Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 Vulkankrater

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Eisenherz

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BeitragThema: Re: Vulkankrater   Fr Sep 09, 2016 12:40 pm

---> DonnerClan

Der SchattenClan und der DonnerClan hatten den Vulkankrater zur selben Zeit erreicht und dementsprechend waren finstere, rivalisierende Blicke aus glühenden Augen durch die regenvolle Nacht gepeitscht. Vor allem die schwarze Anführerin mit den zwei verschiedenen Augen und der massige Tigerkater an ihrer Seite hatten mit grausig starren Augen Dornenstern, Mondsänger und die SchattenClan-Katzen durchbohrt, während Eisenherz' grimmige Miene mit leichtem Stolz erfüllte, als er sich einmal mehr ihre Überlegenheit in der letzten Schlacht bewusst machte.
Nun saß Eisenherz an Fuße des großen Felsens und musterte die Katzen der vier Clans, die sich im nassen, unheilvollen Wetter endlich eingefunden hatten, während der Mond Mühe hatte, zwischen den Wolken überhaupt hindurch zu glimmen. Froststern und Steinstern, die Anführer von Wind- und FlussClan, saßen mittlerweile neben Eisstern und Dornenstern auf dem großen Felsen, aber niemand schien das erste Wort ergreifen zu wollen, während Eisenherz die mager gewordenen Leiber der Wasserkatzen und der Moorkatzen musterte. Einmal mehr stellte er zufrieden fest, dass der DonnerClan der Stärkste unter den Clans war, selbst in Anbetracht einer solchen Krise, mit ihren muskulösen, durchtrainierten und anständig genährten Körpern und ihren glänzenden, wenn auch völlig durchnässten Pelzen. Niemand konnte es ohne Konsequenzen wagen, die edlen DonnerClan-Krieger herauszufordern. Und dies sollte sich ruhig jeder auf dieser Versammlung bewusst sein, fand der stämmige, patriotische Stellvertreter, schließlich waren schlimme Zeiten, und schlimme Zeiten verführten schwache Seelen zu verkommenen, unehrenhaften Taten. Leise brummend schlug Eisenherz einmal mit seinem Schweif.
Eisstern musste das Wort ergreifen, da sich keiner der Anführer anscheinend dazu in der Lage sah, so dass Eisenherz' Ohren bereitwillig ihrer angenehm durchdringenden Stimme lauschten, während er Mondsänger neben sich keines Blickes würdigte, die junge Kätzin mit dem roten Fell zu seiner Rechten aber umso mehr musterte. Abendsonne war geradezu blutjung im Vergleich zu den Stellvertretern, die hier eigentlich ihren Platz hatten und die Tatsache, dass die WindClankriegerin sich anstelle Heidepelz zu ihnen gesetzt hatte, der auf der ganzen Versammlung nicht ausfindig zu machen war, musste sie wohl seinen Platz im Clan eingenommen haben.
Nachdem Eisstern ihren erstaunlich zahmen Bericht beendet hatte, erhob Froststerns weiße, langpelzige Gestalt die Stimme und tatsächlich erklärte sie, dass dem kleinwüchsigen, wackeren Kater etwas zugestoßen sein musste und Abendsonne die neue zweite Anführerin des WindClans sein würde. Eisenherz wusste sehr wohl um den Mut und die Loyalität, die Heidepelz ausgezeichnet hatten, auch wenn er körperlich einem Berg wie ihm stets unterlegen gewesen wäre, und fragte sich, ob es eine so gute Entscheidung von Froststern gewesen war, die leicht nervöse Jungkriegerin zu seinem Nachfolger ernannt zu haben. Sein Tod war mit Sicherheit ein nicht unerheblicher Verlust. Allgemein schien der WindClan den Regen nicht in den Griff zu bekommen, erzählte Froststern doch von zahlreichen Gefahren im Moor und überschwemmten Bauen im eigenen Lager. Sie musste ein naives Gemüt haben, den anderen Clans so bereitwillig ihre eigene Schwäche zuzugeben. Das Fell auf Eisenherz' Nase kräuselte sich leicht, während er darauf wartete, dass Steinstern und Dornenstern von ihren Clans berichten würden.

[bei den Stellvertretern, hört Eisstern und Froststern zu, mustert die Clankatzen, denkt über Heidepelz und Abendsonne nach]
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Mausefell

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Rang : Heilerin (ca. 44 Monde)
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BeitragThema: Re: Vulkankrater   Fr Sep 09, 2016 2:22 pm

[Zeitsprung nach der Sommerpause zur Großen Versammlung]

Der Schlamm klebte in ihrem halblangen Fell, krustete mit diesem zu einer einzigen dreckigen Masse und machte jeden ihrer zierlichen Schritte schwer. Mausefell spitzte die Ohren, während sie zunächst ihre eigene Anführerin und dann Froststern auf dem großen Felsen sprechen hörte und der Regen unnachgiebig auf sie herabrieselte. Ihre Schnurrhaare zuckten, als sie von dem Schicksal von Heidepelz erfuhr und ihre Ohren senkten sich betrübt.
Heidepelz war ein großartiger WindClankater gewesen, mit dem Herzen am rechten Fleck. Viele hatten ihn gemocht, denn auch wenn man sicherlich den einen oder anderen Witz über seine Kleinwüchsigkeit gemacht hatte, die selbst unter WindClankatzen noch beachtenswert gewesen war, so war er doch stets gerecht, loyal und mutig gewesen, hatte eine wundervolle Familie gehabt und war stets guter Laune gewesen. Selbst in brenzligen Situationen hatte er seinen Clan immer motivieren und seine Anführerin unterstützen wollen. Es musste für seine Kameraden, seine Freunde und seine Familie furchtbar sein, ihn nun verloren zu haben. An Froststerns Seite sollte nun die junge rotfarbene Kätzin Abendsonne als zweite Anführerin fungieren und in Gedanken wünschte Mausefell ihr viel Glück für die Zukunft und betete zum SternenClan, den WindClan nicht weiter leiden zu lassen, sollten ihre Ahnen irgendeinen Einfluss auf die Geschehnisse haben.
Ihre blauen Augen glitten zu Salbeifeder und Morgenpfote, die Heilerinnen aus dem SchattenClan, die still neben ihr saßen und aufmerksam zum großen Felsen herüber guckten, dann betrachtete sie Saphirträne. Die schöne Fleckenkätzin mit den dunkelblauen, vereinnehmenden Augen saß neben ihr, doch noch immer fehlte jede Spur von Rosenhauch, ihrer Mentorin. Es war ungewohnt, die beiden Heilerinnen aus dem FlussClan nicht zusammen zu sehen und allmählich fragte Mausefell sich, ob Rosenhauch vielleicht gar im FlussClan geblieben war, obwohl heute Vollmond war. Bis jetzt hatte sie angenommen, dass Rosenhauch vermutlich noch zu ihnen stoßen würde. Andererseits sahen die FlussClan-Katzen auf magersten und kraftlosesten aus, als litten sie schlimmen Hunger. Wie schlimm stand es also um den FlussClan? War Rosenhauch im Lager auf der Insel geblieben, weil Krankheit und Elend in ihrem Clan Einzug hielt? Mausefell hoffte es nicht, knetete unwohl mit den Vorderpfoten den ekelhaft matschigen Boden und beugte sich dann leicht zur Seite, um an Saphirträne gewandt flüstern zu können: „Bist du allein zur Großen Versammlung gekommen? Ist Rosenhauch nicht mitgekommen?“ Sie konnte nicht verhindern, dass ihre sanften Augen besorgt schimmerten in der Dunkelheit der verregneten Nacht.

[hört Eisstern und Froststern zu, trauert um Heidepelz, spricht Saphirträne leise an]
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Minzhauch

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BeitragThema: Re: Vulkankrater   Fr Sep 09, 2016 4:35 pm

[Sprung]
Out: ich hoffe das ist okay, ich hab sie iwie auf Patrouille liegen gelassen. D:

Müde trottete die graue Kriegerin über den kalten Vulkanstein. Sie wusste dass jedes mal wenn ihre sanften Pfoten den harten Stein berührten, dieser ein leichtes Klicken von sich gab. Sie hatte es schon einige male gehört. Immer wenn sie diese Versammlung besuchten durfte. Doch heute war davon keine Spur zu bemerken. Der unritterliche Regen schluckte alle Geräusche wie eine hungrige Krähe flog er über uns. Staub und Dreck der sich auf dem Gestein sammelte war weggespült worden. Aller fester Boden war wie Brei. Völlig weich und matschig. Dementsprechend sahen auch ihre hübschen weißen Pfötchen aus. Eine braune Kruste legte sich um sie. Die Kätzin rümpfte die rosa Nase. An solchen Tagen wollte man sich am liebsten in den Bau verziehen und schlafen bis der Regen nachgelassen hatte. Blöd nur, dass die Baue ebenfalls unter Wasser standen und der Regen vermutlich auch am nächsten Tag nicht verschwunden sein würde. Immerhin regnete es schon seit Tagen ununterbrochen.
Minzhauch war sich nicht einmal sicher wie lange genau. Vorsichtig, immer darauf achtend nicht auszurutschen, kletterte die Kriegerin in den Krater. Miauen von allen Seiten drang durch den Regenschleier. Die anderen Clans waren wohl schon angekommen. Aufmerksam sah die Graue sich um. So gut das eben ging durch den Nebelschauer. Auf dem Hochstein saßen bereits Eisstern, Froststern und Dornenstern. Es dauerte nur einige Augenblicke bis Steinstern sich zu ihnen gesellte. Der graue Kater ließ sich nieder und erwartete dass jemand die Versammlung eröffnete.
Ganz in ihrer Nähe entdeckte Minzhauch Birkenfrost. Die junge Kriegerin sprach mit einer hübschen weißen Kätzin. Um nicht ganz alleine herumzusitzen entschied sich Minzhauch, sich zu ihrer Clangefährtin zu gesellen. Die Kätzin mit der sie sprach kannte sie zwar nicht, aber sie schien nicht unfreundlich zu sein. "Ich bin Birkenfrost." hörte Minzhauch die Bunte miauen. Sie ließ sich neben den beiden nieder und neigte ihren hübschen weiß-grauen Kopf. "Ich hoffe ich stör' nicht." miaute sie ruhig, "Minzhauch." Dann nickte sie Birkenfrost noch einmal zu, wie zur Begrüßung. Grade in diesem Moment begann Eisstern zu reden. Sie berichtete vom Donnerclan und davon dass sie bald einen Wurf Jungen ernennen würde. Minzhauch zuckte nur mit den Ohren. Nichts besonderes.

