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Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan

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Regentänzer

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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   Mo Jun 17, 2013 6:22 pm

Regentänzer wusste nicht, welche Worte er seinem Gegenüber anbringen sollte. Worte waren überflüssig, daher nickte der cremefarbene Kater nur und witterte ein letztes Mal. Schattenclangeruch kündigte sich an, eine Patrouille. Wenn ihn nicht alles täuschte, waren neue Gerüche dabei. Junge unverfälschte Gerüche. Ob Scheckenstern wohl Schüler ernannt hatte? 
Nicht mein Metier..., beschloss der helle Kater, setzte seine markanten Geruchsmarken neben die von Dämmerpelz und folgte dem roten Kater hin zum Flussclangebiet. Bald schon könnten die beiden Kater ins Lager zurück kehren und berichten. Aitelflosse  schien wohl unterwegs umgekehrt zu sein, nachdem er gemerkt hatte, dass er nicht mithalten konnte. Der Alte sollte längst zu den Ältesten gehen...
Regentänzer sprang hinter Dämmerpelz her.

[Markiert die Grenze und folgt Dämemrpelz]

tbc: Grenze zwischen Donnerclan und Flussclan
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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   Mo Jun 17, 2013 8:26 pm

cf : Steinbänke – Grenze zwischen SchattenClan und WindClan

Ich trat nah an die Grenze heran, so dass meine pfoten direkt auf der Linie standen. Vielleicht sollte man die DonnerClan - Katzen ein wenig provozieren ? Nein, lieber nicht. Selbst als kriegerin konnte ich mir nicht alles erlauben. Gerade machte sich eine DonnerClan partoullie zum Aufbruch bereit. Gut, dass sie mich nicht gesehen hatten. Ich entdeckte Scheckenstern, die mit einer anderen Katze sprach. war das Feuer ? ich hatte nur Geschichten gehört. Es war vor meiner Zeit gewesen, als Feuer beim SchattenClan war. Mir konnte es auch egal sein. Ich hatte und werde mit ihr nichts zu tun haben.
Nach meinen Überlegungen, wandte ich mich wieder Kometenpfote zu. ,,Im Grunde gelten hier die gleichen Regeln, wie an der anderen Grenze, nur dass die DonnerClan - Katzen ein wenig dämlicher sind. So stolz und so dämlich ... " Ich machte eine Pause. ,, Ich denke die Außengrneze können wir auslassen, da gibts auch nur dumme Streuner ,abgesehen von Feuer, - " Ich wollte sie auf keinen Fall beleidigen. ,, - zu sehen. Feuer ist die Kätzin bei Scheckenstern. Ich persöhnlich kenne sie nicht, weiß aber, dass sie einige Zeit beim SchattenClan war.", erklärte ich dem Grauen. ,,Präge dir auch den DonnerClan - Geruch gut ein. Sobald du fertig bist, gehen wir weiter. dann bekommtihr Schüler euer Kampftraining." Ich wartete kurz und drehte ab und lief zurück ins Herz unseres Territoriums.

tbc : Finsterfelsplateau
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Mondsänger

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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   Di Jun 18, 2013 7:35 pm

Die Fähigkeiten seines Schülers enttäuschten den Silbernen, er hatte...mehr erwartet. Aber er rief sich in Erinnerung, dass der schwarze Schüler eben erst aus der Kinderstube gekommen war und zwang sich darüber hinwegzusehen. Mondsänger ging einen Schritt auf Orchideenpfote zu und setzte sich vor ihn. Den Kopf zu Gewitterpfote gewandt sagte er: "Gut gemacht, Gewitterpfote!"
Und zu seinem Shcüler gewandt sagte er:
"Hier, rieche an diesem Felsen dort und dann an dem Farn zwei Pfotenschritte entfernt. Riechst du den Unterschied? Riechst du unseren Geruch? Du wirst erkennen, dass die Geruchsspur auf unserer Seite nicht so stark ist wie jene auf der Donenrclanseite. Was sagt dir das?"
Mondsänger wartete, als aus dem Gebüsch hinter ihnen eine ihm gut bekannte Streunerkätzin trat.
Feuer...Ihr Name ist Feuer, und sie heilte in unserem Clan.
Grüßend neigte der silberne Kater seinen Kopf und begrüßte Feuer.
Ein paar Katzensprünge entfernt hörte Mondsänger die Stimme der neu ernannten Kriegerin Traumregen und ihres Schülers Kometenpfote. Doch Mondsängers gesamte Aufmerksamkeit war auf die Streunerin vor ihnen gerichtet.
Gespannt wartete er darauf, was diese zu erzählen hatte.
Scheckensterns Tochter? Mit zuckenden Ohren sah Mondsänger auf die kleine Gewitterpfote hinab. Sicher, die beiden sahen sich ähnlich, aber...Mutter und Tochter? Konnte das sein? Erst vor kurzem war Sonnenherz, Scheckensterns und Glücksbringers Tochter verstorben. Was hatte das also zu bedeuten?

