Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 Tief im Hauskätzchenviertel

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Schattenauge
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BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   So Jan 11, 2015 11:10 pm

OUT: @ Popuri

Ich sage es nochmal vorsichtshalber: Lies bitte dringend unser Regelwerk nochmal durch, vieles hat sich im Laufe der Zeit stark verändert oder wurde verbessert. Es ist wichtig, dass alle im Forum sich an die bestehenden Regeln halten.

Vergiss bitte auch nicht, dass man unter jedem Post eine Zusammenfassung des Postinhalts in eckigen Klammern setzen soll (wie du es bei allen anderen siehst).
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BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   So Jan 11, 2015 11:16 pm

Out: Habe ich vorhin sofort getan, nachdem auf mein Epic-Fail aufmerksam gemacht wurde - herrje, hätte nicht gedacht, dass sich hier was geändert hätte, aber wird sicherlich seine Gründe haben.
Ich werde den Post und meine Out-Posts wieder löschen, wenn es einem so lieber wäre, ich will wegen meinem Regelüberflug wirklich nicht stören.
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BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   Mo Jan 12, 2015 7:49 am

[Für Popuri]

Ihre Spitzen Eckzähne zeigend lächelte das Schwarze Kätzchen und drehte sich zu ihrer Schwester um. "Wir würden es tatsächlich bevorzugen wenn unsere geehrte Schwester ihren königlichen Popo selbst erheben würden.", meinte Hanabi und setzte sich dabei vor ihre Schwester. Als sie diese betrachtete viel ihr auf, das die sonst so reinen weißen Pfoten schon ganz verschmutzt waren. Vorsichtig tapste sie zu ihre Schwester und putzte ihr kurz die Nase um ihr "Mitgefühl" auszudrücken. Das bestand jedoch nur darin das sie wie jedesmal einfach nur gefallen daran Fand wie faul ihre Schwester war.
Die beiden Geschwister hatten sich vorgenommen ihren Vater zu suchen, da ihre Mutter diesen weit gehendst mied und die beiden eine Zeit lang in Ruhe leben wollten anstatt ständig in den langgezogenen Monstern zu reisen wie es ihre Mutter bevorzugte. Wieso ihre Mutter das so sehr vorzog verstanden die beiden bis heute nicht, es war zwar sehr angenehm und ging schnell, doch so viele Fremde Orte waren nicht sehr anziehend für junge Katzen.
Die Erzählungen ihrer Mutter von dem Zuhause ihres Vaters hatte die beiden dazu getrieben sich schlieslich zu verabschieden und den Ort auf zusuchen an dem sie ihren Vater zuletzt gesehen hatten. Doch dies war einfacher als gesagt, damals waren die beiden noch kleine Milchsauger gewesen und mehr als verschwommene Erinnerungen und die WOrte ihrer Mutter hatten sie nicht.
Sich wieder den Geschehnissen im Dorf zu wendend suchten die blauen Augen nach einem Versteck und etwas essbarem. Doch das einzige was sie erspähten waren Häuser, Monster und Gärten. Das Näschen in Richtung boden gerichtet begann Hanabi nach etwas Futter zu suchen und fand ziemlich schnell einen Geruch der viel er hoffen lies.
"Schwester wir haben einen viel versprechenden Geruch wahr genommen. Wir würden es erwählen wenn ihr uns folgen würdet." , mauzte sie voller Enthusiasmus und drehte sich wieder dem Beutegeruch zu.
Wohlwissend das ihre Schwester ihr folgen würde lief Hanabi los.
Das Viertel hier schien nicht aus viel essbarem zu bestehen, jedenfalls nicht für Hanabi's GEschmack, doch die Feinschmecker Zunge, die sie wohl von ihrer Mutter geerbt hatte, wusste wan etwas köstliches in der Nähe war. So dauerte es nicht lange bis das Schwarze Kätzchen schlieslich ein kleines Rollendes Monster fand an dem einige Zweibeiner mit leckeren langen Fleischstücken in Weizengebäcken saßen und es sich schmecken liesen. Hanabi lief wortwörtlich schon das Wasser im Mund zusammen und die Katze betrachtete die Umgebung genau.
Die kleinen Plastik Stühle waren von vielen Zweibeinern besetzt und war von keinem Hinderlichen Zaun oder sonstigen Hindernis um geben. Zudem schien das hier der einzige Leckerbissen stand zu sein, was im Vergleich zu den Bisherigen Zweibeinernesten, ziemlich wenig war. Dennoch, die Lage war günstig und würde dahinten nicht eine große Zweibeinerin ihren kleinen Zögling alleine mit der Beute lassen um sich an einen Ort der Stille zu entfernen würde Hanabi sich nicht so sicher fühlen. Ihre Mutter hatte dies schon oft gemacht und von ihr hatte sie sich auch all die tollen Tricks abgeschaut auf die sie nun so stolz war.
Ohne auf ihre Schwester zu achten sprang Hanabi los, es war ein Wundervolles Gefühl durch die Zweibeiner zu huschen die sie erst gar nicht bemerken zu schienen. War es hier normal das eine Katze mal eben durch die Masse huschte? Wer wusste es denn, bestimmt nur die Lichter des Dunklen Himmels.
Hanabis geschulter Sinn machte ihr klar das der kleine Zweibeiner gerade dabei war sich mit etwas anderem zu beschäftigen und so sprang sie mit einer Leichtigkeit auf den Tisch, schnappte sich die Beute und spurtete wieder davon bevor einige Zweibeiner iritiert oder überrascht ihr Nachsahen.
Sie hatte während der ganzen Prozedur, wie immer nicht auf ihre Schwester geachtet da diese Entweder Flaterviecher oder andere seltsame Kreaturen Ass die ihre Mutter anschlepte wenn sie nichts anderes erbeuten konnte. Hanabi jedoch zog die Mahlzeiten der Menschen vor, denn diese waren um einiges Köstlicher als der ganze Rest den sie sonst so fangen konnte.
Mit schliternden Pfoten blieb sie hinter einer Ecke stehen und sah sich mit der beute im Maul um. Hinter sich eine kleine Spur von dem Seltsamen Roten Zeug das die Menschen immer auf die Beute warfen und sie stark an ihre Liebsten Kräuter erinnerte.
Vor sich die Beute liegend und den knurrenden Magen wollte Hanabi schon anfangen zu essen als sie sich vor her nach ihrer Schwester um sah.

[Folgt einem Geruch, Essens Beschaffung]
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BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   Mo Jan 12, 2015 10:09 pm

Ihre Leftzen zogen sich leicht zur Seite und ihre Nase kräuselte sich, als Popuri gespielt beleidigt schmollte, ihrem königlichen Popo wollte das so gar nicht gefallen. Ein kehliges Schnurren entfloh ihr, als ihr Hanabi kurz über die Nase leckte, einfach, weil sie ganz genau wusste, dass diese Geste zur Hälfte Verständnis und zur Hälfte Schellte war, aber was sollte man machen, Popuri war noch nie wirklich eine sehr aktive Katze gewesen und würde es, wenn es ihre Laune wünschte, selbst in nicht mehr als Knochen, Haut und Fell bringen, sich vor eine Maus zu setzen um darauf zu warten, dass dieser plötzlich ein suizidaler Wunsch entfuhr und in ihr Mäulchen stieg.
Zumindest hatte das bisher in ihren Träumen funktioniert.
Auf Hanabis Worte hin hob sie prüfend leicht die Nase in die Höhe und zog mit leicht geöffneten Mund die Luft ein. Kurz schrillten in ihrem Kopf alarmierend die lustigen Stimmen die sie sonst immer hörte, wollte Hanabi wirklich genau das tun?
Aber natürlich wollte sie das. Popuri selbst teilte deren große Liebe zur Zweibeinerkost eher nur bedingt, denn die weiße Kätzin würde lieber Krähenfraß zu sich nehmen, alsdass sie sich mit etwas beköstigte, von dem sie nicht mal benennen konnte, von welchem Tier es stammt. Wer weiß, vielleicht ja aus Katze? Und Kannibalismus ist schlecht. Hatte zumindest ihre Mutter gesagt, als sie noch ein junges Fellknäul war. Wir essen nicht unsere Schwestern, meinte sie. Aber gut, würde man Hanabi fressen wäre diese nicht mehr da. Und das wäre einfach nur tragisch, denn dann wäre Popuri ganz alleine. Auch wäre das tausend Mal schlimmer, weil sie ihre Schwester als eine Art zweites Ich ansah, sie war das, was sie ergänzte und somit waren alle beide zusammen ein Ganzes - auseinanderreissen nicht erwünscht.
Seufzend in Anbetracht von dem was kommen würde folgte Popuri ihrer Schwester. Zum Halt kam sie dadurch, dass sie mitten in den Rücken von Hanabi lief, als diese anhielt. Zweibeiner. Natürlich. Essende Zweibeiner. Sie hatte also Recht, aber warum sollte sie auch nicht, ihre Nase irrte sich nicht und Hanabis tat das noch viel weniger. Und schon sprang die schwarze Kätzin auch schon in ihren Kamikaze-Modus. Sie würde darauf warten, einen geeigneten Zeitpunkt zu erwischen um dem Zweibeiner-Jungen das Handwerk seiner bösen Machenschaften zu legen- denn jetzt mal ehrlich, sie wusste wirklich nicht, was genau diese aßen. Der Geschmack war immer ziemlich undefinierbar gewesen. Vielleicht sollte ich...oh, eine Mücke. Die ist groß. Ich kann den Stachel von hier sehen. Ob sie mich auch sieht? Wir würden betimmt Freunde werden, wenn ich mit Mücken sprechen könnte, denn wenn ich eine Mücke wäre hätte ich den größten Stachel von allen. Größer ist immer Besser, verlor sie sich in ihren Gedanken und legte dabei wegdämmernd den Kopf leicht schief. Aber ja! Sie wollte helfen. Als sie ihre mehr als aufmerksame Aufmerksamkeit wieder Hanabi zuwendete sah sie nur noch, wie diese mit ihrer Beute am Verschwinden war, was sie dazu brachte, gehetzt in Bewegung zu geraten und dieser eilig zu folgen, wobei sie den Pfoten eines Zweibeiners in den Weg kam, dieser der länger noch hinfiehl und sie es bei diesem Maleur gerade noch schaffte, ihren Schweif aus dem Weg zu ziehen, ehe dieses schwere Wesen noch darauf gelandet wäre. Als sie bei ihrer Schwester ankam saß diese bereits vor ihrer dubiosen Mahlzeit.
"Schwester, Wir wollen ja nicht undankbar erscheinen, aber nach der langen Reise mit dem langen Monster hätten Wir nicht gedacht, dass das erste nach den seltsamen Resten der Zweibeiner am Monsterort das wir essen das makabre Fleisch dieser wäre. Wir können darin keinen Strang des Schicksal erkennen, es ist, als ob man es dem mysteriösen Tier entrissen hätte und... Wir wissen nicht weiter, was Zweibeiner eben so mit entrissen Fleisch tun" , meinte Popuri wage und beäugte Misstrauisch die Beute. Es roch nicht einmal nach Fleisch, oder zumindest nicht ganz, es war so, als hätte man es in einen Strauß Kräuter geworfen und es darin herumgewälzt - Zweibeiner waren seltsame Geschöpfe. Es schmeckte nicht schlecht, nein, ganz im Gegenteil, allerdings war Popuri sich sicher, dass sie mit sowas nicht nur eine Mahlzeit, sondern auch etwas böses, seelenloses zu sich nehmen würde. Aber was sollte man tun, essen würde sie es trotzdem und... sie war wahrscheinlich bis zu einem gewissen, merkwürdigen Grad abergläubisch.

