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Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 Die Lager der vier Clans

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BeitragThema: Die Lager der vier Clans   Di März 25, 2014 10:43 pm

Jedes Lager unterscheidet sich maßgeblich von den anderen und spiegelt die Besonderheiten der vier Clans - DonnerClan, FlussClan, SchattenClan und WindClan - ganz individuell wider.

Hier findet ihr jeweils eine detaillierte, möglichst übersichtliche Beschreibung sowie eine Lager-Skizze von jedem der Lager.
Wir möchten, dass die User des Forums sich an die beschriebenen Gegebenheiten - ob Material, Lage der Orte, Namen der Orte etc. - halten, wenn sie im RPG schreiben.

Viel Spaß mit dieser neuen Bereicherung unseres RPG-Forums!^^
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BeitragThema: Re: Die Lager der vier Clans   Di März 25, 2014 10:54 pm



Das DonnerClan-Lager, tief zwischen den Nadelbäumen des Feuerwaldes verborgen, besitzt insgesamt eine annähernd kreisrunde Form.
Es wird von einem relativ hohen Lagerwall aus dichtem, dicken Brombeergestrüpp umschlossen, weshalb der Lagerwall von den DonnerClankatzen meist eher Brommbeerwall genannt wird. Das Lager betritt man durch einen großen, trichterförmigen Eingang im Brombeerwall, welcher auch für Katzen größerer Statue angenehm hoch ist und breit genug, dass zwei bis drei Katzen bequem aneinander hindurchtrotten können.
Da der Wall genügend Schatten spendet, um Farnpflanzen perfekte Wachstumsbedingungen zu bieten, hat sich im Inneren des Lagers ganz nahe am Brombeerwall der charakteristische Farnkranz gebildet, der die Lagerlichtung ebenfalls vollständig umschließt. Er dient einerseits als wunderbare, federweiche Nestmaterialquelle, wird von den DonnerClankatzen aber auch sehr gerne als Rückzugsort genutzt, wenn die Blattgrüne sehr heiß ist und man sich nach kühlendem Schatten sehnt. Zudem ist der Farnkranz ein angenehmer Ort, um sich einmal ganz ungestört die Zungen zu geben und sich das Mittagessen zu teilen.
Der vorherrschende Boden im Lager besteht aus schwarzbraunem, fruchtbarem Waldboden, welcher hier und da mit den alten Wurzeln der Nadelbäume durchwirkt, mit weichem Moos bewachsen oder von den herabgefallenen Nadeln der Bäume gebildeten Teppichen bedeckt ist, wobei der rechte Teil der Lichtung der geschäftigere Teil des Lagers ist und deshalb kaum bewachsen ist, wogegen die linke Hälfte des Lagers sehr viel mehr Grün aufweist. Auch ist der Boden vielerorts von den vielen Pfoten der Clanmitglieder festgetreten.
Den Mittelpunkt des Lagers bildet ein ausgehöhlter, halbierte, verotteter Baumstamm, der schalenförmig anmutet und in welchem der Frischbeutehaufen des Clans gelagert wird. Man kann ihn also von allen Bauten aus sehr gut erreichen. In der Blattleere tun die DonnerClankatzen regelmäßig Schnee in die Frischbeuteschale, damit die zu dieser Zeit meist rare Beute länger haltbar ist.
Betritt man das DonnerClan-Lager, so findet sich zur rechten Seite zunächst der Schülerbau. Dieser ist ein schlichter, in die Walderde gegrabener, länglicher Bau mit einem relativ schmalen Eingang, der zunächst ins Erdreich absinkt und dann auf waagerechter Ebene einen breiten Gang bildet, in dem diverse Nester für die Schüler Platz finden. Die dunkle Erde hält in der Blattleere angenehm warm und in der Blattgrüne kühl, außerdem sorgen die zahlreichen Wurzeln für die nötige Stabilität des unterirdischen Baus.
