Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 WindClan-Lager

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Bachfeder

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Fr Okt 03, 2014 6:53 pm

Während Bachpfote sich putzte, konnte Windkralle sich seine Scherze nicht verkneifen. Eigentlich fand die Schülerin das lustig und stieg auch immer darauf ein, doch im Moment war sie müde und noch immer ein wenig traurig wegen ihrer Familie. Man konnte es nicht anders nennen; die Wellenstreifige war und blieb ein Morgenmuffel, vor allem nach Großen Versammlungen. Denn egal ob die Schülerin mitkommen durfte oder nicht, sie fiel in der Vollmond-Nacht immer viel zu spät in ihr Nest.
"Du kennst mich doch.", miaute Bachpfote daher, ohne auf den scherzhaften Ton einzugehen. Dann widmete sie sich wieder ihrem Fell, das mittlerweile schon fast wieder vorzeigbar genannt werden konnte. Plötzlich tippte Windkralle der silbernen Tigerkätzin auf die Schulter und meinte, sie habe dort eine Stelle vergessen. Ein verärgerter Blick aus wasserblauen Augen war die einzige Reaktion darauf, bevor die Schülerin sich um ihr Rückenfell kümmerte. Als Windkralle jedoch auf die Berichte der vergangenen Nacht zu sprechen kam, lauschte die Wellenstreifige allerdings aufmerksam. Obwohl Bachpfote ihrer Freundin Milanpfote gegenüber behauptet hatte, in der vergangenen Nacht habe es keine wirklich interessanten Nachrichten gegeben, hatte sie nur wenig wirklich mitbekommen.
Der Gedanke an den Grund dafür legte erneut einen Schatten der Trauer über die blauen Augen der jungen Kätzin. Doch sie klammerte sich an das, was ihr Mentor in der vergangenen Nacht gesagt hatte. Dass ihre Halbgeschwister nicht nur Feinde sein würden.

[bei Windkralle und Milanpfote; putzt sich; antwortet Windkralle; denkt nach]
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Froststern

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Fr Okt 03, 2014 9:16 pm

Ruhig blickte Froststern vom Silberfelsen auf den WindClan herab. Der Wind spielte mit ihrem langen Pelz. Schließlich war der Clan versammelt, lediglich Schallherz und Laubschweif fehlten, was der Anführerin zu denken gab. "Katzen des WindClans, während der Großen Versammlung gestern Nacht haben Eisstern, Steinstern und Dornenstern allesamt verkündet, dass ihre Clans trotz der Hitze stark sind und mit der Beute keine Probleme haben.
Allerdings gab es zwischen dem DonnerClan und dem SchattenClan außergewöhnlich starke Spannungen. Deshalb ist zu befürchten, dass es bald einen weiteren Kampf geben wird. Grundsätzlich ist das für uns nicht wichtig, allerdings könnte Dornenstern sich gezwungen sehen, ein Stück des WindClan-Territoriums zu holen, wenn der SchattenClan verlieren sollte. Deshalb sollte an der SchattenClan-Grenze besonders sorgfältig kontrolliert werden.", begann die weiße Kätzin und sah ernst auf die Katzen ihres Klans herab. Zumindest die Krieger wussten, dass zwischen den beiden Clans schon seit einiger Zeit der Konflikt schwelte.
"Aber das ist nicht der einzige Grund für diese Zusammenkunft. Einige Katzen haben bewiesen, dass sie für ihre Ernennung bereit sind. Milanpfote, tritt vor.", fuhr Froststern lächelnd fort. Die braungetigerte Schülerin tat wie geheißen. Das Lächeln auf dem Gesicht der Weißen vertiefte sich; es war immer schön, wenn eine junge Katze sich als Krieger erwiesen hatte. "Ich, Froststern, Anführerin des WindClans, rufe meine Kriegerahnen an und bitte sie, auf diese Schülerin herab zu sehen. Sie hat hart trainiert, um euren edlen Gesetzen zu gehorchen, deshalb empfehle ich sie euch heute als Kriegerin.", begann sie die rituellen Worte. Dann blickte Froststern der Tigerkätzin direkt in die Augen. "Milanpfote, versprichst du, das Gesetz der Krieger zu ehren und den Clan zu verteidigen und beschützen, selbst wenn es dein Leben kostet?", fragte sie ernst. "Ich verspreche es.", miaute Milanpfote. Zufrieden nickte die Anführerin. "Kraft unserer Ahnen gebe ich dir deinen Kriegernamen. Milanpfote, vom heutigen Tage an sollst du Milanfeuer heißen. Der SternenClan ehrt deine Geduld und deine Freundlichkeit.", führte die Weiße aus und verließ ihren Platz auf dem Silberfelsen, um der frisch ernannten Kriegerin die Schnauze auf den Kopf zu legen. Der Tradition entsprechend leckte Milanfeuer ihr die Schulter. Während Froststern auf den Silberfelsen zurückkehrte, riefen ihre Clan-Kameraden den neuen Namen der jungen Kriegerin.
Einige Herzschläge lang ließ die Anführerin sie jubeln, dann bedeutete sie dem Clan, dass es noch mehr zu verkünden gab. "Auch einige der Jungen sind für ihre Ernennungen bereit. Wieseljunges, Ahornjunges und Farnjunges, tretet vor.", miaute sie lächelnd. Die drei Jungen von Heidepelz und Flockentanz waren aufgeregt wie alle Jungen, deren Traum vom Schülerdasein sich erfüllte. "Ihr drei seid sechs Monde alt und bereit, eure Ausbildung zu beginnen. Bis ihr eure Kriegernamen erhaltet sollt ihr Wieselpfote, Ahornpfote und Farnpfote heißen. Ich bitte die Ahnen, über diese Schüler zu achten, bis sie in ihren Pfoten die Kraft der Krieger finden. Eisblüte, du hast bewiesen, dass du bereit bist, die Verantwortung für einen Schüler zu übernehmen. Ich vertraue dir die Ausbildung von Wieselpfote an.", miaute sie und beobachtete, wie die Beiden sich begrüßten und dann setzten.
"Abendsonne, du wurdest hervorragend ausgebildet und bist ebenfalls bereit, einen Schüler auszubilden. Ahornpfote wird dein Schüler sein.", fügte sie hinzu und sah voller Stolz zu, wie die rote Kätzin ihren ersten Schüler begrüßte. Phönixfeders Tochter war für die Weiße mehr als nur eine Schülerin.
"Obsidianmond, auch du hast deine Bereitschaft bewiesen, eine junge Katze anzuleiten. Deshalb übertrage ich dir die Ausbildung von Farnpfote. Gib dein Wissen an ihn weiter.", ergänzte Froststern, sobald sich die Glückwunschrufe für Ahornpfote gelegt hatten. Dieses Mal ließ sie dem Clan ein wenig mehr Zeit, damit alle die drei jungen Schüler begrüßen konnten. Doch mit deren Ernennung war die Zeremonie noch nicht beendet; in der Kinderstube waren noch mehr Junge bereit für ihre Ernennung.
"Federjunges, Azaleenjunges, Borkenjunges und Eschenjunges, auch ihr seid bereit für eure Schülernamen. Tretet vor.", sagte Froststern, als der Clan seine Aufmerksamkeit wieder auf sie gerichtet hatte. Die vier Jungen traten vor, ebenso Aufgeregt wie der Wurf von Flockentanz und Heidepelz. Die Anführerin lächelte. "Ihr seid nun sechs Monde alt. Bis ihr eure Kriegernamen verdient habt, werdet ihr Federpfote, Azaleenpfote, Borkenpfote und Eschenpfote heißen. Ich bitte die Ahnen, über diese Schüler zu wachen, bis sie in ihren Pfoten die Kraft der Krieger finden. Heidepelz, du hast in der Vergangenheit deine Qualitäten als Mentor bereits bewiesen, daher überantworte ich dir die Ausbildung von Federpfote.", miaute Froststern und machte eine Pause, um ihrem Stellvertreter die Möglichkeit zu geben, seine Schülerin zu begrüßen.
"Falkenherz, auch du warst bereits Mentor und hast Obsidianmond zu einer hervorragenden Kriegerin ausgebildet. Daher vertraue ich darauf, dass du Azaleenpfote dein Wissen weitergeben wirst." Wieder begrüßsten sich die beiden Katzen, während der Clan den Namen der jungen Schülerin rief.
"Salamanderfeuer, du hattest bisher noch keinen Schüler, aber Turmalinschatten hat dich zu einem hervorragenden Krieger ausgebildet. Ich bin mir sicher, dass du Borkenpfote zu einem ebenso guten Krieger machen wirst.", miaute die Anführerin und beobachtete, wie der gefleckte Kater Borkenpfote begrüßte. Jetzt war noch ein Schüler übrig, dem ein Mentor zur Seite gestellt werden musste. Froststern ließ ihren Blick schweifen, bis sie den gesuchten Pelz gefunden hatte.
"Turmalinschatten, du hast mit Salamanderfeuer bereits bewiesen, dass du eine gute Mentorin bist. Daher vertraue ich dir Eschenpfote an. Gib dein Wissen an ihn weiter.", miaute sie und beobachtete, wie sich auch das letzte Schüler-Mentor-Team begrüßte. Sobald der Clan auch ihnen zugejubelt hatte, stellte Froststern mit einem Schweifschnippen zum letzten Mal die Ruhe wieder her.
"Die Versammlung ist beendet. Heidepelz wird jetzt die Patrouillen einteilen. Abendsonne, Ahornpfote und Löwenpfote werden mich zum Jagen begleiten.", verkündete sie noch und sprang dann elegant vom Silberfelsen herunter. "Heidepelz, ich möchte, dass du eine Patrouille auf die Suche nach Laubschweif und Schallherz schickst. Sie sind schon gestern Abend nach der Versammlung verschwunden gewesen und ich möchte Gewissheit haben, wo sie sind.", miaute die Weiße gedämpft an ihren Stellvertreter gewandt und schritt dann hinüber zum Lagerausgang, um die restlichen Mitglieder ihrer Patrouille zu erwarten.

[berichtet von der Großen Versammlung; ernennt Katzen zu Schülern und Kriegerin; beendet die Versammlung; spricht mit Heidepelz]

OUT: Ernennungen
Milanpfote -> Milanfeuer
Wieseljunges -> Wieselpfote; Mentorin: Eisblüte
Ahornjunges -> Ahornpfote; Mentorin: Abendsonne
Farnjunges -> Farnpfote; Mentorin: Obsidianmond
Federjunges -> Federpfote; Mentor: Heidepelz
Azaleenjunges -> Azaleenpfote; Mentor: Falkenherz
Borkenjunges -> Borkenpfote; Mentor: Salamanderfeuer
Eschenjunges -> Eschenpfote; Mentor: Turmalinschatten

Jagdpatrouille: Froststern, Löwenpfote, Abendsonne und Ahornpfote

Wenn ich etwas vergessen habe, schreien
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Sa Okt 04, 2014 10:29 am

Ich war stolz, so stolz wie nie zuvor. Heidepelz war ein wunderbarer krieger und ich war unendlich froh, ihn als Mentor bekommen zu haben. Lächelnd schaute ich zu Borkenjunges, nein, Borkenpfote hinüber. Er schien sich ebenso wie Azaleenpfote sehr zu freuen, was ja auch durchaus verständlich war. Fast hätte ich in meiner Freude vergessen, meinen Mentor zu begrüßen. Ich tappte zu ihm hinüber und wartete darauf, dass er sich zu mir hinunterbeugte. Ich wollte mich nicht wie ein Junges auf die Hinterbeine stellen, um ihn zu begrüßen.

[schaut zu Borkenpfote, geht zu Heidepelz]
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Milanfeuer

