Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 Außengrenze WindClan

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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Mi Mai 28, 2014 9:13 pm

cf: Moorland

Laubschweif war weiter gerannt ohne zu bemerken, dass sie das Moorland verließen, doch langsam wandelte sich die Landschaft ein wenig. In einiger Entfernung tummelten sich ein paar Gestalten, schienen jedoch dem Aufbruch nahe. Eine Patrouille...? Er meinte Windkralle zu erkennen, lächelte unwillkürlich bei dem Gedanken an der zum Scherzen aufgelegten, freundlichen Kater und verlangsamte automatisch sein Tempo. Noch immer lächeln, drehte er den Kopf, um nach Schallherz Ausschau zu halten und einem reinen Impuls folgend kauerte sich der junge Krieger in den Schnee. Mit einer Vorderpfote schaufelte er ein wenig Schnee auf sein dunkles Fell, noch ehe sein Plan wirklich vollendet war. Wenn man es einen Plan nennen konnte. Eigentlich war es nur einer kleiner Streich, den manch einer vielleicht dümmlich genannt hätte - doch Laubschweif war noch ein so junger, unerfahrener Kater und auch wenn ihm bewusst war, dass Schallherz einige Monde älter war als er. Vielleicht würde sie es kindisch finden, wenn er sie erschreckte ... Doch andererseits hatte sie auch beschlossen ihn zu lieben - mh, vielleicht ist beschlossen das falsche Wort dafür ...? - und hatte sich damit auf sein jüngeres Gemüt eingelassen. Sie würde es akzeptieren oder eben nicht. Und wenn letzteres eintreten würde, dann würde Laubschweif eben damit umgehen müssen. Es würde ihm sicher nicht allzu leicht fallen, aber was tat man nicht alles, um den Wünschen seiner Geliebten nachzukommen ...
Er wartete lautlos in seinem Versteckt, hielt die Ohren angelegt, aber lauschte dennoch aufmerksam und hatte den Mund leicht geöffnet, um Schallherz Geruch wahrnehmen zu können. Die anderen Gerüche hier waren durchaus stark, es roch nach Schnee, Erde und den Duftmarken des WindClans, sie mussten nahe an einer Grenze sein. Zum Glück war Blattleere, da würden sie ihren Pfotenspuren im Schnee zurück zum Lager folgen können. Aber all diese starken Gerüche würden ihn trotzdem nicht Schallherz Geruch übersehen lassen, zu oft hatte er ihren Duft schon eingeatmet. Er war wie der Geruch seiner Mutter in ihm verankert, ein Teil seines Lebensweges. Und es war erst der Anfang des Abschnittes, den er mit der wunderbaren, grauen Kätzin verbringen wollte.

[kommt an, bemerkt die Patrouille in der Ferne, versteckt sich im Schnee, wartet, denkt nach]
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Windkralle

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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Mi Mai 28, 2014 9:35 pm

Nachdem Elster und Milapfote sich schweren Herzens verabschiedet hatten und in stiller Zweisamkeit beieinander standen, gab Nebelwind den Befehl zum Aufbruch. Windkralle konnte sich daran erinnern, dass der grauweiße Krieger zu einer Patrouille eingeteilt worden war und zudem hatte er anscheinend genug, der traurigen Szene weiter zu zu sehen.
Milanpfote wandte sich mit einem verkniffenen Gesicht von ihrer schwarzen Schwester ab, als der graue WindClankater aufbrechen wollte und auch der langbeinige Siamkater stupste seine Schülerin sanft mit der Schnauze an. "Na komm.", miaute er aufmunternd und einfühlsam. "Im Lager wartet sicher schon Falkenherz auf uns."
Gemeinsam ließen sie das zarte, schwarze Kätzchen einsam an der Grenze zurück und trotteten bleiern ins Moor, doch Windkralle machte sich still und leise seine eigenen Gedanken und fragte sich, ob es nicht doch eine Möglichkeit gäbe, Elster im Clan aufzunehmen. Ob man Froststern vielleicht erweichen konnte?

[verfolgt die Szene, stupst aufmunternd Bachpfote an, folgt grübelnd der Patrouille]

---> WindClan-Lager

OUT: Ich zieh mal jetzt einfach mit. Anna kann ja gerne noch nachziehen, wenn sie mag.
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Bachfeder

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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Mi Mai 28, 2014 10:10 pm

OUT: Tut mir leid, dass ich in letzter Zeit so inaktiv war. Hab den Kopf mit anderen Sachen voll gehabt :/

IN: Aufgeregt folgte Bachpfote Windkralle zur Außengrenze. Die junge Schülerin verstand nicht ganz, warum die Patrouille das Streunerjunge nicht einfach davonschickte und sofort wieder ins Lager zurückkehrte, anstatt ihr Zeit mit Milanpfote zu lassen. Ungeduldig tappte die Silberne auf der Stelle. Das war Zeitverschwendung! Sie wollte endlich richtig trainieren! Die ganzen imaginären Mäuse und unsichtbaren Vögel fangen - und vielleicht sogar etwas echte Beute.
Aber nein, stattdessen trödelten sie hier herum. Aber Bachpfote wollte auch nicht zum Aufbruch drängen. Dann hätte sie wie ein quängelndes Junges geklungen. Und wenn die silberne Schülerin auf eines stolz war, dann auf ihren Status als Schülerin. Daher schluckte die Wellenstreifige jeden Kommentar herunter und konzentrierte sich lieber auf Windkralles Erklärung zu den Grenzen, dem Gesetz der Krieger und den Grenzpatrouillen. Man musste also die Grenzen jeden Tag kontrollieren und Eindringlinge vertreiben. Zudem sei es auch ein guter Schutz gegen Dachse und Füchse.
Und was ist mit Bären?, fragte ein gehässiges Stimmchen. Für einige Herzschläge glänzte Trauer in den wasserblauen Augen. Zuckten ihre Schnurrhaare nicht aufgeregt, weil sie an der Grenze waren. Die Grenzen des WolkenClans hatten den Bären nicht abhalten können. Nach dem Warum wagte die junge Kätzin nicht zu fragen.
Dann - als hätte Windkralle ihre Gedanken lesen können - forderte er sie aufmunternd und einfühlsam zum Aufbruch auf. Milanpfote war schon verschwunden. Bachpfote hatte es nicht gemerkt...Sie schüttelte sich kurz und setzte ein Lächeln auf. Es fühlte sich völlig falsch an. Wortlos folgte die Silberne mit den Wellenstreifen ihrem Mentor.

[wird ungeduldig; tritt auf der Stelle; hört Windkralle zu; denkt an den Bären; kehrt zum WindClan-Lager zurück]

----------> WindClan-Lager
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Elster

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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Do Mai 29, 2014 9:42 am

Ich bemerkte, wie...kühl Milanpfote plötzlich war. Sie sah mich nur noch an und sagte nichts mehr. Habe ich etwas falsches gesagt? Ich beobachtete sie weiter und wollte gerade etwas sagen, als sie weglief. In die Richtung, in der ihr Lager lag. Was ist denn jetzt los? Da bemerkte ich, das ich schon so ziemlich alleine war. Ich sah mich um, dochjetzt bemerkte ich, wie kalt mir war. Meine Pfoten taten von dem vielen laufen schon weh und auch sonst war mein Fell von dem Schnee durchnässt. Ich fing an zu zittern. Doch ich wusste auch, das ich jetzt weg musste. Die Worte der verschiedenen Katzen waren deutlich genug gewesen. Wenn ich hier bleibe, werde ich zerfetzt. Und ich muss Milanpfote wiedersehen! Obwohl sie sich am Ende so abweisend verhalten hatte, war ich mir trotzdem sicher, das sie kommen würde. In einem Mond. In mir keimte neue Hoffnung auf und ich lief los. Ich kannte jemanden, der mir helfen konnte zu überleben.

--> Schrottplatz

[sieht Milanpfote nach, denkt nach, geht weg]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Fr Mai 30, 2014 8:36 pm

cf: Moorland

Leicht keuchend, aber mit einem unheimlichen freien Gefühl, der stickigen Enge des Lagers entkommen zu sein, rannte Schallherz über die verschneite Grasebene. Vor sich, nur noch ein dunkler Fleck, aber deutlich sichtbar, rannte Laubschweif noch immer vor ihr davon.
Die kalte Luft schnitt der grauen Kätzin in die Luft, aber sie zwang sich durch die Nase zu atmen und ihr schon etwas röchelnder Atem stabilisierte sich, worauf die Kätzin wieder etwas an Tempo zulegte. Laubschweif schien nun nicht mal mehr als ein Schemen seiner selbst zu sein und Schallherz bemühte sich umso mehr, ihn nicht aus den Augen zu verlieren.
Mittlerweile wusste Schallherz nicht einmal mehr, wo sie sich befand. Mehr als das sie sich nicht mehr im Moorland befand, wusste sie nicht. Aber sie vertraute ihrem Gefährten, er würde sie schon sichre führen - falls er sich nicht schon verlaufen hatte. Die Vorstellung von einer WindClan-Patrouille eingesammelt werden zu müssen, war der Kätzin peinlich.
Bald kam Schallherz wohl der Grenze näher, denn der WindClan-Geruch, der sie umhüllte, verstärkte sich. In der Ferne meinter sie eine Patrouille zu erkennen, an denen anscheinend Windkralle und Bachpfote teilnahmen. Es war schön zu sein, dass sich ihre ehemaligen Clan-Gefährten so schön integriert hatten.
was die Kriegerin allerdings mehr interessierte, war die Tatsache, wo denn ihr Gefährte abgeblieben war.
Schallherz blinzelte und kniff dann die Augen zusammen, während sie ihren Blick umher schweifen ließ. Wollte Laubschweif mit seinem Verschwinden etwas bezwecken? Die Kätzin roch deutlich seinen Geruch, er musste sich also in der Nähe aufhalten. Oder hing sein Geruch noch in der Luft, weil er hier vorbeigekommen war?
prüfend ließ sie ihren Blick über den Schnee gleiten. Wo war Laubschweif?

