Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 Außengrenze SchattenClan

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BeitragThema: Re: Außengrenze SchattenClan   So Jan 05, 2014 2:33 pm

Gelassen blickte der getigerte zu dem Strauch hinter welchem Scherbenpfote gerade verschwunden war. Die jungeen Kätzinnen sagten nichts mehr und zwei ausgewachsene Katzen traten an die Grenze. Wolfslied erkannte er sogleich der getigerte war somit wohl Dornenstern. Als dieser das auch bestätigte schob Tiger eine Pfote nach vorne und knickte das andere in einer eleganten aber seltsamen Verbeugung ein. "Ich grüße dich Dornenstern." Miaute er als er sich aufrichtete und noch kurz das Haupt neigte. Sein Blick traf den des getigerten. Violett. Wie seine eigenen nur hatten sie keinen Blau stich. "Natürlich. Mein Name ist Tiger und ich danke dir, dass du gekommen bist." Fing er mit einer knappen Vorstellung an. Sein Blick glitt kurz zu den drei Schülern welche sich langsam zu Wolfslied begaben und schenkte der cremefarbenen Kätzin einen kurzen aber dankbaren Blick. "Vermutlich hat dir Wolfslied bereits gesagt, dass ich auf der Suche meiner Familie bin falls diese noch lebt. Ich erinnere mich kaum an die Zeit als ich ein Junges war. Ich weiß jedoch, dass ich in einer Gruppe von Katzen lebte als ich von einem Falken entführt wurde. Er verschleppte mich ließ er mich glücklicherweise nicht besonders tief fallen. Irgendwie hatte ich es geschafft den Sturz unversehen zu überleben und kämpfte mich von da an alleine durch. Meist war das Glück mit mir und ich konnte mich eine Zeitlang einem alten Streuner anschließen der mir ein par Tipps gab. Als ich dann größer und älter wurde machte ich mich auf die Suche nach meiner Familie. Auf meiner Reise schloss ich mich einem Stamm in den Bergen an. Ich lernte viel von ihnen und sie einiges von mir. Sie nahmen mich auf und gaben mir am Ende meiner Ausbildung den Namen 'Tiger der über Felder brüllt'. Bei ihnen wurde ich jedoch nicht fündig und zog weiter. Immer weiter über die Berge bis mir ein Streuner über die vier Clans erzählte. Ich beschloss mich auf die Suche nach ihnen zu machen und dort mein Glück zu versuchen. Beim Schrottplatz konnte man mir einiges über die vier Clans erzählen und eine Zeit lang lebte ich bei ihnen bis eure Patrouille kam und ich mit Endete Tiger und schluckte einmal. Sein Mund war Trocken geworden von der Geschichte welche er dem Anführer wahrheitsgemäß erzählt hatte. Eine weile schweigte er und musterte den großen getigerten. "Und jetzt frage ich dich ob vor langer Zeit in deinem Clan Katzen ein Junges Namens Tigerjunges durch einen Falken verloren haben." Fragte er den Kater neugiereig und betrachtete ihn aus ruhigen, blauvioletten Augen.

[erzählt Dornenstern seine Geschichte]
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BeitragThema: Re: Außengrenze SchattenClan   So Jan 05, 2014 2:44 pm

Mit grimmigen Gesichtsausdruck folgte der rotbraune Kater seinem Anführer und dessen Tochter zu dem Streuner. Mit peitschendem Schweif ließ er sich neben der Kätzin nieder als diese ihn und seine zwei Gefährte zu sich rief. Sie erklärte, dass sie gleich nach dem Tiger, so hieß er also, erzählt hatte was er will, zum zweiten Teil ihrer Prüfung über gehen würden. Noch ein Teil? Dann können wir das Hier was wir wohl offensichtlich verpatzt haben wieder wett machen Hoffentlich. Überlegte er und betrachtete dann den stattlichen und ungewöhnlich recht gut genährten Streuner welcher zu Sprechen begann. Ohne ihn zu unterbrechen und mit gespitzten Ohren lauschte er dem Kater und verzog ungläubig das Gesicht. Und was wenn es stimmt? Kam ihm dann doch der Gedanke und er hörte dem Kater weiterhin zu wie er seine Geschichte erzählte bis zu dem Augenblick der jetzt gerade war und Dornenstern dann etwas fragte. Neugierig musterte er seinen Anführer und wartete.

[wartet]
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Dornenstern

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BeitragThema: Re: Außengrenze SchattenClan   So Jan 05, 2014 9:24 pm

Der Streuner wedelte seltsam mit seiner Pfote herum, seiner Verbeugung nach zu urteilen sollte das vermutlich eine höfliche Begrüßung sein. Kurz verschmälerten sich meine Augen, ob der Erkenntnis, das der Kater offensichtlich sehr wohl wusste, was benehmen war, aber einfach entschieden hatte sich über die Patrouille vorher lustig zu machen...
Ich vergaß sicher nicht sein wahres Gesicht...bescheiden gelaunt hörte ich mir an, was der nach Monster stinkende Kater zu sagen hatte. Name und das Anliegen kannte ich schon, wenn auch keine Einzelheiten. Meine Schnurrhaare zuckten als er den Falken erwähnte, aber ich sagte nichts. Die Augen, der Falke...trotzdem waren zweifel angebracht und sie wurden größer, je weiter die Geschichte ging.
Am Ende stand die Frage, ob es ein Tigerjunges im Schattenclan gegeben hatte, das von einem Falken geholt worden war. Die Antwort war kein Problem, die Frage schon eher... Misstrauisch betrachtete ich den Kater und versucht zu ergründen, was ich von ihm halten sollte...außer das er ein ziemlich unvershcämter Streuner war. "Es gab einige Tigerjunges in unserem Clan über ide Zeit, eines wurde von einem Falken geholt. Wenn du deine Familie suchst, wäre es aber deutlich einfacher, wenn du einfach die Namen deiner Familienmitglieder nennst." stellte ich nüchtern klar und schnaubte leicht genervt. Eine unnötig lange zweifelhafte Geschichte, die dann noch nichteinmal wirklich wichtige Informationen enthielt...ich konnte meine Zeit auch besser verplempern. Ich wollte sicher nicht wissen, wie abenteuerlich der Streuner sein Leben fand und was er glaubte, was er alles großes geleistet hatte...das hatte auch offensichtlich absolut nichts mit seinem Anliegen zu tun. Zu seiner Suche nach seiner Familie selbst sagte er dann auch noch so erstaunlich wenig...

[hört Tiger zu, spricht mit Tiger]
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BeitragThema: Re: Außengrenze SchattenClan   Mo Jan 06, 2014 1:55 pm

Dornenstern schwieg während sein gegenüber sprach. Zweifel breitete sich auf dem Gesicht des Anführers aus. Verständlich, dass er einem Einzelgänger oder Streuner wie sie es zu sagen pflegten, nicht besonders viel Glauben schenkte. Als er dann jedoch sprach, neigte Tiger den Kopf zur Seite. Es gab also einige Tigerjunges in seinem Clan, eines wurde auch von einem Falken geholt. Ob ich das wohl war? Als er dann jedoch weiter sprach verfinsterte sich der Blick des großen Katers. Wenn es doch nur so einfach wäre. Lautlos seufzte der Kater und blinzelte. "Ich fürchte, dass das wohl das größte Problem ist. Ich war noch Jung und der Schock hat die meisten meiner Erinnerungen ausgelöscht. Manchmal kommen zwar Teile zurück... Der Name meiner Mutter hatte aber glaube ich etwas mit Holz oder einer Fläche oder Ebene zu tun?!" Erklärte der Kater ruhig und ohne zu wissen, dass er einen Teil seiner Familie bereits gefunden hatte. Erneut musterte er genau die violetten Augen des Katers... Vermutlich eine seltene Farbe. Überlegte er die Tochter des Katers hatte auch solche Farben und Schattenauge ebenso, bei dieser jedoch wusste er, dass sie mit dem Anführer nicht verwandt war.

