Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 Im Herzen des Vulkans

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Kleeblatt

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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Fr Jun 14, 2013 7:06 pm

Mit warmen Blick beoachtete ich, wie die junge Rosenpfote ihre Zeremonie erlebte, ihre Augen strahlten vor Aufregung und stolz. Mit einem stillen Nicken begrüßte ich die junges Schülerin im Kreis der Heiler und suchte mir dann einen Platz am Mondstein. Kälte kroch meine Nase hoch, während ich langsam in den Schlaf dämmerte.


Ich blinzelte und brauchte einige Momente, bis ich mich an das helle Licht gewöhnt hatte. Ein wenig verwirrt schaute ich mich um, ich schien allein zu sein, keine Spur von Lichtertanz, Schneejunges oder sonst jemandem. Überalle wo ich hinsah, war nur Eis, eine glatte glänende Eisfläche, die im Licht der Sterne funkelte. Zumeiner Verwunderung fühlte es sich an meinen Pfoten nicht kalt an, eher warm. >Knrrz< Warmes Eis? Es ergab ähnlich viel Sinn, wie die scheinbare Endlosigkeit dieser Fläche. >Krrk< Diese Geräusche...ich wirbelte besorgt herum, aber es war schon zu spät. Das Eis unter meinen Pfoten zerbrach und gab dunkles Wasser frei...grausame Kälte biss in meinen Pelz und ich strampelte panisch um nach oben zu kommen, aber um mich war alles nur stockfinster und kalt. Wo war oben? Meine Lunge schmerzte und wurde meine Strampeln langsamer und kraftloser.
Dann spürte ich, wie ich am Nackenfell gepackt wurde und kurz darauf blendet mich Licht. Ich wurde auf festen Boden gezogen, während ich gierig nach Luft schnappte und versucht mich an das Licht zu gewöhnen. Noch etwas wackelig auf den Pfoten richtete ich mich auf und erblickte den braungetigerten Kater der mich herausgezogen hatte. Sein sternendurchfluteter Blick war traurig auf den See gerichtet, der nicht mehr unendlich schien und auf dem noch vereinzelte Eisschollen schwammen. Die Umgebung war mir immernoch fremd, dies war nicht der See des Flussclans, aber es war endlich wieder warm und zumindest der Geruch erinnerte mich an den Windclan.
Ich wandte mich an meinen ehemaligen Mentor, kam aber nicht dazu etwas zu sagen "Das Alte vergeht und macht neuem Platz" miaute er er, den Blick weiter auf den See gerichtet, wo langsam nach und nach die Eisschollen im ruhigen Wasser versanken. Von der Seite hörte ich jetzt eine weit jüngere Stimme, in der aber eine Weisheit mitschwang, die so gar nicht zu dem jungen Aussehen, meiner Schwester passte. "Noch vor dem nächsten Blattwechsel, werden neue Sterne erstrahlen." miaute auch sie mit trauriger Stimme. "Schneejunges..." begann ich, wurde aber von meiner weißen Schwester unterbrochen "Die Clans werden stark sein, manchmal ist ein Wechsel nötig, wie das Fallen der Blätter in Blattfall." ein kleines Lächeln zeigte sich auf ihrem von Trauer gezeichneten Gesicht "Es wird nicht leicht, aber der Windclan wird stark sein, du wirst stark sein." versicherte sie mir, während die Umgebung langsam verschwamm.


