Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 Baumschule

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BeitragThema: Re: Baumschule   Do Mai 29, 2014 2:51 pm

Mein Blick verhärtete sich, als Schattenauge ihre Ohren anlegte und in die Kauerhaltung verfiel. Als würde sie erwarten, dass ich jeden Moment ihre Unachtsamkeit ausnutzen und sie angreifen würde. Doch sie war alles andere als unaufmerksam. Ihre Augen funkelten skeptisch als sie mich betrachtete und wohl darüber nachdachte, ob von mir Gefahr ausging oder nicht. Mein Blick huschte fragend zu Leopardenherz und ich bemerkte, dass auch die schwarze Streunerin ihre Augen zu ihrer Schwester gewandt hatte. Ich runzelte leicht die Stirn.
Bei jedem anderen Streuner wäre ich mehr als misstrauisch gewesen, hätte mir sogar überlegt, ob angreifen sollte. Aber dies hier war nicht irgendeine Streunerin. Sie war Leopardenherz Schwester, weshalb ich mich zur Ruhe besann und den Drang in mir, die Kätzin anzuknurren, unterdrückte. Ich musste versuchen, Schattenauge zu verstehen, diese Situation aus ihren Augen zu sehen.
Wohlmöglich war sie einfach nur verwirrt und wusste nicht, was sie von mir halten sollte. Wie würde ich reagieren, wenn - angenommen - mein Bruder als Streuner leben würde und mir eine fremde Kätzin vorgestellt hätte? Wohl ganz ähnlich wie Schattenauge. Ich mochte Streuner nicht besonders, war in ihrer Anwesenheit stets misstrauisch.
Auch die mir fremde Kätzin ihren Argwohn nicht für sich behalten. Schattenauge war der Ansicht, dass ich Leopardenherz verraten würde, indem ich dem FlussClan von ihrer Schwester erzählen würde.
"Ich sehe keinen Grund, weshalb ich dem FlussClan erzählen sollte, dass Leopardenherz sich mit dir trifft. Es ist doch verständlich, dass sie ihre Schwester sehen möchte, nach so langer Zeit", versuchte ich der schwarzen Kätzin mit ruhiger Stimme zu erklären.
Dennoch - meine Nerven waren gespannt. Sie sollten nicht zerreißen. Ich mochte es nicht, wie Schattenauge mit der Getupften über mich sprach. Als wäre ich nicht anwesend und würde jedes Wort verstehen. Einzig der Schmerz und auch ihre Sorge, die in ihrer Stimme mitschwangen, hielten mich davon ab, wütend mit den Zähnen zu knirschen.
Doch da fing Leopardenherz an zu sprechen und ich war erleichtert, dass sie mir vertraute. Das wäre das schlimmste gewesen - wenn auch sie mich argwöhnisch angeschaut hätte und ihrer Schwester zugestimmt hätte, wie leichtsinnig ihr Tun gewesen war. Leopardenherz jedoch war der Überzeugung, dass ich ein Freund sei. Und das besänftigte mich.
Zwar ließ ich mir noch immer keine Gefühle anmerken, aber meine Wut war verflogen. Denn Leopardenherz hatte ganz recht gesagt - Ich biss nicht immer. Ich musste nicht unbedingt etwas an Schattenauge finden, was meine Skepsis gegenüber Streunern bestätigte. Sicher waren nicht alle Streuner und Einzelläufer so, wie ich es immer dachte. Jeder hatte zwei Seiten und mir war aufgefallen, dass nur Wenige ihre freundliche Seite gegenüber Fremden zeigten. Und wenn Leopardenherz ihre Schwester liebte, sollte ich versuchen, zu dieser nett zu sein. Denn wenn ich die Getupfte enttäuschte, sie sich wieder von mir entfernen würde, würde ich mir das nicht verzeihen. Das klang zwar kitschig und so gar nicht nach mir - aber ich wollte die zweite Anführerin nicht verlieren. Wenn sie glaubte, sich in mir geirrt zu haben und mir ihr Vertrauen nicht hätte schenken sollen, dann würde ich nicht nur wieder ein ganz normaler Kater für sie werden. Sie würde mich verachten, wäre wütend. Enttäuscht.
So riss ich mich zusammen und bemühte mich um einen neutralen Gesichtsausdruck. Was genau ich hier machte, wusste ich nicht. Erwartete Leopardenherz etwas Bestimmtes von mir? Oder sollte ich einfach nur schweigen?

[bei Leopardenherz und Schattenauge, redet mit Schattenauge, denkt nach]
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Schattenauge
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BeitragThema: Re: Baumschule   Do Mai 29, 2014 6:49 pm

