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Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 Außengrenze WindClan

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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Mi Dez 03, 2014 11:14 pm

"Ja, ihr Orientierungssinn sollte wohl soweit ausgereift sein, zumindest vom Krater zum WindClan Land zurückzufinden", bemerkte der Deputy auf Salamanderfeuers Worte hin mit leicht verächtlichem Tonfall. Die beiden ehemaligen WolkenClan Katzen hatte auf ihn gar keinen schlechten Eindruck gemacht .. Aber nach diesem Verrat an seinem Clan konnte er sie kaum noch Wert schätzen.
Die Schüler hörten - soweit Heidepelz das zumindest einschätzen konnte - aufmerksam zu und das wollte er ihnen auch raten, immerhin konnte man seine Ausbildung zum Krieger nicht auf die leichte Schulter nehmen. Ein Krieger zu sein, hieß nicht nur, jagen und kämpfen zu können, sondern auch Bescheid zu wissen über Vorgänge an Grenzen und wie man mit möglichen Konflikten umgehen musste. Außerdem war es wichtig, sich allen Situationen anpassen zu können - sprich, den eigenen Verstand einzuschalten und zur Lösung eines Problems oder der Überwindung eines Hindernisses Gelerntes anzuwenden oder gegebenenfalls anzupassen. Doch, was noch viel wichtiger war: Ein Krieger hatte das von ihren Satmmvätern geschaffene Gesetz der Krieger zu achten und zu befolgen, ansonsten würde Chaos die Clans zerreißen. All das sollte der Mentor einem Schüler beibringen und Heidepelz war gewillt, diese Anforderungen zu erfüllen. Immerhin war Federpfote wie alle jungen Katzen die Zukunft des WindClans und was gab es Wichtigeres, als den eigenen Clan zu erhalten?
Schließlich hatten die beiden Schüler gewittert und nach kurzem Überlegen erhob die graue Kätzin die Stimme. Langsam nickte ihr Mentor und wartete auf weitere Ausführungen, doch da stockte die Kleine und der Kater zuckte alarmiert mit den Ohren. Sofort prüfte er die Luft, doch er konnte keinen verdächtigen Geruch entdecken. Kurz ließ er den Blick über das Moor schweifen .. Aber da war nichts. Als seine verwunderten, schmutzig grünen Augen schließlich zu Federpfote zurückwanderten, erfasste er den Grund für ihr Stocken.
Tränen standen in den organgefarbenen Augen der Kätzin und ihre Atemzüge wurden schwerer, sie schien sich mühsam auf den Beinen halten zu können. Rasch trat Heidepelz neben die schmalen Kätzin und knickte die Beine leicht ein und hielt seine Schülerin aufrecht. Auch Salamanderfeuer hatte die Situation erfasst und fragte, was los sei. Besorgt suchte der rötlich Getigerte den Blick seiner Schülerin, auf eine Antwort wartend, während er hektisch überlegte, was sie haben könnte. Eine kranke Katze war nie ein gutes Zeichen. Hatte sie vielleicht Krähenfraß gegessen? Oder eine giftige Pflanze? Oder hatte etwas sie gebissen?
Beim SternenClan, was, wenn ihr kleiner Körper das nicht verkraftet? Heidepelz presste die Lippen zusammen. Weder er noch Salamanderfeuer oder gar Borkenpfote konnte einschätzen, was mit ihr vor sich ging. Es konnte harmlos sein, oder aber auch nicht.
Kurz sah er zu dem anderen Krieger herüber, dann entschied er: "Wir bringen dich ins Lager zu Kleeblatt. Wer weiß, was du gegessen oder was dich gebissen hat .. Ich will kein Risiko eingehen."
Damit gab er den anderen beiden Patrouillemitgliedern ein Zeichen, ihm zu helfen, Federpfote ins Lager zu bugsieren, die sich mit einem leichten, schwachen Nicken widerstandslos davon führen ließ

tbc: WindClan Lager

[spricht mit Salamanderfeuer, denkt nach, bemerkt Federpfotes Schwäche, entscheidet, sie ins Lager zu bringen, geht los, Vertretung für Federpfote inbegriffen]
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Azaleenpfote

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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Sa Dez 20, 2014 6:58 pm

Azaleenpfote musterte ihren Mentor schweigend und unterdrückte ein belustigtes Schnauben, als dieser miaute, dass sie Monster nicht unterschätzen sollte. Bei der Größe der Biester, würde sich keine normal denkende Katze sich den seltsamen Wesen in den Weg stellen, obwohl es ihr als eine gute Geschichte erschien. Azaleenpfote, die Schülerin die sich erfolgreich einem Monster entgegenstellte. Wenn sie diesen Titel allerdings in Gedanken wiederholte, erschien ihr dass alles ziemlich lächerlich, doch sie war eben noch jung. "Ich denke nicht das irgendwer sich jemals einem Monster entgegen stellen würde und schon gar nicht freiwillig.", platzte es aus ihr heraus. Manchmal konnte sie ihren Mund einfach nicht halten. Irgendwie fand sie die Vorstellung seltsam wie dir Zweibeiner mit ihren seltsam riechenden Pelzen dort in den Bäuchen der Monster sitzen sollten, doch sie hinterfragte dies nicht weiter. Es war auch nicht weiter wichtig. "Nein, ich habe keine Fragen mehr. ", antwortete die buntfellige Kätzin nun auf die Frage ihres Mentors. Würde er ihr jetzt die anderen Orte zeigen? Später würde sie Tupfenjunges auf jeden Fall davon berichten, schwor sie sich. Ihre kleine Schwester saß ja nach wie vor noch in der Kinderstube fest. Das Schülerleben gefiel Azaleenpfote auf jeden Fall jetzt schon und sie konnte es noch gar nicht erwarten, alles gesehen zu haben. Sie sah über die Grenze hinweg. Ein paar Schritte und sie wäre auf und davon, irgendwo im Gebiet der Streuner, leichtes Futter, aber sie war schnell. Andererseits verwarf sie die unsinnigen Gedanken aber genau so schnell wieder, wie diese gekommen waren. Sie wollte doch Kriegerin wrrden, wenn nicht sogar Anführerin, doch dieser Wunsch lag wohl weit entfernt irgendwo in den wunderschönen Sternen. Noch sah man nur die Sonne, wie sie den Himmel erleuchtete. Eigentlich mochte die Schülerin den Abend lieber als den Morgen, doch so fühlte sie sich gut. Sehr gut eigentlich.

[Antwortet Falkenherz, denkt nach]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Mi Dez 24, 2014 1:44 am

Cf: Schrottplatz

Raven stieg der Gestank schon in die Nase ehe er überhaupt an der Grenze ankam. Was Elster wohl so faszinierend an den Clans fand? Es konnte ihm ganz egal sein. Sein Blick huschte zu zwei Katzen. Eine kleinere Katze, mit geschecktem Pelz und ein ausgewachsener brauner Kater. Ravens Nackenfell stellte sich unbehaglich auf. Solange er auf seiner Seite der Grenze blieb war doch alles in Ordnung. Gleich würde er wieder gehen, redete sich der schwarze Kater missgelaunt ein. Aber möglicher weise konnten die beiden Clankatzen Elster mitnehmen. Trotzdem missfiel Raven der Gedanke, der Fremde Kater könnte Elster auch nur ein Schnurrhaar krümmen. Ach was, dass war lächerlich. Was dachte er bloß immer so einen Mist? Langsam sah er sich nach Elster um. Noch war die Kätzin nicht da, doch gleich würde sie bestimmt nach kommen. Zumindest hoffte er das. Er hoffte, der Abschied würde schnell erfolgen. Schnell und ohne Schmerz, doch seine Gefühle sagten etwas anderes, auch wenn seine Augen nach außenhin nichts verrieten.

