Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
StartseitePortalSuchenFAQMitgliederAnmeldenLogin
Auf zum Neustart des Forums! Derzeit hat sich ein kleines Team aus Forenmitgliedern zusammengesetzt, um gemeinsam daran zu arbeiten, unser geliebtes RPG-Forum zu entstauben, auszubessern und das Rollenspiel rund um die kriegerischen Katzen mit Herzblut neu zu entfachen! Vieles ist in Planung und wer mithelfen oder mehr wissen will, kann mich per Nachricht an meinen Hauptaccount Schattenauge kontaktieren. Wir freuen uns über jeden, der mit seinen Charakteren wieder bei uns einsteigen oder dazu beitragen will, das Forum auf Vordermann zu bringen! Liebe Grüße von Schattenauge, Mondsänger und Minzhauch

Teilen | 
 

 Tief im Hauskätzchenviertel

Nach unten 
Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6 ... 13 ... 21  Weiter
AutorNachricht
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   Fr Apr 13, 2012 1:19 pm

Plötzlich tauchte mein großer Bruder wieder auf.,,Nein Ace lass das!Sie hat nichts getan!Tau bleibt!"ich funkelte ihn so gut es gibg an,auch wenn ich soetwas echt nicht konnte.Ich hatte ein Gefühl für Katzen.Diese beiden anderen Kätzinnen waren mir wahrhaftig nicht geheuer,aber ich wusste,das Tau keine Bedrohung war.Ich stellte mich vor sie,Und hob trotzig das Kinn.Ich konnte stur sejn wenn ich wollte.,,Das Gebiet gehört jedem!"stellte ich klar.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   Fr Apr 13, 2012 1:25 pm

Er war wieder da. Der orange-rote Kater war wieder zurueck.
Sie legte die Ohren an und sah Maya an ,,Wenn erw ill das ich gehe...werde ich gehen" Sie sah Ace mitfuehlend an. Sie wusste nur zu gut wie es war, wenn so viele Katzen auf einem Haufen waren. ,,Entschuldige. Ich wollte nicht stoeren" Sie sah Maya nochmal an und beobachtete dann kurz die anderen. Sie war dabei zu gehen, doch ging sie langsamer als sonst. Vielleicht wuerde sie noch jemand zurueck rufen? hoffentlich. Denn Tau hatte keinen schlafplatz und mochte Geselschafft.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   Fr Apr 13, 2012 1:58 pm

,,Nein warte!"rief ich und rannte hinter Tau her.Ich wollte jede Katze hier bleiben lassen,die wollte.Ich kannte das Gefühl,allein zu sein,und ich wollte anderen nicht das gleiche zufügen.,,Ace ist zwar unser Bruder,aber nicht der Bestimmer!Er ist echt klasse,wenn man ihn kennt!Er hat nur Angst um uns!"ich sah sie mit meinen großen,blauen augen an.,,Komm,Bitte!"
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   Fr Apr 13, 2012 3:15 pm

Ich seufze, und lasse meinen Blick sinken. Doch sofort schnellt er wieder auf, "Wenn du einen meiner Geschwister ein Haar krümmst, kannst du den Pflanzen von unten beim Wachsen zu schauen!" Knurre Ich, packte eine Maus, und schmeiße sie zu Tau, "Du kannst sie haben, mir ist der Hunger vergangen.." Murmel Ich, und sehe nun zu Lo, und Newt. Ohne Worte sah Ich die Katzen an, und gehe einen Schritt auf sie zu, "Wenn ihr nicht freiwillig von hier geht, führe Ich euch gerne hier raus. Mit meinen Krallen!"
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   Fr Apr 13, 2012 3:38 pm

Out: also ich kenn mich nicht mehr aus :/ schließlich ist Lo vorhin schon gegangen und Tau war hinter einen Busch oder so versteckt und hat euch doch von der Ferne beobachtet oder ned? Eigentlich steht Lo schon längst nicht mehr bei der Katzengruppe, nur Newt hat das wohl überlesen und mich wieder hergebeamt Very Happy Lo ist also 'unschuldig' Wink
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   Di Apr 24, 2012 3:25 pm

(Out: Sorry wegen Doppelpost)

Lo saß weit entfernt von der Katzengruppe und starrte in eine kleine Pfütze, die vor ihren Pfoten lag. Das wunderschöne Gesicht von der silbergrauen Kätzin spiegelte sich dort, doch Lo erkannte sich selber nicht in dieser Pfütze. Nein, das war nicht sie. Dieses Gesicht gehörte Lori, ihrer zweiten Persönlichkeit, die zweite Katze die Lo schon seit vielen Blattwechsel unterdrückt hatte und selber die Oberhand übernommen hatte. Es erschreckt die Kätzin etwas, Lori vor sich in dem Wasser zu sehen. Die blattgrünen Augen der Kätzin im Wasser sah sie wissend und zugleich traurig an. War das Mitleid? Warum schenkte sie ihr Mitleid! Ich brauche kein Mitleid!!! Wütend schlug sie mit ausgefahrenen Krallen in die Pfütze und die Abbildung von Lori verschwand. Die Bestie in Lo tobte vor Wut und schrie, winselte und brüllte. Lo wusste warum...Lori wurde mit jeden Tag stärker und es wird nicht mehr lange dauern, bevor Lori wieder die Kontrolle über ihren Körper hatte. Aber das durfte Lo nicht zulassen! Ohne auf Newt zu achten oder auf die anderen dahergelaufenden möchtegern Streuner und ging ihres Weges. Einfach nur weg von hier.

