Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 WindClan-Lager

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Bachfeder

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Mi Dez 30, 2015 5:14 pm

Auf Glasgrinsens Gesichtsausdruck war 'fassungslos' die einzig passende Beschreibung. Bachfeder musste sich ein herzliches Lachen verkneifen. Zugleich überlegte die Tigerkätzin, ob sie nicht doch ein wenig zu taktlos gewesen war. Immerhin wusste sie selbst, dass nicht jeder ihren Humor sofort verstand. Aber dann schien der weiße Kater sich doch ein wenig zu fassen. Scherzte selbst ein wenig über sein Aussehen und mühte sich, es wieder ein wenig auszubessern. Obwohl Bachfeder bezweifelte, dass es bei dem Wetter viel bringen würde.
Glasgrinsens Bemerkung, dass sein Aussehen wohl dem Sonnenentzug zuzuschreiben war, nahm die Silberne mit einem Zucken ihrer Schnurrhaare zur Kenntnis. Es war in ihren Augen lächerlich, seinem Fell so viel Aufmerksamkeit zu widmen. Vor allem als Kater. Aber vielleicht brauchte sein weiches Flauschefell besondere Aufmerksamkeit - ähnlich wie das Fell eines Jungen. Diesen Gedanken sprach die Wellenstreifige nich aus, ansonsten würde die männliche Tratschtante des Clans vermutlich endgültig wegen eines Nervenzusammenbruchs zur Behandlung in den Heilerbau müssen.
Dann gratulierte der Kater Bachfeder zu ihrer Kriegerernennung und meinte, dass ihr das Kriegerdasein hervorragend stehen würde. Ein keckes Grinsen erschien auf dem Gesicht der Kätzin. "Danke dir.", miaute sie mit einem provozierend koketten Augenaufschlag. Wenn Glasgrinsen sie aufziehen wollte - dieses Spiel konnte man auch zu zweit spielen!
Die silberne Tigerkätzin wurde schlagartig wieder ernst, als Kleeblatt aus dem Ältestenbau auftauchte, kurz in ihrem Bau verschwand und mit einem Bündel Kräuter wieder in die provisorische Kinderstube zurückkehrte. Bald darauf erschien Drachenglut wieder und gesellte sich zurück zu Froststern, bei deren Patrouille er mitkommen sollte. Anscheinend war die Geburt nun vorbei und nicht völlig katastrophal verlaufen. Zumindest vermutete die Wellenstreifige das, aber der Graue war grundsätzlich schwer zu durchschauen. "Ich würde sagen, es ist Besuchszeit für uns.", miaute Bachfeder und bedeutete Glasgrinsen, dass er den Vortritt hatte. Immerhin gehörte er zur Familie und Bachfeder war nur eine Freundin. Das 'Ladies first' hatte die junge Kriegerin sich grade noch verkneifen können. Es würde den androgynen Kater vielleicht zu sehr aus der Fassung bringen.

[spricht mit Glasgrinsen; bemerkt Kleeblatt und Drachenglut; lässt Glasgrinsen den Vortritt]
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Erzjunges

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Do Dez 31, 2015 3:24 pm


Erzjunges' Geburt

Es war dunkel. Stockdunkel. Aber er fühlte sich wohl. Wo auch immer er sich befand, war es warm, bequem und sein Magen stets gefüllt.. Seit er denken konnte, begleitete ihn ein einvernehmendes, rhythmisches Klopfen. Er wusste, es gehörte zur sanften Stimme, welche regelmäßig, gedämpft, in seine Ohren drang. Doch dieser Herzschlag, diese Stimme waren nicht das Einzige, was ihn begleitete. Durch seine warme, schützende Hülle, vernahm er weitere Präsenzen. Irgendetwas war da.. Irgendjemand. Auch, wenn es leiser als das andere Klopfen war, irgendetwas schlug da, und zwar im selben Rhythmus, wie es sein eigenes Herz tat. Manchmal, da spürte er ihre Bewegungen, den ein oder anderen leichten Stoß. Um ihnen zu antworten, schlug auch er mit seinen winzigen Pfoten. Wenn er bloß weit genug ausholte, so hatte er bemerkt, begegnete er einer Art.. elastischem Wiederstand. Allerdings waren Bewegungen viel zu anstrengend und ließen ihn recht schnell erschöpft innehalten. Den anderen erging es wohl nicht anders. Ihre "Kommunikation" hielt nicht wirklich lange an. Die meiste Zeit über, blieb er ruhig, blieben sie alle ruhig, lauschten der Stimme des großen "Dings", oder ließen sich von seinem Herzschlag in den Schlaf führen..
Heute allerdings, merkte er, das irgendetwas nicht zu stimmen schien. Schon eine ganze Weile über, war das sonst so ruhige, rhythmische Klopfen einem unruhigen, schnellen Pochen gewichen. Auch vernahm er Bewegungen, wie leichte Schläge, welche ihm unbekannt waren. Er vernahm die Stimme, welche irgendwie anders klang, als sonst.. Unruhig, genau, wie ihr Herzschlag. Irgendetwas lief hier gewaltig schief! Ob die anderen es auch bemerkt hatten?
Plötzlich, da drehte es den winzigen Leib, fühlte er sich, als hätte er allen Halt verloren. Erschrocken stellte er fest, das er in eine Art Sog geraten war. Irgendetwas zog ihn in die Tiefe, immer weiter.. stetig wurde es kälter...
Nun war es sein Herz, welches nervös gegen seine Brust pochte. Was geschah hier?!

Plumps! Das kleine, graue Fellbündel fiel mit einem überraschten Quiken auf weich federndes Moos. Augenblicklich kroch ihm eine eisige Kälte durch den Pelz. Verärgert, wagte er den Versuch zu protestieren, doch seiner Kehle entglitt lediglich ein jämmerliches Geräusch, welches in einem hilflosen Husten endete. Irgendetwas packte ihn am Nackenfell, nur um ihn von weichem Moos auf harten Boden zu befördern. Gut, dann würde er eben um sich schlagen! Wer zum Henker hatte ihn aus seiner wohligen Wärme gezogen? Das würde er bezahlen, sobald..! Sobald..
Das Junge stoppte sein wildes Zappeln. Etwas warmes, raues, fuhr ihm in regelmäßigen Strichen über das Fell. Er musste zugeben, dass es sich recht angenehm anfühlte.. Das Ding tat seinen Job wirklich gut! Wohlig schnurrte Erzjunges auf. Sein Ärger war wie weggeblasen. Mach ruhig weiter, warmes, großes Ding., dachte sich das kleine gerade noch, als es abrupt stoppte.
Hey! Er spürte noch immer die Wärme des großen Dinges um seinen Leib, weshalb also, hatte es aufgehört, mit seiner wohltuenden Prozedur? Und da passierte es schon wieder. Sanft wurde er am Nackenfell gepackt und an irgendjemanden weitergegeben. Erzjunges quikte. Das Hin und Her ging ihm langsam auf die Nerven! Doch ehe sich das Junge noch weiter aufregen konnte, zog ihn etwas unheimlich wohlriechendes, warmes und flauschiges sanft an sich. Leicht hob das Junges sein schwarzes Näschen. Er vernahm eine Stimme und erkannte sie augenblicklich wieder. Diesmal aber, klang sie nicht gedämpft, sondern glockenklar, engelsgleich sanft. Eine weitere Stimme, welche er seltener zu hören bekommen hatte, aber ebenfalls sofort erkannte, antwortete der ihrigen. Rau und dunkel, bildete sie einen völligen Kontrast zur anderen Stimme. Er mochte sie.. Irgendwie. Sie war beruhigend.Wer bist du? Die helle Stimme sagte irgendetwas.. doch der süße Duft, welcher in die Nase des Jungen drang, lenkte ihn viel zu sehr von dem Gesprochenen ab. Bevor es auch nur versuchen konnte, auf den Geruch zuzurobben, schob ihn bereits eine große Pfote, sanft, zu dessen Quelle. Instinktiv erspürte der kleine eine der Zitsen und begann reflexartig zu saugen. Ein wohliges Glucksen war zu vernehmen während dem Jungen die ungemein leckere, wärmende Flüssigkeit durch die Kehle glitt. Vielleicht war es hier draußen doch gar nicht so übel, wie er gedacht hatte..Eigentlich gefiel es ihm jetzt doch ganz gut. Warmes, flauschiges Fell, welches ihn umhüllte und dieses leckere Zeug!
Lange aber, blieb diese Idylle nicht ungestört. Der graue spürte, wie sich etwas anderes, felliges zu ihm gesellte. Es war genauso warm, genauso weich, wie das große Ding..vielleicht sogar etwas flauschiger! Und irgendwie..kam ihr ihr Geruch bekannt vor. Tatsächlich, roch sie fast genauso, wie er es selbst tat. Als er kurz darauf einen winzigen Tritt ihrerseits vernahm, ging ihm ein Licht auf. Dieses Ding gehörte zu denjenigen, welche mit ihm in der warmen Blase gelebt hatten! "Mrwa!", gab das kleine von sich und trat ebenfalls in ihre Richtung. Na gut, Ich erlaube dir, von meiner Milch zu trinken. Aber nur weil Ich dich kenne..und wir irgendwie in der selben Situation stecken! Wie als hätte sie verstanden, hörte er kurz darauf ein wohliges Glucksen. Zufrieden fuhr auch der graue Fellball fort, sein Mahl zu sich zu nehmen. Nach und Nach gesellten sich zwei - oder waren es drei, er hatte den "Überblick" verloren - weitere Dinger zu ihnen und er fragte sich, ob die Milch wohl für sie alle ausreichen würde. Allem voran aber, zerbrach er sich den Kopf darüber, inwiefern er mit diesen Fellknäulen verbunden war. Irgendwie, waren sie wie er, rochen auch fast identisch.. Aber doch unterschied sie etwas voneinander. Was auch immer es war.. Er fühlte, dass sie zu ihm gehörten. Das große Ding, er, und die anderen. Sie alle gehörten zusammen, oder?
Als er satt war, kuschelte sich der Kater wohlig an die anderen Fellknäule. Er bemerkte, dass diejenige, welche sich als erste zu ihm gesellt hatte, leise Laute von sich gab. Sie hatte eine ähnlich helle Stimme, wie das große Ding. "Mraaau!", antwortete er, neugierig, ob die anderen sich nicht auch zu Wort melden würden. Doch sie blieben ruhig. Vielmehr, konnte er noch ihr Glucksen vernehmen. Dann ertönte eine andere Stimme. Die helle, sanfte Stimme der Großen. Ging es gerade um ihn? Die tiefe Stimme antwortete ihr. Was tat er nicht? Verwirrt spitzte das Junge die Ohren. Au ja, gib mir einen tollen Namen, du Dings! Doch er schien zu zögern. So ein Doof. Schließlich war es die helle Stimme, welche ihm seinen Namen gab. Erzjunges. Er wusste zwar nicht recht, was das bedeutete, aber es gefiel ihm. Nun erfuhr Erzjunges auch den Namen der großen mit der wunderbar sanften Stimme: Milanfeuer. Er klang schön. Kurz darauf, den Namen des anderen großen: Drachenglut. Adlerjunges, so hieß das gesprächige Ding neben ihm. Das dritte erhielt den Namen Erdjunges, klang seinem eigenen gar nicht mal so unähnlich. Ob es ihm auch ähnlich sah? Und dann war da noch Kaninchenjunges.
Die Tatsache, dass diese Katzen ihnen ihre Namen gegeben hatten.. Also gehört der Kater mit der wunderbar tiefen Stimme, Drachenglut, auch zu ihnen? Irgendwie stimmte ihn das fröhlich. So würde er seine beruhigende Stimme öfters zu hören bekommen. Trotzdem wunderte sich das Junges, weshalb er gerade bei seinem Namen geschwiegen hatte. Alle anderen Namen hatte er mitbestimmt.. Vielleicht war Erzjunges ein so besonderer Kater, dass ihm einfach nichts für ihn eingefallen war! Bestimmt war es so gewesen. Mit diesem selbstgefälligen Gedanken presste sich der aschfarbene Kater an seine Geschwister. Es dauerte nicht lange, da lullten ihn die vertrauten Stimmen, die wohlige Wärme, in einen tiefen, friedvollen Schlaf..

