Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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Alles über Schattenauge

Rang :
ca. 42 Monde alt
 
Clan :
Einzelläuferin
 
Weiblich
 
Anzahl der Beiträge :
743
 
Anmeldedatum :
19.12.12
 
Stammbaum :
Großeltern mütterlichseits:
Samtherz (verstorben) - schlanke, schwarze Kätzin mit saphirblauen Augen
Fuchsfeder (verstorben) - großer, braun-gemusterter Kater mit gold-braunen Augen

Großeltern väterlichseits:
Schwanensee (verstorben) - zarte, weiße Kätzin mit grün-blauen Augen
Sonnenherz (verstorben) - muskulöser, goldener Kater mit bernsteinfarbenen Augen

Tanten & Onkel mütterlichseits:
Pechpfote (verstorben) - kräftige, schwarze Kätzin mit blau-violetten Augen
Eichenstreif (verstorben) - massiger, braun-gemusterter Kater mit grünen Augen

Tanten & Onkel väterlichseits:
Wolkentanz (verstorben) - dünne, weiße Kätzin mit grün-blauen Augen
Sandherz (verstorben) - dickköpfige, sandfarbene Kätzin mit grün-gelben Augen
Entenflügel (verstorben) - starker, gold-weißer Kater mit bernsteinfarbenen Augen

Mutter:
Seidenpelz (Verbleib unbekannt) - edle schwarzgemusterte Kätzin mit violetten Augen

Vater:
Goldherz (verstorben) - hübscher goldener Kater mit sanften Gesichtszügen und bernsteinfarbenen Augen

Schwestern:
Schwarzfell (Verbleib unbekannt) - pechschwarze Katze mit grünen Augen
Leopardenherz (zweite Anführerin des FlussClans) - goldschwarz getupfte Kätzin mit blauen Augen

Bruder:
Hasenohr (verstorben) - kleiner, schwarzgemusteter Kater mit großen Ohren und großen Bernsteinaugen


Anmerkung:
Nicht verlinkte Charas existieren derzeit nicht im RPG.
Kursiv vermerkte Charas wurden zu meiner Zeit noch nicht / nie bespielt.
Nicht kursiv vermerkte Charas wurden bespielt, existieren nun jedoch nicht mehr.

 
Vorgeschichte :
Schattenjunges, ihr Bruder Hasenjunges und ihre Schwestern Schwarzjunges sowie Leopardenjunges sind im Schattenclan geboren, nachdem die Clans ihre alte Heimat verlassen mussten und ihre neue Heimat im Gebirge fanden.
Seidenpelz besaß ebenjene Fellzeichnung, die auch fast all ihre Kinder, und somit auch Schattenjunges, erbten und galt als besonders hübsche, große Kriegerin. Nur ein einziges Junges erbte das edle weißgoldene Fell ihres stolzen, edlen Vaters Goldherz - Leopardenjunges' Fell vereinte den Pelz ihres Vaters mit dem Schwarz ihrer Mutter und erinnert somit für immer an ihre Eltern. Beide waren glücklich mit ihren Jungen, zogen sie mit viel Liebe auf, sahen mit Entzücken wie sie zu Schüler heranwuchsen und schließlich zu Kriegern ernannt wurden. Schattenauge, Schwarzfell, Leopardenherz und Hasenohr, wie sie fortan hießen, waren jedoch nicht lange Krieger im Schattenclan. Ihr Glück wurde getrübt und ihr Schicksal nahm einen tragischen Lauf...
Schon in der alten Heimat der Clans war Goldherz ein beliebter und begabter Krieger gewesen. Doch so angesehen er bei vielen Clankatzen war, gab es auch einige Neider im Kriegerbau, die seinen Edelmut nicht ertragen mochten. So kam es dann, dass auf der Jagd mit seiner Gefährtin und einem anderen Kater ein Streit ausbrach, dem Kater in der Wut des handgreiflichen Gefechtes die Tatze ausrutschte und er dem goldenen Krieger die Halsschlagader aufriss. Goldherz verblutete jämmerlich gurgelnd zu den Pfoten Seidenpelzes und dem Kater. Erschrocken ob seiner eigenen Tat, sah der Mörder des stolzen Kriegers nur einen Weg: Er eilte ins Lager und wälzte seine Schuld auf Seidenpelz ab. Seidenpelz selbst war zu traurig und zu verzweifelt, um etwas erwidern zu können und so wurde sie tatsächlich des Mordes an ihrem Gefährten bezichtigt und für immer aus dem Schattenclan gejagt. In der heillosen Panik der Situation folgten ihre Töchter und ihr Sohn ihr ins Exil. Im Chaos der heillosen Flucht wurde die Familie von Leopardenherz getrennt und lange Zeit hielt Schattenauge sie für tot.
Das Ereignis hat Schattenauges Glauben an das Gesetz der Krieger zerstört.
Lange lebten Schattenauge, Hasenohr, Schwarzfell und Seidenpelz als einzelgängerische Geächtete zwischen den Grenzen der Clans. Elendig versuchten sie sich am Leben zu erhalten.
In der Zeit des Blattfalls dann starb Hasenohr an Hunger und Krankheit und Seidenpelz entschied, dass das Leben überall besser sein konnte als hier. Sie meinte, die Krieger der Clans hätten schon einmal eine lange Reise überlebt um ein neues Zuhause zu finden und versuchte ihre Töchter davon zu überzeugen, mit ihr die Terretorien der Clans endgültig hinter sich zu lassen. Schwarzfell bejahte den Vorschlag und ging mit ihrer Mutter einer ungewissen Zukunft entgegen.
Schattenauge aber blieb allein zurück.
Auch wenn sie es nie zugegeben hätte, so fühlte sie sich der Heimat der Clans noch immer tief verbunden.
Noch immer fühlte sie sich hier Zuhause und fristet nun ein Leben, in welchem sie sich weder als Kriegerin noch tatsächliche Streunerin fühlen darf. Das Kriegergesetz nur allzu spürbar noch im Blute inne.