----> Donnerweg
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   Fr Apr 27, 2012 8:15 pm

(out: Da sich Tau einfach hatte löschen lassen, ignorier ich sie.)

Ace seufzte, und schüttelte seinen Kopf. Er war mehr als nur unschlüssig, was er tun sollte. Wollten seine Geschwister überhaupt mit ihm mit? Oder wollten sie weiter ihre eigenen Wege gehen? Natürlich wusste er, das seine kleine Schwester bei ihm bleiben würde. Aber wie sah es mit Sam aus? Wie sah es mit Maya und der Kleinen aus? Würden sie es auch so wollen? Er seufzte, setzte sich ordentlich hin, und miaute mit kräftiger Stimme, "Ich möchte nun eine Entscheidung von euch hören. Ich kann nicht ewig hier bleiben. Möchtet ihr mit mir, oder möchtet ihr weiter ein Leben als Hauskätzchen führen?" Fragte er mit bitterer Stimme.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   So Apr 29, 2012 12:34 pm

Pp: Baumschule

Würde hier sein neues Leben beginnen? Nein. Er würde sich nicht als Hauskätzchen verkaufen lassen. So könnte er nicht stark werden. So könnte er nicht lernen, selbstständig zu werden. Er müsste den Wald verlassen und iregendwann zurück kehren. Er würde lange weg bleiben, aber er würde stärker werden. Alleine, die Welt erkunden. Selbst als Junges könnte er viel erreichen. Tsuna sprang auf einen Zaun. Die Abgrenzung des Waldes. Er würde ihn nun verlassen und so lange wegbleiben, bis er erwachsen war. Bis er stark war. So stark, dass er die Katzen vernichten konnte, welche ihn weh taten. Tsuna war fest entschlossen. Er warf einen letzten Blick zurück, bevor er den Wald verließ..

[Tsuna hat das Terretorium verlassen, und ist so für eine Weile inaktiv. Er wird, sobald seine Geschwister erwachsen sind, zurück kehren.]
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   So Apr 29, 2012 2:15 pm

Sam blickte erst verständnisslos, darauf wütend in die Augen seines Bruders. "Wie meinst du das, Leben als Hauskätzchen weiter führen? Ich bin nie ein Hauskätzchen gewesen, und werde es auch niemals sein!" Wie konnte Ace ihn nur als Hauskätzchen bezeichnen? Noch nie, nie hatte er sich auch bloß in die Nähe dieser fellosen Biester gewagt. Sams Krallen bearbeiteten den Boden. Er war immer allein gewesen, immer allein, bis er auf die orangefarbene Mutter Nikota, und kurz darauf auf seine Geschwister traf.
Er hatte von klein auf, auf eigenen Pfoten gestanden, es sich selbst beigebracht zu Jagen, sich selbst beschützt. Und nun kam sein älterer Bruder mit dem, von ihm mehr als verabscheutem Begriff Hauskätzchen?!
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   So Apr 29, 2012 2:23 pm

Ein tiefes Grollen, gefolgt von einen Knurren entfloh Ace. Er funkelte seinen Bruder aus kalten Augen an, "Hör mir gefällgst besser zu! Ich habe mit Maya und der Kleinen geredet! Ich denke, es ist dir wohl klar, dass ich weiß, das du kein Hauskätzchen bist!" Seine Stimme war rau, und kratzig. Er drehte sich von Sam weg, beachtete ihn erst ein Mal nicht mehr, und funkelte nun seine kleineren Geschwister an. Die, welche er als Hauskätzchen bezeichnet hatte. Nicht Sam. Dummer Kater.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   So Apr 29, 2012 2:30 pm

Out: Mist, jetzt hab' ich den Text falsch interpretiert. *seufz*

Sam wand trotzig den Kopf. Ace hatte auch ihn angesehen, nicht nur seine beiden Schwestern!
Oder etwa doch nicht..? Seine Augen wanderten von einer Katze, zur anderen. Mist, ich hab' mal wieder überreagiert. Hauskätzchen!
Sein Nackenfell sträubte sich. Wie sehr er dieses Wort hasste. Oft, hatten ihn andere Katzen als eine solche bezeichnet, da er als junger Kater so wohlgenährt und kräftig wirkte. Sie verstanden einfach nicht, das auch Einzelläufer sich gut selbst versorgen konnten. Er seufzte, und schüttelte den Kopf.
"T'schuldige, Ace.."
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   Mo Apr 30, 2012 1:54 pm

Er sah Sam eine Weile ein. Doch sein Blick wurde erneut weich, und zuversichtlich, "Schon Okay, Sam." Brummte er, und drehte sich von seinen Geschwistern weg, "Ich weiß nicht, wie ihr euch entscheiden werdet. Aber ich werde nun weiter ziehen." Brummte er, und setzte sich in Bewegung. Er wusste nicht, ob Maya wirklich folgen würde. Aber das war nun auch egal. Mit schnellen Schritten lief er los.

