Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 Außengrenze WindClan

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Froststern

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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Di Jun 11, 2013 8:22 pm

Als die beiden Schülerinnen sich entfernten, ließ Frostschweif den Busch überrascht liegen. Doch schon nach wenigen Schritten wusste die Weiße, warum sie es taten. Phönixfeders Geruch hing noch frisch in der Luft, sie musste erst vor Kurzem hier gewesen sein. Zunemend nervös folgte die Stellvertreterin des WindClans den beiden Schülerinnen und dem Geruch der roten Kätzin. Alle Anzeichen sprachen dafür, dass Phönixfeder den Clan verlassen hatte. Aber warum sollte sie etwas derartiges tun? Der WindClan war schließlich ihre Heimat, hier hatte sie eine Familie, einen Gefährten und Junge. Zwar waren sie selbst und Phönixfeder in einigen Punkten Rivalinnen gewesen - nicht zuletzt im Bezug auf Sturmpelz - doch Frostschweif schätzte die Rote als zuverlässige und fähige Kriegerin, die auch eine hervorragende 2. Anführerin abgegeben hatte. Ebenso wie - vermutlich - eine gute Anführerin. Mitfühlend legte die Weiße Obsidianpfote und Abendpfote den Schweif auf den Rücken. Die eigene Mutter zu verlieren war immer schwer und auf diese Weise musste es den beiden Schülerinnen noch schwerer machen. "Kommt, wir haben noch eine Aufgabe zu erledigen. Und dann kehren wir ins Lager zurück.", miaute die Weiße nach einer Weile des Schweigens sanft.
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Abendsonne

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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Mi Jun 12, 2013 7:12 pm

Ich bemerkte kaum, dass sowohl Obsidianpfote als auch schließlich Frostschweif mir folgten. Mein Blick war starr in die Ferne gerichtet, wo diese Silhoutte langsam verschwand. Mama schien es vollkommen egal zu sein, dass sie uns zurückließ. Uns, ihre Kinder. Und Papa, ihren Gefährten. Und den Clan, ihre Heimat! Einfach alles! All das schien sie vollkommen vergessen zu haben, nur ihre eigene Sicht.
In diesem Moment verhärtete sich auch der Rest meines Herzens. Zuerst verließ uns Strahlenpfote, dann Greifenpfote, und jetzt noch Mama. Nein, das war zu viel, wie sollte man das aushalten?! Nur mit einem kalten Herzen war es möglich, weshalb ich langsam meine Gefühle wegsperrte. Irgendwohin, wo sie mich nicht mehr verletzen konnten.
Als sich Obsidianpfote an mich presste und schließlich anfing zu seinen, legte ich meinen Schweif sanft um ihren Rücken und schmiegte mich an sie. "Beruhige dich, Schwesterherz. Wir brauchen sie nicht. Wir haben doch noch uns und nur das ist wichtig. Uns kann niemand trennen", murmelte ich sanft und warf kurz einen Blick zu Frostschweif, als sie ebenfalls zu uns kam. Dankbar sah ich ihr in die Augen - sie war für mich mittlerweile mehr Mutter als Phönixfeder - und nickte zustimmend.
Mein Blick glitt wieder zu meiner kleinen Schwester und ich schnurrte aufmunternd. "Na komm, wir haben eine Aufgabe zu erledigen. Wir müssen den Clan vor diesem Busch schützen! Wir werden uns als Kriegerinnen beweisen!" Ich würde alles tun, um Obsidianpfote wieder lachen sehen zu können. Sie war die Einzige, die mir blieb, zu Drachenpfote und Sturmpelz hatte ich niemals so eine enge Beziehung wie zu meiner grauen Schwester. Und das würde mir niemand nehmen.
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Mi Jun 12, 2013 7:41 pm

Ich schniefte ein letztes Mal und die letzten Tränen versiegten. Ich merkte kaum, dass Abendpfote mit mir sprach, denn ich blickte noch immer starr auf den in der ferne verschindenden Schatten. Erst nach und nach realisierte ich die Wörter.
Das konnte doch nicht wahr sein ! Was hatten wir so schreckliches verbrochen, dass der SternenClan uns Familie nahm?! Ich konnte es einfach nicht fassen. Erst Strahlenpfote, dann Greifenpfote, und jetzt auch noch Mama ! Wenn das so weiterging würden auch Drachenpfote und Sturmpelz verschwinden. Ich rechnete fest damit, dass wir schließlich allein dastehen würde. Doch Abendpfote ud ich, wir hatten uns beiden und uns konnte von nun an nichts mehr trennen.
Ich sperrte ein für alle meine Gefühle weg, mein Blick verhärtete sich. Ich dachte nur noch an uns und den Clan. Nichts würde mehr sein, wie ffrüher. Aber Veränderungen waren gut. Sie brachteen einen voran im Leben.
Ich bemerkte Frostschweif, die zu uns trat und schenkte ihr einen dankbaren Blick. Sie hatte kein Wort gesagt und doch fühlte ich ihr Mitgefühl. Mittlerweile war sie wie eine 2. Mutter geworden. ,, Du hast Recht, Schwesterherz ! Lass uns dieses Ding endlich aus dem Territorium schaffen. Es erinnert uns nur daran, woran wir nicht erinnert werden wollen. Und wir werden die besten Kriegerinnen, die der WindClan jemals gesehen hat ! "
Ich trabte zu dem Busch hin und fing an ihn hinter die Grenze zu zerren.
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Froststern

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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Do Jun 13, 2013 1:14 pm

Frostschweif lächelte sanft; sehr zufrieden über die Einstellung der Geschwister. "Ihr werdet eines Tages bestimmt gute Kriegerinnen werden.", miaute die Weiße ehrlich. Währenddessen ging sie im Kopf die Schüler und ihre Mentoren durch. Phönixfeder hatte Salamanderpfote ausgebildet, also würde er einen neuen Mentor brauchen, ebenso wie Obsidianpfote. Falkenherz' Schüler Greifenpfote war ebenfalls gestorben - ein Bruder von Abendpfote und Obsidianpfote. Nach dieser Patrouille gab es einiges mit Eisstern zu besprechen.
Seufzend kehrte Frostschweif zu ihrem Platz am Busch zurück und fing genau wie die dunkelgraue Schülerin an, ihn über die Grenze zu zerren.
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Do Jun 13, 2013 8:16 pm

