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Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan

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Nordlicht

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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Mo Sep 02, 2013 8:16 pm

<---- Flussclan-Lager

Ich kam anscheinend als letztes an, Dunkelfeder war wohl Steinstern entgegengestürmt...und mein Magen meldete sich langsam. Was war ich auch blöd, ich wusste doch, das ich wenn ich nicht frühstückte, bevor die schwarze Füchsin mich in ihre Fänge bekam, das Ganze vergessen konnte...und eigentlich hatte ich heute Zeit gehabt.
Wenigstens schien die Windclangrenze nur streng zu riechen und aufhaltender Ärger war nicht in Sicht. Die Chancen waren wohl nicht schlecht, dass das hier bald wieder vorbei war. Da Steinstern sich schon an die Grenzmakierung gemacht hatte, begnügte ich mich damit die Windclangrenze zu betrachten. Neugierig wie es dort aussah, war ich ja schon...und wie der Clan wohl lebte? Ob das Leben im Moor sehr viel anders war? Eine große Versammlung zu besuchen, das wäre wirklich etwas, was ich gerne machen würde...trotzdes Marsches zu einer Zeit, wo jeder vernünftige Kater eigentlich schlummern sollte. Zumal ich dort vielleicht meine Geschwister sehen würde...und meine Mutter...auch wenn ich mir nicht sicher war, was ich von der Kätzin, die uns bei Borkenstern gelassen hatte erwarten sollte. Allzu lange sollte die nächste ja nicht mehr entfernt sein...vielleicht hatte ich Glück?

[kommt an, beobachtet die Windclangrenze]
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Steinstern

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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Sa Sep 07, 2013 2:18 pm

Es dauerte nicht lange da kam erster Dunkelfeder und kurz darauf Nordpfote. Schweigend musterte er die beiden. Dunkelfeder schien an irgendetwas zu denken, was jedoch blieb dem grauen verschlossen. Nordpfote musterte interessiert die WindClan Grenze. Kurz kniff Steinstern die Augen zusammen ehe er sich langsam erhob und auf den Schüler und seine Mentorin zu trabte. "Die WindClan Krieger sind auf ihrer Seite geblieben, daher gibt es für uns hier nichts mehr zu tun." Erklärte er ruhig und ließ seinen Blick von einer Katze zur anderen schweifen. Ein Grinsen schlich sich auf sein Gesicht als er der Magen des jungen Schülers Knurren hörte. "Ich bin wohl nicht der einzige der heute noch nicht gegessen hat. Wir können auf dem Weg zur DonnerClan grenze nach Beute ausschau halten, wenn wir genug zusammen bekommen Essen wir dort!" Mit einem leisen Schnurren wand sich der junge Anführer um und trabte rasch an der Grenze entlang.

Tbc: Zweibeinerweg - Grenze zwischen DonnerClan und FlussClan
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Dunkelfeder

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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Sa Sep 07, 2013 3:04 pm

Noch immer stand Dunkelfeder an der Grenze, die Markierungen gesetzt und den Kopf irgendwo im Nirgendwo. Sie wusste nicht, warum plötzlich so eine eisige Kälte zwischen ihr und ihrem Schüler herrschte, aber anscheinend hatte er irgendetwas gegen sie. Was ja durchaus auch auf Gegenseitigkeit beruhte. Die schwarze Kätzin hatte einfach keine Lust, den faulen Nordpfote jedes Mal zum Training drängen zu müssen. Andere Schüler weckten ihre Mentorin schon vor Sonnenaufgang, um trainieren zu können, Nordpfote hatte das nie getan und würde es sicherlich auch nie tun.
Erst Steinsterns Stimme holte die Schwarze aus ihren Gedanken zurück. Sie blinzelte kurz und wandte ihren Kopf zu ihrem Gefährten, ehe sie nickte. Dass er aber Nordpfote auch noch anbot, direkt nach der Jagd etwas zu essen, ging ihr etwas gegen den Strich. So würde Nordpfote nie lernen, was es hieß, verzichten zu müssen, um den Clan zu versorgen. Jetzt in der Blattgrüne war das vielleicht kein Problem, aber in der Blattleere, wenn der Clan hungerte, würde Nordpfote wahrscheinlich auch noch jeden Tag eine fette Maus zum Frühstück brauchen.
Wortlos schnippte Dunkelfeder mit dem Schwanz, um Nordpfote zu bedeuten, dass er ihr folgen sollte, ehe sie selbst hinter Steinstern herlief. Die Zeit bis zu Nordpfotes Kriegerernennung kann ja noch heiter werden, dachte die Kriegerin nur und flitzte weiter.

tbc: Zweibeinerweg - Grenze zwischen DonnerClan und FlussClan
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Nordlicht

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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   So Sep 08, 2013 4:20 pm

Steinstern emrkte an, das die Windclangrenze ruhig war und schien bereit weiterzugehen. gerne, je eher das hier zu ende war, desto besser. Meine Ohren zuckten allerdings nach oben, als der graue Kater von essen sprach. Mein Gesichtsausdruck wurde sofort heller, auch wenn wir unterwegs natürlich nur Bodenbeute fangen konnten, immerhin besser als nichts. emin Magen war derzeit nicht übermäßig wählerisch, solange er gefüllt wurde. Motiviert prüfte ich im gehen die Luft, während ich dem Anführer folgte und hielt nach Beute ausschau. Nach Dunkelfeder drehte ich mich gar nicht erst um, etwas das mir gefiel, musste ihr eigentlich missfallen.