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Sa Okt 04, 2014 11:07 am

Milanpfote richtete ihre Ohren aufmerksam auf und musterte den ehemaligen WolkenClan Kater mit wachen, grüngelben Augen, als dieser kurz über die Zustände in den anderen Clans berichtete. Gut .. oder zumindest über das, was die Anführer erzählen, ging es der Kätzin durch den Kopf, während sie leicht den Kopf zur Seite legte und ihre Lippen sich zu einem leicht spöttischen Grinsen verzogen.
„Ja gut, die Anführer werden wohl niemals zugeben, dass ihre Clans in Not sind ehe es wirklich brenzlig wird.“, erwiderte sie mit zuckender Schweifspitze. „Beim DonnerClan kann ich mir sogar vorstellen, dass das Blätterdach viel abhält … aber der SchattenClan? Ich weiß nicht, es ist sicher ganz schön heiß unter den Pfoten, wenn sich die Rotfelsen bei Sonnenhoch richtig erhitzen und als Beutetier würde ich da vermutlich auch das Weite suchen.“ In ihren Augen blitzte Belustigung auf. „Da bin ich wirklich froh über das eher sumpfige WindClan Land. Zwar macht die Sonne einem bei ihrem Höchststand ganz schön zu schaffen, aber immerhin ist der Boden nicht so verdammt warm wie es Stein werden würde.“
Bei ihren Worten erinnerte sie sich unwillkürlich an die Trainingseinheiten mit Drachenglut in der Hitze der Blattgrüne. Doch es war keineswegs eine unangenehme Erinnerung. Zwar war ihr Pelz unglaublich warm gewesen und die Sonnenstrahlen hatten ihr nach einiger Zeit in den Augen gestochen, aber immerhin war sie mit ihm zusammen gewesen.
Und bald werde ich das nicht mehr sein können. Zumindest nicht, ohne sein Misstrauen zu erregen. Immerhin konnte sie, wenn sie ihren Kriegernamen erhielt, schlecht noch weiterhin ständig an Drachengluts Pelz hängen. Ihre Ausbildung wäre damit vorbei. Ihre gemeinsame Zeit wäre damit vorbei.
Die hellbraun Getigerte senkte den Blick zu den Pfoten, um ihr Bedauern zu verstecken. In ihrer Brust schwoll Trauer an, durchsetzt von dem stechenden Schmerz, den ihre nicht mehr zu leugnende Zuneigung für ihren Mentor auslöste. In diesem Punkt wünschte sie fast, ewig Schülerin zu bleiben. Einfach nur, um mit ihm zusammen sein zu können.
Er gab ihr das Gefühl, etwas Besonderes zu sein. Nicht viele Katzen sprachen so oft mit ihm, wie sie es getan hatte. Nicht viele Katzen bedachte er mit geminderter Kälte in den gelbgoldenen Augen. Aber sie hatte dieses Privileg genossen, oder es sich zumindest eingebildet. Milanpfote konnte kaum einschätzen, was der Graue wirklich über sie dachte, aber manchmal … Manchmal hatte sie das Gefühl gehabt, ihm etwas zu bedeuten. Es war fast gewesen, als hätte er sie Ernst genommen und versucht, sie zu verstehen. Als hätte er versucht, ihre Sichtweise auf die Welt, ihre Hoffnung in das Schöne anzunehmen.
Mit einem leisen Seufzer hob die hellbraune Kätzin den Blick und betrachtete nachdenklich den Silberfelsen, dessen helles Grau sie absurderweise an den mondbeschienenen Pelz von Drachenglut erinnerte. Sie sah ihn wirklich überall, es war fast schon krankhaft. Und das, obwohl ihre Hoffnungen alle vergebens sein mussten.
Oder … Konnte sie sich das alles überhaupt eingebildet haben … ?
Aus ihren Gedanken gerissen zuckte die schlanke Kätzin leicht zusammen, als Froststern schließlich die Stimme erhob. Mit einiger Mühe gelang es Milanpfote, ihre Gedanken zurückzudrängen, um sich auf die Worte der weißen Anführerin zu konzentrieren. Ernennungen standen an … und zwar nicht nur die der Jungen.
Aufregung ließ den gesamten Körper der hellbraun Getigerten kribbeln und verscheuchte den letzten Rest ihrer Gedanken. Nun hing sie nur noch an den Lippen von Froststern, versuchte, nicht allzu aufgeregt zu wirken - und scheiterte kläglich. Ihre Schwanzspitze zuckte hin und her, ihre Augen funkelten voller Vorfreude und Stolz. Stolz darauf, dass sie es vermutlich jetzt geschafft hatte. Sie hatte ihre Ausbildung beendet und würde ein vollwertiges Mitglied des WindClans werden.
„Milanpfote, tritt vor.“ 
Bei diesem Worten erhob sich die schlanke Kätzin und schritt mit hoch erhobenem Kopf und Schweif nach vorne. Ihre grünen Augen brannten wie Feuer, als Froststern die rituellen Worte sprach.
„Milanpfote, versprichst du, das Gesetz der Krieger zu ehren und den Clan zu verteidigen und zu beschützen, selbst wenn es dein Leben kostet?“
Entschlossenheit glomm in den Augen der jungen Kätzin auf, als ihr die Tragweite dieses Schwurs bewusst wurde. Er würde sie binden, bis ihr Leben zu Ende ging. Und sie fühlte sich bereit für diesen Schwur, scheute nicht zurück, diese Last auf ihre Schultern zu laden. 
„Ich verspreche es.“, miaute sie mit fester Stimme.
Froststern nickte und fuhr feierlich fort: „Kraft unserer Ahnen gebe ich dir deinen Kriegernamen. Milanpfote, vom heutigen Tag an sollst du Milanfeuer heißen. Der SternenClan ehrt deine Geduld und deine Freundlichkeit.“
Energie jagte wie ein Blitz durch den Körper der frisch ernannten Kriegerin. Milanfeuer! So würde sie von nun an heißen. Respektvoll und mit vor Aufregung zitternden Schnurrhaaren leckte die Getigerte ihrer Anführerin die Schulter, als diese vom Silberfelsen herabsprang, um ihr die Schnauze auf den Kopf zu legen. Dann wandte sie sich ab und kehrte mit leuchtenden Augen zu ihrem Platz neben Bachpfote zurück. Ihre Clankameraden riefen ihren Namen und Milanfeuer schloss für einen Augenblick die Augen. Danke SternenClan. 
Leichte Tränen stiegen ihr in die Augen, als ihr bewusst wurde, dass keiner von ihrer Familie ihrer Ernennung beiwohnte. Ihre Mutter Moorblüte war gestorben, ihr Vater hatte den Clan verraten und ihre Halbschwester Elster war irgendwo als Streunerin unterwegs. Sie war allein … Und irgendwie doch nicht. Denn nicht nur Blutsbande zählten in ihrer Clangemeinschaft. Nein, auch Freunde - und es gab genug Katzen, die Milanfeuer immer unterstützt und begleitet hatten. Katzen, die ihr wichtig waren. Katzen, wie Salbeiblüte - ihre liebe Ziehmutter , Moospfote - welche sie vom SternenClan nun sicher lächelnd beobachtete, Wolkenpfote - der Pech mit seinem Mentor gehabt und dessen Kriegerzeremonie deshalb wohl verzögert war, Bachpfote - der fröhliche Sonnenschein von Kätzin und … ja, und auch Drachenglut.
Nur mit halbem Ohr lauschte Milanfeuer den Ernennungen der Junge, während ihre winzigen Tränen langsam versiegten, rief jedoch voller Enthusiasmus ihre Namen und lächelte glücklich, als sie die Katzen ihres Clans musterte. Dies war ein besonderer Tag. Nicht nur für sie, für jeden im Clan - denn nun war der Schülerbau erneut voll und eine neue Kriegerin war ernannt worden. Der WindClan gedieh wie eine starke Blüte, die den Widrigkeiten des Lebens trotze und Energie aus Wasser und Sonne zog. Stolz schwoll in der Brust der jungen Kriegerin an. Dieser starke Clan war ihr Clan und sie hatte geschworen ihn zu schützen, egal was es kostete.
Mit funkelnden Augen und prickelndem Nackenfell wartete die schlanke Kätzin neben Bachpfote und lächelte seelig, während sie darauf wartete, ihren ersten Kriegerpflichten zugeteilt zu werden.

[antwortet Windkralle, denkt über Drachenglut nach, wird ernannt, kehrt zu ihrem Platz zurück un wartet auf Patrouillenverteilung]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Sa Okt 04, 2014 1:27 pm

Aufgeregt hob ich meinen Kopf und starrte direkt in die Augen meines großen Bruders. Ha, hatte ich ihn also doch wach bekommen? Ich dachte schon, er würde die Versammlung verschlafen. Liebevoll stupste ich meine Nase gegen seine Brust, „Klar hab' ich gut geschlafen! Hätte dich auch noch früher wecken können!“ frech grinste ich Eschenjunges an, bevor ich meinen Kopf vom ihm abwandte um Ahornjunges eine Antwort zu geben – doch wurde ich unterbrochen durch Froststern, die nun die Versammlung begann. Entschuldigend lächelte ich den roten Kater an, um schlussendlich meine vollkommene Aufmerksamkeit – was nicht viel war – der weißen Anführerin zu geben. Zuerst wurde Milanpfote ernannt. Und ihr Kriegername war so cool! Milanfeuer! Besser hätte er nicht ausfallen können, meiner Meinung nach. Laut rief ich zusammen mit dem WindClan den neuen Namen der Kätzin.


Als nächstes wurden die ersten drei Jungen ernannt. Und darunter war nicht Ich. Und das störte mich. Eifersucht machte sich bei mir breit und ich blies meine Wangen auf. Nope. Eifersucht? Nein, wie kommt man darauf? Sie würden nur vor mit voll coole Kriegernamen erhalten, das Lager verlassen dürfen, und- Moment, hatte sie gerade meinen Namen gesagt? Überrascht blickte ich auf, direkt in die Augen der Anführerin. Sie hatte mir wirklich aufgerufen! Und ich hatte schon gedacht, ich würde nicht ernannt werden! Mit großen, fast schon übermütigen Pfotenschritten begab ich mich nach vorn'. Wie allen anderen Jungen wurde mit der Name Borkenpfote gegeben. Pure Vorfreude und Stolz machten sich in mir breit und ließen meine Ohren zittern. Meine Beine fühlten sich wie Pudding an – und das erste Mal im Leben drifteten meine Gedanken nicht ab. Ich war vollkommen auf die Lippen der Anführerin fixiert. Als ich den Namen meines neuen Mentors hörte – und Versammlung beendet wurde, drehte ich mich in alle Himmelsrichtungen, um den genannten Kater zu finden. Mein langer Schweif schlug dabei gebändigt hinter meinen Körper her, „Ah! Dort!“ mit langen Sprüngen überwand ich die kurze Entfernung und sprang dem Kater förmlich an die Nase, „Hey! Ich bin Borkenju-pfote! Ich freu mich schon so, alles von dir zu lernen!“ brabbelte ich los und kannte keinen Halt mehr. Ich war so glücklich! Ich und mein Bruder wurden beide Schüler – und ich hatte einen eigenen Mentor! Vor lauter Freude zitterten mit Beine, meine Ohren zuckten unkontrolliert und meine Härchen an der Nase bewegten sich vor und zurück.


[Antwortet Eschenpfote | Spricht Salamanderfeuer übermütig an]
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Farnpfote

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Sa Okt 04, 2014 2:59 pm

Gerade hatte Farnjunges sich zu seinen Geschwistern gesellt und schon wurde er von seinen Bruder begrüßt der auch gleich eine frage stellte. "Ich hoffe mal das wir ernannt werden! Lange kann es auf jeden fall nicht mehr dauern." sagte er aufgeregt. Vielleicht war heute echt der Tag an den die Geschwister zusammen in den Schülerbau ziehen durften. Aber bevor er sich weiter freuen durfte rief auch schon Flockentanz nach ihnen. Genervt sah er in die Runde und lief widerwillig zu seiner Mutter. Manchmal konnte die Königin doch ziemlich nerven. Bei ihr angekommen setzte sich Farnjunges hin und wartete gespannt darauf das Froststern nun endlich anfangen würde. Und dann war es auch zum Glück soweit. Doch zu seiner Enttäuschung fing die Anführerin an über die große Versammlung zu erzählen und das es Spannung zwischen den Donnerclan und Schattenclan gibt. Aber der Windclan war davon weniger betroffen was Farnjunges leicht störte. Als Froststern dann mit den Ernennungen anfing wurde zuerst Milanpfote zur Kriegerin und hieß von jetzt an Milanfeuer. Ein schöner Name musste Farnjunges zu geben doch wollte er schnell die restlichen Ernennungen anhören. Nun wurden tatsächlich die drei Geschwister nach vorne gerufen und Farnjunges tapste nach vorne. Der rötliche Kater war sehr neugierig und aufgedreht, wen würde er wohl als Mentor bekommen? Seinen eigenen Vater wohl kaum.. Farnjunges stand gerade und mit erhobenen Kopf vor Froststern und musste erst Wieseljunges und Ahornjunges zugucken die vor ihm ernannt wurden. Wieselpfote bekam Eisblüte als Mentorin bestimmt eine gute Kriegerin die ihr einiges Lehren wird. Ahornjunges bekam auch eine Mentorin und zwar Abendsonne. Ob Farnjunges auch eine Mentorin bekommt? Oder würde er einen Mentor bekommen? Endlich war der rote Kater an der Reihe und trat vor. Gespannt wartete er auf den Namen seines Mentors was für ihm viel zu lange dauerte obwohl es nur wenige Herzschläge war. Obsidianmond.. war nun seine Mentorin. Er wusste zwar nicht genau was er davon halten sollte war aber recht zufrieden. Viel wusste er über die Kriegerin nicht sie wahrscheinlich aber auch nicht über ihn. Kopfschüttelt begrüßte Farnpfote seine Mentorin und gesellte sich mit ihr zurück in die Reihe. Die restlichen Ernennungen interessierten ihn wenig und als die Versammlung endlich beendet war drehte er sich zu Obsidianmond. "Und was machen wir jetzt als erstes?" fragte Farnpfote aufgedreht der es irgendwie immer noch nicht glauben konnte Schüler zu sein.

[redet mit Ahornjunges, geht zu Flockentanz, hört der Versammlung zu, wird ernannt, begrüßt seine neue Mentorin, fragt etwas]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Sa Okt 04, 2014 3:10 pm

Wieseljunges' Aufmerksamkeit wurde erneut abgelenkt, dieses Mal von Ahornjunges, der eine Frage stellte. Ob sie wüssten, wer die weiß-schwarze Kätzin wäre, die letzten Abend in die Kinderstube eingezogen war. Natürlich wusste die Sturmgraue die Antwort, sie hatte das Gespräch der Königinnen schließlich belauscht. Ohne auf die Antworten der anderen Jungen zu achten, miaute sie ihrem Bruder zu : "Das war Wisperwind und sie ist anscheinend schwanger. Von wem weiß ich nicht." Mit diesen Worten schwenkte der Kopf des Kitten wieder zu ihrer Anführerin, doch in diesem Moment vernahm sie die Stimme ihrer Mutter, die einige Schwanzlängen vor ihr saß, direkt vor den Silberfelsen. Mit einem Seufzen erhob sich Wieseljunges und trottete auf die weiße Kätzin zu, die sie leicht verärgert anstarrte. Aber wieso nur? Der schmutzgrüne Blick des Jungen schweifte über ihren eigenen, sturmgrauen Pelz und sie stellte entsetzt fest, dass sich bereits einige Staubfetzen darin verfangen hatten, und er zudem auch noch zerzaust war. Hastig glättete das Kätzchen sein Fell und setzte sich dann aufrecht neben Flockentanz, den Schweif hatte sie ordentlich auf ihre Pfoten gelegt. Und endlich war es soweit - Froststern begann mit der Versammlung. Zuerst berichtete die Anführerin über die große Versammlung die die Geschehnisse dort - das interessierte das Junge herzlich wenig - dann kam sie zum wesentlichen Teil des Treffens.
Milanpfote, eine der älteren Schülerinnen, wurde hervorgerufen, um ihren Kriegernamen zu erhalten. Verwundert stellte Wieseljunges fest, dass Wolkenpfote, der zusammen mit der braunen Kätzin ernannt worden war und trainiert hatte, nicht aufgerufen wurde. War er noch nicht bereit? Etwas anderes konnte sich das Kitten nicht vorstellen. Ihre schmutzgrünen Augen verfolgten aufgeregt, wie Milanpfote vortrat und von Froststern ihren vollwertigen Namen erhielt - Milanfeuer. Zusammen mit ihren Clankameraden rief Wieseljunges laut ihre Glückwünsche : "Milanfeuer, Milanfeurer, Milanfeuer!" Als sich der Clan wieder beruhigt hatte, meinte Froststern, dass es einige Junge geben würde, die ebenfalls bereit für ihre Ernennung seien. Damit kann sie nur uns meinen! Das Herz der Kätzin schlug ihr bis zum Hals, als die weiße Anführerin nun sie und ihre Geschwister nach vorne rief. Bemüht, so elegant wie möglich auszusehen, schritt Wieseljunges an ihren Clankameraden vorbei, auf ihre Anführerin zu.
Diese gab ihnen nun ihre neuen Namen - Ahornpfote, Farnpfote und sie, Wieselpfote. Als der gesamte Clan ihre neuen Namen rief, empfand die Sturmgraue pures Glück, und ihre Brust schwoll vor Stolz. Jetzt standen sie im Mittelpunkt, jeder bewunderte sie und würde sie später noch beglückwünschen. Trotzdem, die Zeremonie war noch nicht vorbei, schließlich würden ihnen jetzt ihre Mentoren zugeteilt werden. Wieselpfote hatte schon oft überlegt, welchen Krieger sie gerne als Ausbilder hätte, aber genau sagen hatte sie es nie gekonnt. Nun bekam sie die grau-weiße Kätzin Eisblüte als Mentorin, trat so selbstbewusst wie möglich vor und berührte die Nase der Kriegerin, dann zog sie sich mit ihr an den Rand der Menge zurück, um den Rest der Versammlung abzuwarten. Am liebsten wäre Wieselpfote sofort aufgesprungen und hätte ihre Geschwister beglückwünscht, aber zuerst waren die anderen Jungen dran, die noch ernannt wurden.
"Azaleenpfote, Borkenpfote, Federpfote, Eschenpfote!", jubelte die Kätzin. Endlich beendete Froststern das Treffen, und die Sturmgraue sah sich um. Nix mit Geschwister beglückwünschen, nein, die waren bereits bei ihren Mentoren. Sollte ich vielleicht auch tun! Wieselpfote wandte sich um, tappte wieder zu Eisblüte und erkundigte sich fröhlich und voller Tatendrang : "Was machen wir als Erstes?"