[Kommt an, wartet auf Elster]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Mi Dez 31, 2014 2:44 pm

Falkenherz zuckte kurz überrascht mit dem linken Ohr, als er Azaleenpfotes prombte Erwiderung hörte und musste dabei fast ein leises Lachen unterdrücken. Da sprach wohl jemand schneller als er denken konnte. Aber solche Aussagen waren meistens die ehrlichen Gedanken und waren nicht in schöne Worte verpackt. Falkenherz war das viel lieber als irgendwelche schönredenden Worte. Da schien seine Schülerin zum Glück halbwegs zu seinen Vorstellungen eines guten Charakters zu passen.
"Eine Katze bei klarem Verstand würde das nicht tun, nein. Auch wenn ich glaube, dass es auch hier Ausnahmen gibt. Aber wenn du - warum auch immer - den Donnerweg überqueren musst, lauf so schnell zu kannst, wenn eines auf dich zukommt. Einen anderen Ausweg gibt es nicht", erwiderte der Tigerkater und dachte an die Geschichten zurück, die sein Vater ihm in seinen Jungentagen erzählt hatte. "In unserer früheren Heimat um das Baumgeviert herum musste man den Donnerweg überqueren, wenn man zu den Hochfelsen kommen wollte, wo der SternenClan hauste. Dort soll ein Schüler eines anderen Clans einmal versucht haben, sich so tief wie möglich auf den Boden zu pressen, um nicht von dem Monster erfasst zu werden. Dumm, denn das Monster hat ihn trotzdem erwischt. Wäre er weggerannt, hätte er wohl überlebt", erzählte Falkenherz, um Azaleenpfote die Wichtigkeit ihres geschickten Handelns klar werden zu lassen. Er wollte sie ungerne schon in jungen Jahren verlieren, denn er wollte sie zu einer guten Kriegerin für den WindClan formen. Das war sein Ziel. So wie er es bei Obsidianmond getan hatte.
Azaleenpfote erklärte, dass sie keine weiteren Fragen mehr hatte, sodass Falkenherz mit ihr weiterziehen konnte. Gerade, als er sich erhoben hatte, witterte er in der Luft einen fremden Geruch. Sofort glitt sein schmutzgrüner Blick über die Grenze hinweg und spähte in die weite Ebene, die sich vor ihnen darbot. Es war eindeutig ein Streuner, den er gewittert hatte.
Schnell hatte er die schwarze Gestalt entdeckt und kniff die Augen zusammen. Auch der Kater schien sie entdeckt zu haben, denn sein Blick glitt in ihre Richtung. "Du hast Glück, Azaleenpfote, da kommt tatsächlich einmal ein Streuner vorbei. Obwohl er uns offensichtlich entdeckt hat, kommt er nicht näher oder macht keine Anstalten, uns anzugreifen. Vielleicht kam er nur zufällig hier vorbei. Oder er ist bewusst hierher gekommen. Solange er aber die Grenze nicht übertritt, werden wir nichts tun. Man greift nicht einmal einen Streuner grundlos an", erklärte Falkenherz der gescheckten Schülerin, wobei er den schwarzen Streuner nicht aus den Augen ließ. Es wirkte, als würde er auf etwas warten.
Vielleicht darauf, dass wir gehen und er in Ruhe in unserem Territorium jagen kann. Wir sollten noch etwas warten, bevor wir weiterziehen, dachte sich der Tigerkater und setzte sich wieder ruhig hin. "Jeder Streuner riecht natürlich anders, so wie auch jede Katze im WindClan ihren Eigengeruch hat. Aber Streuner erkennst du leicht daran, dass sie irgendwie nach Krähenfraß und nach Donnerweg riechen", meinte er zu Azaleenpfote.

[bei Azaleenpfote | denkt nach | steht auf | bemerkt Raven | beobachtet ihn | spricht mit Azaleenpfote | setzt sich wieder hin]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Mi Dez 31, 2014 4:28 pm

cf: Schrottplatz

Ich war doch hinter Raven zurück gefallen, aber ich wusste schließlich, wo er hinging. Nach einigen Fuchslängen war ich auch bei ihm angekommen. Der Geruch vom Windclan war hier sehr stark. Den Geruch hatte ich nicht vergessen, auch deswegen nicht, weil ich mich noch mit Milanpfote hier getroffen hatte. Aber das war jetzt egal. Wir waren hier richtig und wenn ich Glück hatte hätte ich auch Unglück. Einerseits hätte ich Glück, wenn sie mich wirklich aufnehmen würden, andnererseits verliere ich so einen sehr guten Freund. Aber ich hatte mich entschieden.
Als ich bei der Grenze ankam, sah ich zwei Katzen auf der anderen Seite. Eine gescheckte Katze und ein brauner Kater. Ihr Geruch war nicht anders als die der Umgebung und so mussten es es Katzen vom Windclan sein.
Ich sah Raven an. "Das ist es wohl...Wenn alles gut läuft, sage ich dir jetzt für immer auf Wiedersehen...Ich hoffe wirklich, das wir uns wiedersehen, aber ich weiß, das ich es nicht darf..." Ich atmete tief durch. "Auf Wiedersehen, Raven...Ich werde dich wirklich vermissen..."
Ich wollte es schnell machen, bevor ich es mir im letzten Moment anders überlegte. Jetzt hatte ich es gesagt und ich sah zu den beiden Katzen auf der anderen Seite der Grenze.

[kommt an, bemerkt Azaleenpfote und Falkenherz, verabschiedet sich von Raven, sieht die Beiden Windclan-Katzen an]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Mo Jan 05, 2015 2:38 pm

Azaleenpfote war ein wenig überrascht als der Tigerkater fast schon amüsiert aussah, andererseits auch nur fast. Als Falkenherz von der alten Heimat sprach, sträubten sich der Schülerin die Nackenhare. Der Schüler hatte sich auf den Boden gedrückt? Wie dumm musste er gewesen sein? Die verschiedenfarbigen Augen der Kätzin sprühten vor brennendem Entsetzen. Sie stellte sich das dunkle Rot vor, das den grauen stinkenden Donnerweg färbte, wie es sich ausbreitete und das Fell der zuckenden Katze rot färbten. Ein Würgen kroch den Hals der Schülerin hoch. Wenn es jemals so kommen würde, dann würde sie rennen.
"Ich werde rennen, wenn es jemals so kommen sollte." , maunzte sie, ehe sie verstummte. Ein Geruch bahnte sich an. Ein Gestank der an der Grenze doch viel blasser gewesen hatte. Streuner. Die Schülerin rümpfte die Stupsnase."Das stinkt..", maunzte sie ungehalten, ehe ihre Augen den schwarzen Kater an der Grenze in einer Mischung aus Neugierde und Misstrauen.
"Aber warum denn gleich zwei? " , maunzte sie nervös. Allerdings schien der schwarze, größere Kater nicht die Absicht zu haben, die Grenze zu übertreten. Gut so, dachte sie. Die kleinere Begleiterin, des Streuners wirkte allerdings anders. Es war fast so als verabschiedete sie sich von ihm. Sie schute Falkenherz abwartend an. Was jetzt? Wren die beiden Fremden vielleicht verliebt? Was war ihre Geschichte. Azaleenpfote war sich sicher es war etwas trauriges, was die beiden Streuner empfinden müssten, aber was genau denn? Vielleicht würde sie es nicht mal erfahren , aber selbst wenn nicht, sie hatte immer noch ihre Vorstellungskraft und je mehr sie versuchte sich vorzustellen was zwischen den Beiden lief, desto mehr verfiel sie ihrer verträumten Traumwelt. Leichtes Kopfschütteln half sich zu lösen. Irgendwie schien es ihr so, als ob die kleinere schwarzweiße Kätzin zu ihnen rüber scnauen. "Den Geruch werde ich nicht vergessen.", knurrte sie angewiedert.

