Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan

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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Sa Jan 12, 2013 11:28 am

Aurela wusste ganz genau das diese Katze in ihren Erinnerungen schwamm.
Die Kätzin erhob sich und drehte einpaar Kreise um die Fremde bekannte, um sie besser zu beäugen.
Dann schluckte sie einmal kräftig "Wie heißt du?"
und brachte diesen Satz hervor.
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BeitragThema: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Sa Jan 12, 2013 11:32 am

Die Kätzin die ich kannte aber nicht wusste wer sie war drehte ein paar runden um mich. Dan fragte sie mich wie ich heiße. "Cherry." antwortete ich knapp. "Und du?" fragte ich sie. Ich wusste das ich sie kannte aber ich wusste nich voher. Denk nach Cherry! Versuchte ich mir selbst klar zu machen! Aber mir viel es immer noch nicht ein!
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Sa Jan 12, 2013 11:37 am

Aurela beobachtete die Katze immer noch Misstrauisch "Aurela" miaute sie etwas bissig.
Komm schon! Cherry das-das....... ist das etwa..? ihre Augen weiteten sich als ihr in den Sinn kam ob sie..
Nein!
Das ist unmöglich! sie ist Tod! sie ist ganz sicher Tod!
Die graue Kätzin senkte ihren Kopf, als ob wenn sie das tat all ihre Erinnerungen besser zum Vorschein kämen.
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BeitragThema: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Sa Jan 12, 2013 11:55 am

Aurela so heißt sie also. Ergendwo her kenne Ich diesen Namen aber woher? Cherry denk an die zeit früher zurück. Sagte mir eine Stimme in meinem Inneren. An die Zeit früher?! Aber da war ich doch sonst nur alleine! Noch früher. Sagte die stimme diesmal. Noch früher?! Hm... vieleicht ja an die Zeit wo meine Mutter noch bei mir war... Ja genau dan! Sagte die stime in meinem Inneren. Ich dachte angestrengt nach... Jetzt weiß ich es! Meine Augen weiteten sich. Ich sah Aurela mit großen Augen an. Doch dan wurden sie wieder klein. Nein das kann nicht sein!
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Sa Jan 12, 2013 12:21 pm

Aurela´s Augen suchten in Cherry´s Augen nach einer Lösung. Aber nein die Kätzin konnte sie nicht finden.
Es kann doch nicht sein oder?
Wie lange standen die beiden schon dort?
Es muss eine ganze Ewigkeit sein.

Erinnerung

Der Kopf einer kleinen Katze sah aus einem Blätterhaufen heraus. Die Seidengraue Kätzin sah sich hektisch um.
Dann schrie sie auf einmal "Ahh! erschreck mich nicht so!" hinter der Seidengrauen Kätzin tauchte eine andere auf
"Das hast du davon wenn du dich an so schweren Orten versteckst!"
Die Schildpattfarbene kätzin fing an zu kichern....


weiter konnte sie sich nicht mehr erinnern.
War Cherry wirklich die Kätzin aus ihren Erinnerungen?
oder sah sie ihr einfach nur ähnlich?
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BeitragThema: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan    Sa Jan 12, 2013 12:26 pm

Ich bin mir nich sicher ob sie es ist aber ich muss daran glauben! Ich suche sie soch schon so lange und wen sie es nicht ist dan... Doch sie muss es einfach sie! Ich bin mir ziemlich sicher! Ich blickte sie an. Musterte sie ganz genau... Sie muss es einfach sein! "Bist...du es...?" fragte ich sie mit bebener stimme! Ich weiß zwar nich ob sie an das selbe denkt aber wen ja musste sie einfach drauf antworten!
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Sa Jan 12, 2013 12:30 pm

Aurela senkte den Kopf "Ich glaub schon das ich es bin" kurz dachte ich nach wie ich es rausfinden konnte "Hat dich diene Mutter am Ort diener Geburt gelassen und ist mit deinen Geschwistern abgehauen?"
Diese Frage würde alles entscheiden.