---> Zweibeinerweg – Grenze zwischen FlussClan und DonnerClan
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Mi Okt 02, 2013 3:53 pm

cf: FlussClan-Lager

Schimmerseele drosselte ihr Tempo, als ihr der noch leichte Geruch des Moores und Windes in die Nase stieg. Vermischt mit den von Wasser und Fischen. Zusammen Wind- und FlussClan. Ihre Pfoten setzten leicht auf den Boden und ihr Maul öffnete sich einen spalt, um die vielen Gerüche besser aufnehmen zu können. Die Makierungen beider Clans schien schon eine Weile her zu sein. Sie schaute auf das ausgedörrte Flussbett. Kein kleinster Tropfen Wasser regte sich darin. Sie tappte näher an die Grenze und makierte die des FlussClans neu. Ihr Blick wanderte hinüber zu der kahlen Landschaft. Sie konnte sich denken wie dort der Wind brausen musste. Ihr fuhr es ja hier schon durch das Fell. Da draußen würde sie es nicht aushalten. Immer wieder das Fell zerzaust bekommen. Sie sah sich nach Katzen um, doch da war niemand. Jedenfalls nicht hier in der nähe. Wer weiß wer dort in der weite über das Land flitzte. Sie riss ihren Blick vom offenen Gelände los und drehte sich um. Waldpfote war wohl noch etwas weiter hinter ihr gewesen. Die schwarze setzte sich und legte ihren Schwanz ordentlich um die Pfoten. Im Gedanken plante sie schon was sie ihre Schülerin fragen sollte. Mal sehen was sie so über die anderen Clans wusste. Geduldig wartete sie und ließ die leichten Sonnenstrahlen die es bis hier runter schafften ihren Pelz wärmen, der wie immer wenn Licht hinauf fiel anfing einen leichten Schimmer anzunehmen.
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   So Okt 06, 2013 6:26 pm

Cf: FlussClan Lager

Keuchend kam ich neben meiner Mentorin an. Meine Brust hob und senkte sich sehr schnell und erst nach einer Weile hatte sich mein Atem beruhigt, sodass ich mich endlich umsehen konnte! Überwältigt von der Schönheit außerhalb des Lagers riss ich meine waldgrünen Augen auf. Fremde Düfte schlugen mir ins Gesicht. Das muss der WindClan sein! Wie ekelhaft! 
Angewidert kräuselte ich meine Nase. Wie konnte man leben, wenn man so stank? Es war für mich unerklärlich. Die Grenze zwischen unserem und dem NachbarClan bildetete ein ausgetrocknetes Flussbett. Neugierig ließ ich meinen Blick weiter schweifen. Die Landschaft jenseits des Flussbetts sah nicht sehr gemütlich aus. Zwar konnte ich das als junge Schülerin noch nicht so gut beurteilen, aber das war meine Meinung. Die anderen mussten sie ja nicht teilen. Wie wohl das WindClan Lager aussieht? Ich werde es bestimmmt nie erfahren! 
Ich muss mich mit unserem Lager zufriedengeben. Nachdem meine Augen  die Umgebung gescannt hatten, war ich bereit, Schimmerseele zu schenken. Mit Sicherheit hatte sie sich schon einen Plan zurechtgelegt, was wir machen würden. Mit einem Zungenstrich fuhr ich mir über mein Brustfell und ließ mich nieder. »Hier bin ich. Was ist dein heutiger Plan für unsere erste Trainingsstunde?«, miaute ich mit selbstsicherer Stimme. Schimmerseele war so nicht so eine Kätzin, die versuchte für jedes jungere Kätzchen so etwas wie eine Mutter zu sein und dafür schätzte ich sie. Trotzdem kamen einige Zweifel in mir hoch, ob sie eine gute Mentorin für mich seien würde. Aber wir würden sehen!
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Do Okt 10, 2013 7:28 pm