Mit unruhigem Magen wachte ich auf und ich setzte mich hin. Was sollte das heißen? War das Eis doch noch nicht gegangen? Würde die Blattleere nocheinmal zurückkehren? Aber das ergab keinen Sinn, das Alte sollte vergehen...die Blattleere war sicher nicht Neues. Goldblume, Salbeifeder und Rehsprung schienen auch schon gerade erst wach geworden zu sein. Irgendetwas würde sich ändern...meine Schwester hatte mir versichert, dass der Windclan stark sein würde, aber die traurigen Blicke von ihr und Lichtertanz...ich war mir auch nicht ganz sicher. Betraf diese Änderung nur den Windclan oder alle Clans? Schneejunges hatte davon geredet, das die Clans stark sein würden...aber was war diese Änderung? Bis zum nächsten Vollmond...etwas das auf der großen Versammlung passieren würde? oder eher bis dahin? Eine Änderung...was für eine? Vielleicht hatte der Wolkenclan damit zu tun? Aber warum hatten die beiden dann so traurig ausgesehen?
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Fr Jun 14, 2013 8:00 pm

Bald stand der Mond hell am Himmel und leuchtete hell auf den Mondstein, der helles silbernes Licht an die Wände warf. Ich meinte Silhouletten sämtlicher Krieger des SternenClans am Rande der Höhle zu sehen. Als Rehprung mit mir sprach, nickte ich nur und gesellte mich zu den anderen Heilern. Meine Nase drückte ich fest an den Stein und sofort überlief mich ein Kälteschauer.

Ich blinzelte und fand mich an einem Sandstrand wieder. Der Mond lies den Sand silbern erscheinen. Ich schaute mich um. Meilenweit nur Sand und das rauschende Meer. Ferner entdeckte ich Rehsprung. Die braun-weiße Kätzin stand bei zwei anderen Kätzinnen. Ich erkannte Spatzenfeder, die mir bei meinem ersten SternenClan - Traum erschienen war, doch die silberne Kätzin war mir unbekannt. Ich wollte auf Rehsprung zustürmen, doch Spatzenfeder stellte sich mir in den Weg. Wie war sie so schnell hier her gekommen. Ich setzte schon zu fragen an, aber sie drehte sich um und führte wortlos mich zu Rehsprung und der anderen Kätzin. Ich hörte, wie Rehsprung sie mit Silberschatten ansprach. Der Name kam mir bekannt vor ... es musste die Heilerkatze vor Spatzenfeder sein. Doch selbst jetzt lies mich Spatzenfeder nicht zu Wort kommen. ,,Dinge werden sich ändern. Bis zum nächsten Blattwechsel wird die alte Generation schwinden und eine neue Ära wird eingeleitet werden." Die Stimme schien die ganze Umgebung auszufüllen, doch ihre Lippen bewegten sich nicht. Wie gebannt starrte ich sie an.
,,Ich - Aber ... Spatzenfeder ! Was soll das bedeuten ? Du - Du musst mir das erklären !" Doch sie blinzelte mir nur zu und löste sich in einen leichten Sternenschimmer auf. Ich blickte zu Rehsprung, doch sie schaute mich nicht an und auch Silberschatten löste sich auf.

Erschrocken wachte ich auf. Mein Blick huschte von einem Punkt zum andern, der Herz schlug mir bis zum Hals. Schon längst schien die Höhle nicht mehr warm und gemütlich, sondern kalt und unfreundlich. Ich rutschte zu Rehsprung herüber. ,,Du hast es doch auch gehört oder ? Was bedeutet das, werden die Heiler sterben ?"
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Mo Jun 17, 2013 7:16 pm

Viel Zeit, den Krater zu bestaunen und mich umzusehen, blieb mir nicht, was wohl auch die Heilerin des DonnerClans dachte. Die Zeremonie der Schülerin war beendet, ich gratulierte ihr, der SternenClan wartete. Es war nicht meine erste Begegnung mit ihm, aber trotzdem fühlte es sich so an. Ich brannte förmlich darauf, zu erfahren, wie der SternenClan unsere Entscheidungen und Ankunft einschätzen würde. Was kommt auf uns zu? Leid, Kampf? Liebe, Sieg? Diese Fragen und dergleichen schwirrten in meinem Kopf herum. Äußerlich ruhig und professionell, so wie ich mich immer zu geben bevorzugte, innerlich nervös, neugierig, wissbegierig, tat ich es den anderen Katzen nach und presste meine Nase gegen den mysteriösen Stein inmitten des Kraters. 
Mit einer derartigen Kälte, die von dem Felsen ausging, hatte ich nicht gerechnet. Als badete ich mich in Schnee - und von dem hatte ich nach dieser langen Blattleere wortwörtlich die Nase voll! Doch ich wusste, dass ich bereits in den Fängen des SternenClans gefangen war und es mir wie immer nicht möglich war, mich von der Stelle zu bewegen. Meine Sinne entschwanden langsam an einen anderen Ort ...

