Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan

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Schattenauge
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Di Jan 15, 2013 9:51 pm

Die schwarze Kätzin beobachtete mit einem Funkeln in den Augen wie der Kater sich um Fassung bemühte und erst dann etwas zu erwidern begann, als er seinen Schreck unter glattem Fell versteckt hatte.
Wobei ihr erneut der Glanz auffiel, der im braun gestreiften Pelz schimmerte. Sie konnte verstehen, dass viele Katzen das leichte, sorgenlose Leben bei Zweibeinern bevorzugten, auch wenn sie sich niemals die Freiheit für schlechtes Futter nehmen lassen würde.
Ungeachtet seiner Frage, warum sie ihn angesprungen hatte, miaute Schattenauge nach einer Pause ernüchtert:" Hallo, Kuro " - bewusst sprach sie den Namen deutlich aus, um sich an ebensolche zu gewöhnen - "Mein Name ist Schattenauge. Der Genuss der Freiheit ist in der Tat der Gefahr wert, aber du solltest vorsichtig sein. Du siehst nicht aus, als würdest du deine Krallen für etwas anderes benutzen, als um nach Stoffspielzeug zu schnappen und es leben viele wie ich in diesem Gebirge, die bei weitem nicht so freundlich sind."
Sie schnippte bei ihrem letzten Satz mit der runden Schweifspitze in Richtung des Flußlanlagers, auch wenn sie nicht wusste, ob Kuro überhaupt um die Ordnung der Clankatzen hier draußen wusste.
Etwas halbwahr versicherte sie noch rasch an ihn gewandt:"Ich wollte dich nicht erschrecken." und zuckte amüsiert mit den Ohren. Dann stand sie auf als wolle sie sich am liebsten wieder ihrem Mauseloch zuwenden. Es wäre ärgerlich, wenn ihr die Frischbeute jetzt durch ddie Krallen glitt, nachdem sie den Vormittag damit verbracht hatte, sie auszubuddeln.
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Do Jan 17, 2013 5:06 pm

Die Fremde Schattengestalt stellte sich als Schattenauge vor. Dachte ich es mir doch, dass sie irgendetwas schattenartiges ist. Ein wirklich komischer Name, aber so ähnliche Namen hatte ich schon einmal gehört. Damals als Sky und ich Sonnenpfote begegnet sind. Dieser Wilden und diesem Wüstentänzer. Die beiden waren mit ihren funkelnden Krallen auch gruselig gewesen. Doch sie waren auf irgend eine Weise, wenn ich jetzt so zurückdachte, interessant. Sie hatten irgendwas von wegen Schatten- und HöhlenClan erzählt, wenn ich mich recht erinnere. Ob Schattenauge hier auch auf solche Clan-Dings-Da referierte? Wenn ich so recht überlegen, sahen sie fast genau so stark aus. Ich folgte ihrer Geste, als sie so mit dem Schweif schnippte, auch wenn ich nicht wusste, wozu sie dienen sollte. Anscheinend zur Einleitung ihrer Entschuldigung, wie ich nun meinte, als sie sich halb belustigt wirkend, dafür entschuldigte, mich erschrocken zu haben. Sie schien auch schon wieder fortgehen zu wollen. Ich gesellte mich ohne lange nachzudenken an ihre Seite. So eine gefährliche Katze konnte sie nun auch nicht mehr sein. Das Gespräch mit Sonnenpfote damals war auch sehr nett gewesen. "Gehörst du zum 'Schatten'- oder 'HöhlenClan'?" Ich blickte neugierig in ihr hübsches, dunkles Gesicht mit den unnatürlich violetten Augen. "Ich habe zwar keine so starken Krallen, wie ihr, aber so schlimm sind Wildkatzen ja nun auch nicht. Ich habe selbst mal noch zwei andere getroffen, sie waren aus dem 'SchattenClan'. Kommst du also aus dem 'HöhlenClan'?", ich merkte gar nicht wirklich, dass ich mich wiederholte. Aufgeregt tappte ich neben der Kätzin her.
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Schattenauge
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Do Jan 17, 2013 8:41 pm

Die schwarze Einzelläuferin machte einen eleganten, kraftvollen Satz aus dem Flußbett hinauf und wollte gerade erneut zu buddeln anfangen, als das Hauskätzchen ihr anscheinend hinterherkam und sie neuerlich aufhielt. Schattenauge hätte genervt seufzen können, doch stattdessen zog sie es vor, höflich zu bleiben und nur leicht ungeduldig mit den Ohren zu zucken.
Schweigend sich wieder an Kuro gewandt, lauschte sie aufmerksam was er zu sagen hatte und musste sich wundern.
Zum einen, weil er anscheinend bereits Kontakt mit Clankatzen gehabt hatte und um die Clans wusste, andererseits weil er "HöhlenClan" sagte. Verwechselte er etwas oder sprach er womöglich von einer drohenden Gefahr für alle Clans?
Sie überlegte kurz, mit leicht geschlossenen Augen, was der Kater damit meinen könnte, dann erhob sie wieder ihre Stimme und entschied sich, Kuro in die Ordnung des Donnergebirges einzuweihen. Er war zwar nur ein Hauskater, aber da er ohnehin schon einiges zu wissen schien, wäre es nur gerechtfertigt, ihm das, was ihn so offensichtlich interessierte, zu erklären.
Außerdem mochte Schattenauge etwas in seinem ehrfürchtigen Enthusiasmus. Sie schätzte, dass er älter war als sie, genau konnte sie das aber nicht sagen.
"Von einem HöhlenClan habe ich noch nie etwas gehört. Wo hast du das her? Das Gebirge" - ihr Blick schweifte demonstrierend in die entsprechenden Himmelsrichtungen - "ist die Heimat des SchattenClans, der die roten Felsen jenseits des Vulkans bewohnt, des WindClans, dessen Krieger über die weiten Felder und Wiesen im Westen preschen, des DonnerClans, die im Schatten der Wälder jagen und des FlußClans, dessen Katzen vom See leben und ihr Lager mitten auf einer Insel dessen besitzen. Sie leben in ständiger Konkurrenz und ständigem Frieden, die Clans und nur das Gesetz der Krieger ist, was zählt."
Unbeabsichtigt schweiften ihre Gedanken ab und ließen ihre Stimme kalt und melancholisch klingen. Ihre violetten Augen schauten immer noch in Richtung des Sees, dessen Clan sie zuletzt genannt hatte.
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Fr Jan 18, 2013 3:08 pm