[wird geboren, kommuniziert mit Adlerjunges, lauscht Namensvergebung der Eltern, schläft ein]
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Milanfeuer

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Do Dez 31, 2015 4:09 pm

OUT: Juhu, endlich wieder ein Milan Post *-*

Sehnsucht glitzerte in den Augen der hellbraunen Königin, als sie dem muskulösen, grauen Kater nachsah. Einem einstigen Baukameraden, ihrem ehemaligen Mentor, ihrem Gefährten - dem Vater ihrer Jungen. Was für eine Entwicklung … Als ich damals in ihn hineingerannt bin als junge Schülerin und er mich angeknurrt hat, hätte ich mir diesen Werdegang niemals vorstellen können. Der Gedanke an den Beginn ihrer Bekanntschaft zauberte ein Lächeln auf ihre schmalen Lippen. Sie konnte sich so unglaublich glücklich schätzen, diesen Kater an ihrer Seite zu wissen. Ihre grüngelben Augen wanderten hinunter zu den vier kleinen Fellknäulen, die sich an ihrem Bauch schmiegten und ihr Lächeln vertiefte sich bis ihr Gesicht erfüllt war von dem seligen Ausdruck einer Katze, die glücklicher nicht sein konnte. Das dort waren ihre Jungen. Vier kleine, weiche, wunderbar süß duftende Kätzchen, die bald mit tapsigen Schritten zum ersten Mal das Lager erkunden würden. Sie würden wachsen, gedeihen, Schüler werden … und schließlich Krieger des WindClans. Und sie würde die vier in all der kommenden Zeit begleiten. Diese Zeit wird eine der schönsten in meinem Leben werden, dachte sie und begann unwillkürlich zu schnurren.
Neben ihr befand sich noch immer Kleeblatt, die Heilerin des WindClans im Ältestenbau. Milanfeuer lächelte die weiß-schwarze Kätzin dankbar an und neigte leicht den Kopf. „Danke für deine Hilfe, Kleeblatt.“, miaute sie. „Ich denke, ich komme jetzt allein zurecht und wenn irgendetwas sein sollte, dann melde ich mich.“ Natürlich hoffte die Kätzin, dass es nicht zu unangenehmen Zwischenfällen kommen würde. Leider jedoch war dies gut möglich bei der Nässe und Kälte draußen, der wenigen Beute … Mit einem Zucken ihrer Ohren vertrieb die hellbraun Getigerte diese düsteren Gedanken. Ich sollte mich eher auf die Jungen konzentrieren. Wenn ich mich gut um sie kümmere, wird ihnen sicher nichts passieren.
Das unbändige Glück dieses Augenblicks, als sie ihre Jungen zum ersten Mal erblickt hatte, hatte für einige Zeit sogar ihre Erschöpfung vertrieben, doch nun, da die Jungen endlich da waren und sich an ihrer Milch gütlich taten, ergriff die Müdigkeit langsam von ihr Besitz. Dennoch, schlafen konnte sie zu einer anderen Zeit, jetzt hatten die Jungen Vorrang. Fasziniert und wachsam zu gleich beobachtete sie, wie die Kleinen sich an ihren Bauch drängten und leise Laute von sich gaben. Erzjunges, Adlerjunges, Erdjunges, Kaninchenjunges … Was für schöne Namen für so süße Kätzchen. Ihr Blick blieb an Erzjunges hängen, der ältesten Kater des Wurfs, der seinem Vater zum Verwechseln ähnlich sah. Während der Zeit, die sie mit Drachenglut verbracht hatte, war ihr klar geworden, dass das Verhältnis zu seinem Vater alles andere als gut gewesen war und er es hasst, dieselbe Fellfarbe wie Sturmpelz zu haben. Milanfeuer jedoch freute sich über diese Miniaturausgabe ihres Gefährten. Auch Grau konnte eine schöne Farbe sein, unter manchen Lichtverhältnissen erschien es beinahe wie edles Silber oder mystisches Rauchschwarz. Sie wünschte dem Kleinen, dass er auch diese schöne Seite an seiner Fellfarbe sehen würde - und nicht gerade diese Einstellung von seinem Vater übernahm.
Die Augen der Königin wanderten weiter zu Adlerjunges, der Miniaturausgabe ihrer selbst. Ein leicht amüsiertes Lächeln schlich sich auf ihre Lippen als sie daran dachte wie ihre Gefährte sie hatte nennen wollen. Noch ein Milanjunges … Es hätte schon einen gewissen Reiz gehabt, aber … eigentlich ist es mir doch lieber meinen Namen doch eher für mich zu behalten. Und Adlerjunges war schließlich auch ein wunderschöner Name, auch der eines Raubvogels wie der ihre. Eine Ahnung von Wehmut verschleierte ihre hellen Augen. Rabenfang, ihr Vater, hatte ihr selbst den Namen eines schnellen Raubvogels gegeben und nun führte Drachenglut diese Tradition weiter. Der Blick der Kätzin wanderte zum Ausgang des Baus. Draußen regnete es noch immer, das leichte Prasseln der Tropfen erfüllte den Bau und der frische Geruch von feuchter Erde mischte sich mit dem von Milch und warmen Körpern. Was wohl Rabenfang oder Moorblüte zu den Jungen sagen würden …, ging es ihr durch den Kopf und ihre Ohren zuckten leicht. Es erfüllte sie vor allem in wichtigen Momenten wie diesen mit Trauer, dass so viele Mitglieder ihrer Familie und ihre Freunde gestorben waren. Aber so war der Lauf des Lebens - dafür hatten sie und Drachenglut neues Leben geschaffen. Und schließlich konnte sie ihre Freude noch immer mit vielen Katzen teilen, mit ihrem Ziehbruder Glasgrinsen, mit ihrer Freundin Bachfeder und natürlich mit Elster, ihrer jungen Halbschwester. Wenn Drachenglut zurück ist, werde ich ihn bitten sie aufzusuchen und ihnen von den Geschehnissen zu erzählen., nahm sie sich vor. Wenn sie es nicht schon wussten bis dahin.
Um sich von ihrer Trauer abzulenken, säuberte sie rasch ihr Fell von dem verbleibenden Blut und strich danach liebevoll den kleinen Kätzchen mit der Schwanzspitze über den Rücken. Eines von ihnen, Adlerjunges, gab gerade ein leises Maunzen von sich. Es klang so süß, so unendlich unschuldig, dass Milanfeuers Augen vor Verzückung zu leuchten begannen.
„Du möchtest wohl kommunizieren, kleine Adlerjunges“, miaute sie sanft und fuhr mit ihrer Zunge über den kleinen, braun getigerten Körper. „Passt dir etwas nicht?“ Milanfeuer wusste, dass, selbst wenn es so war, die Kleine es ihr nicht würde mitteilen können. Leicht verwundert stellte sie fest wie schwierig es werden würde, die Wünsche der Jungen zu ergründen solange sie noch nicht sprechen konnten. Aber gut … bis dahin musste sie sich wohl auf ihre Mutterinstinkte verlassen. Na hoffentlich waren diese auch ausgeprägt genug, um diese ‚Aufgabe‘ zufriedenstellend zu erfüllen.

