Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 WindClan-Lager

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Milanfeuer

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Rang : Königin [26 Monde]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So Sep 21, 2014 11:44 am

Die Nacht schritt immer weiter fort und im Lager war es nun still geworden. Nur wenige Katzen hielten sich noch auf der Lichtung auf, dafür drang gedämpftes Gemurmel durch die dichten Zweige der Kinderstube. Der große, gut geschützte Bau lag hinter der Silhouette des Silberfelsens verborgen, doch Milanpfote lebte nun schon lange genug in diesem Lager, um ein Abbild des Baus vor Augen zu haben, sobald ihre Gedanken in Richtung Kinderstube wanderten. Ob sie selbst einmal dort einziehen würde, Junge bekommen und sich voller Wärme um ihre kleinen Schützlinge bemühen würde? Sie konnte es sich kaum vorstellen, so sehr war sie noch an das Schülerdasein gewöhnt, daran, von anderen eher müde belächelt als wirklich ernst genommen zu werden. Doch das würde sich hoffentlich bald ändern. Ihre Kriegerzeremonie konnte nicht mehr lange auf sich warten lassen. Seit dem Beginn ihrer Ausbildung hatte sie sich vortrefflich entwickelt, zumindest was ihre Muskulatur anging. Ihre zierliche Statur war drahtiger geworden, lange, schlanke Beine trugen einen ebenso schlanken, aber mit allerlei Muskeln ausgestatteten Körper. Selbst ihre Schultern waren minimal breiter geworden und ihre Züge … Ja, auch diese hatten sich verändert. Wenn sie anfangs bei einem Blick in eine Pfütze nur die kindlichen Grübchen und strahlenden, sorglosen Augen eines jungen Kätzchens gesehen hatte, begegnete ihr nun eine ernstere Kätzin mit hübscheren Zügen und noch immer strahlenden, grüngelben Augen in welchen jetzt neben Optimismus und Freude jedoch auch Verantwortungsbewusstsein und ein gewisses Maß an Intelligenz funkelten. In manchen Dingen hatte sich die kleine Kätzin tatsächlich gut entwickelt, vor allem was ihr Pflichtbewusstsein und nötigen Ernst anging. An Ehrgeiz hatte es ihr nie gefehlt, somit war das Erlernen der neuen Fähigkeiten zwar schwierig aber nicht zu langwierig gewesen. Inzwischen hatte sich Milanpfote zu einer flinken, schlagkräftigen Kätzin entwickelt und auch das Jagen viel ihr wesentlich leichter … Wenn auch ihre Geduld immer noch zu wünschen übrig ließ, aber das musste ja keiner wissen. Nun gut - keiner außer ihre Mentor.
Seine Reaktion auf ihre Frage, ob er denn niemals Glück und Freund ohne einen wirklichen Grund verspürte, hatte der Kater mit einer kaum wahrnehmbaren Geste quittiert, aber beharrlich geschwiegen. Nachdenklich betrachtete Milanpfote den Grauen, studierte seine Züge und seine Körperhaltung wie sie es schon so oft getan hatte. Drachenglut schien … nicht wirklich entspannt zu sein, als würde ihn etwas belasten, doch es auszusprechen brachte er nicht über sich. Die Schülerin sah kurz auf ihre Pfoten herunter, betrachtete das reine, weiße Fell und die langen Krallen. Ob er Verdacht geschöpft hatte? Ihre Verlegenheit war etwas, das sie nie verbergen konnte, so oft sie es auch versuchte. Jedes Mal liefen ihr Ohrspitzen rot an, ihre Schwanzspitze zuckte verräterisch oder man sah es einfach in ihren sonst so klaren Augen. Manchmal kam sich die Tigerkätzin vor wie ein offenes Feld, das jeder überblicken und verstehen konnte. Ausnahmslos jeder - also erst recht ihr Mentor. Was er wohl nun von ihr dachte? Wollte er ihr vielleicht sagen, dass dies dumme Gefühle waren, die sie schleunigst vergessen sollte? Rang er gerade darum, die Worte nicht allzu böse zu gestalten damit sie als seine naive Schülerin nicht zusammenbrach? Nein … Wenn, dann würde ein Kater wie er so etwas wohl gerade heraussagen, aber … Was ging ihm dann durch den Kopf? Er musste es verstanden haben, ihre Körpersprache, ihre Worte, ihre Augen … Alles an ihr hatte es geradezu herausgeschrien, zumindest für einen aufmerksamen Beobachter wie den Krieger. Ein winziger Hoffnungschimmer leuchtete in ihren grünen Augen auf, als sie diese hob und Drachenglut intensivem Blick begegnete. Vielleicht konnte sie doch noch Glück haben. Vielleicht … Es war vollkommen absurd, aber ihr Herz beschleunigte sich bei diesem Gedanken: Vielleicht fühlte er auch etwas für sie. Vielleicht war ihr Blick wirklich nicht nur durch ihre Liebelei getrübt worden, hatte ihr vorgespielt, auch in ihm eine Empfindung für sie zu spüren. Manchmal war sie sich dessen sicher gewesen, war voller Glückseeligkeit ins Lager zurückgekehrt und dann… In unzähligen Nächten hatte sie ihre Unterhaltungen und sein Verhalten überdacht und in der Dunkelheit und Stille des Schülerbaus hatte sie es niemals glauben können. Jedes kleine Zeichen, was ihr zunächst als Triumph erschienen war, hatte sich des Nachts in Luft aufgelöst, war null und nichtig geworden. Wenn sie tagsüber in Hoffnungen schwelgte, verflogen diese in der folgenden Nacht. Denn es war nicht irgendein Kater, der in ihren Gedanken herumgegeistert war. Es war Drachenglut.
Drachenglut, der Inbegriff stählerner Härte, Eiseskälte, Verachtung und Abweisung. Sein Herz war erfüllt von Kälte, seine Gedanken beruhten auf der Grausamkeit der Welt. Egal, was sie ihm gesagt hatte, über die Schönheit der Welt, das Glück des Lebens … Er hatte es nicht geglaubt. Immer wieder hatte er widersprochen, immer und immer wieder und doch hatte Milanpfote weder ihn noch ihre Bemühungen aufgegeben. Denn der Graue hatte etwas Besseres verdient.
Die hellbraune Tigerkätzin hatte sich im Anblick des muskulösen Körpers des Kriegers und zuckte leicht zusammen, als dieser einen tiefen Atemzug nahm und aufsah. Kaum merklich spannte sie den Kiefer an. Dieses eine Mal umspielte kein Lächeln ihre zarten Lippen. In ihren grüngelben Augen flimmerte Furcht - Frucht vor dem, was er sagen würde.
"Du solltest schlafen gehen, Milanpfote, oder es wenigstens versuchen. Übermüdung lässt einen unachtsam und unvorsichtig werden." Es war kaum mehr als ein Murmeln und als Drachenglut aufstand, zog sich ihre Brust schmerzhaft zusammen. Sollte es schon wieder vorbei sein? Sollte sie wieder voller Zweifel in ihr Nest gehen und die Nacht mit der Rätselei über Drachengluts Gefühle verbringen?
Seinen Blick von ihr abgewendet hob er die Pfote, um in Richtung Kriegerbau davon zu gehen. Langsam erhob sich nun auch die Schülerin, die Ohren leicht angelegt, die Augen enttäuscht dem Boden zugewandt. Kopf hoch, du wirst noch viele Monde leben und noch viele Tage mit Drachenglut in einem Lager verbringen. Er ist doch nicht für immer weg. Doch, in gewisser Weise war er das schon. Diese Worte, diese nichtssagenden Worte als Abschied, nachdem sie ihm deutliche Zeichen gegeben hatte, er ihr Hoffnung gemacht hatte … „Es wäre eine Lüge, zu sagen, dass es sie nicht gäbe. Mittlerweile.“ Wie hatte sie nur so dumm sein können, das auf sich zu beziehen? Vermutlich handelte es sich um eine Kriegerin, ja irgendeine Reife Kätzin, die nicht versuchte, ihn eine neue Weltanschauung aufzudrängen sondern mit der er alle seine trübsinnigen Gedanken teilen konnte. Frustriert und verärgert über ihre eigene Dummheit biss Milanpfote die Zähne zusammen, hob dann jedoch den Kopf und sah sich noch einmal zu Drachenglut um. Warum konnte ihr verdammtes Herz, was eben noch von Hoffnung erfüllt schneller geschlagen hatte, nicht jetzt wenigstens aufhören bei seinem Anblick zu flattern? Warum konnte es nicht ein anderer Kater sein, der sie in seinen Bann zog? Einer, der ihre Gefühle erwiderte …
Gerade wandte Milanpfote den Blick ab, als eine frische Brise ihr aufgestelltes Nackenfell prickeln ließ. Zwei Augen richteten sich auf sie und instinktiv wusste die schlanke Kätzin, wem dieses Augenpaar gehörte.
Ihre Blicke trafen sich, als die Getigerte den Kopf zu dem Grauen herumwandte. In ihren Augen funkelte Enttäuschung, kaum verhohlener Ärger um ihre eigene Dummheit und Trotz. Was immer er jetzt sagen würde, sie würde weder Weinen noch zornig werden. Sie würde stark sein.
„Wenn wir trainieren, draußen im weiten Moor, fernab des Lagers... Wenn wir reden und beisammen sitzen... fühlst du dich dann... grundlos glücklich? Fühlst du dich wohl, in Gesellschaft von jemandem wie mir?“
Etwas in seiner Stimme ließ die negativen Gefühle aus ihren Augen und ihrer Brust schwinden. Ihre Züge entspannten sich und auch wenn sie nicht wagte, hoffnungsvoll mit den Ohren zu zucken, erfüllte ihre Brust eine angenehme Wärme, die Wut und die Enttäuschung verpufften wie Nebel im Sonnenschein. Immerhin hatte sich der Kater ihre Worte zu Herzen genommen, immerhin war sie zu ihm durchgedrungen. Ein Lächeln umspielte ihre Lippen. Und da war sie doch wieder, die Hoffnung in ihren grünen Augen - die Sorge, die Zuneigung. Ihre Gefühle brodelten in ihrem Inneren, als sie über den Grund seiner Frage Gedanken machte. Vielleicht …
„Ja.“, maunzte sie schließlich einfach und sehr leise. Ihre Ohren zuckten leicht, dann schwand das Lächeln von ihren Lippen. „Und ich hoffe, dass nicht nur ich das so empfinde, denn jede Katze verdient es, grundlos glücklich zu sein.“ Sie senkte den Blick auf die Pfoten, atmete tief durch und unterdrückte das Zittern in ihrer Stimme. „Gute Nacht, Drachenglut.“ Und in einem Moment des Mute streckte sie die Schwanzspitze nach ihm aus, berührte sanft seine Schulter und lächelte, ehe sie sich umdrehte und in Richtung Schülerbau davontappte, um sich in ihrem Nest schlafen zu legen.
Dort angekommen empfing sie der Geruch von Moos, hüllte sie ein in Geborgenheit und ließ ihre Sorgen in den Hintergrund rücken. Die Müdigkeit übermannte sie und versagte ihrem Herzen und ihrem Verstand, das Gespräch mit ihrem Mentor genauestens zu analysieren und der kleinen Kätzin alle Hoffnung auszutreiben.

