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Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan

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Eisenherz

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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   Mo Okt 20, 2014 4:43 pm

Ein weiteres Mal nickte der massige Tigerkater Eissterns Überlegungen ab, bevor sie sich gemeinsam daran machten, die Grenze zu markieren und die DonnerClan-Gerüche somit in ihrer Intensität zu erneuern. Die zielstrebigen Bewegungen der lackschwarzen Kätzin wirkten dabei besonders elegant, fand er, so als wäre sie stolz darauf, bald für ihren Clan in den Kampf zu ziehen und dies wiederum erfüllte sein loyales, kampferprobtes Herz. Der Wind trug ihnen den Geruch von SchattenClankatzen entgegen, auch wenn diese noch nicht zu sehen waren, kaum dass sie fertig waren, ihre Pflicht zu tun. Also hatte sich wohl doch eine SchattenClan-Patrouille dazu bequemt, die Felsenallee zu besuchen. Eisstern streckte ihre langen, sehnigen Vorderpfoten und meinte, dass sie zurückkehren und alles vorbereiten sollten.
"Ganz recht, meine Anführerin.", maunzte er mit seiner dunklen, rauen Stimme zuversichtlich, dann trotteten sie langsam in das dichte Grün des Waldes hinein und verfielen bald darauf in einen raschen Trab, so dass seine mächtigen Tatzen dumpf und bebend über den Waldboden trommelten und die angsteinflößenden Muskeln unter seinem Fell zu arbeiten begannen. Die Hitze wurde vom dichten, dunkelgrünen Nadeldach des Feuerwaldes wesentlich besser abgehalten als an der Felsenallee, wie er erneut erfreut feststellte - es mochte vielleicht auch an den Wolken liegen, die sanft aus der Ferne in den strahlend blauen Himmel glitten.
Auf dem Weg durch störrisches Unterholz erfüllte der kräftige Geruch von gesunder, zahlreicher Beute seine Nase und seine Schritte stockten einen Bruchteil einer Sekunde, als eine winzige Bewegung seine Aufmerksamkeit auf sich zog. Eine Maus krabbelte unter einem Holunderstrach umher und schien die beiden Raubtiere nicht einmal zu bemerken. Den Tieren im Wald musste es wirklich ausgezeichnet gehen, wenn sie schon so fett und nachlässig wurden, dass zwei herantrabende Katzen es nicht vermochten, sie in ihre Höhlen zu scheuchen. Eisenherz nutzte die Gelegenheit mit der Schnelligkeit und Präzision einer Eule und bohrte die breit gebauten Krallen seiner rechten Pranke ins saftige Fleisch der Maus. Mit dem toten Beutetier zwischen den Zähnen holte er seine Anführerin schießlich mit einem donnernden Sprint auf und gemeinsam erreichten sie das Brombeerdickicht ihres Lagers.

[redet mit Eisstern, markiert die Grenze, bemerkt den SchattenClangeruch, fängt tief im Wald eine Maus, folgt Eisstern]

--> DonnerClan-Lager
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Sturmherz

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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   Mi Nov 05, 2014 5:31 pm

Jede Schwanzlänge die die Patrouille zurücklegte und sie näher an die Donnerclangrenze brachte, rang dem graugetigerten Schüler mehr Mut ab. Er wollte nicht hier sein. Jetzt weniger als je zuvor. Warum nur hatte der silberne Stellvertreter ausgerechnet ihn ausgewählt die Patrouille zu begleiten?
Jeder im Clan wusste doch, dass er alles andere als mutig war. Sicher war sein Vater sehr enttäuscht von ihm, war Dornenstern als Anführer des Clans doch das Sinnbild von Stärke und Mut.
Sturmpfote konnte trotz all seiner Anstrengungen ein Angstschaudern nicht unterdrücken. Und dies schien seinem Mentor aufzufallen, denn er rückte näher an ihn heran und sprach leise zu ihm. Auch wenn seine Worte alles andere als wirklich beruhigend waren, so fühlte sich Sturmpfote dennoch durch die Anwesenheit Frostsplitters getröstet. Der Schüler vertraute darauf, dass sein Mentor nur das Beste für ihn wollte. An der Grenze angekommen umgaben ihn die kräftigen Gerüche des Donnerclans. Sie waren sehr kräftig, woraus Sturmpfote schloss, dass die Patrouille noch nicht lange fort sein konnte. Dass eben zu jenem Zeitpunkt diese Patrouille am Horizont verschwand, bemerkte der zu Boden blickende Schüler nicht. Otterkralle, der massige beinahe schon angsteinflößende Krieger befahl der Patrouille ihre Grenzmarkierungen doppelt und dreifach zu setzen. Auch wenn sich der junge Schüler fragte, welchen Sinn es machte, mehrere Markierungen übereinander statt nebeneinander zu setzen, gab er sich doch größte Mühe den Aufforderungen Folge zu leisten. Als der Getigerte seinen Mentor sprechen hörte, überlief ihn kalter Angstschauer. In den Worten des Getigerten lag weniger Zuversicht als noch zuvor, als er seinen Schüler beruhigen wollte. Ob das wirklich bedeutete, dass der Schattenclan in den Krieg ziehen musste? Er wollte nicht darüber nachdenken, denn dies würde bedeuten, dass er möglicherweise Katzen verlieren würde, die ihm lieb und teuer waren.
Wen sein Vater wohl in den Krieg schicken würde?
Seine Schwestern? Seine Brüder? Oder – Sternenclan bewahre- seine Mutter?
Bei diesem Gedanken wurde ihm ganz flau im Magen und Sturmpfote beeilte sich die letzten Markierungen mit seinem Mentor zu setzen, um dann zu Otterkralle zurückzukehren.
Leise miaute er Frostsplitter zu: “Meinst du, Papa wird uns in den Krieg schicken?“
Ängstlich stellte sich das Nackenfell des silbernen Schülers auf und seine hellblauen Augen, die er von seiner Mutter geerbt hatte, schimmerten im Glanze der Angst während er auf den Rückzug wartete.