[Folgt Hanabi, wird abgelenkt, folgt wieder Hanabi]
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BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   Mo Jan 12, 2015 10:59 pm

Während Hanabi sich nach ihrer Schwester um sah, kam diese auch so angedackelt. Natürlich war das erste was sie von dieser hörte das Krähenfraß besser wäre. Krähen und Ratten, Pfui, unrein uneckelhaft! Da war ihr das Fleisch das die Zweibeiner in Kräutern und anderen Sachen wälzten viel lieber. Dieser Geschmack war einfach in der Natur unauffindbar.
Als sie in ihrem Kopf registrierte das auch ihre Schwester hungrig war sah sie sich um, doch hier war nichts außer hartem Boden. So biss sie ein Stück ihrer Beute ab und warf es ihr hin bevor sie sich auf die Mahlzeit stürzte.
Der Geschmack des Zweibeiner Fleisches drang in sie ein und ein schnurren entfuhr ihr während sie die gesamte Beute in sich hinein fraß ohne dabei auf ihre Schwester oder ihre Umgebung zu achten.
In der Tat kam sie eher nach ihrer Mutter, von Fellfarbe bis hin zum Charakter kam sie mehr nach ihr. IHre Schwester hin gegen kam nach dem Vater, wobei sie nicht sein Sexapell geerbt hatte, wie ihre Mutter es immer sagte. Was das war wusste beide nicht und waren auch, ehrlich gesagt, froh drum.
Das die beiden, wie ihre Eltern, so verschieden waren das sie schon wieder eine Einheit bildeten, war den beiden immer Bewusst gewesen. Hanabi verlies sich, wie ihre Schwester, in manchen Dingen vollkommen auf ihre Zweite Hälfte. Man war eben ohne sein anderes Ich nicht komplett und würde es auch nie sein.
Als sie ihr Bäuchen gesättigt und ihre Mäulchen Fein Säuberlich geputzt hatte erhob sie wieder ihre Stimme.
"Würden wir es jetzt bevorzugen wenn wir uns nun noch eine Krähe für uns Hohlen Schwester? Wir denken das die Zukunft doch Recht nützlich sein kann. Jedenfalls für den Moment und unseren Magen", meinte sie und sah in die Augen ihrer Schwester.
Die Bernsteinfarbenen Augen standen im Kontrast zu ihren Blauen, wie Himmel und Erde, Tag und Nacht, so standen sich die Beiden gegenüber. Keiner von beiden wusste was passieren würde, aber beide wussten was der andere Dachte. So wie Hanabi genau verstand das ihre Geschmäcker zwar unterschiedlich, aber ihre Nasen gleich gut waren, so wusste auch Popuri das sie selbst faul war, während ihre Schwester es liebte neue Sachen zu erkunden. Ihr Blick viel auf die immer noch verschmutzten Tatzen ihrer Schwester, sie waren wirklich schmutzig und Hanabi wusste das ihre Schwester keine allzu langen Strecken laufen konnten und heute hatte sie wirklich schon genug getan.
Aufmerksam sah sich Hanabi in der Gegend um, jedoch konnte sie nichts endecken was Essbar oder auch nur annähernd als schlafplatz geeignet war.

[Essen]
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BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   Di Jan 13, 2015 3:52 pm

Prüfend roch Popuri an dem Stück Fleisch, welches Hanabi ihr überließ und hoffte, dass die Kräuter nicht Fingerhut oder Scharfsgabe enthielten, bei den Zweibeinern wusste man nie so genau, von was genau sie sich ernährten und so wie sie sich verhielten konnte man oft meinen, sie ständen wegen Vergiftungen unter Halluzination. Da sie allerdings noch nie einen erbrechen oder tot umfallen sehen hatte konnte das ja sowieso nicht der Fall sein. In ihrer üblichen Gefräßigkeit schlang sie ihren Teil in wenigen Bissen runter, ohne sich wirklich einen zweiten Gedanken darauf zu geben, dass es ihr teilweise beinahe im Hals stecken blieb, als sie zuerst das Kauen noch ganz vergaß. Aber ist ja nicht meine Schuld, die Zweibeinerkost könnte sich auch einfach selbst zerkauen. Und tut sie das? Nein, natürlich muss ich die ganze Arbeit machen, dachte sie zerknirscht, als sie einen weiteren stecken gebliebenen Bissen mit einem weiteren runterspühlte. Sie leckte sich über die Schnauze und verzog leicht das Gesicht, als sie merkte, dass der Geruch deswegen nun herum um ihre Schnauze anhaftete.
Hoffentlich würde das schnell wieder verfliegen. Worin auch immer die Beute gebadet worden war, es hatte einen schwer wegzukriegenden Geschmacksfilm über ihre Zunge gelegt und war sehr präsent. Vielleicht wäre es, wie Hanabi vorschlug, wirklich keine schlechte Idee, eine Krähe oder Ratte zu fangen, oder sonst was, was Popuri genau aß war ihr eigentlich schon immer egal gewesen, so lange sie wusste, wer es getötet hatte und was es vorher war. "Krähe oder Ratte. Maus oder Taube. Spatz oder Eichhörnchen. Uns ist das vollkommen egal, meinetwegen könnten wir sogar versuchen uns ein Reh zu fangen. Wie auch immer man das anstellen sollte. Vögel sind ja ideal um in sie reinzusehen, Schwester, schließlich sind sie nicht erdgebunden und die aufsteigenden Geister können besser in ihnen Platz finden, allerdings sind Wir uns gerade nicht sicher, Schwester, ob Wir diese Umstände auf uns nehmen wollen. Wir sind ein zartes Pflänzchen, Wir sind uns zu schade um uns unsere heiligen Pfoten wundzujagen... Wir haben ja schon seit dem Monsterort keine Lust mehr. Wir sagen dir, mehr als hundert Schritte am Tag bringen einen um. Oh, ich bin zu hübsch zum sterben..." , antwortete Popuri langatmig und verlor sich darin ein wenig im Thema.
Ihr Blick folgte dem Hanabis und brachte auf das was, sie eigentlich noch vor hatte. Sich bequem hinsetzend machte sie sich daran, ihre Pfoten wenigstens wieder zu einem halbwegs anschaubaren Zustand zu bringen. Hanabi hatte mit ihrem schwarze Fell wirklich einen großen Vorteil. Man könnte sie einen Hang herunterrollen und zu sehen wäre höchstens, was bei einer solchen Aktion an ihr kleben bleiben würde. Wäre eigentlich mal eine Idee, aber Hanabi würde mich umbringen. Und wenn mich Hanabi umbringen will heißt es Diskussion. Und eine Diskussion heißt Langeweile. Ich mag Langeweile nicht, irgendwie ist das langweilig, dachte sie, zuckte dann aber realisierend mit dem linken Ohr, denn, Ich würde es gar nicht schaffen, sie herunterzurollen, glaube ich. Hanabi mag es nicht, von Abhängen gerollt zu werden, ich bin mir da ganz sicher.
Hanabi war beinahe ein absolutes Ebenbild ihrer Mutter, von daher war es bisher immer so gewesen, dass es immer mal wieder nach längeren Strecken ein ulkiges Bild abgab, wenn es Popuri bereits grau die Beine hochgrabbelte und die beiden schwarzen Katzen in ihrer Begleitung sich höchstens über den Staub beschwerten, den man bei ihnen auf den ersten Blick nicht sehen konnte. Aber das war natürlich vollkommen natürlich, als weiße Katze musste man bei sowas zurückstecken, dafür stach Hanabi im Winter schließlich in größeren Schneeflächen wie ein weißes Reh in einem grünen Wald heraus. Das hatte in der Vergangenheit bereits zu höchst interessanten Zusammenkünften mit einem lebensmüden Habicht geführt.
Mit den Zähnen pickte die bernsteinäugige Kätzin sich einen kleinen Kiesel aus der Pfote und spuckte ihn dann nebensächlich an die Seite. Das sah schon wieder viel besser aus. Nachdem auch ihre Hinterpfoten wieder aussahen, als wenn sie nicht durch Asche gerannt wäre beendete sie zufrieden ihre Katzenwäsche. Ihr Blick schweifte kurz über die Umgebung. Außer den voneinander abgegrenzten Zweibeinernestern, eines davon in der Nähe sogar aus Glas, einigen grünen Grasflächen, Hecken, Monstern und dem harten, stuffenweise verschieden hohen Zweibeineruntergrund gab es nicht viel, was einen auch nur ansatzweise interessieren könnte. Da sie vorhatten länger zu bleiben sollten sie sich wohl besser demnächst, oder vielleicht sogar besser bald, ein eigenes Nest suchen. Natürlich, man könnte es bei den Zweibeinern versuchen, aber seitdem beide keine Jungen mehr waren war es schwieriger geworden, sich bei denen für kurze Zeit einzuschleichen. Vielleicht abseits irgendwo in der Nähe von hier. Einfach irgendwo, wo man etwas finden konnte, das wetterfest war und komfortabel genug um darin zu leben. Noch hatten sie genug Zeit, man musste nicht hetzen. Und einfach irgendwo draußen zu schlafeb war, zumindest für Popuri die wirklich überall schlafen konnte, kein wirkliches Problem.

[Essen, sich putzen]
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BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   Mi Jan 14, 2015 7:24 pm

