Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 DonnerClan-Lager

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BeitragThema: Re: DonnerClan-Lager   Mi Jun 18, 2014 6:20 pm

Hermelinjunges' Pfoten pochten vor Aufregung und Vorfreude auf die Geschichte, die Graufels gleich erzählen würde. Nur … wann war "gleich"? Die Zeit verging langsam , Traumjunges unterhielt sich mit Wirbelherz und die restlichen Junges ihres Wurfes schienen nicht interessiert zu sein.
Seufzend ließ der braune Kater seinen Kopf sinken und scharrte mit den Pfoten den Boden der Kinderstube auf. "Graufels, wann fängst du denn an?" Er hatte es jetzt einfach nicht mehr abwarten können.
Die braunen Augen des Kleinen blickten flehend zu seinem großen Bruder hinauf , er hoffte, damit etwas zu erreichen. Ein Blick auf Silbersonne sagte Hermelinjunges, dass seine Mutter sicher gleich müde werden würde und sie alle ins Nest scheuchen würde. Ein letztes Mal bat er Graufels darum, anzufangen, doch nichts geschah. Seufzend erhob sich das Junge und tappte auf sein Nest zu, als Geräusche vom Eingang her zu vernehmen waren. Schieffuß , sein Vater, betrat den Bau und zerstörte mit einem Mal endgültig die Pläne für die Geschichte. Graufels und Wirbelherz wurden hinausgeschickt und die Eltern legten sich schlafen.
Widerwillig fügte sich Hermelinjunges dem Ganzen, er war zu müde, um zu diskutieren. Morgen ist auch noch ein Tag … und er wird toll! Mit diesen Gedanken schloss das Kitten seine Augen und glitt in die Welt der Träume, eng an seine Schwester gekuschelt.

[wird nervös, spricht mit Graufels , gibt nach , schläft ]

Out : Sorry für den kurzen Poste meine Internetzeit lief ab TwT
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BeitragThema: Re: DonnerClan-Lager   Mi Jun 18, 2014 10:46 pm

Ich war in Gedanken immer noch mit der Frage beschäftigt wieso ich noch keinen Schüler hatte, als die Antwort meiner Schwester kam. Ich brauchte nicht erst großartig zu überlegen wen sie genau meinte. Weißfleck konnte unsere Schwestern noch nie leiden und dafür konnte ich ihr nicht mal einen Vorwurf machen. Die beiden verbrachten soviel Zeit damit sich an ihre Gefährten zu hängen das ich mir nicht erklären konnte wie sie noch ihre normalen Pflichten im Clan erfüllen konnten. Ich hoffe das ich mein Herz nie an so eine Kätzin verliere. Wenn doch, stürze ich mich von einer Klippe. An sich hatte ich ja nichts dagegen das Rotkehle und Klangfeder Zeit mit ihren Gefährten verbrachten, aber so eine Anhänglichkeit - wie kann man sich sowas als Krieger nur wünschen? Ich war so in Gedanken vertieft das ich Weißflecks Gähnen beinahe nicht bemerkt hätte. Das kam in dem Augenblick so unerwartet das ich ein amüsiertes Schnurren nicht unterdrücken konnte. "Ja, da hast du wohl recht. Komm, wir sollten uns beeilen bevor wir hier noch festfrieren.", miaute ich als auch mir die Kälte langsam unters Fell kroch. Ich machte mich gerade auf den Weg zum Kriegerbau als mein Blick auf Sonnenfluss fiel. Die Ärmste musste die ganze Nacht im kalten Schnee sitzen. Da man daran aber sowieso nichts ändern konnte wandte ich meine Aufmerksamkeit wieder von ihr ab und vergewisserte mich das Weißfleck mir folgte.
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Silbermond

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BeitragThema: Re: DonnerClan-Lager   Do Jun 19, 2014 1:51 pm