[Denkt nach, spricht mit Falkenherz, bemerkt Raven und Elster, denkt nach, murmelt etwas vor sich hin, schaut zu ihnen rüber]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Mo Jan 05, 2015 7:46 pm

Raven musterte die kleine Kätzin aufmerksam, während er die Clankatzen allerdings nicht aus dem Blick ließ. Es war seltsam zwischen den Fremden und Elster so hin und her zu schielen. Wenigstens konnte er so sicher sein das die Fremden weder ihn noch Elster angriffen, falls sie das überhaupt tun würden. Selbst Clankatzen hatten wohl so viel Verstand erst einmal abzuwarten. Ravens Blick glitt zu Elsters Maul, das sich öffnete. Es kam ihm vor als wäre es Zeitlupe, dann drangen die Worte doch recht verzerrt an seine dunklen Ohren. Sein Kopf bewegte sich wie mechanisch auf und ab. In seinen Augen brannte es verdächtig. Er sollte sich angewöhnen auch mal zu blinzeln, was er nun auch tat. "Viel Glück, Elster..", maunzte er ziemlich trocken und mit vor Trauer rauer Stimme. Es war seltsam. Hatte sich Habicht jemals so gefühlt? Dabei war es damals Habicht gewesen, der den jungen Kater einst alleine gelassen hatte. Ach Habicht..
"Na los.. lauf schon. Ich fang wirklich schon an dich zu vermissen, also los. ..ich warte noch kurz. Viel Glück. ", brummte der Kater. Es fiel ihm zugegeben ei wenig schwer, sie fliegen zu lassen. "Flieg kleine Elster."
Der letzte Satz des Katers war ziemlich tonlos. Es war ihm nicht egal, oder doch? Okay, gut.. er war traurig, aber er sollte es nicht sein. Wozu auch? War Habicht denn jemals traurig gewesen? Er hätte sich am liebsten weg gedreht, wäre nicht wieder gekommen. Wenn sie Elster nicht angriffen würde er verschwinden, zackig und ohne weitere Tätigkeiten. Er musterte den Boden, als ob es d etwas gäbe was interessant wäre. Sein Hals fühlte sich trocken an, als ob dort etwas Interessantes läge. Bald würde er erneut einen Neuanfang wagen, wagen müssen. Kurz sh er wieder zu den WindClan-Katzen. Die Schildpattkätzin schien ihn zu beobachten, oder vielleicht doch Elster?


[Spricht mit Elster, etwas traurig, schaut ab und zu zu Falkenherz und Azaleenpfote ]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Do Jan 15, 2015 6:59 pm

Ich sah Raven noch ein letztes Mal traurig an. "Danke, Raven. Ich danke dir für alles. Wegen dir kann ich hier ein." Jetzt aber wirklich. Ich drehte mich zu den beiden Katzen. Die jüngere Katze sah noch zu uns und ich ging wieder so nah wie Möglich an die Grenze. Meine Pfoten kribbelten und mein Herz pochte sehr laut. Ich wollte etwas zu den Beiden sagen, aber es ging nicht. Jetzt mach schon! Sonst wird das nichts! Ich sah kurz zu Raven und das gab mir Kraft. Ich sah den größeren Kater an und fing an, laut genug zu sprechen, das die Beiden mich hören konnten. Allerdings klang meine Stimme etwas zittrig. "Ehm...Hallo...I-Ich wollte euch fragen, ob ihr mich zu Froststern bringen könnt. I-Ich würde gerne mit ihr reden und etwas fragen. Es ist wichtig!"
Ich atmete weiter tief durch und wartete angespannt auf eine Reaktion.

[verabschiedet sich endgültig von Raven, spricht Falkenherz an]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Fr Jan 16, 2015 8:34 am

Falkenherz zuckte auf Azaleenpfotes Frage hin kurz mit dem Ohr und beobachtete weiter die beiden schwarzen Katzen auf der anderen Seite der Grenze. Sie wirkten nicht bedrohlich, eine von ihnen war wahrscheinlich gerade einmal im Alter eines Schülers, dennoch blieb der Tigerkater vorsichtig. Azaleenpfote hatte noch keine Kampferfahrung und alleine gegen zwei Katzen, deren Kampferfahrung er nicht kannte, würde für ihn sicherlich etwas schwierig werden. Aber solange sie nicht näher kamen, würde Falkenherz erst einmal ruhig bleiben.
"Vielleicht sind die beiden so etwas wie Freunde oder Gefährten, weshalb sie zu zweit unterwegs sind. Auch wenn sie irgendwie...seltsam wirken", erwiderte der Tigerkater und beobachtete die beiden weiter. Er war sich unschlüssig, was sie tun sollten. Was, wenn die beiden nur darauf warteten, bis er und Azaleenpfote weg waren, um schließlich die Grenze zu übertreten? Vielleicht waren sie aber wirklich auch nur zufällig hier vorbei gekommen und würden bald weiterziehen. Aber wer konnte das schon sagen?
Die Antwort erübrigte sich aber im Endeffekt, denn die schwarze Kätzin kam schließlich auf sie zu, während der Kater sitzen blieb. Die Trennung der beiden hatte fast wie ein Abschied gewirkt. Falkenherz wurde misstrauisch. Was hatte das nun zu bedeuten?
Schließlich blieb die Kätzin vor ihnen auf der anderen Seite der Grenze stehen und sprach ihn zögerlich an. Ihr Angstgeruch war deutlich zu riechen und leicht kräuselten sich Falkenherz' Lippen.
Ihre Worte aber überraschten ihn etwas, schürrten aber gleichzeitig sein Misstrauen noch weiter. Zwar war die Kätzin noch sehr jung, dennoch traute er ihr ein gewisses Maß an Gefahr zu. "Und du glaubst, wir bringen dich einfach so zu unserem Lager, damit du den Weg kennst? So dumm sind wir nicht. Wer sagt mir, dass du keine bösen Absichten hast?", erwiderte Falkenherz mit schneidender Stimme und sah die Kätzin aus zusammengekniffenen Augen misstrauisch an. Was wollte sie von Froststern?

[bei Azaleenpfote | beobachtet Elster & Raven | antwortet Azaleenpfote | beobachtet weiter | spricht mit Elster]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   So Jan 18, 2015 12:09 pm

cf.: Schrottplatz

Die Nässe war ich mittlerweile leid geworden, doch anscheinend war ich in ein Gebiet geraten, wo nur wenige Bäume standen, die mir Schutz bieten könnten. Selber Schuld, du musstest ja unbedingt weiterziehen. Seufzend blieb ich kurz stehen, um mich zu orientieren und bemerkte erst jetzt den starken Geruch anderer Katzen - sehr vieler anderer Katzen, muss man hinzufügen. Das muss einer dieser Clans sein, von denen mein Vater erzählt hat. Wie sie sich wohl Streunern gegenüber verhalten? Ich kann mich vage erinnern, dass die meisten nicht sehr erfreut über die Anwesenheit einer der unsrigen waren. Mit meinen aufmerksamen Augen suchte ich die Umgebung ab, und konnte durch den Regen nur umrisshaft einige Gestalten erkennen. Um jedoch keine unliebsame Begegnung mit den Clankatzen zu riskieren, hielt ich mich weiter rechts , so dass sie bald schon nicht mehr zu sehen waren. Erst als ich mich sicher genug fühlte, näherte ich mich der Grenze, um etwas Rast machen zu können. Der Geruch der fremden Katzen wurde immer stärker und ich nahm an, dass hier ihr Gebiet anfing und ich es - mit großer Wahrscheinlichkeit - nicht betreten durfte.
So genau wusste ich über die Regeln ihrer nicht Bescheid und da ich nicht vorhatte mich ihnen anzuschließen, würde ich das auch nie tun. Unter einer kleinen Gruppe von Bäumen fand ich schließlich einen trockenen Platz, wo ich mein vollkommen regendurchtränktes Fell erstmal etwas putzen musste. Besonders meine Pfoten hatten es abbekommen, auf ihnen klebte überall der Schlamm. Mit verzogener Miene machte ich mich daran diese zu säubern, woebi es ziemlich lange dauerte diese wieder sauber zu kriegen. Mein Fell war durch den kalten Wind auch schon wieder etwas trockener geworden, was mich jedoch nicht hinderte weiter zu frieren.Regen. Ein blöderes Wetter gibt es nicht., dachte ich und streckte mich kurz durch, um die Müdigkeit aus meinen Knocken zu treiben. Ich hatte noch ein Stückchen Weg vor mir, da blieb keine Zeit für ein Schläfchen. Besonders nicht neben einer Grenze.
Achtsam beobachtete ich die andere Seite, wo sich jedoch rein gar nichts tat. Ich könnte schwören, dass sich nicht einmal ein Blatt bewegte. Zumindest kam es mir so vor. Hatte ich eigentlich schon jemals etwas mit einer Clankatze zu tun? Ich glaube nicht. Nur einmal, obwohl...Das war eine, wie hat sie gesagt? Genau, eine Stammkatze. Aber ich wüsste nicht, wo der Unterschied zwischen einem Stamm und einem Clan liegt., driftete ich wieder in meine Gedanken ab, ließ aber mein Blick auf der Seite gegenüber ruhen.