Waldpfote kam keuchend neben Schimmerseele an. Sie merkte, wie sich der Atem der Schülerin erst nach einer Weile beruhigte. War mein Tempo zu schnell gewesen? sie sah die kleinere Kätzin an. Nein! sie muss sich gleich daran gewöhnen! redete sich die schwarze dann in Gedanken ein. Sie sah mit an wie sie sich überwältigt umsah. Das konnte sie auch verstehen,  Waldpfote war zum ersten mal außerhalb des Lagers, und da war alles irgendwie interessant. Jedenfalls ging es ihr selbst früher so. Belustigt sah sie mit an wie sich ihre Nase angewiedert kräuselte, als sie den 'Duft' des WindClans einatmete. Neugierig sah sich die Schülerin das trockene Flussbett, und dann das Gelände hinter der Grenze an. Schimmerseele ließ sie, sie hatten schließlich Zeit.
Die Kätzin schien fertig zu sein, als sie den Blick zu ihr wandte, und sich nochmal über das Brustfell leckte. Dann setzte sie sich. Sie Fragte was ihre erste Trainingsstunde sein wird. Die Schülerin hatte einen selbstsicheren Ton. "Als erstes werde ich dir etwas über die anderen Clans erklären" miaute die schwarze. Ein Windzug fuhr ihr erneut durchs Fell, und sie wickelte den Schwanz enger um ihren Körper. "Die WindClan-Katzen sind mit die kleinsten. Sie punkten zwar nicht so mit Kraft, aber mit Geschicklichkeit und Schnelligkeit" miaute sie dann "Sie sind wegen ihrer geringen Körpergröße sehr gute Renner, und wie du bereits siehst leben sie auf den offenen Moorland. Dort jagen sie häufig Kaninchen" sie sah Waldpfote an. "Der DonnerClan lebt im Wald. Die Katzen Jagen dort Mäuse, Wühlmäuse, Eichhörnchen und weiteres. Sie sind wilde Kämpfer, und auch stark" sie machte wieder eine Pause und fuhr dann fort "Und der SchattenClan ist listig. Vorallen im Kampf. Bei ihnen musst du  auf alles gefasst sein. Sie sind gute Jäger im Dunkeln, und Leben daher auch im Nadelwald" diese Informationen sollte jede Katze wissen. Dies musste sie auch lernen. Sie wartete ob Waldpfote vielleicht noch eine Frage hatte.
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Do Okt 10, 2013 9:33 pm

Schimmerseele sagte, sie würde Waldpfote zunächst etwas über die verschieden Lebensweisen der Clans erzählen. Aufmerksam lauschte die Schülerin und versuchte sich alles zu merken, auch wenn es ziemlich viele Informationen waren, die gleichzeitig auf sie einprasselten.
Nachdem Schimmerseele geendet hatte, nickte Waldpfote als Zeichen, dass sie alles verstanden hatte. Aber eine Frage lag ihr noch auf der Zunge. »Was ist mit dem WolkenClan? Die leben doch auch schon länger hier. Wie leben sie? Was jagen sie?« Gespannt richtete die Kätzin ihre waldgrünen Augen auf Schimmerseele. Die Kriegerin sollte merken, dass Waldpfote aufmerksam und wissenbegierig war. 

Sry, für den unkreativen Post Sad
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Fr Okt 11, 2013 2:38 pm

Schimmerseele bemerkte zufrieden, wie wissbegierig und aufmerksam Waldpfote war. Dies war immer gut. Sie verdeutlichte mit einem Nicken das sie alles verstanden hatte. Bei der Frage, die ihr die Schülerin stellte, antwortete sie; "Der WolkenClan lebt auf steinigen Gelände. Ihre Ballen sind besonders hart, weswegen ihnen das auftreten auf den spitzen und harten Felsen auch nicht weh tut. Auch können sie hoch und gut Springen" wieder machte sie eine kurze Pause, um auf die zweit gestellte Frage antworten zu können; "Die Katzen dort Jagen häufig Vögel" dies war zwar kurz gesagt, aber denn noch Informativ. Sie wollte ja auch nicht das die Kätzin unter den ganzen unterging. Sie würde schon mit der Zeit mehr über die anderen Clans lernen.
Nun war sie eigentlich fertig mit den erklären über die anderen. "Wenn du jetzt keine Fragen mehr hast, werden wir zum Schilfgebiet gehen. Dort kann man am besten Fische fangen" miaute die schwarze und sah Waldpfote an. Doch wartete sie, ob die Schülerin noch eine Frage parat hatte. Sie wollte die kleinere nicht hetzen, obwohl sie sich vorstellen konnte, das der Gedanke auf die erste Jagd zu verführerisch war um noch eine Frage zu stellen und so das ganze noch hinaus zu zögern.
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   So Okt 20, 2013 6:03 pm

cf. Windclan Lager

Seelentraum kam als erste bei der Grenze und Aschenpfote nach ihr. Die weiße schaute ihre Schülerin an und zu fragen was sie rieht brauchte sie wohl nicht mehr tun. Sie war schon eine ältere Schülerin dessen Mentorin einmal Eisstern war. Ich würde wohl nie soviel geben können wie es Eisstern damals getan hat. Seelentraum zuckte mit der Schweifspitze und prüfte die Luft. [i]Flussclan Geruch wehte wohl rüber. Die weiße blieb stehen und wartete auf Nebelfrost der eigentlich hinter ihr Gewesen war. Sie setzte sich hin und legte den Schweif um die kleinen Pfoten...
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Nebelfrost

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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   So Okt 20, 2013 8:39 pm