Schattenauge gefiel es nicht, wie Leopardenherz sich bemühte, die Situation abzuschwächen und sich zwischen ihre Schwester und den FlußClankater stellte, um ihr einen bestimmten Blick aus ihren blauen Augen entgegenzusetzen, zumal es die schwarze Kätzin doch verwirrte, wie selbstsicher und inbrünstig sie behauptete, dass Farnherz ein Freund sei. Stirnrunzelnd hatte die Einzelläuferin den Blick bemerkt, den Leopardenherz dem braunen Krieger zugeworfen hatte, ehe sie sich neben sie gestellt hatte, um sie zu beruhigen.
Ihre violetten Augen musterten nachdenklich abermals die leicht angespannten Gesichtszüge des grünäugigen FlußClankriegers, während die Vertrautheit in Leopardenherz' Gesicht ihr einen Verdacht eingab. Schließlich war ihre getupfte Schwester ein vollwertiges Mitglied des FlußClans und keine frischernannte Jungkriegerin mehr - sie hatten sich verändert und weiterentwickelt, beide auf ihre Art. Leopardenherz hatte ihren Platz in den Clans gefunden, nicht so wie sie, die das Leben einer Ausgestoßenen führte. Warum nur war Schattenauge nie der Gedanke gekommen, dass ihre Schwester sich irgendwann verlieben, sich irgendwann einmal einem Kater hingezogen fühlen würde. Ja, sie würde irgendwann ihr Herz glücklich an einen Clankater verschenken und wenn es dieser Farnherz sein sollte, dann sollte es so sein. Schattenauge hatte weder Einfluss darauf, noch stand ihr irgendein Urteil darüber zu, denn das Clanleben schien ihr mittlerweile so fern wie die Sterne, auch wenn das Gesetz der Krieger noch immer in ihrem Blut floß und immer fließen würde - sie war eine Außenseiterin und das würde sie bleiben. Und während ihre geliebte Schwester eine Familie aufbauen würde, würde sie selbst ihr Leben im Monsterturm leben, einem Ort, den der SternenClan nicht sah, vergessen, einsam und ungeliebt - denn auch Tiger, zu welchem sie sich hingezogen gefühlt hatte, war zu seinem Heimatclan zurückgekehrt, um in sein Leben zurück zu finden.
Mit einem trüben Gefühl in der Brust seufzte Schattenauge leise und ließ ihren Blick zu Boden gleiten, um ihre Gedanken zu ordnen und ihr Selbstmitleid aus ihrem Kopf zu verbannen, während ihr Schweif sanft über die Flanke ihrer Schwester strich. Dann richtete sich die großgewachsene Kätzin wieder auf und schaute ihrer Schwester liebevoll aber auch traurig in die Augen.
"Zunächst einmal...", knüpfte sie direkt an Leopardenherz' Worte an, "hat Scheckenstern damals nur unsere Mutter unberechtigt verbannt. Natürlich war das ein furchtbares Urteil, welches sie unschuldig traf, aber wir, ihre Kinder, hätten mit ihr nicht fliehen müssen. In unserer Verwirrung und Verzweiflung haben wir das getan und ich weiß nicht, wie es uns ergangen wäre, wären wir dort geblieben, doch man könnte es durchaus als Verrat deuten, dass wir damals den Clan verließen. Das weißt du, Leopardenherz."
Kurz huschte ein düsterer Schatten über ihr ruhiges, geheimnisvolles Gesicht. Alle gaben sie vor, dem Gesetz der Krieger zu dienen, aber hinter diesen Gesetzen verbargen sich tiefe, dunkle Abgründe. Niederträchtigkeiten. Intrigen. Hass. Eifersucht. Wie sollte man da an die Reinheit dieser Gesetze glauben? Wie hätte sie damals nicht ihrer Mutter folgen und dem Kriegergesetz abschwören können, wo sie in dem SchattenClan mit solch scheußlichen Erinnerungen doch eh nicht hätte mehr glücklich werden können?
"Und zu deiner Aussage, dass wir dann wenigstens zusammen wären, wenn du den FlußClan verlassen müsstest, habe ich nur zu sagen, dass ich hoffe, dass du das nicht ernst gemeint hast."
Ihr Blick wurde wieder etwas strenger, aber geschwisterliche Liebe lag in dieser Härte.
"Dann würde nicht nur ich sondern wir beide ein Leben am Rande der Existenz führen müssen, Hunger, Krankheit und Gefahr ausgesetzt. Glaube mir, Leopardenherz. Ich komme damit klar, aber ich kann mir nichts schlimmeres vorstellen, als dass du so leben müsstest. Schon gar nicht, nachdem du eine zweite Chance im FlußClan erhielst und dir dort ein Leben aufgebaut hast."
Damit beendete Schattenauge die unangenehmen Gesprächthemen erst einmal und hoffte, dass der restliche Besuch nun glimpflich verlaufen würde, denn anscheinend ging von Farnherz, wie er selbst beteuert hatte, keine Gefahr aus und sie wusste nicht, wie viel Zeit Leopardenherz hatte, bevor sie zurückkehren mussten. Der lange Blick ihrer Schwester und ihre Worte, es sei viel passiert, seit sie sich das letzte Mal gesehen hatten, hatte Sehnsucht in der schwarzgemusterten Einzelläuferin geweckt und so berührte sie mit ihrer Schnauze noch einmal sanft die goldschwarz gefleckte Schulter Leopardenherz' und winkte dann auch den langhaarigen, braunen Kater mit ihrem schlanken Schweif, ihr zu folgen.
"Kommt. Im Schatten von ein paar Tannen finden wir sicher Schutz vor dem kalten Wind und dem Schnee."
Damit stapfte die ehemalige SchattenClankriegerin mit ihren schlanken Beinen durch den knöchelhohen Schnee auf die unnatürlich wachsenden Baumreihen zu. Ihre Feindseligkeit war von ihrer Haltung abgefallen, aber da Farnherz noch immer nur eine gefühlsleere Maske zur Schau stellte, blieb eine Anspannung zwischen ihnen in der Luft, die Schattenauge nicht wirklich greifen aber auch nicht ganz ignorieren konnte. Vielleicht würde sich diese noch legen, vielleicht aber auch nicht. Wer wusste schon, ob er in ihr letztendlich nicht doch nur eine Streunerin sah, wie so viele Clankatzen, die ihre warmen Bauten hatten und ihre stolze Gemeinschaft. Verübeln konnte sie es ihm nicht.
Schließlich fanden sie einen Platz hinter den tiefhängenden, schweren Ästen einer prächtigen Tanne, die bis zum Boden hinabreichten und genug Schutz und Ruhe für drei Katzen boten, so dass Schattenauge sich mit dem Rücken an die grünen, weichen Nadeln setzte und ihren Schweif um ihre Vorderpfoten legte. Sie wartete, bis auch ihre Schwester und Farnherz sich zu ihr gesetzt hatten, dann bedachte sie ihre Schwester mit einem freundlichen Blick. "Also, was gibt es neues aus dem FlußClan? Geht es den Clans gut? Wie ist es dir ergangen, Leopardenherz? Oh, und deine Schülerin - Rosenpfote - ist sie mittlerweile eine Kriegerin?", fragte sie und aufrichtige Neugier und Freude schwang in ihrer dunklen Stimme mit. So lange hatte sie ihre Schwester schon nicht mehr gesehen...

[bei Farnherz und Leopardenherz, zieht sich mit ihnen an einen windgeschützten Ort hinter einer Tanne zurück]
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BeitragThema: Re: Baumschule   Di Jun 03, 2014 12:29 pm

