Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 Verlassener Bauernhof

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BeitragThema: Re: Verlassener Bauernhof   Sa Sep 06, 2014 11:34 am

First Post

Minty leckte sich den Geschmack des Zweibeinerfutters von den Lippen, als er sich auf den Weg zu seinem Bau machte. Was auch immer die Zweibeiner aßen, es schmeckte vollkommen anders als die trockenen Brocken an die er sich aus seinem früheren Leben als Hauskätzchen erinnerte, aber auch kein bisschen wie die Mäuse, die Myra früher mit ihm geteilt hatte, bevor sie ihn verlassen hatte.
Als er zum ersten Mal Zweibeinerfutter gegessen hatte, waren ihm die Tränen in die Augen gestiegen, so scharf hatte es geschmeckt. Inzwischen hatte er sich daran gewöhnt. Viel schwieriger war es, unbemerkt das Essen zu stehlen. Zweibeinerjungen fütterten ihn manchmal heimlich, aber einige von ihnen warfen auch Steine nach ihm.
Er betrat den alten Bauernhof, und wie immer schlug ihm der verlockende Mausegeruch entgegen. Manchmal bereute er es, nie richtig jagen gelernt zu haben. Er erwischte nur die ältesten, dümmsten Mäuse. Er prüfte die Luft nach anderen Gerüchen. Niemand war in seiner Abwesenheit dagewesen. Gut.
Er hatte sich deshalb im Bauernhof niedergelassen, weil er von Zweibeinern sowie Katzen nur selten besucht wurde. Er fühlte sich oft unwohl, wenn andere Katzen in der Nähe waren, er fürchtete sich davor, etwas falsch zu machen. Oftmals blickten Einzelläufer auch auf ihn herab, weil sein blaues Halsband seine Herkunft als Hauskätzchen verriet. Seine Schwester Myra hatte solche Ängste nicht gekannt. Wer auch immer sie beleidigt hatte, hatte ihre Krallen zu spüren bekommen. Es war unglaublich, wie schnell sie sich an das Leben als Einzelläuferin gewöhnt hatte. Minty brauchte noch immer ein Dach über dem Kopf und Zweibeinernester aus buntem Stein in der Nähe, um sich sicher zu fühlen.
Minty trottete zu einem Haufen Stroh in der hinteren Ecke einer Scheune und ließ sich dort nieder.

[betritt den Bauernhof, denkt nach, lässt sich in einem Haufen Stroh nieder]
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BeitragThema: Re: Verlassener Bauernhof   Sa Sep 06, 2014 9:24 pm

Cassiel rannte. Das hatte er sich in den letzten Monden wieder so angewöhnt. Nachdem die Kleinen nun gar nicht mehr so klein waren, war ihm aufgefallen das dieses Gefühl des Altseins wohl mehr damit zu tun gehabt hatte das er sich in der Vaterzeit kaum wirklich selbst gefordert hatte. Jetzt, wo er wieder genug Zeit hatte, hatte er damit begonnen seinen Körper wieder ein wenig in Form zu bringen. Nach außen hin hatte das zwar kaum einen Effekt, da man unter dem buschigen rotweißen Fell eh nur schwer etwas erkennen konnte, doch hatte er, seiner Meinung nach, wieder ziemlich gut zu seiner Hochform zurückgefunden. Zumindest hatte er den ganzen Weg vom Schrottplatz bis zum alten Bauernhof rennend zurückgelegt und begann gerade Mal schwer zu atmen. Zufrieden grinsend ging er auf das große, verlassene Zweibeinergebäude zu. Die Zweibeiner die hier früher gelebt hatten, hatten an einer Flanke des großen Baus einen Kräutergarten angelegt. Zwar war dieser mittlerweile ziemlich verwildert, aber Cassiel fand immer wieder nützliche Pflanzen und Kräuter zwischen dem wuchernden Unkraut. Aber vorrangig hatte er Hunger. Vorsichtig schlich Cassiel um das Gebäude herum und witterte zwischendurch immer wieder die Luft. Ein Übermaß an Spuren offenbarte sich ihm. Kein Wunder, in diesem alten Gebäude gab es mehr als genug Schlupfwinkel für alle möglichen Tiere. Und Cassiels auserkorenes ziel befand sich weit oben im Dach. Zufrieden beobachtete er das Loch durch das die Elster gerade verschwunden war. Schnell suchte Cassiel nach einem guten Aufstieg. Die Wand des Baus war zu glatt und zu steil, aber nicht weit entfernt stand ein Baum. Cassiel maß die Entfernung ab und kam zu dem Schluss das er den Sprung wagen konnte, selbst wenn es doch zu weit sein sollte, tief fallen würde er nicht. Mit geübten Bewegungen zog er sich den knorrigen Stamm nach oben, bis er etwa auf einer Höhe mit dem Loch an der Dachseite war. Dann bahnte er sich vorsichtig seinen Weg auf die immer dünner werdenden Äste. Als er zum Stehen kam schwankte der Ast schon bedrohlich unter seinem Gewicht, doch das brachte ihn auf eine Idee. Vorsichtig begann Cassiel den Ast noch mehr zum Schwingen zu bringen, indem er sich immer wieder hinduckte und aufrichtete. Kurz Maß er nochmal seinen Weg ab, dann wartete bis der Ast gerade wieder nach oben federte und sprang mit dem zusätzlichen Schwung ab. Gerade so schaffte er es mit den Vorderpfoten durch das Loch, wo er sich sofort auf der Innenseite festkrallte und sich hineinzog. Soviel Spaß hatte er schon lange nichtmehr gehabt, weshalb sein Gesicht nun vom einem stolzen Grinsen geziert wurde. Dann orientierte er sich erstmal wieder. Es gab keine feste zwischenebene, aber ein Wirrwarr aus Dachbalken und Querstreben. In einer Nische etwa 4 Sprünge entfernt entdeckte er dann auch das Nest der Elster. Cassiel spitzte die Ohren und konnte deutlich das rascheln im inneren des Geflechts aus Gräsern, Stroh und Federn hören. Zu seinem Glück lag das Nest oberhalb von ihm, also würde der Vogel ihn schon mal nicht kommen sehen. Mit gezielten Sprüngen bahnte Cassiel sich dann seinen Weg über die Dachbalken, wobei er jedes Mal sofort auf der Stelle verharrte, wenn einer der alten Balken unter dem plötzlichen Gewicht zu ächzen begann. Doch weder gab einer der Balken nach, noch bemerkte der Vogel ihn, also erreichte der Feuerfarbene Kater bald die Stützstreben gegenüber des Nestes. Möglichst vorsichtig grub er die Krallen in das Holz und zog sich dann langsam weiter nach oben, bis er wieder auf einen Querbalken klettern konnte. Jetzt sah er in das Nest hinein, aber der Vogel schien ihn noch nicht bemerkt zu haben und war völlig vertieft darin sein Nest weiter auszubauen. So gut es ihm auf dem schmalen Balken möglich war kauerte Cassiel sich zum Sprung hin. Als der Vogel sich von ihm wegdrehte um auf der anderen Seite etwas an seinem Nest auszuarbeiten stieß Cassiel sich ab. Zielsicher landete er direkt auf der Elster und ihrem Nest und beendete die heimischen Sorgen des Vogels mit einem schnellen Biss ins Genick. Zufrieden schnurrend nahm er dann den Vogel zwischen die Zähne um seinen Abstieg zu planen. Doch auch ihm wurde die Sorge in diesem Fall abgenommen, kaum setzte er den Fuß auf einen angrenzenden Balken gab dieser mit einem knirschen unter ihm nach. Ohne Platz um sich zurückzuziehen blieb Cassiel gerademal die Zeit dumpf in die Federn hinein zu fluchen bevor er hinabfiel. Einen Überschlag in der Luft konnte er nicht vermeiden, doch dann stabilisierte er sich instinktiv und landete mit breit ausgestreckten Beinen in einem Strohhaufen. Und auch auf etwas pelzigem. Überrascht ließ Cassiel den Vogel los und wirbelte herum, wo er erkannte das das pelzige etwas eine andere Katze gewesen war. „Dios Mio, bitte Verzeih mir.“, sagte er schnell und blickte entschuldigend auf den Unbekannten. „Alles ok? Du bist nicht verletzt oder?“, fügte er dann noch schnell an.

