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Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan

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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Di Jan 22, 2013 4:50 pm

Wild fauchte Rabenpfote, während sie auf diese beiden räudigen Katzen zupreschte. Sie wusste, dass sie es noch nicht mit der Kätzin aufnehmen konnte, dazu war sie zu frisch, aber mit diesem Katerchen würde sie sicher fertig werden. Borkenstern schien etwas Ähnliches im Sinn zu haben, denn er fokussierte die Getigerte direkt. Allerdings kam es anders, als es sich Rabenpfote gewünscht hätte. Dieses Hauskaterchen ergriff die Flucht, noch ehe sie ihn hatte packen können. Frustriert grub die Schwarze ihre Pfoten in die Erde und in ihrem Inneren hallte ihre Enttäuschung dunkel nach.
Allerdings war ihr Mentor dafür umso erfolgreicher und mit Genugtuung registrierte Rabenpfote seine Flucht. Etwas besorgt beobachtete sie das tropfende Blut, doch gleichzeitig bewunderte sie seine Stärke umso mehr.

tbc: Zweibeinerweg – Grenze zwischen FlussClan und DonnerClan
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Leopardenherz

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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Di Jan 22, 2013 8:11 pm

Ich war mir noch immer nicht sicher, wie ich reagieren sollte. Einerseits konnte ich gut verstehen, dass Schattenauge keine Hilfe wollte, schon gar nicht von einader Clankatze, aber sie musste wirklich versorgt werden! Als sie jedoch aufstand und ein paar Schritte machte, dachte ich schon ganz anders drüber und war mir sicher, dass sie es auch so schaffen musste. "Wir müssen deine Wunden aber trotzdem auslecken", erklärte ich ihr eindringlich. "Es kann sonst sein, dass sie sich entzünden und das müssen wir auf jeden Fall verhindern. Es gibt irgendein Kraut, das ist extra gegen Entzündungen, aber ich kann mich nicht dran erinnern, wie es heißt... einmal hatte ich es aber genommen, das weiß ich. Es war beim Trainings, als wir Schüler waren. Da hatte ich mich beim Kampftraining verletzt und man hat mir dieses Kraut gegeben..." Ich versuchte mich an den Namen zu erinnern oder an das Aussehen der Pflanze, doch nichts von beidem wollte mir einfallen. "Wir müssen dich verstecken!", miaute ich stattdessen. Wenn ein weiterer Krieger Schattenauge hier finden würde, dann war es aus und vorbei. Und wenn meine Schwester gerade gegen den Anführer meines Clans gekämpft hatte, dann erst recht. Wenn er sie noch ein weiteres Mal in die Pfoten bekommen würde, gerade in diesem Zustand, dann war es aus und vorbei mit ihr. Leider nahm mir das auch die Möglichkeit, sie einfach zum FlussClan zu bringen, damit man sich um sie kümmern würde. Hätte es den Kampf zwischen ihr und Borkenstern nicht gegeben... vielleicht wäre es dann anders gewesen. Sie wäre dann zwar nicht verletzt und es bestände gar nicht die Notwendigkeit, Schattenauge zum FlussClan zu bringen, aber es hätte uns so einiges erleichtert. Wenn man mich jetzt noch einmal mit ihr sehen oder wenn Rosenspfote im Lager verraten würde, was heute geschah, dann würde ich auf jeden Fall aus dem Clan verbannt werden. es wäre schon das zweite Mal, unbegründet. Schattenauge stellte für den FlussClan schließlich keine Gefahr dar.
Erst jetzt hörte ich die Frage, die meine Schülerin mir gestellt hatte. "Das ist Schattenauge", stellte ich sie ihr kurz vor. "Sie ist meine Schwester." Auf einmal ahnte sich, dass Rosenpfote sich mit der kurzen Erklärung vielleicht nicht zufrieden geben könnte und erklärte kurz: "Einst haben Schattenauge und ich im SchattenClan gelebt. Jedoch wurde dann unsere Mutter verdächtigt, unseren Vater umgebracht zu haben. Deshalb hat man uns aus dem Clan gejagt. Kurzzeitig waren wir alle Einzelläufer, aber dann habe ich mich dem FlussClan angeschlossen. Unsere Mutter ist mit unserer Schwester verschwunden, wir wissen nicht, wo. Wahrscheinlich werden wir sie nie wiedersehen. Schattenauge ist Einzelläuferin, sie lebt nicht in einem Clan. Wir haben uns kaum mal gesehen, auch wenn wir es noch so oft gehofft haben. Ich bin dem FlussClan treu ergeben und gehe allen Pflichten gut möglichst nach, die ich aufbekommen habe, keiner kann an meiner Treue zweifeln!"
Ich machte eine kurze Pause um zu verschnaufen. Dann stellte ich Rosenpfote vor. "Das ist Rosenpfote, meine Schülerin. Heute hat Borkenstern mich zu ihrer Mentorin gemacht. Ich werde sie ausbilden und sie wird die beste Kriegerin sein, die der FlussClan je hatte!" Mir war klar, dass meine Stimme schon ziemlich... stolz klingen musste. Aber das war ich ja schließlich auch, ich würde für Rosenpfote eine gute Mentorin sein, nicht im FlussClan geboren hin oder her.
"Hör mal, Rosenpfote", sprach ich weiter, "du bist dem FlussClan eine treue Kätzin, ich weiß. Du wirst weder Borkenstern, noch Steinfell, Rehsprung, deiner Mutter oder sonst einer Clankatze sagen, was hier passiert, klar? Ich habe dir bereits gesagt, dass ich eine treue Kätzin bin und ich würde den Clan mit meinem Leben verteidigen. Ich würde meine alten Clangefährten aus dem SchattenClan angreifen, wenn ich müsste, ich hasse sie, ich verachte sie, es wäre mir ein Vergnügen. Ich würde immer an der Seite des FlussClans kämpfen. Was Schattenauge angeht, ich habe dir ja bereits gesagt, dass sie in keinster Weise für den Clan eine bedrohung darstellt, auch wenn Borkenstern da vielleicht etwas anderes denkt. Sie ist eine Einzelläuferin und wird es wohl leider immer bleiben." Ich verstummte und stellte mir vor, wie meine Schwester neben mir im Bau der Krieger liegen würde. Zusammen mit Rosenpfote würden wir auf die Jagd gehen, Seite an seite würden wir alle Beutetiere des Territorium zum lager bringen...
Ich schüttelte den Kopf, um diesen Gedanken zu vertreiben. Schattenauge als eine FlussClan-Katze, diese Vorstellung war viel zu abwegig. Ich hatte es ja gesagt, sie war eine Einzelläuferin und würde es immer bleiben. "Rosenspfote, versprichst du mir, dass du im FlussClan nichts sagen wirst?"

