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 Steinbänke – Grenze zwischen SchattenClan und WindClan

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Abendsonne

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BeitragThema: Re: Steinbänke – Grenze zwischen SchattenClan und WindClan   Di Apr 15, 2014 7:28 pm

cf: WindClan-Lager

Vergessen war die Müdigkeit und der Hunger, als Abendsonne über die verschneite Ebene preschte. Der Atem stand ihr in weißen Wölkchen vor der Schnauze, doch von der Kälte spürte sie nichts. Ihre Muskeln wärmten sich mit jedem Schritt auf und ihr Herz pumpte kraftvoll das Blut durch ihre Adern. Ja, im Lauf war sie frei. Frei von allen Sorgen.
Eher unbewusst bemerkte sie, dass sie sich der SchattenClan-Grenze genähert hatte. Der Geruch kam ihr schon von Weitem entgegen, weshalb sie darauf schloss, dass die morgendliche Patrouille des SchattenClans erst hier gewesen sein musste.
Als Abendsonne aber nun bei den Steinbänken anhielt, war keine Katze zu sehen. Eine Weile stand sie einfach nur da und rang etwas nach Atem, bis sich ihr klopfendes Herz langsam beruhigte. Schließlich setzte sie sich hin und ließ ihren grünen Blick über die Umgebung schweifen.
Ihre Gedanken hingen dabei den unterschiedlichsten Dingen nach. Einmal dachte sie an die Vergangenheit zurück, als sie noch eine glückliche, große Familie gehabt hatte. Dann kam ihr wieder der Tag in den Sinn, als Phönixfeder verschwunden war. Und ein paar Sekunden später nur dachte sie wieder an den Tag der großen Versammlung, als sie in Orchideenpfote einen Kater gefunden hatte, der ihre Gefühle verstand und teilte.
Unwillkürlich hoffte Abendsonne nun, dass er vielleicht hier an der Grenze auftauchen würde, auch wenn das so gut wie unmöglich war. Schließlich war erst eine Patrouille hier gewesen und er würde ja wohl nicht einfach so hier auftauchen. Nicht so wie sie.
Seufzend senkte die Rote den Blick und begann schlussendlich, mit einer ausgefahrenen Kralle im Schnee herum zu streichen. Was genau sie das zeichnete, wusste Abendsonne auch nicht, doch diese Tätigkeit beruhigte ihre angespannten Nerven langsam.

[läuft über die Ebene | kommt an der Grenze an | beobachtet die Umgebung & denkt nach | 'zeichnet' im Schnee]
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BeitragThema: Re: Steinbänke – Grenze zwischen SchattenClan und WindClan   Mi Apr 16, 2014 7:01 pm

cf: WindClan-Lager
 
Mit weit ausgreifenden Sprüngen, die Nase dicht am Boden, setzte Obsidianmond der Spur ihrer Schwester nach. Sie sah, die Pfotenspuren Abensonndes, die langsam vom Schnee wieder zugeschneit wurden, aber im Moment noch einigermaßen gut sichtbar waren. Trotzdem sollte die Graue nicht trödeln, sonst würde sie die Spur ihrer roten Schwester noch verlieren. Aber eigentlich war es unverkennbar, wohin ihre Schwester wollte. Das Ebenbild Phönixfeders hatte den Weg zur SchattenClan-Grenze eingeschlagen, was Obsidianmond zwar nicht verstand, aber im Moment auch unwichtig war.
Als sich schon die Müdigkeit in ihren Knochen bemerkbar machte, entdeckte Obsidianmond die Steinbänke in der Ferne und SchattenClan-Geruch wehte auf sie zu.
Der Wind der ihn vorantrieb, trieb Obsidianmond Tränen in die Augen, die sie wegblinzelte, um weiter laufen zu können.
Mit zusammengekniffenen Augen trabte sie weiter durch den Schnee. Aufgrund ihrer Beine, machte ihr dieser keine Probleme.
Da entdeckte sie die rote Gestalt ihrer Schwester vor der Grenze, ihr roter Fell war unverkennbar. Doch Obsidianmond stürmte nicht zu ihr hin, sondern setzte sich mehrere Fuchslängen hinter sie, ohne sich bemerkbar zu machen. Abendsonne war nicht dumm, sie würde schon merken, wenn sie beobachtet wurde.
Der Wind wehte in Richtung der grauen Kätzin, so dass diese vorerst unentdeckt blieb. Sie setzte sich lautlos in den Schnee und wartete. Dabei ruhte ihr blauer Blick auf ihrer Schwester, deren rote Pfote sich im Schnee bewegte. Was tat sie da?
Obsidianmond reckte sich, um einen Blick darauf zu erhaschen, aber der schlanke rote Körper Abendsonnes versperrte ihr die Sicht.  Nun, vielleicht würde sie es später sehen können.
Unwillkürlich stimmte Obsidianmond ein Lied an. Es war ein Lied ohne Wort, allein mit ihrer Stimme. Einerseits klang es wie der Heulende Wind bei einem Sturm, aber andererseits war es so sanft, wie das Whispern der Blätter im Wind. Es war ein Lied der Harmonie.

[merkt, dass Abensonne zur SchattenClan-Grenze will, sieht ihre Schwester, beobachtet sie, fängt an zu singen]
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Orchideenmond

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BeitragThema: Re: Steinbänke – Grenze zwischen SchattenClan und WindClan   Fr Apr 18, 2014 7:58 pm

<---------- SchattenClan-Lager

Schon kurz nachdem Orchideenmond das Lager verlassen hatte, war er in einen mäßig schnellen Trab gefallen. Schnell genug, damit ihm nicht kalt wurde, aber auch langsam genug, dass er zur Not stundenlang das Tempo beibehalten konnte. Die Eintönigkeit der Umgebung und seiner Bewegungen hatten ihm geholfen, wieder einen halbwegs klaren Kopf zu bekommen. Noch immer vermisste der junge Krieger seine Schwester schmerzlich, doch in den letzten Monden hatten sie sich auseinander gelebt.
Irgendwann blieb der Schwarze eher unbewusst stehen; direkt vor der Grenze zwischen dem SchattenClan und dem WindClan. Orchideenmond seufzte. Sein Atem bildete eine weiße Wolke vor dem Maul des jungen Katers. Er zwang sich, die Aufmerksamkeit wieder auf seine Umgebung zu richten. Auch, wenn der frischernannte Krieger im ganzen Clan der schlechteste Jäger war, konnte der SternenClan vielleicht Mitleid mit ihm haben und ihm Beute in den Weg schicken.
Doch stattdessen entdeckte er einen vertrauten roten Pelz auf der anderen Seite der Grenze. Aufregung machte sich in Orchideenmond breit, doch der schwarze Kater hielt sich noch zurück. Wegen der WindClan-Schülerin hatte er schon einmal ganz schön Ärger bekommen - Mondsänger hatte ihm allzu deutlich vorgeworfen, dass man sich gefälligst nicht mit Katzen aus anderen Clans anfreundete. Doch dann schob er die Bedenken beiseite. Er war kein Verräter seines Clans; Abendpfote verstand lediglich seine Situation, in der er sich befand. Außerdem war das hier eine Grenze; niemand würde sich beschweren, dass er einer möglicherweise feindlich gesinnten Katze die Schranken zeigte.
Obwohl es nicht normal war, dass nur Abendpfote an der Grenze unterwegs war. Hatte der WindClan sie als Späherin vorgeschickt und wollte einen Angriff vorbereiten? Innerlich wies der junge Krieger sich zurecht. Sein Hang zum Pessimismus durfte ihn nicht zu einer unvorsichtigen Tat verleiten. Es wäre das Beste, wenn er herausfand, warum eine Schülerin des WindClans sich an der Grenze herumdrückte. Entschlossen stapfte Orchideenmond zu der roten Kätzin herüber, achtete aber darauf, eine Schweiflänge auf der Seite seines Clans zu bleiben. "Was machst du ganz alleine an der Grenze, Abendpfote?", erkundigte der Schwarze sich freundlich.
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Abendsonne

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BeitragThema: Re: Steinbänke – Grenze zwischen SchattenClan und WindClan   Sa Apr 19, 2014 3:24 pm

