Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 WindClan-Lager

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Froststern

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Mi Jan 06, 2016 5:43 pm

OUT: Da Löwenpfote im Moment inaktiv ist, ziehe ich sie mit.

Froststern brauchte nicht lange auf Riesenkralle zu warten. Der großgewachsene Kater sprach sie direkt auf Steinstern an; erkundigte sich nach ihrem Eindruck von ihm. Einige Herzschläge lang dachte die weiße Kätzin nach. "Ich denke, dass kein Anführer grundlos um Jagdrechte bittet. Die Katzen des FlussClans wirkten mager, aber das Wetter spielt wohl uns allen schlecht mit.", miaute sie schließlich.
Nur ein paar Momente später erschienen auch Drachenglut und Löwenpfote. Der aschgraue Krieger sah auf den ersten Blick genauso aus wie sein Vater - wenn man einmal von der Narbe absah. Es war so lange her...Drachenglut selbst riss Froststern wieder aus ihren Gedanken. Er entschuldigte sich und verschwand mit großen Schritten wieder. Überrascht sah die Anführerin ihm nach, während der großgewachsene Kater den Ältestenbau betrat. Froststern konnte sich denken, was grade passierte. Milanfeuer bekam ihre und Drachengluts Junge.
Die langpelzige Kätzin warf einen abschätzenden Blick zum Himmel. Sie wollte den reingrauen Krieger gerne bei der Patrouille haben; immerhin konnte niemand voraussagen, was an der Grenze passieren würde. Da war ein schlagkräftiger Kater für den Ernstfall nicht verkehrt. "Wir warten.", bestimmte die Anführerin. Es dauerte eine Weile, bis Drachenglut zurückkehrte. Er wirkte ruhig, also konnte nichts Schlimmes passiert sein. Aber der Graue war grundsätzlich äußerst emotionslos und nur schwer zu deuten. Mit einem Kopfnicken gab Froststern das Zeichen zum Aufbruch.

[am Lagereingang; spricht mit Riesenkralle; wartet auf Drachenglut; bricht nach Drachengluts Rückkehr auf]

-----------> Trockenes Flussbett - Grenze zwischen WindClan und FlussClan
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Drachenglut

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Mi Jan 06, 2016 10:23 pm

Froststern betrachtete den aschgrauen, ruhigen Kater einen Moment mit ihren goldenen Augen und ihre Blicke glitten auch zum Ältestenbau, wo Milanfeuer in diesem Augenblick mit Drachengluts neugeborenen Jungen ruhte. Folglich wusste sie anscheinend, was geschehen war, jedoch verlor sie keine Worte darüber. Drachenglut war es recht. Er war keiner dieser prahlenden, brustgeschwellten Väter, die vom ganzen Clan bewundert werden wollten. Mit emotionslosen Augen von kühlem Gold dachte er erneut an seinen Vater, aber nur kurz. Ehe der alte Krieger Riesenkralle oder Froststerns Schülerin Löwenpfote etwas zu den Vorkommnissen sagen konnten, gab die weißpelzige Anführerin mit einem Nicken das Zeichen zum Aufbruch. Mehr brauchte Drachenglut nicht. Mit geschmeidigen, minimalistischen Bewegungen glitt er hinter ihr durch den Lagerausgang im Ginstergestrüpp und folgte ihren Schritten.
Der Weg zur FlussClan-Grenze war beschwerlich und ihre Pelze bald mit Schlamm besudelt, aber Drachenglut zeigte keine Regung. Rosendorn hatte ihm eine unermüdliche Ausdauer und eine unbarmherzige Geduld gegeben. Seine starken Beine trugen ihn sicher durch das Meer aus Morast, das der ewige Regen ihnen verschafft hatte, ohne dass er auch nur ermüdete. Gegen Rosendorns blutiges, nervenaufreibendes Training war das hier nichts. Löwenpfote hatte mit ihrer geringeren Körpergröße sicher mehr Probleme. Geradezu gleichmütig folgte der Farblose der weißen Katze, die versuchte, sie um besonders heikle Gebiete herumzuführen und so viel wie möglich auf den Grünweiden zu laufen, ehe sie schließlich das Rauschen des Flussbetts vernahmen, welches normalerweise ausgetrocknet war und die Grenze zum FlussClan markierte.

[bei Froststern, Riesenkralle und Löwenpfote am Lagerausgang, folgt der Patrouille]

---> Trockenes Flussbett
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Salamanderfeuer

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Do Jan 07, 2016 9:39 pm

Die weiße Kriegerin machte sich auf den Weg zum Schülerbau und es dauerte nicht allzu lange, da gesellte sie sich zu mich. Maispfote war nicht bei ihr, die Schülerin kam aber hoffentlich bald, wir konnten schließlich nicht den ganzen Tag auf sie warten.
Seelentraum meinte dass sie kein Gebiet bevorzugte und ich überlegte, welche Revierteile sich anboten. „Dann würde ich die Windgeschützten Höhlen oder die Grenzfelder zu den Zweibeiner vorschlagen. Die Höhlen sind ein deutlich geschützteres Jagdrevier, während die Felder gerade während des Blattfall Anzugspunkt für Beutetiere.“ miaute ich und schaute die Weiße an, um ihre Meinung zu hören.
Während wir noch auf die Schülerin wartete, entschied ich die Gelegenheit zu nutzen die Mentorin ein wenig auszufragen. Ich war immer noch ein wenig von meinem ehemaligen Schüler enttäuscht oder besser von seinem so frühzeitigen Tod, nichtsdestotrotz aber entschlossen selbst eine junge Katze auszubilden. „Wie läuft die Ausbildung von Maispfote?“ erkundigte ich mich beiläufig.

[redet mit Seelentraum, wartet auf Maispfote]
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Abendsonne

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Sa Jan 09, 2016 7:08 pm

Freudig zuckte Abendsonne mit den Ohren, als Obsidianmond zustimmte, mit ihr auf Patrouille zu gehen. Erst, als ihre Schwester aber ihren Schüler erwähnte, fiel der Roten wieder ein, dass sie wahrscheinlich ja gar nicht alleine mit Obsidianmond gehen würde. Natürlich würde sie Farnpfote mitnehmen, es wäre mehr als seltsam, wenn ein Mentor ohne seinen Schüler losging. Und prinzipiell hatte Abendsonne ja auch nichts dagegen.
Dennoch konnte sie nicht verhindern, dass ihre Laune etwas sank, während sie auf den rot getigerten Schüler von Obsidianmond warteten. Eine Außengrenzenpatrouille war sicherlich nichts spannendes für einen Schüler, dennoch würde es Farnpfote sicherlich nicht schaden, wenn er mitkam.
"Guten Morgen, Farnpfote", begrüßte sie schließlich den jungen Schüler, als er sich zu ihnen gesellte und erhob sich dann. Zwar fragte er, auf welche Patrouille sie gehen würden, aber die Beantwortung der Frage überließ sie in diesem Fall seiner Mentorin. Sie selbst wandte sich bereits ab und verließ langsam das Lager.

tbc: Außengrenze WindClan

[bei Obsidianmond & Farnpfote | denkt nach | geht los]

OUT: Oh Gott, wie unkreativ...
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Milanfeuer