Tbc: Donnerweg.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   Di Mai 01, 2012 10:50 am

Sie beobachtete die Streuner von einem Dach aus. Dreckige kleine Biester dachten sie wären besser als alles auf dieser gottverdammten Erde. Sie sprnag herunter und schüttelte sich dann verschwand sie in Richtung das Nest ihrer Zweibeiner. Sie setzte sich vor die Tür und miaute so lange bis irgendwer öffnete.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   Di Mai 01, 2012 2:19 pm

Sam nickte, und warf einen kurzen Schulterblick auf seine "Hauskätzchen-Schwestern." Er hoffte wirklich, sie würden mit ihnen kommen. Schließlich
hatte er sie gerade erst wieder gefunden und außerdem.. So ein langweiliges, betüdeltes Hauskätzchenleben führen? Ihm schüttelte es bei diesem Gedanken, doch er war sich auch bewusst, das die beiden es nicht anders kannten. Mit einem innerlichen Seufzer machte er sich auf die Poften, und folgte seinem Bruder schnellen trittes Richtung Donnerweg.

-----> Donnerweg
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   Di Mai 01, 2012 6:41 pm

Ich lies einen langen,teatralischen Seufzer hören bevor meine Brüder verschwanden.Ich wusste nicht,was ich tun sollte.Meine Gedanken kreisten eine lange Zeit,während ich mit gesenktem kopf auf dem Rasen stand.Doch dann erwachte das Lebrn in meinen Bersteunfarbenen Augen wieder und ich hatte meinrn Entzchluss gefasst.Mit gestrafften Schultern erhob ich mich und sprang über den Zaun in meinen Garten hinein.Ich schnupperte an den vertrauten Blumen und sog ihren Geruch tief in mich ein.Dann glitt ich geschmeidig in mein Zweibeinernest.Das männchen starrte gerade auf die Kiste und das Weibchen summte fröhlich,während sie in der Küche stand und sich beute zubereitete.Ich trat leise maunzens zu ihr und mein Magen verkrampfte sich.Ich wusste,was ich tun musste.Ich rieb mrin Kopf an ihrem bein und gab protestierende Laute von mir,bis sie mich hoch hob und mrin Halsband abmachte.Wie jeden Tag,damit ich besser schlafen konnte.Ich schluckte schwer als sie mit der weichen hand mein Fell streichelte und meinen Bauch kraulte.Aber das schlimmste Kam,als das Junge die treppe hinunterhüpfte.Sie hatte ein rosafarbenes Kleidchen an und schrie vor Freude auf,als sie mich bemerkte.Sie rannte mit wehenden Haaren auf mich zu und vergrub ihr Gesicht in meinem Fell.Dannredete sie irgendetwas auf mich ein und gab mir tausend Küsschen.Wie jeden Abend,wenn ich mach Hause Kam.Ich spürte die tränen in mir aufsteigen und blinzelte heftig.Doch bevor ich noch einen Fehler begehen konnte,sagte die Mutter etwas und das Junge verschwand quengeld in seinem Nest.Das Weibchen machte mir noch Futter in den Napf und verschwand bei ihrem Gefährtem im Zimmer.Ich seufzte,betrachtete alles noch einmal,berührte die Gegenstände meiner Glücklichen Kindheit.Hier wollte ich bleiben.Um alles in der Welt.Ich lief zog eine Schranktür auf und fand ein kleines päckchen Milch,dass ich hervorholte.
Und dann verlies ich für immer mein zu Hause.
Denn ich konnte meine Geschwister nicht verlassen.Auch,wenn mein Leben nun hart werden würde.Ich sprang abermals über den Zaun,und schaute noch einmal zurück.Friedlich sah das Neat aus,vertraut und schön.Und so würde es mir in erinnerung bleiben.
,,Danke.."wisperte ich noch mit erstickter Stimme und trat endgültich auf den Kiesweg hinaus.Munay konnte ich nicht entdecken,aber vielleicht war sie schon gegangen.Ich konnte aber nicht bleiben und warten.Denn das würde mich nur quälen.Bald würden meine Zweibeiner nach mir suchen und das wollte ich nicht erleben.Alao rannte ich so schnell ich konnte meinrn Brüdern nach,mit dem Milchpäckchen im Maul,während die Tränen von meinen schönen,geflecktem Gesicht hinunterliefen.
------->Donnerweg
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   Fr Mai 04, 2012 10:03 pm

Mit schmerzverzerrtem Gesicht sah Minou ihren Brüdern nach. War es ihnen egal, ob sie ihnen folgte? Oder hatten sie die Gesprenkelte einfach vergessen? - aus Egaligkeit. Okay, das wort hatte sie sich soeben ausgedacht, aber um es nochmal strikt und klar auszudrücken, dass sie total sauer war und Minou diese Verlassenheit von ihrem Bruder total zerfraß, wollte sie einfach mal erläutern, dass die verschiedenfarbige Augen Haberin so verzweifelt war, dass sogar unbekannte Wörter wie 'Egaligkeit' durch ihren Kopf schwirrten. Echt jetzt! Sie war total sauer. War ja klar, dass es so kommen musste.
Die Sache hatte ihr von Anfang an nicht gepasst und nun wusste sie, wie recht se doch damit behalten hatte.
Stärkt mein Selbstbewusstsein ungemein, muss ich sagen. Aber blöder Weise ist mir mein Bruder wichtiger als alles andere dieser verabscheuungswürdigen Egaligkeit habenden Welt!
Tja, was hätte sie also anderes tun sollen? Sie drückte die Leftzen nach hinten, zeigte ihre Zähne, riss das Maul auf und begann zu fluchen.
"Nichtsnütziger, blöder, bepiselter, doofer, mich alleingelassener, mich egal findener Kater! Du bist so ein Misthaufen, Krähenfraß und Fuchsdung zugleich! Ich will dich zerkratzen, du blödes Miststück! Ace! KOMM ZURÜCK!"
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   Sa Mai 05, 2012 9:48 pm

