Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 SchattenClan-Lager

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Wolfslied

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mo Dez 29, 2014 4:49 pm

Ich lächelte leicht gequält, als die Silberne die Hitze ansprach „Oh ja, mit so langem dichten Fell ist es besonders unangenehm.“ stimmte ich Funkenregen zu, ich liebte meinen dichten, langen Pelz in der Blattleere, aber jetzt...“Wenigstens sind sie nicht auch noch dunkel.“ meinte ich, hörte man doch nicht selten besonders die Katzen mit schwarzem Fell ähnlich über die Hitze stöhnen, wie die Katzen mit langem Fell.
Warst du heute schon aus dem Lager? Ich möchte nachher mit Erlenpfote trainieren gehen, aber auf Wolken am Horizont kann ich wohl lange warten.“ erkundigte ich mich bei der Kriegerin deren Namen mich an den meiner ehemaligen Mentorin erinnerte, auch wenn die beiden Kätzinnen davon ab optisch reichlich wenig gemein hatten.
Tatze schnupperte an der Elster und entweder knurrte er oder sein Magen gab Laute von sich, ich hatte es aber nicht soo eilig zu essen.

[redet mit Funkenregen]
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Minzschatten

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Di Dez 30, 2014 10:15 am

Minzpfote zuckte mit den Schnurrhaaren und schaute in die Runde. Natterngift kannte er nicht so gut aber sie schien recht nett zu sein. Ihr schwarzes Fell passt auch sehr gut zu ihren Augen. Sie scheint auch drahtig und schlank zu sein. Doch eine hohe Stimme riss Minzpfote aus seinen Gedanken und er ließ ruhig seinen Kopf und die Richtung gleiten aus der er die Stimme vermutete. Er erwartete gar nicht erst einen Schüler oder Krieger zu sehen sondern viel eher ein Junges. Diese Stimme würde nur zu einen Jungen passen. Seine Schwester Morgenpfote grüßte ihn eher belustigt und Natterngift nickte nur. "Hallo Rußjunges. sagte der graue Kater knapp aber freundlich. Viel hielt er nicht von Jungen aber sie sorgen dafür das der Clan wächst also nichts falsches.
Momentan schienen sich die beiden Kätzinnen mehr um das Junge zu kümmern als das sie mich beachten. Nun gut sollen sie doch ich bin zwar auch noch hier aber ein Junges ist doch immer etwas tolles. Noch sind sie süß und klein aber auch das ändert sich um so Älter sie werden. Ob ich jemals einen Schüler bekommen werde? Das hat noch Zeit darüber brauche ich mir wohl noch keine Gedanken zu machen. Kurz knetete Minzpfote meinen Seinen Pfoten und Krallen den Boden eher er sich hin kauerte und seinen Kopf auf die Pfoten legte. Zwar ist heute noch nicht wirklich viel passiert aber selbst das Wasserholen war genug. Und das noch mit Orkanpfoten und Erlenpfote. Man gut ich habe mich sowieso nicht mit ihnen unterhalten. Aber Ja.. Vielleicht passiert ja noch irgendwas spannendes. Bezweifle ich eher.. Mit den Schweifzuckend lag er da und schaute stur gerade aus. Minzpfote langweilte sich etwas ließ es sich aber auch genug anmerken.

[guckt in die Runde, begrüßt Rußjunges, denkt nach, kauert sich hin, wartet das irgendwas passiert]
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Klippenpfote

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Di Dez 30, 2014 4:52 pm

Mein Bruder schnaubte empört auf, als mein Moosball ihn am Kopf traf. Grinsend ging ich in die Kauerhaltung und wackelte auffordernd mit dem Hinterteil. Nun ernst starrte ich Schlangenjunges an, doch in meinen violetten Augen blitzte es amüsiert. Schlangenjunges wollte den Ball zurückwerfen, traf aber nicht mich, sondern Muschelpfote. Er hatte den Ball aus weichem, fluffigen Moos nicht nach vorne, zu mir geworfen. Viel mehr war er zur Seite, direkt zu unserer Schwester geflogen. Mein Bruder sprang dem Moosball hinterher, sprang aber zu weit und landete gegen das weiße Rückenfell der Schülerin und schaffte es dabei auch noch, die kleinen, aber doch scharfen Krallen in ihrem Rücken zu versenken. Das war zu viel für mich. Gackernd lag ich wieder am Boden, lachte meinen Bruder aus, der einfach nichts auf die Reihe bekam. Doch da traf mich der Ball mit voller Wucht und ich hörte auf zu lachen. Scharf zog ich die Luft ein, während ich meinem Bruder einen giftigen Blick zuwarf.
"Ich war noch nicht bereit!", schimpfte ich, doch eigentlich wollte ich damit nur die Schuld von mir wegschieben. Nachdrücklich fauchte ich den bunt gemusterten, jungen Kater an, doch als Mutter uns zurechtwies, verzogen sich meine Lippen dann doch noch zu einem Lächeln und ich zwinkerte Schlangenjunges zu. "Sie hat Recht. Muscheljunges hätte nun mal keine Chance gegen u...", lachte ich, wurde aber dann von gerade dieser unterbrochen. Sie zischte unserer Mutter verächtlich zu, dass sie uns erst Manieren beibringen solle, bevor sie uns auf den Clan loslasse. Verschreckt legte ich die Ohren an und warf meinen Bruder einen schuldbewussten Blick zu. Ich wollte mich schon bei der Weißen entschuldigen, auch wenn es nicht meine, sondern Schlangenjunges' Schuld gewesen war, doch die wütende Schülerin hatte die Kinderstube bereits verlassen, ehe ich auch nur ein Wort sagen konnte. Mondsichel aber hatte ihre ältere Tochter noch müde hinterher miaut, dass diese natürlich als perfekte Kriegerin geboren sei. Ich nickte wie wild mit dem Kopf. Wie wahr! Jeder machte mal Fehler, vor allem Jungen!
Die Müdigkeit in der Stimme der Königin war mir nicht unbekannt, dennoch bereitete sie mir Sorgen. Ich kannte Traumregen. Ich kannte Salbeifeder. Und auch Muschelpfote. Keine der Kätzinnen hatte eine so kraftlose Stimme wie die Graue und hatten auch nicht so oft Schmerzen wie sie. Was war anders an Mutter?
Doch ich schob meine Sorgen beiseite und stakste der Kätzin hinterher, die das Neue Nest "einnahm". Doch als ich die Stimme meines Bruders hörte, drehte ich mich zu ihm um und setzte mich wieder. Zisch-Pingel-Katze. Das war gut. Grinsend nickte ich. "Fühlt sich ganz toll die Zisch-Pingel-Katze. Sie macht natürlich nie Fehler!", zischte ich mit wildem Kopfschütteln.
Da kam meinem Bruder noch eine Idee. Eine grandiose Idee. Die beste Idee seit langem. Sofort glühten meine Augen auf, bei dem Gedanken daran, die langweilige Kinderstube zu verlassen und das Lager zu erkunden. Die Krieger konnten wir währenddessen auch ein wenig ärgern! Kurz linste ich zu Mama. Sie schien zu schlafen. Grinsend schlich ich zu Schlangenjunges.
"Wollen wir?", fragte ich ihn mit einem diebischen Lächeln. Da trat ein brauner Schüler, mein Bruder Erlenpfote, in den Bau und ich nutzte den Moment um aus dem Bau zu flitzen. Draußen begrüßte mich eine unangenehme Wärme, doch sonst war es einfach ... perfekt. Der Duft von vielen, vielen Katzen lag in der Luft und die Stimmen der einzelnen vermischten sich zu einem beruhigenden Murmeln. Ich trat weg vom Eingang der Kinderstube um Schlangenjunges die Gelegenheit zu geben, ebenfalls das Lager begutachten zu können.

