Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 Donnerweg

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BeitragThema: Re: Donnerweg   Di Mai 01, 2012 6:47 pm

<--------Zweibeinerort

Ich kam keuchend zum stehen,neben meinen Brüdern,aber ich lächelte.Ich wusste,ich hatte das wichtigste in meinem Leben verlassen,aber das war mir egal.Meine Familie war mir wichtiger,viel wichtiger.Aber es gab auch kein zurück mehr.Meine Zweibeiner würden mich sonst mein Leben lang einsperren.Ich lies mich nieder um Atem zu schöpfen.
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BeitragThema: Re: Donnerweg   Di Mai 01, 2012 7:04 pm

"Maya! Du bist gekommen!" Schnurrte der Kater freudig, und legte eine Pfote auf die Ihre. Er lächelte ein wenig, doch sogleich verschwand dieses. "Maya... Ich und Sam... Wir werden..." Er seufzte und sah kurz in die Augen des feuerroten Katers, "Wir werden einen Clan beitreten. Ob du mitkommst, kannst du entscheiden, ich will dich zu nichts zwingen..." erklärte er ruhig, und ignoriete kurz das Thema mit Sam. Dies hier war nun wichtiger. Es würde entscheiden, ob Maya mitkommen würde, oder nicht.
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BeitragThema: Re: Donnerweg   Di Mai 01, 2012 7:11 pm

Das,was folgte,lies mich aus alles Wolken fallen.Mein lächeln verschwand und ich schaute mit großen Augen meinen Bruder an.,,Ih wollt was?"meine Stimme zitterte.,,Einem Haufen Angeber beitreten?Einfach dahinspazieren damit sie eine ganze Familie aufnehmen,ohne weiteres?"meine Augen füllten sich mit Tränn.,,Ich habe alles aufgegeben,nachdem ich euch wiedergefunden habe.Alles aufgegeb für die Freiheit mit euch..."meine Stimme zitterte und ich schluchzte leise bevor ich Ace den Milchbeutel vor die Pfoten warf.,,Ich kann nicht jagen oder kämpfen.Ich werde hieralleine umkommen,mit Munay,wenn sie auch noch kommt.Denn auch sie würde niemals ein Leben hinter grenzen verbringen,wo ein anführer dir befehle gibt..."ich schüttelte den Kopf.,,Meine Brüder verlassen mich..."mein kleiner Körper bebte und ich hatte das Gefühl zu ersticken.
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BeitragThema: Re: Donnerweg   Fr Mai 04, 2012 2:43 pm

Lo und Lori...Der Teufel in mir


Wie gehetzt streifte Lo weiter. Sie wollte es nicht wahr haben. Lori übernahm die Oberhand, da konnte Lo nichts dagegen machen. Ihre Zeit war abgelaufen und nun musste sie sich geschlagen geben. Es kann nur noch ein Zeitpunkt von Minuten sein, bis Lo verschwinden würde, einfach so, als ob sie nie da gewesen wäre. Für Ewig in der Dunkelheit leben und gefangen sein. Alles wofür sie gekämpft hatte, sich aufgebaut hatte, wegen eines schwachen Kätzchen zunichte gemacht. Der stetige Hass in Lo kochte nun fast über und das Biest in ihr war schlimmer als je zuvor. Ein tiefes und gefährliches Knurren entkam Lo’s Kehle und blitzschnell fuhr sie ihre langen und scharfen Krallen aus und jagte sie über den nächsten Baum, um ihren Zorn zu entladen. Wütend blieb sie stehen und der pure Wahnsinn funkelte aus ihren Augen hervor. NEIN! ICH BIN HIER DIE, DIE ES VERDIENT ZU LEBEN! NICHT SIE! Von Wut und Verzweiflung gepackt, wandte sich Lo hin und her, schlug ihre Krallen tief in den Boden und klammerte sich an den Rest Kontrolle, die sie noch besaß. Aber das helle und reine Licht in ihr, was sonst immer nur ein verblasener Gedanke war, wurde immer stärker und diese Lichtstrahlen ließen ihre Bestie verbrennen und erblinden. Das dunkle Schattenbiest schrie auf und kauerte sich in das hinterste Eck, was es finden konnte und hatte das Maul zu einer gefährlichen Drohgebärde verzogen. Doch mit einem Mal erleuchtete das Licht alles und strahlte so hell und klar, so unschuldig und gut, dass die Bestie mit einem markerschütternden Schrei endgültig verbrannte. Lo’s Wille war gebrochen worden, nun hatte es Lori geschafft. Keuchend kauerte sich die silbergraue Kätzin zu Boden. Plötzliche und unheimlich schnelle Bildfetzten flackerten vor Lo’s Auge auf. Lori zwang sie absichtlich dazu, sie dies anzusehen und wie hypnotisiert tauchte Lo in ihre Erinnerung ein…Den Anfang von Lo und das Ende von Lori…