[Kommt an, markiert Grenze, mit Frostsplitter bei Otterkralle, fragt Frostsplitter etwas]
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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   So Nov 23, 2014 6:40 pm

cf: SchattenClan-Lager
Ich kam an. Hinter mir kam auch Infernopfote an und versuchte, tief Luft zu holen. Wir waren schon schnell gelaufen, doch ich lief ein bisschen langsamer, damit Infernopfote sich nicht verlief, nur, weil er uns nicht folgen konnte. "Dies, Infernopfote, ist die Grenze zum DonnerClan. Die Felsenallee. Sag mir, was kannst du riechen?" Während Infernopfote schnüffelte und überlegte, sagte Otterkralle zu allen, dass wir die Grenze doppelt und dreifach markieren sollten. Ich nickte als Zeichen, dass ich verstanden hatte und schritt zur Grenze. Infernopfote folgte mir. "Hmm. Ich rieche Maus! Und einen starken Geruch, vielleicht der des DonnerClans?" Ich schnurrte. "Das ist ganz richtig, Infernopfote. DonnerClanKatzen jagen Mäuse und Eichhörnchen und sind durch das Blätterdach gut von Sonnenstrahlen und Hitze geschützt. Jetzt wirst du wahrscheinlich ihren Geruch stärker riechen, weil eine Patrouille vor Kurzem hier war. Sie haben wahrscheinlich schon die Grenze markiert. Willst du es auch versuchen?" Infernopfote nickte aufgeregt, was mir ein leises Schnurren hervorbrachte. Ich markierte die Grenze und achtete darauf, dass er es genau sah. "Jetzt bist du dran!" Infernopfote nickte und versuchte, alles genau so zu machen, wie ich es ihm gezeigt hatte. Als wir beide dann fertig waren, gingen wir gemeinsam zur Grenze. Die Andern warteten schon. "Wir sind fertig Otterkralle. Was jetzt?" Schweigend wartete ich auf eine Reaktion von Otterkralle und setzte mich. Infernopfote neben mir.

[kommt an/ spricht mit Infernopfote/ markiert die Grenze/ kehrt zu den Andern zurück]

Infernopfotes Vertretung mit einbegriffen
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Frostsplitter

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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   So Nov 30, 2014 4:42 pm

{Beinhaltet rudimentäre Vertretung für Otterkralle; alle Patrouillen-Mitglieder sollten sich hiernach auf den Rückweg machen; Sofern Otter vor dem Kampfbeginn noch schreibt, kann er natürlich gerne hier auch noch selbst posten;
wäre schön wenn Pumasturm Dornenstern berichtet, wenn Otter nicht on kommt}



Meine Ohren zuckten nachdenklich, als mein Schüler fragte, ob Dornenstern uns in einen Krieg führen würde...die Frage lag dem jungen Kater offensichtlich unangenehm auf dem Herzen und ich wollte ihn nicht unnötig verängstigen, soweit das noch möglich war. Aber ich wollte auch nichts beschönigen, wenn Sturmpfote Krieger werden sollte, musste er sich der Realität stellen, auch wenn sie angsteinflößend sein konnte. An sich kannte ich diesen Balanceakt zwischen den beiden Zielen in der Ausbildung des silbernen Schülers...aber es fiel mir trotzdem nicht unbedingt leichter, zumal es diesmal ein Thema war...
Es hing vom Donnerclan ab, ob es einen Kampf geben würde, etwas das keine Schattenclankatze großartig beeinflussen konnte auch nicht Dornenstern. Natürlich konnte der getigerte Anführer entscheiden dem Donnerclan die Rotfelskluft ohne Kampf zu überlassen, aber so sehr der Schattenclan vielleicht mittlerweile auch ohne sie leben konnte, so schwach und mäusehirnig würde der Clan auf die anderen Clans wirken. Und spätestens wenn die Blattleere wieder kam, wäre selbst die Kluft willkommen. Der Stolz nicht weniger Krieger würde zusätzlich nach einem Kampf verlangen... Was sollte ich Sturmpfote antworten oder besser gesagt wie drückte ich es aus? Wir hatten die Grenzmarkierung beendet und ich so sehr ich auch hoffte, das es keinen Kampf geben würde, so warf die Anwesenheit von Eisstern und Eisenherz ein unheilvolles Licht auf die Zukunft an dieser Grenze...
Es ist die Aufgabe eines jeden Kriegers seinen Clan zu beschützen d.h. Wenn Eisstern entscheidet den Schattenclan anzugreifen, werden wir sicherlich unser Revier verteidigen.“ erklärte ich. Beruhigend war die Tatsache sicherlich nicht, aber mir fiel auch nichts ein, wie ich es weniger bedrohlich klingen lassen konnte, ohne einen teil der Wahrheit wegzulassen. Und lügen würde ich ganz sicher nicht, selbst wenn es Sturmpfote verängstigen würde...es würde weder ihm noch sonst einer Katze helfen. „Dornenstern könnte natürlich entscheiden, das wir nicht kämpfen, aber es würde den Schattenclan angreifbar erscheinen lassen und vielleicht weitere Kämpfe heraufbeschwören.“ miaute ich ernst. Manchmal erschien mir das Gebaren der Clans unnötig aggressiv und gewaltorientiert...aber andererseits ging es darum seine Gefährten zu schützen, wer würde dafür nicht Knurren, Fauchen und auch die Krallen ausfahren?
An sich bestand auch immer die Möglichkeit das Konflikte mit Reden beigelegt werden konnten...aber im Gegensatz zur eher vernünftigen Scheckenstern wirkten weder Eisstern noch Eisenherz so als würden sie so etwas überhaupt ernsthaft in Betracht ziehen. Es ging ihnen dabei ja auch nur um ihren Stolz...hatten wir für das Überleben, gegen den Hunger unseres Clans gekämpft wollten sie für ihre Arroganz Blut vergießen.
Ich überlegte Sturmpfote zu erklären, das wir auf den Felsen der Rotfelskluft dem Donnerclan gegenüber im Vorteil waren und das Dornenstern sicher nur fähige Kämpfer mit in einen Kampf nahm...aber das sollte mein Schüler eigentlich wissen und es würde ihn vielleicht nur weiter ängstigen, wenn ich das jetzt an der Grenze so konkret ansprach...als würde der Kampf tatsächlich bald bevor stehen. Möge der Sternenclan uns davor behüten!
Ich hielt mich nahe neben Sturmpfote und suchte weiter nach Worten, die den jungen Kater vielleicht etwas beruhigten „Der Sternenclan wird uns beistehen.“ versicherte ich ihm und immerhin gaben das Gesetz der Krieger ja vor, das man nicht einfach Katzen tötete...aber den Tod wollte ich jetzt nicht ansprechen, es würde Sturmpfote vermutlich noch eher belasten. Zumal es beim letzten Kampf um die Kluft so viele Tote gegeben hatte...
Ich schaute zu Otterkralle, der Tigerkater machte sich vermutlich eher wenig Sorgen um die Aggressionen des Donnerclans, er gehörte eher zu den Katzen des Schattenclans die sich gerne in Kämpfen bewiesen. Ein guter Kämpfer, aber Kämpfe kosteten immer etwas und man ließ sich da besser nicht zu unnötigem hinreißen.
Pumasturm erkundigte sich beim Anführer unserer Patrouille, der Tigerkater stimmte nickend zu, dass wir Dornenstern berichten musste und miaute knapp „Wir gehen.“.
Ich würde gerne mit Sturmpfote noch einen Zwischenhalt für etwas Jagdtraining einlegen, es reicht ja sicher, wenn einer berichtet.“ warf ich dazwischen und Otterkralle machte sich auf den Weg zurück ins Lager. Ich schaute kurz zu meinem Schüler, der dicht neben mir stand „Komm, ein wenig beute mit nach Hause zu bringen schadet nie.“ miaute ich zuversichtlich und wollte die unheilvollen Vorzeichen vom Donnerclan gerne bald hinter mir lassen.