[spricht mit Ahornjunges, sieht Flockentanz und geht zu ihr, putzt sich schnell, wird ernannt, erhält ihre Mentorin, ist stolz, bei Eisblüte und fragt sie etwas]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Sa Okt 04, 2014 3:30 pm

Bevor die Versammlung überhaupt anfing, gesellte sich eine weitere Katze zu ihnen. Stachelbeerjunges, eine weitere Ziehtochter von Salbeiblüte, war nun aufgewacht und begrüßte die weiße Königin voller Enthusiasmus. Lächelnd über die Lebensfreude ihrer Kleinen miaute die Kätzin : "Ich wünsche dir ebenfalls einen guten Morgen, Stachelbeerjunges", und leckte dem jungen liebevoll über den Kopf. Egal wen Froststern heute ernennen würde, Stachelbeerjunges würde es nicht sein, dafür war die Kleine noch nicht alt genug. Bei ihren anderen Ziehjungen allerdings war sich Salbeiblüte nicht sicher - Azaleen- , Feder- und Borkenjunges könnten durchaus schon heute ihren Schülernamen erhalten. Obwohl Federjunges eigentlich psychisch eher noch nicht bereit ist…, überlegte die Weiße besorgt. Schließlich hatte sich fast der gesamte Clan zusammengefunden, und Froststern begann mit der Versammlung. Zuerst begann die Anführerin mit einem Bericht über die große Versammlung vom vorherigen Abend, dem Salbeiblüte sehr interessiert lauschte. Wenn sie schon nicht dabei sein konnte, wollte sie wenigstens so etwas erfahren.
Zwischen dem Schatten- und dem DonnerClan gibt es also Spannungen? Na hoffen wir mal, es führt nicht schon wieder zu einem Kampf. Auch wenn die beiden Clans und ihre Konflikte den WindClan ziemlich wenig angingen, wäre es nicht schön, wenn Katzen sterben mussten, nur wegen einem , meist völlig umgewichtigem Grund. Während sich die Königin noch Gedanken über die anderen Clans machte, war Froststern bereits zum wichtigen Teil der Versammlung gekommen - die Ernennungen. Voller Stolz sah Salbeiblüte zu, wie Milanpfote nach Vorne gerufen wurde. Ihre Ziehtochter hatte sich ihren Kriegernamen wirklich verdient, und die Weiße war sich sicher, dass die junge Kätzin eine fabelhafte Kriegerin abgeben würde.
Aber Moment mal - wieso wurde Wolkenpfote nicht aufgerufen? Falten der Besorgnis legten sich auf die Stirn der weißen Kätzin. War ihr Sohn wirklich so schlecht, dass er nicht ernannt werden konnte? Und vor allem - er selbst konnte nicht einmal was dafür, ohne richtigen Mentor. Salbeiblüte beschloss, Froststern später darauf anzusprechen, da sie wenigstens einen richtigen Grund für die fehlende Ernennung kennen wollte. Egal, jetzt jedenfalls geht es um Milanpfote!, schalt sie sich und richtete ihre Aufmerksamkeit wieder auf die Ernennung ihrer Ziehtochter. Die braun-weiße Kätzin erhielt den Namen Milanfeuer, den Salbeiblüte sofort freudig und laut durch die Menge rief : "Milanfeuer, Milanfeuer, Milanfeuer!"
Der Name passte perfekt zu ihr. Feuer, das beschrieb ihr Temperament, ihre Energie und ihren Ehrgeiz. Doch bevor die Königin aufstehen und ihrer Ziehtochter gratulieren konnte, waren noch weitere Ernennungen an der Reihe. Zuerst wurde der Wurf von Heidpelz und Flockentanz aufgerufen, und die drei Jungen erhielten voller Stolz ihre Schülernamen, dann wurden auch Azaleenpfote, Borkenpfote , Eschenpfote und - zur Verwunderung der Kätzin - Federpfote zu Schülern. "Wieselpfote! Farnpfote! Ahornpfote! Azaleenpfote! Borkenpfote! Federpfote! Eschenpfote!", jubelte Salbeiblüte den frisch ernannten Schülern zu, dann wartete sie, bis Froststern die Versammlung beendete, und erhob sich.
Milanfeuer war an ihren Platz zurückgekehrt, wohin die weiße Kätzin sich nun aufmachte. Freudig und voller Stolz miaute sie : "Herzlichen Glückwunsch!", und leckte der Kriegerin liebevoll über die Wange.

[spricht mit Stachelbeerjunges , denkt über die Clans nach , lauscht Froststern, ruft Milanfeuers Namen, bejubelt die neu ernannten Schüler, bei Milanfeuer und beglückwünscht sie]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Sa Okt 04, 2014 3:43 pm

OUT: @Salbei warum "zur Verwunderung" auch Federpfote?
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Sa Okt 04, 2014 4:39 pm

Etwas desinteressiert lauschte ich der Versammlung, es gab doch ohnehin nichts Wichtiges zu erzählen, oder? Mein müder Blick lag auf Froststern, die irgendetwas über die Große Versammlung erzählte, was ich jedoch kaum mitbekam. In Gedanken malte ich mir schon den vor mir liegenden, langweiligen Tag aus: rumliegen, nachdenken, fragen, wieso zum SternenClan ich so traurig war...
Ein lautes Rufen riss mich aus meinen Gedanken; als ich näher hinhörte, erkannte ich das freudige "Milanfeuer!" und schloss daraus, dass die Kätzin zur Kriegerin ernannt wurde. Meine Ernennung kam mir in den Sinn und ich musste gequält lächeln. Wie stolz Wisperwind und ich damals gewesen waren, wie wir schief grinsend und verlegen dastanden und der ganze Clan unsere neuen Namen rief. Es war sicher der schönste Tag meines Lebens gewesen, ich war einfach nur komplett mit meinem Leben zufrieden gewesen. Anders als jetzt - jetzt starrte ich bloß Löcher in die Luft und fragte mich, was dieser entsetzlich schwere Kloß in meinem Hals zu bedeuten hatte.
Etwas abwesend bekam ich mit, wie die weiße Anführerin drei Jungen zu sich rief, und verdrängte meine Gedanken, um meine Aufmerksamkeit auf die Ernennung zu richten. Schon lange hatte ich es aufgegeben, jedes Mal darauf zu hoffen Mentorin zu werden. Es brachte ja doch nichts - man traute mir keinen Schüler zu, was mich im Nachhinein sogar etwas erleichterte. So hatte ich weniger Verantwortung und weniger Grund, morgens aufzustehen und das Lager zu verlassen.
"Eisblüte, du hast bewiesen, dass du bereit bist, die Verantwortung für einen Schüler zu übernehmen." Ich horchte auf, meine Augen vor Überraschung geweitet. Ich? Jetzt? Einen Schüler? Zunächst ziemlich verwirrt sah ich mich um, um zu sehen, wer überhaupt die "Ehre" hatte, sich meinen Schüler nennen zu dürfen. Mein Blick fiel auf Wieselpfote, woraufhin ich nach vorne trat und sie flüchtig begrüßte, ehe ich mich wieder etwas abseits niederließ.
Den Rest der Versammlung bekam ich nicht einmal mit. Wieso bekam ich ausgerechnet jetzt einen Schüler..? Gerade jetzt, wo ich doch einfach nur alleine sein wollte? Doch ich setzte ein echt wirkendes Lächeln auf, schluckte meine wahren Gefühle herunter. Was brachte es mir denn, wenn man wusste, dass ich traurig war, dass ich mich einsam fühlte - und nicht einmal wusste wieso?
Und plötzlich stand Wieseljunges - entschuldige, Wieselpfote - vor mir, und fragte mich mit viel zu viel Motivation, was wir als erstes tun würden. Unschlüssig zuckte ich mit meinem Schweif. Wieselpfote war die Tochter von dem Kater, den Wisperwind über alles zu lieben schien... wie sie es wohl fand, dass ich nun die Ehre hatte, sie ausbilden zu dürfen? Wobei sie sich ohnehin nicht darüber kümmern würde; ich hatte ja noch nicht einmal eine Ahnung, wo sie steckte.
"Nun..", begann ich, um Zeit zu schinden, während ich krampfhaft eine Antwort überlegte. "Also.. wir könnten... ich könnte dir das Territorium zeigen?" Ich versuchte mich mit einem Lächeln, das sogar recht ehrlich rüber kommen musste. Ich konnte meine Schülerin charakterlich nicht einschätzen, doch sie schien motiviert und lernwillig zu sein, was mich irgendwie freute. Und doch war da diese Leere in mir, die ich nicht begründen konnte. Schnell wandte ich meinen Blick ab, um die leise, einsame Träne zu verbergen, die sich heimlich einen Weg über meine Wange bahnte. Es war keine Träne der Freude oder der Trauer. Es war die einfache Träne der Hoffnungslosigkeit.
So schnell, wie ich mich abgewandt hatte, wandte ich mich auch wieder zu Wieselpfote und überspielte meine Traurigkeit und glasigen Augen. Wieselpfotes Ausbildung würde mich ablenken und einen kleinen neuen Sinn in meinem Leben darstellen, der mich vielleicht wieder auf den rechten Weg führte. Weg von der Traurigkeit, Einsamkeit und unbegründete Hoffnungslosigkeit.
Ich war schlicht und einfach am Durchdrehen und wollte definitiv meine alte Eisblüte zurück.

[lauscht der Versammlung | begrüßt Wieselpfote | bei Wieselpfote etwas abseits | antwortet]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Sa Okt 04, 2014 5:54 pm

Im nächsten Moment gesellte sich auch schon Borkenjunges Bruder, Eschenjunges, zu uns Jungen und beschwerte sich sofort bei seinem Bruder, da er ihn geweckt hatte. Ich musste lächeln. Genau wie er hatte ich mich eben noch bei Wieseljunges beschwert. Eschenjunges begrüßte uns mit einem Nicken, welches ich mit einem leichten Neigen meines Kopfes erwiderte.
Aus den Augenwinkeln bemerkte ich meine Mutter Flockentanz, die nun zusammen mit Heidepelz aus der Kinderstube schlüpfte, ohne einen Blick an Wisperwind zu verschwenden. Ich zuckte irritiert mit einem Ohr. Mochten die beiden Wisperwind nicht? Konnten sie ihr nicht einmal einen guten Morgen wünschen oder ihr zunicken? Hmmm... Vielleicht haben sie sie einfach nicht bemerkt. Und wieso mache ich mir so viele Gedanken über Wisperwind?, fragte ich mich und runzelte die Stirn. Eine ganz normale Königin. Nichts weiter. Wieso geisterte sie also in meinem Kopf herum? Wieseljunges hatte ebenfalls nichts Neues über sie zu berichten. Ihren Namen und dass sie trächtig war, wusste ich bereits. Ohne viel Hoffnung sah ich erneut zu Borkenjunges, der mit jedoch nur entschuldigend zulächelte. Er wusste ebenfalls nicht mehr.
Ich hörte die Stimme meiner Mutter, die uns zu sich rief. Ich hob den Kopf und wechselte einen genervten Blick mit Farnjunges. Doch auch ich erhob mich widerwillig und trottete gelangweilt zu meinen Eltern. Neben Heidepelz ließ ich mich nieder. Wir beide waren uns sehr ähnlich. Aber das war nichts Neues mehr für mich. Ich war stolz darauf das Aussehen von ihm geerbt zu haben, auch wenn ich froh war, die durchschnittliche Größe von Flockentanz vorzeigen zu können.
Nun begann Froststern endlich mit der Versammlung. Zuerst erzählte sie uns von der gestrigen großen Versammlung und ich hing wie gebannt an ihren Lippen. Eine außergewöhnlich starke Spannung zwischen Donner- und SchattenClan? Krieg? Wie aufregend! Ob ich da schon Schüler sein würde und mitkämpfen könnte...? Mir war nicht bewusst, wie gefährlich solch ein Kampf war. Ich wollte bloß dazugehören.
Froststern fuhr fort, indem sie eine ältere Schülerin zur Kriegerin ernannte. Milanpfote wurde nun zu Milanfeuer. Zusammen mit den anderen rief ich ihren neuen Namen. "Milanfeuer! Milanfeuer! Milanfeuer!", rief ich und genoss das stimmungshebende Gefühl, das mich nun durchströmte. Endlich konnte ich hier sitzen, mit dem Clan und an den Zeremonien teilhaben! Und irgendwann in nächster Zeit, würde ich selbst zum Schüler ernannt! Wie bald das der Fall sein sollte, stellte sich nun heraus.
"Auch einige der Jungen sind für ihre Ernennungen bereit. Wieseljunges, Ahornjunges und Farnjunges, tretet vor", hörte ich die Stimme der weißen Anführerin. Mein Herz blieb mir stehen, nur um dann doppelt so schnell wieder einzusetzen. Ich... Wurde Schüler!
Ich sprang eher unelegant auf und folgte meinen Geschwistern nach vorne. Mein Fell musste wohl abstehen, doch mein Gang war stolz und in meinen schmutzgrünen Augen loderte das pure Glück. Endlich, endlich endlich! Froststern gab uns unsere neuen Namen und voller Stolz wiederholte ich diesen leise. "Ahornpfote", flüsterte ich und sah zu Wieselpfote, dann zu Farnpfote. Ich machte mich recht klein, da es mir unangenehm war, dass mich jeder ansah und sah zu meinen roten Pfoten hinab, während die WindClan - Anführerin meiner Schwester Eisblüte als Mentorin gab. Nun musste ich dran sein!
Ich hob den Blick und sah Froststern in die Augen, während diese eine Katze unter der Menge ausfindig machten. Dann nannte sie einen Namen: Abendsonne. Ich kannte diese Kriegerin nicht, doch sofort fiel mir die rote Kätzin ins Auge. Sie würde meine Mentorin sein. Ich trottete glücklich zu ihr, sah ihr aber recht schüchtern in die Augen, während ich meinen Kopf reckte, um mit meiner Nase die ihre zu berühren, wie es der Brauch war. Als der Clan meinen neuen Namen rief, wurde ich plötzlich verlegen. Ich stand vollkommen im Mittelpunkt... Jeder schaute mich an. Doch nun war Farnpfote an der Reihe und erhielt Obsidianmond als Mentorin. Ich lächelte meinen Bruder an und hoffte, dass er nun ebenfalls so glücklich war wie ich. Nun sah ich wieder zu Abendsonne hoch. Auch sie war nicht sonderlich groß sondern zierlich und recht klein. Alles an ihr war schlank und anmutig geformt und sie war wirklich sehr hübsch. Ihre Augen waren von einem hellen Grün, die ihrem schüchternen Aussehen Lügen strafen. Sie zeigten eindeutig, wie lebhaft die Kätzin war. Mich beruhigte die Kriegerin mit ihrer bloßen Anwesenheit und ich erlaubte mir, einfach glücklich und stolz zu sein, meine Schüchtern- und Verlegenheit beiseite zu schieben. Vorerst.
Nun wurden auch die anderen Jungen ernannt. Federpfote, Azaleenpfote, Borkenpfote und Eschenpfote erhielten ihre Mentoren und wir alle riefen ihre Namen. Federpfote wurde sogar meinen Vater Heidepelz, dem zweiten Anführer anvertraut, weshalb ich ihr kurz einen neidischen Blick zuwerfen musste. Doch dann rief ich mir wieder in Erinnerung, dass auch ich eine wunderbare Mentorin erhalten hatte. Hoffentlich verstanden wir uns gut. Noch hatten wir kein Wort gewechselt, aber ich wusste auch nicht, was ich sagen sollte... Vielleicht sollte ich sie fragen, was wir als nächstes taten?
Doch Froststern hakte diese Frage bereits ab, da Abendsonne und ich sie und Löwenpfote auf eine Jagdpatrouille begleiten würden. Aufgeregt hüpfte ich auf und sah dann zu Abendsonne hoch. Noch immer wusste ich nicht, was ich sagen sollte. Viel lieber wäre es mir, wenn ich jemand anderen hätte sprechen lassen können, wie ich es bis jetzt gerne getan hatte. Doch nun waren da nur ich und meine Mentorin. "Ehm...", stammelte ich also und suchte die Lichtung nach etwas Unbestimmten ab. "Ich hoffe, dass ich dir nicht allzu große Schwierigkeiten bereite... Ich werde mir Mühe geben", miaute ich verlegen. "Sollen wir zu Froststern gehen?"