[im Ältestenbau bei ihren Jungen, spricht mit Kleeblatt, denkt nach, betrachtet die Jungen, spricht mit Adlerjunges]
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Falkenherz

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Fr Jan 01, 2016 1:06 pm

Falkenherz' Ohren zuckten zur Seite, als neben ihm seine Schülerin auftauchte und sie maunzend begrüßte. Der Tigerkater erwiderte den Gruß mit einem Nicken seines Kopfes, ehe er seinen Blick wieder auf Turmalinschatten richtete, die ihm bisher noch nicht geantwortet hatte. Allgemein wirkte sie gerade etwas neben der Spur, wie Falkenherz fand.
Schließlich aber antwortete sie ihm indirekt, indem sie ihrer Schülerin erklärte, dass die beiden mit Falkenherz und Azaleenpfote auf Patrouille gehen würde. Etwas nachdenklich legte der Krieger den Kopf leicht zur Seite und betrachtete Turmalinschatten. Sie schien irgendwie nicht ganz glücklich zu sein, vielleicht wäre sie lieber mit jemand anderen auf Patrouille gegangen? Aber was kümmerte das schon Falkenherz? Die Patrouille musste durchgeführt werden, persönliche Begleitvorlieben gab es bei so etwas nicht.
Auf Turmalinschattens Worte hin spitzte der Tigerkater überrascht die Ohren. Vor allem ihr letzter Satz wunderte ihn doch. Wieso wollte die Kriegerin ihm die Führung der Patrouille überlassen, wo sie doch als Anführerin bestimmt worden war? Traute sie sich nicht? So ein Verhalten vor ihrer Schülerin war auf jeden Fall kein vorbildliches Verhalten.
"Ich stimme dir zu, was das Moorland und das Gebiet um den Fluss betrifft. Die Katzenfelsen sind da bestimmt die besserer Wahl, dort wird sich auch viel Beute hin flüchten", meinte Falkenherz mit ruhiger Stimme und trat dann etwas an die graue Kätzin heran.
"Es hinterlässt keinen guten Eindruck bei deiner Schülerin, wenn du die Führung ohne bestimmten Grund abgeben willst", flüsterte er ihr ins Ohr und zog sich dann wieder zurück. Mit einem kurzen Kopfnicken deutete er dann auf den Lagerausgang. "Geh du nur vor, Azaleenpfote und ich folgen dir", miaute er dann und sah Turmalinschatten auffordernd aus seinen grünen Augen an.

[bei Turmalinschatten | begrüßt Azaleenpfote | redet mit Turmalinschatten]
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Kleeblatt

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Sa Jan 02, 2016 11:18 pm

Drachenglut war erstaunlich ruhig und erledigte die ihm aufgetragenen Aufgaben problemlos. Da kannte ich durchaus andere Väter, die panisch wurden oder im Weg herumstanden. Die beiden frischen Eltern begannen sich über die Jungen auszutauschen und ich ging derweil weiter hinten in den Bau um nach Hellfuchs zu schauen...und den beiden nicht im Weg zu stehen.
Der Älteste schien noch zu schlafen, schien aber sonst in bester Verfassung. Spätestens wenn er Hunger hatte, würde er aufwachen und so lange ließ ich ihn lieber schlafen. Ich ging zurück zu Milanfeuer und beobachtete die Jungen, während ich wartete. Milanfeuer und ihr Gefährte sprachen nicht mehr lang, die Jungen waren benannt und der graue Krieger musste los zu seiner Patrouille.
Die getigerte Königin wandte sich an mich und bedankte sich für meine Hilfe. Ich schüttelte leicht den Kopf „Meine Aufgabe ist es lediglich zu helfen, es sind immer die Königinnen die kämpfen um ihre Jungen zur Welt zu bringen.“ miaute ich lächelnd „Und du hast dich tapfer geschlagen, du kannst stolz auf dich sein. Vier wunderschöne kleine Kätzchen.“ schnurrte ich freundlich und dankte im Stillen auch dem Sternenclan, das es keine Komplikationen gab. Ich liebte Geburten, wahrscheinlich das Beste am Heilerdasein, auch wenn es manchmal Quelle größter Tragik sein konnte. „Ich werde das Lager heute nicht verlassen und später noch einmal nach euch Fünfen schauen, pass bis dahin auf, dass du etwas Ruhe bekommst.“ riet ich  Milanfeuer und verabschiedete mich dann mit einem Nicken. Auf dem Weg aus dem Bau begegnete gleich zwei Katzen die offensichtlich zu der frischgebackenen Mutter wollten „Guten Morgen ihr beiden.“ grüßte ich Bachfeder und Glasgrinsen „Wenn ihr zu Milanfeuer geht, achtete bitte darauf, dass nicht zu viele Katzen auf einmal im Bau sind, sonst wird es für Mutter und Kinder zu viel.“ miaute ich und trabte gemächlich in Richtung Heilerbau weiter.

[sieht nach Hellfuchs, redet mit Milanfeuer, redet mit Bachfeder und Glasgrinsen, geht in Richtung Heilerbau]
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Adlerjunges

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So Jan 03, 2016 12:55 am

Ich lauschte. Beim letzten Mal, als ich mich gemeldet hatte, hatte immerhin einer sich gemeldet. Und jetzt? Die anderen kleinen Fellknäule schienen sich nicht zu regen, dafür hörte ich wieder die Große. Redete sie mit mir? Ganz bestimmt! Ich fiepte freudig, dass ihre Aufmerksamkeit auf mir lag. 'Was ist ein Adler?' wollte ich sie fragen, aber heraus kam nur ein „Maaau, mrah.“ Ob sie das verstand? Davon konnte ich wohl nicht ausgehen, immerhin verstand ich sie auch eigentlich nicht. Nur ihre Stimmlage verstand ich gut und eigentlich war das auch schon genug. Sie klang warm und ich wollte mehr hören. „Nyaa?“ meldete ich mich wieder, auch wenn der Ruf in ein ausgiebiges Gähnen überging.

[versucht zu kommunizieren, gähnt]
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Milanfeuer

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So Jan 03, 2016 12:28 pm

Die hellbraune Tigerkätzin erwiderte Kleeblatts Schnurren, als diese ihr zu der gelungenen Geburt - dem SternenClan sei Dank hatte es keine Komplikationen gegeben - und den Jungen gratulierte. Natürlich war der Vorgang schmerzhaft gewesen, sogar sehr und Milanfeuer fühlte sich so schwach, als sei sie mondelang ohne eine Pause über das Moorland gehetzt, um ein wirklich unermüdliches Kaninchen zu hetzen. Apropos Kaninchen ... Ein leises Grummeln ertönte, als ihr Bauch den Mangel von Futter zu beklagen begann. Während der Geburt hatte sie natürlich nicht daran gedacht ... Aber jetzt kam langsam aber sicher ihr Appetit und ihr Hungergefühl zurück. Sie zögerte jedoch, Kleeblatt darum zu bitten ihr Beute zu bringen - die Heilerin hatte sicherlich Wichtigeres zu tun. So schnippte Milanfeuer nur zum Abschied mit dem Schwanz und nahm mit einem Nicken zur Kenntnis, dass die schwarz-weiße Kätzin später noch einmal vorbeischauen würde.
Ich werde sicher noch die Möglichkeit kriegen, jemanden um Beute zu bitten, dachte sie und wandte sich ihren Jungen zu, um jedem einzeln zärtlich über den weichen Pelz zu lecken. Kaninchenjunges, Erzjunges und Erdjunges waren ins Land der Träume hinabgeglitten, doch ihr Ebenbild Adlerjunges war noch immer wach. Ein Lächeln schlich sich auf die Lippen der jungen Mutter. Kein Wunder, ich habe früher auch nicht viel vom Schlafen gehalten. Sie wird mich sicher auf Trab halten.
Die Kleine mauzte unverständliche Laute, was dazu führte, dass sich Milanfeuers Lächeln nur noch vertiefte und ein liebevolles Schnurren in ihrer Kehle aufstieg. "Ich bin gespannt, was du mir später alles erzählen wirst, wenn ich dich verstehen kann.", miaute sie leise und leckte Adlerjunges über den Kopf. "Wenn du jetzt schon so mitteilsam bist, wird das später sicher nicht anders sein." Sie bemerkte, dass die Kleine ihr süßes Mäulchen aufriss und herzhaft gähnte. Dabei kamen kleine, aber sehr spitze Zähne zum Vorschein, die sich sicher im Laufe ihrer Zeit in der Kinderstube irgendwann einmal auf in Milanfeuers Fell graben würden, wenn sie Kämpfen spielen wollten. Jetzt ist aber keine Zeit für Kämpfe, dachte sie und nun öffnete sich auch ihr Maul zu einem langen Gähnen. Ihr Blick blieb an Adlerjunges haften. "Wir sollten uns auch ausruhen, meinst du nicht?" Damit ringelte sie ihre Schwanz um die vier Jungen an ihrem Bauch und genoss die Wärme der kleinen Körper an ihrem Fell. Ihren Kopf legte sie so auf die Pfoten, das sie die Jungen noch immer beobachten konnte. Ein Auge offen, eins geschlossen flüsterte sie ihrer kleinen, noch wachen Tochter zu: "Schlaf jetzt ein bisschen. Uns allen steht eine aufregende Zeit bevor."
Und damit schloss auch Milanfeuer die Augen und glitt in einen leichten Dämmerschlaf. Gänzlich in tiefe Träume versinken wollte sie nicht - ansonsten würde es ihr in der Nacht schwer fallen, zu schlafen. Und so konnte sie immer noch über ihre Jungen wachen.

