge! Ich ließ mich locker auf meine Oberschenkel sinken und versuchte vorwärts zu schleichen. Irgendwie sah dass aber nicht ganz so aus, wie bei Mama...sicher konnte ich das nicht sagen, es wäre wirklich praktisch , das von außen sehen zu können. Es war eher ein Watscheln, denn ein elegantes Schreiten...
Aber ich fand mich recht leise, meine Schritte waren kaum zu hören...bis ich auf einen Zweig trat. Was war der Waldboden auch so voll mit dem ganzen Zeug! Ich starrte den zerbrochenen Zweig einige Sekunden bitterböse an, dann versuchte ich mich wieder hinzukauern und langsam aber leise. Ich war festentschlossen, ich würde etwas fangen und wenn ich den ganzen tag üben musste. verstohlen blickte ich zu Mama und Eispfote rüber, während ich weiter an meinen Schleichkünsten arbeitete.
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BeitragThema: Re: Flammenkiefern   Sa Aug 18, 2012 8:58 am

"Hm." ich beobachtete Glutpfotes Übungen aufmerksam, dafür das wahrscheinlich selbst ein Dachs eleganter Schleichen konnte, war sie ertaunlich leise, wenn man mal von den raschelnden Blättern und den Zweigen absah...
Eispfote hatte sich noch nicht gerührt und ich nickte ihr ermutigend zu "Versuch es doch auch mal, keine Angst man wird mit der Zeit besser." miaute ich sanft, aber fordernd.
Ich wandte mich wieder Glutpfote zu, vielleicht half es Eispfote ja auch, wenn sie nicht gleich bei den ersten Schritten beoabachtete?
"Glutpfote versuch deine Hinterpfoten gerade zu bewegen und nicht so großen Kurven beim Schritt zu machen. Und halt deinen Kopf auch niedriger, dann kannst du mit deinen Schnurrhaaren einige der Hindernisse auf dem Boden spüren." wieß ich sie an.
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BeitragThema: Re: Flammenkiefern   Di Aug 21, 2012 4:35 pm

Mit einer Mischung aus Aufmerksamkeit und Unmut hörte ich zu was Mama sagte. Ich wurde nicht gerne kritisiert...aber ich wollte doch unbedingt etwas fangen!
Also machte ich mich daran, irgendwie mein Schleichen in Ordnung zu bringen. Ich ließ die zweige und Blätter erstmal außer acht, was nützte es auch auf sie zu achten, wenn ich meine eigenen Pfoten nicht unter Kontrolle hatte. Schritt. Schritt Schriit....ARG!
Einen wütendendes Auffauchen konnte ich noch gerade so verhindern, aber ich hatte das Gefühl als müsste ich mir selbst ins linke Hinterbein beißen! Warum tat dieses verflixte Bein nicht, was ich wollte?! Mama meinte ich solle mich nicht so stark anspannen, die Bewegungen müssten locker fließen. Aber ich wollte es doch unbedingt schaffen!
Ich drehte mich wieder nach vorne und versuchte es weiter, aber es klappte nicht. Ich lief ein paar Schritte, dabei benahm sich mein bein ganz normal, warum als beim Schleichen nicht?
Einige Augenblicke überlegte ich und suchte mir eine recht freie Fläche, wo ich nicht gleich Gefahr lief gegen einen Baum zu laufen. Dann versuchte ich wieder zu schleichen und schaute dabei nicht nach vorne, sondern auf meine Bewegungen.
Jetzt wirkten die Bewegungen noch abgehackter, fast als wäre ich am Hinterbein verletzt. Verwirrt hörte ich auf zu schleichen und ging in einen leichten Trab über sofort normalisierte sich mein Bein.
Ohne wirklich nachzudenken wechselte ich wieder ins Schleichen...und es ging. Dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen, das hatte Mama gemeint. Ich war so angespannt beim Schleichen, dass ich mein Bein gar nicht mehr richtig bewegen konnte.
Also nochmal! Tatsächlich, mit lockeren bewegungen klappte es viel besser. Wie ein kleiner schwarzer Schatten glitt ich durch das Unterholz und versuchte der Hindernissen auszuweichen ohne gehört zu werden.
Plötzlich hörte ich etwas, sofort stellte ich die Ohren auf und suchte die Umgebung ab. Da! Der Wind kam von der Seite daher konnte ich das Eichhörnchen, das viele Katzenlängen entfernt gerade vom Baum kletterte, kaum riechen, aber ich sah den glutroten Pelz deutlich an der dunklen Borke der Kiefer leuchten. Meins! Es war beschlossen, dieses Eichhörnchen würde mir gehören!
Ich konnte meinen Übermut kaum bändigen, aber ich schlich mich leise an. Nur noch zwei Schweiflängen!
Ich konnte es kaum noch erwarten und machte prompt einen falschen Schritt, ein Steinchen rollte kurz leise über den Waldboden. Verdammt!
Dem Eichhörnchen reicht das als Warnsignal, sofort schoss es los in Richtung Baum. Ich gab alle Zurückhaltung auf und prescht hinterher.
Das machte Spaß, sich endlich nicht mehr zurückhalten müssen! Kraftvoll sprang ich vom Boden und schlug nach dem roten Pelz. Meine anderen Krallen rammte ich kraftvoll in den Baum, mein Aufmerksamkeit aber galt dem kleinen Beutetier. Am Schwanz hatte ich es erwischt!
Was nun? Kurz hing ich ratlos am Baum, bis ich auf die Idee kam, mich mit den Hinterbeinen hochzustemmen und dem Eichhörnchen ins genick zu beißen. Das Tier gab panische Geräusche von sich, während die kleinen schwarzen Augen panisch auf mich gerichtet waren. Ich lächelte während ich immer näher kam. Das Eichhörnchen versuchte in einem Akt der Verzweiflung umzudrehen und in meine Pfote zu beißen, aber ich nahm einfach schwung und stieß meinen Kopf gegen das klein Tier. Schlaff aber noch atmend fiel es herunter und nur noch meine Krallen hielten es am Baum. Geradezu genüßlich brach ich ihm mit meinen Zähnen das Genick. Meine erste Beute!
Strahlend und überglücklich ließ ich mich von der Borke fallen und landete weich federnd auf dem Waldboden. Den Geschmack von Blut und fell im maul kehrt ich zurück, vor Stolz fast platzend! Was Mama wohl sagen wird? Und Papa? Ich musste unbedingt ins Lager zurück und Rabenflügel meinen ersten Fang zeigen!
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BeitragThema: Re: Flammenkiefern   Di Aug 21, 2012 5:52 pm