Lo fand sich in ihrer Kindheit wieder…
Früher hieß sie Lori und sie war ein aufgewecktes und überaus unschuldiges Kätzchen. Stets hatte sie sich Sorgen um ihren Vater gemacht, da dieser oft mit einer Streunerbande unterwegs war und eines Tages folgte sie ihren Vater, als dieser wieder einmal mit der Bande unterwegs war.
Aber an dem Tag, an dem Lori ihren Vater gefolgt war, war wohl der unpassendste Tag der Geschichte. Loris Vater hatte den Tag davor einen Auftrag ausführen müssen, scheiterte aber daran und die Streuner wollten eine Entschädigung und dem Versager die Kehle aufschneiden. Ein Streuner stand schon vor dem Kater, als dieser bettelnd zu Boden ging und ihnen sagte, dass er etwas anderes anbieten konnte. Was er anbot, ließ der jungen Kätzin, die nicht weit von ihnen entfernt unter einem Busch hockt und lauschte, das Blut gefrieren. Seine nächsten Worte waren die Saat für ihr späteres Verhalten. “Ihr könnt eines meiner Brut haben! Ich habe genug von ihnen und kann eines schon entbehren.“ Fast schon flennend starrte der Feigling und Rabenvater zu den Streunern hoch. Lori, die immer an ihren Vater geglaubt hatte, war nun am Boden zerstört und zutiefst von den Worten ihres Vaters verletzt. Sie taumelte ein paar Schritte zurück und stieg dabei auf einen Ast und stolperte. Die Streuner hörten sie und zogen sie am Genickfell aus dem Gebüsch und als der Vater seine Tochter erkannte, rief er aufgeregt. “Ja! Das ist meine Tochter! Nehmt sie und lasst mich am Leben. Ich versichere euch, sie wird euch gute Dienste leisten.“ Lori konnte es nicht fassen, nicht verstehen, nicht glauben. An diesen Tag nahmen sie Lori mit, sie konnte sich nicht einmal von ihrer Familie verabschieden. Während sie in die Hölle geschickt wurde, ging der Vater mit zufriedenem Lächeln zu seiner ‘geliebten Familie‘ und erzählte ihnen, dass Lori ein schrecklicher Unfall passiert sei und er nicht rechtzeitig für sie da war.
Lori verbrachte eine grausam lange Zeit bei den Streunern. Sie wurde schrecklich behandelt, geschlagen, verachtet, missbraucht…sie ließ alles über sich ergehen, da sie im Glauben lebte, somit ihren Vater zu retten. Aber düstere Gedanken schlichen sich in ihren Kopf. Etwas ging in ihr vor und es war bereit, sich eins Tages zu wehren. Von was hier die Rede ist, war der Anfang von Lo…die Bestie hatte sich in Lori eingenistet und wartete nur auf ihr erwachen. Eine zweite Persönlichkeit lebte nun mit Lori in einem Körper. Durch diese täglichen Misshandlungen hatte sich ihre Persönlichkeit gespaltet und hat etwas zutage gebracht, was stark, klug und ohne Gewissen oder Skrupel vor etwas.
Und der Tag ihres Erwachens ließ nicht lange auf sich warten. Lori wurde von einem alten Streuner zu Boden geschlagen, da sie für seine Verhältnisse zu viel Beute frisst, obwohl Lori schon seit fast drei Tagen nichts mehr zu sich genommen hatte und sie die letzte Ratte fressen wollte. Der Streuner holte schon mit ausgefahrenen Krallen aus, um ihr die Augen auszukratzen. Lori wollte weglaufen, aber der Streuner hatte sie am Boden festgenagelt und lachte bei ihrem Versuch zu fliehen auf. Lori sah schon ihren letzten Augenblicken entgegen, als das Monster erwachte und die Oberhand gewann. In Loris Augen verschwand der ängstliche Ausdruck und ein gefährliches Feuer loderte in ihren blattgrünen Augen und ein siegessicheres Lächeln lag auf ihren Lippen. Der Streuner hat die Verwandlung bemerkt und riss erschrocken die Augen auf, als die Kätzin sich mit einem Mal unter ihm befreite und ihm mit einem gezielten Schlag gegen den Kopf den Garaus machte. Der Körper des Streuners fiel dumpf zu Boden, während die Kätzin sich abgewandt hatte, um mit den Rest der Streunerbande eine Rechnung zu begleichen. Als ein Streuner sie mit ängstlich verzehrtem Gesicht anstarrte und sie fragte, wie das sein könnte, meinte sie mit einem boshaften Lächeln. “Nun, das schwache Kätzchen gibt es nicht mehr. Mein Name ist Lo und ich werde es genießen, zuzusehen wie das Licht in deinen Augen erlischt.“ Das letzte, was der Streuner sah, waren die scharfen Krallen, die durch seinen mageren Körper fuhren.
Nachdem alle Streuner beseitigt waren, legte sich das Biest wieder schlafen, nachdem es nun Blut gekostet hatte. Lori war wieder bei Bewusstsein und verstand die Welt nichtmehr. Ihre Pfoten waren über und über mit Blut und ihr tat alles weh. Sie hatte keine Erinnerungen mehr an das, was hier geschehen war, aber eines wusste sie. Sie war nun frei! Ohne lange nachzudenken, kehrte sie dem Ort den Rücken zu und machte sich auf, ihre Familie zu suchen. Und sie fand sie auch. In einer Großstadt in einer dunklen Gasse bei den Mülltonnen. Ihre Mutter und Geschwister waren verwirrt, da sie geglaubt hatten, dass Lori tot sei. Ihr Vater war für den ersten Moment erschrocken und für den nächsten verängstigt. Wild schrie er Lori an. Er dachte, Lori wäre von der Bande geflüchtet und das die Streuner nun auf Vergeltung aus waren und ihn holen wollten. Lori konnte nicht einmal zu Worte kommen, dem Vater alles erklären. Als der Kater sie schließlich beschuldigte an allem schuld zu sein, war es so weit...Lori wurde zu Lo…was dann geschah, veränderte Loris Leben komplett. Als Lori wieder zu sich kam, klebte an ihr Blut, frisches Blut. Die Mutter und die Geschwistern saßen verängstigt und wimmernd in der Ecke und starrten Lori aus schrecken geweiteten Augen an. Vor Loris Pfoten lag der Kater, den sie einst als Vater geliebt hatte. Die Kehle war aufgeschlitzt und röchelnd scharte er mit letzter Kraft am Boden, bevor er endgültig starb.
Daraufhin flüchtete Lori, am Boden zerstört und vor sich selbst verängstigt. Mit jedem Tag wurde Loris Wille mehr und mehr gebrochen und Lo schöpfte daraus Energie. Lo gefiel es, zu töten und das machen zu können was sie wollte. Am Anfang wollte sie Lori beschützen, aber nun wollte die Bestie aus ihrer Zelle und selber leben, nicht dieses verweichlichte Kätzchen. Lori kämpfte lange gegen Lo an, aber eines Tages verlor sie sich in vollkommener Dunkelheit, wo sie bis jetzt als Erinnerung gelebt hatte, während Lo ihren Körper für schreckliche Schandtaten missbrauchte und ihr Leben zerstörte.
Doch Lo wurde immer wieder an Lori erinnert. Jedes Mal, wenn sie ihr Spiegelbild sah, sah sie Lori, anstatt sich selber. Was am Anfang als Schutzmechanismus gedient hatte, wurde zum Monster…