→ Rotfelskluft

[redet mit Sturmpfote, hört Otterkralle zu, macht sich auf den Weg zur Rotfelskluft]

[Otterkralle erklärt den Aufbruch zurück ins Lager und macht sich auf den Weg dorthin]
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Eisstern
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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   Mi Dez 31, 2014 3:19 pm

cf: DonnerClan-Lager

Eisstern preschte zielstrebig durch das DonnerClan-Territorium, bis die Grenze zum SchattenClan immer näher kam. Die Luft hatte sich mittlerweile aufgeladen und es würde nicht mehr lange dauern, bis die dunklen Wolken über ihnen Regen schicken würden. Unangenehm prickelte ihr Pelz aufgrund der Spannung und ihre Schnurrhaare zuckten unruhig hin und her. War es wirklich eine gute Idee, jetzt loszuziehen? Bei diesem Wetter würde es schwerer werden zu kämpfen, besonders auf den rutschigen Rotfelsen. Doch nein, sie würde ihre Entscheidung jetzt nicht mehr bereuen. Wenn sie nicht zu 100% an ihren Weg glaubte, würde der Zweifel sie zu Fall bringen.
Gerade als Eisstern an der Grenze anhielt, fiel der erste Tropfen Regen auf ihr Gesicht. Blinzelnd blickten ihre zweifarbigen Augen nach oben zum Himmel. Immer mehr Tropfen fielen herab und schon bald regnete es ziemlich heftig. Sofort stellte Eisstern ihr Fell auf und schüttelte sich das Wasser vom Kopf. "Wälzt euch alle in Farn oder Schmutz, um euren Geruch zu überdecken! Der Regen wird zwar alles bald wegwaschen, aber davon lassen wir uns nicht aufhalten!", rief sie den Kriegern und Schülern hinter sich zu und wälzte sich selbst schwungvoll in einer Schlammpfütze neben sich. Ihr Fell war nun mehr braun als schwarz und etwas schwerer, aber das störte Eisstern wenig. Sie war noch nie zimperlich gewesen.
So vorbereitet und mit der Glut des Kampfgeistes in ihrem Herzen übertrat Eisstern die Grenze, die die Rotfelskluft von dem Territorium des DonnerClans abschottete und es dem SchattenClan zurechnete. Nun würde der Kampf beginnen.

tbc: Rotfelskluft

[kommt an der Grenze an | bleibt stehen | bemerkt den Regen | spricht zu den Katzen hinter sich | wälzt sich im Schlamm | zieht weiter]
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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   Fr Jan 02, 2015 12:17 pm

Wirbelherz

<-- DC Lager

Überraschend kam sie als erste nach Eisstern an. Es fing an zu Regnen, was sie erst jetzt bemerkte. Das hat uns gerade ja noch gefehlt., dachte Wirbelherz sich und verkniff sich ein Schnauben. Sie war eine Kriegerin. Ein paar Tropfen Regen würden ihr nichts ausmachen. Aber sie würde ausrutschen. Da war sie sich sehr sicher.
Eisstern befahl, dass sich alle im Schmutz wälzen sollten, um ihren Geruch zu verdecken. Wirbelherz nickte kurz und lies sich auf den Boden fallen, rollte sich hin und her und rieb ihren Pelz mit Schlamm ein. Eisstern trat bereits über die Grenze und die Graue sah an sich herunter. Das würde reichen. Also folgte sie ihrer Anführerin und ihr Schweif zuckte unkontrolliert hin und her. Sie beschloss sich zu beruhigen.
Sie fiel in einen lockeren Trab und folgte dann Eisstern.

--> Rotfelskluft
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Kristallglanz

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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   Sa Jan 03, 2015 2:37 pm

<---------- DonnerClan-Lager

Kristallglanz folgte Eisstern in Richtung der Grenze zum SchattenClan. Kaum dort angekommen, fing es zu regnen an. Sehr bald wurde es ein wahrer Platzregen, der die junge Kriegerin bis auf die Haut durchnässte. Am liebsten wäre die orange Getigerte jetzt im Kriegerbau gewesen, wo es trocken war, als hier im Regen kämpfen zu müssen. Doch einfach umzukehren war keine Option, das ließen ihr Stolz und das Ehrgefühl als Kriegerin nicht zu. Außerdem waren Sonnenpelz und Eispfote ebenfalls hier, die Tigerkätzin würde die beiden Katzen nicht im Stich lassen.
Auf Eissterns Anweisung hin suchte Kristallglanz sich ein Büschel Farne und wälzte sich gewissenhaft darin, um ihren Geruch zu überdecken. Dazu überwinden, sich im Schlamm zu wälzen konnte die Kätzin sich doch nicht. Der Farngeruch hing schließlich fest in ihrem Fell, sodass die Orangene sich wieder erhob und zu ihrem Kampftrupp gesellte. "Pass auf dich auf, Eispfote.", miaute die Kriegerin an die schwarzpelzige Schülerin gerichtet.
Dann übertrat Eisstern die derzeitige Grenze, um zur Rotfelsschlucht zu gelangen. Kristallglanz fühlte sich nicht wohl dabei, den immer noch starken Geruch der Grenze zu übertreten. Schließlich hatte sie immer gelernt, dass es gegen das Gesetz der Krieger verstieß, das Territorium eines anderen Clans zu betreten. Trotzdem folgte die Tigerkätzin ihrer Anführerin.