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BeitragThema: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Sa Jan 12, 2013 12:34 pm

"Man kann nicht wirklich sagen das sie mir dort gelassen hat. Sie hat sich einfach nicht richtig um mich gekümmert! Also warum hätte ich noch weiter hinter ihr herlaufen?! Sie hat mir ein bisschen Jagen bei gebracht und damals brauchte ich auch noch nicht mehr! Den rest wie Kampfen und so habe ich mir selbst begebraucht. Manchmal auch bei anderen gekuckt wie die gekämpft haben." sagte ich mit angespannter stimme weil iich an meiner Mutter denken musste! An früher!
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Sa Jan 12, 2013 12:37 pm

Mein Fell stellte sch auf als sie alles über ihre Mutter erzählte "Ich dachte immer sie hätte dich zurückgelassen. Also ja. Ich bin deine Schwester"
Ich konnte es selber kaum fassen, das meine Schwester einfach so, mir über den Weg gelaufen ist.
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BeitragThema: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Sa Jan 12, 2013 12:40 pm

Wie schön ich habe endlich meine Schwester gefunden! Ich habe sie doch immer gesucht! "Doch haben wir noch noch einen Bruder oder eine Schwester?" fragte ich sie aber immer noch glücklich sie wieder zusehen. Ich kann mich selbst nicht mehr daran erinnern ob wir noch mehr geschwister haten? Oder ob wir noch einen Bruder oder eine Schwester haben...
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Sa Jan 12, 2013 12:44 pm

Ich dachte angestregt nach "ich glaube es war ein Bruder"
Die Erinnernung an meine Familie, erinnerte mich gleichzeitg daran das ich durstig war "Weisst du noch wo das nächste Wasserloch ist?"
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BeitragThema: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Sa Jan 12, 2013 12:51 pm

Also hatten wir noch einen Bruder! Aber wer ist das nur?! Ich schaute sie an. "Ich kenne mich hir überall eigendlich recht gut aus da ich viel herumstreune. Aber wo das nächste Wasserloch ist weiß ich nicht." musste ich trauig zugeben. Ich wusste es leider wirklich nicht das Interesiert mich nähmlich auch. Ich hatte auch durst...
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Sa Jan 12, 2013 1:01 pm

Ich dachte kurz nach " Ich hab gehört das es hie in der nähe einen Strand gibt. Wahrscheinlich wird sich dort was trinkbares finden. Lass uns erstmal dorthin gehen und dann denken wir weiter"
Ich war einfach zu durstig um mich nach all der Aufregung noch einmal anzustrengen.
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Schattenauge
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Sa Jan 12, 2013 3:22 pm