[denkt über Kleeblatts Worte nach, bekommt Hunger, ignoriert ihn, spricht mit Adlerjunges, gleitet in leichten Dämmerschlaf]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So Jan 03, 2016 3:27 pm

Seelentraum hörte Salamanderfeuer zu, als er erklärte, dass sie wohl keine weitere Katze mitnehmen würden. Er hatte recht damit, dass sie nur eine begrenzte Zahl an Kriegerin haben. Und die meisten andern hatten auch etwas zu tun. Und ja, umso weniger Krieger an einer Stelle jagten, umso mehr würde an anderen Gebieten ihr Glück versuchen. Und sie hatten auch eine Schülerin dabei, Seelentraum wollte sehen, wie weit ihre Schülerin war. Sie wusste zwar, was sie ihr bis jetzt beigebracht hatte, doch es schadete nie zu sehen, wie Maispfote ihr Wissen umsetzten würde.
Nach einer kurzen Zeit erklärte ihr Begleiter, dass er am Lagerausgang auf sie und ihre Schülerin warten würde. Sie nickte dem geschecktem Kater zu und drehte sich wieder zu Windkralle, um sich von dem großen Krieger zu verabschieden. Doch bevor sie dazu kam, erklärte er noch, dass es ihr nicht leid tun muss, schließlich hatte es der Frischbeutehaufen dringen nötig gefüllt zu werden. Er schnurrte aufmuntern und erklärte, dass Salamanderfeuer nur das richtige tat, eine so gute Jägerin wie Seelentraum mit zu nehmen. Sie nickte dem Kater Freundlich zu, als er sich verabschiedete und Ihnen viel erfolg wünschte.
Nach nur wenigen Herzschlägen machte sich die Kriegerin auf den Weg zum Schülerbau. Ihre Schülerin war immer noch nicht auf die Lichtung getreten, was die weißen Kätzin etwas ärgerte. Sie konnte es selbst nich leiden, wenn man zu spät war, vorallem als Schüler konnte man es sich nicht wirklich leisten. Beim Schülerbau angekommen steckte sie leicht ihren Kopf durch den Eingang "Aufwachen Maispfote! Unsere Patrouille wartet." Sie ließ sich keinerlei Ärger in ihrer Stimme anmerken und klang so freundlich und sanft wie immer. Doch in ihren Augen war ein wenig Ärger erkennbar.
Sie ließ ihren feurigen Blick zum Lagerausgang gleiten wo bereits Salamanderfeuer auf sie wartete. Nur ungern würde sie ihn noch länger warten lassen, weshalb sie zum Krieger ging und neben ihm auf ihre Schülerin wartete. Sie erinnerte sich daran, dass der Krieger gebeten hatte, wenn sie einen Wunsch als Gebiet zum jagen hatten, sollte sie sich melden. Doch sie würde kein Gebiet bevorzugen, was sie ihm auch so erklärte "Ich bevorzuge kein Gebiet zum jagen." Etwas kurz gesagt, dennoch mit ihrer freundlichen Stimme. Sie würde die Wahl Salamanderfeuer überlassen.

[verabschiedet sich von Windkralle, weckt Maispfote, geht zum Lagerausgang und redet mit Salamanderfeuer]
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Farnpfote

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Di Jan 05, 2016 9:48 am

Farnpfote wartete auf seine graue Mentorin. D sie selbst ja nicht in eine patrouillie eingeteilt wurde, hoffte der rötliche Schüler auf eine jagt. Nicht nur da der Clan Beute brauchte, sondern weil er das jagen mochte. Er mochte das töten seiner Beute. Wie sie noch in seinen Krallen zappeln und er sie dann mit einem Biss tötete. Doch manche könnten ihn deshalb als verrückt bezeichnen, da er das töten so sehr liebte. Doch dies war ihm egal. Er war so, wie er selbst sein wollte, auf das Reden der anderen hörte er nicht, hatte er noch nie und wird er auch nie.
Als er die Stimme seiner Mentorin hörte zuckte der Schüler mit dem Ohr. Hatte er es gerade richtig verstanden? Sie würden auf patrouillie gehen. Dabei waren sie doch gar nich eingeteilt wurden. Hatte Obsidianmond etwa wen gefunden, wo sie sich anschließen würden? Als er seinen Grünen Blick zur grauen Kätzin richtete erkannte er Abendsonne. Wo die Kriegerin eingeteilt wurde, wusste er jedoch nicht. Sehr zum Bedauern des Schülers. So würde er einfach gleich nachfragen. In der Hoffnung keine langweilige Patrouille erwischt zu haben. Selbst Obsidianmond müsste wissen, dass ein Schüler die Grenzen patrouillieren meidete.
Auf dem Weg zu den beiden Krieger trug Farnpfote seinen emotionslosen Blick, wie eigentlich immer. Nur selten schien der Kater glücklich. Doch das könnte man in seiner Familie nicht. Dabei hatte er wohl oder übel auch keine mehr. Als er bei Obsidianmond und Abendsonne ankam begrüßte er die beiden mit einem nicken und sah zu seiner Mentorin "Auf was für eine Patrouille gehen wir?"  fragte er etwas neugierig. Schließlich wollte er wissen, ob er Langeweile haben würde. Natürlich hoffte Farnpfote auf eine Jagtpatrouille, auch wenn er es nicht glaubte.
Während er auf eine Antwort der grauen Kätzin antwortete musterte er kurz Abendsonne und versuchte die Kätzin einzuordnen. Doch er wusste nicht, was er von ihr halten sollte. Er kannte sie zu schlecht, da er sowieso nie wirklich etwas von Abendsonne mit bekommen hatte. So wandte er seinen Blick wieder ab und wartete weiterhin auf eine Antwort.

[bei Obsidianmond und Abendsonne]
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Glasgrinsen

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Di Jan 05, 2016 2:08 pm

Chapter 3.3 Silberfelsen - Ältestenbau

Das sentimale Blau ihrer Augen glimmte auf, als sich ein Grinsen von der einen jungen Wange zur nächsten spannte – erfrischend frech, selbstbewusst. Bachfeder schlug die Augen nieder, öffnete sie mit einem reizend schwungvollen Wimpernschlag, als sie ihr Dankeschön in den Regen hauchte – die Worte so leicht, dass sie von ihm fortgetragen wurden. Das Lächeln des weißen Katers hatte sich bewundernd vertieft, ein wohliges Schnurren in seine Kehle getragen, als seine Augen erneut sich der Faszination hingebend über das schöne junge Gesicht der Kriegerin glitt. Es gab für ihn nichts Wundervolleres als die Gesellschaft einer attraktives Katze (oder Katers) und wenn diese sich auch noch zu präsentieren wusste, brachte der bloße Anblick sein eitles Herz in Wallung. Es war keine Begierde, keine Gier die von Lächeln tropfend Ekel erregen würde. Nein, Glasgrinsen war kein Satyr von einem Kater, jedenfalls nicht immer...und nicht gerade. Lediglich ein Interessent der Schönheit selbst, niemand der sie besitzen oder kosten wollte. Doch als die Miene der grauen Kätzin sich wieder versteinerte, auf der gefleckten Heilerin mit einem Anflug von Besorgnis ruhte – folgte Glasgrinsen ihrem Blick mit unschlüssig verzogenen Brauenmuskeln in Richtung des Ältestenbau’s, in dem seiner Schwester… gerade Dinge widerfuhren, die er sich nicht einmal im Traum vorstellen wollte. Er schluckte, würgte die aufsteigende Galle seiner Aufregung hinunter – wandte seinen Blick erneut zu Boden, während er fast schon läppisch routiniert begann seine Vorderpfote zu lecken, sein Gesicht zu putzen – immer und immer wieder, als wäre das weiße Fell von Schlamm zerfressen, als litte er unter einer neurotischen Störung die ihn zwang sich trotz penibler Reinigkeit ständig säubern zu müssen.