Langsam und genüsslich streckte Dexter sich auf der Fensterbank und schaute durch den kleinen Spalt, der noch unter dem Vorhang zu erkennen war. Unten im Garten tönten die Zweibeiner ziemlich herum und einige brieten Fleisch, er schob das darauf, dass einer von ihnen wohl wieder ein Jahr älter geworden war.
Doch mit seinen Gedanken war er ganz wo anders. Er wusste nicht genau wo, doch bei wem wusste er. In gedanken hing er dem süßen Flammenpelz von Shâiya nach.
Immer wieder fühlte er einen wohligen Schauer und konnte sich ein kokettes Grinsen nicht verkneifen, während er an die gemeinsame Zeit dachte.
Er fragte sich auch ob er sie wiedersehen würde. Wobei es vielleicht auch ganz gut war wenn er sie nicht wieder sah. Zu gerne wollte er wieder mit ihr vereint sein, ihr Temperament und ihre Leidenschaft genießen, doch hatte diese Begegnung auch alles was wunderbare Erinnerungen ausmachte. Am besten wäre es wohl wenn die Sache sich einfach entwickelte.
Ein Geräusch aus dem Garten erregte dann doch seine Aufmerksamkeit. Aber es waren nur ein paar Menschen gewesen die herumgegröllt hatten.
Die großen veranstalteten aber auch so gerne „Feiern“, wie sie es nannten.
Zumindest alle großen bis auf seine Zimmergenossin. Interessiert wandte sich Dexter dieser kurz zu. Wie sie es immer tat wenn zu viele Leute kamen hatte sie sich in ihrem Zimmer eingesperrt und schrie auf jeden ein der versuchte sie dazu zu bewegen dem „Spaß“ im Garten beizuwohnen.
Dexter unterstützte sie tatkräftig dabei in dem er Eindringlinge anfauchte und seine Freundin so moralisch unterstützte.
Verdenken konnte er ihr das Verhalten nicht. Gegrilltes Fleisch war zwar lecker, doch sah der Rest von dem was die Zweibeiner taten nicht wirklich spaßig aus.
Er blickte wieder aus dem Fenster, unentschlossen ob er seine Zimmergenossin bitten sollte ihn rauszulassen oder nicht. Langsam bekam er Hunger und selbst die Fensterscheibe konnte den Fleischgeruch nicht ganz draußen halten.
Dann sah er plötzlich etwas, dass seine Entscheidungskraft beflügelte. Unbemerkt von den Menschen, huschte eine schwarze Katze durch den Garten, schnappte sich etwas übriggebliebenes Fleisch und war dann auch schon wieder verschwunden.
Anerkennend über die Flinkheit der Katze nickte er wissend, jedoch war sie nicht gerade verdeckt vorgegangen, das gab definitiv Punktabzug bei der Schleichbewertung.
Mit neuen Plänen für den Tag erhob er sich geschmeidig, streckte sich noch einmal und sprang dann mit einem Satz zu der Zweibeinerin aufs Bett.
„Sei doch so gut und mach mir gerade mal auf.“, erklärte er und sprang dann wieder zurück um demonstrativ am Fensterrahmen zu kratzen.
Seine Zimmergenossin erhob sich und machte ihm auf, jedoch nicht ohne ihn vorher nochmal ordentlich zu kraulen und ihm in der Menschensprache noch einen besseren Tag zu wünschen als er ihr wohl bevorstand.
Dexter schnurrte zufrieden wegen der kurzen Streicheleinheit und leckte dem Menschenmädchen einmal aufmunternd über die Finger. Ihr kichern verriet, dass es ihr dadurch wohl schon ein wenig besser ging.
Dann drückte sich der schlanke Kater Aus dem Fenster heraus und bahnte sich seinen Weg am Haus hinunter.
Ein kurzes Stück auf dem Fensterbrett entlang, von dort auf den am Haus angebauten Schuppen und dann mit einem Satz auf den Boden.
Er machte noch einen Umweg über einen verlassenen Tisch und verspeiste ein Stück Fleisch, welches die Menschen liegengelassen hatten. Manche von ihnen mochten es nicht wenn Sehnen oder Fettstückchen in ihrem Fleisch war, doch Dexter zerkaute das saftige Fleisch mit Genuss.
Er leckte sich noch schnell Pfoten und Schnauze ab und folgte dann der Spur der Schwarzen Katze.
Lange brauchte er nicht suchen, denn sie wahr mit ihrer Beute nicht weit entfernt geblieben und machte sich mit einer anderen Katze darüber her. Lautlos wie immer, schlich der Kater in einem weiten Bogen um die beiden herum und hörte dem auf das Festessen folgende Gespräch mit gespitzten Ohren zu.
Obwohl er jedes Wort deutlich verstand, zweifelte er an der Richtigkeit von dem was er hörte. Die Weiße und die Schwarze bezeichneten sich jeweils als „Wir“? oder sprach jede für sie beide?
Dexter merkte sich die Frage für später und beschloss dann das es wohl Zeit war sich vorzustellen.
Sein weiter Bogen hatte ihn zu einem hohen Zaun geführt. Mit ausgefahrenen Kralen, aber ohne ein verräterisches Geräusch zu machen, erklomm er einen der Zaunpfähle und schlich dann von Pfahl zu Pfahl weiter auf die beiden zu. Am Ende angekommen ließ er sich gemütlich nieder und hörte zu was die Weiße sagte.
Anscheinend war diese ziemlich pingelig, was sowohl ihr Essen als auch alles andere was mit ihr zu tun hatte anging.
„Nein, hunderte Schritte reichen noch nicht aus, um eine Katze zu töten.“, sagte er von oben herab, während die Weiße gerade ihre Wäsche beendete und sich umsah.
„Allerdings wäre der Tod einer solchen Schönheit wirklich ein äußerst bedauerlicher Fall.“, fügte er noch hinzu und versuchte den erhabenen und hochgestochenen Tonfall nachzuäffen welchen die weiße auch benutzt hatte.

[schaut den Zweibeinern zu, bemerkt Hanabi, verlässt sein Zimmer, folgt Hanabis Spur, kommentiert Popuris Ansprache]
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BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   Mi Jan 14, 2015 9:20 pm

Es war wie immer für Hanabi. Ihre Schwester beklagte sich darüber wie Faul sie doch war. Ein Thema wie jedes andere auch. Schlieslich wollte sie Aufmerksamkeit und das verübelte sie ihr nicht. Die Tatsache das die beiden schon lang gelaufen und nicht mit irgendeinem Zweibeinermonster unterwegs gewesen waren, bekräftigte Popuri nur in ihrer Aussage. In der Tat war es ein langer Tag gewesen und die beiden waren gleichermaßen erschöpft. Mann konnte doch wohl nur zustimmen wenn man sagte das es nun an der Zeit wäre, sich ein Plätzchen zu suchen und den nächsten Aufgang der Hellen Scheibe ab zu warten. Ja, dies wäre wohl nun die beste Lösung doch zu erst sollte man den Magen der Schwester füllen, denn diese war nicht gut auf einen Leeren Magen anzusprechen.
Die Lösung des Problems war jedoch nicht sonderlich einfach, denn man sollte den Geschmack ihrer Schwester, insbesondere ihrer Vorlieben, nicht auf die Leichte Schulter nehmen. Schlieslich wusste Hanabi nur zu gut wie sehr sich ihre Geschmäcker unterschieden. Sie selbst bevorzugte die Menschenbeute, leckeres Gebratenes Fleisch, gewälzt in den seltsamsten Kräutern, Soßen und dekoriert mit anderen Gaben von Mutter Natur. Es war einfach nur ein Wundervolles Gefühl wenn die Geschmäcker einen durch fluteten, begleitet von den Wohltaten die sie ihrem Magen damit brachte. Das Hanabi auch Wild Kräuter und Früchte bevorzugte und nicht nur Fleisch fraß brachte ihr von anderen Katzen meist schiefe blicke, aber Pfefferminze half bei weitem besser bei Halsschmerzen als Fleisch das man dann so wieso nicht kauen konnte und überhaupt wenn man sein Fell wieder aus dem Magen entsorgen wollte dann frisst man nicht einfach irgendwelches Graß sondern Zitronengrass aus den Gärten der Zweibeiner oder dieses Leckere Kresse wie diese es nannten. Essen war eine Kunst der man sich nicht einfach bedienen sollte um seinen Magen zufüllen sondern um sich und seinen Geist in Einklang mit der Umgebung zubringen. Ihre Schwester war darin einsame Spitzenreiterin. Anhand der Konstenz der Muskeln ihrer Opfer bemerkt sie Krankheiten oder das Alter eines Tieres und liest aus den Gedärmen die Zukunft, wobei sie an letzterem Stark Zweifelte, was sie beim ersteren nur in manchen Fällen Tat. Dennoch pochte Popuri hartnäckig darauf nur Frisch Fleisch aus lebenden, wenn möglichst lebenden Tieren zu beziehen. Ihre Geschmäcker waren doch verschieden.
Noch während Hanabi darüber nach dachte wie sie ihre Schwester satt bekommen würde kam es das in ihr feines Näschen ein ganz Unbekannter Gerucht trat. Nicht das ihr hier sowieso schon alle Gerüche Fremd waren, von Zweibeinern, Monstern und Bellern, doch dieser kam auf sie zu und es roch nach Artgenosse.
Kurz sah sie ihre Schwester an, die in ihre Fell Pflege versunken war und dann hörte sie ihn. Ein Kater, über ihnen auf einem Zaunpfosten. Er roch nach Zweibeiner, nach diesem Ort und nach dem Fleisch ihrer Beute. Er musste von dem Ort kommen an dem sie gerade ihre Beute ergaunert hatte. War er wütend über sie? Machte er sich Lustig Über sie? Ja, Anscheinend Tat er es denn er kommentierte, in nicht grade feinem Ton, Popuris Aussage über den Langen Fußmarsch. Wollte er sich etwa mit den Zwillingen Anlegen? Wollte er spüren wie es war Ärger zu bekommen? Wolle er Ärger? Noch ehe sie wieder in ihrem Alten Temprament lag traf sie einen Entschluss.
"Wir betagen uns zu gehen Schwester, ein Zeitgenosse ist zu uns gestoßen. Nach unseren Berechnungen ist er Älter, Zweibeiner Freund und von dem Ort der Beute. Er wird in Vorteil uns gegenüber sein, wir sollten keinen Kampf auf uns kommen lassen. Das wäre für uns vollkommen unvorteilhaft. Desweiteren haben wir beschlossen uns ein Nest für die Dunkel Scheibe zu suchen. Wie Mutter es immer zu mauzen sagte, es ist der beste Zeit raum für uns unsere Königlichen Pfoten ruhen zulassen oder uns einen Nächtlichen Snack zu gönnen, wobei man letzteres Nachts schlechter finden kann. Was sagen wir dazu? Wir wissen es nicht, wir würden es aber gerne in Erfahrung bringen.", beendete Hanabi ihren bericht und sah ihre Schwester auffordernd an. Es würde keinen Sinn machen hier und jetzt einen Rewier kampf auszufechten wo sie erst grade hier angekommen und noch nicht mal einen Teil erschlossen hatten. Ohne hin war es schwer mit geschwächtem Körper und ohne Irgendwelchen Vorteilen zu Kämpfen. Die beiden Geschwister versahen sich auf Tricks, Fallen und Hinterhalt. Für einen Frontalkampf waren sie Schlicht weg zu Schwach, denn dort konnte sie gewiss nicht ihre Vorteile ausspielen.
Ein Kampf brauchte nämlich vor allem Vorbereitung, so hatten es die beiden gelernt. Es kam darauf an den Gegner durch geschickte Manöver an seine Grenzen zu bringen und zum Aufgeben zuzwingen. Doch im Moment konnten sie nichts tun, nicht hier an einem Ort den sie nicht kannten, in einer Welt die ihnen Fremd war.
Betagt ging Hanabi einige Schritte zurück, sie musste bereit sein. Sie war nicht annährend so schnell wie ihre Schwester, doch diese war Fertig und würde wahrscheinlich keinen Kurzspringt, geschweige denn eine Verfolgungsjagt aushalten. Wenn dieser Eindringling oder besser gesagt der Herr dieses Gebiets auf Streit aus war, würden die beiden, selbst mit ihrer Überzahl keine guten Chancen haben. In Hanabi's Gedanken formte sich ein Notfallplan, sollte er auch nur Pop etwas zu leide tun würde sie ihn Angreifen und dann mit ihrer Schwester zwischen die Zweibeiner Flüchten. Dort würde er unter all den Tramplern auf geben müssen. Dies war der Plan, es war wenigstens ein Plan. Hanabi konnte nur Hoffen das ihre Schwester ihr Folgen würde.
Sie vergewisserte sich noch einmal der Umgebung, der Straße, den Geräuschen der Zweibeiner und ihres Planes bevor sie ihren Gegenüber noch einmal musterte.
Er war eindeutig ein Hauskater, doch hatte er Erfahrung im Umgang mit der Außenwelt und auch mit den Zweibeinern. Wobei er wohl hier aufgewachsen war denn er hatte keinerlei anzeichen dafür jemals auserhalb dieses Dorfes gewesen zu sein, dafür Roch er zu sehr nach hier.
Hanabi schloss ihre Analyse und sah zu ihrer Schwester.