Nichts dergleichen hätte Minou so außer Fassung bringen können, wie der Schrei, den sie nach ihren vielzähligen Flüchen vernehmen musste. Es war haaresträubend, wie der schrille Ton ihre Pupillen schmal werden ließ und ihre Ohren eng am Kopf hafteten.
Das blaue Auge hatte sie , wie das Bernsteinfarbene auch, total zusammengekniffen. Tat sie dies, um die kommenden Tränen zurückzuhalten? Oder machte sie das, um wie ein wild gewordenes Monster loszurennen um ihren Bruder zu zerkratzen?
Der Schrei, der aus ihrem Munde folgte, erläuterte die Frage ungemein, denn der Name, den sie ausprach, war kein Geringerer als - "Ace!". Das Fell der Kleinen sträubte sich und zusammengesunken senkte sie den Kopf. Sie atmete eins-zwei mal durch, nahm den Kopf wieder hoch und preschte los. So schnell wie ihre gesprenkelten Beine sie tragen mochten.
"Ich komme, Ace! Ich rette dich!"

---> Donnerweg
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   Di Mai 29, 2012 10:37 pm

Die warme Sonne beschien meinen dichten Pelz, als ich auf der Holzterasse meiner Zweibeiner lag und die Liebellen beobachtete, die über den Swimmingpool hopsten, in dem die beiden kleineren Zweibeiner tobten. Eine hübsche Idylle zu dieser Tageszeit. Mein ganzes Volk war gut gelaunt, mir ging es ebenso sehr gut und der Garten geseihte friedlich vor auch hin. Mein Futter hatte ich gerade erst zu mir genommen, also war mein großer Hunger - den mein dicker Kugelbauch so oft verspürte - erst einmal besänftigt. Meine Ohren schnippten, als eine meiner Dienerinnen, es müsste die Drittjüngste sein, mit einer Schale voller ekligen Leckerchen raschelte. Bäh! Dieser Fraß hatte mich noch nie so richtig dazu gebracht, ihn zu mögen. Das wusste dieses Junge eigentlich! "Weg damit!", fauchte ich und zeigte erboßt die Zähne. Schnell nickte das kleine Zweibeinerkind und ging davon. So einfach konnte man seine Angestellten herumkommandieren. Die Menschen waren einfach zu dämlich. Ein bisschen kuscheln hier, ein bisschen da und schon gaben sie einem, was immer man wollte. Manchmal redeten sie mit mir... Aber ihre Sprache verstand ich nicht. Dieses fleischige Volk war zu ungebildet dafür, die Sprache einer Katze zu erlernen.
Mit müden Augen blickte ich mich um. Als würde ich Besuch erwarten. Das war aber sicher nicht das, was ich erwartete, denn ich hasste Besuch! Total! Es gibt doch nichts schlimmeres, als zeitverwendende dumme Katzen, die nachdem sie gehen nicht einmal das Lich im Zaun wieder heile machten... Ich hatte sogar schonmal jemanden erlebt, er hieß Paul oder so, der Ost gekommen, hat sich einen Fisch aus dem Gartenteich geklaut und ist dann, ohne die Gräten wegzumachen, gegangen. So eine Frechheit!
Mit meiner rauen Zunge fuhr ich mir einmal über das Fell, das beigefarben auf meinem Rücken platznahm um mich zu wärmen, obwohl dieser Wärme Tag nicht nach so etwas flehte.. Tja, Haare waren eben nicht so leicht zu erziehen, wie das ubterwürfige Menschenvolk.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   So Jun 17, 2012 10:41 am

Ich gähnte herzhaft, den ganzen Tag nur ind er Sonne zu liegen war so entspannend, aber auf Dauer war es doch ein wenig langweilig. So alt war ich doch nun auch nicht!
Ich leckte nachdenklich mein Brustfell sollte ich einen Ausflug wagen? Meine Hausleute hatten mich vor kurzem erst gefüttert und das Wetter war bestens, perfekte Vorraussetzungen für einen Spaziergang. Ich sprang aus der weichen Höhle des Kratzbaumes, der auf der Veranda hinter dem Haus stand und kletterte geübt den großen Baum nahe des Gartenzauns hinauf. Von oben schaute ich auf den Nachbargarten hintunter. ich musste noch entscheiden, wo ich hinwollte und so blieb ich erstmal auf dem Ast über dem Gartenzaun hocken und überlegte.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   Fr Aug 24, 2012 9:50 am