Die Kinderstube befindet sich neben dem Schülerbau und im nahezu 90°-Winkel zum Lagereingang. Sie besteht aus einem teils natürlich gewachsenen und teils beabsichtigt eng verflechteten, sehr dichten Efeugebilde, welches einen U-förmigen Bau bildet und am dem Lagereingang am nächsten liegende Ende eine schmale Öffnung aufweist, durch die man hinein und hinaus schlüpfen kann. Dieser Eingang ist ebenfalls mit herabhängenden Efeuranken verdeckt, so dass der Bau stets von Wind und Wetter geschützt ist. Aufgrund dieses natürlichen Efeugebildes fällt nur schummriges Licht in die Kinderstube. Zusätzlich ist sie innen mit weichem Moos und Farn ausgepolstert. Einige Steine und Felsen geben dem Efeubau Halt und dienen als Stützgerüst dessen.
Rechts neben der Kinderstube dient eine vor langer Zeit entwurzelte Bergkiefer als Kriegerbau. Der Stamm der Bergkiefer ist ausgehöhlt, der Eingang - ehemalig die Wurzel des kraftvollen Baumes - zeigt zur Lagermitte, während das sich verjüngende Ende über den Brombeerwall ragt und in die Höhe zeigt. Die Krone des Baumes ist über die vielen Jahre verwittert und abgebrochen und durch das abgebrochene Ende scheint nun dämmeriges Sonnen- bzw. Mondlicht in den Kriegerbau. Außerdem ist der Kriegerbau innen wie auch außen mit kleinen, zähen Flechten bewachsen.
Das Bild des Lagers aber wird bestimmt durch eine besonders alte, breite und kräftige Bergkiefer, die direkt neben dem Kriegerbau steht und welche dem Eingang fast gegenüber im hinteren rechten Teil des Lagers an den Lagerwall grenzt. Die mächtige Donnerkiefer ist über und über mit Efeu bewachsen, sie weist eine markante Astgabelung auf, zu der der Anführer mittels der zähen, immergrünen Kletterpflanzen bequem heraufklettern kann und von dort bei Clanversammungen zu seinen Katzen spricht, während sein Stellvertreter zu Fuße der Donnerkiefer seinen Platz einnehmen kann.
Unter den großen, aus dem Boden ragenden Wurzeln der Donnerkiefer befindet sich der Eingang zum Anführerbau, dem kleinsten aller Bauten, der aber trotzdem genügend Platz für eine einzelne Katze bietet. Er ist in die dunkle Walderde, von altem Wurzelwerk gestützt, gegraben und besitzt eine geräumige Ovalform.
Der freie, festgetretene Platz vor Kinderstube, Kriegerbau und Anführerbau eignet sich perfekt als Versammlungsplatz für Zeremonien, Clanversammlungen und für die Totenwache.
Auf der weniger geschäftigen linken Hälfte liegt der Heilerbau dem Anführerbau am nächsten.
Ein ausgehöhltes Stück eines Lärchenstammes und ein kleinerer ausgehöhlter Ast bilden den Heilerbaukomplex. Der größere hohle Stamm ist der eigentliche Bau, in dem auf der linken Seite meist drei Nester aus Moos für Patienten bereitstehen, während im hinteren Bereich des Baus, dort wo der Baumstamm an den Brombeerwall grenzt, genügend Platz für das Nest der Heilerkatze und gegebenenfalls für einen Heilerschüler ist. Der Bau ist ebenfalls mit Farn ausgepolstert und der kleinere Bau genau daneben ist eine schmale, aber trockene Vorratskammer für allerlei Heilkräuter, Spinnweben, Beeren und ähnliches. Diese Vorratskammer ist gerademal groß und breit genug, dass eine ausgewachsene Katze darin hantieren kann.
Zwischen der Donnerkiefer und dem Heilerbau wuchert ein niedriges, dünnes Brommbeergesträuch im Halbkreis und schottet den Heilerbau etwas von der rechten Lagerhälfte - also Anführerbau, Versammlungsfläche, Kriegerbau, Kinderstube und Schülerbau - ab und hält so auch etwas den alltäglichen Trubel und den Alltagslärm ab.