[kommt vom Schrottplatz, sieht die Patrouille, hält Abstand von ihnen, nähert sich etwas abseits der Grenze, putzt sich, beobachtete das WindClan-Territorium]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   So Jan 18, 2015 12:40 pm

<-- WindClan-Lager

Der Regen prasselte auf mich herab und durchnässte mein Fell, welches bereits wirr abstand. Normalerweise würde ich sofort anhalten, um es wieder ordentlich zu putzen - was sollten bloß die anderen von mir denken? - doch es würde bloß ein paar Herzschläge dauern, bis es wieder zerzaust war; und außerdem war hier weit und breit keine Katze, die mich wegen meines Aussehens beurteilen konnte.
Also biss ich meine Zähne zusammen und stolzierte Weiter. Die Kälte des Windes, welcher mir entgegenblies, wischte meine düsteren Gedanken aus dem Kopf und ich merkte, wie mein Kopf allmählich klarer wurde. Es war keine schlechte Idee gewesen, das Lager zu verlassen - vom Regen mal abgesehen.
Während meines kleinen Spazierganges hatte ich gar nicht auf den Weg geachtet, so war ich ein wenig überrascht, dass ich bereits die Grenze erreicht hatte. Vorsichtshalber hob ich meine Nase in die Luft, um diese zu prüfen - und wurde erneut überrascht. Ein paar Katzen meines Clans konnte ich riechen, doch der Regen machte es mir schwer, sie zuzuordnen. Viel mehr aber interessierte mich die andere Duftnote, die ich viel intensiver roch: fremde Katze, Streuner.
Ich wandte meinen Blick um und beobachtete die Landschaft um mich herum, als ich eine Silhouette nicht weit von mir entdeckte. Wenn meine Kopfschmerzen meine Sinne nicht komplett betäubten, würde ich sagen, es war eine Kätzin. Neugierig legte ich meinen Kopf schief, hielt mich jedoch zurück und blieb versteckt im Gras. Was, wenn die Katze auf Streit aus war? Bei Streunern konnte man schließlich nie wissen. Ob ich meinen Clan kontaktieren müsste? Die Patrouille war nicht weit entfernt, im schlimmsten Fall wären sie da, um mir zu helfen.
Doch irgendetwas in mir wusste, dass die Streunerin nichts Böses wollte. Vielleicht suchte sie ein Versteck wegen des Regens, oder war einfach neugierig.
Meine eigene Neugier konnte ich nicht unterdrücken, so setzte ich mich in Bewegung und trottete langsam auf die Fremde zu. Schon nagte das mir nur zu bekannte Gefühl der Unsicherheit an mir, und ich schluckte. Wie sehr ich mir doch immer gewünscht hatte, selbstsicher und kontaktfreudig zu sein, doch darüber wollte ich jetzt nicht groß nachdenken.
Als ich nur noch wenige Schwanzlängen von der Streunerin entfernt war, ließ ich mich ins Gras nieder und musterte sie. Schlank war sie, ihr feuchtes Fell war weiß. Blaue Augen starrten mich an und ich senkte meinen Blick. Sie war hübsch - was sie denn von jemand wie mich denken musste?
Unsicher zuckte ich mit einem Ohr und sah wieder auf. Schüchtern miaute ich ein knappes "Hallo", wobei ich der Fremden nicht in die Augen sehen konnte. Wieso hatte ich nochmal meinen warmen Bau verlassen?

[trottet duch Territorium | an der Grenze | bemerkt Lacrima | spricht sie nach Zögern an]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   So Jan 18, 2015 1:03 pm

Gerade als ich meinen Blick senken wollte, raschelte etwas auf der anderen Seite und ich hob kurz mein Kinn, um besser sehen zu können. Nur wenige Herzschläge später erhob sich eine Katze aus dem dichten Gras und begrüßte mich nach kurzem Zögern. Sie war überdurchschnittlich groß, hatte ebenso weißes Fell wie sie, nur war ihres mit schönen cremefarbenen Streifen durchzogen, die sie edel wirken ließen. Auch ihre Augen strahlten - genau wie meine - in einem eiskalten Blau, so dass ihre Unnahbarkeit noch stärker wurde. "Einen schönen Tag wünsche ich dir.", schnurrte ich leise und erhob mich, bevor ich ein paar Schritt auf sie zumachte. "Du bist eine Clankatze, nicht wahr?", miaute ich interessiert und mustete sie ohne darauf zu achten, ob sie es bemerken würde oder nicht.
"Eigentlich sehr schade. Ich würde dich gerne besser kennenlernen, aber du bist ja an deinen Clan gebunden. Hättest du Zeit für ein kleines Pläuschchen mit einer Streunerin mit mir? Du wirkst sehr...kann man es aufgebracht nennen? Oder doch eher verletzt?", fragte ich offen. Nur wenige Pfotenlänge vor der Fremden ließ ich mich wieder nieder und schenkte ihr nun ein ehrliches Lächeln.
"Mein Name ist Lacrima und wie lautet deiner?", stellte ich nun meine Frage, während mein Blick auf ihrem hübschen Gesicht ruhten. Irgendwie machte sie auf mich einen schüchternen Eindruck, was ganz im Gegensatz zu ihrem Aussehen stand. Wenn man sie auf dem ersten Blick sah, könnte man sie für eine Anführerin halten - sie wirkte stark und anmutig, doch ihr zögerliches Verhalten ließ sie wie eine normale Katze wirken. Durch diese Gesellschaft hatte ich die Kälte um mich herum schon vergessen, meine Aufmerksamkeit galt nun ganz der Katze gegenüber von mir. Ich hielt mich nie gerne mit oberflächlichen Gesprächsthemen auf, sondern ging fast immer in die Offensive, was vielen unangenehm war. "Hat eine Katze mit einer so faszinierenden Ausstrahlung einen Gefährten?", setzte ich daher schelmisch grinsend fort, um somit abzuhaken, ob vielleicht ein riesig großer Kater auf mich zukommen könnte und mich niederschlagen würden. Ich hatte schon vor längerer Zeit entdeckt, dass ich Kätzinnen genau so interessant fand wie Kater, außerdem war etwas Abwechslung immer interessant.

[bemerkt Eisblüte, begrüßt sie, verwickelt sie in ein Gespräch]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   So Jan 18, 2015 1:34 pm

Die Kätzin machte auf mich einen sehr freundlichen Eindruck, was meine Nervosität jedoch nur miminal senkte. Ich merkte, wie das Blut in meine Ohren schoss und der Druck einer schnellen Antwort auf mir lastete. Doch auf die erste Frage konnte ich kaum etwas anderes als "Ja, bin ich" antworten und nett lächeln. Unter ihrem Blick fühlte ich mich leicht unwohl, da ich mir wie immer Gedanken machte, woran sie gerade dachte. Vielleicht, wie furchtbar mein Fell gerade aussah? Oder wie lächerlich schüchtern ich war? Wahrscheinlich fragte sie sich, wieso sie sich überhaupt mit mir abgab.
Doch sie wirkte nicht so, als würde sie mich am liebsten verlassen wollen. Nein, stattdessen plauderte sie freundlich weiter. Wieso schafften das alle so gut, während ich mich so schwer damit tat?
Aufgebracht? Verletzt? Irritiert legte ich meinen Kopf leicht schief, während sich mein Gegenüber hinsetzte. Der SternenClan verteilte Schönheit sichtlich ungerecht, wie ich fand.
"Ich... heiße Eisblüte", antwortete ich Lacrima mit einem warmen Lächeln, was mir jedoch recht verklemmt über die Lippen kam. Nicht nur ihre Ausstrahlung, sondern auch ihr Name klang unverschämt schön. Da klang meiner, den ich im Normalfall sogar gar nicht so furchtbar fand, schrecklich langweilig. Na toll, und schon wieder vergleiche ich mich mit anderen Katzen, bemerkte ich leicht genervt und musterte meine Pfoten. Damit wollte ich eigentlich schon länger aufhören, aber ich erwischte mich immer wieder dabei, wie ich andere Katzen um ihr Aussehen oder ihren Charakter beneidete und mich selbst damit runter machte.
"Hat eine Katze mit einer so faszinierenden Ausstrahlung einen Gefährten?", fragte mich Lacrima und ich hob meinen Blick leicht verwundert über die offene Frage. Es dauerte einen Moment, bis ich mich gefangen hatte und stotternd "Äh.. nein" antwortete. War das eben ein Kompliment gewesen? Musste ich mich bedanken? Verunsichert starrte ich auf einen Punkt rechts neben Lacrima - in ihre eisblauen Augen konnte ich noch immer nicht sehen - und überlegte fieberhaft nach einer längeren Antwort, da ich wie immer bloß abgehackte Sätze von mir gab. Keine Ahnung, wie andere es so leicht schafften, ausführliche und interessante Antworten zu geben. Wahrscheinlich musste ich Lacrima mittlerweile richtig langweilen.
"Was tust du hier?", fragte ich sie schließlich und traute mich sogar, sie dabei anzusehen. Mit einem Lächeln überspielte ich meine Unsicherheit.