Saphirpfote saß schon eine Weile lang auf den Holzzaun und sah in Richtung Wald. Wie lange war es her, als ich beschlossen hatte, meine Familie zu suchen? Der Schülerin kam es wie etliche Blattwechsel vor. Nur noch schemenhaft konnte sich die junge Kätzin an das Leben im Clan erinnern. Aber an eines konnte sie sich immer noch erinnern. Nämlich das Gefühl, dass sie nicht in diesen Clan gehörte. Dass sich ihr Zuhause wo anders befand und nur auf ihre Rückkehr wartete. Natürlich vermisste sie ihre Freunde, aber sie konnte sich nicht vorstellen, jemals wieder glücklich zu sein, wenn sie zurückkehren würde.
Plötzlich wackelte der Zaun etwas, als eine weitere Katze auf ihn hochgesprungen war. Saphirpfotes goldenen Augen erspähten eines ihrer vielen Geschwister. Amelie kam mit einem breiten Lächeln auf sie zu balanciert. “Shiva! Da steckst du! Mama hat sich schon gefragt wo du bleibst. Wir bekommen gleich etwas zu essen.“ Als ihre Schwester neben ihr angekommen war, blickte diese Saphirpfote mit schief gelegten Kopf an. “Wenn du weiter nachdenkst, bekommst du bald einen so dicken Hals wie Keks!“ Dabei musste sie selbst laut auflachen und amüsierte sich über ihren eigenen Witz. Keks war ebenfalls Saphirpfotes Bruder. Nur wurde er von seinen Zweibeinern so sehr verwöhnt, dass er einfach immer dicker und dicker wurde.
Amelie hatte sie in der Nacht gefunden, in der sie den Clan verlassen hatte um nach ihrer Abstammung zu suchen. Saphirpfote konnte sich noch gut an den erschrockenen Gesichtsausdruck von ihrer Schwester erinnern, als sie plötzlich neben ihr aus dem Gebüsch gekracht war. Amelie war davon beeindruckt, dass Saphirpfote aus einen der Clans stammte und je mehr die Schülerin über sich erzählte, desto nachdenklicher wurde Amelie. Aber als Saphirpfote ihr von der Geschichte erzählte, die Veilchenfrost ihr gebeichtet hatte, war diese wie aus den Häuschen um sie gesprungen. Amelie hatte sie als ihre Schwester Shiva wiedererkannt und brachte sie zu ihrer wahren Familie zurück. Noch nie hatte Saphirpfote eine schönere Zeit erlebt, als sie ihre Eltern und Geschwister zum ersten Mal gesehen hatte.
“Komm jetzt Shiva! Unsere Eltern warten schon!“ Die drängende Stimme ihrer Schwester ließ sie aus ihren Gedanken schrecken und sie lächelte entschuldigend. “Tut mir leid, ich weiß ja, wie hungrig du immer bist.“ Neckisch verpasste die Schülerin der dunkelgrauen Zuchtkätzin einen Klaps auf die Schulter, bei dem sie fast vom Zaun gepurzelt wäre. Saphirpfote machte sich gemeinsam mit Amelie auf den Weg zu ihren Zweibeinernest. Aber Amelie konnte nicht aufhören sie die ganze Zeit von der Seite anzustarren, bis Saphirpfote sie anblickte. “Warum siehst du mich die ganze Zeit an?“ Aber anstatt zu antworten, blieb Amelie stehen und senkte den Blick. Stirnrunzelnd ging sie zurück zu ihrer Schwester und sah sie besorgt an. “Was hast du Amelie?“ Mit einen Ruck hob sie den Kopf und sah Saphirpfote beschuldigend an. “Du denkst darüber nach, wieder in den Wald zu gehen! Wehe du streitest es ab, ich kenn ich dafür zu gut! Jeden Tag gehst du zu diesen Zaun und starrst doch hinüber...“ Als die Stimme von ihrer Schwester brach, schluckte Saphirpfote und blickte schuldbewusst zu Boden. Lange hat sie darüber nachgedacht, doch jetzt war sie sich sicher, wohin sie gehörte. Mit ihren funkelnden Augen blickte sie Amelie an und lächelte. “Ich habe mich entschieden...ich werde nachhause gehen.“ Sofort schnappte Amelie verletzt die Luft ein und blickte sie mit tief traurigen Augen an. “Ich...ich will nur das beste für dich...also wenn das wirklich das ist was du dir wünscht...“ Ihre Augen schimmerten verdächtig, aber Saphirpfote schüttelte schnurrend den Kopf und legte ihre Schnauze an die Schulter ihrer Schwester. “Ich werde mit dir nachhause gehen, du Fellkugel. Du und meine Familie, ihr seit mein wahres Zuhause. So sehr ich den Clan auch vermissen werde, hier bin ich glücklich und genau hierher gehörte ich.“ Ungläubig blinzelte Amelie ihre Schwester an, bevor sie einen Freudenschrei ausrief und sich an die ehemalige Clankätzin schmiegte.
Seite an Seite gingen sie zurück zu ihren Zweibeiner und Shiva sah nie wieder zurück...
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   Sa Sep 22, 2012 6:02 pm

First Post
Arawynn wachte mitten in der Nacht auf. Ihre Mama und ihre unzähligen Geschwister schliefen in den ganzen Käfigen in der Nähe. Die junge Katze war inzwischen ausgewachsen. Das Leben bei den Zweibeinern gefiel ihr nicht so wirklich. Die braune Katze tapste zur Tür ihres Käfigs. Nanu? Warum ist die denn angelehnt? Da kann doch jeder raus spazieren..., dachte Arawynn verwundert und stubste die Tür weiter auf. Komm schon du Dummchen, das ist deine Chance!, grollte eine Stimme. Die Braune schaute sich panisch um. Wer hatte da gesprochen? Sie entdeckte niemanden. Geduckt schlich sie sich aus dem Käfig. Ein Ausflug! Wie spannend! Ich war noch nie außerhalb des Zweibeinernestes!
Da draußen war alles so anders! Neugierig tappte Arawynn immer weiter und bemerkte gar nicht, dass sie in eine Gegend kam, die ihr gänzlich unbekannt war.

