Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 Zweibeiner Bergdorf

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BeitragThema: Re: Zweibeiner Bergdorf   Mo Sep 21, 2015 6:40 pm

Eleanor war doch etwas stolz, das Sie es geschafft hatte die Scherbe zu entfernen..Nun Aber blutete der arme Kater ganz fürchterlich, dagegen wusste aber auch die Graue nichts zutun.
Nachdenklich sah Sie auf Ihre Pfoten als plötzlich eine Andere Stimme als die von Dolor die Stille vertrieb.
Eleanor drehte sich zum Eingang des Monsters, dort stand eine Kätzin, mit hübschen roten Fell und sah die Beiden grinsend an.
Eleanor sog den duft der Kätzin ein und überlegte kurz, scheinbar noch ein Streuner..
Auf die Frage hin, ob Sie stören würde schüttelte Eleanor sanft lächelnd den Kopf.
Nicht doch, Ich habe Dolor nur mit seiner Verletzung geholfen! Maunzte Sie stolz und peitschte dabei freudig mit dem Schweif.
Erst wollte Sie fragen ob die Beiden Freunde seien, aber es wirkte nicht so, weshalb die Graue still blieb und stattdessen damit begann die fremde Kätzin von allen Seiten zu beäugen.
Hier scheint es wirklich viele Streuner zugeben.. Stellte Sie leise fest und Ihre Augen begannen zu funkeln, das Alles war so aufregend, kannte Sie doch für gewöhnlich nur andere Hauskatzen.
Lebt Ihr Alle in toten Monstern? Fragte Sie schließlich etwas aus dem Kontext gerissen und lächelte die Rote wieder an, ja Sie war schon immer recht Sprunghaft in Gesprächen, aber Sie war eben ziemlich neugierig..
Als Sie dies aber bemerkte senkte Sie etwas beschämt den Kopf.
Ehm..Hehe...Entschuldige es ist nur...Ihr seid die ersten Streuner die Ich treffe und...Das ist so unglaublich aufregend! Ich meine Ihr...Müsst Dinge gesehen haben..Dinge Außerhalb der Zweibeinerorte...Ich..Beneide Euch etwas..
Eleanor ging ein Schritt an der Kätzin vorbei und sah eine Weile schweigend in die Ferne, bis Sie sich plötzlich wieder umdrehte.
Oh, wie unfreundlich! Wie ist eigentlich dein Name? Ich bin Eleanor und das ist Dolor!

[Bei Dolor / Begrüßt Shâiya]
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Shâiya

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BeitragThema: Re: Zweibeiner Bergdorf   So Okt 18, 2015 7:27 pm