[bei Drachenglut am Grasfleck, verabschiedet sich, schläft im Schülerbau ein]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So Sep 21, 2014 11:46 am

Salbeiblüte hatte mit uns geschimpft, weil wir noch nicht schliefen. Azaleenjunges war meiner Aufforderung nachgekommen und zu mir ins Nest gekrochen. Ich freute mich darüber. Nun kuschelten wir uns an Salbeiblüte und ich probierte, ohne Angst einzuschlafen. "Gute Nacht2, flüsterte ich in die Dunkelheit. Ich lauschte den Geräuschen der Kinderstube. Dem gleichmäßigen Atem von Azaleenjunges und Salbeiblüte, Wisperwinds und Flockentanz' leisen Stimmen, dem Rascheln der Zweige und meinem eigenen Herzschlag. Im Moment fühlte ich mich sicher und geborgen, was sicher an der Anwesenheit der drei Königinnen und der anderen vier Jungen lag. Vielleicht würde ich ruhig schlafen können, wenn ich den Albtraum einfach verdrängte, ihn in die hintere Ecke meines Kopfes schob, wo er sich austoben konnte, bis ich meine Furcht vor ihm überwunden hatte.

[kuschelt sich an Azaleenjunges und Salbeiblüte, denkt nach]

out: es sind doch vier Junge oder? Azaleenjunges, Ahornjunges und die beiden anderen von Flockentanz?!
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Mo Sep 22, 2014 4:46 pm

OUT: Oh... Sorry. ^^"

IN:
Ich sah, wie Flockentanz nickte und dann meinte, dass sie das verstehe. Sie war so freundlich und sanft - Ich mochte sie immer mehr.
Im nächsten Moment bemerkte ich Salbeiblüte, als auch sie in die Kinderstube schlüpfte. Ebenfalls blieb mir ihr verdutzter Blick nicht verborgen, den sie Flockentanz und mir zuwarf. Mir war klar, dass wir komisch auf die Weiße wirken mussten. Sie wusste wahrscheinlich davon, dass wir uns nicht gerade mochten. Aber Katzen änderten sich. Aus irgendeinem Grund kamen Flockentanz und ich nun ganz gut miteinander aus. Ob ich mich verändert hatte oder sie, das wusste ich nicht. Vielleicht waren auch wir beide gleich geblieben und nur die Tatsache, dass Flockentanz der Ansicht war, dass Heidepelz nun zu ihr gehörte, hatte die Anspannung, die bisher immer zwischen uns geherrscht hatte, verschwinden lassen.
Meine Ohren zuckten, als Salbeiblüte Federjunges und dem schildpattfarbenen Kätzchen, dessen Namen mir immer noch nicht bekannt war, befiel, dass sie nun nicht mehr quatschen sollten. Auch bot sie den beiden Fellbällen an, bei ihr im Nest zu schlafen, was meinen Blick sofort zu meinem rundlichen Bauch gleiten ließ. Wie hatte ich jemals glauben können, dass ich zu viel gegessen hatte? Ganz klar erwartete ich Junge und bald würde ich nicht mehr alleine in meinem Nest liegen. Ich wusste zwar nicht wie viele Junge ich auf die Welt setzen würde, aber es würde ganz schön voll werden in der Kinderstube.
Da begann Flockentanz wieder zu sprechen. Sie hatte lange über ihre Antwort nachgedacht, weshalb ich nun etwas überrascht den Kopf wieder hob und sie ansah. Ich begann zu lächeln, als sie erzählte, dass sie ebenfalls gedacht hatte, dass sie zu viel gefressen hatte. Auch ich begann zu kichern. "Das dachte ich auch erst. Doch nun kann ich über meine Dummheit nur den Kopf schütteln. Zu viel gefressen - Das sieht doch anders aus", kicherte ich zustimmend. "Ja, ich werde ihr Bescheid geben. Am besten sofort morgen früh, aber ich sollte sie ausschlafen lassen. Schließlich war sie die ganze Zeit über wach", fuhr ich nun ernst fort und nickte leicht. Da fuhr auch die weiße Königin fort und ich konnte erkennen, wie ihr Tränen in die Augen stiegen, als sie von ihrer eigenen Angst sprach. Ich musste schlucken. Hatte ich etwas nicht mitbekommen? Hatte sie wohlmöglich ein Junges während der Geburt verloren? Da begann Flockentanz weiterzuerzählen. Ich nickte. "Ja, ich werde mich ganz sicher an euch wenden, ich werde wohl noch einige Momente der Verzweiflung durchleben müssen. Aber ich bin mir sicher, dass ihr für mich da sein werdet, nicht wahr? Aber das heißt dann natürlich auch, dass ich für euch ebenfalls da sein werde... Und... Wegen der Geburt deiner Jungen... Ich... War dabei. Naja, habe euch vom Eingang des Kriegerbaus aus beobachtet. Ich hätte gerne geholfen, aber ich war nicht angesprochen worden. Gerne hätte ich geholfen, nun kommt es mir mäusehirnig vor, dass ich dir nicht dennoch geholfen habe. Gehe ich Recht der Annahme... Dass eines der Jungen... Nicht überlebt hat?", fragte ich leise und sah sie aus großen, mitfühlenden Augen an. Riss ich gerade eine alte Wunde wieder auf? Ich wollte ihr nicht wehtun, nicht noch weitere Tränen in den Augen finden. "Oh entschuldige! Ich wollte dich nicht daran erinnern, ich will dir nicht wehtun... Es ist mir rausgerutscht", entschuldigte ich mich und flehte Flockentanz mit verräterisch glänzenden und geweiteten Augen um Verzeihung.

in der Kinderstube, spricht mit Flockentanz]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Mo Sep 22, 2014 5:33 pm

Es dauerte nicht lange, und die Jungen reagierten. Azaleenjunges tappte ohne Wiederwillen, aber mit deutlicher Miene, in ihr Nest und ließ sich nieder, Federjunges folgte ihr. Lächelnd sah Salbeiblüte ihren Kleinen zu und trat dann zu Flockentanz und Wisperwind, die sich immer noch rege unterhielten. "Ich wünsche euch eine gute Nacht! Wenn du etwas brauchst, kannst du mich jederzeit wecken, ja?"
Die letzten Worte galten der schwarz-weißen Königin, dann verabschiedete sich Salbeiblüte mit einem Kopfnicken und wandte sich wieder zu ihrem Nest um.
Sie hoffte, dass ihre beiden Baukameradinnen Rücksicht auf die Jungen nehmen, und etwas leiser sprechen würden, denn auch sie selbst war vom ganzen Tag erschöpft. Vorsichtig setzte sie eine Pfote in das mit Moos ausgelegte Nest und ließ sich dann dort nieder.
Ihren Schweif schlang die grünäugige Kätzin um die beiden Fellbündel an ihrer Flanke, als sie bemerkte, wie sich etwas an sie kuschelte. Glücklich lächelnd erkannte sie Federjunges, die anscheinend zutraulicher geworden war.
Liebevoll betrachtete Salbeiblüte ihre beiden Ziehjungen, während sie über ihr Leben nachdachte. Es ging ihr viel besser, seit sie in der Kinderstube lebte, und sich den elternlosen Jungen des Clans widmete, auch wenn es ihr sogar fast schwer fiel, sie als "Ziehjunge" zu bezeichnen.
Salbeiblüte liebte jedes ihrer kleinen Fellbällchen wie ihr eigenes Junges, und war stets froh, wenn die Kleinen diese Liebe erwiderten. Und doch, Torfsprenkel würde sie niemals vergessen. Niemals. Und nie würde sie einen Kater finden, der genau so aufgeweckt, gutmütig und liebevoll war, wie er. Ja, kein Gefährte der Welt würde Torfsprenkel ersetzen können, und das wusste Salbeiblüte ganz genau.
Und genau deshalb ist es am Besten, wenn du dich gar nicht erst auf einen anderen Kater einlässt!
Mit diesem Gedanken schlief die weiße Königin ein.