Ich beobachtete Obsidianpfote, während sie sich langsam wieder zu fangen schien. Ihre Tränen versiegte und auch ihr Körper hörte auf zu zittern. Wir waren uns ähnlich, denn wir wussten beide, dass Trauer uns nun nichts bringen würde. Phönixfeder hatte uns ohne ein Wort der Erklärung oder des Abschieds verlassen, also würden wir sie auch einfach so vergessen. Mehr hatte sie nicht verdient. Sie war eine Verräterin.
Auf Frostschweif Aussage hin blinzelte ich sie freudig an und nickte energisch. "Du wirst stolz auf uns sein, Frostschweif!", miaute ich entschlossen und lächelte meine Mentorin an. Ja, sie war für mich mehr eine Mutter als nun Phönixfeder, den sie ließ uns nicht alleine. Und ihr konnte ich endlich ein richtiges Vorbild sehen. Ich würde meine Menorin stolz machen, das schwor ich mir.
Als sowohl die weiße Kätzin als auch meine Schwester wieder anfingen, an dem giftigen Busch zu zerren, sprang auch ich zurück an meinen vorherigen Ast und zog fest daran, während wir langsam der Grenze näher kamen. Ich hielt jedoch an der Grenze nicht an, sondern zog den Busch noch etwas weiter hinaus, bis er meiner Meinung nach weit genug von der Grenze entfernt war.
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Mo Jun 17, 2013 3:38 pm

Einige Fuchslängen von der Grenze entfernt gab Frostschweif den beiden Schülerinnen das Zeichen, den Busch liegen zu lassen. "Ich bin jetzt schon stolz auf euch. Ihr habt das gut gemacht. Wascht euch das Gesicht und die Pfoten im Schnee, dann kehren wir erstmal ins Lager zurück.", miaute die Weiße schnurrend und begann selbst, sich die Pfoten und das Gesicht im Schnee zu säubern. Es war unangenehm, aber notwendig - und einfacher, als erst noch zum Schmalen Fluss zu laufen und von dort aus zum Lager.
Als Frostschweif der Meinung war, die Reste dieses Busches nicht mehr an ihrem Körper zu haben, schüttelte sie sich. Zwar wurde es wärmer, aber auch dieser Rest Schnee war noch kalt.
Sobald die Schülerinnen ebenfalls fertig waren, trabte Frostschweif zurück über die Grenze und ins Lager des WindClans.

----------> WindClan-Lager
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Mo Jun 17, 2013 8:08 pm

Als Frostschweif uns ein Zeichen gab, dass der Busch nun weit genug von der Grenze entfernt war, ließ ich ihn los und sah ihn abschätzig an. Noch immer sah er nicht wirklich bedrohlich aus, doch ich wusste jetzt, welches Gift in seinen Beeren steckte. Angewidert schnaubte ich und scharrte etwas Dreck auf die Blätter, ehe ich mich abwandte.
Auf die Anforderung der weißen Kätzin hin nickte ich stumm und suchte mir etwas restlichen Schnee zusammen. Eifrig wusch ich meine Pfoten und mein Gesicht und musste dabei darauf achten, nicht meine Zunge zu benutzen. Energisch schüttelte ich mich schließlich und gähnte breit.
Nun zufrieden mit unserem Tagwerk erhob ich mich und trabte hinter Frostschweif her. "Komm, Schwesterherz! Ich sterbe vor Hunger!", miaute ich zu ihr und lächelte schief, ehe ich die Grenze hinter mir ließ.

tbc: WindClan-Lager
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Mo Jun 17, 2013 8:56 pm

Bei den Worten der weißen Kätzin und zudem 2. Anführerin wurde mir ganz warm um mein kaltes Herz. So stellte man sich seine Mutter vor, beschützend und vorallem - eine Mutter lief nicht weg und lies ihre Kinder, ihren Gefährten und Bruder mit TRümmerteilen einer Familie allein.
Nachdem auch ich eingesehen hatte, dass der Busch weit genug weg war, und ihm noch einen Tritt verpasst hatte, trottete ich zu Abendpfote und begann mir meien Pfoten und Gesicht im Schnee zu waschen. Kurz war veraucht die Zunge zu benutzen doch mir fiel wieder ein, dass ich daran immernoch sterben konnte. Aber ich wollte nicht sterben - zumindest jetzt noch nicht.
Nachdem Pfoten und Gesicht wieder sauber waren, machte ich mich auch zum Aufbruch bereit und wir preschten durch das Moorland und wirbeltn den letzten Schnee auf.

tbc : WindClan - Lager
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Do Aug 22, 2013 5:15 pm

cf: WindClan Lager

Heidepelz verlangsamte sein Tempo ein wenig, damit die beiden Schüler aufschließen konnten. Sie waren schweigend bis zur Grenze gelaufen, aber es hatte auch nichts Wichtiges zu bereden gegeben. Er ließ den Blick über das weite Moorland um sie herum gleiten. Keine Katze war zusehen und außer einigen schahlen Gerüchen von Kaninchen und Vögeln nahm er keinen fremden Geruch wahr.
Ein, zwei Schwanzlänge vor ihm endete das WindClan Territorium, doch der Geruch der Heide überdeckte fast die Durftmarken. Heidepelz legte das letzte Stückchen zurück und wandte sich dann zu den Schülern um. "Riecht ihr, wie schwach unsere Duftmarken hier sind?", fragte er, während ein zarter Windhauch durch sein kurzes Fell blies und die Hitze etwas erträglicher machte. Seine Schnurrhaare wiegten sich in der leichten Brise. "Wir sollten sie auf jeden Fall alle paar Schwanzlängen erneuern, damit Streuner, Dachse, Füchse und was sich sonst noch hierher verirrt weiß, dass die unser Territorium ist."
Wieder drehte der Krieger sich um und setzte einige Duftmarken, die den Grenzgeruch sofort verstärkte.

