Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 SchattenClan-Lager

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Südwind

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mo Jan 19, 2015 2:09 am

Eigentlich hätte sich Südwind irgendwo untergestellt als der Regen kam, doch dieses Mal war es ihr egal, dass die Nässe sich in ihr kurzes Fell sog und ihre Haut kalt werden ließ. Bäche gurgelten traurig von den steilen, roten Felswänden des Lagers hinab und bildeten Pfützen, in denen sich die Nässe zwischen ihre Zehen festsetzte. Es schien ihr trivial, ganz so als hätte es keine Bedeutung. Wie schrecklich und verstörend konnte der Tag denn noch werden? Sie war am absoluten Tiefpunkt angekommen. Mit geschlossenen Augen in der Felsspalte liegend, wünschte sich Südwind irgendwohin, an einen anderen Tag, zu einer anderen Zeit, in der noch alles in Ordnung gewesen war. Nicht so schwierig. So kompliziert.
Am besten nichts fühlen und nichts denken, wiederholten ihre trüben Gedanken in ihrem Kopf.
"Gehen wir trainieren?"
Ein tiefes, müdes Knurren entkam ihrer Kehle, als sie Drosselpfotes Stimme hörte. Sie war ihm nicht zugewandt, so dass sie sich halb aufrichten und - mühevoll, widerwillig - umsehen musste. Ihr smaragdgrüner Blick glitzerte voller Abweisung und Verbitterung.
Sah der graue Kater nicht, dass sie ihre Ruhe wollte? Aus welchen brillanten Gründen sollte sie sich sonst in diese Felsnische verkriechen? Kam ihm nicht in den Sinn, dass sie hier war, um allein zu sein, einsam ihre Trostlosigkeit aussitzend? Konnte er sich nicht selbst beschäftigen, wo sie ihm nach dem Gespräch mit Amaranthfeuer so geschickt ausgewichen war? Außerdem war er so groß und so kräftig wie ein Krieger. Sollte er sich doch selbst eine Aufgabe suchen. Stattdessen nur sein naiver, eifriger Blick mit violetten Augen - obwohl auch sein Pelz hoffnungslos durchnässt war. Naserümpfend legte die getigerte Kätzin die Ohren an. Ihre Mundhöhle schmeckte wie Mäusegalle, als sie sich dazu durchrang, ihn anzufauchen. Aber ihren scharfen Worten fehlte die Härte, das Feuer für dass sie so bekannt war - in ihnen schwang nur Müdigkeit mit.
"Rutsch' mir doch den Buckel runter."
Damit wandte sie sich wieder ab und schaute mit stumpfen Augen und hängenden Schultern auf ihre Vorderpfoten. Es war unfair, aber für sie, in ihrer momentanen Situation, war die Sache damit erledigt und der graue Kater würde schon abziehen bei ihren Worten. Missmutig schabte sie mit einer Pfote über den nassen Stein. Trainieren - das war wirklich das Letzte, was sie jetzt wollte.
Die Stimme ihres Onkels, welche durch das Lager hallte, ließ sie aus ihrem Delirium hochschrecken:"Der Donnerclan ist in der Rotfelskluft."
Mit großen, runden Augen starrte sie über ihre Schulter und sah gerade noch, wie Frostsplitter im Regen zum Felszahn eilte und mit aufgebracht zuckender Schweifspitze im Anführerbau verschwand.
"Mäusedreck! Der Tag kann doch noch schlimmer werden.", fluchte die Kriegerin knurrend und drückte sich energisch an ihren Schüler vorbei ins Freie. Anspannung machte sich in ihren Beinmuskeln bemerkbar.
Was hatte das zu bedeuten? Die Rotfelskluft war seit langer Zeit nicht mehr DonnerClanterritorium! Wenn Frostsplitter recht hatte, hatten diese Flohpelze dort definitiv nichts zu suchen. Schon fühlte Südwind, wie ihre Krallen juckten und ringsum begannen junge wie alte Katzen zu murren, zu zischen und besorgt zu murmeln. Aber niemand brauchte lange warten, ehe der dunkelgestreifte Pelz des SchattenClananführers im Eingang des Anführerbaus auftauchte, gefolgt von Frostsplitter, der sich jedoch nun im Hintergrund hielt. Mit einem entschlossenen Satz erklomm Dornenstern den Felszahn und rief gegen den prasselnden Regen an, der ihr steinernes Lager peitschte:"Schattenclan, der Donnerclan greift uns an und will die Rotfelskluft zurückerobern."
Südwinds Fell stellte sich trotz der Nässe auf vor Wut. Wie konnte der DonnerClan das wagen? Die roten Felsen gehörten dem SchattenClan, was wollten diese Waldkatzen nur von der Schlucht? Dornenstern blieb ruhig und gab seiner Tochter Wolfslied und Natterngift die Aufgabe, über das Lager zu wachen, während er mit einer Angriffspatrouille Eisenherz, und wen er sonst so alles zu seiner kleinen Party eingeladen hatte, die Stirn bieten wollte. Zwölf Krieger wählte er aus, darunter Südwind und Frostsplitter. Auch Amaranthfeuers Name fiel, aber als Südwind sich wie aus einem bedrückten, besorgten Reflex umsah, konnte sie sie nicht ausmachen zwischen all den nassen Pelzen. Dafür stand in ihrer Nähe ihr silberschwarz getigerter Onkel, der ebenfalls eingeteilt worden war. Sechs Schüler sollten ebenfalls in den Kampf ziehen und sie schenkte ihrem Schüler Drosselpfote einen vielsagenden Blick, sprühend von all dem typischen Temperament der impulsiven Kätzin, welches ihr bis vor kurzem so vollkommen verloren gegangen war.
"Sieht so aus, als bekommst du jetzt doch noch deine Trainingseinheit!"
Die Gedanken an Amaranthfeuer pochten nur noch im Hinterkopf, weil für sie jetzt kein Platz mehr war, und die trostlose, hoffnungslose Trägheit in ihren Venen wurde fortgespült von loyaler, zorniger Entschlossenheit. Hier ging es um ihren Clan und für den würde sie diesen Eichhörnchenfressern ordentlich die Hintern versohlen!
Dornenstern jaulte abschließend mit gefährlichen glitzernden Augen, ehe er vom Felszahn sprang und zügig aus dem Lager preschte, wobei ihm seine Krieger und Schüler folgten.
Der Regen erschwerte die Sicht und machte den Himmel grau und dunkel, aber Südwinds Pfoten trommelten feurig über die Ebenen, Seite an Seite mit ihrem Schüler, beseelt mit der heißen Kraft südlicher Wirbelstürme.

[redet mit Drosselpfote, hört Dornenstern zu, sieht sich nach Amaranthfeuer um, schaut Frostsplitter und Drosselpfote an, folgt Dornenstern an Drosselpfotes Seite]

---> Trockenebenen
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Schneeglanz

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mo Jan 19, 2015 3:16 pm

Ich schnurrte leise, als Wintermond mir mit der Zungee übers Ohr strich. Es war eine Geste, die mich an früher erinnerte. Einen kurzen Moment saß ich da und genoss das Gefühl, als ich plötzlih Frostsplitters Stimme hörte. Er rief, das der Donnerstern die Rotfelskluft für sich beanspruchte. Bei den Worten sprang ich auf und sah meinen Bruder an. Das konnte einfach nicht wahr sin. Dieser mäusehirnige Donnerclaan! Glaubten die, das wir uns nicht wehren würden und einfach so hinnehmen würden, das sie das Gebiet für sich beanspruchten? Dornenstern würde das hoffentlich nicht durchgehen lassen.
Als der Anführer dann zum Clan sprach, funkelten meine Augen. Es würde einen Kampf geben. Als er dann die Namen derjenigen nannte, die mitkommen würden, kribbelten meine Pfoten vor Anspannung. Ich wollte mitkämpfen. Das Territorium mit verteidigen. Und tatsächlich. Wintermonds Name kam, dann der von Falkenfrost und dann mein eigener. Ich bekam noch mit, das auch Beerenpfote mitkommen würde und hoffte, das ihr nichts geschehen würde. Aber sie würde das schon schaffen. Sie war eine clevere Kätzin.
Ich sah Wintermond wieder an. "Auf zum Kampf, nicht wahr? Sei vorsichtig." Ich könnte es nicht ertragen, wenn meinem Spiegelbild etwas geschehen würde, wo doch schon so viele von uns gegangen waren. er durfte nicht verletzt werden. Aber er konnte sich gut genug selbst wehren, das ich mir keine allzu großen Sorgen machte. dann rannte ich Dornenstern hinterher aus dem Lager.

tbc: Trockenebene

[bei Wintermond, hört Frostsplitter, hört Dornenstern zu, ist bereit um zu kämpfen, sagt etwas zu Wintermond, rennt Dornenstern nach]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mo Jan 19, 2015 4:24 pm

OUT: @Schattenauge
Gut, dann habe ich meinen Beitag mal "gelöscht", bzw. nur ein Punkt draus gemacht, du kannst ihn ja löschen.
___________________________________

Gespannt wartete Abendbrise und seine Krallen fuhren vor Aufregung immer wieder rein und raus, wobei sie sich in die feuchte Erde bohrten.
Und dann sagte Dornenstern seinen Namen und Erleichterung ergriff das Herz des braunschwarz gestreiften Katers.
Nicht, dass er unbedingt andere Katzen verletzten wollte, aber seine Muskeln waren schon lange nicht mehr so in Anspruch genommen wurden und diese DonnerClankatzen hatten es nicht anders verdient, wenn sie in ihr Territorium eindrangen.
"Möge der SternenClan über unser Lager wachen!", miaute er den dagebliebenen Katzen aufmunternd zu und sprang dann auf, um Dornenstern aus dem Lager zu folgen, seine Pfoten kribbelten schon vor Aufregung.