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So Jan 10, 2016 8:07 pm

"... Milanfeuer"
Die Nennung ihres Namens ließ die dösende Königin mit den Ohren zucken. Langsam hob sie die Kopf, öffnete dabei die Augen und sah ihren Ziehbruder Glasgrinsen im Ältestenbau stehen. Zunächst zuckten ihre Schnurrhaare etwas verwirrt, sie hatte eine ganze Zeit lang recht wenig mit ihm zu tun gehabt und so überraschte es sie ein wenig, dass er nun zu ihr kam. Dann jedoch wurde sie sich wieder der kleinen Fellknäuel an ihrem Bauch bewusst - natürlich besuchte er sie, immerhin hatte sie Junge geboren und wenn ein Ereignis es wert war, sich eine Katze zu besuchen, dann wohl dieses.
"Hallo Glasgrinsen", begrüßte sie den Kater und lächelte ein wenig amüsiert, als sie das Staunen in den blauen Augen des femininen Katers erkannte. Sie selbst war noch immer überwältigt von dem, was geschehen war. Dort lagen tatsächlich ihre Jungen an ihrem Bauch und schliefen selig. Wie oft man als Kätzin davon träumt ..., ging es ihr durch den Kopf. Und nun war dieser Traum für sie Wirklichkeit geworden.
Seine blauen Augen trafen ihren Blick und kurz fühlte sich die hellbrauen Tigerkätzin schmerzhaft an ihren zweiten Ziehbruder Wolkenpfote erinnert, welcher noch in ihrer Schülerzeit verstorben war. Für einen Augenblick senkte sie die Lider, starrte auf das Moos unter sich und biss die Zähne zusammen. Denkt nicht daran, nicht jetzt, sagte sie sich, verdrängte die Gedanken an den ebenfalls weißen Kater mit aller Macht und hob den Blick wieder. Als sie Glasgrinsen jetzt jedoch anschaute, wohnte auch ein schwaches, trauriges Funkeln ihren sonst so fröhlichen grüngelben Augen inne.
Um eine unangenehme Gesprächspause zu vermeiden erkundigte sich der Kater sogleich nach den Namen der beiden Ebenbilder ihrer Eltern, Adlerjunges und Erzjunges. Milanfeuers Mundwinkel zuckten unwillkürlich, als sie seine Vermutung hörte.
"Es ist wirklich naheliegend", erwiderte sie leise und betrachtete mit zärtlichem Ausdruck die beiden Jungen. "Aber nein, sie heißen Adlerjunges und Erzjunges und dies hier sind Kaninchenjunges und Erdjunges." Sie deutete nacheinander mit der Nasenspitze auf die Jungen "Es wäre doch sehr verwirrend, wenn zwei Paare beinahe identischer Katzen mit gleichem Namenvorsatz im WindClan Lager herumtollen würden." Sie schnurrte leise und dachte daran, dass Drachenglut Adlerjunges dennoch gerne Milanjunges getauft hätte. "Obwohl man den anderen Katzen sicher viele Streiche hätte spielen können ... Vielleicht sollten wir uns das noch einmal überlegen, diese Chance ist einmalig."
Ihr eben noch breites Lächeln verzog sich leicht, als sie Glasgrinsen weitere Worte hörte. Milanfeuer legte den Kopf schräg und betrachtete ihn mit halb gespielter, halb ernster Skepsis. "Du und ... wie hieß er noch gleich ... Dunkelberg oder nicht?" Sie hatte nicht viel mit dem Kater zu tun gehabt, wahrscheinlich nicht ein einziges Mal mit ihm geredet. So zuckte sie nachdenklich mit den Ohren, dann schüttelte sie leicht den Kopf und fuhr mit einem schiefen Lächeln fort: "Ihr hättet sicher ein vortreffliches Paar abgegeben, ein viel harmonischeres noch als Drachenglut und ich." Sie machte eine kurze Pause, dann witzelte sie mit einem Zwinkern weiter: "Und eure Jungen erst ... ach, eine traumhafte Vorstellung ..."
Tatsächlich war manchen Katzen die Kombination des kalten, unberechenbar erscheinenden Krieges mit der lieben, süßen Kätzin als sehr seltsam erschienen - aber was kümmerte es sie? Sie war glücklich mit Drachenglut, und selbst wenn es kleinere Streitigkeiten gab, so hatte sie sich noch nie der Illusion hingegeben, nie mit einer Katze streiten zu können, wenn sie viel mit dieser zu tun hatte.

[im Ältestenbau, spricht mit Glasgrinsen]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Sa Jan 16, 2016 12:37 pm

Kurz nach Obsidianmonds Ruf kam ihr Schüler Farnpfote angetrabt und fragte natürlich gleich auf welcher Patrouille er und seine Mentorin sich anschlossen. ,,Grenzpatrouille. Außengrenze.", miaute die Graue und blickte zu Abendsonne, die Farnpfote begrüßte.
Obsidianmond wartete darauf, dass Abendsonne aufbrach, denn schließlich führte sie diese Patrouille Diese ließ auch nicht lange darauf warten, sondern begab sich langsam aus dem Lager, als die Patrouille komplett und Farnpfotes Frage beantwortet war. Die Blauäugige konnte sich gut vorstellen, dass eine Grenzpatrouille nichts Spannendes für Farnpfote war, aber sie konnte schlecht ohne ihren Schüler aus de Lager gehen. Und außerdem würde es ihm nicht schaden, auch wenn es langweilig war.
Zügig folgte Obsidianmond und blickte sich dann nach ihrem Schüler um. Kurz darauf hatte die Patrouille das Lager hinter sich gelassen.

tbc: Außengrenze WindClan

Out: Sorry, so unkreativ...
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Nebelfrost

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So Jan 17, 2016 8:17 pm

Nebelfrost raffte sich nur schwer auf, mit schweren Pfoten und einem noch viel schwereren Nebel, der seinen Kopf fast gänzlich auszufüllen schien, ehe sich der Tigerkater endlich erhob, sich dazu zwang aus dem Bau zu treten. Die Nässe hing nach wie vor in der Luft.
Bienenpfote, fiel ihm ein, woraufhin der graue Kater sich irgendwie schuldig fühlte, als er sich nach dem braunen Kater um sah, ihn schließlich bei Windkralle entdeckte, was ihm ein leises Seufzen entlockte, ehe er sich dann in Gang setzte, auf die beiden Kater zu ging. Er fühlte sich schuldig, wusste das er Bienenpfote Zeit geraubt hatte, wusste, dass er ziemlich spät dran war. Er sah den missmutigen Ausdruck seines Schülers vor sich, genau wie am ersten Tag, als der Krieger den braunen Kater zugeteilt bekommen hatte. Auch jetzt konnte er es immer noch verstehen.
Er war ja selbst nicht unbedingt begeistert gewesen, aber dennoch würde er sich versuchen zu bemühen. Jetzt erst recht.
Der Gestreifte blieb kurz stehen, als er Bienenpfotes Worte hörte, die ihm kühl vorkamen, wütend.
Nicht verwunderlich. Kein Elan? Stimmt, dachte der Kater, während er sich den beiden Katern mit einem komischen Gefühl näherte. Nicht, dass die Worte ihn verletzten. Nein, dachte er. Es war lediglich so, dass sie nicht gänzlich abprallten, aber er setzte nur den gewohnt kühlen Ausdruck auf.
"Tut mir leid, Bienenpfote.", brummte Nebelfrost, während er sich um einen weniger kühlen Ton bemühte.
Kurz darauf musterte er Windkralle mit einem eher neutralen Blick, nickte dem cremefarbenen Kater zum Gruß zu. Ein 'Guten Morgen' kam ihm gerade irgendwie fehl am Platz vor.
Er hatte das Gefühl noch etwas sagen zu müssen, tat es aber anschließend doch nicht, hielt sich lieber zurück, solange es nicht irgendwo hin ging. Warum hatte er sich nicht einfach früher dazu bequemen können, aufzustehen. Selbst wenn es doch nur ein kurzer Moment gewesen wäre. Vielleicht hätte er dann auch noch Seelentraum gesehen. Vielleicht.