[Ausdauerlauf zum Bauernhof, macht Jagd auf eine Elster, fängt die Elster, stürtzt ab, landet auf Minty]
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BeitragThema: Re: Verlassener Bauernhof   So Sep 07, 2014 1:20 pm

Minty wusste nicht, wann sein anfängliches Dösen in einen leichten Schlaf übergegangen war, aber geweckt wurde er durch das laute Ächzen der Dachbalken. Er schreckte auf, nur um sich einige Augenblicke später einen Feigling zu schelten. Das Dach knarzte öfter, zum Beispiel bei starkem Wind, oder wenn es in der Blattleere unter einer Schneedecke begraben lag. Es gab also keinen Grund zur Sorge. Und trotzdem wachte Minty oft schon wegen des kleinsten Geräuschs auf.
Wahrscheinlich werde ich einfach langsam paranoid, dachte er, und wollte sich wieder hinlegen, als das knarzen erneut ertönte, diesmal allerdings von einer anderen Seite des Zweibeinerbaus. Instinktiv blickte er hinauf zu den Dachbalken. Er stieg manchmal selbst dort hinauf, wenn ihm der Sinn nach einem Abenteuer stand, ab und zu jagte er nur zum Spaß den Vögeln nach, die dort oben nisteten - bis jetzt allerdings immer erfolglos.
Er ließ seinen Blick über das Gebälk streifen. Plötzlich glaubte er, einen großen, schattenhaften Umriss zu erkennen, der über die Balken huschte. Minty blinzelte überrascht, und als er die Augen öffnete, war die Gestalt verschwunden. Er prüfte die Luft nach Duftspuren, doch der verdammte Mäusegeruch überdeckte einfach alles.
Da war das knarzen wieder, genau über ihm, und lauter diesmal! Dann ging alles ganz schnell: Ein Krachen, ein Aufprall, und im nächsten Moment glaubte er, in rotem Fell zu ersticken.
Panisch begann Minty zu zappeln, konnte sich freikämpfen, und brachte mit einem großen Sprung mehrere Schwanzlängen Abstand zwischen sich und den Eindringling. Vor ihm stand ein massiger Kater, dessen langes, rot-weißes Fell ihn ziemlich wild aussehen ließ. Minty fuhr die Krallen aus, für den Fall, dass er sich verteidigen musste. obwohl er seine Chancen gegen den Eindringling als sehr gering einschätzte. Doch seine Sorge war offenbar unbegründet, denn der Kater entschuldigte sich und fragte, ob bei ihm alles in Ordnung sei.
Minty versuchte zu antworten, aber seine Zunge stolperte über die Worte und er verhaspelte sich:"Keine Sorge...ich bin...mir geht es...bestens. Und dir?"
Sein Fell begann unangenehm zu kribbeln, als er bemerkte, dass er wohl einen ziemlich lächerlichen Anblick bot, denn sein Pelz war zerzaust und voller Staub und Stroh. Nervös begann er sich über die Schulter zu lecken.

[wird durch Geräusche geweckt, Cassiel landet auf ihm, antwortet Cassiel]
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BeitragThema: Re: Verlassener Bauernhof   So Sep 07, 2014 7:42 pm

Gespannt wartete Cassiel auf eine Antwort und besah sich den Kater vor ihm ein wenig genauer. Äußerlich schien er nicht verletzt zu sein, höchstens ein wenig zerzaust. Erleichtert schnaubte Cassiel als er die Bestätigung bekam es nichts passiert war. „Entschuldige nochmal, vielleicht sollte ich das nächste Mal auch schauen wie es unter den Balken aussieht auf denen ich herumturne.“, meinte er, während sein gegenüber, ein wenig verlegen wie es schien, ein paar Strohalme aus seinem Fell zu entfernen. Dabei fiel Cassiel das blaue Halsband auf. Ein Hauskater also, dachte er sich und prüfte schnuppernd die Luft. Der Geruch nach Zweibeiner fehlte, vielleicht war er ja weggelaufen. Cassiel schüttelte den Kopf um sich nicht weiter in diesen Überlegungen zu verstricken. Immerhin ging es ihn nichts an. „Mein Name ist Cassiel.“, stellte dieser sich nun vor um die Verlegenheit aus der Luft zu vertreiben. „Falls  du Hunger hast…“, fing er dann an und packte die Elster mit den Zähnen um sie zwischen sich und den Fremden zu legen. „… nimm dir nur, als kleines Friedensangebot für das unsanfte aufeinandertreffen.“. Er setzte noch ein freundliches Lächeln auf, setzte sich dann hin und rollte den buschigen Schweif um seine Pfoten.

[Entschuldigt sich erneut, stellt sich vor, bietet etwas von seiner Beute an]


Zuletzt von Cassiel am Mo Sep 08, 2014 1:31 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Verlassener Bauernhof   Mo Sep 08, 2014 1:29 pm

OUT: @ Cassiel
Vergiss bitte nicht, die Zusammenfassungen in eckigen Klammern unter deinen Post zu setzen, Tom.^^
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BeitragThema: Re: Verlassener Bauernhof   Fr Okt 03, 2014 1:20 pm

„Naja, wie dem auch sei.“, sagte Cassiel und richtete sich dabei wieder auf. „Ich habe noch etwas zu erledigen, Viel Glück noch.“, fügte er hinzu und schenkte dem Fremden noch ein aufmunterndes Lächeln. Damit machte er sich auch schon wieder auf den Weg aus der Scheune hinaus, diesmal allerdings normal über den Boden, wesentlich einfacher als den Weg den er ins Innere des Gebäudes genommen hatte. Der Tag hatte zwar erst begonnen, aber wer weiß wie lange es dauern würde bis er Die Kräuter gefunden hatte die er brauchte. Am einfachsten war es im Zweibeinerdorf mit der Suche zu beginnen. Einige der Zweibeiner pflanzten die Kräuter um ihre Nester herum an, bestimmt würden sie das ein oder andere Pflänzchen nicht vermissen. So machte sich Cassiel auf den Weg ins Dorf.