[Wartet, ist erleichtert, folgt Dornenstern]

-> Trockenebene
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mo Jan 19, 2015 7:12 pm

Ich schaute zu Wolfslied und nickte. Irgendwie tat mir die Kätzin leid, es war nicht wirklich toll einen unzuverlässigen Schüler zu haben. Als schließlich Dornensterns Stimme durch das Lager hallte spitzte ich aufmerksam die Ohren. Was ist denn los?, fragte ich mich und legte den Kopf leicht schräg, was der Anführer wohl zu sagen hatte?
Tja lange musste ich nicht auf die Antwort warten. Schon alleine als Dornenstern 'DonnerClan' sagte sträubte ich mein Nackenfell und legte die Ohren an. Diese dreckigen Aasfresser wagten es also wirklich den SchattenClan anzugreifen und die Rotfelsenfelsenkluft für sich zu beanspruchen. Als ich schließlich die Katzen aufgerufen wurden die mitkämpfen sollten knurrte ich zufrieden als ich meinen Namen vernahm. Kurz legte sich meine Wut als ich zu Wolfslied schaute. "So leid es mir tut, aber ich muss dich jetzt wohl alleine warten lassen!", miaute ich bevor ich wieder zu Dornenstern sah, dieser preschte gerade aus dem Lager. Ich nickte Wolfslied zum abschied nochmal kurz zu, dann stand ich auf, schüttelte den Regen aus meinem dichten Pelz und rannte los. Der DonnerClan würde schon noch sehen was er davon hatte einfach so in unser Territorium einzufallen. Kurz warf ich noch einen Blick zurück, dann konzentrierte ich mich ganz darauf nicht allzu weit zurückzufallen, immerhin war ich nicht die schnellste Läuferin, dafür glänzte ich aber mit meiner Ausdauer.


--> Trockenebene

[stimmt Wolfslied mit einem nicken zu, hört Dornenstern zu, entschuldigt/verabschiedet sich bei Wolfslied, folgt den Katzen]
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Sturmblüte

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mo Jan 19, 2015 8:37 pm

Sturmblüte hatte sich nach ihrer Mahlzeit neben dem Krieger eingerollt und etwas vor sich hin gedöst. In letzter Zeit war sie nach einer längeren Patrouille gerne mal müde, weshalb sie sich oft hinlegte und ein kurzes Nickerchen hielt. Langsam konnte sie einfach selbst nicht mehr leugnen. Ihre jugendliche Frische und Stärke wich eben langsam. Auch sie blieb nicht vom Zahn der Zeit verschont, auch wenn dies einen bitteren Beigeschmack hatte, wenn sie an ihren Gefährten dachte.
Als sie den ersten kalten Regentropfen auf ihrer Nase spürte, erwachte die sturmgraue Kätzin schließlich und blinzelte zum Himmel hinauf. War eigentlich fast abzuwarten, dass es irgendwann regnen wird. Endlich. Es war schon viel zu lange trocken, dachte sie sich, während sie aufstand und ihren Körper streckte.
Im Schutz des Kriegers bekam sie zwar nicht so viel vom Regen ab, dennoch wurde sie bald schon nass. Bevor sie sich aber einen trockeneren Ort suchen konnte, kam Mondsänger zu ihr. "Danke, mir geht es gut. Auch wenn ich langsam alt zu werden scheine", erwiderte sie auf seine Frage hin und seufzte kurz. Eigentlich hatte sie das doch vor keinem zugeben wollen, wieso also war ihr das einfach so über die Lippen gerutscht?
Als Mondsänger von ihren Jungen anfing, nickte die Kätzin leicht und lächelte. "Ja, sie werden immer so schnell groß. Aber ja, ich bin sehr stolz auf sie", miaute sie und sah ihren ehemaligen Schüler von der Seite her an. Ihrer Meinung nach war er langsam auch alt genug, um Vater zu werden.
Sturmblüte blickte auf, als Frostsplitter mit Sturmpfote in das Lager kam und lautstark berichtete, dass der DonnerClan die Rotfelskluft zurück wollte. Das aber überraschte Sturmblüte fast schon gar nicht mehr. Was hatten sie schließlich erwartet? Sie hatten dem DonnerClan einen Teil ihres Territoriums genommen. Es war nur eine Frage der Zeit gewesen, bis sie es zurück erobern würden. Und Sturmblüte konnte es ihnen nicht einmal verdenken.
Frostsplitter berichtete auch sofort Dornenstern, woraufhin dieser aus dem Anführerbau trat und erklärte, wer mit ihm in den Kampf ziehen würde. Sturmblüte war auch darunter, jedoch war das im Moment für sie weniger wichtig. Viel wichtiger war, dass fünf ihrer jüngsten Kinder mitziehen würden, nur Sturmpfote nicht. Sorgenvoll blickte die Kätzin zu ihren Jungen, schluckte die Sorge aber hinunter. Ihre Kinder waren Schüler wie alle anderen auch. Sie mussten auch kämpfen lernen. Und sie hatten gute Mentoren, ihnen würde sicher nichts passieren.
Stumm erhob sich Sturmblüte, nickte kurz Mondsänger zu und folgte schließlich Dornenstern und den anderen hinaus und konzentrierte sich ganz auf das bevorstehende Gefecht.

tbc: Trockenebene

[schläft neben dem Krieger | wird durch den Regen wach | steht auf | redet mit Mondsänger | hört Frostsplitter | denkt nach | folgt den anderen]


Zuletzt von Sturmblüte am Di Jan 20, 2015 2:38 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mo Jan 19, 2015 9:16 pm

"Der Donnerclan will also die Rotfelskluft zurück..." murmelte ich vor mich hin und erst nach einer weile bemerkte ich was meine Gefährtin mir da grade gesagt hatte "Dieses elende Pack! Die Gehört doch uns! Oh nein Dornenstern wird schon klug genug sein diesen Kampf nicht einfach zu verlieren!" Mit missmutigem Gesichtsausdruck beobachtete ich wie einige Katzen das Lager verließen. Ich war mir nicht sicher ob sie es überhaupt alleine schaffen würden, schließlich hatte unser trotteliger Anführer fast nur nichtsnutzige Jungen mit sich genommen. Natürlich wusste ich das es keine Jungen mehr waren, sondern Schüler aber sie waren noch so tapsig das man sich da nie sicher sein konnte. Ich vertraute Dornenstern zwar, aber manchmal machte irgendwie einen zu weichen Eindruck. Aber nein ich war ja zu alt um zu kämpfen. Vermutlich würden sie irgendwann verstehen das sie mich brauchten. Ich würde diese Donnerclan Katzen zerfetzen und dann auf ihren Pelzen schlafen. Das wäre viel bequemer als jede Nacht auf diesen räudigen Moosfetzen zu schlafen. Freudig schnippte ich mit der Schwanzspitze hin und her.. Ja so hätte ich es getan. Aber sie ließen mich ja nicht einmal mitkommen. Mit einem verächtlichen Schnauben drehte ich mich zu meiner Gefährtin und sagte: "Diese Nester könnten auch mal wieder gewechselt werden. Wenn das alles platt gelegen ist wo soll ich dann... naja... du weißt schon." Ich rückte näher an die alte Kätzin heran: "Meine... Unsere Schätze verstecken?" Ich sah mich verstohlen um und schnurrte dann erleichtert als ich feststellte das mich niemand gehört hatte. Um mein Gold machte ich mir immer Sorgen, bei sowas kann man niemandem vertrauen. Nicht einmal Dachsnase, ich war mir ziemlich sicher das sie nur auf eine Gelegenheit wartete um mir mein Glitzerzeug zu stehlen. Genau wie Merkurnebel... der spielte dieses Desinteresse bestimmt nur und klügele in Wirklichkeit einen fiesen Plan aus wie er an das Gold heran kommen würde, ohne das ich es merkte. Mit zusammen gekniffenen Augen sah ich hinüber zu dem alten Kater. Dann blinzelte ich und sah wieder zu Dachsnase. Ich hoffte das meine Gefährtin nicht wusste das ich so über sie dachte. Ich konnte mir vorstellen das sie beleidigt wäre wenn sie das erfahren würde. Prüfend legte ich den Kopf zur Seite und sagte dann zur Ablenkung: " Wie gerne würd ich jetzt einen Spaziergang machen. Aber bei diesem schrecklichen Wetter ist das wohl unmöglich! Dieser Sternenclan... es ist als würde er uns auf den Kopf pinkeln!" Ich schüttelte mich und einige Moosfetzen flogen aus meinem Pelz und verteilten sich im Ältestenbau. Ich schupperte an einem und leckte mir dann über die Pfote. "Hunger..." murmelte ich, während ich mit einer ausgiebigen Wäsche begann. Missmutig blickte ich zum Frischbeutehaufen, doch ich hatte keine Lust mich zu bewegen und noch weniger Lust mir den Pelz nass zu machen. Ich war ja keine von diesen seltsamen Flussclan Katzen, die gerne mit Wasser in Berührung kamen.

[redet mit Dachnase, beschwert sich über Nester, denkt nacht, redet weiter]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Di Jan 20, 2015 3:54 pm

