Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 Zweibeinerweg – Grenze zwischen FlussClan und DonnerClan

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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg – Grenze zwischen FlussClan und DonnerClan   Mo Apr 07, 2014 3:19 pm

Mit einem Nicken nahm Graublüte Dunkelfeders Worte zur Kenntnis. Sie wartete, bis die dunkle Kriegerin und deren graue Schülerin schon einen kleinen Vorsprung hatten, erst dann folgte sie ihnen, achtete aber immer auf einen gewissen Abstand. Sie war lieber alleine und genoss die Stille der Natur.
Dann konnte sie besser nachdenken. Zumindest besser, als wenn sie sich dabei durchgehend das Gequassel einer frischgebackenen Schülerin anhören musste. Das überließ sie gerne Dunkelfeder. So trabte sie still als Schlusslicht hinter den beiden Kätzinnen her.

Tbc: Trockenes Flussbett - Grenze zwischen FlussClan und WindClan
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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg – Grenze zwischen FlussClan und DonnerClan   Fr Jun 06, 2014 10:02 pm

cf: FlussClan-Lager

Tief sog Silberlicht die klare Luft in ihre Lungen und plusterte das Fell ein wenig auf, um sich vor dem Wind zu schützen, der immer noch eisig wehte. Gerade in so einer anbrechenden Nacht sollte man eigentlich im warmen Bau liegen, Pelz an Pelz mit den Clangefährten. Aber nein, sie hatte sich ja in ihrem nächtlichen Spaziergang verloren.
Ihr Blick schweifte prüfend über die Grenze, doch in der Dunkelheit war kein Fell zu sehen. Sacht ließ sie sich nieder, die Beine unter den Körper geknickt und in sich ruhend lauschte sie in die Natur hinein. Jedes Geräusch ließ ihre Ohren aufmerken und sogar ein leichter Beutegeruch wehte ihr in die Nase. Doch ihr Eifer war für heute besiegt. Es lohnte sich nicht, ihre nahezu gemütliche Position aufzugeben. Selbst für den Rückweg fühlte sie sich gerade zu faul. Ein leises Lächeln schlich sich auf ihre Miene. Damit konnte sie sicher nicht im Lager prahlen.
Ihre Schwester und ihr Bruder waren deutlich mehr Überflieger, wennauch kaum mit Hintergedanken. Und wenn Silberlicht ab und an der Neid packen wollte, so rief sie sich schnell zur Ordnung. Im Grunde war sie doch glücklich in ihrem kleinen, bescheidenen Leben. Und doch saß sie nun hier. Und doch sehte sie sich. Sehte sich... Nach was?

[lässt sich nahe der Grenze nieder, lauscht, denkt nach]
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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg – Grenze zwischen FlussClan und DonnerClan   Sa Jun 07, 2014 11:24 am

<-- DonnerClan-Lager

Als ich das Lager weit hinter mir gelassen hatte, trottete ich nur noch im gemäßigten Tempo durch den Wald. Das Rennen war nach kurzer Zeit einfach zu anstrengend geworden - aber ich war heute schließlich die ganze Zeit auf den Beinen gewesen, Müdigkeit konnte ich mir wohl erlauben.
Tief atmete ich die Luft ein, blieb dann kurz stehen, als mir der Geruch einer Maus in die Nase stieg. Doch kaum hatte ich das Tier gesehen, war es auch schon verschwunden. Mit zuckendem Schwanz sah ich mich noch einmal um, ehe ich weiter trottete.
Zwar hatte ich kein wirkliches Ziel vor Augen gehabt, so war ich doch zufrieden, dass ich bis zur Grenze zum FlussClan spaziert war. Mir kam nicht in den Sinn, die Luft zu prüfen - wer sollte zu dieser Zeit denn auch an der Grenze sein? - und ich setzte mich ein paar Schwanzlängen entfernt von der Grenze hin. Der Geruch der Markierungen beider Clans war hier sehr stark. Müde gähnte ich, sah hinauf in den Himmel. Wolken bedeckten ihn und versperrten so die schöne Sicht zu den Sternen.
Als ich meinen Blick wieder nach vorne richtete, bemerkte ich ein silbernes Fell auf der anderen Seite der Grenze. Eine FlussClan-Kätzin, wie ich nach Prüfen der Luft herausgefunden hatte.
Was machte sie denn hier? Nach kurzem Überlegen stellte ich mir dann die Frage zurück: Was machte ich denn hier? Die Kätzin - deren Namen mir gerade nicht einfallen wollte - hatte schließlich auch das Recht, einen abendlichen Spaziergang zu unternehmen.
Sie hatte mich noch nicht bemerkt und kurz fragte ich mich, ob ich sie ansprechen sollte. Was würde eine kurze Konversation mit einer Kätzin wohl schaden? So sah ich sie an, lächelnd, und meinte leise, aber doch so laut, dass sie mich hören konnte: >>Was treibt dich denn zu dieser Zeit an diesen Ort?<< Meine Stimme klang freundlich, absolut nicht feindselig oder etwas in dieser Richtung.

[trottet durch Territorium | setzt sich nahe der Grenze | bemerkt Silberlicht | spricht sie an]
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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg – Grenze zwischen FlussClan und DonnerClan   So Jun 08, 2014 2:26 pm

Ein Knacken riss Silberlicht aus ihrer Starre und ihr Blick schnellte zur Grenze, wo sich auf clanfremder Seite ein Kater niederließ. Ihr Herz pochte vor Nervosität, als würde hinter ihm gleich sein ganzer Clan auftauchen und sie davonjagen. Doch selbst ein paar Momente später schauten sie einander durch die Dunkelheit nur an.
Seine angenehm ruhige Stimme wog sie derartig in Sicherheit, dass sie ihre Anspannung zum Teil fallen ließ und sich aufrecht und aufmerksam hinsetzte. Ihre Ohren zuckten vor neugieriger Freude über den späten Grenzgänger und sie antwortete nicht weniger harmonisch: "Könnte ich dich nicht das Gleiche fragen? ... Ich habe gewagt mich aus dem Lager zu schleichen und einen Spaziergang zu machen... Und du?" Vergnügt neigte sie den getigerten Kopf und schmälerte wider jeglicher Vernunft in stiller Freude die Augen. Bereits das Treffen mit Eisblüte und Nebelfrost war nicht unangenehm verlaufen, doch die Ankunft der weißen Kätzin hatte den Moment des atemlosen Einverständnisses zwischen ihnen zerstört. Doch die kribbelige Vorfreude in ihren Pfoten prophezeite ihr eine gemeinsame Zeit ohne Störung. Und vielleicht würde sie endlich erfahren, ob das, was sie hier tat, die Sehnsucht nach dem Etwas, befriedigen konnte.