Das Ohrenspiel Schattenauges verriet mir, dass sie zu Anfangs noch leicht genervt schein, doch sie war wirklich keine böse Katze. Es war angenehm, sich mit ihr zu unterhalten. Auch wenn sie mir zu Anfang einen ziemlichen Schrecken eingejagt hatte. Langsam rückte der wacklige Beginn unserer Begegnung in die Ferne. Von einem 'HöhlenClan' schien sie nichts zu wissen. Ich legte den Kopf leicht schief. Ruhig begann sie mir das Gebirge zu erklären. Ich lauschte ihren Worten aufmerksam. Die wunderbare rote Landschaft, die ich damals nur aus der Ferne gesehen habe, gehörte also zum 'SchattenClan'. Ich folgte ihrem Blick. Die Felder und Wiesen sollten dem 'WindClan' gehören. - Ein neuer Clan-Dingsda Name, wow! Auch hierbei nahm ich Anhaltspunkte von ihrer Blickrichtung her. Langsam schwankte ihre Stimme wieder ehr ins unheimliche. Ich wusste nicht, was das zu bedeuten hatte, also machte ich mich unterwürfig ein Stück kleiner. 'DonnerClan' - Noch ein neuer Name im Wald. Okay? Ob das so interessant ist mit dem vielen Wurzeln im Weg... 'FlussClan'! - Endlich etwas mit Wasser! Die Richtung zum See prägte ich mir besonders ein. Ich wollte immerhin auf einem weißen Wasservogel in die Lüfte steigen! Doch erst einmal muss ich hier heil aus der Situation rauskommen. Oder hat sie einfach nur immer so eine düstere Stimme und ist deshalb so allein? Ihrer Haltung zu deutend - sofern ich das konnte, immerhin hatte ich mich ja immer viel mehr mit meinen Zweibeinern befasst, als mit vielen anderen Katzen -, meinte ich, keiner großen Gefahr gegenüber zu stehen. Sie schien ehr Gedankenverloren. Immer noch blickte sie zum See. In der Richtung lag der doch, oder?! Ihre violetten Augen bannten mich für einen Moment, eh ich begann: "Danke, dass du mir das alles erklärt hast. Sonnenpfote hatte mal irgendwas vom HöhlenClan gesagt, aber vielleicht habe ich sie auch nur einfach verstanden." Sie würde sich wohl fragen, wer Sonnenpfote war, doch das hatte ich im Moment vergessen. Mich interessierte etwas anderes. Ich legte meinen Kopf wieder schief und fortfuhr. "Sie hat mir so etwas ähnliches erzählt, doch wieso Konkurrenz und Frieden? Wie geht denn das?" Von so einem Kriegerzeug hatte mir Sonnenpfote glaube mal was erzählt. Also war es nicht so neu und interessant für mich. Mein Blick brannte interessiert auf dem Pelz der dunklen Kätzin. Sicherheitshalber, nicht dass sie meine Anwesenheit vielleicht schon vergessen hatte, spazierte ich um sie herum, direkt vor sie, damit sie mich wieder im Blickfeld hatte. Wenn man jemanden sah, vergaß man ihn auch nicht so schnell.
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Schattenauge
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Fr Jan 18, 2013 6:53 pm

Schattenauge hörte Kuro nur mit halbem Ohr zu, wenn sie ehrlich zu sich selbst war. Eine seltsame Kälte hatte ihre Pfoten befallen, die so gar nichts mit der Blattleere zutun haben schien und sie musste sich zwingen, sich von ihrer eigenen Gedankenwelt zu lösen. Etwas misstrauisch hörte er ihn erneut von einem HöhlenClan sprechen und sofort hatte sie die Absicht, Fragen darüber zu stellen, um zu erfahren, ob das wirklich eine fremde Gefahr sein konnte, oder nur ein Hirngestinst, doch da fuhr der getigerte Hauskater schon fort und stellte aufgeregt Fragen. Schmunzelnd bemerkte die Schwarze, wie er sich in ihr Blickfeld schob und auf eine Antwort brannte, also seufzte Schattenauge und miaute:" Ein Hauskätzchen versteht das nicht."
Die Enttäuschung in seinen gelben, unwissenden Augen war so groß und erdrückend, dass sie sich einen Ruck gab, ihn wieder freundlich anschaute und erklärte:"Nun gut. Hat dir diese Sonnenpfote auch etwas über das Gesetz der Krieger erzählt?" - sie machte zwar eine Pause, wartete jedoch nicht wirklich auf eine Antwort bevor sie fortfuhr - "Das Gesetz der Krieger hält uns alle zusammen - angeblich. Es sagt uns, was wir tun sollen und was nicht. Es sagt uns, was Ehre ist und was Schande und es sagt uns, dass alle Clans alle anderen respektieren müssen, so wie alle die Grenzen der Clans respekieren müssen. Wir alle müssen uns helfen, wenn uns etwas bedroht. Aber wir alle müssen auch essen und um unsere Beute kämpfen, wann immer dies nötig ist. Nur wenn alle fünf Clans in Eintracht leben, wird Frieden herrschen."
Als sie mit ihrer Erzählung geendet hatte, bemerkte sie, dass sie nicht "sie", wie sie es gewollt hatte, sondern "wir" gesagt hatte.
Verächtlich schnippte sie die beklämmende Stille mit ihrem Schweif beiseite und stand auf.
"Eine großartige Lüge, wenn du mich fragst.", miaute sie abschließend und wandte sich endlich ihrem Mauseloch zu und begann mit wütenden Pfotenhieben die Erde weiter auszuheben.
Sie wollte den Kater nicht abweisen, aber das Thema ließ viel zu schmerzvolle Erinnerungen in ihr aufsteigen und zudem brannte der Hunger in ihrem Magen.