OUT: Falls Eispfote doch noch auftauchen sollte, kann sie gerne noch ihr Training spielen!

IN:
Glutpfote übte fleißig weiter, aber sie schien immernoch Probleme zu haben "Versuch die nicht so sehr anzuspannen, Schleichen braucht eine gewisse Flexibilität, die Bewegungen müssen locker und fleißend kommen." versuchte ich meiner Tochter zu helfen. Sie schien aber Schwierigkeiten zu haben, sich nicht so zu verkrampfen. ich wusste ja wie sehr sie sich auf ihr Training gefreut hatte, aber so würde sie das mit dem Schleichen nicht schaffen.
Ich schaute kurz nach Eispfote und ließ Glutpfote alleine weitertrainieren, es wäre besser wenn sie selbst verstand was sie tun musste, den Hinweis hatte ich ihr gegeben und wenn Glutpfote etwas war dann Hartnäckig.
Aber wenn sie nicht von selbst verstand? Dann musste ich ihr vermutlich ihren Fehler etwas offensiver zeigen. Wahrscheinlich würde ihr das s
sogar besser gefallen, überlegte ich schmunzelnd. Aber Glutpfote musste geduldiger werden, also würde ich mich zurückhalten.
Kaum hatte ich sie kurz aus den Augen gelassen, hatte Glutpfote anscheinend ihr Problem gelöst und pirschte sich jetzt sogar an ein Eichhörnchen an.
Gerbannt beobachtete ich wie meine Tochter sich recht ordentlich an ihre Beute anschlich, aber dann schien sie die Ruhe zu verlieren und machte einen Fehler. Das Eichhörnchen flüchtete sofort auf den Baum und Glutpfote natürlich hinterher.
Mit flauem Gefühle im Magen rannte ich zum Baum und beoachtete atemlos die schwarze Schülerin, die das Eichhörnchen tatsächlich erwischt hatte und jetzt an der Baumrinde hing. "Glutpfote sei vorsichtig!" miaute ich besorgt zu ihr nach oben.
Glutpfote schien ganz auf ihre Beute fixiert und tötete das Eichhörnchen mit sichbarer Freude. Als sie endlich wieder sicher unten war atmete ich erleichtert auf, während Glutpfote offensichtlich nur an ihre Beute dachte. Ihre erste selbst erlegte Beute "Ich bin stolz auf dich." schnurrt ich und leckte meiner Tochter über den Kopf, die das nicht besonders mochte.
Ich setzte mich kurz und musste mich erst beruhigen, wir waren jetzt schon recht lange trainieren. Ich erhob mich wieder "Das reicht erstmal, wir gehen zurück ins Lager. Ich muss noch meine Beute von den Grüntannen holen, kommt mit." miaute ich und lief los.

--->Grüntannen
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BeitragThema: Re: Flammenkiefern   Di Aug 21, 2012 6:07 pm

Ich grummelte unwillig, als Mama mir über den Kopf leckte, warum konnte sie das nicht mal lassen. Aber sie war stolz auf mich, das machte es erträglich. Ich war unheimlich glücklich und konnte gar nicht anders als zu grinsen.
Als Mama verkündete, dass das Training erstmal zuende war, kam mir das sogar gelegen. Ich hatte zwar noch mehr als genug Energie um weiterzumachen, vielleicht auch Kämpfen zu lernen, aber ich wollte Papa meine Beute zeigen.
Dementsprecehend wenig erfreut war ich, als Mama meinte sie wolle einen Umweg gehen. Mit dem Eichhörnchen im Maul starrte ich rabennacht hinterher, bis sie aus meinem Blickfeld verschwand. Ohne weiter darüber nachzudenken sprintete ich los, zurück zum Lager, wo papa hoffentlich war...