[läuft, kommt an der Grenze an, sucht Laubschweif]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Sa Mai 31, 2014 1:40 am

First Post

Geflüster zitterte am ganzen Leib. Die Reise, auf die er sich begeben hatte, forderte seine ganze Ausdauer, aber er gab nicht auf. Er wusste, warum er aufgebrochen war. Er wollte seine einzig wahre Liebe wiederfinden. Sie hatte ihn verlassen müssen und jetzt wollte er sie zurück. Sein Leben war sinnlos ohne sie. Geflüster musste Schallherz wieder finden, um jeden Preis!
Ihr Anblick vor seinem inneren Auge gab ihm die Kraft nicht aufzugeben. Egal wie sehr die Kälte der Blattleere an ihm sog, er gab nicht auf. Tapfer setzte er eine Pfote nach der anderen und ging immer weiter.
Er wusste nicht wohin er ging, er folgte einfach seinem Bauchgefühl, seinem Herzen. Er musste darauf vertrauen, dass er ihr einfach irgendwann über den Weg lief. Oder einfach irgendeiner Katze, die ihm helfen konnte. Seit mehreren Tagen war er ohne Schlaf ununterbrochen gelaufen, um nicht zu frieren. Würde er sich hinlegen, würde die Gefahr bestehen, dass er nicht mehr aufwachte.
Also lief er weiter, immer auf der Suche nach seiner Liebe.
Bitte, Mutter... Hilf mir, das zu überstehen. Ich muss sie finden!

Geflüster des Windes verlor langsam seine Sinne. Er zitterte heftig, seine Nase brannte durch das regelmäßige Ein- und Ausatmen und er spürte jeden schmerzhaften Schritt in den eisigen Schnee.
Ich muss weiter...Ich muss sie finden! Mutter Natur, bitte! Hilf mir! Stell dich nicht gegen mich... du hast mir doch schon so viel genommen...
Er konnte nicht mehr. Es ging nichts mehr. Seine schweren Lider fielen immer öfter zu und wollten sich nicht mehr so schnell öffnen lassen.
Er musste ruhen... Er brauchte Ruhe und Wärme.

Ein eisiger Wind kam auf und Geflüster fröstelte wieder, als ihm ein altbekannter Geruch in die Nase stieg.
"S-Schall... Schallherz...", bibberte der Kater und blickte sich um.
Und da sah er sie. Seine wunderschöne Schallherz. Seine große Liebe. Seine graue Kätzin mit den schönsten Augen, die er je gesehen hatte.
"Schallherz... meine Schallherz", wiederholte er immer wieder, während er tapfer eine Pfote vor die andere setzte und seiner Schallherz entgegen kam.
"Schallherz. Mein Engel. Mein Leben."
Und dann stand er ihr ganz nahe...

[streunt schon länger durch die Gegend und sucht Schallherz | hatte länger keine Ruhepause mehr | ist am Ende seiner Kräfte | findet seine Schallherz und läuft ihr entgegen]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   So Jun 01, 2014 5:45 pm

Laubschweif wartete, geduckt und vollkommen reglos im Schnee verharrend, um Schallherz sein Versteck nicht zu verraten. Es dauerte nicht besonders lange, dann stieg ihm ihr schwacher Duft in die Nase und als er unendlich vorsichtig aus dem Schnee hinausspähte, konnte er ihren schlanken, grazilen Körper nicht allzu weit entfernt sehen. Ihre wunderschönen, grünblauen Augen schweiften umher, sie suchte nach ihm und der Ausdruck auf ihren weichen Zügen ließ ihn unwillkürlich lächeln. Seine blassen, gelblichen Augen blitzen voller Wärme und schon wollte er sich entschließen, hinauszuspringen und sie aus dem Überraschungmoment heraus umzuwerfen, als ein weiterer Geruch ihn verdutzt innerhalten ließ. Er wandte langsam den Kopf, leise und vorsichtig, um nicht die Aufmerksamkeit der Katze zu erregen, welche gerade angekommen war. Laubschweif sog scharf die Luft ein, als er den Streuner entdeckte, einen braun-weiß-schwarz getigerten Kater, der zitterte und bebte, als habe er Blattwechsel lang nicht geschlafen, geschweige denn gegessen. Augenblicklich stieg Mitleid in dem WindClan Krieger auf - die Katze tat ihm leid, auch wenn sie in ihre Gebiet eindrang ... Was war ihr wohl passiert? War der Kater womöglich irgendwem entflohen, vielleicht Zweibeinern entflohen oder hatte er nach einem Kampf das Land anderer Streuner verlassen müssen und hatte sich hierher gerettet? Laubschweif wusste nicht viel von dem Zweibeinerland in der Nähe des Waldes, doch es war sicher nicht angenehme oder leicht, dort zu überleben. Von dem Gestank mal ganz zu schweigen lief dort eine Katze wohl ständig Gefahr, von Monstern, Zweibeinern oder deren Hunden angegriffenzu werden. Und sicher fand man dort auch kaum Beute, so laut, wie die Zweibeiner immer durch die Gegend stapften mit ihren riesigen Pfoten und der Ungeschicklichkeit eines räudigen, alten, verschlafenen Dachses. Ob der Kater deshalb von dort geflohen war, sollte er dort gelebt haben...? Jedenfalls sah er aus wie einer, dem es nicht gut ergangen war, einer Katze, die ihre Heimat hatte verlassen müssen und auf der Suche nach einem Neuanfang einfach so, ohne es zu bemerken in fremdes Gebiet getaumelt war. Irgendwie hatte der WindClan Krieger auch Verständnis für den Streuner, schließlich war er selbst nicht weit von diesem Schicksal entfernt gewesen, als der WolkenClan sich auflöste. Dem SternenClan sei dank hatten die anderen Clans sie jedoch aufgenommen, nicht auszudenken, was ansonsten passiert wäre und vor allem Schallherz mit ihrem verletzten Bein ... Er wäre vollkommen hilflos gewesen, hätte mit ansehen müssen wie sie litt ... Laubschweifs Augen wurden groß vor Pein bei dieser Vorstellung und so schüttelte er energisch den Kopf - egal, ob ihn das auffliegen ließ - um die Gedanken zu vertreiben. Dennoch durchlief ein schaudern seinen Körper, als er rasch zu seiner Gefährtin blickte, wie um zu prüfen, dass es ihr gut ging. Niemals würde er sie leiden lassen, er hätte alles daran gesetzt, sie zu schützen. Und apropos schützen ... Dieser Streuner mochte abgemagert sein und schwach scherlich, aber es gefiel Laubschweif dennoch ganz und gar nicht, wie nahe er seine Gefährtin Schallherz kam. Außerdem hatte er trotz allem die Pflicht, den Kater zu vertreiben - Schwäche hin oder her. Er war nunmal keine WindClan Katze und auch wenn der Schildpattkater noch nicht übermäßig lange dem WindClan angehörte, spürte er doch den Dramg, das Territorium seines neune Clans zu verteidigen. Hier war nun sein Zuhause, Schallherz war hier und dieser Streuner hatte nicht das Recht, die Pfoten auf das Moorland zu setzen. Ich habe schon viel zu lange gewartet.
Doch da versteifte er sich. " ... Meine Schallherz ...Schallherz. Mein Engel. Mein Leben.", stammelte der gefleckte Kater, während er der Grauen immer näher kam. Was?! Die Worte waren nur sehr leise zu ihm gedrangen, doch angesichts der kurzen Entfernung war er sich doch recht sicher, richtig gehört zu haben. War der Kater verrückt? Halluzinierte er? Meinte er vielleicht eine andere Schallherz? Verwunderung brandete gemischt mit Wut in ihm auf, heiß wie die Sonne in der Blattgrüne und Laubschweif spannte die kräftigen Schultern an, bereit, Schallherz zu verteidigen.
Mit einem Satz sprang der Krieger aus dem Schnee, Flocken stoben auf und seine breiten Pfoten sanken im Schnee ein, als er die kurze Distanz zu dem Streuner mit einem Sprint hinter sich brachte. Der Kater war Schallherz schon zu nahe gekommen, viel zu nahe und noch dazu hatte er die Grenze übertreten. Und er hatte sie 'Mein Engel.' genannt, was den Krieger aufgebracht die Ohren angelegen ließ.
Er rammte den Streuner mit der Schulter, ehe er eine Pfote an Schallherz legen konnte und baute sich dann vor dem anderen Kater auf. Die Krallen hatte er noch eingezogen, doch seine bernsteinfarbenen Augen schwelten wütend, als er den Gefleckten anstarrte. Der Geruch kam ihm entfernt bekannt vor, irgendwann hatte er so etwas ähnliches schon einmal gerochen ... Aber damit konnte er sich später befassen, erst galt es diesen Streuner zurechtzuweisen.
"Was hast du hier zu suchen?", fragte er mit leicht zusammengekniffenen Augen. Seine Stimme war ruhig, aber eiskalt, ein Tonfall, den der ruhige Kater sehr selten anschlug. Doch noch immer pochte die Wut in seinen Adern, ebenso wie Verwirrung unzählige Fragen in ihm aufwarf. Er stieß die Luft aus, langsam, aber scharf, um sich unter Kontrolle zu behalten. Es kostete den jungen Krieger schon Unmengen an Kraft, die Krallen eingezogen zu lassen. Sein Beschützerinstinkt war geweckt und auch wenn er dem Fremden nicht unnötig weht tun wollte, war dieser dennoch zu weit gegangen und hatte damit Laubschweifs ungewöhnliche Reaktion proviziert. "Das hier ist WindClan Land und du hast kein Recht, hier herum zu spazieren. Gehst du freiwillig oder müssen wir dich über die Grenze jagen?", fügte er nach einer Pause hinzu, die Augen in kalter Wut auf den Kater gerichtet. Er wollte klar machen, wie die Dinge standen, wollte keine Worte an unnötig lange Erklärungen verschwenden. Hauptsache der Kater verschwand hier endlich, dann würden Schallherz und er wieder ihren Frieden haben und die nächsten WindClan Patrouillen würden mehr Acht geben an den Grenzen.