Es verging eine Weile, in der Abendsonne nichts anderes tat, als mit ihrer Kralle durch den Schnee zu zeichnen, das Bild wieder zu verwischen und erneut anzufangen. Durch das Zeichnen leerte sich ihr Geist langsam und ihr Herz schlug ruhiger, während das Gefühl der Einsamkeit einfach verschwand. Hier hatte sie ihre Ruhe, niemand schickte sie weg, niemand ignorierte sie. Sie war einfach allein. Und das war ihr lieber, als wenn sie sah, wie niemand sie brauchte.
Ihre Ohren zuckten, als sie auf der anderen Seite der Grenze eine schwarze Gestalt erkannte. Sofort erkannte sie darin Orchideenpfote, auch wenn sie ihn bisher nur einmal auf der großen Versammlung gesehen hatte. Ihr Herz machte einen freudigen Hüpfer, dass sie ihren Freund tatsächlich hier an der Grenze wieder traf.
Natürlich sprach er sie noch mit ihrem Schülernamen an, er konnte ja nichts von ihrer Kriegerernennug wissen. Gleichzeitig fragte er auch, was sie hier machte. "Also erstmal darfst du mich nun Abendsonne nennen. Froststern hat uns gestern ernannt. Und zweitens... Ich war einsam im Lager, meine Mentorin braucht mich nicht mehr und meine Schwester hat lieber mit ihrem Mentor gefrühstückt. Ich...wollte dem Gefühl der Einsamkeit entfliehen und bin dann irgendwie hier gelandet...", erklärte sie Orchideenpfote ehrlich, da auch er ehrlich zu ihr gewesen war. Und sie war froh, dass sie mit ihm reden konnte.
"Und was machst du hier so ganz alleine?", fragte sie ihn dann, zuckte dann aber erschrocken zusammen, als sie plötzlich das leise Summen hinter sich hörte. Alarmiert wirbelte sie herum, entdeckte zu ihrer Überraschung aber nur Obsidianmond, die im Schnee saß und sie beobachtete.
Sofort stellte sich Abendsonnes Fell auf und unter ihrem Pelz lief sie rot an. "O-Obsidianmond? W-Was machst du denn hier", fragte sie mit zitternder Stimme, ehe ihr klar wurde, wie das hier wahrscheinlich aussah. Für eine Außenstehende sah es bestimmt so aus, als hätte sie sich mit Absicht hier mit Orchideenpfote getroffen hatte. "D-Das ist nicht so, wie du denkst! Ich hab ihn nur ganz zufällig hier getroffen!", beeilte sie sich zu sagen und sah hilflos zwischen Orchideenpfote und Obsidianmond hin und her. Jetzt war sie in einer ziemlichen Zwickmühle und das alles nur, weil sie aus dem Lager gegangen war. Hätte ich mich doch nur in mein Nest verzogen..., dachte sie sich und kauerte sich abwartend hin, gespannt auf die Reaktionen der beiden.

[zeichnet im Schnee | entdeckt Orchideenmond | antwortet ihm | bemerkt Obsidianmond | redet mit ihr | versucht sich zu erklären | kauert sich hin.
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Orchideenmond

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BeitragThema: Re: Steinbänke – Grenze zwischen SchattenClan und WindClan   So Apr 20, 2014 7:29 pm

Orchideenmond lächelte, als Abendpfote - oder besser Abendsonne - erzählte, dass sie am Vorabend ihren Kriegernamen erhalten hatte. "Meinen Glückwunsch. Du darfst mich von nun an Orchideenmond nennen. Dornenstern hat uns vorhin erst ernannt.", antwortete der junge Krieger und bediente sich fast derselben Worte wie die rote Kätzin. Doch schnell wurde er wieder ernst; als sein Gegenüber weitersprach. Sie schien ebenfalls Kummer zu haben. Wieder machte sich das Gefühl von Verbundenheit sich in dem schwarzen Kater breit; ähnlich wie während der vergangenen Großen Versammlung.
"Ich...brauchte Abstand. Man hat mir erzählt, dass meine Schwester Aquamarinpfote den Clan verlassen hat. Anscheinend schon vor einer Weile, aber niemand hat es für notwendig erachtet, mir davon zu erzählen...obwohl wir früher als Junge nur zusammen unterwegs waren.", erzählte Orchideenmond traurig. Seine eisblauen Augen waren halb geschlossen.
Einen Moment später schien Abendsonne alarmiert zu sein. Augenblicklich spannte auch der kräftige Jungkater sich an, doch es schien lediglich eine weitere junge Kriegerin zu sein. Misstrauisch beägte der Schwarze die Andere. Sie war eher schmal gebaut - keine wirkliche Bedrohung für ihn. Zumindest nicht alleine. Sollte jedoch Abendsonne ihrer Clan-Kameradin im Falle eines Kampfes beistehen, könnte es ohne Verstärkung schwierig werden. Obwohl der junge Krieger wusste, dass eine Grenzpatrouille des SchattenClans unterwegs sein müsste.
Unauffällig versenkte Orchideenmond seine scharfen Krallen im Schnee, um seiner Anspannung etwas Abhilfe zu verschaffen; ansonsten hätte sich wohl sein Fell gesträubt. Und in einer brenzligen Situation wie der Derzeitigen wollte er keine Fehler machen. Es würde auf Dornenstern nicht unbedingt einen guten Eindruck machen, wenn einer der praktisch unter Vorbehalt zum Krieger ernannten Kandidaten einen möglicherweise gewalttätigen Grenzstreit vom Zaun brach. Im schlimmsten Falle auch noch grundlos.

[bei Abendsonne; spricht mit ihr; erzählt von Aquamarinpfote; bemerkt Obsidianmond; denkt nach; ist angespannt]
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BeitragThema: Re: Steinbänke – Grenze zwischen SchattenClan und WindClan   Di Apr 22, 2014 4:42 pm

Obsidianmond war gänzlich in ihren Gesang vertieft, und so bemerkte sie vorerst nicht, was an der Grenze passierte. Doch als schließlich ein schwarzer Schatten in ihr Blickfeld rückte, richtete sich die graue Kriegerin alamiert auf. Das ist doch ein SchattenClan-Krieger!, schoss es der Grauen durch den Kopf. Keinesfalls konnte dieser Kater dem WindClan angehören, dafür war er zu groß. Außerdem kannte sie ihn nicht.
Neugierig kam sie näher, um zu hören, was die beiden sagten. Kannten sie sich?
Bald war die junge Kriegerin nah genug um zu verstehen, was die beiden sagten. Sie sprachen sich mit ihren namen an, allerdings fälschlicherweise mit - pfote. Beide korrigierten sich gegenseitig. Der Kater hieß Orchideenmond, wie Obsidianmond heraushören konnte. Aber was taten die beiden hier? Man konnte Abendsonne ansehen, dass das Treffen nicht geplant war. Obsidianmond wusste wie ihre Schwester aussah, wenn sie überrascht war.
Plötzlich wandte sich Abendsonne zu ihr um und riss erstaunt die Augen auf, äwhrend ihre Stimme zitterte, als sie ihre Schwester fragte, was sie hier machte.
Ebenfalls überrascht antwortete die Graue: ,,Du-Du bist so schnell verschwunden. Und .. ich hatte das Gefühl, dass es wegen mir ist." Obsidianmond schaute betreten auf den Boden und scharrte in der Erde.
Abendsonne versuchte sie panisch davon zu überzeugen, dass sie sich zufällig hier mit ihm getroffen hatte. Nun kauerte sich ihre rote Schwester zwischen den beiden Kriegern hin. ,,Schon gut, schon gut, Abendsonne. Ich weiß, dass du ihn zufällig hier getroffen hast. Ich bin schon eine ganze Weile hier." Die graue Kriegerin senkte entschuldigend den Blick.
,,Eigentlich ... wollte ich nur wissen, wieso du so überstüurzt weggelaufen bist. Das hier ... geht mich nichts an."

[entdeckt Orchideenmond, kommt näher, um zu hören was sie sagen, wird bemerkt, spricht mit Abendsonne]
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BeitragThema: Re: Steinbänke – Grenze zwischen SchattenClan und WindClan   So Apr 27, 2014 6:33 pm

Abendsonne hatte sich in den kalten Schnee gekauert und blickte mit ihren grünen Augen zwischen Obsidianmond und Orchideenmond hin und her. Dass ihr kleiner Ausflug, bei dem sie eigentlich nur der Einsamkeit hatte entfliehen wollen, so enden würde, hatte sie nicht geahnt. Jetzt bereute sie es fast schon, dass sie das Lager verlassen hatte. Fast schon hörte sie die vorwurfsvollen Worte von Obsidianmond. Dass sie ihren Clan verriet, wenn sie Freundschaften in anderen Clans hatte.
Ihre Schwester aber reagierte zum Glück ganz anders und machte ihr keinen Vorwurf. Langsam entspannte sich die junge Kriegerin daher wieder und blickte die graue Kätzin dankbar an. "Ich weiß... Ich...hatte nur das Gefühl, dass mich keiner mehr braucht. Froststern hat mich weggeschickt und du wolltest lieber mit Falkenherz frühstücken als mit mir... Ich musste den Kopf frei kriegen...", erklärte sie ihrer Schwester mit leicht zitternder Stimme. Es gefiel ihr nicht, dass sie sich gegenüber Obsidianmond so verletzlich zeigen musste. Schließlich wollte sie doch die Starke sein, nachdem sie beide so viel verloren hatte.
Dann aber blickte die Rote wieder zu Orchideenmond und zuckte leicht mit den Ohren. "Keine Sorge, Obsidianmond ist meine Schwester. Und das mit deiner Schwester tut mir wirklich leid... Ich wüsste nicht, was ich tun würde, wenn ich erfahren würde, dass Obsidianmond verschwunden wäre...", erwiderte sie auf seine Worte hin und blickte den schwarzen Kater mit vollem Mitgefühl in den Augen hin an. Zwar hatte Abendsonne Orchideenmonds Schwester nie kennen gelernt, aber anscheinend war es zwischen ihm und ihr wie zwischen Abendsonne und Obsidianmond.

