Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 WindClan-Lager

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Turmalinschatten

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Rang : Kriegerin (ca 35 Monde alt)
Clan : Windclan
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Mi Jun 18, 2014 5:44 pm

[cf: Grenzfeldern zu den Zweibeinern]
Es war ein strammer Marsch gewesen und die Kriegerin musste zugeben, dass sie sich darauf freute bald ein paar Augenblicke ihre Knochen entspannen zu können. Sie war nicht alt, oh nein! Bis zum Ältestenbau dauerte es noch unzählige Blattwechsel! Aber dennoch konnte sie nicht verleugnen, dass die Blattleere ihrem grazilen sonst so wohlgenährten Körper ziemlich zugesetzt hatte. Die Beute war rar gewesen, und so hatte Turmalinschatten oft zurückgesteckt. Man konnte es sehen, denn unter ihrem schiefergrauen Pelz konnte man ihre hervorstechenden Rippen erkennen. Nicht, dass sie kurz vor dem Verhungern war, aber die Kriegerin freute sich dennoch auf die Blattfrische, auf den Moment, wenn der Frischbeutehaufen endlich wieder reichlich gefüllt sein würde!
Und sie hatte nun dazu beigetragen. Als sie im Lager ankamen, trabte die Kätzin gut gelaunt zu eben jenem Haufen, der sich seit ihrem Aufbruch wenigstens schon etwas gefüllt hatte, und legte ihre eigenen Beutestücke dazu. Zusammen mit Rosendorns Beute würde der Haufen sicherlich einiges hermachen. Die Blattfrische lag in der Luft und noch nie war Turmalinschatten so erfreut über die nahende Jahreszeit gewesen.
Jetzt schnappte sie sich einen ihrer mickrigen Hamster und ließ sich auf den Sonnenfelsen nieder, wo ihr dunkler Pelz die langsam immer stärker werdende Sonne tankte. Sie ließ sich ihre Beute richtig schmecken und glitt dann in einen leichten Schlaf, der einem erholsamen Nickerchen wohl am nächsten kam. Seit Salamanderpfote Krieger war, hatte sie nichts mehr zu tun, außer den gelegentlichen Jagd- oder Patrouillenausflügen zu denen sie eingeteilt wurde und ja, sie vermisste ihr Training mit Salamanderpfote, der ja jetzt Salamanderfeuer hieß und seine Freiheit sichtlich genoss. Anders als sie, vermisste er seine Schülerzeit wohl nicht, sondern war froh, sie und ihren Frohsinn los zu sein. Was eigentlich schade war, da sie sich nach ihrem Ermessen mehr als nur gut verstanden hatten. Nun, man konnte nichts daran ändern, dass die Zeit verging. So blieb ihr nur zu hoffen, dass sie vielleicht erneut Mentorin wurde, wenn Flockentanz‘ Wurf ihren sechsten Mond erreicht hatte, oder wenn Salbeiblütes Ziehjunges in den Rang der Schülerin trat. Wenn es nur bis dahin nicht so lange dauern würde…

[Kommt im Lager an, legt Beute ab, nimmt sich Hamster und legt sich schlummernd auf die Sonnenfelsen]
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Drachenglut

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Rang : Krieger (36 Monde)
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Mi Jun 18, 2014 8:52 pm

Die Augen der Getigerten wandten sich blinzelnd von Drachengluts Gesicht ab, so als wollte sie aus irgendeinem Grund Blickkontakt vermeiden. Als wäre Blickkontakt plötzlich etwas, das einem peinlich sein musste und ihr nervöses Schweifzucken unterstützte diesen Eindruck nur noch mehr. Unter seinem stechenden und schneidenen Goldblick begann sich ihr kurzes Nackenfell aufzustellen und für eine Weile hingen seine Augen wie unter einem merkwürdigen Zauberbann an ihren vibrierenden Schnurrhaaren, die hauchzart aus ihren Wangen sprossen und an dem beinahe verzücktend zuckenden rechten Ohr. Es war ein bisschen wie das Zucken von den Löffeln von Kaninchen, wenn sie Gefahr witterten, wenn man das Prickeln in der Haut spürte, weil man wusste, jetzt würde gleich die Zeit sein, zu springen. Sich auf das Beutetier zu stürzen. Aber Milanpfote war keine Beute.
Also warum diese Empfindung? Warum verspürte er plötzlich das Bedürfnis nach Jagd? Nach körperlicher Anstrengung und Zufriedenheit?
Hatte es mit ihren Augen zu tun? Mit ihrer Sanftheit darin, ihrem Mitgefühl? Nein, es gab keine Erklärung dafür. Drachenglut war nicht fähig, zu ergründen, was für eine Rolle sie spielte und warum.
Schließlich nickte die schlanke, hellbraune Kätzin leicht und versuchte sich an einem Lächeln, dass etwas unbeholfen und verlegen wirkte. Als sie mit ihrer hellen Stimme sprach, klangen ihre Worte, als fühlte sie sich genötigt, die Stille zu durchbrechen. Sie erzählte dem Farblosen von ihrem Jagdtraining mit Marderfrost und als sie von Kaninchen zu sprechen kam, musste er sich ein emotionskühles Lächeln verkneifen.
Immer noch benahm sie sich ihm gegenüber merkwürdig und ab und zu, wenn sie gerade mal nicht verlegen war.
"Es kommt nicht auf die Körpergröße an, ob man ein starker Krieger wird oder nicht. Man muss seinen Geist und Körper stählen und niemals nachgeben.", zitierte er Rosendorns Worte zur Antwort auf Milanpfotes zaghafte Frage, da er nicht wusste, was er sonst sagen sollte und schaute ihr ernst und vertraut in die Augen. "Wenn wir morgen jagen gehen... werden wir sehen, was du noch lernen musst. Aber jetzt solltest du essen. Und dich ausruhen.", fügte er hinzu, dann schritt er langsam davon durch den Schnee und schenkte ihr einen letzten Blick zum Abschied, ehe er sich zum Kriegerbau zurück zog. Kurz davor ließ er sich auf die Hinterläufe nieder und begann, endlich sein dickes, graues Fell von dem Schnee zu befreien, der sich während der Kampfesübungen festgesetzt hatte.

[bei Milanpfote auf der Versammlungsfläche, dann vor dem Kriegerbau, putzt sich]
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Milanfeuer

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Rang : Königin [26 Monde]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Fr Jun 20, 2014 10:39 pm

Ihr Blick hing noch ein wenig an Wolkenpfote, welcher noch immer bei seiner Mutter und ihrer Ziehmutter Salbeiblüte verweilte. Am liebsten wäre Milanpfote jetzt zu ihm gestürmt, hätte Drachenglut hier einfach stehen gelassen und die Peinlichkeit der Situation einfach vergessen. Andererseits wollte sie hier blieben, irgendetwas in ihr hielt sie davon ab, wegzulaufen. Er war schließlich ihr Mentor, sie sollte ihm Respekt zollen und nicht einfach ohne ein Wort davonlaufen, wenn ihre Zunge ihr mal wieder Schwierigkeiten bereitete. Warum hatte sie nicht einfach geschwiegen? Oder etwas anderes gesagt, nicht dieses mäusehirnige Gelaber hervorgebracht? Der Graue musste sonst etwas von ihr denken, vor allem, wenn sie dann auch noch scheu wie ein Vögelchen, das zum ersten Mal aus dem Nest schaut, den Blick abwandte.
Sie musste sich zusammenreißen. Er ist auch nur ein Kater! Wie Wolkenpfote. Naja, nicht ganz wie Wolkenpfote - aber zumindest das Geschlecht stimmte überein. Mit Drachenglut konnte sie nicht reden wie mit ihrem besten Freund, das ging einfach nicht, weil … Sie wusste nicht einmal genau warum, hatte es aber im Gefühl. Dieses seltsame Prickeln in ihrer Magengegend, ihre Ohrenspitzen, die, wenn er sie ansah, immer etwas wärmer wurden. Ihr Körper reagierte anders auf ihn, vollkommen anders und auf eine Art und Weise, die Milanpfote nicht verstand. Ihr war schon immer klar gewesen, dass Drachenglut ‚anders‘ war und es hatte sie kaum abgeschreckt. Es hatte sie eher … angezogen. Zumindest empfand sie ihm gegenüber etwas Spezielles, ob es nun Neugier, Bewunderung oder was auch immer war …
Endlich konnte die hell Getigerte sich wieder dazu durchringen, ihn anzusehen. Ihre grüngelben Augen erwiderten seinen intensiven Blick, erst zaghaft, dann fand sie ein wenig zu ihrer alten Entschlossenheit zurück. Es war doch nur Blickkontakt, nichts weiter, das tat nicht weh - auch sie sich fühlte, als würde ihr Mentor durch sie hindurchschauen, als würde er wissen was sie fühlte und dachte. Eine sehr beunruhigende Vorstellung, die die kleine Kätzin leicht erschaudern ließ. Seine Augen sagten so viel aus und waren doch so emotionslos. Irgendetwas war ihm passiert, etwas, das ihn verändert hatte … Man sah es in den gelbgoldenen Augen des Katers. Und dann war da noch diese rätselhafte Narbe - woher sie wohl stammte…?
Während er sprach erwiderte sie seinen Blick und konnte nicht umhin, sich zu fragen, was er wohl genau in ihr sah. Eine kleine Schülerin, seine Schülerin? Einfach eine junge, unerfahrene Kätzin? Nur eine normale Clankameradin? Zu gerne hätte die Schülerin all ihre Fragen einfach freimütig gestellt, doch wollte sie dem Grauen nicht noch mehr auf die Nerven gehen und es wäre ihr außerdem unhöflich erschienen. Zu viel Neugierde kam nie gut an.
So miaute sie nur leise, aber bestimmt „Ich werde mein Bestes geben.“ und sah Drachenglut dann noch einen Herzschlag lang nach, ehe sie sich umwandte. Während er zum Kriegerbau stapfte, bahnte sich Milanpfote einen Weg durch den kalten Schnee zum Frischbeutehaufen. Ihr Fell war nass, dreckig und stand von ihrem Körper ab wie die Stacheln eines Igels, doch der nagende Hunger ließ jegliche Fellpflege in den Hintergrund rücken. Sie nahm sich ein mageres, kaltes Kaninchen vom Haufen, tappte dann zum Schülerbau und trat hinein, aber nicht, ohne vorher noch einmal nach Wolkenpfote zu schauen. Vielleicht würde er ihr ja folgen.
Im Inneren des Baus war es angenehm warm und so verzehrte die hellbraune Tigerkätzin langsam und nachdenklich in ihrem Nest sitzend ihr Kaninchen, kaute auf den Knochen herum und machte sich dann daran, ihr Fell zu pflegen. Es dauerte eine Weile, aber schließlich lag es wieder ordentlich an ihrem Körper an, ihr Magen war gefüllt und die Erschöpfung wich einer fast angenehmen Trägheit. So streckte sich die Kätzin in ihrem Nest aus, die Augen halb geschlossen und den Blick an die Decke des Baus gerichtet. Und wieder kreisten ihre Gedanken um diesen einen Kater ….