Silbermond hatte abwartend den Kopf gesenkt, um zu hören, was Mausefell zu ihrer Lage zusagen hatte.
Dass sie den Vater ihrer Jungen nicht nennen musste, war für die Silberne mehr als in Ordnung. Niemand musste erfahren, wer der Vater ihrer Jungen war und was er ihr angetan hatte.
Und natürlich freute sie sich auf ihre Jungen. Tagtäglich spürte sie sanfte Bewegungen in ihrem Bauch und hin und wieder kleine Tritte.
Die schwangere Kriegerin konnte es kaum abwarten, bis ihre Jungen kamen. Mausefells Idee mit der Miniaturausgabe von ihr, gefiel der Silbernen. Hauptsache keins würde wie Goldschilf aussehen.
Und wenn doch, konnte die Silberne das Junge nicht dafür verantwortlich machen, welche väterlichen Gene es besaß. Schließlich hatte sie sich, und niemand sonst, auf den goldenen eingelassen.
Silbermond wusste, sie würde alle ihre Jungen lieben. Genau wie Mausefell es voraussagte. Egal wie sie aussehen oder wie sie sich benehmen würden. Es waren ihre Jungen. Sie trug sie in sich, sie waren ein Teil von ihr.
Auch wenn Mausefell ihr sagte, sie würde eine wunderbare Mutter werden, hoffte die Silberne, dass sich die Worte der Heilerin bestätigen würden. Silbermond hatte auch schon von Kätzinnen gehört, die nach der Geburt nichts für ihre Jungen empfanden. Absolut nichts.
Silbermond war das unverständlich, aber es war möglich.
Nachdem die Worte der Heilerin verklungen waren, richtete Silbermond ihren Blick auf sie und erwiderte ihr Schnurren.
,,Danke für deine Unterstützung, Mausefell.", miaute die hübsche Kriegerin. ,,Ich glaube, ich werde mir ein Nest in der Kinderstube machen. Im Kriegerbau ist kein wirklicher Platz für mich.", grinste sie und richtete ihren Blick unwillkürlich auf ihren Bauch. Dann verabschiedete sich sie sich von ihrer besten Freundin und schnappte sich, während sie den Heilerbau verließ, etwas Moos, welches in ihrer Nähe lag.
Damit schlüpfte sie aus dem Bau der Heilerin und machte sich im gemächliche Tempo auf in die Kinderstube.
Es waren nicht viele Schritte, die die junge Kriegerin tun musste, ehe sie die Kinderstube betreten konnte.
Im Licht des Mondes sah sie Silbersonne und Schieffuß, mit ihren Jungen zwischen sich, in einem großen Nest liegen. Sie schliefen wohl schon.
So leise wie möglich bereitete die Kätzin sich ein Nest aus ihrem Moos, und dem, welches dort lag. Dann ließ sich sich hinein fallen und versuchte zu schlafen.
Doch sie hatte nicht einmal einen Wimpernschlag getan, als ein heftiger Schmerz durch ihre Unterleib schoss. Das konnte nur eines bedeuten: Wehen. Silbermond wusste nicht, wie lange sie schon trächtig war und hoffte, dass es keine verfrühten Wehen waren.
Allerdings blieb der Kätzin nicht viel Zeit nachzudenken, denn eine weitere Welle des Schmerzes überrollte sie. Silbermond keuchte auf. Sie richtete ihre weit aufgerissenen Augen auf die dunklen Gestalten von Silbersonne und Schieffuß.
,,Könnt ihr Mausefell holen? Ich glaube meine Jungen... sie komm-!" Die letzte Silbe ihres Ausrufes konnte brauchte sie nicht mehr über die Lippen. Die Kraft die sie dafür benötigte, hatte sie nicht. Die junge Kriegerin wusste nicht, was sie tun sollte. Sie tat nur das, was ihr ureigener Körperinstinkt ihr riet: Pressen.
Jetzt schrie die Kätzin. Natürlich versuchte sie ihn aufgrund der Jungen von Silbermond zu dämpfen, doch es gelang ihr nicht wirklich.
Wo blieb Mausefell? Sie würde das nicht alleine schaffen!
Tausende von Nadelstichen stachen die Silberne in den Unterleib und sie war unfähig sich zu bewegen. Ihre Flanke hob und senkte sich sich hektisch, ihr Atem ging stoßweise. Mausefell, wo bist du?
Das Schmerz wurde nun immer schlimmer und die Silberne krümmte sich zusammen, um den Schmerzen stabd zu halten. Und sie presste.
Plötzlich, hörte und fühlte sie, wie etwas kleines, klebirges neben ihren Beinen zu Boden plumste. Der Geruch von Blut breitete sich aus.
Gleich darauf hörte sie ein zweites Junges, dass den Weg auf die Welt gefunden hatte. Doch es war noch nicht vorbei. Noch eins würde kommen. Die Schmerzen verstärkten sich erneut und ein drittes Junge, hatte den Weg aus ihrem Bauch gefunden. Silbermond konnte nicht mehr. Vor ihren Augen tanzten Punkte und sie kam nicht richtig zu Atem. Trotzdem fühlte, dass es noch nicht vorbei war. Ein viertes Junge war auf dem Weg.
Noch und zum letzten Mal bäumte sich der zierliche Körper der Kätzin auf. Dann war es geschafft. Auch das Vierte würde das Licht der Welt erblicken.
Was nun? Wieder sagte Silbermond ihr Instinkt, was zutun sei. Lecken. Sie musste die Hülle um die Jungen öffnen, damit sie atmen konnten.
Die junge Kriegerin begann damit die Kleinen Fellbälle abzulecken, säuberte ihr Fell mit größter Hingabe und setzte sie dann an ihren Bauch, damit sie trinken konnten.
Nachdem das geschafft war lehnte sie sich zurück. Sie hatte es geschafft. Ganz ohne Hilfe von Mausefell. Ganz allein.
Silbermond lehnte sich zurück und schloss die Augen. Sie musste kurz verschnaufen. Nur verschnaufen...

[spricht mit Mausfell, zieht in die Kinderstube, kriegt ihre Jungen]
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BeitragThema: Re: DonnerClan-Lager   Do Jun 19, 2014 2:22 pm

Es mag für jedermann etwas Normales sein, die frische, klare Luft der Welt in seine Lungen zu ziehen. Doch der erste Atemzug eines Kätzchens ist etwas besonders. Würde sich das kleine, namenlose Ding auf im späteren Verlauf seines Lebens nicht mehr daran erinnern können. Nun denn. Dieses kleine, namenlose Ding wusste nicht, wo es war. Es fiepste so gut es eben ging nach der Wärme, die es in seinem Schoß gehalten hatte, doch laut und kalt blieb die Welt. Und doch liebkoste es plötzlich eine warme Zunge, ohne dass es wissen konnte, das es eine Zunge war. Ohne dass es wissen konnte, was es überhaupt selbst war. Es wurde wärmer in dem Kätzchen und plötzlich war es der Milchgeruch, der es antrieb, danach zu streben, weiterzumachen. Nicht, dass sie sich gegen das Leben entschieden hätte, doch die Milch, die sie kurz darauf in ihren Körper sog, war es doch wert gewesen. Sie war zufrieden, konnte es jedoch nicht ausdrücke, aber ein Fiepsen verkniff sie sich dann doch. Lieber erfreute sie sich an den wunderbaren Geruch, der sie umgab und der, wie sie wohl auch später feststellen würde, zu ihrer Familie gehörte.

[wird geboren, jammert, trinkt Milch, entspannt sich]
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BeitragThema: Re: DonnerClan-Lager   Do Jun 19, 2014 2:39 pm

Ich wog mich in Wärme und Vertrautheit, wollte sie auf gar keinen Fall verlassen. Doch etwas in mir wusste, dass nun die Zeit gekommen war, mein Leben zu beginnen.
Und plötzlich war es kalt, ungewohnt und anders. Ich riss mein Maul zu einem stummen Schrei auf, wollte weg von hier. Es war alles so fremd und kalt. Ich wollte nach meiner Mama schreien, doch brachte keinen Ton zustande. Hilflos lag ich da - alleine und frierend. Da fühlte ich etwas über mein Köpfchen fahren und sofort wusste ich, dass es Mama war. Mama! Ich wollte nach ihr schreien, wollte, dass sie weitermachte. Doch wieder blieb ich stumm.
Angetrieben von meinen Instinkten und vom Milchgeruch robbte ich mich langsam zur Wärme. Zu Mama. Ich kuschelte mich an sie, stieß auf etwas weiteres. Ich wusste, dass es meine Schwester war, nahm es jedoch nicht richtig war. Ich hatte nur eins im Kopf: Milch. Und diese begann ich zu saugen, als mich die Kälte verlassen hatte und ich nur noch meine Mutter spürte.
Plötzlich unglaublich zufrieden und glücklich drückte ich mich an sie, wollte für immer in dieser Position verharren.
Dabei wusste ich noch gar nicht, was mir das Leben noch zu bieten hatte.