[bei Lacrima]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   So Jan 18, 2015 2:00 pm

Wie ich vermutet hatte, handelte es sich bei der Katze um ein Clanmitglied, nur bei der Frage welchem Clan sie angehörte, hatte ich keinen blassen Schimmer. "Und welchem Clan gehörst du an? Ich habe gehört es gibt DonnerClan, FlussClan, WindClan und irgendetwas mit der Dunkelheit...FinsterClan? Nein, keine Ahnung, aber du wirst mich diesbezüglich sicher aufklären können.", miaute ich mit meiner weichen Stimme und einem Lächeln auf den Lippen. Auf meine ganzen Fragen wirkte sie etwas überrascht, wenn nicht gar verwirrt, was mich aber nicht sonderlich störte. Oftmals überforderte ich meine Gesprächspartner mit meiner Sintflut an Fragen, aber mit der Zeit wurde ich jedes Mal ruhiger im Gespräch. Wenn ich schon etwas über mein Gegenüber wusste, konnte ich mich mehr auf andere Fragen konzentrieren, die weitaus interessanter waren, als der übliche Smalltalk.
"Eisblüte...Das passt zu dir. Man könnte fast glauben, er wäre für dich bestimmt. Schließlich siehst du aus wie eine dieser Pflanzen - eindrucksvoll. Ich hätte auch gerne solche Streifen in meinem Fell.", fuhr ich fort und ließ einen Hauch Neid in meiner Stimme erkennen. Eisblüte sah immer wieder zu Boden und wich somit meinem Blick aus, was mich jedoch nicht so störte. Sie war eben schüchtern, aber das waren realtiv viele Katzen. Nur wenn man Streunerin war, war es eben besser, wenn man Selbstvertrauen hatte und sich nicht gleich unterkriegen ließ. Mit der Zeit hatte ich das auch lernen müssen und nicht immer auf die sanfte Tour. Man begegnete schließlich vielen Katzen auf einer Reise und nicht immer waren alle nett zu einem. Doch bisher war ich immer wieder heil aus misslichen Situationen herausgekommen und so sollte es eigentlich auch bleiben. Mit Charme und Geschick konnte man sich zum Glück aus fast allem herausreden.
"Keinen Gefährten? Sehr merkwürdig, da lassen sich die Kater aber was entgehen.", meinte ich zwinkernd über ihre Aussage. "Ich? Nunja, ich wollte einfach mal ein bisschen die Umgebung erkunden und mich nach einem Platz zum Schlafen umsehen. Ich bin erst heute hier am Schrottplatz angekommen, ich weiß nicht ob du diesen Ort kennst, und habe jetzt vor hier zu bleiben. Aber jetzt habe ich ja in dir einen interessanten Gesprächspartner gefunden. Und was machst du hier? Einfach nur die Grenze kontrollieren oder hältst du immer nach Streunern Ausschau, damit du mit ihnen reden kannst?"

[bei Eisblüte]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   So Jan 18, 2015 2:37 pm

Zwar hatte ich noch nie richtig mit einem Streuner geredet, doch mich faszinierten diese Katzen. Fernab von Clans, für die sie kämpfen, Katzen, die sie beschützen können. Es musste ein spannendes Leben sein, jeden Morgen aufzustehen und sich unabhängig von anderen Katzen bewegen zu können und tun und lasse, was man wollte. Nicht, dass ich nicht stolz darauf war, eine Clankatze zu sein - aber mich interessierte die Lebensweise der Streuner ziemlich, immerhin waren sie besser als Hauskätzchen.
"Nicht FinsterClan", meinte ich und versuchte, dabei nicht belustigt zu klingen. "Der vierte Clan heißt SchattenClan, aber du wars ganz nah dran." Ich lächelte; halb aus Freundlichkeit, aber auch, weil ich stolz darauf war, einen ganzen Satz ohne Stottern und Zögern gesagt zu haben. Wie lächerlich ich doch war.
"Und ich komme aus dem WindClan", fügte ich noch schnell hinzu, da ich fast vergessen hatte, ihr meinen Clan zu verraten. Ich wusste nicht, was sie über die Clans schon so gehört hatte, hoffte jedoch, dass sie kein zu schlechtes Bild von meinem Clan hatte. Streuner waren Clans gegenüber doch meist skeptisch, oder irrte ich mich da?
Was Lacrima anschließend sagte, wunderte mich erneut. Eindrucksvoll? Sie hätte gerne auch solche Streifen? Ich persönlich fand mein Aussehen alles andere als eindrucksvoll, wohl eher langweilig, aber genau das gefiel mir eigentlich, denn so fiel ich kaum auf. Fast hätte ich gesagt, dass ich ihr Fell viel schöner fand, vor allem der braune Fleck über ihrem Auge, doch das behielt ich lieber für mich. Genauso wie ich keine Komplimente annehmen konnte, konnte ich keine geben - weiß der SternenClan warum.
Darum wusste ich gar nicht erst, was ich darauf antworten sollte, also lächelte ich einfach erneut. Himmel, bei meinem Lächeln musste man doch denken, ich sei vollkommen verrückt. Leider wusste ich nicht, wie ich sonst ausdrücken konnte, dass Lacrima mir auf Anhieb sympathisch war.
Doch so sehr mich die Streunerin faszinierte, ihre Offenheit haute mich fast um. "Äh", machte ich leise. Um ehrlich zu sein, hatte ich mir schon oft Gedanken darüber gemacht, wieso ich keinen Gefährten hatte. Oft habe ich mich mit Wisperwind verglichen, die sogar das Herz des zweiten Anführers erobert hatte. Aber nein, ich war einfach ungeliebt, was ich auf meine Schüchternheit schob. Oder ich war einfach nicht schön genug. Vielleicht aber war ich in Wirklichkeit einfach nicht interessiert an einen Gefährten, wer weiß das schon.
Als mein gegenüber meinte, hier einen interessanten Gesprächspartner gefunden zu haben, brauchte ich einen Moment, um zu merken, dass sie damit mich meinte. Interessanten Gesprächspartner? Na, wenn sie an kurzen, unaussagenden Antworten interessiert war, war doch alles gut.
"Schrottplatz?", fragte ich unwissend. Davon hatte ich noch nie etwas gehört. "Na ja, ich bin eigentlich bloß hier, um einen klaren Kopf zu bekommen, mehr nicht. Bloß ist das Wetter nicht gerade freundlich zu mir", antwortete ich und merkte schon, wie ich lockerer im Gespräch wurde. So schnell hat das eigentlich kaum eine Katze geschafft. Ich sah Lacrima in die Augen, was ich irgendwie erst dann konnte, wenn ich nichts sagen musste.