---> Donnerclan-Lager
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BeitragThema: Re: Flammenkiefern   Fr Sep 14, 2012 7:08 pm

<------------------------- Lager

Ich war noch nie so schnell gerannt. Ich wollte alles nur vergessen. Ich suchte mir eine Kiefer und grub die Krallen hinein. Dann stemmte ich mich hoch. Mit viel Mühe gelang es mir nach obben in die Baumkrone zu klettern. Dort suchte ich mir einen Ast .Suchte so lange bis ich mir sicher war, dass er mich halten und vor Blicken anderer beschützen würde. Ich ließ mich auf ihm nieder und fing an zu schluchzen. Wie schrecklich dumm ich mich anstellte . Ich wollte doch Eindruck schinden. Nein, statttdessen spreche ich Nachsturm auf seinen wundsten Punkt an. Dabei mochte ich ihn doch. Sehr sogar. Ich versank geradezu in Selbstmitleid. Dabei sollte man Nachtsturm bemitleiden.Er hatte seine Gefährtin verloren. Er hatte es nicht einfach und seine Probleme. Nicht ich. Trotzdem schaffte ich es ihn zu nerven. Ich fing schon wieder an zu schluchzen. Dann fasste ich mich und stieg von der Kiefer runter und machte ich mich langsam auf ins Lager.
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BeitragThema: Re: Flammenkiefern   Di Dez 11, 2012 7:01 pm

OFF: [i] hallo Leute, darf man als Junges dort sein?
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BeitragThema: Re: Flammenkiefern   Di Dez 11, 2012 7:17 pm

OUT: Leider nicht, weil Junge im Lger sein müssen ^^ sry
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BeitragThema: Re: Flammenkiefern   Do Dez 20, 2012 10:17 pm

<--- Lager des DonnerClans

Der Weg war lang aber Falkentänzer fühlte sich besser als an den Morgenden, an denen er ausgeschlafen hatte. Weder Erschöpfung noch der kalte Wind waren für ihn spürbar. Der mit Nadeln bedeckte Boden machte weiche Geräusche auf dem Moos, wenn er darauftrat. Er trotzte der Kälte und dem Wind ebenso, wie diese riesenhaften Bäume es taten. Die meisten Bäume verloren ihre Blätter noch, oder haben dies bereits getan. Doch diese nicht, diese Bäume waren stark.
Falkentänzer wünschte sich, er wäre auch so. Äußerlich hatten Einsamkeit, Trauer und Hass kaum einen Einfluss auf ihn, doch in seinem Innern, schmerzte ihn der Verlust den er erlitten hatte noch immer, und er würde diesen Schmerz niemals verlieren.
Wieder riss er sich aus seinen Gedanken und rannte nun auf eine der Flammenkiefern zu. Der Anlauf half ihm, den ersten halbwegs stabilen Astansatz zu erklimmen. Von dort aus wurde der Anstieg zunehmend leichter, die Äste stabiler und seine Pfoten sicherer. Als er eine gewisse Höhe erreicht hatte, sah er durch die Kronen zum Mond hinauf und lies sich das Fell von dem frischen Wind des Blatfalles zausen.
Einige Momente sah er hinauf, bis er wieder nach unten sah. Er liebte es, den Waldboden von oben zu sehen. So hoch oben, fühlte er sich wahrhaft frei und fern von all dem Kummer. Er sah die Welt wie sein Namensgeber und genau das machte ihn stolz.
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BeitragThema: Re: Flammenkiefern   Fr Dez 21, 2012 12:50 pm

cf : DonnerClan-Lager

Schweigend verfolgte ich die Spur. Sie führte mich zu den Flammenkiefern. Ich verharrte reglos im Schatten eines Baumes. Dann sah ich dich Silhouette das Katers. Es war Falkentänzer. Ich hatte ihm nich nie sonderlich viel Beachtung geschenkt und er mir genauso wenig. Wir hatten nebeneinander hergelebt und er hatte mich nicht interessiert. Dafür interessierte mich umso mehr, was er um diese Tageszeit, im Wald bei den Flammenkiefern trieb. Ich beobachte ihn genauestens. Er rannte auf eine der Flammenkiefern zu rannte und sprang. Geschickt kletterte er bis zu einem stabilen Ast. Hä ? Er schleicht sich nachts aus dem Lager, um sich auf einer Kiefer den Mond anzusehen ? Während ich noch rätselte schaute er nun Richtung Waldboden. Jetzt musste ich sehr vorsichtig sein. Mein Fell würde mit der Dunkelheit verschmelzen, aber meine blauen Augen, würden mich verraten. Im Schutz der Dunkelheit schlich ich mich zu einer Kiefer in der Nähe seiner. Genauso geschickt , wie er, kletterte ich den Stamm impor, bis ich einen guten Aussichtspunkt erreicht hatte. Da ließ ich mich nieder um ihn zu beobachten. Nach einer Ewigkeit, rührte er sich immernochnicht. Ich hatte keine Lust mehr zu warten. Also stieg ich von der kiefer wieder hinunter, aber seine wieder hinauf. So leise, wie möglich, kletterte ich nach oben bis zu seinem Ast. Ich ließ mich hinter im auf die Pfoten sinken. Mit einer unheimlichen Stimme, fragte ich : ,,Darf ich fragen was du hier machst ?"
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BeitragThema: Re: Flammenkiefern   Fr Dez 21, 2012 2:50 pm