[erreicht die Grenze, redet mit den Schülern, erneuert die Duftmarken]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Sa Aug 24, 2013 10:05 am

cf : Außengrenze WindClan

Als Heidepelz, an der Spitze der Patroullie, des Tempo verringerte, tat ich dies auch und kam neben ihm zu stehen.
Ein Hauch von einem Geruch, überflog mich. Schwach und doch unverkennbar ... Mama ... Phönixfeder, die uns verlassen hatte. Die Tränen, die eben noch meine Wangen herunter kullerten waren vergessen, unbändiger Zorn stieg in mir auf. Warum hast du uns verlassen ? Du warst doch unsere Mutter, egal ob WindClan - Katze oder nicht ! Wie konntest du das nur tun ?
Bevor Heidepelz mich weinend erwischen konnte, trocknete ich die TRänen und setzte ein aufgeregtes Lächeln auf. Ich bezweifelte das er etwas gemerkt hatte, aber wusste er nicht von Phönixfeders Enthüllungen und Falkenherz und Sturmpelz Streit ? Ihre Auseinandersetzung war imn Lager sehr schön zu sehen gewesen. Natürlich konnte ich verstehen, dass Falkenherz nichts mehr von Mutter wissen wollte, sie hatte ihn belogen, wie uns auch. Vielleicht verband uns das.
Dass Sturmpelz sie auch noch in Schutz genommen hatte, verstand ich nicht. Da gab es nichts in Schutz zu nehmen. Sie war immer eine treue WindClan - Katze gewesen und dann hatte sie ihre Loyalität aufgegeben und war geflüchetet. Ja, geflüchtet.
Ich verbannte diese Gedanken regelrecht in die tiefsten Winkel meines herzen mit dem Wunsch, sie würden nie mehr auftauchen, was mir aber leider ummöglich erschien.
Schweigend konzentrierte ich mich auf Heidepelz Anweisungen. Als er sich daran machte die Duftmarken zu erneuen, führte ich diese nach rechts aus und Schwalbenpfote blieb nur noch die linke Seite. Nach dem die Alten frisch erneuert waren, kehrte ich zum Stellvertreter zurück.
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Sa Aug 24, 2013 6:48 pm

Schweigend verrichteten die Schüler ihre Arbeiten und kehrten dann beide zu Heidepelz zurück. Der Kater nickte ihnen zu und miaute: "Gut, dann lasst uns weitergehen. Ich möchte bei Sonnenhoch lieber im Schatten liegen, als mir hier draußen den Pelz zu verbrennen." Er setzte ein Lächeln auf, zuckte mit der Schwanzspitze als Aufbruchszeichen und trabte dann zügig weiter die Grenze entlang. Hier und dort hielt er an, um die Duftmarken zu erneuern. Kein frischer Fuchs, Dachs oder Streuner Geruch, bemerkte er bei sich, während er seine schmutzig grünen Augen über das Moorland um ihn herum gleiten ließ.
Nach einiger Zeit meldete sich der Magen des Kriegers mit einem leisen, kaum hörbaren Knurren. Ein wenig peinlich berührt, zuckte er mit den Ohren, blieb stehen und drehte sich zu den beiden Schülern um. Er hatte vor lauter Trauer über Eissterns Tod und die Aufregung über seine Ernennung ganz vergessen, irgendetwas zu essem. Und jetzt meldete sein Magen nun doch Prostest an.
"Ich denke, wir sollten kurz Pause machen, um etwas zu essen.", miaute er und prüfte die Luft. Der Geruch von Kaninchen strömte von rechts auf ihn ein, wahrscheinlich hatte das Tier dort erst vor kurzem gesessen haben. Und dann war da noch der leichte Duft eines Feldhamsters, der sich anscheinend auf das Moorland verirrt hatte. Er wandte seine Aufmerksamkeit wieder den Schülern zu und schnippte mit der Schwanzspitze. "Was riecht ihr?", fragte er und richtete neugierig die Ohren auf, um die Antwort der beiden Katzen bloß nicht zu verpassen. Dies war seine erste Gelegenheit, die Fähigkeiten der beiden Schüler einzuschätzen. Vielleicht würde ja sogar einer der beiden bald von ihm unterrichtete werden ...

[patrouilliert weiter, setzt Duftmarken, legt Jagdpause ein]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Mi Aug 28, 2013 4:01 pm

Vertretung für Obsidianpfote (und Schwalbenpfote)

Schweigend folgten die beiden Schüler ihrem zweiten Anführer, versunken in Gedanken. Ab und zu hielten sie an, um mit dem rötlich, weißen Kater zusammen die Grenzmarkierungen zu erneuern, registrierten aber keinen fremden oder verstörenden Geruch von anderen Katzen, Dachsen oder Füchsen.
Schließlich stoppte Heidepelz und auch Obsidianpfote und Schwalbenpfote kamen zum Stehen. Der Aufforderung des Kriegers folgend prüften beide Schüler die Luft. "Kaninchen", miaute Obsidianpfote sofort, ohne Schwalbenpfote vorher die Möglichkeit zu geben, etwas zu sagen. Dann jedoch blickte sie den anderen schüler forschend an. "Und du?"
Der braune Tigerkater verzog die Nase und zuckte nachdenklich mit den Ohren, bevor er antwortete. "Hm ... Hamster und Taube, glaube ich."