[wacht auf, verlässt den Bau, schnappt einen Gesprächsfetzen von Bienepfote und Windkralle auf, entschuldigt sich bei Bienenpfote, begrüßt Windkralle]

Out: Tut mir leid, dass ihr so lange auf mich warten musstet <.< !
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Maispfote

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Mo Jan 18, 2016 12:32 pm

Ich war im Lager und war gerade Krieger geworden. Maiswind. Meine Geschwister waren auch da, auch Nieselpfote und Zweigpfote und freuten sich. Wi alle waren Krieger. Und unsere Mutter Wisperwind war da. Nur einer fehlte. Ich dachte darüber nach, wo unser Vater war. Schon oft hatte ich mir gedanken drüber gemacht, doch mittlerweile glaubte ich, das unser Vater ein Streuner war. Vielleicht auch ein toter Krieger, über den niemand sprach. Ein Schatten von einem Kater sah ich, ohne richtige Umrisse und Farbe. Nur grüne Augen, von irgendwem musste ich die haben, die irgendwie in der Dunkelheit leuchteten. Der Schatten sah kräftig aus, aber gleichzeitig auch dünn und elegant. Alles zusammen. Unser Vater konnte jeder sein. Jemand rief meinen Namen, eine Stimme die aus verschiedenen Stimmen zusammengesetzt war. Der Schatten sprang mich an.

Ich schreckte miauend aus dem Schlaf und war sofort hellwach. Ich sah Seelentraum, die mich ansah und sagte, das wir los wollten. Ich nickte ihr zu und beruhigte mich langsam. Ich hatte einen Traum gehabt, oder eher Alptraum. Doch alles war verschwommen und das, woran ich mich erinnerte, verschwand schon wieder. Ich machte mir zu viele Gedanken.
Schnell putzt ich mein Fell glatt und rannte raus. Ich brauchte nur Sekunden, um zu bemerken, das ich nass wurde. Jetzt war ich wach und mein Fell würde bald vollkommen durchnässt sein. Das mochte ich überhaupt nicht, aber ich konnte nichts dagegen tun. Ich bemerkte Seelentraum und Salamanderfeuer, die anscheinend warteten und ich ging zu ihnen. Um nicht zu stören, setzte ich mich stell neben sie und begrüßte Salamanderfeuer mit einem Schwanzzucken. Wenn ich etwas sagen würde, würde das bloß ihr Gespräch unterbrechen.

[hat einen Alptraum, wird geweckt, läuft zu Seelentraum und Salamanderfeuer]
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Windkralle

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Clan : WindClan
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Di Jan 19, 2016 10:13 am

Der junge Kater mit den grasgrünen Augen miaute in knapper Weise, dass im Schülerbau alles in Ordnung sei, doch seine finstere Miene besserte sich dennoch nicht. Er ließ einen Augenblick verstreichen, denn machte er sich Luft darüber, was ihm über die Leber gelaufen war. Mit einem Schütteln seines braun gestreiften Fells, bei welchem Regentropfen wild in alle Richtungen davon stoben, sagte er mit für sein Alter faszinierender Grabesstimme:"Mein lieber Mentor nur scheint es nicht für nötig zu halten, aufzustehen und mit mir zu trainieren." Dann schien ihm etwas einzufallen und er schaute mit aufglimmender Hoffnung im Blick zu Windkralle herauf, während er ihn fragte, ob sie nicht einfach ohne Nebelfrost aufbrechen könnten.
Der langbeinige, sandfarbene Krieger nahm die Sache mit Humor, als er grinsend erwiderte:"Sieht so aus, als wenn du echte Sympathie für deinen Mentor hegst, was Bienenpfote?" Zwar hatte Windkralle nie besonders viel mit Nebelfrost zu tun gehabt und fragte sich daher nun sehr wohl, ob dieser Schüler in seiner Ausbildung möglicherweise vernachlässigt wurde, aber er wusste auch, dass er sich nicht so weit über den Bach lehnen wollte, ihn einfach mitzunehmen, ohne den grauen Tigerkater nach seiner Meinung zu fragen. Bienenpfote mit Humor zu begegnen war also gleichermaßen amüsant wie nützlich, denn so konnte Windkralle einer direkten Antwort ausweichen. Scheinbar gut gelaunt wie eh und je lachte er auf und strich mit der dünnen, schwarzen Schwanzspitze über den Rücken des Schülers. "Du kleiner Scherzkeks."
Bevor der Jungkater noch etwas sagen konnte, tauchte Nebelfrost aus dem Kriegerbau auf und kam mit schleppenden Schritten seiner grauen Pfoten zu ihnen herüber. Seine violetten Augen wirkten gewohnt kühl, dennoch waren seine Bewegungen träge. Ob er krank wurde? Zumindest wäre das gut möglich gewesen bei diesem Wetter. Windkralle wollte es nicht hoffen, aber sollte der Krieger auf der Patrouille kränklich wirken, würde er ihm den Rat geben, mal bei Kleeblatt vorbei zu schauen. Die Zeiten waren schwer genug, die Moral des Clans sank stetig. Eine Welle der Krankheit konnten sie jetzt wirklich nicht gebrauchen.
Nebelfrost grüßte den großen, schlaksigen Kater mit einem knappen Nicken und entschuldigte sich mit einer Spur Reue in der Stimme bei seinem Schüler. Windkralle begegnete dem Gruß mit einem freundlichen Ohrenschnippen.
"Guten Morgen, Nebelfrost. Ich wollte euch gerade bitten, mich auf der Patrouille entlang der Steinbänke zu begleiten. Was meinst du?
Mit Bienenpfotes Unmut im Hinterkopf bedachte er den Jungkater mit einem Seitenblick und fügte an:"Auf dem Weg kann Bienenpfote sicherlich auch etwas lernen."
Als alle einverstanden waren, führte der erfahrene Krieger die beiden Katzen aus dem Lagerausgang heraus. Da sie Richtung Norden wanderten, konnten sie das weite Moor rasch hinter sich lassen und je näher sie der Grenze zum SchattenClan kamen, desto fester wurde der Boden unter ihren Pfoten, so dass sie nicht allzu große Sorge haben mussten, einzusinken.