"Ja, ja, klug genug...", murmelte Dachsnase mit einem Unterton der klar sagte, dass sie definitiv nicht zustimmte. Klug genug wäre, sieauf den Donnerclan loszulassen. Oder die für diese Konfrontation ausgewählten Schüler durch Krieger zu ersetzen. Die grünohrigen Fellbälle hielten sich doch meist schon für richtige Krieger, das konnten sie dann ruhig beweisen, wenn der Donnerclan tatsächlich Katzen schickte, um das Lager angreifen zu lassen. Obwohl das gar nicht mal so dumm wäre, würde die Verteidigunsgtruppe davon erfahren wäre es wohl etwas, mit dem man vom Kampf ablenken konnte, wenn der Kopf doch ständig zu den Lieben und Clankameraden Zuhause wanderte. Zumindest, wenn diese es erfuhren. Nun... wahrscheinlich sind deswegen wohl noch fähige Katzen hier und nicht dort, huh? Aber es ist ja nur der Donnerclan..., überlegte sie und beendete diesen Gedanken nicht. Natürlich, es war nur der Donnerclan. Und der Donnerclan war nicht der Schattenclan. Und der Schattenclan war ihr Clan. In Dachsnases Augen konnten sie also nur Erfolg haben, wo käme man denn sonst hin? Es waren Momente wie diese, die sie ihr Alter bereuen ließen. Genaueres würde man erst erfahren, wenn sie wieder zurück waren. Dachsnase würde sich dann sofort einen Schüler oder Krieger herauspicken, vielleicht eher einen Schüler, denn die tendierten dazu mehr als offenkundig mit wichtigen Informationen umzugehen, um sich dann über den Kampf zu erkundigen. So missmutig sie auch darüber dachte hoffte und glaubte sie zudem zu wissen, dass Dornenstern schon wusste, was er tat. Er war kompetent. Und es gab Tage, da schien er die einzige Kompetenz zu sein. Aber das lag wohl daran, dass es Dachsnase deutlich leichter viel, sich über Krieger und Schüler zubeschweren, anstatt über ihren Anführer. Sie war vielleicht ein wenig kritisch, aber respektlos war sie nicht. ...Zumindest nicht allzu oft, schließlich hatte sie... Manieren. "Diese Nester könnten auch mal wieder gewechselt werden. Wenn das alles platt gelegen ist wo soll ich dann... naja... du weißt schon", hörte sie Sumpfpelz sagen und blinzelte langsam, als wenn sie sich tatsächlich aus ihren eigenen Gedanken reissen müsste. Der verstohlene Ausdruck in seinen Augen sprach seine nächsten Worte bereits aus, ehe diese überhaupt seinen Mund verließen. Ihre Ohren spitzten sich realisierend. Um Sternenclans Willen, er hatte Recht! Und sie wusste nun nicht einmal, ob es schlimmer war, dass er Recht hatte, oder aber, das er Recht hatte. Beides erschien ihr unangenehm. Aber auch, dass sie selber noch nicht daran gedacht hatte. "Bis das gemacht wird habe ich entweder mein letztes Auge verloren, oder aber habe ein Nest im Sternenclan", keiferte sie und zuckte unzufrieden mit ihren Schnurrhaaren. Könnte natürlich schneller gehen, wenn sie darauf mal ansprach. Die Schätze nahmen zu und das Nest nahm ab. Irgendwann würde sie es entweder Sumpfpelz' Rachen herunterstopfen, es unter Merkurnebel schieben oder aber sich einen anderen Weg überlegen, auf welche absonderlichen Arten man ihre glitzernden Augenweiden am besten und unlogischsten verstecken konnte. Hoffentlich müsste es zu nichts davon kommen. "Hmpf...", machte sie halbherzig, als sie Sumpfpelz zuhörte. Zu gerne würde sie das selbe tun. Aber der Himmel vermieste den Alltag und angesichts des Angriffs würde man sie wohlkaum aus dem Lager lassen. Was schon wieder ein Biss auf die Schwanzspitze war - herrlich. "Wegen dem Donnerclan kommt wohl momentan so oder so niemand aus dem Lager, der nicht von Dornenstern aufgerufen wurde. Wir stecken hier so lange fest, bis die Verlierer angekrochen kommen, oder aber die Gewinner mir die alten Ohren abjubeln." Als Sumpfpelz sich neben ihr begann zu putzen, angesichts seines Haufens an Pelz den er Fell nannte nicht die schlechteste Idee, fing sie langsam an zu überlegen, ob sie vielleicht verfluchen sollte, dass sie heute überhaupt ihre Pfoten aus ihrem Nest gebracht hatte. Es könnte natürlich auch die Schuld an einem ihrer etwas spitzeren Schätze sein, welches ihr unangenehm in ihrer Seite lag. Vielleicht sollte sie ihr Nestmaterial mal auffluffen, wäre mit Sicherheit etwas angenehmer. Das Gemurmel ihres Gefährten verstand sie nicht ganz, als ihre Ohren es scheinbar wichtiger fanden, sie mit dem Geprassel des Regens zu nerven. Meinetwegen könnte hier nun ein Schüler seine und meine Zeit verschwenden, es wäre mir lieber, als das, was ich jetzt gerade tue, kam es ihr grummelig. Oh, das Nichts tun war eine wirklich wunderbare Sache, wenn man etwas zu tun hatte. Nicht, wenn man tatsächlich nichts zu tun hatte.

[grübelt über den Angriff, hört Sumpfpelz zu, antwortet ihm, macht sich Sorgen um ihre Schätze, antwortet wieder]
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Frostsplitter

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Di Jan 20, 2015 11:04 pm

Dornensterns Blick verdunkelte sich und der große Tigerkater verließ seinen Bau mit schnellen entschlossenen Schritten. Im strömenden Regen verkündete er dem Schattenclan den Angriff des Donnerclans und ich schaute nach Sturmpfote. Das Prasseln der vielen Tropfen klang laut, während der Anführer schwieg und ich überlegte, was ich mit Sturmpfote machen sollte. Der junge Kater war vermutlich verängstigt von dem plötzlichen Überfall, den auch noch ausgerechnet wir hatten entdecken müsssen.
Dornensterns Stimme hallte wieder durch das Lager, nachdem die Krieger und Schüler aus ihren Bauten gekommen waren, um zu hören, was es gab. Der grau-braune hielt sich kurz und gab Anweisungen, teilte Lagerwachen ein und ich zuckte erschrocken zusammen, als ich für die Kampfgruppe genannt wurde. Mein Nackenfell stand ab, aber ich entspannte mich schnell wieder, als die Liste endete und mein Schüler nicht dabei war. Dornenstern wollte nur mich und nicht auch Sturmpfote zur Schlacht mitnehmen. Keinesfalls hätte ich einfach zugelassen, dass mein Schüler mitgekommen wäre...es war nichts für ihn und eigentlich wusste das auch Dornenstern.
Der Anführer sprang vom Felszahn und die Katzen kamen langsam in Bewegung, ich wollte aber vorher noch mit Sturmpfote reden. Liebend gern hätte ich ihn seiner Mutter übergeben, bei der er sich so sicher fühlte, aber diese zog wie ich auch in die Schlacht. Und eigentlich sollte ein Schüler im Lager keine Probleme haben... erinnerte ich mich nicht ohne schlechtes Gewissen.
Sturmpfote.“ miaute ich gehetzt, ich wollte nicht den Anschluss verlieren „Halte dich am besten an Wolfslied, sie ist mit Natterngift für die Bewachung des Lagers zu ständig.“ meinte ich und versuchte meinem Schüler ein ermutigendes Lächeln zukommen zu lassen...aber es gelang mir nicht so recht. Eilig drehte ich mich um und stürmte dem Rest meiner Clankameraden aus dem Lager nach, unsicher ob Sturmpfote wirklich klar kam. Immerhin war er nur im Lager...und vielleicht konnte ihm seine große Halbschwester ja ein wenig Sicherheit geben. Etwas anderes war mir in der Eile jedenfalls nicht eingefallen und vielleicht entdeckte Sturmpfote ja seinen Mut...ich war sicher, das er in seinem Herzen eigentlich genug davon für einen Krieger mit sich trug. Wenn er ihn nur nutzte...immerhin wenn seine Mutter dabei gewesen war, hatte er immer am ehesten aufgeblitzt.
Meine Gedanken verließen nach und nach meinen Schüler und richteten sich auf die kommende Schlacht. Ich mochte Kämpfen nicht und die Erinnerungen an die letzte waren nicht besonders gut.

[folgt Dornenstern aus dem Felszahn, hört Dornenstern zu, denkt nach, schaut nach Sturmpfote, redet mit Sturmpfote, verlässt das Lager]

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mi Jan 21, 2015 4:30 pm

Falkenfrost saß gelangweilt im Lager und schaute die kommenden und gehenden Katzen an. Alle schienen sie etwas zu tun zu haben außer er selbst. Der frostige Kater wurde zu keiner Patrouille eingeteilt. Eigentlich fand er es gar nicht so schlimm. Aber er kann auch nicht mal mit seinem nervigen Schüler trainieren gehen da dieser auch etwas anderes zu tun hat. Flaknefrosts schweif schleifte von der einen zur anderen Seite und sein kühler, blauer Blick war in die Ferne gerichtet. Pfoten getrampelt ließ ihn aufgucken während seine Ohren ihm zeigten vorher die Geräusche kamen. Neugierig betrachtete er dem Lagereingang und wartete nur auf etwas. Plötzlich erkannte er leicht graues Fell was nur so hereinrannte und etwas über die Lichtung schrie. Kurz blieb dem Kater der Atem stehen ehe sein Nacken Fell sich aufstellte. Der Donnervlan war also wieder da. Die Rotfelskluft werden sie aber so schnell nicht zurück bekommen. Noch ist es Schattenclan Territorium. Sofort lief Frostsplitter zum Anführer Bau um wahrscheinlich mit Dornenstrrn zu schprechen. Die anderen Katzen auf der Lichtung fingen an untereinander zu murmeln und eine leicht besorgte aber auch kampfbereite Stimmung breitete sich aus. Kurz darauf kamen beide auf die Lichtung und Dornenstern fing an zum Clan zu reden. Schnell rief er noch die Katzen auf die mit zum Kampf kommen würden. Zu Falkenfrosts Erleichterung hörte er seinen Namen und machte sich sofort bereit. Die Donnerclan Katzen würden es noch bereuen die Grenze übertreten zu haben. Schnell Stand der braune Kater auf und gesellte sich zu den anderen die darauf warteten in den Lampf zu ziehen und für den Clan zu kämpfen. Als Dornenstern endlich los lief folgten die anderen schnell und alle schienen bereit. Auch Falkenfrost folgte stumm aber mit kampflust.