[kommt an, denkt über den Regen nach, geht zu Glasgrinsen und Birkenfrost, lauscht der Versammlung]
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Frostsplitter

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BeitragThema: Re: Vulkankrater   So Sep 11, 2016 4:07 pm

<--- Schattenclan-Lager

Mit meinem neuen Schüler an meiner Seite folgte ich Dornenstern durch die verregnete Nacht, dorthin wo die Silhouette des Donnervulkan aufragte. Am Kraterrand kam ich mit dem Rest des Clans zum stehen und folgte dann vorsichtig hinunter, immer einen Blick auf Schimmerpfote. Noch war keiner der anderen Clans da und ich setzte mich. Es dauerte nicht lange, bis erst der Donnerclan, dann Wind- und Flussclan dazu kamen. Ich ermutigte Schimmerpfote sich mit den Schülern der anderen Clans zu unterhalten „Falls etwas ist, kannst du immer zu mir kommen.“ versicherte ich ihm und schaute mich um. Ich erblickte eine Gruppe aus drei Katzen und entschied mich, mich dort anzuschließen...seltsamerweise erschienen mir Gruppen immer einfacher, vielleicht weil dort die Aufmerksamkeit meiner Gesprächspartner nicht auf mir alleine lag?
Ausnahmen wären vielleicht bekannte Gesichter gewesen, aber ich hatte bisher noch keinen gesehen, aber es war auch voll geworden. So trabte ich hinüber zu den zwei Kätzinnen und dem femininen Kater. Hätte ich nicht von Glasgrinsen gewusst, ich hätte ihn wahrscheinlich für eine Kätzin gehalten und es war nichts daran zu rütteln, er sah wie eine aus...aber ich war schon lange kein Jungekater mehr und kannte die meisten Katzen der anderen Clans, auch wenn ich bei weitem nur mit einem Bruchteil jemals geredet hatte.
Bei den drei Katzen angekommen nickte ich grüßend „Guten Abend Birkenfrost, Minzhauch und Glasgrinsen.“ miaute ich freundlich und schaute ein wenig besorgt zu den beiden mageren Flussclankätzinnen „Ich hoffe es geht euch den Umständen entsprechend gut.“

[kommt an, redet mit Schimmerpfote, geht zu Glasgrinsen Birkenfrost und Minzhauch]
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Glasgrinsen

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BeitragThema: Re: Vulkankrater   So Sep 11, 2016 5:47 pm

Chapter 5.1 - Rand der Versammlung
Tatsächlich schienen sich die Katzen eher zögerlich einander anzunähern – Ausnahme bildeten hierbei natürlich die Heiler der verschiedenen Clans, die Glasgrinsen schon gleich zu Anfang erspäht hatte. Er hatte sich schon öfters gefragt, wie es sein konnte, dass ‚normale‘ Krieger geächtet wurden, wenn sie auch nur eine halbwegs in die Tiefe gehende Freundschaft mit einer Andersclankatze pflegten, während Heiler ihre innige Verbindung offen zur Schau stellten. Waren sie etwas Besseres? Verdienten sie diese besonderen Privilegien dafür, dass sie ein Leben in Einsamkeit schmachteten? Die Frage war eigentlich leicht zu beantworten. Niemand erwartete von einer Heilerkatze das sie es auf dem Schlachtfeld fertig brachte, ihre fremden Freunde wohlmöglich zum Wohle des eigenen Clans anzugreifen, zu verletzen – oder gar zu opfern. Nein. Die Süssen durften sich aus jeglichem Konflikt raushalten, ohne dass jemand sie nötigte Partei zu ergreifen. Da konnte man doch glatt neidisch werden.

Ein Schatten schob sich in sein Blickfeld und der weiße Kater wandte den Kopf in Richtung der schmalen, femininen Gestalt. Sie war noch sehr jung – mit ungewöhnlich schönem Fell gesegnet (aber das die Flussclankatzen die außergewöhnlichsten Felle beherbergten, war längst kein Geheimnis mehr) und hatte wache, klare Augen. Die Katze lächelte, während sie sprach. Aber ihr freundlicher Ausdruck wirkte etwas steif und erzwungen, ob aus Nervosität oder ob sie einfach ein falsches Biest war, ließ sich nur schwer filtern. „Ich bin Birkenfrost.“ Seine blauen Augen ließen sich Zeit dabei jeden Zentimeter ihres Körpers zu studieren, von unten begonnen. Letztlich bei ihren Augen endend, schenkte ihr ein kurzes, warmes Lächeln – ehe er den Kopf kurz zur anderen Katze drehte. Ihrem fischigen Geruch zuzuschreiben, waren Birkenfrost – wie auch die silbergetigerte Katze, die sich als Minzhauch vorgestellt hatte – also Clankameraden. Sie erkundigte sich eher beiläufig ob sie störte – doch Glasgrinsen schüttelte nur gemächlich seinen Schädel, schnalzte leise mit der Zunge und unterzog sie derselben kritischen Musterung, die auch schon Birkenfrost von den eisigen Augen hatte erdulden müssen. Was sollte er sagen? Er hatte nun einmal Prinzipien. Aber beide Katzen waren blutjung und ansehnlich – hoffentlich waren sie gesprächig und nicht die Sorte, kleines, biederes Mauerblümchen, die als Gesprächspartner von der Spannung her mit einem kalten, toten Fisch konkurrierten. Kurzzeitig hatte er schon die den Mund zur Antwort leicht geöffnet, aber im Hintergrund beendete Froststern gerade ihren unerwartet … ehrlichen ... Bericht. Nach einem flüchtigen Blick zu den Anführern nach oben, grinste der weiße Kater schließlich mit typischer Schiefe. „Wenn man sich schon so präsentieren muss, dass man eher für ein stinkendes Sumpfmonster, als für einen Clankrieger gehalten würde, leben wir in wahrlich schlechte Zeiten.“ Seine helle, singende Stimme endete in einem schweren Seufzer – er verdrehte die Augen. Aber eigentlich war er froh, dass Birkenfrost das Gespräch auf sein Aussehen gelenkt hatte. So musste er immerhin nicht eine Möglichkeit erfinden, um sich darüber beschweren zu können, in was für einem unzumutbaren Zustand er sich gerade befand.

Einer Vorstellung seinerseits zuvorkommend, gesellte sich nun auch zu dem ungewöhnlich weiblich angehauchten Trio ein ziemlich im Kontrast stehender Schattenclankrieger. Glasgrinsen hatte ihn schon auf anderen Versammlungen gesehen. Der graue Kater vor ihm war wesentlich älter und erfahrener. Trotzdem spitzte er verwundert die Ohren, als der Kater es schaffte sie alle drei beim Namen anzusprechen. Glasgrinsen schaffte es ja nicht einmal sich die Gesichter so mancher, öder Katze einzuprägen und dieser Kater meisterte die Namenshürde mit fast schon unheimlicher Selbstsicherheit. Krampfhaft kramte der weiße Kater nach dem Namen. Frost… Frostwind? Froststurm? Frostsplitter? Er gab namenlos auf. „Guten Abend.“ Sofort erkundigte sich der Kater fürsorglich nach dem Befinden der anderen Katzen – dabei schien sein Ausdruck wirklich ehrlich besorgt, keinesfalls eigennützig hinterfragend. Bei einem solchen Anblick kribbelten schon fast alle Rezeptoren die in Glasgrinsen seinen Daddykomplex alarmierten, doch er hatte schon längst beschlossen, dass er nicht zulassen würde, das dieses Gespräch auf eine deprimierende Bahn rutschen würde. Sie würden sich noch genug damit vollheucheln können, dass es ihnen eigentlich ‚ganz gut‘ ginge. Fakt war, dass jeder hier wusste wie dreckig es dem Fluss und Windclan ging. Er schnitt also Minzhauch und Birkenfrost die Worte ab, damit sie gar nicht erst auf die Idee kommen könnten auf solcherlei Smalltalk zu springen. „Ich bin vor kurzem Onkel geworden. Vier reizende, kleine Geschöpfe – und so unschuldig, dass man es kaum aushalten kann.“ Er gluckste vergnügt, alleine beim Gedanken an die vier kleinen Fellkugeln. Dann ließ er sich zu Boden gleiten – den neugierblitzenden Blick zwischen Birkenfrost und Minzhauch schwankend – dabei ein lüsternes Grinsen im Mundwinkel versteckt. „Ihr beide seid doch eigentlich ziemlich hübsch – gibt es da neben dem Wetter vielleicht noch etwas was euch zur Erschöpfung treibt?“ Glasgrinsens Augen verzogen sich zu Schlitzen, das Lächeln vertiefte sich – während er nur kurz einen Blick zu dem Schattenclankrieger warf. Er machte kurz eine Pause – um die Worte wirken zu lassen, ehe er heiser und voller Unschuld raunte.   „…wenn ihr wisst was ich meine.“ Dreckig und direkt. Eine Antwort erwartete er nicht einmal wirklich – sein scharfer Blick würde es merken, wenn  eine der Beiden empfindlich auf solch eine Dreistigkeit reagierte und sich angegriffen fühlte. Wenn… Frost- hatte wahrscheinlich längst Gefährtin und Kitten zuhause. Oder vielleicht sollte er mal bei ihm etwas bohren und sich da näher erkundigen?