[verabschiedet sich von Minty, macht sich auf den Weg ins Zweibeinerdorf]

tbc: Hauskätzchenviertel
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BeitragThema: Re: Verlassener Bauernhof   So Mai 03, 2015 7:39 pm

cf: Übergang zum DonnerClan

Rotkehlchens Pfoten brannten von den vielen Schritten, die sie gelaufen war und sie sorgte sich um ihre Jungen, denn diese mussten an ihre Grenzen gestoßen sein. Aber nun kann sie nichts mehr erschüttern, sie sind wahre Kämpfer!, dachte sie mit festem Blick auf die Scheune, die sich in ihr Blickfeld schob. "Schaut nur, Kinder", maunzte sie sanft und schnippte in Richtung des verlassenen Bauernhofs. "Dort ist vorerst unser Ziel, denke ich!" Es schien dort friedlich und ruhig zu sein. Vorsichtig schnupperte sie in das Gebäude hinein und erkannte zufrieden, dass nur ein schaler Geruch von anderen Katzen zu erkennen war. Dafür spürte sie praktisch den Herzschlag von den vielen Mäusen, die sich im Stroh verbargen. "Ruht euch aus", scheuchte sie die Kleinen ins Heu und machte sich selbst auf die Suche nach der Beute. Für heute war es zu spät für eine Jagdlektion, aber es gab hier so viel Beute, dass die Kitten noch auf ihre Kosten kommen würde. Schließlich - es war nicht viel Zeit vergangen - hatte sie genug Tiere zusammen und huschte wieder zu ihren Kindern zurück. "Wenn ihr Hunger habt, bedient euch", bot sie an, nahm sich selbst eine Maus und formte sich nicht weit entfernt ein Nest.

[kommt an, schnuppert, hält ihre Jungen zum Ruhen an, fängt etwas Beute, bringt sie den Kitten, lässt sich nieder und isst]
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BeitragThema: Re: Verlassener Bauernhof   Do Mai 07, 2015 5:31 pm

cf: Übergang zum Donnerclan

Käfer war völlig außer Atem. Dabei war er eigentlich recht sportlich. Als sie noch im Stamm lebten, war er immer herumgetobt und beim rennen war er oft einer der schnellsten gewesen. Keuchend stolperte er hinter seiner Mutter her. Diese schien auch nicht mehr all zu fit zu sein. Doch als sie endlich stehen blieb zeigte sie in die Richtung eines Bauernhofes. Erfreut sah Käfer auf. Diese Freude verpasste ihm, wie auf wundersame Weise, neue Kraft und der kleine Kater stürzte auf das große Zweibeinergebilde zu. "Wir sind da!" maunzte er sichtlich aufgeregt und schnappte dann eilig nach Luft, da er immer noch geschafft von dem langen Fußmarsch war. Etwas widerwillig ließ sich der Weiße von Rotkehlchen ins Heu scheuchen. "Was meint ihr?" fragte er seine Geschwister. Kurz drauf kam seine Mutter auch schon wieder und zwar mit Mäusen. Interessiert beobachtete Käfer wie die kleinen Lebewesen zu Boden fielen. Selbst wenn er ziemlich müde war, stand er auf und setzte sich vor sieh. Ob die anders schmeckten als die die er auf seiner Reise gegessen hatte? Er legte den Kopf schief und biss schließlich in eine hinein. "Nicht schlecht." murmelte der junge Kater und leckte sich über die Lippen.

[kommt an, spricht mit Geschwistern, isst Maus]
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BeitragThema: Re: Verlassener Bauernhof   Mo Mai 11, 2015 5:34 pm

cf: Übergang zum DonnerClan

Echo war kurz davor stehen zu bleiben, sich auf der Stelle hinzulegen und einfach einzuschlafen. Ihre Pfoten trugen sie kaum noch und sie war bereits ein ums andere Mal gestolpert und beinahe auf die Nase gefallen.
Rotkehlchen - an der Spitze ihrer kleinen Patrouille - wies ihre jungen auf eine kleine Scheune hin, die nicht in allzu weiter Ferne die Sicht auf den Horizont versperrte.
Dankbar seufzte die Getigerte auf. Endlich würde sie schlafen können.
Es dauerte nicht lange, bis sie die Scheune erreichten und Rotkehlchen schnell die Umgebung nach Gefahren absuchte. Zum Glück schien die Scheune abgesehen von ihrer Familie leer zu sein. Seufzend ließ sich Echo in das weiche Heu sinken und sah, wie ihre Mutter noch einmal die Scheune verließ, wahrscheinlich um zu jagen.
Wenig später kam ihre Mutter mit ein paar Mäusen wieder, die sie ins Heu legte und ihre Kinder anwies sich zu bedienen.
Echo holte sich eine Maus und hatte sie in nur ein paar Bissen verputzt. Es war kein besonders großes Exemplar gewesen.
Danach rollte sich das kleine Kätzchen zusammen und schlief seelig und mit gefülltem Magen ein.

[kommt an der Scheune an, isst eine Maus, schläft ein]
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BeitragThema: Re: Verlassener Bauernhof   Di Mai 12, 2015 7:27 pm

Wiesel folgte seiner Mutter und seinen Geschwistern mit aufgestellten Ohren in die Scheune und schaute sich aufmerksam um. Obwohl seine Beine wehtaten wollte er noch nicht schlafen. Er wollte die Scheune und das Stroh untersuchen und diesen fremden Gerüchen nachgehen.
Als er die Beute sah, die seine Mutter anschleppte schlich er sich an den Haufen an und kralle sich eine Maus. In hohem Bogen warf er das Beutetier in einen Strohhaufen und hüpfte in die Strohhalme. Überall pieksten sie ihn, weshalb der schwarzweiße Kater sich wieder ins freie schob und den Kopf schüttelte. Etwas vorsichtiger wagte er einen neuen Versuch und holte sich die Maus. Stolz kam er zu seiner Familie zurück und verspeiste das Tier. Schließlich lies er sich fallen und drehte sich auf den Rücken. Mit einem langem Gähnen rollte er sich dann doch neben Echo zusammen und schaute Rotkelchen müde an, "Machen wir morgen den Wettkampf?" Doch noch bevor er auf die Antwort lauschen konnte vielen seine Augen zu und er schlief ein.

[Kommt in die Scheune | spielt mit der Maus und frisst sie | Schläft ein]
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BeitragThema: Re: Verlassener Bauernhof   Mi Mai 13, 2015 3:16 pm

cf: Übergang zum DonnerClan

Endlich, endlich kam etwas in Sicht, das nach einem guten Unterschlupf aussah. Ein wirklicher großer Bau, dessen Wände nicht aus Zweigen waren, sondern aus Holz und Stein. Flamme folgte ihrer Mutter Rotkehlchen in dieses interessante Gebilde und nahm sofort einen etwas staubigen Geruch wahr. Es roch ein wenig nach trockenen Gräsern - und nach Tier. Maus! Diesen Geruch kannte Flamme und sie mochte ihn. Wenn man Maus riechen konnte, dann konnte man sicher sein, bald etwas im Magen zu haben.

Rotkehlchen ließ ihr jedoch nicht viel Zeit zum stehen und gucken, sondern schickte sie mit ihren Geschwistern in einen Hügel aus trockenem Gras.
Echo ließ sich sofort mit einem Seufzer fallen, was Flamme zum Kichern brachte. Sie war erschöpft, ja, aber jetzt wo sie an einem sicheren Ort waren, kehrte wieder ihre Neugier und die Energie zurück, diesen Ort zu erkunden. Am liebsten hätte sie Rotkehlchen - die in Kauerhaltung lauerte und Mäuse jagte - geholfen.

Flamme kletterte trotzdem hinter ihrer Schwester her. Das Gras bog sich unter ihren Pfoten, war aber weich und fühlte sich so an, als würde es ein gutes Nest abgeben. Zwar pieksten sie ein paar Halme in der Nase und stachen ihr ins Fell, aber es war nicht schlimm.

