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Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan

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Vanilletraum

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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Fr Jan 16, 2015 6:03 pm

Vanilletraum lauschte dem Prasseln der Tropfen nachdenklich. Wie schön sich das glucksen anhörte. Sie spitzte die Pinselohren lautlos, nur um dem platschendem Prasseln, besser lauschen zu können. Sie wartete einen Moment. Die Schülerinnen schienen ihren Auftrag ausgeführt zu haben, denn Leopardenherz' Stimme drang durch den prasselnden Regen an ihre Ohren. Sie nickte nur leicht. Sie könnte hier auch noch problemlos stehen bleiben. Das cremefarbene Fell mit den dezent rötlichen Streifen klebte an ihrer großen, aber doch zarten Gestalt und färbte sich dunkler. "Na kommt schon. Amselpfote, Haselpfote."
Vanilletraum ließ sich ins kühle Wasser gleiten. Es würde eh nur wieder abperlen. Ein Gewitter? Glaubte Leopardenherz wirklich es würde Gewittern? Sollte es doch. Sie bewegte die langen Beine, gleichmäßig und kräftig. Schwamm weiter. Dr Regen wusch die Gedanken hinfort, mit den Farben, machte ihren Kopf leer.

Tbc: FlussClan- Lager

[Folgt Leopardenherz]
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Haselblatt

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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   So Jan 18, 2015 1:58 pm

Haselpfote wartete auf neue Anweisungen der gezupften zweiten Anführerin. Sie ließ sich nicht anmerken wie gelangweilt sie eigentlich war die Grenze zu patrouillieren und markieren. Aber dagegen konnte Haselpfote nichts tun denn Leopardenherz war diejenige, die alle Karzen einteielte. Na immerhin ist es besser als die Baue sauber zumachen und neues Moos zu holen. Aber trotzdem war Haselpfote mit ihrer Aufgabe nicht ganz zufrieden. Aber sie war zusammen mit ihrer schönen, schwarzen Schwester hier was das alles um einiges besser machte. Ihr braun, grüner Blick war starr auf dem Boden gerichtet während sie das Gras unter ihren Pfoten stumm beobachtete.
Plötzlich sprach Leopardenherz zu der Gruppe und Haselpfote zuckte leicht vor Schreck zusammen. Etwas peinlich berührt guckte sie zur Zweiten Naführerin und hoffte das sie keiner gesehen hatte. Sie waren also fertig mit den Grenzen und Hasepfote freute sich innerlich zum Lager zurück kehren zu können.
Erst jetzt bemerkte die Schülerin wie die Regentropfen auf der Erde aufschlugen. Normalerweise hatte Haselpfote Nichts gegen Wasser sie war schließlich auch eine Flussclan Katze aber Regen mochte sie durchaus nicht. Sie mag es einfach nicht wenn einzelne kleine Tropfen ihr Fell nach einander Nass machten. Die braune Kätzin hatte gar nicht mitbekommen das die Patrouillen Führerin bereits ins Wasser geglitten ist ud Vanilletraum riss sie erst aus ihren Gedanken. Kopfschütteln sah sie ihre Schwester an und tappte hinter den anderen her zum Fluss. Nach einander glitten alle ins Wasser während Haselpfote langsam und stumm folgte.

Tbc. Flussclan Lager

[denkt nach, zuckt zusammen, folgt den anderen]

Out: Handypost, Laptop Ladekabel ist im Eimer ._.
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Bachfeder

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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   So Jun 28, 2015 11:21 am

Bachpfote war erschöpft und voller Schlamm, als sie schließlich die Grenze erreichten. Ihr Scherz, dass sie zum Schlammhaufen werden würden, war tatsächlich eingetroffen. Das Moorland selbst war äußerst schlammig gewesen, sodass sie beiden dort nur äußerst langsam vorangekommen waren. Auf den Grünfeldern war es etwas einfacher gewesen, aber auch dort war der Boden äußerst feucht. Schwer atmend erlaubte die eigentlich silberne Kätzin sich einen Moment der Pause und ließ unterdessen den Blick über das Gebiet des FlussClans schweifen. Das ehemals trockene Flussbett hatte sich mit Wasser gefüllt. Es mochte kein reißender Strom sein - noch nicht - aber wenn der Regen nicht abklang würde das mit Sicherheit noch passieren.
Die erfahrene Schülerin atmete tief durch. Der strömende Regen dämpfte sämtliche Gerüche, trotzdem war Bachpfote recht sicher, dass die Grenzpatrouille des FlussClans noch nicht dort gewesen war. "An die Arbeit, bevor wir tatsächlich noch zu Fischen werden und versehentlich auf dem Frischbeutehaufen des FlussClans landen.", miaute sie sarkastisch. Ihre gute Laune war irgendwo auf dem Weg im Schlamm stecken geblieben. In einem nicht allzu schnellen Tempo trottete die Wellenstreifige an der Grenze entlang und setzte Markierungen; darauf vertrauend, dass Windkralle ihr folgte. Zuerst war Bachpfote furchtbar nervös gewesen, die Patrouille anzuführen, doch nun beruhigte die vertraute Routine des Patroullierens und Markierens die Kätzin. Bloß die Möglichkeit, auf eine Patrouille des FlussClans zu treffen verursachte einen nervösen Knoten im Bauch der Tigerkätzin.

[kommt an; ist erschöpft; beotrachtet das FlussClan-Territorium; spricht mit Windkralle; läuft an der Grenze entlang]
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Windkralle

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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Mo Jun 29, 2015 12:28 pm