[versteckt sich, sieht Schallherz, bemerkt Geflüster, denkt nach, mustert ihn, hört seine Worte, prescht aus dem Versteck, rammt ihm mit der Schulter von Schallherz weg, spricht ihn an]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Fr Jun 06, 2014 4:32 pm

Besorgt schweiften die grünen Augen der Kätzin umher. Was wenn Laubschweif etwas passiert wäre, ohne dass sie es bemerkt hatte? Oder versteckte er sich weiterhin? Ein leichte Unruhe flackerte in den grünblauen Augen Schallherz und sie wurden für einen Herzschlag lang dunkler, bevor sie sich weider aufhellte. Nein, ihm ging es gut, er versteckte sich nur und würde ihn dem Moment herausspringen, wenn sie ihn am wenigstens erwartete, redete sie sich ein.
Und was wenn nicht, fragte eine böse Stimme, tief in ihren inneren. Wenn er von einer Lawine verschüttet wurde, von einer anderen Katze erschlagen, erfroren, bewusstlos ist? Was ist, wenn der Bär zurück gekommen ist?, stichelte die gemeine Stimme weiter. Ihr Herz machte einen panischen Hüpfer und fing an laut zu schlagen. Schallherz' Fantasie drohte mir ihr durchzugehen. Überall blitzen riesige Pranken mit langen krallen auf. Ihre Erinnerungen spuckten Bilder mit starken zuschnappenden Kiefern aus, die sie nur um Haaresbreite verfehlten. Und dann sah ihn sie, ein Berg aus Fell kam ihr entgegen. Da war er. Er hat Laubschweif geholt. Schallherz' Atem ging auf einmal stoßweise und sie zitterte.
Aber nein, als sie blinzelte, wurde der auf einmal kleiner und hatte nur noch die Statur einer Katze. Sie kniff die Augen zusammen. Ein Streuner?
Die Katze kam näher und sie bemerkte, dass es ein Kater war.
In diesem Moment ein ein schildpattfarbener Schatten praktisch aus dem Nichts hervor. Augenblicklich stieß Schallherz ein erleichtertes Seufzen aus, denn sie hatte Laubschweif im schildpattfarbenen Kater erkannt. Dieser blickte aber nicht zu ihr und hatte sie auch nicht erschreckt, sondern machte sich daran den getigerten Kater zur Rede zur stellen, der die Grenze übertreten hatte. Aber er würdigte Laubschweif keines Blickes und hielt auf die graue Kriegerin zu. Dann drangen auch seine Worte an ihr Ohr. "Schallherz... meine Schallherz. Schallherz. Mein Engel. Mein Leben."
Sie erstarrte. Sie kannte diese Stimme. Nein, sie kannte sie nicht nur, sie war ihr sogar vertraut. Unzählige Male hatte sie ihr gelauscht und sie einfach nicht vergessen können. Auch sein Fell war noch das gleiche wie damals, braun-weiß-schwarz getigert. Genau wie seine Augen, die grasgrünen, stets freundlich blickenden Augen, die man nicht vergessen konnte. Unmöglich. Schallherz konnte es nicht fassen, dass dieses bibbernde und zitternde Häufchen Elend tatsächlich er war.
geistesgegenwärtig trat sie mit einem Schritt zwischen die beiden Kater. Aus den Augenwinkeln registrierte Schallherz, wie Laubschweif unwillig die Ohren anlegte. Die Kätzin konnte es ihm kaum verdenken.
,,Warte. Ich-Ich kennen ihn.", miaute sie leise und bedeuteete ihrem Gefährten zu warten. Dann wandte sie sich an ihn.
,,Geflüster des Windes... W-Was machst du hier?" Schallherz' Stimme war kaum mehr als ein Flüstern.
Unwillkürlich verspürte sie den Drang ihn zu wärmen, sich an sein Fell zu kuscheln, alte Gefühle flammten auf. Aber sie besann sich. Ihr Gefährte stand neben ihr und wartete vermutlich darauf, dass sie die Situation aufklärte.
,,Wie bist du hierher gekommen?"

[kriegt Panik, weil sie Laubschweif nicht sieht, hält Geflüster des Windes für einen Bär, stellt sich zwischen ihn und Laubschweif, spricht mit Geflüster]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Sa Jun 07, 2014 5:04 pm

Geflüster des Windes hatte sie endlich gefunden. Jetzt, wo ihm seine Kräfte verließen und er nur noch ein Haufen Elend war. Als hätte es das Schicksal so gewollt, dass er sie sozusagen in letzter Sekunde fand. Er konnte es kaum glauben, selbst als er vor ihr stand. Es konnte immerhin alles eine Halluzination sein. Das kam nicht selten vor, wenn man am Ende seiner Kräfte war.
Ihr Geruch wehte ihm direkt in die Nase und Erinnerungen an die schönste Tage und Nächte seines Lebens schossen durch seinen Kopf. Und diese Momente hatte er alle nur mit Schallherz verbracht. Er wusste, dass sie seine einzige große Liebe war und genau deshalb war er hergekommen. Er wollte nicht ohne Schallherz leben und er konnte es auch nicht. Er hatte versucht in sein altes Leben wieder rein zu rutschen, nachdem Schallherz mit ihrem Clan weiter gezogen war, aber er hatte es nicht geschafft.
Auch wenn er es nur ungern zugab, aber selbst seine Familie hatte gemerkt wie unglücklich er ohne seine hübsche Kätzin gewesen war. Dabei hatte er versucht, es nicht zu zeigen. Aber seine Familie kannte ihn und sie wussten wie dreckig es ihm ohne die graue Kriegerin ging.
Somit ging er also fort, um seine Liebe und auch sein Glück wieder zu finden. Es tat ihm im Herzen weh seine Familie und seinen Stamm zu verlassen, aber das war wohl die einzige Möglichkeit für Geflüster auf ein normales Leben.
Und jetzt war er hier. Er hatte sie gefunden aber bevor er sie um schmiegen konnte, sie lieben konnte, wurde Geflüster von den Füßen gerissen.
Er hatte die Gefahr nicht erkannt, die dort im Schnee gelauert hatte.
Mit einem Aufschrei landete der Kater unsanft im Schnee. Seine Schulter schmerzte, an der er umgestoßen worden war.
Geflüster des Windes keuchte und schaffte es nur langsam den Kopf zu drehen, um zu sehen, wer ihn davon hielt zu seiner Schallherz zu gelangen.
Es war ein Kater, nicht ganz so groß und kräftig wie er. Außerdem war er noch jung. Jünger wie Schallherz und noch jünger wie Geflüster. Das war offensichtlich.
Der fremde Kater hätte gegen Geflüster keine oder nur eine sehr geringe Chance. Aber momentan war Geflüster einfach zu schwach, zu müde, um sich zu wehren.
Geflüster keuchte und raffte sich nur langsam wieder auf.
Es gefiel ihm nicht, so behandelt zu werden, aber er konnte sich in seinem Zustand nicht wehren und Schallherz würde ihm sicherlich gleich helfen.
„Schallherz…“, er blickte zu seiner Liebe, die hinter dem fremden Kater stand.
Geflüster des Windes ging ein paar holprige Schritte wieder auf seine Schallherz zu, doch der Kater fauchte und so blieb Geflüster stehen. Er hatte gerade nicht die Kraft, um um seine Schallherz zu kämpfen.
„Ich habe sie gesucht… Ich bin seit 10 Monden unterwegs um meine Schallherz zu suchen und endlich hab ich sie gefunden!“, erklärte der Kater auf die Frage des Fremden hin.
Geflüster erhob seinen Kopf und blickte auf den Jüngeren herab.
„Ich bleibe hier! Ich habe Schallherz viel zu lange gesucht als jetzt zu gehen!“, entschied der Kater und rammte seine Krallen in den Boden, um seine Worte zu verdeutlichen.
Er würde hier bleiben! Und keiner würde ihm dazu bringen zu gehen! Niemand!
Und endlich sagte Schallherz auch etwas und half ihm, indem sie dem Fremden sagte, dass er warten sollte, dass sie ihn kannte.
Er fand zwar, dass sie sich mehr als nur kannten, aber er wollte seiner Schönheit auch nicht widersprechen.
Als sie sich nun endlich an ihn wandte, lächelte der Kater und trat noch näher auf Schallherz zu. Er wollte ihr so nahe wie möglich sein...
"Kannst du dir nicht denken, was ich hier mache?", fragte er sie sarkastisch und trat noch näher auf sie zu, um ihr zärtlich über die Wange zu lecken.
"Ich habe dich gesucht und endlich habe ich dich gefunden", erklärte Geflüster erleichtert und lächelte Schallherz verliebt an. Seine Augen bekamen wieder das Funkeln, dass seit Schallherz gegangen war, nicht mehr zu sehen war.
Sein Herz schlug sofort schneller.
"Ich weiß nicht, wie ich hergekommen bin. Die Natur und mein Herz haben mich geleitet. Und jetzt bin ich endlich wieder bei dir. Schallherz, ich kann nicht ohne dich leben! Ich habe es versucht, aber ich musste ständig an dich denken, an uns denken. Das zwischen uns... Das ist unbeschreiblich und das will ich wieder und ich weiß, dass du es auch wieder willst. Wir lieben uns, Schallherz."
Geflüsters Stimme war ganz ruhig, während er in die tiefen Seen seiner Geliebten blickte.

[wird überraschend von den Füßen gerissen | steht langsam wieder auf | beantwortet Laubschweifs Fragen | kommt Schallherz näher | leckt ihr zärtlich über die Wange | spricht zu ihr]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Di Jun 10, 2014 10:06 pm