[schreckt auf, bemerkt Blätterfrost, antwortet, denkt nach]
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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg – Grenze zwischen FlussClan und DonnerClan   So Jun 08, 2014 2:59 pm

Die Kätzin setzte sich nun ebenfalls auf und ich konnte nun besser ihre sehr schlanke Statur erkennen. Ihr silbernes Fell war mit vielen dunkleren Tupfen bedeckt und ihre Augen strahlten in einem zarten violett.
Und plötzlich fiel mir wieder ihr Name ein - sie hieß Silberlicht. Wieso genau mir plötzlich der Name eingefallen war, wusste ich nicht genau. Vielleicht wurde ich einfach alt. Innerlich verzog ich grinsend das Gesicht.
>>Da hast du wohl recht<<, sagte ich mit ruhiger, amüsierter Stimme. Nach kurzem Schweigen fuhr ich fort: >>Ich hatte plötzlich das Bedürfnis verspürt, einen Spaziergang zu unternehmen, wobei ich nicht genau weiß, was mich dazu getrieben hatte.<<
Plötzlich froh, den Abend nicht alleine verbringen zu müssen, lächelte ich Silberlicht an, fasziniert von ihren Augen. Ich fragte mich, was sie wohl hier her getrieben hatte, kam jedoch natürlich nicht auf die Idee, sie danach zu fragen. Irgendwie erschien es mir unhöflich, plump danach zu fragen. Schon lange hatte ich keinen nächtlichen Spaziergang mehr gemacht und schon gar nicht mit clanfremder Gesellschaft.
Ich hob meinen Blick wieder zum Himmel hinauf, als würde ich hoffen, die Wolken seien verschwunden und den Blick in die Sterne freigegeben. Selbstverständlich war der Himmel noch immer voller Wolken und ich sah wieder zu Silberlicht.
Um das Gespräch aufrecht zu erhalten, miaute ich mit noch immer gemächlicher Stimme: >>Grauenvolles Wetter, findest du nicht?<< Dabei betrachtete ich den Schnee um mich herum und seufzte innerlich - ich konnte es kaum erwarten, dass es endlich Blattfülle war.

[erinnert sich an Silberlichts Namen | antwortet | überlegt | fragt sie etwas]
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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg – Grenze zwischen FlussClan und DonnerClan   Mo Jun 09, 2014 8:34 pm

"Ja, der innere Antrieb ist nicht immer das Ergründbarste...", sinnierte Silberlicht mit schiefem Lächeln und blickte dem Schwarz-weißen in die Augen. Es war ein leichtes zu beantworten, weshalb sie jeden Tag aufstand, jagen ging und patroullierte. Es war das Pflichtgefühl ihrem Clan gegenüber. Aber auf die Frage, was sie dazu trieb, nicht mehr mit ihrem Alltag allein zufrieden zu sein, blieb nur Schweigen.
Vielleicht hatte sie zu wenig Freunde, um sich im Klaren sein zu können, dass jeder sein kleines Geheimnis brauchte. In diesem Moment fand sie sich selbst nur seltsam. Ein leises Seufzen trat ihr über die Lippen, während sie ihren Blick ebenfalls kurz nach oben schweifen ließ, um dem SternenClan einen Moment Aufmerksamkeit zu schenken. Ihr Fell kribbelte und sie meinte den Wind wie einen streichelnden Schweif wahrnahm. Mit den Ahnen war sie nie allein.
Ein wenig aufgeschreckt schaute Silberlicht wieder zu Blätterfrost: "Oh, ja... Schnee ist auch nicht gerade das, was ich ein schönes Wetter nennen würde. Warme Nächte in der Blattfülle laden eigentlich noch viel mehr zu Spaziergängen ein, nicht wahr?" Sie lachte leise und neigte den Kopf. "Hattet ihr in dieser Blattleere viele Opfer?", fragte sie mit besorgtem Unterton und kringelte den Schweif um die Pfoten.

[bei Blätterfrost]
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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg – Grenze zwischen FlussClan und DonnerClan   Mo Jun 09, 2014 9:35 pm

Ich blinzelte etwas besorgt, als Silberlicht seufzte und fragte mich, woran sie gerade dachte. War etwas im FlussClan vorgefallen oder seufzte sie aus einem anderen Grund?
Doch dann beantwortete sie meine Frage mit einem recht amüsierten Unterton und meine Besorgnis schwand. >>Wohl war...<< Auch ich schmunzelte und genoss die freundliche, ruhige Stimmung. Ganz anders als im Lager, denn dort herrschte ein wenig Auffuhr wegen Graufels und auch die Schüler, die allesamt motiviert zu ihren Mentoren gesprungen waren, trugen nicht gerade für sehr viel Ruhe bei.
Nach Silberlichts nächster Frage schüttelte ich den Kopf und meinte: >>Nein, nein - die Blattleere war zwar sehr hart, doch nahm uns keine Krieger<<
Ich lächelte die Kriegerin höflich an und fragte daraufhin: >>Und wie läuft es im FlussClan mit der Beute?<< Freundlich sah ich die Kriegerin an, dachte zurück an die letzten Versammlungen. Nicht oft hatte ich sie dort gesehen, doch sie war mir immer sofort aufgefallen. Ihre zwarte Statur, ihre langen Beine und vor allem ihre violetten Augen machten sie unverkennbar und hob sie von den anderen Katzen ab. Ob sie mich jemals beachtet hatte, wusste ich nicht, glaubte jedoch eher nicht. Ich war viel zu langweilig, um auf sich aufmerksam zu machen. Im Gegensatz zu Eisenherz, der durch seine Stärke alle Blicke zu sich zog. Kaum zu glauben, dass wir Brüder sein sollen...
Noch immer sah ich Silberlicht an und wartete lächelnd auf eine Antwort.