[bei Obsidianmond & Orchideenmond an der Grenze]
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BeitragThema: Re: Steinbänke – Grenze zwischen SchattenClan und WindClan   So Apr 27, 2014 7:09 pm

Ruhig lauschte Orchideenmond dem Gespräch der beiden WindClan-Kätzinnen. Als Abendsonne die Graue als ihre Schwester Obsidianmond vorstellte, nickte der Schwarze grüßend und schmunzelte ein wenig. Orchideenmond und Obsidianmond...ein interessanter Zufall. Entschlossen zog der junge Krieger seine Krallen wieder ein und setzte sich; den Schweif um die breiten Pfoten gelegt.
Abendsonne meinte, sie könne sich nicht vorstellen, wie es ihr ginge, wenn ihre graue Schwester verschwände. "Es ist schwer...auch, wenn wir seit unserer Schülerernennung nicht mehr viel miteinander zu tun hatten. Dabei war es früher immer Aquamarinpfote, die unbedingt Kriegerin werden wollte.", erzählte Orchideenmond mit einem traurigen Lächeln auf den Lippen und hob den Kopf zum Himmel, obwohl seine Schwester sich nicht dem SternenClan angeschlossen hatte - zumindest wusste er es nicht.
Stumm bat der junge Krieger die Ahnen, auf seine Schwester aufzupassen, wo auch immer sie sich befand. Die eisblauen Augen richteten sich auf Obsidianmond. "Ich wäre dir sehr verbunden, wenn dieses Treffen ein Geheimnis bleiben könnte. Mondsänger hat uns wohl auf der Großen Versammlung gesehen und war deswegen nicht sonderlich begeistert.", miaute der Schwarze ernst, aber sanft.
Er konnte auf weiteren Ärger wegen möglicher Illoyalität sehr gut verzichten. Seine ganze Situation war auch so schon schwierig genug. Denn trotz aller Vorkommnisse gehörte das Herz des stattlichen Katers weiterhin dem SchattenClan. Ein Leben in einem der anderen Clans oder gar außerhalb der Clans wäre unvorstellbar. Entschlossen schüttelte Orchideenmond den Kopf. Wenn er gut genug aufpasste, würde niemand davon erfahren.
"Ich würde euch empfehlen, nicht zu lange zu bleiben. Eine Patrouille ist bereits unterwegs und kommt bald hier an. Es gäbe nur unnötige Fragen, wenn sie uns zusammen sehen würden. Vor allem, wenn Dornenstern oder Mondsänger davon erfahren.", fügte Orchideenmond nach einer Weile hinzu.

[spricht mit Abendsonne und Obsidianmond; denkt nach; warnt vor der kommenden Grenzpatrouille]
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BeitragThema: Re: Steinbänke – Grenze zwischen SchattenClan und WindClan   Do Mai 01, 2014 5:42 pm

Mit zuckenden Ohren lauschte Obsidianmond den Erklärungen ihrer Schwester. ,,Ich würde Falkenherz doch nie dir vorziehen. Außer werde ich dich immer brauchen, Abendsonne. Das weißt doch, mh?"
Obsidianmond blickte ihre Schwester an. Abendsonne musste doch wissen, dass sie sie niemals verlieren wollte!
Aus den Augenwinkeln bemerkte sie, dass Orchideenmond seine feindselige Haltung aufgab und sich setze. Die Graue Kriegerin tat es ihm gleich und richtete ihren blauen Blick auf den schwarzen Kater, der nun das Wort an sie richtete.
,,Von mir wird niemand etwas erfahren. Ich bin nicht auf Ärger aus.", erwiderte sie und versuchte zu lächeln, wobei ihre spitzen Zähne aufblitzten.
,,Ich kann mich Abendsonne nur anschließen. Der Verlust deiner Schwester tut mir Leid. Ich wüsste ebenfalls nicht, was ich ohne meine Schwester machen sollte. Man könnte sagen, dass wir dann keine Familie mehr hätten.
Das schlechte Gewissen, dass sich im Hinterkopf der WindClan-Kriegerin meldete, blendete sie entschlossen aus. Drachenglut hatte mehrmals bewiesen, das er nicht mehr zu Familie gehörte und dazu gehören wollte. Er hatte sich durch sein Verhalten deutlich von seinen verbliebenen Schwestern abgegrenzt. Hatte deutlich gezeigt, dass er nicht mehr zu ihnen gehörte.
Sollte er doch! Wenn Drachenglut meinte, dass er niemanden brauche, sollte er weiter nach seiner Einstellung leben.
Sie hatte Abendsonne und ihre Schwester würde sich nie von ihr abwenden, da war sich Obsidianmons hundertpro sicher.
,,Ich schätze du hast recht. Lass uns gehen.", miaute Obsidianmond und stupste ihre Schwester auffordernd an.

[bei Orchideenmond und Abendsonne]
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BeitragThema: Re: Steinbänke – Grenze zwischen SchattenClan und WindClan   Mo Mai 05, 2014 8:28 pm

Abendsonne senkte etwas den Blick, als Obsidianmond meinte, dass sie Falkenherz niemals ihr vorziehen würde. Und doch hast du ihn gefragt, ob er mit dir frühstücken will und nicht mich..., dachte sich die rote Kätzin, sprach ihre Gedanken aber nicht aus. Sie wollte nicht, dass ihre Schwester glaubte, sie wäre eifersüchtig.
Zum Glück lenkte Orchideenmond ihre Gedanken in eine andere Richtung. Sie sah seinen traurigen Blick, welcher gen Himmel zum SternenClan ging. Er hatte zwar gesagt, dass seine Schwester nur verschwunden sei und nicht tot, dennoch konnte er zu ihren Ahnen beten, damit sie auf die Kätzin Acht gaben. Orchideenmond hatte Abendsonnes volles Mitgefühl.
Obsidianmond erklärte, dass sie nichts verraten würde, auch wenn Orchideenmond ihnen nun riet, wieder zu gehen, da eine Patrouille des SchattenClans wohl schon unterwegs war. "Die WindClan-Patrouille wird sicherlich auch nicht mehr lange auf sich warten lassen", meinte die rote Kätzin und erhob sich langsam. Gerne hätte sie etwas länger mit dem schwarzen Kater geredet, aber da sie aus zwei verschiedenen Clans kamen, war das einfach schwierig.
"Ich hoffe, wir sehen uns bald wieder", miaute sie noch Orchideenmond zu und schenkte ihm ein aufmunterndes Lächeln, bevor sie sich mit einem letzten Nicken abwandte und zu Obsidianmond ging. "Ja... Gehen wir", maunzte sie, ehe sie loslief.

tbc: WindClan-Lager

[hört Obsidianmond zu | denkt nach | spricht mit Orchideenmond | verabschiedet sich | verlässt die Grenze]
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BeitragThema: Re: Steinbänke – Grenze zwischen SchattenClan und WindClan   Sa Mai 10, 2014 5:54 pm

Stillschweigend ruhte Obsidianmonds Blick auf ihrer Schwester, die wieder in Gedanken versunken schien.
Obwohl sowohl Orchideenmond als auch Abendsonne die Grenzpatrouillen, hatten es die drei Krieger seltsamerweise nicht eilig sich zu trennen.
Auch die graue Kriegerin leistete sich, wieder ihren kreisenden Gedanken nachzugehen.
Hatte Abendsonne wirklich gedacht, dass sie Falkenherz ihr vorziehen würde? Hatte Obsidianmond womöglich den Eindruck gemacht, dass sie das täte? Auf jeden Fall tat es ihr Leid, dass Abendsonne so gedacht hatte.
Womöglich war Abendsonne doch viel sensibler als ihre Schwester vorher gedacht hatte? Dabei tat sie doch immer so stark! Vielleicht lag darin auch der Punkt. Sie tat so, war es aber nicht.
Obsidianmond hätte das gerne mit ihrer Schwester besprochen, doch nicht vor Orchideenmond, wobei der bestimmt schon das meiste ihrer Unterhaltung mitgekriegt hatte. Es war zumindest nichts, was er gegen sie verwenden konnte. So nett Orchideenmond auch zu scheinen mochte, er war trotzdem ein SchattenClan-Krieger, das hieß ein Feind. Die WindClan-kriegerin würde ihm nicht mehr trauen als nötig.
Schließlich hatte ihre Schwester doch ihre Zunge wiedergefunden und verabschiedete sich von dem SchattenClan-Kater.
,,Auf Wiedersehen, Orchideenmond.“, miaute auch Obsidianmond und musste über die gleiche Namensendung der beiden Krieger schmunzeln. Zufall?
Mit einem letzten freundlichen Blick zu dem schwarzen Kater wandte sich auch schließlich die Kätzin ab und preschte ihrer Schwester hinterher.

Tbc: WindClan-Lager

[denkt nach, spricht mit Orchideenmond, verlässt die Grenze]
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BeitragThema: Re: Steinbänke – Grenze zwischen SchattenClan und WindClan   Sa Mai 17, 2014 4:21 pm

Orchideenmond hatte es nicht eilig, das Treffen mit den beiden WindClan-Kätzinnen zu beenden; obwohl Abendsonne meinte, dass auch eine WindClan-Patrouille unterwegs sei. Als Obsidianmond das Wort ergriff und versprach, niemandem von diesem Treffen zu erzählen, nickte der junge Krieger ihr dankbar zu. Es würde sie alle drei nur in Schwierigkeiten bringen, wenn ihre Clans von dem Treffen erfuhren. Auch, wenn es zufällig gewesen war.
"Das hoffe ich auch. Vielleicht haben wir ja Glück und treffen uns während der nächsten Großen Versammlung. Allerdings müssen wir dann vorsichtig sein; Mondsänger wird mich bestimmt im Auge behalten.", antwortete Orchideenmond und erhob sich ebenfalls. Mit seinem schwarzen Schweif winkte er den beiden Kriegerinnen zum Abschied, als sie ins WindClan-Territorium zurückkehrten. Die eisblauen Augen des Katers hingen auf dem roten Fell von Abendsonne, bis sie verschwunden war. Dann entfernte auch er sich von der Grenze. Von den Patrouillen war noch keine Spur zu sehen.
Beschwingt und erleichtert, endlich mit jemandem über einen Teil seiner Probleme gesporchen zu haben kehrte Orchideenmond ins Lager des SchattenClans zurück.