[Erklärt Orchideenpfote etwas, begrüßt Feuer und lauscht ihr]
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Orchideenmond

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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   Do Jun 20, 2013 5:07 pm

Orchideenpfote war überrascht, wie vergleichsweise positiv sein Mentor reagierte. Mondsängers Aufforderung folgend ging der junge Schüler zu dem bezeichneten Felsen. Der Geruch nach SchattenClan war schwach, aber deutlich wahrnehmbar. Der schwarze Kater kehrte zu dem silber Getupften zurück und nickte ruhig.
Als der Krieger fragte, warum die eigene Geruchsspur schwächer war als die auf der anderen Seite, kniff Orchideenpfote seine blauen Augen zusammen und dachte nach. Das Denken war schon immer seine größte Stärke gewesen. "Sie haben ihre Grenze vor Kurzem erneuert. Unsere ist älter. Deshalb ist der Geruch schwach.", miaute der Kater ernst und sah seinen Mentor abwartend an.
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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   Fr Jun 21, 2013 5:47 pm

Ich warf kurz einen Blick zurück zu Mondsänger und Orchideenpfote, die mit ihrem Training weiter machten. Gewitterpfote war bisher ziemlich zurückhaltend gewesen, was aber auch daran liegen konnte, dass ich mich momentan mit Feuer unterhielt. Vielleicht wollte sie nur von mir lernen, was natürlich ziemlich sinnlos gewesen wäre, aber ich traute Schülern mittlerweile alles zu. Erst recht nach Blizzardpfote.
Auf Feuers Aussage bezüglich des WolkenClans hin lächelte ich leicht und nickte zustimmend. "Das solltest du, ja. Nicht alle Clans - auch nicht der WolkenClan - empfangen dich so freundlich wie wir", miaute ich und sah die gescheckte Kätzin kurz streng an. Ich mochte sie, ja, aber deswegen würde ich ihr nicht erlauben, auf unserem Territorium zu jagen. Und das wusste sie hoffentlich auch. "Besonders jetzt, nachdem sie sich erst ihr Territorium gesucht haben, werden sie sicherlich nicht gut auf Eindringlinge zu sprechen sein", setzte ich noch hinzu und schnippte kurz mit dem Schwanz.
Als sie mich dann auf Gewitterpfote ansprach und fragte, ob sie meine Tochter sei, verdüsterte sich meine Miene und ich senkte leicht den Kopf. Musste mich jeder immer an meine geliebte Sonnenherz erinnern, die nun ihrem Vater gefolgt war? Anscheinend.
Leise seufzte ich und setzte meine kalte Maske wieder auf, ehe ich den Blick wieder hob. "Nein, Gewitterpfote ist nicht meine Tochter. Sie ist meine Schülerin. Und bevor zu fragst, Sonnenherz ist tot." Und wieder hatte ich diese kalte Stimme. Aber so konnte ich meine Schwäche besser verbergen. So war es...einfacher.
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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   So Jun 23, 2013 8:46 pm

<------ Steinbänke

Meine Brust schwoll vor Stolz mächtig an, als ich der DonnerClangrenze näher kam. Mein Stolz verwandelte sich jedoch jäh in Verwunderung, als ich Streuner roch. Aber Traumregen meinte, sie wäre schon einmal im SchattenClan gewesen. Aber warum hat sie den SchattenClan verlassen? Möchte sie jetzt zurück? Vielleicht wäre es gar nicht so schlecht, zusätzliche Kämpfer zu rekrutieren, jetzt, wo der WolkenClan aus dem Nichts auftauchte. Doch bevor ich der Streunerin irgendwelche Fragen stellen konnte, hatte Traumregen schon alles mit ihrem Schüler besprochen. Ich wollte jedoch erst ein bisschen warten, bis meine eigene Schülerin hinterhergekommen war.
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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   Mo Jun 24, 2013 9:47 pm

Cf: Steinbänke

Als ich ankam, war Tintenschweif schon da und wartete auf mich. Traumregen und Kometenpfote waren anscheinend schon weiter gezogen, denn ich konnte sie nirgends entdecken. Erwartungsvoll schritt ich auf meinen getupften Mentor zu und blickte ihn an. "Welche Grenze ist das hier?" Ich hoffte, er hatte es noch nicht erwähnt, das könnte peinlich werden.
Neugierig ließ ich meinen Blick schweifen. Außer Orchideenpfote und Mondsänger waren hier noch Scheckenstern mit ihrer Schülerin, Gewitterpfote.
Aber neben Ihnen saß eine fremde Katze. Sie roch anders. Frei. "Wer ist das?", maunzte ich in Richtung Tintenschweif. "Die riecht irgendwie .. anders" 
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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   Di Jun 25, 2013 8:35 pm

Der silberne Krieger trainierte weiterhin mit dem schwarzen Schüler, während Scheckenstern und ich uns unterhielten und die kleinere Gescheckte uns zusah – und hörte. Amüsiert zuckte ich mit den Schnurrhaaren, es folgte ein Schieflegen des Kopfes. „Ihr seid nicht nett, Scheckenstern.“ Gurrte ich belustigt. „Ihr habt Respekt, was dem DonnerClan mehr als jedem anderen Clan fehlt.“Schmerzlich musterte ich die Narben an meiner Flanke. Tief waren die Wunden gewesen, ich war dem Tode nahe gewesen. Scheckenstern wusste davon, dass ich diese Wunden von diesem Clan hatte, doch nur wenige andere wussten noch davon. „Ich habe seit meiner Genesung keine Pfote über eure Grenze gesetzt“, warf ich ein, „die Beute des DonnerClans ist umso leichter zu fangen. Die Katzen sind schwach und blind. Haben wohl auch keine Nase. Wie dem auch sei, ich halte mich an deine Grenzen.“ Ein Zucken des Schweifes, ein Blick zu der Schülerin. „Oh, nun denn. Sie sieht dir ähnlich.“ Weiters fügte ich hinzu: „Es tut mir sehr leid, Scheckenstern.“ Anteilvoll senkte ich den Kopf und blickte zu Boden. „Ich sollte euch nicht länger aufhalten.“
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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   Mi Jun 26, 2013 6:47 pm