[beobachtet ihre Ziehjungen | sagt Flockentanz und Wisperwind "Gute Nacht" | bei ihren Jungen im Nest, denkt nach | schläft ein]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Di Sep 23, 2014 3:37 pm

Ungewollt zuckte sie bei Wisperwinds Worten zusammen und senkte ihren Kopf. Es war, als hätte die Katze mit ihren bloßen Worten eine alte Wunde in Flockentanz wieder aufgerissen. Wisperwind entschuldigte sich sofort, aber das war egal. Sie weiß es. Und wieder begannen ihre Augen zu brennen. Nein! Sie blinzelte ein paar Mal und atmete tief durch. Sie hob ihren Kopf wieder und schaute Wisperwind direkt in die Augen. Die weiße Katze schaute sie aus großen bernsteinfarbenen Augen an, als bitte sie um Verzeihung. Es musste ihr nicht leid tun, schließlich war der Tod des kleinen Kätzchens schon mehrere Monde her. Und mittlerweile war Flockentanz auch schon halb darüber hinweg. Natürlich dachte sie noch oft an Federjunges, was sie verpasste. Aber mit Sicherheit sah die Katze vom Sternenvlies auf sie hinab, und wollte nicht, dass sie so lange wegen ihr trauerten.
Flockentanz räusperte sich. »Ist schon okay, Wisperwind. Das muss dir nicht leid tun.«, miaute sie und versuchte zu lächeln, was leider misslang. »Ja, eines meiner Jungen ist bei der Geburt gestorben. Oder davor. Ich weiß es nicht. Sie hätte Federjunges geheißen, wäre sie jetzt bei uns.« Ein Bild des kleinen Körpers blitzte vor ihrem inneren Auge auf. Sie war hübsch gewesen. Selbst, nachdem der Tod sie geholt hatte. »Jetzt ist es aber passiert. Natürlich ist es tragisch. Aber hätte ich meine Jungen nicht im Schnee geworfen, wäre das vielleicht nicht passiert.« Sie hatte sich Vorwürfe gemacht, wieso sie die Jungen im eiskalten Schnee geboren hatte. Wieso war sie nicht im Bau geblieben? Aber sie konnte es eh nicht mehr ändern. »Aber so etwas passiert nicht regelmäßig. Pass einfach auf, dass es dir während du die Jungen noch trägst gut geht, und den Jungen wird es auch gut gehen.« Dieses Mal war das Lächeln echt. Sie hoffte so sehr, dass Wisperwind – und keiner anderen Katze – so etwas jemals geschehen musste. Sie wollte noch etwas hinzufügen, doch in dem Moment erklang eine andere Stimme. Salbeiblüte war zu ihnen gegangen und wünschte ihnen eine gute Nacht.
Flockentanz nickte der grünäugigen zu. »Ich dir auch.«, miaute Flockentanz lächelnd, ehe sie sich wieder Wisperwind zu wandte. »Ich glaube, wir müssen jetzt ein wenig leiser sprechen, sonst halten wir den ganzen Bau wach.« Sie sah sich kurz um. Federjunges – mittlerweile machte ihr der Name allein nichts mehr aus – und Azaleenjunges hatten sich beide an Salbeiblüte gekuschelt. Ihre blauen Augen wanderten zu ihren eigenen Jungen, die immer noch alle schliefen. Wenn sie schliefen, sahen sie so friedlich und süß aus. Und sie stritten sich nicht.

[in der Kinderstube, spricht mit Wisperwind, spricht mit Salbeiblüte, spricht mit Wisperwind]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Mi Sep 24, 2014 3:45 pm

Natürlich entging mir nicht, dass Flockentanz bei meinen Worten zusammenzuckte. Sofort machte sich Reue in mir breit und ich konnte nur hilflos etwas vor mich hin stottern, bis die weiße Königin wieder ihren Kopf hob. Ihre schönen Augen glitzerten verräterisch und ich musste schlucken. Doch da antwortete sie mir und sagte, dass es mir nicht leidtun müsse. Dabei versuchte sie ein Lächeln, welches ihr aber deutlich misslang. Ich war auch wirklich alles andere als einfühlsam mit ihr umgegangen. Es war nicht in Ordnung gewesen die Weiße an ihr verlorenes Junge zu erinnern. Wie würde ich mich fühlen wenn es anders herum gewesen wäre?
Flockentanz fuhr fort und erzählte mir von Federjunges, wie die Kleine hätte heißen sollen. Sofort glitt mein Blick zu dem grauen Junges, das ebenfalls Federjunges hieß. Wie musste es Flockentanz gehen, wenn sie den Namen des Jungen hörte? Zuckte sie jedes Mal zusammen oder hatte sie sich damit abgefunden und sich daran gewöhnt? Schließlich waren schon etwa sechs Monde vergangen seit sie die Jungen geboren hatte. Die Kätzin riss mich aus meinen Gedanken.
Flockentanz machte sich Vorwürfe. Ihrer Meinung nach was es ihre Schuld gewesen, dass Federjunges gestorben war, da sie ihre Jungen im Schnee geworfen hatte.
Sanft lächelte ich sie an, schüttelte aber energisch den Kopf. "Es war nicht deine Schuld Flockentanz, du kannst nichts dafür. Du hättest es anders gewollt. Keine Mutter würde ihre Junge freiwillig im Schnee geworfen. Doch du hattest keine andere Wahl. Es ist ja nicht so, dass man eine Geburt unterdrücken kann. Du hast das Beste aus der Situation gemacht und dank dir haben drei der Jungen überlebt, die du liebst", miaute ich.
Da erkannte ich das ehrliche Lächeln Flockentanzes und auch ich lächelte. Sie hatte Recht. Aber dennoch hatte ich Angst. Ehe ich antworten konnte trat Salbeiblüte zu uns und wünschte uns eine gute Nacht. Zu mir gewandt fügte sie hinzu, dass ich sie, wenn ich etwas brauchte, jederzeit wecken dürfte. Ich nickte dankbar. "Vielen Dank Salbeiblüte. Für alles. Und hab auch du eine gute Nacht", schnurrte ich und sah ihr nach, als sie sich zu ihren beiden Ziehjungen legte. Bald darauf war die Königin eingeschlafen und ich wandte mich wieder zu Flockentanz zu, die gerade meinte, dass wir nun leise sprechen sollten, da wir sonst den ganzen Bau wach halten würden. Zustimmend zuckte ich mit den Ohren, dann räusperte ich mich.
"Um nochmal zu dem Thema von eben zurückzukommen...", begann ich und suchte nach den richtigen Worten. "Ich glaube, du hast Recht. Wenn ich mir jetzt nur Sorgen mache, wird es meinen Jungen auch nichts bringen. Ich muss ruhig bleiben und darauf achten, dass ich gesund bleibe."

[in der Kinderstube, redet mit Flockentanz, bedankt sich bei Salbeiblüte]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Mi Sep 24, 2014 7:14 pm

Ein leichtes Lächeln huschte über Flockentanz' Gesicht, als Wisperwind meinte, dass sie keine Schuld treffe. So gerne wünschte sie sich, sie könnte das auch glauben, aber jedes Mal fragte sie sich dann aufs Neue, wieso sie nicht im Bau geblieben war. Oder schneller gewesen war. So hätte sie den Tod vielleicht verhindern können. Wieder verspüürte sie ein Ziehen in der Brust. Sie musste aufhören, darüber nachzudenken, es führte ja zu nichts und es riss die alte Wunde wieder auf. Glücklicherweise begann Wisperwind in diesem Moment wieder zu sprechen. Zufrieden nickte die Königin und ihre Augen strahlten Wärme aus. »Das ist die richtige Einstellung, so wird alles gut.«, miaute sie und lächelte. Ihr blauer Blick glitt an der Weißen vorbei und fiel auf den Lagerausgang. Durch die Lücke zwischen dem Boden und dem Ginsterbusch fiel das helle Mondlicht herein und man konnte ein kleines Stück des Lagers sehen. Die Krieger von der Versammlung waren immer noch nicht zurück. Sie waren schon lange weg und langsam mussten sie mal zurückkommen, die Lagerwache musste auch irgendwann schlafen.
Sie war gespannt, ob in den anderen Clans etwas passiert war, ein Angriff eines größeren Tiers oder ein Kampf zwischen zwei Clans. Für solche Sachen konnte man sie immer begeistern. Sie liebte es, auf der Versammlung einfach nur am Rand zu sitzen und den Gesprächen zu lauschen. So erfuhr man erstaunlich viel, ohne selbst in Gespräch verwickelt zu sein. Und man hatte die Möglichkeit, andere Katzen zu beobachten, ohne dass diese es bemerkte. Ein leises Rascheln ließ sie aufblicken und ihre Ohren zuckten aufmerksam. Aber sie konnte die Quelle des Geräuschs nicht ausmachen. Wahrscheinlich hatte sich nur eine Katze im Nest bewegt.
Die weiße Katze blickte wieder zu Wisperwind. Sie wusste nicht viel über die Andere, Und wenn sie sich mit ihr anfreunden wollte, musste sie das ändern. »Wärst du heute gerne auf der Versammlung gewesen?«, fragte sie und beobachtete Wisperwind aufmerksam. Sie wusste, dass der Themenwechsel vielleicht unerwartet kam, aber sie hielt das Thema Junge für abgeschlossen. Vorerst.