BK: Birkenfrost ;; Minzhauch ;; Frostsplitter (Anführer ;; Heiler)
[ mustert Birkenfrost und Minzhauch ;; antwortet auf BF ;; antwortet auf FS ;; lenkt das Thema um ]
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Farnpfote

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BeitragThema: Re: Vulkankrater   So Sep 11, 2016 6:16 pm

cf. Windclan Lager

Farnpfote folgte seinen Clankermaden durchs matschige Territorium. Der Weg war beschwerlich und nagte an den Nerven des Katers. Der rötliche Schüler war sowieso schon schlecht drauf und jetzt musste er auch noch diesen weg über sich ergehen lassen. Es war schon zu ahnen, dass der Sohn des ehemaligen zweiten Anführers bei der großen Versammlung keine gute Laune haben wird. Vorallem, da seine Beine mit Matsch bedeckt waren und Farnpfote wusste, dass die Arbeit mühselig und unappetitlich sein würde, diesen Matsch wieder runterzubekommen.
Am oberen Rand des Krater blieb der Schüler stehen und wagte einen flüchtigen Blick hinab, wo bereits einige Katzen anwesend waren. Etwas ungeduldig wartete er dann auf das Zeichen der weißen Anführerin, dass kurze Zeit später auch kam. Vorsichtig setzte er eine Pfote vor die andere um nicht hinabzustürzen, denn das konnte der Kater nun gar nicht gebrauchen. Unten angekommen atmete er dann erleichtert aus und ließ seinen Blick über die Anwesenden Katzen schweifen. Er hatte keineswegs das Verlangen mit einer Katze zu reden und setzte sich deswegen irgendwo alleine hin, wo er dennoch einen guten Blick auf die Anführer hatte.
Zuerst trat die schwarze Anführerin des Donnerclans nach vorne und gab ihren Bericht ab. Natürlich ging es dem Donnerclan gut, Eisstern würde nie etwas sagen, was ihren Clan schwach wirken ließ, dafür war sie zu stolz. dachte sich der Windclan Schüler und gab ein verächtliches schnauben von sich ehe er auf den nächsten Anführer wartet.
Etwas unerwartete sah er zum Hochfelsen hoch, als seine Anführerin vor trat. Er hatte erwartet, dass zuerst der Flussclan oder Schattenclan etwas sagen würde aber da hatte er sich wohl getäuscht. Somit hörte er auch seiner Anführerin mit beiden Ohren interessiert zu, Farnpfote wollte wissen, wie viel sie über die schlechten Verhältnisse im Windclan preisgab. Und fast wie erwartet, einfach zu viel. Sie lässt uns schwach wirken. dachte er nur und beließ es dann dabei, er konnte sowieso nichts daran ändern, ihre Worte waren bereits ausgesprochen.
Mit einem erneuten Blick über die Anführer wartete er auf den nächsten, der vortreten würde um seinen Bericht abzugeben. Besonders gespannt war er dennoch auf den Flussclan. Ob Eisstern inzwischen ein schlechtes Gewissen hat, weil sie dem Flussclan damals nicht geholfen hatte? Bestimmt nicht. Sein Blick blieb kurz bei der schwarzen Kätzin hängen, dann wandte er sich aber wieder ab und wartete ungeduldig auf das nächste geschehen.

[kommt an, gesellt sich zu den anderen, hört den Anführern zu][/i]
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Schilfpfote

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BeitragThema: Re: Vulkankrater   Mo Sep 12, 2016 4:22 pm

cf. Schattenclan Lager

Schilfpfote folgte seinen Clankameraden an den Rand der Senke und sah kurz in den Himmel. Immer noch schien keine Besserung in Sicht zu sein, als währen noch nicht genug Katzen gestorben. Wieder wandte er seine grünen Augen nach vorne und wartete auf das Zeichen von Dornenstern, um endlich in die Senke zu treten und auf Ablenkung zu hoffen. Blütenpfotes Tod hatte ihren Bruder mehr getroffen, als er es von außen zeigte. Auch von innen kam nicht viel Trauer, wahrscheinlich würde Schilfpfote erst morgen realisieren, dass seine Schwester nicht mehr da war und auch nie wieder kommen würde.
Als Dornenstern das Zeichen gab, setzte sich der Schüler in Bewegung und folgten seinen Clankameraden in die Senke. Sein Blick streifte über die Anwesenden Katzen, während Er nebenbei darauf achtete, wo er seine Pfoten hinsetzte. Unten angekommen setzte er sich einfach hin und sah zum Hochfelsen hinauf. Er wollte schon ein Gespräch anfangen und sich so ablenken, doch irgendwie spürte er einfach keine Lust dazu und beließ es dann bei seiner jetzigen Situation.
Als erstes trat Eisstern nach vorne um von den Donnerclan Verhältnissen zu berichten. Schilfpfote spitze die Ohren und hörte der schwarzen Kätzin zu, wie sie erklärte, dass alles in Ordnung war und es dem Donnerclan gut ginge. Vielleicht war es so, vielleicht aber auch nicht aber das Interessierte dem Schattenclan Schüler herzlich wenig, weshalb er geduldig auf den nächsten Anführer wartete.
Als nächstes trat dann Froststern nach vorne und berichtete von den weniger guten Verhältnisse. Immerhin schien die weiße Kätzin ehrlich zu sein, dennoch ließ sie dem Windclan, mit all ihren Problemen, ziemlich schwach wirken. Doch auch damit befasste er sich nicht weiter, denn plötzlich wollte er doch, dass alles schnell vorbei war und er wieder zurück zum Lager konnte, um sich in den Schülerbau zu legen, um dann zu realisieren, dass seine Schwester nicht mehr da war.
Somit wartete er nun ungeduldig auf den nächsten Anführer und beachtete die Katzen in seiner Nähe herzlich wenig.

[kommt an, setzt sich, hört Eisstern und Froststern zu]
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Eisvogel

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BeitragThema: Re: Vulkankrater   Mo Sep 12, 2016 6:30 pm

<----- FlussClan-Lager

Es war schwerer geworden, sich zu konzentrieren. Es war schwerer, den Berichten der Anführer zuzuhören. Die roten, schmerzenden Wolken in Eisvogels Magen drückten ihr auf die Augen, auf die Ohren und auf die Muskeln, und während ihr Inneres eigentümlich heiß zu lodern schien vor Hunger, war ihr äußerlich merkwürdig kalt, als hätte die Blattleere bereits im Gebirge Einzug gehalten. Ihre Ohrspitzen und ihre Nase fühlten sich kühl an. Trotzdem war da noch Kraft in ihr, von der sie versuchte, eisern und geduldig zu zehren, und sich stets an sie zu erinnern, während sie von Tag zu Tag müder wurde. Den Regen nahm sie kaum noch war, so alltäglich wie er geworden war.
Eigentlich war die Große Versammlung dazu gedacht, sich mit den anderen Clans in Frieden auszutauschen, für eine Vollmondnacht einmal gesellig zu sein und den erwärmenden Trubel zu genießen, aber die sanfte, silberne Kätzin hatte kaum Kraft übrig, um gesellig zu sein. Deshalb war sie heute sehr ruhig und sehr einsam, während sie in der Menge saß. Eisstern sprach zu erst und sie sah sehr gesund aus. Anscheinend hatte der DonnerClan keine solchen Probleme wie der FlussClan. Wie schön es gewesen wäre, wenn sie sich nicht als Rivalen sehen würden. Wenigstens für ein paar Tage oder Monde. Dann sprach Froststern und gestand die schlimme Lage ihres eigenen Clans. Ob Steinstern auch so ehrlich sein würde? Hatte er überhaupt eine andere Wahl? Man sah es ihnen an. Jeder einzelnen FlussClan-Katze sah man das Leiden an, dass der Regen ihnen gebracht hatte. Sie konnten niemanden etwas vortäuschen.
Da war es wieder, das Abschweifen ihrer Gedanken. Sie hörte Froststern nur noch mit einem Ohr zu. Schaffte es nicht mehr, ihre wirren Gefühle zu unterdrücken. Sie hatte ja schon immer diesen Hang gehabt, sich von ihren verschmelzenden Sinneseindrücken und Gedanken übermannen zu lassen. Und ganz unwillkürlich musste sie an diese eine Sache denken, die manchmal für einige Herzschläge den Hunger und die Müdigkeit sanft vergessen ließ. Nein, sie wusste, dass Nordlicht und sie nur gute Freunde waren. Sie wusste, wie seine violett glimmenden, weichen Augen Eulenfeder betrachteten. Und sie käme nie auf die Idee, ihnen nicht alles Glück der Welt zu wünschen, dass hatten sie verdient. Und doch genoss sie es, bei Nordlicht zu sein, mit ihm zusammen zu lächeln, seine Stimme voller vertrauter Geborgenheit zu hören und seinen Blick auf sich zu spüren. Wenn sie Zeit miteinander verbrachten, schien das ihren ausgelaugten Geist und ihren erschöpften, ausgezehrten Leib zu trösten. Als könne sie sich bei ihm für einen zweisamen, zuversichtlichen, entspannenden Moment fallen lassen – und er sich bei ihr.
Aber sie würde ihm nie sagen, wie sie fühlte, brauchte es auch gar nicht, glaubte sie doch zu wissen, dass sie mit dem, was sie nun hatten, zufrieden war. Selbst wenn es Liebe war. Echte Liebe. Sie war bereit, sich damit zufrieden zu geben, sein Leben als eine gute Freundin zu begleiten.