[bei Nebelfrost und Bienenpfote am Schülerbau, führt die Patrouille zu den Steinbänken]

---> Steinbänke - Grenze zwischen SC und WC
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Farnpfote

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Mi Jan 20, 2016 5:52 pm

Farnpfote wartete etwas ungeduldig auf eine Antwort seiner Mentorin. Er war mehr oder weniger gespannt, was sie sagen würde. Schließlich hatte er nicht Lust auf irgendeine langweilige Patrouille zu gehen. Doch leider bestimmte er dies nicht und so musste er sich auch mit Enttäuschungen abfinden. Viel lieber wäre er sowieso schon Krieger doch seine Ausbildung war noch nicht beendet, leider.
Als dann die graue Kätzin erklärte, dass sie auf Grenzpatrouille gingen seufzte er kaum merklich. Und dann war es auch noch die Außengrenze, wo sowieso nie viel passierte. Da wäre Farnpfote lieber zu einer anderen Grenze marschiert um vielleicht auf einen anderen Clan zu treffen. Sowas würde er schon eher interessant finden. Doch auch hier hatte er kein Mitspracherecht und Froststern hatte schließlich entschieden, auf welche Patrouille Abendsonne gehen sollte. Eigentlich war es auch vorhersehbar, dass sie ihre Schwester mit ihrem Schüler mitnahm. Auch, wenn der rötliche Kater dann doch lieber im Lager geblieben wäre. Schließlich würde die beiden kätzinnen sowieso kaum mit dem Jungen Kater reden.
Als Abendsonne aufbrach folgte Obsidianmond ihr und auch Farnpfote setzte sich in Bewegung. Seine Mentorin sah noch ob ihr Schüler mitkam und dieser zuckte mit den Schnurrhaaren. Vielleicht würde ja doch noch was interessantes passieren, dachte sich Farnpfote. Ein wenig Hoffnung besaß er noch. Als er durch den Ausgang trottete folgte er den beiden Katzen zügig weiter um nicht dem Anschluss zu verlieren.

tbc. Außengrenze Windclan

[bricht auf]
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Adlerjunges

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So Jan 24, 2016 6:43 pm

Ich dämmerte weg. Ich wollte nicht, aber irgendwie war die Müdigkeit verdammt hartnäckig. Selbst Mamas Stimme verblasste. Dann plötzlich zuckten meine Ohren als eine unbekannte Stimme zu hören war. Benebelt und mit geschlossenen Augen lauschte ich. Verwirrt hörte ich wieder etwas von Milanjunges und Drachenjunges. Das hatte Papa auch gesagt...aber war ich nicht Adlerjunges?
Mama antwortete und sie nannte uns Adlerjunges und Erzjunges...was denn nun? Verschlafen versuchte ich meine rechte Pfote zu heben, um auf den Neuankömmling zu zeigen. „Muaaah?“ wollte ich gähnend wissen und immer weiter streckte ich mein rechtes Vorderbein, um hoffentlich dort hin zu zeigen zu können, wo die Stimme herkam...bis ich umkippte. Erstaunt fiepte ich als ich mich auf dem Rücken wiederfand. Kurz strampelte ich, aber ich erlahmte schnell und ein herzhaftes Gähnen später, war ich wieder eingeschlafen.

[schläft, wacht teilweise auf, versucht auf Glasgrinsen zu zeigen, rollt dabei auf den Rücken, schläft ein]

(OUT: Ab wann können die Jungen eigentlich anfangen die Augen zu öffnen und zu sprechen?)
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Mo Jan 25, 2016 8:55 am

Seelentraum hatte ihren Blick auf das Lager gerichtet. Immer in der Hoffnung irgendwann ein vertrautes Fell zuerkennen. Doch Hoffnung hatte sie nicht. Nebelfrost hatte sie so oder so noch gar nicht gesehen. So fand sie sich auch damit ab und wandte ihren Blick wieder Salamanderfeuer zu. Maispfote würde gleich hoffentlich auch zu den beiden Katzen stoßen, schließlich war sie sowieso schon zu spät. Während sie warteten erklärte der Krieger welches Gebiet er bevorzugte und Seelentraum nickte nachdenklich, bevor sie ihre Meinung dazu sagte.
"Ich würde dann doch eher die Windgeschützten Höhlen wählen." Vielleicht war dieses Jagtgebiet besser für Maispfote. Schließlich war sie noch nicht allzu lange Schülerin und viel konnten sie auch noch nicht tannieren. Da bieten sich die windgeschützten Höhlen besser an, um ihre Fähigkeiten nocheinmal zu beobachten. Doch sie erwähnte nichts gegenüber Salamanderfeuer sondern dachte über alles nach.
Als dann der Krieger noch fragte wie es mit Maispfotes Ausbildung läuft, zuckte die Kriegerin mit dem Schnurrhaaren. "Sie ist eine gute Schülerin und lernt schnell. So läuft die Ausbildung auch recht gut." Sie wusste nicht, was sie noch weiter dazu sagen sollte und so kam auch schon ihre Schülerin. Sie sah die kleine Kätzin mit ihren feurigen Augen an und wartete auf eine Entschuldigung, vergeblich.
Das Maispfote sich nicht für Ihr verspäten entschuldigte ließ die Kriegerin stutzig werden. Jeder Schüler sollte wissen, dass man sich entschuldigte, wenn man andere warten ließ. Vorallem wenn eine Patrouille deswegen zu spät aus dem Lager kam um ihre Pflichten zu erledigen. So sah sie sich her Schülerin nur an und würde darüber später mit ihr reden. Nicht vor Salamanderfeuer. Vielleicht würde sogar noch eine Entschuldigung kommen, wenn ja, aber zu spät.
Seelentraum wandte ihren blick zum Krieger, der die Patrouille anführte "Wir können aufbrechen." Und sah dann wieder zu ihrer verspäteten Schülerin "Wir gehen auf Jagtpatrouille" Doch mehr sagte sie nicht zu ihr und wartete darauf, dass Salamanderfeuer aufbrechen würde.

[bei Salamanderfeuer und Maispfote]
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Salamanderfeuer

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So Jan 31, 2016 5:12 pm

Seelentraum schaute sich im Lager um und schien jemand zu suchen, wen wusste ich nicht. Ihre Schülerin musste ja eigentlich aus Richtung des Schülerbaus kommen. Auf meine Frage zu den Jagdgebieten nickte die Weiße nachdenklich und entschied sich dann für die windgeschützten Höhlen. Sollte mir recht sein, zumal Beute auch schon so rar genug war, ohne dass wir vielleicht die Schülerin überforderten.
Seelentraum meinte, dass Maispfote eine gute Lernwillige Schülerin war und ihre Ausbildung gut voran kam. Ich dachte an Borkenpfote, jenen jungen Kater, der nur kurz mein Schüler gewesen war, bevor er verstorben war. Wie würde ich auf ihn und seine Fortschritte schauen, wenn er noch leben würde? Nicht das meinem Schüler persönlich nachtrauerte, aber ich fragte mich jedes Mal, wenn ich Mentoren mit ihren Schülern sah, wie es sich wohl anfühlte, wenn eine junge Katze, die man selbst ausgebildet hatte ernannt wurde.
Endlich kam auch Maispfote, ich erwiderten ihren Gruß mit einem Nicken, betrachtete die Gescheckte aber missbilligend. Schamgefühl schien sie nicht zuhaben, nachdem sie ihre Patrouille so lange hatte warten lassen, sah sie aus als wäre nichts gewesen. Hoffentlich war sie außerhalb des Lagers nicht ähnlich faul, wenn sie schon den halben Morgen verschlief, einschließlich der Clanversammlung ohne auch nur ein Anzeichen von Reue. Fehler passierten jedem, aber ich konnte Katzen, die nicht ihr bestes geben wollten nicht ausstehen.
Seelentraum meinte das wir los konnten und ich nickte zustimmend. Während die weiße Kriegerin ihrer vollkommen verspäteten Schülerin erklärte, was wir vor hatten, erhob ich mich und trabte aus dem Lager. Draußen wartete ich kurz auf die beiden Kätzinnen und lief dann los.