[denkt nach, spricht mit Drachenglut, holt sich etwas vom FBH, sieht sich zu Wolkenpfote um, geht in den Schülerbau, isst, putzt sich, legt sich ins Nest, döst - Ansprechbar.]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Sa Jun 21, 2014 12:31 pm

Wisperwind war wirklich am Boden zerstört und ich war sauer und trauig zugleich. Eigentlich war es Wisperwinds Schuld, dass sie so traurig war - doch was war besser: Einen vergebenen Kater für den Rest des Lebens anzuhimmeln oder ihm die Wahrheit sagen? Bei Wisperwind war es sogar so weit gekommen, dass er ihre Gefühle erwiderte... ein komischer Kater, wieso war er denn nicht zufrieden mit dem, was er schon hatte, anstatt meiner Freundin das Leben schwer zu machen?
>>Ich finde es zwar gut, dass du die Wahrheit gesagt hast, aber du musst nun die Last tragen. Du wirst ihn nie richtig als Gefährten ansehen. Keine verliebten Blicke.. keine Jungen..<<
Bei dem letzten Wort sah ich Wisperwind scharf an und hoffte, dass sie verstand, was ich meinte. Wie stellte sie sich dass überhaupt vor?
Sie brauchte Ablenkung, und zwar ganz dringend. Je schneller sie alles vergas, desto besser. >>Komm, Wisperwind, lass uns einen kleinen Spaziergang machen. Alles ist besser als weinend im Kriegerbau zu liegen<<, schlug ich deshalb vor und lächelte. Ich wusste, dass ich Wisperwind nicht sehr gut trösten konnte, doch ich konnte sie dazu bringen, für einige Momente glücklich zu sein und ein weig Spaß zu haben.
Sanft stubste ich meine beste Freundin mit dem Schweif an und tapste anschließend aus dem Bau. Ich schüttelte mich, gähnte nach einem plötzlichen Anflug von Müdigkeit und sah in den von Wolken bedeckten Himmel. Von gutem Wetter verstand ich definitiv etwas anderes...
Wartend stand ich vor dem Kriegerbau und hoffte, dass Wisperwind herauskommen würde und nicht weiter in Selbstmitleid versank. Ich lächelte ins Nichts und war wieder gut drauf - auch wenn ich wusste, dass es meine beste Freundin noch nicht war. Hoffentlich würde sich das so schnell wie möglich ändern, denn nichts war schlimmer als Traurigkeit und Tränen.

[spricht mit Wisperwind | schlägt Spaziergang vor | vor Kriegerbau]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Sa Jun 21, 2014 4:41 pm

Eisblüte sprach viel Wahres, doch es gab sicher auch Momente, in denen Heidepelz und ich alleine sein konnten. Ohne Gesellschaft. Wir könnten zusammen sein - ich könnte mich für kurze Momente wie seine Gefährtin fühlen. Aber es würde nie wirklich sein. Und meine hübsche Freundin hatte Recht, etwas ganz bestimmtes würde mir immer verwehrt bleiben.
Keine Jungen, dachte ich, daran hatte ich noch gar nicht gedacht. Sofort sank mir mein Herz und ich musste daran denken, wie sehr ich mir gewünscht hatte irgendwann Junge zu bekommen. Aber Eisblüte hatte Recht. Es kam nicht in Frage. Ich bemerkte nicht ihren scharfen Blick, der mich dazu aufforderte, nicht einmal daran zu denken.
Um zu verhindern, dass ich erneut in Tränen ausbrach, blinzelte ich und versuchte an etwas anderes zu denken. Glücklicherweise half mir Eisblüte dabei, denn sie schlug einen Spaziergang vor. Das war eine gute Idee, ich würde dabei sicher auf andere Gedanken kommen. Ich lächelte die Kätzin leicht verlegen an. "Tut mir Leid. Normalerweise bin ich nicht so nah am Wasser gebaut...", seufzte ich und erhob mich dann und blieb einen Moment verharrt stehen, mein Blick galt Heidepelz Nest. Es roch nach ihm, doch sein Geruch war schal. Er war gerade bei Flockentanz und seinen Jungen, soweit ich wusste. Wie sollte ich ihn bloß anschauen, wenn wir nicht alleine waren? Wie sollte ich normal mit ihm reden, ohne, dass meine Blicke oder meine unbeholfene Art den anderen verriet, was mit mir los war? Und seit wann hatte mein Leben entschlossen, kompliziert zu werden?
Ich seufzte und trat nach Eisblüte aus dem Kriegerbau und stieß dabei fast gegen Drachenglut. Der graue Kater war gerade dabei dein Pelz zu putzen. "Oh, tut mir Leid", entschuldigte ich mich schnell, wich ihm aus und schritt dann, mit einem entschuldigenden Blick, an ihm vorbei und weiter auf die Lichtung hinaus. Dann sah ich gen Himmel, mein Blick klebte an den grauen Wolken, die meine Stimmung gut widerspiegelten. Sie ließen kein Sonnenlicht zu uns hindurch, genau wie meine Trauer mir nicht mein Glück darüber, dass Heidepelz mich liebte, zu spüren gab.
Ich sah mich zu Eisblüte um. "Kommst du? Wohin gehen wir denn?", fragte ich und winkte sie mit meinem Schweif zu mir.

[bei Eisblüte, tritt aus dem Kriegerbau, ruft sie zu sich]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Mo Jun 23, 2014 5:22 pm