← WindClan-Lager

Das Moorland war katastrophal überschwemmt, so dass sich Windkralle und Bachpfote quälend langsam durch tiefen Schlamm hatten wühlen müssen und dementsprechend aussahen. Auch die etwas höher gelegenen Grünfelder waren von der alles durchdringenden Nässe in Mitleidenschaft gezogen worden, doch das Laufen war dort nicht ganz so beschwerlich und die noch von Frischbeutegeruch erfüllt. Als Bachpfote und ihr Begleiter schließlich das trockene Flussbett erreichten, welches die Grenze zwischen dem WindClan- und dem FlussClangebiet markierte, staunten sie nicht schlecht, denn sie hatten beide noch nicht erlebt, wie das Flussbett Wasser führte – schließlich trug es seinen Namen „Trockenes Flussbett“ ja nicht umsonst!
Den Blick schweifen lassend und witternd hatten sie verharrt, um die steifen Muskeln auszuruhen  und Windkralle fragte sich, wie es den FlussClan-Katzen wohl ging, denn wenn das Wasser selbst hier schon stand, wie mochte es dann erst am See aussehen?
„An die Arbeit, bevor wir tatsächlich noch zu Fischen werden und versehentlich auf dem Frischbeutehaufen des FlussClans landen.“, hörte der erfahrene Krieger Bachpfote sagen und musste leicht schmunzeln über den Schwall an schlechter Laune in ihrer Stimme, ehe er erwiderte: „Nun, wenigstens hätten Fische die Gelegenheit, einmal ein Blick auf das Lager des FlussClans zu werfen, in diesen Genuss kommen clanfremde Katzen ja eher selten.
In seinem leichtfüßigen Gang folgte er Bachpfote, die nach anfänglicher Nervosität souverän führte und ihre Aufgaben erfüllte, so dass Windkralle nichts besseres zu tun hatte, als ebenfalls hier und da die Grenze zu markieren und ganz verborgen in seinem Inneren stolz auf sie zu sein. Allerdings hielt ihn das nicht davon ab, schelmisch grinsend zu behaupten: „Und außerdem sehe ich immer noch besser aus als du. Dein Fell sieht fürchterlich durcheinander aus, wenn ich ehrlich darf – das Problem habe ich nicht! Mir steht Schlamm. Es lässt mich heroisch aussehen!
Er rechnete bereits mit einem derben Seitenhieb seiner Schülerin und ging deshalb mit seinen langen, sehnigen Beinen etwas auf Abstand, ehe es wieder still zwischen ihnen wurde.
Dennoch ließ ein Gedanke Windkralle nicht los. Ein Gedanke, der ihm schon gekommen war, als er das erste Mal daran gedacht hatte, dass Bachpfote bald bereit sein würde, um ihren Kriegernamen zu erhalten. Ein bedrückender Gedanke, einer von der Sorte, den man nicht los wurde und den man nicht einmal in scherzende Worte kleiden konnte. Und auch wenn Windkralle es nicht gerne zugab, so machte er sich doch Sorgen um Bachpfote, fürchtete darum, dass sie tief in ihrem Inneren zerrissen war zwischen ihm und dem WindClan und ihrer Familie, die im SchattenClan lebte. Es half also nichts, als das Thema anzusprechen – bevor es zu spät sein würde.
Denkst du manchmal an den SchattenClan?“, fragte seine markante, wohltuende Stimme ungewöhnlich gedämpft. Er sah sie nicht an, sondern schaute mit seinen silberblauen Augen über das vollgelaufene Flussbett, während sie liefen. „Weißt du, Familie ist wichtig. Gerade jemand, der keine Familie mehr hat, weiß das nur allzu gut.
Erst jetzt schaute er sie an und obwohl die Lachfalten sich um seine Augen herum derart eingebrannt hatten, dass sie nie ganz verschwanden, war sein Blick ungewohnt ernst. Als er mit leichtfertigem Unterton fortfuhr, klang es nicht echt.
Oh, natürlich hat das auch seine Vorteile, wenn man keine Familie hat, so lässt man sich schließlich nicht davon ablenken, seine Pflicht zu tun und treu seinem Clan zu sein, wie es das Gesetz der Krieger eben verlangt. Aber... wenn man seinen vollen Namen erhält, schwört man dem Clan vollkommene Loyalität und die wirst du beweisen müssen, Bachpfote. Als vollwertige Kriegerin des WindClans.“ - ... selbst dann, wenn Froststern dich gegen den SchattenClan führt, ergänzten seine Gedanken und auch wenn sein Mund das nicht aussprach, sagten seine Augen genau das. „Nicht dass ich dich damals auf der großen Versammlung hätte abhalten können, mit mir in den WindClan zu gehen, du warst ja damals schon so unglaublich dickköpfig und aufsässig!“ - er schnippte mit dem Schweifende bei seiner kleinen scherzhaften Bemerkung, aber nach einer kurzen Pause fuhr er mit fast besorgter Stimme fort: „Noch könnte es anders sein... wenn du wolltest. Noch bist du eine Schülerin, du könntest... nun, zurückgehen. Dornenstern würde dich sicher aufnehmen, wenn du zu deiner Familie... also... zurück möchtest und wenn er sehen könnte, was für eine fähige Katze du geworden bist. Es wäre verständlich, wenn eine ehemalige WolkenClankatze sich erst orientieren muss, um ihren Platz zu finden. Du könntest mich und den WindClan verlassen und ein Leben in familiärer Harmonie führen, mit einer Mutter, die dich liebt, und jeder Menge Geschwister, die dir auf die Nerven gehen, eh ich meine, mit denen du Zeit verbringen würdest.
Irgendwann war er wohl stehen geblieben oder Bachpfote war stehen geblieben, um ihren Mentor und Freund zu mustern, jedenfalls stellte Windkralle fest, dass sie sich gar nicht mehr von der Stelle bewegten. Was war nur los mit ihm, dass er in seiner alten Brust die Antwort der silbernen Streifenkätzin beinahe fürchtete? War sie ihm derart ans Herz gewachsen, dass er sie eigentlich nicht mehr missen wollte, selbst wenn es besser so für sie wäre? Oder fürchtete er darum, dass sie ihn und den WindClan niemals verlassen würde, selbst wenn sie dann ein weniger zerrissenes Gewissen und ein glückliches Leben haben könnte?

[mit Bachpfote auf Patrouille]

OUT: Gott, war der Post schwer ...
Ich hab versucht, den Nerv der Entscheidungs-Problematik zu treffen und gleichzeitig Windkralles Wortwahl beizubehalten und das ist echt nicht einfach. xD Ich hoffe, der Post fuktioniert so; wenn nicht, schreib mir, was ich besser machen könnte.^^ Ich muss auch zugeben, dass ich immer das Gefühl habe, zu viel Skulduggery einfließen zu lassen. Windkralle is zwar 'ne Hommage an Skulduggery, aber ich will nicht zu sehr nachäffen. xD
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Bachfeder

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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Di Jun 30, 2015 9:01 pm

