Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 Außengrenze WindClan

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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Mi Jan 21, 2015 2:59 pm

Lacrimas Schnurren klang warm und ehrlich und ich fühlte mich sofort viel wohler. "Ja, das klingt gut! Wir können uns morgen hier wieder treffen und... und die ganze Welt erkunden!" Ich musste wie ein aufgeregtes Junges vor einer Schülerzeremonie klingen, also räusperte ich mich kurz und senkte leicht beschämt meinen Blick. Ich wollte mich nicht vor Lacrima wie ein peinliches Junges benehmen, schon gar nicht, wenn es darum ging, quasi meinen Clan zu verraten. Was sie wohl von der Loyalität der Clankatzen denken musste?
Wie dem auch sei, ich freute mich schon unheimlich darauf. Glücklich strahlte ich Lacrima an und fragte mich, wo sie denn vorher gelebt hatte. Sie musste viele Gegenden kennen, und vor allem viele Katzen - und Kater. Ob sie einen Gefährten hatte? Zutrauen würde ich es ihr, doch würde sie dann alleine weiter wandern? Vielleicht war ihr Gefährte ja mitgekommen und wartete an diesem Schrottplatz auf sie.
Als die Weiße schließlich weitersprach, neigte ich meinen Kopf verlegen. Es musste doch Gründe geben, weshalb mich nahezu alle mieden und ignorierten. Vielleicht lag es auch gar nicht an den anderen, sondern an mir. Ließ ich einfach keinen an mir heran? Oder war es tatsächlich einfach so, dass ich nicht gut genug für die anderen war? Zu schüchtern, zu leise, eben anders. Doch lieber war ich alleine und ich selbst, als mich für jeden zu verstellen, damit ich akzeptiert wurde.
"Ich werde immer zu dir kommen, wenn ich jemanden zum Reden brauche", nahm ich ihr Angebot glücklich an und gab ein kurzes Schnurren von mir, das aber abrupt aufhörte, als sie nach meiner Familie fragte. "Ähm - nein." Leicht überfordert wegen der etwas plötzlichen Frage, die mich irgendwie an einem wunden Punkt traf, vergrub ich meine Krallen in das Gras unter mir. "Sind alle schon gestorben." Viel mehr konnte ich dazu nicht sagen. Mein Bruder starb, noch bevor er richtig zu leben begann, und meine Eltern starben wegen eines schlimmen Grünen Hustens, jedoch hatten sie ein langes, erfülltes Leben hinter sich. Doch dies änderte nichts an der Tatsache, dass ich meine kleine Familie über alles vermisste - vor allem Windjunges. Wie sein Kriegername wohl gelautet hätte?
"Und du? Wo hast du deine Familie?", fragte ich vorsichtig, um Lacrima nicht mit meiner Frage zu nerven. Unsicher lächelte ich und richtete meinen Blick auf sie, da ich schließlich nichts mehr zu sagen hatte.

[bei Lacrima]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Fr Jan 23, 2015 7:38 pm

Bei ihrem Vorschlag nickte ich begeistert und deutete kurz auf das Territorium hinter ihr. "Bald wirst du schon viel mehr kennen, als nur dein Territorium, das verspreche ich dir! Vielleicht wirst du sogar mehr sehen, als jeder aus deinem Clan.", meinte ich fantasierend über das, was die Zukunft uns bringen würde und blickte sie dannach gleich wieder strahlend an. "Jedenfalls wird es sicher super und ich kann es kaum erwarten.", fügte ich hinzu und freute mich innerlich, dass ich die Aufregung in ihrer Stimme hören konnte. Ich brauchte als nicht befürchten, dass Eisblüte gar keine Zeit mit mir verbringen wollte, sondern nur so tat. Obwohl, wie sollte sie das auch vortäuschen? Wenn sie nichts mit mir zu tun haben wollte, hätte sie mich sicher schon vorher weggeschickt.
Die Frage über ihre Familie war wohl etwas zu persönlich gewesen, da die Weiße plötzlich sehr angespannt wirkte und ihre Krallen in das Gras bohrte. "Es tut mir leid, ich hätte nicht so direkt sein dürfen.", miaute ich entschuldigend und berührte jedoch kurz aufmunternd ihre Nase, als ich ihre Antwort hörte. Die edel aussehende Katze hatte also auch keine Familie mehr, in dieser Hinsicht waren wir uns sehr ähnlich. "Nein, ich habe auch keine Familie mehr. Mein Bruder Nimbus starb durch ein Auto.", antwortete ich langsam, als mir einfiel, dass die meisten Katzen das ja anders nannten. "Also durch ein Monster. Meine Eltern stritten sich nach seinem Tod nur noch und als ich alt genug war, wählte ich einen eigenen Weg." Ja, irgendwie vermisste ich Fluvius und Venus, aber die ständigen Streitereien gingen mir mit der Zeit auf die Nerven. Zumal ich es nicht verstehen konnte, warum meine Mutter meinem Vater die Schuld für Nimbus' Tod gab.
"Aber ich lasse die Vergangenheit lieber hinter mir und lebe im hier und jetzt. Ist schließlich viel besser als Tag und Nacht den alten Zeiten nachzutrauern, wo doch die Gegenwart schöne und spannende Dinge beinhaltet. Und natürlich auch Katzen.", sprach ich und zwinkerte beim letzten Satz kurz.

[bei Eisblüte]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Sa Jan 24, 2015 1:26 pm

Als sich die Kätzin entschuldigte und kurz meine Nase berührte, lächelte ich leicht verlegen. Es war nicht schlimm gewesen, dass sie das gefragt hatte - es war schließlich besser als üblicher Small-Talk - ich war einfach nicht darauf vorbereitet gewesen.
Ich lauschte ihren Worten und sah dabei auf meine Pfoten, während mir das Regenwasser bereits der Nase herab tropfte. Ihr Bruder ist also auch gestorben, dachte ich mir und hob meinen Blick. Auto? Als sie sich danach verbesserte, zuckte ich verwirrt mit dem Ohr, doch dann senkte ich wieder meinen Blick und wusste nicht, wie ich antworten sollte. Ihr Bruder war gestorben, ihre Eltern zerstritten und nun stand sie auf eigenen Beinen. "Oh.. das tut mir Leid", meinte ich leise und sah der Kätzin in die Augen. Sollte ich noch etwas hinzufügen? War ich unhöflich, wenn ich es nicht tat? Aber was sollte ich denn sagen?
Zum Glück aber sprach Lacrima weiter und ich konzentrierte mich wieder auf sie. Sie hatte so Recht mit dem, was sie gerade sagte. Ich sollte mir ein Beispiel an ihr nehmen - sie ging selbstbewusst durchs Leben und konzentrierte sich auf die Gegenwart; während ich in Selbstmitleid badend in der Ecke saß. Wie konnte man nur so perfekt sein?
Ihr letzter Satz riss mich aus meinen Gedanken und ich blinzelte kurz, als sie zwinkerte. Blut schoss mir in die Ohren und ich wandte meinen Blick ab. Das war nicht einfach nur ein Kompliment gewesen. Himmel, was sollte ich denn jetzt sagen?
"Ich bewundere deine Einstellung, Lacrima", miaute ich schließlich und hob dafür kurz meinen Blick, doch als ich weitersprach, fixierte ich einen Punkt in der Ferne. "Als Streuner kommt man viel rum, oder?" Ich sah sie wieder an, und sprach unsicher weiter: "Man... muss vielen Katzen begegnen, wenn man so... frei ist." Da meldete sich meine Schwäche bei Gesprächen wieder: ich konnte einfach keine interessanten Fragen stellen, ohne mein Gegenüber zu langweilen. Doch ich probierte es weiter, um wenigstens halbwegs kontaktfreudig rüberzukommen. "Wie lebt es sich als Streuner so?" Dabei legte ich mehr Neugier in meine Stimme, als nötig gewesen. Ich sah wieder auf meine Pfoten.

[bei Lacrima]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Sa Jan 24, 2015 2:12 pm

Bei ihrer Entschuldigung schüttelte ich nur entschlossen den Kopf. "Dir muss nichts leid tun, schließlich hattest du rein gar nichts mit dem Ganzen zu tun.", meinte ich leicht lächelnd und meine Gedanken schweiften kurz zu einem der wenigen Familienmomente, nach Nimbus Tod, in dem wir uns alle verstanden. Ausnahmsweise stritten meine Eltern mal nicht und wir konnten ein gemeinsames Essen mit einem netten Gespräch genießen - am nächsten tag war jedoch alles wieder vorbei. Leise seufzend verscheuchte ich diese Gedanken, die Gegenwart zählte und nicht die vergangenen Tage.
Überrascht blickte ich der Hübschen in die Augen, als sie meinte, dass sie meine Einstellung bewundern würde. "Warum denn das?", miaute ich fragend und legte leicht den Kopf schief. Was war an meinen Gedankengängen denn interessant? Ich fand sie mit ihrer Schüchternheit viel besser, vielleicht sollte ich mir auch einmal ein Beispiel daran nehmen und nicht immer gleich mit meiner Meinung heraus platzen.
"Ja, man kommt allerdings sehr viel rum. Ich besonders dadurch, weil wir selbst in meiner Kindheit sehr viel herumgereist sind. Kaum konnten mein Bruder und ich anständig laufen, zogen Venus und Fluvius mit uns weiter. Unsere Kindheit verbrachten wir daher nur zum größten Teil auf dem Schrottplatz." Bei ihrer nächsten Frage nickte ich nur so halb, bevor ich antwortete. "Ja, eigentlich schon, aber mit vielen wollte ich nichts zu tun haben, weil sie einfach nur...widerwertig waren. Kater, die einfach nur eine Kätzin wollten, angrifflustige Hauskatzen und so weiter. Aber natürlich bin ich auch einigen netten Katzen begegnet, deren Begegnung mich sehr erfreut hat."
Unwillkürlich musste ich an den Kater namens Amor denken, der mich tagelang verfolgt und bedrängt hatte, bis ich ihn endlich losgeworden bin. Das war zwar ziemlich schwierig, weil er ein gutes Stück größer als ich war und viel kräftiger, aber mich List gelingt alles. Andere Kater wie Stone waren jedoch sehr zuvorkommen und konnten somit mein Wohlwollen gewinnen. Und nich etwas anderes, aber das stand jetzt nicht zur Debatte.
"Das Leben als Streuner ist toll, ich würde es niemals gegen ein Hauskätzchenleben eintauschen oder gegen ein - sei mir nicht böse - Clanleben. Ich möchte einfach frei sein und als Einzelläuferin kann ich das am besten. Ich liebe es neue Orte zu entdecken, neue Sachen zu erfahren oder eben auch andere Katzen. Andererseits ist es manchmal auch schiwerig mit dem Jagen oder wenn man sich verletzt, ich habe fast keine Efahrung mit Kräutern und kenne mich daher überhaupt nicht damit aus. Zum Glück habe ich mir noch nie etwas Ernsteres eigefangen.", erklärte ich Eisblüte. "Aber wenn wir uns morgen treffen, kannst du ja mehr erfahren."