Sanft drückten sich Flockentanz und Heidepelz aneinander, während ihr Blick auf ihren Jungen ruhte. Stolz flackerte in den Augen beider Katzen und als der Kater zu seiner Gefährtin herüber schaute, lächelte sie und drückte dann ihren Kopf in sein Fell. Er spürte ihre Körperwärme, spürte ihr schlagendes Herz und ihr schwaches Schnurren ließ seine Härchen vibrieren. Langsam stellte sich auch sein Nackenfell auf, während er sich an ihre Zusammenkunft im Ältestenbau erinnerte. Instinktiv wanderte sein Blick bewundernd über Flockentanz schlanken, aber muskulösen, ihre zarten Gesichtszüge und verharrten schließlich bei den aufgeregt umher tapsenden Jungen in ihrem Nest. Sie hatten alle etwas von ihr, zeigten die gleichen Gesichtszüge, denselben Schwung ihres Rückens oder eine ähnliche Statur. Mochten sie was die Fellfarbe und das Muster anging eher ihm gleichen, so bewies die Beschaffenheit ihrer Gesichter und ihrer Körper ihre Verwandtschaft zu der wunderschönen, weißen Kätzin.
Wieseljunges Antwort entlockte ihm ein amüsiertes Schnurren und der Deputy wandte den Kopf wieder seiner Tochter zu. „Wohl eher nicht, weil ich den Papa bin - aber ich werde dafür sorgen, dass du einen sehr guten Mentor bekommst und vielleicht kann ich ja öfter mal bei deinem Training vorbeischauen.“, miaute er zwinkernd und in seinen schmutzig grünen Augen funkelte freudige Erregung, als er sich seine Tochter als Schülerin vorstellte.
Von seinen Worten noch ganz abgelenkt war es ihm ein Leichtes, sie mit der Pfote umzustoßen und so lag das kleine sturmgraue Kätzchen kurzdarauf im Moos. Empört setzte sie sich auf und ihre wütend funkelnden, grünlichen Augen suchten die Umgebung nach dem Angreifer ab. Amüsiert lächelte Heidepelz sie an, seine Ohren zuckten vergnügt und er lachte leise, als plötzlich ein kleiner, grauer Wirbelwind auf seine noch ausgestreckte Pfote zuschoss und kleine Krallen sich in sein Fell bohrten. Es pikste ein bisschen, doch davon nahm er kaum Notiz. Stattdessen knurrte er spielerisch, schüttelte leicht die Pfote und tat, als würde er nach Wieseljunges schnappen, um sie von seiner Pfote herunter zu scheuchen. Ein temperamentvoller Kätzchen war sie auf jeden Fall - kein Wunder bei der Mutter!, dachte er, wandte sich Flockentanz zu und betrachtete ihr Profil, denn sie hatte wieder den Kopf gehoben, um die Jungen zu beobachten. Ihre Züge, so wunderbar sanft und zart … Er hätte sich für eine Ewigkeit in der Betrachtung ihrer Schönheit verlieren können und wohl dennoch keine annähernd passende Beschreibung gefunden. Dafür gab es keine Worte, wie auch für dieses stetig pochenden Wärme in seiner Brust, die ihn selbst gewärmt hätte, wenn er in allertiefster, allerkältester Blattleere in einen Fluss gefallen wäre.
Der rötliche Kater hatte unterdessen die ersten Gehversuche unternommen, tappte erst nur wenige Schritte ohne zu stolpern, doch nachdem Heidepelz ihn erneut mit der Nase anstupste, gelangen ihm weitaus mehr Schritte und er lächelte seinen Vater strahlend an. Das Lächeln eines unbescholtenen Jungen, so rein wie ein Bergsee. Der ältere Kater erwiderte das Lächeln und seine Ohren zuckten freudig, als auch nun der Kleine das erste Mal zu ihm sprach. „Dan-ke Paapa.“, maunzte er, stolperte nun doch noch und fiel mit einem erschrockenen Quieken ins Nest. Bevor Heidepelz ihm mit der Pfote aufhelfen konnte, rappelte sich der Kater auch schon wieder auf und grinste ihn stolz an. „Sieh … du, kann ich doch … schon gut! Besser wie sie!“ Er wedelte mit dem Schwanz ungeschickt zu Wieseljunges herüber. „Ja, du lernst wirklich schnell. Und deiner Schwester stehst du in nichts nach.“, erwiderte der Krieger ebenfalls stolz und betrachtete seinen Sohn liebevoll.
Als er sich wieder Flockentanz zuwandte, musterte ihn die Kätzin wie erwartete besorgt. „Aber dir ist dem SternenClan sei Dank nichts passiert wie ich sehe.“, erwiderte sie leise und leckte ihm über die Wange. Dann trat ein fast strenger Ausdruck in ihre blauen Augen. „Aber wehe, das passiert dir nochmal - pass immer schön auf dich auf, sonst gibt es Ärger.“ Heidepelz nickte lächelnd, drückte sich an sie und da spürte er, wie auch sie sich wieder entspannte und glücklich seufzte. Ihr Blick hing an Ahornjunges, dem jüngeren und etwas stattlicher gebauteren Exemplar von Heidepelz, der seinen Namen maunzte und aufgeregt auf und ab hüpfte. So ein süßer Kater - wie sein Vater, dachte sie und schmunzelt auch, als Ahornjunges Blick irritiert zu seiner Schwester herüber wanderte. „Wie sagt man so schön: Klein aber fein. Ich bin sicher, er wäre genau wie du auch als kleiner Kater ein wunderbarer Krieger.“, miaute sie schnurrend, leckte ihm sanft über das Ohr und schließlich wanderten die Blicke beider Katzen zu dem kleinen Kätzchen mit dem grauen Tigerfell. Freudestrahlend wiederholte diese ihren Namen und hüpfte von seiner Pfote herunter, an der sie sich erfolgreich festgeklammert hatte. Etwas erleichtert legte er diese wieder zurück ins Moos, während Flockentanz neben ihm mit amüsiert zuckenden Ohren miaute: „Ich glaube Wieseljunges passt zu ihr - und der Name scheint ihr zu gefallen.“ Ihr Blick wanderte weiter zu dem roten Kater, welcher mit einem Mooball zu spielen begonnen hatte, aber aufsah, als er ihre Blicke bemerkte und den Vorschlag für seinen Namen hörte. Er stand auf, das Schwänzchen steil aufgerichtet und probierte sich an der Aussprache. „Farnju … Far-njungees … Farnjunges, ja!“ Er packte den Moosball und schleuderte ihn in die Luft, nur um ihn mit erstaunlicher Geschicklichkeit noch im Flug auf den Boden zu schlagen. Seine Augen blitzen stolz zu seinen Eltern herüber. „Der Na-me ist gut!“
Flockentanz wandte sich Heidepelz mit einem Lächeln zu. „Da kann ich ihm nur zustimmen, ein schöner Vorschlag“ Und an Farnjunges gewandt fügte sie schnurrend hinzu: „Nimm aber nicht unser ganzes Nest auseinander, um Moosbälle zu bauen.“ Heidepelz lächelte zufrieden, schnurrte ebenfalls und sog den Duft seiner Gefährtin tief ein. Den Kopf in ihrem Fell vergraben, schloss er die Augen lauschte ihren Atemzügen und genoss es, als sie ebenfalls den Kopf in sein rötliches Tigerfell grub. Jedoch nicht ohne ihm vorher ein hauchzartes „Ich liebe dich auch.“ ins Ohr zu flüstern. Und alle Gedanken an andere Katzen waren vergessen.
Doch die Ruhepause währte nicht lange, denn Pfotenschritte erklangen und am Geruch erkannten die beiden Katzen Kleeblatt, welche den Bau betrat. Sie wandte sich an Flockentanz und erkundigte sich nach den Jungen und danach, ob sie noch Kräuter benötigen würde. „Sie scheinen alle wohl auf zu sein.“, erwiderte Flockentanz lächelnd, doch eine Spur von Müdigkeit zeigte sich in ihrem weichen Zügen. „Jedenfalls sind sie kaum zu bremsen. Ein bisschen Borretsch wäre da glaube ich noch ganz gut, danke. Sie werden hungrig sein nach der ganzen Aufregung“ Ein Schnurren vibrierte in ihrer Brust und ihre blauen Augen flackerten voller Stolz zu ihren Jungen herüber, erfüllt von Liebe und Freude.
In dem Moment erhob Wieseljunges ihr zartes Stimmchen und verlangte das Lager zu sehen. Heidepelz lächelte erst etwas verwirrt, blinzelte dann zu seiner Gefährtin herüber. Diese nickte langsam und nachdenklich, sah erst zu den Jungen dann zum Ausgang und seufzte leise. Besorgnis schwang in ihrer Stimme mit, als sie schließlich antwortete. „Nimm sie ruhig mal mit nach draußen, dann schlafen sie heute Abend wenigstens gut.“, miaute sie etwas zögerlich. „Aber nicht zu lange“ Und etwas leiser fügte sie mit einem amüsierten Zwinkern hinzu: „Und fall nicht wieder irgendwo hinein.“ Er lachte kurz auf, knurrte sie dann spielerisch an und stupste ihr sanft mit der Pfote in die Seite. „Die Kleinen werden schon auf mich aufpassen, keine Sorge.“
Wieseljunges saß vor ihm, die schmutzig grünen Augne groß vor Aufregung und obwohl Ahornjunges erst gezögert hatte, richtete auch er seine flehend großen Augen auf seinen Vater. Farnjunges gesellte sich ebenfalls zu seiner Schwester und so starrten ihn alle drei bettelnd an.
Heidepelz erhob sich vorsichtig und streckte die Beine, ehe er aufmunternd mit dem Schwanz wedelte: „Kommt ihr Kleinen, ich zeige euch mal das Lager - da kann eure Mutter sich mal ein bisschen ausruhen.“ Damit wandte er sich zum Gehen, lächelte Flockentanz noch einmal zu, welche sich dankbar zum Schlafen hinlegte und verließ die Kinderstube. Er zwängte sich durch den Ausgang und trat mit gesträubtem Fell auf die Lichtung, blinzelnd, weil der Schnee so hell war im Gegensatz zum gedimmten Licht der Kinderstube. Sein Blick fiel auf Dämmerzorn, seinen besten Freund, der unter ein paar Sträuchern döste. „Kommt mit darüber, ich möchte euch jemanden vorstellen.“, miaute er an seine Jungen gewandt und tappte gemächlich durch den Schnee zu seinem Freund herüber. Dort angekommen stupste er ihn leicht mit der Pfote an. „Na alter Freund, gut geschlafen?“, neckte er und setzte sich neben den Kater. „Ich muss dir jemanden vorstellen …“ Seine schmutzig grünen Augen wanderten stolz zu seinen Jungen herüber und er deutete nacheinander auf die drei Kätzchen. „Das sind Farnjunges, Wieseljunges und Ahornjunges.“

[denkt nach, in der Kinderstube bei den Jungen, spricht mit ihnen und Flockentanz, Vertretungen inbegriffen (braungrün - Farnjunges; blau - Flockentanz), geht mit den Jungen hinaus und weckt Dämmerzorn]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Mo Jun 23, 2014 7:31 pm