OUT: Uff... keine Ahnung, du, wenn du willst^^ Übrigens sorry für den vorigen mieserablen Post, ich stand gestern ziemlich unter Zeitdruck als ich den geschrieben habe.
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Di Jan 22, 2013 8:29 pm

Als Schattenauge ihre Schwester hörte, wie sie davon sprach, dass die Wunde ausgeleckt werden sollte, nickte Schattenauge leicht bitter. Das würde sicher wehtun, war aber notwendig, das wusste sie. Sie konnte sich auch noch gut daran erinnern, wie sich, damals als sie noch Schüler gewesen waren, Leopardenpfotes Wunde entzündet hatte und wie die SchattenClanheilerin ihr ein Kraut verabreicht hatte, welches die Entzündung hatte wieder abschwellen lassen, aber die schwarze Kätzin hatte sich Pflanzennamen noch nie merken können und das Aussehen hatte sie sich auch nicht wirklich eingeprägt.
Sie musterte Leopardenherz und sah wieder Sorge in ihren grünen Augen.
"Wo willst du mich denn verstecken?", miaute sie und wollte noch etwas hinzufügen, aber da begann sich eine kleine Gestalt aus dem Schatten zu schälen und zu ihnen zu laufen.
Eine zierliche, rote FlußClankätzin kam verwirrt auf Leopardenherz zu und fragte, wer diese fremde Schwarze war. Schattenauge legte die Ohren an. Einen weiteren Kampf würde sie wohl nicht lange durchhalten. Heute war ihr nicht viel Glück beschienen.
Doch bevor die Situation sich zuspitzen konnte, erhob die goldschwarz Getupfte ihre Stimme und stellte Schattenauge vor. Listig, aber offensichtlich nicht auf Streit aus, musterte die Einzelläuferin die Kleine. Sie sah nicht aus, als wäre sie schon lange Schülerin. Und tatsächlich stellte sie sich als frischernannte Schülerin von Leopardenherz heraus. Mit großen Augen musterte Schattenauge ihre geliebte Schwester. Sie war Mentorin! Ihr Schwester! Stumm freute sie sich für sie und fühlte mit ihrem Stolz mit, aber die Freude verflog rasch.
Es tat weh, Leopardenherz von damals erzählen zu hören. Vielleicht war es genau das Richtige, diesem Schüler die gesamte Wahrheit zu erzählen, um sie davon zu überzeugen, sie nicht zu verraten. Aber es waren grausame, dunkle Erinnerungen, die ihre violetten Augen trüb machten. Es war ein Verbrechen, Rosenpfote da mit rein zu ziehen und sie zum Lügen zu bringen, aber würde sie es dem FlußClan verraten, dann war für Leopardenherz alles vorbei. Schattenauge wollte nicht, dass sie ihre neugefundene Heimat verlieren würde.
Mitfühlend strich sie ihrer Schwester sacht mit dem Schweif über die Flanke und senkte den Kopf zu ihrer Schulter herab, während diese gerade mit ihrer Geschichte endete und voller Trauer in ihrer Stimme miaute:"Sie ist eine Einzelläuferin und wird es wohl leider immer bleiben."
Schattenauge verstand, wie sehr sich ihre Schwester nach ihr sehnen musste, wie sie sich wünschte, mit ihr zusammen in einem Bau zu schlafen und sich ihre Beute mit ihr zu teilen.
In ihrem Herzen, gut versteckt vor der Welt und vor sich selbst, brannte eine einsame Sehnsucht nach dem Leben in einem Clan.
Doch das würde niemals passieren.
Diese Welt würde vor ihr verschlossen bleiben. Mit Sicherheit.
Als Leopardenherz sich offen an ihre Schülerin wandte und sie fragte, ob sie schweigen wolle, humpelte die große, schwarze Katze auf die Kleine zu und blieb mit sanftem Blick vor ihr stehen. Leise und ruhig sprach sie zu ihr.
"Es ist wahr, dein Anführer Borkenstern hat mich so zugerichtet, weil ich eine Einzelläuferin bin. Aber bevor du auf Leopardenherz' Frage antwortet, möchte ich, dass du dir selbst eine Frage stellst Rosenpfote. Würdest du... deiner eigenen Schwester den Rücken zukehren, weil das Schicksal eine Streunerin aus ihr gemacht hat? Würdest du das über's Herz bringen?"
In ihren Augen lag zur Ausnahme kein listiges Funkeln. Nur Aufrichtigkeit und Vergangenheit.
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Mi Jan 23, 2013 3:44 pm

cf : Steinbänke - Grenze zwischen SchattenClan und WindClan

Ich lief schnell voran. Vielleciht ein wenig zu schnell ? Aber im Moment war mir das egal. Ich konnte nur an Abendkralle denken. Eigentlich sollte ich nicht an ihn denken, aber er will mir nicht aus dem Kopf gehen. Ich drehte mich zu Edelpfote um. ,, Vielleicht bin ich zu schnell gelaufen, hm ? Tut mir Leid ! " Ich lächelte entschuldigend. Dann wandte ich mich wieder dem erzählen zu. ,, Hier ist die Grenze des FlussClans. Präg dir den Geruch gut ein. " Ich schaute sie wieder an. ,, Falls du den Geruch hier oder den des SchattenClans auf unserem Terretorium entdeckst, musst du sofort zu mir oder einem anderen Krieger gekommen, verstanden ? Aber er gibt auch noch ein paar Ausnahmen. Zum Beispiel wenn der Heiler, oder der Anführer selbst hierher kommt um zu reden. Aber es wird fasst nie passieren, dass du alleine unterwegs bist. Außer wenn ich dir eine Aufgabe gebe. " Ich machte eine Pause und ließ meine Worte sacken. ,, Gut. Für heute sind wir fertig. Morgen zeige ich dir die restlichen Orte und wir werden Jagen und Kämpfen trainieren. Für heute ist unsere Trainungsstunde beendet." Ich drehte mich um und lief diesmal gemächlich voran. Aber eigentlich wollte ich laufen, rennen. Ich wollte zu Abendkralle. Mit ihm reden, jagen. Aber ich zügelte mich und lief so langsam, dass Edelpfote mithalten konnte.

tbc : WindClan-Lager
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Mi Jan 23, 2013 4:05 pm

cf : Zweibeinerweg - Grenze zwischen FlussClan und DonnerClan

Ich lief voran durch den kalten Schnee. Meine Pfoten waren leicht taub und ich sehnte mich nach Abendkralles warmen Pelz. Aber dennoch musste ich durchhalten. Ich drehte mich um, zu Pantherpfote. ,, Dies hier ist die Grenze zum WindClan. Hier gelten die gleichen Regeln wie bei der anderen Grenze. Wenn wir sie nicht übertreten, übertreten die WindClan Katzen sie auch nicht. " Ich machte eine Pause und sah meine schwarze Schülerin an. ,, So, für heute haben wir unsere erste Tour durchs Gelände beendet. Ich bin sicher du möchtest auch ins Lager und die aufwärmen. Wenigstens hast du heute schon etwas von der Landschaft gesehen. " Ich drehte mich schon allmählich um. ,, Komm jetzt gehen wir zurück ins Lager. " Ich drehte mich jetzt ganz rum und begann voran zum Lager zu laufen. Ich hatte das Gefühl Marderschatten würde mich rufen. Das gab meine ermüdeten Pfoten neue Kraft und ich beschleunigte meine Schritte. Ich hoffte Pantherpfote würde noch mithalten können.

tbc : FlussClan-Lager
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Mi Jan 23, 2013 4:18 pm