Windkralle konnte wie immer seine Kommentare nicht sein lassen. Auf Bachpfotes Bemerkung mit den Fischen und dem FlussClan erwiderte er, dass Fische wenigstens die Gelegenheit hätten, einen Blick auf das FlussClan-Lager zu werfen. Die Wellenstreifige verkniff sich die Erwiderung, dass die Fische auf dem Frischbeutehaufen in der Regel tot waren...wobei es sicher lustig wäre, wenn der ganze Frischbeutehaufen munter zappelte. Dieser Gedanke brachte Bachpfote zum Grinsen, woraufhin sie die Patrouille ein wenig beschwingter fortsetzte.
Als der sandfarbene Kater behauptete, dass er besser aussehe als sie selbst und dass Schlamm ihn heroisch aussehen ließe, verdrehte Bachpfote die Augen. Mit voller Absicht musterte die Schülerin ihren Mentor sehr auffällig. Er ging einen Schritt beiseite, als erwarte der Krieger, dass sie ihn mit Schlamm bespritzte. So wie er seinerzeit sie mit Schnee; während eines ihrer ersten Trainings. Und obwohl der Drang einen Moment lang sehr verführerisch war, widerstand die Wellenstreifige. "Ich sehe keinen Unterschied zu vorher.", miaute sie lediglich trocken, aber umso breiter grinsend.
Das nächste Thema war deutlich ernster. Das Grinsen verschwand sofort vom Gesicht der Wellenstreifigen. "Der SchattenClan ist mir egal. Aber...ich denke manchmal an Mondsichel, Muschelju...ähm Muschelpfote, Erlenpfote...und die Jungen. Hin und wieder fehlen sie mir. Vor allem, wenn ich nachts nicht schlafen kann.", gab die Silberne verlegen, aber ehrlich zu. Windkralle sprach weiter...davon, dass man mit Erhalt des Kriegernamens dem Clan völlige Loyalität schwor. In seinen Augen lag ein ungewöhnlicher, sehr seltener Ernst. Bachpfote wusste, dass Froststern den SchattenClan nicht leiden konnte und wenn die Beute knapp wurde, dann wäre es einfacher, die Grenze zum SchattenClan zu überschreiten und dort Beute zu stehlen. Dornenstern würde etwas Derartiges nicht ungestraft zulassen. Im schlimmsten Fall würde Bachpfote einem Mitglied ihrer eigenen Familie im Kampf gegenüberstehen.
Kein sonderlich schöner Gedanke, aber was war die Alternative?
In den SchattenClan wechseln, so wie Windkralle es vorschlug?
Nein...dafür hatte die Silberne zu lange im WindClan gelebt. "Ich habe nicht vor, den WindClan zu verlassen. Ich kenne das Moorland ebenso gut wie jede andere Katze dieses Clans. Mehr als mein halbes Leben bin ich eine WindClan-Katze. Die wichtigste Zeit meines Lebens, wie ich finde. Es sind mittlerweile viele Monde vergangen, seit der WolkenClan sich aufgelöst hat; ich glaube kaum, dass einer der Anführer jemandem von...uns...einen Wechsel erlauben würde. Tut mir leid, aber so schnell und einfach wirst du mich nicht los.", antwortete sie ehrlich. Bloß der letzte Satz war scherzhaft gemeint. Einem Impuls folgend schmiegte die Wellenstreifige sich an ihren Mentor, der so viel mehr war, als bloß ein Lehrer. "Außerdem bist du auch ein Teil meiner Familie. Danke für alles.", flüsterte sie sanft.

[mit Windkralle auf Patrouille; spricht mit ihm]

OUT: Dein Post war super so. Und ich muss bei den Beiden immer auch ein wenig an Qui-Gon und Obi-Wan denken^^
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Windkralle

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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Mo Jul 06, 2015 5:55 pm

Windkralle hatte Bachpfote ganz offensichtlich die Laune nach allen Regeln der Kunst verdorben, so rasch wie das erfrischende Lächeln aus ihren Gesichtszügen verschwand. "Der SchattenClan ist mir egal.", behauptete die silberngestreifte Kätzin sofort trotzig, räumte aber wenige Sekunden später ein, dass sie öfter an ihre Familie denken musste, wenn sie nachts in ihrem Nest lag. Einen sich dehnenden Moment war sie vollkommen still und nur das stetige Prasseln des Regens war zu hören, aber auch der langbeinige Kater durchbrach die Stille nicht. Er wartete geduldig, was Bachpfote noch zu sagen hatte, und beobachtete sie, während sie anscheinend mit ihren eigenen Gefühlen und Gedanken rang. Tropfen glitten an Windkralles Ohren hinab, sammelten sich an seinem Kinn und fielen von dort zu Boden, während er wartete.
Schließlich aber öffnete Bachpfote wieder den Mund, um entschlossen zu miauen:"Ich habe nicht vor, den WindClan zu verlassen. Ich kenne das Moorland ebenso gut wie jede andere Katze dieses Clans. Mehr als mein halbes Leben bin ich eine WindClan-Katze. Die wichtigste Zeit meines Lebens, wie ich finde. Es sind mittlerweile viele Monde vergangen, seit der WolkenClan sich aufgelöst hat; ich glaube kaum, dass einer der Anführer jemandem von...uns...einen Wechsel erlauben würde. Tut mir leid, aber so schnell und einfach wirst du mich nicht los."
Langsam ging Windkralles Kopf jeden ihrer Sätze durch und dachte sorgfältig über die Bedeutungen ihrer Worte nach; darüber wie sehr sie sich hier anscheinend eingelebt hatte, darüber dass sie intelligent genug war, zu erkennen, dass niemand so sicher sagen konnte, ob Dornenstern sie jetzt noch bei sich aufnehmen würde und darüber wie sie von ihnen als WolkenClan-Katzen sprach. Als Außenseiter. Aber Windkralles Meinung nach war es nicht zwingend etwas schlechtes, aus dem WolkenClan zu stammen. Jeder konnte immer in irgendeiner Weise von seiner Vergangenheit profitieren und weiter ging es immer irgendwie. Ja, irgendwie ging es immer weiter - wenn der erfahrene Krieger etwas gelernt hatte in seinem Leben, dann das.
Schließlich gab er ihr ein kleines, aber verständnisvolles Nicken, schob aber in Erinnerung an ihre letzte scherzhafte Bemerkung mit einem Schulterzucken rasch hinterher:"Ein Versuch war es wert.", als Bachpfote sich plötzlich nach vorne bewegte und sich an ihn anschmiegte. Überrascht stand der hagere Siamkater einfach nur still und schaute zu ihr herunter, während ihre leisen Worte an seine Ohren drangen:"Außerdem bist du auch ein Teil meiner Familie. Danke für alles."
Schnell wich seine anfängliche Überraschung einem unbeschreiblich ruhigem Gefühl von Frieden. Was war das, das kannte er doch irgendwo her? Ein Gefühl wie Vertrautheit und Wärme, ein Gefühl wie Zusammenhalt. Vielleicht auch so etwas wie Geborgenheit. Ah ja. Jetzt fiel es ihm ein. Sie machte, dass er sich zuhause fühlte. Sein Herz hatte sich so an sie gewöhnt, dass er sie jetzt brauchte, sie gar nicht mehr gehen lassen wollte. Bachpfote bedeutete ihm so viel mehr als nur eine Schülerin aus dem ehemaligen WolkenClan.
Ein dummes, altes Ding in meiner Brust...
Einen Herzschlag später berührte sein Kinn sanft ihre Stirn.
"Ich muss dir auch danken, Bachpfote, du kluge, junge Kätzin. Für so vieles.", schnurrte seine Stimme ebenso gedämpft wie ihre und so weich wie Moos.
Er trat nicht gleich einen Schritt zurück, sondern ließ es zu, den Moment zu genießen und zu schweigen, ehe er sein Kinn von ihrem Kopf nahm und sie mit seinem länglichen Schädel und seinen silberblauen Augen angrinste.
"Nun, dann sagen wir Froststern mal, dass du bereit bist, deinen Kriegernamen zu erhalten - eh, damit ich nicht mehr ständig auf dich aufpassen muss, natürlich.", miaute er im üblichen Tonfall und schnippte mit seiner Schweifspitze gegen ihre Schulter. Aber das pochende Ding in seinem Herzen strafte seinen Scherz Lügen. Er würde immer auf sie aufpassen.