Auf Feuers Bemerkung hin lächelte ich leicht schief und zuckte mit den Schultern. "Respekt bekommen auch nur die, die ihn verdient haben. Der DonnerClan und allen voran Farnstern haben meinen Respekt schon längst verloren, nachdem sie nicht einmal ihr Territorium richtig verteidigen können", miaute ich und fuhr dabei ungewollt meine Krallen aus, sodass sie über den roten Felsen unter mir schabten. Anscheinend teilte Feuer auch meine Meinung über den DonnerClan, zumindest schloss ihre nächste Aussage darauf.
Als sie meinte, dass Gewitterpfote mir ähnlich sähe, seufzte ich leise und zuckte erneut mit den Schultern. "Wenn du danach gehst, könnte jede helle, schildpattfarbene Katze mir ähnlich sehen", sagte ich schlicht und erhob mich dann. Ich wandte den Blick ab und nickte langsam. "Ja, es ist besser, wir trennen uns hier wieder. Wir müssen weiter. Leb wohl." Mit diesen Worten drehte ich ab und rief den Rest der Patrouille zu mir. "Kommt, wir prüfen noch die Außengrenze", sagte ich zu ihnen und sah kurz Mondsänger an, bevor ich weiterlief und die Grenze zum DonnerClan und Feuer zurückließ.

tbc: Außengrenze SchattenClan
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Mondsänger

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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   Do Jun 27, 2013 10:35 pm

Der silberne Krieger betrachtete die Streunerin mit sichtlichem Hohn. Er hatte es einfach nicht mit stinkenden Flohpelzen wie dieser hier. Seine Ohren waren angelegt, sein Schweif zuckte unruhig, seine Pfoten waren fest in den Boden gestemmt. Jederzeit war Mondsänger bereit, diesem Streunerpack hier vor sich ein oder zwei Krallenhiebe übers Ohr zu ziehen.
Scheckensterns freundschaftlicher Umgang mit der Kätzin gefiel dem Silbernen nicht, aber er war sich dennoch bewusst, dass Scheckenstern nichts anderes als Diplomatie betrieb und seine Anführerin schien die Situation ja völligst unter Kontrolle zu haben, oder?
Seine Glieder entspannten sich ein wenig, doch noch immer blieb er wachsam. Auch als die Anführerin, seine verehrte Scheckenstern, der Kätzin den Rücken kehrte, blieb der Gefleckte wachsam. Beinahe Nase an Nase stand der Kater dieser Feuer gegenüber und wartete nur darauf, dass sich diese bewegte.
Mit dem Schweif gab der Krieger den beiden Schülern ein zeichen, der Anführerin zu folgen und erst als, die kleine Patrouille schon ein wenig Abstand gewonnen hatte bewegte sich auch Mondsänger hinfort. Natürlich nciht, ohne vorher eine kurzes aber durchaus bedrohliches Fauchen verlauten zu lassen.
Mit großen Sprüngen folgte er seinem Schüler, seiner Anführerin und deren Schülerin. Als er der Patrouille so folgte holte er schnell deren Ende ein und befand sich wenige Schweifschläge später an der Seite seines Schülers. Orchideenpfote sollte nicht glauben dass Mondsänger ihn und seine Antwort vergessen hatte, aber an erster Stelle stand bei dem silbernen der clan. Danach kam Scheckenstern erst dann kam sein Schüler, so glaubte Mondsänger zumindest;, dann kam lange nichts und erst dann kamen seine Familie und andere Katzen. Die patrouillie hatte ihr Tempo verlangsamt und so konnte Mondsänger mit seinem Schüler sprechen.
"übrigens, Orchideenpfote, deine Antwort. Sie zeugt von großem Intellekt. Damit lässt sich durchaus arbeiten. Was denkst du? Morgen bei Sonnenaufgang eine kleine Trainingseinheit? Dann kannst du beweisen dass du immer so intelligent bist"
Der silberne strich mit dem Schweif über Orchideenpfotes Flanke ehe sie an die Außengrenze kamen.