Heidepelz
Der Kater nickte Obsidianpfote anerkennend zu, als diese sofort den Kaninchengeruch identifizierte. Doch Schwalbenpfote schien davon keineswegs beeindruckt, zumindest ließ sein Tonfall nicht erahnen. Auch seine Antwort registrierte der Krieger mit einem Nicken.
Heidepelz schnippte zufrieden mit der Schwanzspitze. "Sehr gut", miaute er. "Dann ... Schwalbenpfote, du nimmst den Hamster, Obsidianpfote, versuch du dich an dem Kaninchen.
Aber bevor ihr losget, möchte ich euch kurz demonstrieren, wie man am Besten einen Vogel fängt."
Er machte den Schülern mit einer Schwanzgeste klar, jetzt zu schweigen.
Geschmeidig ließ sich der Kater in eine Kauerstellung fallen, während er mit zuckenden Ohren und Schnurrhaaren die Position der Taube ausfindig machte. Da! Er entdeckte eine gräulichweißen Schimmer hinter einem Ginstertrauch einige Schnwazlängen entfernt. Mit kaum hörbaren Pfotenschritten schlich Heidepelz auf das Beutetier zu und machte kurz vor dem Strauch einen kleinen Bogen, um sich seinem Ziel von der anderen Seit zu nähern. Hohe Gräser verbargen sein helles Fell, während er mit angehaltenem Atem und starren Augen auf die Taube zu schlich. Diese knabberte unbesorgt an einigen Samen herum und warf ab und zu einen Blick auf ihre Umgebung. Doch sie bemerkte den Kater nicht.
Heidepelz war nur noch zwei einhalb Schwanzlängen von dem Vogel entfernt, als plötzlich der Wind umschlug. Der Kopf der Taube ruckte herum, sie hatte Heidepelz' Geruch ausgemacht. Sofort schlug sie heftig mit den Flügeln und stieg auf, doch der Krieger hatte noch nicht aufgegeben. Mit einem kräftigen Satz katapultierte er sich in die Höhe, streckte die Pfoten aus und schlug mit ausgefahrenen Krallen nach seiner Beute. Diese stieß ein leises Krächzen aus, wurde dann aber vom Gewicht des Katers zu Boden gezogen. Ein schneller Biss ins Genick beendete ihr Leben.
"So", miaute Heidepelz und drehte sich zu den wartenden schülern um, während er sich einige Taubenfedern vom Maul leckte. "Ich hoffe, ihr habt gut zugeschaut, denn irgendwann werdet ihr auch mal einen Vogel jagen müssen." Er lächelte und schnippte freundlich mit der Schwanzspitze. Die Taube schob er mit der Pfote unter den Busch, um sie später mit den Schüler verzehren zu können. "Aber jetzt erstmal zu dem Kaninchen und dem Hamster. Ich will sehen, was ihr schon könnt!"

[spricht mit Schwalbenpfote und Obsidianpfote, erlegt eine Taube]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Fr Aug 30, 2013 4:51 pm

Ein wneig stolz war ich schon, das ich gleich einen Geruch identifiziert hatte, aber leider schien mein ehemaliger Cousin nicht sonderlich beeindruckt. Jedenfalls lies er sich nichts anmerken, was mich unheimlich ärgerte. Kater ein wenig zu provozieren machte Spaß, aber wenn sie nicht drauf eingingen, war das ziemlich ärgerlich.
Aufmerksam beobachtete ich, wie Heidepelz uns bedeutete von nun an der Mund zu halten und sich an eine Taube anschlich. Ich heilt den Atem an, weil ich wusste, dass einen Vogel zu fangen gar nicht so leicht war, doch für einen Krieger wie Heidepelz sollte das kein Problem darstellen.
Tatsächlich kriegte er sie zu fassen, auch wenn sie schon halb in der Luft war.
Als der rötliche Kater zu uns Schülern zurückkehrte, befahl er uns gleich die jeweiligen Tiere und ich wurde bei dem Gedanken ein Kaninchen zu fangen ganz aufgeregt. Es war nicht unbedingt einfach so ein Kaninchen zu fange, den diese Beute war verflixt schnell. Doch ich würde nicht jetzt schon aufgeben. So eine Heruaforderung würde ich mir nicht entgehen lassen, vor allem nicht, um Schwalbenpfote zu beweisen, dass ich nicht nur eine HalbClan-Katze war.
Schnell prüfte ich die Luft, und stellte fest, dass ich Rückenwind hatte. So würde ich das Kaninchen nie kriegen. Eilig wechselte ich die Postion und lies mich dann ins Gras sinken. Sanft die Pfoten aufsetzend schlich ich mich an das Kaninchen an, merkte aber zu spät, das das Kaninchen in der Nähe eines Baulochs hockte.
Um die Sache schnell zu beenden, erledigte ich es mit einem großen Sprung. Dummerweise hörte mich das Kaninchen und wollte im Bau verschwinden.
Ich reagierte schnell und bohrte meine krallen in das Fell. Dann zog ich das Kaninchen zurück und beendete das Lben mit einem schnellen Biss. Glücklich wandte ich mich zu Heidepelz um und kam triumphierend zurück. Ob Schwalbenpfote diesen mickrigen Hamster erwischt hatte ?
,,Schau, Heidepelz. Ich hab's erwischt !", miaute ich stolz.
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Fr Aug 30, 2013 7:08 pm

Heidepelz beschloss, zuerst Obsidianpfote zu folgen, denn die Schülerin machte sich sofort eifrig ans Werk. Bestimmt eine sehr lernwillige, gute Schülerin, dachte er bei sich, während er ihr mit leisen Pfotenschritten und geduckter Haltung folgte. Auch als er die Taube gefangen hatte, hatte Obsidianpfote aufmerksam zugeschaut und geschwiegen.
Ein Lächeln umspielte Heidepelz Lippen, als er sah, wie die dunkel Schülerin ihre Position wechselte. Sie hatte also bemerkt, dass der Wind ihren Geruch zu der Beute tragen würde, wenn sie nicht unternahm. Gut so! Er schlich hinter ihr her, immer genug Abstand lassend, damit die Kätzin sich von ihm nicht gestört fühlen würde. Schließlich wollte er herausfinden, wie weit die Schülerin schon war.
Obsidianpfote setzte die Pfoten sehr leise auf, auch wenn sie sich ruhig noch etwas tiefer hätte sinken lassen, damit das Kaninchen sie wirklich nicht bemerkte.
Plötzlich tat die Kätzin einen hohen Sprung. Das Kaninchen schnellte davon - fast sah es so aus, als würde es entkommen - doch die Krallen der Katze bohrten sich schon in das Fell des Tieres und ein schneller Biss nahm ihm das Leben.
"Sehr gut gemacht!", schnurrte Heidepelz anerkennend, während er sich erhob, auf die Kätzin zutappte und Obsidianpfote mit der Schwanzspitze an der Schulter berührte. "Du hast die Pfoten schön leise aufgesetzt, aber es wäre besser, wenn du dich noch etwas näher am Boden halten würdest. Das verbirgt deinen Pelz noch besser und außerdem bemerkst du dann auch schneller, ob vielleicht ein Hindernis vor dir liegt, ein Stein oder ähnliches." Er zwinkerte ihr zu. "Aber komm, wir wollen sehen, wie sich Schwalbenpfote schlägt. Versteck dein Kaninchen irgendwo, damit wir später gemeinsam essen können."
Der rötlich weiße Kater hob die Nase und machte Schwalbenpfotes Geuch ausfindig. Mit einigen gescheidigen Sprüngen näherte der Krieger sich dem Schüler, kauerte sich wieder hin und beobachtete lautlos das Geschehen. Schwalbenpfote schlich drei Schwanzlängen entfernt gerade um einen mickrigen Busch herum. Seine Augen waren starr auf den Hamster gerichtet, der in der Nähe auf einem Grashalm herumkaute. Der Wind blies auf der Schüler zu, das würde ihm also keine Probleme machen. Heidepelz bemerkte, dass Schwalbenpfote sein Gewicht zu sehr auf die Vorderbeine verlagerte, was jedoch seine Schritte schwerer machte. Der Hamster würde dies sicher spüren, wenn der Kater nahe genug war.
Und dem war auch so. Schwalbenpfote war noch etwa eine Schwanzlänge von der Beute entfernt, als diese plötzlich alarmiert den Kopf herumriss. Der Kater stieß einen leisen Fluch aus, stieß sich dann kräftig mit den Hinterbeinen ab, doch es war schon zu spät. Der Hamster verschwand in den Gräsern, während Schwalbenpfote nur einen Haufen Dreck und Gras zwischen den Pfoten hatte.
"Das nächste Mal klappt es bestimmt!" Heidepelz trat zu dem Schüler und lächelte ermutigend. "Achte darauf, dein Gewicht mehr auf die Hinterbeine zu verlagern, damit der Hamster deine Schritte nicht spürt, wie es auch Mäuse tun. Versuch es doch mal!"