C.f windClan-lager

Nebelfrost stand etwas weiter von der Kätzin und ihrem Schūler entfernt.
Nicht das sie ansteckend sein könnte, nein... Es war ihm nur unangenehm in der Nähe anderer Katzen zu sein und bei dieser hier kribbelte sein Fell.
Er atmete durch.
Noch hatte sie ihn nicht bemerkt, also versuchte er das Kribbeln los zu werden.
Es war lästig und es schien ihm das sie die Ursache war und nicht, ein paar springende Flöhe.
Nebelfrost räusperte sich und musterte Seelentraum finstr.
Warum hatte sie gerade ihn gewählt?
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   So Okt 20, 2013 8:48 pm

Seelentraum hörte Schritte und drehte sich um, dort stand Nebelfrost. Ich Blick fuhr jedoch wieder zu ihrer Schülerin. Dann doch wieder zu Nebelfrost. Als sie sah das er sie finster musterte sank ihr Herz nach unten. Habe ich etwas falsch gemacht? Doch die weiße schüttelte ihren Kopf und miaute mit trockener und auch ein hauch trauriger Stimme "Kommt wir sollten weiter." wärend des Laufens makierte sie auch noch die Grenze und lief weiter zur anderen Grenze des Windclans. Sie guckte über die Schulter zu ihrer Schülerin und würdigte Nebelfrost keinen Blick mehr, doch ihr Kopf blieb gesenkt...

Tbc. Steinbänke – Grenze zwischen SchattenClan und WindClan
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Nebelfrost

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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Mo Okt 21, 2013 11:52 am

Nebelfrost fing Seelentraums etwas unsicheren Blick auf.
Sie sollte sich seine Stimmung nicht so zu Herzen nehmen, schließlich sah er jeden so an.
Jedenfalls sobald er angesprochen wurde.
Als die weiße Kätzin etwas sagte murrte Nebelfrost zustimmend und folgte ihr und Aschenpfote, in einem Abstand.
So konnte er beim Laufen die Wolken beobachten, ohne die beiden anderen zu behindern.
Sein Fell kribbelte immer noch und er musterte Seelentraum, mit unbehaglichem Gefühl.
Hübsches weißes Fell.
Es sah seidig und weich aus.
Der graue schüttelte genervt den Kopf und schlurfte weiter.
Ab und zu zuckten seine Ohren, als er Pfotenschritte hörte und Maus roch.
Sein Magen knurrte leicht und der Kater begann schneller zu laufen.

Tbc. Steinbänke – Grenze zwischen SchattenClan und WindClan
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Mo Okt 21, 2013 8:40 pm

Waldpfote sog jedes einzelne Wort ihrer Mentorin regelrecht auf – sei es noch so unbedeutend. Die Schülerin hatte sich vorgenommen, eine vorbildliche, ehrgeizige Schülerin zu sein. Schimmerseele meinte, wenn sie keine Fragen mehr hätte, könnten sie zur Jagd aufbrechen.
So verlockend das auch klang, ein Geräusch, dass hinter ihnen ertönte, hielt die junge Katze davon ab, sofort zuzustimmen. es kam von der WindClan Grenze. Neugierig drehte sie sich um. An der besagten Stelle tauchten zwei Krieger, die unangenehm nach Windclan stanken, auf und verschwanden sogleich wieder, ohne Schimmerseele oder Waldpfote bemerkt zu haben. Amüsiert zuckten Waldpfotes Schnurrhaare. Die können doch nicht so blind sein?!
Wenn alle WindClan Krieger so waren, hatten sie allesamt keine Chance zu überleben, unaufmerksam wie sie waren. Das war die junge Schülerin sich sicher. Langsam wandte sie sich wieder zu der schwarzen Kriegerin um. Also, der WindClan hat seinen Eindruck bei mir hinterlassen .., dachte Waldpfote und musste sich beherrschen, um nicht loszuprusten. »Ja, wir können los. Ich habe keine Fragen mehr.«, maunzte sie mit halbwegs ernster Stimme.
Schimmerseele sollte schließlich nicht denken, sie sei eines dieser unaufmerksamen Kätzchen, die nur herumtollten und nichts ernst nahmen.
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Do Okt 31, 2013 9:36 am

Eben noch hatte sie am Fluss gefischt, und nun lag dieses ausgetrocknete Flussbett vor ihr, bei dem man sich nur mehr vorstellen konnte, wie es mal ausgesehen haben musste, als das kühle Wasser noch wie sonst nichts vorbei gerauscht war. Das musste weit vor der Ankunft der Clans im neuen Territorium gewesen sein; denn sie hatte nicht mitbekommen, dass irgendwer mit einem Fisch von hier wieder kam - es sei denn, man habe davor an einem See oder Teich nach Beute Ausschau gehalten, so wie es bei ihr war; das zählte nicht wirklich. Ihren kleinen, silbernen Fisch warf sie unbedacht auf den leicht bewachsenen Boden vor ihren Pfoten, dann witterte sie die Luft. Kein WindClan, keine Lichtsturm.