[Steht Feuer gegenüber, faucht sie an und folgt Scheckenstern sspricht mit Orchideenpfote]

[out: ich entschuldige mich aufrichtigst. ..das hab ich total vergessen hab es editiert :*]
Tbc: Außengrenze


Zuletzt von Mondsänger am Fr Jun 28, 2013 12:40 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Froststern

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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   Fr Jun 28, 2013 12:23 pm

OUT: Mondsänger, du bist gar nicht auf Orchideenpfotes Antwort eingegangen...
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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   Fr Jun 28, 2013 8:36 pm

Weiterhin verfolgte ich Scheckensterns Gespräch mit der Streunerin aufmerksam. Ich hatte nichts gewusst von dieser Fremden, die so anders zu sein schien als die Streuner, von denen uns erzählt worden war. Weder stank sie nach Krähenfraß und Dreck, noch schien sie unzivilisiert und brutal. Sie schien so… normal. Ganz gewöhnlich, klug, intelligent. Und doch härter, gezeichneter vom Leben als es manch andere Katze war, als ich die langen Narben an der Flanke betrachtete, die ohne Zweifel von Katzen stammten. Kämpfer, das waren diese Katzen, Einzelgänger, sie hatten nicht den Schutz, den uns der Clan bot. Freiheit war es, die die Kätzin im Fell trug, in den Pfoten. Und doch Misstrauen. Würde auch ich misstrauisch sein, sollte ich alleine in der Welt sein?
Beinahe erschrak ich, als Feuer zu mir blickte, glaubte in mir Sonnenherz, die verstorbene Tochter Scheckensterns zu sehen. Ich zuckte zusammen, schüttelte jedoch den Kopf. Das Reden überließ ich meiner Mentorin. Zum Abschied nickte ich Feuer zu. „Auf Wiedersehen.“ Meinte ich knapp, aber mit einem Lächeln in den Augen. Mondsänger wirkte nicht so entspannt, eher wie ein misstrauisches Kaninchen, aber das sagte ich ihm nicht.

Tbc: Außengrenze
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Orchideenmond

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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   Sa Jun 29, 2013 2:11 pm

Orchideenpfote wartete unruhig auf die Antwort seines Mentors, als Scheckenstern die Anweisung zum Aufbruch gab. Im selben Moment kam Mondsänger auf ihn zu und meinte, dass seine Antwort von großem Intellekt zeuge. Der junge Schüler gab ein freudiges Schnurren von sich. Wenigstens ein Erfolg, wenn er schon den ersten Teil völlig vermasselt hatte. "Training klingt immer gut.", stimmte der Pechschwarze erfreut zu.
Orchideenpfote würde schon beweisen, dass er nur wegen seiner vielleicht nicht ganz so guten Nase kein schlechter Schüler war! Freudig folgte er seinem Mentor, Scheckenstern und deren Schülerin zur Außengrenze.

--------> Außengrenze SchattenClan
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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   Sa Jul 06, 2013 4:41 pm

"Das ist die Grenze zum DonnerClan." Erwiderte ich ruhig, und nahm meine Schülerin näher in Augenschein. Sie war flink, was den Verstand anging, und man konnte nur hoffen, dass sie ebenso schnell würde kämpfen können. Ich versank in Erinnerungen an die vergangene Schlacht, und es kam mir vor, als würde ein halbes Leben inzwischen vergangen sein. Gedankenversunken rupfte ich ein Büschel Gras heraus. "Es ist eine Streunerin, ich kenne sie nicht." Dann beugte ich mich näher zu ihr vor. "Hör mal, das hier ist jetzt noch mal gutgegangen, aber solltest du jemals auf einen Streuner treffen, zögere nicht, ihn anzugreifen. Die meisten kennen den Geruch der Clans und wissen sehr wohl, worauf sie sich da einlassen, also hör nicht auf sie, wenn sie dir einen Vorwand versuchen einzutrichtern." Ich blickte sie scharf an und hoffte, die Botschaft wäre durchgedrungen. Dann richtete ich mich wieder auf und sah in die Richtung, in die Traumregen verschwunden war, und bedeutete Flüsterpfote, mir zu folgen.

----------->Finsterplateau
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Eisenherz

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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   Do Aug 22, 2013 11:28 pm

<-- DonnerClanlager

Der Wald wurde allmählich lichter, bis Eisenherz das Rot von hohen Felsen zwischen den vertrauen Bäumen ausmachen konnte. Aber der Kater wurde nicht langsamer. Erst als der Geruch der Grenze, vorallem der Geruch der SchattenClankatzen, bei dem er sein kantiges Gesicht leicht verzog, direkt in die Nase stieg, hielt er und spähte mit grimmig wachsamen Augen und aufgestellten Ohren in die roten Felsebenen, die den Wald unterbrachen. Dort hatten Bäume keinen Boden um zu wachsen und kleinen Pflanzen und Tieren mit Schatten zu beschenken.
Ruhig marschierte Eisenherz an der Grenze entlang und erneuerte die Duftmarken gegebenenfalls.
"Der SchattenClangeruch ist schal.", stellte er brummend fest. "Keine Raubtiergerüche, kein Streunergestank. Gut."
Erst jetzt drehte er sich zu den anderen um. Er ging davon aus, dass Dämmerpelz und Pirolpfote mit ihm mitgehalten hatten, warum sollten sie auch nicht?
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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   Sa Aug 24, 2013 12:45 pm