[bei den Jungen, denkt über Wisperwind nach, geht zu Eltern, ruft die Namen, wird ernannt, geht zu Abendsonne, redet mit ihr]
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Drachenglut

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Sa Okt 04, 2014 8:38 pm

Still und regungslos saß der Farblose vor dem Kriegerbau und betrachtete die zahlreichen, durcheinander maunzenden Katzen des WindClans, über denen Froststern auf ihrem Silberfelsen thronte. Drachenglut interessierte sich nicht für das Treiben auf dem breitgetretenen, lehmigen Versammlungsplatz, seine durchdringenden, goldenen Augen schauten zum Ginstergeflecht, welches sich zu seiner rechten Seite an den Heilerbau des WindClans schmiegte. Von dem Eingang des Kriegersbaus aus konnte man den Schülerbau gut im Blick haben und er musste sich zugeben, dass sein Blick sich danach sehnte, zu beobachten, wie Milanpfote aus dem Schatten des mit Gras verwachsenen Gestrüpps trat.
In Begleitung einer jüngeren, grau gestreiften Schülerin schob sich ein muskulöser, drahtiger und weiblicher Leib ins helle Licht der morgendlichen Sonne. Ihre Pfoten setzten sanft auf dem weichen Erdboden auf, ihr kurzes, hellbraunes Fell wehte leicht in der Morgenbrise und ihre grünen Augen schillerten. Dann drehte Milanpfote den Kopf, als suche sie etwas, blieb an seiner Gestalt hängen und schaute ihm direkt in die Augen.
Drachengluts vernarbtes, schweigsames Gesicht veränderte sich nicht, er zeigte keine Verwunderung und wich vor ihrem Blick nicht zurück. Eigentlich war er nicht einmal wirklich verwundert, darüber, dass sie so direkt Blickkontakt mit ihm suchen würde. Ruhig wie ein grauer Fels am Rande der Brandung erwiderte er ihren Blick, nickte nicht grüßend und bewegte nicht einmal seine Schweifspitze oder seine Ohren, doch in dem kalten Gold seiner Augen zeigte sich ihre Verbundenheit und ein Gefühl von Wärme. Es tat gut, zu wissen, dass sie nach seiner Gestalt gesucht hatte und es tat gut, in ihr Gesicht zu schauen und ihren neugierigen Blick zu erwidern. Drachenglut genoss es geradezu.
Er sah dabei zu, wie Milanpfote sich neben ihrer Freundin und einem erfahrenen, sandfarbenden Krieger vor dem Silberfelsen setzte und dann brach ihr Blickkontakt ab.
Beinahe bedauernd senkte Drachenglut seinen eigenen und sein Kopf sank ein wenig zu Boden, plötzlich des erfüllenden Gefühls in seiner Brust beraubt. Selbst die Muskelstränge in seinen Ohren erschlafften einen Augenblick kraftlos, so dass seine Ohren ein wenig zusammenknickten, doch da die weiße Anführerin ihre Stimme gellend erhob, stellten sie sich wieder auf. Zwar hob er nicht sein Kinn, seine Pupillen aber huschten hinauf zu Froststern, auch wenn er nur äußerst passiv zuhörte.
Er war nicht auf der Großen Versammlung gewesen, weshalb er erst jetzt erfuhr, was die Anführer gesagt hatten und dass der SchattenClan und der DonnerClan möglicherweise im Zwist lagen - doch die Neuigkeiten berührten Drachengluts Herz nicht. Sie prallten an dem farblos grauen Pelz seines Körpers ab wie Wellen an scharfkantigen Klippen. Vermutlich gab es hier im gesamten Lager nur eine Katze, dachte Drachenglut, nur eine einzige, die durch diese Mauer durchstoßen und sein Inneres wirklich berühren konnte...
"Milanpfote, tritt vor."
Drachengluts Ohren zuckten und nun löste doch Verwunderung ihn aus seiner Nachdenklichkeit. Mit weit geöffneten, aber wie immer undurchdringlichen Goldaugen betrachtete er die weiße Katze auf dem Silberfelsen, die Milanpfote aufforderte, vor die Versammelten zu treten und ihren Treueschwur abzugeben. Ihre getigerte, schlanke Gestalt wirkte selbst aus dieser Entfernung aufgeregt, doch als die Schülerin sich auf ihre Pfoten erhob und ihren Leib durch die Massen schob, war ihr Haupt hoch erhoben und zeigte ein stolzes, entschlossenes Gesicht. Sie versprach, dem Schwur immer treu zu sein. Gerne hätte Drachenglut in diesem Moment ihre Augen gesehen. Nicht, weil der Schwur irgendeine Bedeutung zu haben schien, sondern weil er sehen wollte, wie das Grasgrün ihrer Iriden feurig glühten und funkelten in Anbetracht der Tatsache, dass sie von diesem Tage an bis zu ihrem Lebensende endlich eine gleichberechtigte Kätzin, eine Unabhängige sein würde. Ein vollwertiges Mitglied im WindClan, wie man es wohl sagte.
"Kraft unserer Ahnen gebe ich dir deinen Kriegernamen.", hallte die Stimme Froststern gut vernehmbar an seine aufgestellten Ohren und er konnte sich kaum gegen ein aufsteigendes Kribbeln in seinen harten Ballen wehren, das den bedeutsamen Moment herbeisehnte, ihren Namen zu hören. Zu sehen, als was für eine Kätzin sie zurücktreten würde. Als was für eine Kätzin sie im Kriegerbau schlafen würde. Im Kriegerbau, in seiner Nähe...
"Milanpfote, vom heutigen Tag an sollst du Milanfeuer heißen. Der SternenClan ehrt deine Geduld und deine Freundlichkeit."
Drachenglut stimmte in das Jubel nicht mit ein, denn das tat er nie. Er war kein Kater lauter Worte. Doch sein Herz erfüllte sich mit einem merkwürdigen, fremden Gefühl, das er erst nach Verwunderung und Zweifel erkannte. Es war Freude. Und Glück. Ein aufrichtiges, erhebendes und glückseliges Gefühl in seiner Mitte, eine Wärme in seiner Seele, ein Prickeln in seinen Schultern.
Während Junge zu Schülern ernannt wurden, musterte der Farblose die hellbraune Kätzin, die sich zurück in die Reihen setzte, dann wurde die Versammlung beendet und die versammelten WindClan-Katzen lösten sich aus ihren Positionen. Salbeiblüte trottete als erste auf die schlanke Getigerte zu und leckte freudig über ihre Wange, wähernd der Farblose sich erhob und durch verschiedene Krieger und Kriegerinnen hindurch trat. Er setzte sich hinter der Kriegerin, die mit der Dauerkönigin redete, er musterte ihren schmalen Rücken mit den braunen, filigranen Streifen darauf, und wie die gerade Wirbelsäule in ihren wohlgeformten, weichen Schweif überging.
Seine Stimme war so durchdringend wie eine Blattleere-Brise, auch wenn sie nicht laut war. Ihr dunkler Klang war beinahe weich.
"Milanfeuer also.", sagte er nur. Er sprach ihren Namen aus, als zergehe er auf seiner Zunge, langsam und bedacht. Als müsse er sich an seinen Lautklang gewöhnen, aber er spürte, wie dieser Name ein Kitzeln durch seine sonst so eisigen Pfoten schickte. Als die zierliche Katze sich zu ihm umdrehte und er in ihr fein gezeichnetes Gesicht und ihre schönen Augen schauen konnte, bewegten sich seine Mundwinkel, bogen sich dezent nach oben, zu einem angedeuteten Lächeln. Ruhig schaute er auf sie herab.
"Was würdest du von einem ersten Spaziergang als vollwertige Kriegerin durch das Moor halten, Milanfeuer?"

[erlebt die Versammlung vom Eingang des Kriegerbaus aus, beobachtet Milanpfote und erwidert ihren Blick, läuft nach der Versammlung zu Milanfeuer und setzt sich hinter sie, spricht sie an]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So Okt 05, 2014 12:03 am

Der Rest des Clans sammelte sich und Froststern begann die Versammlung. Als erstes ging es um die Große Versammlung in der Nacht zuvor und auch wenn ich selbst dort gewesen war, hörte ich aufmerksam zu. Ich wurde hellhörig, als die Weiße von Spannungen zwischen Donnerclan und Schattenclan sprach. Nach ihrer Aussage nicht die üblichen, sondern anscheinend erwähnenswerte...ich hatte durchaus von weitem ein wenig Bewegung bei den Stellvertretern gesehen, aber wie es schien, war doch mehr dahinter gewesen, als die üblichen Rivalitäten zwischen den beiden Clans oder die Hitze, die auf das Gemüt schlug? Froststern sprach immerhin von einem nahenden Kampf. War es wirklich so ernst gewesen? An sich hielt ich es für übertreiben, gleich davon auszugehen, das wir betroffen waren, sollte es wirklich zum Kampf kommen und der Schattenclan verlieren, würden Dornensterns Krieger angeschlagen sein. Davon abgesehen sollten die Grenzen aber sowieso immer sorgfältig kontrolliert werden, sollte Dornenstern doch auf dumme Gedanken kommen würde er sein blaues Wunder erleben! Kurz fuhr ich die Krallen halb aus, zog sie aber sofort zurück. Sich wegen Nachrichten derart aufzuregen, war sinnlos.
Dann ging die weiße Kätzin zum nächsten Punkt der Versammlung über und rief Milanpfote nach vorne. Die junge Tigerkätzin bekam ihren Kriegernamen und im Chor mit dem Rest des Clan begrüßte ich die neue Kriegerin in unseren Reihen.
Wieder auf dem Silberfelsen zurück, fuhr Froststern fort. Heidepelz' Junge sollten zu Schülern ernannt werden und meine Ohren standen aufmerksam senkrecht. Ein Schüler...darüber hatte ich in letzter Zeit des öfteren nachgedacht und trotz der bedenken lauschte ich hoffnungsvoll den genannten Namen. Abendsonne...Obsidianmond...beide so alt wie ich, aber mein Name fiel nicht. War ich nicht gut genug? Nein das konnte es nicht sein, ich erfüllte meine Pflichten immer mit größter Sorgfalt.
Vier weitere Jungen wurden nach vorne gerufen und nachdem Heidepelz eines von ihnen als Schüler bekommen hatte, rümpfte ich die Nase. Wie konnte Froststern diesem ehrlosen Versager nur schon wieder einen Schüler anvertrauen? Falkenherz war eine wandelnde Beleidigung für jeden Krieger, aber weder Froststern noch der Rest des Clan störte sich jemals daran, wenn er das wieder einmal zeigte. Bitter starrte ich die Weiße an und zuckte unentschlossen mit den Schnurrhaaren, als sie kurz darauf meinen Namen rief. Mit eher nachdenklich-misstrauischen Blick trat ich nach vorn, nicht mit stolz geschwellter Brust oder gar Freude, wie ich eigentlich erwartet hatte, sollte ich irgendwann einmal einen Schüler bekommen. Aber mein verkommener Vater hatte mich wieder daran erinnert, was einer der Gründe war, warum ich am Schüler-bekommen zweifelte...konnte es eine Ehre, ein Vertrauensbeweis sein, wenn Froststern doch einem unzuverlässigen Möchtegernkrieger wie Falkenherz Schüler anvertraute. Die Tatsache, dass Falkenherz genau vor mir den Schüler bekommen hatte, machte den bitteren Beigeschmack nur frischer und deutlicher. Vorne angekommen, vertrieb ich die brodelnden Gefühle in mein Inneres, wo so einiges anderes schwelte und setzte eine kalte und stolze Maske auf.
Dies war immerhin eine bedeutsame Zeremonie und mein Vater hatte hier nichts zu suchen...und der Rest auch nicht.Traditionell begrüßte ich meinen Schüler mit der Nase und kehrte dann aufrecht schreitend zu meinem Platz in der Versammlung zurück. Borkenpfote...ich wusste über ihn genauso viel , wie über alle andere Jungen in der Kinderstube: nichts. Die Kinderstube war kein Ort für mich...behaftet mit schlechten Erinnerungen und tiefen Enttäuschungen. Aber Borkenpfote würde ja jetzt auch in den Schülerbau ziehen und ich befasste mich wohl besser damit, wie ich sein Training anfangen wollte. So sehr ich über die Ausbildung eines Schülers nachgedacht hatte, mit einem tatsächlichen Trainingsplan hatte ich mich nicht beschäftigt. Andererseits konnte es ja auch nicht so schwer sein, Training war immerhin logisch aufgebaut und mein eigenes Training lag noch nicht allzu viele Monde zurück. Auch wenn ich sicher weniger Zeit mit Plappern verplempern würde als meine ehemalige Mentorin...apropos, Turmalinschatten bekam den letzten Schüler zugeteilt. Danach beendete Froststern die Versammlung und wies Heidepelz an, die Patrouillen einzuteilen.
Ich überlegte, ob ich die Patrouilleneinteilung abwarten oder doch etwas essen sollte. Ich brauchte definitiv etwas im Magen und bis Heidepelz sich für Krieger für Patrouillen entschieden hatte, musste ich sonst eh warten.
Ich kam allerdings nicht einmal hoch um zum Frischbeutehaufen zu gehen, sondern wurde von einem kleinen Tigerkater bestürmt. Ich zog meinen Kopf instinktiv zurück, um Verletzungen zu vermeiden. Energiegeladen schien mein neuer Schüler ja zu sein, sie in die richtigen bahnen zu lenken würde er scheinbar aber noch lernen müssen. Oder er war einfach nur aufgeregt...das war er auf jeden Fall und meine Mundwinkel zuckten tatsächlich leicht, als er vor Elan und Vorfreude fast platze. „Sei gegrüßt Borkenpfote.“ miaute ich und betonte den neuen Namen des jungen Katers etwas. Schüler zu werden war etwas besonderes, auch wenn die Kriegerzeremonie natürlich noch spezieller war. Man verdiente sich seinen Kriegernamen mit seinen Leistungen, nicht bloß mit seinem Alter. „Das freut mich zu hören, wir werden die kommenden Monde hart trainieren, um aus dir einen hervorragenden Krieger zu machen.“ miaute ich mittlerweile durchaus selbst motiviert und die Farce um Falkenherz ausblendend.