[wird geboren | sucht Wärme | säugt Milch | zufrieden]
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BeitragThema: Re: DonnerClan-Lager   Do Jun 19, 2014 2:46 pm

Wirbelherz
Sie wartete weiter hin darauf das Graufels anfangen würde zu erzählen. Aber irgendwie tat er es nicht. Schämt er sich? Oder muss er sich erst daran gewöhnen wieder bei seiner Familie sein oder allgemein unter so vielen Katzen?, dachte sich Wirbelherz und bemerkte das Schieffuß durch den Eingang der Kinderstube kam und meinte, dass sie und Graufels die Kinderstube verlassen sollten. Wirbelherz nickte dem Kater zu und miaute:"In Ordnung."
Die Graue stand auf und verlies die Kindestube, betrachtete währenddessen Hermelinjunges im Schlaf und ein leises Schnurren stieg nun aus ihrer Kehle. Als sie die Lagerlichtung wieder betrat, sah sie Igelnase und Kirschpfote reden. Kirschpfote kann stolz sein eine solche Mentorin bekommen zu haben!, dachte sich Wirbelherz, doch da rannte Kirschpfote fast schon wütend in den Schülerbau und Igelnase ging auf den Kriegerbau zu. Die Graue folgte ihrer Freundin und blieb beim Eingang zum Kriegerbau stehen. Igelnase hatte sich zusammengekugelt und war eingeschlafen. Was ist denn da los?, fragte sie sich. Dann nahm sie in ihrem eigenem Nest platz und beschloss ein wenig zu dösen.

Ein Schrei lies sie aufschrecken, was war passiert? Wirbelherz glaubte es aus der Kinderstube zu hören und wendete sich ab. Mausefell kümmert sich bestimmt darum..., dachte die Graue sich und ihr fiel Igelnase ins Blickfeld. Sie wälzte sich herum. Ist es besser sie zu wecken oder sie schlafen zu lassen?, dachte sich die junge Kriegerin, stand darauf hin auf und stubste Igelnase sanft an. Hey, was ist denn los? Albtraum?, fragte Wirbelherz und setzte sich neben das Nest ihrer Freundin.

[geht aus der Kinderstube/beobachtet Igelnase und Kirschpfote/geht in den Kriegerbau/hört einen Schrei/geht zu Igelnase]
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Beerentraum

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BeitragThema: Re: DonnerClan-Lager   Do Jun 19, 2014 3:06 pm

Beerentraum schaute Löwenglanz leicht gereizt an. "Manche Sachen kann man auch leiser sagen Brüderchen.", erwiederte sie etwas spitz, schnurrte aber gleich darauf auch wieder los. "Ach ja? Bringen mich nur zwei Sachen aus dem Konzept? Und wenn es ein "charmanter" Krieger wäre? "
Den Gedanken das Löwenglanz an einer Kätzin gefallen finden könnte, war gar nicht so schlimm. Vielleicht würde er ja irgendwann soger Vater sein und sie dann Tante.
Erschrocken fuhr sie herum als etwas in ihren Schweif biss. Etwas war ihr Bruder, den sie dann auch sogleich aus grün blitzenden Augen anfunkelte.
Sie konnte nicht anders als ihren ohnehin schon fuchsartigen Schweif aufzuplustern. "Krieg? Kannst du haben.", maunzte sie und schlug ihm spielerisch mit der Pfote auf ein Ohr.
Allerdings kam auch Schattenherz in den Kriegerbau, direkt nach Pantherseele.
"Hey ihr beiden.", begrüßte sie die schwarze Kätzin und den ebenso dunklen Kater. Auch Schattenseele begab sich nun in den Kriegerbau. Immer noch nicht wirklich gut gelaunt.
Wie es Silbersonne wohl mit ihren Jungen ging und Silbermond? Warum war Silbermond noch nicht im Kriegerbau?

[Antwortet Löwenglanz, haut ihm aufs Ohr, begrüßt Pantherseele und Schattenherz]
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BeitragThema: Re: DonnerClan-Lager   Do Jun 19, 2014 3:38 pm

Seine Welt war klein. Klein und gemütlich, voller Wärme und Geborgenheit. Der junge Kater liebte seine Welt, sein Dasein in der kleinen, engen Blase, inmitten seiner Geschwister. Er hatte schon immer gewusst, dass er nicht alleine war, auch wenn er noch nicht sehen konnte. Die Bewegungen der anderen Jungen waren immer da gewesen, er hatte immer jemanden gehabt.
Diese Welt schien ihn jedoch loswerden zu wollen, denn auf einmal herrschte Unruhe. Der Kleine spürte , wie seine Geschwister an ihm vorbeischwebten und dann verschwanden. Jetzt sollte er ebenfalls hinaus, weg aus seiner Welt. Er wollte nicht, doch niemand fragte ihn. Mit einem Mal fand sich der Kater auf ihm völlig unbekannten Boden wieder, umgeben von fremden Gerüchen, Geräuschen und Wesen. Verzweifelt versuchte er, sich zurechtzufinden in dieser neuen, ihm aufgezwungenen Welt. Plötzlich fuhr ein raues etwas über seinen durchnässten Pelz, glättete sein Fell und zog ihn an sich. Er spürte den warmen Körper seiner Mutter und beruhigte sich langsam.
Ein wunderbarer, süßer Duft umhüllte ihn und instinktiv begann das Junge, sich auf die Suche nach der Quelle dieses Geruchs zu machen. Der Fellberg, an den er gedrückt worden war, schien die Lösung zu sein. Es dauerte nicht lange und der Kater hatte mit seinem Mäulchen etwas weiches umfassen können, von dem genau dieser Duft ausging. Als er das weiche Etwas bearbeitete, floss eine süße, warme Flüssigkeit heraus und vertrieb das leere Gefühl in seinem Magen.
Der ganze Körper des Jungen fühlte sich nun wärmer an und er grunzte zufrieden. Nach dieser anstrengenden Aktion robbte er noch enger an seine Mutter heran und kuschelte sich tief in ihr weiches Fell und döste ein. Alles um ihn herum war ihm egal, so viel Fremdes da auch sein mochte, seine Mutter gehörte immernoch zu seiner kleinen , ihm vertrauten Welt.