Tbc. Trockenebenen

[bemerkt Frostsplitter, macht sich bereit, folgt den anderen]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mi Jan 21, 2015 5:16 pm

Mein Schweif peitschte unruhig hin und her als Nebeljunges meine Angst bestätigte..Also stimtme es..Ich senkte den Kopf und fuhr unruhig mit der Pfote über den Bode.
Ruhig Rußjunges! Reiß dich zusammen und hab Vertrauen in deinen Clan! Sagte Ich Mir in Gedanken und wiederholte es einige Male, bevor Ich wieder zu Nebeljunges aufsah.
Er hatte wohl genau so große Angst wie Ich...
Ich sollte diese Angst nicht schüren sondern versuchen Ihm etwas Mut zumachen..Auch wenn Ich selbst nicht so recht wusste wie Ich das anstellen sollte..
Ich sah wieder auf und schüttelte etwas zögernd den Kopf.
"Bestimmt nicht...Unser Clan ist Stark, Sie würden nie zulassen das dem Lager oder uns etwas passiert!"
Ich stupste Nebeljunges lächelnd an..Natürlich hatte Ich auch Angst, aber es würde nichts bringen in Panik zu verfallen, Wir waren ja Zusammen und unsere Lager war ganz bestimmt sicher.
Aber warum wollte der DonnerClan plötzlich die Rotfelskluft?...Ich verstand das nicht..Konnten Wir nicht einfach Alle friedlich zusammen leben?
Das Ich so dachte gab Ich nicht offen zu, zu groß war meine Angst das andere Clankatzen mich verspotten würden..Aber Ich verstand eben nicht warum Wir uns bekriegten..Hatten Wir nicht schon genug Feinde.
Ich schüttelte kurz den Kopf um diese Gedanken los zu werden.
"Bestimmt kommen Sie Alle bald zurück..Wir müssen Nur Vertrauen in sie haben..." Maunzte Ich leise und betete zum SternenClan, das Ich richtig lag.

In der Kinderstube| Spricht mit Nebeljunges| Versucht Ihn zu beruhigen|
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mi Jan 21, 2015 6:15 pm

Nebeljunges beobachtete, wie Rußjunges den Kopf senkte. Doch er sah bald wieder auf und miaute beruhigende Worte, von denen er jedoch selbst nicht ganz überzeugt zu sein schien.
Trotzdem war Nebeljunges dankbar, als sein Baugefährte ihn mutmachend anstupste. Es tat gut zu wissen, nicht alleine zu sein. Rußjunges miaute noch leise etwas von Vertrauen, was Nebeljunges auf irgendeine Art ziemlich zuversichtlich stimmte.
Vertrauen war etwas wichtiges. Ebenso wie Glaube und Hoffnung. Nebeljunges vertraute, nun durch Rußjunges Zuspruch gestärkt, fest darauf, dass der SternenClan nicht zulassen würde, dass ihnen etwas passierte.
Wenn er es logisch betrachtete, war die Gefahr, dass die DonnerClan Katzen in ihr Lager kamen und sie angriffen sogar sehr gering.
Immerhin hatte Dornenstern starke und mutig Krieger mit sich genommen, die alle für ihren Clan kämpften und es nicht zulassen würden, dass der DonnerClan gewann.

"Du hast Recht", murmelte er Rußjunges zu, "Wir sollten uns keine Sorgen machen. Es wird schon alles gut gehen."
Seine Stimme klang wieder fest und sicher.

Trotzdem blieb die Frage nach dem warum. Was gab dem DonnerClan das Recht, einfach die Kluft zu fordern? Der SchattenClan hatte dem DonnerClan nichts getan und Nebeljunges konnte nicht verstehen, wie Katzen so gemein sein konnten, einfach aus heiterem Himmel einen Angriff zu planen.
Vielleicht brauchen sie mehr Territorium, um zu überleben, dachte er. Das konnte es sein! Vielleicht handelte der DonnerClan gar nicht eigennützig, sondern nur weil er sich nicht anders zu helfen wusste!
Mit dieser Idee war Nebeljunges vorerst zufrieden.

Der SchattenClan konnte sich das trotzdem nicht einfach gefallen lassen. Wenn der DonnerClan angriff, mussten sie den Angriff abwehren. Nebeljunges hoffte nur, dass der Kampf nicht allzu hart wurde.

Der Gedanke, dass Krieger stark verletzt oder gar getötet wurden, und das einzig und allein wegen so einer blöden Kluft, war so schrecklich, dass er erschauderte.

[Denkt nach / stimmt Rußjunges zu / denkt über den Grund des Angriffs nach]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Fr Jan 23, 2015 12:20 pm

Dachsnase stimmte mir nicht zu, das wusste ich genau. Nachdenklich musterte ich die bunte Kätzin. Was sie wohl denkt? So wie ich sie kannte dachte sie bestimmt darüber nach was sie getan hätte wenn sie gegen den Donnerclan gekämpft hatte. Nachdenklich zuckte ich mit der Schwanzspitze. Was hätte ich getan? Vermutlich genau das was ich eben erzählt hatte. Dachsnase und ich konnten wunderbar zusammen kämpfen. Manche meinen zwar es wäre unfair, zu zweit auf eine einzelne Katze loszugehen... wie man sich vielleicht denken konnte gehörte ich nicht zu diesen Katzen. Beim Kämpfen ging es nicht um Spaß oder darum etwas zu beweisen, nein es ging einzig und allein ums gewinnen! Kämpfe zwischen Clans waren kein Training bei dem man mit eingezogenen Krallen kämpfte. Bei Kämpfen wurde man zerfetzt wenn man nicht stark genug war. Klar, das gesetzt der Krieger sagt du sollst nicht töten wenn du nicht töten musst, doch wir alle haben versprochen das wir unseren Clan beschützen werden selbst wenn es unser Leben kostet. Leider schienen viele junge Krieger sich nicht einmal mehr mit dem Gesetz auseinander zu setzen. Als ich noch in der Ausbildung war musste ich es auswendig lernen. Tja die Jugend wurde halt immer nachlässiger! Als ich die Nester ansprach, schien meine geliebte Gefährtin auf genau das hinauszuwollen. Ich schnurrte laut und miaute dann: "So sind sie halt die Schüler!" Dachsnase zuckte unzufrieden mit den Schnurrhaaren und ich teilte diese Unzufriedenheit. Grade als ich mich noch ein wenig über Schüler und ihre viel zu jungen Mentoren beschweren wollte, erklärte meine Gefährtin mir das wir das Lager ja eh nicht verlassen dürften. "Du hast recht..." knurrte ich "Egal wie es ausgeht, es wird in keinem Fall gut für uns sein. Obwohl ich die gute alte Schlucht gerne mag, die Spaziergänge dort waren immer recht entspannt und wenn man ganz laut schreit hört man dort ein leises Echo!" Während ich mich putzte beobachtete ich meine Nachbarin und stellte fest das sie ziemlich gelangweilt war. Das war schlecht.
Denn immer wenn sie fing sie an mir auf die nerven zu gehen. Also entschied ich mir schnell etwas auszudenken, mit dem wir uns beschäftigen konnten. Ich ging zu meinem Nest und nahm eines dieser Zweibeinerhalsbänder hinaus. Das legte ich neben Dachsnase ab, immer darauf achtend das es niemand sah. Dann ging ich erneut zu meinem Nest und nahm eine flache, silberne Scheibe hinaus. Schließlich setzte ich mich wieder neben meine Gefährtin und legte die Scheibe vor mir ab. "Wir haben lange nicht mehr geputzt!" sagte ich leise und wies mit der Nase auf das total verdreckte Halsband neben ihr. Normalerweise taten wir das viermal pro Mond. Allerdings waren wir dieses mal noch nicht dazu gekommen und ich wusste ja wie gerne meine Gefährtin ihre Schätze glitzern sah. Ich legte den Kopf schief und nickte ich dann zu. Immer hoffend das das ihr Spaß machen würde.

[bei Dachsnase im Ältestenbau]
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Minzschatten

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Fr Jan 23, 2015 1:33 pm

Minzpfote lag immer noch leicht gelangweilt da und beobachtete die andere Katzen wie sie im Lager hin und her liefen. Plötzlich Riss ihn aber seine Schwester aus der träumerei. Minzpfote Spitze die Ohren und hob seinen mäßigen Kopf. Der graue Kater sah die graue Kätzin überlegend an und betrachtete dann schweigend die Maus for Morgenpfotes Pfoten. Hatte er Hunger? Oder würde er auf die Naus verzichten? Als sie ihm aber die Maus ein bisschen entgegen schon konnte er einfach nicht Nein sagen. Er stand auf und schüttelte sich kurz. Dabei streikte er noch mal seine Glieder ehe er sich wieder hinkauerte um ein Bissen von der Maus zu nehmen. Die Beute in seinem Mund wurde immer kleiner bis Minzpfote sie entgültige runter schluckte. Irgendwie hatte es ihm doch gut getan wieder Bezte zwischen den Zähnen zu spüren. Als Nattergift sich von den anderen verabschiedete nickte der graue Kater nur und wandte ich wieder seiner Schwester zu die ihm eine Frage stellte. Aber es selbst wusste nicht wie die schwarze Schülerin wär und schüttelte den Kopf "Ich weis nicht vielleicht ist sie ja auch schon wieder da." Dpch als sie Minzpfote im Lager umguckte um seine Schwarze Schwester zu suchen konnte er sie nicht finden. Vielleicht war sie ja doch noch nicht da. Plötzlich spürtet der graue Kater tropfen auf seinen Fell nieder regnen. Er hasste Wasser, er hasste den Regen. Auch Morgenpfotes schien den Regen zu bemerken während sie Russjunges eine Antwort schenkte. Minzpfote beobachtet jedoch weiter das Treiben im Lager und erkannte einen bekannten Pelz unter den eintreffenden Katzen. Seine Schwester betrat das Lager und grüßte ihre Geschwister, Minzpfote grüßte zurück und sah noch zu wie sie im Schülerbau verschwand um sich wahrscheinlich vom Regen zu schützen. Jedoch ertönte eine laute Stimme die über die Lichtung schallte und bei Minzpfote ankam. Der Donnerclan war also in der Rotfelskluft. Minzpfote hatte keine große Hoffnung bei Kampf dabei sein zu können aber wir schtieg in ihm auf. Die Rotfelskluft gehört momentan dem Schattenclan also hatten die Donnerclan Katzen dort nichts zu suchen. Seine Schwester würde bestimmt gebraucht werden und als er Dornenstern zu hörte hatte seine Vermutung das er nicht beim Kampf dabei sein würde sich bestätigt. Er war schon leicht enttäuscht und zuckte mit dem Ohr. Gut er war nicht dabei konnte aber auch nicht gegen an reden denn das würde gar nichts bringen. "Du wirst bestimmt noch gebraucht." schnurrte Minzpfote zu seiner Schwester und leckte ihr sanft übers Ohr. Dann verschwand er Richtung Schülerbau um sich vor dem Regen zu schützen. Er musste immerhin nicht in Regen kämpfen auch wenn er gerne seinen Clan verteidigt hätte. Langsam trappte er über die Lichtung und Schlümpfe in den Schülerbau. Er konnte seine dunkle Schwester in ihrem Nest zusammen gerollt erkennen und lächelte leicht. Da er sie nicht stören wollte flott er leise zu seinem Nest und legte sich ebenfalls hinein. Seinen Schweif legte er über die kalte Schnauze. Einschalten wollte er noch nicht sondern einfach nur vor denn Regen in Sicherheit sein.