[hört den Anführern abgelenkt zu, beeinträchtigt von Hunger und Müdigkeit, denkt fiel über Nordlicht nach]
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Birkenfrost

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BeitragThema: Re: Vulkankrater   Di Sep 13, 2016 5:17 pm

Bevor die weiße Katze ihr etwas entgegnen konnte, gesellte Minzhauch zu ihnen. Als ihre Clankameradin danach fragte, ob sie störte, schüttelte die gefleckte Kätzin mit dem Kopf. "Hey Minzhauch. Natürlich nicht, setz dich ruhig zu uns.", antwortete sie mit ihrer freundlichen Stimme. Eigentlich war Birkenfrost sogar froh darüber, dass sich die grauweiße Kriegerin zu ihnen setzte. Bei neuen Gesichtern war sie nämlich immer leicht verkrampft und es half, wenn jemand dazukam, den sie bereits kannte. Kurz darauf berichtete Eisstern von der guten Lage im Donnerclan. Damit war der Grund, wieso die Donnerclankatzen am wenigsten abgemagert waren schon gefunden. Ein Hauch von Neid erreichte Fleckenkätzin und auch etwas Wut auf Eisstern. Als Steinstern sie um Jagdrecht auf ihrem Territorium gefragt hatte, hatte sie abgelehnt. Wahrscheinlich, weil sie Angst um das Wohl ihres Clans hatte. Davon ging die Flussclankriegerin zumindest aus. Aber jetzt, wo alles beim Donnerclan in Ordnung schien und der Flussclan hingegen in einer ziemlich misslichen Lage war, konnte die Fleckenkätzin die schwarze Anführerin nicht mehr nachvollziehen. Selbstsüchtig. Anders konnte man Eisstern einfach nicht beschreiben.
Die Donnerclananführerin erwähnte noch einen Wurf Junge, die bald zu Schülern ernannt werden konnten, bevor Glasgrinsen seine Stimme erhob. Bei der femininen, jedoch erkennbaren Tonlage eines Katers, zuckte die Flussclankriegerin verwundert mit den Schnurrhaaren. Sie hätte wirklich nie erwartet, dass sich bei der weißen Schönheit um einen Kater handelt. Aber bei dem stark femininen Aussehen, konnte jeder das leicht verwechseln. „Wenn man sich schon so präsentieren muss, dass man eher für ein stinkendes Sumpfmonster, als für einen Clankrieger gehalten würde, leben wir in wahrlich schlechte Zeiten.“ Die Kätzin gab darauf ein Grinsen von sich, eine Katze mit Humor. Damit konnte sie immer etwas anfangen. "Ich befürchte, ich sehe da schon leider wie eins aus.", entgegnete sie weiterhin grinsend und schaute dabei auf ihre bis zu den Knien verdreckten Beine.
Ein näherkommender, älterer, hellgrauer Tigerkater, von dem der Geruch von Schattenclan ausging erregte nun ihre Aufmerksamkeit. Birkenfrost erkannte ihn, es handelte sich um Frostsplitter. Zwar hatte sie noch nie persönlich mit ihm geredet, aber ihn schon auf anderen Versammlungen gesehen. Der Schattenclankrieger begrüßte die drei anderen Katzen, ehe er gegenüber ihr und Minzhauch ehrliche Sorge aussprach. Es freute die Kriegerin, dass es unter all den Anderen noch Katzen gab, die sich Sorgen um die anderen Clans machten. Aber soweit Birkenfrost wusste, war dies Frostsplitter auch ähnlich. Sie wollte auf ihn hin etwas antworten, doch Glasgrinsen kam ihr dazwischen. Er erzählte, dass er Onkel geworden sei, worauf die Fleckenkätzin lächelnd miaute: "Glückwunsch! Sie werden bestimmt großartige Krieger werden." Als der weiße Kater Minzhauch und sie danach neugierig beäugte, schaute die Flussclankriegerin ihn fragend an. Bei den nächsten Worten des Windclankaters, konnte die gefleckte Kätzin aber nichts anderes machen, als überrascht ihre Augen zu weiten. …Flirtete Glasgrinsen gerade ernsthaft mit den beiden? Zu Flirten war nicht das Ungewöhnlichste der Welt, aber bei einem Krieger eines anderen Clans… Birkenfrost räusperte sich, ehe sie sich von Peinlichkeit berührt dazu mit einem kleinen Lacher äußerte: "Also… ich hatte bisher damit zumindest keine Probleme…"

[bei Glasgrinsen | begrüßt Minzhauch | hört Eisstern zu | redet mit Glasgrinsen | ist peinlich berührt]
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Muschelfrost

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BeitragThema: Re: Vulkankrater   Fr Sep 16, 2016 2:55 pm

cf. Schattenclan Lager

Muschelfrost folgte ihren Clankameraden durch das nasse Territorium und schnaubte genervt wegen den anhaltenden Regen. Sie hatte sichtlich keine Lust mehr, dass andauernd ihr Fell nass war und die Verhältnisse im Territorium waren auch nicht gerade die besten. Der weißen Schönheit ging es sowieso nicht gut, sie fühlte sich irgendwie unwohl, wahrscheinlich war es morgen schon wieder verschwunden, doch trotzdem nervte sie es. Deshalb konnte man so oder so nicht erwarten, dass Muschelfrost gute Laune hatte.
Am Rand der Senke blieb die Schattenclan Gruppe stehen und somit blieb auch die Kätzin an Ort und Stelle. Ein Blick zum Himmel verriet ihr, dass es nicht so aussah, als würde sich das Wetter bessern. Somit glitt ihr gelber Blick wieder nach vorne und musterte die Katzen vor sich, vorallem aber Dornenstern. Sie wartete auf das Zeichen, ebenfalls wollte sie alles schnell hinter sich bringen. Als sich dann die Gruppe wieder bewegte, folgte die Kriegerin mit schnellen schritten. Sie hatte nicht vor auszurutschen und beobachtete deshalb den Boden, doch wirklich langsamer wurde sie nicht. Umso erleichterter war sie, als sie heil unten ankam. Sie könnte es nicht gebrauchen, wenn es ihr nun noch schlechter ging als sowieso schon.
Zuerst betrachtete sie die Anwesenden Katzen, um sich einen geeigneten Sitzplatz zu suchen. Ob sie Lust auf ein langweiliges Gespräch hatte, wusste sie nicht, was aber nicht hieß, dass sie sich nicht zu einer anderen Katze Gesellen konnte. Außerdem könnte ein Gespräch auch interessant werden, mit der richtigen Taktik könnte man vielleicht sogar irgendwelche Geheimnisse herauslocken.
Ohne weiter darüber nachzudenken, lief sie durch die Anwesenden Katzen hindurch, um sich neben einer schwarzen Kätzin niederzulassen. Dem Geruch nach schien sie zum Donnerclan zu gehören. Doch der Name viel ihr einfach nicht ein, weshalb sie sich nicht weiter mit der Kätzin befasste und sich auf die Anführer konzentrierte.
Als Eisstern mit der Versammlung begann spitze die weiße Schönheit ihre Ohren und erwarte nicht zu viel interessantes. Und tatsächlich berichtete sie nur davon, dass es dem Donnerclan gut ging. Irgendwie hatte sie es auch nicht anders erwartet. Seit Eisstern den Clan führte, erfuhren sie nicht mehr so viel über ihre Verhältnisse, zumindestens nichts über schlechte.
Nun widmete sie sich wieder der schwarzen Kätzin zu. Wer weiß, vielleicht ginge es dem Donnerclan gar nicht so gut, wie Eisstern berichtete. Mit der Hoffnung vielleicht sogar etwas von der fremden Kätzin zu erfahren, nickte ihr Muschelfrost kurz zu. Doch ein Gespräch würde sie nicht so einfach anfangen und wandte sich kurzerhand wieder an die Anführer um den nächsten Bericht abzuwarten.
Nun trat Froststern nach vorne, die weiße Anführerin des Windclans. Diese erzählte etwas zu viel, Muschelfrosts Meinung nach. Sie ließ ihren Clan schwach wirken und schien dies nicht einmal zu bemerken. Es war ehrlich, wie sie die Wahrheit sagte aber dumm, dass sie zu viel sagte. Somit wandte sich die weiße Kätzin aber auch schon wieder ab und wandte ihren Blick wieder zur Donnerclan Kätzin, um diese kurz zu Mustern.

[kommt an, setzt sich neben Glutseele, hört Eisstern zu, grüßt Glutseele mit einem nicken, hört Froststern zu]
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Steinstern

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BeitragThema: Re: Vulkankrater   Sa Sep 17, 2016 12:05 pm

Unaufhörlich viel der Regen auf die kleine, ausgehungerte Gruppe FlussClan Katzen. Sie hatten als letzter der vier Clans den Vulkankrater erreicht und waren mit Abstand am schlimmsten dran. Auch den WindClan Katzen schien der lange Regen stark zuzusetzen. Anders als die DonnerClan Katzen welche gut genährt waren. Auch dem SchattenClan schien es bei weitem nicht so schlecht zu gehen wie dem Wind- und FlussCLan unter deren nassen Pelzen man die Rippen zählen konnte.
Steinstern war trotz allem mit erhobenem Haupt durch die versammelten Katzen stolziert und hatte seine geschwundene Kraft zusammengenommen um auf den Felsen zu springen und sich bei den anderen Anführern nieder zu lassen. Wasser floss ihm über den grauen, einst glänzenden und dichten Pelz. Jetzt schien er um Monde gealtert zu sein und man erkannte jeden einzelnen Knochen unter dem stumpfen Pelz.