Einen Augenblick herrschte Schweigen und Laubschweif meinte, den heftigen Herzschlag in Schallherz Brust hinter sich hören zu können, während sie alle drei schwiegen und ausnahmsweise kein Wind ihr Fell zauste. Dann war der Moment vorbei und die Graue schob sich eilig zwischen die beiden Kater, was dem WindClan Krieger ein verwirrtes, leises Fauche entlockte. Seine Augen wanderten verwundert und noch immer von Ärger erfüllt zwischen Schallherz und dem Streuner hin und her. Der Kater war ihm nicht geheuer, er war so abgerissen, so mager … so fremd. Und er war seiner Gefährtin eindeutig zu nah, ja eigentlich hätte Laubschweif den anderen Kater am liebsten am Nackenfell gepackt und von Schallherz weggeschleppt. Doch diese versperrte ihm aus unerfindlichen Gründen den Weg und dadurch war der räudige Streuner nur noch näher an ihr dran. Laubschweif biss die Zähne zusammen, seine Muskeln angespannt, die Augen wachsam hin und her flackernd. Er wollte auf alles gefasst sein. Würde der Kater seiner Gefährtin irgendetwas antun, würde er Krähenfraß aus ihm machen. Das schwor er sich, beim SternenClan!
Während Laubschweif mit angespannter und gleichermaßen verwirrter, wie wütender Miene den anderen Kater im Schnee anstarrte, brach Schallherz schließlich das Schweigen. Ihre zaghaften Worte machten ihn stutzig, doch seine Anspannung blieb und kein Muskel regte sich in ihm. Sie kannte ihn? Was sollte das nun wieder? Woher kannten sich die beiden wohl? Und hing das auch irgendwie damit zusammen, dass der Geruch des Katers ihm entfernt bekannt vorgekommen war …?
Geflüster des Windes. So hieß dieser ominöse Streuner also. Es war kein Clanname so viel war sicher, doch auch kein typischer Streunername. Welche alleine lebende Katze gab sich denn schon so einen langen Namen, den sich keiner merken konnte, der nicht ständig in Gesellschaft dieser Katze war? Auch Schallherz schien sich die ganze Situation nicht ganz erklären zu können, sprach sie doch sehr leise und fragte danach, wie er hierhergekommen sei. Laubschweif unterdrückte ein frustriertes Fauchen und verharrte mit angelegten Ohren und gespannten Muskeln. Er wollte endlich wissen, was hier vor sich ging - warum kannten sich die beiden und warum verdammt hatte Geflüster sie seinen Engel genannt?! Liebte er sie etwa? Seine Gefährtin?
Mit einem Keuchen kam schließlich der Streuner auf die Beine, sehr langsam und unbeholfen seinem Zustand entsprechend. Laubschweif fauchte warnend, als er noch näher an Schallherz heran trat und seine Kiefermuskeln begannen zu mahlen. Wie er sie ansah, wie er sie ansprach … Etwas an diesem Kater, an seinem Umgang mit Schallherz gefiel Laubschweif überhaupt nicht. Was bildete sich dieser Kater ein, einfach so hierher zu spazieren und die Graue mit schmachtenden Worten und Blicken zu bedenken? Konnte er sich nicht eine eigene Gefährtin suchen?!
Der Krieger spürte, wie er immer mehr in Rage geriet und sein sonst so ruhiger Ausdruck schnell von ihm abfiel. Nein, das war zu viel. Der Streuner war zu nah, er erzählte wirres Zeug von einer 10 Monde währenden Reise, einer Suche nach Schallherz und bestand dann auch noch darauf, hier zu bleiben.
„Du verstehst wohl nicht, dass das hier nicht dein Land ist“, bemerkte Laubschweif kalt, trat neben Schallherz und stellte sich mit ihr Schulter an Schulter. Sein Nackenfell prickelte vor Erregung, seine Pfoten zuckten unruhig, als wollten sie endlich die Krallen ausfahren, um Schallherz zu beschützen. Doch er hielt sich zurück. Noch. „Also verschwinde hier, das ist WindClan Land. Du bist ein Streuner und keine Nicht-WindClan Katze darf hier einfach so herum spazieren und nach Herzenslust die Gegend erkunden!“
Aber dieses Noch währte nicht besonders lange. Nach einer sarkastischen Bemerkung trat Geflüster noch näher und dann …
Die nächsten Worte des Katers verschwammen zu einer eintönige Masse, gingen unter im Rauschen des Blutes in Laubschweifs Ohren und dem Feuer der unzähmbaren Wut. Einzelne Satzfetzen drangen noch zu ihm durch, während er nun die Krallen ausfuhr, sie in den Boden rammte und die Augen zu Schlitzen zusammenkniff. Erzog die Lippen zu einem ungezähmten Fauchen zurück, seine blassgelben Augen funkelten vor Wut und das, was er verstand, stachelte den Zorn nur noch an.
„… mein Herz hat mich geleitet.“ - „… kann nicht ohne dich leben!“ - „… an uns denken.“ Und schließlich: „Wir lieben uns.“
Und gegen alle Vernunft verblasster jeder Gedanken an ein friedliches Miteinander. Laubschweif trat unvermittelt vor, schlug einmal mit ausgefahrenen Krallen nach dem anderen, um ihn zurück zu drängenern. Dann baute er sich vor dem geschwächten Kater auf, dieses Mal mit ausgefahrenen Krallen, gesträubtem Fell und gerecktem Buckel. Seine Sicht engte sich ein, nur noch Geflüster schien hier zu sein. Vollkommen überwältig von Zorn und dem Drang Schallherz zu beschützen, knurrte er aus tiefster Kehle und sein Brust erbebte. Sie war seine Gefährtin, nicht die Geliebte dieses dummen Streuners! Sie waren zusammen, waren glücklich - und dieser Kater wollte alles kaputt machen, wollte die Graue für sich beanspruchen, wo doch Laubschweif sie vom WolkenClan Lager zum Versammlungsort gestützt hatte, mit ihr den Niedergang ihres Clans erlebt und sich im WindClan eingefunden hatte! Und jetzt dieser Kater, der behauptete, sie zu lieben..?
Doch das schlimmste: Er behauptete, sie würde ihn lieben. Und dieser Gedanke zerbrach etwas in dem schilpattfarbenen Kater, als er dort stand, angespannt mit entblößten Zähnen und Krallen. Er ließ ihn fast zögern, bevor er die ersten Worte sprach.
"Wer bist du, dass du nicht verstehst, was es heißt, Grenzen zu akzeptieren?", fauchte er mit funkelnden Augen und sein Schwanz peitschte erregt hin und her. "Woher kommst du und ..." Er wagte nicht sich zu Schallherz umzudrehen, stockte jedoch kurz und in seinen blassen, bernsteinfarbenen Augen leuchtete kurz Unsicherheit auf. Er fürchtete sich fast vor der Antwort auf seine folgende Frage ... Doch es musste sein. Das hier musste geklärt werden. Laubschweif wollte endlich wissen, wen er hier wirklich vor sich hatte und was beim SternenClan dieser Streuner mit Schallherz zu tun hatte. "Und am besten erklärst du auch gleich noch, weshalb du Schallherz als deine Gefährtin anzusehen scheinst."" Mit angelegten Ohren starrte er Geflüster an, bereit, ihn beim nächsten Näherungsversuch ernsthaft anzugreifen. Die Pfoten des WindClan Kriegers zitterten, doch nicht wegen des kalten Schnees. Wut brodelte in seiner Brust, eine verzweifelte Wut, die sich mit unterschwelliger Angst und Verwirrung vermischte. Er hatte sich geschworen, Schallherz auf ewig zu beschützen - mit seinem Leben! - und nicht erneut zuzulassen, dass jemand ihr wehtat. Einmal zu versagen hatte ihm gereicht. Jetzt kam dieser Kater daher und ... ja, er bedrohte Schallherz nicht und dennoch - er behauptete sie zu lieben, sagte, sie gehörten zusammen. Was, wenn der Kater recht hatte? Was, wenn er, Laubschweif, nur eine Übergangslösung gewesen war? Was, wenn Schallherz diesen Kater liebte - und nicht ihn?

[denkt nach, spricht, hört zu, wird sehr wütend, greift Geflüster an, spricht zu ihm]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Sa Jun 21, 2014 1:05 pm

Schallherz konnte nicht anders, als nur untätig neben Laubschweif zu stehen. Geflüsters Auftauchen hatte die Kätzin vollkommen auf der Bahn geworfen. Sie hatte wirklich miut allem gerechnet. Dass Laubschweif sie erschrecken wollte, dass er einem Bär zum Opfer gefallen war, dass ein Bär sie angriff. Doch das dieser Bär sich als Hirngespinst und als Geflüster des Windes entupuppte, das war zu viel für die sanfte Kätzin.
Geflüster trat auf sie zu, um ihr über die Wange zu lecken, aber Schallherz zuckte zurück. Keiner hatte das Recht sie so zu berühren, wie Laubschweif, selbst der Kater nicht, den sie einmal geliebt hatte. Als sie so zurück zuckte, tat auch der braungetigerte Kater ein Schritt zurück und Verwirrtheit blitzte in seinen Augen auf. Schallherz Herz setzte einmal aus. Sie konnte ihm nicht wehtun, er war ihr doch wichtig! Aber gleichzeitig wusste sie auch, dass sie ihre Gefühle für ihn aufgegeben hatte, seit sie die Berge verlassen hatten. Sie hatte gewusst, dass es mit ihr und dem Stammeskater nichts werden würde. Sie hatte ihre alten Gefühle abgelegt und war gewillt gewesen, sich neu zu verlieben. Und siehe da, nun war Laubschweif ihr Gefährte. Nicht Geflüster das Windes.
Es ist nur Phantomschmerz, flüsterte sie sich zu. Nichts weiter.
Schallherz konnte hinter sich die starke Schulter ihres Gefährten spüren, als sie einen kleinen Schritt auf ihre vergangene Liebe zutrat. Es widerstrebte ihr immernoch dem Grünäugigen die Wahrheit zu sagen, aber Schallherz musste ihm die Augen öffnen. Sie konnte ihn nicht in dem Glauben lassen, dass sie ihn noch liebte. Das wäre falsch von ihr.
,,Ich weiß, du liebst mich noch.", hob sie an. ,,Aber ich liebe dich nicht mehr. Das musst du verstehen. Ich habe in meinem Clan einen Gefährten gefunden. Wir, das hätte es nie gegeben. Unsre Liebe konnte nicht existieren, und das weißt du auch. Weder du warst bereit den Stamm für mich zu verlassen, noch ich meinen Clan im Stich zu lassen. Man hatte mich dort gebraucht. Sonst wäre es sicher anders gekommen. Das weiß. Aber ich kann es nun nicht mehr ändern, Geflüster. Es ist so gekommen, wie es sollte. ich bin glück, wenn auch nicht mit dir. Du solltest gehen, zum Stamm zurückkehren und mit einer anderen Kätzin glücklich werden. Erinnerst du dich an Wolke die am Himmel steht? Sie mag dich., miaute Schallherz leise. ,,Aber ich bin habe jetzt einen Gefährten, Geflüster. Und ich liebe ihn. nur ihn.", während ihren letzten Worte hatte die Kätzin ihre grünblauen Augen auf den Höhlenwächter gerichtet, um ihren Worten die Bestätigung zu verleihen, die sie brauchten. ihre Stimme hatte gezittert, aber ihre Herz hatte durch ihren Mund gesprochen. Sie hatte die Wahrheit gesagt, und dass sah Geflüster in diesem Moment.
Schmerzerfüllt schloss er die Augen und wandte seinen Kopf ab. Seine Worten waren leise, aber deutlich genug. ,,Er wird nie ein Ersatz für mich sein. Du bist für mich gestorben, Schallherz." Damit wandte er sich endgültig ab und preschte davon - ohne noch einmal zurückzublicken. Ich brauche keinen Ersatz für dich, Geflüster des Windes.,miaute sie ihm in Gedanken nach. Ich brauche nur Laubschweif.
Mit pochendem Herzen wandte sie sich zu dem schildpattfarbenen Kater um. ,,Ich fürchte, ich muss dir etwas erklären. E-" Schallherz wies mit ihrem Schwanz in Richtung Geflüsters Verschwindender Gestalt. ,,-hat zu dem Stamm gehört, bei dem der WolkenClan einige zeit gelebt hatte. Ich glaube du warst etwa fünf Monde alt. Deswegen erinnerst du dich vielleicht nicht mehr daran. Wir waren Gefährten, aber unsere Liebe hätte nicht bestehen bleiben können. Er weiß das, so gut wie ich.", maiute sie und stellte sich an die Seite des Katers, bis sich ihre Pelze berührten und verschränkte seinen Schwanz mit ihrem.
,,Ich liebe dich. Nur dich."