[in der Kinderstube, antwortet Wisperwind, denkt nach, fragt Wisperwind]
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Drachenglut

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Mi Sep 24, 2014 9:42 pm

Er konnte geradezu zuschauen, wie sich Milapfotes Gesicht auf seine letzten Worte hin veränderte. Hatte ihn die trübgrüne Enttäuschung in ihren wunderschönen Augen zunächst regelrecht erschrocken, glätteten sich mit einem Mal ihre zerknirschten Züge, ein Funkeln nahm ihren Blick in Besitz und ihre hellbraunen Ohren, die der Vollmond beinahe cremefarbend leuchten ließ, stellten sich auf.
Die grüngelben Iriden in ihrem sanft getigerten Gesicht glühten beinahe wie tausend schillernde, kleine Splitter, welche sich zu Irrgärten zusammen fügten und wie die Sterne glitzerten.
Ihre Mundwinkel bogen sich, hoben sich sacht - und dann lächelte Milanpfote.
Drachenglut beäugte sie regungslos, aber er spürte in seinem Herzen, wie bezaubernd ihr lächelndes Gesicht war - wie erwachsen. Da war nichts mehr, was an den kleinen Tollpatsch erinnerte, dem er hatte stets nur aus dem Wege gehen wollen. Nein, Milanpfote war größer geworden, mehr geworden für ihn - eine Vertraute. Eine Kätzin, die ihm wahrhaftig viel bedeutete, seinem Herzen wichtig war.
Und so sehr sich sein Herz dagegen wehrte, erlangte es doch ganz langsam und still eine Erkenntnis, die unheimlicher und mächtiger war als die Kälte und Drachenglut von innen heraus zu wärmen schien.
Als Milanpfote ihre tröstliche Stimme erhob, war sie leise und ein einziges, so einfaches Wort entkam ihren Lippen. "Ja."
Stille.
Eine so milde, friedliche Stille.
Dann verlor sich ihr Lächeln.
"Und ich hoffe, dass nicht nur ich das so empfinde, denn jede Katze verdient es, grundlos glücklich zu sein. Gute Nacht, Drachenglut."
Sie atmete einmal tief ein und wieder aus, dann spürte der aschgraue Kater, wie ihr Schweif hauchzart über seine breite Schulter und sein kurzes Fell strich. Als sein Pelz gegen den Strich gestreichelt wurde und zurück in seine Position glitt, wanderte ein Prickeln über seine Haut, die sich leiser im Inneren fortzusetzen schien. Es war fast verwirrend. Verstörend.
Doch bevor er hätte reagieren können, ihre Geste erwidern konnte, bevor er den Mund geöffnet hatte, um ihr zu sagen, dass auch er sich in ihrer Gegenwart wohl fühlte, lächelte sie ein letztes Mal und drehte sich um. Nachdenklich schaute der Krieger mit seinen goldenen, kalten Augen der davontrottenden Kätzin nach, bis ihr weiches Kaninchenfell hinter dem silbern schimmernden Silberfelsen verschwunden war und legte dann die Ohren an.
Eine ganze Weile stand er alleine auf dem raschelnden langen Gras und bedauerte den Moment, indem er vielleicht hätte etwas sagen sollen. Denn er hatte geradezu eine Sehnsucht, ihr deutlich zu machen, dass auch er ihre Nähe genoss, ausgerechnet ihre Gesellschaft, die er so schätzte, und die ihm gut tat, trotz aller Zweifel.
Der Farblose schüttelte sich flüchtig, dann ging auch er zum Kriegerbau, mit schweren Schritten und spielenden Muskeln, ehe sein grauer Pelz von der Dunkelheit des Ginstergebüsches verschluckt wurde.

[bei Milanpfote, sieht ihr nach und steht noch lange am Grasfleck, geht in den Kriegerbau und schläft]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Fr Sep 26, 2014 8:14 pm

Ich sah, dass ich Flockentanz nicht überzeugt hatte. Sie war noch immer der Meinung, dass sie die Schuld an dem Tod ihrer Tochter Federjunges trug. Dass dem nicht so war hatte ich ihr versucht zu erklären, doch meine Versuche waren wohl nicht geglückt. Doch wenigstens waren da keine Tränen mehr in ihren schönen, blauen Augen zu finden. Wärme begrüßte mich in diesen, die mir ein Gefühl gaben, dass ich nicht alleine war. Dass aus uns beiden Freundinnen werden könnten. So undenkbar mir das vor wenigen Tagen noch erschienen war, nun erschien es mir fast wie die natürlichste Sache der Welt, dass ich mit der Gefährtin von Heidepelz plauderte und mich dabei rundum wohl fühlte.
Als sie lächelnd meinte, dass dies die richtige Einstellung sei, lächelte auch ich und wusste, dass sie Recht hatte. Ich folgte ihrem Blick nach draußen. Es fiel etwas Mondlicht in die Kinderstube und sofort fühlte ich mich mit dem SternenClan verbunden. Er würde schon aufpassen, dass meinen Jungen nichts passierte. Im selben Moment wie die weiße Königin spitzte ich die Ohren und hob den Kopf, als ein Rascheln an meine Ohren drang. Doch es war wohl lediglich ein Krieger gewesen, der auf dem Weg zum Schmutzplatz war. Zwar bemerkte ich, dass Flockentanz mich ansah, doch ich sah sie erst an, als sie mich ansprach. Sie fragte, ob ich heute gerne auf der Versammlung gewesen wäre. Der abrupte Themawechsel ließ mich verwundert mit den Ohren schnippen, doch dann lächelte ich.
"Eigentlich schon, ja. Ich mag große Versammlungen, da dies einfach mal eine Abwechslung vom normalen Alltag ist. Man spricht mit Katzen aus anderen Clans - friedlich und ohne Hintergedanken. Und solch eine Gelegenheit ergibt sich meistens nur auf den Versammlungen. Doch heute Abend ... Nein. Ich bin froh, dass ich im Lager geblieben bin. Schließlich hätte ich wohl dann noch später bemerkt, dass ich Junge erwarte, da mich der ganze Trubel abgelenkt hätte. Außerdem hat es so nicht gleich der ganze Clan mitbekommen. Ich bleibe gerne für mich, da kam es mir gerade gelegen, dass so gut wie niemand da war. Nur dass Kleeblatt nicht da ist, ist ein Nachteil, doch das hat auch bis morgen Zeit", antwortete ich und nach diesem Redeschwall verstummte ich und blickte sie einfach und ehrlich an. Im nächsten Moment musste ich gähnen und ich bemerkte, wie müde ich eigentlich war. Salbeiblüte und ihre Jungen schliefen schon, nur Flockentanz und ich waren noch wach. Wieder fühlte ich einen Tritt in meinem Bauch, doch dieses Mal war es nicht so erschreckend, auch wenn ich die Ohren anlegte und meinen Bauch anstupste, als würde ich meine Jungen zurechtweisen, dass sie das Treten lassen sollten. Dann sah ich wieder zu Flockentanz und unterdrückte ein weiteres Gähnen.
"Ich bin müde... Ich glaube es wäre besser, wenn ich nun versuchen würde zu schlafen. Ich danke dir sehr Flockentanz. Du hast mir meine Angst genommen und mir das Gefühl gegeben, dass ich nicht alleine bin. Danke", sagte ich und lächelte sie an, dann machte ich es mir in meinem Nest gemütlich und rollte mich ein. Dabei achtete ich darauf, dass ich nicht auf meinem rundlichen Bauch lag und sah dann wieder zu der weißen Kätzin. "Gute Nacht Flockentanz." Dann schloss ich die Augen und glitt sachte und unbemerkt in süße Träume.

