Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 Schrottplatz

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BeitragThema: Re: Schrottplatz   Fr Mai 01, 2015 3:51 pm

»Das ist Bastet«, stellte Loki die Kätzin vor, die er bisher nicht bemerkt hatte. »Sie hat angeboten, dass ich bei ihr schlafen könnte«
Als Lacrima den Namen des schwarzen Katers wiederholte, zuckte dieser mit dem Ohr. Er mochte seinen Namen eigentlich, knapp und leicht zu merken. Und es klang nicht wie ein Objekt, was man irgendwo im Wald fand.
Ausgefallen aber schlicht zugleich, schon fast wie der Charakter des Katers. Weder total ausgefallen, sodass man ihn anstarrte, aber auch nicht so trist, dass er in der Masse unterging.

Als Lacrima ihn attraktiv nannte, begann kurz sein Pelz zu glühen. Nein, man hatte ihm noch nie wirklich Komplimente gemacht. Weder für seinen Charakter, noch für irgendetwas. Das letzte Mal, dass jemand etwas mit freundlichem Maße gesagt hatte, war seine Mutter gewesen, als er noch ein Junges gewesen war. »Du siehst so knuddelig mit deinem Halsband und der Glocke aus«, hatte sie ihm gesagt. Es war kurz, bevor er in den Zwinger gebracht worden war...
»Nun, von hässlich kann man bei dir auch nicht sprechen«, erwiderte er mit einem koketten Lächeln auf den Lippen. »Hübsch und mit Verstand«, erhob der schwarze Kater, als Lacrima sagte, dass sie seinen Standpunkt verstand. Er fühlte sich, als hätte Lacrima mit dem Kompliment - ob es ernst gemeint war oder nicht - auch ihm die Möglichkeit Komplimente zu äußern gegeben.

Dann sah er Bastet an, fragend legte er den Kopf zur Seite und die Glocke begann leicht zu klingeln. Nun, wenn er die Katzen noch besser kennenlernen würde, würde er sich vermutlich das Halsband durchbeißen lassen. Schon fast hatte das leise Klingeln ihn dazu gebracht, doch nach dem Abnehmen des Halsbandes zu fragen, doch die Vorsicht gewann.
»Soweit ich weiß, hat Bastet ihren eigenen Schlafplatz« Er richtete seine blauen Augen auf die jüngere Kätzin. »Was meinst du?«
Noch immer fühlte er sich erschöpft, doch er wollte nicht schwach wirken. Außerdem wollte er Lacrima kennenlernen, die Umgebung kennenlernen. Er fühlte sich so neu und unwissend.
Und das gefiel ihm ganz und gar nicht...


[spricht mit Bastet und Lacrima]
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BeitragThema: Re: Schrottplatz   Sa Mai 02, 2015 1:52 pm

"Erfreut dich kennenzulernen, Bastet.", antwortete ich freundlich auf Lokis Vorstellung der Kätzin. "Ist euer Schlafplatz denn auch hier auf dem Schrottplatz oder weiter weg?" Langsam machte ich wohl schon Fortschritte mit dem Kennenlernen neuer Katzen hier. Zwar war ich schon immer eher ein Typ gewesen, der sich schnell Freunde machte, doch da ich nie lange wo geblieben war, hatte ich nie engere Vertraute gehabt. Vielleicht würde es sich an diesem Ort ändern? Ich wusste es nicht, doch ich war offen für Neues und das alleine zählte.
Bei Lokis nächster Aussage entkam mir ein leises, helles Lachen und ich blickte den schwarzen Kater nur kopfschüttelnd an. "Ich werte das 'nicht hässlich' einfach mal als ein Kompliment", sprach ich und erwiderte sein kokettes Lächeln nur zu gerne. "Hübsch und mit Verstand hört sich doch gleich viel besser an, vielen Dank, Loki.", schnurrte ich und blickte dem Streuner in seine blauen Augen. "Vielleicht kann ich dich ja irgendwann in ferner Zukunft dazu bringen mir zu vertrauen, dann wärst du dein Halsband endlich los. Es muss doch etwas Bedrückendes haben, dadurch immer an Zweibeiner erinnert zu werden, oder?", erhob ich schließlich erneut meine Stimme, als die Glocke erneut klingelte.
Der Regen fiel immer noch stetig und trommelte auf dem Boden auf, sammelte sich in kleinen Pfützen und durchweichte meine weißes Fell. Heute war trotz allem ein durchaus guter Tag gewesen, auch wenn ich noch keinen perfekten Schlafplatz gefunden hatte. Das Monster unter dem ich heute wohl schlafen würde, hielt zwar den Regen fern, doch windgeschützt war es nicht. Doch morgen war auch noch ein Tag und mit dem Sonnenaufgang würde ich erneut die Umgebungen erkunden und mich mit dieser vertraut machen. Vielleicht würde Eisblüte auch wirklich morgen kommen? Ich hatte meine Zweifel, doch das Vetrauen in sie überwog. Kurz zuckte ich mit meinem rechten Ohr und konzentrierte mich nun wieder auf die beiden Katzen vor mir, die gerade miteinander sprachen.

[spricht mit Loki und Bastet]
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BeitragThema: Re: Schrottplatz   Sa Mai 02, 2015 2:49 pm

»Ich weiß nicht genau, wo der Schlafplatz ist«, hob Loki an und sah mit leicht zur Seite gelegtem Kopf zu Bastet. Ein Tropfen des Regens landete auf seiner weichen Nase und er nieste leise auf, fuhr sich mit der Zunge über das Wasser, was über seine Lippen rollte.
Als Lacrima ihm für das Kompliment dankte, lächelte er weiterhin. »Ich mache dir immer wieder gerne Komplimente«, lächelte er und fuhr sich mit der Zunge über sein feuchtes Brustfell, um den Augenkontakt zu unterbrechen. Er wurde tatsächlich nicht gerne auf das Halsband angesprochen und es hatte etwas höhnendes an sich. Jeden Tag, jedes Mal, wenn es klingelte, drang es wie ein Hohnruf in seine Ohren. »Niemand will dich«, schien es zu rufen. »Du bist kein Streuner, nicht einmal ein Hauskätzchen!«
Es erinnerte ihn nur an die Menschen, die ihn anlächeln konnten, als sie ihn weggaben.

»Es ist eine schwere Erinnerung, die ich tatsächlich gerne ablegen würde«, gab Loki mit gesenkter Stimme zu und hob seine blauen Augen, sah tief in Lacrimas. »Und vielleicht werde ich eines Tages wirklich einer Katze so weit trauen, dass ich sie mir das Halsband abnehmen lasse. Heute ist nicht dieser Tag und mein Vertrauen wurde schon oft ausgenutzt und mit Pfoten getreten. Ob ich jemals einer Katze so sehr vertrauen werde, dass ich sie so nah mit ihren Zähnen an meinen Hals lasse, ich fraglich«
Dann richtete er seinen Blick auf Bastet, lächelte der jüngeren Kätzin zu.
»So naiv bin ich jedenfalls nicht«


[redet mit Lacrima]
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BeitragThema: Re: Schrottplatz   Sa Mai 02, 2015 5:11 pm

Bastet zuckte ein wenig zusammen, als sich der Blick Lacrimas auf sie richtete. "Schon in Ordnung.", miaute Bastet ziemlich überflüssig als die andere Kätzin sich entschuldigte, was die sandfarbene Streunerin eher als höfliche Floskel abtat. Seit wann antwortete sie auf Floskeln. Ihre Mundwinkel zuckten leicht als die beiden Älteren miteinander sprachen. Es wirkte so als ob Lacrima und Loki sich nicht erst seit einigen Minuten kannten und alte Freunde wären. War Lacrima wirklich so ein unschuldslamm, wie ihre Augen es zu sagen schienen? Bastet wusste nicht so ganz ob sie der hellen Kätzin vertrauen mochte. "Ja, ich habe einen Schlafplatz.", murmelte sie leise und warf Loki einen Blick zu. Lacrimas Worte darüber, dass diese erfreut war, sie kennen zu lernen erwiedrte die Tigerkätzin nur mit einem knappen Lächeln. "Ist hier auf dem Schrottplatz.", antwortete sie knapp. Es hatte nichts zu bedeuten, ob sie nun die Lage genau beschrieb oder auch nicht. Sie schloss die Augen halb. Urgendwie fühlte sie sich wohl, hier mit zwei Katzen zusammen, wenn auch im Regen, andererseits wusste sie nicht, wieso sie hier war. Bastet fand sich äußerst unpassend, wie eine pinke Blüte in einem sonst so dunklen Wald.
"Wieso nicht? Wärme klingt doch ganz gut.", miaute sie Loki mit einer leicht kühl wirkenden Stimme zu. Sie schwieg eine Weile lang, lauschte den beiden Katzen aufmerksam. Sie mochte, wie sie beide miteinander sprachen, ohne Bastet, das Anhängsel, auszuschließen.
"Ich finde nicht, dass du dicn wie ein Hauskätzchen benimmst.", Bastet betrachtete den Riss in Lokis Ohr nachdenklich. Bastet warf Lacrim einen nun etwas freundlicheren Blick zu, ehe sie Lokis kleine Bemerkung mit einem leichten Lächeln quittierte. Scheinbar war der Schwarze wirklich nicht so naiv. Möglicherweise würde er sorgsam aussuchen, wer sein Halsband nun letztendlich zerbeißen würde.