------------------> Zweibeiner Bergdorf
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   Mi Okt 31, 2012 4:49 pm

first post

Zufrieden lag ich in meinem Körbchen und döste. Mein weiblicher großer Zweibeiner werkelte ich der Küche. Das Männchen verließ gerade das Haus um zum 'Auto' zu gehen, welches in bis zum Abend irgendwo hin verschleppen würde. Die Jungen der beiden waren schön längst aus dem Haus, zu einem Ort namens 'Schule'. Da gingen sie nicht unbedingt gerne hin. Morgens wollten sie immer so gar nicht aus den Federn kommen. - Früher als kleiner Kater hatte ich festgestellt, dass sie in dem Bettmatterial meiner hübschen Zweibeiner waren. - Tja, und manchmal musste ich sie aus den Betten scheuchen.

Zum Glück war ich ein Kater. Ich war nicht irgendwie zu irgendwas gezwungen, wie meine Zweibeiner. Pfales Licht fiel durch das Fenster und wärmte meinen Pelz. Ich drehte mich auf den Rücken und streckte alle Viere von mir. Wha. Langsam sollte ich mir vielleicht mal die Beine vertreten. Ich stand also auf und machte erstmal einen ordentlichen Dehnungsbuckel, wie ich es immer nach dem Aufstehen tat. Dann lief ich geschmeidig über den Holzboden des Flurs, strich am Schuhregal entlang und schlüpfte schließlich durch den Türspalt in die Küche. Meine Zweibeinerin begrüßte mich, als ich sie mit einem Mauen auf mich aufmerksam machte, wie ich es ihr beigebracht hatte. Ja, ich konnte stolz auf meine Zweibeiner sein. Sie waren immer lernwillig und hatten immer Zeit für mich, wenn ich etwas von ihnen wollte. Nur ab und zu waren sie noch etwas unerzogen. Aber alles in allem war ich wirklich zufrieden.

Andere Katzen waren bestimmt nicht so gut im Zweibeiner erziehen, wie ich. Ich hatte sogar die Nachbarn mal dazu gebracht, mir etwas Futter zu geben, als sie einen 'Grillabend' hatten. Warum meine Zweibeiner danach so sauer waren, weiß ich jedoch noch heute nicht. Vielleicht waren sie eifersüchtig. Ein schöner Teller voll wunderbar duftendes Fleisch, neben einem etwas anderen Kamin im Freien, war doch immerhin die perfekte Einladung für jemanden wie mich. Aber naja, das ist jetzt schon eine Weile her. Jetzt begnügte ich mich mit dem normalen Dosenfutter. Thunfisch heute. Lecker.

Nachdem ich die Schale geleert hatte, schlawinerte ich noch ein bisschen zwischen den Beinen der Zweibeinerin herum und verließ dann wieder die Küche. Wieder am Schuhschrank entlang gleitend ging ich durch den Flur und dann durch meine Katzenklappe nach draußen.
Es hatte mir viel Zeit gekostet, meinen Zweibeinern damals beizubringen, dass sie mich rauslassen mussten, wenn ich es ihnen sagte. Zum Glück schaffte dieser Durchgang nun Abhilfe.

Draußen kribbelten mir dann voller Aufregung die Pfoten. Ein Vogel pickte auf dem Rasen herum. Das war meine Gelegenheit! Nun konnte ich mein angeborenes Jagdtalent unter Beweis stellen. Geschwindten Schrittes pirschte ich mich also an das Tier heran. Der großartige Jäger Kuro, war so schnell wie der Wind. Das Vögelchen hatte keine Chance den erfahrenem Jäger zu entkommen. Er setzte zum Sprung an und...
Der Vogel flatterte längst in die Weiten des Himmels davon. Enttäuscht rief ich ihm nach: "Hey, du brauchst doch kein Angst zu haben. Ich tue dir doch nichts. Komm doch zurück und lass uns Jagen spielen.." Doch der Vogel kam nicht zurück. Bisher war jeder Vogel so gewesen. Alle ignorierten sie einen. Egal, ob man sie bat, sie anknurrte, oder flehte. Alle hauten sie ab. Dabei war es doch nicht so, als das ich ihnen gefährlich werden konnte.

Nachdem der Vogel also im wolkenreichen Himmel verschwunden war, sah ich mich wieder nach etwas interessanten um. Doch der Garten war recht leer und langweilig, wenn man dauernd hier rum lungerte. Nachher wuchsen mir hier noch Wurzeln. Mein Blick glitt hinunter zu meinen Krallen. Nicht das ich irgendetwas befürchtete... Nein. Ich wollte nur kurz nach dem Boden schauen. Ja das war es. Ich wollte nur kurz schauen, warum der Vogel hier herumgepickt hatte. Mein Blick viel auf ein paar Ameisen. "Oh. Wie witzig. Ihr seid ja so winzig. Wo wollt ihr denn hin? Kann ich euch helfen?" Voller Neugierde verfolgte ich das kleine, stille Volk also und verließ meinen Garten.