----------> SchattenClan-Lager

[spricht mit Abendsonne und Obsidianmond; sieht ihnen nach; kehrt ins Lager des SchattenClans zurück]
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BeitragThema: Re: Steinbänke – Grenze zwischen SchattenClan und WindClan   Sa Jun 21, 2014 8:21 pm

<--- Felsenallee – Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan (Mondsichel + Honigblüte)

Ich folgte beständig der cremefarbenen Kriegerin, die uns die Grenze entlang immer weiter führte. Der Donnervulkan wurde größer und wir ließen den Wald hinter uns. Stattdessen war jetzt sandiger Boden an der Grenze zu finden. Honigblüte wartete kurz und schaute sich nach Ahornblatt um und trabte dann weiter, die Grenze regelmäßig markierend.
Wir trafen auf einige Gerüche von Schattenclan und Windclan, die noch nicht allzu alt schienen, aber auch nicht mehr wirklich frisch.
Irgendwann blieb Honigblüte stehen und drehte sich um, wohl nach Südwinds Gruppe schauend. Ich wollte schon Fragen stellen, aber die krieerin kam mir zuvor "Hier an der Windclangrenze ist es eigentlich recht ruhig, das Verhältnis zum Windclan ist weniger angespannt als dass zum Donnerclan." erklärte sie und ich konnte mir durchaus denken, das der Donnerclan eher Grund für Groll hatte. "Gibt es sonst noch etwas, dass ich beachten sollte, falls es doch Ärger an dieser Grenze gibt?" wollte ich wissen und die cremefarbene überlegte kurz "Die Windclankatzen sind eher klein gebaut, dafür schnell und wendig. Solltest du jemals auf ihrem Revier kämpfen pass auf den Moorboden auf." miaute die Kriegerin udn ich nahm das Wissen mit einem knappen Nicken entgegen.

Edit:

Kurz wartete Honigblüte und ein teil von mir glaubte zu erknennen, dass die Kriegerin wohl Rücksicht auf mich nahm, meine ungeübten Muskeln nach der langen Zeit in der Kinderstube. Ich war alleridnsg entschlossen nicht allzu lange hinterden anderen kriegern hinterher zuhängen, Schwächlinge überlbten nicht.
Ich trat einen schritt auf die cremefarbene Kriegerin zu und nickte ihr zu, um ihr zu beudeten, dass ich bereit war, wenn sie weiter wollte. Honigblüte schaute sich nocheinmal um, dann wieß sie und mit dem Schnippen ihres Schweifes an, mit der Grenzpatrouille weiter zumachen. Wir markierten auch den Rest der Windclangrenze und lenkten unsere Schritte dann Reviereinwärts um uns auf den Weg zurück ins Lager zu machen.

---> Schattenclanlager


[gehen die Grenze entlang, markieren, Honigblüte schaut sich nach Südwinds Gruppe um, Mondsichel und Hongiblüte unterhalten sich]

(OUT: Ich bin wohl die einzige aktive der Grenzpatrouille derzeit, daher editier ich mal das Ende rein)
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Südwind

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BeitragThema: Re: Steinbänke – Grenze zwischen SchattenClan und WindClan   Mi Jun 25, 2014 5:34 pm

<--- Felsenallee - Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan

Der kleine Drosselpfote kam vermutlich ziemlich aus der Puste, während sie an der Grenze entlang trabten, hauptsächlich aber deshalb, weil er seine vorpreschende Mentorin mit einer ganzen Flut neugieriger Fragen bombadierte, statt zunächst auf ihre eigene Frage einzugehen, während seine violetten Augen unermüdlich glänzten. Irgendwie brachte er Südwind ja schon zum Grinsen.
Er war nicht unbedingt wie sie als sie eine junge Schülerin gewesen war, denn anders als er hatte sie sich nach Abenteuer gesehnt, nach Spannung und Unfug, dem aufregenden Kribbeln, wenn sie mit Amaranthfeuer auf eigene Pfote etwas unternommen hatte - was sich bis jetzt selbstverständlich nicht geändert hatte. Der graue Jungkater dagegen war auch überschwänglich und unersättlich, aber auf eine andere Weise. Er saugte jedes Wissen in sich auf und verlangte nach immer nur noch mehr.
Nur dass Südwind deshalb den so provozierend säuselnden Wind nicht vollends genießen konnte. Abrupt hielt die braune Tigerkätzin an und funkelte mit ihren intensiven, smaragdgrünen Augen zu ihm herab.
"Jetzt hol' mal Luft, Drosselpfote!"
Für einen kurzen Moment schimmerte dieses Temperament in ihrem Blick, welches zwischen Genervtheit und Belustigung schwankte, dann nahm sie wieder etwas Tempo auf und antwortete freundlicher:"Allein der Anführer entscheidet, was mit Smaragdsplitter passiert, wenn er ins Lager zurückkommt und er von seinen Heldentaten erfährt. 'ne Strafe bekommt er sowieso, darauf kann der sich verlassen, zumal er dem DonnerClan jetzt einen Grund in die Pfote gespielt hat, uns offen feindlich gegenüber zu stehen - und das ist schon selten dämlich! Ob er ein Verräter ist?" Südwind zuckte mit den Schultern, während sie weiter der Grenze folgten. "Keine Ahnung; ich glaube, das kann man so schnell nicht urteilen. Aber egal, was für einen Grund er hatte, es war schon ziemlich dumm, an uns vorbei zu gehen und ohne auf uns zu achten über die Grenze zu laufen. Wenn man schon seine Gründe hätte, würde man das doch schlauer anstellen. Meinst du nicht auch?"
Sie grinste ihren Schüler offen an und es entstand eine kurze Pause, ehe er endlich auf ihre Frage antwortete, was er vom WindClan bereits wusste. Südwind spitzte ihre Ohren, während sie voran lief. Drosselpfote erzählte, dass der WindClan im Moorland zu Hause war und dass die WindClankatzen eher klein gebaut waren, schnell jagten und sich vorallem von Kaninchen ernährten. Er nannte die Namen der Anführerin, der Heilerin und stockte verärgert, als ihm der volle Name des Stellvertreters nicht einfiel, wobei sein Schweif hin und her peitschte, als wäre ihm eine Maus knapp vor der Nase entwischt. Außerdem wusste er, dass der WindClan auch an den FlußClan angrenzte. Wieder musste Südwind schmunzeln. "Du weißt einiges für dein Alter. - Der zweite Anführer heißt Heidepelz, man erkennt ihn an seinem kleinen Körperbau und an seinem fleckigen Fell. Und mal unter uns: Auch wenn er kein besonders eindrucksvoller Kater zu sein scheint, glaube ich, dass er bei den WindClankätzinnen sicher ziemlich beliebt ist." Ein kurzes, leises Lachen erklang in ihrer Kehle, bevor sie an Kleeblatt dachte. Das letzte Mal hatte sie ihre weißschwarze, sanftmütige Heilerfreundin auf der Großen Versammlung gesehen. Wie es ihr wohl erging und ob sie auf der nächsten Großen Versammlung wieder Gelegenheit haben würden, miteinander zu sprechen? Wobei Südwind insgeheim auch hoffte, Nordpfote wieder sehen zu können. Zu gerne wollte sie wissen, was für einen Kriegernamen er erhalten hatte und was er in der Zeit erlebt hatte, in der sie sich nicht hatten sehen können.
"Froststern", fuhr Südwind fort, "ist eine schöne, sanfte Kätzin mit halblangem weißen Fell und goldenen Augen, falls du das noch nicht weißt. Und Kleeblatt ist sehr klein - noch kleiner als ich - und hat weißes Fell mit schwarzen Flecken. Sie ist sehr freundlich."
Damit hatte sie sicher seinen Wissensdurst gestillt, zumindest was die höheren Ränge des WindClans anging. Mittlerweile näherten sie sich auch den Steinbänken, einem flachen Gebiet, was mit einer Schneedecke verhüllt nicht besonders eindrucksvoll wirkte. Lediglich die Felsblöcke ragten etwas in die Höhe und nur der starke Geruch der Grenze zeigte die Bedeutungsschwere dieser Ebene an. Auch das Moor, zu dem sie herüberschauen konnten, wirkte nun eher wie ein flaches, endloses Ödland aus dünnen, weißen Schneeverwehungen und dunkelbraunen Flecken. Südwind schüttelte sich und witterte die Luft, wobei der Geruch der SchattenClanpatrouille noch ganz frisch war, wenngleich Honigblüte und die Anderen wahrscheinlich schon weitergewandert waren. Dann hielt Südwind ganz an und drehte sich zu Drosselpfote herum. Der kalte Wind pfiff in ihren Ohren beinahe unerträglich - nichts erinnerte in diesem Pfeifen noch an den warmen Wind aus dem Süden, den die Kriegerin so liebte.
"Du kannst es nicht sehen, aber wäre der Schnee nicht, würde dir auffallen, dass der Boden hier von unserem vertrauten, roten Felsboden zu sandigem Untergrund übergeht. Hier beginnt das Territorium des WindClans."
Sie schaute kurz mit ihm zusammen über die Weite, die sich vor ihnen eröffnete, dann aber schweifte ihr schwarz umrandeter Blick zu Amaranthfeuer zurück und sie runzelte die Stirn, während sie versuchte, mit ihrer rotpelzigen Freundin Blickkontakt aufzunehmen. Warum hielt sich ihre beste Freundin so zurück? Wollte sie Südwind nicht stören? Dabei waren sie ein Team und Südwind hätte es als völlig normal empfunden, wenn sie ebenfalls Drosselpfote Dinge erklärt hätte, wie noch vor dem Vorfall mit den DonnerClan-Kätzinnen und Smaragdsplitter. Vielleicht hatten diese Erlebnisse sie nachdenklich gemacht.
Oder war da noch etwas anderes, was hinter dem schönen Eisblau ihrer Augen herumspukte? Mit gestrafften Schultern versuchte Südwind sie mit einem Lächeln zu erreichen.