Er saß noch länger da und dachte nach. So hoch oben zu sitzen half ihm dabei einen klaren Verstand zu bekommen und nachzudenken. Er dachte über nichts besonderes nach, nur über das eine und das andere. Kleine Gedanken bezüglich des Clans.
Doch seine wundervolle Ruhe wurde unterbrochen, als ihn der Geruch einer Kätzin in der Nase kitzelte. Sie befand sich momentan auf einem Ast, nicht mehr als ein paar Schwanzlängen unter ihm und kam hochgeklettert. Eindeutig DonnerClan, er brauchte sich also keine Sorgen machen. Nun war sie hinter ihm und eröffnete das Gespräch:
"Darf ich fragen was du hier machst?", ihre Stimme klang in diesem Moment recht autoritär, wer genau es war wusste Falkentänzer jedoch nicht, denn er drehte sich nicht zu ihr um. Es interessierte ihn auch herzlich wenig, wer ihm nachspionierte. Er tat ja nichts wirklich verbotenes.
"Ich genieße meine Freiheit, die nächtliche Ruhe und denke nach... Warum bist du hier? Um zu sehen, ob ich gegen das Gesetz der Krieger verstoße? Keine Sorge, ich bin ein loyaler Krieger des Clans.", miaute er leise. Nun drehte er sich langsam um. Das Aussehen der Katze fügte sich nun in das Bild der Stimme und des Geruchs ein und er erkannte Saphirblüte. Er hatte nie viel mit ihr zu tun gehabt, genauso wenig wie mit den meisten anderen Katzen des Clans, doch eigentlicht blieb sie, genau wie er, eigentlich lieber auf Distanz und für sich. Umso seltsamer war es, dass sie ihm nachspionierte. Soweit es ihm aufgefallen war, war sie nicht sonderlich neugierig, oder ähnliches.
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BeitragThema: Re: Flammenkiefern   Sa Dez 22, 2012 8:42 am

Ich beobachtete ihn während er sprach. Dann antwortete ich : ,, Ich zweifle ich nicht daran, dass du ein loyaler Krieger bist. Aber mich hat nun einmal interessiert was du so im Wald treibst. Jetzt weiß ich ja Bescheid. " Ich richtete meinen Blick nach unten, auf den Waldboden.Dann sprach ich weiter : ,,Außerdem hast du es geschafft mich zu wecken, auch wenn du sehr leise warst. Ich habe normalerweise einen sehr tiefen Schlaf und das will was heißen. " Ich richtete meinen Blick wieder auf ihn, um zu sehen, wie er meine Worte aufnahm. Es tat ganz gut mal offen mit jemanden zu reden, auch wenn es nicht der optimale Tonfsll war. Es klang eher so , als machte ich ihm sehr schwere Vorwürfe. Das war aber auch gut so, denn ich würde mir keine KAtze ans Herz wachsen lassen, nicht nocheinmal. Es sollte so bleiben wie es ist. Aber vielleicht später . . . Mein Blick nahm einen wehmütigen Ausdruck an. Nein, nichts später. Denk ans jetzt und hier. Das ist wichtiger. Außerdem musst du jetzt noch mit diesem Katter reden.Ich schaute ihn jetzt direkt an und wartete.
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BeitragThema: Re: Flammenkiefern   Sa Dez 22, 2012 12:45 pm

"Ich zweifle ich nicht daran, dass du ein loyaler Krieger bist. Aber mich hat nun einmal interessiert was du so im Wald treibst. Jetzt weiß ich ja Bescheid.", Saphirblüte richtete ihren Blick nach unten, als sie das gesagt hatte. Falkentänzer wusste nicht warum, er konnte keinen Geruch von etwas anderem Ausmachen, außer den von ihnen Beiden. Und sonst sah und hörte er auch nichts. "Außerdem hast du es geschafft mich zu wecken, auch wenn du sehr leise warst. Ich habe normalerweise einen sehr tiefen Schlaf und das will was heißen." Und vorwurfsvoll war sie auch noch... Sie verzog kurz ihr Gesicht, was ihn ein wenig stutzig machte.
"Bist du verletzt?", er konnte weder eine Verletzung riechen noch eine sehen. Und hätte sie eine ernst zu nehmende Verletzung wäre sie kaum in der Lage gewesen die Kiefern zu erklimmen. Also machte er sich im Prinzip keine allzu großen Sorgen. Sollte sie dennoch eine haben, müssten sie wohl die Heilerin aufwecken. Zuerst jedoch müssten sie unbeschadet wieder vom Baum runterklettern, was mit einer verletzten Kätzin ein problematisches Unterfangen wäre.
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BeitragThema: Re: Flammenkiefern   Sa Dez 22, 2012 12:55 pm