Der Ältestenbau findet sich als letzter Bau schließlich neben dem Heilerbau und der Kinderstube geradezu gegenüber. Auch er ist in den Waldboden gegraben wie der Schülerbau, so dass auch die Ältesten von dem kühlenden bzw. wärmenden Erdreich profitieren können, ist aber größer angelegt und besitzt eine großzügigere Öffnung, die von niedrigen Taubnesselsträuchern umringt ist.
Auf dem Stück zwischen dem Ältestenbau und dem Lagereingang wird von relativ hoch wachsenden Tintenbeersträuchern (Liguster) der Schmutzplatz vom Rest des Lagers abgetrennt. Die Tintenbeersträucher eignen sich großartig dazu, den Schmutzplatz zu verbergen, denn sie besitzen einen intensiven Geruch und da sie immergrün sind, geben sie auch in der Blattleere den Blick auf ihn nicht frei.
Auf der Lichtung vor dem Ältestenbau und dem Schmutzplatz breiten sich zwei prachtvolle Fliedersträucher aus, die in der Blattgrüne mit ihren violett leuchtenden Blütenständen und ihrem betörenden Duft bezaubern, ein Ort der Ruhe und der Schönheit, der perfekt dafür ist, sich auszuruhen, Geschichten der Ältesten zu lauschen, sich die Zungen zu geben oder still und leise vor sich hin zu turteln - deshalb wird dieser Ort von den DonnerClankatzen Fliederoase genannt.




Zuletzt von Die Ahnen am Mi März 26, 2014 12:05 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Lager der vier Clans   Di März 25, 2014 11:03 pm



Der Lagerwall ist eine dicke, dichte aber im Vergleich zu den Lagerwällen der anderen Clans relativ niedrige Mauer aus eng verflochtenem Schilf. Der FlussClan muss sich auch meistens nicht auf diesen Lagerwall verlassen, hat er doch bereits einen sehr wirkungsvollen Schutzring. Wasser. Das Lager befindet sich auf einer großen Insel mitten im See.
Es gibt zwei Ausgänge aus dem Lager. Der erste Ausgang zeigt vom See aus gesehen leicht seitlich auf der linken Seite des Lagers angelegt ins Innere der Insel - ein eher schmaler Eingang, durch den eine, mit etwas Not vielleicht noch zwei Katzen gleichzeitig hindurch gehen können.
Ein größerer Eingang öffnet sich in dem Lagerwall genau in den wunderschönen See hinein, ist jedoch wegen dem dichten Schilf von der Seeseite aus gut getarnt. Der sandige Strand dieses weiten Eingangs geht in seichtes, helles, sauberes Wasser über, dass erst nach mehreren Fuchslängen allmählich tiefer wird. Deshalb ist der Strand ein beliebter Ort für junge FlussClan-Katzen, um im seichten Wasser zu spielen, aber auch, um mit ihren Müttern traditionell nach Muscheln und bunten Steinen zu suchen. Oft lernen die Jungkatzen hier bereits das Schwimmen, ehe sie zu Schülern ernannt werden.
Das Bild des gesamten Lagers wird von einer großen, knöchernen Trauerweide geprägt, welche von der Seeseite aus gesehen dem großen Strand gegenübersteht. Sie überdacht mit ihren herabhängenden Zweigen das Lager wie ein großer Schutzpatron. Durch ihre Blätter fällt schillert das Sonnenlicht bei Tag und das silberne Mondlicht bei Nacht, während es aber gegen starken Regen und starken Wind schützt. Wenn das Sonnenlicht auf das Wasser des Sees fällt, wird es von den kleinen Wellen darauf reflektiert und an die herabhängenden Zweige und Blätter als sanfte, wogende Lichtmuster geworfen, die eine dämmrige, friedliche Stimmung im Lager schaffen. Aufgrund ihres Lichtspiels wird sie von den FlussClan-Katzen auch Schimmerweide genannt.