[Bei Loki und Lacrima]
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BeitragThema: Re: Schrottplatz   Sa Mai 02, 2015 11:25 pm

"Wenn euer Schlafplatz auf dem Schrottplatz ist, dann werden wir uns wohl öfter begegnen.", erwiderte ich auf Bastets Aussage und nickte zufrieden. Zwar war der Ort hier nicht gerade klein, aber man würde sich wohl immer wieder über den Weg laufen - unfreiwillig oder freiweillig. Auch wenn ich hoffte, dass die Treffen auf freiwilliger Basis geschehen würden. Unauffällig beobachtete ich Loki wie er sich mit der Zunge über das Brustfell fuhr und lächelte leicht.
"Es freut mich, einen charmanten Kater wie dich kennengelernt zu haben.", gab ich auf seine Worte über die Komplimente zurück und neigte leicht den Kopf zur Seite. "Ich freue mich auf den Tag, wenn ich dich ohne Halsband sehen werde. Denn dann bin ich mir sicher, dass ich mit einem freien Streuner spreche.", gab ich leise zurück. "Das mit dem Vetrauen tut mir leid, ich kenne das Gefühl jedoch nicht. Mein Vetrauen war bisher immer begründet."
Vor allem weil ich lieber vorher abhaue, als dass ich mich verraten lasse., fügte ich in Gedanken hinzu, doch für's Erste brauchten die beiden das ja nicht wissen. Ruhig schnippte ich einen Tropfen mit dem Schweif von meinem Fell, bevor ich einen kurzen Blick zurückwarf. "Ich denke, ich sollte zurück zu meinen anderen...", miaute ich und suchte kurz nach dem richtigen Worten für Schattenauge und Quelle. "...Gesprächspartnern kehren. Sie haben sich vorhin zu mir gesellt, aber ich konnte nicht lange mit ihnen reden, da ich ja eure Bekanntschaft gemacht habe. Wollt ihr vielleicht mitkommen? Es wäre schade, sich schon jetzt zu verabschieden - es sei denn ihr möchtet lieber alleine sein.", schlug ich den Zweien vor und blickte sie fragend an. Ich konnte keinen von beiden richtig einschätzen und wusste daher nicht, wie sie sich wohl entscheiden würden.
Ob Loki und Bastet wohl Schattenauge und Quelle kennen? Wer weiß, vielleicht sind sie sich schon einmal über den Weg gelaufen. Undenkbar wäre es jedenfalls nicht.

[spricht mit Loki und Bastet]
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BeitragThema: Re: Schrottplatz   So Mai 03, 2015 6:20 pm

»So etwas wie Freiheit gibt es nicht«, gab Loki zurück und sah Lacrima tief in ihre Augen, die der schwarze Kater doch als recht hübsch befand. »Jeder ist an etwas gebunden, Freunde, Familie oder sogar seine eigenen Gefühle. Solange man an so etwas hängt, ist man nicht frei. Es gibt immer etwas, was dich einschränkt und was gegen dich benutzt werden kann«
Kurz machte der schwarze Kater eine Pause, dann musste er auflachen. »Seien wir mal ehrlich, wäre jede Katze frei, dann würden wir im Chaos leben« Er schenkte Lacrima ein freches Lächeln, dann schüttelte er den Kopf, um sein Halsband erklingen zu lassen.
»Wer weiß, vielleicht wirst du den Klang dann vermissen. Man weiß erst, was man verloren hat, wenn es weg ist«

Dann stupste Loki Bastet sanft an. »Dann komm, lass uns ins Trockene, bevor wir krank werden«, miaute er ihr zu, als er etwas näher an sie getreten war, um ihr Körperwärme zu geben. War ihr kalt? Sie hatte gesagt, sie würde gerne ins Warme gehen, vermutlich war ihr kalt.
»Wir wollen dich nicht deinen Gesprächspartnern rauben, Lacrima. Es tut mir Leid, wenn ich ein Gespräch unterbrochen habe. Es war ebenfalls sehr schön deine Bekanntschaft gemacht zu haben und ich hoffe doch sehr, auf ein baldiges Wiedersehen« Bei den letzten Worten schenkte er der fast ganz weißen Kätzin ein kokettes Lächeln.
Erwartungsvoll sah er zu Bastet, die er gegen sich drückte, um sie zu wärmen. Nachdem Loki bei ihr schlafen durfte, war es das mindeste, was er tun konnte.
Hatte Bastet noch was zu sagen, wollte sie gehen oder wollte sie noch bleiben?


[Spricht mit Bastet und Lacrima]
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BeitragThema: Re: Schrottplatz   Fr Mai 08, 2015 9:53 pm

Argwöhnisch zog Spinnenbiss eine Braue hoch, als sich das hübsche Antlitz von Shâiya zu einer unschuldigen Maske wandelte. Diese Kätzin! Vor ihr musste man sich mehr in Acht nehmen, als vor Dornenstern persönlich! Mit einer gewissen Genugtuung beobachtete sie das Gesicht zusammenfallen. Noch ehe sie sich der Worte der Kätzin bewusst wurde, fragte sie sich, ob sie nun die echte Shâiya vor sich hatte. Oder ob es überhaupt hinter all den Gesichtern eine echte Shâiya gab.
"Dann willst du ausgerechnet den abenteuerlichen Teil deines Lebens hinter dir lassen. Orte gesehen zu haben, die andere - deine Clankatzen zum Beispiel - niemals sehen werden, ist etwas wertvolles. Die Zeit deiner Reise nicht zu ehren, indem du sie in Vergessenheit geraten lässt, deinen Mühen und Sorgen, deinen Kämpfen und Erfolge, deiner Trauer, deiner Freude und deiner Rückkehr nicht Respekt zu zollen, indem du sie allen vorenthältst, ist wirklich eine Schande, Spinnenbiss. Damit verleugnest du doch, was du erlebt hast, meinst du nicht auch?", kam es ernsthaft aus ihrem Mund, womit sie die Rote wirklich überraschte. Selbst ihr kleiner Rückfall ins Spöttische trübte den neu gewonnen Eindruck nicht. So war es wohl nun an Spinnenbiss, gewissenhaft zu antworten.
"Sei nicht maushirnig", wies die Kriegerin fast sanft ab. "Nur, weil man etwas hinter sich lässt, vergisst man es nicht." Sie neigte den Kopf und eine kaum mehr sichtbare Narbe wurde freigelegt. "Ein Zweibeiner fing mich mit einem Drahtseil und brachte mich fast um", sagte sie mit rauer Stimme und verdeckte den Schandfleck wieder. "Ein Hund zerfetzte mir die Ohren. Wäre ich bei meinem Clan, meiner Familie geblieben, dann wäre ich nicht so voller Hass und Wut auf die Fremde. Wie weit bist du schon von hier fortgegangen? Du wirkst auf mich wie ein Junges, das jede Minute seines Lebens nur ans Spielen denkt. - Ich danke dir für deine Hilfe, Shâiya. Aber für mich ist es an der Zeit zu gehen. Und für dich vielleicht erwachsen zu werden" Sie hatte sich tatsächlich ein wenig in Rage geredet, doch sie schloss mit einem recht gequälten Zwinkern ab. "Was auch immer du in mir zu sehen geglaubt hast, vor dir steht eine Kätzin ohne Zukunft, eine einsame Seele. Und du wirst vermutlich nie begreifen, wie viel ich dafür geben würde, die Zeit zurückzudrehen..." Sie wartete keine Sekunde mehr, denn die Luft in ihrer Lunge wurde zu einem heißen Ball. Behänd sprang sie aus dem Monster und versuchte sich kurz auf dem Schrottplatz zu orientieren.

[beobachtet Shâiya, lauscht, antwortet hitzig, verlässt das Monster, schaut sich auf dem Schrottplatz um]
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BeitragThema: Re: Schrottplatz   Sa Mai 09, 2015 12:53 pm

Bastet betrachtete die beiden Katzen, die dank dem Regen vor ihren Augen zu undeutlichen Flecken verschwammen und dann wieder klar wurden. zwei Flecken, schwarz und weiß. Sie lauschte den Worten, musterte Lacrima ein wenig irritiert, als diese meinte, dass ein Streuner mit Halsband nicht wirklich frei war. Loki wirkte auf sie zwar nicht wirklich so als ob er vogelfrei wäre, nicht nur deshalb, weil er keine Flügel hatte, aber irgendwie doch frei. Er hockte nicht mehr im Heim der Zweibeiner, hatte einen Riss im Ohr. War dies nicht Freiheit? Ansonsten verstand die Tigerkätzin den Sinn von Freiheit nicht. "Und was ist Freiheit.. für dich, Lacrima?", fragte sie neugierig und sah der hellen Kätzin in die blauen Augen. Vertraute die helle Bastet überhaupt? Wieso sollte sie? Wieso sollte sie nicht? Bastet musterte die Kätzin immer noch mit ihrem ausdruckslosen frostblauen Blick, als diese meinte, dass sie noch andere Gesprächspartner hatte. Die Tigerkätzin fragte sich wieso die helle Kätzin sich dann überhaupt mit ihnen unterhielt, andererseits mochte sie die Streunerin.
Ein leichter Stupser ließ Bastet, die ein wenig fröstelte zusammen zucken. Die Worte des Katers wirkten weniger kalt als vorhin. Anders als an dem Zeitpunkt wo Loki sie augenscheinlich als Feindin angesehen hatte.
" Ja, wäre gut.", maunzte sie leise und schaute Loki fast ein wenig zweifelnd an, als dieser ein wenig näher trat, vermutlich nur um ihr ein wenig Wärme zu geben, aber sie schaute ihn dennoch ein wenig mistrauisch an, ehe sie sich sagte, dass es nichts schlimmes war. Vermutlich war ihm ebenfalls kalt, weshalb sie sich wieder entspannte. Möglicherweise würden sie Lacrima wiedersehen. Ziemlich sicher sogar, dachte Bastet und lächelte leicht. Sie sah Loki an, fragte sich was wohl im Kopf des schlanken Streuners vorging und beschloss dann, sich überraschen zu lassen. Sie würde es auf sch zu kommen lassen. Sie winkte Lacrima mit dem Schweif, ehe sie aufstand und Loki ansah. ehe sie lostappte, in Richtung des leblosen Monsters.