[kommt an; wird durch den Regen nass; denkt nach; wälzt sich im Farn; redet mit Eispfote; folgt Eisstern über die Grenze]

----------> Rotfelskluft
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Rabenblut

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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   Sa Jan 03, 2015 10:58 pm

<--- Donnerclan-Lager

Der Weg zur Grenze war mir vertraut und ich hielt mich in Glutpfotes Nähe auf, würde ich meine Schwester doch nach Eissterns Plan bald ziehen lassen müssen. Ich war entschlossen mir keine Sorgen zu machen, ich wollte sie aber sehen, wenn sie mit Eisenherz' Gruppe losziehen würde.
Erschrocken zuckte ich mit meinen Schnurrhaaren als mich überraschend Regentropfen im Fell trafen. Na wundervoll.
Eisstern wies uns an, uns in Schlamm oder Farn zu wälzen, um unseren Geruch zu überdecken. Der Regen würde die Kampfpläne offensichtlich nicht verhindern...hoffentlich war das kein Fehler. Ich nahm mir auf jeden Fall vor, mich noch weiter von der Schlucht fernzuhalten, wenn möglich.
Ganz wie geheißen, suchte ich mir Farn und wälzte mich darin und mit dem Pelz voller Farnreste und Schlamm, zu dem sich überall der vorher so trockene Boden verwandelte, reihte ich mich wieder in der Gruppe ein. Ich ließ meinen Blick über das schweifen, was vor uns lag, auch wenn der Regen die Sicht sehr behinderte. „Jetzt geht’s los.“ murmelte ich neben meiner Schwester, kurz bevor ich meine Pfote über immernoch so deutlich riechbare Grenze hob. Die Regentropfen fielen jetzt schon regelmäßig und der Himmel sah grau aus. Es würde nicht allzu bald aufhören...

---> Rotfelskluft

[folgt Eisstern, bei Glutpfote und murmelt, wälzt sich in Farn]
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Glutregen

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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   So Jan 04, 2015 12:21 pm

cf: DonnerClan-Lager

Glutpfote hatte trotz ihrer noch geringen Größe gut mithalten können und nach einiger kam die SchattenClan.-Grenze in Sicht. Sofort schlug der schwarzen SchattenClan-Gestank entgegen und sie kräuselte die Nase, ließ sich aber nicht zurückfallen.
Unterwegs hatte Rabenpfote sie eingeholt und die beiden Geschwister liefen nun nebeneinander. Eispfote konnte sie nirgendwo entdecken, und Seelenpfote natürlich auch nicht, also waren Glutseeles Junge nur noch zu zweit.
Zu allem Überfluss fing es auch noch an zu regnen und Glutpfote wünschte sich für einen Moment einen wasserabweisenden Pelz. Aber sie war eine DonnerClan-Katze und die ließen sich von ein bisschen Wasser nicht abschrecken!
Auf Eissterns Befehl hin ließ sie sich in die nächstbeste Pfütze fallen die sich gebildet hatte. Ihr Fell fühlte sich schwer und verklebt an, doch der Regen würde ihre Tarnung sowieso bald wegwaschen. Spätestens wenn der Kampf begann würden sie sie nicht mehr brauchen.
Eisstern übertrat nun die Grenze und der Rest der Katzen folgte ihr. Glutpfote kam es falsch vor, die Grenze zu einem anderen Clan zu überterten, zumindest was das Kriegergesetz anging, aber schließlich würde die Rotfelskluft bald DonnerClan-Gebiet sein.
Sie holte tief Luft und setzte eine Pfote über die Grenze. Nun würde der Kampf wirklich beginnen.

tbc: Rotfelskluft

[kommt an der Grenze an, läuft neben Rabenpfote, wälzt sich, übertritt die Grenze]
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Sonnenpelz

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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   Mo Jan 05, 2015 12:43 am

<--- DonnerClan-Territorium

Die DonnerClankatzen folgten ihrer Anführerin auf geradezu direktem Wege durch den Feuerwald bis zur SchattenClangrenze und Sonnenpelz fühlte sich unangenehm an damals erinnert, als sie hatten wie heute über den nadelbedeckten Waldboden preschen müssen, um gegen den SchattenClan zu kämpfen. Ihre Schnurrhaare zittertern deutlich vor Unbehagen und die goldene Kriegerin hatte kein gutes Gefühl in ihrem Magen, aber damals hatte sie noch dazu lähmende, ohnmächtige Angst verspürt vor dem, was kommen würde. Angst, die sie vollkommen beherrscht, ihre Seele gefangen genommen und ihre Augen blind gemacht hatte.
Heute fühlte sie die Hoffnung in ihrem Herzen und die Stärke, die sie aus der Liebe zu Regentänzer schöpfen konnte. Sie wusste, so sehr sie auch eine tiefe Trauer in sich vernehmen konnte, dass sie bereit war, sich dem zu stellen, was sie im Kampf erwarten würde. Wenigstens das.
Die dicken, alten und vertrauten Nadelbäume wurden zunehmend lichter und der weiche, trockene Erdboden wich härteren Böden, umso näher sie der Grenze kamen. Immer deutlicher wurde der penetrante Geruch des SchattenClans und schließlich erreichten sie den Waldrand und die unheilvoll in den Himmel aufragenden, schroffen Felsen des SchattenClanterritoriums. Die weiten Rotfelsebenen erstreckten sich vor Sonnenpelz blauen Augen, doch während andere Katzen vorantrabten, um ihrer Anführerin zur Seite zu stehen und ihren Mut und Entschlossenheit zu zeigen, blieb die sanfte Langhaarkätzin eher im Hintergrund, betrachtete die grollenden Wolken über ihren Köpfen und senkte betrübt den Blick, während Eisstern mit feurigen Augen befahl, sich in Farn und Schlamm zu wälzen, um den DonnerClangeruch zu überdecken. Die Krieger und Kriegerinnen schmierten ihre Pelze mit braunen Streifen ein, so dass ihr weiches Haar wie harte, verklebte Stacheln von ihren Leibern abstanden. Vor Wut funkelnde Augen schauten aus den schlammigen Gesichtern hervor. Krallen blitzten im sich verdunkelnden Tag.
Auch Sonnenpelz gab sich Mühe, ihr langes Fell mit Schlamm einzureiben, doch ihre Bewegungen blieben ohne Eifer, muteten viel zu sanft an, für eine Kriegsvorbereitung. Aus den Augenwinkeln konnte sie Kristallglanz sehen, die mit ihrer Schülerin sprach, als es gerade begann zu regnen und einzelne Tropfen in ihr dichtes Fell sickerten.
Dann übertraten Eisstern und die DonnerClankatzen die Grenze, um in den Kampf zu ziehen und Sonnenpelz folgte.