Rotkehlchen kam nun mit ihrer Beute zurück und ließ sich ebenfalls in das Gras fallen, das viel dünner war als das frische Gras, das Flamme kannte.
Sie forderte ihre Jungen auf, sich an den Mäusen zu bedienen, was Flammes Geschwister auch sofort taten. Sie stakste ebenfalls durch die Halme zu dem kleinen Beutehaufen und nahm sich eine für sie recht ordentlich große Portion.

Sie trug die Maus im Maul, bis sie sich ein paar Kätchenlängen entfernt stehen blieb. Die Beute war schnell verputzt. Ihre anderen Geschwister schienen alle schon zu schlafen, aber Flamme hatte keine Lust, sich ebenfalls hinzulegen. Also blieb sie sitzen wo sie war und ließ ihren Blick durch die Scheune - das Wort hatte sie vorhin aufgeschnappt - gleiten.
Über die ganzen Hügel und Berge aus diesem komischen Gras, über den staubigen Bode und über Balken mit feinen Spinnenweben.
Sie fragte sich unwillkürlich, wer das ganze Gras hier her gebracht hatte und warum. Was hatte es hier für einen Nutzen - abgesehen davon, dass es sich gut zum Schlafen eignete?

[geht ins Heu/ nimmt sich Beute/ sieht sich um/ macht sich Gedanken über das Heu]
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BeitragThema: Re: Verlassener Bauernhof   So Jun 07, 2015 2:35 pm

Ich kam aus meinem Bau raus und atmete die warme Mittagsluft ein. Da bemerkte ich das Knurren in meinem Magen und schaute zum verlassenen Bauernhof. Dort müsste ich doch etwas Beute finden Ich tappte durch das Gras zum Bauernhof und konnte schon Mäuse riechen. Bei dem Geruch lief mir das Wasser im Mund zusammen und mein Magen knurrte lauter. Ich wusste nicht wie lange schon ich nichts mehr gegessen hatte und sehnte mich danach meine Zähne in Beute zu schlagen. Als ich in eine alte Scheune des Bauernhofs ging, hörte ich schon das leise Trappeln von winzigen Pfoten. Ich wurde auf ein leises Piepsen in einem Heuhaufen aufmerksam und kroch vorwärts. Wie soll ich das jetzt anstellen? Ich kann doch nicht einfach in einen Haufen von altem Gras springen und erwarten, dass ich so die Maus erreiche. Ich musste mir etwas einfallen lassen. Vielleicht wenn ich von der anderen Seite des Heuhaufens ein Geräusch mache... dann würde die Maus zur anderen Seite aus dem Heu flüchten und ich könnte mich auf sie stürzen. Ich war von der Idee überzeugt und kroch um den Heuhaufen auf die andere Seite. Ich scherte mit einer Kralle am Boden und spannte gleichzeitig meine Hinterbeine an, bereit mich auf die Maus zu stürzen. Mein Plan ging auf und die Maus rannte von der anderen Seite des Heuhaufens raus. Ich schnellte vorwärts und tötete die Maus mit einem schnellen Biss ins Genick bevor sie nur einen Mucks von sich geben konnte. Zu meinem Glück war sie sehr fett und ich würde erst mal satt sein. Ich sollte mit der Beute lieber woanders hingehen. Ich würde jetzt nicht gerne einem hungrigen Streuner mit meiner Maus begegnen. Ich hob die Maus auf und lief aus der Scheune hinaus. Ich schaute mich sicherheitshalber nochmal um und lief wieder zurück zu meinem Bau. Ich legte mich in das weiche Grass und schlug meine Zähne in die saftige Maus. Der Geschmack von Beute zerging auf meiner Zunge.

(komme aus meinem Bau, gehe zum Bauernhof, jage eine Maus, esse die Maus meinem Bau)



Zuletzt von Heidesturm am Mo Jun 15, 2015 7:27 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Verlassener Bauernhof   So Jun 07, 2015 2:56 pm

OUT: @ Heidesturm
Vergiss bitte nicht, eine ganz knappe, stichpunktartige Zusammenfassung in eckigen Klammern unter deinen Posts hinzuzufügen, wie du es bei den anderen Usern sehen kannst.^^
So bewahrt man auch dann die Übersicht, wenn viele Charaktere im selben Ort aktiv sind.
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BeitragThema: Re: Verlassener Bauernhof   Mo Jun 22, 2015 5:55 pm

Heidesturm wachte in ihrem Bau auf. Sie hatte kein Nest, da der Boden sandig und so schon weich genug war. Aber dafür hatte sie sich eine kleine Kuhle gebuddelt, die die Form eines Nests hatte. Die braungraue Kätzin gab ein großes Gähnen von sich und stand auf. Sie streckte sich kurz, dann ging sie durch den schmalen Tunnel aus dem Bau heraus. Helles Sonnenlicht fiel in ihre Augen und sie kneifte erst die Augen zu. Als sich dann aber ihre Augen an das Sonnenlicht gewöhnt hatten, schaute sie sich mit weit geöffneten Augen um, um nur auch die gleinste Bewegung im Gras wahrzunehmen. Keine Beute, keine Katzen, nichts. Obwohl es so friedlich war, vermisste Heidesturm die Gesellschaft anderer Katzen. Bei dem alten Bauernhof habe ich bisher eigentlich keine Katzen gesehen. Aber vielleicht leben mehr Streuner und Einzelgänger bei einem anderen Ort in der Nähe. Die beige Kätzin überlegte einen Moment lang, dann fiel ihr ein, dass die ihr helfenden Streuner gesagt hatten, wo für eine Einzelgängerin wie sie ein guter Lebensort sein würde. Sie hatten von einem Schrottplatz gesprochen, der sich offenbar auch in der Nähe des alten Bauernhofs befand. Dort würde sie wohl ein paar Artgenossen finden. Aber erstmal müsste sie eine Fährte finden, um überhaupt die richtige Richtung ausmachen zu können. Sie zog die Luft tief ein und machte weit entfernt eine leichte Geruchsspur eines Streuners aus. Sie folgte der Spur und erkannte den Geruch nach Krähenfraß als sie immer näher kam. Der musste vom Schrottplatz sein. Sie folgte der Spur immer weiter und erkannte bald in der Ferne einen umzäunten Platz. --------> Schrottplatz

(wacht im Bau auf/geht raus und vermisst die Gesellschaft anderer Katzen/macht sich auf die Suche und folgt einer Spur zum Schrottplatz)

OUT: werde von nun an in der Sie-Perspektive schreiben
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BeitragThema: Re: Verlassener Bauernhof   Mi Jun 24, 2015 5:57 pm

Rotkehlchen träumte schlecht. Sie träumte von dem Tag der Flut, von den Katzen, die sie anklagend anschauten. Von der Grausamkeit der Erinnerung an ihren geliebten Gefährten. Ihre Glieder schmerzten und sie hoffte, dass es ihren Jungen etwas besser gehen würde. Für einen Moment genoss sie die Stille des Morgens, doch schließlich erhob sie sich und trat an ihre Kinder heran. Mit dem zärtlichsten Blick einer Mutter schaute sie sich die schmalen Fellknäule an. "Aufstehen! Na los, ihr kleinen Grashüpfer, es ist Tag und das Training geht weiter", grinste die Rote breit und stupste Käfer in die Seite. Solange die Jungen aufstanden, wollte sie einen Blick auf die Umgebung werfen. Sie hatten sich in dem Heu gefüllten Nebengebäude niedergelassen. Das verfallene Zweibeinernest lag allerdings ebenfall still und unbewohnt da. Die Luft war so feucht wie der störende Regen, der Rotkehlchen viel zu sehr an die Tragödie ihres Stammes erinnerte. Leider unterdrückte er den leckeren Geruch der Beute, doch das würde lehrreich für die Jungen sein. Leicht schüttelte die Rote ihr Fell. Am besten überlegte sie sich schnell, wie sie die Sache mit dem WindClan angehen sollte, ehe die Blattleere hereinbrach. Ihre Jungen sollten im Schutz einer Sippe aufwachsen... wenn es sein musste, auch ohne sie.