[beobachtete die Schüler beim Jagen, gibt Tipps]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Mo Sep 02, 2013 5:36 pm

OUT: Ich mach' jetzt mal schnell nen kleinen Zeitsprung, damit sie pünktlich zur Zeremonie im Lager sind (:

Nachdem sie alle gemeinsam die Beute verzehrt hatten, forderte Heidepelz die beiden Schüler auf ihm den restlichen Weg an der Außengrenze lang zu folgen, um dann ins Lager zurückzukehren. Wieder hielten sie von Zeit zu Zeit inne, um die Markierungen zu erneuern, redeten jedoch kein Wort. In Gedanken war Heidepelz noch bei ihrer kleinen Jagd, dachte über die Fähigkeiten der Schüler nach und wann sie wohl zu Kriegern ernannt werden würden. Obsidianpfote machte sich - seiner Meinung nach - schon ziemlich gut und Schwalbenpfote ... Naja, er hatte den Hamster zwar entkommen lassen, aber schließlich war er als WindClan Katze auch eher an lange Hetzjagden auf den Pfoten eines Kaninchens gewöhnt. Solche Beutetiere wie Hamster liegen sicher eher DonnerClan Katzen, dachte der rötliche Kater, während er das Ende der WindClan Außengrenze erreichte und zielstrebig den Weg zum Lager einschlug. Trotzdem muss Schwalbenpfote - und auch jeder andere WindClan Schüler - das natürlich auch lernen ... Wie auch immer, jetzt wollte er erst einmal ins Lager zurück - bei dieser Hitze wollte er wirklich lieber im Schatten bleiben und nicht auf dem sonnenverbrannten Moorland herumtollen, nur um sich den Pelz zu verbrennen!

tbc: WindClan Lager
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Mo Sep 02, 2013 8:45 pm

Nachdem auch Schwalbenpfote beurteilt wurde, merkte ich, dass ich deutlich besser abgeschnitten hatte, als er.
Wir verzehrten die gefangene Beute und setzten dann zu einem Trab ins Lager an.
Hoffentlich war Frostschweif schon vom Mondstein zurück und ich würde endlich einen neuen Mentor bekommen. Moment mal, dann würde sie ja schon Froststern heißen.
Wen ich wohl als Mentor bekommen würde ? Ich erwartete schon jemanden ernsteren. Nicht so jemanden wie Abendkralle. Ich wollte das man mir was beibrachte und sich um mich kümmerte. Ich wollte lernen.
In Gedanken vertieft merkte ich zu spät, dass Heidepelz und Schwalbenpfote schon weit vorraus waren und beeilte mich ihnen nach zu kommen.

tbc : WindClan - Lager
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Sa Sep 07, 2013 12:20 pm

vom Windclanlager ->

Dämmerzorn genoss es zu rennen. Er lief so schnell er konnte und spürte den Wind durch sein Fell streichen. Er liebte diese Freiheit, die das Leben in der Wildnis bot. Nie würde er verstehen was Hauskätzchen an ihrem Leben ,eingesperrt in kleinen Zweibeinernestern, fanden. Sein Herz gehörte der Wildnis, mit all ihren Sternen, Bäumen, Wiesen, Bergen und Tälern, dem Wind und dem Sonnenschein der auf seinen Pelz schien. Als er stehen blieb atmete der gefleckte Tigerkater tief durch und lächelte glücklich. Nachdem er eine Weile kurz dagestanden und die Stille genossen hatte beschloss er dem Grund weshalb er überhaupt das Lager verlassen hatte nachzugehen. Er hatte ja schließlich jagen wollen. Er schnupperte und stellte fest dass er nahe der Grenze war. Nach einem kurzen innehalten witterte er eine Maus. Er duckte sich und legte die Ohren an, während er sich ganz auf das kleine Nagetier konzentrierte. So leise er konnte schlich er sich an, so nah er konnte. Doch ein trockenes Blatt verriet ihn. Die Maus floh, Dämmerzorn hinterher. Kurz vor ihrem Loch erwischte er das kleine Beutetier und tötete es. Er fluchte innerlich, so ein Patzer mit dem Blatt durfte einem erfahrenen Krieger und Jäger doch nicht passieren! Er vergrub die Maus unter einem angenehm duftenden Busch, beschloss die Beute später abzuholen. Er schlich weiter und vernahm in einiger Entfernung Vogelgezwitscher. Ein großes Amselmännchen hockte auf einem niederen Ebereschenzweig und trällerte sein Liedchen. Dämmerzorn musterte das Tier. Es schien schon etwas älter. Vielleicht langsam genug dass es ihn nicht bemerkte bis es zu spät war und wegflog. Mäuse und Vögel waren verschiedene Arten von Beute und bedeuteten auch verschiedene Arten der Jagd. Nun hieß es leise sein und sich nicht sehen lassen. Er schlich sich an, tief geduckt und den Blick immer wachsam auf die Beute gerichtet. Diesmal passierte ihm kein Fehler, er fing die Amsel. Schnurrend brachte er seine Beute zu dem Busch mit der Maus. Als er auch den Vogel vergraben hatte überlegte er und sein Blick wanderte in die Ferne. Ein kurzer Ausflug? Keiner würde davon erfahren und ich würde so gern die Welt außerhalb der Grenzen sehen, dachte er gedankenverloren. Schließlich konnte er sein Zögern beiseiteschieben und den Weg ins abenteuerliche Ungewisse antreten.