[betrachtet die Maus, nimmt ein Biss, antwortet Morenpfote, grüßt Abendpfote, hört Dornenstern zu, redet mit Morgenpfote, geht in den Schülerbau]
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Wintermond

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Sa Jan 24, 2015 12:44 pm

Wintermonds Ohren zuckte angespannt, als Frostsplitters Stimme durch das Lager schallte. Der DonnerClan? Wintermonds dunkle blaue Augen funkelten kalt. Wie konnte Eisstern nur so mäusehirnig sein. Was wollten die Waldkatzen denn mit dr Schlucht?  Wintermond schnaubte emempört. Der Regen, rann an seinem Fell herunter. Dornenstern rief die Katzen zusammen, also würden sie wohl kämpfen müssen, sie alle, deren Namen fielen. Sein Blick fiel auf Schneeglanz. Er wollte nicht das seine Schwester  sich in Gefahr begab, aber da sein Name ebenfalls gefallen war, würde es wohl in Ordnung gehen. "Sieht wohl so aus." , knurrte er leise ehe r aufstand. Wenn es sein musste würde er ein paar Pelze zerreißen. Wenn es sein musste würde er wüten wie ein Sturm und vielleicht würde er auch erst dann einschreiten wenn es sein musste. Er folgte den anderen Katzen, durch den Regen, durch den Schlamm . In seinen innersten Tiefen war nur tiefe glühende Wut und ein leises Flüstern der Angst. Angst um Schneeglanz vielleicht. Er lief weiter, aus dem Lager hinaus.

Tbc: Trockenebenen


[Bei Schneeglanz, hört Frostsplitter, hört Dornenstern, folgt den anderen]

Out: entschuldigung für den schlechten Post..
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   So Jan 25, 2015 4:40 pm

Südwinds Reaktion kam träge, aber überraschend eindeutig. Ich hatte nicht erwartet, dass meine Mentorin begeistert war, dass ich sie hier störte, wo sie sich offensichtlich hin zurückgezogen hatte, aber ihre Laune war wohl deutlich schlechter als ich vermutet hatte. Hatte sie sich mit Amaranthfeuer gestritten? Immerhin war die Rote auch ziemlich niedergeschlagen gewesen und hatte eine Aura um sich gehabt, die 'lass mich allein' zu sagen schien. Aufmerksam musterte ich die Tigerkätzin, während sie sich zu mir umdrehte und ließ mich nicht weiter von ihrem Knurren beeindrucken. Ich ignorierte es allerdings auch nicht und den Blick meiner Mentorin auch nicht. Sie schien ziemlich schlecht gelaunt und das nicht nur weil ich sie geweckt hatte. Sie fauchte eine Erwiderung, die erstaunlich harmlos wirkte...ziemlich ungewöhnlich für die Kätzin, die ich jetzt seit etwa 6 Monden kannte. Wenn ihr etwas nie fehlte war es Feuer...
Ein wenig nachdenklich runzelte ich die Stirn, das war doch kein einfacher Streit gewesen oder? Andererseits hatte ich nicht allzu oft Gelegenheit gehabt Südwind niedergeschlagen zu erleben, vielleicht schwang sie da dann ebenso stark ins kalte-tropfnasse, wie sie sonst eher heißem trockenen Wind ähnelte, der über die Trockenebene raste? Und das derzeitige W schien geradezu perfekt zu Südwinds Laune zu passen...oder vielleicht verstärkte der graue Regen ihre Stimmung? Nicht das mich das von meinen Bemühungen Training zu bekommen abhalten sollte, auch wenn es schwierig schien meine Mentorin davon zu überzeugen...ich überlegte, wie ich es der Getigerten wohl schmackhaft machen konnte. Immerhin konnte man nicht den ganzen Tag rumliegen und Trübsal blasen, ob das überzeugend war? Sie würde auf andere Gedanken kommen, wenn sie mit mir trainieren ging und Bewegung hatte auch immer etwas belebendes...das schienen doch eigentlich drei ganz gute Gründe.
Ich kam allerdings nicht dazu sie an meiner Mentorin auszuprobieren, denn durch das stete Prasseln des Regens klang die Stimme von Frostsplitter. Meine Ohren waren sofort gespitzt als ich 'Donnerclan' hörte und mein Blick wurde ernst. Der Donnerclan in der Rotfelskluft? Es kam natürlich nicht unerwartet, hatte Eisstern doch immer wieder erklärt sie würde kämpfen wollen. Meine Schweifzuckte entschlossen in die Höhe. Südwind fluchte und schob sich an mir vorbei und ich folgte ihr direkt hintendrein. Wenn es einen Kampf gab, würden wir ja vielleicht gebraucht? Meine Pfoten kribbelten und widersprüchliche Gefühle waberten in mir herum. Ich sah dem Kampf erfreut entgegen, es war eine Chance dem Donnerclan endlich endgültig klarzumachen, dass sie sich die Rotfelskluft aus dem Kopf schlagen sollten und wenn ich mitkam... Andererseits war ein Kampf immer ein Risiko, wie ich mich gewissenhaft erinnerte und er Regen war nicht gerade ideal. Ein wenig schlechtes Gewissen, weil ich den Kampf als Möglichkeit betrachtete mich zu beweisen, obwohl er ja den Clan Kraft kosten würde, war wohl auch dabei. Trotzdem konnte ich nicht anders als dem Kampf alles in allem positiv entgegenzublicken, wir waren eindeutig im Vorteil und würden den Donnerclan schon in sein Revier zurück jagen!
Ich trabte eilig zum Felszahn und hörte mir an, was mein Vater zu sagen hatte. Der Donnerclan hatte es also tatsächlich gewagt... Viel erklärte Dornenstern nicht, er beeilte sich Aufgaben zu verteilen. Gespannt hörte ich zu, wie der große Tigerkater, nachdem er zwei Kriegerinnen den Schutz des Lagers übertragen hatte, die Katzen aufzählte, die ihn begleiten sollten. Südwinds Name fiel und ich wartete aufmerksam, bis endlich auf Schüler aufgerufen wurden. Und mein Name war gleich der zweite. Ich drückte stolz den Rücken durch und meine Augen leuchteten entschlossen im grau des Regentages.
Südwind schaute zu mir und von der vorher so niedergeschlagenen Kätzin war nichts mehr in ihrem grünen Augen zu sehen. Faszinierend... ich grinste zufrieden als sie meinte, ich würde wohl doch noch mein Training bekommen, auch wenn ich mir nichts vormachte. Dies würde ein echter Kampf sein, kein Training! Dornenstern rief zum Aufbruch und ich stürmte mit dem Rest des Clans aus dem Lager, der Schlacht entgegen.

---> Trockenebenen

[bei Südwind, hört Südwind, überlegt, hört Frostsplitter, geht zum Felszahn, grinst Südwind zu, verlässt das Lager]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   So Jan 25, 2015 5:10 pm

Ich lauschte Nebeljunges eine Weile schweigend und fuhr mit dann
Nachdenklich mit der Pfote über den Kopf.
"Naja Irgendeinen Grund wird es ja haben..."
Jedenfalls war Ich mri sicher das kein Clan einfach zum Spaß angriff...Oder etwa doch?
Bestimmt gabe es einzelne Katzen die soetwas tun würden...Aber doch kein ganzer Clan.
Je mehr ich darüber nachdachte, desso mehr wurde Mir bewusst das Ich wohl selbst irgendwann gegen Andere Clans kämpfen würde..
Ich fürchtete mich bereits jetzt davor Schüler zu werden, obwohl es noch eine Weile dauern würde..Trotzdem ließ der Gedanke mich nicht los..Was wenn Ich versagte? Wenn Ich kein guter Schüler werde?...Was würden die Anderen über Mich denken?!
Ich schluckte kurz.
Was passierte mit Katzen die dem Clan nicht helfen konnten weil Sie schwach waren?!
Ich versuchte den Gedanken abzuschütteln, sowas würde schon nicht passieren...Ich..War nicht besonders mutig oder Stark..Aber..
Ich seufzte leise und sah dann wieder zu Nebeljunges.
"Hoffen Wir einfach das Sie alle bald unverletzt zurückkommen.." Maunzte Ich und versuchte etwas entspannter zu wirken als Ich eigentlich war, die Tatsache das Ich vielleicht zu schwach wäre um dem Clan zu helfen ließ mir einfach keine Ruhe..
Ich wollte nicht versagen, Ich wollte zeigen das Ich durchaus in der Lage war ein guter Krieger zu werden..aber die Selbstzweifel machten Mir das nicht gerade leicht..