Nachdenklich sah ich die beiden Kätzinnen an. Sie waren so unterschiedlich und auch so gleich. Ich wusste nicht ob ich das erzählen würde oder nicht. Schließlich hatte Leopardenherz Streuner-Schwester. Aber Schattenauge hatte Recht. Sie konnte nichts dafür, dass sie nun als Streunerin leben musste. Und trotzdem war da noch die Treue und die Loyalität zum FlussClan. Ich zweifelte n icht an der Loyalität Leopardenherz', aber ich konnte mich nicht recht entscheiden. Aber so wie die Streunerin jetzt aussah, war sie einfach keine Bedrohung für den Clan. Noch nicht, aber die Verletzungen würden heilen ... Dummerweise hatte auch ich keine Ahnung wie das Kraut aussah oder hieß. Mir war Schattenauge sehr sympathisch in dieser Zeit geworden. Ich beschloss, sie nicht zu verraten. ,, Ja, Leopardenherz. Ich verspreche es." An Schattenauge gewandt : ,, Nein, Schattebnauge. Das würde ich nicht übers Herz bringen. Ich verstehe, dass es für euch nicht leicht ist. Wenn ihr jetzt etwas Zeit für euch braucht ? " Ich trat ein paar Schwanzlängen von den beiden weg und schaute mir übertrieben interessiert, die Landschaft an.
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Mi Jan 23, 2013 5:03 pm

<--- Steinbänke - Grenze zwischen SchattenClan und WindClan

Keuchend folgte ich meiner flinken Mentorin. Ich fragte mich, woher sie nur diese Ausdauer nahm. Hoffentlich würde ich bald auch so ausdauernd wie sie. Endlich drehte sie sich wieder zu mir um. Sie entschuldigte sich gleich dafür, zu schnell gelaufen zu sein und keinerlei Rücksicht auf mich genommen zu haben. Gut so. Ich reckte den Kopf und schon begann sie mir zu erklären, wo wir hier waren. Ich sollte mir den Geruch einprägen. So schnupperte ich etwas. Wäh, fischig. Sie schaute mich ernst an und erklärte mir, ich hätte sofort zu melden, wenn Schatten- oder FlussClan-Geruch auf unsere Territorium entdecke. "Ja, verstanden!", meinte ich und nickte eifrig. Sie erzählte mir auch noch etwas über Ausnahmen und so und ich hörte ihr aufmerksam zu. Trotzdem wurde es nach einiger Zeit wirklich langweilig. Das hier, das da, aber das wird eh nicht passieren. Wahrscheinlich. Und dies und das. Als sie fertig war mit ihren langen Erklärungen von wegen was alles passieren könnte, höchstwahrscheinlich aber eh nicht passieren wird, nickte ich einfach. Hoffentlich konnte man mir die Langeweile nicht schon ansehen... Ich blickte zu ihr hoch und wartete darauf, was wir als nächstes machen würden. Zu meiner Erleichterung konnten wir endlich nach hause. Morgen würde sie mir mehr zeigen und wir würden endlich Kämpfen trainieren! Yay, hoffentlich finden wir einen Fuchs, dem wir den Schweif abbeißen können! Eh ich meiner Mentorin folgen konnte, die glücklicher weise diesmal kein hetzendes Tempo vorgab, blickte ich noch einmal die Grenze hinüber. Huch? War da nicht etwas? Ich schüttelte den Kopf. Das musste wohl Einbildung gewesen sein. Eilends folgte ich meiner Mentorin zurück ins Lager.

---> WindClan-Lager
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Mi Jan 23, 2013 6:08 pm

Ein raues, schmerzliches Schnurren drang aus Schattenauges Kehle, als sie Rosenpfote hörte.
"Danke, Rosenpfote.", hauchte sie ruhig und obwohl sie die kleine, blauäugige Kätzin nicht kannte, senkte sie ihren Kopf in einer freundschaftlichen Geste zu ihr herab und berührte die rote Stirn der Schülerin mit der ihren.
"Dafür stehe ich für immer in deiner Schuld."
Die schwarze Einzelläuferin zwinkerte schief und nickte dankbar, als sich Rosenpfote etwas entfernte, um den beiden Schwestern Zeit für sich zu lassen.
Betrübt wandte sich Schattenauge an Leopardenherz und bemühte sich, trotz der Wunde gerade zu stehen. "Es tut mir leid, dass ich die Zeit, in der du zum ersten Mal Mentorin sein darfst, mit sowas überschatte." - sie deutete mit einem Schulterzucken auf ihre Verletzung und schaute sehr ernst in ihr zartes Gesicht - "Wenn irgendeine FlußClankatze davon erfährt und du und nun auch Rosenpfote dafür bestraft werdet, ist das allein meine Schuld."
Sie sehnte sich nach ihrer Schwester, aber wäre sie heute nicht auf sie getroffen, dann hätte sie ihr keine Sorgen bereitet und eine junge Schülerin nicht in die Sache verwickelt. Die ehemalige Kriegerin senkte missmutig den Blick und zuckte kurz zusammen, als der Schmerz wieder wie eine lange, dünne Nadel durch ihre Schulter schoss.
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Mi Jan 23, 2013 10:34 pm