[bei Eisblüte]
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Falkenherz

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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   So Jan 25, 2015 10:04 am

Falkenherz legte feindselig die Ohren an, als die Streunerin behauptete, sie kenne bereits den Weg zu ihrem Lager. Er wusste nicht recht, ob er ihr glauben sollte und vor allem wusste er nicht, was er davon halten sollte, sollte es wirklich wahr sein. Wie konnte eine Streunerin wie sie den Weg zu ihrem Lager kennen. Er erinnerte sich nicht daran, dass in letzter Zeit irgendein Streuner auch nur in die Nähe ihres Lagers gekommen war. Wäre es so gewesen, würde er ihren Geruch kennen, doch er war ihm völlig fremd.
Noch misstrauischer machte ihn die Tatsache, dass sie die Sache angeblich nur mit Froststern besprechen konnte. Entweder hielt sie sich für besonders wichtig oder es war wieder nur ein Hinterhalt.
Anderereseits - was konnte eine so kleine Kätzin schon ausrichten? Mit ihr würde er auch alleine fertig werden. Und wenn sie doch böse Absichten haben würde, würde sie sich einem ganzen Clan entgegenstellen müssen. Und keine Katze mit halbwegs klarem Verstand würde das versuchen. An ihrem Pelz hafteten auch kaum Gerüche von anderen Katzen - im Moment nahm er nur den Geruch wahr, der wohl zu dem Kater gehörte, der in der Ferne saß. Somit war sie sicherlich auch keine Spionin einer Katzengruppe, die einen Anschlag auf sie planten.
"Ich hoffe für dich, dass es auch wirklich wichtig ist. Ansonsten vertreibe ich dich eigenhändig wieder aus unserem Territorium. Und wenn du auch nur ein krummes Ding versuchst, reiß ich dir den Pelz vom Leib", knurrte der Tigerkater schließlich. Warum genau er nun zustimmte, die Kätzin ins Lager zu führen, wusste er auch nicht, aber irgendwie sagte ihm sein Instinkt, dass er es tun sollte.
Daher wandte er sich um, blickte aber noch kurz die Kätzin an. "Du wirst zwischen Azaleenpfote und mir gehen. Aber glaub nicht, dass ich dich, nur weil ich dir den Rücken zukehre, nicht mehr beobachte", erklärte Falkenherz, ehe er seine schmutzgrünen Augen auf Azaleenpfote richtete. "Geh hinter ihr. Und pass auf, was sie so treibt", wies er seine Schülerin an. Eigentlich hatte er mit ihr ja noch weiter das Territorium erkunden wollen, aber bei dem Regen war ihm das jetzt zu nass geworden. Außerdem musste jetzt erst einmal die Sache mit dieser Streunerin geklärt werden.

tbc: WindClan-Lager

[denkt über Elster nach | antwortet ihr | redet mit Azaleenpfote | geht los]
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Elster

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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   So Jan 25, 2015 2:16 pm

Ich hörte dem Kater genau zu. Wirklich begeistert schien er nicht zu sein, mich zu Froststern zu bringen. Ich hoffte nur, das es kein riesiger Fehler von mir war. Und das ich mich mit Milanpfote getroffen hatte, würde ich mit keinem Wort erwähnen. Egal, was passierte. Das hatte sie mir gesagt. Sie hatte mir gesagt, das sie ziemlichen Ärger bekommen würde, wenn das heraus käme. Und ich wollte ihr keine Schwierigkeiten machen.
Ich ging sehr vorsichtig über die Grenze, falls er es nicht ernst gemeint hatte und nur einen Grund suchte, um mich anzugreifen. Wenn Froststern meine Bitte zur Aufnahme als nicht wichtig ansah, würde mir wahrscheinlich von ihm das Fell abgezogen werden oder ich wurde in Fetzen gerissen oder so. Bitte nicht! Ich habe jetzt lange gewartet, das ich einen weiteren Versuch starte. Jetzt muss es klappen! Ich bin extra zu Raven gegangen und habe gelernt.
Als keiner der Beiden mich ansprang und der Kater loslief, folgt ich ihm. Nicht, ohne Raven noch einen letzten Blick zuzuwerfen. Dann konzentrierte ich mich darauf, nicht den Anschluss zu verlieren. Ich ging nah genug hinter dem Kater, das er sicher sien konnte das ich nicht abhauen wollte und weit genug weg, das er sich hoffentlich nicht bedroht fühlte.

tbc: WindClan-Lager

[hört Falkenherz zu, denkt an Milanpfote, geht über die Grenze, sieht noch kurz zu Raven, folgt Falkenherz]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Mo Jan 26, 2015 9:00 pm

"Na ja", miaute ich unsicher und bohrte erneut meine Krallen in die Erde, aber dieses Mal, weil ich ein wenig über meine folgenden Worte nachdenken musste. "Du bist so.. selbstsicher. Du hast es geschafft, dass ich dich sofort mag, ohne dass ich viel über dich weiß. Du bist so frei und wild.." Bevor das noch zu einer langen Aufzählung wurde, hörte ich verlegen lächelnd auf. Ich bewunderte sie eben.
Und dann erzählte sie mir von ihrem Streunerdasein. Interessiert lauschte ich ihrer wundervollen Stimme und starrte währenddessen verträumt in die Ferne. Ich stellte sie mir als kleines Junges vor, wie sie mit ihrer Familie durch die Gegenden wanderte. Sie musste sicher sehr aufgeweckt gewesen sein.. und offen für Neues.
Schließlich sah ich wieder Lacrima an, und als sie fertig gesprochen hatte, senkte ich meinen Kopf wieder leicht und musterte die Regentropfen, die langsam die Grashalme entlangrannten.
"Es muss spannend sein, so als Streuner", murmelte ich und achtete dabei darauf, nicht so zu klingen, als würde ich mein Leben als Clankatze nicht mögen. Ich liebte es, ein Teil meines Clans zu sein - konnte jedoch nicht bestreiten, dass das freie Leben eines Streuners nichts Attraktives an sich hatte.
"Fühlt man sich aber mit der Zeit nicht.. einsam? Oder so.. irgendwie.. ganz ohne Aufgaben? Ich meine, du hast schließlich keinen Clan, für den du Jagen und Kämpfen musst. Ohne Verpflichtungen... irgendwie." Ich hatte zwar versucht, ein paar meiner Gedanken in Worte zu fassen, was mir allerdings ziemlich misslang und ich nur hoffen konnte, dass mich Lacrima überhaupt verstand.

[bei Lacrima (und sorry wegen des doofen Posts, ich wollte dich aber nicht länger warten lassen! ^^)]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Mi Jan 28, 2015 8:18 pm

Bei ihrer Erklärung, die gleichzeit aus Komplimenten bestand, fing ich fast automatisch an zu lächeln. "Vielen Dank, Eisblüte, aber das bin ich eigentlich nicht immer gewesen, denke ich. Mit der Zeit wird man als Streuner einfach selbstsicher, denn anders kommt man gar nicht durch das Leben. Unsichere oder schüchterne Katzen würden sicher nicht so glücklich sein als Streuner. Und dass ich es geschafft habe, dass du mich gleich magst, freut mich besonders.", antwortete ich mit einem fortwährenden Lächeln und schüttelte kurz unmerklich den Kopf. "Ich komme mir schon wie ein Mäusehirn vor, weil ich so viel lächle", miaute ich grinsend, "aber irgendwie komme ich bei dir nicht drumherum, du schaffst es einfach mich mit deinen Worten und Gesten zum Schmunzeln zu bringen."
Nach meiner Erzählung über das Streunerleben, merkte die hübsche Kriegerin an, dass es wohl spannend sein müsste ein Einzelläufer zu sein und ich nickte leicht. "Zumindest ich finde es sehr spannend und könnte mir auch nicht vorstellen eine andere Lebensweise zu haben. Und ja, manchmal ist man etwas einsam, aber Verpflichtungen braucht man nicht. Man kann schon für sich selber jagen und auf das Kämpfen bin ich sowieso nicht besonders erpicht. Das liegt wohl vor allem daran, dass ich meine Wunden nicht heilen könnte - ich habe fast kein Wissen über Pflanzenkunde. Wenn ich mich recht erinnere, habt ihr in Clans eine besondere Hierachie, oder? Gibt es da nicht einen...Wie nennt man das? Heiler?"
Ich wusste nicht mehr genau, welche Posten es gab, aber an irgendjemanden, der Wunden heilen konnte, konnte ich mich entsinnen. "So jemanden würde ich nämlich auch brauchen. Ich hatte mal eine schwere Erkältung in der Blattleere und wenn mir nicht eine andere Katze geholfen hätte, wäre ich wahrscheinlich gestorben. Aber normalerweise sind Streuner untereinander hilfsbereit, nunja, sagen wir viele.", erklärte ich der Weißen und runzelte kurz die Stirn, als ich an die Tage meiner Krankheit dachte. Es war wahrlich keine schöne Zeit gewesen und am dritten Tag hätten mich beinahe meine Kräfte verlassen. Doch zum Glück war dann Laila gekommen, die mir die richtigen Kräuter gab und sogar für mich gejagt hatte. Sie war eine der wenigen Katzen, der ich nach einiger Zeit sogar vertraut hatte.