[redet mit Geflüster, dieser rennt weg, redet mit Laubschweif]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Di Jun 24, 2014 4:16 pm

Angespannt verharrte Laubschweif neben seiner Gefährtin, doch der Streunerkater namens Geflüster des Windes schien nicht zu einer Antwort bereit. Immerhin hatte er sich etwas von Schallherz entfernt - das war doch mal ein Anfang.
Noch immer verstand Laubschweif nicht, was hier vor sich ging und zunächst schien keine der beiden anderen Katzen ihm das erklären zu wollen. Wut schwelte in seinen hellgelben Augen und die Ohren noch immer angelegt starrte er den Fremden an, musterte seine Züge, seinen abgemagerten, aber breit gebauten Körper, die schlanken Beine und das stumpfe Fell. Mit diesem Kater konnte er bei dessen Zustang gut fertig werden, sollte es zum Kampf kommen - und das würde sicher eintreten, wenn der Streuner sich nicht endlich mit seinen Provokationen zurückhielt und sich vom Acker machte.
Der dunkle Kater unterdrückte ein Knurren, als Schallherz dann doch noch vortrat. Ihr Ausdruck zeigte Schmerz, aber eine tiefe Entschlossenheit glänzte in ihren hübschen Augen. Für einige sekunden starrte er seine Gefährtin nur schweigend an, dann erhob sie die Stimme und sein Blick schweifte wieder herüber zu Geflüster, um bei einem eventuellen Angriff bereit zu sein.
Ihre Worte lösten erst Wut in ihm aus, dann Eifersucht und Unglaube. Der andere Kater liebte sie, natürlich, er hatte es nur allzu deutlich gemacht. Laubschweif versteifte sich ein wenig, seine Kiefer mahlten und er biss die Zähne zusammen, um kein Knurren oder gar ein Fauchen auszustoßen. Er war es nicht wert. Nein, der Kater war schwach und mager, keine echte Bedrohung für ihn. De Krieger konnte so nicht mit ihm kämpfen, das wäre ein unfairer und zudem sinnloser Kampf gewesen. Diese Katze würde nicht überleben, wenn er ihr Wunden zufügte. Und außerdem wollte er vor Schallherz nicht wie ein aggressiver Idiot dastehen.
Je länger Schallherz sprach, desto mehr entspannte sich Laubschweif und statt Wut erfüllte bald Erleichterung die bernsteinfarbenen Augen. Es war aus zwischen den beiden, sie wollte nichts mehr von ihm, auch wenn er verzweifelt nach ihr gesucht hatte und sein Weg letztendlich umsonst gewesen war. Geflüster konnte sie nicht mehr auseinander bringen, Schallherz liebte nicht ihn ... Sie liebte nur ihn. Ihre Stimme zitterte leicht, doch sie ließ die Liebe in Laubschweif Brust aufflammen und er trat näher an die Graue heran und presste seinen Körper an den ihren, um ihr Kraft zu verleihen. Es konnte nicht leicht sein, einen ehemaligen Geliebten so abzuweisen. Das wusste er und auch wenn er keine eigene Erfahrung damit hatte, konnte er zumindest versuchen, Schallherz zu unterstützen.
Neben ihm schloss die Kriegerin die Augen. Laubschweif starrte erst den Kater an, dann wurde sein Ausdruck weich und er leckte seiner Gefährtin zärtlich über die Wange. Er liebte sie auch, nur sie und es würde niemals eine andere Kätzin für ihn geben. Niemals.
Es verstrichen nur wenige Augenblicke bis Geflüster zu einer Antwort ansetzte. Er sprach leise, aber dennoch deutlich und bei seinem Tonfall stellte sich Laubschweifs Nackenfell auf. "Er wird nie ein Ersatz für mich sein. Du bist für mich gestorben, Schallherz."
Er wandte den Blick dem Kater zu, seine Augen erneut kalt glänzend. Als ob ich nur ein Ersatz wäre, dachte er, sah aber mit einiger Genugntuung dem Streuner nach, welcher ohne einen weiteren Blick über die Schulter davonpreschte. Und selbst wenn werde ich ein viel bessere Gefährte sein, als du je hättest sein können.
Schließlich wandte sich Schallherz zu ihm um und er trat zurück, um ihr nach dieser schweren Entscheidung ein wenig Freiraum zu gewähren. Aufmerksam und inzwischen wieder ruhig, wie es typisch für ihn war, lauschte er ihrer Erklärung. Daher kannte er also diesen Geruch, Geflüster hatte dem Stamm angehört. Als sie endete, wollte Laubschweif zunächst etwas sagen, doch schon trat die Kätzin auf ihn zu, stellte sich an seinen Seite, sodass sich ihr Fell berührte und verschränkte ihren Schwanz mit dem seinen.
"Ich liebe dich. Nur dich."
Er lächelte, erst zaghaft, dann sicherer und ein tiefes Schnurren ließ seine Brust erbeben. Langsam beugte er sich vor und küsste sie sanft auf die Wange. "Daran habe ich nie gezweifelt", flüsterte er ihr ins Ohr, presste sich an sie und spürte ihr Herz gegen seine Brust schlagen. Ihr Geruch umfing ihn und alle Wut, Angst oder Verwirrung war wie weggeblasen. "Du bist die einzige Kätzin, die ich jemals lieben werde - vergiss das nie."
Damit wandte er lächelnd den Blick ab und musterte die Grenze. "Aber jetzt lass uns von hier verschwinden", miaute er mit zuckenden Schwanzspitze. "Vielleicht finden wir irgendwo in der Nähe einen geschützten Platz oder ... willst du lieber ins Lager zurückkehren? Obwohl wir ja eigentlich noch etwas jagen wollten ..."

[denkt nach, spannt sich an, hört zu, beobachete die beiden, entspannt sich und sieht Geflüster nach, spricht mit Schallherz]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Mi Jul 09, 2014 4:49 pm

Stillscheigend ruhte Schallherz sanfter Blick auf Laubschweif, der ihr aus seinen warmen bernsteingelben Augen entgegen blickte. Er war ein so viel besserer Gefährte, als Geflüster des Windes. Liebe- und verständnisvoll und vor allem war für sie da, wenn sie ihn brauchte. Im Gegensatz zu Geflüster des Windes war Laubschweif keine Spur arrogant, und hatte einen Beschützerinstinkt, den Schallherz ebenso erwiderte. In ihren Augen einfach perfekt. Und was am wichtigsten war: kein Ersatz. Dies war Geflüster gewesen, ein vorzeitiger Ersatz für die Liebe ihres Lebens.
Lautes Schnurren ließ Laubschweifs Brust erbeben und er beugte sich vor, um seiner liebsten einen Kuss auf die Wange zu drücken und sie schloss genießerisch die Augen. Er war definitiv der richtige.
Er presste sich an sie und Schallherz legte ihren Kopf auf seinen Nacken - einfach um ihm noch näher zu sein. ,,Ich liebe dich auch, Laubschweif. So sehr, wie ich niemand anders jemals lieben werde." Schallherz konnte dies zwar nicht versprechen, aber sie würde ihn lieben - so lange sie beide lebten. Die WindClan-Kater interessierten die Graue so oder so nicht.
Auf seine Frage hin überlegte Schallherz kurz, bevor sie antwortete: ,,Ich glaube wir sollten ins Lager zurück kehren. Es wird bereits spät und ich möchte zurück in den Kriegerbau, um mich auszuruhen, damit ich morgen mein Kriegerleben wieder aufnehmen kann. Damit bist du dich einverstanden, oder?" Die Kriegerin blickte zu ihrem Gefährten, um seine Zustimmung einzuholen.
Obwohl Schallherz Bein ihr keine Schmerzen bereitete, war es doch noch etwas steif und die Kätzin hoffte, dass es sie weiterhin nicht behindern würde. Es war nicht fair, wenn Schallherz sich vom Frischbeutehaufen nahm, aber nichts dazu gab. Das war sie Froststern und dem WindClan schuldig, denn die Katzen hatten sie ohne ein murren aufgenommen, obwohl es sicherlich nicht allen gefiel, dass fremde Katzen jetzt ebenfalls ihr Lager bewohnten. Allerdings senkte sich langsam die Nacht über das Territorium und Schlahherz wollte nicht mehr alnge aufbleiben.
Aber das Misstrauen und die Unfreundlichkeit würde sich sicherlich bald legen - in solchen Dingen dachte die hübsche Kriegerin stets positiv, sie konnte gar nicht anders - und die ehemaligen WolkenClan-Katzen würden auch zum Clan gehören.
,,Lass uns gehen."
Schallherz lief voran und obwohl es sie einige Mühe kostete, hatte sie ihre Spur gefunden und folgte ihr zurück, zu dem Ahorn, den sie gesehen hatte.

tbc: WindClan-Lager
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Do Jul 10, 2014 9:48 am

Ohne etwas zu sagen blickten beide Katzen einander in die Augen, genossen einfach den Moment, welcher nur ihnen gehörte. Ganz allein sie waren hier, an dieser Außengrenze des WindClans - weit und breit keine andere Katze, die sie hätte stören können. Fast meinte Laubschweif, jede Katze im WindClan Lager hätte in diesem Augenblick sein Herz hören müssen, welches heftig pochend in seiner Brust beschleunigte und heiße Liebe und gleichermaßen sanfte, prickelnde Gewissheit durch seine Adern schickte. Er liebte nur diese eine Kätzin. Nur Schallherz. Keine andere. Es war, als würde nur sie in diesem Augenblick existieren, als würde alles andere um ihn herum verblassen. Sie war das einzige, was in seinem Leben zählte. Sie war der Anker, der ihn an das Leben band und ihm einen Sinn gab.
Eng standen sie zusammen, die Schwänze verschränkt, das Fell aneinander gepresst. Ihr warmer Atem strich über sein Nackenfell, während er sich an sie drückte. Ihr Herz schlug an seiner Brust .. Oder war es das seine? Plötzlich waren es keine zwei Herzschläge mehr - nein, nur noch einer war zu hören, gleichmäßig und kräftig. Sogar ihre Körper waren im Einklang.
Ihre Worte klangen sanft in seinen Ohren und als Laubschweif langsam und etwas widerwillig einen Schritt zurücktrat, trafen sich ihre Blicke wieder und er entdeckte in ihren grünblauen Augen dieselbe Zuneigung, die seine Brust erbeben ließ. Unwillkürlich lächelte er und Geflüster des Windes war vergessen.
„Natürlich“, erwiderte er schnurrend und lachte leise. Dann legte er den Kopf schräg, blinzelte und stupste seine Gefährtin mit der Pfote an. „Schließlich will ich doch meine Zeit nicht mit einer Kätzin verbringen, die frustriert ist, weil sie ihre Kriegerpflichten einfach noch nicht wieder aufnehmen darf.“ Er zwinkerte ihr liebevoll zu. Wenn Schallherz wollte, konnte sie ganz schon ungemütlich werden - wie ein wunderschöner, milder Sommertag, der innerhalb kürzester Zeit durch ein Gewitter getrübt wird.
Der Krieger ließ ihr den Vortritt und folgte in gemächlichem Tempo, den Blick unentwegt auf die wunderschöne Kätzin vor ihm gerichtet.