[redet mit Drosselpfote, während sie an der Grenze ankommen, denkt über Nordlicht und Kleeblatt nach, redet über Smaragdsplitter, Heidepelz u.a., schaut zu Amaranthfeuer]
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BeitragThema: Re: Steinbänke – Grenze zwischen SchattenClan und WindClan   Fr Jun 27, 2014 9:00 pm

<--- Felsenallee - Grenze zwischen DonnerClan und SchattenClan

Vorfreude und Neugier befeuerten meine Schritte, die mit der Zeit zunehmend schwerer wurden. Wir hatten eine recht ausgiebige Pause an der Donnerclangrenze gemacht, aber ich musste feststellen, dass ein Ausflug außerhalb des Lagers deutlich kräftezehrender war als im Lager zu trainieren.
Ich wollte allerdings keinesfalls zurückfallen oder gar nach einer Pause fragen müssen. ich würde mich schließlich im Lager ausruhen können. Letzteres konnte ich problemlos verhindern, ersteres stellte sich als schwieriger dar. Meine Mentorin war nicht gerade groß und ihre Schritte dementsprechend nicht übermäßig weit...aber sie war trotzdem deutlich leichtfüßiger und schneller als ich. Oder ich war einfach langsam und ohne Kondition...wie man es sehen wollte.
Ich schien für Südwinds Geschmack zu viele Fragen zu stellen oder zumindest zu viele auf einmal. Ihr Blick kam mir unangenehm bekannt vor...den hatten schon nicht wenige Krieger gezeigt, wenn ich sie mit Fragen gelöchert hatte. Nicht wenige hatten danach gar nicht mehr geantwortet.
Meine Mentorin war hoffentlich nicht ähnlich empfindlich, wie sollte ich sonst lernen? Es war ja nicht so, als würde sie gerade in ihrem Nest liegen oder essen...wir waren doch unterwegs, damit ich lernen konnte?
Der sich aufbauende Frust verflog erst einmal wieder, als sich die Getigerte daran machte meine Fragen zu beantworten. Äußerlich war mir davon nichts anzusehen, nur vielleicht der nicht mehr aufgeregt hin und her wedelnde Schweif mochte auffallen. Meine Grundhaltung war nicht mehr nur Neugierig, sondern auch abwartend.
Das alles war aber zweitrangig, ich war darauf konzentriert Südwinds Antworten aufzusaugen wie ein Moosball. Kein besonders schmeichelhafter Vergleich, wie ich feststellte. Die Frage von Smaragdsplitters Bestrafung fand ich unheimlich spannend und ich hoffte dabei sein zu können, wenn Dornenstern die Strafe verkündete. Was den Krieger erwarten konnte, wusste Südwind wohl nicht und so ließ ich meine Fantasie ein wenig spielen. Nur das es die Situation mit dem Donnerclan verschärfte...der mäusehirnige Kater bekam hoffentlich eine harte Strafe!
Bei ihrer Einschätzung, dass es einfach dumm war vor aller Augen das Gesetz der Krieger zu brechen, stimmte ich ihr vollends zu und unterstrich das äußerlich mit einem nachdrücklichen Nicken. Nicht das es viel klüger war, sowas verdeckt zu machen, aber so war es wirklich selten dämlich.
Herrje selbst Jungen versuchten Regeln unbeobachtet zu brechen und Anführer waren wohl kaum sehr viel nachsichtiger als Mütter...ganz zu schweigen von den Folgen von Smaragdsplitters Dummheit für den ganzen Clan. Ganz davon abgesehen konnte ich mir nicht vorstellen, das irgendeine Kätzin so einen Idioten attraktiv fand...
Südwinds Lob bezüglich meines Wissens nahm ich stolz entgegen, die Katzen die ich dafür mit Fragen gelöchert hatte, würden es vielleicht nicht so positiv sehen, aber das störte mich wenig.
Heidepelz...so ein einfacher Name war es auch noch gewesen. Aber ich würde ihn sicher nicht wieder vergessen. Den Kommentar bezüglich seiner Beliebtheit bei Kätzinnen nahm ich eher irrtiert hin. Wollte sie damit sagen, das er ihr gefiel? Irgendwie konnte ich diese Information nicht so recht einordnen und stellte doch ein wenig zögerlich eine Frage, obwohl meine Mentorin vermutlich gerne keine mehr hören wollte. „Ist das wichtig, dass Heidepelz bei Kätzinnen gut ankommt?
Für mich hörte sich das nach Tratsch an, nicht das ich dem abgeneigt war, ich wusste gerne alles...auch Klatsch, mochte er doch helfen, andere einzuschätzen, auch wenn man ihn mit Vorsicht genoss. Nur das meine Mentorin davon sprach...hieß das, dass man daraus mehr entnehmen konnte? Ich machte mir erstaunlich viele Gedanken dazu, wo es doch so unwichtig wirkte...aber wenn ich das Gefühl hatte etwas zu übersehen, konnte ich nicht anders.
Zu den anderen beiden Kätzinnen, Froststern und Kleeblatt erzählte Südwind auch noch kurz etwas, die Heilerin die angeblich so klein war, hätte ich gerne gesehen, ihre Beschreibung von Froststern verwirrte mich allerdings. Ich hatte eher anderes gehört...oder war sie als Anführerin anders? Wieder konnte ich mir ein Nachfragen nicht verkneifen.
Sanft? Ich habe gehört sie mag weder Schattenclan noch Streuner besonders und ist da alles andere als sanft?“ miaute ich nachdenklich und ergänzte „Aber ich glaube die Geschichten, die ich gehört habe, waren noch von Frostschweif? Ändern sich Katzen, wenn sie Anführer werden?“ wollte ich wissen. Ich wusste das etwas mit Anführer passierte, immerhin bekamen sie irgendwie vom Sternenclan ihre 9 Leben und einen neuen Namen...aber dadurch wurde man ja nicht plötzlich eine andere Katze oder? Ich konnte mir Papa jedenfalls nicht anders vorstellen, als er jetzt war.
Südwind erwähnte auch noch die Grenze und Sand, aber unter all dem Schnee konnte man kaum etwas auf dem Boden ausmachen. Der Windclangeruch war aber auch so gut genug zu riechen, genau wie die frischen Schattenclanmakierungen.
Gibt es viel Sand im Windclan oder nur hier an der Grenze?“ stellte ich meine dritte Frage...theoretisch. Vielleicht war der dritte Fragenkomplex korrekter, aber wer würde schon Haare spalten wollen. Mit Muskelkraft hielt ich mein Maul verschlossen...um nicht noch mehr Fragen zu stellen. Nicht das ich mir viele Erfolgschancen damit ausmalte, wenn mir etwas in den Sinn kam, das ich wirklich wissen wollte.

[redet mit Südwind, denkt nach]
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BeitragThema: Re: Steinbänke – Grenze zwischen SchattenClan und WindClan   Sa Jun 28, 2014 11:53 pm