--->Zweibeiner Bergdorf
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   Do Nov 01, 2012 9:22 pm

<--- Zweibeiner Bergdorf

Endlich in meiner wohl bekannten Umgebung angekommen, grüßte ich den weiß gestrichenen Zaun, indem ich an ihm entlang glitt, schlüpfte in den Garten und machte erst einmal halt, um mein Heim zu betrachten. Es hatte sich zwar nichts verändert oder so, aber es war eine Erleichterung, heil angekommen zu sein. Wenn ich jetzt so zurück dachte, hätte mich das eine rote Auto wirklich fast unter die Pfoten bekommen können. Das wäre sicher nicht gut gewesen. Zum Glück bin ich dem Schicksal entkommen.

'Es war wirklich traurig ab und an Katzen am Straßenrand liegen zu sehen, die von den Pfoten eines Autos erwischt wurden..' Ja, das hatte meine Mutter oft gesagt, als ich noch bei ihr war. Noch immer hallten die Worte in meinem Kopf, so dass ich sie nicht vergessen konnte. Es war schon komisch. Ich lauschte diesen Worten und verstand sie nicht wirklich, obwohl sie doch in meinem Kopf umherkreisten. Ich hatte noch nie eine Katze getroffen, die von den Pfoten eines Autos berührt wurde und sich an den Straßenrand legte. Ich verstand also nicht, was daran so traurig sein sollte. Dazu müsste ich wohl erst einmal eine fragen....

Ich drehte mich um und blickte zur Straße hinüber. Hier an der Straße hatte glaube noch nie eine Katze die Pfoten eines Autos berührt. Vielleicht sollte ich es mal versuchen. Aber Moment. wenn es etwas trauriges ist, dann will ich es lieber nicht machen. Auch wenn ich es nicht kapiere. Irgendwas wird schon der Grund dafür sein, dass meine Mutter das so gesagt hatte. Mich wieder von der Straße abwendend, lief ich also flink zur Katzenklappe und glitt ins Haus hinein.

Drinnen erfüllte der angenehm warme Duft, gebügelter Wäsche das Haus. Mein großes Zweibeinerweibchen kümmerte sich also grad um die Wäsche. Was für ein perfektes Timing. Ich könnte mich auf einen Stapel frischen warmen Stoffes einrollen und gemütlich in den Schlaf fallen. Wenn ich Glück habe, bemerkt mich meine Zweibeinerin und gibt mir zusätzlich Streicheleinheiten! Aber zuvor musste ich noch nachschauen gehen, ob sie mir Milch eingegossen hatte.

Ich strich also am Schuhschrank entlang, wie es meine Angewohnheit war, und schlüpfte durch den offenen Türspalt in die Küche. Ich hatte Recht. Sie hatte mir wirklich Milch eingeschenkt. Wunderbar. Ich ließ sie mir also genüsslich schmecken und dachte daran, dass sich Blatt all das hier entgehen ließ. All den Komfort, all den Genuss und die Sicherheit. Als ich an die Wolken draußen am Himmel dachte, fiel mir noch ein Argument ein, warum man es bei Zweibeinern besser hatte: Man war vor schlechtem Wetter geschützt und hatte einen guten, stabilen Rückzugsort und Zweibeiner an seiner Seite, die einen Angst nehmen konnte, falls man denn überhaupt welche hat. Ich habe ja keine Angst vor Gewittern! Aber wer weiß, wie es mit Blatt steht... Andererseits, was denk ich da? Sie lebt bestimmt jetzt schon eine Weile dort draußen. Wenn sie Angst vor Gewittern hätte, wäre das irgendwie äußerst merkwürdig.

Als ich meine Mahlzeit beendet hatte, flog mein Blick noch einmal kurz durch die Küche. Arg. Da war es. Haben sie schon wieder so ein stinkendes Zeug angeschafft! Dabei verbiete ich es ihnen doch jedes Mal! Leicht verärgert, über dieses ignorante verhalten meiner Zweibeiner - ja in diesem Punkt musst ich sie noch etwas erziehen - sprang ich auf den Schrank, wo das Teil drauf stand und hieb die Kanne hinaus. Klirrend landete sie am Boden und es flogen leicht glitzernde Splitter durch die Luft. Aus dem Wohnzimmer hörte ich das frustrierte Jaulen meiner Zweibeinerin.

Ich wusste, ich müsste nicht mal bis zehn zählen, ehe sie hier auftauchen und einen riesen Terz veranstalten würde. Also machte ich schnell weiter mit meiner Erziehung. Sicherheitshalber klammerte ich mich schon vorzeitig an dem Ding fest und biss in den dünnen Schwanz des Teils. Dieser war, wie das gesamte Ding, unbehaart. Wie ich es mir schon gedacht hatte, stand meine großes Weibchen jetzt außer sich vor Geheul in der Küche und jaulte mir die Ohren zu. Ich blieb ganz ruhig, ich war dieses Ausrasten meiner Zweibeiner schon gewöhnt, wenn es um so eine strickte Maßnahme, wie diese ging. Sie wollten einfach nicht einsehen, dass ich in diesem Bau immer noch das letzte Wort habe. Ich würde ihnen sicher nicht erlaube eine stinkende Brühe, die auch noch wie gammelndes Abflusswasser aussah, zu trinken! Nachher würden sie mir noch krank und ich würde sie verlieren.