[in der Kinderstube, ärgert sich über Muschelpfote, stimmt Schlangenjunges Vorschlag zu, verlässt Bau, wartet auf Schlangenjunges]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Di Dez 30, 2014 5:16 pm

Ha!, War doch garnicht so schwer gewesen Hallo zusagen, etwas stolz setzte Ich mich nun gerader hin und sah zu den Älteren auf.
Als Natterngift Mir etwas von Ihrer Echse anbot, begannen meine Augen zu leuchten, Ich musste zugeben noch nie zuvor diese Art von Frischbeute probiert zu haben. "Ohja! Gerne!." Ich tappste zu dem Futter hinüber und schnupperte ersteinmal vorsichtig daran, roch garnicht schlecht..Frisch, etwas nach Erde..Und irgendwie anders als das Lager. Langsam biss Ich etwas von der Echse ab und begann auf dem Fleisch herum zukauen, meine Zähne waren noch nicht wirklich an Frischbeute gewöhnt, weshalb es etwas dauerte, schließlich und endlich schluckte Ich aber und sah maunzend zu den Anderen auf.
"Lecker!" Nach dem Ich noch einige Bissen nahm schleckte Ich Mir kurz über die Pfote und fuhr Mir dann mit diese über die Schnauze um mögliche Reste der Echse zu beseitigen, dadurch das mein Fell recht flauschig war, verfing sich schnell etwas darin und das mochte Ich nicht..
Ich sah wieder zu den beiden Schülern und der Kriegerin auf.
"Riecht es draußen auch so?..So wie die Echse meine Ich?" Fragte Ich leise und deutete mit der Vorderpfote, die Ich eben noch zum putzen benutzt hatte auf den Eingang des Lagers.
Ich hatte zwar Angst vor dem was es da draußen gab...Aber Ich musste zugeben das der Geruch der an dieser Echse klebte sehr verführerisch war..Ob es da überall so roch?..

[Bei Natterngift, Minzpfote & Morgenpfote | Frisst etwas von der Echse | Fragt die Älteren nach der Außenwelt]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Di Dez 30, 2014 5:58 pm

Out: Habe das mit dem Wasser korrigiert (:

Es dauerte einen Moment bis Mondsichel reagierte. Was ist los mit ihr? Ist sie krank? dachte ich und zuckte im nächsten Moment zusammen. Ich mache mir Sorgen um eine Verräterin! energisch schüttelte ich den Kopf. Wo waren eigentlich Klippenjunges und Schlangenjunges? Vermutlich hatten sie die Kinderstube verlassen... Mondsichels Stimme holte mich aus meinen Gedanken. Sie sagte das sie sich freue mich zu sehen und hatte dabei mal wieder einen leicht besorgten Schimmer in den Augen. Ich legte das Moos vor meinen Pfoten ab um besser sprechen zu können."Was ist los? Du siehst nicht gut aus!" fragte ich die König und zuckte leicht nervös mit der Schwanzspitze. Vermutlich ließ mich die Frage schwach aussehen, aber ich wollte nicht das sie krank wurde. Denn dann könnte sie sich nicht mehr um meine kleinen Geschwister kümmern. "Wie geht's den deinen Jungen eigentlich?" fragte ich noch in einem desinteressierten Ton.
Es war nicht so das es mich wirklich interessierte... okay doch es interessierte mich! Sie waren noch so klein und ich konnte sie einfach nicht dafür verantwortlich machen was ihre Verwandten für Verräter waren. Sie kannten den WolkenClan ja noch nicht einmal. Wahrscheinlich hatte ihnen eh noch niemand über die anderen Clans erzählt, geschweige denn vom WolkenClan. Vielleicht sollte ich das tun! Ja das würde ich tun wenn ich mit Merkurnebel das Wasser gebracht hatte.

[redet mit Mondsichel, denkt nach, fragt sie etwas]
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Schlangenpfote

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Di Dez 30, 2014 9:53 pm

Wenn ich etwas an meinem Bruder wohl am meisten mochte, war es sein Humor, wir schienen da in fast vollkommenen Einklang. Und schließlich war das einzige, was besser war als lachen, gemeinsam lachen!
Klippenjunges schien die Idee das Lager zu erkunden zu gefallen und ich folgte ihm aus der Kinderstube. Erlenpfote betrat die Kinderstube, während wir uns draußen das Lager anschauten. Es war ziemlich weitläufig und es schienen so einige Katzen unterwegs. Die Stimmen in meinem Rücken erinnerten mich allerdings daran, dass Mama jetzt wieder wach war...und ihre Sorge konnte oftmals anstrengend sein „Wir gehen uns das Lager ein bisschen anschauen.“ rief ich zurück in die Kinderstube, um Mondsichel hoffentlich davon abzuhalten nach uns zu suchen. Immerhin schien sie wieder so müde...
Meine Aufmerksamkeit galt jetzt wieder meinem Bruder und unserem Vorhaben „Und? Wo wollen wir als erstes hin?“ fragte ich den silbernen Tigerkater voller Erkundungsdrang. Es gab so viele Bauten und dann auch noch so viele Orte, die man erklimmen konnte oder wo man schauen konnte, ob man in die Felsspalten passte! Ein einziger Abenteuerspielplatz!
Zu den Felsen dahinten aber wohl besser nicht...“ merkte kichernd an und zweigte mit dem Schweif auf die drei Felsen, bei denen Muschelpfote mit dem anderen Schüler sich aufhielt. Das andere Ende des Lager war sicher genauso spannend und weniger pingelig...
Was es da alles gab, riesige Büsche, die der Kinderstube ähnelten, aber auch eine beeindruckende Felswand, mit Löchern, Gewächsen, alles in allem ein wildes Bild, das meine blass-violetten Augen leuchten ließ.

[verlässt die Kinderstube, redet mit Klippenjunges, ruft Mondsichel zu, schaut sich im Lager um]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mi Dez 31, 2014 1:38 am