Blinzelnd fand sich Lo in einer vollkommenen Dunkelheit. Die Erinnerung ließ nach und nun realisierte sie, wo sie war. Hier war ihr Gefängnis gewesen, als Lori noch die Kontrolle gehabt hatte. Panik stieg in ihr auf. Sie wollte nicht hier sein! Das ging nicht, sie war dazu bestimmt, die Welt zu erschüttern und Leben zu zerstören! Wild rannte sie los, aber egal wohin sie lief, die Dunkelheit war immer da. Sie umgab sie, verschlang sie, ließ sie nicht von der Stelle laufen. Lange rannte sie wie wild umher, bis sie spürte, dass sie nicht alleine war. Als sie sich umwandte, erblickte sie eine silbergraue Kätzin mit blattgrünen Augen, die ihr aus der Dunkelheit entgegenleuchteten. Lo biss die Zähne zusammen und sah die Kätzin hasserfüllt an. “DU!“ Die andere Kätzin ging ruhig auf sie zu, bis sie Lo gegenüberstand. Sie sahen sich komplett ähnlich. Die gleiche Größe, das gleiche Fell…nur die Augen stimmten nicht. Während die Augen der Fremden sanft, weise und glücklich strahlten, brannten die die Augen von Lo regelrecht und sprühten Funken. Die fremde Kätzin sah sie eine Weile an, bevor sie zu sprechen anfing. Ihre Stimme war klar und hallte in der Dunkelheit. “Viel zu lange hattest du die Kontrolle über diesen Körper. Viel zu viele Leben hast du zerstört und wolltest du noch zerstören.“ Die Augen von ihr wurden hart und sahen Lo bestrafend an. “Aber nun ist es vorbei Lo…du wurdest erschaffen, um mich zu beschützen. Aber nun bist du verdorben…es tut mir vom Herzen leid Lo.“ Die Kätzin senkte den Kopf. Hinter ihr strahlte plötzlich ein Licht auf und die Kätzin ging auf dieses Licht zu und durchquerte es. Lo wurde von dem Licht so geblendet, dass sie sich abwenden musste und als es wieder dunkel wurde, sah sie sich gehetzt nach der Kätzin um. Aber sie war verschwunden. Lo hatte verloren. Wütend schrie sie auf und schrie den Namen der Kätzin in die Dunkelheit. “LORI!“ Lo fiel immer tiefer in die Dunkelheit, immer tiefer und tiefer, bis sie schließlich endgültig verschwand…


Keuchend riss die silbergraue Kätzin die Augen auf und fand sich am Boden liegend wieder. Zuerst verstand sie nicht, aber mehr und mehr wurde ihr klar, dass sie es war. Wirklich SIE. Glücklich lächelnd lachte die Kätzin auf und erhob sie zittrig vom Boden. Alles war so überwältigend. Sie konnte die Luft spüren, die Bäume riechen, den Boden unter sich fühlen, die Umgebung richtig sehen. Sie war wieder sie selbst, nach so langer Zeit. Vor lauter Glück weinte die hübsche silbergraue Kätzin. Tief ein und ausatmend stand sie da und zitterte. Nun konnte sie ihr Leben weiterführen, ohne den Teufel in ihr. Lori war seit langer Zeit wieder frei! Alles würde jetzt gut werden, alles würde nun perfekt werden…Doch da hatte sie sich getäuscht…Lo hatte ein letztes Geschenk an sie…ihre Erinnerungen.
Wie ein wilder Sturm stürzten die Erinnerungen und Erlebnisse von Lo auf sie ein und keuchend ging sie zu Boden…ängstliche Gesichter, verachtende Gedanken, blutrünstige Morde…Lori konnte das nicht sehen. Es war zu schrecklich. Was hat Lo nur all die Jahre angerichtet!? Wie ein gehetztes Kaninchen raste sie los, ohne zu wissen wohin. Aber es war noch lange nicht vorbei…tote Körper, die Streuner, der Vater, die Geschwister, ein weggeworfenes Leben...
Lori rannte weiter, ihr kam es vor, als ob ihr Kopf explodieren wurde…ignorante Taten, verlogene Worte, gewissenlose Träume, Genugtuung, Blutrausch,…
Alles! Einfach alles. Lori weinte bitterlich, als sie alles gesehen und miterlebt hatte…alles war Lo bis jetzt verbrochen hatte. Kopflos rannte sie weiter, tief in ihren Gedanken bildete sie sich die verächtliche Stimme von Lo ein. “So schwach…Ja Lori, lauf nur! Lauf weg von der Erinnerung. Lauf, aber egal wohin du gehst, ich werde immer da sein!“ Ein hämisches Lachen ertönte in ihren Kopf und pure Verzweiflung überkam Lori. Egal was sie tun würde, Lo’s dunkler Schatten würde sie immer begleiten…
So wollte Lori nicht leben! Während sie so rannte, bemerkte sie nicht den Lärm in ihrer Nähe. Den beißenden Geruch, die totbringenden Monster. Sie rannte direkt auf den Asphalt zu, der von dem Regen unheilvoll schwarz gefärbt wurde. Keuchen stolperte sie und fiel zu Boden. Alles um ihr herum war wie in Zeitlupe…alles verschwamm vor ihren Augen und die Welt um sie herum war tonlos.
Blinzelnd sah sie sich um, sah über die andere Seite des Donnerweges und erblickte jemanden. Jemanden, den sie kannte. Jemanden, bei deren Anblick in ihr Hoffnung aufglimmte. Ihr Bruder! Die graue Gestalt ihres Bruders lag dort auf der anderen Seite von diesem stinkenden Asphalt. Unter Tränen erhob sie sich und rannte glücklich lächelnd auf ihren Bruder zu. “ Diamond! Ich bin es! Lori!“ Mit krächzender Stimme rannte sie über den Donnerweg, schaute nicht, ob die Luft rein war. Rannte einfach geradeaus. Auf ihren Bruder zu. Wollte bei ihm sein, wollte von ihm liebevoll begrüßt werden und wollte mit ihm ein neues Leben anfangen. Doch während sie mitten auf dem Donnerweg war, kam ein Monster angerast. War zu schnell, als das man es stoppen hätte können. Zu schnell, als das Lori schneller hätte sein können. Ein lauter Krach, quietschende Reifen und ein höllischer Schmerz. Loris Körper wurde durch die Luft geworfen und kam mit einem dumpfen Lauf auf dem Donnerweg auf. Ihr Blick war starr…eine Blutlache bildete sich um ihren Kopf herum…Die Zweibeiner sprangen aus dem Monster und gingen auf sie zu, riefen etwas Unverständliches und machten Gesten mit den Händen. Einer von ihnen nahm Loris schlaffen Körper und hob ihn hoch, während der andere ein Tuch holte und sie die Kätzin darin einwickelten. Doch auch wenn die Zweibeiner der Kätzin helfen wollten, kamen sie zu spät. Alles war zu spät. Aber Lori war nicht mit Schmerz gestorben. In dem Moment, in dem das Monster sie erwischt hatte, starb sie, aber auch Lo starb in ihr. Endgültig. Alle Erinnerungen verblasten und Lori starb friedlich. Die Last wurde von ihren Schultern genommen und sie war nun frei…für immer…