[in der Kinderstube, spricht mit Flockentanz, will schlafen, bedankt sich, schläft ein]
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Windkralle

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Clan : WindClan
Männlich Anzahl der Beiträge : 152
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Sa Sep 27, 2014 1:27 am

<--- Vulkankrater

Ihre weiße, langhaarige Anführerin hatte ein recht zügiges Tempo vorgegeben und so hatten die mittlerweile müden und erschöpften WindClankatzen nach nicht allzu langer Zeit die heimatliche Senke vor sich ausgemacht. Vom flache, moorigen Lande her, hätte kein Fremder erahnen können, dass sich in dieser seicht abgesenkten Kuhle auf dem flachen Land ein Lager verbarg, der Geruch von zahlreichen Katzen verriet aber die Nähe ihres Lagers und zudem kannte Windkralle das Territorium mittlerweile so gut, dass er es auch mit geschlossenen Augen und verschnupfter Nase gefunden hätte.
Sie passierten den Eingang im Ginsterwall, mussten sich jedoch immer nur zu zweit oder zu dritt durch die schmale Öffnung zwängen und verlangsamten so ihre Schrittgeschwindigkeit.
Dann erblickte der Maskierte die heimatliche Lichtung. Der Silberfelsen schimmerte noch immer friedlich, angestrahlt vom hell thronenden Vollmond, welcher jedoch bald untergehen würde. Auch der erfahrene Krieger wusste, trotz der Ausdauer und Belastbarkeit, welche er im Laufe der ereignisreichen Blattwechsel seines Lebens entwickelt hatte, dass seine Muskeln und Glieder Schlaf nötig hatten, um morgen einsatzbereit zu sein.
Wer wollte schon, dass einem die Kaninchen vor der Nase davonliefen?
Er blickte sich noch einmal zu seiner Schülerin um und bedachte sie mit einem zunächst besorgten Blick. Ob es ihr besser ging?
"Wie geht es dir? Ich wünsche dir eine erholsame Nacht, Bachpfote. Bis morgen.", miaute er sanft und verzichtete dieses Mal tatsächlich auf Scherze oder Sticheleien. Stattdessen erhob sich seine schwarze, dünne Schweifspitze und legte sich auf ihre schmale Schulter. Einfühlsam strich er einmal ihre silbernes, seidiges Fell hinab, dann nickte er, schenkte ihr ein ruhiges Lächeln und trottete dann gemächlich in Richtung des Kriegerbaus.
Er ließ sich in sein Nest sinken, betrachtete einen Moment, wie das Mondlicht versuchte, durch die dichten Verzweigungen des Ginsterbusches zu gelangen, kratzte sich gemütlich hinter dem rechten Ohr und legte sich dann hin.

[kommt mit der Patrouille an, redet mit Bachpfote, legt sich dann in sein Nest und schläft]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Sa Sep 27, 2014 9:55 am

@Ria: Hast du das cf vergessen ...?

cf: Vulkankrater

Mit einem letzten, weiten Sprung erreichte der WindClan Krieger schließlich das heimatliche Lager. Helles Mondlicht brach sich auf dem knotigen, verworrenen Geäst des Ginsterwalls ebenso wie auf dem rötlichen Tigerfell des schmal gebauten Katers. Elegant und routiniert suchte er sich seinen Weg durch den Tunnel und trat mit einem erleichterten Seufzen auf die Lichtung. Alles war ruhig und friedlich.
Mit einer Schwanzgeste verabschiedete sich Heidepelz von seiner Anführerin und steuerte schnurstracks auf den Kriegerbau zu. ein Blick jedoch hing noch für einige Sekunden an der Kinderstube, aus welcher die lockenden Gerüche von Muttermilch und Geborgenheit strömten. Zärtliche Zuneigung zeigte sich auf den Zügen des kleine Katers und ein glückliches Lächeln erhellte seine Züge, bevor er unter das Geäst des Kriegerbaus tauchte. Morgen würde er seiner wunderbaren Gefährtin mit ihren ebenso wundervollen Jungen einen Besuch abstatten ... Ja vielleicht konnte er sogar mit ihr einen Spaziergang im WindClan Territorium unternehmen. Sein Herz flatterte in seiner Brust, als vor seinem inneren Auge das Abbild des Gesichtes von Flockentanz auftauchte, die blauen Augen glühend vor Liebe und Treue. Er liebte sie mehr als alles andere, ja sogar mehr als ihre knuffigen Jungen. Natürlich gehörte auch ihnen sein Herz, alle drei waren einfach faszinierend und so unglaublich schön. Und bald würden sie ihre Ausbildung beginnen ... Sie werden tolle Krieger werden. Er seufzte, legte sich in sein Nest und wollte die Augen schließen, doch kurz bevor er sich dem Schlaf hingab, hoben sich seine Lider erneut und er hielt nach einem Fellhaufen Ausschau, welcher ihm in letzter Zeit fast ebenso vertraut geworden war wie Flockentanz. Mit aufmerksamen, wenn auch müden schmutzig grünen Augen suchte er in der Dunkelheit nach Wisperwind, öffnete den Mund, um ihren Geruch wahrzunehmen ... Doch da war nicht. Unruhe machte sich in ihm breit, ebenso wie das inzwischen vertraute Ziehen der Schuldgefühle. Auch wenn er seine Gefährtin über alles liebte - auch die weiße Kätzin mit den schwarzen Sprenkeln und ihren honigfarbenen Augen hatte es ihm angetan. Sie hatte sein Herz erobert, wie es Flockentanz getan hatte. Und jetzt war sie nicht da. Einfach fort.
Das Nackenfell des Kriegers stellte sich prickelnd auf, als Schuldgefühle, Sorge und Zuneigung in seiner Brust einen Tumult auslösten. Wo war sie? Vielleicht macht sie einen nächtlichen Spaziergang, versuchte er sich zu beruhigen, doch als er die Augen schloss, tanzten seine Gedanken wie Blätter im Sturm. Ihr geht es gut, alles ist gut, sie sind alle sicher...
Und schließlich fiel Heidepelz in einen unruhigen Schlaf.

[kommt an, verabschiedet Froststern, im Kriegerbau, denkt nach, bemerkt Wisperwinds Abwesenheit]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Sa Sep 27, 2014 12:54 pm

<-------------- Vulkankrater

Froststern führte den WindClan über das mondbeschienene Moorland. Die Pfoten der Patrouillenmitglieder trommelten einen eigenartigen Rhythmus auf dem federnden Moorboden. Es gab der Anführerin ein ganz besonderes Gefühl des Stolzes; der Verbundenheit mit ihrem Clan. Bald kam das Lager in Sicht. Die weiße Kätzin verlangsamte das Tempo und trat durch den Ginstertunnel.
Abendsonne und Obsidianmond saßen beieinander; bewachten das Lager. Mit einem Schweifschnippen entließ Froststern die Patrouille. Der Mond stand bereits tief und würde bald untergehen. Sie hatten Schlaf dringend nötig. Froststern selbst ging auf ihre ehemalige Schülerin und deren Schwester zu. "Geht schlafen.", miaute sie und trabte dann in ihren Bau. Schon bald war sie eingeschlafen.

Nächster Morgen. Der Himmel ist von einzelnen Wolken bedeckt, der Wind weht über das Moorland. Ca. 25°

Froststern erwachte durch das ständige Wechselspiel von Sonnenlicht und Dunkelheit. Gähnend erhob die Anführerin des WindClans sich und brachte ihren Pelz in Ordnung. Als sie die Höhle unter dem Silberfelsen betrat, zerzauste der Wind ihr weißes Fell. Nach der drückenden Hitze der vergangenen Tage brachte der Wind eine willkommene Abkühlung, auch wenn die Sonne noch immer kraftvoll vom Himmel schien. Entschlossen sprang Froststern auf den Silberfelsen und betrachtete einen Moment lang das noch friedlich schlafende Lager. "Alle Katzen, die alt genug sind, um selbst Beute zu jagen, versammeln sich unter dem Silberfelsen zu einer Clan-Versammlung!", miaute die Kriegerin durchdringend.

[kehrt zurück; entlässt die Patrouille; schickt Abendsonne und Obsidianmond in ihre Nester; wacht auf; ruft den Clan zusammen]
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Bachfeder

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Sa Sep 27, 2014 1:33 pm

<------------- Vulkankrater

Bachpfote war zum Umfallen müde, als sie endlich das Lager des WindClans erreichten. Hinter Windkralle betrat die Silberne die Lichtung. Der sandfarbene Krieger fragte, wie es ihr ginge. Einen Moment lang überlegte die silberne Tigerkätzin. Wie ging es ihr? Die Sehnsucht nach ihrer Familie war immer noch da, ebenso die Trauer, dass ihre Halbgeschwister in einem anderen Clan aufwachsen würden. Aber sie musste damit leben. Und ihr war bewusst, dass diese Gefühle bald nicht mehr so schlimm sein würden. Bachpfote war eine fröhliche Kätzin; konnte nicht lange traurig sein.
Daher schenkte die Wellenstreifige ihrem Mentor ein Lächeln, das ihre Augen jedoch nicht ganz erreichte. "Es wird besser werden. Da bin ich sicher.", miaute Bachpfote daher. "Gute Nacht." Als sie gehen wollte, spürte die Silberne den Schweif ihres Mentors, der ihr den Rücken herabstrich. Ein dankbares Schnurren entkam ihrer Kehle. Kurz schmiegte die Schülerin sich an Windkralle und trabte dann auf bleischweren Pfoten in den Schülerbau, wo sie gleich einschlief und auch Froststerns Ruf am Morgen nicht hörte.