OUT: Danke für dein Verständnis. Ist jetzt fertig.
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Sa Jan 19, 2013 7:17 pm

Pp: FlussClan Lager

Borkenstern drosselte sein Tempo und wandte sich zu Rabenpfote. Die Schülerin hatte ein gesundes Tempo. Genug Kraft um mitzuhalten hatte Sie auch. Doch ein komischer Geruch lag In der Luft. Ein Geruch, den Borkenstern bis auf die Knochen hasste. Der Geruch von Streunern. Eine wiederwertige Rasse von Katzen. Eine Rasse, die Hibiskusblüte erneut das Herz gebrochen hatte. "Rabenpfote, pass bitte auf. Hier sind Streuner." Warnte er sie. Doch genau ausmachen konnte er die Beiden nicht. Von der Anzahl mussten es zwei sein. Ein Kerl... Und noch einer? Oder war es ein Weibchen? Zumindest hatten sie einen ziemlich starken Duft. Er legte die Ohren an und konnte einen Nackenkamm nicht verhindern. "Das Hier Ist die Grenze zwischen Fluss-, und WindClan. Die aktuelle Anführerin des WindClans Ist Eisstern, der zweite Anführer Phönixfeder und die Heilerin Kleeblatt. WindClan Katzen sind schnelle Läufer. Sie können selbst die schnellsten Hasen fangen. Im Kämpen sind sie dem FlussClan natürlich unterlegen." Meinte er. In seiner Stimme konnte man Hohn und Spott hervor hören. "Das sind die wichtigsten Informationen." Borkenstern stellte seine Ohren auf, als er die Stimmen vernahm. Sie waren also In der Nähe. Ein tiefes, unheilvolles Grollen gurgelte aus seiner Kehle hervor.
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Sa Jan 19, 2013 7:36 pm

cf: FlussClan-Lager

"Igitt!", spie Rabenpfote aus und verzog ernsthaft angewidert das Gesicht. Der Geruch, der in der Luft lag, war irgendwie zwiegespalten. Da war ganz klar der FlussClan, aber auch zwei andere Gerüche. Der eine war zwar weniger penetrant als der andere und doch so widerwärtig, dass es der Dunklen übel aufstieß. Der leichtere Gestank schien von den Streunern zu sein, vor denen sie Borkenstern gewarnt hatte.
Interessiert lauschte sie den Worten des Anführers und versuchte die Informationen abzuspeichern. Sie würden ihr sicher früher oder später sehr nützlich sein, immerhin kam es hier sicher ab und an zu Auseinandersetzungen. Ein vorfreudiges, fast verschlagenes Grinsen breitete sich auf ihrem Gesicht aus, das allerdings gleich wieder verwischte, als Borkenstern ein tiefes Grollen ausstieß. Nun zuckten auch ihre Ohren und sie glaubte, dass der Streunergeruch intensiver wurde. Sofort verfiel sie fast automatisch in eine Angriffsposition und peitschte unruhig mit dem Schweif.
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Sa Jan 19, 2013 7:42 pm

Borkenstern hob seine Pfote und hielt sie vor die Nase von Rabenpfote, "Lass sie herkommen." Ein breites Grinsen schlich sich auf sein Gesicht. Er entblöste seine spitzen Zähne, mit welchen er schon Katzen das Leben genommen hatte. Doch auch sein Schweif schnipste aufgeregt hin und her. Wie lange hatte er schon keinen ordentlichen Kampf mehr gehabt? Es waren Monde vergangen. "Sie werden es bereuen, glaub mir." Grollte er und ließ seine Pfote sinken. Er ließ sich auf seinen Hintern fallen, die Krallen blieben ausgefahren. "Kommt, Katzen, kommt und lauft In meine Krallen hinein, Schnurrte er gedanklich, als erneut ein Ziehen durch seinen Kopf zog. Hollow. Was sollte das nun? Doch keine Sekuned später stoppte der Schmerz wieder, Er will auch Blut lecken?"
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Schattenauge
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Sa Jan 19, 2013 8:25 pm

Schattenauge erstarrte mitten in der Bewegung, als ihr der starke Geruch des FlußClans in die Nase stieg.
Der Hauskater war für einen Moment vollkommen vergessen, während sich die schwarze, große Katze langsam in Richtung des Geruches wandte und mit starren, violetten Augen die Gegend absuchte.
Sie spürte kaum, wie sich ihr Fell langsam sträubte und ihre Krallen sich tief in den Boden gruben.
Das war nicht Leopardenherz, das war ein viel zu dominanter Geruch.
"Halt die Schnauze.", zischte die junge, ehemalige Kriegerin scharf Kuro an, als dieser scheinbar etwas sagen wollte. Mit verengtem, listigen Blick starrte sie in die Ferne, in der sie zwei FlußClankatzen auszumachen glaubte. Die eine war noch jung. Vielleicht ein Schüler.
Doch der Kater, der sie begleitete, war von beachtlicher, muskelbepackter Statue. Sicher war sie sich nicht, aber sie hatte kein gutes Gefühl in ihrem Magen.
"Du solltest wohl gehen, Kuro. Das wird Ärger geben.", meinte sie ruhig, mit rabenschwarzer Stimme und verfiel in eine lauernde Haltung.
Sie war nicht so dumm, den Katzen es einfach zu machen. Sie wusste, eine Flucht konnte jetzt rasch gefährlich werden. Wenn sie die beiden erstmal im Rücken hatte, konnte sie nicht wissen, ob sie sie einholen würden und so hätte sie sich nicht verteidigen können. Sie würde warten, was sie tun.
Ruhig, knurrend, lauernd.
Mit glühenden violett funkelnden Augen.
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Sa Jan 19, 2013 9:16 pm