Schattenauge roch andere Katzen, die sich näherten. Angespannt hob sie ihren Kopf um zu wittern. Es lag kein frischer Clangeruch in der Luft, also entspannte sie sich wieder und lehnte sich leicht zurück, während sie den sich nähernden Pfotenschritten lauschte.
Zwischen den herabhängenden Halmen konnte die ehemalige Kriegerin eine Einzelläuferin ausmachen und musterte sie eingehend mit ihren stets unterschwellig listigen Augen. Die Katze hatte hübsches graues Fell, aber sie sah nicht so aus, als hätte sie in ihrem Leben schon ein paar Mal gekämpft. Sie hielt direkt auf Schattenauge zu und sprach sie an.
Die schwarze Katze schnippte nur unmotiviert mit der runden Schweifspitze, ganz so als hätte sie keine Lust zu antworten. Die Blattleere drückte ihr auf das Gemüt, obwohl sie wusste, dass sie sich früher oder später aufrappeln musste; spätestens um zu jagen.
Kaum ein paar Augenblicke später kam eine weitere Katze das Flussbett entlang getrabt und erneut stellte sich Schattenauges Nackenfell auf, legte sich aber ebenso rasch wieder, als sich bald ein Gespräch zwischen den beiden entwickelte. Die zweite Kätzin besaß ein dreifarbiges Fell und ihre Augen strahlten auffällig blau.
Schattenauge verzog belustigt das Gesicht.
Die Clans hatten wirklich ein Einzelläuferproblem hier im Gebirge.
Obwohl sie aufmerksam dem Miauen der beiden auffallend schönen Kätzinnen lauschte, schweiften ihre Gedanken ab und ihre violetten Augen verengten sich zu müden, schimmernden Schlitzen. Beide wären sicher großartige Königinnen geworden und hätten hübsche Jungen zur Welt gebracht. Wie viele Streuner es wohl im Donnergebirge gab? Waren es nicht erstaunlich viele? So viele, dass sie beinahe eine eigene Meute, einen eigenen Clan bilden konnten? Was für ketzerische Gedanken. Schattenauge musste schnurren. Wenn eine einzelne Katze es zustande bringen würde, alle Einzelläufer unter sich zu vereinen, würden sie sich erheben und alle Clans des Gebirges vernichtend schlagen? Eine solche Vorstellung war ebenso beängstigend wie interessant, aber schließlich verscheuchte sie diese. Die beiden Einzelläuferinnen hatten gerade ihreVerwandtschaft erörtert und festgestellt, dass sie Schwestern waren.
Schattenauge rappelte sich auf ihre Pfoten, schüttelte sich den kurzen Pelz, streckte ihren für ihr Alter größeren Körper und trat schlussendlich durch die Seggehalme aus ihrem kleinen, ungemütlichen Schlafgemach zu ihnen. Schnurrend grüßte sie sie.
"Aurela und Cherry, also? Verzeiht, wenn ich unhöflich wirkte, aber ich wollte eure Unterhaltung nicht stören. Es schien eine recht private Angelegenheit zu sein. Mein Name ist Schattenauge und ich kenne mich hier ein wenig aus."
Sie leckte sich bescheiden das schwarzgemusterte Brustfell glatt.
"Es gibt hier tatsächlich einen See in der Nähe. Wenn ihr wollt, bringe ich euch hin."
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Sa Jan 12, 2013 6:49 pm

Während ich und Cherry miteinander redeten, mischte sich die Schwarze Kätzin mit auffallend, hübschen violetten Augen ein, der ich schon vorher was gefragt hatte.
Sie entschuldigte sich für ihr hereinplatzen und meinte es gäbe tatsächlich hier Wasser und wüsste wo genau das ist.
Mir wäre es lieber gewesen wenn ich und meine Schwester nach all den Jahren wieder alleine zusammen wären, aber es wäre auch nicht der Weltuntergang wenn sie mitkommen müsste.
Also sollte lieber Cherry entscheiden.
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BeitragThema: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Sa Jan 12, 2013 7:39 pm

Plötzlich kam eine Schwarze Kätzin mit schönen Lila Augen. Sie unterbrach unser gepräch. Und es schien so als hätte sie uns von anfang an zu gehört... Ich wirkte sehr Angespannt als sie fragte ob sie uns zum See brigen sollte. "Nein das brauchst du nicht ich kenne den Weg selber." sagte ich etwas angespannt. Ich musterte sie etwas angespannt...
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Sa Jan 12, 2013 7:44 pm

Ich nickte Cherry freundlich an "Also, dann lass uns losgehen!"
meinte ich abenteuerisch.
Um ehrlich zu sein hatte ich wie gesagt schonmal von diesem Meer oder See gehört, hatte aber keine Ahnung wo er lag...
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BeitragThema: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Sa Jan 12, 2013 7:54 pm

Natührlich sollte ich vor laufen da sie den weg nicht kannte. Ohne auf ergend eine Antwort der schwarzen Kätzin zu warten drehte ich mich mit zuckenden Ohren geräuschlos um. Dann sparzierte ich los in der hoffnung das Aurela mir folgen würde...