[bei Eisblüte]
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Azaleenpfote

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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Do Jan 29, 2015 8:11 pm

Azaleenpfote musterte Elster misstrauisch. Warum zum SternenClan wusste die Streunerin wo sich das Lager des WndClans befand und warum sollten Falkenherz und die Schildpattkätzin höchstpersönlich sie auch nochzu Froststern bringen? Wie mäusehirnig konnte man bloß sein? Missmutig kniff Azaleenpfote ihr seltsames Augenpaar zusammen. Falkenherz' Worte beruhigten die bunte Schülerin zwar ein bisschen, da sie nicht freundlich waren, aber dennoch störte es die groß gewachsene Käzzin, dass ihr Mentor Elster gewähren ließ. Ärgerlich fixierte sie den schwarzen Kater an der Grenze, der aber keine Anstalten machte näher zu kommen. Hau bloß ab!, dachte sie insgeheim, spitzte aber dann die großen Ohren. Sie würde also hinter Elster gehen. Nun gut, ihretwegen war das in Ordnung, weshalb sie nun auch hinter der Fremden und ihrem Mentor herlief.

Tbc: WindClan-Lager

[Hört zu, schaut zu Raven, folgt]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Fr Jan 30, 2015 10:47 am

Raven beobachtete das Geschehen von seiner sicheren Seite aus. Er hatte nicht das Gefühl, dass es den Clankatzen gefiel eine Streunerin mitnehmen zu müssen, aber es sah so aus als ob sie es tun würden. Der schwarze Kater legte kurz die Ohren an. Warum hatte Elster nicht einfach zufrieden sein können. War es deshalb gewesen weil Spuren ihrer Vergangenheit im WindClan Zuhause waren? Dann hätte er ebenso gut den DonnerClan aufsuchen können, dachte der schwarze Kater verächtlich. Oder eben den FlussClan oder wo auch immer Never je gewesen war, dachte er mit glühender Wut im Magen. Never hatte gesagt, Raven sei sein Seelenbild. Das Seelenbild eines kaputten Katers, der überall floh, selbst vor seinen eigenen Jungen war Never geflohen. Nein, der schwarze Kater mit dem eher ungewöhnlichen Augenpaar war nicht so wie Never. Nicht ganz so zumindest. Er war für andere dagewesrn, hatte geholfen und diese waren ihm entflohen, wie Vögel. Erst Habicht, dann der kleine Schatten, der gestorben war und schließlich Elster.  Er der Rabe stand nun wieder allein, wandte sich zum gehen, schaute sich nicht mehr um, wie Habicht damals und er genoss es, genoss es in vollen Zügen. Wo würde der einsame schwarze Vogel jetzt hinfliegen? Dahin wohin ihn seine großen schwarzen Tatzen brachten, natürlich.

Tbc: Die weiten des Meeres

[Beobachtet, denkt nach , dreht sich um und geht]


Zuletzt von Raven am Di Feb 17, 2015 4:28 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Fr Jan 30, 2015 12:42 pm

"Ach, echt?", miaute ich überrascht darüber, dass Lacrima nicht immer so selbstsicher gewesen war. Auf mich hatte sie den Eindruck, dass sie schon immer voller Selbstbewusstsein geglänzt hatte. Die Tatsache, dass man als Streuner seine Schüchternheit ablegen konnte - oder gar musste - ließ mich nachdenken. Im Clan war man doch auch unglücklich, wenn man sich schwer damit tat, andere Katzen anzusprechen; vielleicht war ein geringes Selbstbewusstsein im Clan sogar noch schlimmer als wenn man Streuner war, denn Clankatzen waren immer unter anderen Katzen. Wieso aber schaffte ich es nicht, so selbstsicher wie Lacrima zu sein? Hm, vielleicht lerne ich das ja noch, dachte ich mir und verwarf meine Gedanken wieder.
Ich lächelte. "Und ich dachte schon, ich selber würde deswegen auffallen." Noch immer lächelnd fragte ich mich, ob sie wohl meine Schüchternheit belächelte oder tatsächlich aus reiner Sympathie lächelte. Ich hoffte auf Letzteres, machte mir allerdings keine weiteren Gedanken darüber.
"Ja, wir haben einen Heiler im Clan, der für die Verletzten oder Kranken zuständig ist und sich mit Kräutern und so sehr gut auskennt", erklärte ich. Ich hatte gar nicht darüber nachgedacht, dass Streuner gar nicht die Möglichkeit hatten, bei Problemen zum Heiler zu gehen - und wunderte mich darüber, dass das nicht irgendwann zum Problem werden könnte. Dass Lacrima einmal ohne die Hilfe einer anderen Katze fast gestorben wäre, machte mich stutzig. "Viele?", fragte ich noch einmal nach. "Gibt es denn oft Streit, wenn du einer fremden Katze begegnest, oder wie läuft das so ab?" Ich war schließlich daran gewöhnt, wie ich mich fremden Clankatzen gegenüber verhalten sollte, doch wie war das, wenn keine Regeln dafür bestanden? Neugierig sah ich Lacrima an und lächelte - schon wieder.

[bei Lacrima]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   So Feb 01, 2015 1:02 pm

"Ja, echt. Mein Selbstbewusstsein hat sich wohl einfach entwickelt, es muss ja nicht unbedingt angeboren sein.", antwortete ich auf ihre überraschte Frage. Bei meiner Aussage mit dem Lächeln, meinte Eisblüte, dass sie selber dachte, dass es bei ihr auffallen würde. "Ach, selbst wenn, ich mag es wenn Katzen freundlich sind und das kann man meistens nur mit einem Lächeln sein." Einen Heiler hatten die Clankatzen also tatsächlich...Nun, das wäre sicher sehr praktisch, wenn es das mir auch geben würde. Aber ich hatte mich für ein Leben entschieden, wo ich mich selber um meine Verletzungen und Krankheiten kümmern musste. Nichts dass es mir viel ausmachen würde, ich konnte schon für mich selber sorgen, doch manchmal wäre es sich nett, zu wissen, dass man auf andere zählen kann.
"Nunja, es gibt nicht unbedingt immer Streit, aber manche Streuner sind wohl etwas aggressiv veranlagt und meinen durch einen Kampf würden sie ihre Stärke zeigen.", erklärte ich schulterzuckend, "aber ich bin immer wieder heil aus so einer Situation herausgekommen. Wenn man die Waffen einer Kätzin einzusetzen weiß, gelingt das einem fast immer. Sogar bei anderen weiblichen Genossen.", fügte ich grinsend hinzu, wobei ich nicht wusste, wie Eisblüte darauf reagieren würde. Vielleicht war sie eine dieser Katzen, die den...sagen wir gesellschaftlichen Werten folgten und unbedingt einen großen, muskulösen Gefährten haben wollte. Ich gab nicht viel auf solche Norme, eher wich ich gerne von ihnen ab. So schätzte ich auch das Zusammensein mit einer hübschen Katze und bestand nicht nur auf männliche Begleiter. Jedoch konnte ich mir auch vorstellen, dass in einem Clan so etwas nicht gerne gesehen wurde. Mal angenommen ich wäre in einem Clan, was würden sie wohl sagen, wenn ich eher nur auf kurzlebige, aber viele Beziehungen aus wäre? Wahrscheinlich wären sie nicht gerade begeistert, doch sie könnten mir auch nicht vorschreiben, was ich tun soll.
"Wie geht man im Clan eigentlich damit um, wenn eine Kätzin mit einer anderen Kätzin zusammen sein möchte?", fragte ich nun geradeheraus die schöne Kriegerin gegenüber und blickte sie leicht neugierig an.

[bei Eisblüte]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   So Feb 08, 2015 2:49 pm

"Ach so", miaute ich lächelnd. Wenn Selbstbewusstsein entwickelt werden konnte, war ich vielleicht gar kein so hoffnungsloser Fall. Glücklich, den warmen Bau doch verlassen zu haben und damit erst die Möglichkeit geschaffen hatte, neue Katzen kennenzulernen - was natürlich nicht geplant war - hörte ich der interessanten Streunerin aufmerksam zu.
"Ah.. okay..", meinte ich knapp. Waffen einer Kätzin also... und nicht nur bei Katern. Ich legte erst meinen Kopf leicht schief und musterte dann meine Pfoten unter mir. Ich wusste gar nicht recht, was ich darauf erwidern sollte. Hieß das etwa, Lacrima... nun ja, konnte auch Kätzinnen lieben? Zumindest schien sie nichts gegen Kätzinnen zu haben.
Leicht unsicher verstärkte ich den Druck auf meinen Pfoten und bohrte die Krallen in die feuchte Erde, während mein Pelz schon vollständig durchnässt war. Würde ich hier noch ewig sitzen, würde ich vermutlich sogar noch krank werden.
Was mich Lacrima daraufhin fragte, ließ mich leicht nachdenklich machen. Noch etwas benommen von ihrer so direkten Frage, wobei ich mich langsam daran gewöhnte, legte ich meine Stirn kraus. "Ich weiß es gar nicht." Ich hob meinen Blick unsicher. "Ich habe das noch nie richtig miterlebt in meinem Clan - und darüber nachgedacht ebenso wenig. Vermutlich.." Um weitersprechen zu können, wandte ich meinen Blick wieder von Lacrima ab, damit ich in Ruhe nachdenken konnte. "..würde man das tolerieren, ich meine, es ist ja nichts Schlimmes. Vielleicht eben.. nicht ganz so normal.. oder so." Ich hatte wirklich noch die darüber nachgedacht. Wahrscheinlich aus dem simplen Grund, dass ich so etwas nie mitbekommen hatte.
Schließlich sah ich Lacrima wieder direkt an und lächelte vorsichtig, während mein Blick über ihren schönen, durchnässten Pelz glitt.