Erst Bachfeder - „Ich würde sagen, es ist Besuchszeit für uns“ – ließ ihn wieder aufschauen. Das perplexe Blinzeln, wich einem verlegenen, unsicheren Lächeln. Sein rechter Mundwinkel zuckte für einen Moment, den er brauchte um sich alles durch den Kopf gehen zu lassen. Sollte er jetzt wirklich zu Milanfeuer gehen? Wollte sie ihn denn überhaupt sehen? Ein Nein zerschmolz auf seiner Zunge, doch gerade als er dankend lachend ablehnen wollte, zerriss auch schon die samtene Stimme der Heilerin seine bedenklichen Worte. „Ah – dir auch, Kleeblatt.“ Ein tiefes, freundliches Schnurren und ein frivoles Lächeln in ihre Richtung, ehe er sich zurück zur frisch ernannten Kriegerin wandte. Er würde jetzt wohl kaum ablehnen können, nachdem mehrere Katzen schon eindeutig erwarteten, dass er UNBEDINGT dorthin gehen wollte – oder sollte? „Na schön…“ Seine melodisch schöne Tenorstimme war mit einem Mal wie von Honig gesalbt, der androgyn geschmeidige Körper erhob sich schwungvoll und die letzten Zweifel, die Unsicherheit war dem altgewohnten selbstironisch gefälligen Lächeln der gelackten Diva gewichen. Seinen Schleierschweif im Regen schwebend, wie die Braut ihren Haarschmuck glitt er in Richtung des Ältestenbau’s, streckte kurz sein Köpfchen durch den Eingang, ehe er ins ungewisse Dunkel schlüpfte.

Glasgrinsen war noch nie im Ältestenbau gewesen, aber dieses eine Mal duftete er noch wohlig nach Milch, nach Wärme und Geborgenheit. Der draußen tobende Regen hatte keine Gewalt in dem dämmrigen Dunkel, welches zum Schlafen einlud. In einer murmeligen Ecke erspähte er die schmale, zarte Gestalt seiner Ziehschwester, ihr Bauch umzingelt, von kleinen, quiekend-miauenden Wesen mit dicken weichen Babybäuchen. Ihr Fell war so… fein, durchschimmernd, dass er ihre rosane, empfindliche Haut darunter erkennen konnte. Die Augen waren allesamt zusammengepresst und ihre Pfoten so winzig wie einer seiner verkümmerten Backenzähne – es war ein ganz und gar befremdlicher Anblick. Es gab sogar eine Minimilan und einen Minidrachen – Gott Genetik war schon fast gruselig. Und da war sie wieder – seine Unsicherheit. Ohne es zu merken, hatte sie sich seiner Muskeln bemächtigt, sich lähmend in seinen ganzen Körper ausgebreitet. „Hallo Milanfeuer…“ Er hatte seine Stimme bedächtig gesenkt, trat einen vorsichtigen Schritt in ihre Richtung – hielt jedoch inne, er wollte die schlafenden Jungen nicht erschrecken. Zu diesen huschte erneut ein kurzer Blick, ehe ein reizendendes – zahnversteckendes Lächeln seine markanten Züge eroberte und die eisigen, blauen Augen sich wieder auf die junge Königin hefteten. „Sie sind bezaubernd, Drachenjunges und Milanjunges nehme ich an?“ Er lachte leise, ironisch, ehe sich gespielter Ernst über seine Züge legte, er sogar ein kleines Schmollen fertigbrachte. „Du hattest also etwas mit deinem Mentor, ja? Wieso bin ich nicht vor dir auf so eine Idee gekommen?“ Er seufzte bedauernd - wie konnte er anders, als diese Situation mit Humor nehmen? Der Gedanke wäre wohl trotzdem naheliegend gewesen – immerhin war Glasgrinsen innerlich ein verteufeltes, zweideutiges, perverses Geschöpf mit einem Hang für Abenteuer, wohl ein starker Kontrast zu seiner liebevollen Ziehschwester – ja es wäre naheliegend gewesen, wenn sein Mentor nicht der alte griesgrämige Dunkelberg gewesen wäre. Ein vernarbter, verkommener Kater ohne eine Spur von Attraktivität. Geschätzt hatte er ihn dennoch.

BK: Bachfeder ;; Kleeblatt ;; Milanfeuer + Babys
[ will erst nicht gehen ;; erwidert Kleeblatts Gruss ;; geht doch ;; versteckt Unsicherheit durch gewohnte Ironie ]
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Froststern

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Mi Jan 06, 2016 5:43 pm

OUT: Da Löwenpfote im Moment inaktiv ist, ziehe ich sie mit.

Froststern brauchte nicht lange auf Riesenkralle zu warten. Der großgewachsene Kater sprach sie direkt auf Steinstern an; erkundigte sich nach ihrem Eindruck von ihm. Einige Herzschläge lang dachte die weiße Kätzin nach. "Ich denke, dass kein Anführer grundlos um Jagdrechte bittet. Die Katzen des FlussClans wirkten mager, aber das Wetter spielt wohl uns allen schlecht mit.", miaute sie schließlich.
Nur ein paar Momente später erschienen auch Drachenglut und Löwenpfote. Der aschgraue Krieger sah auf den ersten Blick genauso aus wie sein Vater - wenn man einmal von der Narbe absah. Es war so lange her...Drachenglut selbst riss Froststern wieder aus ihren Gedanken. Er entschuldigte sich und verschwand mit großen Schritten wieder. Überrascht sah die Anführerin ihm nach, während der großgewachsene Kater den Ältestenbau betrat. Froststern konnte sich denken, was grade passierte. Milanfeuer bekam ihre und Drachengluts Junge.
Die langpelzige Kätzin warf einen abschätzenden Blick zum Himmel. Sie wollte den reingrauen Krieger gerne bei der Patrouille haben; immerhin konnte niemand voraussagen, was an der Grenze passieren würde. Da war ein schlagkräftiger Kater für den Ernstfall nicht verkehrt. "Wir warten.", bestimmte die Anführerin. Es dauerte eine Weile, bis Drachenglut zurückkehrte. Er wirkte ruhig, also konnte nichts Schlimmes passiert sein. Aber der Graue war grundsätzlich äußerst emotionslos und nur schwer zu deuten. Mit einem Kopfnicken gab Froststern das Zeichen zum Aufbruch.

[am Lagereingang; spricht mit Riesenkralle; wartet auf Drachenglut; bricht nach Drachengluts Rückkehr auf]

-----------> Trockenes Flussbett - Grenze zwischen WindClan und FlussClan
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Drachenglut

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Mi Jan 06, 2016 10:23 pm

Froststern betrachtete den aschgrauen, ruhigen Kater einen Moment mit ihren goldenen Augen und ihre Blicke glitten auch zum Ältestenbau, wo Milanfeuer in diesem Augenblick mit Drachengluts neugeborenen Jungen ruhte. Folglich wusste sie anscheinend, was geschehen war, jedoch verlor sie keine Worte darüber. Drachenglut war es recht. Er war keiner dieser prahlenden, brustgeschwellten Väter, die vom ganzen Clan bewundert werden wollten. Mit emotionslosen Augen von kühlem Gold dachte er erneut an seinen Vater, aber nur kurz. Ehe der alte Krieger Riesenkralle oder Froststerns Schülerin Löwenpfote etwas zu den Vorkommnissen sagen konnten, gab die weißpelzige Anführerin mit einem Nicken das Zeichen zum Aufbruch. Mehr brauchte Drachenglut nicht. Mit geschmeidigen, minimalistischen Bewegungen glitt er hinter ihr durch den Lagerausgang im Ginstergestrüpp und folgte ihren Schritten.
Der Weg zur FlussClan-Grenze war beschwerlich und ihre Pelze bald mit Schlamm besudelt, aber Drachenglut zeigte keine Regung. Rosendorn hatte ihm eine unermüdliche Ausdauer und eine unbarmherzige Geduld gegeben. Seine starken Beine trugen ihn sicher durch das Meer aus Morast, das der ewige Regen ihnen verschafft hatte, ohne dass er auch nur ermüdete. Gegen Rosendorns blutiges, nervenaufreibendes Training war das hier nichts. Löwenpfote hatte mit ihrer geringeren Körpergröße sicher mehr Probleme. Geradezu gleichmütig folgte der Farblose der weißen Katze, die versuchte, sie um besonders heikle Gebiete herumzuführen und so viel wie möglich auf den Grünweiden zu laufen, ehe sie schließlich das Rauschen des Flussbetts vernahmen, welches normalerweise ausgetrocknet war und die Grenze zum FlussClan markierte.

[bei Froststern, Riesenkralle und Löwenpfote am Lagerausgang, folgt der Patrouille]

---> Trockenes Flussbett
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Salamanderfeuer

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Do Jan 07, 2016 9:39 pm

Die weiße Kriegerin machte sich auf den Weg zum Schülerbau und es dauerte nicht allzu lange, da gesellte sie sich zu mich. Maispfote war nicht bei ihr, die Schülerin kam aber hoffentlich bald, wir konnten schließlich nicht den ganzen Tag auf sie warten.
Seelentraum meinte dass sie kein Gebiet bevorzugte und ich überlegte, welche Revierteile sich anboten. „Dann würde ich die Windgeschützten Höhlen oder die Grenzfelder zu den Zweibeiner vorschlagen. Die Höhlen sind ein deutlich geschützteres Jagdrevier, während die Felder gerade während des Blattfall Anzugspunkt für Beutetiere.“ miaute ich und schaute die Weiße an, um ihre Meinung zu hören.
Während wir noch auf die Schülerin wartete, entschied ich die Gelegenheit zu nutzen die Mentorin ein wenig auszufragen. Ich war immer noch ein wenig von meinem ehemaligen Schüler enttäuscht oder besser von seinem so frühzeitigen Tod, nichtsdestotrotz aber entschlossen selbst eine junge Katze auszubilden. „Wie läuft die Ausbildung von Maispfote?“ erkundigte ich mich beiläufig.