[antwortet | fragt etwas | denkt nach]
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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg – Grenze zwischen FlussClan und DonnerClan   Mo Jun 16, 2014 8:08 pm

Ein wenig erleichtert neigte Silberlicht den Kopf ein wenig zur Seite und ließ ein Ohr schnipsen, ehe sie antwortete: "Ach, durch den See haben wir immer noch genug Nahrung, selbst im Winter. Bisher habe ich es nicht erlebt, dass die Eisschicht zu dick war, um sie nicht ganz einfach zu zerbrechen..." Sie hielt inne. Das würde Blätterfrost sicher gar nicht interessieren, deshalb lächelte sie leicht verlegen und schwieg, während ihr Schweif ein wenig nervös hin- und herpeitschte.
Sie öffnete den Mund, stockte aber, noch ehe sie ein Wort gesagt hatte, weil sie gar nicht wusste, was sie sagen sollte. Sie fühlte sich selten dämlich, da sie derart ungestüm hierher gekommen war und nun hilfloser war als ein Junges. Sie könnte ihn nach seiner Familie fragen, war nicht Eisenherz der Bruder des schwarz-weiß Gemusterten? Auch Igelnase, seine Schwester, war Silberlicht bekannt. Eine charismatische Familie. Wobei sich die Geschwister auch über die Maße unterschieden, wenn man es recht bedachte. "Ist mit deinen Geschwistern alles in Ordnung?", rutschte es ihr nun doch heraus und sie blinzelte freundlich.

[bei Blätterfrost]
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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg – Grenze zwischen FlussClan und DonnerClan   Di Jun 17, 2014 2:46 pm

Dass es dem FlussClan gut ging, beruhigte mich irgendwie. Ich kannte zwar niemandem aus dem FlussClan so richtig, denn ich traf selten auf sie - außer auf den Versammlungen, doch selbst dort hatte ich mit nur recht wenigen FlussClan Katzen unterhalten - und doch gefiel mir es, dass es den Clans, oder zumindest dem Fluss- und DonnerClan, wohlauf ging.
Einen Fisch zu essen konnte ich mir gar nicht erst vorstellen. Ich stellte mir den nassen, glitschigen Fisch vor und hätte fast die Nase gerümpft, säße ich nicht bei Silberlicht, die sicherlich schon viele Fische gegessen hatte.
Mitten im Satz hatte Silberlicht gestockt und recht verlegen geschwiegen und ich fragte mich, woran diese abrupte Unterbrechung wohl lag. Vielleicht wollte sie einfach nicht zu viel preisgeben?
Schließlich sagte die Kätzin gar nichts mehr und ich sah wie verwundert an, da sie anfänglich so gesprächig geschienen hatte. Die anfängliche Verwunderung wandelte sich in ein freundliches Lächeln, als die Silberne eine Frage über meine Geschwister stellte.
>>Ja, alles in bester Ordnung<<, antwortete ich und überlegte, ob ich ihr von Graufels erzählen sollte - oder durfte. Auf der nächsten Versammlung würde sie es wahrscheinlich ohnehin erfahren, wieso also nicht jetzt schon?
Andererseits kannte ich sie kaum und war etwas unsicher, ob ich es nun erzählen durfte. Jedoch ließ ich mir nichts anmerken und fuhr stattdessen fort: >>Ich denke, wir sind alle sehr glücklich, da wir heute Schüler bekommen haben.<< Igelnase hatte zwar irgendwie enttäuscht ausgesehen, doch ich fand keinen Grund dazu. Auch für Eisenherz war es wahrscheinlich nichts neues, er hatte schon viele Schüler ausgebildet. Für mich jedoch war es eine komplett neue Erfahrung und ich freute mich schon sehr darauf.
Ob Silberlicht einen Schüler hatte? Ich wusste es nicht und wieder einmal schwieg ich, anstatt meine Fragen laut auszusprechen. Dennoch lächelte ich und musterte Silberlicht aufmerksam.

[bei Silberlicht]
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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg – Grenze zwischen FlussClan und DonnerClan   So Jun 22, 2014 10:35 pm

Überrascht schaute Silberlicht auf. Auch der DonnerClan hatte neue Schüler ernannt? Ob Blätterfrost wohl Mentor geworden war? Ob er zum ersten Mal Mentor war? Neugierde erwärmte sie und ließ ihre Schwanzspitze zucken. Sie lächelte schief, ehe sie ihrer Wissbegier Ausdruck verlieh. "Das klingt nach einer Menge Freude! Bist du denn auch mit einem Schüler betraut worden?", maunzte sie freundlich und widmete sich kurz ihrem Brustfell, das sie rasch glättete. Sie wollte nicht zerzaust vor Blätterfrost sitzen, immerhin vertrat sie in dieser Position praktisch den FlussClan. Ob dem Kater ihr Geruch wohl ebenso seltsam vorkam, wie sein Geruch Silberlicht? Vermutlich, damit roch der FlussClan doch nach Heimat.
Wie könnte sie ihren Clan jemals verraten? Heimat war doch nichts, was man einfach hinter sich lassen konnte. Und ehe das Gefühl der Zugehörigkeit vergehen würde, müsste eine Menge passieren. Allein bei dem Gedanken daran, ihre Geschwister zurückzulassen, fuhr ihr ein Schauer durch das Fell. Nein, das war ein Ding der Unmöglichkeit.
Wie Blätterfrost wohl sein Leben im Clan empfand. Soweit Silberlicht wusste, war auch er mit Familienbanden verankert, doch die nahm jeder anders wahr, oder? Auf den ersten Blick erschien ihr Eisenherz wenig familiär, während sie sich Igelnase gut als wärmende Schwester vorstellen konnte. Doch wem eröffnete der erste Blick schon den Charakter einer Katze? Aus diesem Grund konnte Silberlicht die Anfeindungen anderer Clans sowieso nicht nachvollziehen. Glücklicherweise jedoch war es die letzten Monde ruhig um alte Feindschaften geblieben. Und mehr als alles andere hoffte Silberlicht, dass es auch so bleiben würde.