,,Sehe ich so aus ? Nein, mir gehts bestens! ", miaute ich feindseliger, als beabsichtigt. Dann stand ich auf und streckte mich. Ich spürte schon die Kälte in meinen Gliedern nisten. ,,Ich weiß nicht, wie es mit dir steht, aber ich gehe jetzt ins Lager zurück, sonst fallen mir die Pfoten ab ! " Ich schaute in etwas freundlicher an : ,, Kommst du mit oder willst du hier frieren ? " Vorsichtig machte ich mich an den Abstieg. Von unten rief ich hoch : ,, Kommst du oder soll ich alleine gehen ? " Ich wartete ein paar Minuten, dann machte ich mich langsam auf dem Weg, so langsam damit Falkentänzer aufholen konnte. Ich wusste nicht, wieso ich das tat, aber mir war in dem Moment danach. Dann verschwand ich aus der Sichtweite. Aber meiner Duftspur würde e schon folgen können. Hoffte ich zumindest.

tbc : DonnerClan-Lager
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BeitragThema: Re: Flammenkiefern   Sa Dez 22, 2012 6:11 pm

"Sehe ich so aus ? Nein, mir gehts bestens!", ihr Miauen kam sehr nah an ein Fauchen heran. Anscheinend doch nicht so schüchtern..., dachte er sich. So konnte man sich irren. Unbekümmert wie eh und je, widmete er sich wieder dem Mond, hoffend sie würde ruhig sein.
"Ich weiß nicht, wie es mit dir steht, aber ich gehe jetzt ins Lager zurück, sonst fallen mir die Pfoten ab!", er drehte ihr kurz sein Gesicht zu. Offenbar war seine Hoffnung bezüglich der Ruhe umsonst gewesen. Wenigstens sah sie nun etwas freundlicher aus. Doch er dachte nicht daran jetzt schon wieder zurückzukehren. "Kommst du mit oder willst du hier frieren ?", er sah kurz zu, wie sie hinabstieg, doch dann er wandte seinen Blick nach wenigen Augenblicken wieder dem Mond zu und ließ sich von seiner Schönheit hypnotisieren.
"Kommst du oder soll ich alleine gehen ?", rief Saphirblüte zu ihm hinauf. Wenn sie sooft fragte, war es wohl mehr eine Bitte, als ein Vorschlag... Langsam riss er sich vom Anblick des Himmels los und stieg hinab. Es fiel ihm nicht schwer, den Boden schnell zu erreichen. Doch bevor er noch ganz unten angekommen war, kitzelte ihn Beutegeruch in der Nase. Weshalb sollte er nicht etwas für den Clan mitbringen, schließlich würde Beute bald noch rarer gesät sein.
Leise verharrte er in der Position auf dem niedrigsten Ast und spähte hinunter auf den Waldboden. Eine Wühlmaus geriet in sein Blickfeld, dennoch wartete er, bis sie noch ein wenig herangekommen war. Dann sprang er, doch nach seinem Absprung knackte der morsche Ast und seine Beute wurde auf ihn aufmerksam. Zugunsten von ihm jedoch ein wenig zu spät. Er hielt sie mit den Pfoten fest, bewegte seinen Kopf zu ihr und brach ihr ihr Genick mit seinem Kiefer. Dann machte auch er sich mit der Beute im Maul auf den Weg zurück ins Lager.


---> DonnerClan-Lager
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BeitragThema: Re: Flammenkiefern   Mo Mai 13, 2013 6:12 pm

Donnerclanlager<----

Nach einer Weile roch Grünblatt bereits die Kiefern, die nicht mehr weit entfernt waren. Ihr herber Duft stieg der braun-schwarzgestreiften Katze in die Nase.
Sie liebte diesen Ort. Egal zu welcher Jahreszeit. Plötzlich rieselte einwenig Schnee von den Bäumen auf Grünblatt nieder.
Sie schüttelte sich, als die weiße Masse auf ihrem dichten Fell anfing zu schmelzen. Sie nieste einmal leise.
,,Hatschi." Dann schüttelte sie sich erneut und lief weiter.
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BeitragThema: Re: Flammenkiefern   Mi Jun 19, 2013 12:05 pm

Ich ahnte bereits, dass ich hier erfolgreich jagen würde. 
Nachdem ich eine Amsel schon verspeist hatte, fing ich rasch noch eine Maus, welche sich letztendlich zwischen den Wurzeln einer Kiefer verschanzt hatte; kein Problem für mich, ein perfekt gezielter Biss, und sie war Mein. 
Eine schmackhafte Wegzährung, dachte ich mir. 

---> DC Lager
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BeitragThema: Re: Flammenkiefern   So Sep 29, 2013 5:49 pm