---> Windgeschützte Höhlen

[hört Seelentraum zu, grüßt Maispfote, bricht auf]
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Maispfote

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Mo Feb 01, 2016 2:30 pm

Ich bemerkte, wie Seelentraum und Salamanderfeuer mich nicht gerade freundlich ansahen. Was hatte ich falsch gemacht? Ich sah etwas traurig auf den Boden, während ich nachdachte. Hätte ich sie richtig Begrüßen sollen? Dann hätte ich das Gespräch unterbrochen. Ich war doch nur eine Schülerin und die beiden Krieger also hatte ich doch nicht das Recht dazu.
Und auch sonst wollte ich nichts sagen, was die Beiden unterbrochen hätte. Aber was sollte ich jetzt machen? Ich hatte beide verärgert und das war nicht gut. Besonders meine Mentorin hatte ich enttäuscht und das musste ich wieder gut machen.
Die beiden Krieger beendeten das Gespräch aber Salamanderfeuer ging sofort los, bevor ich etwas sagen konnte. Dabaei wollte ich mich entschuldigen. Das ich verschlafen hatte. Und da er zuerst ging war klar, das er der Anführer dieser Patroullie war, also musste ich mich als erstes bei ihm entschuldigen. Aber daraus wurde jetzt nichts.
Ich sah Seelentraum etwas ängstlich an. Ich erwartete eine Strafe, wegen dem was ich getan hatte. Wie konnte ich herausfinden, was es war...
"Entschuldigung, das ich so lange geschlafen habe..." Meine Stimme wurde immer leiser. "Und falls ich etwas falsches getan habe." Meine Pfoten kribbelten und ich hatte das Gefühl kurz davor zu sein, einfach weg zu rennen. Ich wollte nicht anklagend oder so klingen, als wäre ich unwissend. Deswegen wählte ich diese Worte. Und um mich selbst davon abzuhalten, weinfach weg zu laufen. Ich mochte den Blick von Seelentraum nicht und glaubte schon, das ich in einem Traum war, wo alles falsch lief. Vielleicht musste ich eifnach nur einschlafen und wachte in der richtigen Welt auf.

[bei Salamanderfeuer und Seelentraum, traurig und verängstigt, redet mit Seelentraum als Salamanderfeuer weg geht]
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Kleeblatt

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Mi Feb 03, 2016 11:35 pm

Ich betrat den Heilerbau und widmete mich dem Aussortieren fauliger Kräuter aus meinen Vorräten. Es war erfreulich wenig diesmal, aber die Feuchtigkeit in der Luft war trotzdem äußerst bedenklich. Hier im Bau ging es, aber auf Dauer bekam es den gesammelten Pflanzen auch hier nicht. Im weißen Fell an meinen Pfoten konnte ich vereinzelte grüne Spuren erkennen und ich schaute eine Weile schmunzelnd auf die Pfoten einer Heilerin.
Ich streckte mich und kehrte meinem Bau dann den Rücken zu. Draußen regnete es erwartungsgemäß immer noch und ich fragte mich, ob der Sternenclan wohl etwas dazu sagen würde. Meine Pfoten trugen mich zur Kinderstube und vorsichtig betrat ich den immer noch gut gefüllten Bau. Ich nickte den Anwesenden grüßend zu und beäugte sowohl Jungen als auch Königin fachmännisch prüfend, bevor ich Milanfeuer ansprach „Ich werde zum Heilertreffen aufbrechen und entsprechend im Lager nicht zur Verfügung stehen. Sowohl du als auch deine Jungen sehen absolut gesund aus, ich denke da sollte es keine Probleme geben. Ich werde trotzdem versuchen bald zurück zu kommen, bis dahin.“ verabschiedete ich mich von den Katzen in der Kinderstube und trabte wieder nach draußen.
Ich steuerte auf den Lagerausgang zu und schlüpfte durch die Ginsterhecke. Der Boden war matschig, aber ich zog das Moor dem mir bevorstehenden nassen harten Gebirgspfad vor. Vielleicht lag das aber auch weniger an dem Untergrund, als an dem Aufstieg. Der Weg zum Mondstein war nicht gerade breit und gemütlich, aber ich eilte ihm trotzdem entgegen. Ich hoffte auf Rat vom Sternenclan oder vielleicht wenigstens ein Zusage, wann der Regen endlich aufhörte.

---> Gebirgspfad

[im Heilerbau, geht in die Kinderstube, grüßt die Anwesenden, redet mit Milanfeuer, verlässt das Lager]
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Glasgrinsen

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So Feb 07, 2016 7:24 pm

Chapter 3.4 - Ältestenbau

Die weichen, weißen Ohren zuckten kurz bei seinem Namen – aber die blauen Augen ruhten noch immer unbewegt auf den kleinen Fellbündeln. Glasgrinsen empfand die ganze Situation als so surreal. Alleine schon der Gedanke, dass aus Fortpflanzung kleine Minaturausgaben der Eltern im Bauch der Mutter heranreiften, um endlich geboren zu werden, erweckte in ihm ein seltsames Gefühl. Ein Druck im Magen, eine bleierne Übelkeit… vor wenigen Monaten waren sie doch noch Schüler gewesen. Glaspfote, Milanpfote – wusste sie das noch? Jetzt war sie Mutter, Gefährtin, Kriegerin, Königin… eine unglaublich überwältigende Fügung der natürlichen Ordnung. Der feminine Kater fühlte sich fehl am Platz, herausgewachsen aus ihrer Welt, zurückgeblieben als Bruchteil ihrer Vergangenheit. Aber in seinem Gesicht war keine Regung zu finden, die darauf hindeuten würde… Die größte Bühne des Narrenkönigs war seine Mimik. Auch von dem traurigen, zarten Schimmer in den goldgrünen Augen der schönen,  nach einem Raubvogel benannten Katze, ließ er sich kaum beirren. Stattdessen zuckten seine sowieso schon lächelnden Mundwinkel und ebenso wie sie, legte er seinen Blick zurück auf die Neugeborenen. ‚Es ist wirklich naheliegend. -- Aber nein, sie heißen Adlerjunges und Erzjunges und dies hier sind Kaninchenjunges und Erdjunges.‘ Mütterliche, bedingungslose Zärtlichkeit war in ihren Worten gebettet, schlummerte in den vor Liebe überschäumenden Blicken die sie ihren Kindern schenkte. Ein unterschwelliger Stolz, den man keiner neuen Königin jemals verübeln könnte. Immerhin war das ihr Werk – das Produkt ihrer Liebe und ihrem Dasein. Viele Katzen lebten nur für diesen einen Moment in ihrem Leben… so hatte es Glasgrinsen jedenfalls schon des Öfteren vernommen. Wollte er irgendwann Kinder? Er hatte nie nur einen Gedanken daran verschwendet…