[hört Bericht, ruft Milanfeuers Namen, verfolgt Ernennungen, schaut bitter zu Froststern, wird Mentor, redet mit Borkenpfote]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So Okt 05, 2014 12:31 am

Mit vor Bewunderung funkelnden Augen sah ich meinen neuen Mentor in die Augen. Erst jetzt fiel mir auf, das diese leicht ausgeblichen waren. War etwas nicht in Ordnung? Verwundert schnipste ich mit dem Ohr, ließ den Gedanken jedoch sogleich wieder fallen, als er mir antwortete. Selbst seine Stimme zeigte pure Stärke und Selbstvertrauen. Ich konnte nicht anders, als den Kater zu bewundern, nach nur wenigen Minuten des wirklichen Kennens. Er würde sicher ein toller Mentor sein, „Ich kann es kaum erwarten! Wirklich, Ich kann es kaum glauben das ich endlich Schüler bin! Und du wirst nicht enttäuscht sein von mir-“,ich musste eine kurze Pause einlegen, um tief Luft zu holen. Vor lauter Sprechen hatte ich vollkommen vergessen, zu atmen. Dumme kurze Aufmerksamkeitsspanne, „Ah – Aber ich habe Probleme mit meiner Konzentration! Vielleicht kannst du mir auch dabei helfen?“ Fragte ich ihn mit einer vor Hoffnung tropfenden Stimme. Ich hatte schon seid klein an große Probleme damit. Immer würden meine Gedanken abschweifen, ohne das ich es wollte. Die Welt war einfach zu interessant und meine Fantasie definitiv zu groß. Ich vergaß schnell, worum es eigentlich ging und fing ein komplett neues Thema an. Doch mein Mentor würde mir dabei sicher helfen. Ich will schließlich ein großer Krieger werden und meinen Bruder nicht blamieren! Gerade als ich ihn eine Frage stellen wollte, meldete sich mein Magen vorlaut. Lautstark grummelte und knurrte er vor sich hin, bevor er endlich Ruhe gab. Beschämt grinste ich und legte meine Ohren schräg an meinen Kopf,“Uhh..Sorry. Blöder Magen!“ verlegen lachte Ich und trat einen Schritt zurück. Vielleicht könnte Ich ja zuerst etwas mit meinem Mentor essen und ihn besser kennenlernen? Sollte ich ihn fragen? Aber was wenn er nein sagt? Wenn er mich ablehnt, und zu Froststern geht und sagt, das er mich nicht mehr als Schüler möchte! Ah, was soll ich tun? Hart schluckte ich und versuchte meinen Mentor entschlossen anzusehen. Kam vielleicht ein wenig schräg rüber, da meine Ohren erneut vor Erwartung zitterten, „Würdest du vielleicht... Du weißt schon, Uhm... Zusammen mit mir essen damit wir uns besser kennenlernen können!“ Zum Ende hin nervös ratterte ich den Satz hinunter und wandte meinen Blick auf meine Pfoten, die im Moment außergewöhnlich interessant aussahen.  


[Spricht mit Salamanderfeuer | Fragt nach Hilfe | Fragt, ob sie zusammen essen wollen]


Zuletzt von Borkenpfote am So Okt 05, 2014 2:26 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Windkralle

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So Okt 05, 2014 1:14 am

Auf Bachpfotes mürrische Kommentare und finstere Blicke hin lachte der langbeinige Krieger nur gut gelaunt und sich hinein und versuchte, nicht allzu amüsiert über ihren Gesichtsausdruck zu niesen. Bachpfotes wasserblau schillernde Augen waren wirklich geradezu umwerfend, wenn sie wütend blitzten. Allerdings kannte er seine Schülerin mittlerweile viel zu gut, um zu erkennen, dass ihr immer noch etwas auf dem Herzen lag und Windkralle war sich beinahe sicher, dass es mit ihrer Familie zu tun hatte. Er schob den Spaß also erst einmal beiseite und ließ die Kätzin mit den wellenförmigen Streifen ein wenig in Ruhe, während sich Milanpfote zu seiner Zusammenfassung über die Große Versammlung äußerte. Ihre Schwanzspitze zuckte, während sie mit klugem Blick meinte, dass Anführer wohl nie etwas anderes über ihren Clan berichten würden, als dass s ihm gut ging. Dass der DonnerClan mit dem Schutz des Waldes keine allzu großen Schwierigkeiten in der Hitze hatte, war auch für Windkralle plausibel, weshalb er einmal bestätigend nickte. Doch wie erwartet zweifelte die getigerte, hellbraune Kätzin daran, dass die SchattenClan-Katzen wirklich so immun gegen Sonnenwärme waren, wie Dornenstern gerne behauptete und wieder nickte der erfahrene Siamkater, dieses Mal jedoch Milanpfotes amüsiertes Schmunzeln erwidernd.
"Nun ja, hast du ihnen schon mal unter den Pelz geguckt? Vielleicht besteht ihre Haut ja mittlerweile aus Stein.", scherzte er kommentierend, bevor die weiße Anführerin, die bis eben majestätisch auf dem Silberfelsen gewartet hatte, die Menge um Ruhe bat. Ihre goldenen Augen blickten warm auf den WindClan herab und ihr langer Pelz wehte sanft im Wind. Auch sie fasste für alle die Neuigkeiten des gestrigen Vollmond-Abend zusammen, so dass ihr alle gespannt zuhörten, wobei sie auch den Konflikt zwischen dem SchattenClan und dem DonnerClan ansprach. Windkralles schwarze Ohren stellten sich aufmerksam nach vorne auf. Zwar wusste er, dass diese beiden Clans sich anscheinend irgendwie nie so richtig grün waren, tatsächlich Spannungen hatte er jedoch nicht beobachten können, außer einem Seitenblick von Eisstern jedoch, die es sich aber anscheinend zum Hobby gemacht hatte, finster und scharf in der Gegend herum zu schauen. Allerdings war die Anführerin an der Quelle dieser Spannungen gewesen und wusste daher höchstwahrscheinlich viel besser Bescheid, als ihre Krieger. Dann aber schlug das Thema um und die weiße Anführerin erklärte, dass es eine Schülerin verdient hatte, zur Kriegerin ernannt zu werden. Überrascht wandte Windkralle sein längliches Gesicht zu Milanpfote um, die aufgeregt mit dem Schweif zu wedeln begann, als ihr Name fiel und sie nach vorne gebeten wurde. Ein aufmunterndes Nicken schenkte er ihr, bevor sie sich erhob und mit stolzem, entschlossenem Gesicht durch die versammelten Katzen vor den Silberfelsen trat, um ihren Schwur zu leisten und ihren Namen zu erhalten. Freudig lächelnd beobachtete der große, sehnige Kater die Zeremonie und rief mit dem Clan gemeinsam ihren neuen Namen in den Tag, um sie als vollwertige Kriegerin im Clan willkommen zu heißen.
"Siehst du, Bachpfote? Irgendwann wirst du auch da vorne stehen. Dann sollte dein Pelz aber von Anfang an ordentlicher aussehen.", grinste er zu seiner vertrauten Schülerin herunter und zwinkerte, so dass seine Lachfalten an den silberblauen Augen hervortraten. Merkwürdig, es war ein fröhlicher Kommentar gewesen, einer von tausenden Scherzen, beschwingt von der berührenden Erhabenheit der Kriegerzeremonie, aber ausgerechnet jetzt wirkte sein Lächeln alt. Beinahe melancholisch.
Nur einen Augenblick lang - dann war der Ausdruck so schnell verschwunden wie er gekommen war.
Als nächstes wurden sieben junge Katzen zu Schüler ernannt und auch ihre Namen wurden von Windkralle begrüßend gerufen. Auch ein roter Kater namens Ahornpfote - ein Sohn von Heidepelz durch und durch - wurde ernannt und erhielt Abendsonne als Mentorin, so dass Windkralle der schönen, rotpelzigen Kätzin mit überraschtem Lächeln herzlich gratulierte.
Dann wurde die Versammlung beendet und Milanfeuer, wie sie nun hieß, wurde so gleich von einer Königin und einem grauen Kater umringt, so dass er sie aus den Augen verlor. Aber das machte nichts. Alle freuten sich und waren aufgeregt bei solch zahlreiche Ernennungen.

[bei Bachpfote, Milanpfote/Milanfeuer, bei Abendsonne, ruft die Namen der Ernannten]
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Turmalinschatten

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So Okt 05, 2014 12:14 pm

Es waren nicht die Sonnenstrahlen, die die schiefergraue Kätzin weckten. Es war mehr der Tumult, der sich im Kriegerbau erhoben hatte. Es schien, als würden alle Krieger des Windclans gleichzeitig erwachen. Welch Autonomie…dabei war doch gestern erst die große Versammlung…wie können die dann schon so wach sein?
Turmalinschatten erhob sich gähnen. Und soweit, wie die Kriegerin ihr Maul aufriss, so knackte es auch in ihren Kiefern.
Noch einmal kurz strecken…
Schnurrend schob sie die Vorderpfoten weit von sich, ihren pelzigen Hintern in die Höhe reckend, und weckte so auch ihre Muskeln.
Und wieder ein unendlich warmer Tag voller Pflichten
In den letzten Monden war die Kriegerin unnatürlich ernst. War es die Hitze, die ihr den Kopf vernebelte? Oder doch die allumfassende Langeweile?
Und auch ihr einstiger Schüler, Salamanderfeuer, der nun schon seit beinahe zwei Blattwechseln Krieger war, ging ihr noch immer aus dem Weg.
War sie gar so eine schlechte Mentorin gewesen? Die Kriegerin in ihr weigerte sich diesen Gedanken anzuerkennen. Und dennoch…
Turmalinschatten schob blinzelnd ihren wohlgeformten Kopf zum Kriegerbau hinaus und sah den weißen, schillernden Pelz ihrer Anführerin Froststern auf dem Silberfelsen sitzen.
Rasch schob sie sich aus dem Bau und unterzog sich einer schnellen Fellwäsche. Bei ihrem kurzen Fell dauerte es nicht allzu lange dieses in Reih und Glied zu bringen.
Danach trabte sie zum Frischbeutehaufen und entschied sich für einen dicken Feldhamster.
Seit dem letzten Morgen hatte die Kriegerin nichts mehr gegessen, da ihr der Abend einfach zu warm erschienen war um etwas zu essen.
Wie es wohl den anderen auf der Versammlung ergangen ist?
Die Graue setzte sich an den Rand der Versammlung. Unweit von Windkralle und dessen Schülerin und zur anderen Seite saß Drachenglut. Der Krieger war zuweilen furchteinflößend. Aber bisher hatte der graue Kater immer seine Pflichten getan. Er war ein Clankamerad und gehörte somit auch zu ihrer Familie.
Nachdem vor unzähligen Blattwechseln ihr einziger Bruder Citrinstaub zum Sternenclan ging, war vor einigen Monden auch ihre verbliebene Schwester Jadedorn ihrem Bruder gefolgt. Ihr Gefährte Zedernfell hatte beteuert, dass sie noch immer im Herzen ihrer Schwester war, aber dennoch hatten die beiden Schwestern seit dem Tod Citrinstaubs kaum mehr ein Wort miteinander gewechselt. Wie auch? Sie stritten sich ja beinahe nur noch. Während Turmalinschatten den Tod ihres Bruders mithilfe ihres unerschütterlichen Humors verarbeitet hatte, wurde aus ihrer Schwester eine schweigsame, verbitterte, toternste Kätzin.
In Gedanken versunken verspeiste die Schiefergraue ihren Hamster und zog mit dem Schweif die Überreste näher zu sich heran, um sie später verscharren zu können.
Indes begann die Anführerin die Versammlung. Mit zuckender Schwanzspitze vernahm die graue Kätzin, dass es wohl Spannungen zwischen dem Donner- und dem Schattenclan zu geben schien.
Denen ist bestimmt nur die Hitze zu Kopf gestiegen
Dennoch konnte sie nicht verhindern, dass sie mit ihrem Hinterteil nervös über den Boden rutschte. Würde es einen Krieg zwischen den Clans geben? Würde es Tote geben? Würde der Windclan eingreifen müssen?
Ihr bernsteingoldener Blick glitt zu Salamanderfeuer und ihre Gedanken glitten zu vergangenen Kampfübungen. Der Krieger wusste sich zu verteidigen. Um ihn musste sie sich also keine Sorgen machen. Und dennoch blieb ihr Blick am dreifarbigen Pelz ihres ehemaligen Schülers kleben.
Froststern schnitt derweil ein erfreulicheres Thema an und Turmalinschatten gelang es, ihre Unruhe zu unterdrücken und die Freude in ihr Herz zurückkehren zu lassen.
Die Kinderstube war bis zum Bersten gefüllt, und heute würden einige von ihnen in den Schülerbau umsatteln. Zuvor würde eine Bewohnerin des Schülerbaus aber in die Reihen der Krieger treten.
Begeisterung hallte in ihren glockenhellen Stimme mit, als sie lautstark rief:
“Milanfeuer, Milanfeuer, Milanfeuer“
Stolz glomm in den grünen Augen der neuen Kriegerin, als diese ehrfürchtig die Schulter ihrer Anführerin leckte. Man musste es der Kätzin einfach zugute halten. Aus einer jungen, tappsigen Schülerin war eine grazile, wendige und gutaussehende Kriegerin geworden.
Lächelnd verfolgte die Schiefergraue, wie nun nach Milanfeuer die Jungen des Stellvertreters und der – jetzt wieder – Kriegerin Flockentanz nach vorne traten.
Diese erhielten ihre Schülernamen. Und wieder war es am Clan lautstark zu jubeln.
“Ahornpfote, Wieselpfote, Farnpfote“
Stolz standen die drei Schüler vorn und begrüßten ihre Mentoren Nase an Nase. Eisblüte, Abendsonne und Obsidianmond würden gute Mentoren sein. Waren es doch immerhin ihre ersten Schüler. Es gab noch andere Krieger im Clan, die nie zuvor einen Schüler betreut hatten, deshalb machte sich die Kriegerin keine großen Hoffnungen einen Schüler zu erhalten.
Nach Ahorn-, Wiesel- und Farnpfote, wurden nun auch Borkenjunges, Azaleenjunges, Federjunges und Eschenjunges nach vorn gerufen. Die Jungen waren allesamt Ziehjunge von Salbeiblüte, die ihr verbittertes Kriegerleben gegen ein erfülltes Leben in der Kinderstube eingetauscht hatte. Und siehe da, die weiße Königin hatte keinen einzigen Tag je mehr ohne Junge verbracht. Zu viele Königinnen starben.
Federpfote bekam den Stellvertreter des Clans als Mentor, Azaleenpfote den erfahrenen Krieger Falkenherz. Borkenpfote bekam…Salamanderfeuer. Erfreut blickte sie zum Silberfelsen hinauf, den soeben der Dreifarbige erklomm, um seinen neuen Schüler Nase an Nase zu begrüßen. Er wirkte stolz, aber seine Miene wirkte aufgesetzt. Mehr konnte Turmalinschatten von ihrer Position aus nicht beurteilen. Schwer durchschaubar war der Kater auch schon während der Ausbildung gewesen.
Zu ihrem Erstaunen wurde die Graue aber zurück in die Realität gerufen, als ihr eigener Name aus dem Munde der Anführerin kam.
Eschenpfote, der Bruder Borkenpfotes sollte für die nächsten Monde ihr anvertraut werden.
Mit einem breiten Grinsen auf den Lippen und einem vor Aufregung Purzelbaum schlagenden Herzen trabte sie nach oben und blickte in die Augen ihres Schülers hinab. Sie beugte ihr Haupt hinab und berührte die stolz empor gereckte Nase ihres Schülers Eschenpfote.
Danach ging die Versammlung recht schnell zu Ende und Turmalinschatten war gespannt, ob sie und ihr Schüler eine Aufgabe bekamen. Da zuckten ihre Ohren, als sie die Stimme Borkenpfotes vernahm, der Salamanderfeuer bestürmte. Sein Übermut schien den Gefleckten zurückschrecken zu lassen und brachten die Graue leise zum Kichern.
Salamanderfeuer wird seine Freude mit dem kleinen Wirbelwind haben.
Und dennoch zweifelte sie keinen einzigen Moment daran, dass ihr einstiger Schüler einen hervorragenden Krieger aus Borkenpfote machen würde.
Als die Kriegerin die letzten Worte des Schülers vernahm, schaltete sie sich ein, wohlwissend, dass Eschenpfote ganz in ihrer Nähe war.
“Oh ja, das ist eine fantastische Idee Salamanderfeuer. Dürfen Eschenpfote und ich uns eurem Frühstück anschließen? Und wenn wir schon bei gemeinsamen Aktivitäten sind, was haltet ihr davon, wenn wir gemeinsam eure erste Lektion abhalten. Natürlich nur, sofern Heidepelz uns nicht in eine Patrouille steckt.“
Sie zwinkerte Borkenpfote zu und lächelte Salamanderfeuer dann strahlend an. Wie hatte sie den ollen Griesgram doch vermisst!