[spricht mit Dornenstern, denkt nach]
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Wolfslied

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BeitragThema: Re: Außengrenze SchattenClan   Mo Jan 06, 2014 10:02 pm

Immerhin konnte man sagen, das Tiger sich wohl bemühte ein wenig höflicher aufzutreten. Ich saß still da und hörte zu und behielt den stand derSonne im Blick...nicht mehr lange. Es war nicht leicht ruhig sitzen zu bleiben, denn alles passte so gut...
Geradezu unheimlich... murrte mein Schatten, ich beachtete ihn aber nicht weiter. gerne hätte ich Fragen gestellt, aber dafür war keine Zeit, zumal mein Vater immernoch reserviert agierte.
Er ist halt kein naives Kätzchen, das dem traum nachhängt, Tote würden plötzlich einfach weider wohl behalten vor einem auftauchen... durfte ich mir mal wieder eine ungefragte Meinung anhören. Vielleicht war es naiv...Dornenstern hatte sehr viel mehr Erfahrung was den Tod nahe stehender Katzen anging, aber trotzdem. Das machte es doch nicht falsch zu hoffen? Und diese Zufälle, es konnte keine Zufälle sein?
Selbst wenn dieser naive Wunsch in Erfüllung ginge, was hättest du davon? Einen fremden Bruder? Er ist nicht der den du kanntest und du weisst sehr genau, das du so einiges an diesem Kater nicht abkannst...
bohrte der schattenschwarze Kater wieder einmal dort, wo er garantiert ins Schwarze traf. Tiger erinnerte sich scheinbar an nichts...oder fast nichts. auf den Clan war er gekommen, immerhin den Namen von Ebenholz kannte er...ich war anscheinend kein Teil seiner Erinnerung.
Diese Erkenntnis tat etwas weh, selbst wenn er sich wohl an fast gar nicht erinnerte...Zwei Fremde... Mein Blick glit wieder zum Sonnestand und ich musste erkennen, dass ich nicht mehr bleiben konnte, aber zumindest war ich mir sicher, das dieser Kater Tigerjunges sein musste...welche andere Erklärung konnte es geben? Selbst Dornenstern musste das erkennen oder? "Ich verabschiede mich, der zweite Teil der Prüfung beginnt bald." erklärte ich Dornenstern und verabschiedete mich mit einem Nicken von den beiden Tigerkatern.
"Kommt." miaute ich den Schülern zu und trabte vorran.

---> Trockenebenen

[verfolgt das Gespräch, verabschiedet sich, geht mit den Schülern]
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BeitragThema: Re: Außengrenze SchattenClan   Mo Jan 06, 2014 10:30 pm

Angespannt saß Flüsterpfote neben Wolfslied und verfolgte den Wortwchsel zwischen Tiger und Dornenstern. Der Streuner erzählte zunächst seinen Lebenslauf. Der Falke ... Die Schülerin hatte gehört, dass Tigerjunges, ein Sohn von Dornenstern und seiner Gefährtin Ebenholz, von einem Falken geholt wurde und seitdem nicht mehr aufgetaucht war. Also hatte man ihn für tot erklärt. Aber der Kater hätte sich das genau so gut einfach ausgedacht haben. Aber was wollte er damit ereichen? Flüsterpfote verstand es nicht. Ihr Anführer hatte eine glatte Miene und selbe Stimme, als er Tiger antwortete. 
Zunächst dachte die graue Katze der Streuner wollte sich herausreden, doch dann nannte er den Namen seiner Mutter – versuchte es. Eben ... holz. Sie wollte es nicht zugeben, aber das, was der Kater von sich gab machte Sinn. Aber würde Dornenstern das genau so sehen, wie Flüsterpfote? Auch wenn sie diesen aufgeblasenen Kater verabscheute, wollte sie, dass es der Kater war, Dornenstern's Sohn. Mehr für den Anführer, als für den Streuner. Es musste schrecklich sein, zu wissen, dass eines seiner Kinder vom Falken geholt worden war. Womöglich tot war.
Sie war selbst überrascht über ihre Einstellung. Die junge Katze hätte gerne noch erfahren, wie Dornenstern reagierte, aber dazu kam es nicht mehr, denn Wolfslied erhob sich, verabschiedete sich von den  Katern und bedeutete Scherbenpfote, Aramanthpfote und Flüsterpfote ihr zu folgen. Sie unterdrückte einen Seufzer und stand auf. Dann drehte sie sich und folgte der Krigerin leichtfüßig zum zweiten Teil der Prüfung. Hoffentlich kriegen wir das besser hin!

Tbc: Trockenebenen
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BeitragThema: Re: Außengrenze SchattenClan   Sa Jan 11, 2014 5:31 pm

Scherbenpfote schnippte mit den Ohren. Wie gerne hätte er doch Dornensterns Reaktion beobachtet. Die Prüfung geht vor. Schallt er sich und erhob sich langsam. Knapp nickte er den beiden Katern zu und folgte dann der hellen Kriegerin. Schweigend lief er hinter ihr her, das Maul wachsam geöffnet und die Ohren nach vorne Gerichtet überlegte er was wohl ihr zweiter Teil werden würde. Ob wir noch Jagen sollen? Oder haben die Krieger einen Streuner gewittert den wir verjagen sollen? Scherbenpfote fand das erste am Wahrscheinlichsten doch war es gut möglich das er sich auch gewaltig täuschte. Bald würde er und seine Kolegen erfahren was sie tun mussten.

Tbc: Trockenebenen

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BeitragThema: Re: Außengrenze SchattenClan   So Jan 12, 2014 5:03 pm

So gut wie keine Erinnerungen, Falke und Clan, aber seine eigene Familie nicht? Wobei ich natürlich nicht wirklich sagen konnte, wie man den Angriff eines Falken überstand...und den Namen den er dann erwähnte. Ebenholz. das war schon mehr als Zufall...war er wirklich Tigerjunges? Nachdenklich betrachtete ich den widerwertig nach Monster stinkenden Streuner und konnte nicht umhinn widerwillen zu empfinden, wenn ich daran dachte, das er vermutlich tatsächlich mein Sohn war.
Es wären eindeutig zu viele Zufälle...allerdings war das vor mir unbestreitbar ein Streuner, ein arroganter noch dazu. Sollte ich mich jetzt freuen...? Immerhin schien ich meinen sohn gerade wiederbekommen zu haben...wenn auch eher nur körperlich. Trotzdem es war Familie...ich konnte nicht anders als Familie wertzuschätzen, auch wenn sie mir immerwieder zu entgleiten schien. Vielleicht auch gerade deshalb. Trotzdem war der Tigerkater vor mir mehr als gewöhnungsbedürftig udn das nicht nur wegen des beißenden Gestanks in seinem Fell.
Wolfslied verabschiedete sich zum zweiten teil der Prüfung, eigentlich hätte ich mir gerne angeschuat, wie die Schüler sich schlugen, aber ich hatte ja noch einen Gast. Die drei Schüler folgten meiner Tochter und verschwanden am Horizont, ich schaute ihnen kurz nach, bevor ich mich wieder Tiger zuwandte.
"Du meinst vermutlich Ebenholz, eine vor Monden verstorbene Königin und die Mutter des Tigenjungen, das vom Falken geholt wurde...und meine ehemalige Gefährtin." miaute ich mit zunehmender Wärme in meiner Stimme. Ebenholz war eine wundervolle Kätzin gewesen und viel zu früh gestorben. Ihr waren Aurajunges und Apfeljunges gefolgt und später auch Tigerjunges...wer hätte gedacht, das er einen Falkenangriff überlebte? Aber vielleicht hatte der Greifvogel sich mit dem doch nicht so kleinen Jungen übernommen...immerhin war er wie seine Schwester nicht gerade klein und schmächtig gewesen. tatsächlich ein wneig gespannt wartete ich auf Tigers Erwiderung.