[bei Blätterfrost]
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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg – Grenze zwischen FlussClan und DonnerClan   So Jun 29, 2014 11:06 am

Mit einem Nicken beantwortete ich Silberlichts Frage und fügte noch hinzu: >>Ja, ich habe heute meinen ersten Schüler anvertraut bekommen.<< Den Gedanken als Mentor zu versagen hatte ich noch nie richtig weitergeführt, da ich optimistisch denken wollte. Ich hatte schon Erfahrung als Krieger gesammelt, außerdem war ich weder im Kämpfen, noch im Jagen sonderlich schlecht. Solange Seelenpfote so motiviert blieb, wie heute, konnte aus ihm ein ehrenvoller Krieger werden.
Die Vorfreude prickelte mir jetzt schon in den Pfoten und ich freute mich auf den morgigen Tag, wenn ich mit Seelenpfote durch das Territorium wanderte und ihm die besten Jagdplätze zeigen konnte.
Mein geduldiger Blick ruhte auf Silberlicht, während diese nachzudenken schien. Mit einem Lächeln auf den Lippen hob ich nach kurzem Schweigen meine Stimme: >>Hast du momentan einen Schüler, Silberlicht?<< Ich konnte mir gut vorstellen, dass sie eine gute Mentorin abgeben würde. Sie war sehr höflich und hatte keineswegs feindselig reagiert, als sie mich erblickt hatte.
Mit warmen Augen sah ich die Kriegerin an und genoss die Gesellschaft am Abend.

[bei Silberlicht]
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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg – Grenze zwischen FlussClan und DonnerClan   Fr Jul 04, 2014 1:33 pm

"Herzlichen Glückwunsch", surrte die Stimme der Silbergetupften durch die Dunkelheit. "Ich bin sicher, du wirst ein großartiger Mentor!" Sie freute sich tatsächlich sehr für den Kater und war überraschender Weise kaum neidisch. Vielleicht lag es daran, dass sie sowieso nie ein DonnerClan-Kätzchen trainieren würde? Sie neigte nachdenklich den Kopf. Ja, das konnte es sein, gewiss. Auf seine Frage schüttelte sie den Kopf, hielt jedoch inne, da sie sich nicht sicher war, ob er sie überhaupt noch sehen konnte. Daher antwortete sie rasch mit Worten: "Nun, nein, ich habe noch keine Schüler. Aber ich bin sowieso ein wenig nervös, ob ich mich dabei gut schlagen werde..." Sie errötete sacht unter dem Pelz und räusperte sich verlegen.
Für einen Moment genoss sie die aufkommende Stille, ehe sie sich arg bemühen musste, ein Gähnen zu unterdrücken. Es war spät geworden und die Anstrengungen des Tages krochen ihr in die Knochen. Leise seufzend erhob sie sich gänzlich und schüttelte die Muskeln, um sie vor dem Nachhauseweg ein wenig zu wärmen. "Es tut mir Leid, Blätterfrost, aber mein Nest ruft laut nach mir", maunzte sie mit Bedauern. "Dennoch war es sehr schön, mit dir zu plaudern... deine Bekanntschaft zu machen. Ich wünsche dir einen schönen Tag mit deinem Schüler... Mach's gut!" Sie hätte sich auf die Zunge beißen können, bei ihrem Gehaspel. Schnell wand sie sich um, schwengte den Schweif zum Abschied und verschwand im Unterholz ihres Clans.

tbc: FlussClan
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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg – Grenze zwischen FlussClan und DonnerClan   Fr Jul 04, 2014 6:18 pm

Ich schenkte der FlussClan Kriegerin ein dankbares Lächeln, als sie meinte, ich wäre bestimmt ein großartiger Mentor. Hoffentlich hatte sie auch recht mit ihrer Annahme - ach was, ich musste bloß optimistisch denken. Sicher war Seelenpfote zufrieden mit mir als Mentor - auch wenn wir noch kein bisschen Training hinter uns hatten.
In der nächtlichen Dunkelheit sah ich Silberlichts Kopf schütteln. >>Ich kann mir dich sehr gut als eine Mentorin vorstellen, auf die man stolz sein kann<<, miaute ich ehrlich und musste anschließend leise gähnen. Ich musste bald ins Lager zurück, ehe meine Clangefährten noch etwas merkten..
Genau in diesem Moment stand Silberfluss auf und verabschiedete sich. Nickend und mit einem: >>Gute Nacht!<< verabschiedete ich mich ebenfalls und sah der Kriegerin noch einer Weile hinterher, nachdem sie im Unterholz verschwunden war.
Eine nette Kätzin, mit der man sich angenehm unterhalten konnte. Vielleicht traf ich bald wieder auf sie, sie war mir sehr symphatisch. Wer weiß, vielleicht konnten wir auf der nächsten Versammlung ein paar Wörter wechseln?
Nun doch sehr müde erhob ich mich, seufzte und sah zum letzten Mal in den Himmel. Wie lange saß ich denn schon hier, langsam musste es schon Morgen sein..!
Mit etwas schmerzenden Gelenken und doch recht raschem Tempo bahnte ich mir meinen Weg durch das Unterholz in Richtung des Lagers. Hoffentlich war meine Abwesenheit in der Nacht noch nicht bemerkt worden...

--> DonnerClan Lager

[antwortet | gähnt | verabschiedet sich | sieht ihr hinterher | macht sich auf den Weg]
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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg – Grenze zwischen FlussClan und DonnerClan   Mo Sep 01, 2014 10:40 am

[Zeitsprung]