Erlenpfote erkundigte sich nach meinem Befinden und ich antwortete ein wenig überrascht „Es geht, ich bin nur etwas müde...“ Ob das wirklich alles war, wusste ich nicht, ich war so oft müde und allgemein träge und energielos. Das Puckern in der Flanke war auch noch da, aber es schien nicht allzu schlimm...trotzdem überlegte ich doch mich an Salbeifeder zu wenden. Dieser Kraftmangel ohne allzu offensichtlich andere Probleme dauerte jetzt schon seit der Geburt an und die lag mittlerweile doch schon einige Zeit zurück.
Vielleicht sollte ich aber trotzdem später einmal Salbeifeder nach ihrer Meinung fragen, aber die Hitze bekam mir noch nie sonderlich gut.“ meinte ich beruhigend, mit Salbeifeders Meinung würde ich mich dann sicher sicherer fühlen...auch wenn ich nicht genau sagen konnte, was wirklich falsch war. Ich neigte zwar in der Hitze der Blattgrüne tatsächlich etwas zur Trägheit, aber ich war derzeit Königin und nicht Kriegerin, der die Sonne auf den tiefschwarzen Pelz brannte.
Nicht das ich dadurch überhaupt keine Anstrengungen zu meistern hatte, nein der Sternenclan wusste, wie quirrlig und kreativ zwei Kätzchen sein konnten...
Aprospos Erlenpfote erkundigte sich nach een Beidne und ich schaute mich in der Kinderstube um, bevor ich mir aber Sorgen machen konnte, weil ich weder Klippenjunges noch Schlangenjunges entdecken konnte, hörte ich von draußen Schlangenjunges rufen, dass er und sein Bruder das Lager erkunden wollten. Mir gefiel nicht besonders, dass sie da draußen herumspazierten, vor allem ohne mich, aber ich konnte mich nicht aufraffen...und es würde doch im Lager nichts passieren.
Seid vorsichtig, bleibt nicht zu lange in der Sonne, trinkt ordentlich und stört die anderen Katzen nicht!“ rief ich als Antwort mit einer Mischung aus Sorge und Bestimmtheit. Die beiden waren manchmal schlimmer als Flöhe...die sich hoffentlich jetzt nicht irgendwelche Kriegerpelze suchten.
Es ist wichtig, dass sie den Clan und seine Mitglieder gut kennen. Sagte ich mir selbst, aber so ohne Aufsicht wollte es mir trotzdem nicht so recht gefallen.
Nun du hast sie ja gehört.“ meinte ich  wieder an Erlenpfote gewandt „Deine kleinen Brüder sind sitzen ungern still.“ Ein mütterlich stolzes Lächeln zeigte sich auf meinen Lippen, auch wenn meine Augen wie fast immer lieber mit Sorge schienen. Es ist nur ein Lagerausgflug...sie verhalten sich halt wie gesunde junge Katzen...denen hoffentlich nichts passiert.

[redet mit Erlenpfote, ruft Schlangenjunges und Klippenjunges etwas zu]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mi Dez 31, 2014 8:58 pm

Als Mondsichel meinte das sie nur etwas erschöpft wäre, sah ich sie skeptisch an. Für mich sah das nach ein wenig mehr aus. Aber das musste sie selbst ja am besten wissen und ehrlich gesagt kannte ich mich auch überhaupt nicht mit Krankheiten aus. Also musste ich ihr wohl glauben. Es dauerte eine Weile bis sie in beruhigendem Ton hinzufügte das sie auch noch mal bei Salbeifeder nachfragen würde. Ich legte die Ohren an, dieser Ton gefiel mir gar nicht! Sie sprach mit mir als wäre ich noch ein Junges. Leicht gereizt meine ich: " Würd ich an deiner Stelle machen..." Bevor ich noch etwas sagen konnte hörte ich die Stimme meines Halbbruders er erklärte das sie sich das Lager ansehen würden. Damit hatte sich meine Frage wohl geklärt. Mondsichel sah das genauso und fügte stolz hinzu das die beiden kaum stillsitzen konnten. Ich nickte dann stand ich auf und nahm meine Moosbüschel wieder auf. Bevor ich die Kinderstube verließ nuschelte ich noch durch die Moosbüschel hindurch: " Wenn ich das Wasser weggebracht habe seh ich mal nach ihnen." Dann ging ich über die Lichtung schnurstracks auf den Ältesten Bau zu. "Merkurnebel?" fragte ich unsicher und hoffe der alte Kater wäre hier "Ich soll dir Wasser bringen." Ich hoffte das der alte Kater in seinem Bau wäre.

[redet mit Mondsichel, geht zum Ältestenbau um Wasser abzugeben, fragt nach Merkurnebel]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   So Jan 04, 2015 6:25 pm

Infernopfotes Vertretung mit einbegriffen.

[Minimaler Zeitsprung]
cf: Felsenallee - Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan
Geschwind kam Pumasturm im Lager an. Neben ihm kam Infernopfote hinterhergehetzt und keuchte von dem Lauf. Geh und ruhe dich aus, Infernopfote. Du kannst dir etwas zu essen nehmen und dann mit den anderen Schülern sprechen. Ich gehe zu Dornenstern und berichte ihm, was wir an der Grenze vorgefunden haben. Infernopfote nickte. Pumasturm schnippte mit dem Schweif als Zeichen, das Infernopfote entlassen war und schaute sich im Lager um. Dornenstern schien nicht auf der Lichtung, weshalb der schwarze Kater auf den Anführerbau zuging. Tatsächlich hörte er aus dem Bau die Stimme des getigerten Anführers und die seines Stellvertreters. Pumasturm miaute zur Aufmerksamkeit und stellte sich vor den Bau. Dornenstern? Ich wollte berichten, was wir an der Grenze zum DonnerClan herausgefunden haben! Infernopfote lief währenddessen zum Frischbeutehaufen und wählte eine Echse. Er trug sie zum Rand der Lichtung und verzehrte sie mit ein paar Bissen. Dann schaute er sich um und blieb sitzen.

[kommt an/ entlässt Infernopfote/ geht zum Anführerbau und bittet Dornenstern um Eintritt]
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Mondsänger

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mo Jan 05, 2015 12:00 am

[kleiner Zeitsprung]

Es schienen Stunden vergangen zu sein ehe der silberne Tupfenkater den Bau seines Anführers verließ. Sein Pelz stand hier und da noch immer zu Berge, aber wen wunderte es? Dornenstern und er hatten die vergangenen Stunden damit verbracht Taktiken zu besprechen um sich vor einem eventuellen Angriff des Donnerclans zu schützen. Letztlich hatten sie sich darauf geeinigt die Patrouillen an der Grenze zu verstärken und die Schüler zusätzlichen Übungen zu unterziehen. Aber Mondsänger konnte sich des Gefühls nicht erwehren, dass sie nicht halb so viel Zeit hatten wie sie vielleicht brauchten. Er konnte nicht mit Gewissheit sagen was der Donnerclan vorhatte - wer konnte schon in den Kopf der nachtschwarzen Anführerin mit den durchdringenden zweifarbigen Augen sehen? - und wahrscheinlich ging gerade einfach die Paranoia mit ihm durch, aber sein Herzschlag wollte sich auch noch Stunden nach dem Gespräch mit Dornenstern nicht wirklich beruhigen.
So saß er da vor dem Kriegerbau und beobachtete das Clanleben mit einem Auge, auch wenn seine Aufmerksamkeit eigentlich auf dem Lagereingang lag. Und...Sternenclan mochte ihm vergeben, zuweilen auch auf der schlafenden Tochter Dornensterns. Sie lag auf dem Felsgebilde, das im allgemeinen Munde des Clans der Krieger genannt wurde und schlief. Dabei sah sie so friedlich aus, wie ihr Kopf auf den Pfoten lag, den Schweif ordentlich über die Nase geringelt. Wahrscheinlich hätte Mondsänger ihr noch weitere Stunden zusehen können, aber irgendwann erhob sie sich, sprang vom Frischbeutehaufen und begann zu speisen. Ob sie wohl seinen Blick gespürt hatte?
Der Stellvertreter des Clans vermisste ihre Anwesenheit und ihre stechende Logik so sehr, dass ihm das Herz zuweilen schmerzte, aber seine Stellung brachte es nun mal mit sich, dass er oftmals...einfach...keine Zeit hatte.
Irgendwann hatte Mondsänger seine Aufmerksamkeit wieder auf den Lagereingang gelegt, während Wolfslied dazu übergegangen war mit einer Kriegerin zu plauschen.
Wie viele Stunden er so reglos in Gedanken versunken da saß wusste er nicht, aber irgendwann blickte der silberne Krieger erschrocken auf, denn ein kühler Wassertropfen fiel vom Silbervlies. Dem einen folgten viele weitere und dann war er auch schon nass bis auf die Haut. Wie sehr hatte man sich Regen herbei gesehnt. Und wie schön das war!
Aus der Kinderstube rannte ein Junges und begann im Regen herumzualbern. Es mochte vielleicht 4 Monde zählen oder auch nur drei, doch es dauerte nur einen Sekundenbruchteil ehe eine hübsche gefleckte Königin aus dem Bau gestürzt kam und das Junge am Nackenfell zurück in die Wärme der Kinderstube zerrte. Aus der Ferne hörte er die Königin zetern und erstaunt stellte er fest, dass es sich bei der Königin wohl um Regenblüte handeln musste. Demnach war das eben ihr verbliebenes Junge Grasjunges gewesen sein. Seine Ohren zuckten erfreut. Hatte sich die Königin wohl endlich am Riemen gerissen und war sich ihrer Pflichten als Königin wieder bewusst geworden.
Mittlerweile war er völlig durchnässt, aber er fror dennoch nicht, denn trotz des Regenschauers war das Wetter immer noch recht warm.
In der Nähe des Kriegers entdeckte er seine ehemalige Mentorin Sturmblüte, die sich wohl in den Schatten zurückgezogen hatte und jetzt Schutz vor dem Regen zu suchen schien.
Kurzerhand trabte der Krieger zu der Kätzin und ließ sich neben ihr nieder, so weit an den Stein gedrückt wie möglich.
"Hallo Sturmblüte, wie geht es dir?"
Er wartete ihre Antowrt ab und schenkte ihr dann ein herzhaftes Lächeln. Nicht weit von ihnen entfernt lag die flammenfarbene noch recht junge Kriegerin Amaranthfeuer und schien den Regen nicht einmal zu bemerken. Mit einem Satz war ein hellgrauer Kater zu ihr auf den Felsen gesprungen und versuchte die Aufmerksamkeit der Kriegerin zu erregen. Es brauchte einen Moment ehe er in dem großgewachsenen Kater Sturmblütes Sohn Drosselpfote erkannte. Schmunzelnd stuppste Mondsänger seine ehemalige Mentorin gegen die Flanke und nickte zu ihrem Sohn auf dem Schüler."Deine Jungen scheinen sich ja prächtig zu entwickeln. Sie sind so groß und selbstständig geworden. Ich habe Drosselpfote eben kaum noch erkannt. Ihre Ernennung liegt sicher nicht mehr weit. Du musst ziemlich stolz auf die kleinen Racker sein."
Lächelnd dachte er daran, wie es wäre seine eigenen Jungen heranwachsen zu sehen. Wie sie zu Schülern und zu stolzen Kriegern wurden. Ob wohl das eine oder andere davon seinen Fleckenpelz erben würde? Oder seine seeblauen Augen? Vielleicht auch seine kräftige Statur? Unweigerlich blitzte vor seinem inneren Auge ein Bild auf, von Wolfslied an deren Bauch sich ein Gewusel aus bunten kleinen Fellbällen tummelte. Und von der hübschen cremefarbenen Kriegerin, wie sie mit stolzgeschwellter Brust ihre Jungen in die Obhut ihrer Mentoren entließ und schließlich wie aus den bunten Fellbällen stolze Krieger wurden. Bei dieser Vorstellung wurde Mondsänger richtig warm ums Herz. Beinahe hätte er Sturmblütes Antwort verpasst, aber glücklicherweise wandte Mondsänger der Kriegerin noch rechtzeitig die Aufmerksamkeit zu.

[geht aus Dornensterns Bau, etliche Stunden vor dem Kriegerbau, beobachtet Wolfslied und Lagerausgang, bemerkt den Regen, geht zu Sturmblüte und spricht sie an]

Out: Cookie, wenn in dem Gespräch zwischen Dorn und Mond noch etwas wichtiges gesprochen wurde, das zu erwähnen wichtig wäre, oder wenn das nicht passt, bitte melden^^
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Amaranthfeuer

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mo Jan 05, 2015 2:33 am

Stunde um Stunde verging in denen die flammenfarbene Kriegerin von Kummer getrieben tief in Erinnerungen versunken auf dem Schüler lag. Mittlerweile war ihr Fell ganz durchweicht. Erst waren es nur ihre salzigen Tränen gewesen, die ihre Wange hinab in ihr Brustfell geronnen waren, schließlich war es der Regen gewesen, der ohne dass sie es bemerkt hatte ihr Fell durchweicht hatte.
Die langen roten Zotten, die sich sonst in sanften Locken an ihren Körper schmiegten, flossen in langen Schlieren um ihren Körper, ließen sie wirken wie eine Gestalt aus den Schauergeschichten, die sie als Jungen erzählt bekommen hatten.
Unweigerlich glitt ihr Blick durch das Lager und folgte einem ganz bestimmten getigerten Pelz solange, bis sie aus ihrem Blickfeld verschwunden war.
Ihr Blick verschleierte sich von all den Tränen, die ihr unaufhörlich aus den Augenwinkeln rannen. Und ohne es zu wollen, glitt ihr Bewusstsein tief in Erinnerungen hinab.

"Manchmal, wenn freche Junge wie ihr es seid mal wieder ganz viel Unsinn getrieben haben, und ihre Mütter geärgert haben, dann schickt der Sternenclan den verzweifelten Königinnen Hilfe. Mitten in der Nacht, wenn die frechen Jungen eigentlich schlafen sollten, sich aber mal wieder im Lager umher treiben und mit ihrem Krach die Krieger vom Schlafen abhalten, dann erfüllen gruselige Geräusche die Nachtluft. Knackende Zweige, ein Stöhnen, das von weit her zu kommen scheint und doch ganz nah ist. Und dann ist da natürlich dieses ständige 'Tropf...Tropf...Tropf'
Wenn dann der Mond am höchsten steht, steht plötzlich Schauerpelz im Lager. Ein schauriges Geschöpf mit Fell, das so lang ist, dass es schon bis zum Boden reicht. Durchnässt bis auf die Haut. Manche sagen er wäre durch viele Seen und Flüsse geschwommen, andere sagen er hätte in Blut gebadet. Er kommt um die unartigen Jungen zu holen und nimmt sie mit. Das Tropfen ist so laut, dass es die Schreie der Jungen übertönt, sodass kein Krieger die Schreie hören kann. Man sagt, dass Schauerpelz die Jungen mitnimmt in seine unterirdische Höhle, wo er sie seine ganze Höhle sauberlecken lässt. Das ganze Blut und überall Krähenfraß...Erst wenn sie die ganze Höhle sauber geleckt haben, bringt Schauerpelz die Jungen zurück zu ihren Clans. Sag, Funkenflug, hörst du das Stöhnen in der Ferne? Ich kann das Tropfen näherkommen hören."