Besorgt folgte ich dem raschen Wortwechsel zwischen schattenauge und Rosenpfote und hielt den Atem an, als meine Schwester der Schülerin eine so persönliche, eine so wichtige Frage stellte. Zumindest für uns war sie wichtig. Für meine Schwester und mich. Doch ich konnte schließlich aufatmen, als Rosenpfote versprach, dass sie nichts sagen würde. Ansonsten, das musste auch ihr klar sein, würde sie schon bald eine neue Mentorin bekommen, denn dann wäre meine Zeit im FlussClan vorbei gewesen.
Nur leicht, fast schüchtern, lächelte ich Schattenauge schließlich zu. Ich hatte kaum mitbekommen, dass Rosenpfote sich ein Stück entfernt hatte. Es war sehr rücksichtsvoll von ihr, uns ein wenig Zeit alleine zu lassen. Man konnte nie wissen, wann es wieder so weit sein würde, dass ich mich mit ihr treffen konnte, gerade in diesem Zustand.
"Es schmerzt mich so sehr, über die Vergangenheit zu sprechen", begann ist zögernd und blickte dabei zu Boden. "Das alles hätte niemals passieren dürfen. Es war unrecht, dass wir aus dem Clan gejagd wurden. Wir hatten genauso ein recht dort zu sein, wie alle anderen schattenClan-Katzen auch. Und wenn das alles nicht passirt wäre, dann wäre das alles nie passiert... So mussten wir beide uns mit Dingen konfrontieren, die nicht gut sind, wir haben beide noch viel Unheil erlebt, nachdem wir nicht mehr im SchattenClan waren. Und ich spreche nicht nur davon, dass Mutter und Schwarzfell weggegangen sind. Ich wüsste so gerne, wo sie sich aufhalten..." Ich machte eine kurze Pause und seufzte. Auch darüber zu rden war schmerzlich. "Goldstern ist gerade gestorben. Sie war eine so edle Anführerin und ich habe ihr so viel zu verdanken, weil sie mich in den Clan aufgenommen hat. Borkenstern ist Anführer geworden, wie du ja mitbekommen hast. Borkenstern, der nur mit sich selbst und seiner Familie beschäftigt ist, der so viele andere Katzen verachtet. Ich wüsste gerne, wie er über mich denkt. Als er mich zur Mentorin gemacht hat, habe ich nicht das Gefühl gehabt, es würde mich nur nehmen, weil wir sonst nicht genug Krieger sind. Ich hatte das Gefühl, er würde wirklich wollen, dass ich eine Schülerin ausbilde und ich werde ihn nicht enttäuschen. Auch wenn ich von seiner Art mit den Clankatzen umzugehen noch so wenig halte, er ist kein schlechter Anführer. Nur, wenn er nicht so etwas gegen andere Katzen hätte... er weiß nicht, dass wir Schwestern sind, glaube ich, und wenn er es wüsste, würde er mir das Fell zerfetzen oder Schlimmeres." Ich wagte nicht, auszuprechen, was sich hinter diesem Schlimmeren verbürgen könnte. Das war jetzt auch nicht wichtig, aber ich musste jetzt mit Schattenauge hierrüber reden, jetzt war der richtige Zeitpunkt, der würde wahrscheinlich nie wieder kommen.
"Ich weiß, die Vergangenheit isgt nicht zu verändern. In die Zukunft können wir auch nicht blicken und wenn wir sie beeinflussen können, dann nur ein kleines Bisschen und auch nur dadurch, dass wir im hier und jetzt, in der Gegenwart leben und die Vergangenheit loslassen. Aber Schasttenauge, ich kann es nicht! Nacht für Nacht werde ich durch Albträume gestört, im Schlaf jaule und und am Morgen beschweren sich die Krieger, dass ich so laut gewesen bin. Oder aber ich liege so ruhig da, dass man denken könnte, ich wäre tot. So hat man es mir zumindest gesagt. Dann fange ich an zu zittern und wieder kehren die schrecklichen Träumke zurück. Sie sind unaufhaltsam und das ist der Grund, weshalb es mir nie gelingen kann, die Vergangenheit zu verdrängen un din der Gegenwart zu leben. Dann am Tag mache ich mir Sorgen um dich, ständig, jede Minute, jede Sekunde. Ich mache mir Sorgen darum, dass es dir vielleicht schlecht gehen könnte, dass du vielleicht verletzt bist. Aber jetzt weiß ich, dass wir so ein enges Band zueinander haben, dass ich zu dir finde, wenn es dir schlecht geht. Aber Schattenauge, das sind nur die körperlichen Seiten! Ich kann nicht wissen wie es dir geht, wie du alles verdrängt hast oder eben nicht. Aber wenn wir Schwestern sind und es dir so geht wie mir, dann kannst du auch nicht vergessen, richtig?"
Erneut machte ich eine Pause. es tat gut und zugleich sehr, sehr schlecht, alles auszureden, meiner Schwester alles zu erzählen, jeden Gedanken, jedes Gefühl, das ich momentan hatte. Aber jetzt erst würde das schwierigste von Allem kommen, was ich ihr heute sagen musste. Ich konnte nicht ahnen, wie sie damit umgehen würde.
"Schattenauge, manchmal habe ich das Gefühl, ich gehöre gar nicht in den FlussClan. Manchmal habe ich das Gefühl, es war ein Fehler, wieder zu einer Clankatze zu werden. Manchmal verachte ich alle im Clan genausoviel wie du, obwohl ich weiß, dass der FlussClan gütig war. Er hat mich schließlich aufgenommen, nachdem der SchattenClan an meiner Treue gezweifelt hat. Aber viele Katzen misstrauen mir noch immer, auch wenn ich alles erdenkliche für den Clan tue. Gut, Borkenstern hat mir gezeigt dass er mir so weit vertrautr, dass ich sogar das erste Mal einen Schüler im FlussClan ausbilden kann. Aber zählt das? Er kann vielleicht froh sein, einen starken Clan zu haben, der viele Mitglieder zählt. Ich bin eines davon und ich habe bereits gesagt, ich würde es jederzeit mit jeder einzelnen SchattenClan-Katze aufnehmen. So viele Katzen geben mir das gefühl, an der falschen Stelle zu leben. Der FlussClan ist vielleicht nicht mein Zuhause. Ich hätte nie gedacht dass ich es je sagen würde, aber Borkenstern selbst ist ein gutes Beispiel. Oder auch nicht, aber für ihn ist auch die Familie das, was zählt. Gut, er ist Anführer und hat so auch die gewisse Pflicht, sich um den Clan zu kümmern, aber im Vordergrund steht immer seine Familie, immer. Schattenauge, soll ich den Clan wieder verlassen und zusammen mit dir als Einzelläuferin leben, wie wir es einst getan haben? Sollen wir wieder Seite an Seite in einem Nest schlafen und zusammen auf die Jagd gehen? Sollen wir das Leben leben, dass Schwestern auch leben sollten? Ich möcnhte nicht bis ans Ende meiner tage als unglückliche Kätzin leben, die ohne Verstand durch die Welt läuft und das tut, was ihr aufgetragen wird, und sogar das nur halbherzig. Ich möchte etwas tun, wo ich mit vollem Herzen dabei sein kann, und was es auch ist, ich muss es mit dir zusammen tun!"
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Do Jan 24, 2013 12:36 pm

Schattenauge war sprachlos.
Sie konnte verstehen, wie sehr sich Leopardenherz danach sehnte, jemandem ihre Gefühle und ihre Gedanken mitzuteilen, deshalb hatte bis jetzt die Schwarze auch verständnisvoll zugehört, doch nun spürte sie, wie sich ihr Nackenfell sträubte.
Nicht aus Wut. Aus blankem Entsetzen.
Damals waren sie beide schon während der Flucht aus dem SchattenClan getrennt worden. Schattenauge war sich bis jetzt sicher gewesen, dass ihre Schwester das Clanleben liebte und dass sie glücklich war, wieder einen Platz in einem Clan gefunden zu haben. Zudem war sie dem FlußClan immer eine treue Katze gewesen.
Die große, schwarze Kätzin zwang ihr Nackenfell, sich zu legen, bevor sie, ernster als sie gewollt hatte, miaute:"Bist du von Sinnen? Du möchtest alles aufgeben, nur weil du dich nach dem verlausten Pelz einer Streunerin sehnst?"
Sie machte eine Pause, in welcher sie streng in die grünen Augen der Getupften sah. Dann wurde ihr bewusst, dass sie so hart zu ihrer Schwester eigentlich gar nicht sein wollte und legte sich die nächsten Worte, die sie sagen wollte, sorgfältig zurecht.
"Ich ... kann dich ja verstehen, Leopardenherz. Auch ich sehne mich manchmal nach dir oder nach unserer Familie - sehr sogar - aber glaube mir; du möchtest nicht so leben wie ich. Du hast das Leben im Clan immer gemocht und gebraucht. Natürlich hast du deine Zweifel und es tut mir auch leid, dass dich die Vergangenheit ebenfalls noch nicht losgelassen hat, aber du sagtest es selber. Wir müssen im Hier und Jetzt leben. Nur so kann es besser werden. Man kann die Zeit nicht zurückdrehen und jetzt, wo du deine erste Schülerin hast, hast du Verantwortung zu übernehmen. Willst du das einfach wegwerfen wie Krähenfraß?"
Schattenauge berührte ihre Wange mitfühlend mit der ihren.
"Du weißt, dass du das nicht willst. Es wird eine Zeit geben, in der du dich im FlußClan ganz zuhause fühlen wirst. Weißt du, warum ich das glaube?" - sie sah ihre Schwester wieder mit zuversichtlichen, violett schimmernden Augen an - "Weil ich glaube, dass Goldherz und Hasenohr uns vom Silberfließ beobachten. Sie haben es sicher gewollt, dass du wieder in einen Clan findest. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das alles Zufall sein soll. Dass du so früh von uns getrennt wurdest, dass Goldstern das Gute in dir sah und dich aufnahm und jetzt, dass selbst so jemand wie Borkenstern soviel Vertrauen zu dir hat, dass er dir einen Schüler anvertraut. Es ist Schicksal, Leopardenherz. Unser lieber Vater will es so. Da bin ich mir sicher."
Sie ließ diese Worte auf Leopardenherz wirken und es verstrich einige Zeit, in der es ganz ruhig war. Als die Einzelläuferin über ihre verletzte Schulter hinweg sah, stand Rosenpfote immernoch in der Gegend rum. Sie tat Schattenauge leid.
Schließlich schnippte sie ihrer Schwester neckisch mit der Schweifspitze in die Flanke und schnurrte belustigt:"Und hör auf, dir ständig um mich Sorgen zu machen! Wenn ich dich so höre, klingst du wie ein liebestoller Kater! Du weißt doch, dass ich auf mich aufpassen kann."
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Do Jan 24, 2013 3:06 pm