{ kommt von den Moosweiden }
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Do Okt 31, 2013 10:19 am

Auch die Kriegerin kam an, ließ ihre Beute fallen und scharrte kurz vertrocknete Laubblätter darüber, ehe
sie sich neben Sturmlicht stelle. Kurz schaute sie sie an, dann blickte Lichtsturm auf das vertrocknete Flussbett.
Sie zuckte mit dem Ohr. Wie lang es wohl her sein musste, dass der Fluss nun so vertrocknet war? Sie war sich nicht sicher.
Dann hob sie den Blick und starrte auf das offene Feld vor sich; Das WindClan Territorium. Jedoch war jeglicher Duft
mehrere Stunden alt, sodass Lichtsturm sich sicher war, dass sich im Moment keine WindClan Patrouille an der Grenze befand.
»Niemand da«, miaute sie knapp.
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Schattenauge
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Do Okt 31, 2013 10:26 am

OUT:
Angaben zum Ortwechsel (wie sie in den Regeln vermerkt sind) sollten bitte eingehalten werden.
Das heißt, dass vor dem Post angegeben werden muss, von wo der Charakter kommt.
Sturmlicht hat es fälschlicherweise am Ende des Posts angegeben; Lichtsturm hat die Angabe sogar vollkommen vergessen.
Wink
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Do Okt 31, 2013 10:29 am

Sturmlicht sah es nicht als nötig an, Laub oder irgendetwas anderes, was sie in der Nähe hätte finden können, über den von ihr gefangenen Fisch zu kehren; auch nicht, als sie Lichtsturm dabei beobachten konnte, wie diese es tat. Hier war eben niemand anderes, was sie beide laut festgestellt hatten, und so hatte auch keiner die Möglichkeit, ihn zu klauen. Und Füchse, Dachse oder andere Fressfeinde hätten sie bemerkt, bevor sie sich an dieser Beute vergingen.

»Das habe ich schon festgestellt.«, miaute sie, monoton, weder beleidigend, noch belehrend, was Unwissende alleine aus dem Wortlaub hätten vermuten können, obwohl sie es nicht sollten. »Wir sollten die Grenzen dennoch markieren.«, fügte sie hinzu, und blickte ihre Schwester fest an, direkt in das grünliche Bernstein hinein. Wer weiß, wann das nächste mal jemand hier entlang gehen würde, der diese Aufgabe ausführen würde.

{ spricht mit Lichtsturm }
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Fr Nov 01, 2013 10:50 pm

(Sorry wegen den späten antworten, Waldpfote o: )

Schimmerseele wandte den Blick ebenfalls zu der Grenze, von wo starker WindClan Geruch entgegen wehte. Es waren zwei Krieger, die sie anscheinend nicht bemerkten. Sie sah zu Waldpfote, und auch das zucken der Schnurrhaare. "Jetzt denk nicht die sind immer so unaufmerksam" miaute sie zu ihr. Die beiden WindClaner verschwanden wieder aufs Moor und ließen ihren stinkenden Geruch hier zurück. Naja, sie würden hier eh nicht länger rum lungern. Waldpfote sagte sie hätte keine Fragen mehr, und das mit einen halbwegs ernsten Tonfall. Überraschung tat sich in ihr auf, was sich von außen aber nicht ansehen ließ. Sonst waren so junge Schüler wie sie noch hibbelich und sprangen einen nur vor der Nase, doch bei ihr schien es anders zu sein. Nochmals musterte sie die kleinere Kätzin, bis sie sich dann erhob und umdrehte. Sie ging ein paar Schritte, machte dann halt und sah über die Schulter zurück. "Gut, lass uns jetzt etwas fischen" ihr Kopf drehte sich wieder nach vorne und so lief die schwarze vorran, in einen Tempo was jeder Schüler hin kriegen sollte, aber auch nicht zu langsam war.

tbc: Schilfgebiet
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Sa Nov 02, 2013 7:56 am


Out # Sorry, Licht, dass ich jetzt nicht auf deine Antwort warte, aber Steinstern hat schon den Aufbruch zur Versammlung geschrieben und ich komme mit und .. ich muss ins Lager ..und .. dann dort hin gehen. D:

In # Nun zog' doch ein gewisser Geruch auf; doch er war nicht vom WindClan - er war von Schimmerseele und Waldpfote. Zum einen gut, dass sie ihren Ausflug nicht noch länger hinzogen, zum anderem auch schade, denn - wie schon gesagt, oder eher gedacht - waren Wortkonflikte einfach witzig. Solche Gespräche würde sie ja vielleicht auch heute Abend bekommen, sollte Steinstern sie mit auf die große Versammlung mitnehmen. Und ja, das würde er, da war die Beigekätzin sich sicher.

Ohne auf Lichtsturms Antwort zu warten, zuckte sie mit dem Ohr und trat auf die Grenze zu, wo sie ihre Markierung da ließ. Ihr Geruch übertönte nun ihre Clangenossen, und sie schnurrte kehlig. Der FlussClan würde sich sein Territorium nicht nehmen lassen. »Ich gehe zurück ins Lager.«, miaute die Kriegerin zu ihrer Schwester, nahm dann ihren Fisch und entschwand an genannten Ort.