Als ich aufwachte, lag ich auf einer wie leer gefegten Lichtung. Kein Lüftchen wehte, kein Tier war zu sehen. Die Lichtung entpuppte sich nach einem Augenblick der Gewöhnung als die zerklüftete Lichtung in unserem neuen Territorium. Der Ort strahlte Kälte und Leblosigkeit aus, was bei mir nicht gerade das Herz höher schlagen ließ. 
Etwas weiter entfernt erspähte ich, am Rande der Lichtung, eine Katze. Der Glanz des Pelzes, der an das Sternenvlies am Nachthimmel erinnerte, gehörte unverkennbar zu einer SternenClan Katze. Ich trat näher heran, um sehen zu können, wem ich begegnen würde. Ein herber Geruch stieg mir in die Nase. Erst konnte ich ihn nur dem Geschlecht zuordnen, dann trat er aus dem Schatten und zeigte seinen struppigen, dunkelbraunen Pelz. Er sah genauso aus wie früher. Nicht zu glauben, dass der SternenClan diesen Wirrwar an Fell durchgehen lies. "Klippensprung", entfloh das Japsen meiner Kehle und meine Pfoten trugen mich zu meinem früheren Mentor. "Graufuchs", begrüßte er mich ebenfalls und kam ohne großes Tamtam gleich zur Sache. "Wie ich sehe, legt ihr einen perfekten Start in die Zukunft hin." In Gedanken führte ich den Satz mit einem 'aber...' fort. Aber Klippensprung sprach nicht weiter. Er schaute mich nur an. "Was denn? Keine dunkle Vorhersagung? Keine Warnungen? Lasst ihr mich so im Dunkeln tappen?", fragte ich ungläubig. "Genieße die Zeit des Friedens", riet der Kater mir. "Lebt euch ein und kommt zu Kräften. Der SternenClan schätzt eure Treue. Ihr habt uns nicht verlassen, so wie wir euch ebenfalls nicht." Dankbar neigte ich den Kopf. Mein Mentor war anders als früher. Nicht mehr so persönlich. Ziemlich distanziert. Machte der SternenClan das aus einem? "Danke, Klippensprung", miaute ich. Allerdings blieb mir keine Zeit mehr zum Plaudern, der Kater löste sich bereits wieder in Sternenlicht auf und war kurz darauf verschwunden wie Asche vom Wind verweht. Auch die Umgebung wurde unschärfer und unschärfer, die Felsen und Gesteinsbrocken verschwammen vor meinen Augen, ich kehrte zurück...


Meine Nase löste sich von dem kalten Gestein und meine Gliedmaßen ließen sich bewegen. Im Gegensatz zu den anderen Katzen, die alle schon wach waren, machte ich einen zufriedenen Eindruck. Auf den Gesichtern der anderen Heiler zeichnete sich Verstörung, Verwirrung und Entsetzen ab. Anscheinend waren ihre Träume nicht so gut verlaufen, aber die Gründe mussten mir verwahrt bleiben. Ein Nachteil des Heilerseins. Immer musste man Rätsel lösen, immer konnte man nicht involviert werden. Gespannt wartete ich auf das erste Wort, das eine der Katzen sagen würde.