Freudestrahlend nahm Wieseljunges zur Kenntnis, dass auch ihre Geschwister ihre Lust, das Lager zu erkunden , teilten. Sie stellte sich schon vor, wie sie alle zusammen an der Seite ihres Vaters über eine große Fläche aus Erde tollten, wie sie ihre Clankameraden kennen lernte und wie sie alle zusammen spielten. Die kleine Tigerkätzin hatte sich schon oft ausgemalt, wie es wohl außerhalb der Kinderstube aussehen möge, doch jetzt schien die Gelegenheit, das selbst zu überprüfen, zum Greifen nahe. Ihre Ohren zuckten, als sie die gedämpften Worte ihrer Eltern vernahm, die sich anscheinend über diese Idee unterhielten.
Mit einem Schnurren beobachtete Wieseljunges, wie die beiden Großen sich aneinander schmiegten und sich liebkosten. Es freute sie ungemein, dass ihre Eltern ein gutes Verhältnis zueinander hatten, denn sie hatte auch von Jungen gehört, die ohne Vater aufgewachsen waren, ja , die ihren Vater nicht einmal kennen gelernt hatten. Zum Glück muss ich mir darüber keine Sorgen mehr machen Auch, dass Heidepelz eine wichtige Position innerhalb des Clans besetzte , ließ die Brust des kleinen Kätzchens jederzeit vor Stolz schwellen. Zwar wusste sie nicht genau, was ihr Vater so machte, aber es schien wirklich wichtig zu sein, denn alle Katzen respektierten und achteten ihn. Ob ich auch einmal so werde?
In diesem Moment hatte sich die kleine Kätzin ein großes Ziel gesetzt … das selbe zu erreichen, wie ihr Vater. Unglaublich schwer durfte das ja wohl nicht sein, in ihr floss schließlich das Blut zweier starker Katzen. Die Worte Heidepelz' rissen das Kätzchen aus ihren Gedanken und sie sah auf. Es dauerte einige Herzschläge, bis sie begriffen hatte, was er da gerade gesagt hatte, dann jauchzte die Kleine vor Glück. "Jaaa!" Sie durften also wirklich das Lager sehen! Aufgeregt und voller Vorfreude trippelte Wieseljunges ihrem Vater hinterher, vor allen ihren Geschwistern.
Sie wollte die Erste sein, die das Lager sah. Nach ein paar Pfotenschritten verwandelte sich der moosbelegte Boden in eine kalte , mit einer weißen Schicht bedeckten Erdoberfläche. Als die Kleine die erste Pfote in den Schnee setzte, zuckte sie angewidert zurück , abgeschreckt durch die Kälte und Nässe dieser komischen Substanz. "Papaaaa, was ist das?", quiekte Wieseljunges aufgeregt, doch ihr Vater schien schon genau zu wissen, wohin er wollte. Die frische Luft drang in ihr Fell, durchfuhr ihren Pelz und löste ein Kribbeln in ihrem Körper aus. Das Kitten hob den Kopf und erblickte zum ersten Mal das Lager. Direkt gegenüber von ihnen befand sich ein großer Fels , dessen Oberfläche erstaunlich flach war. Als Wieseljunges ihren Kopf ein wenig drehte, konnte sie einen Eingang erkennen.
Wer da wohl wohnt? Neben ihr befand sich ein großes Gestrüpp, das ihrem Bau ziemlich ähnelte. Davor lagen und saßen einige Katzen und unterhielten sich , gaben sich die Zunge oder teilten etwas Beute. Das ist sicher der Kriegerbau! Mit zitternden Pfoten beobachtete die kleine Kätzin ihre Clankameraden, im Wissen, dass sie sie das erste Mal sahen. Hoffentlich ist mein Fell nicht dreckig oder zerzaust! Auf keinen Fall wollte sie den Eindruck machen, sich nicht selbst putzen zu können! Etwas weiter neben dem Gestrüpp erspähte sie einen dicht verflochtenen Tunneleingang , in den ein von Generationen von Katzen plattgetretener Weg führte. Das ist der Ausgang!
Neben dem Ausgang befand sich eine größere Grasfläche, auf der man sicher wunderbar spielen konnte … wenn da nicht dieses weiße Zeugs wäre! Neben dem Grasfleck konnte das Junge einen großen Haufen Beute erkennen, von dem sich die anderen Katzen nach und nach ihre Beute nahmen und brachten. Mit großen Augen nahm Wieseljunges all dies wahr und bemerkte gar nicht, dass ihr Vater schon längst weiter gegangen war. Verärgert blickte sie sich nach seinem braun-weißen Pelz um und erkannte ihn schließlich, woraufhin sie sich Mühe gab, schnell hinterher zu kommen. Heidepelz hielt auf einen braunen Kater in seinem Alter zu, der auf dem Boden lag und zu schlafen schien.
Mit großen Augen beobachtete Wieseljunges, wie ihr Vater den Krieger anstieß und dann miaute, er wolle ihm jemanden vorstellen. Er meint sicher uns! Die kleine Kätzin wusste nicht ganz, ob sie sich jetzt selbst vorstellen sollte, oder Heidepelz das für sie übernahm, also schwieg sie und trottete zu der linken Vorderpfote ihres Vaters. An diese drückte sie ihren kleinen Körper und sah den fremden Krieger leicht scheu aber auch interessiert an.

[denkt über ihre Familie nach | freut sich über Heidepelz' Entschluss | folgt ihrem Vater | sieht sich auf der Lichtung um | rennt Heidepelz hinterher | neben Heidepelz' linker Pfote, starrt Dämmerzorn an]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Mo Jun 23, 2014 8:08 pm

Dämmerzorn streckte sich langsam und schlug beinahe unwillig die Augen auf, die er doch gerade erst zum schlafen geschlossen hatte. Während sich sein Traum, in dem er durch die Blattgrüne gelaufen und einem bemerkenswert großen Hasen hinterher gejagd war, langsam in nebelhafte Erinnerungsfetzen auflöste, stand er, sich streckend, auf und bemerkte erst jetzt, wer ihn da eigentlich geweckt hatte und in welcher Gesellschaft dieser jemand war.
,,Hallo Heidepelz", sagte er, halb gähnend, zu seinem besten Freund. Er warf einen Blick auf dessen drei Anhängsel. Es war das erste mal, dass er Heidepelz´Jungen zu gesicht bekam und auch das erste mal, dass er ihre Namen hörte und er fand, dass sich der Stellvertreter des WindClans und dessen Gefährtin sich ganz vorzügliche Namen hatten einfallen lassen. ,,Wieseljunges, Farnjunges und Ahornjunges", murmelte er und brannte die drei Worte so bereits für immer in sein Gedächtnis ein.
,,Wundervolle Namen", sprach er das aus, was er gerade gedacht hatte und war inzwischen hellwach. Dann wandte er sich an die drei Jungen seines Freundes:,,Na ihr drei, zeigt euch euer Vater das erste mal das Lager eures Clans?"
Dämmerzorn versuchte sich daran zu erinnern wie er und sein verstorbener Bruder Wieselpfote damals das erste Mal das Lager gesehen hatten, dieser Tag war zwar schon viel zu lange vergangen, als das er sich wirklich an etwas erinnern konnte, doch er wusste, dass er damals nicht hatte glauben können das die Welt tatsächlich noch viel größer war, als das alte Lager des WindClans damals für ihn gewesen war.
Sofort musste er zu dem kleinen Kätzchen sehen, dass dort vor ihm saß und dass er für Wieseljunges hielt-ein wehmütiges Lächeln, fast kaum sichtbar, bahnte sich auf seine Lippen, denn der Name war nicht das einziege, dass die kleine Kätzin mit Dämmerzorns Bruder gemeinsam hatte.
Schnell versuchte er auf andere Gedanken zu kommen, denn er wollte das erste Treffen mit den Jungen seines Kinderstuben-Freundes Heidepelz nicht mit melancholischen Erinnerungen verbringen.
Also ließ er seine Frage an die Jungen zu einer solchen Frage werden, auf die man nicht antworten musste, und sagte zu seinem Freund:,,Ich gratuliere dir, ich sehe jetzt schon, dass die drei einmal fantastische Krieger sein werden,"und er fügte mit einem Grinsen und einem freundschaftlichen Knuff hinzu:,,Das liegt in der Familie."