[bei Bachpfote]
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Bachfeder

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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Di Jul 07, 2015 5:27 pm

OUT: Ich hoffe, der letzte Satz ist okay so...ich wusste nicht, wie man den Fuchs sonst einbringen könnte. Für Vorschläge bin ich immer offen^^

Bachpfote kicherte kurz belustigt, als Windkralle meinte, sie zum Wechsel in den SchattenClan zu bekommen sei einen Versuch wert gewesen. Dass sie sich an ihn schmiegte, schien den erfahrenen Krieger zu überraschen; jedenfalls erstarrte er die ersten Sekunden völlig. Zunächst schnurrte die Silberne belustigt, dann sanft und voller Wärme. Sie fühlte sich mit Windkralle enger verbunden, als wäre er nicht bloß ihr Mentor. Der sandfarbene Kater war mehr als das. Ein väterlicher Freund, den sie immer um Rat fragen konnte und der verstand, wenn sie wieder einmal das Heimweh nach dem WolkenClan fühlte.
Sanft berührte das Kinn des erfahrenen Katers die Stirn seiner Schülerin. "Ich muss dir auch danken, Bachpfote, du kluge, junge Kätzin. Für so vieles.", miaute er sanft. Einige Herzschläge lang standen sie so im strömenden Regen. Beide nass bis auf die Knochen, aber trotzdem war Bachpfote wunderbar warm.
Als Windkralle sich schließlich wieder von der Wellenstreifigen löste, hatte er sein altbekanntes Grinsen wieder auf dem Gesicht. Er meinte, sie sollten Froststern sagen, dass Bachpfote für ihren Kriegernamen bereit sei - damit er nicht mehr ständig auf sie aufpassen musste. Die junge Kätzin erlaubte sich einen kleinen Luftsprung vor Freude. Mit ihren Beinen hätte sie locker die doppelte Höhe erreichen können, doch in Anbetracht des schlechten Wetters war die Silberne lieber etwas vorsichtig. Endlich durfte sie Kriegerin werden! Damit war ihr großes Ziel erreicht. Doch ein Gedanke dämpfte die Vorfreude der baldigen Kriegerin. Es würde auch bedeuten, dass sie Windkralle nicht mehr so oft sah. Als seine Schülerin war sie immer in seiner Nähe. Sie beiden waren ein Team gewesen - ein Team, das sich charakterlich recht ähnlich war und gut verstanden hatte. In Zukunft würde das vielleicht anders werden.
Bachpfote verbarg diese Gedanken so gut wie möglich. Windkralle war nicht aus der Welt und sie waren im gleichen Clan. Die Kriegerernennung würde nicht das Ende ihrer Freundschaft sein. Energisch klammerte die noch-Schülerin sich an diesen Gedanken. Das Grinsen des erfahrenen Katers sagte ihr, dass seine letzte Bemerkung nicht ernst zu nehmen war. Auch sie grinste. "Genau genommen ist die Patrouille. Ich könnte mich ja noch so selten mäusehirnig anstellen, dass du mich doch nicht vorschlägst.", miaute die Wellenstreifige keck. Natürlich würde sie sich niemals absichtlich dermaßen dämlich anstellen und sie glaubte, über genug Erfahrung zu verfügen, dass es auch nicht unabsichtlich passieren würde.
Dann wurde Bachpfotes Lächeln wärmer. "Kehren wir ins Lager zurück, bevor wir so nass riechen wie FlussClan-Katzen.", miaute sie scherzhaft. Das Rumstehen hatte die Kälte in ihre Knochen kriechen lassen und die silberne Schülerin wollte nicht riskieren, dass sie die Nachtwache wegen eines Schnupfens verschieben musste. Es wäre einfach nicht das Gleiche.
Dass sich im Regen eine rote Gestalt auf die beiden Katzen zubewegte, bemerkten sie nicht.

[an der Grenze bei Windkralle; spricht mit ihm; beendet die Patrouille; Fuchs bewegt sich auf Beide zu]
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Froststern

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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Mi Jan 06, 2016 5:55 pm

<------------- WindClan-Lager

Als Froststern schließlich die Grenze erreichte, waren ihre Beine und ihr Bauchfell voller Schlamm und hingen strähnig an ihr herab. Die eigentlich weißpelzige Kätzin erlaubte sich und dem Rest der Patrouille eine kurze Rast, als sie das Flussbett erreichten. Nachdenklich musterte sie das Wasser, welches sich durch das ehemals ausgetrocknete Flussbett seinen Weg bahnte.
Die Anführerin konnte sich nicht vorstellen, dass irgendeine Katze - egal wie geübt sie im Schwimmen war - lebend von einem Ufer ans Andere kommen konnte. Eine Witterung an dieser Stelle zu bekommen würde schwierig sein. Aber trotz allem musste auch diese Grenze Kontrolliert werden. "Achtet auf Spuren von Füchsen.", wies Froststern ihre Patrouillenmitglieder an. Es war überflüssig, aber die weiße Kätzin wollte völlig sicher sein, dass kein gefährliches Raubtier sich auf dem Territorium ihres Clans aufhielt.