-> Baumschule (Gebirgsumgebung)
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   So Okt 27, 2013 5:46 pm

cf. Steinbänke – Grenze zwischen SchattenClan und WindClan

Seelentraum kam wieder als erste an gefolgt von ihrer Schülerin. Nebelfrost war auch hinter ihnen wen auch nicht so nahe. Was war nur mit Nebelfrost los. Ich Blick war fragend als dieser kurz zu Nebelfrost flog. Auch diese Grenze markierte die junge Krieger schnell ehe sie sich kurz hinsetzte und den Schweif um die Pfoten legte. Kurz leckte die weiße ihr Brustfell ehe sie zu ihrer Schülerin sah. Wir sollten wohl gleich zurück zum Lager aufbrechen. Die noch Junge Kriegerin senkte kurz ihren Kopf. Doch ging dieser gleich wieder nach oben. Seelentraum stand auf und lief weiter an der Grenze entlang. "Wir sollten wieder zurück ins Lager." beschloss sie mit wenigen Worten. Seelentraum sah Aschenpfote kurz an und schnippte mit den schweif, Nebelfrost würdigte sie kein Blick und lief zurück ins Lager...

Tbc. Windclan Lager
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Mi Okt 30, 2013 2:58 pm

cf. Steinbänke – Grenze zwischen SchattenClan und WindClan

Nebelfrost hatte den Kopf immer noch gesenkt, als er an der Außengrenze Ankam.
Langsam hob er den Blick und sah wie Seelentraum davon stolzierte.
Hatte er ihr etwas getan?
Er hatte doch gar nicht gesprochen.
War es vielleicht das?
Dem hellgrauen Kater entfuhr ein Seufzer. "Habe ich irgend etwas verbrochen?", seine Stimme war tief und sanft.
Ein sanftes Knurren.
Mit einem genervten Zischen, folgte er Seelentraum, die schon mal vorgelaufen war.
War es nicht immer das gleiche?
Wenn er ein mal etwas sagte dann hörte es keiner.
Kätzinnen... dachte der graue und lief schneller um Seelentraum nicht aus den Augen zu verlieren.

Tbc. WindClan-Lager
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Mo Jan 06, 2014 11:33 am

cf: WindClan-Lager

Falkenherz lief mit zielstrebigen Schritten durch das Territorium zur Außengrenze. Er legte ein zügiges Tempo an den Tag, damit sie die Patrouille schnell erledigen konnten. Schließlich wollte er noch mit Obsidianpfote trainieren gehen. Vielleicht haben Wisperwind und Milanpfote Lust, uns dabei auch noch zu begleiten. Milanpfote kann sich heute wohl nicht auf Adlerfeder verlassen, dachte sich der getigerte Kater und blickte kurz zurück zu der kleinen Kätzin. Manche hatten schon Pech mit ihren Mentoren.
Schließlich blieb Falkenherz stehen und ließ seinen schmutzgrünen Blick über die Ebene hinter der Grenze schweifen. Es war alles ruhig, keine fremde Katze war weit und breit zu sehen. Er entdeckte auch keinen fremden Geruch, woraus er schloss, dass seit langem kein Streuner mehr in der Nähe dieser Grenze gewesen war.
"Milanpfote, Obsidianpfote, ich möchte, dass ihr die Grenze markiert. Und dann könnt ihr uns sagen, ob euch irgendetwas Besonderes aufgefallen ist", forderte er die beiden Schülerinnen auf und sah sie kurz blinzelnd an, bevor er sich neben Wisperwind hinsetzte.
Der Tigerkater beugte sich leicht zu ihr. "Ich würde nachher noch mit Obsidianpfote trainieren. Hättest du vielleicht Zeit und Lust, mit Milanpfote mitzukommen? Nur, weil Adlerfeder nicht aufstehen kann, sollte ihr Training nicht vernachlässigt werden", fragte er die Kätzin leise und warf kurz einen Blick zu der Schülerin.

[kommt an der Grenze an, sieht sich um, gibt Milanpfote und Obsidianpfote einen Auftrag, spricht mit Wisperwind]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Di Jan 07, 2014 5:16 pm

cf: WindClan Lager

Wind pfiff Milanpfote um die Ohren und presste ihr das Fell an den Körper, als die Patrouille durch das Territorium rannte. Fremde Gerüche von Gräsern, Heide, Moor und Beute füllten ihre Nase und trugen den Duft von Freiheit mit sich. Ihr Herz begann schneller zu schlagen, während sie die Beine streckte und sich bemühte, mit den älterne Katzen mitzuhalten. Ihre vom Vortag noch etwas wunden Ballen hatte sie schon wieder vergessen, denn die Abenteuerlust hatte das getigerte Kätzchen gepackt. Was gab es schöneres, als durch das weite Land ihres Clans zu streifen?
Bald verlangsamte Falkenherz sien Tempo, die Außengrenz musste nicht mehr weit sein. Auch Milanpfote wurde langsamer und zwang sich, ruhig und tief zu atmen. Ihre Ausdauer reichte noch lange nicht an die der anderen Katzen heran, aber immerhin hatte sie mithalten können - auch wenn sich ihre Beine jetzt etwas wackelig anfühlten. Doch Aufregung pulsierte durch ihre adern, ließ ihre Pfoten kribbeln und vertrieb jeden Gedanken an Erschöpfung. Das hier wollte sie nicht verpassen, es war schließlich ihre allererste Patrouille!
Die junge Schülerin zuckte mit den Ohren und nickte eifrig, als sie Falkenherz Befehl vernahm. Es gab nur ein Problem: Sie wusste nicht, wie man die Grenze markierte. Den Blick schweifen lassend hielt sie nach Obsidianpfote Ausschau bis die Schülerin sie erreicht hatte. Dann tappte sie zu der dunklen Kätzin und fragte mit gedämpfter Stimme: "Ich habe noch nie eine Grenze markiert - vielleicht kannst du mir das ja mal vormachen." Sie blinzelte der älterne Schülerin schüchtern zu und begab sich langsam neben ihr herschreitend zur Außengrenze. Der kräftige Geruch von WindClan umhüllte sie, hier mussten also die Grenzmarkierungen sein. Wieder irrte ihr Blick zu Obsidianpfote und eine stumme Bitte lag in ihren grünen Augen.