Ich kämpfte also wacker für die Gesundheit meiner hübschen Zweibeiner und gewann auch diesmal. Vorerst zumindest. Das Drecks-Brühen-Teil lag in einige Einzelteile zerlegt am Boden und ich saß zufrieden auf dem Schrankding neben der 'Spühle'. Alle waren glücklich, nur mein Zweibeinerweibchen schien das nicht zu verstehen... Sie jaulte noch eine Weile rum und schmiss mich dann aus der Küche. Nun gut, ich konnte sie da beruhigt allein lassen. Gefahr ging von dem dezimierten Teil ja nicht mehr aus.

Der Kampf um die Gesundheit meiner Zweibeiner hatte mir Nerven gekostet. Nerven und Energie. Ich erinnerte mich wieder daran, dass ich ja eigentlich eh schon schlafen wollte, also schleppte ich mich erledigt von der ganzen Renne- und Kämpferei auf einen Stapel frisch zusammengelegter Stoffstücke und schloss die Augen.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   Sa Nov 03, 2012 12:29 pm

Ich wurde unsanft aus dem Schlaf gerissen, als mein Zweibeinerweibchen mich von meinem gemütlichen Schlafplatz runter schubste. Wie es ihre Art war, nachdem ich Erziehungsmaßnahmen ergriffen hatte, klag ihr Jaulen immer noch verärgert. Ich wollte mich wo anders zusammenrollen und meine Ruhe haben, doch das lies sie nicht zu. Sie packte mich mit ihren großen Pranken, welche farbige Krallen zierten, und lief zur Haustür. Unangenehm herumschaukelnd, betrachtete ich die wackelnden Bauwände, an denen ich vorbeischwebte. Bei der Haustür angekommen, machte sie sie auf und schmiss mich buchstäblich hinaus. Und das aus meinem eigenen Bau! Das konnte sie doch nicht machen! Ich eilte zur Katzenklappe, die Tür war längst zugeknallt. Doch auch die Katzenklappe ging nicht. Sie hatte sie wohl von innen verriegelt.

Frustriert starrte ich die Tür hinauf. Wie kann sie es wagen, mich auszusperren?! Ich bin doch ihr Kater! Ich erziehe sie und passe auf sie auf! Wie kann sie mich da rausschmeißen? Doch im Grunde kannte ich das Prozedere. Wenn eine Erziehungmethode von mir nicht so wirklich Anklang bei meinen Zweibeinern schuf, dann rächten sich die Flohköpfe dafür an mir. Wie kleine Junge verhielten sie sich manchmal. Wirklich, und ich weiß nicht, wie ich es ihnen abgewöhnen soll. In ein paar Minuten, oder vielleicht auch Stunden, lassen sie mich bestimmt wieder rein. Dann fällt ihnen nämlich auf, dass sie ohne mich nicht klar kommen. Sie brauchen mich einfach.

Bis sie mich also wieder rein ließen, konnte ich also noch getrost etwas spazieren gehen. Jetzt da ich mich etwas ausgeruht hatte, ging das wieder. Ich spazierte also durch die verschiedenen Gärten und sah mich, während ich überlegte, was ich machen sollte, um.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   Sa Nov 03, 2012 1:16 pm

Ich blickte aus dem Großen Fenster der 5 Stöckigen Villa, die am Rande der Stadt lag. Sie hatte keinen Garten doch das machte mir nichts aus. Ich sprang vom Sims runter und begutachtete meine Umgebung. Drei Jungen schliefen, die 2 ältesten waren draussen. Das Zweibeinerweibchen servierte die Beute und das Männchen war "zur Arbeit" gegangen. Er besaß 5 Fabriken das Weibchen hatte noch keine Beschäftigung. Ich entschloss mich bei der Nestarbeit zu helfen. Ich säuberte mein eigenes Nest, schmiss den Müll vom Tisch runter und trug jedes einzelne Stück zum offenen "Eimer". Die Zweibeiner nannten mich immer Hochintelligent. Dann lief ich in die Treppe runter, in den Ersten Stock und dann raus aus der Katzen klappe. Draussen sah ich einen Kater gerade an der Villa vorbei spazieren. Ich sprang die kleine Treppe vor der Tür runter "Hey!!!!! Wer bist du?" schrie ich vom weiten rüber. Er würde mich bestimmt für Verückt halten.
Nach oben Nach unten
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: Tief im Hauskätzchenviertel   

Nach oben Nach unten
 
Tief im Hauskätzchenviertel
Nach oben 
Seite 5 von 21Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6 ... 13 ... 21  Weiter
 Ähnliche Themen
-
» Tief im Hauskätzchenviertel
» der letzte anruf!
» 6. Stunde der Finsternis
» Warrior Cats Namen-füllt den Steckbrief aus
» Einzelläufer & Hauskätzchen

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Warrior Cats :: Donnergebirge - Neue Heimat :: Gebirgsumgebung-
Gehe zu: