Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 Kleines Waldstück abseits

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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück abseits   Mo Apr 21, 2014 3:29 pm

cf: Uferfelsen

Scherbenregen achtete diesmal mehr darauf langsam zu gehen. Zum einen um es Amethystpfote leichter zu machen zum anderen um den Verlust an Moos so gering wie möglich zu halten. In der Ferne tat sich bereits das Waldstück auf während zu ihrer rechten die kleine Oase war. "Dort drüben ist die kleine Oase. Heute gehen wir nicht mehr dorthin aber wenn es nicht mehr so kalt ist werden sich dort viele Beutetiere tummeln. Auch entspringt dort der Bach von dem wir unser Moos an den Uferfelsen geholt haben." Erklärte der Krieger während dem gehen und blickte immer wieder in die Richtung wo dieses Wasser war. "Vor unserer Zeit lebte dort eine Streunerfamilie. Scheckenstern hat sie weg geschickt auch wenn einer der Streuner, -ich weiß nicht mehr wie er heißt aber er war ein Brutaler Kater-, nicht besonders gut hieß und dem SchattenClan immer wieder Probleme machte." Grummelte er und schüttelte leicht den Kopf. Als Junges hatte er sich immer gerne die Geschichten von Merkurnebel angehört und auch Sturmblüte hatte ihm oft Geschichten erzählt wenn er sie, oft zwar recht lange nervend, darum gebeten hatte.
Mit einem freundlichen Grinsen wie immer im Gesicht legte Scherbenregen sein Moos auf den Boden und bat die graue Schülerin das gleiche zu tun. Sie waren jetzt am Anfang des kleinen Waldstückes und blickten hinein. Hier viel nicht so viel Schnee und dankbar für den Schutz der Bäume schüttelte sich der junge Krieger den etwas längeren Pelz und prüfte die Luft. Schade, und ich hatte gehofft hier vielleicht zufällig auf etwas Beute zu stoßen. Überlegte er und bließ sich dann eine Schneeflocke von der Nase. "Hier sind wir im kleinen Waldstück abseits. Wenn es trockener wird zeige ich die wie man Klettert. Wir SchattenClan Katzen sind bekannt dafür uns lautlos und in den Schatten fortbewegen zu können und das kann man forallem gut auf den Bäumen üben. Fast wie die Eichhörnchen die von Baum zu Baum springen." Grinste er und sog noch mal die frische, kalte Luft ein.
"Und? Was haltest du so von deinem Zukünftigen Jagdgebiet? Ist es so wie du es dir vorgestellt hast?" Neugierig musterte Scherbenregen seine Adoptivschester und schüttelte sich eine nasse Pfote.

[kommt an, erklärt Amethystpfote verschiedene sachen, erklärt ihr etwas]
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Amethystseele

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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück abseits   Di Apr 22, 2014 4:12 pm

cf: Uferfelsen

Es kam natürlich, wie es kommen musste: Mit jedem fünften Schritt, entglitt Amethystpfote immer wieder das Moos. Dann musste sie anhalten, sich hinunter beugen, und sich das Moos mit Hilfe einer Pfote wieder unter das Kinn klemmen. Dementsprechend brauchte die Prozedur lange und Scherbenregen gewann an Vorsprung, obwohl er langsam ging.
Wieso funktionierte es bei Scherbenregen so gut, und bei ihr nicht? Wieso spielte das Moos nicht mit? Lag es etwa an ihrer Größe? Das vermutete die Kätzin schon seit einiger Zeit, denn ihren Geschwister gelangen immer wieder Sachen, die Amethystpfote regelrecht verspotteten, weil sie nicht klappten, wie so sollten. Natürlich wurde ihr immer eingeredet, dass ihre geringe Größe gewisse Vorteile bei Kämpfen hatte. Aber wann kämpfte Ametystpfote denn schon? Höchstens die kleinen Balgereien mit ihren Geschwistern. Und wenn Amethystpfote irgendwann Kampftraining haben sollte, würde Schrebenregen sie garantiert schonen, allein schon aus Respekt vor Sturmblüte. Aber auch weil sie erstens: seine Schülerin war und zweitens: weil sie viel zu klein war, um dem roten Kater zu zusetzen.
Sie seufzte. Ihre Eltern waren groß und die Größe ihrer Geschwister war eben so, wie sie sein sollte. Nur Amethystpfote stach heraus, und nicht weil sie die anderen überagte, sondern weil sie einfach zu klein war.
Irgendwann erblickte auch die Graue Schülerin das kleine eingeschneite Waldstück. Ebenso wie Scherbenregen, legte sie ihr Moos ab, aber nicht ohne vorher den beiseite geschoben zu haben, um die Nässe gering zu halten. Obwohl es eigentlich ja nichts mehr brachte, so oft, wie das Grünzeug im Schnee gelandet war.
Nachdem das Moos endlich abgelegt war, konnte Amethystpfote endlich ihren Kiefer entspannen und dehnte ihn ausgeibig. Dann richete sie ihre Aufmerksamkeit auf ihren mentor, der ihr gleich Erköärungen zu dem Waldstück lieferte.
Wie es wohl wäre? Wie ein Eichhörnchen oder Flughörnchen durch die Bäume zu segeln und von Ast zu Ast zu springen. Es musste sein, als wäre man ein Vogel und könne fliegen! Das musste die Graue unbedingt ausprobieren, sobald sie durfte. Scherbenregen war so geduldig mit ihr, da würde sie nichts verbotenes tun. Zumindest voerst nicht.
,,Eigentlich dachte ich, ir SchattenClan-Katzen jagen auf Stein. Zumindest habe ich viele Felsen gesehen auf unserem Weg. Aber der Wald sieht interessant aus. Und du wirst mir ganz sicher das Klettern beibringen?", fragte sie mit engelsgleicher Stimme.