[kommt an, denkt nach, nimmt den Auftrag entgegen, spricht mit Obsidianpfote, geht zur Grenze, wartet auf die Antwort]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Di Jan 07, 2014 5:41 pm

---> WindClan - Lager

Es tat gut wieder aus dem Lager zu sein. Im Lauf fühlte ich mich frei und musste über nichts nachdenken, was mir sonst Sorgen bereitet hätte.
Als wir die Außengrenze erreicht hatte prüfte ich die Luft, aber ich konnte keinen fremden Geruch entdecken. Ich sah kurz zu Falkenherz. Auch er schien nichts Beunruhigendes gefunden zu haben, sodass ich mich setzte um einfach eine kurze Weile die frische Luft zu genießen. Mit halbem Ohr hörte ich mit, wie Falkenherz den Schülerinnen anwies die Grenzen zu markieren und sich dann neben mich setzte. Deshalb öffnete ich meine Augen und sah ihn freundlich an, als er sich leicht zu mir beugte und mich fragte, ob ich vielleicht ihn und Obsidianpfote zum Training begleiten wolle. Natürlich mit Milanpfote, da Adlerfeder das Training mit der Schülerin nicht sehr ernst zu nehmen schien. Ich warf der getigerten Schülerin einen mitfühlenden Blick zu, bevor ich dem braun getigerten Krieger antwortete. "Natürlich, ich würde gerne mitkommen. Milanpfote sollte nicht unter den Vernachlässigungen ihres Mentors leiden müssen", miaute ich verstehend. Während ich auf Falkenherz' Antwort wartete beobachtete ich die beiden Schülerinnen und erinnerte mich an meine erste Grenzpatrouille, sodass ich lächeln musste.

[prüft die Grenze, setzt sich, redet mit Falkenherz, denkt nach]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Di Jan 07, 2014 8:49 pm

cf: WindClan - Lager

Meine Pfottenschritte waren die letzten, die verklangen. Danach herrschte wieder Stille, die einzig und allein durch das Rauchen der Blätter im Wind unterbrochen wurde.
Nachdem auch ich an der Grenze angelangt war, stellte Falkenherz uns, Milanpfote und mir, die Aufgabe die Grenze zu markieren und Besonderes zu berichten. Es war nicht das erste Mal, das mir diese Aufgabe gestellt wurde und ich machte mir gleich daran sie zu erfüllen. Kurz bevor ich an die Grenze treten konnte, um die bestimmten Markierungen zu suchen, trat Milanpfote zu mir und bat mich das mit dem Grenze markieren vorzumachen. Ich blickte sie erstaunt an. ,,Du hast das noch nie gemacht ?" Ich hatte es schon ziemlich weit am Anfang gelernt, noch mit Abendkralle. Aber ich wollte Milanpfote die peinliche Situation ersparen, wenn sie offenbarte, dass sie noch nie Grenzen markiert hatte und trat weiter an die Grenze heran. ,,Es ist eigentlich nicht so schwer. Du suchst dir einen Punkt, wo der WindClan - Geruch am stärksten ist - meistens ist es etwas auffälliges wie ein Felsen oder ein Grashügel - und dann setzt du die Markierung. So." Ich machte es ihr vor. ,,Und dann musst du noch darauf achten, ob Clan-Katzen - oder in diesem Fall Streuner - die Grenze über treten haben. Falls da tatsächlich ein Streuner-Geruch erkennbar ist musst du ihn ebenfalls mit einer Markierung überdecken.", miaute ich immer noch gedämpft. ,,Wie gesagt, ist nicht schwer.'' Ich fragte dann an die Grenze, markierte zwei Punkte, die Restlichen überließ ich Milanpfote. Danach beugte ich mir vor, um Sträuner zu erschnuppern. Es waren keine da gewesen, zumindest fand ich keine, sagte Milanpfote aber nichts, obwohl mein ruhiges Verhalten aussagekräftig war. Sie sollte es selber herausfinden.
Nachdem ich die Aufgabe erledigt hatte, rappte ich zu Falkenherz und begann zu berichten: ,,Ich habe ein paar Punktes der Grenzmarkierungen aufgefrischt, den Rest macht Milanpfote. Streuner- Geruch habe ich nicht gefunden." Nach meinem Abschluss, setzte ich mich neben Falkenberg und wartete ebenfalls auf Milanpfote.

[erklärt Milanpfote Grenzen-Markieren, macht ihre Aufgabe, bei Falkenherz und berichtet]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Mi Jan 08, 2014 5:44 pm