OUT: ich hoffe, das ist ok so ....
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Di Jun 18, 2013 7:28 pm

Nachdem nun alle Heiler erwacht waren, sah ich mich in der Runde um. Fast alle sahen ziemlich verwirrt oder entsetzt drein, lediglich Graufuchs schien bester Laune zu sein. Ich wusste nicht recht, was ich davon halten sollte, hatten die anderen ansäßigen Clans etwa auch eine negative Prophezeiung erhalten? Oder verband uns diese Prophezeiung sogar etwa? Würde es überall Veränderungen geben? Oder betraf es doch nur den DonnerClan und die anderen Clans würden etwas anderes erleben? Oh SternenClan, mach es mir doch nicht so schwer!, dachte ich und seufzte kaum merkbar, ehe ich mich erhob.
"Ich denke, es ist nun Zeit, dass wir alle wieder zu unseren Clans zurückkehren. Lasst uns aufbrechen", miaute ich, worauf ich achtete, meine Stimme und Miene so ruhig wie möglich zu halten. Wenn es nun wirklich nur den DonnerClan betraf, durften die anderen Clans nichts davon erfahren, dass wir eventuell geschwächt wurden. Ich wusste ja schließlich nicht, was genau auf uns zukam. Deshalb blieb ich lieber still und verließ mit einem Schwanzschnippen die Höhle des Mondsteins.

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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Mi Jun 19, 2013 12:00 am

Schweigend saß ich im schatten. Wartete darauf bis auch die letzten Heiler aus ihren Träumen erwachten. Überlegte was die Prophezeiung bedeutetdn könnte. Welche Alten würden den neuen Platz machen? Welche neue Ära würde eingeleitet werden? Würde es etwas eine Krankheit geben die alle Heilerkatzen auslöschte? Oder hatte es etwas mit den Anführern zu tun? Graufuchs jedenfalls schien nicht besorgt zu sein. Vielleicht war es nur etwas was sich im SchattenClan änderte. Mit immer noch unklaren Gedanken tappte ich hinter Goldblume in den dunklen Gang. Folgte leise ihren Pfotenschritten und orientierte mich an ihrem Duft.

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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Mi Jun 19, 2013 12:19 am

Ich grübelte über die bedeutung des Traums, warum konnte der Sternenclan nicht eindeutig sein. ich horchte auf, als die junge Heilerschülerin des Flussclans, ihre Mentorin fragte, ob die Heiler sterben würden. Zugegbenermaßen hatte ich an die Möglichkeit nicht gedacht, auch wenn Schneejunges Prophezeiung "Noch bevor der Mond wieder rund wird, werden neue Sterne erstrahlen." wohl daraufhin deutete, das Katzen sterben würden und die Ränge des Sternenclans voller werden würden...
Allerdings bekräftigte mich die Aussage, der frischernannten Heilerschülerin in der Ansicht, dass es nicht nur einen Clan betraf. Wenn aber ich dazu bestimmt war vor dem nächsten Vollmond zu sterben, hätte sich Lichtertanz sicher deutlich in diese Richtung geäußert? Immerhin hatte ich keinen Schüler...der Windclan konnte nicht ohne Heiler dastehen, genauso der Schattenclan. Ausschließen konnte ich es aber nicht, aber mehr noch als der strahlende Sternenhimmel oder die traurigen Blicke der beiden Sternenclankatzen, blieb mir das Eis in Erinnerung. Es war zerbrochen...mit Gänsehaut unter meinem eher kurzen Fell folgte ich Goldblume und Salbeifeder aus der Höhle.
Graufuchs schien der einzige der Heiler, der ziemlich gut gelaunt schien, betraf es dann nur die alten Clans? Fragen konnte ich schlecht, auch wenn es mich in den Pfoten juckte.