Borkenstern schnipste mit dem Ohr. Da waren sie also. Ruckartig wandte der Kater seinen kalten Blick In die bestimmte Richtung. Hatte er nur das Gefühl, oder erblickte er In der Ferne zwei violette Augen? Das Grinsen auf seinen Lippen wurde breiter. So breit, das man bereits das Zahnfleisch sehen konnte. Sie wollten also fliehen? Roch Borkenstern da etwa Angstgeruch? Belustigt zuckte er mit den Schnurrhaaren, "Rabenpfote. Erste Regel für das Kämpfen. Zeig keine Gnade mit dem Gegner. Kitten hin oder her." Erklärte er seiner Schülerin, spannte seine Muskeln an und sprang ab. Sein Schweif schnipste flüchtig am Ohr der Schülerin vorbei. Er zeigte Ihr, das sie loslaufen konnte. Angreifen. "Pack sie dir, Tiger!" Rief er belustigt. Dieses Katz' und Maus' spiel. Damals hatte er es geliebt. Auch jetzt war es ein wundervolles Gefühl. Wie sehr hatte er die Hetzjagt vermisst.
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Sa Jan 19, 2013 10:02 pm

Etwas verdutzt fragte sich Rabenpfote für einen Moment, ob Borkensterns Worte wirklich dem Gesetz der Krieger entsprach. Keine Gnade? Aber irgendwie hörten sich seine Worte sinnvoll an. Warum Gnade zeigen, wenn das hier ihr Land war? Vor allem Streuner, die so ein widerwärtiges, egoistisches Leben führten...
Als ihr Mentor lospreschte folgte sie ihm, noch ehe sein Schweif sie striff. Sie war gespannt wie ein Bogen und voller Erfahrungsdurst. Wie würde es sein, jemandem die Krallen in den Pelz zu jagen? Es ist wundervoll~ Lauf weiter! Kurz war Rabenpfote irritiert. Die Gedanken hatten sich für einen Moment fast fremd angefühlt, doch bald schon war die kühle Leere verschwunden und machte der warmen Vorfreude Platz. Seite an Seite mit dem Getigerten preschte sie auf ihren Feind zu. Keine Gnade!
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Sa Jan 19, 2013 10:54 pm

Der große Kater stieß direkt auf sie ein. Wie sie befürchtet hatte.
Diese Schülerin war ihm mit schlagendem Schweif direkt auf den Fersen und anscheinend genau so scharf darauf, ihr das Fell abzuziehen, wie er.
Irgendwie schienen sie ihr besonders angressiv in ihrem Verhalten - wohl mit der falschen Pfote aufgestanden.
Verächtlich fauchte sie dem großen, gestreiften Krieger mit blitzend weißen Fangzähnen entgegen und wich keinen Schritt zurück, bevor sie diesem dummen, naiven Kuro noch einmal zurief, dass es abzuhauen hatte. Dann war der gestreifte Kater mit einem Satz über ihr. Sie konnte die Muskeln unter seinem Fell gegen sich arbeiten fühlen. Aber sie war auch Kriegerin gewesen und ihre Muskeln arbeiteten um ihr Leben. Wütend versuchte sie ihn mit ihren Krallen zu erreichen.
Sie sah ihn an und hatte keine Zweifel mehr.
Hinter zusammengebissenen Zähnen zischte sie:"Du bist wohl Borkenfrost, huh? Der muskelbepackte zweite Anführer der Fischfresser."
Sie wusste, wie es um sie bestellt war. Gegen zwei Katzen hatte sie keine Chance. Gegen diesen großen Kater alleine schon nicht.
Da konnte man nur darauf hoffen, dass sich eine Chance zur erfolgreichen Flucht bot, bevor man ihr jedes Haar einzeln ausgerissen hatte.
Wo die schwarze Katze war, wusste sie nicht. Aber sie hatte auch keinen einzigen Augenblick Zeit, sich auch noch um dieses Hauskätzchen zu sorgen.
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Sa Jan 19, 2013 11:09 pm

Sie fauchte. Sie fauchte, wie eine Hauskatze. Vielleicht war Sie auch Eine ? Aber das hatte Borkenstern nicht zu Interessieren. Er leckte sich die Schnauze, drosselte sein Tempo ab und blieb vor Schattenauge stehen. Er bleckte die Zähne, entblößte spitze, gelbliche Zähne. Sein aufgestelltes Nackenfell ließ Ihn gleich noch größer wirken. "So ist es richtig, Borkenstern. Gib mir mehr Kraft!" Schnurrte eine nur allzubekannte Stimme In den Gedanken des Katers. Hollow. Also war er damals doch nicht gestorben. War dieses Monster überhaupt besiegbar? Doch er hatte keine Zeit, überhaupt einen Gedanken an das Vieh zu verschenken. Er musste sich um das Kitten vor seinen Pfoten kümmern. "Borkenstern, angenehm, das du mich kennst, Aaßfresser." Schnurrte Borkenfrost und grub die Krallen erregt In den Boden. Er machte einen unheilvollen Schritt auf die Kätzin zu, versperrte Ihr somit vorerst die Möglichkeit zur Flucht. Er baute sich In seiner vollen Größe auf, spannte erneut seine Muskeln an und machte sich berreit zum Sprung. Er würde nicht lange reden, würde dieser Kätzin auch keine Gelegenheit zur Flucht geben. Ein tiefes Grollen gurgelte aus seiner Kehle, bevor er absprang, ohne jegliche Furcht. Seine Pranken ließ er ungewöhnlich schnell auf die Schulter der Kätzin hinabrasen. Er gab seinen Bauch preis, auf welchem sich zwei lange Narben entlangzogen. Narben, die er von Silberlicht bekommen hatte. Ein Zeichen dafür, das Borkenstern selbst am Bauch nicht zu töten war. Nun, man konnte Borkenstern wohl Monster nennen. [...]