Die großen, verschlungenen Wurzeln ragen weit aus der sandigen Erde heraus und werden die Große Wurzel genannt - von diesem erhöhten Thron spricht der Anführer zu seinen Katzen. Der freie Platz davor ist fest getretener Sandboden und dient als Versammlungsort für die Clankatzen.
Da der Boden des Lagers zu locker und sandig ist, um die Bauten in die Erde zu graben, sind sie fast alle aus festem Schilf und Binsen gebaut. Innen sind sie zumeist mit weichem Gras und Federn ausgepolstert.
Direkt unterhalb der Großen Wurzel findet man den Anführerbau, welcher wohl der kleinste von allen Bauten ist. Dieser besteht zum Großteil aus den Wurzeln der Weide, welche um ihn herum wachsen wie eine natürliche Mauer. Die Ritzen wurden mit zwei Schichten aus breitem Schilf- und Elefantengras verwoben, welches den Bau isoliert und die Wände vervollständigt. Durch einen natürlichen Durchgang zwischen zwei Wurzeln kann man den Bau betreten, welcher neben dem Schlafplatz des Anführers auch Platz bietet für zwei bis drei weitere Katzen.
Nur ein paar Schwanzlängen weiter links hinter dem schmalen Eingang befindet sich der Schülerbau, welcher auf den ersten Blick hin wie ein wildes Farngestrüpp aussieht. Nur bei genauem Hinsehen erkennt man den schmalen Eingang, durch welchen sich die Schüler in das Inneren begeben können. Innen ist um das Wurzelgestüpp des Farnstrauchs eine breite Kuhle ausgehoben worden, wo sich die Nester der Schüler befinden. Darüber spannt sich der Farn in einem ausladenden Bogen und bietet durch ein das dichte Wachsen eine natürliche Decke. Diese ist aber noch mit einigen Querstreifen aus Binse und Schilf verstärkt, sodass auch der Regen abgehalten wird.
In einigem Abstand zum Schülerbau hat der Ältestenbau seinen Platz im Lager. Einst stand hier eine mächtige Eiche, von welcher heute nur noch der Baumstumpf und die mächtigen Wurzeln übrig geblieben sind. Darunter haben sich die Ältesten ihren Bau eingerichtet. Der Boden hier ist etwas fester als im restlichen Lager, sodass man eine Kuhle unter den Stumpf graben konnte, in welchem die Nester der Ältesten liegen. Die Wurzeln gehen an den Wänden überwiegend nahtlos in das Erdreich über, nur an manchen Stellen wurden kleine Luftlücken mit Moos und trockenen Rindestücken gestopft. Großen Katzen fällt es etwas schwer, in dem Bau aufrecht zu stehen, da er etwas niedriger ist als alle anderen, aber für normale FlussClan-Katzen hat er eine angenehme Höhe. Der Eingang wird von einem kleinen Flechtengewächs geschützt, welches von dem Baumstumpf herab wächst. Auf den Wurzeln oder auf der kleinen Oberfläche des Baumstumpfs ruhen sich die Ältesten gerne aus oder sonnen sich in der Blattfrische. Der Platz auf dem Stumpf wird aber auch gerne als zusätzlicher Wachposten genutzt, da man von hier aus das Lager und vor allem den Eingang gut überblicken kann.
Zwischen dem Schülerbau und dem Ältestenbau befindet sich eine breite Fläche, die mit weichem, losem Sand bedeckt ist und im Clan als Sandkuhle bekannt ist. Besonders in der Blattfrische, wenn die Sonne darauf scheint, sonnen sich hier gerne die Mitglieder des Clans, da sich auch der Sand angenehm aufwärmt. Hier spielen auch gerne die Jungen im Sand, weshalb man sich manchmal vor einer Sanddusche in Acht nehmen muss, die die Kleinen aufwirbeln.