---> Vulkanöffnung
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Mi Jun 19, 2013 10:38 am

Rosenpfote lenkte Rehsprung von ihren eigenen, sich im Kreis drehenden Gedanken ab. "Natürlich habe ich es auch gehört.", miaute die FlussClan-Heilerin ernst. Bei der nächsten Frage ihrer Schülerin seufzte sie genervt und schnippte der Jüngeren ungeduldig gegen das Ohr. "Jede Katze stirbt früher oder später, Mausehirn. Sogar Heiler und Anführer.", antwortete sie mit einer gewissen Schärfe in der Stimme. Ich werde auf jeden Fall bald sterben. Silberschatten hat es mir ja gesagt. "Und was es bedeutet, kann ich dir noch nicht mit absoluter Sicherheit sagen.", fügte Rehsprung leiser hinzu. Dass alle Heiler sterben könnten, erschien der braun-Weißen äußerst unwahrscheinlich. Graufuchs, Kleeblatt und Salbeifeder hatten keine Schüler und der SternenClan würde bestimmt keine Heiler-Katzen zu sich rufen, wenn ihre Schüler nicht fertig ausgebildet waren...oder?
Zudem wirkte Graufuchs im Gegensatz zu den Anderen nicht sonderlich angespannt. Diese Prophezeiung schien also nur die Vier Clans zu betreffen, die bereits seit geraumer Zeit im Gebirge lebten. "Na komm, Rosenpfote. Wir brechen auch auf.", miaute Rehsprung, als Goldblume, Salbeifeder und Kleeblatt bereits unterwegs waren. Ihrer Schülerin voran betrat die FlussClan-Heilerin den langen Gang, der sie wieder zur Vulkanöffnung bringen würde.

---------> Vulkanöffnung
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Do Jun 20, 2013 2:00 pm

Warum war Rehsprung so ernst ? Natürlich verstand ich den Ernst der Lage, aber so war sie noch nie gewesen. Im Allgemeinen hatte sie sich verändert.
Erschrocken über Rehsprungs scharfe Stimme, maachte ich mich klein. Doch meine blauen Augen funkelten. Sie hätte das auch ruhiger sagen können.-
Jedenfalls erwachten auch die anderen Heiler. Alle sahen ebenfalls ein wenig verstört aus. Bestimmt hatten sie auch eine Prophezeiung erhalten.
Nur Graufuchs schien glücklich, wahrscheinlich würde er WolkenClan nicht von der Prophezeiung betroffen sein.
Nachdenklich folgte ich den anderen Heilern zur Vulkanöffnung.

tbc : Vulkanöffnung
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Mi Jun 26, 2013 3:04 pm

Vertretung für Graufuchs

Goldblume war die erste die sprach und merkte auch gleich an, dass der Rückweg wartete. Anscheinend wurde nach dem gespräch mit den Ahnen nicht mehr geredet? Natürlich behielten die Heiler ihre Träume für sich, aber sonst war dies das erste Mal für mich, dass ich zu Halbmond nicht als einziger mit den Ahnen träumte.
Nun beim Anblick der eher ernsten bis besorgeten Gesichter der anderen Heiler sollte ich vielleicht froh sein, dass Klippensprung mir keine schlechten Nachtrichten mitgegeben hatte. ich war mir sicher, dass der Wolkenclan auch ohne nahende großen kathastrophen genug zu tun haben würde, zur Not brachte sich einer der Schüler in Schweirigkeiten und uns würde nicht langweilig werden.
Ich folgte den anderen heilern den dunklen Gang zurück, den wir gekommen waren. Die Nachtluft kam Schritt für Schritt näher.

---> Gebirgspfad
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Do Aug 15, 2013 7:29 pm