[out: Mit dem '...' Gebe Ich dir die Möglichkeit, auszuweichen, oder getroffen zu werden, das darfst du gerne Entscheiden :')]
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   So Jan 20, 2013 4:59 pm

Ihre Augen funkelten auf.
Sein Name war Borkenstern? Dann war er jetzt Anführer des FlußClans? Er benahm sich nicht wie ein vernünftiger, überlegter Clanführer. Eher wie ein mordsüchtiger Muskelberg. Missbilligend zuckte die junge, ehemalige Kriegerin mit den Ohren.
Lange, harte Krallen wollten ihre Schulter packen, aber sie war schnell, reagierte im letzten Moment mit einem ausweichenden Satz nach hinten, gab sich aber nicht die Blöße, ihm den Rücken zuzukehren. Tat sie dies, hatte sie so gut wie verloren. Die Klauen berührten nur ihren Pelz, rupften ihr ein paar Haare aus, doch sie hatte gerade rechtzeitig genug Distanz aufgebaut, um sich keine Wunde einzuhandeln.
Rasend versuchte sie zu überlegen, was zu tun sei. Ihr blieben nicht viele Optionen.
Mit unendlich langsamen Bewegungen glitt sie über den Boden und umpirschte ihn. Die Musterungen ihres Pelzes tanzten, während die zarten Muskeln darunter sich abzeichneten.
"Dann ist Goldstern tot?", versuchte sie sich Zeit zu verschaffen. "So plötzlich? Was ist los; sind eure neun Leben etwa nichts mehr wert?"
Ungeachtet dessen, dass sie als eine Einzelläuferin eigentlich ziemlich ungewöhnlich viel über die Clans wusste, versuchte sie fieberhaft ihre Nerven zu behalten, die wie Feuer unter ihrem schwarzen Fell kribbelten.
Bei dem Sprung hatte er sehr viel Fläche seines Bauches freigegeben. Scheinbar nicht das erste Mal, wenn man sich dessen langen, alten Narben betrachtete. Vielleicht bot sich bei dem nächsten Angriff eine Möglichkeit, ihn zu erwischen und zu entkommen.
Sie wusste noch, was sie bei ihrem Mentor vor ein paar Monden gelernt hatte und bemühte sich, seinen Bauch nicht anzustarren. Stattdessen fixierte sie seine Schulter, in der Hoffnung, ihre wahren Intensionen zu verbergen.


OUT: Nicht gleich beim ersten Angriff.^^ Aber eine Wunde darf schon bei rausspringen. ;P
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   So Jan 20, 2013 5:18 pm

Die Kätzin wich einfach, aber geschickt aus. Scheinbar war sie keine normale Streunerin. Trotzdem, den Trieb, sie zu töten, konnte das auch nicht stoppen. Er schlug hart mit der Kralle In den Boden, als er sein Ziel verfehlte. Tiefe Schrammen blieben Im Boden zurück. Er leckte sich erneut die Schnauze, wandte den Blick der Kätzin hinterher. Wie sie kauerte und vorwerts schlich. Wie ein kleiner Welpe, der Angst vor Einem großen Rotweiler hat. "Nun..." Fing er an und ein dunkles Lachen gurgelte aus seiner Kehle, "Ja, diese Bitch Ist tot. Und nun?" Schnurrte er. Er spürte, wie Hollow sich Im Inneren weglachte. Wie er sich über diese Situation lustig machte. "Ich wüsste nicht, was dich das angeht, Welpe." Murrte er, schloss seine Augen und spitzte die Ohren. Sie war leise, doch das Gras gab trotzdem Geräusche von sich. Ruckartig riss er seine Augen auf und wandte sich um, direkt zu der Kätzin. Er hob erneut seine Pfote. Die Muskeln unter dem kurzen Pelz schienen verrückt zu spielen. "Halt einfach die Schnauze und kämpfe!" Fauchte er, ließ seine Pfote auf die Rechte Schulter fallen. Er stellte sich auf seine Hinterpfoten, die linke Pfote ließ er auf Ihr Gesicht fallen, mit dem Gesicht rauschte er an Ihr Gesicht, die Zähne geradewegs auf das Ohr zu. [...]

[Out: Das Gleiche gilt natürlich für mich :')]
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   So Jan 20, 2013 5:38 pm

Ungläubig musterte sie den großen FlußClankater. Das sollte ein Anführer sein?
Für einen Moment ließ er sie aus den Augen, während sie ihn weiterhin nahezu lautlos umkreiste und sie fragte sich bereits, wieso er so unsagbar unvorsichtig war. Hatte er nicht sogar seine grünfunkelnden Augen geschlossen?
Gerade wollte sie ihm eine Erwiderung zufauchen und öffnete das Maul, doch sie hatte keine Zeit mehr, um einen Ton von sich zu geben.
Der Muskelberg wandte sich unerwartet mit einem Ruck um und griff sie an. Sie fühlte wie die Krallen ihre Schulter dieses Mal erwischten. Ein heißes Brennen durchzuckte ihre Glieder.
Triumphierend stemmte sich Borkenstern auf die Hinterläufe und ließ seine Klauen und Zähne auf sie nieder rasen.
Der entblößte Bauch!
Es war ein verrückter Gedanke.
Es war wahnwitzg.
Es war lebensmüde.
Jetzt oder nie!
Schattenauge duckte sich behände unter seinen scharfen Tötungswerkzeugen und stieß mit weit gespreizten Krallen auf die langen Narben ein, während sich sein volles Gewicht auf diese hinabsenkte.
[...]