Der graue Krieger wartete lautlos, es konnte doch jemand anderes mit der Versammlung beginnen. So war es schließlich aus. Die kräftige, schwarze Anführerin des DonnerClans erhob ihre autoritäre Stimme und sorgte für Ruhe. Die Köpfe vieler Katzen wandten sich ihr zu als sie zu sprechen begann. Sie erzählte, dass es dem DonnerCLan gut ging, daran konnte man auch nicht zweifeln wenn sie und ihre Krieger so gut genährt waren in diesem Blattfall. Stechende Wut bohrte sich in die Brust des abgemagerten Anführers. Wenn es ihrem Clan so gut ging, wieso half Eisstern dann nicht seinem Clan der so kurz vor dem Verhungern war?
Mit seinen Gedanken beschäftigt, bemerkte Steinstern nicht, dass die schwarze Anführerin zurück getreten war und Froststern, der weißen, schlanken Anführerin des WindClans platz gemacht hatte. Die weiße erhob nüchtern ihre Stimme während sie von den Schwierigkeiten in ihrem Territorium un dem Clan erzählte. Sie war freizügig mit den Problemen des WindClans und ließ ihn schwach wirken. Steinstern verzog keine Miene, vielleicht würde das von der misslichen Lage seines eigenen Clans ablenken. Auch wenn er es hasste so zu denken galt seine ganze Loyalität dem FlussClan und er würde alles nutzen um seinen Clan am Leben zu erhalten.
Als die weiße vom Tod ihres Stellvertreters berichtete, zuckte Steinstern lediglich mit den Ohren. Es war ein harter Schlag für den ganzen WindClan. Heidepelz war ein guter und treuer Krieger gewesen und er hätte seinem Clan noch lange dienen können. Als Frosstern nach ihren letzten Worten zurück trat und die Katzen auf den nächsten bericht warteten, trat Steinstern nach vorne. Er hielt den Kopf hoch erhoben und ließ erstmal seinen Blick über die triefenden Katzen schweifen.
"Ich werde nicht versuchen zu Leugnen, dass dem FlussClan der Regen zu setzt." Seine einst so starke Stimme klang erschöpft. Er war nun mal erschöpft und der Hunger schmerzte in seinem Bauch seit Tagen. Er konnte sich kaum daran erinnern wenn sein Magen das letzte mal gut gefüllt gewesen war und wusste, dass es seinem ganzen Clan so ging. Steinstern hatte sich jedoch dazu entschlossen Eisstern nicht noch einmal um Frischbeute zu fragen. Es würde sowieso nichts bringen, außer dass sein Clan noch schwächer dastand als er es eh schon tat. "Wir müssen weiter gehen um Beute zu fangen und der See birgt mehr gefahren als sonst. Trotz allem haben wir aber keine weiteren Todesfälle zu beklagen und einige unserer Jungen werden schon bald Schüler werden und für einige unserer Schüler ist die Ausbildungszeit fast zu Ende." Steinstern blickte kurz  kalt zu Eisstern. Sie hatte seinem Clan vor einem Mond die Hilfe verweigert und er würde ihr sicher nicht den Triumph lassen sie erneut auf einer Großen Versammlung um Hilfe zu bitten.

Steinstern trat zurück wobei sein blauer Blick die versammelten Katzen betrachtete bis er den schmalen Leib einer grauen Schülerin erblickte. Silberpfote war bereit Kriegerin zu werden. Er war vor kurzem mit der zarten Schülerin und ihrer Mentorin Eisvogel auf Patrouille gewesen um sich von ihren Fähigkeiten zu überzeugen und war der Meinung, dass sie bereit war ihren Kriegernamen zu erhalten. Vielleicht baut eine Kriegerernennung ja den Clan etwas auf. Es stand zwar schlecht aber ein freudiges Gefühl breitete sich im Körper des grauen Katers aus.
Sie hatten die lange Trockenzeit in der Blattgrüne überstanden und sie würden auch diese Herausforderung meistern, davon war Steinstern überzeugt. Mit einem kühlen Nicken übergab er das Wort an Dornenstern. Dem letzten der vier Anführer. Einem muskulösen Tigerkater des SchattenClans.

wartet ;; hört Eisstern zu ;; in Gedanken ;; hört Froststern zu ;; berichtet knapp vom FC ;; denkt nach ;; übergibt Dornenstern das Wort
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Hibiskusblüte

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BeitragThema: Re: Vulkankrater   So Sep 18, 2016 12:46 pm

cf: FlussClan-Lager

Als eine der letzten ihres Clans kam Hibiskusblüte beim Vulkankrater an und folgte den anderen den Hang hinab zur Versammlungsfläche. Jedes Mal, wenn sie hierher kam, kamen die Erinnerungen an jenen Tag wieder hoch, als Funkenflug damals Borkensterns Junge hier geboren hatte, nachdem er und Krähenfrost sich hier bekämpft hatten. Im Nachhinein konnte Hibiskusblüte diesen Tag als einen ihrer glücklichsten Tage bezeichnen, denn damals hatte Borkenstern endlich akzeptiert, dass Krähenfrost ihr Gefährte war. Andererseits war es auch einer der härtesten für sie gewesen, vor allem nachdem Funkenflug ihr damals zwei ihrer Jungen anvertraut hatte.
Ungewollt sah sich die Tigerkätzin automatisch in den Reihen der Katzen nach dem dunkleren Tigerpelz ihrer Nichte Südwind um, doch konnte sie ihn nicht ausmachen. Entweder sie war noch nicht hier oder war zurück im Lager geblieben. Leise seufzte Hibiskusblüte daraufhin und suchte sich einen eigenen Platz, von wo aus sie gut auf die vier Anführer blicken konnte.
Es ließ sich nicht vermeiden, dass man dem FlussClan ansah, dass er es mit dem Regen schwer hatte. Steinstern sah neben der noch gut genährten Eisstern mehr als abgemagert aus, sein Pelz war stumpf geworden. Und auch dem restlichen FlussClan ging es nicht besser. Hibiskusblüte hatte hier den Vorteil ihres dicken Fells, so sah man ihre Rippen nicht so leicht.
Wie erwartet eröffnete Eisstern die Versammlung und ließ keinerlei Zeichen von Schwäche ihres Clans aufkommen. Sie zeigte sich stark und zuversichtlich, was wahrscheinlich auch wirklich so war, da die Bäume des Feuerwaldes einen gewissen Schutz vor dem Regen boten.
Froststern hingegen gab offen die Probleme ihres Clans zu. Sie schien keine Angst zu haben, dass diese Schwäche von anderen Clans augenutzt werden würde. In der jetzigen Situation hatte auch kaum ein Clan die nötige Kraft, um gegen den WindClan vorzugehen.
Überrascht zuckte Hibiskusblüte mit den Ohren, als die Weiße von Heidepelz' Tod erzählte. Der zweite Anführerin schien dem Regen zum Opfer gefallen zu sein, was aber auch nicht verwunderlich war. Man konnte sich bei diesem Wetter zu leicht irgendwelche Krankheiten einfangen.
Schließlich war Steinstern an der Reihe und erzählte ebenfalls von den Problemen des FlussClans. Hibiskusblüte betete zum SternenClan, dass der Regen endlich aufhören würde, denn man merkte Steinstern an, wie geschwächt er war. Und wenn schon ein Anführer geschwächt war, war es der Clan auch.

[kommt beim Vulkankrater an | denkt an frührere Zeiten | sucht Südwind | setzt sich hin | hört zu | ansprechbar]
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Schlangenpfote

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BeitragThema: Re: Vulkankrater   Di Sep 20, 2016 8:31 pm

<--- Schattenclan-Lager

Der Regen begleitete mich den ganzen Weg zum Donnervulkan, während der Himmel sich durchgehend bedeckt zeigte. Es war mein erster Ausflug aus dem Lager und trotz des immer noch schwer lastenden Verlustes meiner Mutter konnte ich nicht anders als vom immer größer werdenden  Berg beeindruckt sein.
Ich folgte dem Rest des Clans zum Kraterrand und hinunter in die Kuhle. Der Schattenclan war als erstes da, aber es dauerte nicht lange dann folgten die anderen. Südwind hatte ich irgendwo am Rand der Versammlung verlassen und wusste jetzt nur noch die Richtung, wo ich sie finden würde. Wenn sie sich nicht bewegt hatte...was wohl nicht allzu wahrscheinlich war.
Aber darum würde ich mir Sorgen machen wenn ich sie brauchte, erst einmal war ich zu beschäftigt die beeindruckende Masse an Katzen zu überblicken. Ich sah einige Schüler, zögerte aber schließlich wollte ich meinem Bruder etwas berichten können. Ein Krieger musste es also sein, am besten aus dem Flussclan, da war ja die Frage mit den Schwimmhäuten, die es zu klären gab. Dummerweise wusste ich nicht allzu viel über den Flussclan, Fischgeruch war zwar eine bekannte Eigenschaft, aber ich konnte nicht behaupten wirklich viel Fisch gerochen zu haben. Ich hatte aber auch gehört, dass es dem Flussclan derzeit nicht sehr gut ging und es wenig zu fressen gab. Ich machte mich also daran komisch riechende magere Katzen zu finden, die nicht allzu unfreundlich aussahen. Ich streifte nicht lange zwischen den Kriegern umher bis ich eine Tigerkätzin fand. Ich trabte neugierig zu Haselblatt und konnte mir einen Blick auf die Pfoten nicht verkneifen „Guten Abend, mein Name ist Schlangenpfote, Schüler des Schattenclans.“ miaute ich gekonnte und hoffte eine gute Wahl getroffen zu haben.