[Mustert Gegner und malt sich Chancen aus]
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BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   Do Jan 15, 2015 2:34 pm

Hanabi schien sich ziemlich tief drinnen in ihren Gedanken verloren zu haben, denn es wurde ein wenig still, und, was Popuri am meisten störte war, dass sie nicht auf ihre Worte reagierte. Popuri mochte es zu reden, und sie mochte es noch mehr, wenn sie Aufmerksamkeit dabei bekam. Und ihr war alles lieber als die des Dachses, denn dieser war ziemlich unhöflich. Aber so war er auch schon gewesen, als sie ein kleines Kätzchen war und Dachse für Hunde mit kleinen Köpfen hielt. Aber dieser kleine Fehler war irrelevant, denn es war wirklich nicht schwer gewesen, sie für sowas zu halten. Hunde kamen schließlich, was sie ziemlich unheimlich fand, in den verschiedensten Formen und Größen. Und das in einem sehr auffälligen Verhältnis. Hanabi ist manchmal zu fürsorglich, das stellt hin und wieder Mama in den Schatten, dachte Popuri innerlich aufseufzend, als sie Bruchstücke empfing die ihr verrieten, dass ihre Schwester überlegte, wie man sie satt bekommen könnte. Sie war vorher nicht hungrig gewesen. Und das seltsame Zweibeinerfleisch lag schwer im Magen und auf der Zunge. Obwohl, ihr Magen würde später mit Sicherheit keine Maus abschlagen. Oder einen Spatz. Irgendwas Kleines eben. Die Zweibeiner stellten ja sogar kleine Holznester nach draußen bei diesen sie die Vögel fütterten. Und das, so empfand Popuri, war wirklich schlau von ihnen, das taten sie bestimmt, um mehr Beute anzulocken. Wozu sonst sollte man sich solche Umstände machen nur um Vögel zu füttern? Das wäre doch abwegig. Hanabi lies sich leicht von einen Gedanken auf den anderen bringen, zumindest konnte sich Popuri keine vernünftigte Antwort zurechtbiegen, warum diese wieder ans Essen dachte, wenn sie gerade erst ihren Magen gefüllt hatte. Obwohl, nein, das ist nicht das Problem. Kräuter? Kresse? Was ist sie, ein Kaninchen? Ich hoffe wirklich, dass sie ihre Ernährung nicht mal unter die Erde bringt. Das wäre fatal. Popuri ernährte sich ohne Ausnahmen von Fleisch. Was natürlich auch eine ganz normale Ernährung war. Hanabi aber spinnte sich eine Gormet-Zunge zurecht. Aber eigentlich konnte sie dazu nichts sagen, dann ihr war es wirklich vollkommen Maus, was sie aß. Satt ist satt. So lange es eine identifizierbare Form besaß natürlich. Hatte auch eine Menge mit den Geistern zu tun.
Ihr linkes Ohr zuckte und ihre Augen weiteten sich für einen Moment kurz, als eine fremde Stimme nicht allzu weit über ihnen erklang. "Eeeh?", lies sie intelligent von sich und entspannte ihre bis eben noch angespannten Muskeln, als sie hinauf sah und einen Kater entdeckte. Einen... höchst ungewöhnlichen Kater. Sein seltsames Fell am Kopf hätte man noch erklären können, aber welches Elternteil hatte ihm die Ringe vererbt, welche er im Ohr trug? Vielleicht ist er mal in einem Zaun stecken geblieben und weil er vorher mal verflucht worden war fuhren die Geister in den Draht und dieses in sein Ohr. Und von nun an muss er auf ewig damit leben, denn wenn er versucht, diese zu entfernen, werden die Geister wütend und nehmen ihm sein Lebenslicht, erklärte sie sich gedanklich selbst. Eine mehr als seltsame Idee, aber Popuri stimmte das für den Moment zufrieden. Männlich, seltsame Merkmale, leicht unheimliche Augen, aber nichts, was sie von Hanabi nicht bereits gewohnt war. Er wirkte auf den ersten Blick ein wenig schmächtig, aber Popuri wusste es besser. Trotzdem aber stellte sie nicht gleich so wilde Vermutungen an wie ihre Schwester. Was für Berechnungen? Worauf berufen die sich? Es gibt bisher keinerlei Informationen. Hat der Dachs die ihr verraten? Das ist nicht gut! Auf den Dachs sollte man besser nicht hören, dachte Popuri und verzog für einen Moment leicht unzufrieden die Nase. Aber si war ja hier, um Licht ins Dunkle zu bringen. Popuri in Hanabi. Heilige Geister, was für ein schlechter Witz. Aber Moment! Hatte sie nicht etwas wirklich, wirklich wichtiges vergessen? Ach ja! Oh ja, nicht wahr? Schönheiten sollten entweder durch Tragik oder durch Drama sterben, wie in den Geschichten. Deswegen wird Uns, wenn Wir irgendwann, sehr, sehr alt sind, ein dunkler Geist besetzen, Unsere Seele fressen und dann alles und jeden in Unserer Umgebung töten ehe Wir es dann in einem dramatischen Heldenmoment schaffen trotz gestohlener Seele zurück in den Besitz Unserer Kontrolle zu gelangen um dann von einer Klippe zu springen, um den bösen Geist mit Uns in die Unterwelt zu reißen", erklärte Popuri mit deutlich fröhlichen Unterton, taub gegenüber dem offensichtlichen Unterton des anderen und erfreut daran, dass der Fremde nicht blind gegenüber ihrem blendenden Äußeren war. Das wäre ja sonst furchtbar. Allerdings ging es nun dazu, die wirklich wichtigen Dinge zu klären. Amüsiert grinsend wandte sie sich an ihre Schwester. "Aber Schwester, was sagst du das laut? Bringe den Fremden doch nicht auf Ideen und verrate ihm unsere Nachteile. Oder wahlweise seine Vorteile. Er sieht weder sonderlich dumm noch sonderlich schlau aus, Schwester, daher also nicht sonderlich Weiß oder sonderlich Schwarz. ...Wortwitz nicht Absicht. Er scheint nicht feindlicher Natur zu sein, ansonsten hätte er diese bereits ausleben können, während du dich mit deinem Essen beschäftigt hast und Wir uns unserer königlichen Erscheinung zuwendeten", erklärte sie belustigt über das Unwohlsein ihrer Schwester, die deutlich zu sehen das Schlimmste von diesem erwartete. Nicht, dass sie es ihr übel nah, besser Vorsicht als Nachsicht. Das hatte beide, dank Hanabi, bereits es verschiedenen, schwierigen Situation gebracht. Was meinte sie eigentlich mit Nachtsnack, war es schon so weit. Prüfend sah sie nach oben zum Himmel hoch. Nein, bis dahin war noch genug Zeit. Für später allerdings keine schlechte Idee. Popuri hoffte, dass ihre entspannte Haltung ihre Schwester ein wenig beruhigen würde, sie wollte nicht, dass ihr unwohl dabei war, in der Presens dieses Katers zu sein. Ansonsten würde sie es wirklich in Erwägung ziehen, das Weite zu suchen. "Oh... Wir reden sehr über seinen Kopf, Schwester, wie unhöflich von uns", murmelte Popuri realisierend und wandte sich schnell wieder dem Fremden zu. "Du, seltsamer Fremder! Wie können Wir, oder vielleicht sogar wir, dir helfen? Kommst du von hier? Wir entschuldigen uns für die Feindseeligkeit, aber Wir nehmen diese Entschuldigung zurück, wenn du es bist. Wäre ja sonst schrecklich!"

[bemerkt Dexter, weist Hanabi zurecht, spricht mit Dexter]
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Annabeth

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BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   So Jan 18, 2015 5:05 pm

Annabeth lachte vergnügt, als Noriko sich die Erde vom Kopf schüttelte und empört schaute, doch als sich ihr kastanienbraunes Gesicht veränderte und ihr Lächeln verschwand, verstummte auch die gefleckte Hauskätzin.
In Norikos Mundwinkeln konnte sie erkennen, dass ihre Freundin vergeblich versuchte, das Lächeln aufrecht zu halten und der zur Seite abgewandte Blick spiegelte einen blauschimmernden Kampf der Gefühle wieder, die in ihrer Seele mit sich zu ringen schienen. Aber Ann sagte nichts, zuckte nur sanft mit ihren dünnen, weichen Schnurrhaaren, während der Himmel sich allmählich mit dunklen Wolken zuzog und in der Ferne ein Hund bellte.
"Jeder, der auch nur ansatzweise die Möglichkeit hat, dich mir wegzunehmen, erzeugt bei mir eifersüchtige Gedanken, so abwegig sie auch sein mögen.", miaute die schöne Siamkätzin bedrückt und mit zart leiser Stimme, "Nenne mich besitzergreifend oder sonst etwas, aber für mich gehörst du zu mir. Du bist mir wie eine Schwester, nein, sogar noch mehr. Und...die Angst, dich zu verlieren, hat sich schon lange in meinem Herzen eingenistet."
Annabeth war sprachlos, erwiderte mit leicht geöffnetem Maul den tiefsinnigen Blick ihrer alten Freundin und ließ sich von diesem gefangen, doch ihr entwich kein Ton. Was hatte sie da gerade gehört? Sie wusste es nicht mit Sicherheit, doch in ihrem Herzen spürte sie den wärmenden Drang, sich an sie zu drücken und ihr zu versichern, dass sie niemals Angst um sie haben brauchte. Schließlich gehörten sie doch zusammen, seit so vielen Monden.
Sie schloss ihre Schnauze, öffnete sie, als wollte sie sich zu Worten durchringen, erkannte jedoch, dass sie niemals die richtigen finden würde, um das auszudrücken, was sie fühlte. Deshalb beugte sie sich einfach nur herauf und schmiegte sich an das cremefarbende, samtigweiche Fell ihrer Kehle, welches so sehr nach Freundschaft und Geborgenheit roch.
"Du wirst mich nie verlieren.", flüsterte sie nur noch einmal mit geschlossenen Augen, als wäre dies ein Zauberspruch. Wie gütig plötzlich ihre eigene Stimme klang. Wie ruhig und erwachsen sie auf einmal wirkte, völlig untypisch für ihre sonst so verspielte, überdrehte Art. Aber dieser Moment, ein Moment des Friedens, schien sie vollkommen ruhig zu stimmen.
Ihr linkes Ohr zuckte in eine andere Richtung, als sie ein mettalisches Quitschen hörte. Verwundert schaute sie über ihre Schulter in den wuchernden, prall gefüllten, von Gerüchen quellenden Kräutergarten ihres Frauchens hinein. Ihr war das Geräusch vertraut, denn sie vernahm es, wann immer ihre Zweibeinerfreundin in das Gewächshaus ging und dabei die Tür bewege musste, aber durch die glasige Oberfläche des Gewächshauses konnte sie sie nicht sehen. Außerdem war sie sich sicher, dass sie ihre Zweibeinerschritte vernommen hätte, wenn sie durch den Garten gegangen wäre.
Annabeth wechselte einen halb verwirrten, halb neugierigen Blick mit ihrer Freundin und ihr Schweif begann vor leichter Aufregung zu zucken, ehe sie langsamen Schrittes den schmalen, possierlichen Steinweg entlang ging, der zur Terrasse des Hauses und zum Gewächshaus führte. Da die Tür dieses lustigen, Wärme einsperrenden Gebäudes von dieser Seite des Gartens nicht sehen konnte, würde sie darum herum gehen müssen, so dass sie mit ihren weißen Pfoten darauf Acht gab, möglichst keine Geräusche zu machen, solange sie nicht wusste, was los war. Durchaus hatten sich manchmal schon andere Tiere in das Gewächshaus verlaufen. Ob Noriko ihr folgte?
Vor dem unmittelbaren Eingang des Häuschens blieb Annabeth stehen und witterte neugierig. Der Geruch eines Katers stieg ihr in die Nase, was immerhin schonmal bedeutete, dass es kein wildes Tier gewesen war. Allerdings roch er nicht nach Hauskater, eher nach Zweibeinermüll.
Mit nicht vor Argwohn aber wohl vor Aufregung aufgestelltem Schulterfell trat Annabeth in die schwüle Hitze des Gewächshauses, so dass ihr die wohlbekannte Wand aus exotischen, stickigen, betörenden Düften entgegenschlug. Auch hier drinnen herrschte wie draußen ein geordnetes, überfülltes Pflanzenchaos, so dass die Blätter satt und dick über die Kübel und Beetkanten quollen und Ann so ein Gefühl von Zuhause vermittelten. Inmitten dieses prallen Grüns stand ein Kater von beachtlicher Größe mit zotteligem, langem Pelz von der Farbe des Feuers, durchsetzt mit wenigen weißen Strähnen. Sein Gesicht war charakteristisch geschnitten und in seinen Zügen schien selbst etwas südländisches zu sein, so dass Annabeth kurz den Eindruck hatte, er passe perfekt in dieses Gewächshaus, wie Katzenfutter in einen Futternapf. Mit zuckenden Ohren richtete die weißbraune Hauskätzin sich auf und betrachtete ihn mit ihren bernsteinfarbenden, warmen Augen.
Die Größe des Fremden war bestaunenswert, fast ein wenig gespenstisch, aber Ann hatte von einer solch bergigen Rasse gehört. Maine Coon nannte man sie.
"Wer bist du?", fragte sie nicht unfreundlich und trat langsamen Schritts ihrer ungekünstelt weiblichen Eleganz näher an ihn heran. Angst hatte sie nicht, dafür war sie zu sanftmütig und kontaktfreudig.