[bei Loki und Lacrima, spricht mit Loki, winkt Lacrima zum Abschied, tappt in Richtung ihres Schlafplatzes]
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Schädelgesicht

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BeitragThema: Re: Schrottplatz   So Mai 10, 2015 10:33 pm

Chapter 1.0

Tip-Tap... Tip... tip...tap.
Wie ein Rythmus. Ein zu schneller Herzschlag.
Der Regeln prasselte angenehm gleichmäßig auf das Dach des riesigen, blechernen Geschöpfes welches den eingekugelten Kater unter seinem Innern warm und trocken hielt. Die hiesigen Katzen raunten und bestaunten sie als Monster, welche unbarmherzig dutzenden Straßenkatzen und Streunern jährlich das Leben raubten. Ihre verrottenden Leichen hingegen, die blechernen, kalten und toten Überreste jedoch fürchteten sie nicht – sie schliefen in ihnen, genossen die Wärme und Zuflucht die von diesen Lebewesen – sollte man sie solche bezeichnen? – ausgingen. Ob er diese zerbeulten Büchsen als Monster bezeichnen würde? Ginge er dieser Logik nach, wäre jede einzelne, noch so kleine Katze ein Monster, was nur darauf wartete dem Drang, dem Instinkt nachzugeben zu morden und sich am Fleisch anderer Lebewesen zu ergötzen. Ein Grinsen verzückte seine Mundwinkel, während sein Ohr sich kurz nach hinten drehte, der gedämpften Geräuschkulisse von wenigen Metern entfernt für einen bedächtigen Moment versuchte zu lauschen. Doch das Lächeln erstarb schon mit dem Herzschlag, während er tief die Luft in seine Nase sog und geräuschlos wieder ausatmete. Die Welt hier draußen war grotesk – eine vollkommen andere Realität als er sie kannte. Die Katzen hier hatten vollkommen andere Weltansichten und als er durch die ersten Städte gezogen war hatten sie ihn als krank… und psychopathisch abgestempelt. Jemanden wie ihn, jemanden… der das Leben begriffen hatte. Es war als würde ihre Herzen andere Musikstücke spielen, neue Takte, als würde das Blut das ihre Adern berauschte ganz andere Informationen durch die Körper tragen. Wie eine fremde Lebensform. Es ängstigte ihn, gleichfalls wie es seine neugierige Natur erregte. Die Katzen von Draußen waren so erfrischend... neu und unerforscht. Sie waren das Geschenk seines Überlebens, seine... persönlichen Schätze, die nur darauf warteten wahren Wert zu erfahren.
Müde schlug das Schädelgesicht seine schmalen, grünen Augen auf, welche wohl durch die zarte Gelbnuance an flüssige Säure erinnerten. Seine Pupillen waren zu Schlitzen verengt, während er die dunklen Silhouetten andächtig musterte. Ihre Stimmen klangen dumpf und surreal. Der Regen verschluckte ihre Worte und verschleierte ihre Körper. Schädel wusste nur eines, sie waren jünger als er. Manche hatten ihr erstes Lebensjahr noch nicht einmal beendet. Dafür musste er nicht einmal ihre Stimmen perfekt wahrnehmen müssen. Die süssen Dämpfe kostbarer Unschuld und jungen Lebens hatte seine Sinne schon benebelt als er die erste Pfote auf den schmutzigen Grund des Schrottplatzes gesetzt hatte. Ob sie ihn hierher verführt hatten? Nicht einmal er wusste das.

Kühl lag sein Blick auf den entfernten Schatten. Kein wirkliches Interesse bemalte das knochige Gesicht. Nur kurz schnellte seine spitze Zunge zwischen den schwarzen Lefzen hervor, befühlte die Reihen spitzer Zähne. Der schwere Kopf des Katers ruhte auf seinen knochigen Pranken, ehe das leise Tapsen weicher Samtpfoten seine Ohren interessiert zum Zucken bewegten. Eine kleine Gestalt schob sich in sein Blickfeld – denn sie lief zielstrebig auf die kläglichen Überreste eines einst so furchterregendes Monsters zu. Oder um es noch besser zu formulieren, sie näherte sich ihm. Kein Laut drang zwischen seinen Lippen hervor, während seine Augen ihre sich nähernden Bewegungen studierten, kurz über ihr Gesicht huschten. Sie war klein, filigran und zierlich. Blitzblaue Augen funkelten in der Dunkelheit und stachen aus dem sonst hellen, weichen, sandigen Fell hervor. Sicherlich würde ihr Äußeres schon bald einige Werber anlocken... die kleine Knospe, die nur darauf wartete zu erblühen. Seine Zunge klopfte gegen seinen Gaumen, er bemerkte das abwertende Grinsen zu spät und liess es sofort wieder der nichtssagenden Linie seiner Lefzen weichen. Dennoch, eine sichtbare Neugierde überzog die weiße Maske des Streuners. Doch ob jene aufgesetzt war, um ein authentisches Bild abzugeben, (wie es sich gehörte wenn man jemand Fremdes erspäte) war nur schwer zu erahnen. Schädelgesicht machte sich nicht die Mühe sie anzusprechen, oder eine der anderen Katzen – denn aus seiner Erfahrung verschreckte er die Meisten mit seinem bloßen Antlitz. Wenn jemand ihn erspähte, würde derjenige sich höchstwahrscheinlich so oder so bemerkbar machen. Denn würde er die Augen schließen, würde Schädelgesicht vermutlich genau das symbolisieren, was sein Name verriet. Einen auf dem Boden liegenden kahlen Katzenschädel. Und wer konnte schon behaupten einen sprechenden Totenkopf schonmal getroffen zu haben? Dennoch sehnte sich seine trockene Kehle nach einem Gespräch. Ein paar Worte, Informationen… irgendwas um sein pochendes, wissenshungriges Gehirn zu befriedigen und die Schmerzen zu lindern, ausgelöst von pumpenden Impulsen die seine Denkmasse zum Kochen brachten.


[ unter einem Monster - in Denkprozessen verloren - beobachtet andere Katzen - sieht Bastet näherkommen - bleibt ruhig ]
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BeitragThema: Re: Schrottplatz   Mi Mai 13, 2015 6:50 pm

Out: Schattenauges Vertretung inbegriffen

Die beiden Kätzinnen Quelle und Schattenauge verließen den Schutz des Zweibeinerdings und begaben sich in den strömenden Regen.
Der erdige Boden des Schrottplatzs war so nass, dass sich tiefe Pfützen bildeten und die beiden hatten Mühe nicht nasser zu werden, als sie sowieso schon waren- wenn das überhaupt möglich war.
Die zwei folgten dem blutigen Geruch des Kaninchen und entdeckten in der Nähe ein defektes Monster. Weißes Fell blitzte darunter hervor.
Quelle beeilte sich Schattenauge hinterher unter das Monster zu schlüpfen. Das weiße Fell entpuppte sich eine hübschen, weißen Kätzin mit schwarzen Färbungen zugehörig. Die Hellgrau-Getigerte lächelte die Fremde freundlich an, während Schattenauge sie beide vorstellte. Alf ihr Name fiel, nickte sie der Kätzin höflich zu.
Die Weiße stellte sich als Lacrima vor und fragte Schattenauge nach ihrem Namen. Schattenauge antwortete nicht, aber das schien - soweit Quelle das beurteilen konnte - nicht wirklich aufzufallen.
Sie wechselte sogleich das Thema und bot Schattenauge so wie Quelle an, sich das Kaninchen zu teilen, da sie sowieso keinen Hunger mehr habe. Die beiden Kätzinnen blickten und sich und setzten sich dann jeweils auf unterschiedliche Seiten des Kaninchens und begannen nacheinander kleine Stücke aufzubeißen. Schon nach kurzer Zeit war das Kaninchen nur noch Knochen und Schattenauge vergrub es neben dem Monster.
Plötzlich schien Lacrima etwas vernommen zu haben, ein leises Klingeln, dass auch Quelles Ohren bemerkt hatte. Die Weiße entschuldigte sich und schlüpfte hinaus in den regen, um der Sache auf den Grund zu bringen.
Eine Weile später war Lacrima noch immer nicht zurückgekehrt und Quelle wandte sich an Schattenauge: ,,Ich denke, es wird Zeit zu gehen. Vermutlich kann ich Cassiel und Rosiella nicht mehr Auf Wiedersehen sagen.", miaute sie. Einerseits wollte sich nicht drängeln, aber andererseits wollte sie nicht im Dunkeln auf der Grenze auftauchen. Ob Eisstern dann überhaupt noch eine Patrouille an der Grenze vorbeischicken würde? Quelle wusste nicht, wie der DonnerClan momentan die Patrouillen handhabte.
Aber sie war schon so nah dran, das DonnerClan-Territorium schien nicht mal mehr eine Schwanzlänge entfernt zu sein.
Quelle würde vermutlich heute noch ihre Eltern und Geschwister Wiedersehen - und diese Erkenntnis jagte freudige Schauer durch ihren ganzen Körper.

[bei Lacrima, teilt sich mit Schattenauges das Kaninchen, sieht Lacrima verschwinden, spricht mit Schattenauge]
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BeitragThema: Re: Schrottplatz   Fr Mai 15, 2015 1:23 pm

»Wir sehen uns dann hoffentlich bald«, lächelte Loki Lacrima ein letztes Mal zu. »Es würde mich sehr freuen« Ja, er würde sich tatsächlich auf ein Wiedersehen mit der hübschen Kätzin freuen.
Dann sprintete der magere, schwarze Kater hinter Bastet her und sprang an ihre Seite. »Okay, wo ist dein Nest?«, fragte er mit freundlicher Stimme und trat zitternd näher sie. Auch ihm war nun kälter geworden und er sehnte sich nach der wohltuenden Wärme. Die Glocke an seinem grünen Halsband begann zu klingeln und er zuckte mit dem Ohr, welches ein V-Riss trug.
Es zerstörte sein warmes, weiches Hauskater-Aussehen, welches seinen verstohlenen Charakter verstecken konnte.