Der Fetzenkater beäugte Shâiya mit Misstrauen im Gesicht, doch stellte die rote Kätzin zufrieden fest, dass er seine Augen – pardon, sein einzelnes Auge – gar nicht mehr von ihrer Gestalt abwenden konnte und sie konnte es ihm nicht verübeln. Ihre schlanken Beine, ihr langes, vom Regen nasses Fell, ihre betörenden Augen und noch dazu ihre meisterhaften Bewegungen – oh ja, sie liebte es, bewundert zu werden. Und dann war da noch die befriedigende Verlegenheit in seinen Bewegungen, da er ihre anzüglich unterlegte Frage richtig verstanden hatte. Shâiya hätte vor Genugtuung lachen können, beließ es aber bei einem schiefen Grinsen.
Das grauweiße Hauskätzchen drehte sich voller Überraschung zu ihr um, wobei ihr kleines Glöckchen hell erklang, doch so bekam Shâiya auch endlich einen Blick auf den Ursprung des Blutgeruches, hielt der große, zerschlissene Kater doch eine verletzte Pfote bemitleidenswert in der Luft. Er fragte, wer sie war, doch die rote Kätzin antwortete nicht sofort darauf, sondern säuselte stattdessen mit fast schadenfrohem Glitzern in ihren neugierigen Augen: „Na das sieht aber schlimm aus.“, während sie einen Bogen mit ihrem watteweichen Schweif um ihre Hinterbeine schlug und auf die verletzte Pfote des Unbekannten deutete. Anders als ihr mitgenommener Gesprächspartner war die Hauskätzin ganz und gar offenherzig und hatte auch Shâiyas Wink des intimen Treffens scheinbar nicht verstanden. Stattdessen erzählte sie stolz, sie habe dem Kater bei seiner Verletzung geholfen und meinte, die rote Kätzin würde auf keinen Fall stören. Sie plapperte mit vor Liebenswürdigkeit überlaufenden grünen Augen los und fragte allerhand, ehe sie plötzlich feststellte, wie sie sich benahm und dann in Beschämung versinkend stotterte, sie hätte noch nie mit Streunern geredet. Überhaupt schien sie ein zwar unheimlich hübsches, aber völlig unschuldiges, kleines Ding zu sein. Shâiya ergötzte sich innerlich köstlich amüsiert über ihre Art, die so grün hinter den Ohren wirkte, während dieses Kätzchen zwischen naiver Neugier und Verlegenheit hin und her taumelte.
Wenigstens war sie anständig genug, sich selbst als Eleanor und den großen Fetzenkater als Dolor vorzustellen. Was für ein passender Name für so einen Haufen Narben. Aber vielleicht verbargen sich unter diesen Narben ja auch aufreizend ansehnliche Muskeln, wer wusste das schon?
Sooo viel, was es noch herauszufinden gilt..., seufzte Shâiya innerlich fröhlich, ehe sie sich zunächst anschickte, Eleanor zu antworten, wobei sie sich mit einer raschen Pirouette um die eigene Achse drehend auf die Hinterbeine sinken ließ und den voluminösen Schweif um ihren reizenden Leib schlang. „Man nennt mich Shâiya und es ist mir eine außerordentliche Freude, eure Bekanntschaft zu machen.“, sagte ihre schmelzige Stimme, während ein Funken Gier in ihren Augen aufglimmte und genauso rasch wieder hinter einer freundlich-höflichen Fassade verschwand. Dann drehte die Streunerin mit dem rot schillernden, vom Regen noch feuchten Kleid den Kopf zu Eleanor und brannte ihre glühenden Augen in ihre grünen, unschuldigen Iriden. „Zu deiner Frage, ob wir alle in Monstern leben, kann ich dir sagen, dass manche von uns gar an Orten leben, die du dir nicht einmal in deinen kühnsten, aufregendsten und gefährlichsten Träumen auszumalen wagst. Aber... lass es mich so ausdrücken: Du... kannst es ja herausfinden, ... nicht wahr? Aber nein, warte. Ich vergaß, dass du als Hauskätzin dich vielleicht gar nicht traust, gefährliche Dinge zu probieren und seien sie noch so elektrisierend. Ein Jammer.“, lullte ihre herausfordernde, fast als lasziv zu bezeichnende Stimme die hübsche weiß-grau getigerte Kätzin ein, ehe Shâiya den großen Kater namens Dolor verschmitzt aus den Augenwinkeln ansah: „Ich kenne einen alten Kater, der sich mit Wunden auskennt. Er ist sterbenslangweilig, aber immerhin verbringt er seinen lieben, langen Tag mit Heilkräutern. Bevor du hier an diesem dreckigen Ort vor dich hin verblutest, könnte ich dich mit ihm bekannt machen. Was meinst du?“ Neugierig wartete sie, wie die beiden so unterschiedlichen Katzen reagieren würden. Dass dieser 'alte Kater, der sterbenslangweilig war' ihr Vater war, verschwieg sie dabei.