{ geht zum Lager }
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Sa Nov 02, 2013 11:38 am

Gehorsam nickte Waldpfote. Sie hatte Recht; die junge Schülerin durfte den WindClan nicht unterschätzen. 
Mit ernsthaftem Gesichtsausdruck hielt die Schülerin dem musternden Blick ihrer Mentorin stand, ehe sie sich erhob und langsam hinter ihr hertrabte. Zu ihrem ersten Jagdausflug!
Ein Anflug eines Lächelns schlich sich auf ihr Gesicht und breitete sich langsam aus.

Out: Ist okay! (:
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Sa Jan 04, 2014 10:51 am

Vertretung für Flockentanz

cf: WindClan Lager

Flockentanz mäßgte ihr Tempo, als der Geruch nach FlussClan immer stärker wurde und schließlich das trockene Flussbett in Sicht kam, das die Grenze markierte. Sie prüfte die Luft, konnte aber keinen frischen Geruch von FlussClan wahrnehmen. Heute scheint mir hier noch keine Patrouille vorbei gekommen zu sein, bemerkte sie für sich und hielt dann kurz inne, um auf die Ankunft der restlichen Patrouille zu warten.
Ihr Blick schweifte hinüber zum FlussClan Territorium, das von Wasserläufen und vor allen Dingen dem See beherrscht wurde. Der WindClan konnte wirklich von Glück sagen, dass ihr Land nur von einem einzigen schmalen Fluss durchzogen wurde, denn so mussten sie sich nicht ständig die Pfoten nass machen. Regen war ja manchmal schon schlimm genug, immerhin klebte er einer Katze das Fell an den Körper und nässte sie bis auf die Knochen. Mit einem Schauder verscheuchte sie diese unangenehmen Gedanken und konzentrierte sich stattdessen erneut auf die Gerüche um sie herum. Neben dem heftigen, ekelerregenden Geruch von Fisch und FlussClan konnte sie sehr schwache Beutegerüche ausmachen. Kein Bärengeruch!, stellte sie mit Erleichterung fest.
Mit zuckenden Ohren und zweifelndem Blick musterte sie das dürre Gras um sich herum, entdeckte dann aber einen kleinen Busch, der sich am Rand des alten, vertrockneten Flusslauf festklammerte. Sie spitzte die Ohren und vernahm ein schwache Rascheln von Blättern, das eindeutig nicht von dem Wind stammte. Dieser wehte ihr zudem günsitg entgegen und brachte den zarten Geruch nach Maus mit sich.
Die weiße Kriegerin wandte sich zu den anderen beiden Patrouillenmitgliedern um. Ihr Bauch fühlte sich leer und das sie auf Grenzpatrouille waren, sprach nichts gegen ein wenig Frischbeute zwsichendurch. Die Blattleere würde früh genug kommen und außerdem waren Jagdpatrouillen unterwegs.
"Was haltet ihr davon, wenn wir hier kurz jagen?", fragte sie mit gedämpfter Stimme und blickte dabei abwechselnd zu Rosendorn und Laubschweif.

[kommt an, prüft die Luft, denkt nach, riecht Maus, fragt Laubschweif & Rosendorn]


Laubschweif

cf: WindClan Lager

Es fühlte sich gut an, wieder die Beine strecken zu können, denn trotz seiner recht breiten Statur war Laubschweif guter Ausdauerläufer. Das WindClan Territorium bot ihm dafür ein perfektes Terrain - weite Flächen, federnder Boden und kaum ein Busch oder Strauch, der einen Lauf behindern konnte. Vielleicht war dieses Land doch gar nicht so schlecht. Vielleicht konnte er sich sogar mit den Bedingungen anfreunden ...
Der Krieger verlangsamte seine Schritte, als ein vertrocknetes Flussbett in Sicht kam und ihm der kräftige Geruch von FlussClan in die Nase stieg. Aufmerksam öffnete er die blassgelben Augen und ließ sie umher wandern. Auf der anderen Seite der Grenze konnte er in weiter Entfernung die flache, glitzernde Fläche eines Sees ausmachen. So jagt der FlussClan also wirklich fast ausschließlich im Wasser. Ein seltsamer Gedanke wie er fand. Katzen waren doch eigentlich für das Land geschaffen und dafür mit kräftigen Beinen und schnellen Pfoten ausgestattet worden. Hätte der SternenClan gewollt, dass sie sich alle im Wasser tumelten, hätten sie sicher Flossen oder Schwimmhäute erhalten - wie Fische oder andere Wasserlebewesen. Aber gut, wenn der FlussClan sich gerne die Pfoten nass machte, würde er nichts dagegen sagen. Eine Katze konnte schließlich selber entscheiden, was sie mit ihrem Leben anfangen wollte. Es kam ihm als eine immer bessere Entscheidung vor, sich nicht dem FlussClan sondern dem WindClan angeschlossen zu haben. Immerhin schienen ihm dessen Katzen bisher recht freundlich und auf den zweiten Blick war das Territorium nun auch nicht so schlimm.
Laubschweif ließ seinen Blick gerade weiter über das flache WindClan Land streifen, als Flockentanz einige Worte an die restliche Patrouille richtete. Ihre blauen Augen wanderten zwischen im und der anderen Kätzin - Rosendorn - hin und her, während sie auf eine Antwort der beiden Katzen zu warten schien. Etwas scheu zuckte der junge Schildpattkater mit den Ohren und richtete den Blick auf die Umgebung. Konnten sie hier jagen? Er prüfte die Luft und entdeckte schwache Beutegerüche. Schwach, aber immerhin vorhanden.
Es kam ihm seltsam vor, als erster zu sprechen, wo er doch gerade erst dem WindClan beigetreten war, doch auch dieses Mal schien Rosendorn ihm den vortritt zu lassen. Nun gut, dachte er und zuckte unsicher mit dem Schwanz. Sicher würden ihm die beiden Kätzinnen nicht das Fell abziehen, wenn er etwas sagte und außerdem spürte er einen angenden Hunger.
"Wenn es nach mir geht, können wir das gerne machen.", miaute er also zaghaft und richtete dabei seinen recht scheuen Blick auf Flockentanz.