[In der Kinderstube | Spricht mit Nebeljunges | Macht sich Gedanken um die Zukunft]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   So Jan 25, 2015 5:53 pm

"Ich kenne eine menge Katzen, bei denen du ebenfalls ein Echo hörst, wenn du ihnen simpel in die Ohren schreist", murmelte Dachsnase und nickte abwesend. Die Spaziergänge, natürlich, das konnte sie noch verstehen. Das mit dem Echo irritierte sie ein wenig. Mit Sicherheit würde ihr Gefährte schon aber nicht wie ein vom Blitz getroffenes Eichhörnchen durch die Schlucht brüllen. ...Oder doch? Nun, das Alter. Es war mit Sicherheit das Alter. Obwohl ich es vielleicht mal selber ausprobieren sollte. Am besten, wenn in der Nähe patroulliert wird. Die würden gucken!, dachte sich Dachsnase mit deutlicher Schadenfreude, als sich diese Idee in ihrem Kopf langsam zu einem neuen Hobby bildete. Oder aber, es verscheuchte auch gleich die Beutetiere der Umgebung. Mit Sicherheit eine Pest für die Jäger, und genau das würde es wieder amüsant machen, aber es ging hier auch um ihre eigenen Mahlzeiten. Vielleicht sollte man es also besser nicht umsetzen. Schließlich war sie immer so furchtbar launisch, wenn sie hungrig war. Oder bei vielen anderen Dingen auch, die Liste war lang. "Ach je, wenn sie bei der Rotfelskluft versagen werde ich den Kriegern aber die Ohren langziehen und den Schülern ihre Schülerzeit hart machen. Wenn man so über ihre Vorteile spricht will man sie wirklich nicht aus den Pfoten lassen", meinte sie seufzend. Das sie da vorher nicht dran gedacht hatte. Bisher hatte es sie mehr gestört, dass es im Clan entweder zu laut oder zu trübseelig werden könnte. Herrje, was waren Angriffe doch lässtig. Unterbeschäftigt warf Dachsnase Sumpfpelz einen flüchtigen Blick zu, als dieser zurück in den Bau schritt. Das brachte sie darauf, sich vielleicht besser einfach wieder hinzulegen und den ganzen Mäusedreck zu verschlafen. Dann war sie wenigstens wieder wach, wenn man wieder eine Pfote aus dem Lager bringen durfte. Nun durfte man hier erstmal festsitzen. Schlafen war also nicht gerade die schlechteste Idee. Wenn auch nicht die bequemste. Schließlich wusste sie immer noch nicht so recht, wie sie nun ihre Schätze verstauen sollte, ohne, dass diese ihr in Stellen reindrückten, in diese besser nichts reindrücken sollte. Unangenehme Sache das. Die bunte Kätzin blinzelte kurz ein wenig verwirrt, als ihr Gefährte einen seiner Schätze, ehemalige Schmuck einer Zweibeinerkatze, neben sie legte. Wollte er etwa, dass es gestohlen wurde? Also wirklich, es einfach so nach draußen zu legen. Wer wusste schon, wer alles darauf ein Auge warf. Als er einen weiteren seiner Schätze nach draußen brachte sah sie sich inzwischen leicht paranoid um. Bereits bereit, jeden anzuspringen, der die Schätze von Sumpfpelz auch nur mal falsch ansehen würde. Würden sie es tun, würden sie mit Sicherheit erahnen können, dass sie ihre eigenen besaß. Und dann würde das Chaos losgehen. Nun... man kann nicht einfach den Clan ausschalten, das wäre mehr als fatal. Aber wo soll man hier dann bitte sehr einen neuen, sicheren Platz für meine hübschen Glitzersachen finden?, dachte sich Dachsnase. Vielleicht dann irgendwo im Heilerbau. Aber das würde wohl viel zu sehr auffallen. Oder eher mehr als sehr. Und sie selber würde es auch nicht gerade prickelnd finden, wenn irgendwer in den Ältestenbau stampfen würde nur um seinen Kram dort abzulagern. Sumpfpelz Idee dazu aber lies diese Gedanken verblassen. Erstens hätte sie dann etwas zu tun. Zweitens war es wirklich mal wieder nötig. Und drittens... gab es kein drittens, aber es könnte die Sache mit den hungrigen Augen ihrer Mitkatzen sein. Es musste erst einmal jemand geboren werden, der tapfer genug war, eine Kralle an ihre Schätze zu legen. Die Gefahr war also für's erste gebannt. Sie sollte aber besser in naher Zukunft auf die Königinnen und ihre Jungen achten. Wer wusste schon so genau, wann diese Katze gezeugt werden würde. Man konnte nie vorsichtig genug sein. "Exzellente Idee, Sumpfpelz", stimmte sie zu und nickte nachdenklich zustimmend. Sie räupserte sich kurz. "...Nicht, dass ich nicht selber darauf gekommen wäre. Du warst nur diesmal ausnahmsweise schneller", fügte sie noch schnell hinzu. Besser man lobte Kater nicht zu sehr, wer wusste schon, worin das sonst enden würde. Außerdem wunderte sie sich wirklich, warum sie heute so viel zustimmen musste. Das war schon das zweite Mal. Damit hatte sie schon deutlich ihr Maximum überschritten. Sowas lockte nur Schüler an. Das war das letzte, was sie wollte. Diese sollten erstmal neues Nestmaterial anschleppen. Tief summend schritt sie nun deutlich besser gelaunt zu ihrem Nest und suchte mit ihren Zähnen genau das Exemplar ihrer geliebten Sammlung hervor, welches ihr immerzu gerne in ihren Allerwertesten drückte, wenn sie sich falsch umdrehte. Ein seltsames Stück. Runde Objekte in der Farbe des Mondes, welche man, warum auch immer, auf einen harten Faden gezogen hatte. Aber es glänzte, das war die Hauptsache. Es hatte immer so einen schönen Schimmer. Zumindest dann, wenn es tatsächlich sauber war. Nun war der Glanz nur noch dumpf zu sehen und der Schimmer nicht mehr vorhanden. Es war ihr Lieblingsstück, daher musste man das schnell ändern. Sie trug es zu ihrem bisherigen Sitzplatz und legte es neben dem Zweibeinerhalsband ihres Gefährten ab, sah es kurz an, nahm es wieder hoch und hielt dann für einen Moment die Schnauze nach draußen, bis ihr Schmuckstück nass genug war, dass sie meinte, dass es reichte. Sie zog ihren Kopf wieder zurück und legte es vor sich ab. Sie nieste kurz, als ihr ein Wassertropfen in ihre Nase geriet. Lästiges Wetter. Wirklich, wirklich lästiges Wetter. Aber feucht war es einfacher zu reinigen. Sie hätte ansonsten vielleicht ihr Moos genutzt, aber da es sowieso am Regnen war, konnte man sich dieses Opfer auch einfach sparen. "Du wirst eine Weile dafür brauchen", merkte sie an uns gab mit ihrem Schweif einen Wink auf das verschmutzte Zweibeinerhalsband, als sie sich herunterbeugte, um sich um ihr geliebtes Schmuckstück zu kümmern.

[spricht mit Sumpfpelz, stimmt seiner Idee zu, holt sich einen ihrer Schätze, fängt an es zu reinigen]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   So Jan 25, 2015 6:52 pm

Meine Ohren zuckten zum Lagereingang, als dort ein Krieger mit Schüler auffällig eilig ins Lager stürzte. Es passte so überhaupt nicht in das beruhigenden und gleichmäßige Prasseln des Regens. Meine Augen weiteten sich, als ich hörte was Frostsplitter rief und verfolgte erschrocken, wie der silberne Krieger im Felszahn verschwand. Kurz darauf kam Dornenstern aus dem Anführerbau und rief den Clan zusammen. Ich zuckte kurz zusammen, als er so endgültig verkündete, dass der Donnerclan wirklich angriff. Trotzdem eilte ich wie alle zum Felszahn, um zu hören, was jetzt passierte. Mein Name mit als erstes und ich war erleichtert, dass ich zur Lagerwache eingeteilt war. Nicht das ich vor dem Kampf zurückschrecken würde, wenn er nötig war, aber meine Erinnerungen an die letzte Schlacht waren noch immer so frisch. Es war schon viele Monde her und doch hatte ich den eisernen Geschmack von Blut im Mund. Hoffentlich würde es diesmal nicht wieder so ein Gemetzel werden...wir waren doch Clankatzen!
Besorgt schaute ich jedesmal, wenn der Name genannt wurde, zu meinen jungen Halbgeschwistern, die fast alle mit in den Kampf ziehen sollten. So jung...auch wenn sie natürlich fast fertig ausgebildet waren und es dumm wäre wenn mein Vater seine Kinder im Lager ließ...es beruhigte mich nicht gerade.
Dann wünsch ihnen Glück... merkte Tatze trocken und ich schickte ein kleines Stoßgebet zum Sternenclan. Eilig brachen die eingeteilten Katzen auf und auch Funkenregen, die im Gegensatz zu mir zum Kampf eingeteilt worden war, verabschiedete sich. „Aber komm heil zurück.“ miaute ich schief lächelnd und schaute der Kriegerin nach, wie sie aus dem Lager verschwand. Ich saß noch vor dem Felszahn und machte keine Anstalten wegzugehen. Meine violetten Augen starrten weiter auf den Lagereingang, aber er war jetzt leer und es wurde wohl Zeit, dass ich mich um meine Ausgabe kümmerte. Ich schaute kurz zu Natterngift und miaute dann lautstark „Alle Jungen, Königinnen und Älteste begeben sich bitte in ihre Bauten und bleiben dort.
Das würde es schon mal leichter machen die betreffenden zu verteidigen, in diesem Regen war der Aufenthalt außerhalb der Bauten sowieso eher unangenehm. Vielleicht sollten einige Krieger oder Schüler in den Ältestenbau und die Kinderstube, um dort Wache zu schieben? Und was war mit Wachposten? Eine Seite des Lagers war eine solider Felswand, auf der man gut welche postieren konnte, aber die Sicht war schlecht...
Und die Katzen werden da oben zu Fischen werden. bemerkte der schwarze Schattenkater mit kicherndem Unterton. Wachen auf den Felsen waren wohl eher unklug...aber in den Bauten und unter dem Felsvorhängen, wo man vor dem Regen geschützt war?