[bei Dolor und Eleanor in einem alten Bus in einem Waldstück nahe der Siedlung]

OUT: Danke dass ihr gewartet habt!^^ Es macht mir so ein fun, mit Shâiya zu posten xD
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Dolor

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BeitragThema: Re: Zweibeiner Bergdorf   Mi Nov 18, 2015 6:26 pm

Bei Eleanors holprigen Worten, die nur so vor Neugier sprießten, funkelte kurz Belustigung in seinen Augen. Dennoch verschwand diese wieder als sie meinte, dass sie die beiden Streuner beneiden würde. Erinnerungen schossen wieder durch seinen Kopf. Kurz war er in Gedanken versunken, schüttelte dann aber erneut seinen Kopf und sagte mit seiner dunklen und ruhigen Stimme: "Glaub mir Eleanor, mich braucht man nicht zu beneiden. Man sieht ganz schnell Dinge, die man lieber nicht sehen wollte, wenn man zur falschen Zeit am falschen Ort ist."
Er leckte sich kurz über seine immernoch blutende Pfote. Bei ihrem... Gesäusel könnte man das nennen, blickte er die rote Kätzin schweigend an.
"Würde sie sich nicht trauen, wäre sie wohl nicht in eine riesige Monsterleiche gekommen, in der dazu noch ein fremder Geruch eines Streuners liegt." entgegnete er halbwegs murmelnd.
Auf Shâiyas Angebot, ob er sich von einem fremden Kater helfen lassen würde, kniff er nur misstrauisch die Augen zusammen und sah sie gleichzeitig auch verwirrt an. "Wieso liegt es in deinem Interesse jemand völlig Fremdes derartig zu helfen?" Klar, er hatte sich schon von Eleanor mit der Glasscherbe helfen lassen, aber da wollte sie ihn nicht gleich zu irgendeinem Unbekannten bringen. Dass es nur aus Hilfsbereitschaft sein konnte, fand er doch etwas zu schön um wahr zu sein. Wer weiß wo sie ihn hinbringen würde? Andernfalls bräuchte er die Hilfe, da er sich beinah gar nicht mit Heilkräuter auskannte. Er hatte nur ein Grundwissen mit diesen Spinnenweben und Katzenminze. Es könnte gut sein, dass er nach langer Suche nicht mal die richtigen Heilkräuter gesehen hatte. Und mit einer entzündeten Pfote wäre es für ihn noch schwerer als es sowieso schon war. Aber falls irgendetwas passieren sollte, könnte er sich ja wehren. Es wäre trotz allem besser, wenn er die Hilfe annehmen würde. Wenn sie nämlich nicht log, was er irgendwie glaubte, hätte er eine Chance gegen eine Last unnötig weggeworfen. Zuerst würde er aber wohl auf ihre Begründung warten.

[bei Eleanor und Shâiya | spricht mit beiden | fragt Shâiya etwas]
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Noriko

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BeitragThema: Re: Zweibeiner Bergdorf   Mo Nov 30, 2015 5:50 pm

cf: Tief im Hauskätzchenviertel

Die Nacht schritt voran, während Noriko einen großen Donnerweg entlang ging. Sie hielt sich geduckt im Gras, während nur wenige Schwanzlängen neben ihr hin und wieder ein Monster vorbei ratterte. Sie störte sich schon lange nicht mehr an dem Gestank oder dem Gekreische der Monster, war sie es doch mittlerweile gewohnt. Und sie wusste auch, dass die Monster nie ihren Weg verließen, sodass sie unbesorgt im Gras weiterlief.
Während sie ihren Gedanken nachging, tauchte plötzlich vor ihr eine Anhäufung der Zweibeinerbauten auf, die auch ihre eigene Siedlung prägte. Bald schon aber erkannte sie, dass es viel mehr Bauten waren und sie auch etwas anders aussahen als die Bauten in ihrer Siedlung.
Neugierig beschleunigte Noriko ihre Schritte und betrat das Dorf. Da sie aber wusste, dass überall Hunde und andere Gefahren lauern konnten, blieben ihre Ohren gespitzt und ihre blauen Augen glitten unruhig hin und her. In der Luft lagen allerlei verschiedene Gerüche, darunter auch hier und da der Geruch nach Katze. Entdeckten konnte Noriko aber niemanden.
Da nun langsam ihre Pfoten schmerzten, sprang Noriko in einen Garten, der offensichtlich von keinem anderen Tier bewohnt war. Da der Regen wieder einsetzte, suchte sie Schutz unter einem Farnstrauch und legte sich dort hin. Zwar war es auch nicht vollkommen trocken, aber besser als dem Regen direkt ausgesetzt zu sein.