„Wer weiß, wenn deine kleine Tochter diese Tradition fortführen würde – wärst du vielleicht die hohe Gebärerin einer ganzen kleinen Milanfeuererblinie. Vielleicht erreichst du damit sogar Gottstatus, bei allen Nachfahren die folgen könnten…“ Seine Schnurrhaare zuckten belustigt bei dieser Vorstellung. Eine Apotheose … ohja, die würde ihm auch herrlich zu Gestalt tragen. Auch Milanfeuer’s Grinsen wurde beim Gespräch immer breiter. Sie schien sich angesichts Glasgrinsens krampfigen Humor wieder etwas lockern zu können und innerlich jauchzte der junge Krieger beglückt davon. Sie hatten zu lange keine wirklichen Worte mehr gewechselt, keine Gespräche geführt, Sorgen ausgetauscht. Und doch, obwohl sie sich gerade wie Fremde gegenüberstanden, fühlte er noch immer die ziehende, warme Zuneigung in seinem Herzen. Milanfeuer war alles an Familie, was er noch übrig hatte… Milanfeuer und diese kleinen, jauchzend, miauenden, weichen Bündel von Katzenbabys. Langsam zeigte sich die langen, rasiermesserscharfen Zähne unter seinen weißen Lefzen, entblößten sein für manche Katzen furchterregendes Grinsen in dem androgynen, weichen – dazu konträren Gesicht. Er rief sich Dunkelbergs narbenzerfressene Visage vor Augen. Die harten, kalten Augen – die tote, abweisende Ausstrahlung. Wenn er es sich recht überlegte… war es damals nur eine Frage der Zeit gewesen, wann der Kater sein Leben selbstständig ein Ende setzte. Glasgrinsen war dankbar, dass er es erst nach Abschluss seiner Ausbildung getan hatte… „Nicht wahr?“ Glockenhelles, verzücktes Lachen und ein kurzer, mädchenhafter Wimpernniederschlag. Seine und Dunkelbergs Jungen… was für ein abstruser Gedanke. „Oh, wenn sie meine Jungen wären, könnten sie ja auch nur traumhaft werden…“ Schnurrte er leise kichernd – endete jedoch abrupt, als das kleine Adlerjunges (aka Milanjunges) sich zu regen begann, ziellos noch hinter schleiernen, halbblinden Augen versuchte in seine Richtung zu blinzeln. Ein leises Mauzen entkam ihrer Kehle, die Vorderpfote hob sich kraftlos, deutete irgendwie an ihm vorbei – zu ihm – dann wieder vorbei, ehe sie das Gleichgewicht komplett verlor und sich fiepend auf dem Boden widerfand. So eine hilflose, zarte, fragile Kreatur…

„Hallo meine Schöne…“ Summte seine melodische Stimme leise, er sank auf seinen Bauch, bettete den Kopf auf die Pfoten um auf Augenhöhe – wenn auch noch leicht entfernt von den Babys zu sein. Er hatte sich immernoch nicht an ihren Anblick gewöhnen können – wie es Milanfeuer dabei wohl erging? Aus dem Regen heraus trat eine Gestalt ins Innere – er wandte den Kopf, in Erwartung Bachfeder begrüßen zu können… stattdessen war es die Heilerin. Nach einer kurzen Begutachtung, verabschiedete sie sich, wegen des Heilertreffens und war wieder im Regen verschwunden. Wieso kam Bachfeder nicht rein? Traute sie sich nicht, die Idylle zu zerstören? Wusste sie nicht, dass sie das keinesfalls tun würde? Wahrscheinlich kannte sie Milanfeuer mittlerweile sogar besser… als ihr Ziehbruder.

BK: Milanfeuer ;; Adlerjunges ( Bachfeder ;; Kleeblatt + Babys)
[ redet mit Milanfeuer - grüßt Adlerjunges ;; fragt sich wo Bachfeder bleibt ]

//Out: Hab jetzt Bachfeder einfach übersprungen, da auch keine Antwort im Off kam...
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Froststern

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So Feb 07, 2016 7:40 pm

OUT: Is okay, dass du Bach überspringst. Ich hab geplant, sie erst nach Glasgrinsen zu Milan zu schicken wegen Ruhe und so^^is mit Milan auch schon abgesprochen.
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So Feb 07, 2016 8:20 pm

Out: Dann bitte das nächste Mal mich auch informieren, damit ich nicht alle warten lasse (:
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Nebelfrost

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So März 06, 2016 10:59 pm

Nebelfrodz bewegte den grauen Kopf auf und ab, nickte zu Windkralles Worten. Es war gut, dass sie auf Patrouille gingen, auch wenn Bienenpfote Nebelfrost nicht mal eines Blicks würdigte. Unter Umständen wäre eine gewisse Wut in ihm hochgekocht und unter Umständen hätte er nichts mehr weiter gesagt oder wenn schon dann nur wenig. Jetzt konnte er dem Schüler nicht einmal böse sein. Vielleicht auf sich selbst, aber sonst? Er stieß ein leises Seufzen aus, überlegte ob es wohl möglich war, die Vernachlässigung seines Schülers wieder wett zu machen, entschied sich aber letztendlich dafür, es demnächst wenn möglich besser zu machen.
Es irritierte den Krieger ein wenig, dass Wndkralke keine Bemerkung machte, wie manche Katzen sie eben gerne machten.
Es erleichterte ihn fast ein wenig, bemerkte er während er den beiden Katern folgte, die sich vorher dchon unterhalten hatten und die Worte des gelbäugigen Schülers stachen ihm wie ein Dorn ins Unterbewusstsein, doch er lief weiter. Ein weiteres Srufzen verlor sich im platschenden Geräusch, welches die breiten Pfoten hinterließen während sie auf dem matschigen Boden rutschten. Er verzog die Schnauze leicht angewiedert, wäre am liebsten wieder im Bau verschwunden. Er hätte die lavendelfarbenen Augen erneut geschlossen.. Nein.
Gerade war er nicht im Bau und er würde sich auch vor dem Abend nicht verkriechen. Schließlich war er kein Junges mehr oder eines der Tiere die sich bei Regen nur aud den Bauten trauten um etwas essbares zu suchen?