[ärgert sich, über ihre Größe, kommt an, lässt ihr Moos fallen, denkt übers Klettern nach, redet mit Scherbenregen]
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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück abseits   So Mai 04, 2014 5:36 pm

Mit einem schmunzeln bemerkte Scherbenregen wie seine Schülerin immer wieder ihr Moos verlor und es neu aufheben musste. Das kam ihm nur allzu bekannt vor. Als er selbst ein frisch ernannter Schüler gewesen war hatte er immer eine Persönliche Kriese bekommen wenn er die Nester im Lager auswechseln musste. Immer musste er zwei drei mal gehen um genug zusammen zu haben und dann verlor er immer wieder die hälfte. "Es ist schon richtig, dass wir nun in diesem Territorium hauptsächlich auf Steinen jagen. Schlangen, Eidechsen und Frösche mögen immerhin die warmen Felsen und sie eignen sich uns so nicht nur um uns zu Sonnen." Der rotbraune Kater grinste seine Schülerin an und setzte sich dann auf einen noch vom Schnee verschonten Flecken Stein. "Wir jagen aber auch Vögel und andere Tiere welche sich hier im Wald bewegen. Wenn man dann Klettern kann, hat man einen guten Überblick über alles. Du kannst dann Mäuse und Eichhörnchen auf dem Boden sehen und Vögel welche sich in den Ästen verstecken. Noch etwas gutes dabei ist, wenn du ein Vogelnest findest kannst du dort entweder die Eier heraus nehmen, die sind wirklich gut wenn man erst mal heraus hat wie man sie öffnet. Oder die Jungen Töten welche ein Junges bestimmt satt bekommen." Erneut machte der junge Krieger eine kleine Pause in welcher er Amethystpfote wie früher immer angrinste. Der Lerneifer der grauen Kätzin erfüllten Scherbenregen jetzt schon mit Stolz. "Natürlich werde ich dir das Klettern beibringen. Vermutlich wirst du das mit ein bisschen Übung dann sogar besser können als ich. Ich bin zu schwer für die schmalen Äste welche du mit Leichtigkeit errechen kannst." Breit grinsend verpasste der rotbraune Amethystpfote einen Klapps gegens Ohr da er nur zu gut wusste, dass sie sich oft wegen ihrer geringen Größe ärgerte.

[erklärt Ametystpfote sachen übers Klettern]
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Amethystseele

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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück abseits   So Mai 04, 2014 7:36 pm

Mit leicht angesäuerter Miene, die definitiv nicht ernst gemeint war, bemerkte Amethystpfote das fast unscheinbare Schmunzeln ihres Mentors. Doch trotzdem sagte sie nichts, diese Genugtuung würde sie ihm nicht gönnen. Wwenn sie erstmal zweite Anführerin war, würde sich niemand mehr über ihre geringe Größe lustig machen. Dann würde sie es allen zeigen!
Wie immer dauerte Amethystpfotes kleiner Wutanfall nicht lange an und sie richtete ihre Ohren wieder aufmerksam auf ihren Mentor, der ihr gerade etwas über die Beutespezialisierung des SchattenClans erzählte. Eigentlich wusste sie das ja schon. Oft genug hatte sie für ihre Familie oder für sich etwas vom Frischbeutehaufen geholt und ihn dabei genauestens inspiziert. Natürlich die ganzen Reptilien - Amethystpfote aß ziemlich gerne Frösche - aber auch Eichhörnchen udn Vögel, wobei diese mit ihrem Gefieder oder Fell nicht ganz im Geschmack der jungen Schülerin waren.
Während Scherbenregen von Vogeleiern in Nestern erzählte, war Amethystpfote in Gedanken schon dabei den nächsten Baum hinauf zuklettern, um ein Vogelnest zu finden. Sie hatte noch nie ein Ei probiert, aber es musste besser schmecken, als Frösche, wenn die Krieger sich die Mühe machen, die zerbrechliche Schale zu öffnen.
,,Wie macht man das denn?", fragte sie neugierig. Scherbenregens Lektionen wurden zunehmend spannender und weckten immer mehr das Interesse der Schülerin, die sich mit feurigem Eifer ins lernen stürzte.
Gleich darauf sauste die rote Tatze ihres Mentors auf das Ohr der Kleinen nieder, versetzte ihr aber nur einen ganz kleine Klaps. Natürlich würde Scherbenregen ihr nie etwas tun, genauso wenig wie alle anderen Clan-Katzen, denn jeder wusste, dass ihre Mutter Sturmblüte ganz schön, die Krallen ausfahren konnte, wenn sie wollte.
,,He!", rief die Schülerin und fing an zu schmollen. Doch wer sollte ihr das schon abkaufen, wenn ihre violetten Augen so belustigt funkelten?

[bei Scherbenregen]
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Frostsplitter

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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück abseits   So Jun 01, 2014 7:43 pm

<--- Schattenclanlager

Ich hatte mich immer wieder nach meinem Schüler umgeschaut, ob er mir auch folgte. Er zeigte sich immer noch wenig begeistert. Ob er seiner Umgebung wirklich Beachtung zukommen ließ konnte ich Lauf kaum einschätzen, aber die freude und Neugier, die Schüler sonst an den Tag legten schien ihm überhaupt nicht in den Sinn zu kommen.
Vielleicht gab es sich ja mit der Zeit, wenn Sturmpfote sich daran gewöhnte? Aber wenn ich an das Gespräch mit Sturmblüte dachte, konnte ich nicht anders, als besorgt in die Zukunft zu sehen.
Auf dem Weg hieher waren wir auf die Fährten von Scherbenregen und Amethystpfote getroffen, aber ich hatte uns in eine andere Richtung gelenkt, damit ich mit meinem Schüler unter vier Augen trainieren konnte. Und reden. Letzteres war vermutlich ersteinmal deutlich nötiger.