[wacht auf, weckt ihre Kinder, stupst Käfer an, geht raus, denkt nach]
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BeitragThema: Re: Verlassener Bauernhof   Mi Jun 24, 2015 8:05 pm

<--------Schrottplatz
Heidesturm lief zum Bauernhof mit gesenktem Kopf. Es hatte wieder angefangen zu regnen, was ihre Stimmung nur noch mehr senkte. Beim Bauernhof angekommen, sprang sie über den kaputten Zaun und ging zur Scheune, um sich ein paar Mäuse zu fangen. Aber plötzlich fiel ihr ein fremder Geruch auf und sie stoppte als sie eine rötliche Kätzin vor dem Eingang der Scheune sah. Heidesturm freute sich, dass sie endlich einer anderen Katze begegnete. Sie musterte die Kätzin kurz, ging dann aber direkt auf sie zu. "Hallo, lebst du etwa in der Scheune? Ich würde nämlich gerne ein paar Mäuse fangen und bei diesem Wetter klappt das nicht so draußen." Sie hörte das Maunzen von Jungen in der Scheune und zuckte verwundert mit ihrer Schwanzspitze. "Gehören die Jungen da drin etwa zu dir?", fragte Heidesturm. Als sie sich die Rote genauer ansah, bemerkte die Kätzin ihren besorgten Gesichtsausdruck. "Stimmt etwas nicht?" ,sie versuchte trotz ihrer schlechten Laune stets freundlich zu klingen.

(geht zum Bauernhof/will in der Scheune jagen/sieht Rotkehlchen/geht zu ihr und spricht mit ihr)
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BeitragThema: Re: Verlassener Bauernhof   Do Jun 25, 2015 4:22 pm

Flamme hat gar nicht bemerkt, dass sie eingeschlafen war. Doch Rotkehlchens Stimme riss sie mitten aus einem schönen Traum von einem bunten Schmetterling und die junge Kätzin war sofort hellwach. Sie hatte blendend gute Laune; der gefüllte Magen und die abenteuerliche Reise zu diesem Ort stimmten sie glücklich. Übermütig sprang sie um ihre Geschwister herum und jaulte ihrer Schwester Echo neckisch zu: "He, du verschlafenes Kaninchen! Lust auf ein Wettrennen?"

Doch jäh stoppte sie in ihrer Übermut, als sie eine fremde Katze bei ihrer Mutter sitzen sah. Gebannt beobachtete das Junge die fremde, grau-braun gestreifte Kätzin und schlich sich langsam näher, den Rücken von Rotkehlchen fest im Visier.
Ohne darauf zu achten, dass sie möglicherweise ein Gespräch zwischen den beiden unterbrechen könnte, schoss sie plötzlich hinter Rotkehlchen hervor und stellte sich neben sie. Zappelnd, mit aufgeregt gespitzten Ohren, miaute das orangerote Kätzchen: "Hallo! Wer bist denn du? Ich bin Flamme, das ist meine Mutter Rotkehlchen und dahinten sind meine Geschwister Echo, Käfer, Wiesel und Reh. Wir machen eine weite Reise! Was machst du hier? Bist du eine Streunerin? Frisst du unartige Jungen? Hast du schon mal gegen einen Hund gekämpft?"

Wie immer, wenn Flamme aufgeregt war, sprudelten die Wörter nur so aus ihr heraus. Mit ungeduldig peitschendem Schweif wartete sie, dass die Fremde etwas von sich erzählte.

[wacht auf / springt herum / neckt Echo / sieht Heidesturm/ geht zu ihr und Rotkehlchen, fragt Heidesturm eine Menge]
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BeitragThema: Re: Verlassener Bauernhof   Do Jun 25, 2015 5:53 pm

Heidesturm schnurrte belustigt als ein rotes Kätzchen hinter Rotkehlchen hervorgesaust kam und sie mit Fragen bombardierte. Ohne sich der Kleinen zu nähern, da sie ja von eigener Erfahrung wusste wie empfindlich Mütter bei so etwas waren, beantwortete die Kätzin ihre Fragen: "Schön dich kennenzulernen Flamme. Mein Name ist Heidesturm und ich bin eine Einzelläuferin. Ich wollte eigentlich in der Scheune Mäuse fangen und nein, ich fresse keine unartigen Jungen. Aber ich habe schon einmal gegen einen Hund gekämpft und ihn aus meinem alten Territorium gejagt." Die beige Einzelläuferin schaute vorsichtig an Rotkehlchen vorbei, um einen Blick in die Scheune zu erhaschen. Sie erkannte vier kleine Fellbälle, die nebeneinander noch verschlafen lagen. Sie erinnerte sich an ihre Zeiten als Königin und schnurrte bei den Gedanken an ihren eigenen Jungen. Die Kätzen schüttelte den Gedanken aber schnell wieder weg, da jetzt kein guter Zeitpunkt dafür war. Sie war immerhin in einem Gespräch. Sie schaute mit dem warmen und gefühlvollem Blick einer Königin in die neugierigen, runden Augen von Flamme und wartete auf die nächsten Fragen der Kleinen. Falls sie zumindest noch Fragen hatte.

(beantwortet Flammes Fragen/schaut kurz in die Scheune/sieht die anderen Jungen und erinnert sich an ihre eigenen/schüttelt die Erinnerung ab und wartet auf die nächsten Fragen von Flamme)
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BeitragThema: Re: Verlassener Bauernhof   Do Jun 25, 2015 9:22 pm

Die Fremde stellte sich als Heidesturm und Einzelläuferin vor. Zu Flammes Enttäuschung meinte sie, sie fräße keine Jungen - dabei wäre das so praktisch gewesen, falls Wiesel wieder zu angeberisch war! Dafür berichtete Heidesturm, schon einmal gegen einen Hund gekämpft zu haben.

"Echt?", staunte das Junge und starrte die große, gestreifte Kätzin bewundernd an. Dann legte sie neugierig den Kopf schief. "Was ist denn der Unterschied zwischen einer Einzelläuferin und einer Streunerin?"

Sie blinzelte kurz, als ihr plötzlich eine geniale Idee kam. Aufgeregt machte Flamme einen kleinen Hopser. "Heidesturm, ich hab eine Idee! Du könntest uns doch auf unserer Reise begleiten! Du bist nämlich echt nett", fügte Flamme freundlich hinzu.

"Du hast doch bestimmt schon viel gesehen, oder? Sag - kann man irgendwann von der Welt runterfallen? Gibt es einen Ort, wo es nur Frischbeute und keine Gefahren gibt?"