[kehrt zurück; denkt nach; spricht mit Windkralle; schläft im Schülerbau ein; überhört Froststern]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Sa Sep 27, 2014 1:39 pm

nächster Morgen
Ich hate ruhig geschlafen, war nun jedoch von Froststerns Ruf geweckt worden. Meine Pfoten kribbelten. Sollte ich mich angesprochen fühlen? Ich war noch keine Schülerin, eigentlich sollte ich also nicht auf der Versammlung erscheinen. Ich beschloss, mich in den Eingang der Kinderstube zu setzen und das Ganze von dort aus zu beobachten. Froststern würde uns, die im Lager verblieben waren, sicher mitteilen, was auf der Großen Versammlung passiert war. Es interessierte mich an sich nicht besonders, wenn man mich in Ruhe ließ, ließ ich andere auch in Ruhe. Ausserdem war ich ein Junges, also was gingen mich die anderen Clans an? Ich krabbete aus meinem Moosnest und setzte mich an den Eingang des Baus.

[wacht auf, denkt nach, setzt sich an den Eingang der Kinderstube]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Sa Sep 27, 2014 2:13 pm

Ich hatte nichts dagegen geweckt zu werden. Solange ich meine gesunde Anzahl an Stunden von Schlaf bekommen hatte, war ich bereitwillig zum Aufstehen. Aber meine schweren Augenlider sangen förmlich von meiner Müdigkeit. Dabei war ich doch gestern früh schlafen gegangen. Schwer seufzte ich und versuchte laut grummelnd meine Augen zu öffnen. Warum musste Aufstehen auch immer so schwer sein? Als ich es endlich geschafft hatte meine Augen zu öffnen, wurde ich sofort bestraft durch die Lichtstrahlen die sich durch den Eingang der Kinderstube kämpften und förmlich in meine Augen stachen – nur darauf warteten mir das Augenlicht zu nehmen und -, okay. Lass uns nicht zu dramatisch werden. Ich hob meinen Kopf schmatzend und blinzelte, um den lästigen Schlaf loszuwerden. Ich gähnte und erhob mich schlussendlich schweren Herzens um der Versammlung beizutragen. Ich war doch schon neugierig was gestern auf der großen Versammlung passiert war – was es Neues gab. Ich konnte gar nicht darauf warten, endlich Schüler zu werden und vielleicht, mit viel Glück, an einer Versammlung teilzuhaben. Als ich die Kinderstube verließ musste ich ruckartig anhalten um zu verhindern, nicht in Federjunges hineinzulaufen; „Federjunges! Ich wäre fast in dich rein gelaufen!“ breit grinste ich und zeigte meine schneeweißen Zähne. Da ich nicht alleine sitzen wollte, gesellte ich mich fast schon selbstverständlich zu der jungen Kätzin. Mit einem lauten „Huff!“ lief ich mich auf meinen Hintern fallen und sah sie mit einem fast dümmlichen Blick an, „Na? Auch schon interessiert, was gestern passiert ist auf der Versammlung?“ Brummte ich schon zu enthusiastisch, bevor ich meinen Kopf ruckartig zu der Versammlung drehte. Ja, ich war vielleicht ein Morgenmuffel – aber das dauerte doch nur fünf Minuten an, bevor gute Laune meinen Tag verschönerten.

[Steht grummelig auf | Verlässt Kinderstube | Rennt fast in Federjunges | Gesellt sich zu Ihr]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Sa Sep 27, 2014 5:46 pm

Nach einer ausreichend langen Nacht erwachte Salbeiblüte ausgeruht in ihrem Nest. Um sie herum war es noch still, Flockentanz und Wisperwind schliefen noch friedlich. Erstaunt stellte sie fest, dass ein paar ihrer Ziehjunge den Bau bereits verlassen hatten, obwohl es noch ziemlich früh am Morgen war. Die Königin erhob sich vorsichtig, um Azaleenjunges nicht zu wecken, dann begann sie mit ihrer Fellpflege. Von der Lichtung her waren nun die Geräusche von immer mehr Katzen zu hören, und langsam wurde der Weißen klar, dass eine Versammlung einberufen worden war.
Jetzt war Salbeiblüte neugierig geworden und trat nun ebenfalls hinaus auf die Lichtung, wo sich der Clan bereits teilweise zusammen gefunden hatte. Froststern stand auf dem Hochstein, was die Vermutung der Königin bestätigte. Etwas entnervt, weil ihre beiden Jungen völlig ohne irgendeine Form der Fellpflege aus dem Bau gerannt waren, ging Salbeiblüte zu ihnen und miaute etwas belustigt : "Guten Morgen, ihr beiden." Ohne ein weiteres Wort zu verlieren, begann sie , zuerst Federjunges, und dann Borkenjunges zu säubern, bis sie wieder einigermaßen akzeptabel aussahen. Zufrieden mit ihrem Werk entließ sie die Jungen und tappte zur Kinderstube zurück, vor deren Eingang sie sich niederließ.
Von hier aus konnte sie jedes Wort ihrer Anführerin hören, und gleichzeitig sofort in den Bau gelangen, falls Wisperwind etwas brauchen könnte.

[wacht auf , bemerkt die Abwesenheit ihrer Ziehjungen, putzt sich, verlässt den Bau | findet ihre Jungen, putzt sie, kehrt zur Kinderstube zurück, vor dem Bau]


Zuletzt von Salbeiblüte am So Sep 28, 2014 11:09 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Sa Sep 27, 2014 5:56 pm

Den ganzen Abend lang hatte sich Wieseljunges die Gespräche ihrer Mutter mit Wisperwind anhören müssen. Sie hatte zwar so getan, als ob sie schlafen würde, doch zum Einen hatte es die kleine Kätzin interessiert, was die beiden Anderen zu besprechen gehabt hatten, und zum Anderen hatte sie nicht einschlafen können. Jetzt jedenfalls, da sie aufwachte, war sie todmüde. Ich hätte wirklich früher schlafen gehen sollen… Gähnend öffnete die Kätzin ihre schmutzgrünen Augen und sah sich im Bau um. Salbeiblütes Nest war fast leer, bis auf Azaleenjunges, die immer noch darin lag und schlief. Wo wohl der Rest der Familie war? Wieseljunges beschloss, dies herauszufinden, kletterte aus ihrem Nest, durchquerte die Kinderstube und trat schließlich vor den Bau. Dort saß Salbeiblüte, die ihren Blick auf Froststern gerichtete hatte. Anscheinend hatte die weiße Anführerin eine Versammlung einberufen, denn die meisten Katzen waren bereits aus ihren Bauen gekommen und hatten sich auf der Lichtung eingefunden. Um was es wohl geht? Wahrscheinlich würde ihnen Froststern mitteilen, was auf der großen Versammlung am vorherigen Abend passiert war, aber das interessierte die kleine Kätzin eher wenig. Da war etwas anderes, ein weiterer möglicher Grund für diese Versammlung. Sie und ihre Geschwister waren langsam wirklich alt genug , um zu Schülern ernannt zu werden. Nicht, dass Wieseljunges das bequeme Leben in der Kinderstube vermissen würde - essen, spielen und schlafen , den ganzen Tag lang - aber es reizte sie, mehr von der Welt zu sehen. Natürlich aber durfte es nicht zu anstrengend werden. Aber wieso mache ich mir schon so viele Gedanken darüber? Ich weiß eh noch nichts Genaues. Seufzend beschloss die Grau-getigerte, einfach abzuwarten. Weiter von der Kinderstube entfernt, auf der Lichtung, entdeckte sie ihre jüngeren Baugefährten Federjunges und Borkenjunges. Da sie sonst niemanden erspähen konnte, den sie kannte, gesellte sich Wieseljunges zu ihnen und grüßte die beiden kurz mit einem Kopfnicken, dann hob sie den Kopf und richtete ihre volle Aufmerksamkeit auf Froststern.

[wacht auf, verlässt den Bau, auf der Lichtung bei Feder- und Borkenjunges]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Sa Sep 27, 2014 6:40 pm

Borkenjunges begrüßte mich freundlich. Erst jetzt, als ich ihn betrachtete, fiel mir auf, wie hübsch er war. Er lößte ein Gefühl in mir aus, das ich nicht deuten konnte. Salbeiblüte war auch aufgestanden und putzte uns nun beide. Ich duckte mich ein wenig und legte die Ohren an. Wieseljunges tapste jetzt ebenfalls aus ihrem Nest und gesellte sich zu uns, während sich Salbeiblüte auf die Lichtung begab und von dort aus den Worten Froststerns lauschte. Bokenjunges betrachtete mich neugierig. Hatte er eine Frage gestellt? Ich hatte es vor lauter Gedanken über sein Aussehen wohl nicht bemerkt und mir wurde warm unter meinem dunklen Pelz. Was sollte ich denn jetzt antworten?

[denkt nach, duckt sich, ist verlegen]


Zuletzt von Federjunges am Sa Sep 27, 2014 6:49 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Sa Sep 27, 2014 6:58 pm

cf: Vulkankrater
Ich folgte geschwind meiner Anführerin zurück ins Lager. Meine Pfoten trugen mich bis ins Lager. Ich spürte eine leichte Müdigkeit und gähnte. Ich tappte kurz zu meiner Mentorin und wünschte ihr eine gute Nacht, bevor ich auf den Schülerbau zusteuerte. Ich trat ein und legte mich in mein Nest. Ich gähnte kurz und schloss meine Augen, während mich der Schlaf überrollte.