[redet mit Seelentraum, wartet auf Maispfote]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Sa Jan 09, 2016 7:08 pm

Freudig zuckte Abendsonne mit den Ohren, als Obsidianmond zustimmte, mit ihr auf Patrouille zu gehen. Erst, als ihre Schwester aber ihren Schüler erwähnte, fiel der Roten wieder ein, dass sie wahrscheinlich ja gar nicht alleine mit Obsidianmond gehen würde. Natürlich würde sie Farnpfote mitnehmen, es wäre mehr als seltsam, wenn ein Mentor ohne seinen Schüler losging. Und prinzipiell hatte Abendsonne ja auch nichts dagegen.
Dennoch konnte sie nicht verhindern, dass ihre Laune etwas sank, während sie auf den rot getigerten Schüler von Obsidianmond warteten. Eine Außengrenzenpatrouille war sicherlich nichts spannendes für einen Schüler, dennoch würde es Farnpfote sicherlich nicht schaden, wenn er mitkam.
"Guten Morgen, Farnpfote", begrüßte sie schließlich den jungen Schüler, als er sich zu ihnen gesellte und erhob sich dann. Zwar fragte er, auf welche Patrouille sie gehen würden, aber die Beantwortung der Frage überließ sie in diesem Fall seiner Mentorin. Sie selbst wandte sich bereits ab und verließ langsam das Lager.

tbc: Außengrenze WindClan

[bei Obsidianmond & Farnpfote | denkt nach | geht los]

OUT: Oh Gott, wie unkreativ...
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Milanfeuer

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So Jan 10, 2016 8:07 pm

"... Milanfeuer"
Die Nennung ihres Namens ließ die dösende Königin mit den Ohren zucken. Langsam hob sie die Kopf, öffnete dabei die Augen und sah ihren Ziehbruder Glasgrinsen im Ältestenbau stehen. Zunächst zuckten ihre Schnurrhaare etwas verwirrt, sie hatte eine ganze Zeit lang recht wenig mit ihm zu tun gehabt und so überraschte es sie ein wenig, dass er nun zu ihr kam. Dann jedoch wurde sie sich wieder der kleinen Fellknäuel an ihrem Bauch bewusst - natürlich besuchte er sie, immerhin hatte sie Junge geboren und wenn ein Ereignis es wert war, sich eine Katze zu besuchen, dann wohl dieses.
"Hallo Glasgrinsen", begrüßte sie den Kater und lächelte ein wenig amüsiert, als sie das Staunen in den blauen Augen des femininen Katers erkannte. Sie selbst war noch immer überwältigt von dem, was geschehen war. Dort lagen tatsächlich ihre Jungen an ihrem Bauch und schliefen selig. Wie oft man als Kätzin davon träumt ..., ging es ihr durch den Kopf. Und nun war dieser Traum für sie Wirklichkeit geworden.
Seine blauen Augen trafen ihren Blick und kurz fühlte sich die hellbrauen Tigerkätzin schmerzhaft an ihren zweiten Ziehbruder Wolkenpfote erinnert, welcher noch in ihrer Schülerzeit verstorben war. Für einen Augenblick senkte sie die Lider, starrte auf das Moos unter sich und biss die Zähne zusammen. Denkt nicht daran, nicht jetzt, sagte sie sich, verdrängte die Gedanken an den ebenfalls weißen Kater mit aller Macht und hob den Blick wieder. Als sie Glasgrinsen jetzt jedoch anschaute, wohnte auch ein schwaches, trauriges Funkeln ihren sonst so fröhlichen grüngelben Augen inne.
Um eine unangenehme Gesprächspause zu vermeiden erkundigte sich der Kater sogleich nach den Namen der beiden Ebenbilder ihrer Eltern, Adlerjunges und Erzjunges. Milanfeuers Mundwinkel zuckten unwillkürlich, als sie seine Vermutung hörte.
"Es ist wirklich naheliegend", erwiderte sie leise und betrachtete mit zärtlichem Ausdruck die beiden Jungen. "Aber nein, sie heißen Adlerjunges und Erzjunges und dies hier sind Kaninchenjunges und Erdjunges." Sie deutete nacheinander mit der Nasenspitze auf die Jungen "Es wäre doch sehr verwirrend, wenn zwei Paare beinahe identischer Katzen mit gleichem Namenvorsatz im WindClan Lager herumtollen würden." Sie schnurrte leise und dachte daran, dass Drachenglut Adlerjunges dennoch gerne Milanjunges getauft hätte. "Obwohl man den anderen Katzen sicher viele Streiche hätte spielen können ... Vielleicht sollten wir uns das noch einmal überlegen, diese Chance ist einmalig."
Ihr eben noch breites Lächeln verzog sich leicht, als sie Glasgrinsen weitere Worte hörte. Milanfeuer legte den Kopf schräg und betrachtete ihn mit halb gespielter, halb ernster Skepsis. "Du und ... wie hieß er noch gleich ... Dunkelberg oder nicht?" Sie hatte nicht viel mit dem Kater zu tun gehabt, wahrscheinlich nicht ein einziges Mal mit ihm geredet. So zuckte sie nachdenklich mit den Ohren, dann schüttelte sie leicht den Kopf und fuhr mit einem schiefen Lächeln fort: "Ihr hättet sicher ein vortreffliches Paar abgegeben, ein viel harmonischeres noch als Drachenglut und ich." Sie machte eine kurze Pause, dann witzelte sie mit einem Zwinkern weiter: "Und eure Jungen erst ... ach, eine traumhafte Vorstellung ..."
Tatsächlich war manchen Katzen die Kombination des kalten, unberechenbar erscheinenden Krieges mit der lieben, süßen Kätzin als sehr seltsam erschienen - aber was kümmerte es sie? Sie war glücklich mit Drachenglut, und selbst wenn es kleinere Streitigkeiten gab, so hatte sie sich noch nie der Illusion hingegeben, nie mit einer Katze streiten zu können, wenn sie viel mit dieser zu tun hatte.

[im Ältestenbau, spricht mit Glasgrinsen]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Sa Jan 16, 2016 12:37 pm

Kurz nach Obsidianmonds Ruf kam ihr Schüler Farnpfote angetrabt und fragte natürlich gleich auf welcher Patrouille er und seine Mentorin sich anschlossen. ,,Grenzpatrouille. Außengrenze.", miaute die Graue und blickte zu Abendsonne, die Farnpfote begrüßte.
Obsidianmond wartete darauf, dass Abendsonne aufbrach, denn schließlich führte sie diese Patrouille Diese ließ auch nicht lange darauf warten, sondern begab sich langsam aus dem Lager, als die Patrouille komplett und Farnpfotes Frage beantwortet war. Die Blauäugige konnte sich gut vorstellen, dass eine Grenzpatrouille nichts Spannendes für Farnpfote war, aber sie konnte schlecht ohne ihren Schüler aus de Lager gehen. Und außerdem würde es ihm nicht schaden, auch wenn es langweilig war.
Zügig folgte Obsidianmond und blickte sich dann nach ihrem Schüler um. Kurz darauf hatte die Patrouille das Lager hinter sich gelassen.

tbc: Außengrenze WindClan

Out: Sorry, so unkreativ...
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So Jan 17, 2016 1:35 pm

Mit mittlerweile ziemlich grimmigen Blick und vollkommen durchnässt saß Bienenpfote noch immer vor dem Schülerbau und fragte sich, warum er ausgerechnet Nebelfrost zum Mentor bekommen hatte. Es schien, als würde sich der Krieger nicht viel um ihn scheren, er war bisher noch nicht einmal aus dem Kriegerbau aufgetaucht.
Was erwarte ich auch von meinen männlichen Mitkatzen? Sie sind alle genauso wie mein Vater, den ich nicht einmal kenne, dachte er sich und seufzte genervt. Er selbst war auch ein Kater, was für ihn manchmal wie die Ironie des Schicksals war. Er hasste männliche Katzen, war aber selbst eine. Musste er sich jetzt auch selbst hassen?
Eine Stimme riss den jungen Kater aus seinen Gedanken. Eine männliche Stimme. Aber nicht die von Nebelfrost. Was auch zu erwarten war. Es würde an ein Wunder grenzen, wenn der Kater, der sich sein Mentor schimpfte, endlich auftauchen würde.
Mit noch immer grimmiger Miene sah Bienenpfote zur Seite und entdeckte den Inhaber der Stimme. Windkralle, der ehemalige WolkenClan-Krieger, kam auf ihn zu und fragte, warum er so ein Gesicht machte.
“Nein, im Schülerbau ist alles in Ordnung“, erwiderte er knapp und versuchte, seinen Ärger nicht allzu sehr nach außen dringen zu lassen. “Mein lieber Mentor nur scheint es nicht für nötig zu halten, aufzustehen und mit mir zu trainieren“, erklärte der getupfte Kater und schüttelte sich kurz, um die Nässe aus seinem Fell wenigstens etwas zu vertreiben. Er wollte sich endlich bewegen, um etwas Wärme in seinen von dem kalten Regen steifen Körper zu bekommen.
“Können wir nicht einfach ohne Nebelfrost gehen? Du wirkst, als hättest du mehr Elan, jemanden was beizubringen“, meinte er dann und sah Windkralle wieder an. Er mochte vielleicht auch ein Kater sein, aber solange er ihm beibringen konnte, was er als Krieger wissen musste, war ihm das auch recht.