[Wacht auf/Grüßt Heidepelz/Wendet sich an die Jungen/Erinnert sich kurz an seinen Bruder Wieselpfote/Wendet sich dann wieder an Heidepelz]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Di Jun 24, 2014 10:23 pm

Erfreut hörte ich Flockenztanz Bestätigung meines oberflächlichen Eindrucks und mit der nahenden Blattfrische konnte ich mich langsam auch etwas mehr entspannen. Nachlässig werden sicher nicht, besonders wo die Jungen offensichtlich so viel aktiver und unternehmungslustiger wurden, wie Heidepelz mit seinem ihm folgenden Anhgang auch gleich bewies. Aber Jungen ging es in der Blattfrische einfach besser, dem ganzen Clan ging es besser. Und ich würde bald wieder frische Käuter sammeln können. ich freute mich einfahc auf die Blattfrische aus so vielen guten Gründen und sicher nicht nur ich.
"Ich bringe dir gleich ein wenig Borretsch." versprach ich der Königin und verabschiedete mich gleich darauf mit einem Winken meines Schweifs. Auf flinken Pfoten eilte ich zum Heilerbau und holte ein Borretsch Blatt aus der Vorratskammer. Ich rollte es zusammen, die haarige Seite des Blattes innen. Es waren nicht viele, aber sie wirkten beim Essen gerne mal als störende Fremdkörper.
Mit dem Blatt im Maul trabte ich zurück zur Kinderstube und schob das zusammengerollte Blatt Flockentanz zu "Am besten du isst es so, ist angenehmer." erklärte ich "Wenn doch etwas sein sollte, weißt du ja wo ich zu finden bin." miaute ich und verabschiedete mich ein zweites Mal, diesmal mit einem freundlichen Nicken.
Mein Rückweg zum Heilerbau gestaltete sich diesmal deutlich gemütlicher, es warteten erstmal keine Aufgaben auf mich udn vielleicht konnte ich mich der Heilerversammlung etwas ausruhen. Gut tun würde es mir. Ich hörte Heidepelz und seine Jungen im lager herumtollen, während ich meinen Bau betrat und überlegte vielleicht doch eher draußen zu ruhen. Drinnen würde es erholsamer sein, aber es war erfrischend Jungen zu beobachten.

[redet mit Flockentanz, bringt ihr ein zusammengerolltes Borretschblatt zum Essen, im Heilerbau, ansprechbar]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Sa Jun 28, 2014 11:59 am

cf: Flüsterahorn

Sturmschrei war ein wenig erschöpft. Die Zeit schien auf der Jagd stets schneller zu vergehen als im Lager, anscheinend hatte sie mehr Zeit am Flüsterahorn verbracht, als sie eigentlich vorgehabt hatte. Und noch dazu kam das fette Kaninchen, dass sie den ganzen Weg zum Lager mit sich geschleppt hatte. Zielstrebig ging sie auf den Frischbeutehaufen zu und legte das Kaninchen dort ab. Sofort stieg ihr der köstliche Duft der Frischbeute in die Nase, und erinnerte sie daran, dass sie seit Sonnenaufgang nichts gegessen hatte. Es war eigentlich ein Wunder, dass ihr Magenknurren nicht jedes Beutetier im Territorium verscheucht hatte.
Ohne lang zu suchen, schnappte sich Sturmschrei eine Wühlmaus, und trottete hinüber zum Grasfleck, wo sie sich in der Nähe des Schutzwalles zusammenkauerte. Obwohl der Boden von Schneematsch bedeckt war, bot der Wall wenigstens ein gewisses Maß an Schutz vor den kalten, schneidenden Windböen. Sie verschlang die Maus mit wenigen Bissen, und begann dann, sich das vom Wind zerzauste Fell zu glätten, was sich als vergebliches Unterfangen herausstellte. Auch Echoschrei hatte ihr immer gesagt, Sturmschreis Pelz sähe aus, als sei sie gerade durch ein Dornengestrüpp gerannt.

[legt das Kaninchen zum Frischbeutehaufen, betreibt Fellpflege am Grasfleck, ansprechbar]


Zuletzt von Sturmschrei am So Jun 29, 2014 11:08 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Sa Jun 28, 2014 4:48 pm

OUT: @ Sturmschrei:
Achte bitte auf die derzeitige Jahreszeit und das Wetter (beides kann man bequem im Portal ausmachen) und passe deinen Post an diese Gegebenheiten an. Der Grasfleck dürfte von Schnee oder Schneematsch bedeckt sein, die Außentemperaturen laden nicht gerade zum gemütlichen Dösen im Freien ein.^^
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Sa Jun 28, 2014 8:36 pm

Im selben Moment wie meine Schwester jubelte ich: "Jaaa!" Dann räusperte ich mich, senkte den Kopf und leckte mir verlegen über das weiße Brustfell. Heidepelz und Flockentanz sollten auf keinen Fall denken, ich wäre genauso aufgedreht wie Wieseljunges. Ich war nämlich viel ruhiger und vernünftiger.
Als ich meinen wieder Blick hob, war Heidepelz schon aufgestanden und stapfte durch die Kinderstube, Wieseljunges klebte an ihm wie eine Klette. Ihr schien es wichtig zu sein, als Erste von uns dreien das Lager zu erblicken. Ich schnaubte abfällig, wandte mich noch einmal meiner Mutter zu.
"Wir kommen bald wieder. So lange kannst du dich ausruhen", wiederholte ich Heidepelz' Worte, lächelte die weiße Königin noch an und hüpfte hinter Wieseljunges her. Aufregung hatte sich in mir breitgemacht, sodass ich vor Energie nur so strotzte. Ich spürte, wie sich mein Fell voller Freude aufstellte und wahrscheinlich so von meinem Körper abstand, als wäre ich von einem Blitz getroffen worden. Aber wenn tatsächlich einmal ein Blitz auf mich treffen würde, wäre die Unordentlichkeit meines Fells meine kleinste Sorge. Wenn ich mich recht an eine Geschichte erinnerte, hatten solch schreckliche Blitze es schon geschafft Bäume zu spalten, so würden sie es sicher auch schaffen, Katzen zu töten.
Ich erschauderte und beeilte mich, nun endlich die Kinderstube zu verlassen. Draußen angekommen begrüßte mich eine schreckliche Kälte, die mich erstarren ließ. Meine Ohren legten sich wie von selbst an, doch als ich einen verschreckten Schritt nach vorne machte, stellten sie sich erschrocken wieder auf. Ich blickte zu meinen Pfoten, die von etwas weißen umgeben waren und langsam darin einsanken. Und es war kalt. Und nass. Wieder erschauderte ich und sprang nach vorne, hoffte, somit diesem Zeug zu entkommen, doch auch dort erwartete mich diese weiße Masse. Ich sah nach hinten und dort an der Stelle, wo ich gerade noch gestanden hatte, hatte ich vier kleine Pfotenabdrücke hinterlassen. Meine schmutzgrünen Augen wurden rund und ein Lächeln breitete sich auf meinem Gesicht aus, als ich mich endlich im Lager umsehen konnte. Mein Blick fiel zuerst auf einen Felsen, der mir so gut wie gegenüber stand. Er war leicht flach und etwa eine Schwanzlänge hoch. Dort schloss ein Bau an und da sich dieser in der Mitte des Lagers befand, riet ich, dass es sich hierbei um den Anführerbau handeln musste. Die anderen Bäue waren um diesen in einem Kreis verteilt. rechts von mir gab es zwei Bäue aus Ginsterbüschen und links von mir befand sich ein weiterer Bau, auch aus Ginster, der aber eher abstoßend und ungemütlich wirkte. Ich wusste nicht genau, weshalb ich diesen Eindruck hatte.
Doch am meisten beeindruckten mich die vielen Katzen. Mein bisheriges Leben hatte genau sieben Katzen beinhaltet. Meine Eltern, meine Geschwister, Salbeiblüte und ihr Ziehjunges Löwenjunges und Kleeblatt, die Heilerin. Aber hier gab es so viele Katzen mit verschiedener Statur, verschiedenem Fell und jeder hatte einen anderen Gesichtsausdruck.
Als ich mich wieder an Heidepelz erinnerte, schaute ich mich erschrocken um und sah ihn auf einen braungetigerten Kater zugehen, der eindeutig schlief. Wieseljunges trottete ihm hinterher und ich beschleunigte mein Tempo, um mit ihnen mitzuhalten. Dabei hatte ich meine Fähigkeiten eindeutig überschätzt, denn ich stolperte und landete in der weißen Masse. Ich quiekte erschrocken, kniff meine Augen zusammen und erwartete schon, dass ich in dem Zeug versank, welches mich dann in die Tiefe riss. Aber nein, ich blieb liegen, das Zeug schmolz und sickerte in mein Fell, kühlte mich ab. Mit einem Satz war ich wieder auf den Beinen, mein Fell stand vor Schreck noch mehr ab als zuvor und ich taumelte zu meinem Vater, blieb bei seiner rechten Pfote stehen und sah den fremden Kater verlegen aber neugierig an.
Das fing ja gut an. Beim ersten Mal, als mich dieser Kater sah, musste ich eine mehr als unelegante Landung hinlegen. Aus irgendeinem Grund dachte ich mir, dass ich diesen Kater noch lange kennen und dieser mich damit aufziehen würde. Aber es musste ja nicht zwingend zutreffen, vielleicht hatte ich ja Glück.
Heidepelz stellte dem Kater seine Jungen vor, dieser wiederholte unsere Namen. Wunderschöne Namen, meinte er und ich konnte nur stolz lächeln.
"Genau das tut er. Toll, oder? Und wer bist du?", fragte ich ein wenig plump und schüttelte währenddessen die weißen Flocken von meinem roten Fell. Er schien ein Freund Heidepelzes zu sein und ich entschied mich, ihn zu mögen, als er meinem Vater einen freundlichen Knuff gab. "Papa ist ein fantastischer Krieger, nicht wahr? Irgendwann werde ich wie er", rief ich und schaute den besagten Kater bewundernd an.