Der Wind fuhr samtig warm durch das gepunktete Fell, während die lavendelfarbenen Augen versuchten, die gesamte mondscheinbeschienen Gegend zu erfassen. Sie konnte kaum glauben, dass sie wagte, sich darüber zu freuen, nicht mit auf die Versammlung zu müssen. Immerhin gab es ihr die Gelegenheit Blätterfrost auf unbefangene Art und Weise zu begegnen. Sofern er auch auf die Idee kam, sie zu sehen, natürlich.
Sie hatten eine seltsame Freundschaft entwickelt. Da war diese merkwürdige Vertrautheit zwischen ihnen. Doch einander berührt hatten sie sich nie. Zu sehr scheuten sie die Grenze, die Konsequenzen... Angst, da war einfach Angst. Aber so sehr sie es auch zu unterdrücken ersuchte, die Sehnsucht blieb in ihr und nagte an ihren Nerven.
Es gab Zeiten, da konnte sie sich kaum auf ihre Pflichten im Clan konzentrieren, weil sie in Gedanken um Blätterfrost versank. Er verwirrte sie. Seine Anwesenheit ließ sie gleichzeitig ruhig und nervös werden und diese Gefühle ließen sich nicht vernünftig einordnen. Manchmal überlegte sie, ob sie sich für ihn aufgeben würde und war dann erschrocken über diese Gedanken.
Silberlicht war sich sicher, dass Eisvogel schon lange bemerkt hatte, dass irgendetwas nicht stimmte. Sie würde nie auf diese furchtbare Art und Weise neugierig sein, aber trotzdem nagte diese Geheimkrämerei an den Nerven der Getupften. Vielleicht stieß es ihr immer noch übel auf, dass sie scheinbar immer im Schatten ihrer Schwester stand. Natürlich konnte Eisvogel nichts für ihre Perfektion, aber es war schwierig, sich neben der hübschen Kätzin nicht minderwertig zu fühlen. Silberlicht lachte freudlos auf. Womöglich war Blätterfrost für sie das besondere Etwas, in dem Eisvogel ihr keine Schwanzlänge voraus war.
Mit einer ordentlichen Portion Selbsthass senkte sie den Kopf. Sie war furchtbar. Doch allein der Gedanke, dass Blätterfrost mehr Interesse an Eisvogel haben würde, dass er sich mit ihr an dieser Stelle traf... Es machte Silberlicht so wütend! So furchtbar wütend!
Ein leichtes Seufzen verließ die schmale Schnauze. Wenn sie weiter in Depressionen versank, würde es ihr auch nicht helfen. Sie sollte sich lieber darüber freuen, dass sie Katzen wichtig war und geliebt wurde. Dieses Glück hatte immerhin nicht jeder. Und wenn sie auch nie die beliebteste Katze sein würde, immerhin würde es immer jemanden geben, dem sie sich zuwenden konnte. Nicht wahr?

[sitzt an der Grenze, wartet, denkt vertieft nach]
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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg – Grenze zwischen FlussClan und DonnerClan   Mo Sep 01, 2014 6:00 pm

Meine schwarzen Pfoten schoben mich durch den Wald des DonnerClans. Stille umgab mich, während ich durch die dunkle Nacht schlich. Ich hatte Glück gehabt, dass ich nicht auf die heutige große Versammlung musste - schließlich hatte ich heute etwas anderes vor! Die Tatsache, dass Rostsprenkel zur Großen Versammlung musste, kam richtig gelegen. Er hatte schon mitbekommen, dass ich mich oft aus dem Lager schlich, bloß hatte er es nie angesprochen. Doch ich hatte seine Blicke bemerkt und eigentlich hätte ich ein schlechtes Gewissen haben müssen. Eigentlich.
Noch während ich durch das Territorium schlich, fragte ich mich, ob wohl auch sie da sein würde. Es war nicht auszuschließen, dass sie gerade bei der Versammlung war und ich ganz umsonst das Lager verlassen hatte.
Doch als ich an der Grenze angekommen war, erkannte ich den frischen Geruch von Silberlicht, die ich kurz darauf auch schon entdeckte. Freude schoss mir durch den Körper, während ich in ein paar Schritten bei ihr war und mich setzte. Sie hatte also auch auf mich gewartet.
>>Guten Abend, Silberlicht!<<, begrüßte ich sie ruhig und neigte kurz meinen Kopf. Seit unserem letzten Treffen war kaum Zeit vergangen, doch unser erstes Treffen lag einige Monde zurück. Ich konnte mich noch genau daran erinnern, wie wir uns zufällig getroffen hatten und wie gerne ich sie schon damals hatte.
>>Ich hatte schon gedacht, du könntest auf der Großen Versammlung sein<<, meinte ich und lächelte die Kätzin an. Es wäre gelogen, würde ich behaupten, es wäre mir egal gewesen, ob sie hier war oder nicht. Viel zu oft ertappte ich mich dabei, wie ich mich nach den Abend sehnte, wo ich mich aus dem Lager schlich und mich mit ihr traf. Nicht selten versank ich dabei so tief in Gedanken, dass ich total  vergessen hatte, dass ich gerade jagen oder gar mit Seelenpfote trainieren war!
Mein ruhiger Blick lag auf Silberlicht, während ich im abendlichen Mondschein ihre Gesellschaft genoss.

[kommt an der Grenze an | setzt sich zu Silberlicht | spricht mit ihr]
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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg – Grenze zwischen FlussClan und DonnerClan   Di Sep 02, 2014 7:55 pm

Ein Windhauch trieb ihr einen clanfremden Geruch in die Nase. Doch er war ihr vertrauter als jeder andere. "Blätterfrost", maunzte sie in die Nacht und ihre Stimme zitterte leicht vor Freude. Dies war einer dieser Momente, in dem sie bereute, nicht einfach die Schnauze in sein Fell drücken zu können. Wirklich bei ihm sein, das war ihr verboten...
Scheu, aber verschmitzt lächelte die Getupfte zurück, während ihr Ohr verlegen zuckte. "Ja, ich hatte auch schon befürchtet, du seist dort... Wobei es auch wundervoll wäre, dich dort zu sehen, so...", ihre Stimme nahm einen sehnsuchtsvollen Ton an, ehe sie abbrach. Es war wie das einzige Schweigen, die einzige Stille zwischen ihnen. Dieses Thema stand zwischen ihnen wie die Grenze. Bisher.
Diese wunderbare Atmosphäre zwischen ihnen tat Silberlicht so gut. Sie wollte sie nicht dadurch gefährden, dass sie vielleicht Gefühlen freien Lauf gab, die auf Blätterfrosts Seite nicht existierten. Nein. Das sollte bei ihr bleiben, tief in ihrem Herzen. Rasch schüttelte sie leicht den Kopf und blickte freundlich auf den Gefleckten. "Wie geht es dir mit Seelenpfote? Macht er sich gut?", fragte sie interessiert und legte den Kopf schief. Der kleine Kater wurde schon über 4 Monate trainiert, bald würde er sicher zum Krieger ernannt werden. Auch Eisvogel trainierte Silberpfote schon seit Monaten. Ein Wunder, wie schnell die Zeit verging.
Mit ruhigem Blick musterte sie die schlanke Erscheinung ihres Freundes. Sein schöner Pelz sog das Licht des Mondes auf und die braunen Augen schenkten ihr ein wohliges Schauern. Mochte er für andere Kätzinnen zu schmächtig sein, fühlte sich Silberlicht von ihm sehr angezogen. Aber es war nicht nur sein Aussehen. Sein gesamtes Wesen war so unglaublich einnehmend und wohltuend, dass sie noch viel mehr Zeit mit ihm verbringen wollte. Ein leichtes Seufzen ließ sich nicht unterdrücken. Diese Gedanken sollte sie sich eilens aus dem Kopf schlagen.