------> Die Weiten des Meeres
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Sa Jan 12, 2013 8:06 pm

Ich sah die Kätzin noch einmal an, Bis ich bemerkte das Cherry weg war.
Dann nickte ich ihr zur verabschiedung kurz zu, und verschwand mit einem Eleganten dreher in die Gebüsche.

Die Weiten des Meeres ------->
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   So Jan 13, 2013 8:31 pm

Schattenauge nickte nur, als die beiden Katzen ihre Hilfe ausschlugen und sah zu, wie die beiden ihrer Wege gingen. Sie konnte sehr gut nachvollziehen, wie es war, eine verloren geglaubte Schwester wiederzusehen.
Lange blieb sie dort sitzen, wo sie war und blickte etwas trübsinnig zu Boden, dann rappelte sie sich auf und nahm ihre Fellpflege wieder auf.
Erst als die Sonne schon über den ersten Baumkronen hervorlugte, stand die Einzelläuferin auf und machte sich im Flußbett auf die Suche nach Frischbeute.
Es schien fast hoffnungslos.
Der Geruch des Schnees überdeckte die Gerüche, die unter der Erde lagen und die meiste Beute hatte sich verkrochen.
Schattenauge verbrachte viel Zeit mit der Suche und erst als sie es schon aufgeben und in Richtung Norden zum Wald des DonnerClans ziehen wollte, erhaschte ein leichter Hauch ihre Aufmerksamkeit.
Augenblicklich erstarrte sie in der Bewegung un lauschte, doch zu hören war nichts.
Mit leicht geöffnetem Maul versuchte den Geruch erneut zu entdecken und kroch im trockenen Flußbett umher. Sie folgte dem Geruch, von dem sie nun ahnte, dass es der Geruch von Maus war, einen Hang hinauf und entdeckte ein Stück oberhalb des Flußbettes, auf FlußClangebiet, ein Mauseloch.
Sie wartete nicht lange und fing an zu graben. Mäuse waren in der Zeit des Blattfalles vorsichtig. Sie kamen nicht aus ihren Löchern, wenn man nicht Tage lang wartete, um sie unsicher und hungrig zu machen.
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Mo Jan 14, 2013 5:51 pm

<--- Zweibeiner Bergdorf

Irgendwann gelangte ich an etwas, dass mich ziemlich stark an einen Fluss erinnerte. Ich stürmte aufgeregt hinab, den Schweif freudig in die Höhe gestreckt. Vielleicht würde ich hier in der Gegend die großen weißen Vögel finden und auf einem Rücken springen können! Doch leider gab es hier keinerlei Wasser. Enttäuscht sank mein Schweif zu Boden. Doch es gab noch Hoffnung. Vielleicht fand ich Wasser, wenn ich dem Verlauf folgte. Ich spazierte ein Stück über den von einer eisigen Schneeschicht bedeckten Boden. Ich plusterte meinen Pelz etwas weiter auf. Warum musste der Winter nur so kalt sein? Hoffentlich waren meine Pfoten zuhause nicht zu Eisblöcken gefroren. Gab es hier irgendwo einen Weg, der nicht so kalt war? Ich sah mich um. Links und rechts von mir entdeckte ich auf Anhieb nichts. Vorne und hinten erst recht nicht. Doch plötzlich entdeckte ich weiter oben eine dunklen Schatten übern den weißen Schnee huschen. Ich war sofort gebannt. Was das wohl war? Ein weißer Vogel schon einmal nicht. Gab es auch schwarze große Vögel? Aber so riesig war die Gestallt eben nicht gewesen.. Oder? Hoffentlich war das nichts gefährliches. Leise schlich ich darauf zu. Mit schlug das Herz bis zum Hals. Meine Mutter hatte mit mal Geschichten von gefährlichen dunkelpelzigen Monstern erzählt, die Katzen den gar ausmachen konnten. Ein Schauder zog sich über meinen Rücken. Diesmal wurde er nur nicht von der Kälte ausgelöst. Was währe, wenn das so ein Monster ist? Trotz meiner Furcht konnte ich nicht einfach abhauen. Ich war immerhin Kuro der große Endecker! Ich schrecke vor keinem Abenteuer und auch keiner Bestie zurück!
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Mo Jan 14, 2013 6:28 pm