Auf einmal konnte ich mich kaum noch halten. ich ging mit einigen szielstrebigen Schritten auf Schattenauge zu, ließ mich neben sie fallen und drückte meine Schnauze ganz dicht in ihr Fell. Ich konnte sie ja so gut verstehen. Natrülich war das Leben als Steruner hart, ich hatte es ja selbst kurz kennen gelernt. Es war hart, aber zu schaffen. Das konnte man doch bestens an Schattenauge selber sehen, sie hatte ein schlimme Los gezogen, aber schließlich kam sie doch damit klar.
"Ich soll aufhören, mir Sorgen zu machen? Wenn hier einer von Sinnen ist, bist du das! Weißt du überhaupt, was du da redest? Gut, ich habe ja bereits versucht, es dir zu erklären, ich kann verstehen, dass es schwer ist. Der Clan ist nicht das, was bei mir an erster Stelle steht, aber natürlich bin ich loyal. Nur - du steht bei mir nun einmal an erster Stelle und alle meine Gedanken handeln von dir, jeder einzelne. Du bist eine so starke Kätzin, die mit echt allem klar kommt! Keiner kann dich bezwingen, Schattenauge, und das weißt du!" Wir konnte ich es denn nur schaffen, es ihr verständlich zu machen? Sie musste sich in mich heineinversetzen um zu verstehen, was in mir vorging.
"Du schaffst es doch auch, als Einzelläuferin zu leben, warum sollte ich es dann nicht schaffen? Wir beide sind zusammen das beste Team, was man jemals rund um den Donnervulkan finden wird, das weißt du. Oder du solltest es zumindest wissen. Das Clanleben geht momentan an mir vorbei als wäre es gar nichts, das musst du doch nachvollziehen können! Die einzige, die in meinem Kopf Platz hat, bist du, du und nochmals du! Und vielleicht auch ein wenig Rosenpfote, denn vielleicht kann sie mich ein wenig von mir selbst und von dir ablenken. Ich will doch hier niemanden in Stich lassen, aber manchmal geht es nicht anders. Aber du hast gewonnen. Wenn ich shcon nicht Einzelläuferin werden kann, was ich durchaus einsehe denn vielleicht würde ich den FlussClan tatsächlich ein kleines Bisschen vermissen, dann werde ich Borkenstern vorsichtig fragen, ob du nicht in den Clan kommen kannst. Ich weiß, du kannst ihm selbst noch nicht unter die Augen treten, aber ich muss ja nicht groß rausposaunen, dass es sich dabei ausgerechtnet um die Katze handelt, gegen die er gerade erst gekämpft hat. Später wird er es zweifelsohne erfahren, aber noch muss er es nicht. Borkenstern ist es auch wichtig, dass der Clan immer stark ist. Wenn wir viele Katzen sind, werden air auch immer stärker und vielleicht sieht er ja ein, dass ich mich viel besser fühlen würde, wenn du da wärst. Okay, er hat mir wirklich genug vertraut, um mir einen Schüler zuzuteilen, das könnte ja dann aber vielleicht auch heißen, dass er mir insofern genug vertraut, dass ich einschätzen kann, ob du für den Clan eine gefahr darstellst oder nicht. Ich werde ihm sagen, es ist auf meine Verantwortung. Wenn er merkt dass du dem FlussClan auch treu ergeben bist, dann wird er nichts merh gegen dich haben, schließlich bist du dann ein Teil seines Clans und nicht eine Einzelläuferin, die zufällig seinen Weg gekreut hat. das macht einen Unterschied!"
Schattenauge musste doch endlich verstehen! Wir gehörten zueinander, wir waren Schwestern! Wir mussten zusammen leben, so wie früher, es musste alles wieder so sein wie vorher. Schattenauge und ich in eine Nest, nebeneinander, wie wir uns Beute teilen udn zusaqmmen für den FlussClan jagen. Die zeit des SchattenClans war für uns vorbei und mir war klar, dass wir beide treue FlussClan-Katzen werden würden und, dass wenn sie endlich wieder völlig bei mir war, ich auch nicht nur meinen eigenen gedanken nachhängen musste, sondern dass ich auch wirklich im hier und jetzt leben konnte, ohne in Gedanken immer nur bei ihr zu sein. Mit Schattenauge an meiner seite würde ich die stärkste, die loyalste FlussClan-Katze sein, die es jemals gegeben hatte oder geben wird und keiner würde mehr an meiner Treue zweifeln können!
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Sa Jan 26, 2013 1:37 am