[wird geboren | findet sich nicht zurecht | findet eine Zitze, trinkt | schläft zufrieden ein]
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Seidenpfote

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BeitragThema: Re: DonnerClan-Lager   Do Jun 19, 2014 3:46 pm

Ein kleiner Körper strich an dem namenlosen kleinen Wesen vorbei, dann noch einer. Auch sie war einer dieser kleinen Körper, in dessen kleiner Brust ein kleines aber starkes Herz pochte. Gedanken wirbelten im Kopf des kleinen Kätzchens. Die anderen schwammen wohl schon davon. Sie wollte nicht alleine zurückbleiben.
Auch an ihr zog nun die dunkle Welt langsam vorbei und sie wehrte sich aber nicht weiter. Was war dort außerhalb der Dunkelheit?
Sie würde es irgendwann wissen, sagte sie sich einfach, dann plumpste sie auf festen Boden, schnappte nach Luft. Zweimal, vielleicht waren es auch dreimal, dass die kalte Luft durch die winzige Lunge des kleinen Kätzchens pumpte. Gerüche strömten auf sie ein, wabernde weiche und süßliche aber auch der nach Blut.
Uneholfen kroch sie auf den großen Körper zu und fiepte leise, weil ihr das robben noch nicht so ganz gelang. Sie glitschte ein wenig weg, kroch dann weiter, holte Luft und erreichte schließlich mit den kleinen Pfoten das Fell ihrer Mutter. Den Weg zur Milch zu finden war nicht sonderlich schwer und die kleine Kätzin trank gierig. Auch die anderen kleinen Körper gaben Sauggeräusche von sich.
Als sie fertig war umgab ein warmes Gefühl das kleine Wesen. Kuschelig und weich. Auch streifte sie eins ihrer Geschwister leicht, fiepte noch einmal und kuschelte sich dann an das blaugraue Fell Silbermonds.
Könnte sie  doch ewig so liegen bleiben.
Andererseits wusste sie aber auch nicht was sie und ihre Geschwister noch so alles erleben würden.
Sie war die letzte die geboren wurde und auch die kleinste.

[wird geboren, erreicht Silbermonds bauch, trinkt Milch, stößt leicht  an Taubenjunges]
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BeitragThema: Re: DonnerClan-Lager   Do Jun 19, 2014 4:28 pm

Weißfleck warf einen leicht säuerlichen Blick zu Schwarzlicht, als diese auf ihr Gähnen hin leicht amüsiert schnurrte. Er tat ja gerade so, als würde sie nie gähnen. Dabei schuftete sie den ganzen Tag und da wurde man eben mal müde.
Sie sagte aber nichts weiter dazu, schließlich wusste die Kätzin ja, dass Schwarzlicht sie gerne auch mal aufzog. Das war eine Eigenschaft, die sie beide hatten, zumindest zwischen ihnen. Mit anderen Katzen hätte die Kriegerin niemals so gescherzt, nur ihrem Bruder gegenüber war sie auch mal ausgelassen und fröhlich.
Auf seine Worte hin lächelte Weißfleck leicht und knuffte ihn in die Seite. "Wenn hier jemand festfriert, dann du. Ich bin schließlich so gut wie immer in Bewegung", erwiderte sie neckisch und folgte Schwarzlicht zum Kriegerbau, wo ein warmes Nest auf sie wartete.
Sie zwängte sich in den Kriegerbau hinein und suchte in dem Halbdunkel ihren Weg zu ihrem Nest, welches direkt neben dem von Schwarzlicht lag. Seufzend ließ sie sich darin nieder und streckte sich kurz. "Gute Nacht, Bruderherz", maunzte sie noch, bevor sie ihre flammenden Augen schloss und sich in ihrem Nest einrollte.

[bei Schwarzlicht auf der Lichtung | denkt nach | antwortet im | geht in den Kriegerbau | legt sich hin]
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Mausefell

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BeitragThema: Re: DonnerClan-Lager   Do Jun 19, 2014 8:52 pm

Leise Poftenschritte näherten sich und eine dunkle, kleine Gestalt mit leuchtend blauen Augen tauchte aus der Dunkelheit auf, die sich nun langsam über den wald senkte. Mausefell zuckte mit den Ohren und erkannte Seelenjunges, den Sohn von Glutseele. Eine kleine Falte zeichnete sich auf ihrer Stirn ab und das sanfte Tigermuster auf dem wildfarbene Fell kräuselte sich. Was machte der kleine Kater hier, so allein? Seine Worte jedoch klärten die Situation schnell auf. Natürlich nicht nur Sonnenpfote war zur Kriegerin, sondern Glutseeles Jungen auch zu Schülern ernannt worden. Ein Lächeln zeichnete sich auf den Lippen der kleinen Heilerin ab. Der Kater wirkte noch äußerst scheu mit seinen sechs Monden, eben eher noch, wie ein verunsichertes Junges. Als wäre ich eine autoritäre Persönlichkeit. Aber nichts anderes war sie doch für den Schüler. Und auch für fast alle ihrer Clankameraden. Seltsam, sie fühlte sich teilweise immernoch wie die junge Heilerschülerin Mausepfote. Unerfahren, klein, unsicher ... Und doch wusste sie, dass sie sich verändert hatte. Um den Reifeprozess voranzutreiben war in letzter Zeit genug passiert.
Die Wilfarbene nickte dem Schüler nachdenklich dreinblickend zu, um damit beide seiner Fragen zu bejahen. Nachdem Seelenpfote mit dem Moos wieder verschwunden war, warf Mausefell einen Blick zu Blütenpfote, welche immernoch zu schlafen schien. Hoffentlich würde ihr die Ruhe guttun. Sie selbst konnte kaum ein Gähnen unterdrücken, ihre Pfoten schmerzten noch von der Reise zum Mondstein und sie spürte die Erschöpfung deutlich in ihren Gliedern. Sie brauchte auch dringend Ruhe - doch Silbermond ging vor.
Aus ihrer Antwort ging hervor, dass sich ihre Stimmung etwas gelockert hatte, was der Heilerin ein erleichtertes Lächeln entlockte.
"Stimmt wohl. Nicht auszudenken, wenn die Kleinen plötzlich rauswollen und dann im Kriegerbau herumkrabbeln.", schnurrte sie amüsiert und stupste sie mit der buschigen Schweifspitze an, als sich ihre Freundin erhob. "Ich schaue gleich noch mal nach dir und bringe dir ein paar Kräuter mit." Dem Volumen ihres Bauchs nach zu urteilen stand die Geburt bald bevor - Mausefell würde besonders acht auf die junge Kriegerin geben müssen.
Sie erhob sich, als die Silbrige den Bau mit ein wenig Moos verließ und tappte lautlos hinüber in den Kräutervorratsraum. Inzwischen kannte sie sich so gut aus, dass allein ihre Pfoten sie zu den entsprechenden Stellen leiten konnte. Der aromatische Duft von Rosmarin stieg ihr in die Nase, doch statt dieses Kraut zu wählen, nahm sie vorsichtig ein paar Kamillenblätter ins Maul. Silbermond würde Ruhe gebrauchen, eine Geburt war nichts, was eine Katze so einfach wegstecken konnte und so konnte ein bisschen Schalf vor dem großen Tag ja nicht schaden. Außerdem nahm Mausefell noch zwei Mohnsamen und einige Blätter Borretsch hinzu - ein Kraut, das wohl jede Königin schon einmal zerkaut hatte.
Ausgerüstete mit diesen Kräutern machte sich Mausefell auf den Weg zur Kinderstube. Fast hatte sie den Eingang des großen Baus erreicht, als ein Schrei über die Lichtung schallte, einer, der ihr durch Mark und Bein ging. Augenblicklich sträubte sich ihr Nackenfell. Silbermond.
Angst breitete sich in ihr aus. Ohne auf die Brombeeren zu achten hastete die Heilerin in die Kinderstube. Ihre Nase zeigte ihr, wo die junge Königin liegen musste und sogleich war die Kätzin an der Seite ihrer Freundin. Die Blätter und Samen fielen neben dem Nest zu Boden, als sie die Pfoten an Silbermonds Bauch hob. Die Spannung war gewichen. Daneben spürte sie Bewegungen, nicht nur das schmerzerfüllte Zucken der Königin, nein, auch die der Jungen. Sie waren da.
Weiche, klebrige Fellballen, die sich auf den Bauch ihrer Mutter zuschoben, frisch geputzt und mit geschlossenene Augen. Mausefell entfloh ein leiser, erleichterter Seufzer, welcher in ein Schnurren überging, als die Jungen schließlich zu saugen begannen. In der Dunkelheit waren sie kaum erkennbar, doch ihr Geruch und die leisen Schmazzgeräusche verrieten genug über die Geschehnisse. Es war geschafft. Silbermond hatte es ganz allein geschafft.
"Bleib ganz ruhig Silbermond, ich bin bei dir.", miaute sie sanft und stupste die frische Mutter mit der Nase an. "Du kannst so stolz sein, du hast..." Sie schüttelte den Kopf und ihre blauen Augen wurden feucht. Solch ein Glück, diese Vollkommenheit ... Silbermond, die starke Kriegerin - natürlich hatte sie ihre Jungen ohne Hilfe zur Welt gebracht. Und sie lebte, war unversehrt.
Dennoch waren Kräuter unabdingbar. Mausefell tastete mit den Schnurrhaaren nach den Kräutern und richtete sich dann auf, die Stimme gesenkt. "Silbermond, ich habe dir einige Kräuter mitgebracht. Einmal Borretsch, damit du genug Milch für deine Jungen hast, Kamille zur Stärkung und Mohnsamen, damit du besser schlafen kannst.", erklärte sie, dann schnüffelte sie sorgsam an den Jungen. "Sie sind alle gesund, du kannst dir also unbedenklich etwas Ruhe gönnen." Ihr Lächeln war schwach vor Müdigkeit, doch ihre Augen strahlten. So gesunde Junge in der Blattleere und dann auch noch von ihrer besten Freundin.