cf: Gebirgsumgebung, Die Weiten des Meeres

Seine Beine pumpten immer schneller unter seinem Körper dahin, seine Augen zeigten ihm jedes Hindernis klar und deutlich. Sein Herz schlug schnell, aber gleichmäßig mit einem beständigen klopfen während er sich endlich darauf konzentrieren konnte das zu tun was er am liebsten Tat. Beute finden und erlegen. Nach kurzer Zeit hatte er den Rest der Patrouille eingeholt. Kurz darauf sogar überholt. Doch wurde er nicht langsamer. Immer weiter trugen ihn seine Pfoten durch den Wald, bis er in dem Gebiet ankam welches sie als Jagdgebiet ausgewählt hatten. Vor ihm reichten riesige Kiefern in den Himmel hinauf, ein breites Band aus Nadelwald welches sich schon an den steinigen Hängen des Gebirges hinaufzog. Nun wurde Waldläufer wieder langsamer. Zuerst galt es nun Beute zu finden. Jagen und hetzten würde er sie noch. Er wechselte vom Boden an den Stamm einer der mächtigen Kiefern und zog sich geübt denn Baum hinauf. Doch die Vögel hier waren nicht sein Ziel. Der Geruch der Kiefernnadel würde seinen Eigengeruch überdecken und von hier oben würde er konnte er sich wunderbar einen Überblick verschaffen. Mit geübten Schritten und Sprüngen wechselte er, lautlos bis auf das gelegentliche rascheln einiger dünner Ästchen, von einem Baum zum nächsten. Dabei hielt er sich an die großen Äste die mittig der Stämme wuchsen. Unter ihm war der Wald größtenteils frei, da kaum noch licht durch das dichte Gewirr an Nadeln fiel. Schnell hatte er sein erstes Ziel ausfindig gemacht, ein Kaninchen das sich in den Nadeln am Boden an ein wenig Gestrüpp gütlich tat das dort wuchs. Waldläufer prüfte die Windrichtung und prägte sich die Stellung der Bäume ein. Er entschied sich für eine etwas angeschlagene Kiefer die entgegen der Windrichtung zur Position des Kaninchens wuchs. Mit ein paar flinken Schritten und Sprüngen wechselte er an diesen Baum und kletterte schnell und so lautlos wie möglich herunter. Am Wurzelwerk des Nadelbaumes kauerte er sich zusammen und blickte wieder zu dem Kaninchen. Anscheinend hatte es nichts von seinem Lauf in den Bäumen mitbekommen. Der Wind blies aus der anderen Richtung durch den Wald und würde ihn nicht verraten. Jetzt hieß es nur noch den Richtigen Moment abzupassen. Das Kaninchen saß noch ein gutes Stück entfernt, also würde er es in jedem Fall hetzten müssen. Doch je später das Tier ihn bemerkte, desto eher würde er dessen Nacken zwischen seinen Zähnen haben. Das Kaninchen stellte prüfend die Ohren auf und blickte sich im Wald um. Waldläufer duckte sich noch enger an den Boden und hoffte darauf dass seine Felleigene Tarnung ihn nicht im Stich ließ. Doch anscheinend funktionierte sie denn nach einigen Augenblicken Atemanhalten wandte sich das Tier wieder dem Gestrüpp zu, drehte ihm sogar den Rücken zu während es nach den Wurzeln der kleinen Pflanze vor ihm Grub. Auf so einen Moment hatte er gewartet. Waldläufer spannte seinen Körper an, die Zähne geschmiert zum zuschlagen, bereit zu töten und zu reißen. Dann ein schneller Sprung nach vorne. Das weiche Nadelbett dämpfte den Aufprall ab und Waldläufer sprang direkt ein zweites Mal. Das Kaninchen fuhr herum und wollte ebenfalls davon springen, doch das Gestrüpp an dem es eben noch geknabbert hatte blockierte ihm nun den Weg nach vorne. Das Kaninchen sprang zur Seite doch Waldläufer passte seinen nächsten Sprung an und erwischte das Tier in der Luft im Nacken. Verbissen in seiner Beute prallten beide auf den Boden und rangen dort miteinander. Doch Waldläufer beendete das verzweifelte Spiel indem er dem Nagetier das Genick brach. Der Körper erschlaffte und Waldläufer hielt den Druck noch einen Moment aufrecht um ganz sicher zu gehen. Doch das Tier rührte sich nicht mehr. Er ließ von seiner Beute ab und betrachte sich den prächtigen fang. Sicher, es war bei weitem nicht so groß wie der Hase, doch trotzdem würde es für mehrere Katzen gute ausreichende Mahlzeit abgeben. Er packte das nun tote Tier im Rücken und trug es an den Rand des Kiefernwaldes, wo er wieder auf den Rest der Patrouille traf. Er legte das Kaninchen nieder und machte sich Still wieder auf den Weg in den Wald.
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BeitragThema: Re: Flammenkiefern   So Sep 29, 2013 6:44 pm

<--- Die Weiten des Meeres (Gebirgsumgebung)