[hört Frostsplitter und Dornenstern zu, geht zum Felszahn, redet mit Funkenregen, überlegt, ruft den jungen, Königinnen und Ältesten etwas zu, sitzt überlegend beim Felszahn]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Di Jan 27, 2015 2:50 pm

Kurz nachdem ich dem alten Kater angesprochen hatte betrat ein Junges den bau. "Hallo" begrüßte ich es monoton. Bevor ich noch etwas anderes sagen konnte hörte ich Dornensterns Stimme von der Lichtung. Er rief alle zusammen zu einer Versammlung zusammen. Ich zuckte zusammen. Schon wieder Ernennungen? Ist jemand gestorben? Das Junge das eben den Bau betreten hatte, stürmte wieder hinaus und war sichtlich aufgeregt. Ich sah ihm skeptisch hinterher und überlegte ob ich den Bau auch verlassen sollte. Ich warf Merkurnebel einen entschuldigenden Blick zu. Ich hoffe der alte Kater verstand, dass ich gerne auf die Lichtung gehen wollte um mir anzuhören was Dornenstern zu sagen hatte. Kurz musterte ich die zwei anderen Ältesten die
gerade aufgewacht waren. Mit der Schwanzspitze wies ich auf die Moosbällchen, doch einer von ihnen hatte sich bereits das eine von Merkurnebel genommen und saugte es unzufrieden aus. Ja die beiden schienen "richtige" Älteste zu sein. So wie man sich alte Katzen vorstellte. Nett aber irgendwie verbittert und unzufrieden. Ich verließ den Bau und trat auf die Lichtung. Der Schattenclananführer schien über einen Kampf zu reden. Hat endlich mal jemand verständen das sie diesen erbärmlichen Clan ruhig angreifen können? fragte ich mich während ich mich langsam niederließ. Nachdem Dornenstern fertig war mit seinem Vortrag hatte ich verstanden worum es ging. Der Donnerclan hatte verkündet das er sich die Rotfelskluft zurückholen wollte. Interessiert hörte ich zu wer mitkommen durfte um zu kämpfen. Ich war ein klein wenig enttäuscht das ich nicht dazu gehörte aber es überraschte mich nicht, vermutlich wurde mir nicht einmal vertraut. Doch dann viel der Name meiner Schwester und ich sah mich nervös nach ihr um. Ich konnte Muschelpfote nirgendwo entdecken. Etwas ähnliches wie Sorge stieg in mir auf, wir hatten uns seit dem Fall unseres Clans nie gut verstanden. Und doch wäre es irgendwie... unvorteilhaft wenn sie sterben würde. Mondsichel und auch die beiden Jungen wären furchtbar enttäuscht. Um ehrlich mochte ich sie ja auch, vermutlich aber eher da sie Wolkenclangene in sich trug. Ich schüttelte den Kopf und überlegte was ich jetzt tun sollte. Vermutlich wäre es am schlausten wenn ich mich zu meiner Mentorin gesellen würde. Langsam lief ich zum Felszahn hinüber, vor dem  Wolfslied sah und befehle rief. "Sei gegrüßt" miaute ich ihr zu und meine Laune besserte sich schon wieder ein kleines bisschen. In den vergangenen Monden hatte ich die lilaäugige Kätzin gerne gewonnen. Sie schien die einzige Schattenclankatze zu sein die ganz okay war. Manchmal machte sie einen etwas abgelenkten Eindruck, aber das störte mich nicht weiter. "Gibt es etwas das ich tun kann?" fragte ich und fügte murmelnd, nicht vernehmbar hinzu "...um diese unfähigen Katzen zu helfen..."

[grüßt Nebeljunges, verlässt Ältestenbau, auf Versammlung, denkt nach, sorgt sich ein wenig um Muschelpfote, spricht Wolfslied an]
Out:ich hoffe die Farbe stört nicht allzu sehr, ich werde nächstes mal eine andere benutzen D:
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Di Jan 27, 2015 3:36 pm

Nebeljunges lugte vorsichtig aus der Kinderstube nach draußen, während Rußjunges neben ihm nachzudenken schien, jedenfalls war sein Baugefährte recht still. Aber Nebeljunges war sowieso gerade abgelenkt, denn Wolfslieds laute Stimme schallte durch das Lager. Die Kriegerin verkündete, dass alle Jungen, Älteste und Königinnen in ihren Bauen bleiben sollten ...
Wieder wurde Nebeljunges etwas mulmig zumute. War der DonnerClan wirklich so gefährlich, dass er noch nicht einmal draußen spielen durfte?

Er wünschte sich, er könnte seine Mutter um Rat fragen, aber irgendwie schien sie in letzter Zeit nicht in der Stimmung zu sein, sich groß mit ihm zu beschäftigen.

Rußjunges schien immer noch in seinen eigenen Gedanken verloren zu sein. Nebeljunges betrachtete ihn kurz von der Seite. Leider würde Rußjunges ihm die Frage, wie gefährlich der DonnerClan wirklich war, wohl auch nicht beantworten können. Nur Krieger konnten ihm sagen, wie sie den Gegner einschätzten.
Aber er durfte die Kinderstube ja nicht verlassen! So ein Mäusedreck aber auch - er hätte einfach zu Wolfslied laufen können und ihr die Frage stellen. Nun, das ging jetzt wohl nicht. Und er wollte auch keinen Ärger bekommen.
Nebeljunges beschloss, seine Sorgen zu verdrängen. Es hatte keinen Sinn, jetzt solch ein Theater zu veranstalten. Schließlich war er ein vernünftiger junger Kater und würde sich nicht wie ein verängstigtes, durchgedrehtes Babykätzchen benehmen.

Ja, am besten war es, wenn er sich irgendwie ablenkte. Er wandte sich an Rußjunges und schlug einen munteren Ton an.
"Wollen wir irgendwas spielen? Wir sollten uns ein wenig ablenken, schließlich können wir sowieso nichts tun außer warten ... Wenn du Lust hast, können wir ja auch die anderen fragen ob sie mitmachen. Hier, wir können zum Beispiel mit dem Moosball spielen!"
Er deutete mit der Schwanzspitze auf den Moosball, der nur wenige Mauselängen entfernt lag. Er war zwar schon etwas zerfleddert - offensichtlich war er schon mal zum Spielen benutzt worden - aber was machte das schon. Nebeljunges jedenfalls hatte jetzt richtig Lust zum Spielen.
Das würde ihn von seinen wahrscheinlich unnötigen Sorgen ablenken und ein freunschaftliches Gerangel um den Moosball war genau das, was er jetzt brauchte.

[in der Kinderstube / schaut nach draußen, hört Wolfslied / denkt nach / fordert Rußjunges zum Spielen auf]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Di Jan 27, 2015 4:19 pm

Es näherten sich mir eilige Schritte und ich öffnete die Augen einen kleinen Spalt. Meine Schwester Amethystpfote trabte auf mich zu und ihre violetten Augen strahlten freundlich, als sie sich neben mir auf den Boden fallen ließ. Sie hatte eine Maus mitgebracht, von der sie sich gerade bediente und fragte mit vollem Mund, was ich heute so interessantes erlebt habe. Ich zuckte nur kurz mit den Schultern, rang mich dann aber doch noch zu einer Antwort durch.
"Ich war nur jagen. Mit Wintermond, Beerenpfote, Sturmblüte und Schneeglanz. Mehr nicht. Und du?", fragte ich nach und grinste die Graue an. Wieder näherten sich Schritte und nun erkannte ich etwas schneller den Geruch. Den hätte ich nicht erwartet. Muschelpfote gesellte sich zu uns und fragte nach, ob es uns störe, wenn sie sich zu uns setze. Ich schüttelte nur den Kopf, betrachtete sie dann aber wieder genauer. Ihr Blick war neutral und ausdruckslos wie immer, was mich aber nicht weiter verwunderte. Die Kätzin schien oft in sich gekehrt und als wolle sie nicht besonders viele Kontakte knüpfen. Oder es kam mir nur so vor. Schließlich hatte sie sich gerade freiwillig zu uns gesetzt und auch mit meinem Bruder Drosselpfote schien sie viel zu tun zu haben. Also hatte sie doch gerne Gesellschaft? Wozu erhielt sie dann diese kalte Miene aufrecht? Welche Sicherheit verlieh sie ihr? Außerdem waren hier meiner Meinung nach zu viele Kätzinnen auf einmal. Wieso konnten sich nicht einfach Mal ein paar Kater zu mir gesellen, die um einiges unkomplizierter und eine angenehmere Gesellschaft waren als die beiden hier. Nun gut, Amethystpfote war meine Schwester und ich liebte sie, dennoch ... In mir fühlte ich immer dieses Gefühl der Enge, wenn ich mit Kätzinnen alleine war. Bei der großen Versammlung war es noch schlimmer gewesen. Wie hießen die Kätzinnen noch einmal... Glutpfote und Eispfote? Und dann war da noch Kirschpfote, diese Kätzin, die sich benommen hatte wie ein Junge.
Während ich meinen Gedanken nachgegangen war, war es in unserem Lager unruhig geworden. Mein Vater und Anführer sprang auf den Felszahn und klärte uns alle auf. Der DonnerClan griff uns an! Meine Lippen verzogen sich wütend und ich zischte. Was bildete sich dieser Clan ein? Als hätten sie irgendein Recht auf unsere Rotfelskluft! Knurrend sprang ich auf und lauschte den Namen der Katzen, die am Kampf beteiligt sein würden. Gerade wollte ich wütend auffauchen, da ich dachte, mein Name würde gar nicht mehr fallen, doch da hörte ich ihn auch schon als letztes. Amethystpfote und Muschelpfote würden ebenfalls mitkämpfen. "Kommt", flüsterte ich ihnen zu, dann rannte ich schon los. Eine unbändige Wut machte sich in mir breit, während ich hinter meinem Vater herrannte. Und ich vertrieb das letzte bisschen schlechte Gewissen, das in mir regte, als ich daran dachte gegen Glutpfote oder Eispfote kämpfen zu müssen.

----> Trockenebene

[bei Amethystpfote und Muschelpfote, hört Dornenstern, rennt los]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Di Jan 27, 2015 5:36 pm

Ich seufzte. Niemand hatte eine Idee, das war so langweilig! Ich sah meine Geschwister noch einmal an, aber sie schienen wirklich keine Idee zu haben. Und Traumregen auch nicht. Ich wartete noch etwas, als ich Dornenstern hörte. Er rief alle zusammen und ich sah zu ihm. Durfte ich riskieren auch dabei zu sein, nach dem, was bei der letzten Clanversammlung passiert war? Oder eher danach...
Ich blieb einfach da wo ich war und hörte zu. Er berichtete von dem Donnerclan, der wohl etwas von unserem Territorium geklaut hatte. Die Rotfelskluft. Das würde ich auch gerne sehen. Wann ich wohl Schülerin werde? Aber ich werde ganz bestimmt nicht mehr fragen. Auch wenn ich sonst kaum meine Zunge im Zaum halten konnte, würde ich danach mit aller Sicherheit nicht mehr fragen. Trotzdem würde ich gerne die Stelle sehen, wo es den Kampf geben würde.
Ich hatte es zuerst nicht wirklich bemerkt, aber jetzt bemerkte ich, das es regnete und ich schon ziemlich nass war. "Iiiih!" Ich schüttelte mich und rannte dann in die Kinderstube. Ich mochte keinen Regen. Ganz und garnicht. Und jetzt konnten wir das mit dem Spielen auch lassen, da wir das ganz bestimmt nicht in der Kinderstube durften. Wir waren nach der Meinung anderer zu groß, um hier drin zu spielen. Hier war es sowieso schon voll genug.