[Erwacht, steht auf und putzt sich, holt sich Beute, frisst und lauscht der Versammlung, wird zur Mentorin, begrüßt Eschenpfote, geht zu Salamanderfeuer und Borkenpfote und schlägt gemeinsame Aktivitäten vor]
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Abendsonne

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So Okt 05, 2014 1:19 pm

Abendsonne beobachtete aus dem Augenwinkel, wie nun endlich Obsidianmond aus dem Kriegerbau glitt, das graue Fell schien sie auch bereits vorsorglich geglättet zu haben. Ihr erste Blick glitt - wie Abendsonne vermutet hatte - zu Falkenherz' getigerter Gestalt, die auf der anderen Seite der versammelten Katzen saß. Nach außen hin hatte die rote Kätzin sich nichts anmerken lassen, doch wirklich begeistert war sie nicht von der Zuneigung, die Obsidianmond zu ihrem vermeintlichen Onkel entwickelt hatte.
Als Abendsonne das Lächeln bemerkte, welches ihre Schwester Falkenherz schenkte, wandte sie den Blick wieder ab und blickte stattdessen starr zu Froststern auf, die wohl nur noch darauf wartete, dass sich alle Katzen versammelten. Lange hielt Abendsonne ihren Blick aber nicht, denn mittlerweile gesellten sich zuerst Windkralle, dann noch Bachpfote und Milanpfote zu ihr. Mit einem Nicken begrüßte Abendsonne die drei Katzen. "Ich wünsche euch auch einen guten Morgen", erwiderte sie auf Windkralles Worte hin.
Dann kam endlich Obsidianmond zu ihr und begrüßte sie ebenfalls. "Guten Morgen, Langschläferin", begrüßte die Rote ihre Schwester und warf ihr kurz einen frechen Blick zu. Die Sache mit Falkenherz ging ihr zwar nicht aus dem Kopf, aber davon musste die graue Kriegerin ja nichts bemerken. Gegen Gefühle konnte man nichts tun und das musste Abendsonne eben akzeptieren.
"An deiner Seite schlafe ich immer gut", erwiderte sie auf die Frage von Obsidianmond hin, zuckte dann aber mit den Ohren, denn Froststern begann mit der Versammlung. Neugierig richteten sich die grasgrünen Augen von Abendsonne auf ihre ehemalige Mentorin, gespannt darauf, was sie zu erzählen hatte.
Als erstes erzählte die weiße Anführerin von der großen Versammlung, bei der es anscheinend keine interessanten Neuigkeiten gegeben hatte. Dass es zwischen dem DonnerClan und dem SchattenClan aber wieder anfing zu knistern, beunruhigte Abendsonne doch etwas und sie blickte kurz leicht sorgenvoll zu Obsidianmond. Hoffentlich hatte Dornenstern nichts dergleichen vor, denn sonst würde ein Kampf wohl unausweichlich sein.
Froststern war nach dem kurzen Bericht noch nicht am Ende, sondern kündete neue Ernennungen an. Neugierig spitzte Abendsonne die Ohren und sah zu Milanpfote, die als Erstes nach vorne gerufen wurde. Es wunderte die rote Kätzin etwas, dass ihr verlauster Bruder Drachenglut eine gute Kriegerin aus der getigerten Kätzin gemacht zu haben schien. Aber er war körperlich ein guter Krieger, nur seine Einstellung war zum Kotzen. Solange Milanpfote das nicht von ihm angenommen hat, dachte Abendsonne sich und konzentrierte sich dann wieder auf die Zeremonie.
Nachdem Milanfeuer ihren Kriegernamen bekommen hatte, fiel Abendsonne ebenfalls in die begeisterten Rufe ein. "Milanfeuer! Milanfeuer!", rief sie und hoffte dabei, dass Froststern so schnell keine junge Katze mehr in Drachengluts Obhut geben würde. Ob sie ihr wohl einmal von den Ansichten ihres Bruders erzählen sollte? Wohl lieber nicht, Drachenglut hasste sie schon genug.
Als nächste rief Froststern die Jungen von Flockentanz nach vorne. Dass die Jungen schon so alt waren, fiel Abendsonne erst jetzt auf. Sie hatte mit dem Wurf nicht wirklich etwas zu tun gehabt, weshalb sie auch nicht auf das Alter der drei Jungen geachtet hatte. Wieselpfote bekam Eisblüte als Mentorin. Als nächstes kam Ahornpfote dran. Erstaunen erfasste Abendsonne dann, als Froststern ihren Namen rief und sie als Mentorin für den jungen Kater bestimmte.
Kurz blinzelte Abendsonne ihre ehemalige Mentorin an, ehe sie sich erhob und zu Ahornpfote ging. Noch immer überwältigt von der Ehre, den Sohn des Stellvertreters trainieren zu dürfen, aber auch glücklich und stolz, berührte die rote Kätzin den Schüler an der Nase und setzte sich dann mit ihm zurück in die Menge.
Auch Obsidianmond bekam einen Schüler, sie erhielt Farnpfote als ihren Schüler. Aufgeregt zuckte Abendsonnes Schwanz hin und her, während sie die Zeremonie ihrer Schwester beobachtete.
Im Anschluss wurden noch Federpfote, Azaleenpfote, Borkenpfote und Eschenpfote ernannt, ihre Mentoren wurden Heidepelz, Falkenherz, Salamanderfeuer und Turmalinschatten. Freudig rief Abendsonne die Namen der neuen Schüler. Sieben Jungkatzen, die bald Krieger werden würden. Der WindClan gedieh endlich wieder!
Zum Schluss hin sagte Froststern noch, dass Heidepelz die Patrouillen einteilen würden, sie selbst aber mit Abendsonne, Ahornpfote und Löwenpfote eine Jagdpatrouille bilden würden.
Abendsonne erhob sich und stupste Obsidianmond kurz an. "Herzlichen Glückwunsch zu deinem Schüler, Schwesterherz. Ich muss aber gleich wieder los, Froststern wartet. Wir reden später", miaute sie und lächelte sie kurz an, bevor sie Windkralle für seine Glückwünsche dankbar zunickte und sich schließlich abwandte.
Neben ihr stand aber noch immer Ahornpfote und fing eher schüchtern an zu sprechen. Sanft lächelte Abendsonne und zwinkerte dem jungen Kater zu. "Ich glaube, wir werden uns gut verstehen. Aber sei auch etwas nachsichtig mit mir, du bist nämlich mein erster Schüler", erwiderte sie, um den jungen Kater etwas die Scheu vor ihr zu nehmen. Schließlich wollte sie ein gutes Verhältnis zu ihrem Schüler aufbauen.
Auf seine Frage hin nickte die rote Kätzin. "Ja, lass uns gehen", sagte sie und trottete dann mit hoch aufgerichtetem Schwanz zu Froststern. Irgendwie war sie jetzt glücklich. Nicht nur, dass sie einen Schüler bekommen hatte, sie durfte auch noch mit ihrer ehemaligen Mentorin und Ersatzmutter auf die Jagd gehen.
Bei Froststern angekommen neigte Abendsonne respektvoll den Kopf vor der Anführerin. "Wir sind bereit zum Aufbruch, Froststern", erklärte sie und warf erneut ein kleines Lächeln zu Ahornpfote.

[bei der Versammlung | beobachtet Obsidianmond | denkt nach | begrüßt Windkralle, Bachpfote & Milanpfote | antwortet Obsidianmond | lauscht der Versammlung | ruft Milanfeuers Namen | wird überrascht | berührt Ahornpfotes Nase | freut sich | gratuliert Obsidianmond | verabschiedet sich | dankt Windkralle | redet mit Ahornpfote | geht zu Froststern zum Lagerausgang]

OUT: So, ich hoffe jetzt hab ich alles berücksichtigt, nachdem ich Windkralle, Bachpfote & Milanpfote ignoriert hatte x.x


Zuletzt von Abendsonne am Mo Okt 06, 2014 1:24 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Falkenherz

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So Okt 05, 2014 3:11 pm

Falkenherz wartete geduldig darauf, bis sich nach und nach alle Krieger des WindClans vor dem Silberfelsen einfanden. Dabei spürte er plötzlich einen brennenden Blick in seinem Rücken und sah sich neugierig nach demjenigen um. Zu seiner Überraschung war es Obsidianmond, die aber just in dem Moment ihre hübschen, blauen Augen abwandte. Sofort fing Falkenherz' Herz an schneller zu schlagen, auch wenn ihm das noch immer missfiel. Wieso nur hatte er sich wieder verliebt, wo er so ein Gefühl doch nicht mehr hatte zulassen wollen?
Obsidianmonds Blick glitt wieder kurz zu ihm und für einen Herzschlag lang schenkte sie Falkenherz eines ihrer wunderschönen Lächeln. Sein Herz schlug noch schneller und kurz entglitten ihm seine Gesichtszüge. Fast schon verliebt sah er dem grauen Pelz der Kriegerin nach, wie sie zu ihrer Schwester Abendsonne ging.
Dann bemerkte er aber, wie er wohl aussehen musste, und riss sich am Riemen. Energisch schüttelte er den Kopf und setzte seine neutrale Maske wieder auf. Reiß dich zusammen, Falkenherz. Gefühle machen dich schwach. Du darfst keine Schwäche zeigen, sagte er sich und blickte mit ernsten Augen wieder zu Froststern auf.
Diese fing an, von der großen Versammlung zu erzählen, erwähnte dabei auch die Spannungen zwischen dem DonnerClan und dem SchattenClan. Das war aber auch verständlich, Falkenherz schätzte Eisstern als eine Kätzin ein, die es nicht einfach so zulassen würde, dass ein fremder Clan ihr Territorium beanspruchte.
Weiter ging es mit Ernennungen. Als Erstes rief Froststern die zierliche Schülerin Milanpfote nach vorne. Sie wirkte zwar noch immer zierlich, doch unter ihrem hübschen Fell konnte Falkenherz trotzdem ansehnliche Muskeln erkennen. Drachenglut hatte ihr sicherlich alles gut beigebracht. Mit den anderen Katzen zusammen rief Falkenherz den neuen Namen der jungen Kriegerin. "Milanfeuer!"
Als Nächtes kamen die Jungen von Heidepelz und Flockentanz dran. Die drei Kleinen waren sichtlich aufgeregt, als sie ihre Mentorinnen zugeteilt bekamen. Eisblüte, Abendsonne und sogar Obsidianmond. Bei dem Namen seiner heimlichen, eher ungewollten Liebe, spitzte Falkenherz die Ohren und sah dem grauen Pelz nach, der nach vorne trat, um die Nase von Farnpfote zu berühren. Stolz erfüllte den Tigerkater dabei, schließlich hatte er Obsidianmond selbst ausgebildet. Sie wird sicher eine gute Mentorin, dachte er sich.
Danach rief Froststern Federjunges, Azaleenjunges, Borkenjunges und Eschenjunges nach vorne. Heidepelz wurde der Mentor von Federjunges. Als Azaleenjunges dran kam, rief Froststern Falkenherz' Namen. Überrascht blinzelte dieser kurz, ehe er sich erhob und zu seiner neuen Schülerin stapfte. Wie es sich gehörte, berührte er die Nase der kleinen, gescheckten Kätzin und betrachtete Azaleenpfote kurz, ehe er sich mit zurück in die Menge setzte.
Salamanderfeuer und Turmalinschatten wurden die Mentoren von Borkenpfote und Eschenpfote. Zum Abschluss sagte Froststern noch etwas zu den Patrouillen, bevor sie die Versammlung beendete und vom Silberfelsen sprang.
Nachdenklich blickte Falkenherz nun zu Azaleenpfote. Vielleicht lenkt mich eine neue Schülerin von diesen Gefühlen ab, dachte er sich und unterdrückte den Drang, zu Obsidianmond zu gehen und sie zu beglückwünschen. Stattdessen richtete er seine Aufmerksamkeit auf seine Schülerin. "Schauen wir mal, ob Heidepelz uns für eine Patrouille einteilt", meinte er mit ruhiger, neutraler Stimme und warf kurz einen Blick zu dem Stellvertreter.

[vor dem Silberfelsen | bemerkt Obsidianmonds Blick | beobachtet sie | schmilzt bei ihrem Lächeln dahin | fängt sich wieder | lauscht der Versammlung | denkt nach | berührt Azaleenpfotes Nase | betrachtete Azaleenpfote | spricht mit ihr]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So Okt 05, 2014 3:27 pm

Aufgeregt wartete ich darauf, dass mein Mentor mich begrüßte. Ich fragte mich, was wir heut machen würden. Vielleicht würden wir trainieren...oder jagen gehen...oder auf Patrouille durch das Territorium streifen...oder er würde mich für zu unfähig und zu schwach dafür halten und ich würde den ganzen Tag Moospolster auswechseln. Das war am wahrscheinlichsten. Ich kann ja eh nicht jagen. Vielleicht hätte ich schon vorher trainieren sollen. Ich würde keine Beute machen und den Clan nicht ernähren können. Diese gedanken erfüllten mich und meine Freude schwand augenblicklich dahin.