[kommt an, nicht in unmittelbarer Nähe von Scherbenregen und Amethystpfote, wartet auf Sturmpfote]
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Sturmherz

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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück abseits   Mi Jun 18, 2014 5:47 pm

[Cf: SC-Lager]

Ihm war danach jetzt sofort stehen zu bleiben und sich zusammen zu rollen, jämmerlich zu miauen, oder noch lieber würde er jetzt sofort umdrehen und zu seiner Mama gehen! Aber sie würde sicher enttäuscht sein, wenn er seinem neuen Mentor nicht folgen würde. Und Frostsplitter schien nun wirklich sehr nett gewesen zu sein. Aber…seine Mutter…
Sturmpfote warf einen sehnsüchtigen Blick zurück auf das Lager, das sich immer weiter entfernte, je weiter er und sein Mentor liefen.
Es wurde immer dunkler um ihn herum und der kleine silberne Kater begann zunehmend zu zittern.
Den Schweif fest zwischen den Hinterpfoten, schlich er hinter seinem Mentor her, der anscheinend absichtlich für ihn langsamer lief. Irgendwann war er auf eine ihm bekannte Duftspur gestoßen. Die seiner Schwester Amethystpfote, und am liebsten wäre der Silberkater der Spur gefolgt und hätte sich hinter seiner großen Schwester versteckt, aber Frostsplitter schien anderes im Kopf zu haben, denn er lenkte den kleinen Tigerkater immer weiter weg von der Spur seiner Schwester. Und wieder war ihm danach aufzuschreien und zu sagen Ich will aber gar nicht!
Doch Sturmpfote wollte weder seine Mama, noch seinen Papa, noch Frostsplitter enttäuschen, weshalb er dem Silbernen Tigerkater sichtlich wenig amüsiert folgte. Irgendwann hielten sie an und Sturmpfote erkannte, dass ihm nun seine erste Lektion bevor stand. Er schlich zu seinem Mentor, der sich gesetzt hatte, und setzte sich ihm gegenüber. Der kleine Kater betrachtete nur den Boden zwischen Frostsplitters mächtigen Pfoten und hielt den Kopf gesenkt. Bestimmt würde ihm sein Mentor nun sagen, welche Schande er für den stolzen Schattenclan war. Wenn er daran dachte, was seine Mutter dazu sagen würde, wollte er sich gleich noch einmal mehr verkriechen. Am liebsten im warmen, kuschligen Fell seiner Mama. Aber er konnte nicht. Stattdessen saß er nun hier und wartete mehr oder weniger gespannt darauf, was Frostsplitter ihm sagen würde.

[Folgt Frostsplitter, setzt sich ihm gegenüber, wartet]
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Amethystseele

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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück abseits   Fr Jun 20, 2014 11:57 am

Out: Scherbenregens Vertretung ist inbegriffen.

Aufgeregt blickte Amethystpfote Scherbenregen an. Er würde ich wirklich das Klettern beibringen? Hier und jetzt? Die Kätzin fühlte, wie ihr Fell anfing zu prickeln und ihre Schweifspitze zuckte hin und her.
Oh Ja! Sie wollte das können. Dorthin klettern, wo die anderen Katzen sie nicht erreichen konnten und dann wie ein Eichhörnchen von Baum zu Baum springen. Unerreichabr, über den Köpfen der anderen hinweg. Nein, sie würde nicht springen, sie würde fliegen. Se würde fliegen, wie ein Vogel.
Die violetten Augen der Grauen schillerten abenteuerlustig, während sie selbst sich schon durch die Baumwipfel fliegen sah.
Doch Scherbenregen schüttele nur den Kopf. ,,Nächstes Mal, wenn es etwas getaut hat, dann werden wir klettern."
Für einen Moment war die kleine Kätzin traurig, doch im nächsten Augenblick verwandelte sich ihre Traurigkeit in Vorfreude. Auch wenn sie diesmal nicht kletter konnten, würde Scherbenregen es ihr nächstes Mal beibringen!
Keiner der beiden sagte etwas, aber Scherbenregen starrte stumm in die Luft. Amethystpfote dachte, er überlegte sich die neue Lektion, aber gleich nach diesem Gedanken, verkündete ihr Mentor, dass es für heute reichte. Ein wenig enttäuscht nickte die Schülerin, akzeptierte aber seine Entscheidung, schließlich war er hier der Krieger.
Also folgte Amethystpfote Scherbenregen, der den Weg ins Lager antrat. Nach einiger Zeit traf sie auf eine Duftspur, die eindeutig zu Sturmpfote gehörte. Die daneben musste von Frostsplitter sein, seinem mentor. Amethystpfote hätte gerne gefragt, wie es denn lief, aber Scherbenregen war weitergegangen, ohne der Spur Beachtung zu schenken und Amethystpfote begann zu rennen, um aufzuholen, denn das SchattenCln-Lager kams chon in Sicht.

tbc: SchattenClan-Lager
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Frostsplitter

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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück abseits   Fr Jun 20, 2014 5:57 pm