Leopardenherz seufzte auf. Schattenauge erklärte ihr das, was sie sich eigentlich nie hatte eingestehen wollen. Natürlich konnte man es als Verrat deuten, dass sie mit ihrer Mutter die Flucht ergriffen hatten. Aber wer konnte schon in einem Clan leben, der seine Mutter verbannt hatte? Dort konnte man sich doch nicht mehr geborgen und zu Hause fühlen? Das war einfach nicht richtig. Außerdem war die Kätzin nach wie vor davon überzeugt, dass ihre Entscheidung, den SchattenClan zu verlassen, richtig war. Sie hatte eine zweite Chance bekommen, wie Schattenauge schon gesagt hatte. Die schwarze Einzelläuferin dagegen hatte ihr Leben angenommen, wie es nach der Flucht gewesen war und war dabei geblieben. Dafür konnte ihre Schwester ihr nur Respekt entgegen bringen. Sie wusste aus Erfahrung, dass die Blattleere hart sein konnte, sehr hart sogar, und ein Clan in etwa das Überleben sicherte, aber sich allein hindurch zu schlagen, sich zu ernähren und zu überleben, verdiente nicht weniger als die Anerkennung und Bewunderung, die Leopardenherz Schattenauge entgegen brachte.
Gerne hätte sie noch etwas auf Schattenauges Worte erwidert, aber ihre Schwester hatte das unangenehme Gesprächsthema deutlich abgeschrieben und die Getupfte wollte ihrer Schwester nicht widersprechen. Diese fühlte schon genug verraten, vom Gesetz der Krieger.
Stattdessen folgte sie der Einzelläuferin unter die Tanne und winkte Farnherz mit dem Schweif. Dort setzte sie sich an die Seite ihrer Schwester, die gleich nach dem Leben im FlussClan fragte.
,,Alles der Reihe nach.", schnurrte Leopardenherz. ,,Oh ja, Rosenpfote geht sehr gut. Nur ist sie keine Kriegerin geworden, wie man es sich hätte denken können, sondern bekam einen Traum vom SternenClan, wie sie mir erzählte, und wurde von Rehsprung, unserer ehemaligen Heilerin, unter ihre Fittiche genommen. Nach Rehsprungs Tod ist sie mittlerweile unsere einzige und vollwertige Heilerin. Außerdem macht sie ihre Aufgabe sher gut. Sie geht fantastisch mit Kräutern und ihren Patienten um."
,,Weißt noch die Geschichten vom WolkenClan?", fragte sie. ,,Ich konnte es ja selbst kaum glauben, aber existiert wirklich. Es muss die eine Versammlung, vor zweien anderen gewesen sein, als sie einfach im Vulkankrater eintrafen. Sie wollten unbedingt hier im Donnergebirge leben und hatten ein Stück Territorium zwischen dem des Donner- und SchattensClans gefunden."
,,Den Clans geht es eigentlich gut...", fuhr die Stellvertreterin fort. ,,.. nun ja, bis auf das die alten Anführer verstorben sind. Farnstern, Borkenstern, Scheckenstern und Eisstern gehören nun dem SternenClan an. Vielleicht erinnerst du dich nicht mehr an Schattenkralle, er gehörte dem DonnerClan an und war sein Stellvertreter, aber statt ihm ist nun Eisblume Anführerin geworden. Ich weiß nicht genau wieso, aber etwas scheint mit Schattenkralle passiert zu sein. Eisblume, Steinfell, Dornenfrost und Frostschweif stiegen also zu Anführern auf und ernannten ihre Stellvertreter. Ich konnte es selbst kaum glauben - aber Steinstern ernannte mich zu seiner Stellvertreterin. Ich hatte das nie erwartet, einmnal 2.Anführerin zu sein. Es ist doch verständlich, dass ich nie daran gedacht hatte, dass er mich, eine benannte Verräterin, zu seiner Stellvetreterin auswählen würde." Leoaprdenherz strahlte ihre Schwester an.
,,Ansonsten - was aber ziemlich seltsam ist - ist der WolkenClan bei letzten Versammlung nur mit seinem heiler, ohne Anführerin und ohne Stellvertreterin gekommen. Ein Bär hatte sich in ihrem Territorium eingenistet, worauf sie von dort geflohen waren. Allerdings wollten sie nicht weiterziehen und sie verteilten sich auf die verschiedenen Clans. Der FlussClan war der einzige, der leer ausgegangen ist. Sonst ist nicht viel passiert. Die Blattleere ist kalt wie immer, aber wir werden durchkommen. Außerdem ist die Blattfrische nicht fern.", endete die Getupfte. ,,Und was hast du so erlebt?"

[denkt nach, erzählt von den Ereignissen, fragt Schattenauge]
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BeitragThema: Re: Baumschule   Mi Jun 04, 2014 8:51 pm


Je mehr ihre getupfte Schwester erzählte, desto mehr weiteten sich die violett schimmernden Augen der schwarzgemusterten Einzelläuferin. Wie lange hatten sie sich nicht gesehen? Man hätte meinen können, es wären hundert Blattwechsel gewesen. Wie konnte in der Zeit, in der sie einander nicht hatten besuchen können, nur soviel passieren?
Natürlich freute sich Schattenauge darüber, dass Rosenpfote unerwartet doch den Weg der Heilerin eingeschlagen hatte und von Rehsprung ausgebildet worden war und das sagte sie Leopardenherz auch, auch wenn dies bedeutete, dass Leopardenherz nicht hatte erleben können, wie ihre erste Schülerin erfolgreich zur Kriegerin ernannt wurde.
Und dass der WolkenClan ins Donnergebirge gekommen war, war tatsächlich eine unglaubliche Überraschung. Wäre es nicht Leopardenherz gewesen, die ihr von den Geschehnissen des fünften Clans erzählte, hätte sie den Wahrheitsgehalt dieser Geschichte stark angezweifelt, denn nicht nur war es äußerst erstaunlich, dass der sagenumwobene WolkenClan wirklich existierte und zu den vier Clans gezogen war, um dort zu leben - auch die Geschichte mit dem Bären und der Zerfall des WolkenClans klang nur allzu schauerlich, als dass sie der Wahrheit entsprechen konnte. Nach den alten Legenden hatte es immer fünf Clans gegeben, weil dies der Wille des SternenClans war. Wie war es dann möglich, dass nun ebenjener für immer verloren zu sein schien? Brachte das die Weltordnung der Clans nichts ins Ungleichgewicht? Bedeutete dies nicht ein Bruch im Glauben zum SternenClan? Aber da sich Schattenauge davor hüten wollte, sich in derlei Überlegungen hineinzusteigern, bemühte sie sich darum, sich etwas von der Erzählung ihrer Schwester zu distanzieren.
"Und sie sind wirklich alle tot?", fragte Schattenauge Leopardenherz mit ruhiger Stimme, nachdem sie eine gedankenschwere Weile nichts gesagt hatte, doch in ihrem Gesicht und der Frage selbst ließ sich unschwer erkennen, dass diese Botschaft sie mehr erschütterte, als es gerade für eine Streunerin üblich gewesen wäre. "Rehsprung war doch noch eine so junge Kätzin gewesen, oder nicht? Woran ist sie gestorben? Und Borkenstern, Farnstern, Eisstern... Scheckenstern... wie konnte es passieren, dass sie alle gegangen sind?" Ein verwirrtes, entrücktes Stirnrunzeln zeigte sich auf ihrer schwarzen Stirn, welches Bände sprach, aber schließlich schüttelte sanft ihr Gesicht und trat dann auf Leopardenherz zu, als die letzte unfassbare Information z ihr durchgerunge war. Zärtlich und schnurrend schmiegte sie ihre Wange an die ihrer geliebten Schwester. "Du bist sicher eine großartige zweite Anführerin, Leopardenherz. Steinfell..." - sie stockte - "Steinstern hat dein gutes und gerechtes Herz und deine Fähigkeiten erkannt und dich bestimmt deshalb zu seiner Stellvertreterin gemacht. Ich freue mich so für dich. Sei stolz auf deinen neuen Rang; wenn es einer verdient hat, zweite Anführerin des FlußClans zu sein, dann du.", murmelte Schattenauge mit von voller Liebe warmer Stimme an Leopardenherz' Ohr, wobei dir zarten Härchen ein wenig an ihren Schnurrhaaren kitzelten.
Bei all dieser Sintflut an Information überging die schwarze Kätzin zunächst ihre Frage, was sie denn erlebt hatte. Außerdem hatte sie selbst ja noch ein paar Fragen gestellt, auf dessen Antworten sie mit Grauen gespannt war.