[verabschiedet sich von Lacrima, folgt Bastet]
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Schattenauge
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BeitragThema: Re: Schrottplatz   Sa Mai 16, 2015 3:07 pm

Zunächst warteten die große, schwarze und die kleinere, hellgraue Katze unter dem hochstehenden Ungeheuer noch auf Lacrima, während der Regen immer noch beständig auf den Boden prasselte und in die breiter werdenen Pfützen klatschten. Über ihren Köpfen klopften die dicken Regentropfen auf dem blechernen Monster herum. Lacrima jedoch schien nicht in nächster Zeit wieder zu erscheinen und auch das Wetter wollte und wollte nicht milder werden, obwohl der Abend bereits mit großen Schritte nahte.
Schon bevor Quelle ihren Mund öffnete, dachte Schattenauge bereits darüber nach, dass ihre Freundin sich nicht ewig aufhalten lassen wollen würde, denn sie sehnte sich danach, aufzubrechen. Sie hatte lange genug gewartet und wollte endlich einen Versuch unternehmen, ihr Schicksal zu ändern. Die große, schwarze Kätzin konnte es verstehen. Schließlich schien der Moment gekommen, denn Quelle blickte mit ihren wasserblauen, wunderschönen Augen zu Schattenauge hinauf und miaute:"Ich denke, es wird Zeit zu gehen. Vermutlich kann ich Cassiel und Rosiella nicht mehr Auf Wiedersehen sagen."
In ihrem Blick konnte die schwarze Einzelläuferin Ungeduld und Furcht, aber auch Eifer und Vorfreude erkennen.
Kurz legte sie abwägend ihre Ohren an und schaute in den Regen, ließ ihre violetten Augen zum weißen Monster von Cassiel schweifen, das hinter dem Regenschleier kaum auszumachen war und atmete schließlich einmal entschlossen ein, ehe sie sich wieder an Quelle wandte. In ihren geheimnisvollen Augen schillerte ein verständnisvolles Lächeln.
"Ich werde ihnen von dir erzählen und deinem Entschluss. Sie würden es sicher verstehen, dass du nicht länger warten möchtest."
Mit diesen Worten stand Schattenauge auf und schüttelte sich das Fell, bevor sie Quelle mit der Schweifspitze zu sich winkte und unter dem Ungeheuer hervortrat. Augenblicklich erfasste sie der Regen und sie musste sich resignierend eingestehen, dass sie heute vermutlich überhaupt nicht mehr trocken wurde.
"Wir werden vorsichtig gehen müssen, denn unser Weg ist weit und bei dem Wetter weiß man nie, wo das Wasser hoch genug steht oder den Blick stark genug verschleiert, um gefährlich zu werden. Vielleicht sollten wir den See des FlussClans besser meiden und auch am Moor müssen wir aufpassen. Wir werden den Donnerweg überqueren müssen und an den Clangrenzen entlang gehen, damit wir nicht auf Patrouillen der anderen Clans treffen werden.", fasste Schattenauge sachlich und strategisch klug ihre Gedanken über ihre Reise zusammen. Im Nachhinein betrachtet war es gut, dass sie sich mit dem Kaninchen von Lacrima noch hatten stärken können, bevor sie aufbrachen, denn sie würden die Kraft sicher gebrauchen können.
Zügig aber bedacht führte Schattenauge sie durch die Trümmer des Schrottplatzes und wählte möglichst die Pfade aus, die noch am ehesten vor den herabrauschenden Wassermassen schützten, ehe sie den Stacheldrahtzaun hinter sich ließen und in Richtung des Vulkans aufbrachen, dessen Silhouette am dunkelnden Firmament nur zu erahnen war.

[bei Quelle, bricht mit ihr zum DC auf]

---> Außengrenze DonnerClan
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Shâiya

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BeitragThema: Re: Schrottplatz   Sa Mai 16, 2015 5:37 pm

Das ist jetzt aber verstimmend!
Shâiya hatte sich eben noch auf der Seite geräkelt und in ihren feurigen Augen hatte es unwiderstehlich geschillert, als Spinnenbiss ihre herrlich verwegenen Narben präsentiert hatte, als diese plötzlich provokant nachfragen musste, wo die Feuerkätzin denn schon überall gewesen war, denn in der Tat war das ein wunder Punkt. Shâiya fühlte die Gier in ihrem Inneren wie einen fast körperlichen Schmerz aufkommen. Oh ja, sie sehnte sich nach der Ferne, nach allem, was man nicht sehen, hören, fühlen konnte, nach jeder Grenze, die der Horizont aufwies oder jede sonstige Grenze. Täglich brauchte sie neues, wollte mehr, suchte wie verflucht und süchtig nach Grenzüberschreitung. Sie wollte alles, die ganze Welt. Am liebsten auf einmal.
Und doch kehrte sie immer wieder zu diesem hässlichen Schrottplatz zurück und wusste nicht wieso sie sich nicht endlich löste von diesem Stückchen Erde.
Shâiya merkte, wie die rostrote Kätzin sich allmählich in Rage redete, meinte, sie solle erwachsen werden und sie müsse nun weiter.
"Was auch immer du in mir zu sehen geglaubt hast, vor dir steht eine Kätzin ohne Zukunft, eine einsame Seele. Und du wirst vermutlich nie begreifen, wie viel ich dafür geben würde, die Zeit zurückzudrehen...", miaute Spinnenbiss und wandte sich auf ihren wundervoll langen Beinen ab. Dann sprang sie aus dem hohlen Fenster des Ungeheuers auf den matschigen Boden, scheinbar hatte sie genug von der feuerroten Schönheit.
Shâiya trat an das Fenster heran und legte die zierlichen Vorderpfoten auf den Fensterrahmen, um der fremden Kätzin besser nachschauen zu können, aber sie konnte sich einfach nicht helfen - je länger sie die drahtig gebaute Kätzin betrachtete, desto mehr eroberte ein breites Grinsen ihre verteufelt feinen Gesichtszüge.
"He, sie denkt ich bin ein Kitten.", gluckste Shâiya in sich hinein und warf beschwingt den Kopf etwas zurück, ehe sie mit einem langsamen Wippen ihrer ausgeprägt weiblichen Hüften selbstverliebt hinzufügte:"Meine Spiele sind jedenfalls keine Kittenspielchen."
Eigentlich hätte sie die Kätzin nun ziehen lassen sollen - sie war wirklich niemand, die irgendwem uneigennützig nachlief, schon gar nicht in den Regen, der kein Sturm sein und dennoch nicht aufhören wollte, weshalb er einfach nur furchtbar langweilig war.
Mit einem eleganten Sprung folgte die rote Langhaarkatze ihrer neuen Bekanntschaft, zwar machte ihre Erscheinung nicht den Anschein, als würde sie sich beeilen, aber ihre Pfoten liefen entschlossen und ein kleines, samtiges Seufzen entkam Shâiyas Lippen, als hätte sie das Gefühl, nachgeben zu müssen. Irgendwas war da an der Fremden, was dafür sorgte, dass sie ihr nachlief.
In Spinnenbiss' Rücken stehend miaute sie mit nur angedeutetem Lächeln:"Bist du sicher, dass du heute noch woanders hinwillst? Der Regen wird es dir nicht einfach machen." Sie trabte das letzte Stück, um sie einzuholen, kleine Rinnsale aus Regensträhnen sickerten in ihr dichtes, langes, voluminöses Fell ein und malten hell- und dunkelrote Linien in ihrem Pelz und die Fellpinsel ihrer Ohren waren mit schweren Tropfen benetzt.
"Weißt du, es gab da mal diesen alten, langweiligen, verrosteten Kater...", miaute Shâiya nun etwas leiser und dachte im Stillen bei sich:Ich darf dich doch sicher so nennen, nicht wahr, Paps? - "Und auch wenn ich nicht von mir behaupten kann, ihm viel zugehört zu haben, so erinnere ich mich doch daran, wie er mir sagte, dass es nicht darauf ankommt, wie das Schicksal es mit uns gemeint hat."
Ihre grinsenden Augen schauten zu Spinnenbiss' markantem Gesicht herauf. "Sondern darauf, was wir mit der Zeit anfangen wollen, die uns gegeben ist. Also wenn es dir so wichtig ist, dann solltest du zurückgehen, zu deinem Clan. Zu deinen Leuten und deinem langweiligen Alltag. Du solltest es versuchen. Mehr als versagen, kanst du nicht und versagt hat man auch erst, wenn man aufgehört hat, es zu versuchen. Wenn es das ist, was du wirklich willst."
Sie schwieg einen Moment, denn es kam nicht oft vor, dass sie so sprach. Schließlich fügte sie hinzu:"Was die Zukunft dieser Nacht angeht, in der du so oder so nicht mehr viel erreichen kannst... hast du einen Platz, wo du schlafen kannst? Wenn nicht, habe ich wohl etwas anzubieten."
Kokett setzte sie sich und schlang ihren weichen Schweif um die Vorderbeine, während sie ihre Augenbrauen abwartend hob.