[kommt an; legt eine kurze Pause ein; betrachtet den Fluss; patroulliert an der Grenze entlang]
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Drachenglut

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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Mi Jan 06, 2016 10:51 pm

<--- WindClan-Lager

Einst hatte Drachenglut sich im trockenen Flussbett ab und zu mit Bernsteinregen getroffen, um sich mit der äußerst geistreichen FlussClan-Kätzin auszutauschen. Es gab auch Geschichten, in denen ganze Schachten zwischen WindClan und FlussClan auf dem steinigen Grund des Flusses ausgetragen worden waren. Nun war das Flussbett angefüllt mit schäumendem, brodelndem Wasser, das gierig nach den Ufern lechzte und gelegenheitlich sogar die lockere Erde am Rande mit sich riss. Wenn dass keine reine Grausamkeit der Natur war... Aber Milanfeuer hatte gesagt, es wäre nicht alles schlecht auf der Welt und Drachenglut glaubte ihr von ganzem Herzen. Denn ihre Liebe, das konnte nichts schlechtes sein. Sie war der beste Beweis dafür, dass man in der Welt und im Leben nicht nur Grausamkeit finden konnte. Genau genommen war sie aber auch der einzige Beweis dafür.
Am Rande des braun aufgewühlten Flusses angekommen, hielt Froststern an und gab der Patrouille ein Zeichen, hier einen Moment zu rasten. Gehorsam wartete Drachenglut auf weitere Befehle. Ausruhen brauchte er sich nicht. Er folgte mit undeutbarem Blick den Augen der Anführerin, die verwundert das Wasser betrachtete. Ihre Felle waren verdreckt mit Schlamm und der Regen sorgte dafür, dass sie platt und schwer an ihren Leibern herabhingen. Sie waren längst durchnässt bis auf die Haut. Auch Drachengluts Muskulatur trat unter seinem dichten, nassen Pelz besonders deutlich hervor und zeugten von seiner Stärke, während er schwieg und Regentropfen über seine Wangen zu seinem Kinn hinabliefen, um von dort zu Boden zu fallen. Schließlich ging es weiter und Froststern helt sie noch einmal eindringlich dazu an, auf den Geruch von Fuchs zu achten. Der aschgraue Krieger trottete mit seiner Patrouille an der Grenze entlang, riechen tat er jedoch kaum etwas, da der Regen jede Witterung wegwusch. Selbst der Geruch von Frischbeute verirrte sich nicht in Drachengluts Nase, den er ohnehin in letzter Zeit viel zu selten vernahm. Sorge berührte sein Herz, wenn er daran dachte, dass Milanfeuer besonders jetzt die Frischbeute nötig hatte, doch sein Gesicht zeigte es nicht. Auch den FlussClan konnte Drachenglut nicht riechen, allerdings hielt er es für sinnfrei, Froststern dies zu sagen, denn sie konnte ja selbst ihre Nase benutzen. Nur der Geruch der Grenze war noch schwach in der Luft und sie erneuerten die Markierungen, auch wenn es nicht allzu viel nützte. Nicht bei dem ausdauernden Niederschlag.

[bei Froststern, Riesenkralle und Löwenpfote, denkt an Bersteinregen und Milanfeuer, patrouilliert schweigend]
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Bernsteinregen

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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Sa Jan 09, 2016 2:50 am

<--- Flussclan-Lager

Ich schüttelte mich, als ich das Ufer des Sees erreichte, auch wenn es in Anbetracht des dauerhaften Regenfalls vermutlich wenig brachte. Aber es schadete nicht und bei der zunehmenden Kälte waren selbst wenige Tropfen weniger besser als nichts. Mit leicht geöffnetem Maul prüfte ich die Luft, aber bei dem Regen war hier noch nicht viel zu riechen. Ich wartete kurz bis unsere Gruppe sich gesammelt hatte, dann trabte ich los zum trockenen Flussbett.
Trocken war zur Zeit allerdings kein allzu passender Name, denn natürlich sammelte sich das Wasser in dem alten Flussbett. Als ich der Grenze näher kam konnte ich Windclan wittern, frisch. Ich schaute zu meinen Begleiterinnen und suchte den Gegend am anderen Ufer ab. Es war unwahrscheinlich das jemand so dumm war zu versuchen die Grenze zu überqueren, aber deshalb musste man ja nicht nachlässig werden. Und verzweifelte Katzen taten manchmal sehr dumme Dinge. Dem Windclan ging es laut Froststern zwar relativ gut, aber welcher Anführer würde den anderen Clan schon vorwarnen. Ich meinte Silhouetten auf der anderen Seite zu erkennen und machte Birkenfrost und Minzhauch mit meinem Schweif auf die Windclankatzen aufmerksam. Wer es war konnte ich noch nicht erkennen, aber das war vermutlich nur eine Frage der Zeit.

[kommt an, sieht in etwas Entfernung die Windclankatzen, macht Birkenfrost und Minzhauch auf die Windclankatzen aufmerksam]
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Birkenfrost

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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Di Jan 19, 2016 3:45 pm

<----- Flussclan-Lager

Beim Ufer angekommen stieg Birkenfrost aus dem See und schüttelte kurz das Wasser aus ihrem Pelz. Sie trabte zu Bernsteinregen, die auf sie und Minzhauch wartete und lief dann neben ihnen her.
Nach einer Weile kamen sie beim trockenen Flussbett an, wo sich mittlerweile Wasser gesammelte hatte. Durch den Regen nahm die Fleckenkätzin keine verdächtigen Gerüche war, außer dem des Windclans, welchen man aber allgemein hier roch. Schon wollte die weiße Kriegerin anfangen die Grenze zu markieren, doch dann bemerkte sie Bernsteinregen, die mit ihrem Schweif in die Richtung der gegenüberliegenden Seite des Flussbetts zeigte. Sie sah rüber und verstand, als sie die Silhouetten der Windclankrieger sah. Wahrscheinlich waren sie aus keinem anderen Grund da als sie, die Grenzen markieren. Aber man konnte sich schließlich nie ganz sicher sein. Sie kniff ihre Augen zusammen, um die Krieger besser erkennen zu können. Außer Froststern konnte sie aber keinen sehen, der ihr bekannt vorkam. "Guten Morgen." ,begrüßte sie die Krieger mit einer neutralen Stimme, damit diese die Flussclanpatrouille auch bemerkten. Falls die Windclankatzen irgendetwas vorhatten würde das Wissen, dass sie da waren sie sicherlich von ihrem Vorhaben abhalten. Zwar hatte Froststern über Wohlsein im Windclan gesprochen, doch man konnte vieles behaupten, wenn man nicht wollte, dass der Clan geschwächt aussah.

[bei Bernsteinregen und Minzhauch | erreicht das trockene Flussbett | bemerkt die Windclankrieger und begrüßt sie]
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Froststern

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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Mi Feb 03, 2016 8:13 pm

OUT: Löwenpfotes Vertretung ist indirekt enthalten.