[bei Leopardenherz und Farnherz unter einer Tanne]

OUT: Ich poste jetzt nochmal mit Schattenauge, weil ich ja dann abwesend bin.^^
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BeitragThema: Re: Baumschule   Fr Jun 06, 2014 3:36 pm

Ich stapfte hinter den Kätzinnen her und war noch immer nicht ganz sicher, was von mir erwartet wurde. Stumm setzte ich mich neben Leopardenherz zu Boden, Tannenäste stachen mir leicht in den Rücken. Ich fühlte mich hier nicht wohl, bei diesen Bäumen, die völlig unnatürlich und in Reihen wuchsen. Sie mussten von Zweibeinern gepflanzt worden sein, nur diese Wesen würden so etwas schön finden. Aber Schattenauge schien nicht zu glauben, dass Zweibeiner kommen würden und da sie sicher mehr Erfahrungen mit ihnen gemacht hatte als ich, versuchte auch ich mich zu entspannen. Doch mein Blick war noch immer angespannt, als ich ihn umher schweifen ließ.
Als die schwarze Kätzin anfing, ihre Schwester mit Fragen zu durchlöchern, spitzte ich die Ohren und lauschte der Antwort, während ich über die Streunerin nachdachte. In ihrer Stimme schwang ehrliche Freude mit und auch Neugierde ließ sich heraushören. Vielleicht war die Kätzin doch ganz in Ordnung?
Leopardenherz begann mit ihrer angenehmen Stimme von Rosenpfote, nun natürlich Rosenhauch, zu erzählen. Ich langweilte mich ein wenig, doch es gelang mir, die Langweile zu verbergen. Ich schüttelte leicht den Kopf, blinzelte und sah wieder zu der getupften Kätzin neben mir, die nun vom WolkenClan erzählte. Ja, es war eine große Überraschung für alle gewesen. Ich selbst hatte nicht an der großen Versammlung teilgenommen, hatte auch noch keine WolkenClan Katze zu Gesicht bekommen. Noch immer war ich etwas skeptisch und konnte nicht ganz glauben, dass der WolkenClan tatsächlich existieren sollte. Denn dem FlussClan hatte sich keine Katze angeschlossen, sie hatten wohl eine Abneigung gegen Wasser. Das hieß natürlich auch, dass die Katzen der anderen Clans nun von den Kenntnissen der fremden Katzen profitieren konnten, während der FlussClan leer ausblieb. Doch sie hatten nun auch mehr Mäuler zu stopfen, was sich in dieser Blattleere mehr als schwer herausstellte. Dieser Gedanken führte mich zu der Jagd am Morgen, als ich Leopardenherz gewärmt hatte und sie so schüchtern gewesen war.
Mein Blick wanderte zu der besagten Kätzin und mein eingefrorenes Gesicht taute ein wenig auf. Sie war etwas Besonderes und auf keinen fall eine Verräterin, wie Bernsteinregen fand. Wie konnte man ihr bloß misstrauen? Steinstern hatte ganz richtig gehandelt, als er sie zu seiner Stellvertreterin ernannt hatte. Sie machte ihre Aufgaben gut und hatte an viel Selbstvertrauen gewonnen. Doch ihr neuer Rang brachte auch negatives mit sich. Sie konnte Schattenauge nicht so oft besuchen, wie sie es sicher wollte. Sie durfte nicht dabei erwischt werden, wie sie sich mit einer Streunerin traf. Die FlussClan Katzen würden misstrauisch werden und wahrscheinlich würden sich viele Bernsteinregens Meinung anschließen. Die Getupfte wäre nicht mehr glücklich in dem Clan und da könnte es tatsächlich sein, dass sie ihn verlassen und sich Schattenauge anschließen würde. Sofort packte mich die Trauer, als ich an diese Möglichkeit dachte. Ich würde sie sooft besuchen kommen wie nur möglich. Und wenn aus uns mehr werden könnte... Dann würde auch ich ein Streuner werden. Ich würde bei Leopardenherz bleiben. Ich mochte die Getupfte sehr, vielleicht war da sogar noch mehr als nur Zuneigung. Aber ich machte mir keine großen Hoffnungen. Ich - ein unbedeutender, vollkommen normaler FlussClan Krieger, hatte so eine Kätzin wie Leopardenherz nicht verdient.
Schattenauges Stimme riss mich aus meinen verwirrenden Gedanken und ich horchte auf. Ich teilte Schattenauges Meinung. Steinstern hatte die richtige Entscheidung getroffen. Ich warf Leopardenherz einen warmen Blick zu und nickte zustimmend.

[bei Leopardenherz und Schattenauge, denkt nach]
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BeitragThema: Re: Baumschule   Mi Jun 11, 2014 12:12 pm