[denkt nach]


Zuletzt von Federpfote am So Okt 05, 2014 5:56 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Salamanderfeuer

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So Okt 05, 2014 4:41 pm

Es war ein sehr seltsames Gefühl, dass anscheinend zu mir aufgeschaut wurde...aber es war durchaus nicht unangenehm. Und den Eifer meines neuen Schüler schien meinen eigenen anzufeuern...allerdings musste ich den Übermut wohl etwas bremsen, denn der junge Kater stoppte mitten im reden, weil er vor lauter Worten, keinen Atem mehr gefunden hatte.
Als er wieder Luft geholt hatte, merkte Borkenpfote an, dass er ein Problem mit seiner Konzentration hatte und ich zuckte nachdenklich mit den Ohren. An sich schien das kein großes Problem, aber der junge Kater klang so hoffnungsvoll, das ich nicht umhin kam doch ein größeres Problem zu vermuten.
Wir werden sehen, wie du dich im Training schlägst und dann überlegen, wie wir an Problemen arbeiten können.“ meinte ich recht zuversichtlich. Ich musste erst das Ausmaß dieses Problem sehen, um es einzuschätzen und dann...nun ja ich würde halt sehen müssen. Aber Grund zur Sorge sah ich eigentlich nicht, ich konnte mir nicht vorstellen, dass man ein bisschen Aufmerksamkeitsschwierigkeiten nicht in den Griff bekam.
Als nächstes meldete sich der Magen von Borkenpfote, er entschuldigte sich sichtlich beschämt und fragte danach, ob wir zusammen essen konnten. Ich überlegte kurz, ich wollte immerhin sowieso frühstücken, ob ich allerdings mit dem überdrehten Kater essen wollte...es weckte unangenehme Erinnerungen an Katzen, die beim essen sich kaum entscheiden konnten, ob sie ihr Maul zum Essen oder zum Reden benutzten. Ein wenig stellte sich mein Schulterfell auf, als ausgerechnet die verflucht laute und aufdringliche Kätzin sich auch noch einmischte. Ich hatte meinem Schüler noch nicht antworten können, da drängte sich Turmalinschatten auf, dabei hatte ich die Kätzin in den letzten Monden erfolgreich meiden können...warum also jetzt?
Ich vermied ein Stöhnen, aber mein Gesicht zeigte jetzt nur noch kalte Ablehnung, als ich die dunkelgraue Kätzin anschaute. Sie beschränkte sich auch nicht darauf mir das Frühstück versauen zu wollen, anscheinend wollte sie sich auch noch beim Training aufdrängen. Was hatte diese Kätzin für Probleme? Motten im Kopf? Oder ging sie davon aus, dass ich das mit dem Mentor sein nicht hinbekam?
Ich verzichte.“ antwortete ich Turmalinschatten mit eisiger Stimme „Ich kann mich durchaus selbst um meinen Schüler kümmern und werde ihn sicher besser kennenlernen,wenn da nicht eine gewisse Kätzin überall reinredet.“ Am Ende hatte ich noch teile von Turmalinsschattens Frühstück im Pelz, weil die Kätzin mal wieder versuchte witzig zu sein und einfach nicht ihre Futterluke geschlossen halten konnte.
Ich wandte mich an Borkenpfote und versuchte den Überfall der Schiefergrauen auszublenden, war aber immer noch sichtlich schlecht gelaunt. Die Tatsache, das die Kätzin meine Laune so schnell und effektiv derart in den Keller schicken konnte, machte das Ganze nur ärgerlicher.
Ich brauche auf jeden Fall ein Frühstück bevor wir Trainieren gehen oder zu einer Patrouille aufbrechen, du kannst gerne mit essen.“ miaute ich bemüht freundlich, konnte aber einen kalten Unterton nicht abschütteln.
Froh von Turmalinschatten wegzukommen stakste ich eilig zum Frischbeutehaufen und überlegte, was ich nehmen sollte. Ich entschied mich für eine Elster und trabte mit der Beute zu den Sonnensteinen. Ich suchte mir einen aus, der nicht sonderlich nahe am Ältestenbau  und zur Versammlungsfläche hin lag. So würde ich gut mitbekommen, wenn Heidepelz die Patrouillen einteilte. Die Elstern vor mir drehte ich mit der Pfoten auf den Rücken, biss aber noch nicht hinein, sondern schaute mich nach Borkenpfote um.

[redet mit Borkenpfote, denkt nach, redet mit Turmalinschatten, geht zum FBH, legt sich mit seiner Elster auf einen der Sonnensteine]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So Okt 05, 2014 7:05 pm

Heidepelz beendete die zärtliche Fellpflege seiner Gefährtin und musterte mit stolz funkelnden, schmutzig grünen Augen die drei Jungen, welche nun auf sie zugesprungen kamen. Die beiden Kater wechselten zunächst genervte Blicke und trotteten fast widerwillig zu ihrer Mutter herüber. Lachend stupste der rötliche Tigerkater die weiße Königin an und murmelte ihr voller Belustigung zu: „Die beiden sind eindeutig typische Kater. Es ist ihnen schon fast peinlich, von ihrer Mutter gerufen zu werden.“
Flockentanz hatte die Blick ebenfalls bemerkt, jedoch auch mit Freude registriert, dass Wieseljunges, ihre kleine, sturmgraue Tochter, sich ihres verwuschelten Pelzes durchaus bewusst war. Das war eben eine typische Kätzin!
„Damit habe ich kein Problem, solange sie diese Einstellung nicht zu sehr raushängen lassen.“, erwiderte die Weiße schnurrend und strich jedem ihrer nun angekommenen Jungen mit der Schweifspitze über den Kopf und reckte den Hals, um ein paar abstehende, widerspenstige Haarbüschel zu glätten. Stolz und Liebe glommen in ihren blauen Augen, als sie sich wieder voll aufrichtete und zufrieden ihre Jungen musterte. So konnten die Kleinen sich sehen lassen! „Und jetzt bleibt still, sonst ist euer Fell wieder in Unordnung, ehe ihr noch ernannt werdet.“
Mit diesen Worten wandte sich die Kätzin Froststern zu, warf aber immer wieder prüfende Blicke zu den drei Jungkatzen. Doch sie benahmen sich vorbildlich und lauschten der Versammlung.
Heidepelz grinste beim Anblick der nun vollkommen geputzten Jungen und amüsierte sich still über die Sorge seiner Gefährtin. Sie ist wie jede Königin. Anders war Federflug auch nicht - aber SternenClan, lass das auch nie anders sein! Wenn er eine Kätzin gesehen hätte, die sich nicht voller Sorge um ihre Jungen gekümmert hätte, hätte er sicher die Heilerin verständigt oder ein ernstes Wörtchen mit der entsprechenden Katze geredet!
Aufmerksam stellte der Kater seine Ohren auf, als Froststern zu sprechen begann. Zunächst berichtete sie von der Großen Versammlung und den Spannungen zwischen DonnerClan und SchattenClan. Die Ohren des Deputys zuckten, als sie verstärkte Patrouillen ansprach und nickte langsam. Das hatte er sowieso vorgehabt. Nur zur Sicherheit.
Es folgte die erste Ernennung. Milanpfote, die schlanke, hellbraun getigerte Schülerin von Drachenglut trat vor, um ihren neuen Namen zu empfangen.
„Milanfeuer, Milanfeuer, Milanfeuer!“, stimmte der Kater mit lauter Stimme in die Rufe seiner Clankamraden mit ein und betrachtete zufrieden die junge Kriegerin. Auch wenn sie recht klein und zierlich war, das Training hatte ihren Körper sehnig und muskulös werden lassen. Sie würde sicher eine vortreffliche Kriegerin abgeben.
Seine Gedanken im Bezug auf die junge Kätzin brachen jedoch abrupft ab, als die Namen seiner Jungen gerufen wurden. Stolz schwoll in Heidepelz‘ Brust an und er gab Ahornjunges, welcher neben ihm gesessen hatte, einen aufmunternden Klaps mit der Schweifspitze, während Flockentanz nur lächelte und die Kleinen voller Liebe bei ihrem Gang nach vorne beobachtete. Auch in ihren Augen funkelte unendlicher Stolz.
Farnpfote wurde der jungen Kriegerin Obsidianmond zugeteilt, Ahornpfote wurde Abendsonne anvertraut und Wieselpfotes‘ Energie würde wohl von nun an Eisblüte zügeln müssen. Mit schnurrendem Unterton rief der Kater laut die Namen seiner Jungen und spürte Flockentanz schnell schlagendes Herz, als auch sie in die Rufe miteinstimmte. „Ahornpfote, Farnpfote, Wieselpfote!“
Seelig lächelnd und mit einem tiefen Schnurren wandte sich die Weiße ihrem Gefährten zu. „Ich bin so stolz auf sich! Aber unvorstellbar, wie schnell sie gewachsen sind.“ Sie schloss die Augen, dann öffnete sie die Lider wieder und plötzlich überschattete Trauer das Glück in ihren Augen. „Ich wünschte nur … Federjunges wäre auch unter ihnen.“
Heidepelz sog scharf die Luft ein und unterdrückte ein schmerzerfülltes Maunzen, ehe er sich eng an Flockentanz drängte und seinen Schweif mit ihrem verschränkte. Sein Blick wanderte zu dem kleinen weißgrauen Stein, welcher den Platz markierte, an der er das tote Junge begraben hatte. „Ich weiß, ich weiß … Es geht mir auch so. Aber .. wir sollten uns jetzt für die drei freuen. Sie haben es verdient und werden wunderbare Krieger werden, denn Federjunges wird vom SternenClan aus über sie wachen.“
Mit schwach glimmenden blauen Augen erwiderte die weiße Kätzin seinen Blick für einen Augenblick, dann vergrub sie ihre Nase in seinem Schulterfell und tröstete sich still an seiner Wärme.
Heidepelz hielt sich aufrecht und folgte den weiteren Ernennungen, während er sich bemühte, alle Gedanken an Federjunges abzuwiegeln. Doch dann … Eine kleine graue Kätzin wurde soeben ernannt. Und zwar mit Namen Federjunges - nein falsch. Jetzt Federpfote. Und gerade er wurde als ihr Mentor auserwählt.
Für einen Augenblick entgleisten seine Gesichtszüge, doch ebenso schnell hatte der Deputy sich wieder unter Kontrolle erhob sich langsam mit einem letzten Blick auf Flockentanz und trat zu seiner Schülerin. Gemischte Gefühle funkelten in seinen schmutzig grünen Augen, als er sich herabbeugte, um die Nase der jungen Schülerin zu berühren. Ein Lächeln umspielte seine Lippen, als er ihre Unsicherheit und Angst witterte.
„Ganz ruhig, Federpfote. Ich tue dir nichts - schließlich gibt es doch viel größere, angsteinflößendere Kater im Clan als mich.“, scherzte er leise und gab der Schülerin einen aufmunternden, leichten Klaps mit der Schwanzspitze.
„Federpfote, Eschenpfote, Borkenpfote, Azaleenpfote!“, rief er zum Ende nun auch noch die Namen der neuen Schüler und ließ seinen Blick über den Clan schweifen, bis Froststern mit einigen Worten an ihn richtete. Als Zeichen, dass er sie zur Kenntnis genommen hatte, nickte der Getigerte, dann trabte er rasch nach vorne vor den Silberfelsen und erhob die Stimme.
„Gut. Zusammen mit Federpfote, Salamanderfeuer und Borkenpfote werde ich die Grenzen kontrollieren.“, begann er und schnippte dann nachdenklich mit der Schwanzspitze. „Samtfell, Flockentanz und Wolfsauge - ihr jagt bitte auf den Grünfeldern. Sturmschrei, Nebelwind und Dämmerzorn - versucht es am Schmalen Fluss. Drachenglut und Milanfeuer - ihr sucht das Territorium nach Laubschweif und Schallherz ab. Marderfrost, übernimm du die Lagerwache. Bachpfote und Wieselpfote, ihr kümmert euch bitte um die Nester, danach könnt ihr mit euren Mentoren trainieren gehen.“ Mit einem abschließenden Schweifschnippen entließ er die Katzen des WindClans in den Tag. Bevor er sich zum Lagerausgang begab, gratulierte er mit herzlichem Miauen und einem liebevollen Schnippser gegen das Ohr seinen Jungen zum Beginn ihrer Ausbildung und wünschte ihnen viel Spaß bei ihrem Trainingstags. Danach hielt er nach Flockentanz Ausschau, die ihren Jungen ebenfalls gratuliert und liebevoll über den Kopf geleckt hatte, verabschiedete sich auch von ihr und begab sich schließlich zum Lagerausgang. Mit einer Schwanzgeste winkte er seine Schülerin Federpfote heran und beobachtete noch kurz Flockentanz, welche sich etwas scheu nach ihrem langen Kinderstubenaufenthalt zu dem Krieger Wolfsauge gesellte.
„So. Jetzt werde ich dir zunächst einmal die Grenzen zeigen und dir etwas zu den Clans und ihren Eigenheiten erzählen. Mal gucken, was du schon weißt.“, miaute er lächelnd und zwinkerte der jungen Katze zu, während sie auf die restlichen Patrouille Mitglieder warteten.

[bei Flockentanz, hört der Versammlung zu, jubelt die Namen, bei Federpfote, teilt die Patrouillen ein, gratuliert seinen Jungen und verabschiedet sich von Flockentanz, winkt Federpfote zu sich, wartet am Lagerausgang// Vertretung Flockentanz: bei Heidepelz, lauscht der Versammlung, jubelt die Namen, gratuliert ihren Jungen, verabschiedet sich von Heidepelz, geht zu Wolfsauge]

Grenzpatrouille: Heidepelz, Federpfote, Borkenpfote, Salamanderfeuer
2. Jagdpatrouille: Samtfell, Flockentanz, Wolfsauge
3. Jagdpatrouille: Sturmschrei, Nebelwind, Dämmerzorn
Suchpatrouille: Milanfeuer, Drachenglut
Lagerwache: Marderfrost
Nestwechseln usw.: Bachpfote, Wieselpfote


OUT: Mal ganz unauffällig Milan und Drache in eine Patrouille gesteckt xD
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So Okt 05, 2014 7:08 pm