Erst später traf sie unerwarteterweise ihre totgeglaubte Schwester Leopardenherz wieder, die ihren neuen Platz im FlußClan gefunden zu haben schien. Noch immer verband die Beiden die tiefe Geschwisterliebe der Vergangenheit und Leopardenherz wünscht sich nichts lieber, als ihre Schwester bei sich zu haben.
Doch Schattenauge misstraut dem Gesetz der Krieger viel zu lange schon, um ihrem Wunsch bisher nachzukommen und auch nur den Versuch zu starten, sich dem FlußClan anzuschließen.
Niemand will eine Streunerin in seinem Clan...

Mittlerweile hatte sie sich in ihr Streunerleben eingefunden und viele weitere Streuner oder auch Hauskätzchen kennengelernt, auch wenn das Leben hart war und sie sich mehr schlecht als recht durch die Blattleere schlug, doch das unnachgiebige Schicksal wollte es, dass die Streunerin alsbald bei ihren Ausflügen auf das FlußClan-Terretorium von niemand geringerem als dem FlußClananführer Borkenstern ertappt worden war, der ihr in einem Kampf eine unangenehme Schulterwunde zugefügte.
Nur mit Mühe und der Hilfe ihrer Schwester und nun auch ihrer ersten Schülerin Rosenpfote, gelang es Schattenauge einen Unterschlupf für die Nacht zu finden.
Doch die FlußClankatzen hatten ihre eigenen Verpflichtungen und die Einzelläuferin wollte die beiden nicht in die Sache mit hineinziehen, weshalb sie sich bald wieder verabschiedeten, wohl wissend, dass Borkenstern Leopardenherz als auch ihre hilfsbereite Schülerin bestrafen würde, seinem Feind geholfen zu haben, wenn er davon erfahren sollte.
Dank dem heilkundigen Kater Cassiel und ein paar weiteren Streunern, die Schattenauge in ihrem Versteck glücklicherweise entdeckt hatten, verhungerte sie nicht. Ihre Wunde wurde vom zotteligen, weisen Kater versorgt und gemeinsam mit ihm und einer jungen Katze, die von ihm lernen wollte, fand sie sich nur wenige Tage später auf dem Müllort der Zweibeiner, dem Schrottplatz, wieder.