Leopardenherz nickte ernst. ,,Ich weiß, es erscheint seltsam. Vor allem weil alle Anführer noch recht jung waren, bis auf Scheckenstern. Ich wusste selber nicht, wieso und wie es passiert war, doch nachdem es geschehen war, erkklärte Rosenhauch uns, dass es vom SternenClan gewollt war. Dem WolkenClan sollte so sein Überleben gesichert werden. Unter neuen Anführern, die dem neuen Clan weniger feindlich gegenüber standen.", miaute sie und bemerkte dabei, wie erschüttert ihre Schwester dreinblickte. Leopardenherz leckte ihr daraufhin sanft übers Ohr.
,,Du hast recht. Rehsprung war mehr als jung. Ich glaube, es waren nicht mehr als sechs Monde, die sie als vollwertige Heilerin verbrachte, bevor sie starb. Woran? Ich bin mir nicht sicher, ich glaube, dass Rosenhauch mir erzählt hatte, dass Rehsprung sich an einer Fischgräte verschluckt hatte. Das man wegen dem eigenen Fressen sterben kann. Das ist doch seltsam oder? Beute sollte seinem Fänger nicht das Leben nehmen." Der saphirblaue Blick der Kätzin verschleierte sich, als sie daran zurückdachte, wie Rehsprung leblos und kalt in der Mitte des Lagers lag. Umringt von Katzen, die sich von ihr verabschiedeten und dann die Ältesten, wie sie ihre Leiche hinaustrugen, um sie vor dem Lager zu begraben. Schon damals hatte sich Leopardenherz die Frage gestellt, wo sich die Gerechtigkeit verbarg, die diese Welt leiten sollte, aber sie fand sie nicht, Rehsprungs Tod war alles andere als gerecht. Musste das nicht auch der SternenClan einsehen? Oder war das Zufall gewesen? Nicht vom SternenClan bestimmt? In diesem Moment wollte Leopardenherz das Leben einer Heilerin führen, um sich mit dem SternenClan austauschen zu können. Um alle ihre Fragen zu beantworten, die sich ihr im Laufe ihres Lebens gestellt hatten. War die Welt wirklich fair?
Fast unmerklich wanderte der Blick der zweiten Anführerin zu Farnherz. Langweilte er sich, während sie erzählte? Schließlich musste er das meiste, oder sogar alles schon wissen. Vielleicht bereute er, dass er einem Treffen mit ihres Schwester zugestimmt hatte? Leopardenherz selbst würde gerne um die Zeit in einem warmen Bau liegen und sich mit einem Clan-Gefährten die Zunge geben. Aber dieses Treffen war ihr wichtig. Schattenauge war ihr wichtig. Sie würde während jeder Blattzeit ihre Schwester besuchen. Koste es, was es wolle.
In diesem Moment fing sie den grünen Blick Farnherzes auf, warm und zustimmen. Er nickte ihr zu. Leopardenherz erwiderte sein Nicken und blinzelte ihm sanft zu. Egal was ihr Verstand ihr sagte, ihr Herz war doch froh, ihn mitgenommen zu haben. Auch wenn er nur dasaß, wahrscheinlich fror und schwieg.
,,Danke, Schattenauge. Ich weiß das sehr zu schätzen. Und Steinstern ist wirklich ein großartiger Anführer. Scheckenstern im Vergleich ist nichts. Aber nun erzähl schon von deinen Abenteuern. Findest du genug Beute? Hast du Freunde auf dem Schrottplatz?", fragte Leopardenherz und ihre Augen blitzten neugierig.

[redet mit Schattenauge, blinzelt Farnherz zu, fragt Schattenauge]
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BeitragThema: Re: Baumschule   Sa Jun 14, 2014 12:06 am

Aufmerksam lauschte Schattenauge den Ausfühungen ihrer getupften Schwester, während der Schnee um sie herum im spärlichen Licht der Sonne glitzerte, wenn es ihr gelang, durch die grauen Wolken zu brechen. Die dunkle Tanne spendete angenehmem Schutz, auch wenn sie von diesen rätselhaften Zweibeinern gepflanzt worden war.
Egal wie traurig es war, von Rehsprungs Tod zu hören, war sich die schwarze Einzelläuferin in Erinnerung an die freundliche, rotpelzige Kätzin sicher, dass Rosenhauch eine gute Nachfolgerin geworden war. Wesentlich seltsamer und furchterregender war die Tatsache, dass die Anführer zusammen zum SternenClan gegangen waren, um ihrem Willen zu folgen, aber die gesamte Geschichte um den WolkenClan war eigentümlich und wundersam.
Während sie erneut einen Moment schwieg, fielen ihr sehr wohl abermals die vertrauten, zugeneigten Blicke zwischen dem braunen FlußClankrieger und Leopardenherz auf, so dass sie verhalten und etwas ausgeschlossen schmunzeln musste.
"Das Leben auf dem Schrottplatz ist während der Blattleere müßiger als in den wärmeren Blattzeiten.", begann Schattenauge mit aufgestellten Ohren die Fragen Leopardenherz' vorsichtig zu beantworten und legte ihren schlanken Schweif um die Vorderpfoten. Sie wusste, dass ihre Gestalt deutlich abgenommen und sehniger geworden war, da sie schon länger keine reichhaltige Beute mehr erlegt hatte, aber wenigstens mit Worten wollte sie ihre Schwester und nunmehr stolze zweite Anführerin nicht unnötig beunruhigen. Deshalb fügte sie mit ruhiger Aufrichtigkeit hinzu:"Aber die Schrottplatz-Katzen helfen sich gegenseitig, wenn sie können und die Blattfrische liegt bereits in der Luft. Sie wird nun nicht mehr lange auf sich warten lassen."
Stirnrunzelnd dachte die schwarze Kätzin darüber nach, welche Abenteuer sie Leopardenherz wohl erzählen könnte, nach denen sie verlangt hatte und einen Augenblick musste sie an die elegante, zärtliche Quelle denken, mit ihren wasserblauen Augen und ihrem feinen, hellgrau gemusterten Pelz. Die ehemalige DonnerClankätzin war ihr erstaunlich rasch ans Herz gewachsen, aber sie war sich nicht sicher, ob sie es gutheißen würde, wenn andere ohne ihr Einverständnis über sie reden würden, deshalb entsann sie sich einer anderen Geschichte und lächelte Leopardenherz mit ihren violetten Augen an:"Zu Anfang des letzten Blattfalls war eine SchattenClanpatrouille auf dem Schrottplatz. Ich habe einige Katzen von früher erkannt. Otterpfote zum Beispiel und Mondpfote und Wolfspfote. Ich glaube, Wolfspfote wurde von ihnen Wolfslied genannt. Mondpfote ist ein stattlicher Kater geworden, sie haben ihn Mondsänger gerufen und er war anscheinend der Anführer der Patrouille. Was hat denn Otterpfote für einen Kriegernamen erhalten?
Neugierig, wenn auch mit einem melancholischen Schimmer in ihrem Blick, betrachtete Schattenauge ihre Schwester, ehe sie fortfuhr:"Sie schienen einen Mörder gesucht zu haben. Ich kannte ihn nicht gut, mir fällt sein Name nicht ein, aber er war bereits an seinen Kampfeswunden gestorben, bevor die SchattenClankatzen eintrafen und uns haben sie in Ruhe gelassen."
Seltsam von ihnen zu sprechen als wären sie Fremde...
Die Pause überbrückend schnurrte die schwarze Katze liebevoll und leise ihrer Schwester entgegen.