Amaranthfeuer erwiderte ihr Lächeln freundschaftlich, was die getigerte Kätzin etwas beruhigte. Anscheinend wollte ihre Freundin einfach im Moment eher lauschen. Beinahe war in ihren schönen, blauen Augen ein Schimmer zu erkennen, der sie an Stolz oder Bewunderung erinnerte, auch wenn sie sich nicht vorstellen konnte, worauf sich das bezog.
Südwinds Rüge - auch wenn sie selber diese gar nicht als solche bezeichnen würde, da dies eher eine ihrer spontanen Reaktionen war - hatte bei ihrem Schüler anscheinend Spuren hinterlassen, denn er hörte auf, wie wild mit seinem Schweif zu wedeln und schien sich reichlich zu bemühen, aufmerksam und zumeist schweigend zuzuhören. Südwind war durchaus überrascht, was sie mit rügenden Worten hervorrufen konnte - ja richtig, sie war ja Mentorin. Sollte das etwa heißen, dass ihre Worte für den kleinen Kater besondere Bedeutungen hatten? Für einen Moment wurde die Tochter Borkensterns ehrlich nachdenklich. Sie überlegte, was sie in den Augen des grauen Schülers war. Ein Vorbild? Wie absurd! Aber zumindest wusste und konnte sie einiges, was er noch nicht konnte und deshalb konnte und sollte er von ihr lernen, damit irgendwann mal ein Krieger am Ende bei raus kam. Das war der Plan. Trotzdem war es für Südwind eher befremdlich, sich vorzustellen, für andere ein Vorbild sein zu können. Sie fühlte sich eher wie eine ältere Leidensgenossin, die ihm halt das eine oder andere erklärte und zusah, dass aus ihm was werden würde.
Als Drosselpfote schließlich verhalten verwirrt nachhakte, ob es denn von Bedeutung sei, dass Heidepelz möglicherweise bei Kätzinnen beliebt war, blinzelte die braungetigerte Kriegerin und warf unbeabsichtigt einen Blick aus ihrern intensiven Augen in Richtung Amaranthfeuer - verdammt, wieso das denn nun wieder? - ehe sie etwas unbeholfen antwortete:"Ehm nö! Aber es fiel mir halt gerade ein, als mir auffiel, dass du so wissbegierig bist."
Ein Schulterzucken begleitete ihre Aussage, während sie aus ihren Augenwinkeln ihre rotpelzige, elegante Freundin beobachtete. Seltsamerweise hatte sich etwas an Amaranthfeuers Haltung verändert. Sie wirkte plötzlich irgendwie unruhig und angespannt und beinahe fühlte Südwind die Anspannung selbst. Wie Ameisen, die plötzlich über ihre Schultern krabbelten. Warum? Was war denn auf einmal passiert? Was hatte ihre Aussage über Heidepelz in ihrer Freundin ausgelöst?
Aber schon fragte ihr Schüler fleißig weiter. Dieses Mal galt sein Interesse der WindClananführerin Froststern. Südwind hörte ihm mit aufgestellten Ohren zu und runzelte die Stirn, nickte dann aber mit ihrem linienbeschmückten Gesicht. "Es stimmt, dass Froststern anscheinend eine Abneigung gegenüber dem SchattenClan und Einzelläufern zu haben scheint, aber auf mich wirkte sie auf den Großen Versammlungen trotzdem eher wie eine sanfte Seele. Vielleicht hat sie ja persönliche Gründe, den SchattenClan nicht zu mögen oder sowas. Für den WolkenClan aber hat sie sich sogar mit ihrer Stimme eingesetzt, damit sie hierbleiben und ein neues Leben innerhalb der vier Clans anfangen konnten.
Ob Katzen sich verändern, wenn sie vom SternenClan zum Anführer gemacht haben, weiß ich jetzt wirklich nicht - ich bin doch nicht allwissend. Warum fragst du da nicht einfach deinen Paps?
"
Mit dem Blick auf das WindClanterritorium schien er über ihre Worte nachzudenken, weshalb sie selbst zum Himmel heraufsah und bemerkte, dass der Tag sich allmählich dem Ende neigte. Sie wollte sich gerade zum Gehen wenden und auffordernd mit ihrer getigerten Schweifspitze, als er anscheinend erneut eine Frage auf der Zunge hatte. Mit einem halb zu ihm gedrehten Ohr hörte sie zu, wandte sich dann aber doch nochmal ganz zu ihm um und unterdrückte ein Seufzen. Keine Frage, die man abwimmeln kann.
"Also das Gebiet des WindClans ist sehr weitläufig, Drosselpfote, und du hast ja selbst gesagt, dass die WindClankatzen hauptsächlich im Moor leben und jagen. Also eher schlammiger, nicht fester Boden. Vom Hörensagen weiß ich aber, dass ihr Territorium genauso Vielfalt aufweist, wie unseres und wir haben ja auch nicht nur rote Felsen. Ein paar spärliche Wälder soll es schon im Moor geben, denke ich und Lehmboden oder eben Sand. Aber ich war selbst noch nicht auf dem Gebiet des WindClans, wie du dir denken kannst."
Sie zwinkerte vielsagend.
"Wollen wir ein Wettrennen zur Außengrenze veranstalten?", fragte Amaranthfeuer schließlich, als die Pause länger wurde und die getigerte SchattenClankätzin schenkte ihrer Freundin einen verbundenen, dankbaren Blick, den die langpelzige Kriegerin mit ihren hellblauen, leuchtenden Augen erwiderte.
"Großartige Idee.", stimmte Südwind zu und grinste ihren Schüler an. "Wenn du der Grenze in dieser Richtung folgst" - sie deutete mit dem dünnen Schweif kurz in die entsprechende Richtung - "kommst du irgendwann an der Außengrenze des SchattenClans an - einem Gebiet, das an keinen weiteren Clan mehr grenzt. Alles klar? Wer als erster dort ist, der gewinnt und wer als letzter dort -"
Völlig unerwartet raste Südwind mit einem schelmischen Funkeln in den Augen los, spannte ihre Beinmuskeln an und preschte über das weite, weiße Land. Sie flog über den Boden, so dass ihr Schweif nur so hinterher peitschte. "Den letzten picken die Krähen!", rief sie über ihre dunkel getigerte Schulter zu den anderen zurück, um ihnen klar zu machen, dass sie sie reingelegt hatte. Dann lachte die kleine, aber durchtrainierte Kriegerin und sah nicht mehr zurück, genoss nur noch das Gefühl der Bewegungen und der Arbeit der Muskulatur in ihren Gliedern bis hinab zu ihren Pfotenballen.

[bei Drosselpfote und Amaranthfeuer, redet über den WindClan, rennt an der Grenze entlang, Amaranthfeuers indirekte Vertretung ist autorisiert]

---> Außengrenze SchattenClan
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BeitragThema: Re: Steinbänke – Grenze zwischen SchattenClan und WindClan   So Jun 29, 2014 3:44 pm

Den Blick meienr Mnetorin zu ihrer Freundin bemerkte ich, konnte ich aber nicht deuten. Und anschließend meinte sie aber, dass es ihr nur so eingefallen war, weil ich so wissbegierig sei. Ich nahm die Erklärung so hin immerhin interessierte ich für eigentlich alles udn über einen stellvertreter Dinge viel zu wissen konnte ganz einfahc nicht schaden.
Nur den Blick konnt eich nicht ganz vergessen...gehörte Amaranthfeuer zu den Kätzinnen, die Heidepelz mochten? Ich warf der Rotbraunen einen prüfenden Blick zu, erkennen konnte ich aber nichts. Ich war mir allerdings auh nicht gan sicher, ob und wie man so etwas jemandem ansah...
Ich spitzte meine Ohren aufmerksam, als es um Froststern ging, anscheiennd war sie eien sanfte Kätzin, die etwas gegen Schatteclan und Streuner hatte...irgendwo ein wenig widersprüchlich, wie ich fand. Meine Schweifspitze zuckte gespannt, bei dem gedanken, die Kätzin irgendwann mal auf einer Großen Versammlung sehen zu können, immerhin klang es interessant. Wobei ich mir nicht sicher, war inwiefern Fürsprache für den Wolkenclan so sanft sein sollte...Papa hatte sich auch dafür ausgesprochen dun ich würde ihn nicht gerade als sanft beschreiben. Vielleicht was Froststern gesagt hatte? Ich verkniff mit Biss auf meine Unterlippe eine Frage danach, was genau die Windclananführerin gesagt hatte, auch wenn ich es zu gerne gewusst hätte.
Ich wollte unbedingt auf eine Große Versammlung und all die anderen Clankatzen kennenlernen! Selbst erleben war einfach besser, als darauf angewiesen zu sein, das einem andere etwas erzählen mochten. Viel zu oft wollten sie dann auch nicht.
"Wenn ich nicht wieder gesagt bekomme, dass er nicht über das reden darf, was dabei passiert ist." murrte ich auf Südwinds Vorschlag da Dornenstern zu fragen. Vielleicht konnte ich ja Mama fragen...dabei wüsste ich nur zu gerne, was bei einer Anführerzeremonie vor sich ging. es war etwas übernatürliches, wenn eine Katze plötzlich mehr als ein Leben hatte. Ob dass so spurlos an einem vorbei ging?
Ich hörte mir auch Südwinds Erzählungen zum Windclanreveir an, natürlich konnte man als Schattenclankatze nicht einfach nacchschauen gehen...leider. Auch hier hätte ich so gerne mit eigenen Augen gesehen, vielleicht konnte ich irgendwann einmal eine Windclankatze ja wenigstens danach fragen.
Erstmal wollte ich allerdings die verschiedenen Gebiete des Schattenclans sehen, es gab noch so viel zu entdecken und lernen! nach langer Stille ihrerseits meldete sich Amaranthfeuer zu Wort und schlug ein Rennen zur letzten Grenze vor. Ich konnte mir ein leises Stöhnen nicht ganz verkneifen. Meine Pfoten waren doch jetzt schon schwer und jetzt sollte ich auch noch mit ausgebildeten Kriegern um die Wette laufen? Zu meinem Unglück schien Südwind von dieser Idee auch noch begeistert und erklärte, mir wie ich hinkam. Wobei die Kriegerin zu allem Überfluss auch noch früher startete und nur noch über Schulter zurück rief, was den Letzten erwartete. Krähen my Ass! dachte ich empört und hastete ihr eilig hinterher. Die Müdigkeit spürte ich recht schnell wieder in meinen Beinen, aber ich sah nicht ein langsamer zu werden. Nicht das es wirklich einen Unterschied für den Ausgang des Rennens machen würde...aber das hier war eine Herrausforderung, keine faire, aber aufgeben kam für mich trotzdem nicht in Frage!
Südwind hatte ich schnell aus den Augen verloren und ich folgte nur noch der Grenze und dem Geruch meiner Mentorin. meine Atmung wurde mit der Zeit schwerer und die Vorstellung, wie groß das Schattenclanrevier war, mocht mir in dieser Situation immer weniger gefallen. Weiter. Weiter. Weiter. trieb ich mich vorwärts, mit zunehmend schmerzenden Gliedmaßen. Immerhin hatte ich einen recht guten Laufrhytmus gefunden...wenn nur die Kraft reichte...