tbc: WindClan Lager
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Sa Okt 11, 2014 5:52 pm

cf: WindClan-Lager

In gleichmäßigem Tempo lief Falkenherz durch das WindClan-Territorium, sah sich dabei aber immer wieder um, ob seine Schülerin auch wirklich ihm folgte und nicht den Anschluss verlor, weil sie irgendetwas Interessantes entdeckt hatte und stehen geblieben war. Hier und da nahm er selbst den Geruch von Frischbeute wahr, während die Sonne bereits gnadenlos auf seinen braungetigerten Rücken strahlte. Die Hitze war nun wirklich nicht angenehm, doch solange er noch eine längere Zeit ohne etwas zu Trinken aushielt, würde Falkenherz sicherlich keine Schwäche zeigen.
Als sie sich der Außengrenze näherten, drosselte der Tigerkater sein Tempo und blieb schließlich eine Schwanzlänge von der Grenze entfernt stehen. Unbemerkt prüfte er kurz den Geruch an der Grenze, ehe er seinen schmutzgrünen Blick zu seiner Schülerin wandte. "Dies hier ist die Außengrenze unseres Clans. Auf der anderen Seite befindet sich freies Land, Land, dass von Einzelläufern, Hauskätzchen und den Zweibeinern bewohnt ist. Auch wenn kein anderer Clan von dieser Seite in unser Territorium dringen kann, prüfen wir die Grenze trotzdem. Schließlich jagen auch Einzelläufer oder selten auch Hauskätzchen, die dann ohne Grenze in unser Territorium dringen könnten und unsere Beute stehlen würden", erklärte er sachlich und setzte sich auf seine Hinterläufe, den Schwanz ringelte er sauber um die Pfoten.
"Heb deine Nase in den Wind und öffne deinen Mund. So nimmst du am besten alle Gerüche auf. Wenn du etwas riechst, sag mir was. Egal was, jeder Geruch kann wichtig sein", wies er Azaleenpfote an und sah sie abwartend an.

[läuft durchs Territorium | kommt an die Grenze | bleibt stehen | erklärt Azaleenpfote etwas | setzt sich | gibt ihr eine Aufgabe]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Sa Nov 01, 2014 12:17 am

Cf. WindClan-Lager

Azaleenpfote staunte nicht schlecht über das Territorium.  Es  war ihr klar gewesen, dass es groß war, aber so groß? Und sie hatten sicher noch nicht mal die Hälfte des Reviers durchquert. Ob sie sich schnell zurechtfinden würde? Langsamer lief sie Falkenherz hinterher. Der große Tigerkater schien sich auszukennen. Wahrscheinlich war das aber auch ziemlich normal. Zumindest  sollte es wohl so sein. Ihre  Blicke huschten aufgeregt umher, als wollten sie jede noch so kleine Bewegung erhaschen. Die Hitze der unbarmherzigen Sonne machten der jungen Schülerin ein wenig zu schaffen. Ein wenig Schatten wäre doch ganz angenehm, dachte sie folgte aber ihrem Mentor schweigend weiter. Es roch nach Beute, doch anders als im Lager duftete diese so frisch, so wild, so lebendig. Sie sah wie der Braune stehen blieb und scheinbar die Luft prüfte. Sie  schnupperte kurz, aber außer ihnen beiden gab es wohl keine frischen Gerüche von anderen Katzen. Interessiert lauschte sie den Worten des Katers, unterbrach ihn nicht." Trauen sich die Streuner und Einzelläufer denn oft über die Grenzen? Ich meine sie müsse  doch wissen, dass sie hier nichts verloren haben..", entrutschte es der Bunten doch sie ließ die Ftage in der Luft stehen, befolgte lieber die Worte ihres Mentors, auch wenn sie sich fragte wozu er wissen wollte welche Beute sie riechen konnte.Die erste Aufgabe die sie bekam war also für ihre Nase bestimmt. Egal was, es konnte wichtig sein? Ganz egal was? Was war wenn sie etwas falsch deutete? Wäre Falkenherz dann enttäuscht von ihr? Langsam reckte sie die Nase in die Luft, atmete tief ein und öffnete sogleich das Maul. Sie roch ein Tier, versuchte sich den Geruch ins Gedächtnis zu rufen. Sie kannte den Geruch auf jedenfall. Ein Kaninchen. Ein paar andere Gerüche von Beute mischten sich auch unter den Duft des Kaninchens. Wühler und kleinere Vögel dachte sie. Sie vermisste den Geruch von Regen obwohl sie gut auf nasses Fell verzichten konnte. Langsam wandte die Kätzin den seltsamen Blick zu Falkenherz.
"Ich rieche ein Kaninchen und ein paar Wühler. Ich glaube.. ein paar kleinere Vögel sind hier auch." , maunzte sie leicht verunsichert.

[Bestaunt die Umgebung, hört Falkenherz zu, sagt etwas, prüft die Luft, leicht unsicher]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Sa Nov 01, 2014 4:24 pm

cf: Steinbänke - Grenze zwischen WindClan und FlussClan

Die weite Ebene streckte sich vor ihnen aus und Heidepelz sog die frische, wenn auch warme Luft voller Genuss in seine Lungen. Der Geruch von Heidekraut, blühenden Wildblumen, Beute und WindClan Katze stieg ihm in die Nase - so vertraut, wie sein Nest im Kriegerbau ihm inzwischen war. Er liebte dieses Territorium, die Weite, die Gerüche, den freien Himmel, die Tiere ... Apropos, wir könnten mal etwas jagen.
Mit einiger Verwunderung bemerkte der Kater den nagenden Hunger in seinem Bauch und erinnerte sich daran, dass er bisher nichts gegessen hatte. Kein Wunder, dass sein Bauch so grummelte. Die Gerüche von Hamster, Feldmäusen, Kaninchen und Vögeln lagen in der Luft - es gab Beute im Überfluss, da musste keine Katze hungern. Und es würde ihm gleich Gelegenheit geben, etwas zu jagen.
An der Außengrenze angekommen machte sich Heidepelz zunächst ans Markieren der Grenze und bedeutete seinen Patrouillemitgliedern, es ihm nachzutun. Dabei wanderten seine Gedanken erneut zu Wisperwind und es kostete dem Kater einige Mühe, die Kätzin aus seinem Kopf zu verdrängen - zusammen mit allen Schuldgefühlen, Fragen und einer leichten Wut. Immerhin wusste er nicht, welcher Kater sich da an die hübsche Kriegerin heran gemacht hatte, immerhin hatte er aufgepasst. Doch wieder kamen ihm Zweifel, die an seiner Wut und Zuversicht fraßen. Es war doch nicht möglich, dass ...
Nein!
In einer unwirschen Regung presste Heidepelz die Lippen zusammen, richtete den Blick nach vorne und entdeckte schließlich Falkenherz und seine Schülerin Azaleenpfote. Mit einem leichten Nicken begrüßte der rote Krieger die beiden Katzen, dann wandte er sich zu seiner Patrouille um und trabte ein Stück von den anderen beiden Katzen weg, um in Ruhe reden zu können.
"Das hier ist die Außengrenze. Hinter dieser Grenze leben Streuner, Hauskatzen, Zweibeiner und alle anderen Tiere, die wir nicht allzu gerne auf unserem Territorium sehen. Da hier mehr als der Geruch eines Clans zu riechen ist und sich unterschiedlichste Gerüche vermischen, muss man besonders aufpassen - denn natürlich dürfen weder Steuner, noch Hauskätzchen, Füchse oder Zweibeiner hier herüber kommen.", erklärte er und prüfte dabei sorgfältig die Luft. Dann wandte er sich mit einer Frage an die Schüler: "Was für Gerüche erkennt ihr?"

[kommt an, denkt nach, markiert die Grenze, bemerkt und grüßt Falkenherz + Azaleenpfote, bei der Patrouille, spricht mit den anderen]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Sa Nov 01, 2014 5:00 pm

cf: Steinbänke - Grenze zwischen WindClan und FlussClan

Ziemlich außer Atem kam ich bei meinem Mentor zum Stehen. Nun keuchte ich doch, aber ich musste Heidepelz antworten. "Ich rieche Zweibeiner. So duften die Krieger, die von Grenzpatrouillen kommen, immer. Und....irgendetwas Beißendes, sind das Füchse?" Alamiert stellte ich meine Ohren auf. Ich hatte noch nie einen Fuchs gesehen. waren sie größer als wir? Vermutlich schon, denn sie waren ja gefährlich. Allerdings...andere Katzen waren auch gefährlich, jedoch waren sie nicht viel größer als wir. Ich wusste nicht einmal, welche Fellfarbe Füchse hatten. Ob sie überhaupt einen Pelz besaßen. Vielleicht waren sie hellblau, so wie der Himmel.....in Gedanken versunken legte ich meinen Kopf in den Nacken. Das hätte ich vielleicht nicht tun sollen. Das grelle Sonnenlicht stach mir in die Augen und außerdem wurde mir schwindelig. Als ichn meinen Blick wieder zum Boden wandte, sah ich schwarze Flecken, die zu leuchten schienen. Nach einigen Sekunden klärte sich mein Blick und ich konnte meine Pfoten betrachten. Etwas erstaunt stellte ich fest, dass sie unruhig das Gras kneteten. Hoffentlich hatte Heidepelz meine Nervosität nicht bemerkt.