[sieht Seelenpfote, denkt nach, antwortet Silbermond, holt Kräuter, geht zur Kinderstube, hört den Schrei stürmt hinein, fühlt die Junge, spricht mit Silbermond, untersucht Junge]
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Glutseele

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BeitragThema: Re: DonnerClan-Lager   Do Jun 19, 2014 10:18 pm

Ich war unheimlich stolz auf meine Jungen und zeigte das offen mit einem mehr als zufriedenenen Lächeln. Die Drei zerstreuten sich, suchten ihre Mentoren auf und machten sich bereit ein Nest im Schülerbau zu beziehen. Ich vermisste immernoch Seelenpfote und suchte nach meinem Sohn, konnte bis auf ein paar frische Geruchspuren aber keine Spur von ihm finden. Das Lager war nach der Versammlung immernoch proppen voll und zu allem Übel hing der Streunergeruch ekelhaft penetrant in der Luft.
Sein Geruch hing beim Heilerbau, aber ich konnte schon von draußen erkennen, dass er nicht mehr drinnen war. Nach Blätterfrost, seinem Mentor zu suchen erwieß sich als nutzlos, denn dessen Geruchsspur ging aus dem Lager hinaus, ohne Seelenpfote. An einem Punkt hatten die beiden immerhin beieinander gesessen meinte ich zu erkennen und schlussendlich trabte ich zum Schülerbau, um dort nachzuschauen.
Nah beeinander liegend konnte ich dort alle meine vier Jungen schlafen sehen, ein herzerwärmendes Bild. So konnte ich Seelenpfote allerdings nicht gratulieren, er hatte ja auch nicht bei seiner Familie gessessen. Etwas mürrisch zog ich meinen Kopf aus dem Schülerbau und trabte enttäuscht in Richtung des Kriegerbaus. Ein Blick zum Anführerbau in dem Eisstern nach der Versammlung verschwunden war, erinnerte mich daran, dass ich im Gegensatz zu meinen Kindern ja nicht mehr erwarten konnte, an der Seite meiner Schwester einzuschlafen.
Ich formte mir ein Nest aus etwas Moos, das ich zusammen klaubte. Ich rollte mich ein und ließ mich in das weiche Nest fallen. Keine Junge, keine Schwester, das erste Mal in meinem Leben schlief ich allein in meinem Nest ein.

[sucht Seelenpfote, schaut in den Schülerbau, geht in den Kriegerbau, schläft ein]
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BeitragThema: Re: DonnerClan-Lager   Fr Jun 20, 2014 10:54 am