OUT: Ich übernehme das Auslassungssymbol mal von dir. ^^
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   So Jan 20, 2013 6:23 pm

Borkenstern war sich vollkommen siegessicher. Er erwischte die Kätzin an der Schulter und ließ nun seinen gesammten Körper auf Schattenauge nieder. Doch die Kätzin sah wohl eine Möglichkeit In dem entblößten Bauch des Katers. Doch bevor Borkenstern reagieren konnte, spürte er die Krallen der Kätzin direkt über der Narbe von Silberlicht eintauchen. Sie zogen sich längslich hindurch. Ein brennender Schmerz ließ Borkenstern für einen Moment all seine Kraft verlieren, "Wirst du schwach, Borkel?" Schnurrte die tiefe Stimme von Hollow In seinen Hintergedanken. Ja, er wurde schwach. Erst jetzt wurde Borkenstern bewusst, was aus Ihm geworden war, seid er seine kalte Seite abgelegt hatte. Er war schwach geworden, verspürte Schmerz. Damals war es Ihm egal gewesen, aber er einen Krallenschlag bekommen hatte, oder nicht. "Wachst du jetzt auf? Du brauchst mich, und du brauchst deine andere Seite. Du bist kein guter Kater, Borkel-Chan!" Borkenstern schloss seine Augen. Die Szene schien sich wie In Zeitlupe abzuspielen. Hollow hatte recht. Er war nicht der gute, clanfühlende Kater. Das war er auch nie gewesen. Tief holte Borkenstern Luft, packte all seine Kraft und stieß einen lauten Wutschrei aus, bevor er sich mit unglaublicher Kraft und Geschwindigkeit auf Schattenauge fallen ließ. Die Kätzin hatte Mut, aber sie war gleichermaßen dumm. Sie hatte Ihm eine Wunde verpasst, welche blutete und schmerzte. Aber sie hatte sich unter Borkenstern gewagt, was wohl Ihr größer Fehler war. "Dreckiges Mistvieh!" Mit diesen Worten ließ er seine Zähne auf den Rücken der Kätzin einstürzen, die Krallen suchten dabei Halt In den Flanken. [...]

[out: Haha, alles klar :') Nebenbei, macht Spaß mit die zu kämpfen :'P]
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   So Jan 20, 2013 10:03 pm

Sie fühlte wie ein Beben durch den Kater ging, als sich ihre Krallen in seinen Bauch senkten und zog mit aller Kraft diese durch sein Fell, dass sich dunkel färbte. Sie hatte diesem großen Gestreiften, diesem Anführer des FlußClans gerade eine Wunde beigebracht und ihm Schmerzen zugefügt. Ungläubig beobachtete die Kätzin mit großen Augen wie das Blut aus den tiefen Furchen seiner Narben sickerte.
Dann brüllte Borkenstern und sein gesamtes Gewicht traf die schwarze Einzelläuferin.
Zwar versuchte sie sich gegen ihn zu stemmen, doch die Lage war hoffnungslos. Es war unmöglich, sich diesem schweren Kater zu erwehren. Sie fühlte den kalten, scheebedeckten Boden an ihrem Bauch als ihr die Beine nachgaben und eiserne Krallen, die sich in ihren Seiten festzuhalten versuchten.
Einen Moment wurde ihr übel und sie zappelte hilflos unter ihm, dann wand sich sich mit ruckartigen Bewegungen.
Er war um vielfaches stärker als sie und um einiges größer, aber wenn sie sich jetzt nicht zusammenriss, war sie tot. Das wusste Schattenauge.
Mit schmerzend zusammen gebissenen Kiefern und einem unnatürlich tiefen Knurren in ihrer Kehle wandte sie sich auf den Rücken und stieß mit ihren Hinterläufen nach ihm, bevor sich seine Zähne in ihr Fell versenken konnte. Sie hatte keine Ahnung, woher sie die Kraft noch nahm. Aber das war auch nicht wichtig.
Frei kommen. Luft haben. Distanz aufbauen.


OUT: Schön, dass du dich daran erfreust, Schattenauge zu verprügeln. xD
Btw, nicht nur das Kämpfen kann mit mir Spaß machen. ;P
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   So Jan 20, 2013 10:16 pm

Borkenstern hatte es geschafft, seine Krallen In die Flanken der Kätzin zu schlagen und erneut eine Wunde zu hinterlassen. Doch die plötzliche Kraft, die Schattenauge aufwies, ließ Borkenstern die Augenbrauen zusammen ziehen. Sie stieß den Kater scheinbar mit letzter Kraft weg. Borkenstern landete auf allen Vieren. Der weiße Schnee war schon Blutgetaucht. Überall konnte man rote Sprenkel sehen. Ein wahres
Schlachtfeld. Er konnte sich ein heiseres Lachen nicht verkneifen. Sein Schweif peitschte wild hin und her. Erneut spürte Borkenstern ein schweres Ziehe im Hinterkopf, "Borke-Chan! Mach Sie schon fertig, oder soll Ich dir auch noch helfen?"Schnurrte Hollow voller belustigung. Borkenstern schloss seine Augen und konnte vor seinem Inneren Auge den grinsenden Hollow erkennen, wie er mit seinen Stahlketten spielte. "Ah, Borke-Chan. Lange Ist's her!" "Hollow... Du lebst?" "Gewiss." Schnurrte der Kater mit dem Schwarzen Aufäpfeln. Ein unheimlicher Anblick, sein eigenes Ich mit diesen Augen zu sehen. "Ich dachte, du wärst tot." Grollte Borkenstern erzürnt. Hollow stand auf, seine Ketten klapperten.Er lachte belustigt, trat auf Borkenstern zu und packte Borkenstern am Kinn, "Mich kann man nicht töten, Borkenstern."Meinte er, mit völlig ernster Miene. Ruckartig öffnete Borkenstern seine Augen, das Bild von Holloe verschwand. Diese Mistgeburt. Er war zurück. Nein, er war nie weg gewesen. Borkenstern schüttelte seinen Kopf, mehrere Male. Der Schmerz zog sich durch all seine Körperglieder. Nicht der Schmerz der Wunde, sondern der Schmerz von Hollow. So konnte er nicht weiterkämpfen. "Du Vieh... Hau ab. Sofort, oder Ich überlege es mir anders!" Fauchte Borkenstern, "Komm' nie wieder zurück..." Grollte er.

