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Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 Außengrenze WindClan

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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Fr Jan 10, 2014 4:41 pm

Ich nickte zustimmend. "Ich bin ganz deiner Meinung. Es wäre wohl am besten, wenn wir mit Froststern darüber reden würden", miaute ich, während ich beobachtete, wie Obsidianpfote zu uns kam, nach einer Weile auch Milanpfote. Die zwei hatten über etwas getuschelt und ich fragte mich, ob Milanpfote schon einmal die Grenzen markiert hatte. Doch ich war mir nicht sicher, ich hatte nicht darauf geachtet.
Nun verfolgte ich schweigend das Gespräch, bis ich fast gar nicht mehr zuhörte und meinen eigenen Gedanken nachging. Es war wirklich eine Schande, dass Adlerfeder seine Schülerin so gleichgültig zu sein schien. Nur zu gut erinnerte ich mich an meine Mentorin, Regentanz, die mir alles beigebracht hatte, was ich wissen musste. Sogar etwas mehr als das, wenn es eine kranke Katze und keinen Heiler in der Nähe gab, wusste ich, wie ich der Katze mit den richtigen Kräutern helfen konnte. Wenn ich einmal Mentorin sein würde, würde ich versuchen so wie meine graue Mentorin zu sein. Geduldig, aber dennoch streng.
Ich blinzelte und beförderte mich so wieder in die Wirklichkeit zurück. Noch immer schweigend folgte ich Falkenherz' Blick, der zu den Zweibeinerhäusern führte.
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Milanfeuer

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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Mi Jan 15, 2014 2:18 pm

Mit zuckenden Ohren hörte Milanpfote zu, während Falkenherz ihnen noch einmal einschärfte, fremde Gerüche sofort zu melden. Als ob sie das nicht wüssten! Instinktiv begann sie, den Boden mit ihren kleinen Pfoten zu kneten und stellte sich vor, hier einer fremden Katze zu begegnen. Was würde sie dann machen? Fauchen und der Katze sagen, dass sie sich gefälligst davon machen sollte? Wahrscheinlich sollte sie es wirklich erst einmal mit Worten versuchen und erst dann die Krallen benutzen. Obwohl - eine kleine Tigerkatze wie sie war sicher nichts beängstigendes für einen Eindringling. Nicht, wovor man flücjten musste. Aber wenn ich erst kämpfen gelernt habe, wird das sicher anders!, dachte sie und ihre Augen glänzten vor eifriger Vorfreude. Erst einmal hatte sie wirklich trainiert und das war Jagdtraining gewesen. Natürlich war Beute machen genauso wichtig für den Clan, wie kampffähige Katzen, aber irgendwie konnte sie sich des Gefühls nicht erwehren, lieber zu kämpfen. Da war so eine Unruhe in ihr, die es ihr unglaublich schwer machte, beim Jagen auf den richtigen Zeitpunkt zu warten. Gestern hatte sie den Hamster zwar noch schnappen können, aber trotzdem ... Kämpfen erschien ihr so viel interessanter und aufregender als Jagen.
Falkenherz schien einen Augenblick nachzudenken, antwortete dann aber, dass dies wohl tatsächlich Zweibeinernester waren. Die grünen Augen groß vor Neugier und Wissensdurst starrte Milanpfote zu den Nestern herüber und sog tief die Luft ein - doch da war kein Geruch außer der ihrer Mitkatzen. Wie Zweibeiner wohl rochen oder aussahen ... Viele Katzen sagten, die Zweibeiner wären böse und hätten große, schreckliche Monster, die Katzen sofort töten konnten. Aber die kleine WindClan Schülerin verspürte seltsamerweise keine Angst. Nur Neugier. In ihrer Brust prickelte das Verlangen, das ganze Land zu erkunden, einfach loszurennen, überall zu schnuppern und mehr zu erfahren - mehr über die anderen Clan, deren Territorium, fremde Streunerkatzen und die Zweibeiner. Einfach alles! Irgendwann werde ich mir diese Nester mal genauer anschauen!, sagte sie sich voller Entschlossenheit, wandte sich dann dennoch von den Nestern ab und blickte die Krieger erwartungsvoll an. Ihr Schwanz wippte unruhig hin und her und trotz der Schmerzen vom gestrigen Training fühlte sie sich engeriegeladen, als ob sie einmal durch das ganze WindClan Territorium rennen könnte. Mit den Pfoten den boden knetend wartete sie auf den Aufbruch und ließ dabei ihre leuchtend grünen Augen voller freudiger Neugierde über das weite Land schweifen, das noch vor ihnen lag. Heute würde sie immerhin diesen Teil des WindClan Territoriums kennenlernen.

[hört zu, denkt nach, wartet auf den Aufbruch]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Sa Jan 25, 2014 6:20 pm

Wie immer überspülte Obsidianpfote Stolz, wenn sie gelobt wurde. Es tat ihr gut, sich selbst zu beweisen, dass ein eine richtige Clan-Katze war und nicht nur Nachwuchs einer Verräterin. Wie immer verdrängte die graue Kätzin das aufsteigende Bild ihrer zugegeben hübschen Mutter. Es gehörte einem anderen Leben an und hatte in der Gegenwart nichts zu suchen. Obwohl ihr Herz und Kopf sich in diesem Punkt einig waren, konnte sie sich doch nicht der Sehnsucht nach einer Mutter entziehen. Sie seufzte lautlos. Niemand musste ihre Niedergeschlagenheit bemerken. Zudem setzte ihr die Auseinandersetzung mit Abendpfote zu, doch sie wollte das klären und wurde nur noch ungeduldiger, da sie nicht wusste wieso die erwachsenen Krieger ncoh ier rum standen.
Als Milanpfote fragte, ob die, in der Ferne liegenden, seltsam, großen Felsen Zweibeinernester waren, blickte Obsidianpfote ebenfalls interessiert auf. Falkenherz vermutete das und Obsidianpfote kniff die Augen zusammen um das verschwommene etwas am Horizont erkennen zu können. Möglich wäre es, aber solange die Zweibeiner blieben wo sie waren, interessierte Obsidianpfote das nicht weiter. Sie blickte zu Milanpfote, die erstaunt die Landschaft musterte und Abenteuerlust sich in ihren Augen spiegelte. Unwirkürlich musste die Graue grinsen. Sie war am Anfang ihrs Schüler-Daseins genauso gewesen und wahrscheinlich war Milanpfote zum ersten mal an einer Grenze. Da konnte so ein Ausblick schon mal atemberaubend sein. Eine Zeit lang, sagten die vier Katzen nicht. Schließlich unterbrach Obsidianpfote das Wir-starren-auf-die-Zweiberinernester-und-sagen-nichts mit einer Frage: ,,Sind wir hier fertig?"