Igelnase träumte, sie würde an einem ihr unbekannten Ort auf einer Versammlung sein, doch es war weder im DonnerClan-Lager, noch beim Vulkan und auch als sie weiter zurückdachte konnte sie an diesem wirren, fremden Ort nichts von ihrem alten Lager, in dem sie als Junges getobt hatte oder von dem Großen-Versammlungsort, an dem sie ihren ersten Vollmond als Schülerin verbracht hatte, erkennen. Wo war sie hier nur gelandet? Igelnase sah sich um, die Gerüche der Clans um sie herum waren zu einem einziegen, erdrückenden Duft geworden. Erst glaubte sie, doch so etwas wie eine Große Versammlung in all dem wieder zu erkennen, doch was war das? Saß dort hinten nicht Lehmbart? Und weiter neben ihm, Igelnase erkannte die kleine Gestalt von Lavendeljunges, das bereits im frühen Jungenalter gestorben war!
Beinahe traute sich Igelnase nicht, sich weiter umzusehen, und als sie es doch tat blieb ihr Herz beinahe stehen, als sie ihre Schwester Albinopfote etwas am Rande, in der Nähe von drei Felsen, die äußeren beiden etwas kleiner als der innere dritte, sitzen sah. Igelnase wollte zu ihr hinüber rennen und mit ihr reden, doch plötzlich kam von dem größten, mittleren Felsen ein derartiges Geschrei, dass es sie gar zu Stein erstarren ließ. Sie fuhr herum und blinzelte zu dem Plateau hinauf, über dem ein rötlich schimmernder Mond hing der sie blendete. Beinahe glaubte sie, es wäre ihre Anführerin, die dort oben saß und zu ihr hinunter sah, doch Eisstern, die zwar auch dort oben saß, befand sich etwas weiter hinter dem Kater, der nun zu Igelnase sprach und schien alles mit einer friedlichen Genugtuung mitanzusehen. Die Stimme, die sich nun über der braun-getigerten Kätzin erhob, gehörte keinem anderen als Eisenherz-und sie war kälter, zürniger und weiter von seiner Schwetser entfernt, als Igelnase sie je erlebt hatte. ,,Ich grüße die Katzen sämtlicher Clans! Diese, die bereits gegangen sind, diese, die noch unter uns weilen und alle die noch kommen werden! Lasst uns die Versammlung beginnen in der wir richten wer das Blut eines Kriegers verdient hat! Lasst uns richten wer es verdient hat nach seinem Leben im SternenClan zu weilen und wer für immer im Wald der Finsternis jagen soll!"
Ein zustimmendes Geschrei, einem tosenden Sturm gleich, erhob sich unter den unzähligen Katzen, die je weiter sie vom Zentrum der Versammlung weg waren, immer schemenhafter und körperloser wirkten, wie die Bäume und Sträucher um sie herum.
Igelnase war diesem Lärm nicht gewachsen, sie ging in die Knie und wandte den Blick ab, was ein Fehler war, denn aus den Augenwinkeln erkannte sie nun, wer auf dem Felsen links von Eisenherz saß. Es war Sturmkralle, der anders als die anderen Katzen, deren Stimmen immernoch ein endloses Tosen war, stumm da saß und beinahe durch sie hindurch zu starren schien. Und Igelnase musste sich überwinden um zum letzten der drei Felsen zu sehen, denn sie wusste, dass Albinojunges und Sturmjunges dort oben saßen und gleich ihrem Vater wie zwei unbewegliche Statuen dasaßen.
Eisenherz brachte die Stimmen nun mit einem einziegen zucken seiner Schnurrhaare zum Schweigen.
,,Igelnase! Tritt vor und höre was deine Vergehen und dein Urteil sind!", sprach ihr Bruder nun und obwohl seine WOrte nicht laut gesprochen worden waren, drangen sie durch die Menge wie eine Flut.
Mit zitternden Beinen tat Igelnase das, was ihr befohlen worden war. Als sie den Blick auf den Boden richtete, merkte sie erst, dass er von Wasser bedeckt war, das ihr ein klares Spiegelbild der Katzen auf den drei Felsen zeigte und dass es sinnlos machte, den Blick von dessen Original abzuwenden.
,,Sturmkralle! Tritt vor und verkünde die ersten Vergehen!"
Igelnase sah wie sich Sturmkralles Gestalt bis an den Rand der Felsen begab, sie wollte den Mut  aufbringen, ihm in die Augen zusehen, doch was sie darin sah war kein ihr bekannter Blick, sondern das Bild eines Waldes, von dem sie als junges viele schaurige Geschichten gehört hatte.
,,Igelnase, Tochter von Schieffuß und Silbersonne, Kriegerin des DonnerClans, du bist schuldig dich mit einem Krieger eines anderen Clans gegen das Gesetz der Krieger verbunden zu haben! Du bist schuldig, mit dem genannten Krieger Jungen bekommen zu haben, die weder deinem eigenen noch seinem Clan angehören können!"
Er trat zurück, ein weiteres Wort von Eisenherz brauchte es nicht, da hörte Igelnase zwei kalte, abwesende Stimmen vom dritten Felsen, die zu einem einziegen Laut verschmolzen, sobald sie aus Albinojunges und Sturmjunges Mund sickerten:,,Weiterhin wird dir vorgeworfen, die Jungen ohne eine Chance ausgesetzt und sich selbst überlassen zu haben, womit du das Gesetz der Krieger erneut gebrochen hast!"
Igelnase öffnete den Mund, sie wollte etwas sagen, doch mit grollender Stimme verbot ihr Bruder es ihr und ohnehin wäre ihr kein Laut über die Lippen gekommen.
,,Hören wir nun das Urteil, mit dem diese Kätzin bestraft werden soll!", verkündete Eisenherz und Eisstern, die inzwischen neben ihren Stellvertreter getreten war, erhob das Wort: ,,Igelnase, Tochter von Schieffuß und Silbersonne, Kriegerin des DonnerClans, du wirst ab diesem Moment von deinen Pflichten und deinen Ehren als Krigerin und Mitglied eines Clans entbunden und in die Verbannung geschickt! Es ist dir nicht erlaubt je wieder zu den Clans zurück zu kehren! Weiterhin ist es dir nicht erlaubt deinen Kriegernamen weiter zu tragen!"
Nun sagte Eisenherz:,,Nach deinem Tod sollst du weder zum SternenClan, noch in den Finsterwald gehen, sonder wie ein Streuner im Nichts enden und den Weg daraus nie wieder zurückfinden dürfen."
Eisenherz wandte sich an die versammelten Katzen ,,Hat einer von euch etwas gegen dieses Urteil einzuwenden!?"
Die Stille, in der Igelnase nichts außer ihrem eigenen, ruhelosen Herzschlag hören konnte hielt nicht lange an, denn Eisenherz redete schnell weiter:,,Dann sei es beschlossen! Hiermit erkläre ich die Versammlung für beendet!"
Wieder erhob sich ein Lärm aus Stimmen um Igelnase herum, doch er war noch aggressiver, noch lauter als zuvor und plötzlich durchfuhr die Kätzin ein ungeheurer Schmerz, der sie zu Boden gehen ließ. Sie wollte Luft holen, doch da war keine und Igelnase glaubte, sie würde ertrinken, eine gewaltige Kraft drückte sich auf ihren Körper und brach ihre Knochen und es wurde immer schlimmer, bis auf einmal nicjhts mehr war. Für eine Viel zu lange weile konnte Igelnase nicht hören, nicht riechen oder schmecken, nicht atmen, nicht reden und sich nicht bewegen, nicht einmal denken. Und dann erkannte sie im Nichts Wirbelherz Stimme, die sie in die Realität zurückholte.