[Out: Hrhr, andere Sachen x'D]
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Mo Jan 21, 2013 10:47 am

Die dunkel gemuster Kätzin erzählte mir etwas über das Gesetz der Krieger. Kurze Erwähnungen hatte ich davon auch von Sonnenpfote mitbekommen. An ihrem Tonfall erkannte ich ihre Verbitterung. Ich fragte mich, wieso sie plötzlich so sauer schien. Als ich sie gerade fragen wollte, was los war, zischte sie mich warnend an. Ihr Blick war auf etwas in der Ferne gelegt. Zwei Katzen kamen auf uns zu. Im ersten Moment fragte ich mich, ob das bekannte von Schattenauge waren. Doch die Körperhaltung der Kätzin sagte etwas anderes aus. Das konnte selbst ich sagen. Sie meinte mit ruhiger, extrem finsterer Stimme, dass ich gehen sollte. Es war unheimlich, dass gebe ich ja zu. Aber warum sollte ich gehen? Es ist doch nicht so, als wäre mein Leben bedroht, oder? Das Tempo der beiden fremden Katzen beschleunigte sich. Auf einmal bekam ich wirklich wieder Angst. Schattenauge blieb ganz ernsthaft bei der Sache. Als sie mich nun abermals dazu antrieb abzuhauen, folgte ich ihrem Rat. Im Gegensatz zu mir war sie so viel mutiger. Hinter mir vernahm ich, wie sie sich aufeinander stürzten. Wahrlich, das waren Wilde! Meine Pfotenschritte beschleunigten sich und ich fegte davon. Doch wohin? Was wenn mir einer nachkommen würde? Ich sah mich gehetzt nach links und rechts um. Wohin nur? Wo war es sicher? Ich wollte nach hause. Nur noch nach Hause, aber ich hatte im Moment keinerlei Anhaltspunkte, in welcher Richtung mein geliebtes Heim lag. Ich müsste umdrehen, um meine Spur zurückzuverfolgen. Aber dort lauerten diese unheimlichen Katzen. So rannte und rannte ich, ohne zu wissen, wohin mich meine Pfoten tragen würden.

---> Moorland
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Schattenauge
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Mo Jan 21, 2013 7:17 pm

Sobald das Gewicht über ihr fort war, rappelte sich Schattenauge auf, so rasch sie konnte, drehte sich ruckartig um und erwartete bereits einen neuerlichen Angriff Borkensterns, doch dieser kam nicht.
Verwirrt verschmälerte sie ihre Augen zu misstrauischen Schlitzen.
Der große FlußClananführer stand wie versteinert da, seine Augen geschlossen und seine Muskeln fassungslos bebend, während Blut aus seinem Fell in das Weiß des Schnees tropfte.
Auch die seichte Schneedecke zu ihren eigenen Pfoten war rotbetupft.
Verwirrt stellte sie die Ohren leicht auf. Hatte sie diesen Koloss tatsächlich so sehr verwundet, dass er sich nicht imstande sah, sie augenblicklich in Stücke zu reißen? War er nicht eben noch ganz erpicht darauf gewesen?
Da stimmte etwas ganz und gar nicht.
Ohne sich zu regen, sah Schattenauge sich kurz um, ob die Schülerin irgendwo in der Nähe war, konnte sie aber vorerst nirgends sehen.
Sofort wieder auf den Kater fixiert, hörte die Einzelläuferin sein wütendes Fauchen.
"Du Vieh... Hau ab. Sofort, oder Ich überlege es mir anders! Komm' nie wieder zurück..."
Es war still.
Schattenauges Blick ruhte auf ihm, mit einem trüben, seltsam fremdem Blick voller violetter Trauer und Einsamkeit. Stille Aufrichtigkeit und hoffnungslose Rebellion zeichneten sich vor ihren Iriden ab, während sie sich zurück erinnerte.
Sie hatte diese Worte nicht zum ersten Mal gehört. Auch nicht von einem Anführer. Auch damals waren sie fortgejagt worden.
Die schwarzgemusterte, überdurchschnittlich große Kätzin neigte ihren Kopf langsam und schicksalsvoll wie zum Einverständnis, dann wandte sie ihren verwundeten Körper um und war mit zwei Sätzen im trockenen Flußbett verschwunden.
Sie lief, aber ihre Schritte waren ungenau im kalten Schnee. Ihre Bewegungen glichen mehr einer Mischung aus halbherzigem Traben und Humpeln. Die Wunden an ihren Seiten bluteten kaum und würden rasch verheilen, aber die klaffende Verletzung in ihrer Schulter brannte bei jedem Schritt. Zum Glück kühlte die Kälte der Blattleere ihre Empfindsamkeit auf ein Minimum herunter, sodass sich ihr Fleisch rund um ihre Schulter beinahe taub anfühlte.
So lief sie eine Weile stur gen Norden, unbewusst Richtung Donnerclan. Als sie schon beinahe am Zweibeinerweg angelangt war, kauerte sie sich erschöpft an eine steile Erdwand, die über das Flußbett ragte und blieb liegen.
Ihr Magen brannte in Erinnerung an die Tatsache, dass sie noch nicht einmal Beute gemacht hatte.
Als sie gerade die Augen schloss, glaubte sie Leopardenherz' Geruch wahrzunehmen, aber die Einbildung war genauso rasch wieder verschwunden, wie sie gekommen war.
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Mo Jan 21, 2013 9:47 pm