[hört Tiger zu, überlegt, schaut den Schülern nach, redet mit Tiger]



(OUT:Sorry für den den Post, bin grad etwas unkreativ -.- Woher weiß Tiger eigentlich das Wolf Dorns Tochter ist? Ich mein sie haben gewisse Ähnlichkeiten oder hat Schattenauge ihm davon erzählt?)
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BeitragThema: Re: Außengrenze SchattenClan   Sa Jan 18, 2014 8:53 pm

Stille. Das war es was den getigerten und die SchattenClan Katzen umfing. Die erste welche die Stille brach war Wolfslied. Sie erhob sich und verkündete, dass sie mit den Schülern zum zweiten Teil der Prüfung aufbrechen würde. Mit ruhigem aber freundlichem Blick nickte der getigerte zum Abschied und blickte den vier Katzen nach wie sie im Territorium verschwanden. Nun stand er dem Anführer alleine gegenüber welcher nun auch zu sprechen begann. Er begann von einer Ebenholz welche die Mutter des von einem Falken entführten Tigerjunges gewesen war. Ebenholz! Würde er seine Mutter jetzt wieder sehen können? Der zweite Teil des Satzes drang erst jetzt zu ihm vor, denn sie war seit Monden verstorben und machte so seine Hoffnungen zu nichte. Dann kam etwas, was Tiger nie erwartet hätte. Donenstern behauptete, dass Ebenholz seine Gefährtin gewesen war. Ungläublich weiteten sich einen Moment seine Augen und er öffnete den Mund als wolle er etwas sagen, doch kam ein Wort heraus und er schloss ihn wieder.
Nach wenigen Herzschlägen welche ihm wie Monde vorgekommen waren rang er sich dazu durch erneut den Mund zu öffnen und etwas zu sagen. "D-Dann bist du also mein Vater." Miaute er, der warme Ton in der Stimme Dornensterns hallte in seinen Ohren nach. Konnte das wirklich sein? Stand er gerade seinem Vater gegenüber und sprach mit ihm? Hatte er ihn tatsächlich gefunden, seine Familie? "Ich habe immer nach dem Sinn des Lebens oder nach dem meines Lebens Gesucht, und jetzt habe ich ihn also gefunden?!" Hauchte er leise und beinahe schon unglaublich. Der Puls des Katers senkte sich langsam wieder, er schloss die Augen und eine kurze Bildervolge aus seiner Vergessengeglaubten Vergangenheit tauchten vor seinem inneren Auge auf. Eine wunderschöne, hellbraune Kätzin mit blauen Augen, daneben ein Stolzer, dunkel getigerter Kater mit violetten Augen und vier Junge welche zu ihren Pfoten spielten, oder ehr drei, eines war getigert, mit blauvioletten Augen welches verträumt auf seine Pfoten blickte. Das Bild war so schnell verschwunden wie es gekommen war. Als er die Lider wieder öffnete blickte er wieder Dornenstern an. Ich habe meine Familie gefunden. War das einzige was ihm noch durch den Kopf ging.

[spricht mit Dornenstern]
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BeitragThema: Re: Außengrenze SchattenClan   So Jan 19, 2014 7:38 pm

Aufmerksam beobachtete ich die Reaktion des Tigerkaters, es schien zumindest ehrliche Überraschung zu sein. Aus Tigerjunges war also ein arroganter Streuner geworden...vermutlich sollte ich froh sein, das er noch lebte. Es war nur...gewöhnungsbedürftig? Ich hatte viel um meine Gefährtin und unsere Jungen getrauert, aber es war schwer zu sagen, wie ich mich fühlen sollte, wenn unser Sohn plötzlich springlebendig vor mir auftauchte.
"Scheint so." bestätigte ich ein wenig in Gedanken versunken. Ich schaute etwas skeptisch auf, als der Streunerkater, mein Sohn, meinte er hätte den Sinn seines Lebens gefunden..."Sinn deines Lebens...?" Die Suche nach dem Sinn des Lebens war zwar typisch für Tigerjunges gewesen, aber damals schien er...wie sollte man das beschreiben...nach mehr gesucht zu haben?
Aber damals war er auch kein schmieriger Streuner gewesen, sondern ein unschuldiges Kätzchen.
Und was genau sollte sein Sinn des Lebens sein? Seine Familie gefunden zu haben? Hatte er dann sein Leben bisher für sinnlos befunden? Das war zugegebener Maßen etwas das ich nicht verstehen konnte, ein hohles Leben führen würde ich nicht zulassen. Aber es war ja sein Leben, sollte er sich damit beschäftigen...
"Sofern du meinst dich einigermaßen benehmen zu können, könnte ich dir anbieten, dir das Lager anzuschauen. Vielleicht kannst du dich an mehr erinern, wenn du es siehst und ich denke Wolfslied würde sich durchaus auch gerne mit ihrem Bruder unterhalten." miaute ich und sparte nicht mit warndendem Unterton...sollte er wieder so ein Theater im Lager abziehen, wie bei der patrouille, würde er vermutlich Krallen zu spüren bekommen. Mit meiner vollen Unterstützung. Das Bild, das Tiger von sich bisher präsentiert hatte war eindeutig keines das mir gefiel, das er tatsächlich mein Sohn war machte es nur ärgerlicher. Wenn der Falke nicht gewesen wäre...er wäre sicher ein guter Krieger geworden und nicht so ein Lackaffe.
Es war ein geradezu unheimliches Beispeil dafür, wie wichtig Erziehung und Ausbildung für Krieger waren.
Ein Teil von mir hoffte darauf, das mein Sohn mitkam, das ich ich ihn besser kennenlernen konnte...vielleicht gab es ja doch noch irgendwo Tigerjunges in diesem stinkenden Streuner? Ein anderer teil wollte sich die Enttäuschung nicht antun...
Er ist Familie, mein Sohn... sagte ich mir selbst...neben dem Clan war meine Familie das wichtigste für mich. Wenn er sich nur nicht wie ein Fremder anfühlen würde...noch dazu wie ein besonders dummdreistes Exemplar eines Streuners.
Immerhin hatte er überlebt...