[bei Lacrima]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   So Feb 15, 2015 2:13 pm

Interessiert beobachtete ich ihre Reaktion auf mein Kommentar mit den Katzen und ein Lächeln umspielte meine Lippen, während ich leicht den Kopf schief legte. "Was hältst du denn von einer Beziehung zwischen zwei Kätzinnen?", miaute ich mit meiner zarten Stimme leise und war auf ihre Antwort gespannt. Tatsächlich war es so, dass ich an ihr interessiert war und meine Chancen abwog. Denn wenn sie sich sowieso nicht auf so etwas einließ, konnte ich gleich verschwinden. Doch irgendetwas sagte mir, dass sie vielleicht gar nicht so abgeneigt sein würde. Wahrscheinlich wäre es für sie ungewohnt, aber ich konnte mir vorstellen, dass sie nicht vor vorne herein Nein sagen würde.
Mittlerweile regnete es sehr stark und mein sonst so klarer Blick wurde vom strömenden Regen getrübt, doch gehen würde ich sicher nicht. "Nun, dann ist das Clanleben doch nicht so konservativ wie ich es mir vorgestellt habe.", schnurrte ich weich und senkte kurz meinen Blick. Ich dachte bis jetzt, dass die Clans alles Ungewöhnliche ablehnen würden, doch anscheinend war es nicht so. Nun glitt mein Blick wieder zu der größeren Katze und ich musterte sie aufmerksam. Das Wasser hatte ihr kurzes, weißes Fell durchweicht und ihre eisblauen Augen, die nun wieder direkt auf mich gerichtet waren, ließen mein Herz schneller klopfen.
"Ist dir kalt?", fragte ich die Kriegerin und wollte schon einen Schritt auf sie zu machen, hielt mich aber zurück. Ich wollte sie keinesfalls bedrängen, daher musste ich mich zurückhalten. Eisblüte war etwas Besonderes und ich wollte sie nicht verscheuchen oder dass sie sich unwohl fühlte. Sie sollte sich bei mir willkommen fühlen, wissen, dass ich für sie da war. Dabei würde mich nichts aufhalten - auch keine Grenzen. "Sag mir, wenn ich einmal zu weit gehen sollte. Ich bin oftmals zu...schnell.", flüsterte ich mit leichter Unsicherheit zu ihr und blickte kurz weg, damit sie die Zweifel nicht sehen konnte.

[bei Eisblüte]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Mo Feb 16, 2015 6:33 pm

Lacrimas Lächeln ließ meine Mundwinkel automatisch nach oben schnellen. Doch was sie anschließend fragte, verwandelte mein offenes Lachen zu einem unsicheren Lächeln. "Ähh...", begann ich leise und versuchte Zeit zu schinden, indem ich mich kurz schüttelte. Wie mich ihre plötzlichen Fragen immer aus dem Konzept brachten! Gerade lief es doch so gut. "Was ich davon halte? Ich weiß nicht.. finde es jedenfalls nicht.. schlimm, oder so." Die Last einer schnellen Antwort fiel mir von den Schultern und sogleich fühlte ich mich ein Stückchen besser. Auch, wenn meine Antwort etwas kurz ausgefallen war. Da ich das Gefühl hatte, irgendetwas hinzuzufügen, meinte ich: "Also ich habe absolut nichts dagegen. Jeder darf den lieben, den er will. Ob Kätzin oder Kater ist doch egal." Mit gesenktem Kopf schluckte ich erleichtert und ignorierte die Tatsache, dass mein Gesicht glühend heiß war.
"Ist dir kalt?", fragte die Kätzin plötzlich. Ich sah Lacrima wieder an und beobachtete, wie sie erst einen Schritt auf mich zugehen wollte, es doch dann dabei beließ. Ich hatte im Laufe unseres Gesprächs gar nicht recht gemerkt, dass sich die Kälte unbarmherzig bis auf meine Knochen gefressen hatte. "Du.. bist nicht zu schnell..", miaute ich hastig. Als die Kätzin dann wegsah, blinzelte ich schüchtern, ehe ich meinen Mut zusammenkratzte und mich vorsichtig an sie drückte. Vor Kälte ein wenig zitternd atmete ich ihren süßen Duft ein und musste automatsch lächeln. Dass mein Herz wild klopfte, ignorierte ich und schob es auf die lächerliche Aufregung bei Kontakt zu anderen Katzen. Unsicher löste ich mich wieder, lächelte schüchtern und betrachtete meine Pfoten. Kalt war mir noch immer, auch wenn mit das warme Blut wild in den Ohren pochte.

[bei Lacrima]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Mo Feb 16, 2015 8:17 pm

Offenbar hatte ich mich mit meiner Frage auf ein unsicheres Terrain begeben, da Eisblüte etwas befangen schien und nicht recht wusste, was sie sagen sollte. Ihre Antwort jedoch ließ mir einen Stein vom Herzen fallen und ich lachte erleichtert. "Das finde ich gut, ich denke nämlich genauso.", sprach ich ruhig und freute mich innerlich rumhüpfend. Was hätte ich wohl wirklich getan, wenn sie gesagt hätte, dass sie gegen solche Beziehungen wäre? Wäre ich wirklich einfach gegangen oder hätte ich mein Glück weiter vesucht? Tatsache war, dass Eisblüte diesem Thema gegenüber offen war, weshalb ich mir keine Gedanken mehr darüber machen musste, was hätte sein können.
Beruhigt nahm ich ihre Aussage entgegen, dass ich nicht zu schnell war und blinzelte überrascht, als sich die schöne Kriegerin an mich drückte. Ihr Fell war eiskalt und nass, doch in diesem Moment war mir das egal - ich fühlte mich wohl. Mit geschlossenen Augen nahm ich alle ihre Eindrücke auf und fühlte mich plötzlich leer, als sie sich wieder entfernte. Ihr schüchternen Blick galt nun wieder dem Boden, doch davon ließ ich mich nun nicht mehr abschrecken. Lächelnd trat ich den Schritt zu ihr und drückte mein weißes Fell gegen ihr Gestreiftes und berührte mit meiner Nase kurz ihre Wange. "Ich möchte nicht, dass du denkst, du wärst nur etwas Einmaliges, Eisblüte. Ich erzähle zwar von solchen Katzen, mit denen ich mich nur für eine Nacht traf, aber das mit dir soll anders sein. Ich möchte mich öfter mit dir treffen, weil ich noch nie so schnell von einer Katze begeistert war, wie von dir.", begann ich zögerlich und atmete kurz durch, bevor ich fortsetzte. "Ich weiß, dass es wegen deinem Clan schwierig sein wird, aber möchtest du dich auch weiter mit mir treffen?" Ich hoffte zwar, dass sie wegen ihrer vorherigen Reaktionen und Sätzen ja sagen würde, aber vielleicht legte sie auch mehr Wert auf die Loyalität zu ihrem Clan.

[bei Eisblüte]


Zuletzt von Lacrima am Di Feb 17, 2015 12:05 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   So Feb 22, 2015 12:54 pm

Ich lächelte schüchtern, als Lacrima kurz ihre Nase an meine Wange drückte. Es machte mich unbeschreiblich glücklich, hier bei Lacrima zu sein. Den Regen und meine starken Kopfschmerzen ignorierte ich einfach; und irgendwie erschienen sie mir gar nicht mehr so schlimm. Die Schmerzen schienen sogar langsam zu verblassen.
"Ich möchte nicht, dass du denkst, du wärst nur etwas Einmaliges, Eisblüte", hörte ich Lacrima etwas zögerlich sagen und sah auf. Während sie weitersprach, musterte ich sie unsicher. Und doch umspielte ein Lächeln meine Lippen, als sie zu Ende redete. "Ich..", miaute ich glücklich, stoppte aber dann, während ich kurz nachdachte, ehe ich eine zu voreilige Antwort gab. Es war sicherlich verboten. Allein schon dass ich hier friedlich mit einer fremden Streunerin saß und plauderte, anstatt sie vom Territorium des WindClans zu verscheuchen, war nicht sehr loyal von meiner Seite. Doch würde ich mich noch weiterhin mit ihr treffen - und das war es, was ich unbedingt wollte - würde ich in gewisser Weise meinen Clan verraten. Ich schluckte unsicher. Einerseits wollte ich Lacrima nicht verletzen, sie war mir jetzt schon unfassbar wichtig. Andererseits musste ich meinem Clan loyal bleiben. Beides konnte ich jedenfalls nicht haben.
"Ja." Ich lächelte. "Ich würde mich liebend gerne weiter mit dir treffen." Mit meiner Entscheidung war ich zufrieden; mehr als das - doch würde ich sie bald schon bereuen? Wenn das im Clan herauskam, würde ich wahrscheinlich noch weniger beachtet, vielleicht sogar ganz ausgeschlossen werden. Oder aber ich übertrieb maßlos.
So glücklich, wie ich in diesem Moment gerade war, war ich in den letzten paar Tagen zusammen nicht gewesen. Lächelnd sah ich Lacrima in ihre hübschen Augen.
[bei Lacrima]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Di März 17, 2015 9:37 pm