[bei Farnherz und Leopardenherz unter einer großen Tanne]

OUT: Sry für den unkreativen Post, aber ich wollte euch nicht länger warten lassen.
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BeitragThema: Re: Baumschule   Mi Jun 18, 2014 6:50 pm

Out: Ich hoffe, das ist okay, dass ich schon poste :3. Und ich hoffe es ist ok, das ich das Treffen schon beende ^^

Leopardenherz folgte dem Blick ihrer Schwester, unter den Zweigen der Tanne hinaus. Der Schnee glitzerte und funkelte im späten und wenigen Sonnenlicht, dass durch die Wolkendecke brach, auch dort, wo der Schnee unter dem Gewicht der Krieger eingedrückt war.
Die getupfte Kätzin meinte ein leichtes Schmunzeln auf dem edlen Gesicht Schattenauges zu erkennen. Worauf das wohl bezogen war?
Schattenauges Ohren stellten sich auf, als sie die letzte Frage ihrer Schwester vernahm und begann von ihren Erlebnissen zu erzählen. Natürlich war das Leben auf dem Schrottplatz hart... Als die Stellvertreterin ihrer Schwester einen prüfenden Blick zu warf, merkte sie wie dünn die Schwarze überhaupt wahr. Außerdem war sie sehnig und schlank. Auf keine Fall wirkte sie überernährt, auch auch nicht mager. Auf dem Schrottplatz musste sie also gerade genug zu fressen finden.
Ob Schattenauge sie anschwindelte? Sie würde ihrer Schwester niemals Lügen vorwerfen, doch Leopardenherz selbst hatte erlebt wie hart das Leben als Einzelläuferin sein konnte. Schattenauge war und wollte stark sein. Für alle. Und natürlich würde sie keine Schwäche vor Farnherz zeigen.
Hoffentlich würde die Blattfrische bald kommen. Dann würde es für die Clans, wie auch für die Einzelläufer wieder bergauf gehen.
Da erzählte Schattenauge von einer SchattenClan-Patrouille, die auf dem Schrottplatz aufgetaucht war. Eine SchattenClan-Patrouille, was hatte sie gewollt? Diese Frage beantwortete ihre Schwester gleich darauf. Ein mordender Einzelläufer? Alamiert richtete die Kätzin ihre Ohren auf, ließ sie aber gleich wieder sinken, als ihre Schwester Entwarung gab, denn der Kater sei an seinen Wunde gestorben.
,,Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube Otterpfotes Kriegername lautet jetzt Otterkralle.", miaute sie nachdenklich und runzelte die Stirn.
Leopardenherz erwiderte das leise Schnurren ihrer Schwester.
Plötzlich merkte sie, wie viel Zeit schon vergangen war. ,,Du Schattenauge?", miaute sie zögernd. ,,Ich glaube, wir sollten gehen. Wir sind schon eine ganze Weile hier und die anderen werden sich fragen, wo wir stecken. Niemand, der noch einigermaßen bei verstand ist, hält sich lange draußen auf, wenn es einen warmen Bau gibt."
Leopardenherz stemmte sich hoch und streckte sich erstmal. ,,Es war schön dich zu sehen, Scwesterherz. Aber wir sollten los oder Farnherz?", fragte sie, während sie ihren Blick auf Farnherz richtete und dann ihrer Schwester übers Ohr leckte, während sie auf die Antwort ihres Clan-Gefährten wartete.

[bei Farnherz und Schattenauge, will aufbrechen]
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BeitragThema: Re: Baumschule   Mi Jun 18, 2014 7:51 pm

Ich hörte einfach weiter zu und schwieg. Ab und zu hätte ich etwas dazu sagen können, doch es gefiel mir einfach den beiden zu lauschen, über ihre Worte nach zu denken und in Erinnerungen zu schwelgen.
Überrascht war ich, als ich sah, wie sehr Schattenauge es erschütterte, als sie von den Toden der Anführer hörte. Natürlich waren wir alle entsetzt gewesen, keiner hatte dies erklären können. Doch als dann der WolkenClan auftauchte und Rosenhauch uns erklärte, es sei so vom SternenClan gewählt worden, hatten wir uns einigermaßen beruhigt. Doch ich konnte nicht anders als dem SternenClan Vorwürfe zu machen. Wieso nahm er gleich vier so wichtige Katzen zu sich, nur damit ein fremder Clan freundlich in Empfang genommen wurde? Eine Nachricht in einem Traum, in dem eine SternenClan Katze erklärte, dass ein fremder Clan kommen sollte, von dem aber keine Gefahr ausging, währe um einiges angenehmer gewesen. Schrecklich fand ich es, dass die Anführer gestorben waren, so ganz ohne großen Grund.
Ich unterdrückte ein hilfloses Seufzen, als mir bewusst wurde, wie unbedeutend ich doch eigentlich war. Doch dieses Leben gefiel mir, da ich wusste was zu tun war. Ich musste keine großen Entscheidungen treffen, die sich vielleicht sogar als falsch herausstellen könnten. Es wäre mir unangenehm einen ganzen Clan unter Kontrolle zu haben. Befehle zu befolgen war einfach, aber welche zu erteilen war eine ganz andere Sache.
Mein Blick glitt zu Leopardenherz, deren Blick genau wie der von ihrer Schwester, durch die Tannenäste hindurch auf den Schnee gerichtet war. An was sie wohl dachten? Sie beide kannten sich, wussten, was in der anderen vorging. Genau so waren Borkenpfote und ich gewesen, bevor er mich verlassen hatte, als er starb. Seit wir aufgebrochen waren um Schattenauge zu treffen, hatte ich oft an meinen Bruder gedacht, was wohl einfach an der Tatsache lag, dass ich hier neben Schwestern saß. Und in meinem Herz regte sich der alte Schmerz, von dem ich dachte, ihn überwunden zu haben.
Schattenauge Stimme riss mich aus den Gedanken und sie erzählte Leopardenherz von ihrem Leben auf dem Schrottplatz, sodass ich unmerklich aber interessiert die Ohren spitzte. Das war interessant. Anscheinend war es als Streuner, oder auch Einzelläufer, nicht einfacher an Beute zu kommen, bloß weil man alleine war. Denn anscheinend gab es eine Art Gemeinschaft bei den Katzen, in der sie sich gegenseitig halfen. Dies überraschte mich. Ahmten die Streuner wohl das Gesetz der Krieger nach oder war es übertrieben sie als StreunerClan zu bezeichnen? Gerne hätte ich mehr erfahren, doch die schwarze Kätzin teilte wohl nicht meine Meinung, denn sie gab nicht mehr über ihr Leben preis, was wiederum verständlich war. Schließlich war ich ein fremder FlussClan Krieger, dem sie nicht so gerne vertrauen würde. Oder? Ich konnte diese Kätzin nicht einschätzen... Was ziemlich frustrierend war.
Meine Augen weiteten sich ein wenig, als ich von dem Kater hörte, der gemordet hatte. Glücklicherweise war er an seinen Wunden gestorben, was in mir die Frage hochkommen ließ, wohin wohl die Streuner gingen, wenn sie nicht mehr auf der Erde weilten.
Als ich Leopardenherz Vorschlag hörte, aufzubrechen, blinzelte ich und mir wurde bewusst, dass wir tatsächlich schon ziemlich lange hier waren.
Neben Leopardenherz erhob auch ich mich und streckte meine steifen Beine, bis das unangenehme Prickeln verschwand, das sich in meinen Beinen ausgebreitet hatte.
"Du hast Recht, wir sollten aufbrechen. Sonst wird es viel zu spät, wenn wir am Lager ankommen", stimmte ich der Getupften zu. Als ich sah, wie Leopardenherz ihrer Schwester über das Ohr leckte, kam mir der Gedanke, dass sie sich vielleicht alleine und ungestört voneinander verabschiedeten wollten. So fiel meine Verabschiedung deutlich kurz aus.
"Nun, wie schon gesagt Schattenauge: Es war schön dich kennen zu lernen. Vielleicht sehen wir uns ja irgendwann wieder", sagte ich, während ich ihr höflich zunickte und mich dann ein Stück entfernte. Ich wusste nicht, ob ich besser etwas anderes hätte sagen sollen, aber ich war kein Kater, der besonders gut mit Worten umgehen konnte. Meine grünen Augen waren auf Leopardenherz gerichtet, dann senkte ich ihn und leckte mir verlegen über das Fell, da ich nicht wollte, dass man dachte, ich würde sie beobachten.

[bei Schattenauge und Leopardenherz, denkt nach, stimmt zu, verabschiedet sich, entfernt sich ein wenig und wartet auf Leopardenherz]
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Schattenauge
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BeitragThema: Re: Baumschule   Sa Jun 21, 2014 4:47 pm

Schattenauge nickte ihrer Schwester freundlich zu, als diese ihr antwortete.
"Ich verstehe, Otterkralle ist ein passender Name für ihn.", miaute sie, während sie sich an den breit gebauten Kater erinnerte, der auch als Schüler bereits eine kräftige Statue besessen hatte, aber als Krieger eindeutig noch an Masse und Muskeln dazu gewonnen hatte. Er war sicher ein großer Kämpfer für den SchattenClan geworden. Der braune, langhaarige Begleiter Leopardenherz' hielt sich weiterhin auffallend im Hintergrund während ihrer Unterhaltung und wenn Schattenauge ihm in die grünen Augen schaute, schien er in Gedanken versunken zu sein. Vielleicht wagte er es nicht, die beiden vertrauten Kätzinnen zu stören, oder er wollte sich mit Schattenauge nur einfach nicht unterhalten. Wenn Leopardenherz gehofft hatte, dass die Beiden sich besser kennenlernen würden, so war sie wohl enttäuscht worden. Während Schattenauge den FlußClankrieger zwischendurch immer mal wieder musterte, musste sie sich aber eingestehen, keine Feindseligkeit oder Verachtung in seinen Zügen zu erkennen. Stattdessen leuchtete manchmal sogar Interesse oder Neugier im Lindgrün seiner Augen auf und einmal glaubte sie, Trauer zu erkennen. Wahrscheinlich war er letztendlich wirklich nur zu unsicher, um den Mund zu öffnen und sich zu beteiligen, denn ihre Erzählung schien ihn durchaus interessiert zu haben.
Eine Weile saßen die schwarz gemusterte Kätzin und ihre goldschwarze Schwester beisammen und hingen schweigend ihren Gedanken nach, schwelgten wortlos in Erinnerungen und genossen die Wärme der Nähe des anderen.
Doch schließlich war der Moment vorbei und Leopardenherz verwies auf die Zeit, die bereits verstrichen war. Für sie und Farnherz wurde es Zeit, in ihr Lager zurück zu kehren, damit sich niemand Sorgen machen würde, wo die beiden FlußClankatzen geblieben waren. Besonders Leopardenherz würde man als zweite Anführerin rasch vermissen, denn auf ihren Schultern lastete viel Verantwortung. Wieder einmal fühlte Schattenauge sich einsam und ausgeschlossen. Ihr war diese Welt verwehrt und das würde für immer so bleiben. Ihr Zuhause war der Monsterturm, in welchem sie ihr Leben als Außenseiterin verbringen würde. Doch ihre Seele vermisste schon jetzt ihre geliebte Schwester, die ihr gerade über das Ohr leckte, und einen gemeinsamen Bau, indem sie zusammen schlafen würden. Schweren Herzens stand die schwarze Einzelläuferin auf und erwiderte diese zärtliche Geste, indem sie ihrer Schwester über die Stirn leckte, ehe sie ihr in die blauen Augen schaute.
Ihre Stimme war leise. "Es war auch schön, dich wohlbehalten wieder zu sehen, Leopardenherz. Pass gut auf dich und den Clan auf."
Mit unterdrückt traurigem Blick schmiegte sie sich an ihre Flanke, dann richteten sich ihre geheimnisvoll violetten Augen auf Farnherz und sie nickte.
"Lebe wohl, Farnherz und wer weiß schon, ob wir uns bald wieder sehen werden. Die Wege des Lebens sind verschlungen. Aber jetzt solltet ihr dahin zurück, wo ihr hingehört.
Mit einem Zucken ihrer Ohren deutete sie in die Richtung, aus der die Beiden aufgetaucht waren. Auch wenn sie gerne mehr Zeit mit ihrer Schwester gehabt hätte, es stand ihr nicht zu, sie aus ihrem geordneten Leben zu reißen und ihr ihre Zeit zu stehlen. Sie musste dankbar sein, sie überaupt heute gesehen zu haben.

[bei Leopardenherz und Farnherz]
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Leopardenherz

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BeitragThema: Re: Baumschule   So Jun 29, 2014 3:41 pm