<------- DonnerClan-Lager

Einigermaßen in die Aufgabe vertieft schaute ich mich nach allen Richtungen um, ob Eisenherz vielleicht etwas übersehen hatte. Dann machte ich direkt hinter ihm halt, kurz bevor er sich zu mir umdrehte. "Ist etwas?" Fragte ich ihn verwirrt. Hatte er was gerochen? Oder vergessen, dass ich auch mit auf Patrouille war? Ich legte den Kopf schief und begann dann wieder mich in der Landschaft umzuschauen. Der Geruch hier ist wirklich sehr schal. Hat der SchattenClan vergessen, sich um seine Grenzen zu kümmern? Als Farnsterns Schüler hatte ich beim Training hin und wieder Einblicke in das Leben eines Clananführers erhaschen können, und es war offensichtlich, dass er den SchattenClan nicht hasste. Im Gegenteil, er war immer ein sehr friedlicher Anführer gewesen, und sann nie auf Rache. Im großen und ganzen war er doch ein guter Anführer. Ich ließ die Worte in meinem inneren verklingen, bis ich beruhigt feststellte, dass ich zumindest über einige von Farnsterns Fehlern hinwegsehen konnte.
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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   Sa Aug 24, 2013 6:23 pm

<--- Donnerclan-Lager

Der Weg zur Grenze war erstaunlich ereignislos, aber bloß weil ein Anführer starb änderte sich halt doch nicht soo viel. Auch die Grenze schien auf den ersten Blick ruhig, immerhin etwas. Eisenherz merkte an, das der Schattenclangeruch schal war und ich nickte zustimmend "Die Morgenpatrouille war wohl noch nicht da." meinte ich nachdenklich, es musste nicht viel heißen, das wir früher da waren, das passierte immerhin nicht selten, aber im Hinblick auf die Ereignisse...Goldblume hatte angedeutet, dass die Prophezeung vielleicht heißen konnte, dass es alle 4 Anführer traf...warum den Wolkenclan ausgerechnet nicht, war mir ein Rätsel, aber wenn tatsächlich auch die anderen Anführer...immerhin war Farnstern unterwegs gewesen sich mit ihnen zu sammen zum Mondstein zu reisen, vielleicht hatte, was auch immer den braungetigerten befallen ahtte, auch die anderen Anführer getroffen?
Ich blickte zu Eisenherz "Meinst du, Scheckenstern könnte auch etwas passiert sein?" meine Schweifspitze zuckte unruhig. Die Vorstellung, das wirklich mehrer Anführer zu gleich starben war beunruhigend, aber nicht nur das. Was wenn Scheckenstern lebte und wusste das Farnstern gestorben war? Nicht allzu wahrscheinlich, auch wenn sein Tod rätselhaft war oder vielleicht egrade deswegen. Die Prophezeiung sprach eher dafür, das Scheckenstern Farnsterns Schicksal geteilt hatte.

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Eisenherz

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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   Mo Aug 26, 2013 1:20 am

Eisenherz' stetig grimmiger Blick ruhte kurz aufmerksam auf dem Schüler.
"Nichts. ", brummte er schließlich mit einem Unterton, der nicht genau zu definieren war und wandte seinen massigen Kopf stattdessen dem rotbraunen Kater zu, der gerade seine Gedanken zur SchattenClanpatrouille äußerte. Knapp und zufrieden stimmte der vernarbte Krieger Dämmerpelz mit einem Nicken zu, dann jedoch lauschte er seinen Bedenken genauer und spähte anschließend mit verengten Augen über die Grenze.
Das zähe, kurze Fell in seinem breiten Nacken begann sich spürbar zu sträuben, während er tiefschwarz knurrte:"Das werden wir rausfinden. Scheckenstern und die anderen Anführer hatten sich mit Farnstern treffen wollen - wer weiß, was vorgefallen ist.
Goldblume mag eine kluge Heilerin sein, doch auf eine Prophzeihung allein kann man nicht bauen. Der SternenClan sendet niemals eindeutige Nachrichten. Wenn Farnsterns Tod der Wille unserer Ahnen war, dann werden sie mit Eisstern, Borkenstern und Scheckenstern ähnliche Pläne gehabt haben. Wenn nicht...
" - Eisenherz fuhr die harten Krallen seiner Vorderpfoten aus und starrte einer kraftstrotzenden, lauernden Drohung gleich in die Rotfelsebenen - " ... dann werden alle, die in einem Mordkomplott steckten oder stecken, ihre Widerwertigkeit mit Blut bezahlen."
Der Tigerkater meinte, was er sagte. Aufrichtigkeit schimmerte gefährlich in seinen Augen, aber auch Ehre und allumfassende Zuversicht.
"Ich jedenfalls würde vorschlagen, sich nicht in trügerischer Sicherheit zu wiegen und die Ohren nach allen Richtungen aufrecht zu halten."
Ein bedankenschwerer Moment verstrich unheimlich langatmig, während er sich nicht regte und sein Blick prüfend in der Ferne schweifen ließ, so als könne er mit der Eindringlichkeit seines Blickes alles Falsche und Schlechte durchdringen, ehe er sich endlich von dem Anblick des SchattenClanterretoriums löste und den Kopf senkte.
Seinen muskulösen Leib vorantreibend, durchbrach er mit seiner rauchigen Stimme die Stille.
"Kommt. Wir haben noch einiges zutun."