In der rechten Ecke des FlussClan-Lagers wachsen einige kleinere Haselsträuche aneinander in einer Kreisform, in deren Mitte sich die Kinderstube befindet. Darum herum wächst noch etwas Schilf, welches mit den Zweigen der Haselsträucher zusammen die Wände der Kinderstube bilden. Betreten kann man den Bau durch einen niedrigen Durchgang zwischen zwei Haselsträuchen. Im Inneren befinden sich die Nester der Königinnen am Rand, während in der Mitte Platz für die Jungen ist, wo sie herum toben können.
Auf der anderen Seite des Strandes, welcher an die Kinderstube grenzt, befindet sich der Heilerbau. Dieser ist ein recht großer, zweigeteilter Bau aus Schilf und Binsen. Er steht dort, wo in der linken Ecke des Lagers der Lagerwall und der See aneinandergrenzen und füllt quasi diese gesamte Ecke aus, sodass die Rückwand des Baus bereits Teil des Walls ist und die andere Bauwand an den See grenzt. Das hat den Nachteil, dass an dieser Seite der Bau häufiger ausgebessert werden muss, da das Wasser das Schilf schneller verwittern lässt. Jedoch hat der Bau einen kleinen Hintereingang, der direkt ans Wasser reicht, so hat der Heiler oder die Heilerin auch in ihrem Bau unmittelbaren Zugang zum Wasser. Der Heilerbau ist aufgeteilt in Vorderkammer und Hinterkammer. Während die Vorderkammer viel Platz aufweist, für die Nester der Patienten sowie auch dem Nest des Heilers, ist die Hinterkammer Vorratslager für Heilpflanzen und Beeren.
Als letzter Bau befindet sich der Kriegerbau direkt auf der rechten Seite, ein paar Schwanzlängen von der Schimmerweide entfernt. Dieser besteht aus einem riesigen Weißdornstrauch, welcher mit seinen weit ausladenden Zweigen direkt an den Lagerwall grenzt. Dadurch besteht die hinterste Wand des Kriegerbaus aus einem Schilfwall, während aus den herabhängenden Zweigen des Weißdorns die restlichen Wände entstanden sind. Auch diese wurden mit Elefanten- und Schilfgras verwoben und verstärkt, um Wind und Wetter Stand zu halten. In der Mitte des Baus, direkt um den Stamm des Weißdorns herum, liegen die Nester der älteren Krieger, während sich die Jüngeren meist die Nester an den Wänden aussuchen. Der Eingang des Kriegerbaus ist groß genug, damit zwei Katzen ihn nebeneinander benutzen können. Verdeckt wird er von ein paar lockeren Weißdornzweigen, die über einen quer wachsenden Ast hängen.
Der Frischbeutehaufen liegt etwas abseits im Lager, ist dennoch für jeden erreichbar. Er befindet sich in einer kleinen Einbuchtung im Lagerwall, die zwischen dem Kriegerbau und der Kinderstube eingebaut wurde. Ein paar Schilfblätter hängen bogenförmig über den Frischbeutehaufen und spenden so Schatten in der Blattfrische, damit die Sonne durch die Zweige der Schimmerweide nicht zu intensiv auf die Beutestücke scheint.
Zwischen Kriegerbau und Schimmerweide findet man eine kleine Ecke, welche durch ein gemischtes Gewächs aus Binse und duftendem Salbei abgeschottet ist. Durch einen kleinen Durchgang kann man das kleine Rund betreten, welches als Schmutzplatz für den Clan dient.




Zuletzt von Die Ahnen am Mi März 26, 2014 12:07 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Lager der vier Clans   Di März 25, 2014 11:57 pm



Ein dichtes Weißdorngebüsch(Schlehe) schmiegt sich an die schroffe Felswand, die sich im Süden teilweise über die aufbegehrenden Büsche lehnt. Im Westen, wo sich Schlehe und rote Wand treffen, befindet sich der einzige Eingang zum Lager des Schattenclans. Sorgsam wurde der Durchgang mit zusätzlichen Zweigen stabilisiert, so dass knapp zwei Katzen nebeneinander hindurchpassen ohne sich den Pelz an den Dornen aufzureißen.