Geduldig lauschte Schattenauge dem Wehklagen ihrer Schwester und spürte ihre Schnauze im Fell, während sie ruhig aber traurig die Augen geschlossen hielt. Behutsam hatte sie sich zu Leopardenherz herunter gebeugt und ihr den Kopf sacht auf die Stirn gelegt.
Was für dumme Worte Leopardenherz da sagte.
Unrealisierbar und wunderschön, wie ein ferner Traum. Sie taten Schattenauge in der Seele weh und doch wärmten sie ihr das Herz.
Für einen schmerzlichen Moment.
Sie konnte die Sehnsucht und die Verzweifung ihrer Schwester verstehen - natürlich konnte sie dies! Doch das änderte nichts daran, dass die Worte töricht waren.
Als die schwarze Einzelläuferin hörte, wie Leopardenherz davon erzählte, dass sie unbesiegbar sei, schüttelte sie nur langsam und wissend den Kopf, regte sich jedoch nicht weiter.
Sie? Unbesiegbar? Was erzählte die goldschwarz Getupfte da nur? Sah sie denn nicht die langen, bluttropfenden Risse in Schattenauges Fell, die Borkenstern ihr durch die Schulter gezogen hatte? Die Wunde sah nicht gut aus, da machte sich die Einzelläuferin nichts vor, und die harten Worte des wahnsinnigen Tigerkaters hallten schmerzend in ihrer Seele nach. Es würde lange dauern, bis sie geheilt sein würde.
Unbesiegbar war sie wahrlich nicht, gestand sich Schattenauge beschämt ein.
Ungläubig weiteten sich ihre violett schimmernden Augen, denn nun begann ihre Schwester in ihrer Trauer noch närrische Dinge zu erzählen.
Ihre Worte berührten die scharze Kätzin so tief, dass sich ihre Augen trübten.
Sanft schaute sie ihrer Schwester in ihr zartes Gesicht.
"Glaubst du wirklich, ich könnte eine FlußClan-Katze werden?", fragte sie leise aber in einem Tonfall, als hätte sie sich ihre Frage längst selbst beantwortet.
"Ich liebe dich, Schwester, und ich fühle mit dir den Kummer, aber nichts hasse ich so sehr wie das Gesetz der Krieger, oder das, was die Clankatzen daraus machen."
Tröstend strich sie mit der runden Schweifspitze über das goldene Fell Leopardenherz' Schulter, ehe sie fortfuhr.
"Und wenn eine Katze nicht an das Kriegergesetz glaubt, woran kann sie dann überhaupt noch glauben? Niemand möchte solch eine Katze in seinem Clan wissen. Und du weißt genauso gut wie ich, dass dein Anführer mich in Stücke reißen wird, sollte er mich noch einmal zu Gesicht bekommen. Und dich gleich mit. Er wird mich nicht aufnehmen. Ich würde mich nicht aufnehmen. Es ist gut so wie es ist, Schwester. Wir müssen unserer Wege gehen und wenn du es wünscht, dann werden wir uns so oft treffen, wie es uns vergönnt sein wird. Das verspreche ich!"
Mit diesen Worten drückte Schattenauge sich liebevoll an die goldschwarze Kätzin, presste ihr die Wange in das weiche Fell hinter ihrem Ohr und sog ihren Geschwisterduft ein. Sie beide - auch Leopardenherz würde dies einsehen müssen - konnten nicht gemeinsam leben und jagen. Es war ihnen nicht vergönnt.
Erst nach einem langen Augenblick der Stille löste sich die schwarze Katze wieder, erwiderte voller Wärme und Mitgefühl den grünen Blick ihrer Schwester und miaute schließlich: "Dein Clan wartet auf dich, Leopardenherz. Rosenpfote wartet auf dich! Sei der Kleinen eine gute Mentorin und mache mich und unsere Familie stolz. Vater hätte es so gewollt."
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Sa Jan 26, 2013 10:16 am

Kaum meklich verfolgte ich das Gespräch der beiden Kätzinnen. Bei den Worten von Leopardenherz wurde mir mulmig zu Mute. Wollte sie wirklich eine Streunerin werden ? Wer würde mich dann unterrichten ? Natürlich würde Borkenstern mir einen anderen Mentoren geben. Aber ich wollte keinen anderen ich wollte Leopardenherz. Aber wenn Schattenauge eine Kriegerin im FlussClan wurde, wäre das gar nich so schlecht. Ich meine sie ist groß und stark und außerdem würde ich bestimmt nicht an ihrer Treue zweifeln. Aber ich mochtre mir nicht ausmalen, was Borkenstern tun würde, wenn Schattenauge im FlussClan auftauchte. Ich sagte nichts. Aber dann unterbrach ich doch die beiden : ,, Leopardenherz ? Du willst doch nicht wirklich eien Streunerin werden, oder ? Und wir müssen langsam weiter, sonst macht man sich vielleicht im FlussClan Sorgen und Borkenstern schickt eine Suchpatroullie los. " Ich warf einen Blick auf Schattenauge, um die Situation zu verdeutlichen. Ich wollte ja nicht dcrängen, aber ich wolte auch noch was lernen.
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Sa Jan 26, 2013 10:25 pm

Sehr zu meinem eigenen Bedauern musste ich so langsam feststellen, dass Schattenauge mit ihrer Bemerkung, dass wir langsam zurück mussten, wohl recht hatte. Auf einmal meldete sich Rosenspfote wieder zu Wort, die eine ganze Zeit lang geschwiegen hatte. Ich zuckte zusammen. Ich hatte die junge Schülerin fast vergessen und ansonsten angenommen, dass sie den Wortwechsel zwischen mir und Schattenauge nicht gehört hatte. Scheinbar hatte sie aber doch alles mitbekommen und ich konnte nur erahnen, was sie jetzt über mich dachte. Sicherlich wünschte sie sich nun nichts sehnlicher als eine neue Mentorin zu bekommenä. Meine Worte mussten sich für sie shclimm angehört haben, als würde mir der FlussClan gar nichts bedeuten. Aber so war es doch nicht, der FlussClan bedeutete mir eine Menge, nur war Schattenauge eben noch wichtiuger für mich, schließlich war sie meine Schwester!
"Du hast recht", miaute ich schließlich so leise, dass sie mich fast nicht hören würde. "Rosenpfote und ich müssen jetzt so langsam zum Lager zurückkehren, wenn wir nicht gesucht werden wollen. Es ist schon nach sonnenhoch, da wird es nicht mehr lange dauern, bis man sich Sorgen um uns machen würde. Aber vorher müssen wir dich verstecken, Schattenauge! Die Wunden die dir Borkenstern da zugefügt hat... die werden so schnell nicht wieder heilen und wenn wir schon keinen Heiler hier haben, müssen wir dich wenigstens da unterbringen, wo dich keine Katze finden wird, sodass du Ruhe hast und die Wunden auch wirklich verheilen können." Ich staunte über mich selbst, wie ruhig und konzentriert meine Stimme klang, wie genau ich die Wörter gewählt hatte. Vielleicht konnte ich Schattenauge ja so davon überzeugen, dass ich wusste,w as ich tat. Und Rosenpfote am besten noch dazu, denn wer konnte schon wisssen, ob sie nicht doch irgendwann versehentlich etwas ausplaudern würde?!
"Am besten bringen wir dich zu einem Ort, nicht weit von hier entfernt, aber auch nicht allzu weit von den Zweibeinern weg. Dort wird dich keine Katze finden und niemand wird dich dort suchen, sollte doch jemand rausgefunden haben, wo ich heute war. Wir bringen dich zwischen den zweibeinerort und das WindClan-Territorium, dort, wo das ganze Getreide wächst, ich bin mir sicher, dass du dort schon warst. Dort muss es auch genug Beute geben. Ich weiß nicht, kannst du dir selbst etwas fangen? Ich werde so schnell ich kommen kann da sein, ob mit oder ohne Rosenpfote. Ich werde ihr Trainings nicht vernachlässigen, aber du wirst mir auf gar keinen fall an diesen Wunden sterben, ist das klar, Schattenauge?" Meine Stimme duldete keine Widerrede. "Und nun komm, ich stütze dich!"
Wir machten uns auf den Weg, während ich meine Schwester beim Gehen stützte. "Rosenpfote, würdest du mir sbitte helfen?", bat ich die junge Kätzin noch, zusammen würde es sicher leichter gehen.