--> grüner Abhang - Grenze zwischen DonnerClan- und WolkenClanterretorium
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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   Mo Aug 26, 2013 5:39 pm

Ich nickte, als Eisenherz antwortete, was immer vorgefallen war oder vorfallen würde, wichtig war, das wir vorbereitete waren. Es schien wahrscheinlich, das den anderen 3 ein ähnliches Schicksal ereilt hatte, so nah beieinander  wie sie gestern gewesen waren...ein Mordkomplott konnte ich mir nicht vorstellen, immerhin sollte der Tod angeblich nötig gewesen sein? Inwiefern auch immer...
Sowohl Scheckenstern als auch Borkenstern sollten aber nicht glauben, dass der Tod Farnsterns uns schwach machte, ein Clan wurde von seinen kriegern getragen und Anführer, so gesegnet vom Sternenclan sie auch waren, wurden ersetzt...das einzige was Sorgen machte war Schattenkralles Führungslosigkeit, der schwarze Kater würde hoffentlich bald das Ruder übernehmen, denn wenn es zu einem Angriff kam, war eine verlässliche Führung unabdingbar. „Ja, Boprkenstern ist auch nicht gerade ein Kater, der seine Pfoten still hält, wenn er von einer Gelegenheit weiß...und Echostern ist noch relativ schwer einzuschätzen nach gut 2 Monden.“ Borkenstern teilte villeicht Farnsterns Schicksal und Echostern sollte nichts von der Prophezeiung wissen, aber selbst unabhängig von den anderen Clans, gab es genug Gründe, die Grenzen sicher zu halten.
Mit zügigen Schritten folgte ich dem getigerten Kater zur nächsten Grenze, Pirolpfote schien gut mizuhalten, aber immerhin war der Schüler nicht mehr weit vom Krieger-Dasein entfernt.

----> Grüner Abhang - Grenze zwischen DonnerClan- und WolkenClanterritorium

[redet mit Eisenkralle, folgt Eisenkralle]
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Wolfslied

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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   Mo Aug 26, 2013 7:19 pm

<--- Schattenclanlager

Zügig legte ich die Strecke zurück und schon von weitem konnte ich die Grenzmakierungen des Donnerclans riechen, sie mussten frisch sein. 'Es.. freut mich, das wir wieder zusammen etwas unternehmen' den Weg über hatte ich versucht zu deuten, was genau Funkenflug damit hatte sagen wollen...freute sie sich oder war es ihr unagenehm ausgerechnet mit mir auf Patrouille zu gehen? Mein Unwissen lähmte mich ziemlich bei meinem Umgang mit der Kätzin, wie begegnete man einer Kätzin, von der man nicht wusste, was in ihr vorging?
Um mich abzulenken kümmerte ich mich um die Grenzmakierungen auf unserer Seite, der Donnerclan sollte bloß nicht glauben, das wir nachlässig waren.

[markiert die Grenze]
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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   Di Aug 27, 2013 3:59 pm

Einiges zu tun? Ich hoffte, dass Eisenherz nicht befürchtete, wir würden jemanden angreifen müssen. Und mir wurde richtig übel bei der Vorstellung, die anderen Anführer könnte ein ähnliches Schicksal ereilt haben. "Zumindest auf den großen Versammlungen hat Echostern sich kooperativ verhalten. So ein Gemütswandel könnte ich mir gar nicht vorstellen" Warf ich ein. Aber vom FlussClan ging Tatsächlich Gefahr aus, solange Borkenstern Anführer war. Noch einmal werden wir uns nicht schlagen lassen. Schnell und unvorsichtig folgte ich den beiden Kriegern schließlich durch das Unterholz zum WolkenClan-Territorium.

--------> Grenze zwischen Wolken- und DonnerClan
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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   Mi Aug 28, 2013 8:10 pm

cf: SchattenClan-Lager

Funkenflug machte hinter Wolfslied halt und blickte aus schmalen, violetten Augen über die Grenze. Sie konnte die Pelze von DonnerClan-Katzen ausmachen, welche ihnen den Rücken gekehrt hatten und sich gerade zurück in Richtung ihres Territorium verzogen. Wolfslied kümmerte sich derweil stumm um die Markierungen, und auch die getigerte trat vor, um ihr dabei zur Pfote zu gehen. Als ihre eigentliche Arbeit getan war, wand sie sich an ihre ehemalige Schülerin, leise, sodass Amaranthpfote die beiden nicht hören konnte. "Können wir ein wenig reden, wenn wir zurück im Lager sind? Unter vier Augen?", fragte sie, ihr violettfarbener Blick schimmerte hoffnungsvoll. Dann trat die Kriegerin zurück, und die beiden Kätzinen drehten sich zur rötlichen Schülerin zurück.