[bemerkt Blätterfrost, spricht mit ihm, denkt nach]
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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg – Grenze zwischen FlussClan und DonnerClan   Sa Sep 06, 2014 1:39 pm

Mein Blick ruhte auf Siberlicht, mein Bauch prickelte angenehm vor Freude. Das recht scheue Lächeln meiner Freundin entlockte auch mir ein warmes Lächeln. Aufmerksam lauschte ich ihren Worten, genoss den wundersamen Klang ihrer Stimme. In Gedanken malte ich mir aus, wie wir beide uns umringt von unseren Clankameraden auf der Großen Versammlung treffen würden. Es würde nicht so wie jetzt sein, nicht so vertraut. Diesen Moment der Zweisamkeit, nur Silberlicht und ich und kein anderer, das war einer der schönsten Momente.
>>Seelenpfote ist ein hervorragender Schüler, er ist sehr lernwillig und motiviert<<, erklärte ich ein kleines bisschen stolzer als ich es eigentlich sein wollte. Das Training mit meinem Schüler konnte nicht besser laufen und ich war der festen Überzeugung, dass aus diesem Schüler ein ausgezeichneter Krieger werden würde. Die anfänglichen Sorgen um meine Fähigkeiten als Mentor waren unberechtigt, Seelenpfote schien mit seinem Mentor ziemlich zufrieden zu sein. Zumindest hoffte ich das.
>>Ist bei dir alles okay?<<, erkundigte ich mich interessiert. Wie gerne würde ich mich jetzt an sie lehnen, ihren süßen Geruch einatmen und ihre Anwesenheit noch intensiver spüren. Sie war eine so bezaubernde Kätzin, die mittlerweile den Großteil meiner Gedanken eingenommen hatte. Egal, was ich gerade tat - alles erinnerte mich an sie und ständig rief ich mir sie in Erinnerung: ihre wunderschönen, violetten Augen, ihren zarten Körperbau und ihr getupftes Fell. So oft ich auch an sie dachte, über sie sprechen tat ich nie; nicht einmal mit Rostsprenkel. Früher konnte ich mein Herz bei ihm ausschütten und ihm alles erzählen. Doch das hier sollte mein Geheimnis bleiben, mein kleines eigenes Geheimnis. Meinem Clan gegenüber fühlte ich mich nicht schuldig, hatte kein schlechtes Gewissen wegen dem, was ich tat. Schließlich verriet ich meinen Clan nicht - oder?
[spricht mit Silberlicht | denkt nach]
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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg – Grenze zwischen FlussClan und DonnerClan   Mi Sep 10, 2014 10:13 am

Silberlicht schnurrt vergnügt, als Blätterfrost so begeistert über seinen Schüler sprach. Sie konnte sich regelrecht vorstellen, wie die beiden gemeinsam Jagdübungen machten und sich Strategien für Kämpfe überlegten. Mit seiner ruhigen, geduldigen Art war Blätterfrost vermutlich genauso unwerfend effektiv wie Eisvogel. "Klingt nach einem guten Schüler und einem guten Lehrer", zwinkerte Silberlicht und lächelte leicht.
Ihr Schweif kringelte sich um die Vorderpfoten und sie nickte leicht: "Ja, bei mir ist soweit alles in Ordnung... Es frustriert mich nur ein wenig, dass man meiner Schwester so schnell einen Schüler anvertraut hat und mir bis jetzt noch nicht!" Das Ende brach ein wenig zu heftig aus ihr heraus und sie atmete tief durch. "Entschuldige, das ist sonst nicht meine Art... Ich gönne ihr wirklich alles gern, aber es ist schwierig, sich ab einem bestimmten Punkt nicht... nun... minderwertig zu fühlen. Wenn jemand neben dir derart perfekt ist, bringt keine gute Leistung irgendwas, du wirst dich schließlich immer mit der Perfektion messen müssen."
Sie senkte den Kopf und schluckte fest. Nun bloß nicht wieder in depressiven Kummer sinken. Das tat niemandem gut und brachte noch weniger. Sie sollte sich von diesen Gefühlen befreien, aber das konnte sie nur von innen heraus. Nur wie sollte man da anfangen?

[spricht mit Blätterfrost]
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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg – Grenze zwischen FlussClan und DonnerClan   Mi Sep 10, 2014 11:30 am

Der runde Mond schien auf uns herab, erhellte unsere Umgebung und ließ unseren Pelz mystisch schimmern. Aufmerksam und ruhig hörte ich der FlussClan-Kriegerin zu, nickte verständnisvoll. Ihre Situation konnte ich gut nachvollziehen, denn auch ich hatte ähnliche Probleme.
>>Ich verstehe dich, Silberlicht<<, begann ich in einer noch immer sehr ruhigen Tonlage. >>Weißt du, bei meinem Bruder Eisenherz ist das nicht ganz anders. Ich beneide ihn nicht um seine Stärke oder seinen Posten als Stellvertreter, keineswegs! Doch manchmal habe ich das Gefühl.. na ja.. nicht das zu sein, was andere sehen wollen. Während Eisenherz und Graufels muskulöse, große Kater sind, sehe ich aus wie ein zartes Hauskätzchen.<< Ich lächelte matt. >>Aber ich mache mir darüber keine großen Gedanken. Ich bin wie ich bin - und mehr als zufrieden damit. Und du solltest das auch sein, Silberlicht, denn ich weiß, dass du eine hervorragende Kriegerin bist.<< Während ich erzählte, hatte ich meinen Blick über die Ferne schweifen lassen, doch jetzt sah ich der getupften Kätzin fest in ihre wunderschönen Augen. >>Du wirst schon sehen, bald wirst du deinen Schüler anvertraut bekommen - auch ich musste lange warten, doch es hat sich gelohnt.<<
Meine Stimme hatte einen aufheiternden Ton angenommen und ich blinzelte freundlich. Es war zwar traurig, aber doch ein wenig erleichternd, nicht der einzige zu sein der mit solchen Problemen kämpfen musste. Ich sehnte mich danach, meine Nase in ihr Fell zu graben; doch ich ließ mir nichts anmerken, lächelte stattdessen beruhigend und ehrlich.