Trotz des beständigen Regens markierte Froststern gewissenhaft die Grenze. Spuren von Fremden waren nicht zu finden, aber das musste nichts heißen. Immerhin verwischte die anhaltende Feuchtigkeit in der Luft jede Spur äußerst schnell. Löwenpfote trottete nur schweigend hinter ihrer Mentorin her. Sie waren schon einige Male gemeinsam auf Grenzpatrouille gewesen, sodass die Anführerin nichts erklären brauchte. Vermutlich drückte der Beigefarbenen das Wetter aufs Gemüt.
Irgendwann kam ihnen auf der anderen Seite der Grenze eine Patrouille des FlussClans entgegen. Sie waren vorerst nur als Silouetten sichtbar, doch Froststern war recht sicher, dass Steinstern nicht dabei war. Mit einer Geste ihres Schweifes gab die Anführerin den beiden Kriegern zu verstehen, dass sie aufpassen sollten. An einen wirklichen Konflikt glaubte die Langpelzige vor allem wegen des reißenden Flusses zwischen den Gruppen nicht, aber es war besser, ein wenig mehr Vorsicht walten zu lassen.
Entschieden und mit erhobenem Kopf ging Froststern weiter an der Grenze entlang. Wartete darauf, wie die FlussClan-Katzen reagieren würden. Eine weiß-braune Kätzin der Patrouille wünschte ihnen recht neutral einen guten Morgen. In Gedanken wunderte die Anführerin sich, wie man diesem verregneten Morgen etwas Gutes abgewinnen konnte. "Euch auch einen guten Morgen.", antwortete sie allerdings leicht unterkühlt - das Wetter war nicht grade ein Grund für ein sonniges Gemüt.

[an der Grenze; begleitet von Löwenpfote; bemerkt die Grenzpatrouille; geht weiter; antwortet Birkenfrost]


Zuletzt von Froststern am Do Feb 04, 2016 6:31 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Schattenauge
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Do Feb 04, 2016 4:13 pm

OUT: Froststern, Birkenfrost hat doch bereits "reagiert", indem sie die Patrouille mit einem "Guten Morgen" grüßt oder?^^ Wenn du Froststerns Reaktion noch ändern willst, warte ich noch kurz mit meinem Drachenglutpost.
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Froststern

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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Do Feb 04, 2016 6:28 pm

OUT: Mäh -.- ich änder es schnell...is doch ne schlechte Idee, an einem stressigen Tag noch schnell nen Post zu schreiben, weil man das Gefühl hat, man muss damit es weiter geht
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Drachenglut

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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Mo Feb 08, 2016 9:45 pm

Schweigend, vom Regen zum Schweigen gebracht trotteten Riesenkralle, Drachenglut und Löwenpfote angeführt von Froststern am schäumenden, wilden Fluss entlang und erfüllten ihre Patrouille. Möglich, dass drei von ihnen mit schwerem Gemüt und vom Regen schweren Gliedern ihre Pflicht taten und deshalb in Stille verfielen. Drachenglut jedoch redete niemals viel, wenn es keinen Sinn machte - und Reden machte in den meisten Fällen keinen Sinn, waren viele Katzen es doch nicht einmal würdig, von ihm Worte zu hören, dessen Tragweite und Klarheit sie vielleicht nicht einmal verstehen würden. Seine Muskeln waren hart und unnachgiebig, während er voranschritt. Der Regen prallte einfach an seinem Leib und seinem Gesicht ab und lief daran herunter, als wäre er aus Stein, dessen Farbe sein Fell ohnehin trug. Seine goldenen Augen schienen alle Schemen zu durchdringen, kalt und stechend und ausdruckslos. Seine Sinne waren geschärft wie die eines Raubtiers, das er war.
Schleichend trug eine träge Windböe über den allgemeinen Geruch der Grenze noch einen intensiveren FlussClangeruch mit sich, so dass der aschgraue, stoische Krieger langsam seinen analytischen Blick am gegenüberliegenden Ufer des angeschwollenen Flusses entlangführte und tatsächlich erkannte er in der Ferne und hinter dem Schleier des grauen Niederschlags die verschwommenen Silhouetten dreier Katzen, die ihnen entgegenzukommen schienen.
Auch Froststern bemerkte, dass sie Gesellschaft bekamen und schnippte dementsprechend mit ihrem weißen Schweif, um ihrer Patrouille Achtsamkeit zu verstehen zu geben - überflüssig für Drachenglut. Rosendorns Aussbildung hatte ihn zu einem Krieger gemacht, der solche banalen Anweisungen nicht brauchte, um zu wissen, was zu tun war.
Noch konnten sie nicht erkennen, wer sich hinter den undeutlichen Schemen verbarg, doch je näher sie wurden, desto klarer traten ihre Gestalten vor Drachengluts Augen. Bernsteinregen, die wohl vertraute FlussClan-Katze mit den drei Beinen und den goldbraunen Flecken, führte die Patrouille anscheinend an, gefolgt von zwei weiteren, schlanken Kätzinnen mit schmalen Körpern. Körperlich war Drachenglut allen dreien klar überlegen. Eine Kätzin hatte ein weißgraues Fell und blaue Augen, die Augen der zweiten strahlten noch mit einem zusätzlichen Grünstich, während ihr ebenfalls helles Fell mit zahlreichen braunen Flecken übersät war. Diese war es auch, die den WindClankatzen als erste einen guten Morgen wünschte. Eine inhaltslose Floskel, um die Abneigung zwischen den Clans nur noch weiter zu betonen. Wäre es nach Drachenglut gegangen, hätte er sie einfach ignoriert, denn derlei sinnentleerte Worte auch noch mit Aufmerksamkeit zu belohnen war definitiv nicht seine Art. Seine Anführerin jedoch sah das anscheinend anders, fügte sich den Konventionen der Grenzbegegnungen und lenkte in den Floskelnkrieg ein, indem sie mit frostiger Stimme den Morgengruß erwiderte.
Der Farblose sagte nach wie vor nichts. Lediglich Bernsteinregen, zu der er immer noch eine aufrichtige Verbundenheit verspürte, da sie eine der wenigen Kätzinnen war, die etwas mehr im Kopf zu haben schienen, schaute er klar und fest in die Augen, hob anerkennend sein Kinn und nickte ihr einmal langsam und aufrichtig zu, obgleich sein Gesicht nichts von seiner vollkommenen Gleichgültigkeit entbehrte. Dennoch war seine Geste vielleicht für sie Zeichen genug, um ihr auch weiterhin seinen Respekt deutlich machen zu können.