Sturmpfote folgte mir sichtlich ohne Begeisterung doer auch nur kleinsten Anzeichen von Neugier. Es war eine gerade heraus eine Enttäuschung. Vielleicht muss er sich an die neue Situation erst gewöhnen, bevor er sich wirklich darauf einlässt? versuchte ich mich zu vertrösten, konnte meine Sorgen aber nicht ganz zerstreuen. Den jungen Schüler zu motivieren schien nicht einfahc zu werden. Immerhin schien er Anweisungen zu befolgen, was mich doch sehr erleichtert hatte. Bockigkeit hätte das ganze nicht einfacher gemacht...
Ich betrachtete das kleine Ebenbild seiner Mutter, das charakterlich so anders war als die stolze Kriegerin. Sturmpfote saß mir gegenüber und ich blieb bei meienr Entscheidung erstmal etwas über den grauen Kater in Erfahrung zu bringen. ich war mir nicht hunderprozentig sicher in meiner Entscheidung, ein Erfolgserlebnis im Training mochte deutlich mehr bewirken, aber wie groß waren die Chancen auf Erfolg, wenn mein Schüler in Gedanken eigentlich im Lager war?
"Besonders interessant scheint dir so ein Wald ja nicht vorzukommen." merkte ich freundlich an und entspannte mich etwas. "Vielleicht erzählst du mir mal, wie du dir dein Leben eigentlich so vorgestellt hattest. Deine Ernennung zum Schüler hat dir ja nicht besonders gefallen, auch wenn dir sicher klar war, dass du mit 6 Monden irgendwann ernannt wirst." miaute ich und sah Sturmpfote aufrichtig interessiert an. Vielleicht übersah ich ja etwas, ich hatte mir schon in jungen Jahren das Leben im Clan gewünscht und war überglücklich gewesen als Scheckenstern uns aufgenommen hatte. Es war das leben das ich fürhen wollte und konnt emir kein besseres vorstellen, auch wenn es natürlich nicht immer leicht war. Und ich es mir viel zu oft schwerer machte als nötig...

[redet mit Sturmpfote]
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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück abseits   Di Jul 01, 2014 1:00 pm

Anders als erwartet, kam von seinem Mentor keine Standpauke. Keine Aufforderung aktiver oder schneller zu sein. Keine Beschwerde darüber, dass er ein schlechter Schüler war. Im Gegenteil. Frostsplitter setzte sich zu ihm und fragte ihn nach seinen Vorstellungen. Wie hatte er sich sein Leben vorgestellt? Garantiert nicht so!
Aber konnte der kleine Tiger seinem Mentor das auch so sagen? Würde der Krieger dann nicht enttäuscht von ihm sein?
Sturmpfote legte instinktiv die Ohren an und kauerte sich ein wenig mehr gen Boden.
“Ich…ich…ich…“
Mehr als ein Stottern brachte er nicht heraus. In seinem Herzen sprachen widersprüchliche Gefühle, die ihn aufwühlten.
Einerseits gab es da die Stimme, die ihm zuflüsterte, dass Frostsplitter nett war. Dass er dem grauen Tigerkater vertrauen konnte und dass der Krieger ihn bestimmt verstehen würde. Und andererseits gab es die Stimme, die ihn für diese Gedanken auslachte. Die ihn selbst als Mamasöhnchen bezeichnete, und ihm ziemlich glaubhaft versicherte, dass es eine Schande für Frostsplitter war, einen Schüler wie ihn ausbilden zu müssen.
Wie sollte der kleingeratene Tigerkater nun also auf sein Gegenüber reagieren?
Er konnte nicht mit den widersprüchlichen Gefühlen in seinem Herzen umgehen, konnte dem Druck in seinem Kopf nicht standhalten. Am liebsten wäre er nun zu seiner Mutter in die Kinderstube gerannt und hätte sich in ihrem warmen, gutduftenden, sicheren Brustfell vergraben. Aber Sturmpfote wusste, dass wenn r ins Lager zurückkehrte, seine Mutter nicht in der Kinderstube sein würde und er somit auch nicht zu ihr flüchten konnte.
Am liebsten wäre er hier zusammengebrochen und hätte geweint. Es war alles so viel für den kleinen Kater, der gezwungen war die Welt zu entdecken, für die er noch gar nicht bereit war. Es war so viel, das auf ihn einwirkte, dass er ohne zu überlegen das einzige sagte, dass ihm in den Sinn kam:
“Ich habe Angst.“
Das war weder eine richtige Erklärung für seine fehlende Motivation, noch eine Antwort auf Frostsplitters Frage. Aber wie anders sollte er antworten? Wie sollte Sturmpfote seinem Mentor erklären, dass er sich vor anderen fürchtete? Vor den Großen, den unfreundlichen, den kalten Kriegern. Wie sollte er ihm erklären, dass er keine Freunde hatte, dass sogar seine Geschwister ihm fremd geworden waren? Wie sollte er dem Silbernen glaubhaft machen, dass das Einzige, das in seinem Leben je Sicherheit und Standfestigkeit geboten hatte, seine Mutter war?
Würde er es verstehen? Konnte er es überhaupt verstehen?
Leise miaute der kleine Silberne, nun doch von plagender Sehnsucht getrieben:
“Frostsplitter? Können wir zurückgehen? Bitte? Ich vermisse meine Mama…“
Ihm war bewusst, dass er jammerte, dass er ein geradezu klägliches Bild abgab, aber er besaß kaum Stolz, den er zeigen konnte. Dieses ängstliche Etwas, das dort vor dem massigen Krieger kauerte, das war er. Das war Sturmpfote.

[Bei Frostsplitter, will zurück]
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Frostsplitter

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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück abseits   Mi Jul 02, 2014 12:20 am