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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   So Jan 27, 2013 8:33 am

Ich lächelte bei ihrer Bestätigung meiner Worte. Ich blickte Schattenauge an. Ihre Wunden sahen ziemlich schmerzhaft aus. Dann bat Leopardenherz mich, Schattenauge auf der anderen Seite zu stützen. Ich nickte nur und stellte mich auf die andere Seite. Sie war nicht ganz leicht, aber immerhin, brachte es etwas, dass ich mithalf und Leopardenherz sie nicht alleine schleeppen musste. Unterwegs prägte ich mir ganz genau die Landschaft ein. Eigentlich ohne Grund, aber es kam mir wichtig vor. Ich würde Schattenauge gerne helfen und andern Katzen auch, aber das müsste bedeute, ich darf keine Jungen und Gefährten haben. Das würde ich nicht übers Herz bringen. Bald waren wir da.

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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   So Jan 27, 2013 4:18 pm

Während der Unterhaltung zehrte die immernoch blutende Wunde an Schattenauges Schulter an ihren Kräften.
Die schwarze Kätzin konnte spüren, wie ihre Vorderläufe leicht unter ihrem Gewicht zu zittern begannen, während der Schmerz stetig in ihrem Fleisch piekte. Und obwohl sie erpicht darauf war, sich nichts anmerken zu lassen, musste es Leopardenherz doch bemerkt haben, denn sie schlug vor, sie zu stützen und fragte auch Rosenpfote, ob sie mithelfen konnte, was die kleine hübsche Katze mit den auffallend ozeanblauen Augen schließlich auch tat und Schattenauge von beiden Katzen flankiert wurde. Die Schülerin tat ihr etwas leid, denn sie hatte mit ihrem Gewicht sichtlich zutun und doch eigentlich so gar nichts mit der Angelegenheit zu schaffen, letztendlich war sie aber dankbar für die Unterstützung.
Ihrer Schwester nickte sie zu, während diese den Vorschlag machte, sie zu den Feldern der Zweibeiner zu bringen. "Ich kenne den Ort.", bestätigte sie nur knapp und konzentrierte sie auf ihre Pfotenschritte. Allerdings wusste sie nicht, wie Leopardenherz sie dort unterbringen wollte, denn soweit sie wusste, waren die Felder in der Blattleere windgepeitscht und von einer Decke ebenen Schnees bedeckt. Trotzdem klang die goldschwarze Kriegerin sehr zuversichtlich, weshalb Schattenauge ihr einfach vertraute. Ein Schnurren rollte fast ihre Kehle hinauf.
Jetzt merkte man, dass sie Geschwister waren waren.
Sie kamen leider nicht so rasch voran, wie es Schattenauge gewollt hätte, denn die Verletzung forderte ihren Tribut und machte die Einzelläuferin müde und erschöpft. Wie gern sie sich einfach hingelegt und geschlafen hätte.
Sie schnurrte auf halber Strecke Rosenpfote einen liebevollen Dank zu, welcher aus ihrem Herzen kam.
Die kleine Kätzin wollte ihr tatsächlich helfen.
Kaum zu glauben, denn schließlich war sie eine Clankatze.
Und Schattenauge nur eine Streunerin.

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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Sa März 30, 2013 8:05 pm

cf: Steinbänke – Grenze zwischen SchattenClan und WindClan

"Dies ist die FlussClan-Grenze", erklärte Phönixfeder ruhig und wachsam wanderten ihre Augen über das Gebiet. "Die SchattenClan-Katzen mögen für ihre Stärke bekannt sein, doch Borkenstern ist ein ehrgeiziger Kater... Seid immer wachsam." Sie wollte keine Angst sähen, wo keine Angst gebraucht wurde, doch Vorsicht war zwingend notwenig. Niemand konnte dem Frieden langzeitlich trauen. Hatten sich die FlussClan-Katzen auch lange Zeit als Freunde prästentiert, so konnte es doch jederzeit ins Gegenteil umschwingen. "Lasst uns für Heute nach Hause gehen", seufzte sie und schmunzelte halb. Die beiden Schüler hatten viel gesehen und Morgen würde es noch mehr werden. Es würde Arbeit werden, doch Phönixfeder war sicher, dass sie lohnenswert war.

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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Sa März 30, 2013 8:58 pm

cf: Steinbänke - Grenze zwischen WindClan und SchattenClan

Mit festen Schritten stapfte ich hinter Phönixfeder her und blieb neben ihr stehen. Kurz hörte ich ihr zu, wie sie den beiden Schülern etwas über den FlussClan erzählte. Ja, Borkenstern war ehrgeizig, aber auch ziemlich jähzornig. Das konnte auch seine Schwäche sein.
Seufzend setzte ich meine Duftmarken und warf kurz einen Blick über die Grenze hinweg. Der fischige Gestank waberte mir vor dem Gesicht herum, aber gekonnt ignorierte ich ihn. Bald würden wir wieder im Lager sein und ich konnte den wohligen Geruch des WindClans einatmen. Wie aufs Stichwort hin ging Phönixfeder auch schon weiter. Eilig folgte ich ihr, warf dabei aber immer wieder einen Blick zurück, um zu sehen, ob Greifenpfote und Salamanderpfote uns auch noch folgen konnten.

tbc: WindClan-Lager
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Mo Apr 01, 2013 12:44 pm

<--- Steinbänke – Grenze zwischen SchattenClan und WindClan

Ich rümpfte die Nase, als wir zur nächsten Grenze kamen. Was konnte nur so stinken? Diesmal meldete sich Phönixfeder zu Wort und erlärte, dass dies die Flussclangrenze sei. Dann war das Fischgeruch? ich konnte mir nicht vorstellen, wie jemand etwas derart stinkendes fressen konnte, geschweige denn selbst danach riechen wollte.
Die Rote schien wohl eine bedrohung von den Flussclankatzen ausgehen sehen, ob das stimmte, konnte ich nicht einschätzen, ich hatte noch nie eine gesehen. woher meine Mentroin den eindruck hatte war mir auch schleierhaft, immerhin war sie bis vor kurzem noch 6 Monde genau wie ich in der Kinderstube gewesen...aber vielleicht hatten ihr die Krieger ja was erzählt? Uns Jungen wurde ja nichts erzählt, ich war es gewohnt, das man mir nichts erzählte...einer der gründe, warum ich nicht wusste, stand ja vermutlich egrade in meiner Nähe.
Langsam doch etwas erschöpft folgte ich Phönixfeder zurück ins Lager.