Flamme wusste noch nicht viel von Gefahren -  bis jetzt war ihr Leben recht unbeschwert gewesen und wenn irgendetwas böses auf sie lauerte, dann war immer Rotkehlchen zur Stelle gewesen und hatte sie beschützt.
Aber die junge Kätzin konnte sich einige Gefahren trotzdem ganz gut ausmalen: Hunde, aggressive Streuner, plötzlich keine Beute mehr zu haben ...

Doch bestimmt gab es auch eine Gegend, wo alles perfekt war. Vielleicht war das ja sogar das Ziel dieser abenteuerlichen Reise? Ein gemütlicher Ort, an dem sie einige Zeit bleiben würden und von dem sie bei ihrer Rückkehr dem Stamm erzählen würden?

Wieder einmal plagte das orangerote Junge die Neugier, und obwohl sie Rotkehlchen die Frage schon so oft gestellt hatte, stellte sie sie ein weiteres Mal, in der wagen Hoffnung, vielleicht endlich eine Antwort zu kriegen:

"Mama, wohin gehen wir? Magst du es mir jetzt nicht sagen?"

Ihre Stimme weich, schmeichelhaft und unschuldig klingen zu lassen - das war eine der leichtesten Übungen für Flamme.

[redet mit Heidesturm/ denkt über Gefahren nach / fragt Rotkehlchen etwas]
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Heidesturm

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BeitragThema: Re: Verlassener Bauernhof   Fr Jun 26, 2015 5:20 pm

Heidesturm hörte Flammes nächsten Frage zu und beantworte diese: "Ja und ich kann dir nur raten sich von Hunden möglichst fernzuhalten." Sie schnurrte bei dem bewunderten Blick von Flamme und beantwortete darauf ihre nächste Frage: "Zwischen Streunern und Einzelläufern gibt es eigentlich keinen großen Unterschied. Nur, dass Streuner manchmal in Gruppen unterwegs sind und Einzelläufer eher ihre eigenen Wege gehen."
Die Kätzin starrte überrascht auf Flamme als sie Heidesturm fragte, ob sie mit ihrer Familie mitkommen wollte. Sie dachte kurz nach. Ich habe im Moment keinen Ort an dem ich sein müsste und es könnte nur hilfreich für diese Familie sein, wenn sie eine helfende Pfote dabei hätte.... "Nun... sowas hätte ich jetzt eher nicht erwartet, aber ich könnte euch schon bei eurer Reise ein Stück begleiten. Voraussichtlich deine Mutter erlaubt das." Heidesturm blinzelte kurz immernoch überrascht, dann schaute sie mit einem fragenden Blick zu Rotkehlchen. "Würdest du mich denn bei eurer kleinen Reisen dabei haben wollen? Ich wüsste auch einen Platz, wo ihr in Sicherheit leben könntet.", fragte sie die rote Kätzin.

(beantwortet Flammes Fragen/ist überrascht als Flamme sie fragt, ob sie gerne auf ihre Reise mitkommen würde/sagt ja aber fragt Rotkehlchen zuerst, ob es ok für sie wäre/erwähnt dabei, dass sie einen sicheren Ort für die Familie kennt)
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BeitragThema: Re: Verlassener Bauernhof   Fr Jun 26, 2015 8:17 pm

Out: Für's nächste Mal wäre es nett, wenn ihr die Postingreihenfolge ein bisschen mehr einhalten würdet. Es ist echt nicht toll, praktisch auf nichts reagieren zu können, deshalb hab ich jetzt mal - bitte entschuldigt - etwas von Flamme vorweggenommen.


Aufmerksam und alamiert schaute Rotkehlchen auf, als sie die Bewegung der Kätzin wahrnahm. Sie musst schon etwas älter sein, hatte ein gedeckt gestreiftes Fell und interessante Augen. "Ja und ja", beantwortete Rotkehlchen die neugierigen Fragen der Fremden zurückhaltend. Es gefiel ihr nicht, dass sich jemand so aufdringlich für sie und ihre Jungen interessierte. Trotzdem blieb sie freundlich in ihrem Ausdruck, siegte ihr Hang zur Höflichkeit und dem Glaube in das Gute in den Katzen. Sie schaute hinter sich und sah gerade noch Flammes grüne Augen blitzen, ehe das ungestüme Ding auch schon neben ihr stand. Entsetzt schaute sie auf ihre freche Tochter. "Sei still, Flamme!", fauchte sie das Junge an und ihr Blick verriet, dass sie es sehr wohl ernst meinte. Wie hatte sich das Kind nur entwickelt? Sie meinte doch, ihren Nachwuchs besser erzogen zu haben. "Bitte entschuldige, Fremde", verlegen schaute sie das Weibchen an, das jedoch sehr ruhig und mütterlich reagierte.

Bei dem Namen der Kätzin zuckte Rotkehlchens Ohr aufmerksam. Heidesturm. Das klang nur allzu sehr wie ein Clanname. Die Rote wusste nicht, ob sie das misstrauisch oder neugierig machen sollte. Vielleicht war sie ein Mitglied des WindClans? Oder sie kam aus einem anderen Clan und war der Geruchsspur gefolgt, die Rotkehlchen und ihre Jungen hinterlassen hatten... Misstrauen staute sich in der mütterlichen Brust und sie verfolgte jede von Heidesturms Bewegungen genau.
Als Flamme abermals die Stimme erhob und dann auch noch versuchte, sich als Stammesführerin aufzuspielen, platzte Rotkehlchen der Kragen: "Flamme, sei still! Bei den Ahnen, wenn du dich nicht sofort in die Scheue trollst, setzt es was, junges Fräulein!" Selten wurde sie ihren Kindern gegenüber so laut, aber bei den Attitüden ihrer Tochter sah sich Rotkehlchen dazu gezwungen.

Erst als Flamme verschwunden war, wandte sich Rotkehlchen der angeblichen Einzelläuferin zu. "Danke, dass du uns nicht angegriffen hast", sagte sie nun um einiges reservierter. "Aber dass du die Worte eines Jungen für den gegebenen Anlass hälst, dich uns anschließen zu wollen, kommt mir sehr seltsam vor. Also nein, ich möchte nicht, dass du dich in irgendeiner Weise zu uns gesellst. Und ich möchte auch nicht, dass du meinen Jungen zu nahe kommst. Wir wissen uns gut zu schützen und brauchen keine Hilfe von einer völlig Fremden. Du kannst gerne hier bleiben, denn wir möchten dich nicht vertreiben, aber wir werden getrennte Wege gehen müssen." Ernst schaute sie die Kätzin an und nickte verabschiedend, ehe sie sich umdrehte und ebenfalls in die Scheue schlüpfte.

"Kinder", sagte sie in sehr ernstem Ton, "das dort draußen ist eine Kätzin namens Heidesturm. Ich möchte nicht, dass ihr alleine mit ihr sprecht und ich möchte nicht, dass ihr mit ihr mitgeht. Habt ihr das verstanden?" Sie schaute Junges um Junges an und blieb bei Flamme hängen. "Ich bin sehr enttäuscht von dir, Flamme", ihre Stimme spiegelte ihre Gefühle genau wieder, diese unendlich verletzende Mischung aus Wut und Enttäuschung, die nur eine Mutter wirklich treffen konnte. "Ich dachte wirklich, ich hätte dich besser erzogen. Dass du einer Wildfremden so vertraust und - ohne es mit mir zu besprechen - auch noch meinst, sie einladen zu können..." Getroffen schüttelte sie den Kopf. "Du wirst das Morgentraining aussetzen und darüber nachdenken, was du dir dort draußen geleistet hast. Käfer, Echo, Reh und Wiesel, ihr kommt mit nach draußen. Na los!"