---> Außengrenze SchattenClan

[hört Südwind udn Amaranthfeuer zu, grummelt etwas, hastet Südwind hinterher, verliert sie schnell aus dem Blick]
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BeitragThema: Re: Steinbänke – Grenze zwischen SchattenClan und WindClan   Mi Okt 08, 2014 9:37 pm

cf: WindClan Lager

Schließlich verlangsamte der rötlich Getigerte seine Schritte. Die Steinbänke waren nun in Sichtweite gekommen, hoben sich deutlich vom weiten, wunderschönen Moorland ab und der Geruch der SchattenClan Katzen wurde immer deutlicher. Nachdem sie näher gekommen waren, stellte Heidepelz jedoch fest, dass die Grenze heute noch nicht von einer Katze markiert worden war.
Gut so, dachte er, schnippte mit der Schwanzspitze und suchte mit wachsamen Augen die andere Seite der Grenze ab. Dann begann er mit der Erneuerung einige Markierungen. So merken sie gleich, dass wir keineswegs unaufmerksam sind.
"Das hier ist die Grenze zum SchattenClan", erklärte er, wandte sich um und richtete den Blick auf seine graue Schülerin, deren Name noch immer ein Ziepen in seiner Brust hervor rief. Doch immerhin war Federpfote nicht grauweiß ... Nicht so wie Federjunges. Rasch verdrängte er die Gedanken, welche seine schmutzig grünen Augen zu trüben begannen und fuhr mit seiner Erklärung fort. "Das Territorium des SchattenClans besteht vor allen Dingen aus weiten Flächen, in diesem Sinne ist es unserem also gar nicht so unähnlich. Jedoch findet man im SchattenClan Land sehr viele Felsen, Klippen und Schluchten. Kannst du dir vorstellen, was demnach Stärken und Schwächen dieser Katzen sein könnten?" Er lächelte seiner Schülerin aufmunternd zu, ließ dann seinen Blick jedoch auch zu Salamanderfeuer und seinem Schüler Borkenpfote wandern. Der Krieger konnte sich gern selber mit seinem Schüler befassen, wenn er sich jedoch am Gesprächbeteiligen wollte, würde das dem Deputy auch nichts ausmachen. Für einen jungen Krieger wäre es natürlich besser, sich im Erklären zu üben ...
Während er Federpfote überlegen ließ, erneute der rötlich getigerte Krieger eine weitere Markierung, sah dann zu seiner Schülerin und winkte sie mit der Schwanzspitze heran. "Wozu das dient, was ich hier gerade mache, hast du sicher schon erraten. Wir erneuern den Geruch, damit jeder weiß, welche Katzen hier leben. Versuch es auch einmal!"

[kommt an, erneuert Markierungen, denkt nach, erklärt etwas, fordert Federpfote auf, auch eine Markierung zu erneuern]
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BeitragThema: Re: Steinbänke – Grenze zwischen SchattenClan und WindClan   Do Okt 09, 2014 6:35 pm

cf: WindClan Lager

Heidepelz erklärte mir, dass wir hier an der Grenze zum SchattenClan waren. Dann fragte er mich, ob ich wüsste, was die Stärken des SchattenClans waren. "Klettern?", meinte ich zweifelnd. Der Geruch des SchatenClans benebelte mich, Ob sie unseren als genauso schlimm empfanden? Mein Mentor setzte eine Markierung an die Grenze und forderte mich auf, es ihm gleichzutun. Das sieht aber nicht sehr damenhaft aus... Ich wollte vor Borkenpfote nicht so dumm aussehen und mit gespreizten Hinterbeinen am boden hocken, also tat ich so, als hätte ich etwas gehört, richtete meine Ohren auf und drehte mich um.

[antwortet Heidepelz, denkt nach, dreht sich zur Ablenkung um]
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BeitragThema: Re: Steinbänke – Grenze zwischen SchattenClan und WindClan   So Okt 12, 2014 4:16 pm

<--- Windclanlager

Der Geruch bestätigte nur allzu früh meine Einschätzung, dass wir als erstes die Schattenclangrenze aufsuchten. Der Gestank war widerlich, nicht so schlimm wie der des Flussclans, aber andererseits hatte der wohl einen Grund so zu stinken. Warum die Flussclankatzen unbedingt nach Fisch riechen mussten war mir zwar nach wie vor schleierhaft, immerhin rochen wir ja auch nicht nach Kaninchen...aber gut riechbare potentielle feinde hatten am Ende wohl auch ihre Vorteile für uns.
Ich war mir nicht ganz sicher, wie ich das Ganze jetzt angehen sollte, Heidepelz ging gleich dazu über seiner Schülerin Dinge zu erklären und zeigte ihr wie man die Grenze markierte.Die antwortete ihm, kam seiner Aufforderung es ihm nach zu tun allerdings nicht nach. Ich schaute mich aufmerksam in die Richtung um, wo Federpfote hinschaute, als hätte sie etwas entdeckt, aber nichts war zu sehen, zu hören oder zu riechen. Einen Augenblick wartete ich, aber die junge Schülerin war wohl nur nervös?
Wir gehen ein wenig weiter hinten, die Grenze markieren.“ erklärte ich Heidepelz und drehte mich zu Borkenpfote um „Komm Borkenpfote.“ All zu weit wollte ich nicht weg, immerhin waren wir eine Patrouille, aber die grenze musste schließlich über die ganze Länge markiert werden und ich wollte etwas ganz bestimmtes sehen. Mein Schüler hatte  gemeint, er habe Probleme mit seiner Aufmerksam, also wollte ich das ersteinmal ohne noch zwei Katzen direkt neben uns testen.
Einige Schweiflänmgen entfernt, aber problemlos in Sichtweite von Heideplez und Federpfote hielt ich mit meinem Schüler an. Ich wandte mich an den jungen Tigerkater „Wenn du dich hier an der Grenze zum Schattenclan umschaust oder besser alle deine Sinne nutzt, was würdest du sagen. Wie ist der Schattenclan und wie unterscheidet sich seine Katzen von Windclankatzen?“ wollte ich wissen. Natürlich konnte eine Grenze nicht alles über einen Clan aussagen, aber es ging mir auch mehr darum, wie Borkenpfote die Umgebung wahrnahm und daraus Schlüsse zog.
Einige grundlegende Dinge verriet einem die Grenze durchaus, vorallem da wir zumindest in Teilen durch das Moor des Windclanterritoriums hierher gelaufen waren. Es gab Unterschiede die waren deutlich sicht- und fühlbar.

[kommt an, hört Heidepelz, schaut sich um, redet mit Heidepelz, geht etwas abseits mit Borkenpfote, redet mit Borkenpfote]
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BeitragThema: Re: Steinbänke – Grenze zwischen SchattenClan und WindClan   Mo Okt 13, 2014 8:59 pm

"Klettern?"
Heidepelz nickte langsam und neigte dann nachdenklich den Kopf zur Seite. Ja gut, SchattenClan konnte eventuell ganz gut klettern, doch diese Fähigkeite hätte er dann doch eher den WolkenClan Katzen zugeschrieben. Dennoch ... Auch der SchattenClan musste sich damit angepasst haben bei den vielen Schluchten, welche die Rotfelsen zu durchziehen schienen.
"Ja, auch Klettern können die SchattenClan Katzen ganz gut, schließlich gibt es in ihrem Territorium viele Schluchten, die sie ja auch erkunden müssen.", erwiderte er mit zuckender Schwanzspitze, nickte Salamanderfeuer zu, der mit seinem Schüler ein Stück weiter gehen wollte und richtete dann seine schmutzig grünen Augen wieder auf seine graue Schülerin. Sie schien unsicher, schüchtern - genauso, wie Heidepelz niemals gewesen war. Als Junge und Schüler hatte er stets eine schnelle Zunge gehabt und sich kaum halten können, irgendetwas zu erzählen, was ihm durch den Kopf ging. Natürlich immer nur solches, was zum Thema passt ... Belustigung schimmerte in seinen Augen auf, als er sich an der kleinen Heidepfote erinnerte, dann jedoch zwang er sich mit einem Schnippen seiner Ohren zur Ordnung. Er hatte eine Schülerin auszubilden. Wenn sie nicht reden wollte, musste er eben erstmal etwas erklären und sie sich langsam aber sicher zum Öffnen und Ablegen ihrer Scheu bringen.
"SchattenClan Katzen müssen sich bei ihren offenen Flächen auch auf Denkung spezialisieren, wobei sie dabei jedoch natürlich nicht so spezialisiert sind wie wir. Außerdem sollen sie bei Nacht jagen, doch ich bin mir nicht sicher, wie viel da dran ist." Heidepelz stoppte kurz, dann prüfte er erneut die Luft und stellte zufrieden fest, dass die Erneuerung schon gut wahrzunehmen war. Dennoch stach ihn der unterschwelliger Geruch der SchattenClan Katzen in der Nase. "Präg dir diesen SchattenClan Geruch und die Informationen über ihr Territorium gut ein. Später werden wir noch über die speziellen Kampfstile der Clans sprechen und dann werde ich dich fragen, wie du ihren Kampfstil einschätzt."
Der Tigerkater schaute zu seiner Schülerin herab und stellte recht irritiert fest, dass sie in eine gänzlich andere Richtung schaute. Verwundert folgte er ihrem Blick, prüfte alarmiert die Luft und entspannte sich jedoch gleich wieder. Da war nichts. Warum starrte sie dann also dahin? Warum kam sie seiner Aufforderung nicht nach?
"Federpfote, willst du es nicht einmal probieren?", fragte er mit strengem Unterton und deutete mit der Schwanzspitze auf die Markierungen. "Das muss jede Katze können - und dafür musst du dich vor keiner Katze nicht schämen."