Sturmpfote kauerte sich hin, die Ohren defensiv angelegt und bekam nur ein Wort gestottert. Sich vorzustellen, das der junge Kater einmal ein Krieger sein sollte, war nicht einfach...das Problem war, das es im Clan nur Krieger gab, nur Krieger geben konnte.
Eine Tatsache, die Sturmpfote irgendwann klar werden musste...aber ich brachte es nicht über mich, das jetzt anzusprechen, so verstört und verschreckt, wie der junge Kater wirkte. Ich fühlte mich ein wenig ratlos, wie ich diese Ausbildung angehen sollte...Vielelicht sollte ich mich da an Sturmblüte wenden, sie hatte es immerhin angeboten. Ich überlegte, ob es vielleicht Gründe in seiner Jungenzeit gegeben hatte, dass er so wenig für das Kriegerdasein übrig hatte und sich hier vor mir geradezu ängstlich zusammenzog. Für mich war es jedenfalls das erste Mal, das ich einen Shüler sah,d er so derart die Kriegerausbildung ablehnte...immerhin erlebte ein Junges im Clan mit Beginn seines Lebens das Clanleben, die Werte und Vorstellung von Clankatzen. Warum also lehnte Sturmpfote das alles ab? Zu gerne hätte ich eine Antwort auf meine Fragen bekommen, aber das einzige was ich hörte, wie Sturmpfote kläglich miaute, er habe Angst.
Das zumidnestw ar nicht vond er Hand zu weisen, das Kriegerleben war hart und nicht ungefährlich. Die Frage war, wovor er Angst hatte, aber ich verkniff mir seufzend das Nachfragen, dies war offensichtlich nicht der Ort und die Zeit dafür. Morgen nach dem Schlafen...vielleicht ging es Szturmpfote dann etwas besser, alles hatte etwas sacken könne...und wir würden im vertrauten Lager reden. Ich musste dann Dornenstern bitten uns erstmal nicht für Patrouillen einzuteilen, ind diesem Zustand, war das ganz einfach nicht möglich.
Wieder hörte ich Sturmpfote jammern, er wollte zu seine Mutter zurück ins Lager und ich erhob mich. Ich wenig niedergeschlagen miaute ich "Gut lass uns ins Lager zurück gehen, es wird auch spät. Wir versuchen morgen noch einmal zu reden, dann im Lager." erklärte ich noch ermunternd, was ich machen wollte. Ich hofte es war die richtige Wahl, dem jungen Schüler zu sagen, was ihn erwartete, aber ich ging einfach davon aus, das es weniger angsterfüllender war, wenn er in etwa eine Ahnung haben konnte, was als nächstes Folgen würde. Ungewissheit konnte einem viel Angst machen...und davon hatte Sturmpfote offensichtlich schon mehr als genug.
Mit dem Schweif ermutigte ich den jungen Kater aufzustehen und achtete darauf, da wir in einem normalen Tempo Seite an Seite den Rückweg bewältigten. Ich war mi8r nicht sicher, was ich eher befürchten musste, dass mein Schüler sich bewegungslos hinkauerte und wir nicht zurückkamen oder das er vor Sehnsucht nach Rückkehr, Lager und Mutter davonlief. Ich war bemüht beides zu verhindern und Ruhe zu bewahren. Ruhe war das Beste bei Angst, zumindest hoffte ich das.

---> Schattenclan-Lager (mit Sturmpfote)
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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück abseits   Sa Feb 20, 2016 11:38 pm

<--- Uferfelsen

Eilig näherte ich mich dem Wald, unter dem Blätterdach war es sicher schön geschützt vor dem regen, aber viel würde ich davon nicht haben. Der Boden wurde merklich weicher um nicht zu sagen matschig. Am Waldrand angekommen wälzte ich mich kurz in etwas Schlamm und schauderte. Zum Glück war diese Phase der Prüfung nicht lang, der Regen auf dem Fell hatte mir schon gereicht, aber auch noch Schlamm... Ich lief los ohne weitere Geruchsspuren zu hinterlassen, dafür hatte ich mich in der nassen Erde gerollt. Mein Weg führte am Waldrand entlang in Richtung Norden, während ich darauf achtete an Farn und Büschen Spuren zu hinterlassen. Hier ein Knick, dort ein ein paar zerdrückte Blätter. Einige umgekippte Baumstämme und Felsen am Rand zum Finsterfelsplateau nutzte ich für das letzte Hindernis in diesem Gebiet. Mit einem geschmeidigen Satz verließ ich den Waldboden und bewegte mich nur noch über diesem fort, achtete aber auch hier auf die nötigen Spuren. Auf den Baumstämmen hinterließ ich Kratzer in Holz und Rinde, balancierte oben weiter und sprang zu den Felsen weiter. Hier gab es nasse Pfotenspuren, die die wenigen Regentropfen die auch hier vielen wegwischen würden, bevor die Schüler kamen. Diesmal unterbrach ich die Spur aber nur kurz, einige Felsen nach Osten in den Wald hinein sprang ich und rammte meine Krallen auf halbem Weg in einen nebenan stehenden Baum. Ich musste aufpassen mein Gleichgewicht auf dem Stein zuhalten, auf dem ich stand, während ich mich wieder mit meinen Vorderpfoten vom Baum trennte. Kurz betrachtete ich prüfend die tiefen Kratzer in der Rinde und stellte zufrieden fest, dass sie mir gut gelungen waren: deutlich, aber über der normalen Kopfhöhe eines vorbeilaufenden Schülers. Man konnte leicht daran vorbeilaufen, würde sie bei aufmerksamer Suche, aber gut erkennen, zumal ich dafür gesorgt hatte, das meine Pfotenballen Geruch hinterlassen hatten. Nicht viel, aber jeder der die Kratzer von nahem untersuchte, würde sie wohl als meine identifizieren können.
Damit war ich fast fertig, ich beendete meinen Weg über die Steine und rieb mich an einem der Büsche dort, um den Schlamm los zu werden. Mein Geruch war damit wieder verfolgbar und ich lief ein wenig in den Norden und schlug dann westliche Richtung ein. Der Waldrand kam in Sicht und ich schlüpfte zügig durch das spärlicher werdende Unterholz. Vor mir lag das Finsterfelsplateau, dort würde die Prüfung zu ihrem Ende kommen. Ich rannte los und brummte genervt, als mich der Regen beim Austritt aus dem Wald wieder vollends willkommen hieß.