Ein böses Lächeln überzog das Gesicht Blütenregens, die mit ihren hübschen grünen Augen zu ihrer Baugefährtin sah. Funkenregen kicherte vergnügt und hauchte den kleinen zitternden Fellbündeln vor ihr gegen die Ohren. Das rote Fellbündel quietschte erschrocken auf und flitzte durch den halben Bau um sich im Brustfell seiner Mutter zu verstecken.
Auch die kleine Tigerkätzin zitterte, jedoch versuchte sie tapfer zu sein und miaute schließlich mit zittriger Stimme: "Also..Also ich höre nichts. Bestimmt hat der Sternenclan heute Nacht sooo viel zu tun, dass sie uns Schauerpelz nicht nachjagen. Oder Amaranthjunges?" Auch wenn die zierliche Tigerkätzin versuchte stark zu wirken, tat sie doch unbewusst ein paar Schritte zurück und kuschelte sich enger an ihre Mutter Funkenflug. Amaranthjunges, die kleine rote Kätzin mit den eisblauen Augen trat aus Blütentraums Schatten heraus und nickte eifrig.
"Außerdem waren wir gar nicht so laut. Nur...nur ein bisschen vielleicht. Bestimmt haben die Krieger uns nicht einmal gehört! Sie waren bestimmt alle..." Sie gähnte herzhaft. "ganz müde." Das Kätzchen konnte sich kaum noch auf den Pfoten halten und kuschelte sich wieder in die Nähe ihrer Mutter. Dorthin wo es kuschelig warm war. Schon halb im Delirium versunken bemerkte Amaranthjunges wie sich ihre beste Freundin Südjunges zu ihr legte und sich ganz eng an sie kuschelte. Zwischen zwei herzhaften Gähnern murmelte Südjunges verschlafen "Und selbst wenn Schauerpelz kommt, dann bekämpfen wir ihn einfach, wir sind ganz stark!"

Heute, etliche Blattwechsel später, wusste die Kriegerin natürlich, dass Schauerpelz nur ein Schauermärchen war, dass Königinnen gern ihren Jungen erzählten um ihnen Angst einzujagen und sie klein zu halten. Und tatsächlich, damals vor so vielen Monden hatten Amaranthjunges und Südjunges noch lange an diesen Mythos geglaubt. Natürlich hatten sie weiterhin ihre nächtlichen Ausflüge unternommen, aber immer öfter hörte man eine der beiden Kätzinnen zischen "Pschht! Sonst schickt der Sternenclan Schauerpelz und wir müssen Krähefraß essen!"
Amaranthfeuer lag noch immer auf dem Schüler und blickte starr gerade aus. In ihrem Innern kämpfte sich eine neue Erinnerung an die Oberfläche.

"Du wirst mich niemals besiegen Amaranthpfote! Ich bin vieeeeel besser als du, siehst du? Au! Mäusedung!" In ihrem Übermut hatte die kleine kämpferische Tigerkätzin einen Stein übersehen, über den sie nun rückwärts gestolpert war. Sie hüpfte noch ein wenig auf und ab und lachte dabei lauthals über ihre Schusseligkeit. Amaranthpfote lag derweil am Boden und konnte nicht anders als mit ihrer Freundin zu lachen. Sie sah aber auch echt lächerlich aus, wie sie da auf drei Pfoten auf und ab hüpfte und dabei ihre Pfote an die Brust hielt. Dabei hatte sie das Gesicht so verzerrt, dass man darunter die sonst so taffe Südpfote nur noch schwer erkennen konnte. Aber schon bald setzte die Tigerkätzin ihre Pfote auf den Boden auf, testete kurz und ging dann wieder auf sie zu. Spielerisch knurrend und fauchend. Dabei machte sie irgendwann einen solchen Krach, dass Amaranthpfote aufsprang, ihre beste Freundin umwarf und ihr Gesicht ganz nahe an das getigerte heran brachte. "Pshht, Südpfote. Sonst schickt der Sternenclan noch Schauerpelz!"
Eine Sekunde lang war es ganz ruhig, doch dann brachen die beiden Kätzinnen in herzhaftes Lachen aus und rollten sich über den staubigen Felsboden. Aus dem Kriegerbau lugte ein dunkler Kopf auf der ihnen etwas unverständliches zuknurrte. Auch wenn die beiden Schülerinnen kein Wort verstanden hatten, so war die Nachricht doch klar und deutlich angekommen. 'Klappe halten sonst setzt es was!'
Noch immer kichernd und giggelnd trabten die beiden Freundinnen in den Schülerbau und in ihre Nester, die, schon seit sie Jungen waren, eng beieinander lagen. Noch lange kicherten die beiden, doch irgendwann übermannte sie doch der Schlaf.

Trauer überspülte das Herz der roten Kriegerin. Emotionen brachten es beinahe zum überlaufen. Wie konnte sich all das nur in einem einzigen Moment ändern? Eine Freundschaft, die schon seit Jungentagen bestand. Freundschaftsbande, die so eng geknüpft waren, dass man die einzelnen Fäden kaum voneinander unterscheiden konnte. Zerstört. In nur einem einzigen Moment. Plötzlich nahm Amaranthfeuer die Realität wieder wahr. Wenn auch noch verschwommen von all den vergossenen Tränen. In ihr Blickfeld traten langsam die Konturen einer Katze. Im ersten Moment glaubte die Kriegerin in der Katze ihre Freundin Südwind zu erkennen und rappelte sich auf. Doch dann nahmen die Konturen Form an und enthüllten die gräuliche Gestalt von Südwinds Schüler Drosselpfote. Dieser schien auf eine Antwort zu warten, denn er blickte sie sichtlich verwirrt und ungeduldig an. "Mhh? Was? Oh...Südwind? Als ich sie das letzte Mal gesehen habe ist sie zwischen dem Kriegerbau und dem Heilerbau verschwunden. Vielleicht ist sie Jagen gegangen oder schläft im Kriegerbau. Sieh doch einfach mal nach."
Nachdem Drosselpfote verschwunden war, sprang die flammenfarbene Kätzin von dem Felsengebilde und trottete mit hängendem Schweif und Einsamkeit und Trauer im Herzen in den Kriegerbau.
Südwinds Nest war leer, aber stattdessen lag nicht weit von ihr der wohlbekannte Pelz ihrer Mutter Blütentraum. Sehnsucht überkam die Kriegerin und einem Instinkt folgend ging sie zu ihrer Mutter und kuschelte sich in ihren wärmenden Pelz. Entfernt konnte man noch den vertrauten Geruch riechen, der ihre Jungenzeit erfüllt hatte. Und obwohl Blütentraum nicht aufwachte, spendete schon allein ihre Anwesenheit Trost, sodass sich Amaranthfeuer nach einer Weile in den Schlaf weinen konnte.