Zuletzt von Funkenflug am Fr Aug 30, 2013 6:22 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Amaranthfeuer

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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   Fr Aug 30, 2013 6:19 pm

[Cf: SC-Lager]

Amaranthpfote war den beiden Kätzinnen aus dem Lager gefolgt und hatte dabei einen gewissen Abstand gehalten. Irgend eine kleine Stimme in ihrem Kopf hatte ihr gesagt, dass die Kätzinnen ein wenig Raum für sich brauchten.
Aber bisher haben sie kein Wort miteinander gewechselt. Warum nicht?
Die rote Kätzin kannte das Territorium mittlerweile in und auswendig. Sie kannte jeden Stein, jede Grenzmarkierung, jedes gute Versteck. Sie wusste, welcher Baum ihr Gewicht trug, und welcher zu schwach war. Sie wusste, wo die Echsen gut liefen und wusste um welche Jagdgründe sie einen Bogen machen musste.
Sie wusste auch, welche Beute sie sich zutrauen konnte und welche sie lieber in Frieden ließ. Amaranthpfote war eine ganz annehmbare Jägerin geworden nur das  mit der Geduld musste die Kätzin noch üben. Aber das würde sie schaffen. Wenn da nicht immer diese Ideen wären...
Vor knapp eineinhalb Monden hatte sich die junge Schülerin mit ihrer besten Freundin Südpfote aus dem Lager geschlichen um zu spielen und die Welt zu erkunden. Und welchen Spaß die beiden Kätzinnen gehabt hatten! Bis dieser unausstehliche Krieger gekommen war und ihren Spaß beendet hatte.
Okay, beinahe wäre sie selbst den Hang hinunter gekugelt. Und wahrscheinlich hätte sie sich dabei das Genick gebrochen, aber es war doch so ein Spaß!
Amaranthpfote sprang auf einen etwas größeren Stein und sah in Richtung der grenze, die nicht mehr weit entfernt war. Wolfslied und Funkenflug markierten bereits die Schattenclanseite der Grenze. Amaranthpfote dagegen schnurrte belustigt.
Kleinlaut waren die beiden Kätzchen zurück zum Lager gegangen und wurden der Anführerin vorgeführt. Beide hatten unterwürfig am Boden gekauert und ihre Strafe entgegen genommen. Und die war nicht gerade kleinlich!
Lagerarrest, Ältestendienst und dazu noch die Enttäuschung ihrer Mentoren. Aber das Funkeln in ihrer beider Blicke als sie sich angesehen hatten...
Apropos, sie sollte Wolfslied lieber nicht warten lassen.
Amaranthpfote sprang leichtpfotig vom Stein hinab und flitzte zu ihrer Mentorin und Funkenflug. Ihr Blick glitt bewundernd durch die Gegend.
Es ist so schön hier! Schade, dass das schönste den räudigen Katzen vom Donnerclan gehört.
Ein Grinsen ging über das Gesicht der rotpelzigen Schülerin. Die Zeit war hart gewesen. Weder Otterkralle noch Wolfslied hatten mehr als nötig mit den Schülerinnen gesprochen. Aber dafür die Ältesten. Morgentau und Merkurnebel hatten die beiden Kätzinnen immer wieder mit unsinnig lustigen Geschichten versorgt, während sich Südpfote und sie selbst um ihr Wohlsein gekümmert hatten. Und in dieser Zeit waren die beiden kleinen Wirbelwinde nur noch enger zusammen gewachsen.
Sie mussten sich natürlich ruhig und brav verhalten, da sie ja die Gunst ihrer Mentoren zurückhaben wollten, aber die ein oder andere Nacht hatten sich die beiden schon um die Ohren geschlagen. Wach liegend und Pläne schmiedend. Noch jetzt musste die rote Schülerin ein Kichern unterdrücken. Ein Kichern, dass ihr schnell wieder verging, als sie an all die harten Trainingsstunden danach dachte.
Das ein oder andere Mal war Amaranthpfote mit wunden Ballen, aufgescheuerten Stellen im Fell und anderen kleinen Wunden ins Lager geschlichen, aber ihrer Freundin war es nicht anders gegangen. Es hatte die beiden Kätzinnen härter gemacht anstatt sie zu verweichlichen, und das kam ihnen zu Gute.
Zurück in der Realität angekommen machte die rote Kätzin sich eiligst daran ihren Beitrag zur Grenzpatrouille zu leisten und konnte gerade noch das Zischen von Funkenflug hören. Was genau sie sagte, konnte Amaranthpfote nicht verstehen, aber dafür bemerkte die junge Kätzin eine Art Unwohlsein seitens Wolfslied.
Die Rote legte den Kopf schief und beschloss, dass die beiden genug Zweisamkeit gehabt hatten.
"Wolfslied? Was glaubst du? Ob Farnstern schon von...Scheckensterns Tod weiß? Meinst du er wird die Möglichkeit nutzen um anzugreifen? Ich an seiner Stelle würde das jedenfalls tun."
Womöglich mochte diese Frage deplatziert wirken, aber Amaranthpfote dachte rational. Für sie gab es im Kriegerleben nur schwarz und weiß. Ihr jedenfalls kam die Frage passend und berechtigt vor.