[vor dem Schülerbau | denkt nach | bemerkt Windkralle | antwortet ihm | schüttelt sich | fragt etwas]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So Jan 17, 2016 8:17 pm

Nebelfrost raffte sich nur schwer auf, mit schweren Pfoten und einem noch viel schwereren Nebel, der seinen Kopf fast gänzlich auszufüllen schien, ehe sich der Tigerkater endlich erhob, sich dazu zwang aus dem Bau zu treten. Die Nässe hing nach wie vor in der Luft.
Bienenpfote, fiel ihm ein, woraufhin der graue Kater sich irgendwie schuldig fühlte, als er sich nach dem braunen Kater um sah, ihn schließlich bei Windkralle entdeckte, was ihm ein leises Seufzen entlockte, ehe er sich dann in Gang setzte, auf die beiden Kater zu ging. Er fühlte sich schuldig, wusste das er Bienenpfote Zeit geraubt hatte, wusste, dass er ziemlich spät dran war. Er sah den missmutigen Ausdruck seines Schülers vor sich, genau wie am ersten Tag, als der Krieger den braunen Kater zugeteilt bekommen hatte. Auch jetzt konnte er es immer noch verstehen.
Er war ja selbst nicht unbedingt begeistert gewesen, aber dennoch würde er sich versuchen zu bemühen. Jetzt erst recht.
Der Gestreifte blieb kurz stehen, als er Bienenpfotes Worte hörte, die ihm kühl vorkamen, wütend.
Nicht verwunderlich. Kein Elan? Stimmt, dachte der Kater, während er sich den beiden Katern mit einem komischen Gefühl näherte. Nicht, dass die Worte ihn verletzten. Nein, dachte er. Es war lediglich so, dass sie nicht gänzlich abprallten, aber er setzte nur den gewohnt kühlen Ausdruck auf.
"Tut mir leid, Bienenpfote.", brummte Nebelfrost, während er sich um einen weniger kühlen Ton bemühte.
Kurz darauf musterte er Windkralle mit einem eher neutralen Blick, nickte dem cremefarbenen Kater zum Gruß zu. Ein 'Guten Morgen' kam ihm gerade irgendwie fehl am Platz vor.
Er hatte das Gefühl noch etwas sagen zu müssen, tat es aber anschließend doch nicht, hielt sich lieber zurück, solange es nicht irgendwo hin ging. Warum hatte er sich nicht einfach früher dazu bequemen können, aufzustehen. Selbst wenn es doch nur ein kurzer Moment gewesen wäre. Vielleicht hätte er dann auch noch Seelentraum gesehen. Vielleicht.

[wacht auf, verlässt den Bau, schnappt einen Gesprächsfetzen von Bienepfote und Windkralle auf, entschuldigt sich bei Bienenpfote, begrüßt Windkralle]

Out: Tut mir leid, dass ihr so lange auf mich warten musstet <.< !
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Mo Jan 18, 2016 12:32 pm

Ich war im Lager und war gerade Krieger geworden. Maiswind. Meine Geschwister waren auch da, auch Nieselpfote und Zweigpfote und freuten sich. Wi alle waren Krieger. Und unsere Mutter Wisperwind war da. Nur einer fehlte. Ich dachte darüber nach, wo unser Vater war. Schon oft hatte ich mir gedanken drüber gemacht, doch mittlerweile glaubte ich, das unser Vater ein Streuner war. Vielleicht auch ein toter Krieger, über den niemand sprach. Ein Schatten von einem Kater sah ich, ohne richtige Umrisse und Farbe. Nur grüne Augen, von irgendwem musste ich die haben, die irgendwie in der Dunkelheit leuchteten. Der Schatten sah kräftig aus, aber gleichzeitig auch dünn und elegant. Alles zusammen. Unser Vater konnte jeder sein. Jemand rief meinen Namen, eine Stimme die aus verschiedenen Stimmen zusammengesetzt war. Der Schatten sprang mich an.

Ich schreckte miauend aus dem Schlaf und war sofort hellwach. Ich sah Seelentraum, die mich ansah und sagte, das wir los wollten. Ich nickte ihr zu und beruhigte mich langsam. Ich hatte einen Traum gehabt, oder eher Alptraum. Doch alles war verschwommen und das, woran ich mich erinnerte, verschwand schon wieder. Ich machte mir zu viele Gedanken.
Schnell putzt ich mein Fell glatt und rannte raus. Ich brauchte nur Sekunden, um zu bemerken, das ich nass wurde. Jetzt war ich wach und mein Fell würde bald vollkommen durchnässt sein. Das mochte ich überhaupt nicht, aber ich konnte nichts dagegen tun. Ich bemerkte Seelentraum und Salamanderfeuer, die anscheinend warteten und ich ging zu ihnen. Um nicht zu stören, setzte ich mich stell neben sie und begrüßte Salamanderfeuer mit einem Schwanzzucken. Wenn ich etwas sagen würde, würde das bloß ihr Gespräch unterbrechen.

[hat einen Alptraum, wird geweckt, läuft zu Seelentraum und Salamanderfeuer]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Di Jan 19, 2016 10:13 am

Der junge Kater mit den grasgrünen Augen miaute in knapper Weise, dass im Schülerbau alles in Ordnung sei, doch seine finstere Miene besserte sich dennoch nicht. Er ließ einen Augenblick verstreichen, denn machte er sich Luft darüber, was ihm über die Leber gelaufen war. Mit einem Schütteln seines braun gestreiften Fells, bei welchem Regentropfen wild in alle Richtungen davon stoben, sagte er mit für sein Alter faszinierender Grabesstimme:"Mein lieber Mentor nur scheint es nicht für nötig zu halten, aufzustehen und mit mir zu trainieren." Dann schien ihm etwas einzufallen und er schaute mit aufglimmender Hoffnung im Blick zu Windkralle herauf, während er ihn fragte, ob sie nicht einfach ohne Nebelfrost aufbrechen könnten.
Der langbeinige, sandfarbene Krieger nahm die Sache mit Humor, als er grinsend erwiderte:"Sieht so aus, als wenn du echte Sympathie für deinen Mentor hegst, was Bienenpfote?" Zwar hatte Windkralle nie besonders viel mit Nebelfrost zu tun gehabt und fragte sich daher nun sehr wohl, ob dieser Schüler in seiner Ausbildung möglicherweise vernachlässigt wurde, aber er wusste auch, dass er sich nicht so weit über den Bach lehnen wollte, ihn einfach mitzunehmen, ohne den grauen Tigerkater nach seiner Meinung zu fragen. Bienenpfote mit Humor zu begegnen war also gleichermaßen amüsant wie nützlich, denn so konnte Windkralle einer direkten Antwort ausweichen. Scheinbar gut gelaunt wie eh und je lachte er auf und strich mit der dünnen, schwarzen Schwanzspitze über den Rücken des Schülers. "Du kleiner Scherzkeks."
Bevor der Jungkater noch etwas sagen konnte, tauchte Nebelfrost aus dem Kriegerbau auf und kam mit schleppenden Schritten seiner grauen Pfoten zu ihnen herüber. Seine violetten Augen wirkten gewohnt kühl, dennoch waren seine Bewegungen träge. Ob er krank wurde? Zumindest wäre das gut möglich gewesen bei diesem Wetter. Windkralle wollte es nicht hoffen, aber sollte der Krieger auf der Patrouille kränklich wirken, würde er ihm den Rat geben, mal bei Kleeblatt vorbei zu schauen. Die Zeiten waren schwer genug, die Moral des Clans sank stetig. Eine Welle der Krankheit konnten sie jetzt wirklich nicht gebrauchen.
Nebelfrost grüßte den großen, schlaksigen Kater mit einem knappen Nicken und entschuldigte sich mit einer Spur Reue in der Stimme bei seinem Schüler. Windkralle begegnete dem Gruß mit einem freundlichen Ohrenschnippen.
"Guten Morgen, Nebelfrost. Ich wollte euch gerade bitten, mich auf der Patrouille entlang der Steinbänke zu begleiten. Was meinst du?
Mit Bienenpfotes Unmut im Hinterkopf bedachte er den Jungkater mit einem Seitenblick und fügte an:"Auf dem Weg kann Bienenpfote sicherlich auch etwas lernen."
Als alle einverstanden waren, führte der erfahrene Krieger die beiden Katzen aus dem Lagerausgang heraus. Da sie Richtung Norden wanderten, konnten sie das weite Moor rasch hinter sich lassen und je näher sie der Grenze zum SchattenClan kamen, desto fester wurde der Boden unter ihren Pfoten, so dass sie nicht allzu große Sorge haben mussten, einzusinken.