[bei Spinnenbiss im Regen]

OUT: Wusste jetzt nicht, ob du was vorhast, deshalb hab ich Shâiya jetzt einfach ihr nachlaufen lassen.^^
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Bastet

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BeitragThema: Re: Schrottplatz   So Mai 17, 2015 1:40 pm

Bastet wandte den sandfarbenen Kopf zu Loki und deutete in die Richtung ein paar der Schrottürme, zwischen denen sich Monsterleichen auftürmten. Gekrümmt und verbeult. "Gleich dahinten.", maunzte sie sanft und berührte den zitternden schwarzen Kater behutsam an der Flanke. Bald würden sie aus dem Regen raus sein, dachte sie. Was machte Lacrima jetzt? Ein Geruch ließ die zierliche Kätzin zusammen zucken. Streng, wie ein Streuner der schon viel hinter sich hatte und vor allem irgendwie unheimlich, aber vielleicht war es auch nur eines ihrer Hirngespinnste. Dennoch stellten sich Bastets Nackenhaare beunruhigt auf. "Loki.. riechst du das?", wisperte sie leise, dem schwarzen zu, fühlte sich beobachtet. Wurde sie etwa paranoid? Das Monster war nicht mehr weit weg und der Geruch verstärkte sich nur noch, was der Tigerkätzin nicht sonderlich gefiel, doch vermutlich sollte sie sich beruhigen und das Problem lieber an der Schwanzwurzel anpacken. Also tappte die helle Kätzin auf den Haufen aus Schrott zu, erklomm ihn und bewegte die Pfoten vorsichtig um sich nicht in die Ballen zu schneiden, was ihr mittlerweile auch gelang. Sie riss die Augen auf als sie den Besitzer des durchdringenden Geruchs erblickte, stieß einen erstickten Laut aus. Eine Art Totenschädel lag da, ein Kater dessen Augenlieder, schwarzen, leeren Augenhöhlen glichen. Nur das die Augen nicht wirklich leer waren, zumindest sah es so aus. Die Mimik des Katers war nichtssagend, aber jagte der jungen Kätzin einen Schauer über den Rücken. Bastet hatte solche Momente zwar nicht oft, aber sie fühlte sich wie gelähmt, als hätte sie wirklich den Schädel eines Toten gesehen, dabei atmete der Körper ziemlich offensichtlich. Es verwirrte sie und verstörte Bastet zugleich, obwohl es doch nur eine eher ungewöhnliche Fellmusterung war, oder doch die Ausstrahlung des Fremden. Langsam wandte sie den Kopf zu Loki dann wieder zurück. Ihre Mund öffnete sich langsam, schloss sich. Dann presste sie ein paar Worte heraus. "Das ist mein Schlafplatz, Fremder!", ihre Stimme war schneidend kalt vor Angst und Unruhe. Vermutlich war es auch das Unpassendste was sis jemals gesagt hatte, dennoch war sie entschlossen sich dem Schädelträger zu stellen.


[Sagt etwas zu Loki, bemerkt Schädelgesichts Geruch, nähert sich dem Monster, sieht Schädelgesicht, erschrickt, sagt etwas]
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Schädelgesicht

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BeitragThema: Re: Schrottplatz   Mo Mai 18, 2015 4:15 pm

OFF: (Er war eigentlich unter dem Auto Very Happy Aber kein Problem, ich habs jetzt einfach so geschrieben, dass die beiden davor stehengeblieben sind? - oder soll ich es nochmal ändern?)

Chapter 1.1
Regen war in seinen Augen etwas Wundervolles. Auch wenn viele ihn in den westlichen Ländern hassten, so wurde Wasser hier benötigt wie kein zweites Element.
Die glasig-durchsichtigen Tropfen fielen fast schon unnachgiebig, als wollten sie allen hilflosen, kleinen Kreaturen demonstrieren, wie viel Macht sie besaßen . Beinahe meinte Schädelgesicht sogar, die kleinen Schreie ertrinkender Ameisen in seinen Ohren rauschen zu hören, aber das war vermutlich nur ein weiterer kleiner Gedanke. Eine Idee die sich kurzzeitig in seinen Kopf geschlichen hatte.
Es war nur eines von vielen kleinen Bildchen, welche sich manchmal so hinterrücks in sein Gedächtnis bohrten. Sie waren nie passiert, aber irgendwo fand der Schädelkopf es beruhigend sich unrealistische Dinge auszumalen und kleine Geschichten zu erfinden. Manche mochten es als paradox ansehen, dass ein solcher Realist und überzeugter Anhänger vom logischen Denken und Handeln sich mit niederen Dingen wie… Fantasien abgab. Aber der hagere Kater, dessen dunkles Fell selbst unter dem Monster aussah wie mit Staub überzogen, wusste nur allzu gut, dass wenn man ganz fest an seinen Fantasien arbeitete, sie auch Wirklichkeit wurden. Er ließ seine grünen Augen also keine Sekunde von der kleinen Katze weichen, welche im triefenden Regen über die aufgeweichte, verseuchte Erde tapste und begann seine Rädchen rattern zu ließ. Das Potenzial war grenzenlos – denn solange man nicht viel von einer Katze wusste, desto mehr war dem Betrachter überlassen, was er ihr für Charaktereigenschaften zuordnete und auf welche Vergangenheit jene zurückzuführen war. Ebenso verhielt sich das Spiel mit den Lügnern und Manipulanten der Straße – jeder erschuf sich seine eigene kleine Identität, eine perfekt aufeinander abgestimmte Welt die mir dir noch fantastischer harmonierte als deine wahre Geschichte. Bezog man es auf ihn, so würde man schnell feststellen, dass die Wahrheit einen Verstand wie seinen nur wenig interessierte – viel lockender waren da Lügengespinste so sorgfältig und detailreich gefädelt, dass sie eigentlich schon zur Wahrheit wurden. Denn eine fremde Identität, ist eine Kunst die man beherrschen konnte.

Nachdenklich zuckte eines der schwarzen Ohren in die Richtung der Fremden und während Schädel sich schon allerhand Fantasien zu ihrem Charakter ausmalte, wurde seine Aufmerksamkeit schnell noch von einer anderen Silhouette erregt. Eine zweite Gestalt gesellte sich zu der Streunerin, schmiegte sich mit wärmesuchenden Zittern gegen ihren zarten Leib. Doch etwas machte ihn stutzig, denn ein kleines Bimmeln zerschnitt das Rauschen des prasselnden Regens – wie eine dieser Kirchenglocken, nur viel heller und… auch irgendwie nur ganz kurz. Wozu trug eine Katze, denn eine Glocke um den Hals? Wie würde sie jagen wollen? Der Kater verzog seine Augenbrauenmuskeln, legte die weichbefellte Stirn in Falten, als die dunklen Silhouetten näher kamen. Er schmunzelte leicht über den skurrilen Anblick den die Beiden boten, so dicht aneinander gepresst und mit triefnassen Fell. Ihre Pupillen glühten schaurig, wenn der Lichtkegel einer Laterne auf sie fiel. Doch sein Schmunzeln erstarb, als er ein erstickter Laut – ähnlich einem unterdrückten Schrei durch die Luft fegte und seinen Gehörgang folterte. Schädel zuckte zusammen, blinzelte mit unbescholtener Miene dem Pärchen entgegen, während er seinen Kopf fragend in eine Schieflage wandte und zu Worten ansetzen wollte. Doch die fremde Katze kam ihm zuvor. "Das ist mein Schlafplatz, Fremder!" Der Geruch von Angst schwängerte die Atmosphäre, während sie ihm die Worte ins Gesicht zischte und er seine Augen ruhig auf ihr liegen ließ. Seine Mimik war nicht bösartig oder sonderlich aggressiv. Vielmehr… konnte man seinen Ausdruck als verwirrt bezeichnen.

Ein verlegenes Lächeln stahl sich auf seine schwarzen Lefzen und seine Schwanzspitze zuckte nervös von einer Seite zur anderen. Sein Blick schweifte kurz hinüber zum Begleiter der Katze, klebte für wenige Herzschläge an dem goldenen Glöckchen welches so verführerisch dazu einlud es bimmeln lassen zu wollen – doch jetzt war der falsche Augenblick sein Wissens-begehren befriedigen zu wollen, so blinzelte er zu der Kätzin zurück und hob seinen Kopf etwas. „Verzeih – das wusste ich nicht.“ Meinte er, den Blick auf sie gerichtet und hielt seine samtige Stimme betont bedacht und leise, um sie vielleicht etwas zu beruhigen. Das Letzte was er gebrauchen konnte, war eine Hysterie. „Aber unter einem….“ Er suchte in den Archiven seines Gedächtnisses nach der Bezeichnung, welche andere Katzen diesen Blechdosen gegeben hatten. „Monster – zu schlafen, wenn in seinem Inneren noch so viel Platz ist, ist für eine Katze äußerst ungewöhnlich.“ Natürlich konnte man es auch so verstehen, dass er auf sein ganz eigenes Verhalten anspielte, aber in erster Linie war es äußerst merkwürdig, dass sie selbst das Untere des Autos als ihren Besitz beanspruchte. Dennoch setzte der hagere, knochenbesetzte Körper sich langsam in Bewegung, krabbelte unter dem Auto hervor. Der Regen empfing ihn mit angenehmer Kühle, bahnte sich mit Striemen durch sein eben noch staubtrockenes Fell und durchnässte es innerhalb von Sekunden. Schädel setzte sich vor den Beiden. „Solltet ihr darauf bestehen, kann ich natürlich auch gerne den Platz des Inneren einnehmen, aber… irgendetwas sagt mir, dass ihr das auch nicht so recht wollt.“ Die gelb-grünen Augen verengten sich belustigt, während auch seine Mundwinkel zum Schmunzeln verzogen waren. Er wollte sich nicht über die Beiden lustig machen, viel mehr war es ein krampfhafter Versuch die Situation etwas zu entschärfen, aber irgendwie bezweifelte er…dass es ihm gerade sonderlich gut gelang.