[folgt dem Clan, hält sich im Hintergrund, betrachtet Kristallglanz mit ihrer Schülerin, bemerkt den Regen]

---> Rotfelskluft
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Eisenherz

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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   Di Jan 06, 2015 3:17 pm

<--- DonnerClanlager

Machtvoll, stoisch und dumpf trommelten Eisenherz' breite Pranken auf den Waldboden des Feuerwaldes, welcher zunehmend härter wurde, bis sie schließlich den scharfen Geruch der Felsenallee, und somit die Grenze zum SchattenClans, erreicht hatten und anhielten. Eisenherz' beträchtliche Körpermasse kam mit einem gurgelnden, dunklen Knurren aus seiner Kehle zum Stehen, ehe er mit herausforderndem Blick auf die Rotfelsebene starrte und er leicht die Lefzen hochzog. Sein starres, kurzes Fell prickelte voller Zuversicht, sich auf dem heiligen Pfad der Gerechtigkeit zu befinden, der ihnen der SternenClan wies.
"Jetzt ist es an der Zeit, dem SchattenClan zu zeigen, aus welchem Holz wir geschnitzt sind.", brummte der Tigerkater feierlich, ehe der dunkle Himmel tatsächlich den bereits befürchteten Regen schickte. Eisenherz jedoch zeigte keine Reaktion auf diesen für ihn nichtigen Umstand, sondern stand wie ein Felsen in der Brandung, wie ein Offizier vor seinen Soldaten, bei den aufragenden Felszacken und trotzte Unwetter wie Kampf. Es schien, als würden nicht einmal seine harten Schnurrhaare im aufkommenden Wind wehen.
Als Eisstern den Befehl gab, sich in Farn und Schlamm zu wälzen, tat er es ihr augenblicklich nach bis sein Fell mit Schlammstacheln bedeckt war und sein vernarbtes Gesicht noch furchteinflößender anmutete. Monströs wie er aussah und wie seine schwarzen Streifen die dunklen, nasse Streifen seiner Tarnung ergänzen, folgte er seiner Anführerin und führte die Katzen, die seinen Befehlen gehorchen sollten, mit bedeutungsschweren Schritten seiner krallenbewährten Pfoten über die Grenze.

[bei Eisstern]

---> Rotfelskluft
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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   Di Jan 06, 2015 4:02 pm

cf: DonnerClan-Lager

Mittlerweile hatte Weißfleck ihren Bruder schon überholt und lief direkt hinter Eisenherz her. Sie gehörte sowieso seiner Patrouille an, weshalb es nur von Vorteil war, sich gleich an seine Fersen zu heften. Es war lange her, dass sie an seiner Seite gekämpft hatte. Sie erinnerte sich schon kaum mehr an das letzte Mal. Doch sie wusste genau, was für ein gefürchteter Kämpfer Eisenherz war. Und der SchattenClan-Krieger, der es mit ihm zu tun bekam, konnte einem fast schon leid tun. Aber auch sie selbst würde so hart kämpfen, wie Eisenherz es sie einst gelehrt hatte. Der DonnerClan würde wieder sein rechtmäßiges Territorium zurück erlangen.
Gerade als sie die Grenze erreichten, fing es auch schon an zu regnen. Missmutig blickte Weißfleck zum Himmel auf und blinzelte in den Regen hinein. "Verfluchtes Wetter", zischte sie und spürte schon jetzt die eisige Kälte auf ihrem erhitzten Fell.
Wie auch die anderen wälzte sie sich einmal auf dem Boden im Matsch, was ihr Fell vollkommen verschmutzte und sie nicht nur geruchlich, sondern auch optisch tarnte. Kurz rümpfte sie selbst die Nase wegen des Geruchs, ehe sie Eisstern und Eisenherz weiter folgte.

tbc: Rotfelskluft

[läuft hinter Eisenherz her | denkt nach | bemerkt den Regen | wälzt sich im Schlamm | läuft weiter]
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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   Di Jan 06, 2015 7:17 pm

<--- DonnerClan-Lager

Als ich die Grenze erreichte hatte es bereits angefangen zu regnen. Hoffentlich wird uns das schlechte Wetter keinen allzu großen Nachteil einbringen. Schnell tat ich es den anderen Katzen gleich und wälzte mich im Schlamm und Farn, so das mein Geruch gut überdeckt wurde. Nicht das man uns bei diesem miesen Wetter überhaupt richtig wittern könnte. Doch sicher ist sicher. Sobald ich fertig war hielt ich noch ein letztes mal inne um mich innerlich auf die Schlacht vorzubereiten. Auch wenn es unser Ziel ist die Rotfelsenkluft zurückzuerobern wird uns das nichts bringen wenn wir hinterher nicht mehr stark genug sind um sie zu verteidigen. Wir müssen aufpassen das wir in dieser Schlacht keine größeren Verluste erleiden. Fest entschlossen meinem Clan das rechtmäßige Territorium zurückzugeben heftete ich mich an Eisenherz Fersen.