[kommt an, geht zu Haselblatt, stellt sich vor]
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Silberpfote

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BeitragThema: Re: Vulkankrater   Do Sep 22, 2016 8:16 pm

cf: FlussClan-Lager

Die silberne Schülerin fühlte sich ziemlich ausgelaugt, als sie schließlich unten im Krater ankam, schnaufte leicht, versuchte den Gedanken an das flaue Hungergefühl zu verdrängen, Eisvogel nicht aus dem Blick zu verlieren, als da plötzlich so viele Pelze waren, so viele Gerüche, Stimmen. Silberpfote blieb kurz stehen, sah sich irritiert um. Im Gegensatz zu den DonnerClan-katzen sahen die Katzen des FlussClans ziemlich mager aus. Sie riss sich noch einmal zusammen, lief durch die Katzen hindurch weiter auf ihre Mentorin zu, die ihr ein wenig Sorgen bereitete.
Ein besorgter Funken trat in Silberpfotes Augen, als sie die silberne Kätzin betrachtete.
Was wohl in ihrem Kopf vor sich ging?
Wie oft hatte die Schülerin sich das schon gefragt in der ganzen Zeit? Sie hatte dennoch nie nach gefragt.
Langsam richtete sie den Anführern ihre Aufmerksamkeit zu.
Steinsterns Worte, darüber, dass der Regen dem FlussClan zusetzte und dass er dies nicht leugnen konnte, lösten in Silberpfote ein seltsames Gefühl aus. Vielleicht war es aber auch nur der Schlamm der dickflüssig an ihrem Fell haftete.
War Glutregen hier?
Sie erinnerte sich daran mit der hübschen schwarzen Kätzin auf ihrer letzten Versammlung gesprochen zu haben, konnte die dunkle Kätzin aber auch nicht entdecken, als sie sich ein wenig streckte. Möglicherweise würde sie einfach eine Weile warten müssen, bis sie die DonnerClan-kätzin wiedersehen würde.
Sie senkte den Kopf ruckartig, als sie von einem etwas quietschendem Niesen überrascht wurde, richtete sich danach allerdings wieder auf, darauf wartend das nun auch Dornenstern das Wort ergriff, als letzter der Anführer. Sie berührte Eisvogel ganz leicht an der Seite, einfach nur um zu zeigen, dass sie da war, ohne etwas sagen zu wollen, auch wenn ihr die eigene Geste ein wenig später ziemlich unpassend vorkam.

[Kommt an, stellt sich zu Eisvogel, denkt nach, hört den Anführern zu]
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Minzhauch

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BeitragThema: Re: Vulkankrater   Do Sep 22, 2016 8:56 pm

Birkenfrost schien ziemlich erfreut Minzhauch zu sehen. Fast schon erleichtert. Die weiß-graue schnurrte belustigt. Dann sah sie zu ihrem anderen Gesprächspartner. Er musterte sie ausgiebig. Was auch immer er gesucht hatte, er schien zufrieden. Interessiert beobachtete Minzhauch den Weißen. Überrascht legte sie den Kopf schief als er zu reden begann. Sie hatte ihn zuvor doch tatsächlich für ein Weibchen gehalten. Amüsiert zuckte sie mit den langen hellen Schnurrhaaren bei seinen Worten. "Wahre Worte." stimmte sie ihm zu und auch ihre Clangefährtin stimmte dem Blauäugigen zu. Ein Schattenclankrieger gesellte sich zu der kleinen Katzengruppe. Minzhauch kannte den Kater bereits. Sie hatte ihn einige male auf den großen Versammlungen gesehen. Er grüßte und fragte alle nach ihrem befinden. "Frostsplitter." sie nickte dem Krieger zu und stieß ein Geräusch aus das wie ein Schnurren klang, welches als Antwort auf seine Frage dienen sollte. Smalltalk war eigentlich ganz nett, entsprach aber nicht wirklich Minzhauchs Geschmack. Doch das Gespräch versprach interessanter zu werden, als Glasgrinsen anfing zu reden. Er sprach bloß über seine neuen Nichten und Neffen, doch Minzhauch sah das neugierige Blitzen in seinen Augen. Wollte der Kater etwa auf Klatsch und Tratsch hinaus? Belustigt zuckte die junge Kriegerin mit den Schnurrhaaren. Das gefiel ihr.
"Aktuell..." sie kurz inne um gespielt nachzudenken, "Leider nicht." Zwar hatte sie bis vor kurzem noch Interesse an einem Kater gehabt, doch Streifenfell schien ihr letztendlich einfach nicht der richtige zu sein. Wie ungünstig. Dabei war er so ein netter Kater. Sie setzte sich und begann sich ihr hübsches helles Fell zu pflegen. Sie sah nicht zu Birkenfrost hinüber, war aber gespannt auf ihre Antwort. Sie spitzte sichtbar die Ohren. Wie um sie zum Reden aufzufordern. Sie sah kurz zu Glasgrinsen auf und kniff die Augen zusammen, ihr gefiel der Kater. Sie hatte sich immer eine Lästerschwester gewünscht, vielleicht saß grad ein guter Kandidat vor ihr. Doch bei solchen Katzen konnte man sich nie sicher sein. Sie blickte nicht auf als Steinstern zu sprechen begann. Ihr Anführer sprach über das Hochwasser und darüber, dass es nun gefährlich war am See zu fischen. Aber das konnte sich wohl jede Katze hier erschließen. Nur das übliche Gerede- langweilig.

[Spricht mit Frostsplitter, Glasgrinsen und Birkenforst, hört Steinstern zu]
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Frostsplitter

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BeitragThema: Re: Vulkankrater   Do Sep 22, 2016 11:46 pm

Die Anführer begannen mit ihren Berichten, zu aller erst trat die schwarze Donnerclananführerin nach vorn. Ich schaute nicht zum Hochfels hörte aber aufmerksam zu. Ich wunderte mich etwas, dass der Vollmond nicht zu sehen war, wie es sonst üblich war...ob das etwas zu heißen hatte? Eissterns Bericht war wieder ohne Überraschungen, noch immer konnte der Donnerclan sich unter den Baumkronen ausruhen, während die anderen Clans sich behaupten mussten. Froststerns Bericht dagegen war nicht nur überraschend und besorgniserregend, sondern auch erstaunlich ausführlich. Unser Nachbar schien auch zunehmend mit dem Wasser zu kämpfen zu haben, sowohl im Lager als auch außerhalb. Es hatte Tote gegeben unter ihnen sogar der Stellvertreter, an seine Stelle war eine junge rote Kätzin getreten. Soweit ich mich erinnerte war Abendsonne Froststerns Schülerin gewesen, da hörte mein Wissen aber auch schon auf. Vielleicht konnte Glasgrinsen mehr über die junge Kriegerin erzählen? Der Weiße hatte meinen Gruß erwidert und anscheinend die Führung des Gesprächs übernommen. Auf meine Frage bekam ich von Minzhauch ein Schnurren zu hören und hoffte, dass der Regen irgendwann nachließ. Auch wenn es schön war, dass die Beiden Anteile annehmen konnten, so war doch nur allzu offensichtlich, dass es so nicht weitergehen konnte.
Glasgrinsen schienen sorgenvolle Themen eher wenig zu gefallen oder er wollte einfach seine Freude und seinen Stolz teilen. Mir sollte es recht sein, es änderte leider wenig an den Gegebenheiten im Flussclan, bloß weil wir viel darüber redeten. Und nach Froststerns Bericht ging es dem Windclan auch nicht gerade gut. Im Schattenclan gab es auch kaum Schutz vor dem prasselnden Regen, auch wenn der Boden wenigstens fest blieb.
Interessiert hakte ich nach, nachdem der Windclankrieger von den Jungen berichtete, deren vergnügter Onkel er war „Wie heißen die Kleinen denn? Und wer ist der Vater?“ meinen Augen schimmerten leicht sehnsüchtig und meine Ohren zuckten kurz zögerlich. Ich konnte Milanfeuer als Schwester von Glasgrinsen zuordnen, aber dass sie einen Gefährten hatte war mir neu. Was nicht viel hieß, immerhin waren wir in unterschiedlichen Clans. Allerdings konnte die Frage durchaus delikat sein, immerhin gab es immer mal wieder Königinnen, die das lieber verschwiegen, aber Glasgrinsen machte die Frage sicher wenig aus, egal ob es etwas zu berichten gab oder nicht.
Glasgrinsen zweiten Fragen ließ mich nicht schlecht staunen und ich leckte peinlich berührt mein Brustfell. Zum Glück hatte er mich nicht angesprochen, aber viel spannendere Antworten als die beiden Kätzinnen hätte ich ihm ohnehin nicht gegeben.
Steinstern trat als dritter nach vorne und verzichtete diesmal auf eine Bitte um Hilfe. Der Clan hatte es weiter schwer, was man seinen Mitgliedern auch ansah, aber immerhin hatte es in der Zwischenzeit keine Toten gegeben. Fehlte nur noch Dornenstern und vielleicht ein weniger...verfängliches Gesprächsthema. Ich wagte es allerdings nicht eines anzusprechen.

[hört Anfis zu; redet mit Glasgrinsen, Birkenfrost und Minzhauch]
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Glasgrinsen

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BeitragThema: Re: Vulkankrater   Sa Sep 24, 2016 3:23 pm

Chapter 5.2 - Rand der Versammlung
Birkenfrost war der Inbegriff eines ‚Mädchens.‘ Ihre ganze Gestik, Mimik war so fein und schon liebevoll, dass es einem fast schon leidtun konnte. Unter Glasgrinsen analytischen, strahlend blauen Blick manifestierte sich das Bildnis einer Clankatze, die von ihren Kameraden geschätzt und geliebt wurde, trotz dessen ihr Auftreten etwas verkrampft und verklemmt wirkte. Wahrscheinlich  war sie sogar leicht eingeschüchtert von dem ungewöhnlich selbstüberzeugten Auftreten des Katers – obwohl er sich fragte, wie das genau sein möglich sein konnte, wenn er doch gerade aussah wie… nun, wie er nun einmal gerade aussah. Schlammverdreckt, unschön – mit dem verbissenen Versuch dennoch Anmut und Würde auszustrahlen. Minzhauch hingegen wirkte etwas frecher. Die silbene Katze hatte eine lockere Haltung, neugierig funkelnde Augen und ihr Ausdruck besaß die Spitzheit eines Fuchses. Amüsement schlummerte versteckt zwischen ihren vibrierenden Schnurrhaaren, während sie bei seinen Worten den Kopf neigte. Innerlich schmunzelnd hatte er festgestellt, dass seine hohe (aber dennoch klar als männlich identifizierfierbare) Stimme die Clangefährtinnen doch etwas überrumpelt hatte, auch wenn keine der Beiden diesen Fauxpas laut kundgeben wollte. Wahrscheinlich auch, um Unannehmlichkeiten zu vermeiden. Relativ schnell fassten sie ihre Mimik wieder und stimmten dem fast schon philosophisch dominierten Satz des Windclankaters bedingungslos zu – Birkenfrost fügte sogar an, dass sie auch schon wie eines aussah. Glasgrinsen widersprach ihr nicht.