[bei Lacrima]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   So Jan 18, 2015 3:00 pm

"Ahja, SchattenClan, so hat es mir Fluvius auch erzählt, nur solche Details vergesse ich desöfteren. Fluvius ist übrigens mein Vater.", miaute ich auf ihre Antwort und neigte leicht den Kopf, als sie mir erzählte, dass sie aus dem WindClan komme. "Eisblüte aus dem WindClan, klingt gut. Zumindest besser als meins: Lacrima vom Schrottplatz - klingt nicht sehr eindrucksvoll. Aber du hast sicher eine interessante Vorgeschichte, oder? Ich meine in einem Clan aufzuwachsen ist sicher...anders. Ich meine, du bist umgeben von Katze, die du seit deiner Kindheit kennst und ihr kümmert euch umeinander und das alles. Fü mich wäre es zwar nichts, denn ich liebe das Abenteuer, aber ich kann mir vorstellen, dass, wenn man es gewohnt ist, so ein Leben sicher mag. Aber wie ist es für dich in einem Clan so?"
Bei meinem Kompliment lächelte sie nur halb und ich musste kurz belustig schnurren, bevor ich wieder in ihre Augen sah, die endlich absichtlich auf mich gerichtet waren. "Du kannst Komplimente nicht sehr gut annehmen, oder Eisblüte? Das müsstest du aber lernen, denn ich bin mir sicher, dass dein zukünftiger Gefährte dich mit Komplimenten überhäufen wird - und wenn nicht, erkennt er deine wahre Schönheit nicht und ist ein Mäusehirn.", stellte ich schmunzelnd fest und zuckte kurz mit meinem Ohr. Ich fand, dass ihre Schüchternheit eine willkommene Abwechslung war, gegenüber diesen taffen Kätzinnen, die ich während meiner Reise getroffen habe. Jede von ihnen hatte nur so vor Selbstbewusstsein und Charme gestrotzt, was zwar zu einer sehr attraktiven und verführerischen Persönlichkeit führte, aber mit der Zeit etwas anstrengend werden konnte.
"Ja, der Schrottplatz. Er ist nicht einmal so weit von hier entfernt und ich könnte dch einmal hinführen, aber naja. Diese Clanregeln erlauben das bestimmt nicht.", meinte ich bedauernd und musste feststellen, dass Interaktionen mit Eisblüte wirklich schwierig werden konnten. Trotzdem hielt mich das nicht davon ab, dass ich die Weiße mit den Streifen sehr interessant und attraktiv fand. Und irgendwie fand man doch immer eine Lösung. Ihre Worte entlockten mir ein Grinsen und ich konnte nur mit einem Nicken zustimmen. "Einen freien Kopf zu haben ist immer gut. Aber was bedrückt dich denn so?" Langsam wurde das Sitzen ungemütlich, so dass ich kurz aufstand und mich kurz schüttelte. "Wenn ich zu lange sitze, werde ich unruhig.", fügte ich erklärend hinzu und ließ mich nun wieder neben Eisblüte nieder.

[bei Eisblüte]


Zuletzt von Lacrima am So Jan 18, 2015 3:19 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   So Jan 18, 2015 3:17 pm

(OUT: Vergesst nicht die Zusammenfassungen)
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   So Jan 18, 2015 3:29 pm

"Na ja", begann ich und musste wieder zur Seite sehen, um mich nur auf mein Gesagtes konzentrieren zu können, ohne von ihren Augen abgelenkt zu werden. "Besonders interessant ist meine Vorgeschichte nicht, eigentlich sogar richtig normal.. für Clankatzen. Aber... ich mag mein Leben im Clan. Nun ja, ein wenig zu viele Katzen an einem Fleck, wenn man mich fragt. Ich mag das nicht so. Es ist schwer, ganz alleine zu sein, wenn man das Lager nicht verlassen will." Und alleine sein wollte ich oft. Es machte mich müde, auf Dauer unter zu vielen Katzen zu sein, da war Alleinsein wie Schlafen nach einem langen Tag.
Und schon wieder brachte mich Lacrimas Gesagtes aus der Fassung. Gerade konnte ich so schön klare Sätze formulieren, aber jetzt war ich wieder ganz am Anfang. "Ähh", machte ich erneut und schluckte. "Na ja, ich weiß nie, wie ich auf Komplimente... reagieren soll..?" Und aus diesem Grund ging ich auf ihre weiteren Sätze erst gar nicht ein, stattdessen musterte ich beschämt meine Pfoten.
"Oh, ich würde ihn gerne mal sehen, aber du hast Recht - die Clanregeln sind eben.. streng.." Dabei wusste ich nicht einmal, ob es mir gestattet war, mich freundlich mit einem Streuner zu unterhalten, schließlich war sie in unserem Territorium. Ich wandte meinen Kopf und hielt Ausschau nach der Patrouille, doch sie würden uns sicher nicht sehen.
"Was... mich bedrückt?", wiederholte ich leise, als hätte ich nicht verstanden. Ja, das war eine gute Frage. Was bedrückte mich überhaupt? War es die Tatsache, dass ich kaum Freunde hatte? Oder weil ich die gemeinsame Zeit mit meiner Fastschwester Wisperwind vermisste? Fühlte ich mich ungeliebt und deplatziert? Brauchte ich einfach einen neuen Sinn in meinem langweiligen Leben?
Ich wusste es nicht, vielleicht war es einfach alles. Ich fühlte mich unwohl und einfach traurig, versank zu oft in meinen Gedanken und verglich mich zu oft mit anderen. Aber eigentlich ging es mir gut, ich sollte mich nicht so anstellen.
Ich merkte, dass ich eine Zeit schon nichts gesagt hatte und blinzelte überrascht, als ich von meinen Gedanken wieder in die Realität zurückkehrte. "Nichts, eigentlich." Und das war nicht einmal groß gelogen.

[bei Lacrima]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   So Jan 18, 2015 8:03 pm

Azaleenpfote lauschte Falkenherz Worten, kurz. Als Antwort zuckte sie nur knapp mit einem Ohr, dann wandte sich die bunte Kätzin wieder den Streunern zu. Tatsächlich wirkte es so als würden sie sich von einander verabschieden, aber warum hier? Sie hatten an der Grenze doch gar nichts zu suchen oder doch? Sie hatte das Gefühl, das der ältere Streuner sich bald zum gehen wenden würde, die kleinere der beiden Fremden, kam allerdings auf Azaleenpfote und Falkenherz zu, was die bunte Kätzin ziemlich iritierte. Sie warf ihrem Mentoren einen Blick aus den verschieden farbigen Augen zu. Sie schaute den massigen Krieger nicht lange an. Zu groß war ihre mistrauische Neugierde. Was würde die schwarz weiße Kätzin tun. Viel älter als Azaleenpfote war die stinkende Fremde ja nicht. Falkenherz anzugreifen wäre wohl der letzte Fehler den die Streunerin wohl tun würde. So unvernünftig war niemand. Wenn die Fremde allerdings Azaleenpfote ins Visier nahm, wäre die Schülerin wohl unterlegen. Andererseits bat die Streunerin die beiden Clankatzen darum, sie zu Froststern zu bringen. Jetzt kniff die Schildpattkätzin die seltsamen Augen misstraisch zusammen. "Und was willst du von Froststern?", maunzte sie kalt, aber neugierihg, wobei sie annahm, dass sie Falkenherz wohl besser den Vortritt gelassen hätte. Wer war die Streunerin bloß oder besser, was wollte sie sein. Es erforderte bestimmt Mut den Kater anzusprechen, den die Gescheckte ihren Mentoren nennen durfte, anzusprechen. Vorallem wenn man eine Streunerin war. Vermutlich war der Fremden bewusst, dass sie dem WindClan nicht viel antun konnte, zumindest nicht so ganz alleine, mit dieser geringen Körpergröße . Azaleenpfote hatte nichts für das sreunende etwas übrig, dss auch noch zur Anführerin wollte. Andererseits gab es ein winziges Fünkchen in ihr, dem die Streunerin leidtat. Naja sie war so dumm gewesen ins Clangebiet einzudringen. Die Schildpattkätzin ließ ihre Muskeln spielen. Hatte sie sich etwa so auf die Fremde konzentriert, dass sie den Regen nicht bemerkt hatte? Ihre Augen leuchteten bunt in das veregnete Grau hinein.