Hier lernte Schattenauge ein ganz neues Leben kennen.
Hier kannte niemand die Clans in den Wäldern.
Oder das Gesetz der Krieger.
Umgeben von Katzen, die, einzelgängerisch zwar und doch nicht allein, sich ein Leben in den Trümmern geschaffen hatten und sich von den Ratten des Schrottplatzes nährten, lebte die Verbannte ein Leben als eine von ihnen, sodass sie bald selbst den Schrottplatz als ihr Zuhause akzeptierte - doch nie sich wirklich zuhause fühlte, egal wie sehr sie die Katzen lieben lernte, mit denen sie hier befreundet war.
Trotzdem gaben unter anderem der heilkundige Zottelkater Cassiel, seine braungetigerte, langhaarige Gefährtin Rosiella und ihre Jungen sowie die Jungkätzin Flamme, mit ihrem braunrotem Pelz, ihr das Gefühl einer Gemeinschaft.
Sie wurde geheimnisvoll. Eine unnahbare Silhouette am Horizont, wenn die Sonne aufging. So hauste sie in einem Turm aus aufgeschichteten Zweibeinerungeheuern, der bald einfach der "Monsterturm" genannt wurde.
Hier ergab sie sich dem Willen, ihr Kriegerblut mit Absicht zu vergessen.

Bis zu dem Tage, an dem die Vergangenheit sie einholte.
Ausgerechnet das unerwartete Auftauchen eines großen Fremden, der von weit her kam, eigentümliche Umgangsformen pflegte und von den Clans selbst weniger wusste, als alle Streuner des Schrottplatzes, holte alle Erinnerungen zurück, denn er war in seinem Blute wie sie. Ein ehemaliger Clankater, der zu jung gewesen war, um zu wissen, wo genau er herkam und was genau passiert war, als er von seiner Familie getrennt worden war.
Er hatte unzählige Fragen und Schattenauge besaß die Antworten auf sie und so geschah es, dass sie nächtelange Spaziergänge machten, stundenlange Unterhaltungen führten und sich von Tag zu Tag besser verstanden. Bald verspürte die Einzelläuferin nicht nur Freundschaft für Tiger, sondern mehr noch Verbundenheit, denn sie teilten ein Schicksal und eine Vergangenheit. Mit bislang unbekannter Ungezwungenheit konnte Schattenauge sich ihm anvertrauen, wie kaum einem anderen, sodass er selbst von ihrem Clanblut erfuhr.
Aus seiner geplanten Rast von ein paar Tagen, wurden Wochen und aus Wochen schließlich Monate. Für die schwarze Kätzin hätte es so bleiben können, wie es war. Doch sie vergaß, dass Tiger nicht hierher zurückgekehrt war, um den Rest seines Daseins auf dem Schrottplatz zu leben.
Die schwarze Einzelläuferin musste sich eingestehen, dass er nicht bleiben würde.
Er war es, der nach seinem früheren Leben suchte und sich nicht am Ende der Welt versteckte vor Träumen und Wünschen, die in Gedanken zu formulieren sie sich nicht einmal traute.
Nein, er würde über seine Schatten springen und zurück finden - und sie würde hierbleiben, ewig versunken in ihrem verloren gegangenen Dasein.
Weder Clankatze noch das Gegenteil.

Einige Monde gingen ins Land, bevor ein ungestümer Streuner namens Hagelpelz blutüberströmt im Schrottplatz Unterschlupf suchte, zusammenbrach und schließlich starb, noch ehe Cassiel etwas hätte für ihn tun können. Schattenauge und auch der zottelige, heilkundige Kater kannten Hagelpelz von früher und wussten, dass er zuweilen ein recht aggressiver Kater gewesen war. Es beunruhigte sie, dass er so besudelt und verletzt auf dem Schrottplatz aufgetaucht war und sie sollten mit ihrer Ahnung, dass er sich vielleicht irgendwo sehr unbeliebt gemacht hatte, recht behalten, denn schon zwei Tage später weckte der schon so lang vergessene Geruch des SchattenClans die schwarze Einzelläuferin aus ihrem Schlaf und weckte gleichwohl schmerzliche Erinnerungen in ihr.
Mondsänger, den sie selbst noch aus ihrer Schülerzeit als Mondpfote kannte, war mit einer SchattenClanpatrouille tatsächlich den langen Weg von den roten Felsebenen seiner Heimat auf den Schrottplatz gekommen und führte die Gruppe der Katzen an, die Schattenauge nur aus zwielichten Verstecken heraus musterte. So erkannte sie einen Krieger namens Otterkralle, den sie noch als Otterpfote kennengelernt hatte, sowie die Tochter des SchattenClananführers Wolfslied. Cassiel empfing die ansehnliche Katzengruppe, während Schattenauge sich davor hütete, sich zu zeigen, wusste sie doch selbst nicht mit dieser merkwürdigen Begegnung umzugehen. Mondsänger erklärte, dass sie gekommen seien, um einen streunenden Mörder für den Tod einer SchattenClankriegerin zu bestrafen und Schattenauge war sofort bewusst, dass er niemand anderen als Hagelpelz meinen konnte, da Cassiel jedoch erläuterte, dass der Streuner bereits an seinen Wunden verstorben war und die SchattenClankatzen selbst seine Leiche begutachten konnten, löste sich die Spannung ein wenig und die Patrouille zog wieder besänftigt ab. Der unerwartete Besuch ihres HeimatClans hatte bei der Einzelläuferin einen bleibenden Eindruck hinterlassen, denn sie musste sich zugeben, dass sie Mondsänger, Otterkralle und Wolfslied nicht als Kameraden betrachtet hatte sondern als Fremde. Der SchattenClan würde in ihrem Herzen nie wieder ihr Zuhause werden können, das bestätigte dieses Gefühl. Er war ihrer ganzen Seele fremd geworden.