Igelnase schreckte hoch, mit weit aufgerissenen Augen sah sie sich im Kriegerbau um, bis sie die Gestalt der grauen Kätzin vor sich erkennen konnte. Wirbelherz fragte, ob sie einen Albtraum gehabt hatte und Igelnase, die noch vollkommen neben sich stand nickte Stumm und legte sich wieder in ihr Nest, bis sie sich wieder so weit beruhigt hatte das sie klar denken und reden konnte. Es ist alles gut...das war ein Traum! Das ist nicht in Wirklichkeit passiert!, rief sie sich selber ins Gewissen. Dann wandte sie sich an Wirbelherz:,,Es ist alles in Ordnung, danke, dass du mich gewckt hast ich glaube", sagte sie und erhob sich auf wackeligen Knien,,Ich glaube ich mache einen kleinen Spaziergang."
Igelnase taumelte in Richtung Ausgang, und hoffte insgeheim, dass sie ihn doch nicht alleine durchqueren musste, denn das erste Mal seit langem wollte die Kätzin lieber nicht alleine sein. Vor dem Kriegerbau, hielt sie also inne.

[Träumt sie wäre auf einer Versammlung/ Wird dort verurteilt und in die Verbannung geschickt/Wacht auf/Hält inne um wieder klar zu werden/Dankt Wirbelherz und sagt, dass sie einen Spaziergang machen will/hofft, dass die graue Kätzin sie begleitet]

-->Grüntannen


Zuletzt von Igelnase am So Jun 22, 2014 2:10 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: DonnerClan-Lager   Fr Jun 20, 2014 11:05 am

Wirbelherz
Die junge Kätzin war geschockt als Igelnase aufwachte, die Augen weit aufgerissen. Das muss ein schrecklicher Traum gewesen sein!, dachte Wirbelherz und überlegte selber einmal kurz ob sie selber auch Albträume hatte... aber ihre vielen fast keine ein. Dann wendete sich Wirbelherz wieder komplett ihrer Freundin zu. Diese stand mit wackeligen Beinen auf und meinte sie würde einen Spaziergang machen. Die Graue sah ihr hinterher und bemerkte wie Igelnase taumelte und dann am Ausgang zum Kriegerbau stehen blieb. Wirbelherz hatte das Gefühl ihre Freundin würde gleich zusammen klappen, sie sah noch fertig aus. Wenn sie jetzt alleine aus dem Lager mit diesem Gesichtsausdurck ging, würden alle die es sehen nur fragen stellen. Wirbelherz rannte fast schon an Igelnases Seite und drückt ihr Flanke gegen die ihrer Freundin. Ich lasse dich jetzt in diesem Zustand nicht alleine. Ich werde dich begleiten und dann sehen wir weiter., flüsterte die Graue und führte Igelnase los zum Lagerausgang. Wir brauchen einen Platz, an dem wir ungestört sein können., dachte Wirbelherz und führte ihre Freundin nach draußen.

--> Grüntannen

[beobachtet Igelnase/denkt kurz nach/stützt ihre Freundin/geht mit ihr raus]


Zuletzt von Wirbelherz am So Jun 22, 2014 2:51 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Silbermond

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BeitragThema: Re: DonnerClan-Lager   Sa Jun 21, 2014 1:26 pm

Silbermond hatte nur kurz die Augen geschlossen. Sie wollte nur etwas verschnaufen, allerdings merkte sie, wie sich schwere in ihren Gliedern ausbreitete und öffnete ihre Augen wieder. Sie durfte nicht schlafen! Wer sollte sonst auf ihre frisch geborenen Jungen aufpassen? Es waren Blattleere-Junge. Die, die es am schwersten hatte. Angst breitete sich in der Jungen Mutter aus. Was, wenn eines der Jungen diese Blattzeit nicht überlebte? Eines der winzigen Fellknäuel, das an ihrem Bauch lag und schmatzend die Milch aus ihr saugte. Nein, es durfte kein von ihnen sterben!
plötzlich bemerkte sie einen Schatten über sich. Kurz erfasste die Kätzin Panik, aber gleich darauf konnte sie Mausefells beruhigende Stimme neben sich vernehmen. Mausefell! Sie war hier! Obwoh Silbermond genau wusste, dass Schieffuß und Silbersonne sich nicht gerührt hatten. Aber... Silbermond erinnerte sich daran, dass ihre Freundin noch nach ihr hatte sehen wollen. Dem SternenClan sei dank, dass sie es auch getan hatte!
Die silberne Königin seufzte erleichtert auf, als Mausefell ihre Jungen für gesund und munter erklärte. Sie konnte hören, wie die Heilerin die Heilkräuter neben Silbermond schob. Eigentlich wollte sie das bittere Grünzeug nicht nehmen, aber es musste sein. Sie musste ihre Kinder beschützen! Tapfer schluckte sie die Brombeerblätter, die Kamille und schließlich die Mohnsamen. ,,Danke, Mausefell.", flüsterte sie kaum hörbar.
Dann sank die Kätzin zurück in das Moospolster.
Da fiel ihr ein, dass sie nicht mal wusste, wie ihre Kinder aussahen. Doch jetzt, in der Dunkelheit, würde sie die Farbe des Fells nur erahnen können. Sie musste wohl oder übel bis morgen warten, um die pelzigen, kleinen Fellbälle bewundern zu können und ihnen Namen zu geben.
Silbermond rollte sich zusammen, aber nur soweit, dass ihre Junge noch beruhigt trinken konnten und strich mit ihrem dünnen Schweif über die Rücken ihrer vier Jungen.
Aber die Kätzin war erschöpft und hatte keine Kraft mehr um auch zu denken.
Die Königin schloss die Augen. Und die Mohnsamen taten ihr übriges.