[bei Nebelfrost und Bienenpfote am Schülerbau, führt die Patrouille zu den Steinbänken]

---> Steinbänke - Grenze zwischen SC und WC
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Mi Jan 20, 2016 5:52 pm

Farnpfote wartete etwas ungeduldig auf eine Antwort seiner Mentorin. Er war mehr oder weniger gespannt, was sie sagen würde. Schließlich hatte er nicht Lust auf irgendeine langweilige Patrouille zu gehen. Doch leider bestimmte er dies nicht und so musste er sich auch mit Enttäuschungen abfinden. Viel lieber wäre er sowieso schon Krieger doch seine Ausbildung war noch nicht beendet, leider.
Als dann die graue Kätzin erklärte, dass sie auf Grenzpatrouille gingen seufzte er kaum merklich. Und dann war es auch noch die Außengrenze, wo sowieso nie viel passierte. Da wäre Farnpfote lieber zu einer anderen Grenze marschiert um vielleicht auf einen anderen Clan zu treffen. Sowas würde er schon eher interessant finden. Doch auch hier hatte er kein Mitspracherecht und Froststern hatte schließlich entschieden, auf welche Patrouille Abendsonne gehen sollte. Eigentlich war es auch vorhersehbar, dass sie ihre Schwester mit ihrem Schüler mitnahm. Auch, wenn der rötliche Kater dann doch lieber im Lager geblieben wäre. Schließlich würde die beiden kätzinnen sowieso kaum mit dem Jungen Kater reden.
Als Abendsonne aufbrach folgte Obsidianmond ihr und auch Farnpfote setzte sich in Bewegung. Seine Mentorin sah noch ob ihr Schüler mitkam und dieser zuckte mit den Schnurrhaaren. Vielleicht würde ja doch noch was interessantes passieren, dachte sich Farnpfote. Ein wenig Hoffnung besaß er noch. Als er durch den Ausgang trottete folgte er den beiden Katzen zügig weiter um nicht dem Anschluss zu verlieren.

tbc. Außengrenze Windclan

[bricht auf]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So Jan 24, 2016 6:43 pm

Ich dämmerte weg. Ich wollte nicht, aber irgendwie war die Müdigkeit verdammt hartnäckig. Selbst Mamas Stimme verblasste. Dann plötzlich zuckten meine Ohren als eine unbekannte Stimme zu hören war. Benebelt und mit geschlossenen Augen lauschte ich. Verwirrt hörte ich wieder etwas von Milanjunges und Drachenjunges. Das hatte Papa auch gesagt...aber war ich nicht Adlerjunges?
Mama antwortete und sie nannte uns Adlerjunges und Erzjunges...was denn nun? Verschlafen versuchte ich meine rechte Pfote zu heben, um auf den Neuankömmling zu zeigen. „Muaaah?“ wollte ich gähnend wissen und immer weiter streckte ich mein rechtes Vorderbein, um hoffentlich dort hin zu zeigen zu können, wo die Stimme herkam...bis ich umkippte. Erstaunt fiepte ich als ich mich auf dem Rücken wiederfand. Kurz strampelte ich, aber ich erlahmte schnell und ein herzhaftes Gähnen später, war ich wieder eingeschlafen.

[schläft, wacht teilweise auf, versucht auf Glasgrinsen zu zeigen, rollt dabei auf den Rücken, schläft ein]

(OUT: Ab wann können die Jungen eigentlich anfangen die Augen zu öffnen und zu sprechen?)
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Mo Jan 25, 2016 8:55 am

Seelentraum hatte ihren Blick auf das Lager gerichtet. Immer in der Hoffnung irgendwann ein vertrautes Fell zuerkennen. Doch Hoffnung hatte sie nicht. Nebelfrost hatte sie so oder so noch gar nicht gesehen. So fand sie sich auch damit ab und wandte ihren Blick wieder Salamanderfeuer zu. Maispfote würde gleich hoffentlich auch zu den beiden Katzen stoßen, schließlich war sie sowieso schon zu spät. Während sie warteten erklärte der Krieger welches Gebiet er bevorzugte und Seelentraum nickte nachdenklich, bevor sie ihre Meinung dazu sagte.
"Ich würde dann doch eher die Windgeschützten Höhlen wählen." Vielleicht war dieses Jagtgebiet besser für Maispfote. Schließlich war sie noch nicht allzu lange Schülerin und viel konnten sie auch noch nicht tannieren. Da bieten sich die windgeschützten Höhlen besser an, um ihre Fähigkeiten nocheinmal zu beobachten. Doch sie erwähnte nichts gegenüber Salamanderfeuer sondern dachte über alles nach.
Als dann der Krieger noch fragte wie es mit Maispfotes Ausbildung läuft, zuckte die Kriegerin mit dem Schnurrhaaren. "Sie ist eine gute Schülerin und lernt schnell. So läuft die Ausbildung auch recht gut." Sie wusste nicht, was sie noch weiter dazu sagen sollte und so kam auch schon ihre Schülerin. Sie sah die kleine Kätzin mit ihren feurigen Augen an und wartete auf eine Entschuldigung, vergeblich.
Das Maispfote sich nicht für Ihr verspäten entschuldigte ließ die Kriegerin stutzig werden. Jeder Schüler sollte wissen, dass man sich entschuldigte, wenn man andere warten ließ. Vorallem wenn eine Patrouille deswegen zu spät aus dem Lager kam um ihre Pflichten zu erledigen. So sah sie sich her Schülerin nur an und würde darüber später mit ihr reden. Nicht vor Salamanderfeuer. Vielleicht würde sogar noch eine Entschuldigung kommen, wenn ja, aber zu spät.
Seelentraum wandte ihren blick zum Krieger, der die Patrouille anführte "Wir können aufbrechen." Und sah dann wieder zu ihrer verspäteten Schülerin "Wir gehen auf Jagtpatrouille" Doch mehr sagte sie nicht zu ihr und wartete darauf, dass Salamanderfeuer aufbrechen würde.

[bei Salamanderfeuer und Maispfote]
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Salamanderfeuer

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So Jan 31, 2016 5:12 pm

Seelentraum schaute sich im Lager um und schien jemand zu suchen, wen wusste ich nicht. Ihre Schülerin musste ja eigentlich aus Richtung des Schülerbaus kommen. Auf meine Frage zu den Jagdgebieten nickte die Weiße nachdenklich und entschied sich dann für die windgeschützten Höhlen. Sollte mir recht sein, zumal Beute auch schon so rar genug war, ohne dass wir vielleicht die Schülerin überforderten.
Seelentraum meinte, dass Maispfote eine gute Lernwillige Schülerin war und ihre Ausbildung gut voran kam. Ich dachte an Borkenpfote, jenen jungen Kater, der nur kurz mein Schüler gewesen war, bevor er verstorben war. Wie würde ich auf ihn und seine Fortschritte schauen, wenn er noch leben würde? Nicht das meinem Schüler persönlich nachtrauerte, aber ich fragte mich jedes Mal, wenn ich Mentoren mit ihren Schülern sah, wie es sich wohl anfühlte, wenn eine junge Katze, die man selbst ausgebildet hatte ernannt wurde.
Endlich kam auch Maispfote, ich erwiderten ihren Gruß mit einem Nicken, betrachtete die Gescheckte aber missbilligend. Schamgefühl schien sie nicht zuhaben, nachdem sie ihre Patrouille so lange hatte warten lassen, sah sie aus als wäre nichts gewesen. Hoffentlich war sie außerhalb des Lagers nicht ähnlich faul, wenn sie schon den halben Morgen verschlief, einschließlich der Clanversammlung ohne auch nur ein Anzeichen von Reue. Fehler passierten jedem, aber ich konnte Katzen, die nicht ihr bestes geben wollten nicht ausstehen.
Seelentraum meinte das wir los konnten und ich nickte zustimmend. Während die weiße Kriegerin ihrer vollkommen verspäteten Schülerin erklärte, was wir vor hatten, erhob ich mich und trabte aus dem Lager. Draußen wartete ich kurz auf die beiden Kätzinnen und lief dann los.

---> Windgeschützte Höhlen

[hört Seelentraum zu, grüßt Maispfote, bricht auf]
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Maispfote

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Mo Feb 01, 2016 2:30 pm

Ich bemerkte, wie Seelentraum und Salamanderfeuer mich nicht gerade freundlich ansahen. Was hatte ich falsch gemacht? Ich sah etwas traurig auf den Boden, während ich nachdachte. Hätte ich sie richtig Begrüßen sollen? Dann hätte ich das Gespräch unterbrochen. Ich war doch nur eine Schülerin und die beiden Krieger also hatte ich doch nicht das Recht dazu.
Und auch sonst wollte ich nichts sagen, was die Beiden unterbrochen hätte. Aber was sollte ich jetzt machen? Ich hatte beide verärgert und das war nicht gut. Besonders meine Mentorin hatte ich enttäuscht und das musste ich wieder gut machen.
Die beiden Krieger beendeten das Gespräch aber Salamanderfeuer ging sofort los, bevor ich etwas sagen konnte. Dabaei wollte ich mich entschuldigen. Das ich verschlafen hatte. Und da er zuerst ging war klar, das er der Anführer dieser Patroullie war, also musste ich mich als erstes bei ihm entschuldigen. Aber daraus wurde jetzt nichts.
Ich sah Seelentraum etwas ängstlich an. Ich erwartete eine Strafe, wegen dem was ich getan hatte. Wie konnte ich herausfinden, was es war...
"Entschuldigung, das ich so lange geschlafen habe..." Meine Stimme wurde immer leiser. "Und falls ich etwas falsches getan habe." Meine Pfoten kribbelten und ich hatte das Gefühl kurz davor zu sein, einfach weg zu rennen. Ich wollte nicht anklagend oder so klingen, als wäre ich unwissend. Deswegen wählte ich diese Worte. Und um mich selbst davon abzuhalten, weinfach weg zu laufen. Ich mochte den Blick von Seelentraum nicht und glaubte schon, das ich in einem Traum war, wo alles falsch lief. Vielleicht musste ich eifnach nur einschlafen und wachte in der richtigen Welt auf.

[bei Salamanderfeuer und Seelentraum, traurig und verängstigt, redet mit Seelentraum als Salamanderfeuer weg geht]
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