[läuft umher | entdeckt das Dorf | schlendert durch die Gassen | legt sich in einem Garten unter einen Strauch]
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BeitragThema: Re: Zweibeiner Bergdorf   So Dez 20, 2015 5:27 pm

Eleanor lauschte den Beiden eine ganze Weile schweigend und zuckte bei Shâiya's Worten über Heilkräuter plötzlich mit den Ohren, Jede Hilfe war eine gute Hilfe richtig? Außerdem, war die junge Kätzin doch etwas interessiert an den besagten alten Kater, doch Dolor wirkte nicht überzeugt, im Gegenteil, ehr etwas misstrauisch was Eleanor doch etwas verwirrte, Sie durfte Ihm doch auch helfen, aber gut, der Kater würde vermutlich seine Gründe haben.
Die junge Kätzin lächelte dem Kater sanft zu, vielleicht brauchte Er nur einen kleinen Schubs. Komm schon Dolor, wenn Er dir wirklich helfen kann, wäre das doch großartig! Ich komme auch mit wenn Du möchtest! Maunzte Sie freudig und peitschte wild mit Ihrem Schweif umher. Zugegeben, Sie selbst war ziemlich neugierig auf den von Shâiya erwähnten Kater, den heilende Kräuter klangen wesentlich angenehmer als der Besuch bei einem Tierarzt..Vielleicht wäre das ja auch für Eleanor selbst eine alternative..Aber wie sollte Sie es Ihren Zweibeinern erklären?..Egal, nun ging es erstmal um Dolor. Sie sprang rasch hinter den Kater und  stemmte sich gegen Ihn, in der Hoffnung Ihn so vorwärts zubewegen, doch die kleine Hauskatze schaffte es natürlich nicht den Stämmigen zu bewegen.
Sie schielte mit Ihren großen grünen Augen zu Shâiya.
Nur weil Ich bei Zweibeinern lebe heißt es nicht das mich nicht interessiert was hier Draußen passiert.. Eleanor stockte kurz und senkte Ihren Blick.
Ehrlich gesagt..Ist es Mir Zuhause eh zu langweilig. Sie plusterte Ihr Fell auf und sah die hübsche Kätzin dann mit eindringlichen Blick an.
Wenn Ihr Euch nicht fürchtet, muss Ich das auch nicht, ganz einfach!
Sie beendete diese Diskussion mit einem kurzen aufstampfen Ihrer Vorderpfote und wandte sich dann wieder Dolor zu.
Wo befindet sich dieser Kater denn, ist es weit von hier entfernt?..Dolor hat bestimmt starke Schmerzen beim Laufen..
Besorgt stupste Sie den Kater mit Ihrer Nase an und sah dann wieder fragend zu der Roten.

[Bei Dolor & Shâiya | Spricht mit den Beiden]
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Shâiya

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BeitragThema: Re: Zweibeiner Bergdorf   Fr Jan 01, 2016 11:39 pm