[gelangweilt, weil niemand eine Idee hat, hört Dornenstern zu, bemerkt das es regnet, rennt in die Kinderstube]
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Morgenpfote

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Rang : Heilerschülerin
Clan : SchattenClan
Schüler/Mentor : Salbeifeder
Weiblich Anzahl der Beiträge : 112
Anmeldedatum : 08.02.14

BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Do Jan 29, 2015 4:53 pm

Morgenpfote beobachtete ihren Bruder, der die Maus nun doch annahm, auch wenn sie das leise Gefühl hatte ihm die Beute aufgezwungen zu haben, aber Minzpfote musste auch essen. Sie selbst verlor nicht viel Energie während ihren Tätigkeiten, aber ein normaler Schüler sollte auf keinen Fall vom Fleisch fallen. Eine schwarze Katze betrat das Lager und sie wusste sofort, dass diese Kätzin ihre Schwester war. Morgenpfote warf Abendpfote lediglich einen langen, wenn auch freundlichen Blick zu, während Rußjunges sich wohl anscheinend zu einem anderen grauen Kater gesellt hatte. Wenn sie sich nicht irrte hieß das andere Junges Nebeljunges. Eigentlich musste es sie ja auch nicht innteressieren wie die ganze Rasselbande von Jungen hießen. Sie hatte eines der beigen Ohren in Richtung Minzpfote ggedreht falls er etwas sagte. Vorerst leckte sich die Heilerschülerin abr erstmal die Reste der Maus von den Schnurrhaaren und dem weißen Fell, das ihre Schnauze umgab und auch am Kinn abwärts weiter verlief. Die graubraunen Ohren zuckten leicht während die Stimme des grauen Katers durch den prasselnden Regen an sie drang. "Kannn gut sein. Viel Spaß und grüß Abendpfote von mir.", gurrte Morgenpfote kühl. Jetzt hatte sie noch nichts zu tun und Minzpfote verschwand einfach. Manchmal wünschte sie, sie könnte wieder mit ihren GeGeschwistern in einem Bau schlafen, doch dem war wohl nicht so. Was sollte sie denn so lange tun? Am liebsten hätte sie es ja, wenn es gar keinen Kampf gäbe und keine verletzten. Ihre grünen Blicke wanderten hinauf zum Himmel. Würde es möglicherweise sogar Tote geben? Ihr Atem stockte kurz für den Moment, dann zwang sich die junge Kätzi dazu positiv zu denken. Sie mussten kämpfen und dem DonnerClan die Stärke zeigen die in den Schatten lag und sie selbst würde ihre Rolle spielen. Sie würde helfen und veratzten, bei ihren Schnurrhaaren.

[ redet mit Minzpfote, verabschiedet sich von ihm, bleibt sitzen, denkt nach]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Fr Jan 30, 2015 7:30 am

Dachsnase murmelte irgendwas das ich nicht verstand. Was konnte ich da für wenn sie so leise sprach. Ich legte die Ohren an, vielleicht machte sie das ja absichtlich...? Sie beschwerte sich ja ständig das ich sie nicht richtig verstehen würde. Dann musste sie halt mal lauter sprechen. Während ich so darüber nachdachte erklärte meine Gefährtin mir was sie tun würde wenn wir unsere Rotfelskluft verlieren würden. Ich nickte begeistert: "Da steh' ich dir sehr gerne bei! Gegen den Donnerclan sollten sie wirklich gewinnen können. Klar die sind nicht schlecht, aber hay... wir sind der Schattenclan." Früher da war mein Clan noch gefürchtet gewesen und als der "böse" Clan bekannt gewesen. Mit Freude erinnerte ich mich an die verängstigten Augen der Jungen- nein Schüler als wir die Lichtung der Großen Versammlung betraten. Sie hatten sicherlich in ihren Kinderstuben viel von uns gehört. Aber nichts gutes. Oh nein der Schattenclan hielt sich an keine Regeln und wenn er etwas wollte dann nahm er sich es. Leider waren an diesen Geschichten nicht allzu viel dran. Wir hielten uns sehr Wohl an die Regeln und wir hatten auch schon den ein oder anderen Kampf verloren. Aber darum ging es hier nicht, es geht darum das dieser Ruf einfach wunderbar war. Man konnte einfach ganz genau sagen das der Schattenclan damals der stärkste Clan war und es ist immer gut wenn wir die Stärkeren waren. Während ich unseren Schmuck holte. Schien Dachsnase ebenfalls nachzudenken. Ich erkannte es an dem starren Blick aus ihrem einen Auge. Als ich unsere Schätzchen dann zu ihr gebracht hatte, schien sie erfreut. Sie sagte mir sogar das es eine tolle Idee war. Ich schnurrte erfreut, es kam nicht Oft vor das sie mir zustimmte, obwohl unsere Ansichten meist ähnlich waren. Dennoch bedankte ich mich nicht. Ich wusste ja das sie hier eher die Denkerin war und diese Denkerin mochte es nicht gerne wenn man selber eine bessere Idee hat. Als sie sich ihr Schmuckstück genommen und zurecht gelegt hatte ging sie nach draußen. "Du schummelst ja..." sagte ich amüsiert und begann ebenfalls damit mein Glitzerding zu säubern. Mit meiner raufen Zunge leckte ich einige mal über die glatte Oberfläche. Der Sand und Staub überzog meine Zunge. Angewidert spuckte ich soviel wie möglich davon aus. "Bäh ich hab ganz vergessen wie ekelhaft das ist!" sagte ich leise, immer darauf achtend das nur meine Geliebte mich hören konnte. Ich entschied mich dazu es meiner Gefährtin gleich zu tun und hielt das Halsband und hielt es nach draußen. Der Regen wusch den Schlamm relativ schnell ab und als ich mich wieder niederließ, musste ich nur noch einige Körnchen entfernen. "Ach das ging doch relativ schnell!" sagte ich mit zufriedenem Ton. Während ich so putzte schlug ich einen Plauderton ein: "Und was hälst du von den momentanen Jungen?"

[bei Dachnase, kann man ruhig ansprechen und unterbrechen]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Fr Jan 30, 2015 12:54 pm

#1

Still segelten die Blätter der Bäume zu Boden, während ich, Flüsterjunges, eine vier Monde alte Kätzin des SchattenClans, den leblosen Körper einer Katze betrachtete. Neben dieser befanden sich noch mehr leblose Körper. Und das schlimmste daran war wohl: Es waren zum größten Teil meine Clangefährten. Tränen bannten sich einen Weg durch mein Fell. Wieso mussten wir verlieren, wieso waren so viele gestorben? Unser Clan war doch so stark, er war doch der Stärkste, der Beste! Ich schüttelte meinen Kopf und fing leise anzuschluchzen. Vielleicht wollte der SternenClan uns auch wegen irgendwas bestrafen? Aber was hatten wir schlimmes getan? Ich konnte mich selbst an keine schlimme Tat erinnern. Plötzlich verspürte ich einen starken Schmerz in der Flanke und fiel auf die Seite. Über mir ragte eine dunkele Gestalt auf und ich verspürte noch einmal einen starken Schmerz, ehe alles verblasste und ich schlussendlich nichts mehr sah. Der Schmerz hatte aufgehört und Stille erfüllte die Gegend. Mein Herz raste unglaublich schnell. Dann ein Schrei. Ich fühlte mich unheimlich leer und endlos müde. Und dann... schlief ich einfach ein. Als ich aufwachte, befand ich mich in der Kinderstube des SchattenClans. Meine Augen starrten die Decke an, ich lag auf dem Rücken und zitterte leicht. Was war das denn für ein Traum?» Der Kampf... «, murmelte ich unverstehbar vor mich hin und drehte mich um, so dass ich nun auf meinem Bauch lag und den Boden betrachtete. In meinen Fell hatte sich sicher schon Moos verfangen. Draußen hörte ich die Regentropfen zu Boden fallen, es war wirklich ein starker Regen und doch war es noch sehr warm. So ein Wetter fand ich nicht schlecht - aber auch nicht wirklich gut.
Leise stand ich auf und sah mich um. Ich entdeckte Blütenjunges, die sich wohl vor kurzem in die Kinderstube zurück gezogen hatte, wegen des Regens. Auch Rußjunges und Nebeljunges befanden sich hier. Weiter sah ich mich nicht um, auch wenn es mich interessierte, wo Kleejunges sich befand. Schließlich hatte ich diese Kätzin in mein Herz geschlossen, was wohl auch daran lag, dass meine Mutter sie aufgenommen hatte, nachdem sie ihre eigene verloren hatte. Kurz kümmerte ich mich um mein schwarzes-weißes Fell, in dem sich schon so einige Moosballen verhangen hatten und schritt dann ruhig auf den Ausgang der Kinderstube zu. Ich hatte gerade Lust darauf mir Geschichten der Ältesten bei diesem Wetter anzuhören und sicher hatten diese auch Lust darauf mir eine zu erzählen. Doch als ich die Kriegerin Wolfslied und den Schüler Erlenpfote erblickte, verspürte ich den Drang mich zu ihnen zu gesellen und diesem Drang ging ich auch nach. Vorallem weil ich eine Frage an Erlenpfote hatte, die mir nicht aus dem Kopf ging. » Hallo. «, miaute ich ruhig mit einem Lächeln im Gesicht, als ich mich zu den beiden gesellte und betrachtete dabei am meisten Erlenpfote. 'Trägt er wirklich WolkenClan Blut in sich?', die Frage ging mir schon eine Weile durch den Kopf und jetzt blockierte diese Frage mein ganzes Denken. Ich wollte den Schüler nun unbedingt fragen, doch ich hielt mich noch zurück und betrachtete ihn nur still aus meinen dunkelblauen Augen, in denen man deutlich die ganze Neugier erkennen konnte.

» Zusammenfassung: Wacht in der Kinderstube auf, geht raus &' spricht Wolfslied und Erlenpfote an.
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