OUT: Sorry, dass ich dich so lange warten habe lassen <.<

IN: Als Eisblüte nach ihrem angefangen Satz zögerte, war es als würde mein Herz für einen kurzen Moment lang aussetzten. Könnte...nein, würde sie wirklich nein sagen? Ich wussste nich, wie ich auf Ablehnung ihrerseits reagieren würde. Generell wurde ich nur sehr selten abgewiesen, ich bekam eigentlich immer was ich wollte. Erst als sie weitersprach und meinte, sich weiter mit mir treffen zu wollen, atmete ich erleichtert aus. "Ich freue mich auf die weiteren Treffen mit dir, Eisblüte.", maiute ich leise und sah sie mit einem leicht schelmischen Ausdruck in den hellblauen Augen an.
"Ich denke, ich sollte jetzt gehen. Ich muss noch zurück zum Schrottplatz und mir dort einen Platz zum Schlafen suchen.", fügte ich mit einem Anflug von Bedauern in der Stimme hinzu und trat nun wieder auf die hübsche Kätzin zu. Kurz berührte ich mit meiner Nase ihre und atmete ein letztes Mal ihren Duft ein, bevor ich endgültig zurücktrat und sie noch einmal lächelnd ansah. "Bis Morgen, ich bin um die selbe Zeit wieder hier.", schnurrte ich und drehte mich schnell um, so dass ich erst gar nicht in Versuchung kam zu bleiben. Mittlerweile würden sich ihre Clanmitglieder sicher schon fragen, wo Eisblüte blieb. Doch während ich durch die schlammigen Hügelländer preschte, hatte ich immer das Bild der großen Kriegerin vor Augen.
Energisch schüttelte ich meinen Kopf, ich durfte nicht nur an sie denken. Der Regen hatte mein Fell nun vollkommen durchnässt und ich hoffte nur, dass ich nicht krank wurde. Ich muss aufpassen, dass mein Schlafplatz nicht zugig ist, sonst kann ich gleich nach Kräutern suchen.

tbc.: Schrottplatz

[bei Eisblüte, geht zum Schrottplatz]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Di Jun 23, 2015 4:03 pm

<--- DonnerClan-Lager

Das Moorland war gefährlich überschwemmt worden, genau wie Drachenglut es bereits geahnt hatte. Nirgendwo war der Geruch von Frischbeute zu finden, denn die am Boden lebenden Tiere hatten sich in Gebiete geflüchtet, in denen ihre kleinen Baue nicht randvoll mit Wasser vollliefen oder sie im Sumpf zu versinken drohten. Auch die WindClan-Katzen hatten aufpassen müssen, wohin sie ihre Pfoten setzten, und waren teilweise bis zu ihrem Bauchfell im Wasser gewatet. Bis schließlich die schiefergraue Kriegerin, die die Patrouille führte, sich dazu entschied, auf die Grünfelder auszuweichen, da diese etwas höher gelegen waren und man über sie ebenfalls die Außengrenze erreichen konnte. Besonders Lichtpfote schien darüber erleichtert zu sein, der aschgraue Kater aber verzog nicht einmal die Miene, als sei es ihm selbst gleich, ob er knietief im Schlamm watete oder über feuchte Wiesen trottete. Schnell kamen sie so oder so nicht voran.
Derweil blieb auch jetzt der Regen ihr stetiger Begleiter, während Drachenglut im Stillen witterte und seinen Gedanken nachhang. Wie es wohl Bernsteinregen im FlussClan ging bei dieser Überschwemmung? Schließlich erreichten sie im Süden den kräftigen Geruch der Außengrenze, so dass Turmalinschatten eine Pause einlegte, in der die weiße junge Kätzin einerseits ihre Muskeln ausruhen konnte und andererseits ihrer Mentorin aufmerksam zuhören sollte, was es über die Grenzen ihres Territoriums zu sagen gab. Sie erklärte Lichtpfote, dass das Gesetz der Krieger ihnen gebot, die Grenzen jeden Tag regelmäßig zu kontrollieren, damit man stets wusste, ob andere Katzen oder Raubtiere diese überquert hatten, und dass die Duftmarkierungen stets erneuert werden mussten, damit die Grenze immer als solche erkannt werden konnte, was sie auch augenblicklich demonstrierte. Zudem betonte sie, dass die Grenzen eines fremden Clans niemals überschritten werden durften.
Der Farblose hörte ihre Worte nur am Rande, denn er interessierte sich nicht dafür, was Turmalinschatten zu Lichtpfote sagte. Er selbst hatte Milanfeuer als Schülerin erhalten, nachdem sie die Grundlagen bereits bei ihrem vorherigen Mentor gelernt hatte, so dass er sich mit solchen Nichtigkeiten nicht mehr hatte herumplagen müssen und sie sich vollkommen darauf konzentrieren konnten, das Jagen und Kämpfen zu üben. Er dachte gerne daran zurück.
Als sie sich wieder in Bewegung setzten, führte die ältere Kriegerin sie nach Osten an der Grenze entlang, aber es war eine triste Patrouille, geprägt vom monotonen Trott des Regens, der sie von allen Seiten bis auf die Knochen durchnässte. Als sie sich schließlich dem schmalen Fluss näherten, vernahm Drachenglut bereits von weitem mit aufgestellten Ohren ein unheilvolles Rauschen. Seine Vermutungen bestätigten sich, als sie den Fluss vor sich sahen, der sonst als friedlicher, ruhiger Wasserlauf die Grenze unterbrach. Normalerweise war es ein leichtes, ihn zu überqueren, doch jetzt war er über seine Ufer getreten und sprudelte als wilder Strom Schaum schlagend an den drei WindClan-Katzen vorbei. Turmalinschatten starrte mit großen Augen tatenlos und vielleicht auch etwas fassungslos in das reißende Wasser, während Drachenglut die Ohren angelegt und die Schnauze kraus gezogen hatte. Eine Weile sagte niemand was.
Drachenglut aber sah erneut die ganze, sich aufbäumende Grausamkeit der Natur vor sich, als er diesen brüllenden Fluss sah und konnte nur wieder daran denken, dass es sie eben doch gab - diese Grausamkeit, die über die Wesen lachte, die unter ihr zu leiden hatten, und welche selbst in einen Tropfen Waser zu fahren vermochte. Auch wenn Milanfeuer die Welt mit behütenden Augen sehen konnte und der graue Kater sich inszwischen nichts sehnlicher wünschte, als die Dinge ebenso zu sehen wie sie, so ließ sich seine Verbitterung eben doch nicht vollends abschmettern.
'Aber es gibt auch schöne Moment im Leben', hallten ihre hoffnungsvollen Worte in seinem Kopf wieder, welche seine Gedanken besänftigten. Ja an diesem Gedanken musste man sich festhalten. Dass es auch schöne Dinge gab - zum Beispiel Milanfeuers unerschütterliche Liebe zu ihm.
Als Turmalinschatten noch immer nichts sagte, sondern nur von einer Seite zu anderen schaute, öffnete Drachenglut schließlich den Mund und seine Stimme, die ganz ohne Lautstärke alles zu durchdringen vermochte, miaute sachlich:"Wir müssen versuchen, hinüber zu kommen, wenn wir die Patrouille fortführen wollen."
Seine Augen trafen kalkulierend auf Lichtpfotes Gesicht, denn sie war untrainiert und schwach. Zudem war sie die kleinste von ihnen. Aber nichts von alledem sprach Drachenglut aus, schaute sie stattdessen einen Moment duurchbohrend an, als würde er sie dazu auffordern, nicht zu versagen, und drehte sich dann zu der schiefergrau gefärbten Kätzin um. Sie nickte zustimmend und schlug vor, an dem schmalen Fluss ein Stück entlang zu gehen, um eine Stelle zu finden, welche leichter zu passieren wäre.
Nach einer guten Viertel Stunde entschieden sie sich, dass sie es wagen mussten. An einer Stelle, an der der Fluss schmaler war als anderswo und an der ein paar Steine herausragten, auf denen sie würden entlang laufen können trat Turmalinschatten als erste auf den felsigen Pfad.
Drachenglut sah mit einer gespenstigen Ruhe vom Ufer aus zu, wie die Kriegerin immer wieder wankte, wenn die Wellen über die Steine und ihre Pfoten schwappten, doch sie balancierte sich mit ihrem Schweif tapfer aus und erreichte mit einem letzten Sprung die andere Seite. In ihren Augen schillerte die Sorge um Lichtpfote, doch Drachenglut bedeutete der Kleinen mit einem Nicken seines Kinnes, dass sie es als nächste wagen sollte. WindClan-Katzen waren allenfalls moderat begabt, was das Schwimmen anging, aber selbst wenn Lichtpfote von den Steinen abrutschten würde, würde der kräftige Kater sie aus den Wellen wieder herausziehen. Wenn sich die Gelegenheit bot und es unbedingt nötig war...

[indirekte Vertretung von Turmalinschatten, wandern zu Grenze, Turmalinschatten erklärt Lichtpfote die Regeln zu den Grenzen, versuchen den schmalen Fluss zu überqueren]

OUT: @ Lichtpfote: Hoffe, der Post ist so in Ordnung.^^ Ich will für niemandem mitspielen, muss aber trotzdem Turma ein wenig vertreten und hoffe, hier das Mittelmaß gefunden zu haben.
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Do Jun 25, 2015 11:08 pm

Out: Klar!^^ Ich hoffe, meiner geht so auch in Ordnung..