Von der Felswand ausgehend, wandelt der flache Boden der Lichtung im Weißdorngestrüpp von rotem harten Fels zu rauem gräulich-braunem Erdboden. Das Bett eines längst vertrockneten Bachlaufs zieht sich als schmale Senke vom Nordnordwesten des Lagers in den Osten, wo er unter einem alten ausgehöhlten Baumstamm verschwindet, der vor vielen Monden vielleicht einmal ein Weg über den jetzt trockenen Bachlauf bot. Während das eine Ende schräg in der Weißdornhecke liegt und dort eine natürliche Barriere bildet, wurde an das andere Ende, dass ins Lager hereinragt, mit gemeinsamer Anstrengung ein Felsen herangeschoben, um den Eingang in den Ältestenbau zum Norden hin vor Wind und Eindringlingen zu schützen.
Einige Schweiflängen vom Ältestenbau entfernt beginnt die sporadisch bewachsene Felswand und bildet einen Überhang, wo Katzen geschützt vor Südwind und Regen im Lager liegen und sitzen können. Ein Vorhang aus Jamin, der Jasminschleier, versperrt an einigen Stellen die Sicht, bietet aber auch Privatssphäre falls nötig.
Eher sonnige Plätze gibt es am anderen Ende im Lager, wo die Felswand die Sonne nicht aussperrt. Zwischen Kriegerbau und Lagereingang liegen drei vom Wetter abgeschmirgelte Felsbrocken sehr unterschiedlicher Größe. Sobald im Osten die Sonne aufgeht, erwärmt sie den Krieger, den Schüler und das Junge, wie die Schattenclankatzen die drei Felsen gerne nennen. Während das Junge, ein sehr flacher Stein, der immerhin zwei Katzen, die sich aneinander schmiegen, Platz bietet, wartet der Schüler mit ein wenig mehr Platz auf, ist dafür aber eine Schweiflänge hoch. Der größte Fels ist der Krieger, der an einem Ende nur wenig höher als der Schüler ist, sich zum anderen Ende aber ganze zweieinhalb Schweiflängen empor reckt und von den meisten gebrechlichen Ältesten gemieden wird.
Dafür haben bis zu vier große Krieger bequem Platz und können das Lager, nicht jedoch die Weißdornhecke überschauen.
Der Kriegerbau selbst ist ein kleines Abbild des ganzen Lagers, zwei große Felsen zur Seite eines Schwarzdornbusches bieten einer beeindruckenden Menge Krieger Platz, auch wenn die Wurzeln und Triebe der Schlehe den Bau im Innern fast zweiteilen. Nahe an den Felsen der größere Teil des Baus mit bequemerem Zugang und auf der anderen Seite des Stamms mit den vielen dichten Abzweigungen ein kleinerer Raum, der zusätzlich durch einige eng gewachsene Zweige nach dem Eingang betreten werden kann.
Im Norden zwischen Kriegerbau und Kinderstube gelegen, schließt sich im Schutz eines breit gefächerten Jasminbusches direkt an der Lagerwand der Schmutzplatz an.
Im Nordosten des Lagers behauptet sich groß und majestätisch, fast ein kleiner Baum, ein Holunderbusch am Rand des Weißdornrombeermeeres hinter ihm und bietet den Königinnen und Jungen als Kinderstube Schutz und Obdach. Außen verstärkt mit dornigen Schlehenzweigen, ist das Innere des Bau frei von jedweder Gefahr für die empfindlichen jungen Pelze, deren Mütter nur einzeln durch den Eingang des Baus passen.