Die Blattleere, die folgte, sollte hart und hartnäckig werden, so dass alle Schrottplatzkatzen es schwer hatten, genügend Nahrung zum Überleben zu finden - auch Schattenauge war da keine Ausnahme.
In dieser mühseligen Zeit lernte die Herrscherin des Monsterturmes eine weitere Katze kennen, die mit ihr die Clanverbundenheit der Vergangenheit teilte. Dieses Mal war es eine wunderschöne, silbergetigerte Kätzin mit wasserblauen Augen, welche auf dem Schrottplatz Unterschlupf suchte und wie immer von der Familie Cassiels herzerwärmend aufgenommen wurde. So lernte die Kätzin mit dem Namen Quelle auch sehr schnell Schattenauge kennen, die ihr zwar hilfsbereit jedoch auch verschlossen und zu Anfang etwas desinteressiert begegnete, hatte diese bei den Schneestürmen und mageren Jagderfolgen doch genug mit sich selbst zutun. Das änderte sich jedoch, als die beiden Kätzinnen mehr miteinander zutun hatten. Nicht nur, dass Schattenauge die Silberfarbene rasch symphatisch fand und begann, ihre Unterhaltungen zu genießen, auch stellte sich heraus, dass Quelle einst Schülerin im DonnerClan gewesen war, jedoch auf der großen Reise zum Donnergebirge, welche auch sie aus Geschichten kannte, verloren gegangen war und dass Quelle seitdem den Spuren ihrer Freunde gefolgt war, wie sie bereitwillig erzählte. Schattenauge konnte verstehen, was Quelle fühlen musste, all ihre Familienmitglieder und Bekannte verloren zu haben und zeigte ihr deshalb an einem etwas sonnigeren, milderen Tag den Weg zum Terretorium des DonnerClans - den Feuerwald, welchen Quelle mit Neugier und ehrfürchtig leuchtenden Augen von der Clangrenze aus betrachtete. Jedoch wagte sie es nicht, die Grenze zu übertreten, denn sie wusste nicht, wie ihre ehemaligen Clanmitglieder auf ihr Auftauchen reagieren würden und fürchtete, aus irgendeinem Grund unerwünscht zu sein.
Von diesem Tage an waren Schattenauge und Quelle ehrliche Freunde und auch die ehemalige DonnerClankätzin spürte eine deutliche Verbundenheit zu der schwarzen Katze, auch wenn diese ihr nichts über ihre eigene Vergangenheit erzählt hatte. Dennoch fiel ihr auf, dass ihre Freundin erstaunlich viel über die Clans wusste, wenn sie sich unterhielten und vermutete, dass es irgendeine Verbindung zwischen ihr und den Clans geben musste. Sie darauf anzusprechen tat sie jedoch nicht.