Tbc:Steinbänke - Grenze zwischen SC und WC


[ hört windkralle zu, denkt nach, folgt Windkralle und Bienenpfote]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Di März 08, 2016 4:08 pm

Seelentraum erwartete keine weiteren Gesprächtstehmen von Salamanderfeuer. Es war an der zeit aufzubrechen und Seelentraum kribbelten die Pfoten. Sie wollte endlich wieder auf die Jagt gehen, um Beute zwischen ihren Krallen zu spüren. Dieses schöne Gefühl, wenn sie etwas gutes für den Clan tat. Und dann konnte sie zusehen, wie andere von ihrer gefangen Beute satt werden. Zu mindestens, wenn sie etwas fing.
Salamanderfeuer wartete auch nicht mehr lange und brach bereits auf, doch bevor Seelentraum den dreifarbigen Kater folgen konnte, meldete sich ihre Schülerin zu Wort und wandte sich an ihre weiße Mentorin. Sie entschuldigte sich für ihre Verspätung und dafür, wenn sie etwas falsch gemacht hatte. Seelentraum Ohren zuckten bei den Worten der kleinen Kätzin, doch ihre Antwort ließ nicht lange auf sich warten. "Du hast dich nicht von Anfang Entschuldigt. Dadurch hast du uns beide nicht besonders gut dargestellt. Du hättest dich bei der Anwesenheit von Salamanderfeuer entschuldigen sollen, er ist der Anführer dieser Patrouille und musste ebenfalls auf dich warten." Seelentrau ließ ihren feurigen Blick über ihre Schülerin gleiten "Wir sollten aufbrechen, wir wollen schließlich nicht den Anschluss verlieren." sie nickte ihrer Schülerin aufmunternd zu, in der Hoffnung, dass sie sich auch noch bei dem dreifarbigen Kater entschuldigte.
Dann drehte sie sich Richtung Lager Ausgang und lief los, um nicht den Anschluss zu verlieren. Sie wollte nicht, dass Salamanderfeuer noch länger warten musste. Schließlich kamen sie auch recht spät los.

tbc. Windgeschützte Höhlen

[bei Salamanderfeuer und Maispfote, redet mit Maispfote, bricht auf]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So März 20, 2016 1:39 pm

(OUT: Ein kleiner Entwicklungssprung für die Jungen, damit wir nicht ewig hängen. Milans Jungen  haben mittlerweile geöffnete Augen und können durch die Kinderstube turnen. Rudimentäres Sprechen gehört auch schon zu ihren Fähigkeiten, ist aber fehlerbehaftet und braucht noch ein wenig mehr Übung.)

Ich lag immer noch auf dem Rücken und ab und zu zuckten meine Vorderpfoten. Dann schnellte meine rechte Pfote nach oben in die Luft und ich rollte zur rechten Seite. Blinzelnd wachte ich auf und war erstmal verwirrt...was war passiert und wo war meine Beute? Ich hob den Kopf und schaute mich um. Dies war eindeutig die Kinderstube, aber ich erinnerte mich doch ganz eindeutig an das seltsame Tier, das ich gejagt hatte.
Ich erhob mich langsam und schaute mich immer noch ein wenig verschlafen suchend um. Langsam dämmerte mir, das ich nur geträumt hatte. Wieder einmal. Einerseits war es enttäuschend, dass es nur ein Traum gewesen war, andererseits war es aufregend gewesen und nur daran zu denken ließ meine hellgrünen Augen leuchten. Und irgendwann würde es kein Traum mehr sein!
Ein mir nur allzu bekannter weißer Kater war im Bau und kurz entschlossen wandte ich mich an ihn „Ontel Klaskrinsen!“ miaute ich erfreut und schaute erwartungsfroh in die großen milchig-blauen Augen. Meinen aufregenden Traum noch im Hinterkopf spürte ich Tatendrang in meinen kleinen Pfoten.

[träumt, wacht auf, redet mit Glasgrinsen]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Mo März 28, 2016 12:32 pm

Chapter 4.0 - Ältestenbau

Die Jungen wuchsen tatsächlich ziemlich schnell. Es war beinahe ein schwindelerregender Prozess, wenn man bedachte, dass sie vor wenigen Wochen noch in dem Körper ihrer Mutter gereift waren. Glasgrinsen verfolgte ihre Entwicklung mit regem, wenn auch bescheidenen Interesse – immerhin wollte er weder Erzeuger noch Mutter in ihre Erziehung greifen, obwohl der weiße Kater sich sonst gerne im Mittelpunkt positionierte. Zugegeben, er war nicht gut mit Kindern – sein Sprachgebrauch oftmals dem jungen Alter nicht angemessen. So passierte es nicht nur einmal, dass er mitten in seinem Redefluss abrupt stoppte – das unflätige Wort auf seiner Zunge balancierte und es schließlich verlegen grinsend, verschmitzt zu den Kindern zwinkernd doch runterschluckte. Man wollte die Jugend von Morgen schließlich nicht schon jetzt in die Verderbtheit leiten. Unter Milanfeuers mild grünen Argusaugen gedieh der Spross prächtig. Erste Worte brabbelten aus den Bündeln hervor, sie rollten – tobten, begannen ihr Bewusstsein auszuweiten und gierig Wissen zu saugen. Wenn man zu Besuch war, fühlte man sie wie unter ständiger Beobachtung.

„Ontel Klaskrinsen!“ Milanfeuers Miniaturkopie hatte freudig ihr glockenhelles Stimmchen läuten lassen, die großen grünen Augen vor Begeisterung aufgerissen. Zugegeben, ihre Artikulation war nicht gerade ausgereift – aber sie machte große Fortschritte! Und zudem war sie zum Sterben niedlich. „Na aber hallo.“ Gurrte sein weicher Tenor – die Schnurrhaare zuckten, als seine Mundwinkel einem befriedigten Lächeln Raum machten. „Wie geht es meiner liebsten Tigernichte heute?“ Nun, sie war sie die einzige seiner zwei nicht blutsverwandten ‚Nichten‘, die getigert war. Aber das Gute daran war – wahrscheinlich wusste das, die kleine Adlerjunges nicht. Gab es ein Schöneres Gefühl, als sich besonders zu fühlen? Mit fließend geschmeidigen Bewegungen trat er zu der aufgeplusterten Fellkugel, beugte sich zu ihr herab und blies ihr zärtlich seinen warmen Atem ins Kindsgesicht.

BK: Adlerjunges
[ grüßt Adlerjunges ]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Mi März 30, 2016 3:38 pm

<------------- Trockenes Flussbett - Grenze zwischen FlussClan und WindClan

Immer noch triefend nass und völlig verschlammt betrat Froststern das Lager des WindClans. Die anderen Patrouillen schienen noch nicht wieder zurückgekehrt sein, aber mit absoluter Sicherheit konnte die Anführerin das nicht sagen. "Ihr seid entlassen; ruht euch meinetwegen aus.", miaute die eigentlich Weißpelzige an ihre Begleiter gerichtet. Sie selbst konnte kaum noch eine Pfote vor die Andere setzen - doch ihr Gewissen ließ auch nicht zu, dass sie sich jetzt einfach schlafen legte.
Im Kriegerbau entdeckte Froststern Windkralle nicht. Da im Lager selbst keine Spur von ihm zu finden gewesen war, musste er noch draußen unterwegs sein. Denn keine vernünftige Katze würde freiwillig bei so einem Wetter draußen sein, wenn ein trockener Bau in Reichweite war. Also konnte die Anführerin nur darauf warten, dass die Patrouille von der SchattenClan-Grenze zurückkehrte. Immerhin gab ihr das Warten die Möglichkeit, ihr Fell zu säubern und sich halbwegs wieder zu trocknen. Schon ein kurzer Blick zeigte, dass Beides eine ganze Weile dauern würde. Aber getrockneter Schlamm war noch schlechter aus dem Pelz zu bekommen als Frischer. Seufzend machte sie sich an die Arbeit.