Dass es jemals so weit kommen würde, hatte sich Scheckenstern niemals erträumen lassen. Bis vor Kurzem war alles im Leben der Clans noch normal gewesen, jeder war seinen eigenen Tätigkeiten nachgegangen. Doch als die Heiler von ihrem Treffen mit dem SternenClan und eine unheilvolle Prophezeiung mit sich brachten, änderte das alles. Zumindest im Leben der Anführer.
“Viele Dinge haben und werden sich ändern. Das Alte wird gehen und einer neuen Generation Platz machen. Noch vor dem nächsten Blattwechsel wird eine neue Ära eingeläutet.“
Diese Worte hatten von Anfang an das Schicksal von Scheckenstern, Farnstern, Eisstern und Borkenstern besiegelt. Zuerst verstand niemand die Prophezeiung – oder wollte sie nicht verstehen. Die Heiler spekulierten viel, berieten sich mit ihren Anführerin und deren Stellvertretern. Die Clans selbst erfuhren erst einmal nichts.
Bis den vier Anführer-Katzen schließlich klar wurde, dass sie mit der Prophezeiung gemeint waren. Noch immer verstand Scheckenstern nicht, wieso sie alle weichen mussten. Bei sich selbst war es klar, sie war alt und schon lange die Anführerin des SchattenClans. Aber Farnstern, Eisstern und Borkenstern waren noch jung und frisch. Sie hätten sicherlich noch viele Blattwechsel ihre Clans führen können, doch anscheinend hatte der SternenClan anderes mit ihnen vor.

Nun standen sie hier, vor dem Mondstein, der im Schein des zunehmenden Mondes eher schwach schimmerte. Dennoch spürte Scheckenstern deutlich die Gegenwart des SternenClans, die unangenehm auf der Haut kribbelte. “Nun sind wir hier. Glaubt ihr, der SternenClan spricht direkt zu uns?“ Der gescheckten Anführerin kam es so vor, als würde sie einen Hauch Angst in Eissterns Stimme heraushören, doch die Haltung der weißen Kätzin war ruhig und entschlossen. Natürlich, jeder von den Vieren hatte Angst. Schließlich war ihnen klar, dass sie heute zum SternenClan gehen würden.
“Meiner Meinung nach ist das hier alles völlig irrsinnig. Wollen wir ernsthaft in unser eigenes Verderben rennen? Wären wir bei unseren Clans geblieben, würden wir hier nicht sterben.“ Borkenstern war mürrisch wie eh und je und glaubte alles besser zu Wissen. Leise seufzte Scheckenstern bei diesen Worten, kam jedoch nicht dazu, etwas zu sagen. Farnstern ergriff das Wort. “Wir würden so oder so sterben, wenn wir wirklich das Ziel dieser Prophezeiung sind. Und wenn der SternenClan will, dass wir uns hier einfinden, tun wir das auch“, erklärte der getigerter Kater und sah die anderen nach der Reihe an.  
Zustimmend nickte Scheckenstern und trat etwas nach vorne auf den Mondstein zu. “Farnstern hat recht. Es ist unsere Pflicht, den Worten des SternenClans zu folgen und unsere Clans dadurch zu schützen. Wenn wir dafür unsere Leben geben müssen, bin ich gerne bereit dazu“, erklärte die Kätzin und betrachtete den Mondstein vor sich, der noch immer schwach schimmerte. Hinter sich hörte sie zustimmendes Murmeln, auch wenn das von Borkenstern zumindest etwas widerwillig klang.