[spricht mit Silberlicht]
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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg – Grenze zwischen FlussClan und DonnerClan   Sa Sep 20, 2014 10:32 am

Silberlicht lauschte Blätterforsts Stimme, seinen Worten, seiner Geschichte. Unwillkürlich machte sie ein Schritt nach vorn, einen Schritt auf ihn zu. Sobald sie sich dessen bewusst wurde, stoppte sie rasch. Sie musste sich im Zaum halten. Lieber lächelte sie zu ihrem Freund herüber und nickte leicht. "Ich bin sicher, du hast Recht, Blätterfrost", stimmte sie schließlich zu und schaute hinauf zum Mond. Es konnte nicht mehr lang dauern und die Große Versammlung würde sich auflösen. Ihr Herz schrie danach, nicht zu gehen, doch es war sicherer für sie beide.
"Ich hoffe, dass die Jungen bald ernannt werden", stimmte sie zu. "Es ist eine gute Zeit, um Schüler auszubilden. In der Blattleere ist es zum Beispiel schwieriger, ihnen schwimmen beizubringen" Sie kicherte sacht bei dem Gedanken an die verzerrten Mienen der Schüler, die sich rasch trocknen mussten, wenn sie aus dem eiskalten See stiegen. Wobei es auch manchmal nicht so glimpflich endete und der ein oder andere Schüler krank wurde.
Sie seufzte tief und musste husten. Kurz stellten sich ihre Ohren auf, doch ihr Körper zeigte Krankheitssymptome. Nur sehr müde fühlte sie sich und das lag sicher an diesem anstrengendem Tag.
"Ich fürchte, wir müssen in unsere Lager zurückkehren", sagte sie tief bedauernd und senkte den Kopf. Auch wenn ihr die Vorstellung behagte, sich bald in Eisvogels Seite kuscheln zu können, würde sie die Präsenz von Blätterfrost schmerzlich vermissen. "Schlaf schön", schnurrte sie fast liebevoll, winkte kurz mit dem Schweif, ehe sie sich schweren Herzens umdrehte und in der Dunkelheit verschwand.


tbc: FlussClan-Lager



[spricht mit Blätterfrost, verabschiedet sich, läuft zurück zum Lager]
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Glutseele

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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg – Grenze zwischen FlussClan und DonnerClan   So Okt 19, 2014 4:39 pm

<--- Außengrenze Donnerclan

Der typische Fischgeruch waberte schon etwas entfernt von der Grenze in der Luft und ich wusste nie, ob ich angewidert sein sollte oder nicht. Rabenflügel war angeblich Halbclankatze gewesen mit Blut des Flussclans ins einen Adern, aber ich fühlte mich nicht sonderlich zu dem Gestank nach Fischinnerein hingezogen...und vielleicht war es eben dieses Flussclanblut gewesen, dass den schwarzen Kater dazu geführt hatte, seine Familie zu verraten und im Stich zu lassen?
Nein, eher nicht, er war einfach nur ein selbst süchtiger Kater gewesen, wie alle Kater...egal, es war Monde her. Ich hielt an der Grenze an und prüfte die Luft, nur um zu stutzen. Etwas abgestanden, aber deutlich riechbar...letzte Nacht waren Katzen hier gewesen. Ich öffnete mein Maul leicht um die Gerüche besser auf zunehmen und ging die Grenze etwas ab, um nach mehr Spuren zu suchen. „Gestern Nacht haben sich hier zwei Katzen getroffen...Blätterfrost und eine Flussclankatze.“ stellte ich abschließend fest. „Oder könnt ihr noch mehr Katzen riechen?“ wollte ich von den anderen beiden wissen. Ich konnte den Flussclangeruch nicht zuordnen, auch wenn klar erkennbar war, dass es eine Kätzin gewesen war.

[kommt an, riecht Blätterfrosts und Silverlichts Spuren aus der Nacht, fragt Glutpfote und Graufels]
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Glutseele

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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg – Grenze zwischen FlussClan und DonnerClan   Sa Okt 25, 2014 6:49 pm

In Erwartung von Antworten schaute ich meine Begleitungen an, aber Glutpfote schien immer noch ihre Zunge verschluckt und Graufels schien ebenso nicht in der Lage eine derart einfache Frage zu beantworten. Wegen wem ich mehr mit den Augen rollte wusste ich nicht, aber ich ging einfach davon aus, dass sie ihre Zähne wenigstens auseinander bekommen hätten, wenn ihnen was anderes aufgefallen wäre.
Ich wandte mich dem Markieren der Grenze zu und überlegte, was Blätterfrost wohl mitten in der Nacht an der Grenze gemacht hatte...auch wenn die Anwesenheit einer einzelnen Kätzin bei einem Kater eigentlich nur ein heißen konnte...kannte ich ja durchaus. Glutpfote und ihre Geschwister waren immerhin Junge, deren Vater Erzkralle, ein Schattenclankater war. Nicht das irgendjemand davon wusste, wozu auch, der Kater hatte seine Schuldigkeit getan und war damit für mich uninteressant geworden. Ein kurzes und befriedigendes Zwischenspiel, das ich in keinster Weise bereute.
Die beiden Katzen an der Grenze waren sich ziemlich nahe gekommen, aber übertreten hatte keiner von Beiden die Grenze...trotzdem schien es mehr als seltsam, das sich zwei einzelne Katzen mitten in der Nacht hier an der Grenze trafen, gerade Kater und Kätzin... Ich war gespannt, was Eisstern dazu sagen würde...erst mal war aber die Markierung der Grenze fertig und wir konnten endlich ins Lager zurück. Ohne Umschweife wandte ich mich ab und bedeutete den beiden anderen mit einem Schweifschnippen, das wir aufbrachen. Dann machte mich auf den Rückweg und hielt dabei wieder nichts von einem bequemen Tempo.