[folgt Heidepelz und Wieseljunges, verabschiedet sich von Flockentanz, erschreckt sich vor Schnee, schaut sich um, fällt in den Schnee, bei Heidepelz, Wieseljunges, Dämmerzorn, redet mit Dämmerzorn]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So Jun 29, 2014 11:07 am

OUT: @ Schattenauge
Habe meinen Post entsprechend verändert, ich hoffe, es ist so besser^^
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So Jun 29, 2014 4:27 pm

Ich drehte mich nach hinten, sah Wisperwind aus dem Bau kommen. Dabei stieß die schwarz-weiße Kätzin gegen Drachenglut und ich zuckte mit den Ohren, als sie sich schnell entschuldigte und neben mich stellte.
>>Weiß ich nicht.<< Ich grinste Wisperwind frech an und verpasste ihr einen spielerischen Stoß mit der Pfote. >>Wir können einfach ziellos durch das Territorium wandern, nicht?<<
Ich richtete meinen Blick wieder nach vorne und er fiel direkt auf die drei Jungen, die neben dem zweiten Anführer saßen und ich erkannte das rötliche Junge wieder, das ich in die Kinderstube gebracht hatte. Was für einen Namen es wohl trug?
Gerade wollte ich mich zu Wisperwind drehen und sagen, wie süß ich die Kleinen fand, als ich mir schnell auf die Zunge biss und stumm blieb. Vielleicht wäre sie traurig gewesen, trauriger als sie ohnehin bereits war. Auch konnte ich sie nach den Namen nicht fragen, falls sie diese überhaupt wusste.
Ich beschloss, Heidepelz bald zu fragen, da ich das rötliche Junge sofort ins Herz geschlossen hatte. Mir fiel auf, dass es sehr große Ähnlichkeit mit Heidepelz hatte. Ob er auch ein so ehrenvoller Krieger wird?
Mit einem Lächeln im Gesicht sah ich wieder zu Wisperwind, stellte mich so, dass ich ihr die Sicht zu der Familie versperrte und lief mit ihr an der Seite zum Lagerausgang.
>>Folge mir einfach!<<, befahl ich meiner besten Freundin freundlich und hetzte aus dem Lager. Ich erinnerte mich an die Zeiten als Schülerin - damals war ich auch jeden Tag mit Wisperpfote draußen gewesen und hatte mit ihr riesen Spaß. Wir hatten zusammen trainiert, waren zusammen jagen und hatten zusammen die Schülerprüfung überstanden. Ich wusste noch, als sei es gestern gewesen, wie wir beide zu Kriegerinnen ernannt worden waren und der ganze Clan unsere neuen Namen gerufen hatte. Ich war so unfassbar froh sie zu haben. Sie war wie eine Schwester für mich, ihr konnte ich alles erzählen.
Mit einem zufriedenen Lächeln im Gesicht verließ ich das Lager.

--> Flüsterahorn

[sieht zu Wisperwind | antwortet | sieht Heidepelz & Jungen | am Lagerausgang | erinnert sich | rennt aus dem Lager]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Di Jul 01, 2014 3:35 pm

Ich lächelte Eisblüte an. "Das könnten wir, aber bei deinem Orientierungssinn würden wir uns nur verlaufen", lachte ich dann leise, obwohl ich diejenige von uns beiden war, die keinerlei Orientierung besaß. Als der Blick meiner Freundin an etwas hängen blieb und sich ein liebevoller Glanz in ihre eisblauen Augen schlich, stutzte ich. Neugierig folgte ich ihrem Blick und wünschte mir dann in der nächsten Sekunde, ich hätte es nicht getan.
Dort stand Heidepelz bei Dämmerzorn, das an sich war nichts sonderbares, schließlich waren die beiden mindestens so gut befreundet wie Eisblüte und ich. Doch da tollten drei kleine Jungen um den zweiten Anführer im Schnee herum und schienen sich prächtig zu amüsieren. Der Anblick der Kätzchen ließ mein Herz stehen bleiben und aus irgendeinem Grund war ich überrascht, aber gleichzeitig entsetzt, sie zu sehen. Als wäre ihre Existenz mir erst jetzt richtig klar geworden. Als wären sie nicht schon die ganze Zeit da gewesen - bei Flockentanz in der Kinderstube. Als hätte ich nicht gewusst, dass Heidepelz schon Vater und vergeben war...
Eisblütes Gestalt verdeckte mir plötzlich die Sicht zu den Jungen und ich blickte sie aus schmerzvollen, verwirrten Augen an. Erst da begriff ich, dass sie die drei Kätzchen ebenfalls gesehen hatte und nun hoffte, dass ich es nicht getan hatte. Sie versuchte mir die Sicht zu ihnen zu versperren, damit mir der Schmerz erspart blieb. Ich musste lächeln. Wie süß das von ihr war und es hätte auch funktioniert, wäre da nicht die Tatsache, dass ich Heidepelz immer entdeckte, wenn er in mein Sichtfeld trat.
Meine hübsche Freundin trottete los, befahl mir, ihr zu folgen, was ich auch tat. Neben ihr lief ich zum Lagerausgang, schlüpfte hindurch und rannte dann los. Diesen Weg hatte auch Heidepelz eingeschlagen, als wir zum schmalen Fluss gegangen waren und das weckte in mir das Wissen, dass Heidepelz auch mich liebte. Vielleicht gab es ja jemanden, den er mehr liebte, doch auch für mich hegte er starke Gefühle.
Ein Lächeln zauberte sich auf mein Gesicht und ich sah zu Eisblüte, die ebenfalls glücklich schien. Woran sie dachte wusste ich nicht, doch Hauptsache, wir beide hatten uns wegen meinen Tränen nicht die Laune verderben lassen.

----> Flüsterahorn

[sieht Heidepelz und seine Jungen, folgt Eisblüte]
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BeitragThema: WindClan Lager   Do Jul 03, 2014 2:46 pm

Ich sah, wie mein Bruder Heidepelz mit seinen Jungen aus der Kinderstube trat. Eins der Jungen stolperte etwas unbeholfen durch den Schnee und ich musste unwillkürlich schnurren. Mein Bruder blieb bei seinem Freund Dämmerzorn stehen und ich sah, dass das unbeholfene Junge den grossen Kater nachdenklich anschaute. Ich war neugierig, wie meine kleinen Verwandten wohl hießen, also tappte auch ich hinüber zu der Gruppe. "Hallo Heidepelz, hey Dämmerzorn, und auch hallo ihr Kleinen. Willkommen in unserem Clan. Wie heisst ihr denn? Die Jungen waren unglaublich niedlich. Man sah deutlich die Ähnlichkeit zu Flockentanz und Heidepelz. Die Jungen schienen sich jeweils ein Stück Heidepelz und ein Stück Flockentanz genommen zu haben und den Rest selbst erschaffen zu haben. Ich war mir sicher, dass wir uns gut verstehen würden.

[geht zu Heidepelz und Dämmerzorn, spricht die Jungen an, denkt über sie nach]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Do Jul 03, 2014 3:16 pm

Farnjunges musterte den Freund seines Vaters und zuckte bei den Worten seines Bruders Ahornjunges mit den Schnurrhaaren.
"Nicht nur du wirst später wie Papa!" miaute Farnjunges und ließ seinen Schweif hin und her gleiten.
Sein Vater war schon ein großer Krieger und später will er auch so sein wie er! Will das nicht jeder? Jeder aus dem Clan oder wollen nur seine Junge so sein wie er? Bestimmt jeder!
Dämmerzorn schien nicht schlecht gelaunt sondern eher froh Gesellschaft zu haben und Farnjunges schaute nur hellwach hin und her um das Lager besser sehen zu können. Schließlich weiß er nicht wann er nachher wieder in die Kinderstube soll, denn dann wird es sowieso wieder langweilig zusammen mit Wieseljunges und Ahornjunges.
Hauptsache wir sind alle mal aus der Kinderstube gekommen die ganze zeit nur im Nest hocken und mit einem Moosball spielen ist noch lange nicht so lustig wie das Lager erkunden. Irgendwann wird Farnjunges hier stehen und die älteren nerven und selbst irgendwann mal trainieren und dann werden seine Geschwister schon sehen wer am besten und härtesten trainiert.
Weiter sah er seinen Vater an während sein Blick am und zu, zu Dämmerzorn glitt.