[bemerkt Heidesturm, spricht mit ihr, lauscht, schimpft mit Flamme, lauscht, schickt Flamme in die Scheune, spricht mit Heidesturm, geht in die Scheune, spricht mit ihren Jungen, geht zum Jagdtraining hinaus]
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BeitragThema: Re: Verlassener Bauernhof   Fr Jun 26, 2015 9:10 pm

Heidesturm blieb ruhig, auch wenn sie dachte, dass dieser leichte Unterton in Rotkehlchens Stimme schon etwas unfreundlich dafür war, dass sie ihr nur ihre Hilfe angeboten hatte. Es war nicht ihre Schuld, dass sie so erzogen war, anderen Katzen zu helfen wenn sie konnte. Die Einzelgängerin empfand sich in diesem Moment selbst als zu freundlich. Sie hatte zwar nun das Bedürfnis irgendeine harsche Andeutung zu machen, aber sie hatte keinen ernsthaften Grund dazu. Immerhin war sie selbst gerade die 'merkwürdige' Fremde. Ja schon, ich würde irgendwie auch so reagieren, wenn irgendjemand Fremdes meinen Jungen zu nahe käme... Also blieb sie einfach stumm. Als Rotkehlchen sich von ihr abwandte, ging sie mit ruhigster Seele weg von der Scheune und direkt zu ihrem Bau in der Nähe. Dann wird sie halt selber einen sicheren Ort für sie und ihre Jungen suchen müssen. Heute würde sie wohl nichts mehr fangen. Sie legte sich mit knurrendem Magen in ihre nestgeformte, kleine Sandkuhle. Bald schlief sie ein.

(denkt über Rotkehlchens Reaktion nach/geht zu ihrem Bau)
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BeitragThema: Re: Verlassener Bauernhof   Sa Jun 27, 2015 5:33 pm

Es war eine schwarzer, traumloser Schlaf den ich führte. Immer wieder war ich aufgewacht. Entweder hatten meine vier Geschwister sich irgendwie bewegt oder das Stroh hatte mir in die Seite gepikst. Dennoch gab ich mir mühe freundlich auszusehen als meine Mutter mich weckte. ich spürte ihre warme, aber dennoch feuchte Schnauzte in meiner Seite. Mit müdem Blick musterte ich die rote Kätzin. Sie drehte sich um und schien ihre Jungen nicht weiter zu beachten. Eigentlich die perfekte Gelegenheit die Augen erneut zu schließen um noch etwas Schlaf zu sammeln. Jedoch hatte ich meine Rechnung da nicht mit Flamme gemacht. Meine Schwester schien voller Energie und erhob sich sogleich. Mit verschlafenen, zusammengekniffenen Augen folgte ich dem ebenfalls roten Pelz der jungen Kätzin. Sie folgte unserer Mutter und trat ebenfalls ins Freie. Ich hob den Kopf an und überlegte ob es sich lohnen würde es ihr gleich zu tun. Es regnete und hatte eigentlich keine Lust das schützende Zweibeinergebilde zu verlassen, dennoch wollte ich wissen was dort draußen vor sich ging. Als diese Fremde auftauchte war meine Entscheidung jedoch gefallen. Die Neugier siegte über meine unendliche Müdigkeit und mit einem leisen seufzten erhob ich mich. Vorsichtig kletterte ich über die anderen Jungen hinweg. Dann schlich ich mich zum Ausgang der kleinen Nests. Die andere Kätzin, eine Streunderin wie ich ganz stark annahm, sprach grade mit Rotkehlchen. Was sagte sie? Ich zuckte mit den Ohren und streckte meinen Kopf etwas aus um ihre Worte besser vernehmen zu können. Meine rote Schwester schien genauso neugierig zu sein wie ich, sie traute sich sogar die graue Fremde anzusprechen. Mit leichter Bewunderung musterte ich die Grünäugige.
Die Streunerin schien nett zu sein. Jedenfalls ließ ihre Reaktion mich das vermuten, jedoch wich die Skepsis nicht aus meinem Blick. Die Graue stellte sich unter dem Namen Heidesturm vor. Es folgten einige weitere Worte zwischen Flamme und ihr. Doch meiner Mutter schien das ganz und gar nicht zu gefallen. War die Fremde doch böse? Neugierde schlich sich in meinen grünen Blick, dennoch traute ich mich nicht unsern Unterschlupf zu verlassen. Rotkehlchen war eh schon aufgebracht genug, scheinbar mochte sie es nicht wenn ihre Jungen mit anderen Streunern sprachen. Wie schade, es war doch so interessant andere kennenzulernen. Ich begrüßte sowohl Flamme als auch meine Mutter mit einem freundlichen Blinzeln als die beiden sich wieder zu mir und dem Rest meiner Geschwister gesellten. Eilig stolperte ich auf die beiden roten Kätzinnen zu. "Warum dürfen wir nicht mit ihr reden?" fragte ich leise und mit einem etwas schüchternen Tonfall. Ich wollte die ehemalige Jägerin nicht noch weiter verärgern. Es hatte sie scheinbar sehr getroffen das Flamme einfach so mit dieser fremden Kätzin gesprochen hatte, obwohl ich persönlich gar nichts verwerfliches an diesem Verhalten entdecken konnte. Die ganze schlechte Stimmung wirkte sich auch negativ auf mich aus und ich wollte grade den Blick senken als Rotkehlchen das versprochene Jagdtraining erwähnte. Sofort erhellte sich meine Miene wieder. Darauf hatte ich mich schon den ganzen Tag gefreut! Erfreut zuckte ich mit den hellen Schnurrhaaren und mein kleiner, weißer Schwanz zuckte begeistert hin und her. Ich leckte mir ein paar mal das Brustfell, welches noch vom Schlaf zerzaust war, und folgte der Roten dann schnell nach draußen. Ekelhaft nasser Regen berührte meinen Pelz. Etwas genervt legte ich die Ohren an, ich mochte ihn ganz und gar nicht. Es regnete immer nur dann wenn schlechte Dinge passieren würden. Doch dann schüttelte ich den Kopf. Nein, von sowas würde ich mir heute nicht die Laune verderben lassen! "Machen wir es so wie wir es gestern abgesprochen haben?" fragte ich meine Mutter während ich mich vorsichtig in den Schlamm neben ihr setzte, "Also wer zuerst etwas fängt hat gewonnen?" Mit einem herausfordernden Lächeln sah ich Wiesel an. Der junge Kater hatte gestern noch so große Töne gespuckt, ich würde auf jeden Fall versuchen ihn heute zu schlagen. Dann würden wir ja sehen wer hier der größte Jäger war. Nicht das ich sehr überzeugt von mir selbst war, ich mochte es einfach nicht wenn meine Geschwister diese gewisse Arroganz an sich hatten. Das gehörte sich meiner Meinung nach einfach nicht! ich hatte sogar schon einen Plan, bei dem mir der Regen sogar noch zu gute kam. Selbstsicher sah ich an mir herunter. Meine weißen Pfoten und auch mein restlicher Pelz hatten sich bereits leicht bräunlich gefärbt. Ja, das war wirklich eine gute Idee! Ich gähnte noch einmal und sah dann wieder meine Mutter an. Vermutlich dürften wir nicht einmal selbständig jagen. Sie würde uns nun wahrscheinlich nicht mehr aus den Augen lassen und ich konnte die Rote verstehen. Es waren sicher nicht alle Katzen so nett wie die aus unserm Stamm. Doch sie waren doch nicht alle böse, oder? Nein, das konnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Ein Tropfen lief mein Gesicht herunter und bahnte sich dabei seinen Weg genau zwischen meinen Augen hindurch. Ich nießte als er über meine kleine, rosafarbene Nase kroch. Nun hoffte ich doch das die Jagd nicht all zulange dauern würde, Regenwetter war einfach unerträglich!