---> Rotfelsenkluft

[Kommt an der Felsenalle an | bemerkt den Regen | wälzt sich | denkt nach | folgt Eisenherz]
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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   Fr Jan 09, 2015 3:26 pm

cf. Donnerclan

Graufels kam nach einigen anderen nach längerem Laufen bei der Grenze an und beobachtete wie sich die anderen Katzen wälzten um ihren Geruch zu überdecken. Seine mächtigen Pfoten trommelten über de Waldboden als er sich dem schlamm vor seinen Pfoten näherte. Kurz knurrte er leise auf und betrachtete den nassen Schlamm um dann seine schnauze zu kräuseln. Nicht gerade das was ich mir vorgestellt hatte. Aber ohne weiter Zeit zu vergolden zuckte er mit der Schweifspitze und wälzte sich im Schlamm.
Als er dann seinen Blick in den Himmel richtete betrachtete Graufels die grauen Wolken und schnaubte kaum hörbar. Was für ein verfluchtes Wetter haben wir nur erwischt. Auch der Geruch der anderen Katzen schien bald verschwunden und alle machten sich auf den Kampf bereit. Wir werden den räudigen Schattenclan Katzen schon zeigen was sie davon haben uns Territorium zu stehlen. Knurrend übertritt der kräftige, graue Kater die Grenze zum Schattenclan. Ein tolles Gefühl mal des Territorium der anderen zu betreten auch wenn es eigentlich nicht so ist.
Ohne auch nur weitere Gedanken und Kräfte zu verschwenden folgte er Eisstern und Eisenherz.

[kommt an, wälzt sich, geht weiter]

Tbc. Rotfelskluft
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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   Sa Jan 10, 2015 10:06 am

<--- Donnerclan-Lager

Staubig-fauliger Schattenclangeruch stieg mir in die Nase, als wir die grenze erreichten. Alles wie immer. Alles ganz anders. Ungewöhnlich bewusst nahm ich den Grenzverlauf wahr, der vor mir lag. Das letzte Mal, dass die Grenze hier verlief!
Ohne zu zögern überdeckte ich meinen Geruch mit kaltem, feuchten Schlamm, als Eisstern uns dazu aufforderte. Matschbeschmiert machte ich mich bereit die Grenze zu übertreten und versuchte den zunehmenden regen zu ignorieren. Positiv betrachtet hatten wir ihm wohl zu verdanken, dass wir überhaupt Match hatten, aber ich bekam ungern Wasser in die Augen. Aber letztendlich würden solche Kleinigkeiten nichts sein, was uns daran hinderte dem Schattenclan die Pelze zu zerreißen. Ich schaute mich nach meinen Kindern um, bevor ich die Grenze übertrat.
Fast bereute ich ein wenig, sie während des Kampfes nicht beobachten zu können, aber dafür vom Kämpfen abzulassen kam überhaupt nicht in Frage. Das Gefühl des rauschenden Blutes und der eisigen Klarheit im Kopf, wie ich sie sonst nie spürte. Ich konnte es kaum noch erwarten. Der Boden wurde spürbar härter und Erinnerungen an den Kampf vor Monden kamen wieder hoch. Schöne und bittere.

---> Rotfelskluft

[kommt an, wälzt sich in Schlamm, geht weiter]
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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   Mo Feb 09, 2015 4:03 pm

<--- DonnerClan - Lager

Alles in mir lechzte nach einem Kampf. Und dennoch musste ich mich zurückhalten. Noch nicht. Beruhige dich. Beruhige dich, hielt ich mir vor Augen, während die Gruppe von DonnerClan - Kriegern und Schülern auf die SchattenClan Grenze zutrabte. Je näher wie dieser kamen und je stärker der faulige SchattenClan - Geruch wurde, desto aggressiver wurde der Teil in mir, den ich sowohl hasste als auch dankbar war. Dieser Teil machte mich zu einem großartigen Kämpfer, ließ mich aber auf vergessen, dass es nicht meine Art war zu verletzen oder gar zu töten.
Dennoch pulsierte eine Energie durch meine Adern, die mich berauschte und ich genoss das Gefühl, mir sicher zu sein, wie stark ich war.
Wir hielten an der Grenze inne und alle befolgten Eissterns Befehl, wir sollen uns in Schlamm wälzen. Erst jetzt wurde mir bewusst, dass es angefangen hatte zu regnen. Ich legte die Ohren an, wälzte mich dann aber doch in dem schlammigen Boden. Der Schlamm verklebte mein Fell, verdeckte meinen Geruch und ließ mein leuchtendes rotes Fell ermatten. Perfekte, wenn auch unangenehme Tarnung. Meine Ohren zuckten, als ich Eisenherz' Brummen hörte und ich nickte nur leicht zustimmend. Wir werden es dem SchattenClan schon zeigen.
Dann folgte ich den Katzen, die sich in Richtung Rotfelskluft aufmachten.

---> Rotfelskluft

[kommt an, wälzt sich in Schlamm, geht weiter]
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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   So Feb 15, 2015 4:56 pm

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Rotkehlchen reckte den Kopf in die Luft, um den Geruch ihrer Umgebung zu erfassen, und richtete die silbrigen Augen wachsam nach vorn. Ihre Schnurrhaare zitterten, während sie wachsam ihre Jungen durchzählte, die ihr folgten. Sie wussten noch nicht, in welcher Gefahr sie möglicherweise schwebten, wenn Rotkehlchen die falsche Entscheidung traf. Oder getroffen hatte, wenn man es genau nahm. Der Geruch von vielen, vielen Katzen lag in der Luft. Sie schienen prägnante Noten an sich zu haben, die Rotkehlchen bei all dem Duft jedoch kaum auseinanderhalten konnte.
"Lauft nicht zu weit weg", mahnte sie ihre Kinder mit ruhiger, aber ernster Stimme. Bei Reh und Echo hatte eher wenig Bedenken, aber Käfer, Wiesel und Flamme neigten manchmal dazu, etwas ungestümer zu sein. Sie mussten sich hier in einem Grenzgebiet befinden, doch keiner der Gerüche erinnerte an den WindClan. Wobei sie sich nicht mal sicher war, ob sie ihn erkennen würde. Irgendwie hoffte sie, ihn an Phönix bereits gerochen zu haben. Aber das war natürlich fast... unmöglich.
"Na kommt, ihr Fünf", maunzte sie freundlich und schnippte mit dem Schweif. "Je mehr wir uns beeilen, desto eher können wir essen und schlafen." Sie trabte etwas schneller, aber immer noch so, dass sie mithalten konnten. Immerhin waren ihre Lieblinge bereits seit Monden unterwegs und so schnell so viel größer geworden.