[Hört Falkenherz zu, sieht das Elster auf sie zu kommt, denkt nach, fragt elster etwas, denkt weiter nach, bemerkt den Regen]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   So Jan 18, 2015 8:39 pm

Aufmerksam lauschte ich der Erzählung von Eisblüte und legte den Schweif ordentlich um meine mittlerweile wieder weiß gewordenen Pfoten. "Was ist denn für eine Clankatze eine normale Vorgeschichte? Dort geboren werden, leben, sterben? Gibt es keine spannenden Angelegenheiten?", fragte ich nachdenklich und ließ mich nicht davon ablenken, dass sie nie in meine Augen sah, wenn sie sprach. Irgendwie fand ich das sehr...nieldich war nicht der richtige Ausdruck, weil ihr Aussehen dafür zu edel wirkte, aber es stimmte in etwa. "Tatsächlich zu viele Katzen auf einen Fleck wären für mich nichts - ab und zu, ja, aber immer?" Mit dem Kopf schüttelnd deutete ich an, das das Streunerleben für mich wie geschaffen war. Ich konnte tun und lassen was ich wollte und niemand hielt mich von irgendetwas ab. Wohingegen ich das Leben als Hauskätzchen noch schlimmer fand, als das einer Clankatze. Nie im Leben würde ich mich von einem Menschen füttern lassenund schon gar nicht zu diesem Abschneider bringen lassen.
"Wenn man danke sagt, ist schon einmal ein Teil erledigt, oder du gibt einfach ein Kompliment zurück, wenn du denkst es passt.", sprach ich mit meiner sanften Stimme lächelnd. "Nunja, man muss sich ja nicht immer an alle Regeln halten, oder? Jedenfalls, wenn du einmal Lust hast den Schrottplatz zu sehen oder einfach nur etwas anderes, als dieses Gebiet, komm einfach zu mir, Eisblüte.", schlug ich ihr vor, wobei ich ihren Namen besonders zärtlich aussprach, als würde er auf der Zunge vergehen. Ich musste zugeben, diese Katze faszninierte mich schon von Anfang an.
Auf meine Frage hin, was sie bedrückte, überlegte die Kriegerin sehr lange und antwortete dann jedoch mit einem 'Nichts, eigentlich'. Skeptisch blickte ich die Weiße an, zuckte dann aber nur mit den Schultern. "Na gut, vielleicht erzählst du es mir ein anderes Mal. Zumindest hoffe ich doch sehr, dass es ein nächstes Mal geben wird. Ich wäre zumindest sehr angetan davon und ich hoffe du auch. Ich weiß nicht wieso, aber irgendetwas an dir zieht mich in deinen Bann.", gab ich verschmitzt kund und sah hoffnungsvoll in ihre Augen. Würde sie als Angst davor die Regeln zu brechen ablehnen, oder doch annehmen? Innerlich baute ich auf ihre Zustimmung, aber tatsächlich hatte ich keine Ahnung, was Eisblüte in Wirklichkeit von mir hielt. Zwar gab ich nur wenig auf die Meinung anderer, sondern tat was ich wollte, aber hier war es anders. Ich wollte, dass die schöne Kätzin eine gute Meinung von mir hatte, mich auch halbwegs interessant fand und mich vor allem nicht wegstieß.

[bei Eisblüte]
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Elster

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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   So Jan 18, 2015 9:55 pm

Ich sah zuerst die jüngere Kätzin an die mich fragte, was ich von Froststern wollte. Meine Pfoten kribbelten vor Aufregung und an ihrem Ton merkte ich, das sie ganz und garnicht begeistert war. Der große Kater auch nicht. Er stellte die Vermutung auf, das ich nur wissen wollte, wo das Lager war. Er kannte mich wohl nicht. Aber ich kannte sowieso niemanden aus dem Clan. Und ich war damals nur kurz da gewesen.
Ich atmete ein paar Mal ein und überlegte, was ich sagen sollte. Wie ich es sagen sollte. Ruhig bleiben, Elster. Ruhig bleiben. Ich schluckte und sah den großen Kater wieder an. Es schien so, als sei er in einer höheren Position als die Gescheckte Kätzin. "So einen Gedanken habe ich nicht. Ich...Ich kann das aber nur mit Froststern besprechen. Ich weß nicht, ob es euch beruhigt, aber ich weiß, wo euer Lager ist. Ich war schon einmal da. Und ich habe niemals jemandem verraten, wo es liegt." Ich hätte mir jetzt sehr gerne auf die Zunge gebissen. Ich war mir, nachdem ichd as gesagt hatte, sicher, das sie mich jetzt noch weniger mögen würden. Aber ich hielt mich davon ab. Es würde mir nicht unbedingt weiter helfen, mich selbst zu verletzen. Ich wollte doch nur mit Froststern reden! Aber ich würde mich hüten zu sagen, das sie Froststern auch hierher holen konnten. Das wäre ganz eindeutig zu viel des guten gewesen. Oder des Schlechten.

[antwortet Falkenherz, wartet auf eine Reaktion]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Mo Jan 19, 2015 1:56 pm

"Ja", miaute ich knapp. "So in etwa. Keine besonderen Geschehnisse, weißt du?" Nun ja, wenn man von dem Tod meines geliebten Bruders absah - aber ich wollte sie nicht damit nerven, schließlich wurde ich immer sehr emotional, wenn ich auch nur an ihn dachte. Also verdrängte ich meine Gedanken und vertuschte sie mit einem netten Lächeln.
Lacrima schien meine Meinung zu den vielen Katzen an einem Fleck zu teilen. Ich fragte mich, ob sie tatsächlich immer alleine war, oder in einer Art Streunergruppe war. Sie sagte doch etwas von einem Schrottplatz, nicht? Vielleicht hausten dort ihre Freunde. Es musste für sie aber sehr einfach sein, einfach ihre Ruhe zu haben, ohne von anderen Katzen gestört zu werden.
"Äh - nun denn... Danke", meinte ich unsicher zu meinen Pfoten und wagte es nicht, aufzusehen. Irgendwie war mir die Situation unangenehm. Wenn man sich für ein Kompliment bedankte, hieß das doch, dass man es annahm - oder gar der gleichen Meinung war. Und das fand ich irgendwie sehr arrogant. Vielleicht lag es aber auch einfach an mir.
Als die Weiße schließlich weitersprach - ich mochte ihre Stimme sehr - sah ich dann doch auf und schaute in ihre faszinierenden Augen, die fast schon hypnotisierend wirkten. Schnell wich ich ihrem Blick aus und musterte stattdessen ihr nasses Fell. Trotz der Nässe sah es noch gut aus - ich hingegen musste aussehen wie ein Igel mit Fell.
Um ehrlich zu sein, fände ich es spannend, mit Lacrima zum Schrottplatz zu gehen. Oder einfach Gebiete außerhalb dieses mittlerweile langweiligen Territoriums. Ob es an ihr selbst lag, oder einfach an der Tatsache, etwas Verbotenes zu tun, wusste ich nicht. Vielleicht beides. Aber genau darüber nachdenken konnte ich gerade nicht, da die Art, wie die Streunerin meinen Namen aussprach, meine Gedanken zerstreuen ließ und ich stattdessen ein angenehm warmes Gefühl in meiner Magengegend verspürte. Es klang irgendwie, als sei ich etwas Besonderes. Es gefiel mir.
"Hm", machte ich aber. "Ich würde Ärger kriegen können." Doch ich schaffte es nicht, meine Begeisterung in der Stimme dafür zu verbergen.
Ich bewunderte Lacrima dafür, wie leicht es ihr fiel, das Gespräch weiterzuführen. Ich mochte sie. Es schien sie nicht zu stören, dass ich keine angenehme Gesprächspartnerin war, anscheinend mochte sie es sogar, oder würde sie sonst ein weiteres Treffen mit mir suchen wollen?
Anders als sie, wusste ich nicht so schnell, wie ich antworten sollte. Wie sollte ich ihr denn schon sagen können, dass sie mich faszinierte, ihre Art, wie sie mit mir sprach, ihre so sanfte Stimme - ihre Ausstrahlung? "Ich würde mich liebend gerne noch einmal mit dir treffen", antwortete ich aber und gab ein kurzes, liebevolles Schnurren von mir. "Ich...", begann ich dann und traute mich dabei sogar mutig in ihre Augen zu sehen. "...mag dich nämlich... irgendwie." Kaum waren diese Worte über meine Lippen gekommen, senkte ich wieder meinen Blick und zuckte beschämt mit meinem Schweif. Diese Worte beschrieben nicht einmal annähernd, wie sehr ich sie bewunderte und wie gerne ich sie weiterhin sehen wollte. Wie mich eine Katze nach so kurzer Zeit schon so faszinieren konnte, war fast ebenso faszinierend.