---> Finsterfelsplateau

[führt die Prüfung fort]
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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück abseits   So März 13, 2016 4:52 pm

<--- Außengrenze Schattenclan

Ich nickte zufrieden und ohne langsamer zu werden, als ich die Antwort meines Schülers hörte. „Korrekt, der Donnerclan lebt in einem Nadelwald, mit weichem Boden. Über die Anführerin Eisstern kann ich dir nicht so viel sagen, sie ist relativ jung und im Gegensatz zu ihrem Stellvertreter eher still, allerdings trotzdem kalt und ziemlich ruchlos. Eisenherz dagegen...“ ich spuckte den Namen des ehrlosen Tigerkaters angewidert heraus „...ist ein alter, verbohrter, selbstherrlicher, gewaltbereiter Kater, ohne einen Funken Kriegerehre, auch wenn er gleichzeitig gerne lautstark das Gegenteil behauptet.“ in meinen Erklärungen schwang deutlich mein Hass auf den erbärmlichen Möchtegernkrieger mit und ich schwieg ein wenig um mich zu beruhigen. Eigentlich blieb ich fast immer ruhig und gefasst, aber wenn es um den Kater ging, der fast meine Mutter ermordet hatte...
Vom Konflikt zwischen unserem Clan und dem Donnerclan weißt du sicher und ich glaube es ist ein Thema, das es wert ist näher zu behandeln, aber nicht heute. Du kannst dir bis dahin gerne überlegen, was du über die Hintergründe und Kämpfe wissen willst.“ miaute ich und hoffte, das Schilfpfote sich für die Geschichten interessieren würde, ich fand sie auf jeden Fall spannend. Letztendlich hielt ich es aber auch für Wissen, dass für einen Krieger sinnvoll war, sowohl die Hintergründe, als auch die Kampfverläufe. Ich konnte aber natürlich nicht wissen, wie viel der junge Braune schon in der Kinderstube darüber gehört hatte. Wir würden sehen.
Die Heilerin des Donnerclans ist Mausefell, ansonsten gilt auch hier, wenn die Katzen interessieren frag mich einfach.“ miaute ich und lief den Rest still voran, bis wir den Wald erreichten. Drinnen angekommen suchte ich einen etwas Regengeschützten Platz nicht zu weit im Waldstück. Ich hatte bisher keine Spuren von Amethystseele und ihrer Schülerin gefunden und ging davon aus, wir auf die beiden Kätzinnen warten mussten. Im Schutz eines großgewachsenen, recht blattfreien Haselnussstrauches setzte ich mich und wandte mich an Schilfpfote „Wir haben wohl noch etwas Zeit, falls du Fragen zum Kampf hast, immer her damit.“ meinte ich und ließ meine Schultern kreisen, um sie zu lockern.

[redet mit Schilfpfote, erreicht den Wald, wartet im Schutz eines großen Haselnussstrauchs]
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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück abseits   So Apr 03, 2016 12:50 pm

cf. Außengrenze Schattenclan

Schilfpfote folgte seinem neuen Mentor durch das Gebiet des Schattenclans. Währenddessen hob er immer wieder seine Nase in die Luft und prüfte, ob es irgendeinen fremd Geruch im Territorium war. Doch dies schien nicht der Fall und so trappte er recht zufrieden weiter. Und dann fuhr Drosselbart auch schon mit der Erklärung immer den Donnerclan fort. Einiges hatte Schilfpfote bereits gesagt, doch wie zu erwarten, erzählte der graue Krieger viel mehr.
Als sein Mentor jedoch von Eisstern und Eisenherz erzählte spitze der Junge Kater die Ohren. Von den beiden hatte er nicht viel gehört, es stimmte das Eisstern jung war und auch kalt. Schließlich hatte sie dem Flussclan nicht mal eine Chance gegeben. Würde der nach Fisch riechende Clan sterben, war es ihre Schuld und sie würde es immer an ihren Pfoten tragen und in ihrem Herzen spüren.
Und Eisenherz, ein scheinbar furchtloser Kater, der nichts im Kopf zu haben scheint, zumindestens keine Ehre. Soweit sich Schilfpfote an die große Versammlung erinnern kann, hat er sich bei dem Gespräch zwischen Steinstern und Eisstern eingemischt. Also wird auch er die Schuld tragen müssen, wenn es soweit kommt. Aber laut Drosselbarts Erzählungen, wird es ihm wohl nichts ausmachen, wenn es mal ein Clan weniger geben würde. Außer natürlich, es wäre der Donnerclan.
Als nächste erwähnte er den Konflikt zwischen ihrem Clan und dem Donnerclan. Schilfpfote hatte es schon immer interessiert und so würde er es sich auch interessiert anhören, jedoch nicht heute, wie er erfahren musste. Der braune Schüler schien darüber etwas enttäuscht, zeigte dies jedoch nicht gegenüber seinem Mentor. Als die beiden Katzen einen sicheren Platz gefunden hatten und auf die anderen beiden Kätzinnen wartenden, machte es sich Schilfpfote so weit es ging gemütlich.
Nun erklärte der graue Kater doch, dass Schilfpfote jetzt schon fragen stellen dürfte. So überlegte er und eine Sache interessierte ihn schon, die er jetzt ansprechen konnte. Jedoch wusste er nicht, ob Drosselbart es überhaupt wusste, da der Krieger selbst nicht allzu alt war. "Wie fing der Konflikt zwischen unserem und dem Donnerclan an? Und vor allem wann?" Schilfpfote hatte nicht wirklich Hoffnung, eine befriedigende Antwort zu bekommen, doch er erhoffte sich trotzdem etwas. Schließlich schien Drosselbart so, als wüsste er eine Menge und darauf würde sich der braune Schüler auch verlassen. Sonst hätte er auch nicht zu ihm sagen können, das er ihm etwas über den Kampf fragen durfte oder hatte er es falsch verstanden?