[ unter dem Monster - denkt an Manipulanten - interessiert sich für Loki's Glöckchen - erschrickt sich leicht durch Bastet's Laut - versucht die Situation etwas zu entschärfen ]
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Schattenauge
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BeitragThema: Re: Schrottplatz   Mo Mai 18, 2015 10:26 pm

OUT: @ Schädelgesicht
Signaturen sind in unserem RPG ausgeschaltet, weil diese den Lesefluss erfahrungsgemäß ziemlich stören. Es ist zwar schön, dass du kreativ bist, aber auch du solltest keine manuell eingefügte "Quasi-Signatur" benutzen, aus demselben Grund, weshalb das Team entschieden hat, Signaturen gänzlich zu blockieren. Es wäre schön, wenn du das in folgenden Posts beherzigen könntest.^^
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BeitragThema: Re: Schrottplatz   Sa Jun 06, 2015 3:05 pm

Bastet musterte den Fremden, mit dem seltsamen Gesicht, welches sie an einen Totenschädel erinnerte, dessen grüngelbe Augen ruhig auf ihr lagen, für den Moment war er zusammen gezuckt, aber der Ton den sie von sich gegeben hatte war aucn wirklich nicht sonderlich schön gewesen. Der Blick war zu ruhig, für ihren Geschmack und Loki sagte nichts. Vermutlich sollte sie einfach ruhig bleiben, die Krallen einziehen, die sie vor Anspannung ausgefahren hatte, doch das kalte Funkeln, blieb in ihren kalten blauen Augen.
"Ntürlich wusstest du das nicht..Es ist ja nicht so als ob noch ein Geruch hier hängen würde, oder vielleicht hat deiner ihn auch nur überdeckt. ", knurrte die junge Streunerin halb schnurrend, halb knurrend. Kurz gesagt, es war nicht so recht deutbar, am liebsten hätte sie diese Worte aber zürück genommen, als sie sich an die Furcht in ihrer Brust erinnerte. Sie wollte sich den Schädelgesichtigen nicht zum Feind machen und andererseits dann wieder doch. Während die Getigerte so dachte, glättete sich ihre Mine wieder, zu einer ruhigen, weichen, süßlichen Maske, wennauch ohne einen Funken freundlichkeit. Sie war misstrausch und das Fortfahren den Rauchfarbenen beruhigte sie nicht sehr. Auch das er unter dem Monster hervorkroch und ihr entgegentrat in den Regen verunsichte Bastet ziemlich, nicht allein, weil ihre Körpergröße ihr nun irgendwie mukrig erschien, doch sie blieb stehen, reckte das Kinn ein wenig, setzte einen leicht spöttischen Blick auf, versuchte die Angst zu verdrängen, auch wenn ihr einst jemand gesagt hatte, dass nicht vorhandene Angst auch zu Nachsichigkeit führen könnte. Sie schüttelte den nassen Kopf entgeistert, weil sie schon wieder in Gedanken versank, starrte dem rauchgrauen Schädelgesichtigen an, hatte das Gefühl, fliehen zu wollen, bewegte sich allerdings nicht. Nein, sie hatte das Gefühl festgefroren zu sein.
"An sich klingt das nichtmal schlecht.. aber wieso hast du dann nicht das Innere des Monsters bezogen? ", miaute sie fragend.

[Spricht mit Schädelgesicht]
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BeitragThema: Re: Schrottplatz   So Jun 07, 2015 5:16 pm

Aufmerksam hatte Quelle ihren Blick auf Schattenauge gerichtet, während sie eine Reaktion von ihr erwartete. Die Schwarze legte kurz die Ohren an und schaute unter dem Monster hinaus i den Regen, während sie vermutlich abwägte, ob es sicher war, den Schrottplatz zu diesem Zeitpunkt zu verlassen.
Quelle richtete ihren Blick nun ebenfalls hinaus in den Regen. Dann hörte sie wie Schattenauge entschlossen einatmete und nickte. Die Hellgestreifte hob den Kopf wieder und erblickte ein geheimnisvolles Lächeln in den violetten Augen ihrer Freundin. Sie versprach Cassiel und Rosiella von ihr zu erzählen und meinte die Gefährten würden ihre Entscheidung nachvollziehen können. Quelle blinzelte ihr dankbar zu, während sie erleichtert ausatemete. Nichtsdestotrotz schlug ihr Herz laut, Schattenauge musste es hören können. Sie war so nah dran in ihren Heimatclan zurückzukehren. Diese Erkenntnis durchflutete sie mit Erleichterung und Freude, aber gleichzeitig wusste sie nicht was sie erwartete. Lebte ihre Familie noch? Würde Eissterns ie überhaupt empfangen? Oder die Patrouille sich überhaupt erst dazu hinreißen lassen sie mit ins Lager zu nehmen? Wenn nicht, würde sie sich ihren eigenen Weg suchen müssen, was aber keineswegs die Chance fördern würde, aufgenommen zu werden, sollte sie unaufgefordert ins Lager platzen. Die Kätzin schüttelte fast unmerklich ihren Kopf. Die Grenzpatrouille musste sie einfach mitnehmen. Alles weitere würde sich dann vor Ort klären.
Ihre Freundin Schattenauge begann ihre Route zu planen. Natürlich würden aufgrund des Regens einige Wege unpassierbar oder gefährlich sein, aber Quelle wollte sich von ein bisschen Wasser nicht aufhalten lassen. Ich bin so weit gekommen, und Regen ist über kurz oder lang nur Regen.
Während die Schwarzgestreifte ihren Plan erklärte, ließ Quelle vor ihrem geistigen Auge Bilder enstehen und sah etwa, wo die Violettäugige langgehen wollte. Obwohl das nicht gerade die kürzeste Strecke war, würde es wohl die sicherste sein.
Seufzend folgte Quelle Schattenauge in den Regen und über den Schrottplatz. Unter dem Monster war ihr wieder angetrocknet, aber sie war nach wenigen Schritten wieder nass bis auf die Knochen.
Ein Lächeln zierte ihre Lippen, als sie hinter Schattenauge den Stacheldrahtzaun passierte. Sie war nah. So nah.

tbc: Außengrenze DonnerClan

[spricht mit Schattenauge, folgt ihr]
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Schädelgesicht

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BeitragThema: Re: Schrottplatz   Mo Jun 08, 2015 6:48 pm

Chapter 1.2
Was für eine… unbeschreiblich prekäre Situation, in der wir uns doch befinden. – Das war der erste Satz, der in Schädelgesichts Gehirn kreiste, während ein Schmunzeln seine Lefzen verklebte. Seine Augen huschten – als wären sie von innerlicher Unruhe zerfressen – von Katze A zu Katze B, auch wenn der männliche, weiß-schwarze Kater stumm den Mund hielt, undeutbar und nichtssagend einfach dastand. Die Katze hingegen wirkte von ihrer Aufmachung her für ihr doch gar zartes, süsses Jugendalter gar furios – was ihn auf einer Seite allerdings doch schmunzeln ließ. Sie erinnerte ihn an viele seiner damaligen Mitbewohnerinnen, die Unsicherheit durch Lautstärke geschickt zu kaschieren wussten, um nicht als schwach und hilflos dazustehen. Kurz rückte seine an Säure erinnernden grünen Augen nach unten, zu den scharfen, ausgefahrenen Krallen die ihre Samtpfoten wie feine Messer zierten – Entzückend – ehe sein Blick erneut ihr Gesicht streifte, sichtlich überfordert von ihrer harschen Ansprache. "Natürlich wusstest du das nicht… Es ist ja nicht so als ob noch ein Geruch hier hängen würde, oder vielleicht hat deiner ihn auch nur überdeckt." Jack blinzelte. Einmal, zweimal, öffnete kurz sein Maul um zu widersprechen ehe er es erneut schloss und sich einfach mit den giftigen Worten übergießen ließ. Hatte sie ihn gerade indirekt als… stinkend bezeichnet? Es fiel ihm schwer, das ernste Gesicht, mit den besorgt zusammengezogenen Augenbrauenmuskeln und leicht zuckenden Schnurrhaaren beizubehalten und nicht lauthals schallend loszulachen. Es stimmte, dass er nicht gerade roch wie eine Rose an einem zarten, sonnigen Sommermorgen, dennoch … irgendetwas an der Art wie sie ihn hier zusammenschnauzte, wirkte derartig unpassend, dass es ihm beinahe vorkam wie ein schlechter Witz. Obwohl es ihm natürlich bewusst war, dass sie diese Aktion vollkommen ernst meinte – darum waren seine Mimik und seine Gedankenwelt auch perfekt von einander getrennt.

Schädel nickte zu ihren Worten, als er unter dem Monster hervorkroch, bemühend absolut nicht bedrohlich zu wirken. Eine kleine Provokation mochte auf viele Katzen hochansteckend wirken, aber er hatte nicht vor seine Zeit damit zu verschwenden auf unnötige offene Konfrontationen einzugehen, auch wenn das bedeutete so schnell als schwach abgestempelt zu werden. Aber er war keine Clankatze, von denen er ja auch so viel gehört hatte – er musste sich nicht darum scheren, was andere von ihm dachten, solange er seine ersehnte Ruhe genießen konnte, ohne dass sein Name eine angstgeschwängerte Atmosphäre hervorrief. War es nicht sowieso viel schöner,  den Namen eines Mörders mit einem Lächeln sagen zu können? Ihr spöttischer Blick schnitt in sein Gesicht, musterte ihn kalt und abweisend, während die junge Katze ihr Kinn reckte, um sich automatisch größer wirken zu lassen, obwohl sie bereits auf allen vier Pfoten stand. Ihr Fell musste so weich sein, wenn es trocken war… Innerlich seufzte er träumerisch, als er seinen Blick gleiten ließ und ihr die Zeit gab auf seine Worte zu antworten. Aber er war viel zu sehr in seinen eigenen Gedankenkreisen und Impulsen, Träumen und Fantasien versunken, als dass er ihnen wirkliche Aufmerksamkeit schenkte. Dennoch antwortete er mühelos und fließend, als sein Blick sich krampfhaft, damit kämpfend sich von den Gedanken loszureißen, wieder auf ihre im Regen stechend blauen Augen heftete.

„Es mag vielleicht kitschig klingen…“ Er lächelte unbeholfen, ließ den Blick kurz unsicher zu dem schwarz-weißen huschen, dann zurück zu der jungen Kätzin. „..aber wenn man in so einem großen Raum ist, wird einem schneller bewusst, wie allein man ist.“ Erst nachdem er die Worte ausgesprochen hatte, fiel ihm auf, wie falsch man sie verstehen konnte, aber er hoffte darauf, dass sie dadurch, dass sie in Begleitung war sich jetzt nicht irgendwie sexuell belästigt fühlte durch eine derartige Anmerkung. Er räusperte sich kurz, hob den Kopf, welche er mit jedem Wort weiter gesenkt hatte wieder an, ehe er beiläufig lächelte, die augenscheinliche Unsicherheit etwas nach hinten verschob. Seine Stimme war samtig weich, ehe fortfuhr. „Ahh… wie unhöflich von mir, ich habe mich ja gar nicht vorgestellt. Mein Name ist Jack.“ Die Worte klangen merkwürdig, als würde er einen Witz reißen wollen… als würde er erwarten, dass sie daraufhin lachten und diese vergessene Floskel als lustig betrachteten. „Mit… wem habe ich hier eigentlich die Ehre -“ wenn man mich schon aus meiner verdienten Ruhepause reißt. Das fügte er stumm an, lächelte aber weiterhin freundlich, ohne das es gekünstelt aussah. Nein, stattdessen sprach er bedächtig leise: "- wenn ich fragen darf." Man sah wie die Neugier seine grünen Augen durchfraß. Nur schwer war es, solche Wissbegierde zu kontrollieren.