Kurz hinter Waldläufer kam ich unter den Kiefern an und sah den Kater auch  schon in die Jagd verschwinden also lief ich in eine andere Richtung, um ebenfalls Beute zu suchen. Ich zog den Boden vor, auch wenn er so hart war, aber Klettern war nicht meine Stärke, auch wenn mein Pelz dem eines Eichhörnchens ähnelte.
Auf samtenen Pfoten schritt ich unter den hohen Bäumen her, bis mir der Geruch eines Eichhörnchens in die Nase stieg. Wahrscheinlich hat der Sternenclan meine Gedanken gelesen. dachte ich schmunzelnd. Dann enttäuschte ich sie wohl besser nicht. Gut gelaunt ließ ich mich in ein lockeres Schleichen gleiten und näherte mich dem roten Nager an seinem Baum. Der Wind stand günstig, aber der Mangel an Unterholz erschwerte die Jagd ein wenig. Wenigstens die Wurzeln boten guten Sichtschutz, als ich um die letzten einige Schweiflängen von meinem Ziel entfernt schlich, bemerkte das immer weider nervös aufschauende Nagetier meinen auffäligen Pelz. Sofort wechselte ich ins Sprinten, und rammte meine Krallen und den Stamme der Kiefer, auf den meine Beute zu fliehen suchte. Zu langsam, die Krallen meiner rechten Pfote bohrten sich in den roten Pelz, während ich das verletzten Eichhörnchen auf den Boden schleuderte und mich dann fallen ließ. Ein Biss machte dem Ganzen ein Ende und rot in rot schritt ich mit meiner Beute zurück zur Patrouille. Waldläufer schien auch erfolgreich gewesen zu sein, ein Kaninchen, wie es aussah, wir schienen hier wirklich Glück zu haben. "Glückwünsch zum Fang." miaute ich freundlich, nachdem ich meinen Nager fallen gelassen hatte. Wenn das so weiter ging, würde der Clan heute gut essen.

[fängt ein Eichhörnchen, beglückwünscht Waldläufer]
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BeitragThema: Re: Flammenkiefern   Mi Okt 02, 2013 11:44 pm

<--- Die Weiten des Meeres

Ruhig schritt der graue Tigerkater über den harten, unebenen Boden, der das nahe Gebirge ankündigte. Die Bäume hier standen dicht mit knotigen, verzweigten Wurzeln, die aus der Erde ragten wie Klauen. Er hatte diesen Teil des Waldes immer als ein Zeichen erhabenen Alters empfunden, denn die hier stehenden und knarrenden Kiefern schienen viel gezeichneter, dicker und auf edle Weise maroder.
Das sterbende Licht der Sonne, die sich immer tiefer neigte, ließ die alten Stämme rot schillern, sodass einem sofort bewusst wurde, warum sie Flammenkiefern hießen.
Waldläufer hatte bereits ein Kaninchen gerissen, aber Eisenherz kommentierte es nicht, sondern nickte nur. Ebenso wenig wie er es kommetnierte, dass Waldläufer vorgerannt war. Er hatte sich lediglich vorgenommen, diesen treulosen Krieger im Auge zu behalten und zu hoffen, dass sich dieser seiner wachsamen Blicke bewusst war. Auch Dämmerpelz zeigte seinen Fleiß, indem er sich auf die Jagd machte und der Kater mit den massigen Schultern wandte sich an den Rest der Patrouille und gab ihm ein Zeichen, dass auch sie sich zur Jagd aufmachen durften.
Eisenherz wusste nicht, wie weit Himmelpfote bereits war, aber er entschied, dass es nur gut sein konnte, wenn sie sich ein wenig im Aufspüren, Schleichen und Jagen von Frischbeute üben würde. Dann schritt er selbst weiter nach Osten, dorthin wo die Wurzeln besonders dichte Deckung versprachen.
Eisenherz war ein passabler Jäger, doch sein schwerer Körperbau war für lange, schnelle Sprints oder Kletteraktionen nicht allzu sehr geeignet, weshalb er es vorzog, möglichst nah an Beutetiere heran zu schleichen.
Es gab hier immer wieder Gerüche von Nagern und Vögeln, auch wenn sie nicht so üppig waren, wie im dichten Unterholz oder anderen beliebten Jagdgebieten.
Trotzdem schienen die Tiere nicht ganz so sehr auf der Hut zu sein, denn als Eisenherz sich an eine Maus heranschlich, die in den dichten Wurzeln wühlte, achtete sie kaum auf ihre Umgebung und bemerkte ihn erst, als der Schatten seines riesenhaften Rumpfes sich über sie legte. Er vergrub die kleine Beute dort, wo er sie getötet hatte und trottete weiter.
Tatsächlich war der Geruch der DonnerClankatzen schaler zwischen den Flammenkiefern und das schien auch die Alarmbereitschaft der Tiere zu beeinträchtigen.
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BeitragThema: Re: Flammenkiefern   Do Okt 03, 2013 9:30 pm

<----- Die weiten des Meeres

Ich hetzte hinter den anderen her, meine Gelenke waren ziemlich eingerostet.
Alle teilten sich zum Jagen auf, so tat ich es ebenfalls.
Ich konnte kaum Geruch von Mäusen, Eichhörnchen oder ähnlichem auffangen also versuchte ich es an einer anderen Stelle.
Tatsächlich entpuppte sich eine kleine Amsel zwischen den Wurzeln einer Kiefer.
Langsam schlich ich mich an sie ran, genauso wie ich es gelernt hatte.
Doch der Vogel erstarrte.
Fuchsdung!
er hatte mich entdeckt!
Ich sprang los und fing ihn gerade noch rechtzeitig bevor er sich in die Lüfte emporheben konnte.
Gut versteckt vergrub ich ihn zwischen den Wurzeln und entdeckte gleich darauf eine Haselmaus.
Doch die entwischte mir, genauso wie das Kaninchen das ich kurz darauf entdeckte.
Ich hatte das Glück soviel Beute hintereinander fangen zu können, hab es aber vermasselt!
Traurig grub ich die Amsel aus und lief wieder zu den anderen.
Heute hatte ich wohl eine Pechsträhne.
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BeitragThema: Re: Flammenkiefern   Fr Okt 04, 2013 12:02 am