Stolz saß Milanfeuer neben Bachpfote und lächelte über das gesamte Gesicht. Noch immer prickelte ihr Fell aufgrund der kurz zurückliegenden Ernennung. Von nun an würde sie im Kriegerbau schlafen, an Patrouille teilnehmen und all die anderen Pflichten einer Kriegerin aufnehmen. Glück funkelte in ihren gelbgrünen Augen und ließ ihre Brust anschwellen. Fast ungewollt schnurrte sie, als die Versammlung sich auflöste und ihre Ziehmutter auf sie zu getrabt kam. Die hellbraun Getigert erhob sich geschmeidig und erwiderte das zärtliche Lecken von Salbeiblüte, dann trat sie einen Schritt zurück und erwiderte ergriffen der Blick der Weißen.
„Dankeschön. Das ist so unglaublich - dieses Gefühl, endlich das Lebensziel erreicht zu haben … Jetzt gibt es ja gar nichts mehr, auf das ich hinarbeiten kann.“, miaute sie lachend und spürte ihre Brust vor Glück fast bersten. Tatsächlich fühlte sie sich … unabhängig. Frei. Und stark.
Endlich würde sie selbst über ihr Leben bestimmten können. Jeder würde sie für voll nehmen, sie respektieren und in ihr nicht mehr ein naives, kleines Kätzchen sehen. Jetzt war sie eine Kriegerin. Anfangs konnte sie sich auch kaum vorstellen, was nun ihr neues Ziel sein sollte, doch schon bald, schwirrten ihr allerlei Möglichkeiten durch den Kopf. Einen Schüler bekommen, sich mehr Ansehen als Kriegerin im Clan erarbeiten, vielleicht in ferner Zukunft zweite Anführerin werden … Es gab so vieles, für das es sich zu leben lohnte. Vielleicht würde sie auch einen Kater für’s Leben finden und in die Kinderstube ziehen…
Just als ihr dieser Gedanke durch den Kopf ging, sprach eine Katze Milanfeuers Namen aus. Die Art, wie diese Katze sprach, war ihr vertraut - beinahe so sehr, wie ihr eigener Geruch.
„Drachenglut“, maunzte sie noch während sie sich lächelnd umwandte und in seiner Gesicht schaute. Die Narbe fiel ihr kaum ins Auge, nein, sie sah nur seine kantigen, aber trotzdem anziehende Gesichtszüge, die großen, goldfarbenen Augen, den Schwung seiner Schnauze, die feste, beständige Linie seiner Lippen, das hübsche Hellgrau seines Fells …
Dann zeichnete sich ein Lächeln auf seinen Lippen ab, was pure Energie wie Blitze durch ihren Körper jagte und in ihren grüngelben Augen eine helle Flamme aufleuchten ließ. Verschmitzt lächelnd nahm sie seine Worte auf, konnte ein leises Schnurren nicht unterdrücken und erwiderte mit von Glück erfüllter Brust: „Ich glaube so ein Spaziergang wäre jetzt nicht schlecht. Mal sehen, was Heidepelz für uns jeweils vorgesehen hat …“ Sie wandte sich um und musterte den rot getigerten Deputy, während dieser die Patrouillen einteilte. Milanfeuer konnte es kaum glauben - und das wohl zu recht. Niemals hätte sie gedacht, dass Drachenglut sich in irgendeiner Weise für sie interessieren konnte, doch jetzt… Sie wollte sich nicht länger alle Hoffnung versagen. Nein, sie wollte selbstbewusst sein und das, was er ihr entgegenbrachte in sich aufsaugen und für immer speichern. Schmetterlinge schienen in ihrem Bauch zu tanzen - ob sie von der Ernennung herrührten oder von Drachenglut, das konnte sie nicht sagen, aber letzteres schien ihr doch wahrscheinlicher …
Ihr Name fiel tatsächlich bei den Patrouillen. Doch zusammen mit Drachengluts. Zunächst etwas überrascht, dass sie zusammen eingeteilt worden waren, dann jedoch erleichtert und erfreut, wandte sich die Getigerte Schülerin ihrem ehemaligen Mentor zu.
„Wie es aussieht, sollen wir beide nach Schallherz und Laubschweif suchen.“, maunzte sie und ein Schatten von Argwohn und Besorgnis schlich sich in ihre hellen Augen. Ob die beiden einfach abgehauen waren? Schon komisch, dass sie zunächst einige Monde in ihrem neuen Clan lebten, um dann einfach zu verschwinden … Anscheinend hat man ihnen im WolkenClan nicht beigebracht, wie es sich mit der Loyalität verhält, ging es ihr durch den Kopf, doch kurz darauf schwächte ein leises Stimmchen ihre Abneigung gegenüber der Entscheidung der beiden. Vielleicht hatten sie ihre Gründe. Gründe, die sie als normale WindClan Katze nicht nachvollziehen konnte.
Wie auch immer. Mit einem leisen Seufzer verscheuchte sie die Gedanken und wandte stattdessen ihre Aufmerksamkeit wieder Drachenglut zu. „Wollen wir aufbrechen?“, miaute sie lächelnd und ließ zu, dass sich ihr Herz in Hoffnung schwelgend beschleunigte und ihren Körper mit kribbelnder, angenehmer Wärme erfüllte. Aus dem Augenwinkel sah sie Salbeibütes weißes Fell aufblitzen und beeilte sich, die Kätzin mit einem Schwanzwedeln zu verabschieden und ihr mit einem Lächeln zuzusichern, dass sie auch ihre Absprache bezüglich des Spaziergangs nicht vergessen hatte. Dafür war Zeit, wenn Löwenpfote und sie zurückgekehrt waren …

[bei Bachpfote und Windkralle, antwortet Salbeiblüte, spricht mit Drachenglut, winkt und lächelt Salbeiblüte zu]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So Okt 05, 2014 7:42 pm

Ich freute mich ungemein als Salamanderfeuer meinte er würde sehen was sich mit meinem Problem machen lässt. Also hatte Ich doch noch Chancen alles unter Kontrolle zu bekommen und ein großer Krieger zu werden, „Danke, Mentor!“ Sicherlich hatte er keine Ahnung, was es mir eigentlich bedeutete. Ich versank komplett in meinen Gedanken als sich die Mentorin meines Bruders zu uns gesellte. Sie war eine dunkelgraue, fast schon schwarze Kätzin mit stechenden, gelben Augen. Ihr Mund bewegte sich scheinbar aber Ich nahm kein Geräusche wahr. Irgendwas an Ihr war komisch. Ich konnte nicht einordnen was es war, aber da war etwas. Ich wandte meinen Blick von ihrem Gesicht zu dem meines Mentors. Er zog fast schon säuerlich eine Augen zusammen und sein vorheriges leichtes Lächeln verzog sich zu einer hässlichen Grimasse. Auch meine Mundwinkel zogen sich hinunter. Was hatte den plötzlichen Stimmungswechsel des Katers verursacht? Blitzartig wandte Ich meinen Kopf wieder zu der Kätzin. War sie es? Aber warum? Ich verzog mein Gesicht leicht als sie mir zu blinzelte. Konnte mir jedoch ein Zucken der Mundwinkel nicht verkneifen als sie mir zu zwinkerte. Was war bloß zwischen seinen Mentor und Ihr?
So gerne Ich die Idee auch mochte, zusammen mit meinem Bruder zu essen, so wurde sie sogleich von Salamanderfeuer zerstört. Sein leicht hervor gezwungenes 'Nein' bestätigte meinen vorherigen Gedanken. Die hatten wirklich was gegeneinander! Zumindest mein Mentor. Leicht enttäuscht das Ich nicht mit meinem Bruder essen konnte, schnipste Ich Ihn mit der Schwanzspitze an sein Ohr, „Bis nachher, Bro.“ murmelte Ich, folgte Salamanderfeuer jedoch mit schnellen Schritten. Zuvor hielt Ich noch am Beutehaufen an und starrte auf Ihn hinab. Meine vorherige Aufregung hatte sich leicht gelegt. Seine Gedanken wurden viel mehr von dem Verhalten zwischen den beiden Kriegern in Beschlag genommen. Ich entschied mich ebenfalls für einen kleineren Vogel und legte mich zusammen mit meiner Beute zu meinem Mentor. Stumm nagte Ich an seinem Vogel und versuchte möglichst ruhig zu sein. Ich konnte es mir jedoch nicht verkneifen alle paar Sekunden in das Gesicht des Katers zu schielen. Sollte Ich ihn vielleicht darauf ansprechen? Wenn mich etwas beschäftigte, dann beschäftigte es mich solange, bis Ich es von der Seele habe. Auf der anderen Seite sollte Ich Ihn vielleicht doch nicht darauf ansprechen. Vielleicht war es einfach ein heikles Thema oder so etwas in der Art. Eventuell würde Ich es erfahren. Ich schluckte meinen Bissen von Beute hinunter und wandte meinen Kopf schwungartig zum zweiten Anführer des WindClans. Heidepelz teilte sich selbst zusammen mit Federpfote, meiner Wenigkeit und Salamanderfeuer zur Grenzpatrouille. Und ohne Vorwarnung kehrte meine Aufregung zurück. Meine erste Patrouille! Und dann auch noch zusammen mit Federpfote! Mein Kopf schoss förmlich zurück zu Salamanderfeuer;„ Hast du das gehört!? Wie werden auf eine Grenzpatrouille gehen! Ich kann es kaum erwarten!“Ich holte schnell Luft und fuhr fort,„Werden wir auf fremde Clankatzen treffen? Stinken die, oder riechen die wie wir?“ zwar waren wir gerade am essen, doch das interessierte mich relativ wenig. Heidepelz hatte einfach meine Neugierde geweckt.


[Denkt über Salamanderfeuer und Turmalinschatten nach | Verabschiedet Eschenpfote | isst mir Salamanderfeuer | Fragt Salamanderfeuer ]
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Bachfeder

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So Okt 05, 2014 7:56 pm

Bachpfote hatte grade ihre Fellpflege beendet, als Froststern anfing zu sprechen. Aufmerksam, als wäre sie selbst nicht bei der Großen Versammlung gewesen, lauschte die Silberne den Ausführungen der Anführerin. Als die Weiße auf Spannungen zwischen dem DonnerClan und SchattenClan sowie einen möglichen Kampf zu sprechen kam, erfüllte die Wellenstreifige mit Sorge. Sorge, dass ihre Geschwister bei dem Kampf verletzt oder gar getötet wurden. Mondsichel würde als Königin höchstwahrscheinlich nicht an einem möglichen Kampf beteiligt sein, trotzdem sorgte die Schülerin sich auch um die schwarze Kätzin.
Dann verkündete Froststern, dass es auch Ernennungen geben würde, sowohl von Schülern als auch von Jungen. Zuerst wurde Milanpfote nach vorne gerufen, was Bachpfote mit Freude erfüllte. Sobald die Anführerin den Kriegernamen ihrer Freundin verkündete, rief die silberne Schülerin so laut wie möglich "Milanfeuer!" Die schlechte Laune war wie weggeblasen. Auch die Bemerkung ihres Mentors konnte ihre Freude über die Ernennung der Tigerkätzin nicht dämpfen.
Dann waren die Ernennungen der Jungen dran; sieben an der Zahl. Der Schülerbau würde voll und stickig werden. Kurz verzog Bachpfote das Gesicht beim Gedanken daran. Zudem würden die jüngeren Schüler wohl aufgeregt und quirlig sein, sodass es schwierig werden würde, abends Ruhe zu finden. Die silberne Tigerkätzin war damals selber auch nicht anders gewesen, manch einer würde sie noch immer als kindisch und stürmisch bezeichnen, obwohl sie durchaus erwachsener geworden war. Aber jetzt stand sie auf der anderen Seite und war nach einem anstrengenden Tag froh über Ruhe.
Ihr eigener Name riss Bachpfote aus ihren Gedanken. Heidepelz teilte ihr und Wieselpfote die Aufgabe zu, das Moos auszuwechseln. Eine allerseits unbeliebte, aber nichts desto trotz nötige Aufgabe. Doch das hinderte die Silberne nicht daran, ihr Gesicht zu verziehen. Viel lieber wäre sie bei der Grenzpatrouille dabei gewesen. Mit etwas Glück hätten sie an der Grenze zum SchattenClan die dortige Patrouille getroffen und vielleicht wäre jemand so gnädig gewesen, ihr Neuigkeiten über ihre Mutter zu erzählen - vorausgesetzt, es gab welche. "Ich gehe dann die Moosnester auswechseln.", miaute Bachpfote seufzend an ihren Mentor gewandt. Milanpfote war von Katzen umringt, weshalb die Schülerin noch wartete, der frisch gebackenen Kriegerin zu gratulieren.
Bachpfote trabte auf Wieselpfote zu, mit der sie die Nester auswechseln sollte. "Nicht grade die schönste Aufgabe, nachdem man ernannt wurde, nicht wahr? Komm, ich zeige dir, wie man das macht.", miaute die Wellenstreifige mit einem kleinen Lächeln, dem man ansah, dass sie diese Aufgabe nicht sonderlich mochte. Aber zu zweit würde es schneller gehen, als wenn nur Eine eingeteilt war.

[lauscht Froststern; jubelt Milanfeuer zu; bekommt eine Aufgabe zugeteilt; spricht mit Windkralle; geht auf Wieselpfote zu; spricht mit Wieselpfote]

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So Okt 05, 2014 10:19 pm

Ruhig wartete er darauf, dass Froststern begann zu sprechen und augenblicklich spitzen sich die Ohren des kleinen Katers. Er lauschte der Anführerin und dachte darüber nach, was das wohl für den WindClan bedeuten würde Da es nun eine gewisse Spannung zwischen dem DonnerClan und dem SchattenClan gab. Er versank in Gedanken, etwas was dem sonst so aufmerksamen Kater nicht passierte. Er dachte an die Folgen. Was passieren würde, würde es zwischen den Clans zu Kampf kommen. Müsste sich der WindClan dort einmischen? Und was würde dann passieren? Fast versank er vollkommen in seinen Gedanken, doch holten ihn die Rufe der anderen Katzen wieder. Schnell stimmte er mit ein; „Milanfeuer, Milanfeuer, Milanfeuer!“ Eschenjunges freute sich für die junge Kätzin, dass sie es geschafft hatte zu einer wahrhaftigen Kriegerin des WindClans zu werden. Nachdem dies geschehen wahr verkündete Froststern die neuen Schüler. Gespannt ob der junge Kater einer davon war, hörte er zu welche Namen die gelbäugiege Anführerin aussprach. Wieseljunges, Ahornjunges und Farnjunges. Er war ein wenig enttäuscht. Er versuchte sich mit dem Spruch; beim nächste Mal werde ich einer davon sein ab zu geben. Wo seine Gedanken sofort stockten als Froststern weitere Namen aufrief ; Federjunges, Azaleenjunges, Borkenjunges und Eschenjunges! Wo der erste Gedanke des kleinen Katers war? Ich ich ich bin ein Schüler! Er wollte es kaum wahr haben das sein Wunsch in Erfüllung ging, er versuchte sich nicht all zu viel vor den Anderen, gerade frisch ernannten, Schülern anmerken zu lassen. Er sah seinen kleinen Bruder Borkenpfote an und beide grinsten breit über beide Ohren. Als Froststern die Mentoren verkündete hörten die beiden Brüder aufmerksam zu. Turmalinschatten wurde Eschenpfotes Mentorin. Der Junge schaute zu der schiefergrauen Kätzin auf und reckte seine Nase ihr entgegen. Neugierig wartete der frisch ernannte Schüler darauf was als nächstes folgen würde. Er sah wie sich seine Mentorin umdrehte und zu dem Frischbeutehaufen ging. Eschenpfote folgte ihr Pfote um Pfote mit der Gewissheit das sie zusammen Frühstücken würden. Auf dem weg sah der graugestreifte Kater seinen jüngeren Bruder und dessen Mentor, er schaute zu den beiden rüber und er merke das sein kleiner Bruder sichtlich aufgeregt war. 'Wie niedlich es doch war!' dachte er sich zufrieden und ging seiner Mentorin hinter her, dort angekommen suchte er nach seinem Lieblings Snack da er morgens nicht all zu großen Hunger hatte. Und er entdeckte einr kleine Haselmaus. Voller Freude nahm er sie und lauschte dem was sich die älteren Katzen zu sagen hatten „Vielleicht geht es um das Training der jungen Katzen?“ murmelte der Graugestreifte vor sich hin. Doch was er hörte war das Gegenteil davon. Eschenpfote wandte sich von dem Gespräch der beiden Krieger ab und dachte nach was vor gefallen sein könnte das Salamandafeuer so auf Turmalinschatten reagierte Der kleine Kater wurde jedoch aus seinen Gedanken gezogen als sein kleiner Bruder ihm gegens Ohr schnipste und ihn verabschiedete, er schaute ihm nach und sagte noch mit einer etwas gehobener Stimme „auf jedenfall!“ Er wandte sich an seine Mentorin, „Na, aus dem gemeinsamen Training und Frühstück wird wohl doch nichts!“ Nuschelte er stur vor sich hin. Und er wurde auch in keine Patrouille eingeteilt. Schwer seufzte er. Naja, man konnte nicht gleich zu viel erwarten.


[Denkt nach | Wird ernannt | folgt Mentorin | Spricht sie an.]
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