Schattenauges Pfoten gruben sich tapfer in die harte Erde. Sie konnte das Nagetier in der Erde riechen. Sie musste nur ausdauernd sein und das kleine Tier ausgraben, es konnte nicht entkommen - andernfalls würde der Geruch nicht immer stärker werden.
Verbissen starrte die schwarze Katze auf das tiefe Loch, aus welchem sie mit monotonen Bewegungen ihrer Krallen harte Erde schaufelte. Sie war so konzentriert, dass sie zuerst nicht den Geruch von Katze in der Luft vernahm.
Ein Ohr zuckte in Richtung des Flußbettes, mit einem Ruck erstarrte sie und wandte sich um, ihre violetten Augen zu kleinen, listigen Schlitzen verengt. Es war nichts zu sehen, dazu war das Flußbett zu tief. Es war ihr nicht möglich, hinein zu sehen, aber ihre Ohren vernahmen ein deutliches Raschen und Knirschen im Schnee. Wie ein Gepard auf der Jagd begann sie sich anzuschleichen, eine Pfote vor die nächste zu setzen, lautlos und mit starrem Blick. Wenn das dort unten ein Streuner oder eine Clankatze war, die sie überraschen wollte, so hatte sie sich getäuscht. Schattenauge fuhr die Krallen aus.
Sie würde den Spieß umdrehen.
Mit eng anliegenden Ohren glitt sie über den Schnee, immer näher des Abhanges entgegen - Muskeln ließen die Muster auf ihrem Fell tanzen. Schließlich berührte ihr Schatten den Rand zum Flußbett und sie kauerte sich hin. Bereit hinab zu springen.
Sie konnte ihn hören unter sich. Sie konnte die plumpen Pfotenschritte des Katers hören und ehe sie sich fragte, wieso er so derart unvorsichtig war, stemmte sie sich gegen den Boden und stürzte sich mit einem Fauchen auf den Angreifer - nur um überrascht die Krallen einzuziehen, als sie die Gestalt unter sich sah. Sie konnte den Sprung nicht abbremsen, so landete sie mitten auf dem Kater, aber sie dachte nicht mehr an Kampf. Er sah nicht aus, als könne er kämpfen.
Sein Fell glänzte und er wirkte reichlich wohlgenährt. Das war keine Katze, die in der Wildnis lebte und um ihre Beute kämpfte.
Mit einem resignierendem Schnippen des Schwanzes, was vielleicht so etwas wie ein Entschuldigung sein konnte, stieg sie von dem Braungestreiften runter und räusperte sich.
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Mo Jan 14, 2013 6:51 pm

Erschrocken zuckte ich zusammen, als sich plötzlich von oben ein im ersten Moment riesig erscheinen dunkler Schatten fauchend auf mich stürzte. Grässliche violette Augen funkelten mir entgegen. So unnatürlich für mich, dass allein das mich hätte aus dem Pelz fahren lassen. Doch da waren auch noch die scharfen Krallen, die ich meinte, in der Luft aufblitzen zu sehen. Mir blieb keine Zeit mehr zum Wegrennen oder auch nur im geringsten aufschreien. Ein hartes Gewicht landete auf meinem Rücken und stieß mich um. Das weiße Puder wurde leicht aufgewühlt und Schnee puderte auf meinen bis eben noch recht angenehm warmen Pelz. Ich dachte schon, jetzt wäre es vorbei. Aus ende, finito. Ich würde meine Familie nie wieder sehen. Da löste sich das Gewicht von mir und ich rappelte mich wieder auf. Meine Augen waren vor Schreck geweitet, als ich der Bestie entgegenblickte. Doch entgegen meiner Erwartung einen riesigen, mindestens Dobermann großen Katzenfresser vorzufinden, musterten mich die furchterregenden violetten Augen einer dunklen Kätzin. Sie hatte vorhin glaube ich kurz mit dem Schweif geschnippt. Weshalb das und wieso ließ sie von mir ab. Viel wichtiger: Wieso griff sie mich überhaupt erst an? Ich konnte einfach nicht anders, als verwirrt den Kopf schief zu legen. "Äh, wer bist denn du?", war das erste, was mir einfiel. Hoffentlich beruhigte eine Unterhaltung das Gemüt dieser Geistergestalt. Nein, Geister waren weiß...
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Mo Jan 14, 2013 7:06 pm