<-- WindClan-Lager

Unter ihrem ersten Ausflug als Schülerin hatte Lichtpfote sich etwas anderes vorgestellt. Etwas mit.. weniger Schlamm.
Es kam der hellen Kätzin wie eine kräftezehrende Ewigkeit vor, welche sie nun schon durch das sumpfige Moorland des WindClan-Territoriums stapften, beziehungsweise, durch das trübe Nass watteten. Jeder ihrer Pfotenschritte war ein einziger Kraftakt für die untrainierte, kurzbeinige, welche den größten Teil ihres Weges über damit zu kämpfen hatte, überhaupt mit dem Hals über Wasser - wenn man die bräunliche Brühe überhaupt noch als solches bezeichnen konnte - zu bleiben, oder nicht im Zähflüssigen Schlamm zu versinken. Ihr sonst reines, makellos weißes Fell war durchtränkt von Regen und nasser Erde, lag schwer an ihrem schlanken Körper an und bereitete ihren strapazierten Muskeln zusätzliche Last.
Noch nie war es Lichtpfote so schwer gefallen, voran zu kommen. Wie im Schneckentempo quälten sich die Katzen durch den lästigen Morast. Turmalinschatten war die einzige unter ihnen, welche, ausgenommen ihrer angestrengten Atemzüge, einen Ton von sich gab. Immer wieder drehte die schieferfarbene Kriegerin sich zu ihr um, die Bernsteinaugen aufmerksam flackernd und sprach ihrer Schülerin bekräftigende Worte zu. Lichtpfote nickte jedes Mal bloß, viel zu beschäftigt damit aufzupassen, wohin sie die Pfoten als nächstes setzte. Weder das Schlammwasser, noch die etwas trockenere, aber ebenso anstrengende Alternative, der schlammige Boden selbst, waren ihr wirklich geheuer. Der Regen, welcher nach wie vor ungehalten auf die Patroullie hinab prasselte, tat ihr übriges. Trist und anstrengend waren wohl die passendsten Worte, mit welchen man den bisherigen Verlauf der Patroullie bezeichnen konnte. Nein, so habe Ich mir das wirklich nicht vorgestellt..
Drachenglut war das genau Gegenteil ihrer vielredenden Mentorin, welcher man die Sorge um ihren Schützling jedem Winkel ihres Gesichtes ansehen konnte. Bereits die ganze Zeit über - seit sie das Lager verlassen hatten - kam nicht ein Wort über die Lippen des grauen Kriegers. Und erhaschte Lichtpfote einmal einen flüchtigen Blick auf seine markanten Gesichtszüge, so waren weder seiner ausdruckslosen Miene, noch seinen undeutbaren Augen, jegliche Interesse an seinen Patroulliengefährten, oder gar ein Anzeichen von Anstrengung, abzulesen.
Nichts, konnte die weiße, welche eigentlich ziemlich gut darin war, andere Katzen zu lesen, seinem gleichgültige wirkendem Blick entnehmen. Es war, als wären es alleinig sie und ihre Mentorin, welche sich durch den Morast quälten, so wenig, ließ Drachenglut einem von seiner Präsenz spüren.. Außer vielleicht dem unangenehmen Gefühl welches auf Lichtpfotes Pelz kribbelte, wenn sie sich vorstellte, wie sein durchdringender Blick auf ihrem Rücken lag, nur darauf wartend, dass der unerfahrenen Schülerin ein Fehler unterlief. Lichtpfote war sich nicht sicher, welche Art von Katze es war, welche da stumm an ihrer Seite trottete. Ob sie zu voreingenommen von Tropfenpfotes einstigen Worten über ihn war, oder verunsicherte sie sich bloß selbst? Wieder einmal bemerkte die Schülerin, dass sie sich viel zu viele Gedanken machte. Eigentlich hatte sie sich doch voll und ganz auf ihre Patroullie zu konzentrieren. Nichts und Niemand konnte ihr ihren ersten Ausflug als Schülerin vermiesen!
Wie Turmalinschatten verkündete, dass die Patroullie auf die Grünfelder ausweichen würde, seufzte Lichtpfote erleichtert. Sie war unheimlich froh darüber, den gefährlichen Morast mit dem weitaus weniger gefährlichem, weichem Graß auszutauschen. Der Dreck an ihrem Leibe - gut, das Butterblüte sie nicht sehen konnte - war der Kätzin herzlich egal, es tat einfach nur gut, wieder sichereren Boden unter den Pfoten zu haben.
Nach weiterem Marsch, drangen endlich die Gerüche der Außengrenze in ihre Nase. Unter den vertrauten Duft ihres Heimatclans, mischten sich weitere Düfte, einer fast ähnlich stark, wie ihr eigener, jedoch äußert unangenehm in ihrer Nase und weitere, sehr Schale Gerüche, welche die Schülerin nicht zuordnen konnte.
Froh, ihre Muskeln ausruhen zu dürfen, ließ Lichtpfote sich neben ihrer Mentorin nieder und lauschte aufmerksam ihren Ausführungen. Raubtiere? Es schauderte der Schülerin, wenn sie über die möglichen Gefahren nachdachte, welche die Grenzen überqueren konnten, wenn die zuständigen Patroullien nicht aufmerksam genug waren und die Grenzen ihres Clans strikt markierten. Natürlich war es äußert ärgerlich, wenn Katzen fremder Clans ihre Grenzen missachteten - schließlich hatte jeder Clan sein eigenes Territorium und seine eigenen Grenzen und hatte die der jeweils anderen Clans zu respektieren - dennoch waren Eindringlinge dieser Art, im Gegensatz zu gefährlichen Raubtieren, das noch geringere Übel.. Sie erinnerte sich an die Erzählungen der Ältesten und Krieger, wie reißerische Wölfe die Clans einst vertrieben hatten, ohne dass diese hatten reagieren können, riesige Bären den WolkenClan zerstört und Tiere wie Fuchse und Dachse Katzen verletzt, oder gar getötet hatten..
Clankatzen mussten bei jedem verdächtigen Geruch in Alarmbereitschaft sein, seien es nun "einfache" Eindringlinge, oder gefährliche Tiere.
Als ihre Mentorin endete, nickte Lichtpfote. "Ich verstehe. Grenzpatroullien sind doch um einiges wichtiger, als ich bisher angenommen hatte..", gab sie zu und beobachtete genau, wie Turmalinschatten ihre Markierungen setzte.
Schließlich setzte die Patroullie ihren Weg fort. Lichtpfote, nicht weniger nass, aber zumindest mehr oder weniger ausgeruht, versuchte tapfer, mit dem Tempo der älteren Krieger mitzuhalten. Es dauerte nicht lange, bis ein immer näher kommendes Rauschen in ihre Ohren drang. "Ist das etwa der Fluss?", fragte die weiße an ihre Mentorin gewandt und beschleunigte die Pfoten. Das beunruhigende Rauschen wurde lauter und lauter, bis sie den dunklen, strömenden Fluss schließlich erreicht hatten.
Mit großen Augen blickte Lichtpfote in die Wellen. Das Ganze hier sah ganz und gar nicht nach dem friedlichen, ruhigen Fluss aus, welchen sie sich in ihren Gedanken ausgemalt hatte! Sie wollte sich gar nicht vorstellen, was passieren würde, wenn sie in diese reißerischen Wellen geriet..
Sie mussten voran kommen, aber doch nicht etwa durch diese gefährliche Strömung? Plötzlich wünschte Lichtpfote sich den Morast zurück - sie hätte sich nie über ihn beschweren dürfen! Ihre Aufmerksamkeit den beängstigenden Wellen gewidmet, zuckte Lichtpfote zusammen, als Drachenglut plötzlich die Stimme hob. Zum einen war sie überrascht, dass der Kater überhaupt einmal ein paar Worte sagte, zum anderen, erschrocken über den Inhalt dieser und dem unangenehmem Blick, mit welchem seine kühlen, goldenen Augen sie ansahen. Natürlich war die einzige Option voranzukommen, diesen den Fluss zu überqueren, dennoch hatte sie im Stillen gehofft, dass es irgendeinen Umweg gab, irgendetwas.. Die junge Kätzin schluckte. Sie konnte nicht schwimmen, zumindest glaubte sie dass, ausprobiert hatte sie es schließlich noch nie. Was, wenn sie ausrutschte? Lichtpfote war sich sicher, dass dieser Fluss selbst geübten FlussClan-Katzen Probleme bereiten würde.
Eine weile lang lief die Patroullie neben der gefährlichen Strömung her, auf der Suche nach einer Stelle, welche weniger tief und somit einfacher zu überqueren war. Die ganze Zeit über zuckte der Schweif der Schülerin nervös, bis Turmalinschatten und Drachenglut irgendwann zum stehen kamen. Das flaue Gefühl in ihrem Magen verstärkte sich bloß, als sie zusah, wie Turmalinschatten den Gesteinspfad überquerte, welche sie von der anderen Seite des Flusses trennte. Jedes Mal, als es so schien, als würde die graue Kätzin auch nur die Andeutung machen auf dem glatten Gestein auszurutschen, blieb der weißen fast das Herz stehen. Doch die erfahrene Kriegerin balancierte sich den gesamten Weg über mit ihrem Schweif aus und kam schließlich sicher auf die andere Seite zum stehen.
Lichtpfote seufzte erleichtert, als sie ihre Mentorin sicher auf der anderen Seite wusste. Allerdings verriet ihr die Auffordernde Bewegung Drachengluts, dass sie als nächstes an der Reihe war.
Lichtpfote versuchte die aufkommende Panik zu unterdrücken. Ruhe, Lichtpfote, du packst das! Turmalinschatten hat es doch vorgemacht und sie ist ohne Probleme drüben angekommen.. Einen Herzschlag lang trafen ihre Augen auf den kühlen Blick Drachengluts, wie er sie abschätzte, nicht duldete, das sie versagte. Dieser Blickkontakt, sei er auch noch so kurz gewesen, wirkte wie ein Trigger. Die Kätzin holte tief Luft und straffte ihre Schultern. Nein, ich werde ganz sicher nicht vor diesen beiden Katzen kneifen.
Ich bin kein Junges mehr, sondern eine angehende Kriegerin, verdammt!
Konzentriert lenkte die weiße Kätzin den Blick auf den steinigen Pfad, welcher aus dem Fluss ragte und wagte ihren ersten Pfotenschritt auf das glatte Gestein. Dabei hielt sie den Schweif als Balancehilfe erhoben, ganz so, wie Turmalinschatten es vorgemacht hatte und hielt die Pfoten so ruhig wie möglich, auch wenn ihr das glitschige Gestein dabei keine große Hilfe war. Sie wagte es nicht, aus nur eine voreilige Bewegung auszuführen. Ihre Augen, eisblau und golden, fixierten und schätzten den Abstand zum nächsten Felsen ab.
Die weiße kauerte minimal, ehe sie die gerade richtige Portion an Kraft in den Hinterbeinen sammelte - 3..2..1.. - und absprang. Tatsächlich kam sie, kurz aus dem Gleichgewicht, aber ohne auszurutschen, mit allen vier Pfoten auf dem nächsten Felsen an. Tapfer glich die weiße Weiße mit dem Schweif ihre Balance aus, bis sie wirklich sicher auf allen vieren zu stehen kam. Es war ein kleiner, aber bedeutender Sprung gewesen. Lichtpfote fühlte sich, selbst angesichts der Wellen, welche gegen das Gestein zu ihren Pfoten schlugen, irgendwie.. sicherer. Mit dem nächsten Sprung zögerte sie nicht halb so lange, wie mit dem ersten. Wieder nahm sie sich einen Herzschlag, um den Abstand abzuschätzen und sprang. Als sie schließlich mit dem letzten kleinen Sprung auf der anderen Seite des Flusses angekommen war, spürte sie, wie weich ihre Knie geworden waren. Lichtpfote aber ließ nicht zu, dass diese nachgaben. Zu groß waren die Freude und der Stolz über ihren persönlichen kleinen Erfolg. Ihre Zweifarbigen Augen strahlten den erleichterten Bernsteinaugen ihrer Mentorin entgegen und ihre Brust füllte ein kleine aber feine Genugtuung es, dem kritischen Blick Drachengluts zu trotz, geschafft zu haben. Hoch erhobenen Hauptes, wand sie sich der Richtung des jungen, grauen Kriegers zu.
Lichtpfote war nicht die gesprächigste. Sie war nicht die größte, oder die kräftigste.. aber unterschätzen ließ sie sich deshalb noch lange nicht!