[redet mit Tiger]
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BeitragThema: Re: Außengrenze SchattenClan   So Jan 26, 2014 8:14 pm

Noch immer leicht benommen reallisierte der getigerte erst kaum was sein Vater sagte oder er flüsterte. Erneut bildete sich eine Stille zwischen den beiden Katern. Die Gedankem des getigerten schweiften ab.Drifteten zu Schattenauge. Was würde es für die schwarze Eilnzelläuferin bedeuten wenn er mit seinem Vater ginge? Zu seiner Schwester? Darüber würde Tiger noch Zeit haben nach zu denken. Jetzt war es erst mal wichtig, dass er seine Familie gefunden hatte. Oder zumindest den Teil der noch lebte. Es währe mir eine Ehre dir ins Lager zu folgen und ja ich glaube ich kann mich benehmen." Tiger neigte leicht entschuldigend den Kopf sein erster Eindruck auf die Clan Katzen war wohl nicht der beste gewesen. "Gut möglich dass ich mich dann an mehr erinnere. Schaden kann es ja nicht schätze ich. Ich würde mich auch freuen mit... meiner Schwester zu sprechen." Ein warmes Lächeln zierte das Gesicht von Tiger. Seine Schwester. Die Pfoten kribbelten bei dem Gedanken mit seiner Schwester zu sprechen. Zwar hatte er in den letzten Tagen immer wieder mit Wolfslied gesprochen doch unwissend wer sie wirklich war.

[Spricht mit Dornenstern]
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BeitragThema: Re: Außengrenze SchattenClan   Di Jan 28, 2014 7:19 pm

Kurz schien der getigerte Streunerkater, mein Sohn, mit seinen Gedanken wo anders, bevor er antwortete. Zumindest war er offensichtlich lernfähig, wie ich zufrieden feststellte. Das war doch immerhin etwas, ich quittierte seine entschuldigende Kopfbewegung mit einem annhemden Nicken und drehte mich dann von der Grenze weg.
"Dann komm, ich möchte langsam ins Lager zurück. Das du besser nah bei mir bleibst, muss ich dir sicher nicht ans Herz legen." miaute ich und trabte langsam an, mit einem Wink meines Schweifes meinem Sohn bedeutend, dass er mir folgen sollte. Wenn wir nicht zu sehr bummelten, sollten wir deutlich genug vor Sonnenhoch ankommen, damit das Lage rnoch nicht wieder voll mit allen Kriegern und Schülern war.
Aufruhr würde es allein schon wegen der unangenehmen Geruchsschwaden geben, die Tiger hinter sich her zog, wie eine Krähenfraß die Ratten. Solange er aber in meiner Nähe war, würde ihn zumidnest neimand anfallen...was nunmal die logische Reaktion eines Clankriegers auf einen Streuner in unserem Revier war.
"Ich denke Wolfslied wäre auch sehr erfreut, wenn sie dich noch in einem Stück zu sehen bekäme. Seinen einzigen Bruder findet man ja nicht alle Tage wieder." meinte ich mit einem kleinen Lächeln. Vielleicht konnte ich mich ja doch noch mit der Vorstellung anfreunden...langsam. "Wobei das ja so gar nicht mehr ganz stimmt..." ergänzte ich leise, während ich zügig an Tempo zulegte. Mit sicheren weiten Schritten rannte ich über den heimatlichen roten fels, dem lager entgegen. Eines meiner Ohren nach hinten gerichtet, um zu hören, falls es Problem gab...nicht jede Katze kam gleich mit unseren Felsen kalr, auch wenn ich einen eher ungefährlichen Weg wählte.

---> Schattenclan-Lager

[redet mit Tiger, macht sich auf den Weg ins Lager]
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BeitragThema: Re: Außengrenze SchattenClan   Mi Jan 29, 2014 4:06 pm

Tiger nickte mit einem Lächeln. Er wäre vermutlich nicht so dumm gewesen und hätte sich alleine im Territorium seines Vaters aufgehalten. Der junge Kater spannte die Muskeln und folgte langsam seinem Vater. Mit leicht geöffnetem Maul sog er die befremdenden Gerüche ein und betrachtete alles im Terrain. Die harten, teils spitzen Felsen unter seinen Pfoten. Die großen, roten Felsen. Das wenige Gestüpp. Die Steine waren beinahe so wie jene beim Stamm gewesen waren. Tiger wand den Kopf Dornenstern zu und grinste amüsiert. "Da hast du recht und ich würde um ehrlich zu sein auch gerne in einem Stück ankommen." Ein erfreutes Schnurren rollte durch die Brust des Katers ehe er den Kopf leicht schräg legte. Was stimmte so gar nicht mehr? Mit den Gedanken bei der letzten Aussage des stattlichen Anführes setze er seinen Weg durch das felsige Territorium durch.

Tbc: SchattenClan Lager
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Südwind

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BeitragThema: Re: Außengrenze SchattenClan   Mo Jun 30, 2014 11:46 pm

<--- Steinbänke - Grenze zwischen SchattenClan und WindClan

Südwind ging ganz darin auf, in die Ferne zu preschen und sich von den trommelnden, wenn auch vom Schnee gedämpften Geräuschen ihrer Pfotentritte berauschen zu lassen, während der Wind an ihrem kurzen, getigerten Fell zerrte, bis sich die Landschaft schließlich verändert hatte und die roten, hier und da mit Schnee bedeckten Felsen allmählich zu einem flachen Tiefland übergingen. Der Atem der blutjungen, temperamentvollen SchattenClankriegerin war beschleunigt und ließ weiße Wolken vor ihrem Maul entstehen, während sie allmählich anhielt und sich nach Amaranthfeuer und ihrem Schüler umsah, aber erschöpft war sie mitnichten! Eher fühlte sie sich angenehm erfrischt von ihrem kleinen, nicht ganz fairen Wettrennen.
Amaranthfeuer war ihr mehr oder weniger auf den Fersen gewesen und holte sie sehr rasch ein. Südwind konnte sich nicht zusammenreißen und miaute mit einem triumphierenden Funkeln in den grünen Augen:"Gewonnen.", obwohl sie natrülich wusste, dass sie unfair gespielt hatte, was die elegante, rote Kätzin ihr mit einem Ohrenschnippen und einem frechen Schimmern in ihren kristallblauen Augen auch sofort vorhielt. Sie standen sich einen Moment musternd und schmunzelnd gegenüber, bevor sie beide nicht mehr an sich halten konnten und lachten.
Reichlich spät erblickten sie dann auch den grauen Leib des jungen Schülers, der sich anscheinend eher zu ihnen schleppte als rannte und doch recht aus der Puste wirkte. Südwind nahm an, dass Drosselpfote noch nicht daran gewöhnt war, so weite Strecken zu laufen, konnte es sich aber nicht nehmen, auf eine sehr lässige Art und mit einem schiefen Grinsen sich an ihn zu wenden, als er endlich zu ihnen aufgeschlossen hatte:"Was denn los, Drosselpfote? Etwa schon erledigt?"
Weitere Sticheleien blieben aber aus und während sie dem Jungkater eine Pause zum Durchatmen ließ, überlegte sie, was sie zu der Außengrenze sagen musste, um einer Mentorin gerecht zu werden. Mit dem Schweif deutete sie an beiden Richtungen der Grenze entlang und bemühte sich zu erklären:"Also das ist die Außengrenze unseres Territoriums. Wie du siehst, nicht unbedingt spannend. Die Felsen gehen hinter der Grenze in flacheres Tiefland über, aber es ist trotzdem wichtig, die Grenze zu markieren, damit alle Raubtiere und Streuner wissen, dass dies nicht ihr Land ist und sie bei uns nichts zu suchen haben. Wenn du nach Westen schaust, kannst du die Uferfelsen in der Ferne ausmachen, die den Fluss säumen, der aus dem WindClangebiet kommt und durch unser Territorium fliesst, ehe er in der kleinen Oase im Norden mündet. Die Oase würde dir in der Blattfrische oder Blattgrüne sicher gefallen, sie ist ein grüner Ort voller Frischbeute. Aber jetzt sollten wir wohl wirklich langsam nach Hause."
Mit einem Blick zum Himmel stimmte ihr Amaranthfeuer zu, so dass sie sich - allerdings gemächlicher und Drosselpfotes Zustand angepasst - auf den Weg machten. Lediglich am kleinen Fluss machte die kleine Katzengruppe Halt, um etwas zu trinken und ein wenig Moos für ihre jeweiligen Nester zu sammeln.