---> Windclanager
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Do Apr 11, 2013 12:47 pm

cf: Grenze zum Schattenclan - Steinbänke

An der nächsten Grenze angekommen hielt Rußkralle inne und drehte sich zu seiner Schülerin um. Das war die letzte Grenze für heute, danach würde er mit ihr in territorium zurückkehren, entweder um zu jagen solang die Nacht noch jung war, oder, wenn sie dafür nicht mehr die Kraft besaß, zurück zum Lager gehen.
"Nun... Was entdeckst du?"
Mal sehen ob sein Vortrag von vorhin auch nur im mindesten verständlich gewesen war. Irgendwie bezweifelte er es...
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Sa Mai 18, 2013 10:49 am

cf: Zweibeinerweg – Grenze zwischen FlussClan und DonnerClan

Langsam kam Steinfell an der Grenze an. Er legte sein Eichhörnchen in einiger Entfernung ab und witterte. Der Geruch von WindClan war ziemlich Frisch und ganz in der Nähe. Ohne dem Eichhörnchen näherte er sich der Grenze und entdeckte einen grauen WindClan Krieger. Rußkralle glaubte sich Steinfell an den Namen des Katers zu erinnern. Kurz Neigte er den Kopf vor dem feindlichen Krieger und markierte dann die Grenze und entfernte sich wieder. Die dunklen Kriegerinnen würden den Weg schon zurück finden. Mit einem schnippen verabschiedete sich Steinfell und kehrte zu seinem Eichhörnchen zurück. Er hob es auf und machte sich mit dem pelzigen Fiech auf den Weg zurück ins Eigene Territorium.

Tbc: FlussClan Lager
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   So Sep 01, 2013 1:04 pm

cf: Steinbänke – Grenze zwischen SchattenClan und WindClan

Mit gemächlichen Schritten näherte sich Falkenherz schließlich der Grenze zum FlussClan. Da auch hier der Geruch eher schal war, machte sich der Krieger erst einmal keine Sorgen und blieb mehr als nur ruhig. Die Patrouille mit seinen beiden Töchtern verlief mehr als nur ereignislos, was ihn aber kaum störte. Er wusste ja nicht, inwieweit die beiden schon kämpfen konnten, und wenn sie auf einen Feind stoßen würden, wusste er nicht, wie es enden würden. Er glaubte zwar nicht, dass Nebelpfote und Aschenpfote schwach waren, dennoch waren sie eben noch Schüler und keine richtigen Krieger. Und das konnte im Fall der Fälle wirklich unschön für die Patrouille ausgehen.
Leicht hob er die Nase in den Wind und schnupperte, um erahnen zu können, wann die letzte FlussClan-Patrouille hier gewesen war. "Es scheint so, als lägen die anderen Clans noch in ihren Nestern. Auch hier ist die Markierung schon mindestens einen Tag alt", miaute der Getigerte nachdenklich und blickte mit zusammengekniffenen Augen über die Grenze hinweg. Von hier aus konnte er den See gut sehen, der wohl den Großteil des FlussClan-Territoriums ausmachte. Was die Katzen so toll am schwimmen fanden war ihm immer noch ein Rätsel.
"Lasst uns die Grenze markieren, dann können wir noch etwas jagen gehen", sagte Falkenherz zu seinen beiden Töchtern und setzte seine Duftmarken, während er die andere Seite der Grenze nicht aus den Augen ließ. Die Ohren hielt er gespitzt, sodass er jede Gefahr sofort bemerken würde. Doch es blieb ruhig auf der FlussClan-Seite, weshalb er schließlich mit dem Schwanz schnippte und seine Töchter dazu aufforderte, ihm zu folgen.

tbc: Gründfelder

[spricht mit Aschenpfote und Nebelpfote, beobachtete die FlussClan-Seite, markiert die Grenze, läuft weiter]
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   So Sep 01, 2013 2:04 pm

cf: FlussClan Lager

Das Flussbett kam in Sicht und Steinstern hob die Nase in den Wind um Gerüche besser war zu nehmen. WindClan Geruch war stark, vermutlich war erst vor kurzem eine Patrouille hier gewesen. Der graue lief weiter bis unmittelbar vor der Grenze, wo er erneut inne hielt und die Grenze markierte. Das mir ja niemand die Grenze überquert. Grollte er leise in Gedanken und ließ sich dann eine Fuchslänge von der Grenze entfernt nieder um auf Dunkelfeder und Nordpfote zu warten. Gerne hätte er jetzt Gejagt um seinen lehren Magen zu füllen, darauf musste er aber noch ein wenig warten.

[kommt an, markiert die Grenze, wartet]
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   So Sep 01, 2013 8:22 pm

cf: Steinbänke – Grenze zwischen SchattenClan und WindClan

Aschenpfote bremste das Tempo, als sie die Grenze zwischen ihrem, und dem des FlussClan-Territoriums erreicht hatten. Ihr Vater schnupperte kurz, ehe er berichtete, das die letzte FlussClan-Patroullie nicht länger als einen Tag her sein konnte. Stumm nickte die Schülerin ihm zu. Ihr Duft war weniger Schal, als der, an der SchattenClan-Grenze. Ihre blauen Augen waren zusammengekniffen, als sie einen Blick auf die andere Seite der Grenze warf. Nicht weit entfernt, erkannte sie die große, dunkle Gestalt eines Katers, welche sie als Steinfell, den Stellvertreter des FlussClans ausmachen konnte. Dieser warf just in diesem Moment, einen misstrauigen Blick in ihre Richtung, ehe er Markierungen zu setzen begann. Aschenpfote sträubte sich der Pelz. Bleib wo du bist und wir bleiben wo wir sind!, lautete ihre stumme Drohung, ehe sie sich an Falkenherz zuwand. Endlich, das erste Mal, seitdem sie aufgebrochen waren, kam etwas erfreuliches aus seinem Mund. Jagen. Genau das brauchte Aschenpfote jetzt! Das leichte, beschwingte Gefühl in ihren Pfoten, das warme Gefühl frischer Beute zwischen den Zähnen.. Schnell setzte sie ihre Markierungen, nicht jedoch, ohne einen kurzen Blick in Steinfells Richtung zu werfen. Der Kater hatte sich umgewandt. Anscheinend wartete er auf jemanden. Besser für dich. Als sie fertig war, folge Aschenpfote Vater und Schwester in Richtung Grünfelder.

tbc: Gründfelder
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   Mo Sep 02, 2013 7:22 pm

cf: FlussClan-Lager

Irgendwann hatte Dunkelfeder ihren Schüler überholt und näherte sich kurz hinter Steinstern der Grenze zum WindClan. In der Ferne sah sie noch eine Patrouille des anderen Clans davonziehen, die wohl gerade ebenfalls die Grenze markiert hatte. Der intensive Geruch nach WindClan bestätigte dies. Leicht angewidert verzog die Schwarze die Nase und kniff die Augen zusammen, während sie weiterhin über die Grenze spähte, nur um sicher zu gehen, dass die Patrouille wirklich abgezogen war.
Sobald die anderen Katzen außer Sicht waren, machte sich auch die Kriegerin daran, die Grenze zu markieren. Dabei blendete sie sowohl Steinsterns als auch Nordpfotes Anwesenheit aus. Ihre Laune war mittlerweile auf dem Nullpunkt, irgendwie schien ihr Leben plötzlich viel schwieriger zu sein. Ob Mama auch solche Probleme hatte?, fragte sie sich und seufzte leicht.
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BeitragThema: Re: Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan   

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Trockenes Flussbett – Grenze zwischen WindClan und FlussClan
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