[bei Noriko, dann im Gewächshaus ihres Gartens bei Cassiel]
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BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   Mi Jan 21, 2015 7:22 pm

Dexter hatte das Gefühl das er langsam dahinter kam wie diese beiden Katzen funktionierten. Zumindest hatte er eine Idee, ob diese auch richtig war wusste er nicht.
Er nahm an das es sich bei den beiden Katzen tatsächlich um Schwestern handelte.
Fakt Eins: Sie bezeichneten sich selbst als solche.
Fakt Zwei: Trotz der unterschiedlichen, oder besser gegensätzlichen Fellfärbungen sahen sie sich ziemlich ähnlich.
Und Fakt Drei: Der Geruch der beiden ließ keinen anderen Schluss zu.
Mit einem etwas skeptischen blick verfolgte er das Gespräch der beiden Katzen weiter und versuchte sich ein wenig mehr zusammenzureimen.
Wie auch ihre Fellfarben, waren anscheinend ihre Persönlichkeiten doch recht unterschiedlich. Die dunkle schien mehr die Vorsichtige zu sein.
Dexter hatte auch so ein Gefühl das sie vermutlich diejenige war die beide mit Essen versorgte und alles andere übernahm was körperliche Arbeit erfordern würde.
Die Weiße hingegen schien lieber nachzudenken. Der Geschichte über ihren eigenen Heldentod nach handelte es sich dabei um ziemlich abgedrehtes Zeug.
Dennoch sprachen sie beide immer füreinander. Oder würde es zumindest gerne. Auch hier schien sich die Heller durchzusetzen, denn sie wies ihre Schwester zurecht, welche sich in Dexters Nähe anscheinend unwohl gefühlt hatte und weg wollte.
Geschmeidig sprang Dexter zu Boden und ging noch etwas näher heran, gerade so viel wie die Höflichkeit zuließ, ohne dass er aufdringlich wirkte.
„Zuerst einmal, nennt mich einfach Dexter. Seltsamer Fremder klingt selbst mir doch ein wenig zu schräg.“, maunzte er und blieb diesmal in Ton und verhalten höflich.
„Eure Namen wären natürlich auch sehr hilfreich, wenn wir weiter eine gepflegte Konversation führen wollen. Bei dieser ließen sich dann natürlich weitere Punkte klären.“, sprach er weiter, ziemlich sicher noch nie einen Satz so hochgestochen formuliert zu haben ohne jemanden ärgern zu wollen. Doch bei diesen seltsamen Schwestern war es tatsächlich nicht seine Absicht sie zu ärgern.

[Hört Hanabi und Popuri zu, versucht sie zu verstehen, springt vom Zaun, antwortet Popuri]
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BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   Mi Jan 21, 2015 7:47 pm

Hanabi schien sich langsam bewusst zu werden das der Fremde Kater nicht ganz unfreundlich war. Er stellte sich den beiden mit dem Namen vor und Prombt stellte sich Hanabi vor ihre Schwester. "Unsere Namen sind Hanabi und dies ist unsere Schwester Popuri. Wir kommen von weit weg, auf der Reise sind wir vielen Mühsalen entronnen und haben uns erfolgreich hier her geschlagen. Es freut uns das der Herr Dexter uns Begrüßt, doch wollen wir hier nicht lang verweilen und uns ein Nest suchen um unsere Müdigkeit von den Knochen zuwaschen und unsere Herzen in Einklang mit dem Leben zu bringen", stellte Hanabi kurz und zusammenfasstend die Situation klar. Der Kater war und blieb ihr nicht geheuer.
Es war jedoch auch interessant zu sehen wie er, anscheinend ganz locker, die Situation zu seinem Gunsten drehen wollte. Oder war er einfach so wie er war? Seltsamer weise Sprach sein Aussehen ziemlich für sich, das war auch mit seinem Ohr schmuck nicht besser. Irgendwie erinnerte er sie an die seltsamen Zweibeiner die drausen Schliefen, sich schwarz kleideten und meist Hunde mit sich führten die bellend die Katzen dafon jagten. sollte man aber mal einen Ohne Köter treffen so bekam man feinste Leckerreien und streichel Einheiten. Und dieser Kater schien von genau dieser Sorte Zweibeinern beeinflust worden zu sein. Oder jedenfalls eine Ähnliche Lebensweise zu haben.
Hanabi sah auf ihre Schwester und dachte darüber nach ob man von diesem Kater nicht ein weiches Nest zu erwarten hätte, oder wenigstens etwas was den Magen füllte. Wieder wante sie sich dem Kater zu und öffnete erneut ihr kleines Mäulchen um ihm ihren entschlus kund zu tun.
" Wir wären sehr erfreut darüber wenn du uns ein Nest beschaffen könntest. Deinem Schmuck zu urteilen denken wir das du mit Zweibeinern Erfahrung hast, oder Etwa nicht? Anscheinend lebst du auch bei ihnen denn man riecht es klar und deutlich bis zu unserem Zarten schnäutzelchen. Wäre der Gnädige Kater also so freundlich uns kleinen Schwachen Kätzchen etwas zu beschaffen?", meinte Hanabi und verschwieg dabei das die beiden ganz und gar nicht schwach waren. Sie waren zu zweit und ziemlich gut auf einnander abgestimmt. Sollte der Kater ihnen doch geben was sie wollten. Zwei so süßen Katzen konnte man einfach nicht wieder stehen, oder?

[Unterhaltung mit Dexter]


Zuletzt von Hanabi am Mi Jan 21, 2015 8:42 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Froststern

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BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   Mi Jan 21, 2015 7:59 pm

OUT: Hanabi, vergiss bitte die Zusammenfassung nicht.
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BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   Mi Jan 21, 2015 8:39 pm

Popuri horchte auf, als sich der seltsame Kater mit dem noch seltsameren Ohrschmuck vorstellte. Na also, wusste sie es doch, man hatte zu schnell geurteilt, er schien von der angenehmeren Sorte Katze zu sein. Oder aber er ist ein böses Genie, dass nun sonst was plant... Oh je, ich dachte, dass wäre nur ich? Ehe sie das Selbige tun konnte und überhaupt die erste Silbe ihres Namens ihren Mund verließ stellte sich Hanabi wie in einer schützenden Geste vor sie und übernahm es selbst, alle beide vorzustellen. Zumindest ein Zeichen dafür, dass sie sich wieder etwas entspannt hätte, was Popuris Gemüt aufhellte. Auch, wenn es vorher nicht gerade sonderlich dunkel gewesen war. Schließlich herrschte für sie im Grunde genommen immer heller, klarer Sonnenschein. "Oh ja, und wie weit weg das ist. Aber es ist wirklich lustig, mit den langen Monstern zu fahren!", warf sie schnell ein, als sie darauf gewartet hatte, einen Moment abzupassen, in dem sie ihrer Schwester nicht mitten ins Wort fallen würde. "Unser Herz ist übrigens immer im Einklang mit dem Leben, sonst würde es ja nicht mehr schlagen. Und es würde Uns nicht sehr gefallen, wenn es nicht mehr schlagen würde", fügte sie noch hinzu, und blinzelte, als wenn sie gerade etwas vollkommen abwegiges realisiert hatte. Und das Blinzeln nahm eine sehr hohe Anzahl in sehr, sehr kurzer Zeit an, als Hanabi dem seltsamen Kater, nun namentlich als Dexter bekannt, einen sehr gewagten Vorschlag unterbreitete. Nun, scheinbar war sie wohl immer noch nicht so wirklich mit der neuen Bekanntschaft einverstanden. Aber es schien ihr sehr ähnlich, bei allem und jedem einen Vorteil für sie beide ziehen zu wollen. Popuri rechnete es ihr hoch an, dass sie dabei an das Wohlbefinden der beiden dachte, allerdings konnte sie sich nicht dabei helfen und es doch ein wenig direkt finden, so etwas zu erbitten, wenn man sich gerade erst vorgestellt hatte. Hanabi schien nach dem ganzen Rumgelaufe doch etwas ausgelaugter zu sein als ich dachte, überlegte sie. Sie war sehr erpicht darauf, ein Nest zu finden. Bestimmt nicht nur, um einen Platz für die Nacht zu haben. Bis zu dieser war es schließlich noch ein gutes Stück des Tages hin. "Nun, lieber, guter, flaumiger, flauschiger und katerhafter Dexter", fing sie an und hatte das große Bedürfnis, so viele Adjektive wie nur möglich zu verwenden, nur wollten ihr leider nicht mehr einfallen, was sie sehr schade fand, Die Antworten wären Ja, Nein und Maus. Wir verlangen nichts, was nicht verlangt werden kann. Daher steht es dir natürlich vollkommen frei, diese Bitte abzulehnen. Wir werden es dir nicht krumm nehmen, nein, Wir haben so etwas noch nie getan. Vielleicht sogar auch nicht unsere geliebte Schwester, Wir sprchen nicht für sie mit, schließlich schlafen wir Nest an Nest. Wir würden es nicht sonderlich erheiternd finden, mit einer Kralle an der Kehle aufzuwachen" sagte Popuri und fügte ihren letzten zwei Sätzen einen witzelnden Unterton zu. Lautlos formte sie die Worte Sie ist böööse, wobei ihre Bernsteinaugen ein fröhliches Glitzern trugen. Sie meinte das auf keine gemeine Weise. Popuri war nicht die Katze dafür, überhaupt auch nur ansatzweise gemein zu sein. Selbst dann nicht, wenn sie es tatsächlich war. Der Tonfall machte die Worte und die Worte machten die Katze. Sie fand es mehr als amüsant, was Hanabi da wieder für ein tolles Spiel fabrizierte. Aber  es war dafür mit Sicherheit schon etwas zu spät, daher versuchte sie auch, es etwas abzudämpfen. Hanabi war anfangs zu feindseelig und es ist klar, dass wir funktionierende Köpfe haben. Das Bild der hilflosen, zugereisten Kätzinnen wird man uns so sowieso nicht mehr abnehmen. Aber trotzdem sollte man wirklich erst einmal etwas klarstellen. "Zweibeinerkatze heißt Zweibeiner, Schwester. Wir wissen, dass du es darauf absiehst, aber Wir denken doch, dass wir nicht mehr klein und niedlich genug sind, um es mit Leichtigkeit in ein Zweibeinernest zu schaffen. Zu Jungenzeiten war das noch eine ganz andere Sache", gab die weiße Kätzin zu bedenken, kam aber gleich auf einen ganz anderen Gedanken "Du warst so ein putziges Kätzchen, Schwester. Die kleine, schwarze Fressgier in Persona", meinte sie unerwartend in einem hohen, begeisterten Tonfall und hörte sich generell so an, als wenn sie von diesen weichen, ausgestopften Tieren sprach, welche die Zweibeiner oftmals ihren Jungen gaben. Beinahe vergaß sie, was genau sie eigentlich noch sagen wollte, riss allerdings doch wieder zusammen. Manchmal war einfach sooo vieles sooo viel mehr interessanter, als das, womit man gerade zu tun hatte. "Wozu die Mühe, wenn man sich auch einfach irgendwo ein hübsches, nettes, heimeliges, liebenswürdiges und sehr, sehr, sehr, sehr, sehr eigenes Nest suchen könnte?" Ja, irgendwie hatte sie wirklich ein Herz für Adjektive. Aber sie fand, dass diese etwas so viel mehr sympathischer machten. "Kennst du ein nettes Plätzchen, Dexter? Du hast mit Sicherheit deutlich bessere, geografische Kenntnisse dieses Ortes als wir. Wenn nicht werden wir einfach auf Unseren mehr als funktionierenden Orientierungssinn hören, Uns eine annehmbare Frischbeute fangen und dann deren Innereien auseinanderreissen, damit diese Uns sagen, wo wir hingehen sollen. Das macht auch viel mehr Spaß!" Seelig lächelte sie über ihre überbeschützende Schwester hin zu dem schwarzweißen Kater mit dem hübschen, verfluchten Ohrschmuck und zuckte abwechselnd mit der Schweifspitze von einer Seite zur anderen.