[redet mit Amaranthfeuer und Drosselpfote, Amaranthfeuer indirekt vertreten]

---> SchattenClan-Lager

OUT: Wenn du mit der Vertretung nicht einverstanden bist, dann sag mir bitte Bescheid, Scy. =)
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Drosselbart

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BeitragThema: Re: Außengrenze SchattenClan   Di Jul 01, 2014 11:25 pm

<--- Steinbänke - Grenze zwischen SchattenClan und WindClan

Meine pfoten ataten whe, mein Atem ging schwer udn ich hatte keine Ahnung, wie lange ich noch lLaufen musste um endlich anzukommen. Alleine an der Grenze entlang, nicht mehr die Kraft, um mir meine Umgebung anzuschauen, zu sehen wo ich eigentlich langlief. Meine Nase leitete mich an den Grenzmakierungen entlang, den Gerüchen von Südwind und Amaranthfeuer hinterher.
Wie gerne wäre ich ins Lage rzurückgekehrt, hätte mich in mein Nest gelegt...aber aufgeben kam nicht in frage, selbst wenn ich umkippte! Ich mochte es nicht besonders zu verlieren und verlieren durch Aufgabe...dann wenigstens mit Stolz zu Boden gehen! Obwohl das eigentlich auch gegen meinen Stolz ging...es war mäusehirnig sich soweit zu quälen, das man umkippte und vielleicht starb. Und ich hielt mich nicht für mäusehirnig...aber der Gedanke aufgeben zu müssen, war so bitter, ich wollte einfach nicht! Es würde auch so klappen, immerhin ging meine Mentorin ja offensichtlich davon aus, dass ich es schaffen konnte, also würde ich das auch!
Und endlich kamen die beidne Kätzinnen ins Sicht, Amaranthfeuers rötlich-braunes Fell konnt eich als erstes ausmachen, dann erkannte ich auch Südwind. Von der Sicht auf das Ziel angespornt lief ich wieder schneller, nicht das irgendein Krieger, das als Laufen bezeichnet hatte...aber meine Steinschweren Pfoten mit den schmerzenden Muskeln bewegten sich immerhin schneller. Ankommen hieß ausruhen. Oder so.
Sobald ich angekommen war, plumpste mein Hinter auf den Boden und die ganze Wucht meiner Erschöpfung schien mich einzuholen. Dabei war ich vorher schon auf dem Weg auf dem Weg gewesen mich vollkommen zu entkräften. Mein körper hatte sich während des Laufens aber anscheiendn noch zusammengerissen...
Jetzt saß ich da, Pfoten aus Stein und heftig atmend, als gäbe es nicht genug Luft...in der Luft. Und heiß...überall lag Schneematch, aber mir war derart warm, das ich am liebsten meinen Pabwerfen wollte.
Meine Mentorin kam mit einem wenig vielversprechenden Blick auf mich zu und fand es anscheinend sehr erheiternd mich auch noch aufzuziehen. Mit vor Luftgier und Erschöpfung bebenden Flanken drückte den Rücken durch und streckte die Brust stolz nach vorn "Natürlich nicht, ich muss nur kurz ein bischen Luft holen!" miaute ich entschlossen, aber leider etwas japsend und fixierte die Tigerkätzin mit meinem Blick. Innerlich jammerten meine Muskeln, ich möge Südwind doch bitte nicht herausfordern, aber ich war entschlossen, keine Herrausforderung auszulassen. Was mich nicht umbrachte würde mich stark machen...selbst wenn es wehtat. Und es tat bereits weh...
Glücklicherweise folgte nicht, wo mein Stolz mich weiter in schmerzhafte Erfahrungen führen konnte und Südwind erzählte mir stattdessen etwas über die Außengrenze. Ich versuchte mir alles einzuprägen, für Fragen hatte ich aber keine Kraft...nicht mal um sie mir auszudenken, geschweige denn sie zu stellen und ich hatte da sunangenehme Gefühl etwa szu verpassen. ich mochte das Gefühl, das mein Kopf nicht mithalten konnte nicht..verfluchte Erschöpfung! Dabei hatte mein Kopf nicht viel mahcen müssen, wie ich fand, aber mein ganzer Körper mochte nicht mehr so ganz. Und mir wurde langsam kalt, der Schweiß auf meienr Haut kühlte ab und ich versuchte träge mit der Zunge das ganze etwas einzudämmen.
Schwerföällig erhob ich mich, als wir uns endlich auf den Rückweg ins Lager machten, diesmal deutlich langsamer was mir nur recht sein konnte. Wir machten auf dem Weg an einem kleinen Fluss halt und ich trank gierig das kalte Wasser. Durch die Bewegung, selbst wenn sie deutlich wneiegr gehetzt war als das Rennen war mir glücklicherweise wieder warm geworden...der Schülerbau war es hoffentlich auch. Für mich stand außer Frage, dass ich in mein Nest fallen würde...nachdem ich Moos von Salbeifeder geholt hatte, um überhaupt ein Nest zu haben...

---> SchattenClan-Lager

[kommt als letzter an, antwortet Südwind, hört Südwind zu, kehrt ins Lager zurück]
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BeitragThema: Re: Außengrenze SchattenClan   Mi Jul 02, 2014 5:21 pm

[Sprung zur Grenze]

Langsam öffnete Flüsterflug ihre blauen Augen. Ihr Blick war leer, als wäre es nicht sie, die da stand, sondern nur eine leblose, verlassene Hülle. Sie wusste nicht, wie sie zur Außengrenze gelangt war, nur dass sie fort musste. Zu Tintenschweif. Sie musste ihn finden. Er konnte doch nicht einfach so abhauen! Sie spürte, wie ihre Augen feucht wurden und zu brennen begannen. Nein! Sie unterdrückte ihre Tränen. Heulen brachte nichts. Vorsichtig machte sie einen Schritt nach vorne. Es war nur ein kleiner Schritt, aber es fühlte sich so an, als habe sie sich über Jahrtausende nicht bewegt. Es war schwer und kostete eine Menge Überwindung, eine Pfote vor die andere zu setzen. Alles schmerzte. Der Wind peitschte ihr kalt ins Gesicht und der Schnee machte es auch nicht gerade besser. Sie war an der Stelle angelangt, wo der SchattenClan aufhörte und die Wildnis begann. Erzählten die Königinnen ihren Jungen nicht immer, dass die Wildnis gefährlich sei? Dass dort Tausende von Gefahren lauerten? Aber sie war kein Junges mehr; sie war eine Kriegerin! Flüsterflug, nicht Flüsterjunges. Sie konnte selbst entscheiden, was sie tat. Es gab niemanden, der über sie bestimmte. Sie war frei. Ein tiefer Atemzug, dann setzte sie ihre linke Vorderpfote über die Grenze. Die Grenze, die man nicht überschreiten konnte, ohne als Verräter beschimpft zu werden. Aber es war nicht so schwer, wie sie es gedacht hatte. Sie fühlte sich leicht, als könne sie davonschweben, wie ein Vogel. Oder wie eine dieser Schneeflocken, die um sie herumwirbelten. Sie konnte es, wenn sie nur wollte. Und Tintenschweif hatte es auch geschafft. Er war ihr Mentor gewesen, ihr heimlicher Schwarm. Und sie würde ihn finden. Koste es, was es wolle! Und sie flog - wie eine Schneeflocke - weg, weg von allen Verpflichtungen, Regeln und ihrer Vergangenheit. Vor ihr lag die Zukunft. Und die würde sie ausnutzen. Und alles, was noch an ihr altes Ich erinnerte, war ihr Geruch, der noch in der Luft schwebte.