[auf Patroullie, kämpft sich durch Morast, lauscht Turmalinschattens Worten, denkt über Gefahren nach, starrt in den Fluss, bemerkt Drachengluts Blicke, überquert Felspfad (Fluss), blickt in Draches Richtung]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   So Jun 28, 2015 4:40 pm

Ihr Blick glitt zurück zum Fluss, der zu einem besorgniserregend reißenden Strom geworden war.
Die Ohren nah am Kopf gelegen blickte sie ihre Schülerin an, die ihren Weg über die Trittsteine finden musste. Dies war ihr erster Tag als Schülerin und Turmalinschatten war sich sicher, dass Lichtpfote sich diesen anders vorgestellt hätte. Von ihrem weißen Pelz war kaum noch etwas zu erkennen, so sehr starrte er vor Dreck. Dagegen fiel der Schlamm in ihrem schiefergrauen Pelz kaum auf.
Es bereitete ihr Sorgen, dass sie Lichtpfote an ihrem ersten Tag bereits solchen Gefahren aussetzen musste, aber scheinbar wollte der Sternenclan die Kriegerin einer Prüfung unterziehen.
Erlenpfote hatte die Schiefergraue nur wenige Tage nach seiner Schülerernennung an den grünen Husten verloren. Gemeinsam mit seinem Bruder Borkenpfote wurde er am Morgen eines ebenso regnerischen Tages wie diesem begraben.
Die Kriegerin hoffte inständig, dass es nicht Lichtpfote war, die sie im Morgengrauen begraben würden müssen.
Gerade jetzt in diesem Moment machte sich die kleine Weiße an den Übergang der Trittsteine. Sie selbst hatte hier und da gewankt. Ihr Herz verhaspelte sich hier und da als auch die Kleine zu schwanken begann. Doch glücklicherweise fing sich Lichtpfote immer wieder und stand schneller als erwartet neben ihr.
Zufrieden schnurrte Turmalinschatten: “Sehr gut gemacht Lichtpfote ich bin stolz auf dich. Für deinen ersten Tag schlägst du dich wirklich sehr gut.“
Und dieses Kompliment war nicht übertrieben. Sicher musste Lichtpfote müde sein vom vielen Waten in Schlamm und dem nicht enden wollenden Regen, der kühl ihrer aller Pelze aufpeitschte.
Sie warteten noch auf Drachenglut, dessen Blick kühl war wie eh und je. Turmalinschatten wartete einen Moment um Lichtpfote die Möglichkeit zu geben ihre Knochen auszuruhen, erkundigte sich nach ihrem Befinden und lief dann los entlang der Grenzfelder. In der Ferne sah man die Höhlen der Zweibeiner aufragen.
“Siehst du dort hinten diese seltsamen Gebilde? Das sind die Höhlen der Zweibeiner. In der Zeit von der Blattfrische bis hin zum Blattfall sind hier manchmal welche unterwegs. Vom Jungen bis zu den großen Zweibeinern…alles dabei.“
Die schelmische Kriegerin lächelte ihrer Schülerin zu und schnippte mit dem Schweif gegen ihre Flanke. “Manchmal kommen sie und schnappen sich einen von uns.“
Die Schiefergraue konnte sich ein gehässiges Lachen nicht verkneifen, ertrug es aber auch nicht, die kleine Weiße unnötig leiden zu lassen.
“Ein Spaß. Meistens arbeiten die Zweibeiner auf den Feldern und sähen dort ihre Beute. In das Gebiet jenseits der Felder verirren sich nur selten Zweibeiner.“
Die Graue drehte sich zu Drachenglut um und sagte in einem geschäftsmäßigeren Ton: “Die Grenze scheint ruhig zu sein. Wir setzen unsere Markierungen und kehren dann zurück.“
Lichtpfote machte ihre Sache wirklich gut und Turmalinschatten war stolz die Mentorin einer solch tapferen Kätzin sein zu dürfen, dennoch wirkte sie zunehmend erschöpfter und man musste die Kleine ja nicht unnötig Torturen aussetzen.
Relativ schweigsam liefen die drei Katzen gen Norden, wo die Außengrenze in die Grenze zum Schattenclan überging.
Kurz bevor es zurück über den Fluss ging lächelte die Graue ihre Schülerin an und fragte: “Auf was hättest du morgen mehr Lust? Kampf- oder Jagdtraining? Oder möchtest du die Grenzen sehen? Oder möchtest du schwimmen lernen?“
Letzteres war eher ein Scherz. Kaum eine Windclankatze konnte wirklich schwimmen. Das lag eher im Begabungsgebiet der Flussclankatzen, aber wenn man den Fluss so betrachtete…war es vielleicht gar nicht mal so übel es zu lernen.
Dieses Mal ließ sie Drachenglut den Vortritt über den Fluss. Dann gab sie Lichtpfote das Zeichen, die ihren Weg über den Fluss noch souveräner fand als zuvor.
Dieses Stück des Flusses war Turmalinschatten wesentlich lieber. Zwar hatte der Regen auch diesen Teil des Flusses in eine Gefahr verwandelt, jedoch war das Gebiet seichter als jenes bei den Trittsteinen.
Als sie alle sicher über den Fluss gekommen waren, gingen sie zurück ins Lager. Die Patrouille war anstrengend genug gewesen, auch ohne Schlenker über die restlichen Patrouillen. Einzig die Schattenclangrenze konnte Turmalinschatten ihrer Schülerin noch zeigen.
“Dort haust der Schattenclan. Die ollen Schlangenfresser.“
Die Kätzin kicherte, ehe sie sich räusperte und fortfuhr.
“Manche sagen der Schattenclan sei böse und hinterlistig. Im Grunde sind sie Katzen wie wir, aber unterschätze sie nicht, Lichtpfote. Ich möchte nicht bestreiten, dass ihnen eine gewisse Arglist im Blut liegt. Vor allem Dornenstern ist sehr berechnend.“
Mit einem letzten Schweifschnipper gegen Lichtpfotes Schulter führte die Kriegerin ihre Schülerin und Drachenglut zurück ins Lager.