[bei Froststern, Riesenkralle und Löwenpfote, begegnet Bernsteinregen, Minzhauch und Birkenfrost]
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   So Feb 14, 2016 11:25 pm

Birkenfrost kniff die Augen zusammen, um besser sehen zu können, ob es half konnte ich von Außen nicht sagen. Meine Ohren zuckten kaum merklich als die Krieger die Windclankrieger grüßte. Ich hielt es für Zeitverschwendung, aber wenigstens beließ die Kätzin es bei einem neutralen Ton. Froststern selbst führte die Windclanpatrouille an und ich überlegte, ob es eine Reaktion auf Steinsterns Auftritt bei der Großen Versammlung war. Vielleicht...auch wenn es in Anbetracht des reißenden Flusses zwischen beiden Revieren ziemlich abwegig schien.
Die weiße Kätzin wurde von ihrer Schülerin und zwei Kriegern begleitet, von denen ich einen gut kannte. Breit und muskulös gebaut, allgemein für einen Windclankater ungewöhnlich groß, das war Drachenglut. Aber es war nicht sein Körperbau, der den Krieger wirklich beeindruckend machte. Es gab durchaus einige Katzen mit Muskeln, aber wie ich immer wieder hatte feststellen müssen, erschreckend wenig mit Hirn. Und von denen wagten nur wenige es dann auch konsequent zu benutzen. Er sagte nichts, aber wozu auch, die Floskeln der höflich-leeren Anwesenheitsbekundung waren bereits ausgetauscht und ich war froh wenn ich diese Patrouille bald hinter mich gebracht hatte. Ich bemerkte den Blick des Windclankriegers und erwiderte ihn kurz. Ich zuckte kurz mit dem rechten Ohr, um seinen Respektsbekundung zu erwidern, widmete ihm daraufhin aber keine weitere Aufmerksamkeit. Dies war die Grenze und trotz meiner aufrichtigen Wertschätzung für den Kater und vor allem sein kritisches Denken, bestand keinerlei Zweifel wie ihm in dieser Situation gegenübertrat.
Vielleicht würde sich irgendwann wieder einmal eine Gelegenheit zum Reden ergeben, ich hoffte darauf, besonders da die letzte schon Monde zurück lag. Ich erinnerte mich an das zufällige Treffen genau an dieser Grenze. Ich war frischernannte Kriegerin, er noch Schüler und er hatte davon gesprochen, dass er Zweifel an seiner Überzeugung, die Welt sei schlecht bekam. Zu gern hätte ich damals nachgehakt, woher diese kamen und auch jetzt wollte ich zu gern wissen, wie er dachte und ob sich seitdem seine Ansichten verändert hatten. Damals hatte uns Rosendorn gestört und Drachenglut angegriffen. Den genauen Grund dafür kannte ich bis heute nicht, auch etwas das ich zu gern gewusst hätte. Vielleicht ergab sich auf einer Großen Versammlung zukünftig eine Gelegenheit, heute waren wir auf jeden Fall vor allem Krieger verschiedenen Clans. Ich gab meinen beiden Begleiterinnen, das sie mir folgen sollten und begann die Grenze zu markieren. Ich blieb aufmerksam, auch wenn es immer noch mehr als unwahrscheinlich war, dass die Windclankatzen zu uns rüberkommen könnten und langsam aber sicher entfernten wir uns von Froststern und ihrer Patrouille.

[betrachtet die Windclanpatrouille, erwidert Drachengluts Respektsbekundung, gibt Birkenfrost und Minzhauch ein Zeichen, markiert die Grenze, entfernt sich von den Windclankatzen]
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Mi Feb 24, 2016 9:38 pm

<--- Flussclan Lager

Die junge Kriegerin trottete hinter ihren Clangefährtinninen her. Sie war nicht sonderlich motiviert. Der Regen würde den größtenteils doch vermutlich eh verwaschen, oder? Sie war sich nicht ganz sicher. Aber was getan werden musste, musste getan werden. Das wusste die Kriegerin. Selbst wenn das ganze nichts brachte, war es doch irgendwie Tradition und das war etwas was die Graue mochte. Sie Blickte auf als sie eine Geste von Bernsteinregen war nahm. Die Ältere deutete auf eine weitere Gruppe Katzen. Verwirrt blickte ich auf. Ich war so mit mir beschäftigt gewesen, dass ich die Anwesenheit der Patrouille nicht bemerkt hatte. Ein Einsaugen der Luft verriet mir, dass sie vom Windclan stammen mussten. Angestrengt sah ich durch den dichten Regenschleier und erkannte schlussendlich eine helle, weiße Katze. Höchstwahrscheinlich Froststern, die Windclan Anführerin. Ihr rückte näher zu meinen Clangefährten und der Regenschleier lichtete sich leicht. Er gab die Katzengruppe zu erkennen und ich bemerkte, dass es tatsächlich Froststern war. Mit ihr waren drei weitere Katzen. Zwei Krieger und eine etwas kleinere Katze die Minzhauch für einen Schüler hielt. Nur eine der dreien kam ihr bekannt vor. Der gräuliche Krieger mit der charakteristischen Narbe über dem Auge. Sie meinte ihn schon mal auf einer großen Versammlung gesehen zu haben. Überrascht zuckte die Graue mit den Ohren als Birkenfrost die Windclankatzen begrüßte. Sie hielt nicht viel von Freundlichkeit unter verschiedenen Clans. Solange ihnen dies nicht irgendeinen Vorteil einspielte jedenfalls und der Windclan schien wirklich nichts zu haben was dem Flussclan irgendwie von Nutzen sein könnte. Froststern jedoch erwiderte ihrer Begrüßung. Wenn auch in einem kühlen, eher abweisenden Ton. Kurz zögerte Minzhauch. Sie war sich nicht sicher ob sie die Fremden ebenfalls Grüßen sollte. Dann entschied sie sich jedoch dagegen. Ein netter Grenztratsch würde den Flussclan nur noch wie einen Haufen Mäusehirne aussehen lassen und das waren sie bei bestem Willen nicht. Auch der Rest der Windclanpatrouille schien bisher eher Stille zu wahren. Ich zuckte angespannt mit der Schwanzspitze. Schließlich gab Bernsteinregen uns zu erkennen, dass wir uns zurückziehen sollten und ich folgte der Getupften. Genau wie sie machte ich mich daran die Grenze zu markieren.