Out: Sorry für diesen miesen Post kann mich momentan null konzentrieren.. ._.
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Do Jul 03, 2014 4:44 pm

Lächelnd betrachtete Heidepelz seine Jungen, welche vom Anblick des Lagers, sowie von ihrer ersten Erfahrung mit Schnee ziemlich beeindruckt wirkten. Wieseljunges zuckte gar zurück, als sie mit den kleinen, grauen Pfötchen das kalte Weiß berührte, welches nun jedoch kaum noch im Lager zu sehen war. Eine warme Briese war aufgekommen und brachte den angenehm milden Geruch das Blattfrische nach mondelanger Entbehrung herbei. Tief sog der Krieger die Luft ein, schloss für einige Momente die Augen und seufzte kaum hörbar. Es ist überstanden. Dieses Mal hatte die Blattleere keine großen Opfer gefordert ... auch wenn einige Katzen dem SternenClan beigetreten waren. Trauer umschloss sein Herz, als er an den noch jungen Krieger Flügelkralle dachte, welcher am Grünen Husten gestorben war. Oder an Federfrost ... Es war zu schade um diese beiden starken Katzen. Sie hatten einen solch frühen Tod nicht verdient - ebensowenig wie Federjunges. Doch so lief es im Leben. Mögen die Ahnen euch willkommen heißen und euch Frieden schenken. Ein letztes Mal atmete Heidepelz tief durch, dann öffnete er wieder die Augen und der letzte Rest von Trauer wich aus seinen Zügen.
"Das ist Schnee, Wieseljunges. Er fällt nur in der Blattleere und ... besteht aus ganz vielen kleinen Kristallen, bestehend aus Wasser, das wegen der Kälte gefroren ist", erklärte er den Jungen, während sie auf Dämmerzorn zuschritten und stupste Ahornjunges mit der Schwanzspitze an, um ihn auf einen nassen Fleck aufmerksam zu machen, auf welchen die kleinen Pfötchen zusteuerten. "Doch jetzt wird es endlich wieder wärmer - man riecht die Blattfrische auch schon in der Luft." Er sog tief die Luft ein und lächelte die Jungen dann erneut an. "Ihr müsst wissen, die Blattleere ist immer eine schwere Zeit, Beutetiere verkriechen sich und viele Katzen hungern. Außerdem breiten sich bei der Kälte häufig Krankheiten aus ... Aber das ist jetzt überstanden. Die Blattfrische wartete auf uns und sie bringt reichlich Beute, Wärme und Sonne."
Der Blick der Tigerkaters wanderte zu Dämmerzorn, welchem er soeben seine Jungen vorgestellt hatte. Wieseljunges presste sich eng an ihn, starrte den anderen Kater mit großen Augen an und Heidepelz schnurrte beruhigend. Ahornjunges taumelte ebenfalls an seine Seite, sein abstehendes Fell von Schnee gespickt und mit geweiteten Augen. Er war wohl in den Schnee gefallen. "Ach wie siehst du denn aus, Ahornjunges ...?", murmelte er an den kleinen Kater gewandt, beugte sich zu ihm herab und glättete ihm mit einigen gekonnten, liebevollen Zungenstrichen das rote Tigerfell. "Du bist ja fast so tollpatschig wie ich früher." Seine Schnurrhaare zuckten amüsiert, dann hob er wieder den Kopf und lächelte seinen besten Freund an.
Seine Worte ließen Heidepelz' Pfoten kribbeln und er zwinkerte dem Krieger dankbar zu, als dieser sich an die scheuen Jungen wandte. Langsam schien sich ihre Anspannung zu lösen, denn schon stellte Ahornjunges mutig die erste Frage und gleich darauf hob auch Farnjunges die Stimme. Ihre Begeisterung und die Überzeugung, mit der sie von ihm, ihrem Vater, sprachen, entlockte dem Deputy ein leises Lachen. Sein Herz kribbelte vor Freude. Diese Jungen waren wunderbar, es waren seine Jungen. Und er liebte sie, heiß und innig wie er Flockentanz liebte.
"Natürlich - bei der Mutter geht das doch nicht anders!", erwiderte er auf den freundschaftlichen Knuffer seines Freundes hin und schnurrte leise. "Und sie sind aufgeregt wie eine Schar junger Spatzen, deshalb hilf mir am besten, ihnen das Lager zu zeigen.", setzte er mit gesenkten Stimme hinzu, bedachte Dämmerzorn mit einem auffordernden Blick und machte dann Anstalten, sich zu den Jungen und der kleinen Führung zu wenden. Doch just in diesem Augenblick trat Samtfell auf sie zu. Heidepelz Herz machte einen Satz, als er seine Schwester sah und er näherte sich ihr, um sie sanft mit der Nase anzustupsen. Als er zurücktrat, glänzten seine Augen stolz. "Hallo Schwesterherz, schön dich zu sehen.", maunzte er und deutete dann mit einer Schwanzgeste auf die Jungen. "Ich denke sie können sich selber vorstellen ... Na gur ihr drei, das ist meine Schwester und damit eure Tante Samtfell. Sie beißt keiner Katze den Kopf ab, also keine Scheu." Sein Blick wanderte von den Jungen, über Samtfell zu Dämmerzorn auf welchem sein Blick verweilte. Während er den Kater noch anschaute - ohne ersichtlichen Grund - bemerkte er aus den Augenwinkeln eine Bewegung und tatsächlich ... Nur minimal wandte Heidepelz den Kopf, doch es reichte, um sie mit Eisblüte aus dem Lager verschwinden zu sehen. Sein Herz stoppte kurz, er sog scharf die Luft ein und es prickelte in seiner Brust. Schuld und Verlangen begehrten gleichzeitig in ihm auf, aber der Kater zwang sie zurück und besann sich. Nein, jetzt war keine Zeit um an Wisperwind zu denken. Aber wie musste sie sich wohl gefühlt haben, als sie ihn hier mit seinen Jungen, den Jungen von Flockentanz gesehen hatte ...?
Mit stoischer Ignoranz verdrängte er endlich die aufwallenden Gefühle und wandte sich stattdessen wieder den anderen Katzen zu. "Okay, wenn ihr dann bereit seid, zeigen wir euch das Lager.", miaute er bemüht locker und zuckte auffordernd mit der Schwanzspitze. Etwas unsicher glitt sein Blick vorübergehend zu Dämmerzorn. Sein Freund kannte ihn besser, als die meisten anderen Katzen. Ihm würde es am ehesten auffallen ... diese Unsicherheit, die Anspannung ... und auch wenn er sein bester Freund war, das war etwas, was keine Katze wissen durfte. Heidepelz konnte nur hoffen, der muskulöse Tigerkater war abgelenkt gewesen. Doch trotzdem verspürte er das Verlangen, es einer anderen Katze zu erzählen, so falsch es sich auch anfühlen mochte. Prickelnd stellte sich sein Nackenfell auf. Jedenfalls konnte er es jetzt nicht erzählen. Aber vielleicht ein andernmal ...

[denkt nach, redet mit den Jungen, reagiert auf Dämmerzorn, begrüßt Samtfell, spricht mit den Jungen, betrachtet Dämmerzorn, bemerkt Wisperwind aus den Augenwinkeln, ist unsicher, denkt nach, schlägt etwas vor, mustert Dämmerzorn]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Do Jul 03, 2014 9:10 pm

Flockentanz sah, wie Kleeblatt auf ihre Bitte hin nickte, und los trabte, um ein wenig Borretsch zu holen. Unterdessen folgten meine Jungen Heidepelz aus der Kinderstube, um die Welt zu entdecken. Nur Ahornjunges blieb kurz stehen und wiederholte die Worte seines Vaters. Die Königin nickte schmunzelnd. »Zu Befehl.« Der kleine Kater hüpfte davon. Es war still ohne die Kleinen und in diesem Moment spürte Flockentanz mehr als je zuvor, dass ihre Jungen nicht immer so klein bleiben würden und sie nicht immer auf sie aufpassen konnte. Es war ein seltsames, leeres Gefühl. Kleeblatt betrat den Bau wieder.
Sie trug ein zusammengerolltes Blatt im Maul, welches sie der Weißen zuschob. »Danke.«, miaute sie mit einem Lächeln. Die Heilerin sagte noch etwas, doch Flockentanz machte sich nicht mehr die Mühe zu antworten.
Mit einem Bissen verschlang sie das Blatt. Es schmeckte nicht schlimm, aber auch nicht unbedingt appetitlich. Einfach anders. Eine plötzliche Müdigkeit übermannte die Katze und sie legte ihren Kopf auf das weiche Moos. Kaum hatte sie die Augen geschlossen, schlief sie auch schon tief und fest.

[antwortet Ahornjunges, denkt nach, antwortet Kleeblatt, frisst Borretsch, schläft]
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BeitragThema: WindClan Lager   Fr Jul 04, 2014 12:39 pm

Mein Bruder begrüßte mich freundlich und stellte mich seinen Jungen vor, doch plötzlich sog er scharf Luft ein. Ich folgte seinem Blick bis zu Wisperwind und Eisblüte, die gerade aus dem Lager gingen. Was an den Kätzinnen regte ihn so auf? Ich betrachtete ihn forschend, doch er tat jetzt, da die Kätzinnen verschwunden waren, wieder so, als ob nichts gewesen wäre, also wandte ich meinen Blick wieder zu seinen Kindern. Heidepelz wollte ihnen das Lager zeigen. "Soll ich auch mitkommen? Du wirst die Kleinen selbst hier im sicheren Lager kaum bewältigen können.", bot ich ihm an und musste bei dem Gedanken an meinen Wurfgefährten, der von seinen eigenen Jungen überwältigt wird, unwillkürlich schnurren. Meine Pfoten wurden von dem Schnee, der sie umgab, langsam kalt, doch andererseits war es gut, dass so mein Vorderbein gekühlt wurde.