[denkt, spricht mit den anderen]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Mo Feb 10, 2014 9:36 pm

OUT: Wieso sagt mir keiner, dass ich hier noch posten muss? D: Total verpeilt...tut mir Leid...

Falkenherz war so tief in seine Gedanken versunken, dass er langsam alles um sich herum vergaß. Der Wind wehte ihm in die Nase und trug diesen undefinierbaren Geruch mit sich, welcher auch schon damals an Schleierblüte gehangen hatte, als sie als Streunerin mit ihrer Mutter zum WindClan gekommen war. Wehmütig dachte der massige Tigerkater an die Zeit zurück, als er mit der grau-weißen Kätzin noch die Zeit verbracht hatte und mit ihr gemeinsam eine Technik entwickelt hatte, wie auch sie zumindest ansatzweise mit ihrer Sehbehinderung jagen konnte.
Von ihr gelieben war ihm nur Salamanderpfote, sein einziger noch lebender Sohn. Und dieser verachtete ihn zutiefst. Kontakt hatten sie nicht wirklich, sie lebten halt nebeneinander her. Sonst hatte er an sich keine leibliche Familie, es waren nur noch Drachenpfote, Abendpfote und Obsidianpfote, die Kinder seiner Scheinschwester Phönixfeder übrig geblieben. Ansonsten war seine Familie verstorben oder abgehauen.
Als dann aber plötzlich Obsidianpfote etwas fragte, kam Falkenherz langsam wieder in die Realität zurück und blinzelte etwas benommen, bevor er wieder ganz bei Verstand war. Er richtete seine schmutzgrünen Augen auf seine Schülerin und dachte kurz über eine Antwort nach, bevor er nickte. “Äh, ja, natürlich“, miaute er etwas neben der Spur und erhob sich.
Als er seinen Blick zum Himmel richtete, merkte er, dass es schon auf Sonnenhoch zuging. Er wusste nicht, ob Froststern heute eine Versammlung abhalten wollte oder nicht, weshalb er sich dafür entschied, dass sie erst einmal wieder zurück ins Lager gehen sollten.
“Wisperwind, lass uns zuerst ins Lager gehen und kurz mit Froststern wegen Milanpfote sprechen. Vielleicht hält sie gleich auch noch eine Versammlung ab, in der sie der Kleinen einen neuen Mentor zuteilt“, meinte der getigerte Kater zu der Kriegerin und schnippte dann auffordernd mit dem Schweif.
“Kommt, wir gehen!“, erklärte er und lief mit eiligen Pfotenschritten wieder zurück zum Lager.

tbc: WindClan-Lager

[denkt nach, antwortet Obsidianpfote, spricht mit Wisperwind, verlässt die Grenze]
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Milanfeuer

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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Di Feb 11, 2014 4:13 pm

Anscheinend hatten sie schon die gesamte Außengrenze kontrolliert, denn der Trupp stoppte, was Milanpfote seltsam erschien, aber sie aktzeptierte es. Gut, es hätte ihr besser gefallen, noch mehr vom Territorium zu sehen und noch länger hier draußen zu sein, wo einem der Wind um die Nase wehte und ständig fremde Gerüche herantrug - aber den Anweisungen eines Kriegers hatte sie folge zu leisten. Das wusste jedes Junges und auch wenn es ihr manchmal etwas schwer fiel, ihren Mund zu halten, hatte sie doch einen gehörigen Respket vor älteren, vor allem auch vor Kriegern. Außerdem wollte sie Falkenherz und Wisperwind nicht gleich in ihrer ersten Zeit als Schülerin verärgern, was sie durch Widerworte bestimmt leicht erreicht hätte.
Der braun getigerte Kater wandte sich noch mit einigen Worten an Wisperwind, die Milanpfote aber leider nicht verstehen konnte, auch wenn sie neugierig ihre Ohren spitzte. Vielleicht geht es darum, was wir als nächstes machen, dachte sie, knetete aufgeregt mit den Pfoten den weichen Moorboden und mustert mit glänzenden, grünen Augen die weite Umgebung. Es juckte sie in den Pfoten loszurennen, einfach nur zu rennen und die seltsamen Gerüche zu erkunden, die ständig in ihrer Nase kitzelten. Das war alles so neu und fremd hier - zu schade, dass sie das Territorium nicht einfach auf eine Pfote erkundne konnte! Aber sie wusste, so etwas würde eine Strafe nach sich ziehen. Obwohl es sich vielleicht sogar für eine solch aufregende Erfahrung lohnen würde ...
Sie verwarf den Gedanken mit einem Ohrenzucken, auch wenn in ihren Augen ein freches, abenteuerlustiges Glitzern zurückblieb. Der Gedanke war nicht verworfen, vielleicht würde sie ihn später noch einmal ausfeilen. Vielleicht, vielleicht, vielleicht. So reihte sie sich nur neben Obsidianpfote ein und preschte mit den eiligen, für ihre geringe Größe recht langen Sprüngen hinter Falkenherz her in Richtung WindClan Lager.

tbc: WindClan Lager
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Di Feb 11, 2014 5:04 pm