Nächster Morgen

Der Ruf meiner Anführerin weckte mich. Ich hob meinen beigen Kopf und spähte aus dem Schülerbau. Froststern rief wohl alle zu einer Versammlung. Seufzend erhob ich mich aus meinem Nest und ging auf die Lichtung. Vor dem Schülerbau putzte ich mich rasch und blickte mich auf der Lichtung um. Ich sah Salbeiblüte und ging auf sie zu. Bevor ich bei ihr ankam, gähnte ich. Die Nacht war lang und mir kam es so vor, als hätte ich nicht geschlafen. Bei Salbeiblüte drückte ich meine Schnauze in ihr Brustfell und schnurrte. Guten Morgen Salbeiblüte. Wie geht es dir? Ich war nur selten bei ihr, und doch weiß ich, dass sie sich in der Kinderstube wohlfühlt.

[kommt im Lager an/ wünscht Froststern eine gute Nacht/ geht in den Schülerbau und schläft/ wacht auf/ geht zu Salbeiblüte und begrüßt sie]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Sa Sep 27, 2014 8:02 pm

Mein Blick blieb ohne zu zwinkern an Federjunges hängen. Hatte sie mich nicht gehört, oder ignorierte sie mich? Oder vielleicht war sie auch gedanklich abgedriftet, in eine andere Dimension wo Hunde und Wölfe mir Katzen ohne Probleme zusammenlebten und Federjunges ein Hauskätzchen war und Froststern ein Fisch und -, Ah. Ich bin wieder vom Thema abgekommen. Belustigt von meinen eigenen Gedanken schüttelte ich meinen Kopf und schnaufte laut. Nah, die hatte mich bestimmt einfach nicht gehört. Was soll's. Gerade als ich meinen Mund wieder öffnen wollte wurde ich von einer feuchten, langen, rauen Zunge unterbrochen die mir über den Kopf fuhr. Zuerst leicht erschrocken drehte ich meinen Kopf um und erblickte meine Ziehmutter – welche leicht genervt, doch trotzdem belustigt auf uns hinabblickte. Uhn. Hatte ich wieder vergessen mein Fell zulegen, bevor ich die Kinderstube verlassen hatte? Verdammt, das wäre schon das dritte mal in Folge; „Sorry Ma' !“rief ich ihr leicht beschämt nach – sie hatte es scheinbar nicht mehr gehört, da sie sich stumm vor der Kinderstube niederließ. Nicht eine Sekunde später gesellte sich Wieseljunges zu uns mit einem Nicken – Pff. Was für eine ruhige Begrüßung! Sollte ich sie auch mit einem Nicken begrüßen? Oder mit einer Umarmung, oder einem Kuss, oder- nicht schon wieder. Ich muss unbedingt lernen, nicht immer vom Thema abzukommen. Ich beließ es doch bei einem schwungvollen Nicken – vielleicht ein wenig übermütig, aber sie würde sicher die Nachricht bekommen! Ich drehte mich wieder zu Federjunges und räusperte mich; „Ah, Uhm – was wollte ich nochmal sagen? - Achja! Also, bist du auch gespannt ob etwas vorgefallen ist? Gestern, bei der Versammlung?“ Fragte ich sie nochmal mit funkelnden Augen, „Vielleicht sogar ein Kampf! Oder Krieg, oder eine geheime Liebe zwischen Anführern – oder Heilern ! Uh,Uh ! Oder sogar Zweibeiner, die angreifen! Das wäre so aufregend! Was denkst du?“ meine Augen versprühten förmlich pure Vorfreude. Wer weiß, nicht war?


[Entschuldigt bei Salbeiblüte | Redet mit Federjunges | Begrüßt Wieseljunges]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Sa Sep 27, 2014 8:05 pm

Ich erwachte, da eines meiner Geschwister sich neben mir erhob und aus dem Nest kletterte. Brummend drehte ich mich auf die andere Seite, aber ich wurde das Gefühl nicht los, dass ich gerade etwas verpasste. Schnell ging ich meine Erinnerungen der letzten Momente durch und da fiel es mir wieder ein: Froststern hat zu einer Versammlung gerufen! Sofort öffnete ich meine Augen, die sich blinzelnd an die neuen Lichtverhältnisse gewöhnten und sprang auf. Dabei taumelte ich ein wenig, da ich zu viel Schwung genommen hatte und krallte mich im Moos fest. Dann sah ich mich mit funkelnden, schmutzgrünen Augen um. Meine Mutter schlief noch, genau wie Farnjunges und Azaleenjunges und... Huch, wer war das denn? Eine kleine, weiße Kätzin mit schwarzen Tupfen lag in einem Nest nur ein paar Fuchslängen von uns entfernt und schlief. Ihr Bauch war beachtlich angeschwollen, weshalb ich nun wusste, wieso die Kätzin in der Kinderstube lag. Soweit ich meinen vagen Erinnerungen trauen konnte, hieß die Kätzin Wisperwind, doch ich hatte nie viel mit ihr zu tun gehabt. Aber sie war recht hübsch, auch wenn sie an die Schönheit meiner Mutter Flockentanz nicht herankam.
Ich schüttelte ein paar Moosstückchen aus meinem rotgetigerten Pelz und glättete diesen gleich darauf. Eilig hatte ich es nicht, schließlich würde es eine Weile dauern, bis sich alle Katzen versammelt hatten. Noch einen einzigen Blick auf die schlafende, fremde Kätzin, dann durchquerte ich den Bau und schlüpfte durch den Ausgang. Gut erinnerte ich mich, wie ich das erste Mal aus der Kinderstube getreten bin. Damals hatte noch Schnee gelegen und es war ziemlich kalt gewesen. Doch nun begrüßte mich eine angenehme Wärme und auch die Sonne schien mir zuzulächeln. Es versprach ein schöner Tag zu werden.
Ich erspähte eine kleine Gruppe an Katzen, darunter auch meine Schwester Wieseljunges. Auch Löwenpfote und Salbeiblüte waren dort und ich war froh, dass ich alle kannte. Auch wenn es ganz spannend gewesen wäre, mal neue Katzen kennen zu lernen. Summend trottete ich auf sie zu und ließ mich bei ihnen nieder.
"Guten Morgen", schnurrte ich und nickte allen zu. Dann sah ich zu Wieseljunges. "Pass das nächste Mal auf wenn du aufstehst. Du hast mich geweckt", knurrte ich, doch man sah deutlich das amüsierte Funkeln in meinen Augen und ich lächelte. Sooft Wieseljunges und ich uns auch stritten und wetteiferten, keiner konnte behaupten, dass wir uns nicht liebten. Sie war meine Schwester und ich würde sie vor allem beschützen.

[wacht auf, schaut zu Wisperwind, denkt nach, geht aus Kinderstube, zu Wieseljunges und Co, spricht sie an]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Sa Sep 27, 2014 8:17 pm

<--- Vulkankrater (Gebirgsumgebung)

Müde kam ich im Lager an, zwang mich aber kurz inne zu halten um zu schauen und zu lauschen, ob es Probleme gab. Aber das Lager lag ruhig im Licht des sich langsam zurückziehenden Vollmondes da. Ich zog mich in den Heilerbau zurück und dachte über die Neuigkeiten der Versammlung nach...oder versuchte es, kaum hatte ich mich in meinem Nest niedergelassen, schlief ich auch schon ein.

(nächster Morgen)

Noch mit ein wenig Schlaf in den Augen wahcte ich in meinem Nest auf. Ich setzte mich auf und wischte mir kurz über die Augenlider. Mit federnden Schritten verließ ich den Heilerbau und setzte mich vor ihn in die angenehme Morgensonne. Das Lager war deutlich lebendiger als am Vorabend udn würde wohl noch geshcöftiegr werden,w enne rsteinmal alle Katzen aufgestanden waren.
Ich wandte mich meinen gefleckten Pelz zu und überlegte, was gestern alles auf der Versammlung passiert war. Zwei neue Heilerschüler gab es, Präriepfote und Salbeifeders Schülerin, deren Namen ich nicht erfahren hatte. Ich wikte jetzt schon so einige Monde alleine...aber eigentlich fühlte ich auch nicht den Drang unbedingt einen Schüler zu haben. Und bei den Jungen war mir auch kein Kätzchen aufgefallen, dass unbedingt Heiler werden musste. Aber ich war auch noch lange nicht alt, einen Nachfolger auszubilden hatte Zeit. Obwohl es schon beuruhigend war dass ausgerechnet Rosenhauch, die deutlich jünger war als ich schon eine Schülerin hatte...aber wahrscheinlich machte ich mir da zu viele Gedanken, weil die vorherigen Flussclanheiler alle so jung gestorben waren. Hoffentlich machte ich mich zu viele Gedanken...
So lange der Sternenclan mich nicht zur Eile drängt, würde ich mich jedenfalls nicht wuschig machen lassen, ich hatte nicht vor allzu bald Lichtertanz nachzufolgen. Alles andere würde sich auch so zeigen.
Froststerns Ruf zur Versammlung hallte durch das Lager und ich erhob mich von meinem Platz, um der Clanversammlung beizuwohnen.