[Auf dem Schüler, versinkt in Erinnerungen, redet mit Drosselpfote, geht in den Kriegerbau, kuschelt sich an Blütentraum (imag. Mutter) und schläft ein]

(Out: Da es ein eher unruhiger Schlaf sein dürfte, wird Ama definitiv aufwachen sobald die ersten Unruhen aufkommen^^ )
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mo Jan 05, 2015 12:10 pm

<---- Getreidewiesen

Mit den anderen kam ich im Lager an und sah gen Himmel, der immer grauer und dunkler geworden war. Auf dem Weg hatte es sogar angefangen zu regnen, weshalb mein Fell nun unangenehm kalt und schwer war. Immer wieder musste ich mit dem Kopf schütteln, damit mir kein Wasser in die Augen lief. Erleichtert legte ich meine Beute auf den Frischbeutehaufen, behielt eine Maus aber für mich und verzog mich damit an ein trockenes Plätzchen, um die Beute dort zu verspeisen. Dann ließ ich mich träge auf die Seite fallen und döste vor mich hin, genoss einfach Mal die Ruhe.

[kommt an, verspeist Maus, döst vor sich hin]

(Out: Sorry für den unkreativen Post... D: )
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Klippenpfote

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mo Jan 05, 2015 2:02 pm

Kurz nach mir betrat auch mein Bruder Schlangenjunges die Lichtung und ich grinste ihn an. Er rief noch unserer Mutter zu, dass wir uns das Lager ansehen gingen und sie rief zurück, was Mütter nun mal beschäftigte. Nicht zu lange in der Sonne bleiben, genug trinken und die anderen nicht stören. Ich schnaubte, rief aber ein "Jahaaa!", zurück, ehe ich mich umsah. Ich musste Schlangenjunges Recht geben. Zu den Felsen da drüber besser nicht. Ich zischte. "Zisch - Pingel - Katze! Zisch Zisch Zisch!", murmelte ich und warf Muschelpfote, meiner großen Schwester, nur einen verächtlichen Blick zu. "Hmm...", überlegte ich und sah mich weiter um. "Gehen wir erst mal zu der Kuhle da? Mit den Felsen darin und dem Beutehaufen?", schlug ich vor und deutete auf den ausgetrockneten Bachlauf. Jedoch wartete ich gar nicht auf seine Antwort ab, sondern raste schon los. Als etwas Nasses auf mein Fell traf zuckte ich kurz zusammen. Immer wieder tropfte etwas auf mein Fell und ich sah nach oben. Ein Wassertropfen landete genau zwischen meine Augen und mit einem Quieken sprang ich nach hinten und schüttelte wie wild den Kopf. Es fing an zu regnen. Immer größer wurden die Regentropfen und fielen in kürzeren Abständen, bis es überhaupt keine Abstände mehr gab und der Regen mich in Sekunden vollkommen durchnässt hatte.
"Brrrr", machte ich und sah zu meinem Bruder. "Vielleicht doch lieber irgendwo hin, wo wir nicht nass werden?", rief ich ihm zu und rannte lachend in irgendeine Richtung, bis ich auf ein trockenes Plätzchen stieß. Ich ließ mich zu Boden gleiten und sah böse zum Himmel hinauf. "Blöder Regen, wieso kommst du ausgerechnet dann, wenn wir draußen sind?", schimpfte ich und sah zu Schlangenjunges. "Und jetzt?", fragte ich.

[auf der Lichtung, will zu Blutfelsen, wird nass, flüchtet zu trockenem Plätzchen, fragt Schlangenjunges]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Di Jan 06, 2015 7:13 am

Die Antwort meines Sohnes fiel reichlich gereizt aus und legte die Ohren an. Ich wusste nicht, mit was ich ihn diesmal verärgert hatte, aber er erklärte sich auch wie so oft nicht. „Erlenpfote was...“ ich kam nicht dazu auszusprechen, weil Schlangenjunges Ruf mich unterbrach. Der dunkle Kater erklärte, dass er später nach seinen Brüdern schauen wollte und meine Augen leuchteten mit Wärme auf „Das freut mich, die Kleinen werden sich freuen.“ miaute ich erfreut, dass mein ältester Sohn sich doch für seine jüngeren Brüder interessierte. So sehr ich auch wollte, das meine Kinder sich nicht durch ihre Gefühle mitreißen ließen...die Wärme einiger bestimmter Katzen konnte so stärkend wirken. Erlenpfote verließ die Kinderstube wieder mit dem wassergetränkten Moos, um diesmal zum Ältestenbau zu gehen, wie er sagte. Ich gähnte und änderte meine Position im Nest, ich fühlte mich unruhig, gleichzeitig aber auch unheimlich müde. Ich nahm etwas von dem Wasser, dass die Schüler der Kinderstube gebracht hatten. Ich schauderte kurz als das eigentlich gar nicht so kalte Wasser meine Kehle hinunter lief. Ich sollte wirklich Salbeifeder noch einmal um eine Untersuchung bitten...kurz darauf war ich wieder weggedämmert. Mit ruhigen Atemzügen schlief ich in meinem Nest und sah aus als wäre alles in Ordnung.

[redet mit Erlenpfote, schläft wieder ein]
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Schlangenpfote

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Di Jan 06, 2015 7:15 am

Nachdem wir uns ein wenig über Muschelpfotes Zimperlichkeit lustig gemacht hatten, kamen wir endlich zum Abenteuer. Die Luft roch gut, voller Energie und nicht so staubig wie sonst. Ungeduldig wartete ich den Vorschlag meines Bruders ab und schaute zu dem Ort, den Klippenjunges vorschlug. „Das sind die Blutfelsen oder?“ vermutete ich. Gehört hatte ich davon, dort lagerte der Clan seine Frischbeute...der Geruch war auf jeden Fall interessant.
Mein Schweif zuckte in Erwartung hin und her, ich stürmte meinem Bruder hinterher, aber hielt abrupt als ich ihn quieken hörte. Überrascht schaute ich neben mich und musste blinzeln, als ein Regentropfen meine Stirn traf und in Richtung Augen herunterlief. Fasziniert beobachtete ich die fallenden Tropfen, die den staubig-harten Boden langsam nass und glänzend machten. Es wurden immer mehr und die erst einzelnen klaren Platscher schwollen zu einem Rauschen an, in dem man trotzdem noch ein rhythmisches Auftreffen der Tropfen auf den Boden. Und auf mein Fell, ich war ziemlich schnell durchnässt, aber es störte mich nicht. Begeistert vom Regen schaute ich mich um und genoss, Geräusch, Geruch und Gefühl.
Klippenjunges dagegen schien bei weitem nicht so erfreut über den Regen und er rannte davon, mir zurufend, dass er sich lieber unterstellte. „Pff, du machst dir doch nichts aus ein bisschen Regen oder?“ rief ich ihm durch die grauen Schleier hinterher, musste aber zugeben, dass es etwas kühl wurde, so mit nassem Fell. Vorallem wollte ich aber nicht alleine hier draußen bleiben, obwohl der Abbruch der Erkundung mir überhaupt nicht gefallen wollte...wir waren ja kaum wohin gekommen! Ich schaute in die Richtung, in die mein Bruder verschwunden war und dann zögerlich zum Frischbeutehaufen. Der frische Regengeruch machte den Duft der Beutetiere nur umso reizvoller...wir waren doch immerhin schon alt genug? Und irgendwas wollte ich erreichen! Kurz entschlossen schnappte ich mir eine kleine Maus und trabte eilig zu Klippenjunges ins Trockene. Der machte seiner Enttäuschung über den Regen Luft und fragte, was wir jetzt machen sollten. Mit stolz hochgereckten Schweif ließ ich die Maus vor ihm fallen und setzte mich neben meinen Bruder. „Nyah!“ Konnte ich meine Spannung kaum zurückhalten und fragte mit funkelnden Augen „Wollen wir probieren?“ Das Wasser war mir während des Tragens im Mund zusammen gelaufen...wie sie wohl schmeckte?