[kommt an, wittert, spricht mit ihren Jungen]


Zuletzt von Rotkehlchen am Di Feb 17, 2015 7:20 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   Di Feb 17, 2015 5:19 pm

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Echos Pfoten schmerzten, ihr Magen knurrte, aber sie beschwerte sich nicht. Schließlich waren es noch vor Sonnemhoch gewesen, als sie eine Maus gegessen, die ihre Mama gefangen hatte.
Es regnete und Echos Fell war komplett durchnässt und sie hatte noch keine zeit gehabt es trocken zu lecken. Sie waren seit Stunden unterwegs, aber trotzdem beschwerte sie sich nicht. Schließlich war dies ein Abenteuer. Und wenn sie meckerten, würde ihre Mama das Abenteuer bestimmt abbrechen und sie zurück nach Hause zu ihrem Papa und ihren Freunden bringen.
Ein seltsamer Duft umspielte Echos Nase und haftete bereits an ihrem Fell. Sie konnte ihn nicht zuordnen, sie hatte ihn zuvor noch nie gerochen, aber als sie genau schnupperte, merkte sie, dass es zwei sein mussten. Sie waren jedoch so sehr miteinander vermischt, dass man sie nicht mehr auseinander halten konnte.
Die ruhige Stimme ihrer Mutter, ließ die Silbergraue den Kopf heben, den sie zuvor zum Schutz vor dem Regen gesenkt hatte. Sie ermahnte die Jungen nicht zu weit wegzulaufen, was Echo auflächeln ließ. Sie hatte nicht das Bedürfnis sich wegzubewegen, von dem warmen Fell ihrer Schwester Reh. Ihre ältere Schwester war größer und so konnte die Blauäugige mit Leichtigkeit Schutz vor dem regen in ihrem Fell suchen.
Was auch immer Rotkehlchen suchte, sie hatte es nicht gefunden und wandte sich bereits in eine neue Richtung, vermutlich voller Geheimnisse und Abenteuer. Mit einem Schwanzschnippen rief Rotkehlchen ihre Jungen um sich und begann etwas schneller zu traben. Nur widerwillig kroch Echo aus dem pelz ihrer Schwester und versuchte den Regen so weit wie möglich von ihrem Gesicht fernzuhalten.
Mit einem Seufzen nahm sie das tempo ihrer Mutter auf und trabte hinterher. Ihre Pfoten begannen noch stärker zu schmerzen und sie sehnte sich nach Schlaf.
Aber der Gedanke an eine Pause trieb sie weit. Der Gedanke an eine Pause und ein großes Abenteuer, das nur so darauf wartete von Echo und ihren Geschwistern erlebt zu werden.

tbc: Übergang zum DonnerClan

[sitzt neben Reh und versucht sich vor dem Regen zu schützen, trabt Rotkehlchen hinterher]


Zuletzt von Echo am Mi Feb 25, 2015 4:12 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   Di Feb 17, 2015 7:13 pm

Das Fell von Wiesel war durchnässt und klebte unangenehm an seinem Körper, aber seine Gedanken hingen nicht an der Reise, sondern an ihrer unbekannten Umgebung.
Er sprang hinter Echo her und zwickte sie in den Schwanz.
Plötzlich blieb der schwarz-weiß gefleckte Kater stehen und drückte sich zu Boden, sein Schwanz leicht angehoben.
Der Wind bewegte einen kleinen Farnstrauch und brachte Wiesel in Versuchung, ihn zu fangen.
Der kleine Kater schoss vor und direkt zwischen die Farnwedel, die er samt Wurzeln aus der Erde riss.
Durch den leichten Hieb, als sich die Wurzeln lösten, stolperte er nach vorne und überschlug sich.
Etwas benebelt setzte er sich auf und schüttelt sich den Dreck vom Kopf, um danach stolz aufzustehen.
Triumphierend stolzierte er an seinen Geschwistern vorbei und zu Rotkelchen.
"Schau mal Mama", nuschelte er durch seinen Fang, "Wenn das eine Maus gewesen wäre, dann hätten wir jetzt eine leckere Mahlzeit!"
Der erdige Geschmack breitete sich in seinem Maul aus, worauf er die Farnblätter ausspuckte.

["Fängt" ein Farnbüschel, stolpert, redet mit Rotkehlchen]
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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   Fr Feb 20, 2015 7:48 pm

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Flamme trottete mit ihren Geschwistern hinter ihrer Mutter Rotkehlchen her. Plötzlich jedoch musste sie niesen. Ein Tropfen Wasser war auf ihr Nase gelandet und sie schüttelte den Kopf, um ihn loszuwerden.
Blöder Regen!

Sie zitterte leicht, denn ihr Fell war vollkommen durchnäst. Rotkehlchen hatte sie zur Eile aufgefordert, was Flamme einerseits verstand, andererseits aber langweilig fand.
Wenn wir so schnell laufen, kann ich mir gar nicht in Ruhe alles ansehen!

Das kurze Gras unter ihren Pfoten war ebenfalls feucht und Flamme schüttelte nach jedem zweiten Schritt eine ihrer Vorderpfoten, weil die Nässe ihr unangenehm war.
Plötzlich bemerkte sie, wie ihr schwarz-weißer Bruder Wiesel stehen blieb. Neugierig wandte Flamme beim Gehen den Kopf und beobachtete, wie Wiesel sich auf ein Farnbüschel stürzte und es anschließend stolz Rotkehlchen präsentierte.

"Bilde dir bloß nichts darauf ein", miaute Flamme frech, "Ich wette, ich fange von uns allen als erstes richtige Beute!"

Sie schnurrte fröhlich und blinzelte Wiesel mit lebhaft funkelnen Augen zu.

Es machte wirklich Spaß, diese Reise zu machen! Vor allem beruhigte Flamme Rotkehlchens Anwesenheit. Wenn ihre Mutter da war, dann brauchte sie sich keine Sorgen zu machen. Denn sie wusste: Rotkehlchen würde sie vor allen Gefahren beschützen.