[wirft etwas ein, redet mit Dexter, teilt Hanabi ihre Bedenken mit, weicht ab, fragt Dexter nach einem nestfähigen Platz]
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BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   So Jan 25, 2015 10:44 am

Leicht unsicher zuckte Noriko mit dem linken Ohr, als sie Annabeths sprachlosen Blick und ihr geöffnetes Maul sah, aus welchem aber kein Laut drang. Wahrscheinlich hatte Noriko sie mit ihren Worten vollkommen vor den Kopf gestoßen und Annabeth würde mit so vielen Gefühlen nichts anfangen können. Innerlich verfluchte die Siamkätzin ihre Gefühle und ihr Versagen, diese vor ihrer besten Freundin zu verbergen. Sie wollte ja gar nicht klammern oder so. Aber manchmal ging es einfach mit ihr durch.
Schließlich wandte Noriko ihren Blick wieder von ihrer Freundin ab und starrte zu Boden. Das Schweigen breitete sich zwischen ihnen aus und bereitete ihr nun Unbehagen. Sie war zu weit gegangen mit ihren Worten, eindeutig. Sie setzte gerade ihre ganze Freundschaft auf's Spiel, nur weil sie Angst hatte, Annabeth zu verlieren. Dieses Gefühl war einfach schlecht, es zerstörte alles. Wo war nur die ruhige und taffe Noriko von früher hin, die sich nie aus der Ruhe hatte bringen lassen?
Erstaunt blinzelte die Siamkätzin, als sich Annabeth von unten heran an ihre Kehle schmiegte und ihr leise zuflüsterte, dass sie sie niemals verlieren würde. Für einen Moment starrte Noriko ihre Freundin nur an, ehe sie leicht lächelte und ihr Gesicht in dem duftenden Fell von Annabeth vergrub. Eine Welle der Erleichterung erfasste ihr Herz und beruhigte sie innerlich. Annabeth würde bei ihr bleiben. Mehr wünschte sie sich nicht.
Dieser Moment der Vertrautheit war aber schnell vorbei, als ein metallisches Quietschen durch die Luft hallte. Wie auch Annabeth hob Noriko den Blick und blickte in die Richtung, aus der das Geräusch gekommen war. Auch wenn sie eigentlich schon wusste, dass es von dem gläsernen Gewächshaus kam, welches in Annabeths Garten stand.
Noriko erwiderte den Blick ihrer Freundin und seufzte innerlich, als sie das neugierige Funkeln in den schönen Augen der dreifarbigen Kätzin sah. Die ruhige, erwachsene Annabeth von eben war wieder der kleinen Abenteurerin gewichen.
Auf leisen Pfoten folgte Noriko ihrer Freundin zum Gewächshaus und hoffte, dass sie keine böse Überraschung erleben würden. Es verirrten sich durchaus auch Marder oder Ratten in die Nähe der Kräuter, weshalb Noriko auf der Hut blieb. Wenigstens eine von ihnen beiden musste vernünftigt bleiben.
Als sie aber das gläserne Haus betraten, atmete die Siamkätzin kurz erleichtert aus. Anhand des Geruches erkannte sie, dass es eine Katze war. Und mit so einer wurde sie schon fertig. Doch als sie den Kater erblickte, war sie sich da nicht mehr so sicher. Er wirkte zwar nicht wie ein Muskelprotz, doch war er um einiges größer als Noriko und würde ein ernstzunehmender Gegner sein.
Annabeth - naiv wie immer - sprach den Kater einfach an, während sich Noriko hinter ihr hielt und wachsam blieb.

[bei Annabeth in ihrem Garten | schmiegt sich an sie | hört das Quietschen | folgt Annabeth | entdeckt Cassiel ebenfalls]
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BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   Sa Jan 31, 2015 5:37 pm

Ein wenig verträumt ging der rote Kater näher an einige der Pflanzen heran, genoss weiter den Duft und stupste die eine oder andere zaghaft mit einer Pfote an. Doch die dicken, fleischigen Blätter waren wirklich, keine Einbildung.
Ebenso wie die Stimme die er plötzlich hinter sich hörte.
„Wer bist du?“, fragte sie und Cassiels Ohren zuckten auf. Er drehte sich um, sowohl auf der Hut, als auch ein wenig beschämt das er seine Umgebung so vollständig vergessen hatte.
Doch seine Vorsicht schien unbegründet, denn die Katze vor ihm wirkte kaum gefährlich, eher neugierig.
„Cassiel ist mein Name. Nur ein alter Kater der gerade etwas gefunden hat von dem er rechnete es nie wieder zusehen.“, stellte er sich vor und neigte zur Begrüßung den Kopf.
Hinter der Dreifarbigen tauchte noch eine andere Katze auf. Diese schien allerdings vorsichtiger zu sein, den Cassiel erkannte wie sie ihn genauer musterte und sich wachsam hinter der Dreifarbigen hielt.
„Keine Angst, ich habe nicht vor euch etwas zu tun.“, sagte Cassiel ruhig und gab auch seine vorsichtige Haltung auf, um Missverständnissen vorzubeugen.
Dann war es an ihm die beiden Katzen genauer zu mustern.
Beide schienen noch, verglichen mit ihm selbst, recht jung zu sein. Auch die Gerüche passten zu den Katzenspuren die er schon im Garten wahrgenommen hatte.
„Gehe ich richtig in der Annahme das ich es mit den Damen des Hauses zu tun habe?“, fragte er.
Jetzt bemerkte er auch das gemächliche prasseln von Regentropfen auf dem Glasdach des Schuppens und er fügte noch hinzu: „Und wäre es wohl möglich das ich mich bei euch unterstelle bis das Wetter wieder etwas besser ist?“.

[antwortet Annabeth und stellt sich vor, fragt ob er den Regen hier aussitzen darf]
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BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   So Feb 08, 2015 4:55 pm

Als der rote, große Kater ihre Stimme vernahm, zuckten seine Ohren überrascht und er drehte seinen Leib mit vorsichtigen Bewegungen zu ihr um, so als sei er selbst auf der Hut. Seine goldenen Augen drückten dabei fast so etwas wie das Gefühl aus, ertappt worden zu sein oder als hätte er nicht damit gerechnet, dass dieses Gewächshaus jemandem gehörte.
Jedenfalls wirkte der Maine Coon Kater keinesfalls wie ein Einbrecher oder ein gefährlicher Zeitgenosse. Er neigte seinen Kopf etwas, als er sich als "alter Kater" vorstellte, der etwas gefunden hätte, wovon er nicht geglaubt hätte, es jemals wiederzusehen.
Annabeth versuchte sich seinen Namen einzuprägen und überlegte, was er meinte. Etwas, was er nicht geglaubt hatte, wieder zu sehen? Nunja, er kam nicht von hier. Vielleicht meinte er das ganze Zweibeinerdorf und er schien auch schon sehr viele Monde zu leben, vielleicht hatte er vor langer Zeit auf diesem Grundstück gelebt.
Der Blick des Katers richtete sich auf Noriko, die hinter der dreifarbigen Hauskätzin stand und mit ihren blauen Augen seine Gestalt musterte und anscheinend verstand er die Vorsicht in ihrem Gesicht.
Er richtete sich in eine entspannte, betont arglose Körperhaltung auf und miaute nun sanfter mit seiner markanten Stimme:"Keine Angst, ich habe nicht vor, euch etwas zu tun. - Gehe ich richtig in der Annahme das ich es mit den Damen des Hauses zu tun habe?"
Annabeth zuckte mit einem Ohr und schmunzelte bei seinen Worten in sich hinein.
"Naja, eigentlich die Dame des Hauses.", schnurrte sie richtigstellend, was begleitet wurde mit einer kleinen, koketten Geste des Stolzes, als sie sich bewusst darüber wurde, dass der Einzelläufer sich in ihrem Garten aufhielt.
"Ich heiße Annabeth. Und das hier ist Noriko, eine sehr gute Freundin von mir.", stellte sie sich und Nori höflich vor, ehe der Blick des Katers zum Glasdach des Gewächshauses abschweifte. Verwundert zuckte die Hauskätzin mit ihren feinen Schnurrhaaren, als ihr der Regen auffiel, der an dem Glas herunter lief. Draußen musste es in Strömen regnen.
"Wäre es wohl möglich, dass ich mich bei euch unterstelle, bis das Wetter wieder etwas besser ist?", erklang die einprägsame Stimme Cassiels erneut, aber Annabeth kam mit gemächlichen Schritten ihrer galanten Pfoten näher und nickte hilfbereit.
"Aber natürlich. Wenn du möchtest. Aber was führt dich denn hierher? Ich habe dich hier noch nie gesehen. Wo kommst du her? Du bist ja schließlich kein... Hauskater, oder?", fügte sie etwas vorsichtiger an und betrachtete ihn schräg von unten mit ihren fragenden, bernsteinfarbenden Augen. Nach dem Geruch in seinem langen Pelz zu urteilen, konnte er unmöglich ein Hauskater sein.

[bei Noriko und Cassiel im Gewächshaus in ihrem Garten]
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BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   Di Feb 10, 2015 6:55 pm

Noriko blieb trotz des freundlichen Tons des Streuners vorsichtig und behielt ihre Haltung bei, während sich sowohl der Kater als auch Annabeth entspannten. Der Rote stellte sich als Cassiel vor, wobei er für Norikos Geschmack ziemlich seltsam sprach und seine Stimme ausländisch klang. Das machte die Siamkätzin nur noch misstrauischer.
Annabeth hingegen war - wie üblich - sofort aufgeschlossen und schnurrte den roten Kater regelrecht an. Leicht säuerlich blickte Noriko zur Seite. Schmeiß dich doch gleich auf den Rücken und zeig ihm deinen Bauch", zischte sie unhörbar und schüttelte über Annabeths Naivität den Kopf. Aber der Kater war sowieso offensichtlich viel zu alt für solche Spielchen. Und selbst wenn war Noriko ja noch immer da.
Auf die Frage hin, ob Cassiel sich hier bei Annabeth unterstellen konnte, verdrehte Noriko erneut die Augen und seufzte. Natürlich würde Annabeth so etwas nicht ablehnen. Mit ihrer lieben Art wusste sie wahrscheinlich gar nicht, wie man 'nein' sagte. Sie würde selbst einen Hund in ihr Heim einladen, wenn dieser sie nur lieb darum bat, egal mit welchen Absichten.
Ihre vorsichtige Haltung beibehaltend setzte sich Noriko hin und blickte aus einer der gläsernen Wände hinaus in den Regen, behielt jedoch den Streuner im Augenwinkel in den Augen. Falsch er irgendetwas wagen wollte, würde sie es bemerken. Stumm lauschte sie dem Regen und den Stimmen der beiden Katzen und seufzte innerlich. Irgendwie verliefen ihre Tage im Moment nicht so, wie sie es sich vorstellte.