[kommt an, denkt nach, mustert die Umgebung, antwortet Flockentanz]
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Fr Jan 10, 2014 9:37 pm

cf: WindClanlager

Sehr ekelerregende Geruch der Pseudowasserkatzen war an dieser Stelle ebenso unerträglich, wie er es auch schon auf der großen Versammlung gewesen war. Es roch nach nasser Katze mit einem Hauch toten Fisches und die Kombination ließ mich meine Nase rümpfen und machte in meinem Kopf aus den Mitgliedern dieses Clans zu stinkende Katzen werden, denen man den Gestank geradezu ansehen konnte. Natürlich war dies eine Art, es mehr als extrem zu sehen, das musste ich mir natürlich selbst eingestehen, aber das machte mir nichts. Ich kannte mich so ja schon.
Ich nickte nur zur Antwort auf die Frage und schwieg dann. Wenn Flockentanz und Laubschweif jagen wollten, sollten sie es nur tun. Sie würden nur nicht besser darin sein als ich, aber damit mussten sie wohl leben.

[kommt an und nickt die Frage ab]
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   So Jan 12, 2014 5:50 pm

Die rotbraune Kätzin Rosendorn nickte letztendlich, schwieg aber beharrlich. Augenblicke musterte Laubschweif die Kätzin. Ihr Züge waren hart, kalt, ihre Augen unnahbar und leicht arrogant. Noch nie war ihm eine solche Kriegerin begenet, die sich derart verhielt und so dreinblickte, als könne nichts sie schocken oder als wäre Zuneigung und Wärme nicht als Zeitverschwendung. Seiner Einschätzung nach schien Rosendorn genau so zu sein.
Sein Gedanken wanderten zu Schallherz, als er den Blick von der WindClan Kriegerin wandte und die Umgebung nach Beut abzusuchen begann. Seine Gefährtin war warmherzig, freundlich und liebevoll - das komplette Gegenteil zu Rosendorn. Die Augen der Grauen lagen stets warm auf seinem dunklen schilpattfarbenen Pelz und fast immer begrüßte sie ihn mit einem Lächeln. Er seufzte leise und schüttelte leicht den Kopf, um diese Gedanken und aufsteigenden Bilder zu vertreiben. Er war hier zum Jagen und Grenze ablaufen, seine Gedanken sollten bei etwas anderem sein, als bei Schallherz.
Laubschweifs Geist leerte sich, als der Geruch von Taube ihm in die Nase stieg. Seine blassgelben Augen erfassten ein großes, aber recht mageres Exemplar, dessen graues, gemustertes Gefieder sich nur wenig von der tristen Umgebung der ausgetrockneten Flussbetts abhoben. Perfekt!
WolkenClan Katzen waren immer schon begabte Vogeljäger gewesen, ihre Sprungmuskulatur verlieh ihnen diese außerordentliche Fähigkeit. Die Taube hockte in der Nähe einer kleinen Buschgruppe, die sich am Rand des ehemaligen Flusses angesiedelt hatte. Die Blätter der Sträuche waren blassgrün bis braun - der Frost würde ihnen sicher bald alle Blätter rauben. Die Taube jedoch schien sich sehr für einige alte Früchte dieser Sträucher zu interessieren, die am Rande an der Buschgruppe lagen und vor einiger Zeit herunter gefallen sein mussten. Zwar war der Vogel nicht sonderlich fett, dank der Blattleere, aber immerhin.
Der Wind wehte ihm entgegen, das Tier würde ihn also nicht riechen. Mit einer geschmeidigen Bwegung sank der schilpattfarbene Krieger in eine Kauerhaltung und schlich dann vorwärts. Seine Pfoten sanft auf den trocknen, harten Boden setzten und mit angespannten Sinnen verringerte er die Entferung zu seiner Beute. Bald kauerte er nur noch zwei Schwanzlängen von dem Tier entfernt, das soeben an einer der Früchte herum pickte. Noch einen Pfotenschritt - dann fuhr der Kopf des Tieres herum und den Jäger entdeckend flog es auf. Laubschweif warf sich mit einem gewaltigen Sprung in die Luft, streckte die Pfoten nach der Beute aus und tötete das Tier mit einem gezielten Biss, bevor es Warnschreie ausstoßen konnte. Auf allen vieren und mit der Taube im Maul landete er wieder auf dem Boden und sah sich sogleich mit erfreut funkelnden Augen nach den anderen beiden Kriegern um. Dies war seine erste Jagd im WindClan Territorum gewesen.