Lori, Ruhe in Frieden

~ 27.02.12 - 04.05.12 ~

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BeitragThema: Re: Donnerweg   Fr Mai 04, 2012 3:10 pm

Diamond hörte die Stimme seiner Schwester. Doch sie war sanft, wieso war sie sanft? Er streckte den Kopf hoch, sah seine Schwester, so froh wie sie es einmal war...oder es wieder war. Sie war fast bei ihm, nurnoch ein Stück, doch da kam ein Monster. So schnell...zu schnell.Er schrie nurnoch verzweifelt ,,LORIII!"" Lo...nein Lori wurde in die Luft geschleudert. Kam auf...tödlich. Zweibeiner...diese Monster...kamen zu ihr. Wollten ihr helfen...nein! das würde Diamond nicht zulassen.
Er lief fauchend auf sie zu, sie ließen Lori sanft zu Boden, stiegenw ieder in ihr Monster udn waren weg. Diamond ging zu ihr. Zu seiner Schwester. Tränen liefen ihm in die Augen. ,,Lori...?" doch es brachte nichts. Sie war...tod. ,,Ich werde dich nie weider Lo nennen. Du warst immer Lori, nicht war?" er lächelte stumm. Strich mit seiner Pfote über die matt wirkenden grünen Augen. Das Feuer war erloschen. Für immer. Sie schlossen sich. Langsam und sorgfälltig, ganz sanft, auch wenn erw usste das es ihr nicht mehr weh tun würde, strich er ihr übers Fell. Bald war es sauber. ,,Du bekommst dien verdiehntes begräbniss Lori..." sagte er nur. Nahm sie sanft, wie eine Mutter die ihr Junges trug und brachte sie weg.
--->

Oststrand
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BeitragThema: Re: Donnerweg   Fr Mai 04, 2012 10:23 pm

Ace senkte seinen Kopf. Die Verzweiflung seiner Schwester schwächte auch seine Kraft. Wie sollte er es allen recht machen? Wie sollte er sich, als großer Bruder, allen gleichzeitig, und gleichviel zuwenden? Langsam stand er rote Kater auf, sein Blick gesenkt. Er presste seine Zähne zusammen, wobei seine Augen funkelten. "Ich..." Er brach ab, und drehte seinen Kopf ein wenig ab. "Ich... Es tut mir leid, dir das vorgeworfen... zu haben..." Er atmete tief durch, um seine strafe Körperhaltung beizubehalte. Er durfte jetzt nicht schwach werden... Nicht jetzt! "Ich... Ich muss weg!" Presste er hervor, und preschte über den Donnerweg. Ungeachtet traten seine Pfoten auf den harten Untergrund. War flüchtete er? Warum? Hatte er Angst? War er verzweifelt? Er hätte es sich doch denken können! Sie waren Streuner... Hauskätzchen! Sie hatten ihre eigenen Wünsche, und Bedürfnisse... Sie stellten ihre Bedürfnisse vor den einen Wunsch ihres Bruders... Dachte Ace nicht ein wenig eigensinnig? Er hatte sich um seine Geschwister zu kümmern und... Floh? Jämmerlich. Im gleichen Moment, wie Ace seinen Gedanken nach hing, hörte er ein tiefes Grollen. Doch er ignorierte es. Warum? Er wusste es selbst nicht. Er störte sich nicht an dem Geräusch. Doch erst als er realisierte, wo er rüber rannte, riss er sich zusammen, und blickte zur Seite. Seine Augen wurden größer, und größer. "Was..." Geschockt blieb er stehen. Sein Blick haftete an dem Laster, welcher auf Ace zu raßte. "Nein... Ich muss hier runter!" Wisperte er, drehte seinen Kopf wieder nach vorne und preschte los. 'Nur ein paar Meter! Nur ein paar Me-' Seine Gedanken brachen ab, als die Front des Autos Ace erwischten. Er schrie gepeinigt auf, flog durch die Luft wie ein Blatt. Seine Gedanken überschlugen sich, 'Minou! Munay! Maya! Sam! Hilfe! Ich habe...' "Ich hab Angst!" Schrie er, wobei ein Schwall Blut aus dem Mund des Katers schoss, und auf der Straße haften blieb. Mit einem dumpfen Schlag kam Ace auf dem Boden auf, blieb für einen Moment liegen. Er versuchte sich auf zu richten, doch es misslang ihm. "Ich hab... Ich..." Er brach ab. Sein Atem ging stockend, sein Herz raßte, seine Augen... Alles verschwomm, die Sicht wurde in blutrot getaucht. "HILFE!" Ein einziger, gepeinigter Schrei hallte durch den Wald. Ace hatte Angst, ja. Er wollte hier weg. Doch sogleich raßte das nächste Monster auf ihn zu. Seine Hinterbeine waren taub, er konnte sich nicht bewegen. Alleinig seine Vorderpfoten waren noch zu gebrauchen. Kramphaft versuchte er sich von der Straße zu ziehen, "Hilfe..." Wisperte er schwach.
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BeitragThema: Re: Donnerweg   So Mai 06, 2012 12:15 am