[bei Annabeth & Cassiel im Gewächshaus]
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BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   Fr Feb 13, 2015 7:05 pm

Erneut versuchte Dexter mit dem mitzukommen was die Schwestern sagten. Die Namen zuzuordnen klappte noch ganz gut, auch die beiden wohl dann noch in der Mehrzahl von sich Sprachen wenn es nur um sie ging.
Als die dunkle die „kleinen Schwachen Kätzchen“ erwähnte, hatte er das Gefühl das sie ihn ausnutzen wollte.
Ihre Schwester bestätigte diese Vermutung schließlich auch. Immerhin, sie war zwar noch seltsamer als Hanabi, doch immerhin war sie ehrlich.
„Ich kenne einige nette Plätze hier in der Gegend.“, setzte der Hauskater an und warf dann einen Blick in den Himmel. Dort brauten sich gerade dichte Wolken zusammen.
„Und ich nehme mal an etwas mit einem dichten Dach wäre in diesem Fall am besten.“, erklärte er.
Er ging zurück in Richtung des Gartens seiner Hausmenschen und hielt dann auf den kleinen Gartenschuppen zu. Durch ein Loch, welches er mit einer Plastikplane abgedeckt hatte um es vor den Hausmenschen zu verstecken, schob er sich ins Innere des Schuppens.
Ursprünglich hatte eine Ratte dieses Loch genagt, und als Dexter diese fangen wollte, hatte er das Loch entdeckt.
Dies hatte ihm eine weitere, wunderbare Möglichkeit eröffnet. Normalerweise ließen die Hausmenschen ihn nicht in den Gartenschuppen. Er vermutete das es daran lag das diese immer ihr frisch erlegtes Fleisch hier aufhängten und nicht wollten das er etwas davon abbekam.
Er hatte eh den Eindruck, dass der menschliche Anhang seiner Zimmergenossin ihn nicht besonders mochte.
Allerdings beruhte das auf Gegenseitigkeit. Sie versuchten immer ihm den Pelz zu verwuscheln, besonders der kleinste der Hausmenschen. Da musste ein standhafter Kater sich doch wehren.
Das hatte er den Hausmenschen wieder und wieder klargemacht indem er mit den Krallen nach ihnen schlug wenn sie ihn anfassen wollten. Es hatte eine Weile gedauert, aber das Training hatte seine Wirkung gehabt.
„So, für eine Weile könnt ihr hierbleiben.“, meinte er. „Wie ihr seht, gibt es frisches Fleisch wenn ihr Hunger habt, momentan habe ich Reh, Hase, Wildschwein und…“, er betrachtete die verschiedenen aufgehängten Tiere der Reihe nach, „… Fasan im Angebot. Aber nehmt euch bitte nicht zu viel weg, die großen regen sich darüber auf wenn zuviel fehlt.“.
Das war so eine Sache die er an den großen nicht richtig verstand. Er hatte mal beobachtet was diese mit den Tieren machten, in der Hoffnung dabei einen Brocken Fleisch abzubekommen. Die Menschen hatten die Tiere zerkleinert und die einzelnen Stücke dann in die Eistruhe gelegt um sie nach und nach immer mal wieder zum Essen anzubieten.
Da sie das Fleisch ja selber auch in kleine Teile schnitten, war es für Dexter nur logisch das es nichts machen würde wenn er sich auch das ein oder andere Stück nahm.
Schon hörte er die ersten Tropfen auf das Dach des Schuppens platschen. „Wenn es lange genug regnet, sammelt sich draußen an dem Eingangsloch immer etwas Wasser in der Plane, zu trinken solltet ihr also auch haben. Falls ihr lieber etwas Katzenfutter haben wollt kann ich euch auch ein wenig vorbeibringen.“.

[hört Popuri und Hanabi zu, führt sie in den Gartenschuppen]
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BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   So Feb 22, 2015 8:52 pm

Langsam aber sicher wurde Cassiel wieder etwas aufmerksamer und die erste Überraschung über diesen Ort verflog doch rasch. Der Geruch passte zwar, doch war es hier doch so viel anders als im Dschungel.
Die Pflanzen standen alle in Töpfen und wirkten vermutlich mehr durcheinander als sie wirklich waren. Auch fehlten die Geräusche der Vögel und der anderen Dschungeltiere.
„Nein, ich bin kein Hauskater.“, antwortete Cassiel belustigt der kleinen Dreifarbigen, die sich als Annabeth vorgestellt hatte.
Die Katze schien recht neugierig zu sein und ihm in keiner Weise feindlich gegenüberzustehen, denn sie kam bereitwillig näher.
Er nutzte die Gelegenheit um seine Gastgeberin und deren Freundin noch einmal genauer anzusehen. Sein erster Eindruck war richtig gewesen, beide waren noch recht jung, zumindest verglichen mit ihm selber.
Annabeth schien wesentlich offener zu sein, was Fremde anging. Irgendwie hatte er das Gefühl das dieses Verhalten auch von Nachteil sein könnte, sollte mal jemand mit unfreundlichen Absichten auftauchen.
Er bemerkte dass die Siamkatze bei Norikos Fragestellerei die Augen verdrehte und sah sich damit in seinem Verdacht bestätigt. Irgendwie hatte er ein wenig Mitleid. Für Noriko was es bestimmt nicht einfach ständig auf Annabeth aufzupassen.
„Ich komme vom Schrottplatz, außerhalb des Dorfes.“, begann Cassiel ihre Fragen zu beantworten.
„Und hergeführt hat mich der ganze Kräuterduft aus dem Garten hier.“, fuhr er fort, und nickte in Richtung der Eingangstür des Gewächshauses.
„Ich bin auf der Suche gewesen um meine Kräutervorräte wieder etwas aufzustocken und habe dabei eben dieses kleine Paradies hier gefunden.“. erklärte er weiter und antwortete auf ihre nächste Frage.
„Wenn es dir nichts ausmacht, würde ich mir gerne ein paar Pflänzchen mitnehmen, sobald das Wetter wieder gut genug ist um nicht völlig durchnässt zu werden.“, fügte er noch hinzu und neigte bittend den Kopf ein wenig nach unten.

[antwortet Annabeth, fragt ob er ein paar Kräuter mitnehmen kann]
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BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   Mi März 04, 2015 11:58 am

"Nein, ich bin kein Hauskater.", antwortete ihr der große, rotweiß-strähnige Kater und bestätigte somit, was Annabeth schon in seinem Pelz gerochen hatte. Bereitwillig erzählte er von einem Ort namens 'Schrottplatz', der jedoch außerhalb des Dorfes zu liegen schien und ihm ein Zuhause war. Die weiß-braune Hauskätzin runzelte fragend die Stirn, da sie noch nie von einem Schrottplatz gehört hatte, konnte sich aber daran erinnern, dass auch ihr Bruder Phönix diesen Ort erwähnt hatte.
Cassiel ließ noch einmal seinen Blick schweifen und meinte, der intensive Kräuterduft habe ihn hierher geführt, worauf Annabeth lächeln musste. Ja, auch sie liebte die Düfte der verschiedenen Pflanzen, die im Garten und im Haus schwelten, und trug diese sogar in ihrem seidenweichen Fell, weil es sich mit der Zeit ihres Lebens hier dieser Gerüche angenommen hatte. Auf Cassiels Kompliment, der Garten sei ein Paradies, schnurrte sie erfreut:"Ja, das denke ich auch oft. Weil ich hier wohne, vergesse ich manchmal, wie wundervoll der Garten eigentlich ist. Meine Hausherrin liebt alle ihre Pflanzen und verbringt viel Zeit damit, sie zu pflegen. Ich glaube, sie ist sehr stolz auf ihren Garten und mittlerweile liebe ich ihn vermutlich genauso wie sie."
Sichtlich entspannt und aufgeschlossen hob Ann ihre rechte, milchweiße Pfote und begann diese mit ihrer Zunge zu putzen, während sie weiter dem einzelläuferischen Kater zuhörte. Als er aber mit höflich gesenktem Kopf seine Bitte formulierte, hielt sie nocheinmal inne und musterte ihn mit ihren warmen, beinsteinbraunen Augen und fragend zuckenden Ohrspitzen.
"Was für eine ungewöhnliche Bitte.", gab sie mit nachdenklicher Stimme zu und hakte deshalb nach:"Du sammelst... Pflanzen? Was machst du denn mit ihnen? Bringst du sie zum Schrottplatz?"
Annabeth neigte mit weiblicher Eleganz ihren Kopf zur Seite, ehe sie sacht lächelnd aber durchaus wissbegierig ergänzte:"Ich muss zugeben, dass ich mir unter einem Schrottplatz nichts vorstellen kann und ich glaube, ich bin selbst leider noch nie auf oder in einem gewesen. Noriko und ich bleiben eigentlich immer im Bereich des ... "
Sie hatte sich eher einem Reflex folgend nach ihrer Freundin umgeschaut, als sie ihren Namen ausgesprochen hatte, und war überrascht, sie nicht an ihrer Seite zu sehen. Stattdessen schien die Siamkätzin noch immer am Eingang des Gewächshauses herum zu stehen.
Mit einer erhobenen Augenbraue fragte Annabeth zu ihr herüber:"Nanu, was machst du denn da hinten, Nori?"

[bei Cassiel und Noriko im Gewächshaus ihres Gartens]
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BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   So März 08, 2015 2:02 pm

Noriko zuckte leicht mit den Ohren, als sie hörte, dass der Kater vom Schrottplatz kam. Annabeth konnte mit diesem Begriff sicher nichts anfangen, aber Noriko hatte schon davon gehört. Bevor sie Annabeth kennen gelernt hatte, war sie sogar selbst einmal beim Schrottplatz gewesen, als sie einem älteren Kater aus den Nachbargärten aus Neugierde gefolgt war.
Es war nicht unbedingt ein schöner Ort, die Zweibeiner luden dort Unmengen an nicht mehr benötigten Gegenständen oder Abfalls ab. Aber überwiegend fand man dort Monsterleichen, wie sie die Streuner immer nannten. Alte Autos eben. Dort schienen sich immer viele Streuner aufzuhalten und auch zu übernachten. Daher wunderte es Noriko nun nicht, dass Cassiel von dort kam. Der Schrottplatz schien auch sein Zuhause zu sein.
Das sorgte aber nicht dafür, dass Noriko ihr Misstrauen aufgab. Nicht jeder Streuner war freundlich. Das konnte sie auch aus Erfahrung sagen, schließlich hatte sie sich schon einmal mit einem solchen Streuner angelegt. Zu gerne hätte sie Annabeth etwas zurückgezogen, um den Abstand zwischen ihr und Cassiel zu bringen. Aber das würde nur in einem Desaster enden.
Vor allem wusste sie aber nicht, was sie davon halten sollte, dass dieser Kater Kräuter zu sammeln schien. Die Menschen schienen irgendetwas mit den Pflanzen anfangen zu können. Aber was genau eine Katze damit tun konnte, war etwas, was Noriko nicht wusste. Gab es überhaupt für sie Möglichkeiten, die verschiedenen Kräuter zu nutzen? Außer das Katzengras natürlich.
Auf Annabeths Frage hin hob Noriko den Blick wieder und sah ihre beste Freundin kurz etwas abwesend an, ehe sie sich wieder fing. "Ich beobachte", war ihre schlichte Antwort, wobei ihr blauer Blick kurz vielsagend zu Cassiel glitt. Es war ihr egal, ob der Kater merkte, dass sie ihm misstraute, oder nicht. Von ihrer Seite aus konnte er das ruhig wissen.