Nicht allzu weit entfernt von Kinderstube und Ältestenbau am östlichen Ende der Felswand befindet sich eine Höhle, ausgewaschen von Wasser, das hier irgendwann einmal floss. Drei Zwischenräume bietet der geräumige Heilerbau im roten Fels, der Eingang ist breit genug für zwei Katzen nebeneinander und wird von Jasminranken verhangen. Die erste Teilhöhle ist nicht mehr als eine geräumige Ausbeulung des Tunnels zur Schlaf- und Vorratshöhle der Heilerkatze. Mit frischem Moos lassen sich in der Vorhöhle einige Patientennester einrichten, die der Heiler oder die Heilerin zügig erreichen kann. Gegenüber der Patientenaushöhlung gibt eine weitere sehr kleine Höhle, in der selbst eine einzelne Katzen kaum Platz findet. Schnee und Regen finden durch das Loch in der dicken Höhlendecke ihren Weg hier herein und haben eine kleine Kuhle in den Stein gewaschen. Wenn diese Kuhle überläuft, fließt das Wasser den Weg zum Ausgang des Heilerbaus hinab. Die Patientennester sind in sicherem Abstand zu dem kleinen Rinnsal, aber jede Katze auf den Beinen wird sich zu diesen Zeiten nasse Pfoten holen.
Unter den nicht wenigen Felsen im Schattenclanlager stechen in ihrer Formation die Steinzähne heraus, die sich wie ein Kiefer lose vor der Felswand drappieren. Groß und klein in einem Halbkreis, ragen die meist eher kleinen Felsspitzen und lockeren Steine aus dem Boden. Obwohl seine Spitze abgebrochen ist und sich an einigen Stellen auf der Oberfläche Risse zeigen, ist der Felszahn als westlicher Eckzahn doch der größte von ihnen. Mit anderthalb Schweiflängen Höhe nicht der größte Stein im Lager, so doch einer der bedeutendsten. Vom Felszahn aus hält der Anführer Versammlungen ab und spricht zum Clan, die bestärkende rote Wand des Lagers im Rücken.
Am Fuß des Felszahns öffnet sich ein schmaler Riss, der eine eher enge Höhle im Innern des Felsens offenbart, die sich teilweise unter den im Boden verankerten Steins befindet. Ein Moosvorhang, der im Schatten gedeiht verhängt den Eingang zum Bau des Anführers.
Zwischen dem Bau des Anführers und dem Heilerbau schmiegt sich der Schülerbau in den Fels. Eine gute Schweiflänge über dem Boden, dort wo das östliche Ende des Felszahn-Halbkreises endet, führt ein Loch in den Fels, teilweise verborgen von einem kleinen Jasminbusch, der sich seitlich zum Eingang in die Felswand krallt. Am Betreten des Schülerbaus kann man leicht die jungen von den älteren Schülern unterscheiden, mühseliges Heraufkraxeln am Tag der Ernennung oder ein elegant-gekonnter Sprung kurz vor dem Auszug.
In der Beuge des ausgetrockneten Bachlaufs liegen zwei nicht besonders große vom Wasser rund gewaschene Steine. Ehemals vielleicht Trittsteine über den kleinen Wasserlauf, so hat sich jetzt der leichte Geruch von Blut in ihnen festgesetzt. An den Blutfelsen lagert der Schattenclan seine Beute.




Zuletzt von Die Ahnen am Mi März 26, 2014 12:09 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Lager der vier Clans   Mi März 26, 2014 12:02 am



Das Lager der WindClans liegt in einer kreisähnlichen Senke auf dem Moorland, in welcher weicher, angenehm federner, unbewachsener Lehmboden vorherrscht.
Der Lagerwall - etwa eine Schwanzlänge breit und hoch - besteht aus dichtem Ginstergestrüpp, umschließt das ganze Lager und bietet nur einen einzigen Eingang. Dieser ist recht eng, weshalb größere Katzen nur beschwerlich hindurch kriechen können. Für die im Allgemeinen kleinen WindClan-Katzen hingegen bietet dieser schmale Durchgang Schutz für das Lager.
Tritt man in das Lager ein, befindet sich rechts nahe dem Eingang zunächst der Kriegerbau, ein auslandendes Ginstergebüsch, in welches zur Dämmung Riedgras mit eingeflochten ist und in welchem Nester aus Heidekraut oder Moos bereitstehen.