[bei Heidepelz und Borkenpfote]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Sa Nov 01, 2014 10:28 pm

Kurz wandte Falkenherz den Blick von seiner Schülerin ab, als er den Geruch von Heidepelz' Patrouille in der Luft wahrnahm. Nur Sekunden später tauchten ihre Clankameraden auch schon an der Grenze auf. Respektvoll, aber etwas ruckartig erwiderte Falkenherz Heidepelz' grüßendes Nicken, ließ sich aber von der Patrouille nicht weiter stören. Schließlich war er hier, um Azaleenpfote die Außengrenze zu zeigen.
Für's Erste schob Falkenherz die Zwischenfrage seiner Schülerin beiseite und nahm sich vor, sich erst einmal auf die Aufgabe zu konzentrieren, die er Azaleenpfote gestellt hatte. Sie hob ihre Nase in den Wind und öffnete das Maul, um die Gerüche der Umgebung wahrzunehmen. Abwartend sah der kräftige Tigerkater sie an und war gespannt, was sie schon alles riechen würde können. In ihrem Alter und mit ihrer Unerfahrenheit konnte er noch nicht viel erwarten, dennoch war eine gute Nase für eine Katze sehr wichtig.
Als die kleine Kätzin schließlich antwortete, dachte Falkenherz über ihre Antwort nach und nickte schließlich langsam. "Richtig, ein Kaninchen muss erst vor Kurzem hier gewesen sein. Die Wühler haben sich wahrscheinlich irgendwo in den Büschen außerhalb unseres Territoriums verkrochen. Und Vögel findet man fast überall, wo sie Futter finden können", erwiderte er mit neutraler Stimme und sah seine Schülerin an.
"Aber man kann hier nicht nur Beute riechen, Azaleenpfote. Du kennst den Geruch zwar noch nicht, doch man kann ihn ganz schwach wahr nehmen. Den Geruch, der Streunern anhaftet. Er ist schwer zu definieren, er riecht für uns aber vollkommen fremd. Oft ist der mit dem Gestank nach Zweibeinern, Monstern oder Krähenfraß vermischt. Momentan ist der Geruch aber wie gesagt kaum wahrnehmbar, weshalb wohl schon lange kein Streuner oder Hauskätzchen sich hier hat blicken lassen", erklärte er dann weiter, ehe er auf die vorherige Frage der Schülerin zurückzusprechen kam.
"Meist verirrt sich ein Streuner nur einmal auf unser Territorium. Sobald er von uns entdeckt wird, zeigen wir ihm, dass dies unser Territorium ist und er hier nichts zu suchen hat. Natürlich riechen die meisten Streuner wohl, dass hier eine Grneze verläuft, aber die meisten interessiert das wohl nicht oder sie wissen nicht, was es zu bedeuten hat. Und gerade wenn sie zum Beispiel etwas jagen und dadurch unsere Grenze übertreten, merken sie es manchmal gar nicht. Aber kein Streuner, der auf unserem Territorium jagt, kommt ungestraft davon", antwortete er und dachte daran, wie abfällig er nun über Streuner sprach. Dabei war seine verstorbene Gefährtin Schleierblüte einst auch eine Streunerin gewesen. Wie sich doch die Zeiten änderten.

[bemerkt Heidepelz & Co. | erwidert das Nicken | sieht zu Azaleenpfote | wartet auf ihre Antwort | redet mit ihr | denkt nach]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Fr Nov 07, 2014 7:56 pm

<--- Steinbänke - Grenze zwischen WindClan und FlussClan

Wir erreichten die Außengrenze und die beiden Schüler sahen doch einigermaßen geschafft aus...also doch erst hier nach ins Lager zurück? An sich hätte ich nichts dagegen gehabt, etwas mehr zu schaffen, ohne das Borkenpfote sich körperlich dabei allzu sehr anstrengen musste, aber ich musste ja auch vorher noch klären, wie viel der junge Kater von den mündlichen Lektionen auf dieser Patrouille mitbekommen hatte.
Ersteinmal galt es aber sich auf die Grenzpatrouille zu konzentrieren. Wie Heidepelz kümmerte ich mich um die Markierungen an der Grenze und stellte zufrieden fest, dass wir in letzter Zeit wohl von unerwünschten Besuchern verschont blieben. Nur der Gestank eines ehrlosen Kriegers verpesstete die Luft, zum Glück zog Heidepelz es wenigstens vor nicht bei der wandelnden Beleidigung für jeden Krieger stehen zu bleiben. Azaleenpfote nickte ich aber grüßend zu, warum Froststern Verfehlungen von Falkenfrost nicht nur ignoriert, sondern auch noch belohnte war mir schleierhaft...oder vielleicht war einen Schüler bekommen am Ende eben doch kein Vertrauensbeweis.
Der Stellvertreter erklärte den Schülern die Grenze und stellte eine Frage, wobei ich meinen Schüler beobachtete. Konnte er seine Konzentration bei Heidepelz und dem halten, worüber der Kater sprach? Oder lenkten ihn Gerüche oder anderes ab?
Während es um diverse Gerüche ging, fiel mir ein, dass ich an keiner der Grenzen den Geruch von Laubschweif oder Schallherz gerochen...natürlich war es unwahrscheinlich ihre Gerüche hier zu finden, war der Vulkankrater von im Herzen der Clangebiete, aber trotzdem hätten wir doch Spuren finden müssen? Ich war mir nicht sicher, ob wir so einfach ihre Gerüche aus dem Wust der Rückkehrer von gestern Nacht erkennen konnten, es waren immerhin einige Gerüche die übereinander verliefen. Aber wenn die beiden schon gestern Nacht zurückgekehrt wären, wären sie doch schon längst im Lager gewesen oder? Und frischere Gerüche wären uns doch sicher aufgefallen...auch wenn wir an grenzen eher nach Nicht-Windclangeruch suchten, auch andere frische Gerüche fielen einem doch auf.
Dir sind auch keine Gerüche an den grenzen aufgefallen, die auf Laubschweif oder Schallherz hinweisen oder?“ fragte ich an Heidepelz gerichtet und überlegte weiter. An sich hatte eine Gruppe die Aufgabe bekommen nach den beiden Vermissten zu suchen, aber immerhin kamen wir sowieso an der Grenze vorbei und ich konnte mir nicht vorstellen, dass die beiden ehemaligen Wolkenclankatzen im Revier zu finden waren, wenn sie nicht an der grenze zu riechen waren? Andererseits waren es Kater und Kätzin und die beiden hingen oft zusammen...es gab Gründe aus denen die beiden wohl durchaus schon kurz nach uns in der Nacht zurückgekommen sein mochten, aber noch nicht im Lager gewesen waren. Nichts für mich.

[bei der Patrouille, markiert Grenze, beobachtet Borkenpfote, grüßt Azaleenpfote, fragt Heidepelz]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   So Nov 09, 2014 3:22 pm

OUT: Sry, dass es so lange gedauert hat ... :3 privater Stress ...^^

Heidepelz beendete das Markieren der Grenze, denn Salamanderfeuer hatte ihm tatkräftig geholfen und so waren alle Duftmarken schon wieder stark und frisch. Gut so, ging es dem Deputy durch den Kopf. Kein Streuner, Hauskätzchen, Fuchs oder Dachs soll denken, das Gebiet hinter dieser Grenze wäre unbewohnt und leicht einzunehmen!
Aufmerksam hörte der rötlich Getigerte schließlich seiner Schülerin zu und sah auch zu Borkenpfote herüber, der sich ebenfalls zu ihnen gesellt hatte. Federpfote sprach wichtige Punkte an, während sie die Gerüche analysierte: Zweibeiner - eine Gefahr, mit der jeder Schüler umzugehen lernen musste. Denn nicht nur die großen Wesen sondern auch ihre vierbeinigen Begleiter machten den Clankatzen so manches mal Ärger. Auf Beutegrüche ging sie nicht ein und sie entdeckte auch keine fremden Katzengerüche ... Heidepelz prüfte rasch die Luft und stellte zufrieden fest, dass tatsächlich nur sehr schale Gerüche anderer Katzen herüber wehten, die aber nicht die Grenze übertreten hatten. Dafür war da aber tatsächlich ein leicht beißender Geruch ...
"Gut gemacht, Federpfote. Zweibeiner laufen hier manchmal lang, übertreten auch die Grenze, denn sie können unseren Duft nicht wahrnehmen. Manchmal bringen sie Hunden mit - und vor denen muss man sich besonders in Acht nehmen. Sie sind schnell und meist auch ausdauern, können dagegen aber nicht so schnell Haken schlagen und sich schlecht verstecken. Solltet ihr einmal vor so einem Vieh fliehen müssen, rettet euch auf Bäume oder trickst die Hunde wenn nötig aus.", erklärte er und schnippte mit den Schweif. Seine Augen wanderten erst zu Borkenpfote, dann zu Federpfote herüber. "Auch vor Zweibeinern sollte man sich verstecken, sie sind aber sehr träge und können eine Katze nur in sehr seltenen Fällen fangen." Schließlich machte der Kater eine etwas längere Pause. Wie sollte er das jetzt mit dem beißenden Geruch formulieren ohne den Schülern zu viel Angst zu machen? Er wollte keine Panik im WindClan verbreiten, denn Füchse konnte sehr gefährlich für Clankatzen werden. Aber er hatte auch nicht die Absicht, zu lügen.
"Dieser beißende Geruch ist tatsächlich der eines Fuchses, doch er scheint von der Grenzmarkierung abgeschreckt worden zu sein. Der Duft weht nur von der anderen Seite herüber und ist auch nicht besonders frisch. Trotzdem ist es gut, dass dir das aufgefallen ist, Federpfote. Ihr beide solltet euch den Geruch gut einprägen, denn Füchse darf man nicht unterschätzen. Zwar sind sie nicht so schnell wie Katzen und auch nicht so wendig, aber im Kampf können sie heftige Bisse und Kratzer verteilen." Heidepelz bedachte die Schüler mit einem ernsten Blick, dann nickte er langsam. "Wir sind jetzt durch mit allen Grenzen. Bevor wir aber ins Lager zurückkehren werden, möchte ich euch eine erste Lektion im Jagen lehren. Da wir auf einer Grenzpatrouille sind, dürfen wir unsere gefangene Beute auch gleich essen - aber merkt euch, die Beute von einer Jagdpatrouille müsst ihr ins Lager bringen, um den Clan zu ernähren. Das ist ein sehr wichtiger Punkt im Gesetz der Krieger. Aber nun kommt, wir gehen ein stück von der Grenze weg, damit der Geruch nicht alle Beutedüfte überdeckt."
Mit einem Schwanzwedeln bedeutete er den Schüler, ihm zu folgen. Federpfote sah sichtlich geschafft aus, schien sich jedoch das nicht anmerken lassen zu wollen. Auch Salamanderfeuers Schüler schien nicht mehr in Topform, aber er hatte recht aufmerksam zugehört. Gerade musterte Heidepelz den kleinen, braunen Kater genauer, als dessen Mentor eine Frage an ihn richtete.
"Nein.", erwiderte er in halb bedauerndem, halb bitteren Tonfall. Seine Ohren zuckten, als er dem anderen Krieger ins Gesicht sah und fortfuhr: "Vermutlich sind sie während der Großen Versammlung abgehauen, als Durcheinander herrschte und die Clans sich gerade auf den Heimweg gemacht haben. Das würde erklären, warum wir es nicht bemerkt haben und keine Gerüche zu finden sind - außerdem fiel ihr Fehlen schon dort auf." In seinen grünen Augen blitzte leichte Verachtung, aber auch Trauer auf. Die beiden Katzen schienen ihm nicht unsympathisch - doch nun hatten sie seinen Clan verraten und sich feige davon gemacht. Ihnen muss es an Loyalität und Bindung zum WindClan gefehlt haben, dachte er. Aber wenn das so war, war es vielleicht sogar besser, dass die beiden weg waren und nicht womöglich mit ihrer Illoyalität den Clan in Gefahr brachten.
"Okay. Könnt ihr mir sagen, was ihr für Beute riecht?", wandte sich der Deputy schließlich an die beiden Schüler und verdrängte die Gedanken an Schallherz und Laubschweif. Jetzt musste er erst einmal dafür sorgen, dass diese beiden Jungkatzen zu guten, loyalen Kriegern wurden.