Ende von Flüsterflug
26.03.2013 - 02.07.2014

Ich werde dich nie vergessen, meine Süße! ♥
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BeitragThema: Re: Außengrenze SchattenClan   Di Jul 08, 2014 9:33 pm

<--- Schattenclan-Lager

Die Spur der jungen Kriegerin führte verdächtig in Richtung Außengrenze udn eine Vorahnung machte sich in mir breit. Und tatsächlich, als wir endlich ankamen, war das die Grenze und eine Spur von Flüsterflug, die geradewegs aus dem Clangebiet führte...großartig andere Gerüche waren nicht auszumachen.
Eine weitere Verräterin...grimmig schaute ich über die Grenze, wohin sich die junge Kätzin abgesetzt hatte. was war nur mit den Kriegern los, derart viele unloyale Hauskätzchen. Sie ließen sich besser nie wieder hier blicken. Missgelaunt wartete ich auf den Rest der Patrouille und beschäftigte mich schon ein wenig mit der Makierung der Grenze.

[kommt an, schaut grimmig über die Grenze, makriert Teile der Grenze]
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BeitragThema: Re: Außengrenze SchattenClan   Di Jul 08, 2014 11:54 pm

<-- Schattenclan - Lager

Ich folge Dornenstern wortlos an die Grenze und blieb neben ihm stehen. Sein Gesichtsausdruck sprach eigentlich schon Bände, aber ich prüfte dennoch die Luft, um mich selbst zu überzeugen. Flüsterflug hatte die Grenze übertreten, ohne jemanden Bescheid zu sagen. Hatte sich einfach so davongeschlichen... Wut machte sich in mir breit. Was bildeten sich diese Verräter eigentlich ein?! Hier hatte wohl niemand so eine schlimme Kindheit wie ich gehabt. Ich hätte eigentlich den besten Grund gehabt, davonzulaufen, aber ich war im Schattenclan geblieben, weil es mein Schicksal war und mich mit meiner Heimat auch irgendwie verbunden fühlte. Daran hatten mein Erzeuger und mein dämlicher Bruder auch nichts ändern können. Ich hatte zum ersten Mal seit langer zeit wieder Mitgefühl mit Dornenstern. Er versuchte eben so gut es ging, zugegeben, ich hätte wohl nicht dieselben Methoden wie er gewählt, den Clan zusammenzuhalten und konnte wirklich nichts dafür, wenn ein paar feige Krieger einfach so verschwanden. Das zeugte einfach nur von schlechtem Zusammenhalt und da waren selbst einem Anführer die Pfoten gebunden. Jedoch wusste ich, dass nichts, was ich jetzt sagen würde, ihn aufmuntern oder seinen Zorn lindern konnte, also schwieg ich zunächst. Dennoch miaute ich später: "Der SternenClan wird sie dafür bestrafen, Dornenstern. Und wenn nicht, dann werde ich es tun, wenn sie noch einmal wagt, hier aufzukreuzen." Ich nickte ihm kurz zu, bevor ich mit dem Markieren der Grenze begann. Doch was hatte diese Katze tatsächlich dazu bewegt, uns zu verlassen? Ich konnte es mir beim besten Willen nicht vorstellen. Gerade jetzt, wo wir Probleme mit dem DonnerClan hatten du jeder einzelne Krieger doppelt so viel wert war, wie vorher. Die ganze Sache nahm mich doch etwas mehr mit, als ich es mir vorhin gedacht hätte. Heute Nacht werde ich wohl schlecht schlafen... Am liebsten würde ich ihr meine Krallen so richtig ins Fleisch rammen.

[neben Dornenstern, bemerkt dass Flüsterlug weg ist, spricht mit Dornenstern, markiert die Grenzen]
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BeitragThema: Re: Außengrenze SchattenClan   Mi Jul 09, 2014 11:27 pm

cf: SchattenClan Lager

Auf dem Weg zur ersten Station ihrer Grenzpatrouille hatte Muschelpfote die Gedanken an das Leben eines Anführers aufgegeben und stattdessen das Territorium gemustert. Die roten Steinformationen herrschten hier vor - gut für sie als ehemalige WolkenClan Katze mit ausgeprägter Sprungmuskulatur und harten Ballen - doch ab und zu hatten sich auch Wäldchen gezeigt vor allem kleine mit vielen Nadelbäumen. Wenig Deckung ... Perfekte Bedingungen, das werde ich mit meinem unauffälligen Pelz besonders leicht haben.
Ihre goldbraunen Augen schweiften von dem ihr unbekannten Krieger hinüber zu ihrem Mentor, dessen Gesicht sich zu einer grimmigen Grimasse verzog und beide Kater begannen ... Sie markierten wohl die Grenze, zumindest machte das am meisten Sinn. Nach kurzer Unentschlossenheit setzte auch die weiße Kätzin eine Markierung, besonders sorgfältig darauf bedacht, alles den älteren Katzen nachzumachen und fuhr dann fort, den Blick in die Ferne gerichtet. Das hier musste die Außengrenze des Clans sein, der Geruch von SchattenClan war überwältigend - und nicht geschwächt von dem eines anderen Clans. Doch etwas war seltsam ... Muschelpfote sog die Luft tief ein und die milde Wärme der Blattfrische ließ ihre Schnurrhaare erbeben. Die beste Zeit des Blattwechsels rückte vor.
Noch bevor ihr einfallen konnte, dass Dornenstern das Verschwinden der Kriegerin Flüsterflug erwähnt hatte, als der unbekannte Krieger plötzlich die Stimme zu einem düsteren Miauen erhob und sich gleich darauf wieder Schweigen über die drei senkte. In den goldbraunen, mandelförmigen Augen der jungen Schülerin funkelte kühle Verwunderung. Dachte der Kater denn gar nicht daran, dass die Kätzin vielleicht ihre Gründe gehabt hatte? Interessierten ihn die Gründe nicht einmal? Für sie persönlich war es das merkwürdigste an dem Verschwinden der Kriegerin. Was trieb eine Katze dazu, ihren Clan zu verlassen? Was war so wichtig, dass man diese Gemeinschaft aufgab?
Natürlich war es verurteilenswert, dieses Verschwinden, es zeugte von Feigheit, wenn Probleme im Clan der Anlass gewesen waren. Und dennoch ... Muschelpfote spürte weder Verachtung noch Hass gegenüber der Kriegerin Flüsterflug - sie hatte sie ja nicht einmal gekannt, nur bei der Kriegerzeremonie gesehen. Die Schülerin würde niemals ihren Clan verlassen, wenn auch nur, um Entschlossenheit und Treue zu beweisen. Aber konnte man eine Entscheidung verurteilen, ohne die Gründe zu kennen?