Sam schüttelte, die Augen zusammen gekniffen, den Kopf. Er konnte Maya irgendwie verstehen, und zugleich auch nicht. "Nicht kämpfen, nicht jagen, pah! Und was heist hier, alles aufgegeben? Du kannst doch einfach kehrt machen und dich zurück zu deinen Zweibeinern verkriechen! Ich bin mir sicher, sie würden dich mit offenen Armen empfangen!" Er schnaubte vor Wut. "Wofür und weshab bist du den mit gekommen? Wenn wir dir so wichtig sind, wirst du es doch wohl übers Herz bringen können, einem dieser "angeberischen" Clans beizutreten um mit uns zu sein!" Ihr Weinen machte alles bloß schlimmer. Der rotbraune Kater wand sich von ihr ab, und biss die Zähne zusammen. "Mach doch was du willst, verdammt.."
Nun begann Ace zu reden. Seine Stimme klang ungewohnt.. schwach. Sam drehte sich wieder in ihre Richtung. Seine plötzliche Flucht, ließ erneute Wut in Sam aufkochen. "Weshalb rennst du weg?! Ja, komm schon, entfliehe deinen Sorgen! Fuchsdung, besteht meine Familie etwa bloß aus Feiglingen?" Jämmerlich. Der Kopf Sams zischte in alle Richtungen. Seine übrigen Schwestern waren noch nicht da. Es ist besser so! Sollen sie doch alle.. Seine Krallen bohrten sich in die Erde, während Tränen seine Wange hinab rannen. Sein Kopf sank. Mäusedung.. Es sind meine Geschwister.
...
Erschrocken sah der junge Kater auf, als er ein lautes Grollen und einen Herzschlag darauf, einen markerschütterndernden Schrei vernahm. Ace.. Ace!
Sam rannte. Er rannte und rannte. Sein Bruder lag gekrümmt auf dem Donnerweg, die Augen geweitet. Eine Blutlache bildete sich unterhalb seines Bauches und an seinem goldenen Pelz hing , der Sam so wohl bekannte Gestank eines Monsters. Die Augen des rotbraunen wurden groß, tränten, während sein Puls hämmerte. "Ace! Ace, du Haufen Fuchsdung! Was hast du getan? Du.." Sein Bruder keuchte, spuckte Blut. Du musst ihm helfen verdammt! Verzweifelt schrie er auf. "Maya! Maya hol Hilfe! Ace.. SCHNELL!" Sams Blick trübte sich. Mist.. Mist! Er blinzelte und packte Ace am Nackenfell. Mit aller Kraft, versuchte er den viel zu schweren Kater vom Donnerweg zu ziehen. Egal in welche Richtung, einfach nur Weg.
"Argh!" Eine tiefrote Spur zog sich über den bereits zurück gelegten Weg. Sam schnappte nach Luft. "Halte durch, hörst du? Wehe, du stirbst mir weg!" Weshalb, weshalb zum Teufel, musste alles so laufen?
Nach einer, ihm wie eine halbe Ewigkeit vorgekommenen Zeit, hatte er es endlich geschafft. Sie waren auf der anderen Seite - in Sicherheit! Keuchend ließ er Ace nieder, hatte gar nicht bemerkt, das er am ganzen Leibe Zitterte. Seine Beine gaben nach, er landete schluchzend neben seinem Bruder. "Halte durch, es kommt Hilfe, halte durch!"
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BeitragThema: Re: Donnerweg   So Mai 06, 2012 12:50 pm

<--- Tief im Hauskätzchenviertel

Minous flinke kleine Pfoten huschten über den Waldboden, schnell wie eine Gepardengroßkatze preschte sie durch das Unterholz. Ihr war es egal, ob ihr Äste und Dornen das Gesicht zerkratzten. Ihr war es gleich, ob sie sich nun die Pfote irgendwo einklemmen und brechen würde. Sie wollte nur eines - Ihren Bruder retten! "Ace!", schrie die kleine Gesprenkelte, während sie ihren schmalen Körper durch das Geäst wandte und mit tränenden Augen ihren Bruder zu orten versuchte.
Der Gestank des Donnerweges täubte ihre Nase und selbst der letzte Versuch ihn, Ace, riechen zu können, war vergebens. Niemand hätte bei dem Gestank auch nur einen stinkenden Fuchs wahrnehmen können. Es war die perfekte Falle für eine Katze. Die Monster schlichen sich so schnell an, dass du sie nur hören kannst und schon stimmte ein dumpfer Schlag dich blutig.
Wie konnte Ace das überhaupt überleben? Er musste tot sein. Oh nein, um Himmelswillen, lasst ihn leben!
Ehe die Kleine den Donnerweg erreichen konnte, hörte sie bereits das Jaulen und Raunen, das aus der stinkenden Richtung kam. Die Stimmen erkannte sie sofort.
Ace. Sam. Maya.
"Ace!" Ein weiterer Schrei, diesmal aus ihrem Munde, erfüllte die dröhnenden Geräusche des Donnerweges. Sie sprang auf die Rennbahn der Monster, preschte - ihr war es gleich, ob ihre Ballen bluteten und eine offene Wunde darstellen, sie brannten oder gar Schmerzensschreie forderten. Sie würde sich zusammenreißen - auf ihren Bruder zu und warf sich mit tränenüberflutetem Gesicht neben ihn. Sie drückte ihre nasse Nase an seine Wane und flüsterte: "Alles wird gut... Ace. Alles wird gut, ich bin ja da. Munay ist sicher auf dem Weg, Sam ist hier und Maya holt Hilfe. Wir sind alle da..."
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BeitragThema: Re: Donnerweg   So Mai 06, 2012 1:31 pm