Neben diesem Bau ist die Kinderstube zu finden, ein besonders eng verschlungenes und mit Heidekraut und Farn ausgestopftes Ginstergebüsch, das aber recht flach angelegt ist. Allerdings ist der Boden der Kinderstube um einiges abgesenkt, bildet also eine behagliche, mit Moos und Federn gepolsterte Kuhle, die besonders gut vor Wind, Regen und Feinden geschützt ist. Ihr Eingang ist ebenfalls recht klein und schmal, was in der Blattleere die Wärme, in der Blattgrüne aber auch eine angenehme Kühle in der Kinderstube hält.
Zwischen dem Schülerbau und der Kinderstube ist etwa eine Schwanzlänge Platz. Der Schülerbau wird ebenfalls von einem Ginstergebüsch gebildet, das wie alle Bauten, mit der Rückwand am Wall abschließt. Die Wände dieses Baus sind etwas dünner, da im Inneren zusätzlich langes Gras wächst, das als Dämmung dient.
Der große Heilerbau liegt praktisch dem Eingang ins Lager gegenüber und schließt an den Schülerbau an. Eine dickere Wand aus Ginster trennt jedoch den Bau der Heilerkatze von dem der Schüler. Man betritt den recht geräumigen Bau durch einen schmalen Eingang. Dort finden sich einige mit Moos gepolsterte Kuhlen für die Patienten zu beiden Seiten. Rechts hinter dieser festgetretenen Fläche öffnet sich der kleine Eingang zur Vorratskammer, in der alle Heilmittel und Moos aufbewahrt werden. Gegenüber von dieser Kammer liegt die kleine Schlafhöhle des Heilers, eine in den Boden eingelassene Kuhle deren hinterer Teil schon unter dem Lagerwall liegt. Dort ist das aus Ginster bestehende Dach entsprechend flacher.
Zwischen Heiler- und Ältestenbau befindet sich der Schmutzplatz, eine Nische am Wall, die von der Lagerlichtung nicht einsehbar ist und mit dichtem Heidekraut bewachsen ist. Der Wall ist dort keineswegs dünner.
Daneben liegt der Ältestenbau, ein dichtes, mit Riedgras verstärktes Ginstergestrüpp mit etwas breiterem Eingang und gepolsterten Schlafkuhlen. Vor diesem Bau liegen mehrere flache, breite, vom Wind glatt gestrichene Steine, die sich besonders gut zum Sonnen eignen und deshalb von den WindClankatzen auch Sonnensteine genannt werden. Links von diesem Bau findet man den Frischbeutehaufen, in einer leichten Senke liegend.
Daran schließt unmittelbar der Grasfleck an. Dies ist eine breite, flache Fläche links vom Lagerausgang bewachsen mit weichem Gras. An diesem Ort essen meist die erfahreneren Krieger, doch auch andere Katzen können sich dort die Zungen geben oder sich einfach unterhalten. Schüler sind dort jedoch nicht allzu gerne gesehen, da man die Ruhe dieses Ortes schützen möchte.
Vom Grasfleck her bis etwa zur Mitte der Lichtung erstreckt sich die Versammlungsfläche. Von einem eine Schwanzlänge hohen, glatten, leicht ovalen Stein, drei Fuchslängen vom Eingang des Schülerbaus entfernt, spricht der Anführer des Clans zu den Katzen. Wenn die Nacht hereinbricht und der Mond hell am Himmel steht, fängt der Stein das fahle Licht des Mondes auf und schimmert in einem wunderschönen silbernen Ton, der eine friedliche Stimmung erzeugt. Daher wird er von den WindClankatzen Silberfelsen genannt. Der Bau des Anführers ist eine geräumige Höhle unterhalb des Silberfelsens. Deren Wände werden zum Teil von gefestigtem Erdreich, aber auch vom ausgehöhlten Fels gebildet. Der Eingang zu dem Bau liegt zwischen Heidekraut verborgen.


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