[bei Bernsteinregen und Birkenfrost, beobachtet die Windclankatzen, folgt Bernsteinregen, markiert die Grenzen]
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Sa März 05, 2016 2:06 pm

Froststerns Begrüßung war nicht gerade die freundlichste, eher eisig. Aber Birkenfrost rechnete auch nicht wirklich mit Freundlichkeit in diesen Zeiten. Die Katzen, die der weißen Kätzin folgten schienen auch nicht allzu gute Laune zu haben. Sogar die Stimmung hat dieses Wetter "verregnet". Na gut, schlechtes Wortspiel, Birkenfrost. Zum Glück hatte sie diesen schlechten Witz nicht laut ausgesprochen. Vor allem, da dieser wohl nun um einiges fehl am Platz war.
Die Flussclankriegerin wandte ihren Blick nun wieder zu Bernsteinregen als diese ihren Begleiterinnen ein Zeichen gab ihr zu folgen. Birkenfrost gab darauf ein knappes Nicken von sich und setzte ihre durchnässten Pfoten wieder in Bewegung und half ihren Clankameraden die Grenze wie gewollt zu markieren. So wie auch ihre Clangefährtin behielt die Fleckenkätzin ein Auge auf die Windclankatzen. Sie dachte nicht, dass sie sich die Mühe machen würden durch einen kleinen Fluss zu waten, um auf das Territorium zu gelangen. Oder anderweitiges, was ihnen ungelegen kommen würde. Aber sie traute den Katzen trotzdem nicht über den Weg. Nach und nach entfernte sich nun die Flussclanpatrouille von den fremden Clankatzen.

[bei Bernsteinregen und Minzhauch | beobachtet die Windclankatzen | folgt ihrer Patrouille | markiert die Grenzen]
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Sa März 19, 2016 9:07 pm

Abgesehen von dem einzelnen Gruß der gescheckten Kätzin sagte kein Mitglied der FlussClan-Patrouille ein Wort. Froststern behielt sie argwöhnisch, aber unauffällig im Auge. Immerhin könnte es sein, dass diese Fischesser durchaus dazu in der Lage waren, das Flussbett zu überqueren. Und Steinstern hatte deutlich gemacht, dass sein Clan in ernsthaften Schwierigkeiten steckte. Aber die andere Patrouille zog friedlich weiter. Daher gab auch die Langfellige das Zeichen zum Weitergehen.
Die eigentlich weißpelzige Anführerin beendete die Patrouille bald. Sie war bis auf die Haut durchnässt und wollte wenigstens etwas Zeit im Trockenen verbringen. Und sie wollte unbedingt auch noch mit Heidepelz sprechen, nachdem Windkralle sie über den Stand der Dinge an der SchattenClan-Grenze informiert hatte. Der WindClan brauchte dringend Nahrung, aber das Moor war überschwämmt und gefährlich. Kein guter Ort für Frischbeute.
Den Kopf gefüllt mit sorgenvollen Gedanken kehrte Froststern ins Lager des WindClans zurück.


-----------> WindClan-Lager
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   So Apr 03, 2016 9:40 pm

Dem aschgrauen, muskulösen Kater entging der Blick aus den intensiven Iriden der dreibeinigen Kriegerin nicht. Akribisch musterten seine eisig kalten Goldaugen das kaum merkliche Zucken ihres Ohres, doch es genügte ihm, um zu wissen, dass Bernsteinregen sich ihrer angenehmen Unterhaltungen an der Grenze erinnerte. Zufrieden drehte Drachenglut seinen Kopf um, seine Miene verriet jedoch nach wie vor keine Gefühlsregung. Das war gar nicht notwendig, nicht auf der Ebene, auf der die getupfte FlussClankätzin und er sich verstanden. Sie führte die beiden Kätzinnen, die sie flankierten, weiter an der Grenze vorbei, immer dem wilden Plätschern des überschwemmten Flussbetts entgegen und somit weiter weg von Froststern und der WindClan-Patrouille, während die WindClan-Anführerin ihre Pfotenschritte noch eine kleine Weile mit den goldenen Augen verfolgte. Dann aber gab auch sie den Befehl, weiterzuziehen und schweigend folgte ihr der Farblose. Riesenkralle und Löwenpfote trotteten am Schluss durch den dicken Matsch, während Drachenglut sich schräg hinter Froststern hielt und stoisch die Grenze markierte.
Und irgendwas schlugen sie den Weg zurück zum Lager ein und kämpften sich durch das tückische Moor, bis der Schlamm alle Farben ihrer Pelze fast vollkommen bedeckt und verkrustet hatte. Drachengluts goldene Augen blieben stoisch und ausdruckslos, und leuchteten unnachgiebig durch den ewigen Regen.

------> WindClan-Lager

[bei Froststern, Riesenkralle und Löwenpfote, begegnet Bernsteinregen und der FC-Patrouille]
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Sa Apr 16, 2016 10:12 pm

Die beiden Kriegerinnen folgten mir und markierten die Grenze. Ein Ohr hielt ich auf die Windclanpatrouille gerichtet und schaute in Abständen zurück. Vielleicht war es übervorsichtig, immerhin würde das Wasser ziemlich sicher jeder dummen Aktion von Seiten des Windclans einen Riegel vorschieben, aber ich bereute ungern im Nachhinein Dinge, von denen ich eigentlich vorher wusste, dass ich sie beachten und verhindern konnte. Man musste Fehler ja nicht extra noch wissentlich herausfordern.
Wir liefen die Grenze entlang und es dauerte nicht lange, bis ich beim Zurückschauen, nicht einmal mehr Silhouetten der anderen Grenzpatrouille erkennen konnte. Zu hören war nur das Gurgeln des Wassers zu unserer Seite und das Rauschen des Regens in der Luft. Ansonsten war es ruhig und wir kamen gut voran. Als alle Markierungen erneuert waren hielt ich an und schaute kurz prüfend zum anderen Ufer, bevor ich mich zu den beiden Kriegerinnen umdrehte. „Gehen wir zurück, wir sind hier fertig.“ miaute ich und ließ meinen Worten Taten folgen. Zügig kehrte ich zum Flussufer zurück und wählte wie schon auf dem Hinweg eine möglichst kurze Verbindung. Dafür mussten wir wieder etwas zurück in Richtung Vulkan, aber dafür mussten wir nicht so weit bis zur Insel schwimmen und solange der See so unruhig war, hielt ich das für die beste Wahl.
Kurz darauf kamen wir im Schilfgebiet an und ich zog mit entschlossenen Schritten weiter in Richtung Lager, das nicht weit entfernt am Seeufer auf uns wartete.

---> Flussclan-Lager

[beendet Grenzpatrouille, redet mit Birkenfrost und Minzhauch]
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Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan
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