Langsam öffnete er seine Augen. Zwei Katzen standen bei dem Kater. Er öffnete seinen Mund, doch brachte er keinen Ton hervor. Langsam hob er seinen Kopf, wobei Blut von seinem Kinn tropfte, "M-Mi...S-Sa..." Er stoppte, keuchte schwer und ließ seinen Kopf zurück fallen. Schwerfällig atmete er, wobei sein ganzer Körper vor Schmerzen zuckte. "Es tut mir leid..." Wisperte er schwach, und schloss seine Augen, "Ich war ein schlechter Bruder... Für euch alle..." Gab er zu, und bohrte seine Krallen vergebens in den Untergrund, "Ich... Habe eure Wünsche... Allesamt hinter meinen Wunsch gestellt... E-Es tut mir leid..." Krächzte er, wobei eine einzige Träne aus seinem Augen tropfte, und auf den Untergrund schlug. "Bitte... Verzeiht eurem Bruder..."
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BeitragThema: Re: Donnerweg   So Mai 06, 2012 2:37 pm

Owl kam angeschlendert. Sofort verzerrte sie ihr gesicht, als ihr der Geruch von Blut in die Nase kroch. Er vermischte sich mit dem anderen, ekeligem, Gestang. Sie beschleunigte ohne zu wollen ihre Schritte. Sie sah eine Katzengruppe. Vor ihnen, lag ein feuerfarbender Kater. Er war verletzt. Irgendwie. Er schiensich beid en anderen zu entschuldigen. Anscheinend waren es seine Geschwister. Sofort sah Owl, dass es für den Kater, warscheinlich zu spät kommen würde. Etwas entfernt setzte sie sich ruhig hin und sah den anderen aus schlauen Augen zu. Sie wollte helfen, unglaublich gerne. Doch das mussten sie nun alleine schaffen.
Nach ner Zeit ging sie wieder. Sie wollte nicht stören.
---->

Katzenfelsen
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BeitragThema: Re: Donnerweg   So Mai 06, 2012 4:36 pm

Eine vertraute Stimme, ein Schrei, ließ Sam aufzucken. Minou! Sie war da. Zu spät. Mit tränenden Augen bäugte sich der der rotbraune über seinen Bruder. Die unzähligen, wie winzige Kristalle funkelnden Salzwassertropfen, kamen lautlos auf dem blutverschmierten Fell Ace's auf. "Es ist okay, es ist in Ordnung!", miaute der junge Kater mit heiserer Stimme, den Kopf schüttelnd. "Ich verzeihe dir..Wir verzeihen dir, hörst du? Bitte bleib stark, bleib bei uns Ace!" Verzweifelt grub er die Nase in seinen Pelz. "Bleib bei uns.."
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BeitragThema: Re: Donnerweg   So Mai 06, 2012 5:38 pm

Sturm kam den Donnerweg entlang. Wiedereinmal hat ihn das Reisefieber gepackt und ohne lange nachzudenken war er einfach losgegangen. Ein Gerücht von KatzenClans haben ihn neugierig gemacht und anscheinend waren sie hier in der Nähe. So war er schon seit Tage unterwegs und unbeschwert trottete der Kater weiter. Die vorbeiziehenden Monster machten ihn nichts aus und ließen ihn auch nicht zusammenschrecken. Schon zu lange hat er Seite an Seite mit ihnen gelebt, als das er noch Angst vor ihnen hätte. Er war sogar manchmal hinten raufgesprungen, bei solchen, die hinten einen offenen Hohlraum hatten und war mit ihnen mitgefahren. Den Kater zog es immer von einem Ort zum anderen. Niemals konnte er still sitzen und sich wo niederlassen. Oft wurde er von seinen Freunden die er auf den Weg getroffen hatte, 'Den Immersuchenden' genannt. Sturm hatte dieser Name gefallen und auch, weil es ihn und seinen Lebenstyl in einem Wort beschreibt.
Gerade fuhr wieder ein Monster vorbei und nachdem der sausende Wind sich neben Sturm gelegt hatte, gab es ein Quitschen, einen Krach und ein so gequälter Aufschrei, dass es den Kater die Haara aufstellte. Ohne lange nachzudenken flitzte er den Weg entlang, bis er eine kleine Katzengruppe in der Ferne auftauchen sah. Sofort beschleunigte er und bremste vor ihnen. Da erblickte er in der Mitte von ihnen einen roten Kater, dessen Fell blutbefleckt und schlimm zugerichtet war. Einen kurzen Blick in die Runde ließ ihn erkennen, dass die Katzen, die um den Kater herumstanden, noch ziemlich jung waren. Wieder flog sein Blick auf den am Boden liegenden Kater. Er wusste leider nicht, wie er helfen sollte, aber in einem Gerücht über die Clans hat er auch gehört, dass es dort sogenannte Heiler gibt. Fragend sah er die Katzen, die im Halbkreis um den verletzten Kater standen an und erhob zum ersten Mal die Stimme. "Hier gibt es doch Katzen, die in großen Gruppen zusammenleben. Clans oder so. Können die nicht etwas für ihn tun? Ich würde mich anbieten, euch zu helfen." Da der Kater schon oft mit Streunern zu tun hatte, wusste er, wie manche auf Hilfe reagierten oder auf wen, der sich einmischte. Aber er wollte wenigstens von sich behaupten können, dass er zumindest versucht hat zu helfen und nicht einfach weggesehen hat.
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BeitragThema: Re: Donnerweg   Di Mai 08, 2012 7:10 pm

Ace war froh, das seine Geschwister ihm verziehen. Er schloss für einen Moment seine Augen, "Es tut mir leid, Minou... Sam... Munay... Maya. Ich war nicht für euch, als ihr mich gebraucht habt..." Er keuchte, machte eine lange Pause, wobei seine Augen funkelten. Seine Gedanken kreisten um seine Vergangenheit, wobei er eine ungewollte Situation überdachte. "Ich werde euch etwas... Erzählen... Über mich... Bevor ich gehe..." Wisperte er. Seine Flanken bebten vor Schmerzen. Er öffnete seine goldenen Augen wieder, wobei ein Lächeln seine Lippen zierte, "Diese Situation, sie passierte mir vor langer Zeit... Wisst ihr... Ich wurde schon ein Mal angefahren, habe es jedoch überlebt... Dank meiner..." Er stockte, "Gefährtin... Sie hat sich für mich geopfert, und ich bin glücklich, ihr nun folgen zu können..." Er drehte seinen Kopf leicht zu Sam, "Sam! Du bist der große Bruder... Kümmer dich gut um unsere Geschwister! Sie müssen sich waschen..." Er hustete schwer, redete jedoch weiter, "Regelmäßig essen... Beschützte sie vor allem, und jeden! Sei vorsichtig... Erfüll ihre Wünsche! Das ist mir wichtig... Erfüllt eure Wünsche... Ich konnte meinen Wunsch, einem Clan beizutreten, nicht nachgehen... Bitte, erfüllt eure Wünsche, bevor es zu spät ist..." Er rollte sich ein wenig zusammen, lächelte und schloss seine Augen, "Ich liebe euch, euch alle... Bitte, enttäuscht mich nicht..." Er leckte Minou über die Pfote, Sam über den Brustkorp. Munay, und Maya waren zu weit weg, als hätte er sie erreichen können. "Es ist zu spät..." Wisperte er leise, wobei seine Atmung immer flacher wurde, seine Augen immer mehr an Glanz verloren, "Sam, Minou... Macht mich stolz und werdet..." Er stoppte in seinen Worten, öffnete seinen Mund und röchelte, "Große, ganz großer, stolze Krieger!!..." Seine letzten Worte waren gesprochen. Es war alles gesagt, was gesagt werden musste, ausser... Eine Sache lag Ace noch auf der Zunge, welches er loswerden wollte, " Ich bin froh, euch meine Geschwister nenne zu dürfen... Ich bin froh, euch vor meinem Tod wieder gesehen zu haben!... Aber das ist nicht das letzte Mal, das wir uns sehen... Irgendwann... Ja, irgenwann sehen wir uns wieder... Meine großen... Krieger!" Sein Herz hörte auf, zu schlagen. Er hörte auf, zu atmen. Seine Augen, der Glanz erlosch. Für immer. Seine Seele verließ den Körper, doch er kehrte nicht zum SternenClan. Nein, an einen anderen Ort. Einen Ort, welcher für Streuner geschaffen war. Ein Ort, welcher wohl viel schöner als der SternenClan war...





[In Erinnerung an Ace 22.02.12 bis 8.5.12]
'' Ich bereu nichts im Leben, ausser, das ich nicht sehe, wie meine Geschwister erwachsen werden... ''
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BeitragThema: Re: Donnerweg   Di Mai 08, 2012 9:29 pm

Die Kleine senkte ihre Augen. Trostlos drückte sie ihre Nase in das Fell ihres Bruders, begann säuselnd zu weinen. Es half doch nichts. Er würde nicht wieder kommen. Ace hatte sie verlassen... - Für immer.
Dieses Gefühl ließ sie einfach nicht los. Er hatte zu lang neben ihr geschlafen, zu oft ihre Beute erlegt. Zu oft hatte er ihr Trost geschenkt. Nun war er fort. Von einem Monster zu Nichte gemacht. Plattgefahren, einfach zerdrescht.
"Nein...", flüsterte sie leise. Ihre tränengefüllten Augen blickten auf den zusammengesunkenen, schlaffen Körper ihres Bruders, der vor ihren Pfoten lag.
Sie raffte sich auf, ignorierte den gesprenkelten Kater neben ihnen gekonnt, und zog ihren Bruder am Nackenfell vom Donnerweg. Er hatte es nicht verdient zu sterben. Er hatte nie auch nur eine Grausamkeit wie diese verdient. Er hatte es verdient zu leben!
"Ace..", schluchzte sie, ohne etwas wahrzunehmen.
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BeitragThema: Re: Donnerweg   Di Mai 08, 2012 10:07 pm

"Nein!" Unter Tränen schüttelte der Kater den Kopf. "Sag so Etwas nicht, du wirst nicht sterben, hörst du? Du bist der große Bruder, du und sonst niemand!" Er zweifelte an seinen eigenen Worten. Sein Bruder verlor unaufhörlich Blut. Wenn bald niemand zur Hilfe kam.. "Wo bleibt Maya verdammt?" War sie auf dem Weg aufgehalten worden? Hatten die Clankatzen sie gefangen genommen? Sam fuhr es eiskalt den Rücken hinunter. Verzweifelt lauschte er Ace‘s Worten. "Nein..Halte durch! Bitte verlass uns nicht, Ace!" Seine Nase ruhte in dem Fell seines Bruders, als dieser ihm mit der Zunge über den Pelz fuhr. Er sah auf, schüttelte den Kopf. "Du wirst mit uns kommen! WIR werden Krieger werden! " Der goldene Kater schüttelte lächelnd den Kopf. Sein Körper entspannte sich, der Glanz in seinen Augen erlosch. Ungläubig schrie Sam auf. "Nein! NEIN!" Er konnte doch nicht tot sein! Das konnte nicht sein!
"Nein.." Schluchzend drückte sich der rotbraune an den noch warmen Körper. "Ace..Bruder."

Out: Sad


Zuletzt von Sam am Mi Mai 09, 2012 2:04 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Donnerweg   Di Mai 08, 2012 10:29 pm

Leider musste der Kater den Tot von dem verletzten Kater mitansehen und er fühlte sich mehr als nur unwohl, bei solch einer vertraulichen Gespräch anwesend zu sein, wesshalb er einige Schritte zurücktrat, um den anwesenden Katzen etwas Privatsphäte zu geben. Als der rote Kater seinen letzten Atemzug machte, erhoben sich trauernde Ausrufe und Sturm legte die Ohren an, den Kopf leicht gesenkt. Zwar kannte er den Kater nicht, aber so ehrte er ihn und wünschte ihm seine verdiente Erlösung. Da die jungen Katzen anscheindend nicht seine Hilfe benötigten oder besser gesagt wollten, zog sich der Kater zurück, aber nicht ohne sich immer wieder umzudrehen. Aber nach einer Zeit verlor er die kleine Katzengruppe aus den Augen und lief seines Weges, auch wenn er nicht wusste, wohin ihn der führte.