Ehrlich erleichtert lächelnd lauschte Milanpfote den Worten ihrer älteren Mitschülerin. Dies war sicherlich nicht ihre erste Grenzpatrouille, deshalb musste sie sich bestimmt fast über ihre Unwissenheit und Aufregung amüsieren. Aber das störte die kleine Tigerkätzin nicht im mindesten. Die Ohren aufmerksam aufgerichtet beobachtete sie Obsidianpfote, die nun eine Grenzmarkierung setzte. So schwer sah das auf jeden Fall nicht aus und ihr Geruchssinn würde ihr sicher beim Finden der wichtigen Punkte der Grenzmarkierung helfen.
"Danke, ich versuchs gleich mal!", miaute sie eifrig,die dunkle Schüler zu Falkenherz und Wisperwind tappte und hielt mit großen, grünen Augen nach einem auffälligen Punkt Ausschau, den sie markieren konnte. Obsidianpfote hatte schon einige Punkte markiert und somit ihre Aufgabe erfüllt - nun war Milanpfote an der Reihe.
Sie entdeckte einen recht großen Grashügel und trabte mit aufgerichtetem Schwanz auf ihn zu. Der starke Geruch von WindClan stieg ihr in die Nase und ihrer Meinung nach mischte sich kein anderer fremder Geruch unter den ihres Clans. Wie Obsidianpfote es vorgemacht hatte, markierte sie also die Grenze und fuhr dann mit dem selben Eifer auch bei den weiterne Markierungen fort. Mit dem Alter würde diese Arbeit ihr sicher nicht mehr allzu viel Spaß bereiten wie jetzt, aber dies war nun mal ihre allererste Patrouille. Heute Abend muss ich Wolkenpfote davon erzählen, dachte sie und zuckte in freudiger Erwartung auf das Wiedersehen mit ihrem Freund mit der Schwanzspitze. Er kann sich bestimmt gar nicht vorstellen, wie groß das Land noch außerhalb des Territoriums des WindClan ist!
Tatsächlich war es berauschend, den Blick schweifen zu lassen - überall breitete sich weites Land aus, gesprenkelt von Bauminseln, kleinen Buschgruppen und wenn sie den Blick ganz weit zur Seite wandern ließ, konnte sie sogar verschwommen rote Felsformationen aufblitzen sehen - das war, so glaubte sie, vom SchattenClan Territorium - und solche seltsamen rotbraunen Bauten entdecken. Ihre Schnurrhaare zuckten neugierig, während sie diese fremden Dingr musterte. Ob das die Nester von den Zweibeinern sind?, fragte sie sich. Möglich war es ja, denn irgendwo in der Nähe des Territorium hatten sich die Zweibeiner wohl Nester gebaut. Vielleicht waren das ja tatsächlich diese komischen Dinger da drüben ...
Am Horizont konnte sie sogar unförmige Schatten entdecken. Das mussten die Berge sein! Ihr Schwant pendelte hin und her, während sie eine weitere Grenzmarkierung setzte und dabei aber den Blick auf die riesigen Umrisse der Berge gerichtet hielt. Darüber waren die Clans gewandert, um hier her zu kommen. Wirklich unvorstellbar für sie.
Irgendwann konnte sie sich aus ihrem Staunen heraus winden, warf einen letzten Blick auf die weite, fremde Landschaft und tappte zurück zu ihrer Patrouille. Es hatte ihr in den Pfoten gejuckt, die Grenze zu überspringen und das fremde Land zu erkunden - aber sie hatte sich ihre Pflicht als Schülerin ihres Clan nur allzu schnell in Erinnerung gerufen. Sie durfte nicht einfach losrennen, wann sie wollte. Ihre Ausbildung war wichtig, denn später würde sie dem Clan als Kriegerin dienen, ihn schützen und versorgen. Ihr Herz schlug schneller. Später, wenn ich Kriegerin bin!
Obsidianpfote hatte gerade Bericht erstattet, also riss sich auch Milanpfote zusammen, um etwas abzuliefern. Ihre grünen Augen, noch immer leuchtend vor Neugier und junger Lebensfreude, wanderten von Wisperwind zu Falkanherz und wieder zurück, ehe sie zu sprechen begann.
"Ich habe auch nichts Ungewöhnliches entdecken können.", miaute sie rasch und zuckte dann etwas verlegen mit den Ohren. Diese Sache mit den Zweibeinernestern hätte sie ja zu gerne herausgefunden. Ihre Neugier war schließlich einfach zu stark. "Sind das da hinten" Sie wedelte mit dem Schwanz in Richtung der seltsamen Bauten. "eigentlich Zweibeiner Nester?"

[beobachtet Obsidianpfote, dankt ihr, markiert die Grenze, betrachtet die Landschaft, denkt nach, geht zur Patrouille, erstattet Bericht, fragte nach]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Do Jan 09, 2014 6:54 pm

Falkenherz blickte die helle Kätzin dankbar an und nickte zustimmend. “Es ist schon eine Schande für einen Krieger, wenn er sich nicht um seinen Schüler kümmert. Schließlich hat Froststern das Vertrauen in Adlerfeder gesetzt und dann bringt er sowas“, meinte der getigerte Kater und schnaubte verächtlich. Wenn Adlerfeder keine Lust hatte, sich um seine Schülerin zu kümmern, sollte er es einfach zu Froststern sagen, damit sie Milanpfote einen anständigen Mentor zuteilte. Weil so konnte es ja wohl nicht weiter gehen. Vielleicht sollte ich Froststern mal darauf ansprechen, überlegte der Krieger und kniff leicht die Augen zusammen.
Kurz bemerkte er, wie Obsidianpfote und Milanpfote tuschelten. Danach machten sie sich aber beide daran, die Grenze gewissenhaft zu markieren. Sie machten beide ihre Sache gut, woraufhin Falkenherz leicht anerkennend nickte. Amüsiert beobachtete er dabei, wie Milanpfote ihren staunenden Blick über die Ebene jenseits der Grenze schweifen ließ. Wahrscheinlich war sie noch nie hier an der Außengrenze, überlegte der Kater und schnurrte leicht amüsiert.
Als beide Kätzinnen ihren Bericht ablieferten, nickte Falkenherz zustimmend. “Gut erkannt. Und genau so soll unsere Grenze auch sein. Markiert von uns und frei von anderen Gerüchen. Solltet ihr irgendwann einen anderen Geruch an den Grenzen finden, meldet das sofort. Niemand außer dem WindClan darf unser Territorium betreten“, erklärte er den beiden Schülerinnen – auch wenn es zumindest Obsidianpfote schon wissen sollte. Solche Sachen sagte man lieber immer öfters, damit die Schüler es sich auch merkten. Er wusste ja, welche Flausen Katzen in dem Alter im Kopf hatten.
Überrascht blinzelte der massige Tigerkater dann, als Milanpfote fragte, ob das dort am Horizont Zweibeinernester seien. Mit zusammengekniffenen Augen blickte Falkenherz zu dem Punkt, den Milanpfote meinte und dachte kurz nach. “Von den Umrissen her würde ich schon sagen. Und es weht auch oft genug der Duft nach Zweibeinern bis hierher. Aber zum Glück sind sie weit genug weg, um uns in Ruhe zu lassen“, erwiderte er ruhig und betrachtete die Zweibeinernester.

[bei Wisperwind, Milanpfote & Obsidianpfote]
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