[bei Annabeth & Cassiel in Annabeths Gewächshaus]
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BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   So März 22, 2015 10:55 pm

„Ja, es gibt auch jeden Grund stolz auf so ein Paradies zu sein.“, bestätigte Cassiel der jungen Katze vor ihm und nickte anerkennend.
Auch wenn er bei weitem kein Experte für die Zweibeiner war, so kam es ihm doch vor das Dieser garten hier, trotz seines übermäßig natürlichen Aussehens, eher auf die Funktionalität der Pflanzen abgestimmt war, als darauf einen guten Eindruck bei anderen zu Schinden.
Oft genug sah man im Dorf Gärten, welche zwar wunderbar anzusehen waren, doch in denen nur Pflanzen wuchsen die außer einer hübschen Blüte keinen besonderen Nutzen verfolgten.
Annabeths Garten jedoch, oder besser, der ihrer Hausherrin, war voll von allen möglichen Heilkräutern und Pflanzen die die Zweibeiner zu Futter verarbeiteten.
Auf die Frage der Katze, was er denn mit den Pflanzen vorhätte gönnte er sich ein selbstzufriedenes Lächeln, bevor er, mit einigem Stolz, erklärte: „Tjaha, nicht nur die Zweibeiner, oder die Heilerkatzen aus den Clans hier im Tal verstehen sich auf die Bedeutung und den Nutzen von einigen Kräutern und Pflanzen.“.
Ein wenig Bescheidener fügte er dann noch hinzu: „Auch wenn ich selber wohl nur das nötigste Verstehe. Es reicht aber aus um Kranken oder Verletzten auszuhelfen.“.
Annabeth schien gerade etwas mehr über den Schrottplatz erfahren zu wollen, als sie bemerkte, das ihre Freundin sich dem Gespräch bisher nicht wirklich angeschlossen hatte.
Ihm war schon aufgefallen wie vorsichtig diese Noriko ihn die ganze Zeit musterte, doch immerhin war er ja der Fremdling hier, verübeln konnte er ihr die Vorsichtige Haltung nicht.
Ihre Knappe Antwort auf die Frage von Annabeth und der kurze Blick den sie ihm zuwarf überraschten ihn daher auch nicht besonders.
Trotzdem fühlte er sich verpflichtet seine guten Absichten zu bestätigen.
„Es ist zwar Klug, aber dennoch ein wenig Schade das sie mir so Misstrauen meine Liebe.“, sagte er an die Siamkatze gewandt und setzte ein entwaffnendes Lächeln auf.
„Gibt es vielleicht etwas, das ich tun könnte um dieses Misstrauen zu zerstreuen? Falls nicht verspreche ich mich sofort wieder auf den Heimweg zu machen, mit ein paar der Heilkräuter, falls ihre Freundin es erlaubt.“, fügte er noch hinzu und wies dabei mit einer Pfote auf Annabeth.

[Antwortet Annabeth, versucht Noriko zu beruhigen]
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BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   Mo März 23, 2015 9:06 pm

Über Cassiels Kompliment, man könne auch nur stolz auf ein solches Paradies sein, freute die weiß-braune Hauskätzin natürlich, dennoch aber war ihr Blick verwundert Noriko zugewandt, die nur sehr kurz angebunden auf ihre Frage antwortete. Sichtlich verwirrt runzelte Ann ihre hübsche, glatte Stirn und zuckte fragend mit den Ohren. Was hatte ihre Freundin nur? Misstrauen, das kannte Annabeth ja, aber was konnte der Grund dafür sein, dass die Siamkätzin sogar jetzt noch gegenüber Casiel so sehr auf Abstand ging? Hätte er unlautere oder boshafte Absichten, so hätte er doch längst die Krallen ausgefahren, oder? Stattdessen schien er auf eine kultivierte Unterhaltung Wert zu legen und was er erzählte, war wirklich interessant.
Noriko war doch noch nie so... schüchtern... , dachte die sanfte, wenn auch zuweilen etwas skurrile Kätzin bei sich.
Immer noch nachdenklich schaute Annabeth wieder zum Main Coone Kater auf und betrachtete seine Gestalt, um vielleicht herauszufinden, was mit ihrer Freundin los war. War es seine warme, markante Stimme, in der dieser leicht südländische Akzent mitschwang? Oder war es seine besonders überragende Größe zusammen mit seinem zwar schon älteren aber dennoch kräftigen, muskulösen und somit sicher kampferprobten Körper? Sicher war Cassiel nicht nur eine beeindruckende Gestalt sondern auch ein erfahrener Kater. Schüchterte das Noriko ein? Oder war es vielleicht sein scharf geschnittenes Gesicht mit den leicht orientalisch wirkenden Zügen und Linien zusammen mit seinen intensiv braunen Augen? Plötzlich stutzte Annabeth als ihr eine Idee kam. Fand ihre Freundin diesen reisenden Kater etwa attraktiv? Hatte sie etwas übrig für ihn? War sie fasziniert, versuchte diese Faszination aber zu unterdrücken? Nein, Ann würde es ihr nicht übel nehmen, natürlich nicht, aber es war doch ein ungewöhnlicher Gedanke, wie sie fand.
Derweil hörte Annabeth ihm aufmerksam zu als er für einen Moment seine Lippen zu einem stolzen, ja fast selbstzufriedenen Schmunzeln verzog, dann aber wieder wesentlich bescheidener erklärte, dass er mithilfe von Pflanzen Verletzungen und Krankheiten versorgen konnte. Trotz ihrem Gespräch war ihm Norikos Blicke und Verhalten anscheinend doch aufgefallen, so dass er entschied, sich der schönen Siamkätzin zuzuwenden und besänftigend zu lächeln:"Es ist zwar klug, aber dennoch ein wenig schade, dass Sie mir so misstrauen, meine Liebe. Gibt es vielleicht etwas, das ich tun könnte, um dieses Misstrauen zu zerstreuen? Falls nicht, verspreche ich mich sofort wieder auf den Heimweg zu machen, mit ein paar der Heilkräuter, falls ihre Freundin es erlaubt."
Das war zwar äußerst umsichtig von ihm, aber Annabeth erhob ihre helle Stimme entschieden und gastfreundlich:"Das ist lieb gemeint, aber wie bereits erwähnt, ist das hier mein Garten und wenn du nichts böses im Sinn hast, Cassiel, sehe ich keinen Grund, warum du so rasch wieder Abschied nehmen solltest. Außerdem regnet es noch immer in Strömen und du bist sicher genauso ungern bei Regen unterwegs wie unsereins."
Höflich und zierlich zuckte die freundliche Hauskätzin mit ihren Schnurhaaren. Wenn sie mit ihrer Vermutung zu Norikos Verhalten recht hatte, so wäre sie doch sicher auch traurig, wenn Cassiel sich jetzt schon wieder auf den Weg machen würde. Also tat sie sowohl ihrer Freundin als auch ihrem Gast nur Gutes, wenn sie ihn zum Bleiben bewegte. Abermals hob sie wieder ihre weiße Pfote und begann sie zu putzen, während ihre bernsteinfarbenen Augen interessiert glänzten.
"Es ist wirklich faszinierend, wie du von der Bedeutung der Pflanzen spricht. Ich liebe die Pflanzen des Gartens, aber mir kam niemals in den Sinn, dass nicht nur Katzengras und Katzenminze für uns nützlich sein könnten oder dass sie noch zu etwas anderem gut sind als zum Vergnügen. Hast du denn tatsächlich schonmal eine kranke oder verletzte Katze mithilfe von Pflanzen geheilt, Cassiel?"
Jetzt während sie derart nachdenklich und philosophisch sprach, merkte man ihr ihre Liebe zu den Pflanzen und Kräutern des Gartens erst wirklich an. In ihren Augen funkelte die Neugier, vielleicht mehr über ihre eigene kleine Welt erfahren zu können und der Einfall, Pflanzen könnten bei Krankheiten oder Verletzungen helfen, begeisterte sie.

[bei Noriko und Cassiel im Gewächshaus ihres Gartens]
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BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   So März 29, 2015 12:26 pm

Eine Weile erwiderte Noriko den verwirrt wirkenden Blick von Annabeth, ehe sich diese wieder an Cassiel wandte und weiter mit ihm plauderte. Unhörbar schnaubte die Siamkätzin und setzte sich schließlich hin. Wieso sollte Annabeth auch verstehen, warum sie immer misstrauisch blieb. Ihre Freundin sah ja immer nur das Gute in Katzen. Dass auch einmal ein falscher Kater dabei sein konnte, war ihr völlig fremd. Aber so war Annabeth eben. Jung und naiv. Viel zu unvorsichtig. Kein Wunder, dass Noriko sie immer wieder aus einem Schlamassel retten musste.
Als Cassiel Noriko ansprach und wohl glaubte, mit seinem Lächeln irgendetwas bei ihr bewirken zu können. Ihre blauen Augen blieben aber unbeeindruckt und sie setzte schon zu einer Antwort an, doch Annabeth kam ihr zuvor. Missbilligend zuckte die Siamkätzin mit dem Schwanz und sah ihre Freundin an.
"Nun, tu, was du nicht lassen kannst. Ich für meinen Teil gehe jetzt zu meinem Frauchen", meinte sie und erhob sich wieder. Erneut glitt ihr Blick über Cassiel. "Und was dich angeht: Du kannst nichts tun, um mein Vertrauen zu gewinnen. Entweder es kommt von alleine oder ich bleibe dir gegenüber misstrauisch. Aber lass dir eins gesagt sein: wenn du irgendwas mit Annabeth anstellst, bist du tot", sagte sie an den Kater gewandt, wobei ihre Stimme einen gefährlichen Ton annahm.
Eigentlich war es dumm von ihr, Annabeth alleine mit dem Kater zu lassen. Aber langsam reichte es ihr auch. Sie konnte nicht ständig die Beschützerin für Annabeth spielen, auch wenn ihr Herz es gerne getan hätte. Ihr Stolz aber sagte ihr, dass es auch mal anders sein musste. Außerdem...ertrug sie es einfach nicht, wie Annabeth einem Kater schöne Augen machte.
Ohne auf eine Antwort zu warten, wandte sich die Siamkätzin ab. "Ruf mich, wenn du mich brauchst, Annabeth. Bis später", sagte sie noch, ehe sie das Gewächshaus verließ und im strömenden Regen durch den Garten lief. Mit einem kräftigen Satz sprang sie über den Zaun, der ihre beiden Gärten trennte, und ging zu der Terasse.
Dort angekommen schüttelte sich die Siamkätzin erst einmal das Wasser aus dem Fell und leckte es mit ein paar Zungenstrichen halbwegs trocken. Schließlich suchte sie sich ihren Weg durch die Katzenklappe nach drinnen und ließ sich auf dem Fenstersims nieder, von wo aus sie weiterhin in den Garten ihrer Freundin sah und das Gewächshaus beobachten konnte.

[bei Cassiel & Annabeth | redet mit ihnen | steht auf | geht in ihren Garten | legt sich auf den Fenstersims und beobachtet]
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