Herrlich wie misstrauisch Dolor sich gab, während in den süßen, grünen Augen der Hauskätzin tapfere Hoffnung aufglimmte bei der Aussicht auf eventuelle Hilfe. Der fleckige, große, ungepflegte Streuner, der immer noch blutete wie ein Ferkel, kniff die Augen zusammen und fragte zweifelnd nach der Motivation Shâiyas.
"Komm schon, Dolor, wenn er dir wirklich helfen kann, wäre das doch großartig! Ich komme auch mit, wenn du möchtest!", schnitt ihm das süße Hauskätzchen beinahe das Wort ab und hüpfte mit ihrer weiß-grau-schwarz gemusterten, weichpelzigen Gestalt hinter den Müllhaufen, um ihn vollkommen effektlos anzuschieben. Er blieb wie ein Stein, wo er war, was Shâiya nicht besonders verwunderte. Ihre sinnlosen, aber putzigen Bemühungen nutzte die rotpelzige Schönheit, um Dolor eine Antwort zu bieten, wobei sie mit ihrem ausladenen, wuscheligen Schweif erneut um ihre attraktiven Beine wischte, ehe sie mit angelegten Ohren und gespielt unschuldigen, glänzenden Augen säuselte:"Ich bin eine besorgte Bürgerin, natürlich, und helfe wo ich kann."
Mit aufreizendem Hüftschwung richtete sie sich zu ihrer Größe auf und drehte den beiden Katzen ihre Hinteransicht zu, um langsam zum Ausgang des Zweibeiner-Monsters zu schlendern, während sie zuckersüß schmunzelnd anfügte:"Vertraust du mir etwa nicht, Dolor? Möchtest du lieber..." - sie zuckte verschmitzt mit den Schultern - "... verbluten?"
Eleanor gab es schließlich doch auf, den großen Kater vorwärts schieben zu wollen und in ihrem Gesicht konnte Shâiya erkennen, dass ihre Sticheleien von vorhin sie immer noch wurmten. Sie erklärte, dass sie sich - obwohl sie eine Hauskatze war - sich sehr wohl für "draußen" interessierte. Die rote Tochter Cassiels grinste breiter, als sie bemerkte, dass sie ihren grünen Blick einen Moment verlegen senkte, ehe sie neuen Mut schöpfte.
"Wenn ihr euch nicht fürchtet, muss ich das auch nicht, ganz einfach!", miaute sie tapfer und ihr Glöckchen am Halsband bimmelte dabei entzückend. Shâiya ließ sich dazu hinreißen, ihr einen anerkennenden Blick aus ihren flammenden Augen zu schenken. Natürlich einerseits auch dazu, sie mit sich zu locken, denn sie wollte sehen, wie weit das Hauskätzchen sich in die Gefahr der Wildnis trauen würde. Da sie nicht antwortete, fragte Eleanor, wo sich dieser heilkundige Kater befand, da Dolor sicher Schmerzen haben würde. Shâiya schmiegte sich gegen die Sitzreihen des Monsters, während sie weiter auf den Ausgang zuschritt und dabei schnurrte:"Wir finden den Kater auf dem Schrottplatz, ein wenig laufen wirst du also schon müssen, Dolor. Aber es ist nicht allz weit. Versprochen."
Sie zwinkerte.
"Folgt mir, wenn ihr den nötigen Mut habt.", erklärte sie und schlüpfte vollends aus dem Monsterbauch heraus in die Nachtluft. Hui, wie muffig es in dieser Monsterleiche gewesen war! Und viel zu eng. Sie streckte sich ausgiebig den schlanken, formvollendenen Leib und wartete, damit Dolor an Eleanors Seite Zeit hatte, heraus zu humpeln, um ihnen daraufhin den Weg zum Schrottplatz zu zeigen.

[bei Eleanor und Dolor im Riesenmonster in einem Wäldchen, macht sich zum Schrottplatz auf]

----> Schrottplatz[/i][/i]
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Dolor

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BeitragThema: Re: Zweibeiner Bergdorf   Di Jan 05, 2016 9:57 pm