In dieser Blattleere erstattete ihre Schwester Leopardenherz ihr einen besonderen Besuch ab, denn dieses Mal kam die FlussClankätzin nicht allein, um ihre geliebte Schwester zu sehen. Ein brauner, langpelziger Kater begleitete sie, was Schattenauge zunächst verwirrte und ärgerte, doch Leopardenherz versuchte ihre misstrauische Schwester zu besänftigen und schnell merkte die Einzelläuferin, dass der FlussClankater anscheinend ihrer Schwester zugetan war. Zwar war es ein zusätzliches Risiko, dass Farnherz in ihr gemeinsames Geheimis eingeweiht war und seine Verbindung zu Leopardenherz hinterließ einen leicht eifersüchtigen Stich, doch der Kater war freundlich und schien nichts böses im Sinn zu haben, obgleich er ein sehr zurückhaltendes Verhalten an den Tag legte. Zudem hatten sich die beiden Schwestern wie immer so viel zu erzählen, dass die anfängliche Spannung sich bald löste, während die Einzelläuferin erfuhr, dass sich Leopardenherz' Schülerin dazu entschieden hatte, den Weg einer Heilerin einzuschlagen und nun als Rosenhauch in ihrer verantwortungsvollen Aufgabe gänzlich aufging, während Steinstern ihr selbst die Ehre zuteil hatte werden lassen, ihm als zweite Anführerin zur Seite zu stehen. Schattenauge war unbeschreiblich stolz und glücklich, dass es Leopardenherz so gut ging und dass Steinstern ihr so sehr vertraute, sie sogar als Stellvertreterin einzusetzen. Anscheinend hatte Leopardenherz endlich ihren Platz und ihr Zuhause gefunden.
Bei ihrem Abschied fühlte Schattenauge mehr Sehnsucht denn je nach der Nähe Leopardenherzes, während das bittere Gefühl in ihrer Brust sie daran erinnerte, dass sie selber eine Ausgestoßene war und ihren Platz und ihr wahres Zuhause vielleicht niemals finden würde.


Anmerkung:
Kursives wurde im RPG nicht ausgespielt.
Nicht kursives ist direkt im RPG geschehen.
 
Bau :
Im "Monsterturm" - einem Gebilde aus aufgestapelten Monstern auf dem Schrottplatz
 
Was machst du in deiner Freizeit? :
Ich jage für mich allein. Ich laufe für mich allein. Ich habe keinen Clan und keine Verpflichtung - nur Einsamkeit.
 
Aussehen :
Schattenauge ist eine schlanke, elegante Katze von schwarzem Fell und violett anmutend funkelnden Augen. Sie ist von überdurchschnittlicher Größe und weder besonders kräftig noch besonders schmächtig gebaut, aber von starker Präsenz. Ihr Fell ist ausgesprochen kurz und ihre Nase ist beinahe ebenso dunkel wie ihr Fell und ihre Ohren. Bei genauerem Hinsehen lassen sich ganz leichte Hell-Dunkel-Musterungen innerhalb ihres Pelzes ausmachen. Ihr Schweif ist ebenso schlank wie ihr Körper und endet in einer runden Spitze und ihre Pfoten sind schmal gebaut. Ihr haftet eine listige, standhafte Aura an. Desweiteren zieht sich eine feingliedrige Narbe über ihre linke Schulter.
An ihr klebt der Geruch einer früheren Kriegerin, die sich noch gut an das Gesetz der Krieger erinnern kann und ihre Stimme mutet zwar durchaus noch weiblich, aber wesentlich dunkler an, als es im Durchschnitt der Fall ist.
 
Charakter :
Schattenauge war zu der Zeit, in welchem sie noch im SchattenClan lebte, eine zwar verhaltene, aber stets loyale und disziplinierte Katze. Sie ehrte den SternenClan und lebte das Gesetz der Krieger mit Stolz im Gesicht. Gerne befolgte sie die Befehle ihrer vorgesetzten Katzen und galt als begabte Jägerin und Strategin. Mittlerweile ist sie listig und widerstandsfähig geworden und schlägt sich irgendwie als Einzelgängerin durch. Sie denkt erst, bevor sie spricht und wählt ihre Worte bedacht, was sie in der Wildnis und unter einzelgängerischen Katzen schnell lernen musste.
Sie ist immernoch genauso verhalten und diszipliniert wie früher, scheut aber auch nicht, ihre stille Rebellion zum Ausdruck zu bringen. Nie im Leben würde sie zugeben wollen, dass sie sich dem Gesetz der Krieger noch immer verbunden fühlt und das Clanleben vermisst.
Sie ist eine starke, junge und vernunftbegabte Kätzin, die in ihrem Leben schnell erwachsen und erfahren werden musste, um im rauen Streunerleben zu bestehen und sich Respekt zu verschaffen. Außerdem gibt sie nur ungern etwas über ihre Vergangenheit preis, was ihr eine sanfte, geheimnisvolle Aura des Geheimnisvollen als Herrin des Monsterturms verleiht.
Als Streunerkatze konnte sie aber auch Erfahrungen sammeln, die ihr als Clankatze verwehrt geblieben wären. Sie hat durch ihre Zeit als Außenseiterin eine unabhängige Art zu denken gelernt.