[rennt mit Klippenjunges zum Frischbeutehaufen, bemerkt den Regen, redet mit Klippenjunges, nimmt eine Maus vom FBH, geht zu Klippenjunges ins Trockene]

(out: Wo sind die Beiden denn jetzt, nicht in der Kinderstube oder?)
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Di Jan 06, 2015 3:17 pm

Nachdem Rußjunges die Echse angenommen hatte, nickte Natterngift zufrieden und stellte sich nun auf ihre kleinen, schmalen Pfoten.
Der Regen prasselte auf den Boden und hinterließ dunkle Tupfen darauf. Da Natterngift's Pelz nicht sonderlich dicht war, meidete sie den Regen grundsätzlich und so nickte sie Morgenpfote und den anderen zu. ,,Ich werde mich wohl ein wenig an den Rand zurück ziehen" mauzte sie noch mit ihrer gewohnt sanften Stimme und entfernte sich von den Katzen. Mit gleichmäßigen, doch zügigen Schritten trabte die schwarzgepelzte an den Kriegerbau und legte sich davor. Hier war man noch ein wenig vor dem Regen geschützt. Murrend ließ sie ihren blassgrünen Blick durch das Lager schweifen. Wie schön wäre es doch, Spinnenbiss an ihrer Seite liegen zu haben. Ihren schönen, kupferfarbenen Pelz an ihrem zu spüren und ihren schmalen Kopf auf Natterngift's Pfoten zu spüren. Sie vermisste ihre Schwester sehr und dachte nahezu immer an sie. Sie machte sich Gedanken darum, wo sie war, was sie gerade tat und fragte sich vorallem, ob sie den gemeinsamen Vater gefunden hatte. Ob sie Spinnenbiss wohl jemals wieder sehen würde? Wenn ja... wie würde es sein? Würde Spinnenbiss sie überhaupt sehen wollen? Erinnerte sie sich überhaupt noch an ihre Schwester? Fragen über Fragen, die Natterngift so oft plagten.

[verabschiedet sich von Morgenpfote & den anderen, legt sich neben den Kriegerbau]

OUT: sry dass ich die Zusammenfassung vergessen hab, ist noch etwas sehr neu für mich >.<


Zuletzt von Natterngift am Mi Jan 07, 2015 5:21 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Eisenherz

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Di Jan 06, 2015 3:21 pm

OUT: @ Natterngift
Zusammenfassung nicht vergessen!
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Amethystseele

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Di Jan 06, 2015 6:54 pm

Out: Scherbenregen wird bis hierhin mitgezogen.

cf: Außengrenze SchattenClan

Erleichtert schlüpfte Amethystpfote durch den Lagereingang. Obwohl es auch hier im Lager regnete, war es doch besser, als auf der Steinebene. Scherbenregen verzog sich bereits in den trockenen Kriegerbau. Orchideenmond und Abendpfote konnte sie nicht entdecken, aber die beiden schwarzen Katzen hatten sich sicherlich ebenfalls ins trockene geflüchtet.
Amethystpfote war schon dabei sich ebenfalls in den Schülerbau zu verziehen, um sich zu trocknen, als ihr eigenes, durchdringendes Magenknurren sie von ihren Plänen ablenkte.
Kurzum überlegte es sich die kleine Kätzin anders und schlug den Weg zum Frischbeutehaufen ein. Dort nahm sie sich eine Maus und wollte erneut den Weg zum Schülerbau einschlagen, als sie ihren Bruder Kohlenpfote in der Nähe entdeckte.
Mit einem breiten Lächeln trabte sie durch den Regen auf den schwarzen Kater zu und ließ sich neben ihn fallen. ,,Hallo Brüderchen."
Amethystpfote biss ein Stück von ihrer Maus ab - die nebenbei bemerkt vorzüglich schmeckte - und fragte dann durch ein Maul voll Maus: ,,Was hast du heute so interessantes gemacht?"

[kommt an, Scherbenregen geht in den Kriegerbau, will in den Schülerbau, holt sich eine Maus, bei Kohlenpfote]
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Orchideenmond

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Di Jan 06, 2015 9:14 pm

<------------ Außengrenze SchattenClan

Während des Rückweges zum Lager ihres Clans wurden die Mitglieder der Grenzpatrouille durch den Regen durchnässt. Wie jede Katze außerhalb des FlussClans verabscheute Orchideenmond Wasser, auch wenn der warme Regen durchaus eine angenehme Abkühlung war. Das Wasserholen hatte sich durch den Wolkenbruch erübrigt.
Im Lager gab der pechschwarze und pitschnasse Krieger Scherbenregen und Amethystpfote ein Zeichen, dass sie gehen durften. "Abendpfote, du hast erstmal frei. Nimm dir ruhig etwas zu Essen. Ich rede mit Mondsänger.", miaute er ruhig. Der silbern gefleckte Stellvertreter hockte am Krieger bei Sturmblüte, der Adoptivmutter des Katers. Den Regen ignorierend trabte Orchideenmond auf die beiden älteren Krieger zu.
Grüßend neigte er den Kopf. "An der Grenze zum WindClan gab es keine Auffälligkeiten. Wir sind auf ihre Grenzpatrouille getroffen, aber es gab keine Schwierigkeiten. Die Außengrenze wurde nicht übertreten und wir haben auch keine Spuren von Streunern finden können.", berichtete der Schwarzpelzige und wartete dann auf die Antwort seines ehemaligen Mentors.
Während er wartete, suchte auch Orchideenmond wenigstens etwas Schutz vor dem Regen. Doch - groß gewachsen, wie der Kater nun einmal war - gab es durchaus einfachere Aufgaben.

[kommt zurück; entlässt Scherbenregen und Amethystpfote; spricht mit Abendpfote; gesellt sich zu Mondsänger und Sturmblüte; berichtet von der Patrouille; versucht vor dem Regen Schutz zu suchen]
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Dornenstern

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Di Jan 06, 2015 11:00 pm

Ich saß noch immer in meinem Bau, auch wenn es mich nach draußen zog. Aber ich wollte noch etwas in Ruhe überlegen, die Spannungen mit dem Donnerclan würden wohl früher oder später zu Konflikten führen, Eisstern schien mehr als ehrgeizig. Aber Arroganz war beim Donnerclan ja nichts neues.
Meine Ohren zuckten, als ich Pumasturm draußen vor dem Bau hörte. Er wollte einen Bericht von der Grenzpatrouille abliefern und ich war gespannt „Komm rein.“ forderte ich den schwarzen Krieger auf und wartete auf die Neuigkeiten von der Donnerclangrenze. Danach musste ich mich auch endlich um das Training meiner Schülerin kümmern, immerhin war Muschelpfote bald bereit ernannt zu werden. Ich hatte mir schon überlegt, vor welche Aufgabe ich die Weiße stellen wollte und war gespannt wie sie es angehen würde. Ich mochte den Part der Ausbildung eines Schülers wohl mit am meisten, die Grundlagenlektionen wurden selbständig angewendet und nicht mehr in allzu eng definierten Aufgaben.