[sieht sich nach Beute um, denkt nach, entdeckt eine Taube, fängt sie, sieht sich nach den anderen Katzen um]
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Do Jan 16, 2014 2:16 pm

Laubschweif war einer dieser typischen Krieger, die es wohl liebten, sich zur Schau zu stellen und zu zeigen, was sie für wunderbare Fähigkeiten besitzen, sich herausheben mussten, um sich besser zu fühlen. So etwas verabscheute ich und auch wenn es - das wusste ich im Tiefen meines Selbst - wohl eher nicht dem Bestreben gedient hatte, sich hervorstechen zu lassen, war es einer dieser Momente, die mir zeigten, wie wenig ich mit diesen Kriegern anfangen konnte. Und noch weniger mit den Kriegern, die vom SternenClan verraten worden waren.
Die Greise mussten einen aber auch mit allen möglichen Schwierigkeiten belagern und konnten es nicht einmal gut sein lassen. Das Leben der Lebenden musste für sie wohl als eine Art Bespaßung der Extraklasse dienen und durfte nicht zu langweilig sein.
Und wenn ich das schon so sah, eine Kriegerin, die zwar immer besser war als die anderen Katzen der Umgebung, aber nie besonders aufgefallen war, dann mussten es doch andere Krieger, die die Entscheidungen der Ahnen umso mehr getroffen hatten, genauso sehen. Oder nicht?
Sollte also nicht gerade Laubschweif verstehen, welchen Groll ich den Ahnen gegenüber empfand?
Wahrscheinlich nicht. Niemand verstand die Wege meiner Empfindungen, man nahm mich immer nur als böswillig und voller Groll war, man sah mich als die Gegnerin in jeder Aufgabe. Meine Meinung war sicherlich unkonventionell und ich hatte nur zu oft gesehen, was passiert, wenn ich mich offenbarte. Nie war es gut gewesen. Nie hatte es ein gutes Ende genommen.
Dennoch war ich noch immer derselben Meinung. Wieso war ich dieser Meinung? Was hatte es für einen Zweck, mich immer gegen die anderen Krieger zu stellen, wenn es mir nur so viel Glück versagte. Konnte das richtig sein? Konnte das der Weg sein, wie ich zu leben hatte? Warum verstand ich mich selbst nicht mehr?
Das war gar nicht das Problem. Ich verstand mich selbst besser als je zuvor. Mein Weg, meine Meinung, meine Ansichten, mein Ich waren genauso, wie sie zu sein hatten. Die Ahnen hatten mich zu dem gemacht, was ich war, weil sie sich sonst wohl zu sehr langweilten. Nicht ich hatte mich zu dem gemacht, was ich war. Es war allein ihre Schuld.
Wieso sollte ich mich deswegen also schlecht fühlen? Wieso sollte ich diesen Wegen überhaupt einen Gedanken widmen, wenn ich ohnehin nichts daran ändern konnte? Nur dadurch war ich zu dem geworden, was ich war und was ich liebte. Ohne diesen Weg wäre ich nicht ich selbst gewesen. Ich wollte gar nicht so sein, wie man den normalen Krieger sah. Es hatte viele besondere Kriegerinnen und Krieger in der Geschichte der Clans gegeben. Wieso sollte es bei mir anders sein?
Nicht viele kannten mich.
Kaum einer traf es wohl noch besser.
Aber das war unwichtig.
Ich hatte einen Schüler, der besser war als all jene zuvor. Niemand konnte Drachenpfote das Wasser reichen und irgendwann würde er den WindClan in eine neue Zeit führen, in eine goldene Zeit, in etwas, was noch nie ein Clan zuvor geschafft hatte. Das war meine Vision für meinen Schüler. Und wenn nicht er es schaffen konnte, so etwas zu erreichen, dann konnte es niemand.
Ich atmete einmal tief durch und sprach dann zum Krieger in einem möglichst freundlichen Ton: »Dafür, dass du ein WolkenClankrieger warst, bist du ein guter Jäger, das muss ich wohl zugeben.«

[schaut Laubschweif zu, denkt nach, atmet tief durch, lobt Laubschweif auf ihre eigene Art und Weise]
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