Der Schattenclankater hieß Frostsplitter, wie Minzhauch unbewusst gnädig ihn grüßte. Er strahlte jene gewisse Aura an respekteinflößender Ruhe und Balance aus, wie sie nur ein reifer Krieger besitzen konnte. Die jungen Katzen zu denen er sich gesellt hatte, waren dazu kein Vergleich und er bildete einen angenehmen Kontrast in der frisch präpubertären Gruppe. Ein Daddy. Glasgrinsens Zunge befeuchtete seinen ungewöhnlich trockenen Gaumen. Die Nachricht von Jungen schien den anderen Katzen immerhin wieder etwas Stimmung einzuverleiben. Birkenfrost lächelte besonnen und sprach ihre Glückwünsche aus. Frostsplitter ging sogar noch weiter und erkundigte sich sogar nach dem Vater der Babys. Überrascht zuckte Glasgrinsen mit den Ohren. Er hatte nicht damit gerechnet, dass er solches Interesse bei diesem Thema haben konnte, aber da Milanfeuer und Drachenglut nicht wirklich ein Geheimnis aus ihrer Zuwendung machten, würde es sie sicher nicht stören, wenn die Kundschaft ihrer Liebe etwas streute, oder? „Also, es sind jeweils zwei Jungs und Mädchen.“ Unkontrolliert spastete sein Lächeln im Wohlgefallen an den Gedanken an die junge, bittersüss quälende Brut. „Die Jungs heißen Erzjunges und Kaninchenjunges, die Mädchen Erd- und Adlerjunges. Ihr Erzeuger ist Drachenglut – unverkennbar, wenn man den kleinen Erzjunges ansieht.“ Die letzten Worte sprach er neutral. Dann jedoch beugte er sich verschwörerisch vor, grinste seicht. „Also unter uns. Meine erste Wahl wäre er ja nicht unbedingt gewesen. Er ist so… düster und irgendwie gruselig. Aber gut, wenn Milanfeuer mit ihm glücklich ist, soll es mir recht sein.“ Dann lehnte er sich zurück und genoss die Show. Immerhin waren die anderen jetzt mal dran ihn mit saftigen Informationen zu stopfen, nach denen er sich noch Tage danach die Pfoten lecken konnte.

Das Ergebnis war noch durch die Blume gesprochen – ernüchternd. Weder Birkenfrost noch Minzhauch schienen von irgendwelchen heissen Affären, oder wenigstens Liebhabern berichten zu können. Birkenfrost stellte es sogar so da, das sie damit ‚keine Probleme‘ hätte (auch wenn sie es wahrscheinlich humorvoll meinte).  Für einen Sekunde lachte Glasgrinsen laut los, das man Sorge haben könnte, dass es die ganzen benachbarten Katzen mitgehört hatten – haben mussten. Im nächsten Moment hatte er sich jedoch gleich wieder räuspernd gefangen – um Minzhauchs Beitrag abzuwarten. Diese teilte Birkenfrosts Schicksal, schien es aber wesentlich mehr zu bedauern. Ihre Wortwahl ließ auch darauf deuten, dass sie einst schon in den Genuss gekommen war, während ihre Freundin wahrscheinlich hoffnungslos jungfräulich war. Wie entzückend. Er schenkte ihr kurz ein weiteres, belustigtes Grinsen – schüttelte nur kurz verständnislos den Kopf, kicherte noch einmal kurz. „Soso, die Damen hier sind also entweder gesittet und damenhaft, oder schamlose Lügnerinnen. Aber mal Spaß beiseite. Wenn ihr euch jetzt jemanden aussuchen müsstet, von dieser Versammlung, wen würdet ihr nehmen?“ Das dürfte jetzt interessant sein. Glasgrinsen kannte bei Weitem nicht alle Namen, aber sie würden sicherlich auch einfach in die Richtung deuten. Übersetzt fragte er sie einfach, wen sie heiß fanden. Oder war das ihnen jetzt schon etwas zu persönlich? Im Anschluss drehte er den Kopf jedoch zum Schattenclankrieger, der etwas… verlegen wirkte. Es schien nicht ganz seine Gesprächswelt zu sein. „Ich habe ganz vergessen dich vorhin zu fragen. Also Frostsplitter, was macht das Liebesleben?“

BK: Birkenfrost ;; Minzhauch ;; Frostsplitter
[ erzählt vom Wurf ;; lacht laut wegen BF ;; bohrt weiter - fragt auch FS ]
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BeitragThema: Re: Vulkankrater   So Sep 25, 2016 10:39 pm

Der Geschmack von Schlamm widerte mich an, aber was tat man nicht alles für ein wenigstens halbwegs sauberes Fell. Verklebter Pelz weichte deutlich leichter durch und es war so schon ungemütlich genug. Als ob der Hunger nicht schon reichen würde...
Es war voll geworden und ich überlegte, ob ich nicht einen Gesprächspartner suchen sollte. Ein wenig Informationen austauschen würde sicher nicht schaden, zu meinem Leidwesen schienen wenig Krieger mitgekommen zu sein. Ich trabte ein wenig durch die Reihen und entschied mich bei einer Flussclankätzin halt zu machen. Wenn ich schon Hunger hatte, musste sich ihr Magen quasi selbst verdauen. Ob sie das gesprächig machte war wohl eher fraglich, aber vielleicht nicht verkehrt, was mich an Kätzinnen am meisten störte war, dass sie viel zu viel zu viel redeten.
Guten Abend, ich bin Salamanderfeuer.“ grüßte ich und wartete ab, ob die Tigerkätzin an einem Gespräch überhaupt interessiert war. Ich hatte sie schon mehrfach an der Grenze gesehen, der Name lag mir auf der Zunge, aber ich kam nicht darauf, dabei war er schon öfter gefallen. Auf jeden Fall etwas blumiges...

[spricht Hibiskusblüte an]


Zuletzt von Salamanderfeuer am Di Sep 27, 2016 6:15 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Vulkankrater   Mo Sep 26, 2016 11:14 am

Out: Dorn, wenn ich richtig lesen kann, haben Schlangenpfote und Salamanderfeuer nun Haselblatt angesprochen? Da in Salamanders post nichts von Schlangenpfote erwähnt wird und es beide deine Charaktere sind, Frage ich mich, ob dies beabsichtigt war?
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BeitragThema: Re: Vulkankrater   Di Sep 27, 2016 6:10 am

OUT: Nein war nicht beabsichtigt. Ursprünglich sollte Sala Hasel ansprechen, dann musste ich für Schlange eine FC Katze zum Ansprechen finden und dann hatte ich endlich Zeit Salas Post zu schreiben...und hab irgendwie vergessen, dass Schlange ja schon Hasel angesprochen hat bzw. es kam mir bekannt vor, aber das schob ich dann wohl auf die Tatsache, dass es ja geplant war >->'
Ich editier mal Salas Post, dass er jemand anders anspricht.
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BeitragThema: Re: Vulkankrater   Di Sep 27, 2016 10:36 pm

Es war verführerisch einfach sitzen zu bleiben, Hunger und unruhiger See auf dem Hinweg hatten ihren Zoll gefordert. Aber eine große Versammlung nur herum sitzend zu verbringen schien so verschwendet...auch in Hinblick auf den beschwerlichen Hinweg.
Meine Muskeln murrten schon bei dem Gedanken daran mich zu erheben, aber ich hasste es zu bereuen und ich wusste genau, dass ich es bereuen würde, wenn ich die Zeit nicht nutzte. Nach Eisstern Trat Froststern nach vorne, anscheinend wollten alle Anführer auch ohne sichtbaren Vollmond fortfahren. Ich schaute mich derweil nach potentiellen Gesprächspartnern um. Überzeugend sah keine der Optionen aus, aber das konnte ja täuschen und ich hatte nicht nicht die ganze Nacht Zeit. Kurz entschlossen wählte ich eine rote Donnerclankriegerin und trabte zu dieser hinüber. „Guten Abend Kristallglanz.“ begrüßte ich die mir nur vom Sehen her bekannte Katze neutral. Froststern beendete ihren recht ausführlichen Bericht über die schwere Lage des Windclans „Dem Windclan scheint der Regen auch ziemlich zuzusetzen.“ merkte ich überlegend an. Windclan und Flussclan waren durch die überschwemmte Grenze voneinander getrennt, aber bei Patrouillen hatten die Windclankrieger auf der anderen Seite hatten durchaus nicht wohlgenährt ausgesehen. Und dabei waren Windclankatzen ohnehin schon nicht gerade pummelig.

[spricht Kristallglanz an]
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Glutseele

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BeitragThema: Re: Vulkankrater   Mi Sep 28, 2016 10:01 pm

Ich bemerkte einen auffällig weißen Pelz in meiner Nähe, eine Schattenclankätzin, die sich in meine Nähe setzte. Ich überlegte, ob ich sie kannte, konnte mich aber nicht großartig an sie erinnern. Wahrscheinlich war sie mir weder bei Kampf um die Rotfelskluft noch an der Grenze aufgefallen...sie war jünger als ich, wahrscheinlich war sie beim Kampf überhaupt nicht dabei gewesen.
Die Stimme meiner Schwester verlangte meine Aufmerksamkeit und stolz wie immer beobachtete ich mein geliebtes Ebenbild. Der Bericht selbst war öde, aber etwas anderes war nicht zu erwarten gewesen. Nachdem die Schwarze auf dem Hochfels geendete hatte bemerkte ich eine Bewegung von der Weißen in meiner Nähe, die mir zu nickte. Außer dem Gruß kam allerdings nichts und ich war mir nicht sicher, was die Schattenclankätzin wollte. Sie hatte sich bereits wieder den Anführern zugewandt, wo Froststern ihren Bericht ablieferte. Ich zuckte beiläufig mit dem Ohr, um den Gruß zu erwidern, wusste aber sonst nichts mit der Weißen anzufangen. Entweder hatte sie keinen Bock auf ein Gespräch oder war schüchtern und ich hatte weder Lust auf Unwillige noch auf zarte Pflänzchen.
Froststerns Bericht dauerte erstaunlich lange und gab einige Schwächen preis, fast erwartete ich, dass die Weiße wie der Flussclan nach den Erläuterungen um Hilfe bat, aber nichts dergleichen kam. Zugegebenermaßen interessierte mich der Windclan wohl von allen am wenigstens, wir teilten keine Grenze mit ihm und die meisten der Krieger waren so lächerlich klein gewachsen.
Das hieß zwar nicht zwingend, dass wirklich alle von ihnen so schwach waren, wie sie aussahen, aber wenn ich nach dem Donnerclan ging sicher der Großteil.