---> Donnerclanlager

[denkt nach, markriert die Grenze, macht sich auf den Rückweg]

(OUT: Soweit ich es verstanden habe, hat ja keiner von beiden die Grenze übertreten oder? Sonst Bescheid sagen. Doppelpost, damit er nicht übersehen wird.)
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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg – Grenze zwischen FlussClan und DonnerClan   So Okt 26, 2014 3:11 pm

cf. Außengrenze Donnerclan

Graufels tappte hinter der Kätzin her und zuckte bei dem Geruch des Flussclans mit den Ohr. Der massige Kater schüttelte sich als er nochmal an die früheren Zeiten denken musste wo er denn Flussclan noch besser kannte. Jetzt wusste er nicht mal mehr genau wer alles im Flussclan war oder in den anderen.
Umso näher sie der Grenze kamen umso intensiver wurde der Geruch dieser Fischstinkenden Katzen. Aber etwas vermischte sich mit diesem Geruch.. Seine Augen wurden zu kleinen schlitzen und bevor er überhaupt weiter nachdenken konnte erhob Glutseele das Wort. Mit angelegten Ohren musste Graufels ihr zustimmen. Es scheint wirklich so als hätte sich eine Donnerclan Katze mit einer Flussclan Katze getroffen.. Aber als Graufels hörte wem der Geruch gehörte konnte er sich ein leichtes knurren nicht verkneifen. Blätterfrost. Sein gefleckter Bruder wird sich doch nicht wirklich mit einer Flussclan Katze getroffen haben.. oder?
Schnell kniff er seine Augen zu. Nein das kann er nicht. Wie hatten sich seine Geschwister in dieser Zeit wo er weg war nur verändert? Etwas enttäuscht über das verhalten von Blätterfrost schüttelte er den Kopf als Glutseele fragte ob sie noch mehr Katzen rochen. Nachdem der graue Kater wieder seine Gedanken geordnet hatte zuckte er nur uninteressiert mit den Schweif und folgte Glutseele zurück zum Lager dich bereits aufgebrochen war.

[kommt an der grenze an, hört Glutseele zu, ist enttäuscht von Blätterfrost, schüttelt den Kopf auf Glutseeles frage, geht zum Lager]

Tbc. Donnerclan Lager
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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg – Grenze zwischen FlussClan und DonnerClan   Mi Okt 29, 2014 11:18 pm

<--- Flussclanlager

Ich legte den Weg durch den See zügig zurück und schaute mich am Ufer nach den beiden Schülern um. Meine Brüder hatten erwartungsgemäß keine Probleme und ich schüttelte mich kurz und kraftvoll, um das Wasser aus meinem Fell zu bekommen. Es war verführerisch den Pelz nass zu lassen, auch wenn die Hitze des Tages erst langsam zunahm, aber zu leicht fing man sich bei ein paar Windzügen durch nasses Fell etwas ein. Typisch Flussclanfell reichte das Ausschütteln aber auch, um die Wasserperlen von den leicht öligen Haaren zu lösen.
Andere Clans beäugten die Eigenschaften unseres Fells gerne mal skeptisch, aber wer sich vor ein wenig Wasser fürchtete brauchte natürlich auch kein wasserabweisenden Pelz. Ausreichend getrocknet lief ich voran zur Grenze am Zweibeinerweg, wo mir schon einige Schritte entfernt frischer Donnerclangeruch entgegenwehte. Ich rümpfte die Nase, ob des muffigen Geruchs, die Grenzpatrouille des Donnerclans war offensichtlich noch nicht lange weg und ich untersuchte die Umgebung aufmerksam...immerhin konnten sie noch in der Nähe sein. Ich sah und hörte allerdings niemanden auf die Schnell und wandte mich somit an meine beiden jungen Begleiter. Die Frage hörten sie vermutlich seit dem Beginn ihrer Ausbildung, aber ich fand dass man die Grundlagen durchaus immer wieder abfragen konnte, schulte es doch auch die Aufmerksamkeit und Sorgsamkeit.
Was könnt ihr riechen?“ wollte ich von Streifenpfote und Holunderpfote wissen.

[kommt an, schüttelt Wasser aus dem Fell, untersucht Grenze, redet mit Holunderpfote und Streifenpfote]
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BeitragThema: Re: Zweibeinerweg – Grenze zwischen FlussClan und DonnerClan   So Nov 02, 2014 11:21 am

cf: FlussClan-Lager

Mit gleichmäßigen Zügen schwamm Holunderpfote durch das erfrischende Wasser des Sees und genoss die Erfrischung. An solch heißen Tagen war es mehr als nur angenehm, den Fluss zu durchschwimmen. Er konnte sich gar nicht vorstellen, wie die anderen Clans diese Hitze ohne ein Bad im See aushalten konnten. Aber er verstand auch nicht, weshalb die anderen Clans so vor dem Wasser zurückschreckten, es tat ihnen doch nichts. Und das Schwimmen konnte man auch lernen. Wenn man wollte.
Am Ufer angekommen kletterte der helle Kater aus dem Wasser und tat es Bernsteinregen gleich, indem er sich das überschüssige Wasser aus seinem Fell schüttelte. Den Rest würde die Sonne sicherlich eh innerhalb weniger Minuten trocknen. Ist zwar schade um die Abkühlung, aber besser so, als wenn ich mir mit nassem Fell eine Erkältung hole, dachte er sich und folgte Bernsteinregen bis zur Grenze.
Schon von Weitem wehte ihnen der frische Geruch des DonnerClans entgegen und Holunderpfote zog leicht angewidert die Nase nach oben. Er mochte den Geruch des DonnerClans nicht, sie rochen so dreckig und erdig. Für seinen Geschmack war der Waldgeruch darin viel zu intensiv.
"Der Geruch nach DonnerClan ist noch sehr frisch, ihre Patrouille muss erst vor Kurzem hier gewesen sein", erwiderte Holunderpfote schließlich auf die Frage seiner Mentorin und spähte mit zusammengekniffenen Augen über die Grenze hinweg. Jedoch konnte er die gegnerische Patrouille nicht mehr entdecken, also war sie doch schon eine Weile weg.

[schwimmt durch den See | denkt nach | klettert aus dem Wasser | schüttelt sich trocken | folgt Bernsteinregen | antwortet ihr]
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