Ich war in Gedanken versunken. Leider konnte ich mich nicht damit aufhören mich zu fragen, was ich Flockentanz getan hatte, dass sie mich so sehr verachtete. Zwar hatte ich auch nicht viel dagegen unternommen, aber was sollte ich auch tun? Es war nicht meine Art sie darauf anzusprechen. Wenn sie ein Problem mit mir hatte, war es ihre Entscheidung ob sie bereit war mit mir darüber zu reden oder nicht. Ich beschloss keine weiteren Gedanken an die weiße Kätzin zu verschwenden und richtete meine Aufmerksamkeit wieder Falkenherz zu, der genauso in Gedanken zu versunken zu sein wie ich. Ich lächelte leicht und schaute gelangweilt auf meine Pfoten. Worauf warteten wir hier? Meine Ohren zuckten, als der braun getigerte Krieger mich ansprach und hob den Blick, damit ich ihn anschauen konnte, während er sprach. "Das ist eine gute Idee", stimmte sie zu und warf Milanpfote einen kurzen Blick zu, da sie in Hoffnung etwas von unserem Gespräch mitzubekommen, interessiert die Ohren gespitzt hatte. Ich konnte ein amüsiertes Schnurren nicht unterdrücken und erhob mich. "Ja, lasst uns gehen", murmelte ich und schaute gen Himmel. Dann folgte ich den anderen WindClan Katzen.

[Denkt nach, spricht mit Falkenherz, kehrt ins Lager zurück]

----> WindClan – Lager
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Do Feb 13, 2014 6:19 pm

Ungeduldig wartend, blickte Obsidianpfote ihren Mentor an, der ganz offensichtlich in der Weltgeschichte herumträumte und Löcher in die Luft starrte. Mit ihrer Frage schien Obsidianpfote ihn aus seinen Gedanken gerissen zu haben, aber wenn sie nichts gesagt hätte, wäre der Trupp wohl noch länger an der selben Stelle geblieben. So kam sie wenigstens zu Abendpfote, die bestimmt schon zurück sein musste.
Dieses Mal wurde es der dunklen Kätzin im Magen flau, wenn sie an das bevorstehende Gespräch dachte. Im Lager hatte das alles so einfach gewirkt, doch jetzt fragte sich die Dunkle, wie sie das ausdrücken sollte, was sie fühlte.
Kurz bevor die Patrouille aufbrach, wechselte Falkenherz ein Wort mit Wisperwind, was sie jedoch nicht verstand und die Ohren aufstellte und emrkte, das Milanpfote es genauso tat, aber anscheinend war das Gespräch nur für Krieger bestimmt, denn Obsidianpfote hörte nur irgendein Getuschel. Grundsätzlich könnte es ihr auch egal sein, früher oder später würde sie es sowieso erfahren.
Ungeduldig peitschte die Kätzin nun mit Schweif und hätte fast geschnurrt, als es endlich losging. Voller Elan preschte sie los und lief bald vorne weg, so eilig hatte sie es.

tbc: WindClan-Lager
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Elster

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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   So Feb 16, 2014 5:04 pm

--> Gebirgskette

Ich bin doch einige Zeit gelaufen. Ich hatte den Ort, wo ich jetzt war, vorher noch nicht gesehen. Doch als ich noch ein paar Fuchslängen weiterging, bemerkte ich einen Geruch. Er war mir neu, aber irgendwo, tief in meinem Kopf, kam er mir doch bekannt vor. Dann sah ich ein Bild vor meinen Augen. Schwarzes Fell, an welches ich mich kuschelte. Und der Geruch in meiner Nase. Aber nur ein Nebengeruch. Rabenfang! Daher kenne ich den Geruch! Ich blieb einige Zeit stehen und dachte nur über eine Sache nach. Soll ich dorthin gehen, um Rabenfang vielleicht zu finden? Aber wenn da etwas Gefährliches ist... Ich entschied mich, das Risiko nicht einzugehen. Wenn sie meinen Vater kannten, würden sie vielleicht meinen Geruch erkennen. Auch, wenn ich nicht über die Markierungen getreten war. Ich sah geradeaus. Irgendwo dort...Irgendwo dort könnte er sein. Dann drehte ich mich um und rannte los. Er wollte sowieso nicht, das ich kam. Er war weggegangen. Hatte mich alleine gelassen. Er wollte mich nicht. Ich rannte einfach los.

--> Schrottplatz
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Sa Apr 19, 2014 4:51 pm

<--- WindClan Lager

Aus meinem langsamen Trab wurde allmählich ein schnellerer Sprint. Bald war ich den beiden Kriegern hinter mir ein ganzes Stück vorraus. Meine Ruhe genießend rannte ich durch den weißen Schnee; freute mich, dass das ganze Moorland schön weiß verschneit war. Die Welt sah doch sofort viel heller und fröhlicher aus, wenn der Schnee in der Sonne glitzerte!
Bald erreichte ich die Außengrenze des Territoriums, machte Halt. Als ich mich umsah, waren weder Seelentraum, noch Nebelfrost zu sehen.
Schweifzuckend sah ich mich um, entdeckte vorerst nichts Ungewöhnliches. Ich hob meine Nase in die Luft, schnüffelte. Ein abgestandener Geruch lag in der Luft - vermutlich der eines Streuners, da kein mir bekannter Clangeruch in die Nase stieg. Als ich den Vorgang wiederholte, merkte ich, dass es der Geruch der Streunerin war, die eben noch in unserem Lager war. Doch er war ganz, ganz alt und sie musste schon lange nicht mehr hier gewesen sein.
So machte ich mir keinen weiteren Kopf darum, konzentrierte mich wieder auf meine Aufgaben.
Nachdem ich einige Stellen erneut markiert hatte, setzte ich mich in den Schnee und blinzelte. Auf die beiden weiteren Krieger wartend murmelte ich leise seufzend vor mir hin: >>Wo bleiben die bloß?<<
Doch sie würden sicher bald kommen.