[ärgert sich über den Regen / beobachtet Wiesel/ spricht ihn an / genießt die Reise]

OUT: Sorry für den verspäteten Post! Ich hatte viel mit Hausaufgaben und Schule zu tun und nicht gesehen, dass ihr schon angefangen habt im Play zu schreiben.
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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   Mo Feb 23, 2015 8:23 pm

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Mit hängendem Schwanz trottete ich hinter meiner Mutter her. Ich hatte keine Lust mehr zu Laufen, sich dann niederzulassen nur um wenige Stunden danach weiter zu laufen. Außerdem machte sich langsam Hunger bemerkbar. Durch ein leisen gluckern auf das ein knurren Folgte. Wasser lief mir über die Schnauzte und gerade als ich mich fragte ob das ganze noch schlimmer werden konnte, besserte sich die Situation. Rotkehlchen war stehen geblieben und reckte die Nase in die Luft. Gespannt sah ich meine Mutter an.
Wollte sie Rast machen? Ja wollte sie! Erfreut schüttelte ich mir einige Tropfen aus dem Pelz, wobei es mir egal war das sie vermutlich Wiesel getroffen hatten, der Echo gerade in den Schwanz gezwickt hatte. Sie sagte noch irgendetwas anderes über Essen und schlafen, doch die Aufregung war jetzt größer als der Hunger. Schnell lief ich zu Flamme. Die hatte gerade Wiesel herausgefordert und da musste ich einfach mitmischen. "Du?" fragte ich schnurrte provozierend, "Pha! Ich bin viel besser als du!" Ich hätte mich nie getraut mit einer Fremden Katze so zu sprechen. Aber das war meine geliebte Familie. Sie würde wissen das ich es nicht böse meinte. Natürlich waren wir fast gleich gut. Vielleicht war sie sogar noch ein kleines Bisschen stärker als ich. Doch sie ein bisschen ärgern war schon okay. Sicherheitshalber zwinkerte ich ihr noch einmal zu, damit sie auch sicher sein konnte das das nicht böse gemeint war.

[folgt Rotkehlchen, spricht mit Wiesel und Flamme]

Out: sorry das es so spät und dann auch noch so unkreativ ist D8
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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   Mo Feb 23, 2015 9:30 pm

Mit besorgtem Blick bedachte Rotkehlchen jedes ihrer Junge. Sie waren sehr erschöpft, doch eine Pause konnten sie sich bei dem Regen nicht leisten. Hier war kein guter Ort, um sich einen Unterschlupf zu suchen, denn die Rote legte es auf keine Konfrontation an.
Trotzdem tat es ihr weh, zu sehen, wie ihre müden Jungen sich immer weiter quälten. Erst ihr Sohn Wiesel lockerte die Stimmung auf und trieb seine Geschwister dazu, wieder etwas fröhlicher zu werden. Sie lachte leise über den entbrannten Wettkampf und beschloss, nicht dazwischen zu gehen.
"Was haltet ihr davon, wenn wir einen kleinen Wettbewerb veranstalten, sobald wir einen sicheren Ort gefunden haben?", schlug sie mit ruhigem Ton vor und schaute vor allem Wiesel herausfordernd an. Er hatte zwar die größte Klappe, aber Rotkehlchen war gespannt, wie er sich in einem richtigen Wettstreit schlagen würde.
Flamme war wie immer die Erste, die ihrem Bruder die Stirn trotzte, wobei man das bei Wiesels Streitlust kaum sagen konnte. "Wenn wir uns ein wenig beeilen, dann können wir uns bald ausruhen", spornte sie noch ein wenig an und stritt zielstrebig voraus.

tbc: Übergang zum DonnerClan


[bei ihren Jungen]
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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   Mo Feb 23, 2015 10:08 pm

Wiesel schaute seine beiden Geschwister mit belustigt zuckenden Schnurrhaaren an.
"Ihr wollt mir erzählen, dass ihr besser seid als ich? Ha, und Igel können fliegen!
Der junge Kater reckte das Kinn und schaute seine rote Schwester und seinen weißen Bruder an,
wobei er es immer wieder lustig fand, zu sehen, wie unterschiedlich die beiden Pelze nebeneinander doch aussahen.
"Wenn ich größer bin, dann werde ich der beste Jäger und der beste Kämpfer sein...ach nein, das bin ich ja jetzt schon!
Mit einem lebhaften, gutmütigen, aber auch frechen Funkeln in den Augen sprang der Schwarz-weiße auf einen kleinen Stein und wackelte mit dem Schwanz.
"Ihr könnt ja die Zweitbesten sein, aber ich bin der Beste! Und wenn uns dann jemand angreift, dann werde ich gegen ihn kämpfen und euch alle beschützen!"
Mit einem leisen Kampfschrei sprang er von dem Stein und schnappte nach dem Schwanz seiner Mutter, der in seiner kleinen Kampfeinlage einen bösartigen Fuchs darstellen sollte.
Als Rotkelchen dann aber anfing zu reden, hielt er sofort inne und spitze die Ohren.
Einen Wettkampf? Da war er dabei!
"Oh ja!"
,aufgeregt quickend sprang er um die kleine Familie herum und rannte dann voraus.
"Ich werde nach einem sicheren Platz suchen!, rief er noch, bevor er in einem kleinen Busch verschwand.

[Redet mit seinen Geschwistern, gibt etwas an, rennt voraus]

tbc: Übergang zum DonnerClan-Territorium


Zuletzt von Wiesel am Di Feb 24, 2015 4:29 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   Di Feb 24, 2015 2:22 pm

OUT:
Bitte die Zusammenfassungen nicht vergessen, Wiesel.
Außerdem versucht Nele (Rotkehlchen) schon seit ihrem ersten Post zum "Übergang zum DonnerClan" überzuleiten (ein Gebiet, das sich im FlussClan-Territorium finden lässt). Daran anschließend müsstet ihr ihr mal folgen!^^
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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   Di Feb 24, 2015 4:30 pm

OUT:
Tut mir leid, ich war gestern Abend etwas müde und hab's dann ganz vergessen.
Habe es noch hinzugefügt (:
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