[ mustert die Beiden eingehend ;; spricht weiterhin mit Bastet ]
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BeitragThema: Re: Schrottplatz   Sa Jun 13, 2015 11:40 am

Bastet musterte den Kater, dessen Züge immer noch viel zu ruhig wirkten. Es wirkte so, als ob da noch etwas schlummern würde, oder war es vielleicht schon wach? Seine Blicke waren eine Spur zu neugierig, für ihren Geschmack. Irgendwie aufdringlich, auch wenn sie nicht fand, dass dies die richtige Bezeichnung war. Sie fand selten die richtigen Worte, seitdem sie hier war, auf dem Schrottplatz, war manchmal ziemlich unvorsichtig, ließ die Worte einfach laufen, auch wenn dies nicht oft von Vorteil war, dem Kater schirn es allerdings nicht wirklich viel aus zu machen, oder amüsierte es den Fremden gar?
Die sandfarbene Kätzin musterte den Kater kühl, aber mit einem Hauch von Irritation in den hellblauen Augen. Sie beobachtete wie er das Maul öfnete und wieder schloss. Vermutlich wusste er nicht was er sagen sollte.
Sie hatte früher oft einige Bemerkungen runter geschluckt unter den strafenden, aber dennoch verstehenden Augen ihres Vaters. Manchmal fragte sie sich wie ihr Vater nur mit der süßen Ruhe liebenden Wüste, ihrer Mutter, zusammen gepasst hatte. Vermutlich überhaupt nicht, vielleicht auch gerade deshalb. Er hatte sich eben einsortiert, aber ohne sie. Bastet hatte einfach nicht dazu gepasst, war immer einen anderen Weg gelaufen, doch eune Stimme unterbrach sie. Bastet richtete den Blick auf, sah dem Streuner in die gelbgrünen Schlangenaugen. Es mochte kitschig klingen? Sie lauschte der Stimme, die einerseits nett klang und andererseits, eine gewisse Art von Angst wach werden ließ, doch sie hielt dem Blick stand. "Allein.. bist du nicht gerne Allein?",fragte sie den Rauchgrauen Kater mit ruhiger aber neugieriger Stimme.
Sie musterte den Kater, als dieser sich vorstellte, fixierte den Schädel, der sich wie Nebel über dessen Gesicht. Jack also. Der Name kam ihr so seltsam normal vor, für diesen seltsamen Streuner. Unpassend und irgendwie auch wieder nicht, aber vielleicht sponn sie sich da auch nur etwas zusammen.
"Mein Name ist Bastet und vielleicht sollte ich jetzt sagen, dass es mich freut dich kennen zu lernen, aber irgendwie ist dem nicht so.. glaube ich.", miaute sie und setzte die letzten zwei Worte ziemlich unsicher hinzu.
Es war einfach so und dennoch faszinierte sie das seltsame Gesicht und due noch seltsamere Rolle in die er schlüpfte, oder war es gar keine Rolle?


[Spricht mit Schädelgesicht]
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Schädelgesicht

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BeitragThema: Re: Schrottplatz   Mo Jun 15, 2015 9:45 pm

Chapter 1.3
Das Schweigen des noch namenlosen Katers war mittlerweile durchaus verwirrend geworden. Es war förmlich, als weigerte sich eine innere Funktion mit dem Schädelgesicht zu reden, als wäre dort eine Blockade, als wäre der staub-graue Kater es nicht wert mit Worten beglückt zu werden. Doch es war nicht so, dass Jackie es nicht gewohnt war, derartiges Misstrauen entgegengebracht zu bekommen. Wenn es nicht ignorierendes Schweigen war, dass die Luft zum Stillstand brachte, so waren es abfällige Bemerkungen. Die hasserfüllten Blicke anderer Katzen schienen sich förmlich in seinem Fell zu verkleben, ähnlich wie der zähe Kaugummi, in den der Kater sich vor geraumer Zeit einmal ausversehen gelegt hatte. Es war den Anderen oftmals egal wie gesittet, höflich und verantwortungsbewusst du dich präsentiertest, am Ende brachte sein absonderlichen Aussehen ihm doch nur ungewollte Aufmerksamkeit und die damit verbundene endlose Liste an Nachteilen. Fast hätte er mit dem Gedanken gespielt, es ernsthaft herauszufordern und mit ruhiger Stimme den Kater direkt anzusprechen, mit wohlwollender Miene und sanft schwingenden Stimmbändern den noch jungen Streuner aus der Reserve zu locken, aber er fürchtete, dass diese beiden jungen Seelen, welche noch so unberührt und zart wirkten, wie das frische, maigrüne Blatt eines Lindenbaumes im Frühling, tief innen schon verwurzelt und zerfressen waren von ihren Erfahrungen. Ihr Misstrauen verwelkte den noch so süssen und anfälligen Verstand jungen Lebens, an dem sich der Kater sonst so gerne laben würde – hier allerdings prallten seine förmlichen Worte auf die Wand von Distanz und Voreingenommenheit. Es hatte kaum einen Zweck sich dagegen sträuben zu wollen und ihnen seine Nähe aufzudrängen – das einzige, was einem Außenseiter wie ihm übrig blieb um sich möglichst unauffällig zu verhalten und nicht in etwa in ein schlechtes Licht zu rücken war Freundlichkeit.

Die Zeichnung des Schädels in seinem Fell verzog sich zu einem sanften Lächeln, als die kleine, sandfarbene Katze antwortete – er die Ohren spitzen konnte, und dem kindlichen Klang – welcher die Luft zum Vibrieren zwang – lauschen könnte, als wäre es sein ganz persönlich präferiertes Lied. Einzig nur für ihn gesungen… Ein schöner Gedanke. „Bist du denn gern allein?“ Warf er die Frage zurück, blickte kurz mit einem eindringlichen Blick in ihre tiefblauen Augen, ehe die seinen sich darauf nachdenklich niederschlugen, den Schlamm mit wachsender Neugierde betrachteten, wie der Regen die Erde aufweichte und sie sich mit den schädlichen Stoffen giftigen Abfalls vermischte. Um ehrlich zu sein erwartete er nicht unbedingt eine Antwort. Natürlich hatte er die Worte mehr als nur rhetorisch gemeint – denn wer war schon gern allein? Vollkommen isoliert vom Rest der Gesellschaft, wie ein verstoßener, räudiger Köter. Die Antwort war niemand. Manche Leute mochten sich den Gedanken vorspielen, dass sie niemanden in ihrem Leben brauchten – keinen zum reden, niemanden zum zuhören, aber Jack wusste es besser. Ohne die Gesellschaft von anderen Katzen wurde selbst der stärkste Denkzyklus über die Zeit derartig überfordert, dass die Sicherungen abbrannten und man sich nur zurücklehnen musste, um qualvoll seiner eigenen Psyche beim Zerfall zuzuschauen. Aber niemand hatte behauptet, dass deine Kameraden noch das Leben in ihren trostlosen Hüllen tragen mussten. Im Grunde genommen war es egal ob du mit deinen Rassengefährten ein freundliches Gespräch führst, oder ihm mit einem Lächeln die Pulsader durchtrennst. Die Interaktion ist es, die dir die Kontrolle wieder in den losen Verstand verleibt, die ausgefallenen Schrauben zurück an ihren Platz setzt und die verworrenen Impulse enthedderst. Worte oder Morde – egal… aber danach ging es dir besser. Besser, als wenn man allein war.

Jack hob den Blick erst wieder, als er merkte, dass die junge Katze immernoch nicht damit aufgehört hatte ihn zu taxieren. Für ihr Alter schien sie ihm erstaunlich aufmerksam, denn es war eindeutig keine kindliche Neugierde, welche sie dazu trieb, ihn derartig anzustarren. Auf irgendeine Art und Weise empfand er es fast schon als aufdringlich, als wäre sie diejenige welche gerade SEIN Gebiet bedrohte und ihn als kleine Invasion versuchte in die Tiefen seines Schädels vorzudringen. Wenn er den tiefen Blick ihrer Augen erwiderte, konnte er schon fast glauben, wie die Kleine versuchte in seine Seele zu tauchen und direkt durch die Spiegel seiner Augen in sein Innerstes vorzudringen. Wäre es merkwürdig, wenn er jetzt behaupten würde, dass er sie durchaus gruselig empfand? Er? Aber so sehr sie ihn auch mustern mochte -> die markanten, hohen Gesichtsknochen, die fliehende Stirn und die wie vor Säure tropfenden Augen – sie würde kein Makel von Nervosität erhaschen können, das breite, einladende – fast schon überladen freundliche Lächeln ließ sich nicht ohne Weiteres aus seinem Muskeln lockern. Unglaublich aber wahr – aber ihre Antwort schaffte es. Ein Schmunzeln, welches ausnahmsweise sogar echt war, erklomm seine Mundwinkel und kurz wandte er den Kopf fort vor Verlegenheit um seine eigene Amüsanz. Sogar ein leises, verzücktes Lachen kletterte durch seine Kehle in die regenvernebelte Freiheit. „Nun…“ Meinte er leise, während er den Kopf zurückschwingen ließ, mit seiner Schwanzspitze spielerisch über den Schlamm kitzelte. „Immerhin bist du ehrlich, meine Liebe. Auch wenn mich diese Bemerkung doch ein klein kränkt.“ Sein Schmunzeln nahm einen merkwürdigen müden Ausdruck an, verzog sein Gesicht in einen neuen, betrübten Ausdruck. Doch das war bei ihm, wie sie bisher sicherlich schon festgestellt hatte, keine Absonderlichkeit. Der knochenweiße Schädel veränderte ständig die Form – die Mimik des Katers besaß keinen dauerhaften Bestand.