<-- Übergang zum DonnerClan

Ich rannte so schnell ich konnte, doch ich achtete auch darauf, dass Rosenpfote mirr folgen konnte. Ab und zu hielt ich kurz an, um die Luft zu prüfen und zu gucken, ob ich wirklich in die richtige Richtung folgte. Hier war der Geruch so stark wie nie zuvor, sie musste ganz in der Nähe sein! Ich sah auf den Boden und währe fast aus dem Fell gefahren: ungter mir Lagen Fellfetzen und eineige Blutsspuren überkreuten sich, shier war unverkennbar ein Kampf ausgetragen worden, und zwar vor nicht allzu langer Zeit!
Ich ging näher zu einer der Spuren und roch daran. der geruch kam mir merkwürdig bekannt vor, doch mir wollte zuerst nicht einfallen, welche Katze es war, der Geruch war zu sehr mit dem von Schattenauge vermischt... dann sprang ich erschrockem in die Höhe. es war Borkensterns Geruch, eindeutig! Erneut rannte ich so schnell, wie ich zuvor kaum mal gerannt war. Der geruch nach Blut war stark, sehr stark. Und es dauerte nicht lange, da sah ich meine schwester am Boden liegen, verletzt, eindeutig. Ich rannte auf sie zu. "schattenauge! was ist passiert?" Ich achtete nicht mehr auf Rosenpfote. "Hattest du einen kampf gegen Borkenstern? Was ist passiert? Ich hole Rehsprung!" Ich wollte shcon wieder loseilen, doch vielleicht war es besser, sie erst einmal zu Wort kommen zu lassen, für ein paar Erklärungen.
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Mo Jan 21, 2013 9:56 pm

Borkenstern keuchte und schüttelte seinen massigen Körper. Das Blut folg durch die Luft und landete im Schnee. Diese dreckie Streunerin war verschwunden. Zwar war Sie zum DonnerClan Terretorium geflüchtet, aber das dürfte nun nicht mehr sein Problem sein. Er wandte sich um und verengte seine Augen. Wohin war das Hauskätzchen geflüchtet? Warum waren überhaupt Hauskätzchen und Streuner auf seinem Terretorium? "Rabenpfote." Grollte er und legte die Ohren an. Er wandte sich an seine Schülerin, welche sich scheinbar das Hauskätzchen hatte vornehmen wollen. Daraus war leider nichts geworden. Der Krähenfraß war schließlich geflüchtet. "Lass uns weiter. Hier haben wir nichts mehr zu suchen." Das seine Wunde tropfte ignorierte der Kater gekonnt. Er würde doch wegen so einer kleinen Dreckswunde nicht sein Training beenden. Er drehte sich um, makierte die Grenze deutlichst und preschte weiter, zur nächsten Grenze. Sein Tempo hatte sich trotz der Wunde nicht verlangsamt.

Tbc: Zweibeinerweg
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Schattenauge
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Mo Jan 21, 2013 10:30 pm

Eine vertraute Stimme zupfte an ihrem Bewusstsein und sie öffnete ihre Augen müde einen Spalt breit.
Nein, es war keine Illusion gewesen. Leopardenherz war tatsächlich hier und miaute besorgt.
Schattenauge musste wohl einen ziemlich unangenehmen Anblick abgeben.
Ihre erste Reaktion auf Leopardenherz' Ausruf, sie wolle die FlußClanheilerin holen, war ein kratzbürstiges Murmeln, während sie die hübsche Kätzin über ihr noch nicht einmal richtig wahrgenommen hatte.
"Ich hab' wahrlich genug von Clankatzen!"
Dann hievte Schattenauge sich ungelenk auf die Beine und drückte liebevoll ihre Schnauze in das sanfte Fell der Getupften, um ihren Geschwisterduft einzusaugen. Erst jetzt spürte sie, wie sehr sie sie vermisst hatte. Sie blieb ruhig.
"Es ist schön, dich wiederzusehen, Leopardenherz.", schnurrte sie milder und fuhr ihr kurz mit der Zunge über das Ohr.
Nachlässlich blinzelte sie auf ihre blutende Wunde herab. "Lass nur. Es sieht sicher schlimmer aus, als es ist. Außerdem würde mich eine Clankatze eh nicht versorgen wollen, das weißt du ganz genauso gut wie ich. Ich werde einfach warten müssen, bis es von selbst verheilt."
Sie klang trotz der Ruhe in ihrer Stimme nicht überzeugt. Sehnsüchtig schmiegte sie sich nochmals an den Pelz ihrer Schwester und genoss die Wärme.
Als sie sich dann endlich vollständig löste, einen Schritt zurückhumpelte und ihre Schwester noch immer besorgt ihre Wunde betrachtete, schnippte sie wegwerfend mit ihrer runden Schweifspitze.
"Hey, nun starre mich schon nicht so an!", miaute sie halb scherzend, halb verärgert. "So schlimm kann es ja gar nicht aussehen."


OUT: Kleine Frage am Rande: Wer ist eigentlich größer von den beiden? Leo oder Schatten?^^
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Di Jan 22, 2013 3:50 pm

cf : Übergang zum DonnerClan

Keuchend lief ich Leopardenherz. Musste das wirklich sein ? Ich war zwar nicht dick, aber so ein Tempo lange Zeit durchzuhalten, nicht gewöhnt. Endlich konnten wir stehenbleiben. Ich atmete erst einam l tief durch und endlich fühlten sich meine Lungen wieder anständig mit Sauerstoff. Von dem was ich da sah, wurden meine Augen groß. Leopardenherz hatte eine Streunerin aufgespürt. Auf unseren Terretorium ? Ich war mir nicht sicher, ob es wirklich unsers war. Wäre ja noch besser, wenn Leopardenherz auf der Seite des Wind - Clans waren. ich wohlte schon aus dem Schatten trete und sie aufordern die Streunerin zu vertriebn, als diese sich an Leopardenherz drückte. Mir stockte der Atem. Sie waren merkwürdig vertraut mit einander. Wie Schwestern ! Aber das konnte doch nicht sein, denn Leopardenherz war im Clan geboren oder nicht ? Ich trat aus dem Schatten, auf die beiden Kätzinnen zu und fragte vorsichtig : ,, Leopardenherz, wer ist das ? "
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