Als Eleanor ihn versuchte davon zu überzeugen, Shâiyas Angebot anzunehmen, zeigte er erst keine Reaktion außer einem kaum hörbaren Murren. Als sie aber hinter ihn sprang und vergebens versuchte ihn vor zu bewegen, musste er schmunzeln. Sie bemühte sich wirklich ihn mit ihrer entzückenden, niedlichen Art eines kleinen, unschuldigen Junges umzustimmen.
Er sah wieder zu Shâiya als diese mit einer reizvollen Bewegung, die er versuchte zu ignorieren, aufstand. "Stimmt, ich vertraue dir nicht… andererseits will ich aber auch nicht verbluten…" Auf Eleanors Worten dass er sicher Schmerzen hatte, schüttelte er mit dem Kopf. Zwar stimmte das, aber er wollte es nicht zeigen, nicht schwach erscheinen. Er sah der hübschen Kätzin nach und zuckte kurz irritiert mit den Ohren als diese ihm erklärte, dass der Weg zum Schrottplatz nicht so weit sei und ihm zuzwinkerte. Er war sich mit der ganzen Sache nicht so sicher. Vielleicht war es nur die Art der flammenfarbenen Streunerin, die nur allzu perfekt war um jemanden mit ihrer Schönheit zu blenden… Auch glaubte er nicht, dass man unglaublich schön und gleichzeitig vom Charakter her wundervoll sein konnte. Zumindest war er noch nie so einer Katze begegnet. Irgendetwas an der roten Streunerin ließ ihn aber vorsichtig werden. Was es auch immer war, er musste trotzdem zugeben, dass sie wusste mit ihrer attraktiven Ausstrahlung umzugehen.
Er wandte den Blick von ihr ab und sah zu dem grau gezierten Hauskätzchen. Er hätte nichts dagegen, wenn sie mitkommen würde. Allerdings wollte er auch nicht, dass sie sich in Gefahr begab. Aber er konnte es in ihren Augen ansehen, dass sie unbedingt mitkommen wollte. Er würde dann auch nichts dagegen machen. "Wenn du willst, kannst du mitkommen. Aber pass auf den Weg auf dich auf. Man weiß ja nie, was auf einen zukommt." Langsam erhob er sich und machte einen Schritt vorwärts. Dabei knickte er kurz vor dem Schmerz ein und knurrte leise auf. Anders als erbärmlich konnte man seinen derzeitigen Zustand nicht nennen. Eleanor um Hilfe bitten wollte er auch nicht. Er wollte keinem schon wieder wie damals zur Last fallen. Also lief er vorsichtig humpelnd weiter mit vor Schmerz zusammengebissenen Zähnen zum Ausgang.

[bei Eleanor und Shâiya | redet mit Shâiya | denkt nach | spricht mit Eleanor | steht auf und humpelt zum Ausgang | hat Schmerzen]
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BeitragThema: Re: Zweibeiner Bergdorf   So Jan 10, 2016 5:57 pm

Sichtlich erleichtert darüber das Dolor sich entschloßen hatte mitzugehen, sprang die junge Kätzin aus dem Monster herraus und wartete brav auf den älteren Kater.
Sie war nervös, neugierig aber auch etwas eingeschüchtert, natürlich würde Sie das nicht zugeben, sonst bestärkte sie Shâiya und Dolor noch in Ihrem Glauben Sie sei ein ängstliches Hauskätzchen..
Trotzdem war Sie etwas besorgt darüber was dieser Kater von dem die Rote erzählt hatte von Ihr halten würde..Immerhin klebte der Geruch von Zweibeinern an Ihr und scheinbar..Schien man als 'Hauskätzchen' nicht sehr angesehen zusein.
Der Gedanke verschwand als Dolor aus dem Monster gehumpelt kam, für Zweifel waren jetzt wirklich keine Zeit, Sie würde schon beweisen das Sie genau so auf sich aufpassen konnte wie Andere Katzen.
Erst wollte die Graue den Kater fragen ob Sie Ihn stützen solle, doch Sie verzichtete, Dolor wirkte etwas beschämt und Sie wollte nicht das Er sich schlecht fühlte, also lief Sie einfach ein Stückchen vor, immer bedacht darauf, nicht mehr als ein paar Katzenlängen Abstand von dem verletzten Kater zuhalten.

-> Schrottplatz

[Bei Dolor, bricht mit Ihm zum Schrottplatz auf]
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Dolor

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BeitragThema: Re: Zweibeiner Bergdorf   Do Nov 24, 2016 4:17 pm