[schaut Heidepelz an, der gerade Wisperwind beobachtet, fragt, ob sie mit ihm den Jungen das Lager zeigen soll, bekommt kalte Pfoten]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Fr Jul 04, 2014 3:10 pm

Mit großen Augen starrte Wieseljunges den Freund ihres Vaters an. Heidepelz und er begannen nun ein kleines Gespräch, weshalb sich die Kleine nach ihren Geschwistern umsah. Inzwischen waren sie alle auf die Lichtung gekommen und blickten sich mehr oder wenig begeistert um. Ahornjunges hatte es bereits geschafft, sich sein schönes, rotbraunes Fell zu verdrecken, woraufhin seine Schwester belustigt grinste. Der kleine Kasper brachte es wirklich immer fertig, irgendeinen Unsinn anzustellen. Wieseljunges richtete den Blick auf ihren anderen Bruder, Farnjunges. Er sah gelassen und ruhig wie immer aus, doch sie kannte ihn gut genug, um zu wissen, dass dem nicht so war. Der Braune war genau so aufgeregt wie sie alle. Schließlich war es ein großer Moment, das Lager zum ersten Mal zu sehen. Inmitten ihrer Familie stand die kleine Kätzin und genoss die Aufmerksamkeit, die sie von allen Seiten erhielt. Jede Katze, die an ihnen vorbeikam, musterte sie mit freundlichem oder interessierten Blick, manche ihrer Clankameraden blieben sogar stehen. Das liegt sicher daran, dass Papa so wichtig ist! Die kleine Kätzin begann, auf der weißen Oberfläche hin- und her zu rennen. Es machte großen Spaß, bis sie geradewegs in das dunkle Fell einer fremden Kriegerin schlitterte. Erschrocken rappelte sich Wieseljunges auf und flitzte zu Heidepelz, um sich neben seiner rechten Vorderpfote aufzustellen. Sie hoffte innig, die Kätzin würde nicht wütend auf sie sein, doch stattdessen stellte sich etwas ganz anderes heraus. Die Kriegerin war, wie ihr Vater ihnen erklärte, ihre Tante! Interessiert musterte Wieseljunges die Kätzin und tappte dann langsam zu ihr. "'Tschuldigung", miaute die Sturmgraue verlegen und blickte lauschte dann den Worten ihrer Tante. Sofort leuchteten ihre Augen vor Freude und sie sah zu Heidepelz. "Ja Ja, Papa, sie darf doch mitkommen, oder?" Aufgeregt scharrten ihre kleinen Pfoten im Schnee, ohne zu beachten, dass ihr schönes Fell so ganz nass wurde. "Papaaaa, wohin gehen wir denn noch?", wollte das Kitten neugierig wissen und blickte den Deputy fragend an.

[denkt über ihre Geschwister nach, genießt es, im Mittelpunkt zu stehen | rennt in Samtfell hinein | redet mit Heidepelz]
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BeitragThema: WindClan Lager   Fr Jul 04, 2014 4:26 pm

Ich war getaumelt, als Wieseljunges in mich hineinrutschte, aber ich war nicht sauer auf das Junge, dass mich ängstlich angeschaut hatte. Jetzt bettelte sie ihren Vater an, damit ich mit auf ihre kleine Erkundungstour durch das Lager, in dem der Schnee inzwischen langsam anfing zu schmelzen, kommen durfte. Wieseljunges war wirklich zu niedlich, und ich hatte die Hoffnung, dass ich sie vielleicht als meine Schülerin bekommen würde. Sie hatte gefragt, wohin wir jetzt gingen. "Wir gegen jetzt am besten erst einmal zu den Ältesten. Sie werden sich freuen."

[denkt über Wieseljunges nach, antwortet ihr]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   Fr Jul 04, 2014 7:53 pm

Als sich Heidepelz zu mir hinunterbeugte und mir über das nasse, abstehende Fell leckte, verzog ich das Gesicht zu einer gequälten Grimasse und wich der rauen Zunge meines Vaters aus. Aber als der Kater sagte, ich wäre fast so tollpatschig wie er früher, konnte ich mir ein stolzes Lächeln nicht verkneifen, auch wenn es nicht wirklich als Kompliment gemeint gewesen war. Dennoch war ich froh zu hören, dass auch tollpatschige Jungen zu so einem Krieger wie Heidepelz heranwachsen konnten. Und ich glaubte fest daran, dass ich einmal wie er werden würde.
Als sich der Deputy zu seinem Freund beugte und ihm etwas mit gesenkter Stimme zumurmelte, spitzte ich neugierig die Ohren, doch er sprach zu leise, sodass ich nur das Wort Spatzen heraushörte. Verwirrt runzelte ich die Stirn. Was hatte unsere jetzige Situation mit diesen Vögeln zu tun?
Da begann Wieseljunges wie eine Irre hin- und herzurennen und da war es nicht weiter verwunderlich, als sie gegen eine Kätzin mit braunem Fell stieß, die sich als unsere Tante Samtfell entpuppte. Neugierig sah ich die Kätzin an, während Heidepelz von uns Jungen verlangte, dass wir uns selbst vorstellen sollten.
Verlegen und schüchtern senkte ich den Blick und sah mit gebückter Haltung zu der Kätzin auf. Bei Dämmerzorn eben war ich nicht so schüchtern gewesen - wieso also jetzt? Ich brachte einfach kein Wort heraus, nicht einmal meinen Namen, wie es der rote Tigerkater doch von uns verlangt hatte.
Da miaute unser Vater auch schon, dass wenn wir bereit seien, sie uns das Lager zeigen würden. Aufgeregt hob ich den Kopf und meine Unsicherheit verflog. Samtfell fragte Heidepelz, ob sie mitkommen solle, da er die Kleinen - erst nach ein paar Augenblicken verstand ich, dass sie und drei meinte - selbst im sicheren Lagere nicht bewältigen könne.
Ich runzelte die Stirn. Für was hielt sie uns? Undisziplinierte Streuner, die alles versuchen würden um ihnen das Leben schwer zu machen, indem sie wild herumtobten?
Wieseljunges drängte sich wieder einmal in den Vordergrund, als sie wild herumhüpfte - anscheinend hatte sie durch ihren Zusammenstoß mit Samtfell nichts gelernt- und laut fragte, ob unsere Tante mitdürfe und wohin wir noch gehen würden.
Samtfell übernahm die Antwort und meinte, wir würden zu den Ältesten gehen, die sich freuen würden. Augenblicklich war meine Aufregung wieder da. Zu den Ältesten? Die Katzen, die, wir ihr schon Name verriet, älter waren als die Krieger und viele, spannende Geschichten kannten, sich aber immer über Zecken, unbequeme oder gar nasse Nester beschwerten?
"Au ja!", rief ich zustimmend. "Sie können uns ein paar spannende Geschichten erzählen!"

[bei Geschwister, Heidepelz und Co, denkt über Samtfell nach, stimmt flehend zu]
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So Jul 06, 2014 5:56 pm

OUT: Es wird Abend beim WindClan. Alle Katzen kehren ins Lager zurück; ich möchte Ende der Woche den neuen Tag beginnen.
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BeitragThema: Re: WindClan-Lager   So Jul 06, 2014 6:48 pm

<--- Flüsterahorn

Zum Glück schaffte ich es, den Rest des Weges zurück in das Lager über etwas anderes nachzudenken, als über Heidepelz und Wisperwind. Ich hoffte, dass es bei ihr ebenfalls der Fall war, dann hätte der Spaziergang wenigstens seinen Zweck erfüllt.
Und schon stand vor dem Lagereingang, noch ehe ich reinschlüpfte holte ich tief Luft, um wieder zu Atem zu kommen. Dann zwängte ich durch den Eingang, blieb direkt davor stehen und sah mich um. Heidepelz stand zusammen mit seinen drei Jungen, Dämmerzorn und Samtfell auf der Lagerlichtung. Ich konnte den Stolz in Heidepelz Augen schon von weiter Entfernung sehen.
Wie es wohl wäre, wenn ich Jungen hätte? Wenn ich mit einem tiefen Schnurren in der Kinderstube läge, neben mir drei oder vier Jungen an mich geschmiegt und an meiner Seite mein treuer Gefährte, der mir nie von der Seite weichen würde. Ein Gedanke, den ich nur mit Mühe weiterfolgen konnte. Wenn man davon absah, dass ich keinen Gefährten hatte und auch keinen Kater kannte, der mein Gefährte werden konnte oder gar wollte, war für mich die Vorstellung sehr unangenehm. Nicht, dass ich nie eine eigene Familie haben wollte, doch als Königin konnte ich für eine Zeit lang das Lager gar nicht bis kaum verlassen. Für mich undenkbar, schließlich verbrachte ich fast den halben Tag außerhalb! Doch der Gedanke, vier kleine Mini-Eisblüten zu haben, gefiel mir. Auch, wenn ich mir dies wennüberhaupt erst in fernster Zukunft vorstellen konnte.
Ich hörte hinter mir den Einfang rascheln und erwartete Wisperwind, so sprang ich zur Seite, um Platz zu machen, und trottete langsam zum Kriegerbau. Ich setzte mich genau davor auf, dachte noch eine Weile über meine davorigen Gedanken nach und begann schweigend meine abendliche Fellpflege, die allerdings sehr wenig Zeit in Anspruch nahm. Anschließend sah ich mich erneut im Lager um, um einen möglichen Gesprächspartner zu finden und überlegte, mich nich nicht doch schlafen zu legen. Meine blauen Augen brannten vor Müdigkeit und auch meine schmerzenden Gelänke riefen nach meinem warmen Nest. Doch ich wollte noch gar nicht schlafen, viel mehr wollte ich mit meinen Clangefährten plaudern.

[kommt an | denkt nach | setzt sich vor Kriegerbau | ~ ansprechbar!!]
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