[wacht auf, belauscht Heidesturm, Rotkehlchen und Flamme, begrüßt letztere zwei, fragt Rotkehlchen etwas, folgt ihr nach draußen, fragt etwas zum Jagdtraining, freut sich, wirft Wiesel einen herausfordernden Blick zu, mag den Regen nicht]
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BeitragThema: Re: Verlassener Bauernhof   Sa Jun 27, 2015 7:45 pm

Zu Flammes Verwunderung reagierte Rotkehlchen äußerst ungehalten auf ihre absolut wunderbare Idee, Heidesturm könne mit ihnen kommen. Dann befahl sie ihr auch noch, zurück in die Scheune zu gehen! Zutiefst gekränkt sah das rote Kätzchen ihre Mutter aus großen Augen an, bevor sie sich hochmütig umdrehte und davon stolzierte. Sie kam an Käfer vorbei, der ihr zublinzelte, ignorierte ihn jedoch in ihrem Frust und sich in die Nähe einer der Heuhaufen setzte.
Bald darauf kam Rotkehlchen zu ihr und ihren Geschwistern und berichtete von Heidesturm. Sie verbot ihnen, alleine mit der Kätzin zu sprechen oder mt ihr mitzugehen, was Flamme ziemlich seltsam fand. Die gestreifte Streunerin war doch so nett gewesen! Flamme hatte sogar wieder etwas neues von ihr gelernt - nämlich den kleinen aber feinen Unterschied zwischen Streunern und Einzelläufern und die Tatsache, dass eine Katze ganz alleine gegen einen Hund kämpfen konnte, ohne zerfetzt zu werden. Gerne würde das Kätzchen dies auch einmal ausprobieren, um anschließend von allen als Heldin gefeiert zu werden.
Auch Käfer schien das Verbot merkwürdig zu finden.

Rotkehlchen verkündete noch einmal, wie enttäuscht sie von Flamme war, die die Worte halb beschämt, halb rebellisch in sich aufnahm. Doch als ihre Mutter ihr erklärte, dass sie das Morgentraining nicht mitmachen durfte, jaulte Flamme empört auf.
"Ich war doch bloß nett zu ihr! Was ist daran so falsch?!"

Sie sah zu, wie die anderen ohne sie die Scheune verließen. Bei dem Gedanken, dass das Wettjagen jetzt ohne sie stattfinden würde, fauchte Flamme leise. Doch dann verflog ihre Frustration so schnell, wie sie gekommen war. Wer sagte denn, dass sie nicht mindestens genauso viel Spaß haben würde?

Gerade summte eine dicke Fliege träge über ihrem Kopf hinweg und ein Lächern breitete sich auf dem Gesicht des Jungen aus, als es ihr fröhlich hinterher hopste.

[ist verwundert über Rotkehlchens Reaktion / geht gekränkt weg/ sieht Käfer / hört Rotkehlchen zu/ ist ein bisschen beschämt/ ärgert sich, weil sie nicht mit nach draußen kann / beruhigt sich/  jagt eine Fliege]
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BeitragThema: Re: Verlassener Bauernhof   Fr Sep 04, 2015 6:58 pm

Nach der Sommerpause

Tief atmend rollte sich das grau-getigerte Kätzchen auf die andere Seite, die Schnauze tief in den Pfoten vergraben, der Schweif auf der Nase.
Sie träumte von der großen Ebene, dem Moment als ihre Mutter ihnen gesagt hatte, dass sie ein Abenteuer erleben würden. Keines ihrer Geschwister hatte großartig Fragen gestellt. Natürlich, wer hinterfragte schon Abenteuer? Echo war um jeden Moment froh gewesen, den sie außerhalb der Wurzeln des großen Baumes verbringen konnte.
Draußen platschte der Rege immer noch munter auf das Dach der Scheue, fiel durch Löcher in der Wand auf den Boden und nässte das Gras um die Scheune herum.
Das Ohren des Kätzchens zuckten, als eine ihr vertraute Stimme durch die Scheune schallte, machte aber keine Anstalten sich zu bewegen. Der Traum war zu schön um jetzt aufzuwachen.
Jedoch begann das Heu um sie herum zu rascheln, Pfotenschritte verließen die Scheune.
Seufzend schlug Echo die Augen auf. Sie war umgeben von Heu, ihr Körpergewicht hatte eine Mulde in das Heu gedrückt. Echo kuschelte sich nochmal ein. Eigentlich könnte sie liegen bleiben, überlegte sie, schüttelte dann aber den Kopf und seufzte noch einmal auf. Wenn die Jungen nicht im Eiltempo zum Morgentraining angetanzt kamen, warf Rotkehlchen sie höchstpersönlich aus dem Nest. Echo hatte diesen Fehler einmal begangen und war nicht gewillt das noch einmal zu tun.
Schwermütig stemmte sich das Junge auf und kraxelte mit viel Anstrengung aus der Mulde, im Versuch im Heu nicht zu versinken.
Gähnend verließ die Gestreifte den Heuhaufen wo sie sich über die Nacht zusmmengerollt hatte und reihte sich neben ihren Geschwister ein.
Da ihre Mutter noch redete, nahm sie sich die Zeit für eine rasche Katzenwäsche und zupfte Heu aus ihrem Fell.
Beim Namen 'Heidesturm' spitzte sie die Ohren. Das war doch ein Clanname? Echo hatte natürlich die Geschichte ihrer Großmutter klar im Kopf. Vielleicht konnte sie ihr ein bisschen über das Clanleben erzählen?
Die leise der Blauäugigen wurde aber je wieder zerstört als Rotkehlchen ihren Kinder verbot mit ihr zu sprechen. Kurz blinzelte sie irritiert, zuckte dann aber mit dem Ohr, um Einverständnis zu zeigen.
Dann wandte sich Rotkehlchen Echo's Schwester Flamme zu, und der Ton ihrer Stimme wandelte sich. Es schien als hätte Flamme unerlaubt mit der Katze unterhalten. Dafür beschloss Rotkehlchen sie vom Morgentraining zu suspendieren und schickte ihre Jungen dann nach draußen.
Echo konnte sich kaum ein ,,Du Glückliche", verkneifen und strich ihrer Schwester tröstend mit dem Schweif über die Flanke. ,,Später darfst du ja wieder mitmachen. Bis später!miaute sie Flamme zu und hüpfte dann nach draußen in den Regen.
,,Bäh!", die Kätzin verzog das Gesicht und spürte bereits wie Nässe durch den pelz bis zu ihrer Haut kroch. Hoffentlich fingen sie schnell an, damit sie zurück in die trockene Scheune gehen konnte.
Abwartend blickte sie ihre Mutter und und wartete auf die Anweisungen ihrer Mutter.

[träumt, wacht auf, geht zu ihren Geschwistern, spricht mit Flamme, geht nach draußen, wartet]
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