„Aber dein Name ist durchaus interessant – sollte ich behaupten, göttlich?“ Nun begann er die eindringliche Musterung, die sie ihm vorhin unterzogen hatte, zurückzugeben – auch wenn es mit seinen säurefarbenen Schlangenaugen wohl deutlich mehr unter die Haut fahren würde. „Die Göttin der Liebe und Fruchtbarkeit – ein ehrvoller Name, deine Mutter muss dich sehr geliebt haben.“ Sprach er nun zu viel? Hatte die niedliche Kleine seine Zunge zu weit gelockert, sodass er Angst haben müsste, das jemand sie rausreißen würde? Wie obskur wirkte er – waren seine Worte noch normal? Langsam kroch die Paranoia durch seine Knochen – denn auch wenn der Kater seltsamerweise ziemlich gebildet war – der Tatsache zu verschulden, nie lange an einem Ort zu bleiben – so wusste er nicht einmal, ob Bastet selbst um die Bedeutung ihres Namens wusste. Wenigstens der Regen half dem Schädel einen kühlen Kopf zu bewahren und sich nicht vollkommen in den Anforderungen einer angebrachten Konversation zu verlieren – leise fügte er daher an. „Ich will nicht unhöflich erscheinen Bastet, aber es regnet, mir ist kalt. Wo soll ich schlafen?“ Das erklärte den müden Ausdruck seines Gesichtes, der seine Züge Stück für Stück erobert hatte und auch jetzt wirkte er seltsamerweise wieder betrübt. Er machte sich nicht die Hoffnung bei den zwei Fremden schlafen zu dürfen, auch wenn er sein Bedürfnis nach  Nähe derartig bekundet hatte. Jack konnte es nachvollziehen. Wäre er in ihrer Situation, würde er ebenfalls derartig reagieren. Dennoch wäre jetzt der richtige Zeitpunkt zu erwähnen, dass Jack eigentlich nicht im Geringsten müde war. Aber würden sie hier ewig herumsitzen, im Regen und sich gegenseitig mit kryptischen Bemerkungen anfechten, würde das Aufmerksamkeit bedeuten. Da war ihm der dunkle, schattenumhüllte Beobachtungsplatz unter dem Monster doch gleich vermisst.

[ bei Bastet und Loki - antwortet - will schlafen gehen ]
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Heidesturm

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BeitragThema: Re: Schrottplatz   Mo Jun 22, 2015 6:38 pm

<-------verlassener Bauerhof
Heidesturm kam dem Streuner immer näher. Sie war schon ganz nah beim Schrottplatz und freute sich schon darauf andere Katzen zu treffen. Ganz abgelenkt von der Spur, stieß sie plötzlich gegen einen Zaun. Sie schreckte kurz zusammen, aber beruhigte sich sofort. Was ist mit dir los Heidesturm. Du bist doch sonst nie so schreckhaft. Naja, vielleicht lag es ja daran, dass sie nicht wusste wie der oder die Streuner reagieren würden, wenn diese sie sehen. Heidesturm wusste aber, dass sie sich deswegen keine Sorgen machen musste. Schließlich  war sie eine ausgebildete Kriegerin und wusste stets sich zu verteidigen. Da müsste sich so ein Streuner schon mehr anstrengen, um mit ihr mitzuhalten. Sie zwängte sich durch eine kleine Öffnung im Zaun und verlor dabei ein paar Fellbüschel, was ihr aber nichts ausmachte. Nun war der Geruch des Streuners sehr stark geworden und sie war sich sicher, dass er hier sein musste. Ein altes Monster kam in ihren Blick und sie kroch näher voran. Heidesturm sprang auf den Sitz im Monster auf und sah dunkle Fellbüschel darauf, die eindeutig von dem Streuner stammen mussten. Bis jetzt konnte sie noch keinen Streuner entdecken. Aber irgendwo hier musste jemand sein, da war sie sich sicher. "Hallo, kann mich jemand hören?", miaute sie und hoffte auf eine Antwort.

(erreicht den Schrottplatz/sucht nach Streuner >Schattenauge, Schädelgesicht und andere, die dort leben< entdeckt ein kaputtes Auto/untersucht es/miaut und hofft auf eine Antwort von jemanden der gerade erwähnten Streuner)


Zuletzt von Heidesturm am Mo Jun 22, 2015 11:17 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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Schattenauge
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BeitragThema: Re: Schrottplatz   Mo Jun 22, 2015 8:07 pm

OUT: @ Heidesturm
Es wäre gut, wenn du in der Zusammenfassung schreibst, wen Heidesturm genau anspricht, damit sich jemand angesprochen fühlen kann und reagiert.^^
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Heidesturm

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BeitragThema: Re: Schrottplatz   Mi Jun 24, 2015 5:19 pm

Es verging etwas Zeit, dennoch hörte Heidesturm keine Antwort von irgendjemanden. Dabei war ich mir so sicher... Vielleicht hatte der oder die Streuner auch keine Lust sie zu treffen oder schliefen gerade. Was auch immer, Heidesturm kehrte mit einem großen Gefühl der Enttäuschung zurück zu ihrem Bau beim alten Bauernhof. Sie war sich sicher, dass sie wohl heute keine Genossen finden würde. Falls der oder die Streuner doch irgendwie Lust hatten mit der beigen Kätzin zu reden, könnten sie ja ihrer Spur folgen. Ihr Geruch war eine Mischung aus Clan- und EinzelgängerGeruch, also nicht zu verwechseln und leicht zu folgen. Sie lief voraus, immer weiter weg von dem Schrottplatz und den Weg zurück, den sie hergekommen war. Sie roch immerwieder die Luft nach Beute ab, aber bei diesem dunklen Wetter konnte sie eher nichts riechen und hatte eh noch denn strengen Streunergeruch in der Nase. Es würde bald wieder anfangen zu regnen, jetzt gerade machte das Wetter aber wohl eine kurze Pause. Aber wer weiß, vielleicht würde sie ja etwas in der alten Scheine beim verlassenen Bauernhof finden. In diesen Heuhaufen gab es ja schließlich immer genügend Mäuse... --------> verlassener Bauernhof

(kehrt enttäuscht zum verlassenen Bauernhof zurück, als keine Antwort kommt/schnuppert nach Beute/findet nichts und hofft in der alten Scheune Mäuse zu finden)
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Bastet

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BeitragThema: Re: Schrottplatz   Sa Jun 27, 2015 7:26 pm

Bastet musterte Jack neugierig, legte den Kopf leicht schief, auch wenn misstrauen wie ein leichter Schatten über dem sandfarbenem Pelz der Kätzin, vielleicht waren es auch nur die dunklen Streifen, die wie Risse durch die unschuldige Restfarbe brachen. Ein seltsamer Gedanke, dachte die kleine Kätzin und sah auf ihre weißen, mit Schlammresten verschmutzten Pfoten hinunter.
"Ob ich.. gerne allein bin?", miaute Bastet leicht stockend, während ihr Blick ein wenig hoch flog, zu dem Lächeln, das sich auf dem Schädelgesicht abzeichnete, grotesk, unpassend, aber irgendwie war es genau das, was sie faszienierte, auf eine seltsame Art und Weise und ihr Angst einjagte, oder doch Furcht. Gab es einen Unterschied zwischen Furcht und Angst? Wenn ja, welcher? Sie zuckte unter dem saüregrünen, dem Giftfarbenem Blick kurz zusammen, doch bemühte sich weiter auf den zu einem Lächeln verzerrten Kiefer zu schauen, was sie jedoch nicht weniger beruhigte, sondern lediglich eine leichte Übelkeit in ihr hervorrief, doch sie zwang sich zu Lächeln. "Manchmal ist es doch gar nicht mal so verkehrt alleine zu sein.. und manchmal frisst es einen auf.. oder?", murmelte sie leise in den Regen hinein, in dass unaufhörliche prasseln hinein, von dem Bastet hoffte, es würde die gelbgrünlichen Blicke des Rauchgrauen von ihr abhalten, doch ob es das auch tun würde konnte sie nicht genau sagen. Es tat ihr beinahe leid, was sie gesagt hatte, über Gestank, den bissigen Ton, den sie ihm entgegen gehaucht hatte. Es tat ihr leid, auch wenn sie nicht den Eindruck hatte, dass es den Schädelgesichtigen Kater getroffen hatte, auch deshalb weil er wahrscheinlich nur wieder begann die junge Streunerin aufzuziehen, doch man konnte es ihr ansehen, dass sie ein wenig bereute, was wirklich nicht oft vorkam und schon gar nicht bei ihr, doch es war einfach da, weshalb sie den Blick wieder auf den Boden richtete, längere Zeit nicht hob, als wäre dort irgend etwas interessantes, was in der Lage war ihre Aufmerksamkeit zu erwecken.
Die Worte Jacks trafen sie wie ein Schlag ins Gesicht, weshalb sie ein gequältes Seufzen von sich gab. "Ich denke nicht, dass Mutter den Namen ausgesucht hat. Wenn schon dann war es mein Vater..", sie stoppte, hörte auf zu reden und wich dem Blick aus, indem sie den hübschen Kopf abwandte. Dennoch schien der säurefarbene Blick sie zu treffen und es erleichterte sie ziemlich, das der Rauchfarbene weitersprach, nicht weiter wartete. Das er müde war, war wohl ein Vorteil, oder zumindest würden die Augen des Streuners nicht allzu sehr stechen, in ihrer giftigen Farbe. Sie war auch müde. "Unter dem Ungeheuer, kannst du schlafen, wenn du willst, aber.. würds dich stören.. ich meine da ist genug Platz?

[spricht mit Schädelgesicht]
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