[bei Federpfote]
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BeitragThema: Re: Steinbänke – Grenze zwischen SchattenClan und WindClan   Mo Okt 13, 2014 9:26 pm

<----------- DonnerClan-Lager

Einige Fuchslängen vor der Grenze drosselte Orchideenmond sein Tempo. Der Boden wurde durch die Sonne allmählich aufgeheizt, doch als SchattenClan-Katze war er das gewohnt. Der frische Geruch nach WindClan war sogar für die schlechte Nase des schwarzen Kriegers deutlich wahrnehmbar. Es dauerte nicht lange, bis die schmächtige Gestalt von Heidepelz sichtbar wurde, zusammen mit einer selbst für den WindClan dermaßen kleinen Katze, dass es nur eine junge Schülerin sein konnte.
"Guten Morgen, Heidepelz.", miaute der Schwarze einen knappen Gruß und nickte restvoll; schließlich stand der rötliche Kater innerhalb der Hierarchie höher als er selbst, trotz ihrer unterschiedlichen Clans. "Riechst du etwas, Abendpfote?", fragte Orchideenmond seine Schülerin ruhig. Eigentlich war es unnötig, diese Frage noch immer zu stellen, denn er tat es auf jeder Patrouille; egal ob sie jagen gingen oder die Grenzen patrouillierten. Der Krieger war gewissermaßen auf die Nase seiner Schülerin angewiesen.
Mitglieder anderer Clans konnten das für eine Prüfung von Abendpfotes Fähigkeiten halten, doch Orchideenmond wusste nicht genau, wie weit sein Problem den übrigen Clans bekannt war. Scherbenregen schickte der Schwarzpelzige mit einem Schweifwink die Grenze entlang; er sollte mit Amethystpfote schon beginnen, die Grenze zu markieren.

[kommt an; bemerkt den Geruch nach WindClan; grüßt Heidepelz; spricht mit Abendpfote; denkt nach; schickt Scherbenregen und Amethystpfote mit einer Geste die Grenze kontrollieren]
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BeitragThema: Re: Steinbänke – Grenze zwischen SchattenClan und WindClan   Di Okt 14, 2014 7:51 pm

Heidepelz machte mich darauf aufmerksam, dass das Markieren keiner Katze peinlich sein musste. Zu allem Überfluss tauchten nun auch noch einige SchattenClan-Katzen auf. Mein Fell sträubte sich. Das konnte ich jetzt auch [i]so[/] gut gebrauchen. Außerdem waren es Feinde. Ich erinnerte mich, wie die anderen Jungen in der Kinderstube immer SchattenClan gespielt hatten-ich selbst hatte nie mitgemacht. Aber ich hatte stets danebengestanden und ihnen zugeschaut. Mit dem Markieren wollte ich warten, bis die feindlichen Katzen wieder weg waren. Flehentlich schaute ich meinen Mentor an und hoffte, dass er meinen Wunsch in meinen Augen lesen konnte. Doch wenn er mich vor dem versammelten, na gut, halben versammelten SchattenClan zurechtweisen würde, müsste ich vermutlich im Boden versinken und würde...ja, wo würde ich eigentlich wieder hinauskommen?

[bei Heidepelz]
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BeitragThema: Re: Steinbänke – Grenze zwischen SchattenClan und WindClan   Mi Okt 15, 2014 7:56 pm

Unwillkürlich zuckten Heidepelz Schnurrhaare, als er den plötzlich näher kommenden Geruch von SchattenClan Katzen wahrnahm und mit einem Blick über die Grenze entdeckte er die Patrouille des anderen Clans. Es waren insgesamt vier Katzen: Zwei Krieger, zwei Schüler. Der schwarze Kater mit den blauen Augen nickte ihm respektvoll zu und grüßte ihn.
"Guten Morgen", erwiderte der rötliche Tigerkater, nickte knapp und wandte sich dann wieder seiner Schülerin zu. Diese SchattenClan Katzen würden ihre Patrouille nicht stören - natürlich, solange sie auf seiner Seite blieben. Die schmutzig grünen Augen seiner Schülerin zugewandt, beobachtete der Kater die SchattenClan Katzen nur noch aus den Augenwinkel, spitzte die Ohren und blieb wachsam. Man konnte ja nie wissen.
Erneut sah Federpfote nut mit großen, orangegrünen Augen zu ihm auf, schwieg jedoch beharrlich. Innerlich seufzte der Deputy. Wieso redete diese Katze nicht mit ihm? Hatte er sie etwa verängstigt? Oder war sie einfach mal eine sehr schüchterne Katze, die nicht gerne das Maul aufmachte?
Nun gut, selbst wenn ... Das wäre ja nichts Schlimmes, wenn sie wenigstens tun würde, was man ihr sagt, dachte er mit einem bitteren Beigeschmack und sah der kleinen Kätzin ungebrochen in die Augen. Eine stille Bitte, ja, man konnte es fast ein Flehen nennen, lag in ihrem Blick, der sich auf ihn richtete - und dieser Ausdruck weckte bei dem Krieger durchaus Mitleid. Dennoch ... In seiner Brust wallte auch Ärger auf, weil eine solch simple Anweisung wie das Markieren der Grenze nicht befolgt sondern einfach in totalem Schweigen abgeschmettert wurde. Sicher, anfangs war es jeder Katze peinlich, so etwas zu tun. Doch für Federpfote würde es viel peinlicher werden, wenn sie später feststellen musste, dass sie keine Ahnung hatte, wie man eine Grenze markierte!
Wie sehr ich mich schon daran gewöhnt habe, dass meinen Anweisungen Folge geleistet wird ... Es erschreckte ihn tatsächlich, diese Aggression plötzlich in sich zu spüren, es war fast, als hätte die kleine Graue seinen Stolz verletzt. Aber sollte er sie so anfahren? Hier, vor den Augen der SchattenClan Katzen auf ihrem ersten Ausflug aus dem WindClan Lager? Nein, er würde ... Er würde es etwas vorsichtiger formulieren müssen - aber dennoch mit nicht mangelnder Strenge.
Heidepelz beugte sich ein kleines Stück zu der zierlichen Kätzin herab und senkte die Stimme.
"Federpfote, entweder, du tust jetzt, was ich dir gesagt habe oder du lieferst mit einen triftigen Grund, weshalb du dich dazu nicht im Stande fühlst.", maunzte er ruhig aber mit einem Ton, der deutlich machte, dass er eine rasche Entscheidung wollte. Schließlich wollte er nicht den ganzen Tag an dieser verdammten Grenze verbringen und sich den Pelz verbrennen! "Ich habe dir eine einfache Anweisung gegeben und ich bin nicht nur zweiter Anführer, sondern vor allem dein Mentor. Mit wurde die Aufgabe anvertraut, dich zu einer sehr guten WindClan Kriegerin zu machen und das kann ich nicht, wenn du schon die einfachste Anweisung in den Wind schlägst. Keine Katze kann Krieger werden, die nicht auf Befehle hört und dieser ausführt. Ein Clankatze muss sich unterordnen können und ab undzu auch ihre Scham überwinden, wobei es im Übrigen viel peinlicher werden wird, wenn du in zwei Monden immer noch nicht weißt, wie man eine Grenze markiert." Er ließ ihr kurz Zeit, diese Worte aufzunehmen, dann fuhr er in strengem Ton fort: "Wenn du dich noch nicht bereit fühlen solltest, deine Ausbildung - die unweigerlich das Befolgen von Anweisungen mit sich bringt - zu beginnen, dann werde ich dich zurück ins Lager bringen. Solange du dich dazu nicht durchringen kannst, kannst du gerne Wieselpfote und Bachpfote bei den Schüleraufgaben ablösen - sie möchten sicher auch trainieren."

[bei Federpfote]
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BeitragThema: Re: Steinbänke – Grenze zwischen SchattenClan und WindClan   Do Okt 16, 2014 6:32 pm

Heidepelz hatte mit mir geschimpft, weil ich seiner Anweisung noch nicht Folge geleistet hatte. Vor den SchattenClan Katzen. Aber okay, was sollte er auch machen. Also hockte ich mich hin und markierte die Grenze, dabei schaute ich meinem Mentor unablässig in die Augen. Als ich fertig war, stellte ich mich wieder vernünftig hin und wartete auf weitere Anweisungen meines Mentors. War er wirklich so unsensibel, dass er meinen Blick nicht hatte deuten können? In Zukunft würde ich meine Blicke zu ihm noch deutlicher mit meinen Gedanken füllen, so dass selbst eine Katze mit der Sensiblität eines Steins meine Gedanken in ihnen lesen könnte. Erschrocken stellte ich fest, dass meine Gedanken abgeschweift waren. Hatte mein Mentor noch irgendetwas gesagt oder mir eine Frage gestellt oder mir eine Anweisung gegeben, die ich nicht mitbekommen hatte?

[bei Heidepelz]
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Steinbänke – Grenze zwischen SchattenClan und WindClan
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