[passt auf ihre Jungen auf, nimmt die Kräuter, redet mit Mausefell, schläft ein]
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Eisenherz

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BeitragThema: Re: DonnerClan-Lager   Sa Jun 21, 2014 3:28 pm

Wie immer ließ sich die schwarze, muskulöse Kätzin Zeit, um über seine Worte nachzudenken, wobei der zweite Anführer nicht umhin kam, diesen ungewöhnlich verwunderten Ausdruck in ihren zweifarbigen Augen zu bemerken. Es kam nicht oft vor, dass die junge, pflichtbewusste Anführerin einen solchen Glanz in dem Blau und Gold ihres Blickes hatte, doch Eisenherz blieb stumm und geduldig vor ihr sitzen. Schließlich hob sie mit neuer Entschlossenheit ihr anmutiges Kinn und fügte ihre eigenen Gedanken zu seinen Worten an, die er mit seinem breiten Kopf und feierlich grimmigem Blick abnickte, ehe sie sich mit einem erwidernden Nicken für seinen Rat bedankte, aber ein zweites Mal überraschte sie den mächtigen Tigerkater, indem sich ihre Mundwinkel mit eleganter Dezentheit nach oben bogen und so ein Lächeln andeuteten. Ihr Zusammenspiel von Anführerin und Stellvertreter war trotz gegenseitigem Verständnis und Vertrauen stets nur ein sehr geschäftliches gewesen. Sie hatten schlichtweg nie einen Grund darin gesehen, sich anzulächeln, überhaupt Emotionen zu zeigen oder dies von dem anderen erwartet. Schließlich gehörte ihre Zusammenarbeit zu ihren Pflichten, die der heilige SternenClan - ihre hoch erhobenen Ahnen - von ihnen forderte.
Als seine Anführerin ihn mit einem knappen Schwanzschnippen entließ, neigte er sein Haupt noch einmal vor ihr und schaute mit seinen graugelb glühenden Augen zu ihr herab. Als er sprach, war es, als sei seine polternde Stimme sanfter und wärmer als sonst.
"Nichts zu danken. Es ist meine Aufgabe, meiner Anführerin zu dienen so es in meiner Macht steht. Bis morgen, Eisstern."
Damit schob er seinen massigen Leib durch das uralte Wurzelwerk der Kiefer ins Freie und atmete die kühle, klare Nachtluft sein. Ruhe begann sich über das Lager zu legen und viele der DonnerClankatzen hatten sich wahrscheinlich bereits in ihre Nester verkrochen, so dass Eisenherz ein kurzes Brummen von sich gab. Er hätte die Morgenpatrouillen gerne jetzt noch verkündet - aber dann würde morgen zu den ersten Sonnenstrahlen seine Stimme eben den Clan wecken. Der frühe Krieger fängt den Vogel.
Was aber sehr viel eindringlicher war als die nächtlich Stille, war der Geruch von Blut, der wie ein roter Schleier über dem Boden waberte und von der Kinderstube herrührte, so dass der zweite Anführer mit alarmiert aufgestellten Ohren sofort herüberstapfte, seinen Kopf und seine breiten Schultern langsam durch die Efeuranken des eng verflochtenden Baus streckte und mit glühenden Katzenaugen hineinschaute. In der milchigen Dunkelheit erkannte er Mausefell, welche neben der jungen Silbermond hockte, die erschöpft in einem Nest lag und zu kleinen, wuselnden Fellbällen herabsah. Im Hintergrund schliefen seine Mutter mit ihren Jungen bereits. Sich der Lage vergewissernd und erkennend, dass wohl alles in Ordnung war, nickte er zufrieden schweigend der waldbraunen Heilerkätzin zu, ehe er noch ein weiteres Mal seinen Blick über die neugeborenen Kätzchen schweifen ließ. Junge für den DonnerClan waren immer erfreulich und bedeuteten den Erhalt des Clans. Ein respektvolles Nicken galt deshalb auch der silberblauen Königin, bevor er sich wieder ohne ein Wort zurückzog und sich gemächlich zum entwurzelten Baum aufmachte.
Jetzt, da das Lager beinahe still in der blauen Düsternis dalag, war die über den Platz trottende Gestalt des riesenhaftes Katers und seine unter seinem rauen, kurzen Fell spielenden Muskeln noch beeindruckender anzuschauen. Ohne Geschäftigkeit anderer Katzen wirkte der freie Platz fast wie eine Bühne.
Schließlich verschwand die getigerte Gestalt des Hünen zwischen den aus der Erde ragenden Wurzeln im Eingang des Kriegerbaus. Drinnen bahnte er sich mit großen Schritten einen Weg durch die bereits schlafenden Katzen, um zu seinem eigenen Nest zu kommen, wobei ihm sehr wohl der verlassene Schlafplatz von Igelnase auffiel. Mit angelegten Ohren und funkelnden Augen riss Eisenherz seinen Kopf herum und starrte zum Ausgang des Baumstammes hinaus, um sie hoffentlich zu erspähen, aber dem war nicht so. Im Lager hatte er die Gestalt seiner braungetigerten Schwester nicht ausmachen können und da sie hier auch nicht war, lag der Schluss nahe, dass sie trotz der hereinbrechenden Dunkelheit das Lager verlassen hatte. Was konnte es für Gründe geben, das Lager zu solch unpassender Zeit zu verlassen? Noch vor einem Tag hätte sich der DonnerClankater nicht solche Gedanken gemacht, doch seit ihrer Unterredung mit Eisstern und ihrer Zurückweisung der Schülerin Kirschpfote, hatten starke Zweifel sich in seinem Kopf breit gemacht. War seine eigene Schwester illoyal, hatte sie einen schwerwiegenden Grund, nachts in den Wald hinaus zu traben? Konnte es wirklich möglich sein, dass ihr Herz, obgleich dasselbe Blut hindurch floss wie durch seine Adern, nicht für den DonnerClan schlug?
Gerne wäre er seiner Schwester nachgejagt, um sie im Wald Angesicht zu Angesicht zu stellen und mit eiserner Entschlossenheit ihre Beweggründe heraus zu finden.
Eine illoyale Katze war eine Gefahr für die Allgemeinheit! Eine innere Schwachstelle für den DonnerClan, oft gefährlicher als ein streunender Fuchs.
Doch dennoch entschied er sich vorerst, sich schlafen zu legen und gab nur noch ein Knurren von sich, ehe er seinen Körper nieder legte und einen letzten misstrauischen Blick hinauswarf ins Freie. Sollte sie sich etwas zuschulden lassen kommen, sollte etwas mit ihr nicht stimmen, würde er es morgen herausfinden.
In den eigenen Reihen durfte es solche Vergehen nicht geben - auch nicht und schon gar nicht, wenn es seine eigene Schwester war.

[spricht mit Eisstern, verlässt den Anführerbau und bemerkt den Blutgeruch, schaut in der Kinderstube nach dem rechten, grüßt Mausefell und Silbermond, geht in den Kriegerbau und bemerkt Igelnases Abwesendheit, legt sich ärgerlich schlafen]

-------

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