[kommt an, mustert die Kater, macht es ihnen nach - markiert die Grenze, denkt über Flüsterflugs Verschwinden nach]
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BeitragThema: Re: Außengrenze SchattenClan   So Jul 13, 2014 4:31 pm

cf: SchattenClan-Lager

Ich kam an der Grenze an, wo schon Dornenstern, Dunkelherz und Muschelpfote waren und sich um die Grenzmarkierungen kümmerten. Direkt hinter mir kam meine Schülerin Beerenpfote an. Sie war etwas außer Atem, doch ihre Augen strahlten fast, so aufgeregt sah sie aus. Ich beobachtete sie, wie sie sich genau umsah und dabei immer weiter zu der Grenze ging. Ich sollte sie wohl abfangen, bevor sie eine Pfote rüber setzt. Mit diesem Gedanken ging ich zu ihr und hielt sie auf. Beerenpfote. Denk daran, das du auch hier nicht über die Grenze darfst. Du kannst aufpassen, das wir nicht überraschend von einem Fuchs oder so angegriffen werden. Ein kleines Schnurren nahm etwas den Ernst aus meiner Stimme. Und präg dir die Umgebung gut ein. Merk dir bestimmte Stellen, wie zum Beispiel einen umgestürzen Baum. So kannst du dich besser zurecht finden, wenn du mit auf einer Patroullie bist. Sie nickte, immernoch aufgeregt. Werde ich! An mir wird kein Fuchs vorbei kommen! Kurz nickte ich und half dann mit, noch etwas die Grenze zu markieren. Dabei bemerkte ich den Geruch von Flüsterflug. Sie war hier...Anscheinend ist sie über die Grenze gegangen...Aber warum? Ist es wie Dunkelherz gesagt hat? Hat der SternenClan nachgeholfen, weil Flüsterflug etwas getan hat? Dann sah ich Dornensterns Blick. Er sah...wütend aus. Warum ist er wütend? Ich war wirklich etwas verwirrt, doch ich verbannte die Gedanken. Dornenstern hatte seine eigenen Gedanken. Ich sollte mir nicht den Kopf darüber zerbrechen, sondern eher auf meine Schülerin achten. Diese saß interessanter Weise still da und beobachtete die Umgebung.

[kommen an, reden miteinander, Schneeglanz markiert mit die Grenze, bemerkt Dornensterns Blick, Beerenpfote beobachtet die Umgebung wachsam]
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BeitragThema: Re: Außengrenze SchattenClan   So Jul 13, 2014 10:36 pm

Die anderen Katzen kamen nach und Dunkelherz meinte der Sternenclan würde die untreue Kriegerin bestrafen. Das hielt ich für unwahrscheinlich, der Sternenclan bestrafte niemanden, genauso wenig wie der Clan. Sie war eine Verräterin, die ihren Platz abseits von Clan und Sterenclan suchte und nie in letztreren einkehren würde.
Es brachte nichts zu viele Gedanken an Katzen zu verschwenden denen ihre Clankamerden offensichtlich auch keine wert waren. Flüsterflug wa rnur noch eine Streuenrin und ließ sich besser nicht mehr im Schattenclan blicken. Wenn sie denn die frechheit besaß, vor denen zu erscheinen, die sie im Stich gelassen hatte. An sich mochte es so sein, dass die Kätzin einfach keine Clankatze war, obwohl sie in einen Clan geboren war. Vielleicht war das Leben als Streunerin ihres, aber für den Schattenclan, für mich war sie damit eine Verräterin. Eine simple Tatsache, der ich auch nicht bereit war mehr Aufmerksamkeit zu widmen als nötig. Weg war weg.
"Der Sternenclan hat besseres zu tun, als sich um Streuer zu kümmern, selbst wenn es Katzen sind, die ihre Clankameraden einfach im Stich ließen. Und wir auch. Wir haben einen Clan um dessen Sicherheit und Versorgung wir uns kümmern müssen." stellte ich die Prioritäten klar. "Eine Kriegerin, die das nicht leisten kann, hat sowieso nichts im Schattenclan zu suchen." Es ärgerte mich immer, wenn ein Clankrieger den Clan verriet, seine Kameraden an dessen Seite er bis eben noch gelebt und gekämpft hatte zurückließ und sie konnten sich sicher sein, dass sie danach keinen Platz mehr im Schattenclan hatten. Was sollte man mit Kriegern, die ihren Kameraden im nächsten Moment den Rücken zudrehten...selbst wenn es weniger Kampfkraft und weniger Jäger hieß.
Muschelpfote hielt sich ruhig, während Beerenpfote deutlich lebhafter wirkte, aber neben meiner Schülerin lebhaft zu wirken war wohl auch kein Kunststück. Ich ging die Grenze entlang, während ich Muschelpfote einiges Wissenswerte aufzählte. "Die Außengrenze ist an sich eine der sichersten, da es hier in der Regel keine großen Kämpfe mit Gruppen von gegnern gibt, dafür verirren sich öfter Streuner hierher, als man meinen möchte, so sorgfältig, wie wir unsere Grenzen markieren."
Ich trabte weiter die Grenze entlang, regelmäßig die Mrkierungen erneuernd, bis wir um die Kurve beim kleinen waldstück kamen und an der alten Grenze zum Wolkenclan entlang kamen. "Dies ist die ehemalige Grenze zum Wolkenclan, wir haben nur selten Streuenr gerüche hier, geschweige denn Eindringlinge. Aber auf der anderen Seite lauert irgendwo ein Bär, es gibt also keinen Grund unvorsichtig zu sein." miaute ich nachdrücklich und ging zügig weiter.
Langsam aber sicher vermehrte sich der Donnerclangeruch, unser nächstes Ziel.

---> Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan

[redet, denkt nach, makriert Grenze, geht weiter]
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BeitragThema: Re: Außengrenze SchattenClan   Mo Jul 14, 2014 2:52 pm

Ich zuckte mit einem Ohr, als ich Dornensterns Erklärung zur Grenze hörte. Ich gab Beerenpfote ein Zeichen, das sie auch zuhören sollte. Ich hätte das auch erklären sollen. Warum habe ich nicht daran gedacht? Während ich mit diesen Gedanken kämpfte sah ich, wie Beerenpfote die Ohren spitzte und unserem Anführer zuhörte. Was ist ein Bär? Sie fragte das, nachdem Dornenstern davon gesprochen hatte, das auf der anderen Seite der Grenze irgendwo einer sei. Ich ging zu ihr. Ein Bär ist sehr groß. Oft sogar dreimal so groß wie du. Wenn sie angreifen, stellen sie sich auf die Hinterpfoten und greifen mit den Vorderpfoten an, an denen scharfe Krallen sind. Doch auch ohne diese sind sie sehr gefährlich, wegen ihrer Größe. Man muss gut aufpassen und darf niemals alleine versuchen, einen zu verjagen. Verstanden? Sie nickte, schien jedoch etwas verunsichert zu sein. Das hatte ich nicht beabsichtigt. Keine Sorge, der Bär wird bestimmt nicht hierher kommen. Dann sah ich, wie Dornenstern weiter ging und symbolisierte ihr, das wir folgen sollten. Sie rannte zu Muschelpfote. Komm, lass uns schnell Dornenstern folgen! Dann lief sie weiter hinter ihm her und ich folgte ihr.

tbc: Felsenallee

[Beerenpfote hör Dornenstern zu, Schneeglanz redet mit ihr, folgen Dornenstern]
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BeitragThema: Re: Außengrenze SchattenClan   Di Jul 15, 2014 10:14 am