--------> Weiten des Meeres
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BeitragThema: Re: Donnerweg   Di Mai 29, 2012 3:37 pm

Sizielienblüten <-----

Ich setzte mich hier hin und wartete auf die kleine Katze deren Namen ich nicht ein mal kannte. Warscheinlich lief sie einfach noch ein bisschen zu langsam. Das war ja auch nicht weiter schlimm. Ich hatte ja immerhin noch ein wenig Zeit.
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BeitragThema: Re: Donnerweg   Di Mai 29, 2012 6:22 pm

Sizilienblüten <------ Müde kam ich an einen Donnerweg an, Und setzte mich neben die Kätzin. Ich sah sie an, überlegte ob ich die frage stellen sollte. Doch dann tat ich es einfach " wie ist es eigentlich als Clanmitglied?" diese frage beschäftigte mich schon länger.
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BeitragThema: Re: Donnerweg   Di Mai 29, 2012 6:29 pm

Ich lächelte die kleine an. "Wenn du noch zu klein bist bekommst du essen von deinen Eltern oder anderen älteren Katzen. Später jagst du dann für die schwächeren. Es ist schön zu wissen das du immer jemanden um dich hast mit dem du dir die Zunge geben kannst. Es ist toll.", Sagte ich zu ihr. "Sag mal, wie heißt du eigentlich? Ich bin Silberhauch.", Stellte ich mich vor und fragte sie nach ihren Namen. "wo möchtest du eigentlich hin. Ich bringe dich! Und ich kann dir eine Maus fangen wenn du möchtest. Ich will nicht das du verhungerst.", Zumindest nicht wenn es dann meine Schuld wäre.
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BeitragThema: Re: Donnerweg   Di Mai 29, 2012 10:03 pm

Als Silberhauch, so war ihr Name wie sie mir erzählte, Das leben im Clan beschrieb stellte ich mir alles vor. Das lager, die Katzen einfach alles. Dann als sie mich nach meinen Namen fragte wurde ich aus der Traumwelt rausgerissen "Ich heisse Melodie" antwortete ich ihr. Sie stellte noch wietere fragen " Ich hab keine Ahnung was ich amchen will oedr wohin ich gehen will" ich wusste eigentlich schon was sie machen wollte aber auf eine bestimmte art auch nicht. Ich suchte etwas. Silberhauch fragte ob sie mir eineMaus fangen sollte " Das wäre nett, danke" sagte ich vorbildlich. Mara hatte mir erzählt Clan-Katzen achten auf freundlichkeit.
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BeitragThema: Re: Donnerweg   Mi Mai 30, 2012 6:12 pm

<-Von Verlassender Bauerhof

Ich ging weiter bis ich an eine...ich weiß nicht...ich hatte mal davon gehört, aber die Menschen nennen es Straße..."Huch! Wo zur Hölle bin ich denn hier gelanden?" sagte ich. Dann bemerkte ich, das dort am Straßenrand Katzen saßen und redeten. Eine war noch ziemlich jung, ich sagte schnell "Ist die Süß!". Aber ich denke das ich mich nicht in diesen Gespräch einmischen sollte, "Eule, Eule, Eule...setz dein kleines Abenteuer fort..." sagte ich zu mir selbst. Ich werd etwas hier bleiben...
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BeitragThema: Re: Donnerweg   Mi Mai 30, 2012 8:27 pm

Out: Silberhauch ist ein Kater Wink

In: Ich nickte als ich hörte wie ihr Name lautete. Das sie jedoch nicht wusste was sie wollte oder wo sie hin wollte stuzte ich. sie musste doch wissen was sie tun wollte oder wo hin sie gehen wollte? Ich fing schnell eine Maus für sie und brachte sie ihr. "Hier bitte. Soll ich dich hier verlassen oder dich doch noch irgendwo hin bringen? Ich müsste dann nämlich doch mal wieder zurück zu meinem clan!" Das eine Katze unweit von uns stand bemerkte ich nicht.
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BeitragThema: Re: Donnerweg   Mi Mai 30, 2012 9:19 pm

out: Ups xD

Ich ging weiter die Straße endlang als plötzlich ein rießiges Monster auf nich zu fuhr. Ich glaube, die Menschen nennen es...Auto. Ich wisch dem Auto aus aber, ich schaffte es nicht und ein Stück meines Schweifes wurde angefahren. "Ahhh!" schrie ich und lag auf der Straße. Dann humpelte ich nachhause...,

->Verlassender Bauernhof
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BeitragThema: Re: Donnerweg   Mi Mai 30, 2012 9:37 pm

<--------------------FC Lager
Ich entschied mich also zu dem Donnerweg zu gehen. Ich wusste zwar nicht was ich hier machen sollte aber ich hatte gerade Lust einfach mal alleine zu sein. Ich lief weiter deen Donnerweg entlang und bemerkte einen Geruch einer Katze. Man konnte den Clan deutlich erkennen unzwar Donnerclan aber irgendwoher kannte ich den geruch noch. Es war etwas eigenes daran und mir kam er ganz vertraut vor. Welche Katze ist dass nur? Ich lief etwas weiter bis ich gegenüber von Silberhauch stand. Alte Erinnerungen krochen in mir hoch. War dass der Moment auf den ich gewartet habe?
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BeitragThema: Re: Donnerweg   Mi Mai 30, 2012 9:41 pm

Aufeinmal kroch mir ein bekannter Geruch in die Nase. Es roch nach FlussClan! Ich drehte mich um und sah Fuchsfeder. "Hallo Fuchsfeder. Was fuhrt dich hier her?", fragte ich freundlich und ringelte meinen Schwanz ordentlich um die Pfoten.
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