[kommt an; entlässt die Patrouille; im Kriegerbau; wartet auf die Rückkehr von Windkralle; putzt sich]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So Apr 03, 2016 10:17 pm

<---- "Trockenes" Flussbett

Der Wall aus Ginster verschluckte die vier Katzen, als sie in die lehmige Senke hinabstiegen und das Lager betraten und Froststern drehte sich zu ihnen um, um zu verkünden:"Ihr seid entlassen; ruht euch meinetwegen aus.", doch Drachenglut antwortete nicht. Stattdessen glitt sein Blick unweigerlich zum Ältestenbau, in welchem seine kleine Familie noch immer unterkommen musste, da die Kinderstube unter Wasser stand. Seine Pupillen zuckten zum Frischbeutehaufen hinüber, nur um festzustellen, dass die Jagdpatrouillen nicht besonders erfolgreich waren. Um zum ersten Mal an diesem Tag zeigte das Gesicht des grauen Kriegers eine emotionale Regung, indem er die pechschwarzen Lefzen unzufrieden verzog.
"Die Jagdrotten bringen keine Beute mehr nach Hause."
Ernst bohrte sich sein Blick in das Gesicht der langpelzigen Anführerin.
"Meine Gefährtin braucht Frischbeute, wenn unsere Jungen überleben sollen. Es muss etwas passieren."
Ja, Milanfeuer und seine Kinder waren ihm das einzige, das noch wirklich und ehrlich gut war auf der Welt. Sein persönliches, kleines, zerbrechliches Glück, das niemals zertört werden durfte. Doch ausgerechnet jetzt, wo Milanfeuer Junge hatte, musste der WindClan gegen die Überflutungen und den Hunger ankämpfen...
Als Froststern zum Kriegerbau steuerte, wandte Drachenglut sich zum Ältestenbau und schritt mit seinen langen, raubtierhaften Schritten durch das Lager. Als er in die dämmrige Dunkelheit eintrat und seine breiten Schultern durch den Bau schob, begegnete ihm bereits das sorglose Miauen kleiner Kätzchen, wobei ihm besonders das rege Stimmchen von Adlerjunges auffiel. Die kleine, bildschöne Kätzin mit dem Fell ihrer Mutter hüpfte gerade auf einen schneeweißen Kater zu, der sich liebevoll zu ihr herunterbeugte.
Augenblicklich umspielte Drachengluts Lippen ein seltenes, zynisches Grinsen, welches die männliche Diva stets in ihm auslöste.
"Man könnte meinen, du magst Kitten, Glasgrinsen, so oft wie du hierher kommst, um von ihnen an den Ohren gezogen zu werden. Gib nur Acht, dass sie dir dein Fell nicht besudeln.", knurrte seine marante Stimme in seiner Kehle, während er an ihm vorbeiging und Milanfeuer begrüßte, indem er ihr über das Ohr leckte. "Heute schon etwas für den Clan getan?", richtete der Aschgraue seine stechenden, kühlen Augen aus flüssigem Gold auf das Blau des Schönlings.

[kommt mit der Patrouille an, spricht kurz zu Froststern, geht dann in den Ältestenbau, spricht mit Glasgrinsen und begrüßt Milanfeuer]
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Windkralle

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So Apr 03, 2016 10:58 pm

OUT: Da sich der ganze Werdegang mit dem Posten jetzt doch ziemlich gezogen hat und Froststern auf Windkralle wartet, mache ich jetzt einen kleinen Zeitsprung mit Windkralle und wir tun am besten alle so, als hätten Windkralle, Nebelfrost und Bienenpfote in den windgeschützten Höhlen bereits fleißig trainiert.^^

Kleiner Zeitsprung

Jetzt spürte Windkralle die Anstrengung des Tages doch in den sehnigen Beinen, aber es war durchaus ein erfrischendes Gefühl, körperlich so aktiv gewesen zu sein und nebenbei etwas Gutes für den jungen Schüler getan zu haben. In den windgeschützen Höhlen hatte der ehemalige WolkenClan-Krieger Bienenpfote gezeigt, wie Fledermäuse sich möglichst effektiv und erfolgreich jagen ließen und hatte den Jungkater zu Höchstleistungen angespornt. Nach der durchaus bereits fordernden Grenzpatrouille hatte Bienenpfote eine erfreulich gute Figur gemacht, wenn er vermutlich auch etwas genervt gewesen war von den Motivationssprüchen des Narrenkönigs, der ihn nicht selten neckte, um noch ein wenig mehr aus ihm herauszuholen. Dementsprechend müde waren sie wohl jetzt, als sie nacheinander den Lagereingang durch den Ginsterwall passierten, aber die Mühe hatte sich gelohnt, baumelte schließlich eine tote Fledermaus aus dem länglichen Maul Windkralles.
Ehe er sich an Nebelfrost und Bienenpfote wandte, legte er rasch die Frischbeute zwischen seinen mit feuchtem Lehm bedeckten Vorderpfoten ab und miaute dann noch immer scheinbar ehrlich gut gelaunt:"So, ich denke, wir haben uns jetzt alle eine Pause verdient, nicht wahr? Gut gemacht, Bienenpfote, du wirst noch ein wahrer Meisterjäger." Er strich dem Schüler mit dem langen Schweif schmunzelnd über die braungetigerte Stirn, ehe er noch nachschob:"Ouh und wenn du morgen Muskelkater in den Hinterbeinen hast, mach dir nichts draus, sowas vergeht." Mit einem winzigen Funken Schadenfreude in den schalkhaften Augen zwinkerte er dem Jungkater zu, denn nickte er Nebelfrost entgegen, um sich auch von ihm zu verabschieden und trottete in seinem wie üblich fast wippenden Gang zum Frischbeutehaufen hinüber, um die Fledermaus abzulegen. Dabei entging ihm nicht, wie verweist der Beuteplatz wirkte und auch an einer Fledermaus war nicht sonderlich viel Fleisch dran. Das gab ihm besonders wegen der Königin Milanfeuer zu denken, die schließlich dringend Kraft brauchte, um ihre Jungen durchbringen zu können. Als er sich auf einen Bissen verzichtend abwandte, knackte es in seiner linken Schulter und er hielt überrascht inne, nur um sich kurz darauf ausgiebig zu strecken und seine stark beanspruchten Muskeln etwas zu lockern.
"Du meine Güte, wir werden wohl alt?", murmelte er kopfschüttelnd schnurrend zu sich selbst, ehe er sich auf den Weg zum Kriegerbau machte. Die dichten Zweige des Baus umhüllten seinen hellen, dürren Leib und schützten ihn vor dem prasselnden Regen. Als er seinen Blick hob, entdeckte er das sacht glimmende, goldene Augenpaar von der WindClan-Anführerin, die ihm ins Gesicht schaute, als er auftauchte, wie als hätte sie nur auf ihn gewartet. Anscheinend hatte sie bis eben ihren langen, anmutigen Pelz geputzt, war dieser stellenweise noch vom Schlamm verkrustet, teilweise aber auch schon wieder schneeweiß, wie am schönsten Blattgrüne-Tag.
"Froststern.", begrüßte der erfahrene Kater sie freundlich ohrenzuckend und setzte sich zu ihr. "Ich erinnere mich, du wolltest mich nach der Patrouille sprechen, richtig?"

[redet mit Bienenpfote und Nebelfrost, legt eine Fledermaus auf den Frischbeutehaufen, geht in den Kriegerbau und begrüßt Froststern]
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