Schattenauge ist im Laufe ihres Lebens zu einer geschickten, intelligenten, vielseitigen Jägerin geworden und ihrem kühlen Kopf ist es zu verdanken, dass sie auch in besonders harten Blattleere-Tagen und trotz nagendem Hunger genug Konzentration und Disziplin aufbringen konnte, um Beute zu verfolgen und im richtigen Moment zu erlegen. Sie kann sich selbst viel abverlangen und hat eine Menge Geduld, was ihr nicht nur als Jägerin zugute kommt, sondern auch im täglichen Leben.

Genau dies kommt ihr auch als Kämpferin zugute, obgleich sie körperlichen Auseinandersetzungen, wenn es möglich ist, lieber aus dem Weg geht und Konflikte zunächst auf diplomatische Weise lösen möchte, da sie im Leben eines Einzelläufers lernen musste, dass mit Verletzungen nie zu spaßen ist. Im Kampf selbst geht sie ihrem Charakter gemäß vor: Sie sieht erst und handelt dann. Aufmerksam bleibt Schattenauge zu Anfang einer physischen Auseinandersetzung zunächst auf Distanz oder nimmt eine eher defensive Stellung ein, beobachtet und studiert ihren Gegener genau und legt sich sorgfältige Pläne zurecht, wie sie ihn ausschalten könnte, ehe sie in die Offensive geht und auch ihre Körpergröße zu nutzen weiß. Wenn ihr Plan misslingt, fällt sie in ihre Verteidigung zurück und entwickelt eine neue Strategie. Niemals würde sie unvorsichtig oder unüberlegt handeln. So stellt sie sich auf jeden Gegner individuell und diszipliniert ein, besitzt aber eben auch keine "altbewährte Methode", ihre Feinde in die Flucht zu schlagen, wie sie andere Charaktere entwickeln und lässt sich auch nicht auf typische, immer wieder erkennbare Muster ein.

Sonstiges:

ehemaliger Mentor:
Heckenpirscher (verstorben)

Lieblingsessen:
- Feldhamster
- Wühlmaus
- Eidechsen


andere Katzen:
- Katzen, die ihr bekannt sind:
Rosenhauch (FlussClanheilerin); Shâiya (Streunerin - Cassiels und Rosiellas Tochter); Wolfslied (SchattenClankriegerin); Mondsänger (zweiter Anführer des SchattenClans); Heidesturm (Einzelläuferin); Funkenflug (Einzelläuferin)

- Katzen, mit denen sie befreundet ist:
Leopardenherz (zweite Anführerin des FlussClans - Schwester); Cassiel (Einzelläufer); Rosiella (Einzelläuferin); Quelle (Einzelläuferin)

- Katzen, mit denen sie verfeindet ist:


Namen im Leben dieser Katze:
Schattenjunges
Schattenpfote
Schattenauge



Erinnerungen:

Spoiler:
 





Mein verehrter Vater.
Meine wärmende Mutter.
Meine stolze Schwester.
Mein kleiner Bruder.
Das Gesetz der Krieger.

Sie sind das Schwarz
in meinen Erinnerungen.

Sie sind die Schatten.
In meinem Auge.



~ Main Theme of Shadoweye ~
 
Nebenaccounts :
Hauptaccount : Schattenauge (Einzelläuferin) - PN's an sie

Nebenaccount :
Südwind (SchattenClankriegerin)

Sonnenpelz (DonnerClankönigin)
Eisenherz (Zweiter Anführer des DonnerClans)
Mausefell (Heilerin des DonnerClans)

Drachenglut (WindClankrieger)
Windkralle(WindClankrieger)
Kaninchenjunges (WindClanjunges)

Eisvogel (FlussClankriegerin)
Kupferjunges (FlussClanjunges)

Shâiya (Streunerin)
Annabeth (Hauskätzin)


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Blütenpfote 15.02.2013 - 27.09.2014
 
Schattenauge
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Rang: Administratorin