[bei Lacrima]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Mo Jan 19, 2015 3:21 pm

Bei dem Thema Komplimente, lächelte ich einfach nur noch zurück und schnippte kurz mit dem Schweif. Ganz offensichtlich war Eisblüte davon unangenehm berührt und ich wollte es saher nicht weiter ausführen. Hoffentlich lernt sie trotzdem, dass sie diese Komplimente allesamt verdient hat., dachte ich ruhig und lauschte aufmerksam ihrer Antwort auf mein Angebot. "Schade, schade. Aber vielleicht überlegst du es dir ja noch einmal - du kannst ja auch in der Nacht mit mir kommen. Und bevor jemand merkt, dass du nicht in deinem Nest warst, bist du wieder da.", schlug ich der Kriegerin schmunzelnd vor, wobei ich sie zu nichts drängen wollte. "Aber wenn du nicht willst, ist das auch kein Problem.", fügte ich daher noch dazu, damit es nicht zu aufdringlich klang.
Als sie zuerst zögerte bei meinem Vorschlag sich noch einmal zu treffen, spiegelten sich in meinen Augen kurze Sorge wieder, doch als sie ihre Zustimmung gab, leuchteten diese sofort wieder. Besonders ihr Schnurren freute mich sehr und auch das Nächstgesagte, ließen mich strahlen. "Du ahnst nicht wie sehr mich das freut, Eisblüte!", miaute ich munter und sprang kurz auf, bevor ich mich kurz an ihr warmes, weiches Fell drückte. Diese Nähe zu ihr ließ mich unwillkürlich tief ihren Geruch einatmen, der ein Gemisch aus frischem Wind, Moos und und Erde war - kur um, ich liebte ihn. Sie roch irgendwie nach Freiheit, selbst wenn sie sich immer nur in einem Territorium aufhielt. In gewisser Weise war das zwar auch Freiheit, aber eben nicht so viel, wie ich selber hatte. Gut gelaunt löste ich mich von der Größeren und mein Blick begegneten ihren schönen blauen Augen, die mich jedes Mal erneut beeindruckten. Diese verrieten mir in diesem Moment, dass sich auch die gestreifte Katze freute, was sich in diesem schönen Funkeln zeigte.
"Vermisst man dich eigentlich im Lager, wenn du hier so lange mit mir bist?", fragte ich Eisblüte nachdenklich und warf einen kurzen Blick hinter sie, wo sich jedoch nichts tat. Zum Glück, denn anonsten würde ich wohl großen Ärger bekommen und die Kätzin wahrscheinlich auch. "Normalerweise müsst ihr Streuner aus eurem Territorium vertreiben, oder?"

[bei Eisblüte]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Mo Jan 19, 2015 4:04 pm

Bei Nacht aus dem Lager schleichen und zusammen mit Lacrima den Schrottplatz besuchen? Dieser Vorschlag klang ebenso leichtsinnig, wie unfassbar spannend und spaßig. Ich musste mich fast schon zurückhalten, aufgeregt zuzustimmen, doch ich zweifelte dennoch. Ich hatte so etwas noch nie gemacht; und wenn es jemand mitbekam? Gerade jetzt, wo ich meinen ersten Schüler anvertraut bekommen habe? Doch was nützte es mir, immer vorsichtig und risikenfrei zu leben, um Ärger zu vermeiden? Sicher würde keinem mein Fehlen auffallen, schließlich war ich für jeden kaum mehr als Luft.
Hin- und hergerissen legte ich meinen Kopf leicht schief, mein Blick streifte den Lacrimas, als ich zögernd meinte: "Das ist eigentlich gar keine so schlechte Idee, Lacrima." Lächelnd sah ich ihr in ihre Augen und schob all mein Zögern beiseite. Das Leben war zu kurz fürs Zögern. Hinausgehen und machen war die Devise.
Das Strahlen Lacrimas ließ mein Herz erwärmen und als sie sich kurz in mein Fell drückte, blinzelte ich zunächst überrumpelt, fing jedoch schüchtern an zu lachen und sog den wundersamen Duft der Streunerin ein. Süß, wild und frei, irgendwie.
Als sie sich wieder von mir löste, sah ich sie glücklich an und vergas all das Zögern im vorigen Moment. Nichts würde ich gerade lieber tun, als mit ihr das Gebiet außerhalb meines Territoriums zu bewandern.
Was sie mich daraufhin fragte, ließ mich kurz kräftig schlucken. "Man wird mich sicher nicht vermissen. Die haben alle besseres zu tun, als sich über jemanden wie mir Gedanken zu machen..." Zum Ende hin wurde ich immer leiser, bis das zuletzt gesagte kaum mehr als ein Wispern war. Vermutlich hatte man nicht einmal gemerkt, wie ich das Lager verlassen hatte. Komischerweise fühlte ich mich jetzt bei Lacrima viel willkommener, als zu Hause bei meinem Clan.
"Ähm.. also, eigentlich...", begann ich zögerlich. "Ja, schon, aber du scheinst keine Bedrohung für meinen Clan zu sein. Außerdem sieht uns hier auch keiner, oder?" Vorsichtshalber drehte ich meinen Kopf einmal, doch es schien hier wirklich keine Katze zu sein. Ich wollte Lacrima nicht wegschicken, am liebsten würde ich mich auf ewig mit ihr unterhalten.

[bei Lacrima]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Di Jan 20, 2015 10:03 pm

Diesmal eher unauffällig beobachtete ich Eisblüte und konnte mich wirklich nur wundern warum sie keinen Gefährten hatte. Sie ist schön und hat einen guten Charakter, sie würde definitiv einen verdienen. Nun auf der anderen Seite ist es gut für mich, denn ich denke nicht, dass sie mich auch so behandeln würde, wenn ein Kater in ihrem Leben wäre., dachte ich lächelnd und lauschte nun ihrer Antwort, die mich fast lachend aufspringen ließ. Gerade noch konnte ich mich beherrschen und schnurrte nur laut, als sie mir erzählte, dass es keine schlechte Idee wäre.
"Das finde ich sehr gut. Ich werde...hm, morgen? - Sag mir einfach, wann es dir am besten passt - kommen und dann werde ich dir den Schrottplatz zeigen und vielleicht noch mehr von diesem Gebiet. Sozusagen würden wir das gemeinsam entdecken, da ich ja auch erst heute hier ankam, das wird sicher spannend!", miaute ich begeistert und berührte kurz mit meiner Nase die ihre. Doch bei der Beantwortung meiner nächsten Frage, blickte ich missbilligenden über ihre Schultern, wo ich das WindClan Lager vermutete.
"Wenn sie sich nicht um dich kümmern, sind sie es nicht wert, mit dir Zeit zu verbringen. Die Katzen dort kennen dich schon dein ganzes Leben und wenn sich dich nicht wertschätzen, sind sie einfach mäusehirnig.", meinte ich überzeugt und schüttelte den Kopf. "Falls es dir jemals zu viel wird im Clan, komm zu mir!" Ich fände es toll jemanden zu haben mit dem ich hier draußen leben konnten, nur...bis jetzt hatte ich es noch nie mit jemanden länger als ein paar Monde ausgehalten. Würde das bei Eisblüte auch so sein? Irgendwas sagte mir nein, vielleichz die Tatsache, dass sie eine Kätzin war? Bisher hatte ich immer nur mit Kater zusammengelebt, einer aufdringlicher als der andere. Am Anfang waren sie alle noch charamant, freundlich, aber mit der Zeit wurden sie nervig.
"Na dann ist es ja kein Probem, wenn ich hier ewig mit der spreche.", schnurrte ich erfreut und legte den Schweif ordentlich um meine Pfoten. "Hast du eigentlich eine Familie im Clan?"

[bei Eisblüte]
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