[hört Eisstern und Froststern zu, bemerkt Muschelfrost, grüßt zurück]
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Birkenfrost

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BeitragThema: Re: Vulkankrater   Fr Sep 30, 2016 4:26 pm

Der weiße Windclankater erzählte noch auf Frostsplitters Frage hin von den Namen, wie auch Eltern der kleinen Kätzchen. Als sich aber Drachenglut als der Vater herausstellte, zuckte Birkenfrost verwundert mit den Ohren. Milanfeuer und Drachenglut also… zwar kannte sie auch diese beiden nicht persönlich, nur vom Hören und Sehen, aber die Flussclankriegerin konnte sich die zwei Windclankatzen zusammen irgendwie nicht vorstellen. Milanfeuer war eher eine gutmütige, optimistische Kätzin während Drachenglut… eher negativ eingestellt wirkte. Bei Glasgrinsens Kommentar bezüglich der Beziehung seiner Schwester legte sie ein schiefes Grinsen auf und zuckte mit den Schultern. "Da trifft das Sprichwort, Gegensätze ziehen sich an wohl voll und ganz zu.", entgegnete die Fleckenkätzin daraufhin.
Nebenher hörte Birkenfrost auch Froststerns Bericht, der überraschend ehrlich war. Anscheinend war der Flussclan nicht der einzige Clan, der mit dem Wetter zu kämpfen hatte.Nicht wirklich überraschend. Aber das hatte sich die Kätzin bereits schon gedacht, als sie die anderen Clankatzen bei ihrem Eintreffen gesehen hatte. Dazu berichtete die weiße Windclananführerin auch von Toden, die auch ihren Stellvertreter Heidepelz einschloss. Die Kriegerin hatte sich bisher schon gefragt, wo der kleine, rote Kater geblieben war… das erklärte es. Die Weiße fügte darauf noch hinzu, dass Abendsonne seinen Platz einnehmen würde.
Danach war Steinstern an der Reihe, der kurz darauf ebenfalls seinen ablieferte. Der graue Anführer erzählte von den Problemen des Flussclans, ebenso aber von guten Neuigkeiten, wie die Jungen, die bald bereit waren, um zu Schülern ernannt zu werden. Birkenfrost gab ein schwaches Lächeln von sich. So würde ihr Clan wenigstens nicht noch schwächer aussehen, als sie es sowieso schon taten.

Der weiße Kater brach auf ihre Antwort her laut in Lachen aus, was sie ihre Augen überrascht weiten ließ. Entweder lachte der schöne Windclankrieger nur aus Höfflichkeit… oder man konnte Glasgrinsen leichter zum Lachen bringen als gedacht. Er fing sich aber schnell wieder und wandte sich dann an ihre grauweiße Clangefährtin, um auf ihre Reaktion zu warten. Nicht so wie sie reagierte Minzhauch eher ziemlich gelassen auf Glasgrinsens Frage. Die Fleckenkätzin wünschte sich, dass sie auch solch eine Gelassenheit gegenüber anderen hätte. Aber was sollte man machen? Birkenfrost war eben Birkenfrost.
Der Windclankater schien belustigt, gar entzückt über die Reaktionen der beiden Kätzinnen und hob nach einem kurzen, weiteren Kichern wieder seine Stimme: „Soso, die Damen hier sind also entweder gesittet und damenhaft, oder schamlose Lügnerinnen. Aber mal Spaß beiseite. Wenn ihr euch jetzt jemanden aussuchen müsstet, von dieser Versammlung, wen würdet ihr nehmen?“ Bei dieser Frage, gab die Flussclankätzin ein überrumpeltes Schnaufen von sich. "Das ist jetzt aber eine schwierige Frage…", bemerkte sie nachdenklich und ließ ihren Blick durch die Menge von Katzen schweifen. Hmm, wen würde sie bloß nehmen…? Birkenfrost hatte sich schon ewig nicht mehr mit solch einem Thema wie Liebe oder Gefährten beschäftigt, so fiel es ihr jetzt noch schwerer eine Wahl zu treffen. Wer war überhaupt alles auf der Versammlung? Nachdenklich versuchte die gefleckte Kriegerin so gut wie alle Katzen zu erfassen. Birkenfrost hielt sich dennoch nicht sehr lange mit ihrer Entscheidung auf, vor allem, da sie es sowieso eher als Scherz nahm. Sie wandte ihren türkisen Blick zurück zu dem weißen Krieger, ehe sie eine Antwort gab: "Ich bin mir nicht sicher… Du scheinst mir zumindest schon mal ziemlich nett zu sein.", fing sie leicht grinsend an, doch sie hatte noch nicht zu Ende gesprochen. Und bei den Worten, die sie jetzt sagen würde, würde sie sicher einige schockierte Blicke erwerben. "Aber keine Ahnung… bisher fand ich Haselblatt auch nicht schlecht." Sie hoffte jetzt nur, dass dies niemand allzu ernst nehmen würde. Nicht, dass noch irgendwelche Gerüchte bezüglich von "ihrem Schwarm" oder so auftauchen würden. Nein, so etwas brauchte sie im Moment wirklich nicht.

[bei Glasgrinsen, Minzhauch und Frostsplitter | hört den Anführern zu | antwortet Glasgrinsen]
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BeitragThema: Re: Vulkankrater   Sa Okt 01, 2016 11:30 am

Haselblatt sah sich weiter auf der, mit Katzen befühlten, Lichtung um und zuckte mit den Schnurrhaaren. Ihre braungrünen Augen musterten einige Katzen, bis ihr Blick letztendlich auf den Anführern haftete. Eisstern und Froststern hatten ihren Bericht bereits abgegeben, nur noch Steinstern und Dornenstern blieben übrig. Wie es um die Verhältnisse im Flussclan stand, wusste die getigerte Kätzin nur zu gut. Ein Blick an ihr herunter zeigte, wie schlecht es den Katzen ging, doch die Kriegerin blieb stark, das hatte sie sich geschworen. Für sie, für den Clan und für ihre Familie.
Als der graue Flussclan Anführer nach vorne trat, spitze die Kätzin ihre Ohren, es war doch interessant, wie viel Steinstern preisgeben würde. Hoffentlich nicht so viel wie die Anführerin des Windclans. Haselblatt fand, dass die weiße Kätzin ihren Clan jetzt ziemlich schwach wirken ließ. Als Steinstern seinen Bericht beendet hatte, war die tigerkätzin recht erleichtert, Steinstern hatte nichts gesagt, was sie allzu schwach wirken ließ. Und genauso froh war sie darüber, dass ihr Anführer nicht nocheinmal um Hilfe bat. Haselblatt möchte nicht behauptet das alle Anführer so egoistisch wie Eisstern sind, doch in dieser Zeit hatte jeder Clan zu kämpfen, außer vielleicht der Donnerclan, wie Eisstern so stolz berichtet hatte.
Nun fehlte nur noch der Schattenclan und die Versammlung würde wieder zuende gehen. Noch hoffte die Flussclan Kätzin auf ein Gespräch und somit ließ sie ihren Blick erneut über die Anwesenden Katzen schweifen. Einzelne Gruppen könnte sie gerade noch erkennen, doch sie hatte keine Lust gleich mit mehreren ein Gespräch zu beginnen. Nachher würden noch alle durcheinander reden und somit hätte sie letztendlich kein Erfolg.
Im grossen und ganzen brauchte die Kätzin gar nicht suchen, denn ein kleiner Kater tapste auf die Kriegerin zu. Sie musterte den Schüler und zuckte mit den Schnurrhaaren, als dieser sich vorstellte. Schlangenpfote, ein interessanter Name, wie die Flussclan Kätzin feststellte. Somit ließ auch ihre Begrüßung nicht lange auf sich warten. "Guten Abend, Schlangenpfote." Miaute sie ruhig und stellte sich dann vor "Ich bin Haselblatt, aus dem Flussclan." Eigentlich könnte man es glatt erkennen, doch trotzdem erwähnte sie ihren Clan. Beim einem Schüler weiß man nie, ob er selbst die größten Einzelheiten zusammenfügen könnte.

[hört Steinstern zu, grüßt Schlangenpfote]
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BeitragThema: Re: Vulkankrater   So Okt 02, 2016 2:49 pm

Die Getigerte grüßte und stellte sich dann als Haselblatt vor. Erfreut hörte ich, dass meine Vermutung richtig gewesen war und ich eine Flussclankatze gefunden hatte. Die Kriegerin schien auch nichts dagegen zu haben, dass ich sie angesprochen hatte und mein Blick glitt kurz runter auf ihre Pfoten. Die sahen allerdings völlig normal aus...aber wenn würden die ja sicher auch nur beim Schwimmen benutzt. Am besten fing ich an zu fragen „Flussclankatzen fangen ja Fisch, jagt ihr dann vom Ufer oder schwimmt ihr?“ wollte ich wissen „Und ist schwimmen schwer?“ ergänzte ich. Ich kannte bisher über den Flussclan immerhin nur Geschichten aus der Kinderstube.Ich versuchte auch währenddessen zu hören, was die Anführer berichteten, immerhin sollte der Bericht an meinen Bruder möglichst vollständig werden.

[fragt Haselblatt]
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