Flüsterflug schien Dornenstern wirklich egal zu sein und das störte mich. Ihr Verschwinden zeigte, dass sie eine Verräterin war und den Tod verdient hatte. Gerade jetzt wäre es angebracht gewesen, sie zu jagen und ihr eine Lektion zu erteilen. Somit könnte man ein Exempel statuieren, sodass es niemand mehr wagen würde, uns zu verlassen. Aber Dornensterns Stil als Anführer beruhte nicht auf Angst. Jeder im Clan hatte Respekt vor ihm, jedoch fürchtete sich so gut wie niemand vor ihm. Ein fatales Fehlverhalten, wie ich meinte. Wenn man Macht hatte, sollte man diese auch nutzen. Wie weit ich mit Nettigkeit als Junges und als Schüler gekommen war, hatte ich selbst gesehen. Doch ich antwortete nicht auf Dornensterns Meinung, sondern setzte ich nieder und blickte in die Ferne, als der Anführer den Schülern erklärte, was so an dieser Außengrenze passieren konnte. Als er den Bären ins Spiel brachte, grinste ich. Obwohl ich selbst noch nie einen Bären zu Gesicht bekommen hatte, konnte ich mir vorstellen, wie groß und stark dieses Tier war. So ein Bär musste sich von niemanden herumkommandieren lassen, jeder, sogar die Zweibeiner hatten Angst vor ihm. Ein wirklich mächtiges Wesen. Schließlich schlug Dornenstern den Weg zum Donnerclan ein, wie ich unschwer an dem Gestank, den diese Markierungen abgaben, erkennen konnte. Währenddessen versuchte Schneeglanz ihre Schülerin, Beerenpfote, zu beruhigen. Sie spielte die Gefahr, die von dem Bären ausging, herab, um ihrer Schülerin jegliche Furcht vor der Bestie zu nehmen. Pah! Man sollte der Gefahr ins Auge sehen und nicht nach dem Prinzip eines Feiglings, 'Ich sehe ihn nicht, als kann er mich auch nicht sehen', handeln. "Es heißt, dass es ein Bär sogar mit einem Monster aufnehmen kann. Er jagt alles, was ihm eine Mahlzeit verspricht, er ist unkontrollierbar. Wir können nur hoffen, dass es ihn nicht in unser Territorium verschlägt.", miaute ich mit tiefer Stimme und lachte. Mit einem Augenzwinkern, bedacht auf Schneeglanz, ging ich weiter.

[denkt nach, folgt den anderen, redet mit Beerenpfote]

---> Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan
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BeitragThema: Re: Außengrenze SchattenClan   Do Dez 04, 2014 9:58 am

<------------ Steinbänke - Grenze zwischen WindClan und SchattenClan

Orchideenmond hatte dieses Mal ein eher langsames Tempo vorgelegt. Die Sonne hatte inzwischen an Kraft gewonnen und machte es dem schwarzpelzigen Krieger nicht unbedingt einfacher, Leistung zu bringen. Manchmal wünschte er sich, im FlussClan geboren zu sein; dann könnte er einfach in den See springen und sich abkühlen. Doch in seinem Inneren wusste der junge Kater, dass er durch und durch zum SchattenClan gehörte. Hier lagen seine Wurzeln, hier war er aufgewachsen. Orchideenmond würde sich nicht beschweren; an der Farbe seines Fells würde das ja doch nichts ändern.
"Scherbenregen, geht ihr dort entlang. Abendpfote und ich übernehmen diese Richtung.", wies er seinen Ziehbruder an und deutete mit einem Kopfnicken in die entsprechenden Richtungen. Ohne auf eine Bestätigung seitens des anderen Kriegers zu warten - er wusste, dass auf Scherbenregen Verlass war - trabte der Krieger die Außengrenze entlang. Suchte nach frischen Spuren, wo jemand - egal ob Frischbeute, Katze oder sonst ein ungebetener Gast - die Grenze überquert hatte. Regelmäßig erneuerte er die Markierungen, welche trotz ihres Alters stark genug waren, um selbst von Orchideenmond wahrgenommen werden zu können. "Wenn du etwas riechst, dann sag es mir.", miaute der Schwarzpelzige in Richtung seiner ebenso dunklen Schülerin. Er wusste, dass auch auf sie Verlass war.
Als sie schließlich ihren Teil der Grenze fertig markiert und überprüft hatten, kehrte Orchideenmond mit seiner Schülerin auf den Versen dorthin zurück, wo sie sich getrennt hatten.

[kommt an; weist Scherbenregen und Amethystpfote eine Richtung zu; Kontrolliert und markiert die Grenze; spricht Abendpfote an; kehrt an den Ort zurück, wo die Patrouille sich aufgeteilt hat]

OUT: Ich hoffe, es ist okay, wenn ich das Ganze ein wenig beschleunige. Ich möchte allmählich wieder ins Lager zurück



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BeitragThema: Re: Außengrenze SchattenClan   So Dez 07, 2014 7:29 pm

Out: Vertretung für Scherbenregen inbegriffen

cf: Steinbänke - Grenze zwischen WindClan und SchattenClan

Amethystpfote trabte den anderen gemächlich hinterher. Auf dem Weg hatte es etwas gebraucht, bis sie die anderen eingeholt hatte, aber schließlich hatte sie doch mit ihnen mithalten können und Orchideenmond hatte ein ziemlich langsames Tempo vorgelegt, so dass die Graue durch ihre kurzen Beine keine Nachteile hatte, auch wenn sie sich nach wie vor mehr anstrengen musste als die anderen. Die Hitze setzte ihr zu dem auch noch zu, aber sie wollte sich nicht beklagen, denn egal, wie schlecht es ihr ging, Orchideenmond und Abendpfote hatten es schwerer, genauso wie Scherbenregen mit seinem langen und dichten Fell.
An der Grenze trennte sich die Mentoren und die beiden Schülerin und Amethystpfote trabte voran.  Die Nase dicht am Boden arbeitete sich die kleine Schülerin an der Grenze voran, nach außen weg. Sie roch nichts als Staub, der ihr in die Nase kroch und sie niesen ließ, Beute und den SchattenClan. Keine Streuner oder Gerüche die die Violettäugige nicht identifizieren konnte. Die anderen Clan-Katzen wären auch schön blöd, wenn sie an die Außengrenze kommen würde. Sie hatten doch die anderen Grenzen, oder nicht? Allerdings wäre es natürlich  schlauer einen Umweg einzulegen, um nicht entdeckt zu werden? Aber was würden sie wollen? In der Blattgrüne mussten sich doch genug Kaninchen, Fische und Eichhörnchen haben, um zu überleben. Oder wären sie bloß gierig? Das würde schon eher eine Erklärung abgeben.
Amethystpfote blickte zu Scherbenregen. ,,Hast du was gefunden?", fragte sie. Der rote Kater schüttelte den Kopf und Amethystpfote nickte nur.
Dann ging sie mit Scherbenregen an der Grenze entlang zu Orchideenmond, der bereits auf die beiden Katzen wartete.
,,Wir haben nichts Besonderes gefunden.", miaute sie und fragte gleich darauf: ,,Sind wir dann fertig, Orchideenmond?"

[kommt an, untersuch die Grenze, spricht mit Scherbenregen, dann mit Orchideenmond // Scherbenregen schüttelt den Kopf, folgt Amethystpfote]


Zuletzt von Amethystpfote am So Dez 28, 2014 12:33 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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