Aufbruchbereit ließ sich Leopardenherz von ihrer Schwester über die Stirn lecken und schloss kurz die Augen. Die zärtliche Geste ihrer Schwester erinnerte die Kätzin jedes Mal daran, was die beide mit ihrer Flucht aus dem SchattenClan verloren hatten. Die Geborgenheit ihres GeburtsClans, ihre Freunde. Als das hatte der Tod ihres Vaters verursacht.
Auch wenn Leopardenherz versuchte nicht so oft an die alte Zeit zu denken, wie sie gern wollte, durchfuhr sie bei den schönen Erinnerungen das Glück. Ihr Leben war schön gewesen, doch das war es jetzt auch. Sie hatte sich ihren Platz als Stellvertreterin redlich verdient und Leopardenherz wusste, dass nicht nur Schattenauge und Farnherz hinter ihr stande, sondern auch die Heilerin Rosenhauch und vor allem Steinstern. Sie hatte ihm - und Borkenstern - vieles zu verdanken.
Der Kätzin fiel ebenso auf, dass es langsam wieder dunkel wurde und sie schon mehr Zeit bei Schattenauge verbracht hatten, als die Gefleckte es ursprünglich eingeplant hatte. Sie hoffte ihr Fehlen war nicht allzu auffällig geworden, aber es würden sie sicher eine Menge Fragen erwarten - vor allem wenn sie mit leeren Pfoten zurück kamen.
Auch Farnherz hatte sich bereits bei Schattenauge verabschiedet und diese hatte sich erneut an Leopardenherz' Flanke geschmiegt. Dan verabschiedete die Schwarze sich auch von Farnherz.
Seufzend tat Leopardenherz dann einen Schritt von ihrer Schwester ab. ,,Du hast Recht, Schattenauge. Wir sollten aufbrechen.", miaute Leopardenherz wehmütig, setzte sich aber in Bewegung. Es brachte ja nichts, es noch weiter hinaus zu zögern und sie mussten gehen.
Die Kätzin verfiel in einen leichten Trab und war sich sicher, dass Farnherz ihr folgen würde.
Sie versuchte dem Drang zu widerstehen, noch einmal zu ihrer Schwester zu blicken, schaffte es aber nicht. Über die Schulter blickte die Gefleckte zurück und sah ihrer Schwester noch am selben Platz verharren. Sie lächelte und machte eine Winkbewegung mit ihrem Schwanz.
Dann richtete sie ihren Blick wieder vor sich und wisch gerade so einem kahlen Busch aus. Sofort schoss ihr die Röte ins Gesicht und Leopardenherz war froh, dass man das unter ihrem Fell nicht sehen konnte. Hoffentlich hat Farnherz das nicht bemerkt!, schoss es ihr durch den Kopf und Leopardenherz fragte sich nicht zum ersten Mal an diesem Tag, wieso ihr so wichtig war, was der braune Kater von ihr dachte. Er war doch nur ein ganz FlussClan-Krieger - oder?
Die Gefleckte schüttelte den Kopf. Es war doch nicht normal, dass er ihr so sehr im Kopf herumspukte! Und das ihr Herz so stark klopfte, wen er in der Nähe war? Sie konnte es sich einfach nicht erklären. Aber das war jetzt auch nebensächlich. Sie mussten so schnell wie möglich ins Lager zurück kehren.

tbc: FlussClan-Lager

[verabschiedet sich von Schattenauge, bricht ins Lager auf, weicht einem kahlen Busch auf]
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BeitragThema: Re: Baumschule   Di Jul 01, 2014 8:16 pm

Als ich sah, wie wehmütig sich die Schwestern voneinander verabschiedeten, wurde mir wieder einmal bewusst, wie stark das Band zwischen den Kätzinnen war. Sie hatten sich so lange nicht gesehen, hatten sich so sehr vermisst, und doch durfte Leopardenherz ihre Schwester nur ein paar Stunden sehen. Sie beide taten mir Leid, auch wenn ich mir nichts anmerken ließ.
Da wandte sich Schattenauge an mich und ich spitzte die Ohren, nickte daraufhin zustimmend. "Man sieht sich immer zwei Mal im Leben. Mindestens", grinste ich, wartete, bis Leopardenherz sich von ihrer Schwester entfernte und schließlich in einen leichten Trab fiel. Ich nickte der schwarzen Kätzin noch einmal zu, dann setzte auch ich mich in Bewegung, trottete hinter Leopardenherz her. Die zweite Anführerin drehte sich noch einmal zu ihrer Schwester um, winkte ihr zu und bemerkte dabei nicht, dass sie geradewegs auf einen kahlen Busch zulief. Ich wollte ihr schon etwas Warnendes zurufen, als sie es auch selbst schon bemerkte und schnell auswich. Dabei wirkte sie verlegen und ich versuchte mir ein Grinsen zu verkneifen. Es war ihr sicher schon peinlich genug, da sollte ich sie nicht auch noch damit aufziehen. Also dachte ich schnell an etwas anderes, während ich der Kätzin folgte, die ebenfalls in Gedanken versunken zu sein schien. Da sie nichts sagte, blieb auch ich stumm und machte mir meine eigenen Gedanken.
Für mich war es schon normal geworden, der Kätzin zu folgen. Einfach, weil sie wusste wo wir lang mussten und ich ihr vertrauen konnte. Sie war wirklich eine beeindruckende Kätzin, die wusste, wie und wem sie ihre Befehle zu geben hatte. Zwar mochte ich es nicht besonders, wenn man mir Befehle gab, aber bei Leopardenherz war es etwas anderes. Ziemlich verwirrend waren meine Gefühle für sie und obwohl ich sie erst heute Morgen richtig kennen lernen durfte, wusste ich schon mehr von ihr als viele andere. Und sie auch von mir, wie ich zufrieden feststellen musste.
Als ich bemerkte, dass zwischen Leopardenherz und mir ein größerer Abstand lag als gewollt, beschleunigte ich mein Tempo und schloss eilig auf.

---> FlussClan Lager

[denkt nach, antwortet Schattenauge, folgt Leopardenherz]
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Schattenauge
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BeitragThema: Re: Baumschule   So Jul 06, 2014 10:56 pm

Als Leopardenherz und Farnherz sich endgültig verabschiedeten, sah Schattenauge ihnen lange nach und rührte sich nicht vom Fleck. Liebevoll lächelte sie ihrer Schwester noch ein letztes Mal entgegen, als diese sich in einiger Entfernung noch einmal umwandte und der schwarz gemusterten Kätzin zum Abschied mit dem goldschwarz getupften Schweif zuwinkte, ehe sie fast in einen Busch gerannt wäre und hastig einen Bogen um das Gewächs herum schlug. Belustigt kicherte die großgewachene, schwarze Einzelläuferin in sich hinein und schenkte auch dem braunen, langhaarigen FlussClankater ein Lächeln zum Abschied. Er hatte sich bis zum Ende hin sehr zurückgehalten, doch als er ihr Lebewohl gesagt hatte, hatte auch sein Gesicht ein Grinsen geziert, so dass sie dies einfach mal als ein gutes Zeichen nahm.
Wenn ich recht behalte und du dein Herz an ihm verlierst, dann wünsche ich dir alles Glück der Welt., dachte Schattenauge wehmütig, als sich die beiden Clankatzen schon längst ihrem violetten Blick entzogen hatten.
Der Wind säuselte leise und verlassen und strich sanft durch ihr Fell, während sie im Schnee saß und noch immer den Schweif um die Pfoten gewickelt hatte. Dann schloss sie ihre Augen für eine Weile und ließ sich von der Stille ganz einnehmen, ehe sie aufstand und sich schüttelte. Noch immer hatte sie Hunger, aber hier würde sie nichts essbares mehr finden.
Deshalb wandte sie sich um und führte die Schritte ihrer schmalen Pfoten von der Baumschule fort, ihrem einsamen Pfad zum Schrottplatz zurück folgend.
Und wer wusste schon, ob sie nicht doch noch Frischbeute auftreiben würde, denn immerhin schien die Luft sich endgültig im Einfluss der einziehenden Blattfrische zu erwärmen, so dass der Schnee zwischen ihren Pfotenballen klebrig wurde.

[schaut Leopardenherz und Farnherz nachdenklich nach, trottet davon]

---> Schrottplatz
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