[kommt an, geht schlafen, wacht auf, sitzt vor dem Heilerbau, denkt nach, putzt sich, geht zur Versammlung]


Zuletzt von Kleeblatt am Sa Sep 27, 2014 9:08 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Sa Sep 27, 2014 8:51 pm

Drachenglut erwachte ebenso wie er eingeschlafen war. Regungslos.
Dieses Mal hatten tatsächlich ein keine Alpträume Einlass in seinen schlafenden Verstand gefunden und seine Beine wirkten ausgeruht und einsatzbereit, weshalb der Farblose sich nicht lange aufhielt und aufstand.
Der Lärm hatte ihn geweckt und tatsächlich schien auf der Lichtung bereits das Leben zu brodeln.
Er trat halb aus dem Ginstergebüsch heraus und schaute sich mit seinen kalten, goldenen Augen um, während er sich jedoch zunächst an das strahlende Sonnenlicht gewöhnen musste. Es schien wieder ein viel zu heißer, trockener Tag zu werden, ein paar ferne Wolken am Horizont wollten aber dennoch etwas Hoffnung auf Regen oder Schatten wecken.
Froststern rief den Clan mit ihrer durchdringenden, aber sanften Stimme zusammen, so dass sich Drachenglut ein paar Schritte aus dem Bau heraus bewegte und sich vor dem Bau auf die Hinterläufe niederließ. Sein Gesichtsausdruck zeigte jedoch nur Desinteresse.
Schließlich war die einzige Katze, die ihn interessiert hätte, mit Blicken nicht auffindbar.

[erwacht, setzt sich vor den Kriegerbau]
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Salamanderfeuer

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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Sa Sep 27, 2014 9:05 pm

<--- Vulkankrater (Gebirgsumgebung)

Mit gleichgebliebenden kräftigen Schritten erreichte ich das Lager und schlüpfte durch den Eingang. Ich hielt mich nicht lange mit anderem auf, sondern trabte zielstrebig auf den Kriegerbau zu und legte mich kurz darauf schlafen.

(nächster Morgen)

Ich streckte mich kurz, bevor ich mich aus meinem Nest erhob und einzelne Moosreste aus meinem kurzen Fell entfernte. Kurz darauf trat ich aus dem Kriegerbau, vor dem sich anscheinend Drachenglut niedergelassen hatte. Wartete er auf siene Schülerin? Der Gedanke erinnerte mich an das Gespräch mit Eisvogel vom Vorabend. Wünschte ich mir einen Schüler? Vermutlich schon, auf jedenfall schlug ich nie Herrausforderungen aus und gab mich auch sicher nicht mit mittelmäßigen Ergebnissen zufrieden.
Erstmal stand wohl aber das Frühstück an und ich war auch schon auf halbem Weg zum Frischbeutehaufen, als Froststerns Stimme erklang. Ich drehte ab und ließ mich vor dem Silberfels nieder, an dem ich sowieso gerade vorbeigegangen war.

[kommt an, schläft ein, wacht auf, geht zur Versammlung]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Sa Sep 27, 2014 9:41 pm

Nächster Morgen

Der rötliche Getigerte erwachte durch das Getuschel von Katzen und Froststerns Ruf aus einem unruhigen Schlaf. Sofort zuckten seine Ohren und instinktiv hielt er nach den zwei Kätzinnen Ausschau, an denen ihm am meisten lag. Doch keine der beiden lag im Kriegerbau - natürlich, Flockentanz hatte die Jungen geboren und Wisperwind ...
Wo ist Wisperwind?
Heidepelz' Nackenfell sträubte sich mit einem Prickeln und er setzte sich auf, putzte mehr oder weniger gründlich sein Fell und erhob sich endlich auf die Pfoten. Unruhe hatte sich in seiner Brust breit gemacht und auch wenn er nach außen hin noch eine relativ ruhige Fassade aufrecht halten konnte, brodelten in seinem Inneren Sorge und Angst. Was, wenn ihr etwas passiert war?
Mit aufmerksam geöffneten Augen trat der Kater aus dem Bau und erfasste mit einem raschen Blick die Katzen auf der Lichtung. Einige hatten sich schon zu kleinen Gruppen zusammengefunden und nahe der Kinderstube unterhielten sich seine Jungen Wieseljunges und Ahornjunges mit einigen ihrer Baukameraden. Stolz schwoll in Heidepelz' Brust an und verdrängte die Sorge um Wisperwind voerst - immerhin war sie erwachsen und konnte auf sich selbst aufpassen, wie er sich immer wieder ins Gedächtnis rief.
Die beiden Jungen sahen gut aus, sehr gut - sicher würden sie bald zu Schülern ernannt werden und dann ... Ja, er konnte es kaum erwarten zu sehen, wie sie zu Kriegern ernannt wurden!
Mit vor Zuneigung schimmernden Augen trat er zu den Jungen und grüßte die Katzen, welche er passierte mit einem knappen Schwanzwedeln und einem leichten Lächeln. Mit einem lauten Schnurren stupste er erst Ahornjunges, dann seine graue Schwester mit der Pfote an und leckte beiden einmal kurz über den kleine Kopf. Belustigung funkelte in seinen Augen, als er sich daran erinnerte, wie sehr er diese Geste seiner Eltern immer gehasst hatte. Mal sehen, wie ähnlich die beiden ihm waren ...
"Guten Morgen", begrüßte er die Kätzchen, lächelte in die Runde aus Jungen und sah dann zur Kinderstube herüber. "Ich hoffe mal, ihr habt Flockentanz gestern abend nicht allzu sehr auf Trabe gehalten, während ich nicht da war, um sie zu beschützen." Er zwinkerte ihnen zu, wedelte dann mit dem Schweif und steuerte mit den Worten: "Ich sehe mal nach eurer Mutter." auf die Kinderstube zu.
Wärme hüllte ihn ein, als der Kater eintrat und seine Augen gewöhnten sich erst langsam an das dämmrige Licht der Kinderstube. Sein Blick fiel auf die wunderschöne, weiße Königin in einem Nest in der Nähe und ein tiefes, lautes Schnurren stieg in seiner Kehle auf. Flockentanz, seine geliebte Gefährtin!
Mit einigen leisen Pfotenschritten hatte er die Königing erreicht. Langsam glitt er neben sie, schmiegte sein Fell an ihren weichen und dennoch sehnigen Körper und schnurrte, als seine Nase in ihrem Nackenfell versank. "Hallo meine Liebste", schnurrte er mit durch ihr Fell gedämpfter, liebevoller Stimme und schloss die Augen. So wunderbar, so zart und doch so stark ... Wie sehr er sie doch liebte.
Doch ... Was war das für ein Geruch? Ganz langsam öffnete Heidepelz ein Auge und musterte durch einen schmalen Schlitz die Kinderstube. Hier lag eine andere Kätzin, die gestern noch nicht da gewesen war. Eine mit weißem Fell und schwarzen Sprenkeln, eine, dessen Geruch er aufgrund seine Euphorie und dem milchigen Gerüchen nicht wahrgenommen hatte. Einen Augenblick lang stand sein Herz still.
Wisperwind.
Hier war sie also.
Beinahe vergaß der Krieger zu atmen, während er die Kätzin nun mit vollständig geöffneten Augen anstarrte. Augenblicke verstrichen, bis er seine Miene wieder unter Kontrolle hatte, doch in seiner Brust fing das Chaos gerade erst an. Vollkommenes Entsetzen ließ sein Herz wie wild pochen, während sein Nackenfell sich prickelnd aufstellte. Sie erwartete Junge. Junge. Junge!
Von wem? Etwas von ihm? Nein, so weit waren sie nie gegangen, niemals, nein, er hatte doch immer Acht gegeben ... Nein, sie konnte nicht von ihm sein. Niemals. Das würde alles zerstören. Aber ... Wenn sie nicht von ihm waren ... Von wem dann? Instinktiv spannte Heidepelz den Kiefer an und etwas blitzte voller Aggression in seinen sonst so offenen, schmutzig grünen Augen auf, ehe er sie verschloss und den Kopf in Flockentanz Fell vergrub. Das konnte alles nicht sein. Nein. Nein. Nein! Was war hier bloß los? Er konnte nicht der Vater dieser Jungen sein .. Aber hatte Wisperwind etwa noch einen Verehrer? Gab es einen Kater, von dem er nichts wusste? Entsetzen, Wut, Angst und Schuld kämpften in ihm um die Vorherrschaft und wühlten Heidepelz Innerstes auf. Entschlossen presste der Kater die Zähne zusammen, versuchte, sich zu entspannen und sich einzig und allein auf den Geruch seiner Gefährtin zu konzentrieren. Alles würde gut werden - ja, alles. Die Jungen konnte nicht von ihm sein, nein, so etwas würde der SternenClan doch niemals zulassen. Und wenn es da einen anderen Kater gab .. Nun ja, dann würde er herausfinden, wer es war.

[wacht auf, trabt aus dem Bau, grüßt die Katzen, spricht mit Ahorn und Wiesel, bei Flockentanz in der Kinderstube, bemerkt Wisperwind]
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WindClan-Lager
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