[denkt nach, spricht mit Borkenpfote, Federpfote und Salamanderfeuer]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Di Nov 11, 2014 2:50 pm

Ich hob meine Nase in die Luft und schnupperte. bevor ich Gerüche wahrnehmen konnte, musste ich niesen. Vermutlich hatte ich Staub eingeatmet. Ich antwortete Heidepelz: "Also, da ist ein Geruch, ich galube, das ist ein Vogel..." Bevor ich weitersprechen konnte, nieste ich erneut und bemerkte, dass ich Tränen in den Augen hatte. Außerdem fiel mir das Atmen schwer. Woran das nur liegen konnte...ich holte schwer Luft, dann setzte ich wieder an: "...und dann ist da ein Kaninchen, glaube ich, aber der Geruch ist so schwach..." Überhaupt wurden die Gerüche in meiner Umgebung immer schwächer und ich hatte das Gefühl, dass die Luft immer dünner wurde. Außerdem verschwamm meine Umgebung vor meinen Augen. Angestrengt blinzelte ich die Tränen weg. Meine Nase lief und ich blinzelte noch einmal. Verlegen wandte ich mich von Heidepelz und Borkenpfote ab, vielleicht - oder hoffentlich - hatten sie es noch nicht bemerkt. jetzt wurde mir auch noch schwindelig und ich holte keuchend luft. Das Atmen war so schwer! Ging es den anderen genauso oder lag das etwa an mir? Eine Pflanze in der Nähe weckte meine Aufmerksamkeit. Ich kannte sie nicht, und in der Umgebung des Lagers sowie unmittelbar an den Grenzen war sie mir noch nie aufgefallen. Ich schniefte und legte meinen Kopf in den Nacken in der Hoffnung, die Tränen so zurückhalten zu können, als mir einfiel, dass mein Mentor noch immer auf eine Antwort wartete.

[muss immer wieder niesen, hat Tränen in den Augen und unerbricht ihre Antwort auf Heidepelz' Frage]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Do Nov 20, 2014 4:57 pm

Azaleenpfote beobachtete Falkenherz Gesicht, beobachtete wie es sich ein wenig hob und senkte. Also hatte sie einigermaßen richtig gelegen mit der Analyse der Gerüche, die sie umgaben. Stolz war sie allerdings eher weniger, auf ihre Leistung. Den Gestank von Krähenfraß hatte die Bunte zwar wahrgenommen, aber hatte ihn nur für einen stinkenden Kadaver eines Tieres gehalten. Irgendwie war sie froh, dass der Gestank von einem lebendem Körper kam und nichts totem. Sie sog die Worte des braunen Katers neugierig auf, war aber nicht so sicher ob sie darauf antworten sollte. Aus dem Augenwinkel sah sie eine Bewegung und drehte den Kopf, un zu sehen wer sich dort gerade eingefunden hatte. Borkenpfote und Salamanderfeuer, dessen Mentor. Die Gescheckte nickte dem ebenfalls vielfarbigen Kater zur Begrüßung zu. Irgendwie kam es ihr so vor, als ob Salamanderfeuer ihren Mentor nicht mochte, andererseits war das wohl auch nicht ihre Sache. Sie würde mit Falkenherz auskommen. Zumindest hatte die Schülerin sich dies vorgenommen. Sie wandte ihre Aufmerksamkeit wieder Falkenherz zu. "Das ist also der Gestank der Streuner..", murmelte sie mit neutraler Stimme. Wenn er nur so sprach, konnte sie das auch tun. Freundlich aber verschlossen. Er sollte ihr lediglich ganz viel beibringen und vermutlich hatte Falkenherz dies auch vor. Azaleenpfote dachte kurz an Haseljunges. Eine wunderhübsche kleine Kätzin, doch hatte sie wegsterben müssen. Vielleicht war sie krank gewesen, vielleicht auch einfach nur kraftlos. Sie plusterte das gefleckte Fell auf. Es war wirklich heiß, fand sie. Katzen mit längerem Fell waren arm dran, fand sie, aber sie fand die Hitze einigermaßen erträglich. "Monster?" die unterschiedlichen Augen der Kätzin weiteten sich. Sie hatte schon Geschichten über die Monster gehört, die über die Donnerwege rasten, gesehen hatte sie aber noch nie eines. Zum Glück, wie sie fand.
Ihre Schwester hätte das alles vermutlich nur aufregend gefunden oder hätte nur geschwiegen. Manchmal fragte sich die Schülerin, wie die Gespräche mit ihrer Schwester aussehen würden, wäre diese nicht tot.

[Beobachtet Falkenherz, hört zu, grüßt Salamanderfeuer, sagt etwas]
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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   So Nov 23, 2014 1:27 pm

Falkenherz blickte kurz zu der Patrouille, an der auch sein noch einziger lebender Sohn Salamanderfeuer teilnahm. Der Tigerkater bemerkte durchaus den abfälligen Blick des gescheckten Katers, doch es ließ ihn fast kalt. Früher, vor Phönixfeders Verrat, hätte er sicherlich einen Stich im Herzen gefühlt und hätte versucht, das Verhältnis zu Salamanderfeuer wieder aufzubauen. Doch heute fühlte er nichts dergleichen mehr. Er wusste, dass es sowieso zu spät war. Salamanderfeuer hasste ihn, wenn auch aus einem absurden Grund. Und Familie brauchte Falkenherz sowieso nicht mehr.
Außer Obsidianmond..., schoss es ihm durch den Kopf und er spürte, wie sein sonst so kaltes Herz sich schmerzlich zusammenzog. Er hatte kaum mehr etwas mit der hübschen Kriegerin zu tun und doch flammte die Liebe zu ihr in ihm immer wieder auf.
Energisch schüttelte Falkenherz dieses Gefühl aber schnell wieder ab. Jetzt war keine Zeit für Gefühlsduselei. Dafür hatte er noch Zeit, wenn er im Ältestenbau versauerte. Im Moment hatte Azaleenpfotes Training Vorrang, schließlich musste er sie zu einer guten Kriegerin ausbilden.
Als Falkenherz die Monster erwähnte, bemerkte er Azaleenpfotes geweiteten Blick und hörte, wie sie fast schon ängstlich das Wort Monster wiederholte. Leicht nickte der Tigerkater. "Ja, die Monster. Sie sind neben den Zweibeinern, die sie reiten, eine der stärksten Gefähren für uns. Normalerweise verlassen sie zwar nie den Monsterweg, dennoch sollte man sie nicht unterschätzen. Sie sind schneller, als eine Katze rennen kann, und kann selbst einen ausgewachsenen Krieger mit nur einer Pfote töten", erwiderte er und warf seiner Schülerin einen intensiven Blick zu. "Unterschätze sie niemals. Gegen ein Monster kommt man nicht an", warnte er die Schülerin und erhob sich dann wieder.
"Hast du noch Fragen?", wollte er schließlich von Azaleenpfote wissen. Wenn sie verneinen würde, würde er mit ihr den Rest des Territoriums erkunden.

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BeitragThema: Re: Außengrenze WindClan   Mi Dez 03, 2014 9:54 pm

Heidepelz unterbrach seine Erklärungen und antwortete auf meine Frage. Sein Tonfall hatte etwas bitteres an sich, der Stellvertreter erwartete anscheinend nicht mehr, das die beiden auftauchten. Anscheinend war gestern Nacht schon aufgefallen, dass die beiden nicht mit der Gruppe gegangen waren. Ich nickte langsam und miaute nachdenklich „Der Vulkankrater ist von Clangebiet umringt, es gibt eigentlich keinen Grund, warum sie nicht schon längst hätten zurück sein sollen.
Füchse und ähnliches konnten schließlich nicht einfach zum Krater fliegen und es war kein Auftauchen in keinem Clan gemeldet worden...eigentlich konnte also kaum etwas passieren...
Es schien also recht offensichtlich, trotzdem schien ich so zögerlich. Warum? Heidepelz fragte die beiden Schüler nach Beutegerüchen und ich dachte darüber nach, warum ich anscheinend nicht so leicht glaubte, das jemand seinen Clan verriet.
Immerhin hatte ich mit nicht einmal 2 Monden gelernt, dass selbst die eigene Familie einen wegwarf, der eigene Vater einen verstieß, wenn man nicht passte. Und angeblich war dieses Gebilde, Familie ja so eng...lächerlich. Ich konnte nicht leugnen, dass zumindest meine Schwester Nebelpfote irgendwie doch da gewesen war...aber allgemein...Schwalbenpfote und Falkenherz hatten sich ohne Problem nie wieder nach mir umgedreht. Nicht das es mich großartig gestört hatte, derart erbärmliche Katzen brauchte ich nicht.
So etwas wie Familieloyalität ab es nicht...Jungen waren ein Symbol für ihre Eltern und fehlerhafte Symbole warf man weg. Clanloyalität dagegen...sicher war sie nicht bei allen gleich ausgeprägt, der jämmerliche Falkenherz vorne dran, aber selbst er verließ den Clan nicht einfach.
Ich konnte nicht genau sagen, warum ich der Clanloyalität so viel mehr Bedeutung zumaß, vielleicht weil sie sich als deutlich verlässlicher erwiesen hatte? Und die beiden ehemaligen Wolkenclankatzen hatten sich ihren Clan sogar aussuchen können...
Aber es schien doch offensichtlich, die beiden hatten sich heimlich davongestohlen...wohl die feigste Art, wie es hatten machen können! Verärgert zuckten meine Ohren und ich zwang mich den Schülern, vorallem Borkenpfote zuzusehen.
Aber mein Blick blieb an Federpfote hängen, die junge Schülerin hatte feuchte Augen und schien zu keuchen, obwohl sie saß. Ich trat näher und fragte die kleine Kätzin „Ist alles in Ordnung mit dir?“ prüfend blicke ich sie an. Sie würde doch wohl nicht krank werden? Ich hörte sie schniefen und konnte nicht behaupten, dass mir die Anzeichen gefielen. Weißer und Grüner Husten waren glücklicherweise in der Blattgrüne eher selten soweit ich wusste, aber das hieß leider nicht, dass es keine Kranken in der Zeit geben konnte.

[redet mit Heidepelz, denkt nach, tritt zu Federpfote, fragt Federpfote nach ihrem Befinden]
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