[wartet auf Drachenglut, läuft entlang der Grenzfelder, zurück über den Fluss, vorbei an SC-Grenze, läuft zurück ins Lager]

-> Tbc: WiCl-Lager
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   So Jun 28, 2015 6:10 pm

Einen Moment lang begegnete der besorgte, ungewöhnlich zweifarbige Blick von Lichtpfote den kalten, goldenen Augen des Farblosen, dann gab sie sich einen Ruck und wagte es, ihrer Mentorin nachzueifern. Sie war kleiner als eine ausgewachsene Kriegerin und zudem untrainiert - was man ihren wackeligen, ungezielten Sprüngen durchaus ansah. Es war ein gefährliches und risikoreiches Unterfangen, die kleine Kätzin über die Trittsteine zu schicken, das erkannte auch Drachenglut, aber es war dennoch interessant zu sehen, wie weit sie kommen würde und wie sie sich schlagen würde. Tatsächlich kam sie mit einem letzten Sprung ihrer mit Schlamm besudelten Beine neben Turmalinschatten in einem Stück am anderen Ufer an und der graue Krieger glaubte so etwas wie naivem Stolz in den Augen der Schülerin funkeln zu sehen, während ihr Atem von ihrer sichtlichen Erschöpfung sprach.
Er folgte ohne Umschweife. Seine Muskeln spannten sich, seine kräftigen Pfoten fand mit ausgefahrenen Krallen den Untergrund, seine Sprünge waren minimalistisch und präzise, so dass er sich kaum ausbalancieren musste. Ohne die Miene zu verziehen erreichte der Farblose mittels meisterlichem Geschick die andere Seite, während die schiefergraue Kriegerin nichts besseres zu tun hatte, als ihre Schülerin über die Maßen zu loben. Nichtssagend auf Lichtpfote schauend wartete der Krieger, bis es weitergehen konnte, konnte aber nicht anders, als an Rosendorns aufzehrendem Training zu denken. Was die Schülerin hier an ihrem ersten Tag leisten musste war nicht übermäßig herausragend - allerhöchstens etwas riskant. Es reichte vielleicht ganz knapp an das heran, was Drachenglut als junger Schüler in seiner ersten Trainingsstunde hatte leisten müssen, und selbst als alle seine Muskeln unter schmerzender Müdigkeit gezittert hatten, war seine Mentorin noch nicht mit ihm zufrieden gewesen. Eine junge Katze musste abgehärtet werden, bevor es an die großen Disziplinen und Künste der Kraft und der Ausdauer ging, ein junger Körper musste gestählt werden, ehe man auch nur daran denken konnte, ihm das beizubringen, was einen Krieger eigentlich ausmachte. Die vollkommene Kontrolle des eigenen Körpers und Selbstdisziplin waren die Grundlage für einen guten Krieger, was zugegebenermaßen auch für den Mentor zeit- und kraftaufwenig war. Etwas was anscheinend viele Mentoren und Mentorinnen lieber mieden.
Während sie an der Grenze entlangliefen, die abgeernteten Felder der Zweibeiner um sich herum, erklärte Turmalinschatten ihrer Schülerin, was es mit den Zweibeinernestern in der Ferne auf sich hatte und wandte sich nur selten an den Aschgrauen. Aber es war auch nicht nötig, dass man sich an Drachenglut wandte, er machte seine Aufgaben stets exzellent und brauchte keine Anweisungen. Nebenbei wunderte er sich immer wieder an die Bemerkungen der Kriegerin, die wohl so etwas wie lustige Späße sein sollten, statt der jungen Katze ordentlich etwas beizubringen. Rosendorn hatte niemals Späße gemacht und er auch nicht, als sie trainiert hatten. Die Aufgabe einer Ausbildung war es nicht, Spaß zu machen. Und heute war Drachenglut der vermutlich fähigste Kater im Clan, nicht so verweichlicht wie so viele andere - wie es seine ehemalige Mentorin gerne gesagt hatte.
Auf dem Rückweg zum Lager wählten sie diesmal eine seichtere Stelle im Fluss aus, so dass die Überquerung noch immer risikoreich war aber nicht mehr ganz so problematisch wie auf dem Hinweg und sie alle erreichten ohne Schweirigkeiten das andere Ufer, allerdings hatten sie auch das große Glück gehabt, in keine tückische Strömung zu geraten oder von Wellen erfasst zu werden. Diese Patrouille war fordernder gewesen als sonst, das konnte auch Drachenglut in seinen Gliedern fühlen, doch war er keineswegs ausgelaugt. Allerdings sah Lichtpfote ganz anders aus, wenn man sie eingehend musterte, weshalb Turmalinschatten entschied, zum Lager zurück zu kehren und Froststern über die Gefahren zu informieren.

[bei Lichtpfote und Turmalinschatten]

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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   So Jan 17, 2016 1:17 pm

cf: WindClan-Lager

Je weiter sie gingen, desto mehr wurde Abendsonnes rotes Fell durchnässt, sodass es irgendwann dunkler wirkte als es in Wahrheit war und sie fast schon bräunlich aussah. Der Regen prasselte unentwegt auf sie herab und ließ damit auch die Laune der Kriegerin sinken. Es war mittlerweile fast unmöglich, mit den Pfoten nicht in eine Pfütze zu treten, denn der gesamte Boden war mit Wasser bedeckt.
Hinter sich hörte die Rote, wie Obsidianmond und Farnpfote ihr folgten. Sie hatte nichts gegen den Schüler, aber in seiner Anwesenheit wollte sie irgendwie nicht so recht reden.
Da sie nicht wusste, ob die beiden schon einmal bei der Außengrenze gewesen waren, stellte sich Abendsonne darauf ein, dass ihre Schwester dem Schüler etwas darüber erklären würde, während sie die Grenze prüften. Also würden sie vielleicht etwas länger als üblich brauchen.
Als die Grenze schließlich in Sicht kam, hob Abendsonne automatisch ihre Nase in den Wind, um eventuelle fremde Gerüche aufzufangen. Sie hatte nicht vergessen, was die anderen Clans auf der großen Versammlung erzählt hatten. Es schien, als könnten zur Zeit überall Gefahren lauern.
Im Moment entdeckte sie aber nichts Besonderes und blieb schließlich an der Grenze stehen.

[läuft zur Grenze | denkt nach | prüft die Luft | bleibt stehen]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Sa Feb 20, 2016 5:16 pm

cf: WindClan-Lager

Schweigend trottete Obsidianmond neben ihrer Schwester. Ihr war kalt und ihr Fell war so nass, dass es beinahe schwarz wirkte. Ihre Laune war wieder gesunken seit die Patrouille das Lager verlassen hatte, aber es schien als würde der kontinuierliche Regen allen drei Katzen auf die Stimmung drücken.
Farnpfote trottete, noch schweigsamer als sonst, hinter ihnen her. Auf dem ganzen Weg hatte der junge Kater noch kein Wort verloren. Die graue Kätzin zuckte mit den Ohren. Manchmal fragte sie sich, ob es richtig von Froststern gewesen war ihr so früh einen Schüler zu geben. Oder vielleicht hätte sie gleich sagen sollen, dass sie sich noch nicht bereit für einen Schüler fühlte. Und sich vor dem ganzen Clan blamieren? Niemals. Sie hatte aber Ehrgeiz und Stolz, sie wollte beweisen, dass sie dem Clan neue und gute Krieger bringen konnte, aber... Meistens weiß ich überhaupt nicht, was ich da tue., dachte sie leicht frustriert.
Die Patrouille war inzwischen an der Grenze angekommen. Obsidianmond tat es ihrer Schwester gleich und prüfte die Luft. Sie entdeckte keine fremden Gerüche, aber vielleicht hatte der Regen sie auch weggewaschen. Abendsonne schwieg noch immer und überließ es offensichtlich ihrer Schwester etwas über die Außengrenze zu sagen. Natürlich. Schließlich war sie Farnpfotes Mentorin und nicht Abendsonne.
Obsidianmond wandte sich an ihren Schüler. ,,Hier ist die Außengrenze, Farnpfote." Die Kätzin beschrieb einen Bogen mit ihrem Schwanz, um dem Kater die Länge der Grenze zu verdeutlichen. ,,Würden wir bis zum Ende von jeder Seite gehen, träfen wir auf die Grenzen zum FlussClan und zum SchattenClan. An die Außengrenze verirren sich für gewöhnlich nur Einzelläufer und Streuner oder zu abenteuerlustige Hauskätzchen. Aber selbst das kommt eher selten vor.", erklärte sie ihrem Schüler.
Die Graue wartete kurz, damit Farnpfote die Information aufnehmen konnte und miaute dann: ,,Prüf die Luft. Findest du irgendeinen Geruch, der hier nicht hingehört?"

[kommt an, denkt nach, spricht mit Farnpfote]
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Farnpfote

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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Do März 31, 2016 9:42 pm

cf. Windclan Lager

Farnpfote folgte den beiden Schwestern aus dem Lager und durch das Territorium, während sein grüner Blick in die Ferne gerichtet war. Gerne wäre er jetzt über das Moor gerannt, am besten noch hinter seiner Beute her. Doch nein, der rötliche Schüler Hang mit seiner Mentorin und ihrer Schwester an der Grenze fest.
Als die Gruppe an der Grenze ankam prüften die älteren Kriegerinnen die Luft, doch Farnpfote hielt sich zurück. Natürlich achtete er nebenbei auf fremde Gerüche, er zeigte es nur nicht so, wie Obsidianmond und Abendsonne. Und so gesellte er sich zu den beiden Katzen, ohne jedoch ein Wort zu sprechen.
Doch seine Mentorin ließ nicht lange auf sich warten, denn sie erhob ihre Stimme und sprach zu ihrem Schüler. Sie erklärte, wie man zu den anderen Grenzen kam, doch dass interessierte Farnpfote weniger. Eigentlich interessierte ihm kaum etwas, oft zeigte er ein gelangweiltes und kühles Gesicht. Vielleicht wäre alles anders, wenn er noch Familie hätte. Doch nein, der Schüler hatte keine Familie mehr, keine Mutter, keine Geschwister und vorallem, keinen Vater.
So brauchte er etwas Zeit, bevor er Obsidianmond antwortete. "Ich kann keinen fremden Geruch erkennen." berichtete er und prüfte zur Sicherheit nocheinmal die Luft. Er wollte keinen Fehler machen, dass würde nicht allzu gut zu ihm passen. Doch es konnte auch an dem Regen liegen, dass er keinen weiteren Geruch erkannte, der hier definitiv nicht hingehört.

[kommt an, antwortet Obsidianmond]
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