[Folgt den Kätzinnen, erinnert sich, markiert grenzen, spricht Wolfslied an]
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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   Fr Aug 30, 2013 10:13 pm

Meine Ohren zuckten als ich Amaranthpfotes Schritte hörte, sie hatte sich in letzter Zeit benommen, aber trotzdem musste ich ehrlich zugeben, dass es mich nicht überraschen würde, wenn die Rote plötzlich mal wieder verschwand. Eigentlich wollte ich glauben, dass sie soweit dazu gelernt hatte, aber die Zweifel blieben...
Die Grenze war markiert und schien bis auf die vorherige Donnerclanpatrouille ruhig. Funkeflug näherte sich mir und ich überlegte schon fieberhaft, was ich denn sagen sollte, als die hellbraune Kätzin das Wort ergriff, nur leise bat sie um ein Gespräch unter vier Augen. Die Vorstellung machte mich doch etwas nervös, aber ich stimmte nickend zu...vielleicht beseitigte das dann endlich mal diese Ungewissehit, ob nun zum Guten oder zum Schlechten.
Sei nicht so eine Mimose. knurrte es hinter mir, aber dann hörte ich meine Schülerin und meine Aufmerksamkeit wandte sich ihr zu. Meien Privatprobleme konnten bis nach der Patrouille warten. ob Farnstern von Scheckensterns Tod wusste? Ich überlegte kurz, auszuschließen war es nicht... "Ich weiß es nicht, aber so wie Scheckenstern gestorben ist...Farnstern müsste sie tot gefunden haben ohne selbst von dem getroffen worden zu sein, was Scheckenstern getötet hat." gab ich zu bedenken. "Ich denke entweder, war er nicht in der Nähe oder er wurde auch erwischt, was im die Todesursache war." Und es wirkte nicht, wie eine natürliche Todesursache...außer vielleicht farnstern hatte Scheckenstern vergiftet...und dann zu unserem Lager geschleppt? Doch eher wenig glaubhaft, zumal der sterenclan die Zusammenkunft der Anführer einberufen hatte, Farnstern wagte da sicher nichts derartiges.
"Wenn wir wüssten, wie und wo Scheckenstern gestorben ist...auszuschließen ist es nicht, aber ich denke eher nicht. Natürlich sollten trottzdem wachsam sein, unabhängig von Scheckensterns Tod hat Farnstern uns einen Kampf versprochen." meinte ich und ließ meinen Blick über die Grenze schweifen. Hoffentlich sah es nicht nur ruhig aus...
"Gut ich denke wir sollten weiter." miaute ich und trabte schneller werdend in Richtung des Wolkenclans.

---> Findlingsfeld – Grenze zwischen WolkenClan und SchattenClan  

[stimmt Funkenflugs Bitte zu, antwortet Amaranthpfote]
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BeitragThema: Re: Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan   So Sep 01, 2013 6:40 pm

Ein warmer Hauch von Erleichterung machte sich in Funkenflug breit, als Wolfslied sich bereit erklärte, mit ihr zu reden. Sie lächelte. Endlich würde sie sich mit ihrer ehemaligen Schülerin aussprechen können. Das Reuegefühl, wann immer sie die cremefarbene erblickte, würde der Vergangenheit angehören. Sie würden sich mit einem Lächeln entgegentreten können. Vielleicht. Wenn alles so klappte, wie sie es sich vorstellte. Wenn sie die richtigen Worte fand. Denn das war das Einzige, was der Kriegerin sorgen bereitete. Was, wenn etwas völlig unpassendes ihren Mund verließ? Und da war auch noch die Wahrheit.. die Wahrheit, welche nicht ausgesprochen werden durfte. Doch diese Gedanken schob Funkenflug erst einmal beiseite. Denk' positiv! Sie hatte es geschafft, ein Gespräch mit Wolfslied zu arrangieren. Und diese Chance, zwar nicht alles, doch vielleicht einen Teil von allem wieder Gut zu machen, würde sie nutzen.
Amaranthpfote stellte eine Frage, welche die Kriegerin stutzen ließ. Ob Farnstern von Scheckensterns Tod überhaupt wusste? Wenn, dann müsste er sie gefunden haben.. Tot. Doch da war noch die Ungewissheit, das 'Unbekannte', welches ihrer Anführerin das Leben genommen hatte.. Hätte 'es' Farnstern dann nicht auch erwischen müssen? Das der Anführer selbst Pfote angelegt hatte, konnte Funkenflug sich nicht vorstellen, zumal Scheckenstern völlig unberührt ausgesehen hatte. Die Theorie mit dem Übernatürlichen erschien ihr da plausibler. Sofern man das Ganze überhaupt als 'plausibel' bezeichnen konnte. Außerdem.. Farnsten, welchen Funkenflug seit jeher als ehrenhaften, gütigen Anführer kannte, hätte es niemals gewagt, einem anderen Anführer das Leben zu nehmen. Zumindest Funkenflugs Ansicht nach. Dafür wäre seine Furcht vor dem SternenClan zu groß gewesen. Ihr aller Furcht wäre dafür zu groß gewesen. Ebenso traute sie es dem DonnerClan-Anführer nicht zu, das er, sofern er noch lebte, den SchattenClan unter solchem Umständen angreifen würde. Auch wenn er ihnen einen Kampf versprochen hatte, seine Ehre würde es nicht zulassen, solch eine Schwäche auszunutzen. Unwillkürlich wanderten ihre violettfarbenen Augen gen Grenze. Und falls doch.. dann hätte Funkenflug sich unheimlich in dieser Katze geirrt.
Wolfslieds Stimme riss sie aus ihren Gedanken. Die getigerte nickte kurz, ehe sich ihre Pfoten wieder in Bewegung setzten. Mit federnden Schritten trabte sie der Kriegerin hinterher, immer schneller, versuchte die Sorge, welche ihren Pelz hinauf gekrochen war, abzuschütteln.

tbc. Findlingsfeld – Grenze zwischen WolkenClan und SchattenClan  
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Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan
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