[im Felszahn, bittet Pumasturm herein, wartet]
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Merkurnebel

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Mi Jan 07, 2015 9:41 pm

Wie so oft saß der gealterte Kater mit dem Kriegerherzen vor dem Ältestenbau und ließ die Sonne auf den Pelz scheinen. Er tankte so viel Wärme wie möglich, denn trotz der Wärme des Tages war der Ältestenbau mit ihm als einzigem Bewohner recht kühl und verlassen. Vor einigen Monden war auch seine letzte Baugefährtin zum Sternenclan gegangen. Morgentau war eine mürrische alte Kätzin gewesen, die zum Schluss kaum noch gesprochen hatte.
Der alte Tigerkater dagegen hatte immer jemanden zum Reden. Oft waren seine Kinder bei ihm und auch seine Enkelkinder. Die kleinen Fellknäule waren ganz bezaubernd.
Aber nicht nur seine Familie besuchte ihn. Auch die anderen Jungen liebten ihn und seine Geschichten.
Und die Schüler? Die kamen auch gern. Wenn auch meistens um sein Nestmaterial zu wechseln oder ihm Zecken aus dem Fell zu holen. Sicher keine schöne Aufgabe, Merkurnebel erinnerte sich daran, dass er als Schüler diese Aufgaben nur ungern verrichtet hatte. Aber der Greis erinnerte sich auch daran wie er seiner Schülerin diese Aufgabe übergeben hatte. Und wie Gewittersturm immer gejammert hatte. Zum Schluss hin hatte sie wohl eingesehen, dass diese Aufgabe zum Kriegerwerden dazu gehörte. Aber allgemein war die Scheckenkätzin sehr reif in den letzten Monden ihrer Ausbildung geworden. Eine wahre Prachtkätzin.
Als ihm die Sonne zu warm wurde, verzog sich der alte Kater in seinen Bau und sein Nest, wo er ein kleines Nickerchen verrichtete, das aber jäh gestört wurde, als einer der Schüler herein trat und nach ihm rief.
"Ja ich bin hier. Was führt dich zu mir junger Krieger? Sicher nicht nur das Wasser, das du mir bringst oder?"
Merkurnebel war sich der Tatsache bewusst, dass der Kater vor ihm noch kein Krieger war, aber er war sich auch sicher, dass das nur noch eine Frage der Zeit sein würde. Später hörte der alte Krieger, wie ein monotones Tropfen die Blätter seines Baus zum knistern brachte. Sternenclan sei Dank war er vorhin in den Ältestenbau gegangen. Regen vertrugen seine alten Knochen nicht gut.

[Vor dann im Ältestenbau, redet mit Erlenpfote]


Zuletzt von Merkurnebel am Fr Jan 09, 2015 11:25 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Fr Jan 09, 2015 4:24 pm

Morgenpfote beobachtete Rußjunges, wie dieser die Echse genüsslich verzerrte. Ihre Maus gehörte nach wie vor nur ihr, aber vielleicht mochte Minzpfote ja etwas davon haben. "Magst du auch etwas von der Maus?", maunzte sie an ihren Bruder gewandt, der ein wenig unbeachtet da saß. Die beige Kätzin schob die Maus mit der hellen Pfote, ihrem Bruder ein wenig entgegen. Als Natterngift sich verabschiedete, nickte Morgenpfote ihr noch kurz zu und schaute dann einen Moment lang in die ebenfalls grünen Augen des grauen Schülers. "Abendpfote ist unterwegs oder?"
Die Frage Rußjunges' drang an eines ihrer graubraunen Ohren. Ob es draußen so roch wie die Eidechse? Eigentlich war es doch eher umgekehrt und die Eidechse roch nach draußen. "Ja Rußjunges, irgendwie riecht es so wie die Echse, aber an manchen Orten auch wieder ganz anders. Zum Beispiel nach Kräutern und Gras oder anderer Beute. ", die Augen der Heilerschülerin warfen der Maus einen Blick zu. Sie bevorzugte ja eher Nagetiere, aber Echsen waren auch nicht schlecht. Sie nahm einen kleinen Bissen von der Maus. Wenn Minzpfote wollte, konnte er ja mit essen. Er brauchte die Beute. Schließlich musste er ja groß werden. Der Blick der graubraunen Kätzin mit den wenigen fast weißen Stellen wanderte zum Lagerausgang. Sie wartete darauf das ihre dunkelpelzige Schwester bald möglicherweise hereinschneien würde, wie ein wundervoller Schatten. Manchmal befürchtete sie, sich irgendwann zu weit von ihren geliebten Geschwistern zu entfernen. Sie sagte es nie. Im Moment hatten sie alle drei eben oft anderes zu tun, als mit einander zu sprechen oder einfach nur bei einander hocken, wie damals in Zeiten der Kinderstuben. Tropfen platzten auf den Boden, auf ihren graubraunen Pelz und hinterließen dort dunkle Tupfen. Es regnete, seit so einer langen Zeit, endlich mal wieder. Sie schaute hoch in den Himmel. Gräulich wie Minzpfotes Pelz, hingen die Wolken dort, wie aufgehängt. Endlich Regen, nach den ganzen heißen Tagen. Endlich wieder das Singen der zerspringenden Tropfen, auf dem Boden, wenn sie aufschlugen.

[Bei Minzpfote und Rußjunges, bietet Minzpfote etwas von der Maus an, fragt ihn etwas, antwortet Rußjunges, denkt nach, bemerkt den Regen]
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Fr Jan 09, 2015 4:48 pm

OUT: @ Merkurnebel
Du beschreibst das Wetter recht widersprüchlich zu der Tatsache, dass es eigentlich zu regnen beginnen soll. Der Älteste würde sich also eher wegen dem Regen in seinen Bau zurückziehen, statt wegen "zu viel Wärme".^^


Vergesst bitte alle nicht, das derzeitige Wetter in euren Posts zu beachten!
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Merkurnebel

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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Fr Jan 09, 2015 11:23 pm

@ Ria: Der Post war zeitraffend geschrieben (wahrscheinlich nicht sonderlich gut aber naja). Das ganze war eine beschreibung der vergangenheit, sodass Merkurnebel zur zeit als erlenpfote in den bau kommt dort liegt. Vom regen hat er also gar nichts mitbekommen. Aber ich schreib noch ein kleines Sätzchen dazu, damit das verständlich wird Smile
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BeitragThema: Re: SchattenClan-Lager   Sa Jan 10, 2015 10:19 am

Ich schaute zu Wolfslied und schüttelte verneinend den Kopf: "Nein heute war ich noch nicht außerhalb des Lagers." Wolfslied deutete an das sie nicht sonderlich begeistert davon war immer auf ihren Schüler zu warten. "Ach Erlenpfote wird schon noch kommen um zu trainieren." sagte ich und lächelte leicht. Dann schaute ich in den Himmel. Irgendwie war es kühler geworden, entweder täuschte ich mich oder es könnte wirklich sein das es bald zu regnen beginnen würde. Und als dann schließlich kalte große Regentropfen auf mein Fell und auf die Landschaft um mich herum prasselten lächelte ich leicht. Endlich würde es wieder etwas kühler werden und mein Fell war nicht mehr so die Qual. Da ich es hasste wenn mir Wasser in die Ohren kam, legte ich die Ohren leicht an um sie etwas vor dem Regen zu schützen.

[spricht mit Wolfslied, genießt den Regen]
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