<----- Schrottplatz

Es dauerte lange bis Dolor endlich wieder zu Hause angekommen war. Zu Hause… Er musste sich erst noch daran gewöhnen, einen Ort sein zu Hause zu nennen. Sonst war er immer dort hingegangen, wo der Zufall es bestimmte. Ein Heim war dabei immer nur irgendein geschützter Unterschlupf für jeweils eine Nacht gewesen. Jetzt ein einziger Ort als sein zu Hause bezeichnen zu können war irgendwie… eigenartig und doch hatte es etwas Befriedigendes an sich. Er wünschte sich nur, dass er es mit seinen Geschwistern teilen konnte. Es war einfach zu viel Zeit vergangen, er wusste noch nicht mal ob es beiden gut ging. Er hatte sich schon öfters überlegt nach ihnen zu suchen. Einfach wegzugehen und so lange Ausschau nach ihnen zu halten bis er sei gefunden hatte, egal wie lange es dauern würde. Aber immer wieder war ihm schließlich der Gedanke gekommen, dass er wahrscheinlich für den Rest seines Lebens mit der Suche verbringen würde und das ohne Erfolg. Der stämmige Kater wollte sich dies nicht antun, verzweifelt nach etwas zu suchen, was er womöglich nie finden würde. Daran waren schon viele Katzen verzweifelt und er wollte nicht zu ihnen gehören. Und vielleicht hatten seine Geschwister den gleichen Gedanken und würden nach ihm suchen. In dem Fall war es also sowieso schlauer am selben Ort zu bleiben.
Schließlich lief er mittlerweile durch das kleine Waldstück, im Dunkeln der Nacht und von Geräuschen wie das Prasseln des Regens, das Rascheln der Blätter und der eine oder andere sonstige Laut, der vom Zweibeinerdorf stammte. Nach kurzer Zeit hatte der schwarzbraun gestreifte Streuner die große, gelbe Monsterleiche erreicht und stieg über die Stufen hinein. Der Geruch von Eleanor und Shâiya hing noch schwach in der Luft, würde aber innerhalb der nächsten Stunden ganz verschwunden sein. Dolor schritt nun zum hinteren Teil des Monsters und legte sich wie zuvor auch auf die allerletzte Sitzbank, um nicht lange danach in einen ruhigen Schlaf zu fallen.


Zeitsprung:

Dolor lag auf dem Polster der Sitzbank und starrte gedankenverloren aus einer der schmutzbedeckten, zum Teil gesplitterten Fenster hinaus und beobachtete die Regentropfen, die mal schnell und mal langsam an der Scheibe hinunterliefen. Ihm war langweilig. Anders konnte man seine Laune und sein Gefühl nicht beschreiben. Es kam ihm wie eine Ewigkeit vor, dass er einen richtig langen Spaziergang gemacht hatte. Dazu schien sich schon wieder der Hunger bei ihm einzuschleichen. Trotz des noch immer währenden Regens, musste er sich mal wieder die Beine vertreten und vielleicht wenn möglich noch etwas zwischen die Zähne bekommen. Seine Pfote war mittlerweile auch gänzlich verheilt, weswegen er so auch keine Probleme damit haben würde. Nur ein paar Mal strich er noch rasch mit der Zunge über sein gestreiftes Fell, bevor er sich auf die Pfoten hievte und seinen Bau verließ. Schon gleich nachdem die Regentropfen auf seinen Pelz fielen, zuckte der Kater kurz wegen der unangenehmen, kalten Nässe zusammen. Wann würde dieses verdammte Wetter nur aufhören? Konnte es noch nicht mal einen einzigen Tag etwas sonnig sein oder zumindest nicht regnen?
Dolor überlegte er sich kurz, in was für eine Richtung er diesmal laufen sollte. Er entschied sich nach rechts zu gehen, wo er bisher noch nicht allzu sehr entlanggegangen war. So würde er vielleicht auch ein neues Gebiet finden. Womöglich etwas, wo sich mehr Beute aufhielt als in seinem kleinen Waldstück. So trat er den Weg nach rechts bis aus dem Wald heraus an und hielt für einen Moment inne, wobei er seinen Blick über die Landschaft gleiten ließ. Vor ihm lag eine weite Wiese, die an manchen Flächen ein oder zwei Bäume hatte. Der große Streuner entschied sich dazu, einfach blindlinks gerade aus zu laufen bis er vielleicht auf irgendeine Art von Beute traf. Was sonst sollte er auch tun? Er würde es mal wieder dem Zufall überlassen, wohin ihn seine Pfoten trugen. Nur war ihm in dem Moment noch nicht klar, auf wessen Territorium er da eigentlich zusteuerte…

-----> Außengrenze FlussClan

[kommt an seinem Bau an | legt sich schlafen | Zeitsprung | liegt in seinem Bau | beobachtet den Regen | geht raus | läuft auf das Flussclanterritorium zu]
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