Der Kater schien sichtlich verwirrt, aber was Schattenauge wirklich belustigte, war die Tatsache, dass dem Armen alle Haare seines dichten, hübschen Pelzes zu Berge standen, seine gelbgrünen Augen weit geöffnet ihre Gestalt fixierten und er voller Ehrfurcht dastand, ganz so als hätte er den Geist eines wildgewordenen Dachses gesehen. Augenblicklich setzte sich die schwarze Einzelläuferin auf ihre Hinterläufe und legte ihren dünnen Schweif um ihre Vorderpfoten.
Mit grinsenden Augen und aufgestellten Ohren musterte sie den Fremden unverhohlen, während sie endlich mit dunkler Stimme antwortete:"Dasselbe könnte ich dich fragen. Bist du nicht ein Hauskätzchen? Weißt du nicht" - sie konnte sich einen schaurigen Unterton nicht verkneifen, während ihre Schnurrhaare amüsiert zitterten - " wie gefährlich es hier draußen für Hauskätzchen ist?"
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Mo Jan 14, 2013 7:42 pm

Während ich auf die Antwort der schaurigen Kätzin wartete, kippte ich vor Anspannung mein Gewicht von einer Pfote auf die andere. Die Schattengestalt - ja sie musste eine Schattengestalt sein, weil sie kein Geist war - setzte sich nieder und schien ganz ruhig. Das sorgte bei mir nur noch für mehr Unruhe. Ich beobachtete jede ihrer Bewegungen genau, konnte sie sich doch jederzeit wieder auf mich stürzen und mir vollends den Gar aus machen. Sie schien von der Vorstellung wohl ganz angetan. So wie sie mir zu antworten begann. Ihre Stimme jagte mir Schauder über den Pelz, ganz wie vorhin allein ihre Erscheinung es getan hatte. Nur viel intensiver, ging es vorhin alles doch ganz schnell. Doch ich wusste, ich währe unhöflich, würde ich noch viel länger so verweilen. Angestrengt versuchte ich die Angst aus meinen Glieder zu vertreiben. Ich wollte auf keinen Fall nachher umgekommen sein, nur weil ich mich einer Fremden unhöflich gegenüber verhalten hatte. Wobei ich selber nicht genau wusste, ob man ihr Verhalten nun als höflich oder unhöflich zu erachten hatte. Ich strich mir langsam meinen Pelz glatt und versuchte auch so den Schock aus dem Rest meines Körpers zu verbannen. Erst als ich meinte, einigermaßen akzeptabel zu wirken, miaute ich höflich: "Ja, ich bin ein Hauskätzchen. Mein Name ist Kuro." Ich zuckte munter mit dem Schweif und verwies auf die wunderbar weiße Landschaft. "Dieser Anblick ist doch alle Gefahr wert. Außerdem habe ich ja keine Angst. Zumindest eigentlich. Wieso ..ähm.. Wieso hast du dich eigentlich auf mich gestürzt?" Die Neugierde überlagerte so langsam meine Sinne. Hoffentlich erachtete sie mich nun nicht als zu direkt und unkomfortabel. Es war nicht so, als würde ich ihr nicht mehr zutrauen, mich noch zu einem Bettvorleger zu verarbeiten.
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Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan
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