[kommt an, bei Drosselbart]
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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück abseits   Di Apr 26, 2016 10:20 pm

Schilfpfote hatte sich meine Ausführungen zum Donnerclan aufmerksam angehört und ich war entschlossen dem Jungkater eine ebenso lehrreiche Praxisstunde zu bieten, wie die Theorie, die wir bisher heute durchgenommen hatten. Immerhin war eine Grenzpatrouille nicht völlig trocken und mein Schüler hatte nicht gerade die ganze Zeit beim Lernen nichts tuend herum gesessen, aber ein Übungskampf war da doch einfach eine andere Qualität.
Allerdings mussten dazu erst einmal Amethystseele und Blütenpfote warten, von den beiden Kätzinnen war noch keine Spur zu erkennen. Zu meiner Überraschung stellte Schilfpfote dafür eine Frage. Er wollte wissen, wie der Konflikt um die Rotfelskluft angefangen hatte und auch wann. Ein zufriedenes Lächeln zeigte sich auf meinem vom Regen gezeichneten Gesicht. Ich hatte wohl ein Thema gefunden, dass meinen Schüler interessierte. Ich hatte zwar nicht vor ausgerechnet jetzt eine große Reden zu halten, immerhin hatte ich das für später umfassend geplant, aber die Frage wollte ich auf jeden Fall beantworten.
Von der großen Reise der vier Clans hast du sicher gehört. Es ist jetzt schon viele Monde her und der Beginn dieses Konfliktes um die Rotfelskluft ist fast genauso alt. Der Schattenclan lebte ursprünglich in relativ offenen sumpfigem Gebiet, das einen Teil Nadelwald beinhaltete. Hier angekommen, mussten die Schattenclankrieger plötzlich auf schroffen Felsen ihre Beute jagen. Völlig andere Bedingungen, an die sich der Clan erst anpassen musste. Mit dem Nahen der erste Blattleere stand der Schattenclan vor dem Problem, dass die Krieger in unserem Gebiet Kaum genug Nahrung fanden und voraussehbar war, dass etwas getan werden musste, damit in der Blattleere niemand verhungerte.“ ich machte eine kurze Pause und fuhr dann fort „Scheckenstern und Dornenfrost entschieden sich, die Rotfelskluft als zusätzliches Jagdgebiet zu beanspruchen. Mehr Revier hieß mehr Chancen zur Jagd und der Donnerclan kann mit dem felsigen Gebiet ohnehin kaum etwas anfangen. Entsprechend hatte Scheckenstern damals wohl auch als erstes versucht ohne einen Kampf an das Gebiet zu kommen, aber Farnstern hatte abgelehnt. Die darauf folgende Schlacht werden wir lieber besprechen, wenn wir mehr Zeit dafür haben. Das Ende ist dir sicher bekannt, der Schattenclan gewann und hat mit dem Mehr an Beute die Blattleere gut überstanden.“ beendete ich meine Erzählung mit leuchtenden Augen. Ich mochte es Geschichten zu erzählen, besonders solche mit heldenhaftem Anstrich. Auf den Rückkampf vor nicht allzu langer Zeit ging ich nicht ein, Schilfpfote hatte nicht danach gefragt und so gerne ich eigentlich auch weiter erzählt hätte, es war langsam wirklich Zeit für das Kampftraining. Meine Schwester und ihre Schülerin waren allerdings immer noch nicht zu sehen und langsam wunderte ich mich doch wo die beiden blieben. Ich überlegte, was ich jetzt am besten tat. Ich konnte weiter über die Schlachtengeschichte reden, aber eigentlich wollte ich nicht viel länger im kalten Regen tatenlos sitzen. Wir saßen im Haselnussstrauch zwar einigermaßen geschützt, aber trocken war es deshalb nicht gerade und vor allem wurde einem ohne Bewegung viel schneller kalt.
Ich drehte mich zu Schilfpfote um „Die beiden scheinen noch etwas zu brauchen, nutzen wir die Zeit doch für ein wenig Vorbereitung auf den Kampf.“ meinte ich und erhob mich. Ich ging ein paar Schritte, um einen Platz im Wald zu erreichen, wo wir Platz hatten. Erst kam eine Erklärung, allerdings verzichtete ich auf Fragen, um möglichst schnell zum praktischen Teil zu kommen „Wie dir sicher aufgefallen ist, ist die Beschaffenheit hier im durchweichten Wald völlig anders als der harte rote Fels im Rest unseres Territoriums. Das birgt beim Kampf einige spezielle Gefahren, bietet aber auch Möglichkeiten die wir auf Felsboden nicht haben. Es ist leicht auszurutschen und das Springen kann nicht anstrengender, sondern auch riskanter sein. Speziell der zur Zeit ausgeprägte viele Match lässt einen manchmal einsinken und verlangsamt Bewegungen bzw. wenn man genauso schnell sein will, wie sonst kostet es mehr Kraft.“ erklärte ich und stellte mich schon mal auf „Andererseits bietet ein weicher Boden Abfederung bei Landungen und man kann sich sehr viel leichter im Boden festkrallen, um sich Stabilität zu verschaffen.“ ich nahm eine leicht breitbeinige Haltung ein und löste meinen Blick von Schilfpfote. „Ich möchte mit dir einen Sturmangriff mit schnellem Pfotenschlag üben, bei dem du ausprobieren sollst, welche Probleme und Möglichkeiten der Boden dabei birgt.“ Ich spannte meine Hinterbeine an und sprang nach vorne. Noch in der Luft schnellte meine rechte Pfote nach vorne und meine ausgestreckten Krallen schlugen blitzschnell nach einem unsichtbaren Gegner. Elegant kam ich auf dem Boden auf und trabte zurück zu meinem Ausgangspunkt und sprach wieder zu meinem Schüler „Jetzt versuch es selbst. Variiere zwischen ausgefahrenen krallen beim Absprung und ohne Krallen und versuch dir den unterschied einzuprägen. In einem Kampf hast du kaum Zeit nachzudenken, deshalb ist es wichtig, das du Kampflektionen mit deinem Körper lernst. Wenn du weißt, wie sich ein Angriff anfühlt, wie wendig du dabei bist, wie viel Schnellkraft dir diese Form gegenüber einer anderen bringt, kannst du instinktiv wählen.“ erklärte ich „Wenn du die hintere Bewegung verinnerlicht hast, kannst du dich auf das Zielen konzentrieren und, versuche hohe Schläge, tiefe Schläge, Schwünge oder eine direkte Gerade. Bei dem Boden hier, kannst du auch versuchen, mit der Pfoten deinem Gegner Matsch ins Gesicht zu pfeffern. Natürlich kannst du auch deine Pfoten wechseln oder ausprobieren, ob du den Angriff mit beiden Pfoten hinbekommst. Und versuche bei der Landung die Kontrolle über deinen Körper zu behalten.“ Mit einem Nicken überließ ich es Schilfpfote zu üben und sich auszuprobieren, während ich ihn aufmerksam beobachtete und auf mögliche Fehler eingehen konnte. Zeit verging und ich wunderte mich zunehmend wo Amethystseele und Blütenpfoten blieben. Ich schaute mich suchend um und entschied, dass es reichte „Unsere Trainingspartner scheinen nicht zu kommen, ich denke wir sollten langsam ins Lager zurück.“ miaute ich merklich enttäuscht. Ich hatte mir einiges von dem Übungskampf versprochen, aber der würde heute wohl nicht mehr statt finden. Also blieb nur ins Lager zurück zukehren, immerhin musste Schilfpfote sich auch mal ausruhen können...und ein wenig beunruhigte mich die Tatsache, dass meine Schwester nicht gekommen war, es sah ihr eigentlich nicht ähnlich.
Zügig machte ich mich mit meinem Schüler auf den Rückweg ins Lager.