Das narbige Gesicht unbeweglich, die Ohren vor Konzentration nach vorn aufgestellt und den Blick starr auf seine Beute gerichtet, glitt der schwere Kater an den Wurzeln zweier Kiefern vorbei. Seine prallen Muskeln spannten und bewegten sich unter dem zähen Pelz, sodass die Tigerung im Dämmerlicht tanzte.
Er wusste, wie selten Rebhühner waren. All sein Denken war auf die beiden rundlichen, bräunlichen Laufvögel gerichtet, die unruhig in der nadelbedeckten Erde pickten. Er würde sie nicht beide erlegen können, weshalb er viel Zeit damit verbrachte, beharrlich in ihrer Nähe zu bleiben und zu analysieren, welches von beiden das schwächere Exemplar war.
Als er seine Wahl getroffen hatte, verringerte er die Distanz zu ihnen so weit es ihm das dichte Wurzelwerk erlaubte und kauerte sich, zum Sprung bereit, dicht an den Boden.
Einmal noch ließ er seine mächtigen Schultern kreisen, bevor er sich mit ausgefahrenen Krallen auf den Vogel stürzen würde.
Pfoten klopften laut und panisch über den Waldboden und scheuchten sie beiden Rebhühner auf, die alamiert zusammen zuckten, Warnrufe gurgelten und davon trabten.
Mit einem zornigen Knurren riss der zweite Anführer seinen massigen Kopf herum, um zu sehen, welches Fliegenhirn ihm seine Jagd vereitelt hatte, doch er staunte nicht schlecht, als ein aufgeschrecktes Kaninchen auf ihn zukam.
Das langohrige Nagetier war völlig überrumpelt, als es sah, in wessen riesige Fänge es gerade rannte und wollte einen Haken schlagen.
Seinem Instinkt folgend reagierte Eisenherz schnell und warf sich mit seinem gesamten Gewicht auf das Tier, das nur noch panischer mit den Hinterläufen hämmerte und versuchte, seinen Bauch oder seine Flanken zu erwischen, während es zitternd die Augen verdrehte. Gegen den massigen Rumpf des Katers prallten die Bemühungen aber fast ohne Wirkung ab und mit brutaler Härte rammte der Graugetigerte seine Krallen in sein Fell, um es auf dem harten Boden zu fixieren und seinen Hals mit kräftigen Kiefern zu packen. Seine Zähne drückten sich in den weichen Pelz des Nackens und Eisenherz schmeckte angenehm warmes Blut. Vor Schmerz quikend holte das Kaninchen noch einmal alle Kraft aus seinen Muskeln heraus und schenkte dem ungerührten DonnerClankater einige Kratzer auf Brust und Bauch, aber seine Kräfte ließen spürbar nach, bis es endlich tot war.
Brummend stieg Eisenherz von dem Nagetier, richtete sich auf und musterte die Gegend, aus der es hatte fliehen wollen. Ein Hauch von Himmelpfotes Geruch stieg ihm mit der Brise in die Nase.
Er verstand, packte die tote Beute und schleppte sie zunächst zu der Stelle zurück, an der er die Maus vergraben hatte, um sie aus der lockeren Erde zu bergen. Zusammen mit dieser und dem zerkratzten Kaninchen trottete er dann dem Geruch Himmelpfotes entgegen. Die schwarzweiße Jungkätzin bewegte sich in Richtung Patrouille, sodass Eisenherz sie abfangen konnte und die Amsel auf seine grimmige Art aber anerkennend musterte, die ihr aus dem Maul hing.
Zumindest hatte sie also nicht alle Beute entwischen lassen.
Eisenherz ließ das Kaninchen wie ein nasses Bündel Laub vor ihr fallen und grummelte:" Hier ist das Kaninchen, dass du aufgescheucht hast."
Seine Augen funkelten, doch in ihnen lag kein Groll - höchstens der, der stets in seinen Augen verborgen war. Da die Sonne hinter dem Horizont verschwunden war und der Waldboden würzig nach Nacht roch, schaute sich der schwere Kater nach den Anderen um und verkündete mit kräftiger, rauchiger Stimme, sodass es hoffentlich auch Waldläufer hören würde:" Brechen wir auf! Nehmt eure Beute und folgt mir zum Lager."
Er bedachte die Schülerin noch mit einem auffordernden, weder freundlichem noch unfreundlichem Blick aus seinen gelblichen Augen, der - unbewusst - stets eine gewisse Art Ehrfurcht bei jungen Katzen einforderte. Der Blick eines erfahrenen Kriegers oder eines Mentors, der zwar streng aber auch klug war. Als er sich vergewissert hatte, dass sie ihm folgen würde, nahm er seine Beute wieder auf und trabte unter dem Gewicht in seinem Maul stampfend Richtung Westen.

[trifft auf Himmelpfote, verkündet allen, dass sie zurückkehren]

--> DonnerClanlager
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