[Kommt an | erneuert Markierungen | wartet]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Mo Apr 21, 2014 1:39 pm

cf. Außengrenze Windclan

Seelentraum war während des wegens weiter zurückgefallen da sie so sehr in ihren gedanken versunken war und nicht gemerkt hatte wo sie ihren pfoten hinsetzte. Auf den Weg zur Grenze viel ihr ein Streuner geruch auf aber das schien der aus dem lager zu sein, jedenfalls kommt der geruch ihr so bekannt vor. Jedoch richen für die Kriegerin alle Streuner gleich, denn sie stinken doch sowieso alle noch Krähenfraß und Zweibeinerzeug. Wie kann man auch nur wie ein Streuner leben? Immer so alle und ums Überleben Kämpfen immer dann wenn es keinen andereren Ausweg gibt. Oder Hungern?
In einen Clan kämpft man auch und Hungern man vielleicht auch in der Blattleere doch ist man nicht alleine sondern hat einen Clan um sich. Da kümmert man sich umeinander und wird nicht in Stich gelassen.
Hauskätzchen haben es wohl immer noch am besten. Immer ein Dach über den Kopf, wärme und Fressen. Doch verachtet sie diese beiden lebensweisen für immer denn sie ist und bleibt eine treue und stets loyale Windclan katze.
Seelentraum hatte noch gar nicht gemerkt das sie bereits angekommen war. Eisblüte stand bereits wartend da. Der frische Geruch verrit das die kriegerin die Grenze schon makiert hatte.
Die weiße Kriegerin stellte sich zu Eisblüte und wartete zusammen mit ihr auf den Krieger der hin noch fehlte, vielleicht sogar nicht nur hier..

[denkt nach, kommt an]
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Nebelfrost

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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Di Apr 22, 2014 11:20 am

cf. WindClan-Lager

Auch Nebelfrost kam nun an der Außengrenze an.
Der Geruch nach Streuner war vorhanden,aber ziemlich abgestanden. Dennoch ließ es ihn angewidert die Nase rümpfen.
Eisblüte hatte die Grenze anscheinend schon makiert, was dem Kater etwas Zeit zum nachdenken gab.
Wie war das Leben als Streuner wohl? War es besser ohne nervige Katzen und Pflichten?
Wenn ein Streuner krank war, was machte er wohl ohne Heiler? Sterben?
Er verwarf diese Gedanken sofort wieder.
Nebelfrost würde niemals ein Streuner sein wollen. Da blieb er lieber ein einsamer, aber loyaler Krieger.
Seelentraum und Eisblüte würden sich wahrscheinlich schon fragen wo er war. Nein, eigentlich würden sie das nicht tun.
Langsam lief er auf die Silhouetten der Kriegerinnen zu. Erst langsam, dann immer schneller, bis er schließlich bei ihnen angekommen war.
Etwas zu sagen hatte er aber nicht.
Sonst würde er sich wahrscheinlich noch unbeliebter machen. Normalerweise war ihm das völlig egal, aber wenn Seelentraum anwesend war, hatte er irgendwie so ein schlechtes Gewissen.
Mit ausdruckslosen Lavendelaugen musterte er die Kätzinnen.

[kommt an, denkt nach, geht zu Eisblüte und Seelentraum]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Fr Apr 25, 2014 3:32 pm

Es dauerte nur wenige Herzschläge nach meinem letzten Gedanken, als die schneeweiße Kriegerin angetrottet kam. Nur anhand des Geruchs hatte ich sie bemerken können - so sehr war ich in Gedanken versunken gewesen. Sie konnte sich aber auch echt gut im Schnee tarnen!
Kurz darauf kam auch der gräuliche Krieger bei uns an - keiner sagte ein Wort. Geangweilt gähnte ich. Etwas mehr Motivation der beiden Katzen hätte ich eigentlich schon erwartet.
Ich nieste. Diese kalten Temperaturen waren definitiv nicht gut für mich - und meine Gesundheit! Aufgrund meiner leicht verstopften Nase konnte ich nicht genaustens alle Gerüche bestimmen.
>>Könnt ihr irgendetwas Besonderes riechen?<<, fragte ich darum sicherheitshalber nach.
Nicht, dass hier irgendwo ein Dachs herumlief, und ich ihn nicht bemerkte. Wobei meine beiden Clangefährten sofort bescheid gesagt hätten, wenn ihnen ein solcher Geruch in die Nase gestiegen wäre.
Leicht beschämt sah ich mit zuckenden Ohren auf meine hellen Pfoten. Ein erneutes Niesen drang durch die Stille und ich blinzelte genervt.
Wenn ich tatsächlich krank wurde, wäre das alles andere als gut. Tja, das war einer der vielen Nachteile der Blattleere. Ich schickte den Stillen Wunsch zum SternenClan, die Blattfrische schnell ankündigen zu lassen. Kaum konnte ich es erwarten, wieder in der Sonne zu liegen und die Wärme zu genießen.

[Fragt beiden Katzen etwas | niest]
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Nebelfrost

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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Sa Apr 26, 2014 12:19 pm

"Abgestandener Geruch nach Streuner.", maunzte er kurz angebunden auf Eisblütes Frage hin. Ein wenig hatte es auch nach Beutetieren gerochen, aber das war ja nicht die Frage gewesen. Er jedenfalls hatte nur den Geruch der Streunerin entdeckt, die auch im Lager gewesen war.
Sein Pelz war gesträubt, wegen des Gestanks.
Seelentraum hatte noch nichts gesagt, was ihn etwas stutzig machte. Hatte er ihr die Laune verdorben? Mit zuckenden Ohren musterte er Eisblüte.
"Wenn du erkältet bist, solltest du vielleicht mal Kleeblatt aufsuchen.", maunzte er ausdruckslos und machte einen Schritt zurück, als ein Niesen der gestreiften Kriegerin die kurze Stille durchbrach.
Er wollte sich nicht anstecken.
Schnupfen allein war schon nervig, aber dann noch in der Blattleere? Er schauderte und schaute hoch zum Himmel. Teilweise verdeckten kleine Flocken die Wolken.
Die schönen Wolken. Er seufzte und schaute wieder seine Clangefährtinnen an.


[antwortet, schlägt Eisblüte etwas vor]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Sa Apr 26, 2014 3:52 pm

Mit zuckenden Ohr bemerkte sie Nebelfrost ankuft sagte aber nichts weiter zu den Kater.
Etwas verwirrt sah die weiße Kriegerin zu Eisblüte als sie fragte ob wir etwas besonderes riechen würde. Konnte sie nicht selbst riechen? Aber der nieser da vor hatte die fragte bereits beantwortet. Der gräuliche Kater antwortete nun auf die Frage der Kriegerin. "Ich rieche auch nur dieses 'Besonderen' Geruch." erklärte sie leicht zuckend.
Mit leicht zusammen gekniffenden Augen beobachtete sie Nebelfrost der beim nächsten Nieser der Kätzin einen Schritt zurück ging. Doch Seelentraum wusste das Nebelfrost recht hatte als dieser sagte sie solle lieber Kleeblatt aufsuchen und so stimmte sie ihm zu "Ich bin auch der Meinung du solltest lieber Kleeblatt aufsuchen, nicht das du dich noch mehr erkältest. Ich denke Nebelfrost und ich können die Patrouille allein zuende führen." beim letzten Satz war sich die Kriegerin zwar selbst nicht sicher was man auch kurz in ihren Augen aufblitzen sah als sie zum gräulichen Kater sah.
Aber gut, Eisblüte schien erkältet und sollte wirklich lieber zur Heilerin gehen bevor die erkältung schlimmer werden sollte.

[redet mit Eisblüte]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Sa Apr 26, 2014 5:16 pm

Erleichtert nickte ich. >>Okay, dasselbe habe ich auch gerochen<<, meinte ich und blinzelte dankbar. Als beide Katzen erwähnten, ich solle Kleeblatt aufsuchen, schüttelte ich jedoch den Kopf.
>>Nein, so schlimm ist es sicher nicht. Morgen bin ich wieder fit<<, fügte ich noch hinzu. Ich war mir sicher, dass es halb so schlimm war. Als Nebelfrost einen Schritt zurück ging, schnaubte ich leicht gekränkt. Übertreiben konnte man es ja auch!
>>Wirklich, es ist nicht so tragisch<<, bekräftigte ich noch, als Seelentraum meinte, die beiden könnten die Patrouille alleine zuende führen. Wollte sie bloß alleine mit dem Krieger sein? Ich sah das Blitzen in ihren Augen und wusste, dass sie selbst ihre Zweifel hatte.
Nebelfrost war mir ein wenig zu mies gelaunt, doch ich überspielte es einfach. Nicht jeder hatte immer einen guten Tag - ich war dabei ein gutes Beispiel. An manchen Tagen sollte man mich nicht einmal ansprechen, wenn man keine giftige Antwort zurück bekommen wollte.
Kaum merklich seufzte ich, weitere Nieser wurden mir erspart. Sicher war morgen wieder alles in Ordnung. Dieses miese Wetter zerrte gehörig an meiner Gesundheit - ich war doch sonst immer so fit!
>>Sollen wir noch zur Grenze zum FlussClan gehen?<<, fragte ich den beiden. Ich wollte nicht alleine bestimmen, wann wir was taten - viel lieber wollte ich es gemeinsam mit dem Rest der Patrouille ausmachen. Das Gefühl, etwas auf eigene Faust zu entscheiden und Andere zu kommandieren, gefiel mir irgendwie nicht.
Mit freundlich blitzenden Augen sah ich beide an, setzte mich und ruhte meine gefrorenen Beine etwas aus.

[Wehrt Vorschlag ab | fragt etwas]
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Nebelfrost

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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Di Mai 13, 2014 1:59 pm


Nebelfrost sah erst Seelentraum und dann Eisblüte an. Auf Schnupfen hatte er auf keinen Fall Lust, aber die gestreifte lehnte es ab sich von Kleeblatt behandeln zu lassen, also schwieg er einfach.
Es war ja nicht einmal seine Angelegenheit, aber er schaute Seelentraum verwundert an als sie sagte, dass er und sie gemeinsam die Patrouille weiterführen könnten, da Eisblüte aber blieb ging er auch nicht weiter darauf ein.
"Dann gehst du eben nicht zu Kleeblatt.", murmelte er und schaute Eisblüte forschend an.
Insgeheim fand er es gar nicht so schlimm, dass er nicht mit Seelentraum alleine sein musste. Die Kriegerin mit den feurigen Augen machte ihn etwas nervös,was er sich aber nicht anmerken ließ.
"Dann lass uns eben noch die andere Grenze ernuern.", schnurrte er kalt und blickte mit durchdringenden, kalten Augen in die Runde.
Je schneller sie waren, desto besser.
"Können wir gehen?", fragte er und schaute den Boden an als ob dieser ein spannendes Geheimnis für ihn bereit hielt.

[spricht mit Eisblüte]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Sa Mai 17, 2014 4:46 pm

cf: Moorland

Ein kalter Wind strich durch Milanpfotes weiches, hellbraun getigertes Fell, als sie schließlich die Augengrenze erreichten. Der frische Geruch von WindClan Katzen stand in der Luft und tatsächlich schienen in einiger Entfernung drei Gestalten die alltägliche Patrouille an der Grenze zu vollziehen.
Die eisige Kälte schien nicht nur den Körper der hellbraun getigerten Kätzin erzittern zu lassen, nein, sie presste ihr auch das kleine Herz zusammen. Ihr Blick wanderte zu Elster, Bedauern und Sorge glänzten in ihren dunklen Pupillen. Würde die dürre Kätzin die Blattleere überstehen? Würde sie sich selbst etwas fangen können? Oder kannte sie womöglich Katzen, die ihr beim Überleben helfen könnten?
Fragen über Fragen schwirrten durch ihren Kopf, als sie dort stand, kurz vor der Grenze mit dem Duft der WindClan Markierungen in der Nase und schmerzender Brust. Sie wollte ihre kleine Schwester nicht gehen lassen! Beide teilten sie doch ein so ähnliches Schicksal, verlassen von Mutter und Vater – einem Verräter. Und sie teilten ihr Blut. Elster war die einzige Verwandte Milanpfotes, die einzige, lebende Katze ihrer Familie. Allein das schon verband sie und außerdem hatte die hellbraun Getigerte das Gefühl, sie würden sich so gut verstehen, wie beste Freundinnen, hätten sie nur mehr Zeit zum Kennenlernen gehabt.
„Pass auf dich auf.“, miaute sie. Ein kurzes Zögern, ein unsicherer Blick zu Nebelwind, Windkralle und Bachpfote, dann trat Entschlossenheit in die Augen der jungen Kätzin und sie presste die Nase in Elsters Schulterfell. Die Kätzin roch wie eine Streunerin, nach Wildnis, Freiheit … und Einsamkeit. Etwas an ihrem Duft war vertraut, die vage Erinnerung an Rabenfang, ihren gemeinsamen Vater. Aber das war es nicht, was Milanpfote in dem Geruch ihrer Schwester erkennen wollte – vielmehr fand sie darin Geborgenheit. Diese ganz spezielle Art von Geborgenheit, die man nur bei Familienmitgliedern finden kann. „Lass dich nicht von Dachsen, Füchsen oder Zweibeinern ärgern – die sind allesamt mäusehirnig. Du als schlaues Kätzchen kannst ihnen locker entkommen.“, flüsterte sie nah am Ohr der schwarz weißen Katze und versuchte nicht nur ihr, sondern auch sich selbst damit Mut zuzusprechen. Bisher hatte sie es akzeptieren können allein zu sein, ohne Eltern, Geschwister oder sonstige Verwandte. Aber nun da sie Elster kannte und einen Hauch von der Vertrautheit mit blutsverwandten Katzen gespürt hatte, wollte sie die Kleine nicht verlieren. Und so kostete es sie einige Mühe einen Schritt zurück zu machen und sich damit von ihrer Halbschwester zu lösen.

[kommt an, bemerkt Patrouille in der Ferne, denkt nach, drückt ihr Nase in Elsters Schulterfell, verabscheidet sich von ihr, tritt zurück]

OUT: Um das Ganze mal ein bisschen voran zu bringen ;3
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Schattenauge
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Sa Mai 17, 2014 4:59 pm

OUT: Ja, es schleppt sich wirklich fürchterlich. =/ Ich wollte bisher auf Nebelwind warten, schließlich führt der ja nunmal die Patrouille an.
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   So Mai 18, 2014 1:00 am

<--- Moorland

Anscheinend begann sich Aufregung in der jungen Bachpfote anzustauen, je näher die Gruppe Katzen der Außengrenze kam, denn ihre Hüpfer wurden zielstrebiger, sie blieb nun näher bei Windkralle und in ihren wasserblauen Augen schimmerte ein neugieriger Glanz, so dass Windkralle ein amüsiertes Schnurren von sich gab, ehe der kräftige Geruch der WindClangrenze in seine Nase stieg und er den Blick nach vorne richtete. Er war etwas verwundert, als er bemerkte, wie der junge Krieger, der sie anführte, etwas zurückgefallen war und wartete geduldig auf ihn und die anderen Jungkatzen in der Nähe der Markierungen, wobei der Wind ihm den Geruch von drei Katzen entgegentrug und er sich aufmerksam umsah. Tatsächlich patrouillierten in einiger Entfernung drei WindClankatzen an der Grenze entlang. Er erkannte unter ihnen eine weiße, für ihn noch unbekannte Kätzin, den oft mürrisch wirkenden Nebelfrost und Eisblüte. Freudig hob er seinen schwarzen Schweif und winkte seiner guten Freundin nebenbei.
Sein silberblauer Blick musterte, wie Milanpfote und Elster sich mit Trauer in den Gesichtern anschauten und entschied, die beiden etwas in Ruhe zu lassen. Der Abschied schmerzte die beiden sichtlich, so dass Milanpfote ihre zierliche Nase schließlich in das rabenschwarze Fell ihrer Schwester vergrub. Ihnen taktvoll ein wenig den schmalen Rücken zudrehend wandte sich der langbeinige Krieger an die kleine Bachpfote und miaute munter:"Da sind wir - die Außengrenze des WindClanterretoriums. Siehst du die Grenzpatrouille dort hinten, wie sie gewissenhaft die gesamte Grenze ablaufen? Es ist wichtig, dass die Grenzen jeden Tag von den WindClankatzen markiert und kontrolliert werden, wenn wir nicht wollen, dass sich bald Dachse und Füchse ihre Urlaubsziele in unserem schönen Sumpf setzen. Und auch die anderen Clans müssen wissen, wo ihr Terretorium aufhört und wo unser Terretorium beginnt, damit es zu keinen Missverständnissen kommt. Tatsächlich schreibt sogar das Gesetz der Krieger im 11. Gesetz vor: Terretoriumsgrenzen sind täglich zu kontrollieren und zu markieren. Katzen, die unbefugt eindringen, müssen verjagt werden. Da fällt mir ein, dazu gibt es eine wirklich lustige Geschichte...", grinste der Kater schalkhaft zu seiner Schülerin herunter.
Während er sich versuchte, an die Geschichte im Detail zu entsinnen, überlegte er bereits, wo er wohl mit Bachpfote am besten trainieren gehen konnte und ging die Orte in seiner imaginären Landkarte ab, die ihm vom Moorgebiet bereits bekannt waren. Er war bereits alle Grenzen mit Heidepelz und Eisblüte abgegangen, hatte mehrmals die Gelegenheit erhalten, das große Moorland zu erkunden und wusste, wie man zum Flüsterahorn gelangte, der - wie er bereits selbst erfahren hatte - ein guter Ort für die Vogeljagd war.
Trotzdem sicher nichts für einen Anfänger.

[bei Nebelwind, Milanpfote, Elster und Bachpfote, spricht mit Bachpfote, bemerkt die Grenzpatrouille und grüßt Eisblüte]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   So Mai 18, 2014 11:24 am

Noch immer fand ich, dass Nebelfrost zu kalt war. Sogar kälter als der Schnee um uns herum! Ob die Blattleere wohl seine Lieblingszeit war? Ich musterte ihn, verbiss mir jedoch weitere Bemerkungen und stand wieder auf. Es gab freundliche Katzen, und es gab Katzen, die kratzbürstiger waren. Vielleicht hatte der Kater einfach ziemlich schlechte Laune - was ich zwar gar nicht verstehen konnte, schließlich war es ein wunderschöer Tag; doch ich machte mir nichts draus.
Ich versuchte einfach, meine gute Laune beizubehalten und mich nicht von Nebelfrost anstecken zu lassen.
>>Okay, dann können wir ja los gehen<<, meinte ich mit einem Lächeln auf den Lippen.
Ich sah von Nebelfrost zu Seelentraum und nickte ihr zu, ehe ich mich umdrehte und mir ein vertrauer Geruch in die Nase stieg. Weiter entfernt standen vier Katzen an der Grenze, von denen mir eine Gestalt mit dem Schweif zuwinkte. Ich lächelte und winkte Windkralle zurück. Gerade sprach er mit Bachpfote. Wie sicher ich mir doch war, dass er ein sehr guter Mentor sein wird. Bachpfote konnte stolz darauf sein, einen solch erfahrenen und zugleich humorvollen Mentor zu haben.
Mein Blick wandte sich zu einer kleineren Gestalt, die neben Milanpfote stand. Die Schülerin schien sich von der fremden Katze zu verabschieden und ich fragte mich, ob es wohl die Katze war, die bis eben noch in unserem Lager war.
Wer sie wohl war? Neugier stieg in mir auf und ich beschloss, mich später im Lager umzuhören. Vielleicht konnte ich auch bald Windkralle fragen, der darüber bescheidwissen musste, schließlich war er in derselben Patrouille.
Ich dachte an Wisperwind und fragte mich, was sie wohl gerade tat. Wir hatten schon längere Zeit nicht mehr richtig gequatscht und das mussten wir unbedingt mal wieder nachholen. Die Blicke zwischen Heidepelz und ihr hatte ich nicht verpasst - und ich musste Wisperwind mal wachrütteln. Sah sie etwa nicht, dass er sowohl eine Gefährtin, als auch Jungen hatte? Schnell verdrängte ich diese Gedanken und konzentrierte mich wieder auf die Patrouille.
Ich warf meinen Kopf zurück und musterte meine Clangefährten. Dann huschte ich durch den Schnee, das Ziel vor meinem inneren Auge.
Es war ein schöner Tag, der noch viele Abenteuer versprechen mag.

--> Grenze zwischen WindClan und FlussClan

[Denkt nach | sieht Windkralle + Patrouille | grüßt ihn | versinkt in Gedanken | rennt los]
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Elster

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BeitragThema:    So Mai 18, 2014 4:44 pm

cf: Moorland

Ich hatte irgendwann angefangen hinter Milanpfote zu laufen, weil es doch ziemlich anstrengend war durch den Schnee zu laufen. Da war es einfacher, ihrer Spur zu folgen. Doch irgendwann blieb meine Schwester stehen und ich lief fast in sie hinein. Ich bemerkte ihren Blick, der genau das wiederspiegelte, was ich spürte. Traurigkeit und Ungewissheit. Bei diesem Blick fühlte ich mich plötzlich alleine. So, wie am Anfang als Rabenfang mich alleine gelassen hatte, ohne Mutter, ohne Bruder. Und ohne das Wissen, das ich noch eine Schwester hatte. Mein Kopf sagte mir, das ich wütend auf meinen Vater sein sollte. Doch mein Herz konnte das nicht spüren. Schließlich war er immernoch mein Vater. Ich war enttäuscht, das schon. Aber ich konnte ihn nicht hassen. Dann sprach meine Schwester wieder. Ich hatte mitbekommen, das die anderen Katzen etwas weggegangen waren. Warum wohl? Doch ich konnte nicht darüber nachdenken und gleichzeitig Milanpfote zuhören. Und ich wollte ihr zuhören. "Ich werde auf mich aufpassen." Ich wurde sehr traurig, als sie ihre Nase in mein Fell presste. Es war schon lange her, seit ich soetwas mal gespürt hatte. Ich wollte es ihr gerade gleichtun, als sie den Kopf hob und weitersprach. Ich soll mich nicht ärgern lassen...Aber wie? Ich sah ihr in die Augen. "Ich werde es versuchen, aber ich bin nicht so schnell. Ich werde mich verstecken oder jemanden suchen, der mir hilft. Alleine schaffe ich es bestimmt nicht." Ich dachte an die Beute, die immer vor meiner Höhle lag. Ob die Katze, die sie brachte es auch weiterhin tun würde? Ich wusste es nicht. Als Milanpfote dann etwas wegging, sah ich jetzt endlich die Realität. Die, die ich nicht akzeptieren wollte. Ich muss gehen. Ich muss meine Schwester verlassen, weil ihre Freunde mich nicht bei sich habe wollen. Was kann ich denn dafür, das Rabenfang mich Streunerin bleiben ließ? Es hätte auch genauso gut kommen können, das ich im Clan aufgewachsen wäre. Als kleine Schwester von Milanpfote. Keine Außenseiterin. Ein trauriges Jaulen presste gegen mein Herz. Zumindest fühlte es sich so an. Ich fand das Gefühl wirklich schlimm. Dann sah ich zum Gesicht meiner Schwester hoch. "Ich werde alles tun, das wir uns wiedersehen. Obwohl ich so klein bin und nicht kämpfen kann. Ich werde aber wiederkommen. Versprochen." Ich sah zu den anderen Katzen, ob sie etwas sagen würden. Zum Beispiel das ich jetzt gehen sollte. Ich würde nichts mehr dagegen sagen. Es würde sowieso nichts bringen.

[an der Grenze, antwortet Milanpfote, denkt viel nach, gibt ein Versprechen, wartet]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Mo Mai 19, 2014 12:34 pm

Nebelwind beobachtete ruhig das Bild,Milanpfote und Elster hatten sich verabschiedet,nun konnte er zum Lager zurückkehren und seine neue Patroullie aufnehmen."Ich denke wir sollten nun wieder aufbrechen,es warten noch andere Pflichten",sprach er.Nebelwind drehte sich richtung Lager um,doch dann stach es ihm ins Herz,ließ er doch ein Junges zurück,welches dem seinen auch noch so ähnelte.Er durfte nicht darüber nachdenken,Froststern hatte die Entscheidungen zu treffen,nicht irgendein Krieger.
Er versuchte endgültig abzuschließen und setzte zum langsamen Schritt an."Wir gehen..",sagte er trocken und versuchte sich nicht noch einmal nach dem Jungen umzudrehen.
Er wurde schneller und schneller,als ob er vor seiner Vergangenheit davonlaufen wollte,als ob er alles vergessen könnte,doch er würde es nicht können,noch nicht....

-->WindClan-Lager

[redet mit der Patroullie,bricht auf]

(ich muss mich entschuldigen,dass alles so schleppend lief,aber in letzter Zeit gab es viele Termine und so konnte ich nicht schneller antworten,ist jetzt auch nicht der beste Post,da ich im Moment flach liege,aber ich wollte euch nicht hängen lassen)
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Mo Mai 19, 2014 4:03 pm

Seelentraum musterte nochmal kurz ohne ein Wort zu sagen die Patrouille und zuckte kaum merklich mit den Schnurrhaaren.
Ihr orangener Blick blieb, wieder einmal, kurz an Nebelfrost hängen. Doch gleich ließ sie ihren Blick wieder vom Kater ab, er soll ja nichts falsches denken!
Beide wollten weiter gehen und Seelentraum hatte nichts dagegen als nickte sie nur zustimmend mit den Kopf und schaute zur anderen Patrouille hinüber. Sie schien andersweitig beschäftigt schließlich waren auch bereits welche los um die Grenzen zu Patrouillieren.
Kopfschüttelt wand sie ihre Gedanken wieder den anderen zu und setzt langsam eine Pfote vor die andere da sie endlich los wollte.
Auch Eisblüte schien endlich loszulaufen und Seelentraum konnte glatt arhnen das sie vor nebelfrost losgehen würde, aber ja so war sie halt.
Kurz zuckte sie noch einmal mit den Schweif ehe sie hinter Eisblüte her lief zur anderen Grenze, wer weiß vielleicht würden sie noch Beute finden?
Ihre Schritte wurden immer schneller in der Hoffnung bald wieder im lager zu sein und eine Stelle ohne Schnee finden zu können.

Tbc. Grenze zwischen WindClan und FlussClan
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   So Mai 25, 2014 4:15 pm

Nebelfrost sah Eisblüte an, dann Seelentraum und dann sah er einige Katzen des WindClans. Milanpfote... den ehemaligen WolkenClankater Windkralle und auch die Streunerin.
Er sagte nichts.
Mal wieder.
Wie sonst auch.
Jagen. Er wollte einfach jagen.
Er wandte sich vom Himmel ab, sah wie die Kriegerinnen sich auf den Weg machten und lief hinterher.
Wie ein nerviges Anhängsel.
Mal wieder.
Nebelfrost lief einfach, ohne darauf zu achten dass, sein Pelz langsam nässer wurde.

tbc: Grenze zwischen WindClan und FlussClan

[Folgt Eisblüte]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Di Mai 27, 2014 9:14 pm

OUT: Ich hatte ja eig auf bach gewartet, würde jz aber gerne mal weiterkommen mit milan :3

Es war schmerzlich von Elster zurückzutreten, sie anzusehen, in ihre hellen, gelben Augen zu schauen in denen Hoffnung leuchtete. Sie hatte ein Versprechen gegeben, wollte überleben und sie wiedersehen. Ich will dich auch wiedersehen, kleine Schwester, hätte sie am liebsten geantwortet, doch trotzdem die Worte in ihrer Kehle nach Freiheit drängten, bezwang sie ihre Zunge. Hier waren zu viele ihrer Clankameraden, die sie belauschen konnten und ihren Plan erraten würden. Nein - das Risiko wollte sie keinesfalls eingehen. Es würde so schon schwer genug werden, irgendwie zu Elster zu gelangen. Alleine und unbemerkt.
Schmerz wallte in Milanpfotes Brust auf und ihr Blick hing wie gebannt an Elster. Die Kleine musste überleben, schließlich waren sie doch eine Familie. Eine sehr kleine, erheblich dezimierte Familie zwar - aber immerhin eine Familie. Wenn sie beide schon keine Eltern mehr hatten, oder zumindest keine Mutter und einen vater, den keine Katze gerne hätte, dann doch wenigstens ein Geschwisterchen. Zwar waren da andere Katzen besser dran, weil ihre Verwandten bei ihnen im Clan oder eben mit als Streuner oder Hauskätzchen lebten. Sie dagegen mussten sich im Geheimen treffen. Beim SternenClan, hoffentlich klappt das auch! Aber mit Drachenglut als Mentor ... Es würde eine besondere Herausforderung darstellen, eine, der sie hoffentlich gewachsen war, auch wenn sie ihre Chancen eher weniger gut einschätzte.
Schließlich beendete Nebelwind die qualvolle Stille und rief sie zum Aufbruch auf. Milanpfote schluckte, die kleinen Ohren an den Kopf angelegt und mit aufgeplustertem Fell, sodass sie aussah wie ein hellbraun gestreifter Igel mit recht kurzen Stacheln. Sie presste die Lippen zu einem Strich zusammen, stieß die Luft aus, dann schloss sie für einen Augenblick die Augen, ehe sie ihre Schwester ein letztes Mal ansah. Ein schwaches, aber aufrichtig aufmunterndes Lächeln zeichnete sich auf ihren Lippen ab, ehe sie mit dem Schweif winkte und sich endlich umwandte. Ihre Miene war verkrampft, als sie zu rennen begann und Nebelwinds Pfotenspuren zum Lager folgte. Vor ihrem inneren Auge sah sie noch immer Elster, ihre gelb leuchtenden Augen und das sorglose Lächeln - was im Nachhinein vielleicht doch nicht so sorglos gewesen war, wenn man bedachte, was die junge Kätzin schon alles durchgemacht hatte.

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