---> Schattenclan-Lager

[wartet auf Amethystseele und Blütenpfote, redet und trainiert mit Schilfpfote, kehrt ins Lager zurück]
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Schilfpfote

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BeitragThema: Re: Kleines Waldstück abseits   Fr Mai 06, 2016 8:48 am

Schilfpfote wartete angespannt auf die Antwort seines Mentors, angespannt vor Interesse, denn wie der Konflikt zwischen den Clans angefangen hatte, interessierte ihn wirklich. Und als Drosselbart dann anfing von der großen Reise zu reden, spitze der Junge Kater die Ohren. So lange hielt also schon der Konflikt stand und noch nie schien jemand etwas ändern zu wollen. Schilfpfotes Blick lag ruhig aber nachdenklich auf dem Fell seines Mentors. Er wusste nicht, dass sich die Schattenclan Katzen erst an das neue Gebiet gewöhnen mussten. Er selbst konnte sich nicht vorstellen, auf sumpfigen Untergrund zu jagen.
Dann erzählte der graue Krieger weiter und der Schüler wunderte sich, das Scheckenstern zuerst ohne Kampf versucht hatte, die Rotfelskluft zu bekommen. Das hatte er dann doch nicht erwartet. Aber das es letztendlich einen Kampf gab, konnte Schilfpfote dann doch vorhersehen. Somit verstand er nicht, warum der Donnerclan das Gebiet immer wieder haben wollte, wenn es dem Clan eigentlich gar nichts bringt. Es sei denn, alle irren sich und der Donnerclan kann doch etwas mit diesem Gebiet anfangen.
Schilfpfote zückte mit den Schnurrhaaren, als Drosselbart sagte, er würde irgendwann anders weiter über den Kampf sprechen. Zuerst war der Schüler etwas traurig, fand sich allerdings schnell damit ab, denn er freute sich inzwischen auf den Kampf mit seiner Schwester. Die einzige Katze, mit der er gerne seine Zeit verbrachte. Doch wie Drosselbart bereits sagte, brauchten sie echt ziemlich lange Zeit und in Schilfpfotes Magen breitete sich ein ungutes Gefühl aus. Doch er versuchte es zu ignorieren und folgte dem grauen Krieger, der seinen Schüler etwas vorbereiten wollte.
Der braune Kater stellte sich seinem Mentor gegenüber und hörte seinen Erklärungen zu, er versuchte sich alles einzuprägen und schien konzentriert. Sein grüner Blick lag auf dem Fell seines Mentors und bei seinem Sturmangriff versuchte er sich alles genau einzuprägen. Und somit erklärte Drosselbart, dass Schilfpfote selbst nun üben sollte und dabei auf alles achten soll. Und vorallem, dass er zwischen unterschiedlichen Techniken hin und her probieren sollte.
Somit stellte er sich bereits und konzentrierte sich. Seine Hinterbeine spannte er an und seine Krallen Borte er dabei in die Erde um nicht abzurutschen, dann sprang er ab und schnellte mit einer Pfote nach vorne, wobei seine Krallen noch ausgestreckt waren. Doch bevor er wieder auf dem Boden ankam zieht er seine Krallen ein und landete somit etwas unsanft und rutschte leicht aus. Ein fauchen kam aus der Kehle des Schülers doch er stellte sich wieder auf seine Position. Er machte das gleiche nochmal nur diesmal hatte er beim Absprung die Krallen eingezogen, weshalb er leicht ausrutschte und sich wieder aufrecht hinstellen musste.
Seine Motivation ließ etwas nach, lieber hätte er auf dem üblichen Boden des Schattenclans trainiert, doch man konnte sich auch später nicht den Untergrund eines Kampfes aussuchen. Während er eigentlich nocheinmal springen wollte, hörte er die Stimme seines Mentors, die enttäuscht sagte, dass der Übungskampf wohl nicht stattfinden würde. Schilfpfote schien sichtlich enttäuscht und sorge breitete sich in seinen grünen Augen aus. Wo war nur seine Schwester? Er konnte sich nicht vorstellen, dass sich die beiden ohne Grund verspäteten, doch Schilfpfote musste seinem Mentor folgen und lief somit hinter ihm her ins Lager.

tbc. Schattenclan Lager

[bei Drosselbart, übt, geht leicht enttäuscht ins Lager zurück]
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