Ein eiskalter Wind fegte plötzlich durch die Höhle und raubte den Anführern den Atem. Scheckenstern kniff die Augen gegen den Wind zusammen und wich etwas zurück, denn der Zug schien direkt vom Mondstein heraus zu kommen. “Was zum...?“, wollte Eisstern fragen, doch ihre Stimme wurde vom Heulen des Windes verschluckt.Das Fell aller Anführer stellte sich auf, sträubte sich in angespannter Erwartung. Die Zeichen waren klar. Der SternenClan kam.  
Tiefe Schatten verdunkelten plötzlich die Höhle des Mondsteins, sodass Scheckenstern überhaupt nichts mehr sah. Orientierungslos stand sie da und wartete gespannt darauf, dass sie wieder sehen können würde. Das einzige Geräusch momentan war nur der leise Atem der vier Katzen.
Nach ein paar Augenblicken, die Scheckenstern wie eine Ewigkeit vorkamen, klärte sich ihre Sicht langsam wieder und sie fanden sich auf einer weiten Ebenen wieder. Um sie herum lag noch immer alles im Schatten, selbst der Himmel war nicht zu sehen. Der Boden bestand aus den verschiedensten Gesteinsarten, wurde teilweise sogar von kaltem Frost überzogen. Und zu allem Übel fand man hier und da noch ein paar Dornenranken.  
“Was soll das jetzt? War das jetzt unser Tod? Und wo sind wir hier?“ Borkenstern trat nach vorne neben Scheckenstern und sah sich misstrauisch um. Die gescheckte Kätzin seufzte leicht und sah zu ihm. “Ist das nicht klar, Borkenstern? Erkennst du die Zeichen nicht? Schatten, Stein, Frost und Dornen. Eindeutiger geht es nicht mehr. Schattenkralle, Steinfell, Frostschweif und Dornenfrost. Damit will uns der SternenClan zeigen, dass es an der Zeit ist, dass unsere Stellvertreter die Anführerschaft der Clans übernehmen.“ Scheckensterns Stimme war ruhig und ein leichtes Lächeln lag auf ihren Lippen.
Leicht verächtlich schnaubte Borkenstern neben ihr und wollte gerade etwas sagen, als eine weitere Stimme erklang. “Du hast es erkannt, Scheckenstern. Eure Zeit ist gekommen.“ Alle vier Anführer wandten fast gleichzeitig den Kopf um, um zu sehen, wer da zu ihnen gesprochen hatte. Zu Scheckensterns Überraschung tauchte Mondstern aus den Schatten heraus auf, hinter ihr einige weitere SternenClan-Katzen, darunter auch Goldstern, Mausestern, Nelkenstern, Blattstern und Erdseele.  
Würdevoll wie zu Lebzeiten trat Mondstern hervor und lächelte die vier Katzen an. “Scheckenstern, Borkenstern, Farnstern, Eisstern. Ihr habt viel durchgemacht und euren Clans so gut es ging gedient. Manche länger, manche kürzer. Doch alle habt ihr für eure Clans gelebt. Wir sind alle sehr stolz auf euch und haben es nie bereut, euch als Nachfolger erwählt zu haben. Doch nun ist es an der Zeit, dass eure Nachfolger euren Platz einnehmen. Ihr seid nun bereits tot, eure Seelen haben sich von euren Körpern gelöst, als ihr durch die Schatten gegangen seid. Aber keine Angst, eure sterblichen Überreste werden nicht in der Höhle verrotten. Eure Heiler haben bereits ein Zeichen von uns erhalten, dass ihr tot seid.
Scheckenstern sah kurz zurück zu den anderen Anführern, die nur zustimmend nickten. Deshalb trat die Kätzin nun nach vorne und hob die Stimme. “Mondstern, wieso? Wieso mussten wir jetzt sterben, wo wir euren Worten nach unsere Clans doch so gut geführt haben?“, verlangte die Kätzin zu wissen. Diese Frage hatte sie alle von Anfang an beschäftigt und sie wollten alle eine Antwort. “Weil wir den WolkenClan vor euch schützen wollten. Wir wissen, dass ihr gute Anführer wart, doch allesamt – auch wenn ihr oft das Gegenteil behauptet habt – wart ihr dem WolkenClan misstrauisch gegenüber. Wir erhoffen uns durch diesen drastischen Schritt, dass die neuen Anführer dem WolkenClan weniger Probleme machen können, damit er sich einleben kann. Denn seine Existenz ist für alle Clans sehr wichtig.“
Wirklich befriedigend war diese Antwort nicht, zumindest nicht für Scheckenstern. Doch die SternenClan-Katzen wandten sich bereits ab, um erneut im Schatten zu verschwinden. Nun war es also an der Zeit, alles hinter sich zu lassen. Einen letzten Blick schenkten sich die vier Anführer, ehe sie den anderen Anführern zum SternenClan folgten und ihre Leben zurückließen.

✛ Das Ende von ✛





Farnstern - Anführer des DonnerClans



Borkenstern - Anführer des FlussClans



Scheckenstern - Anführerin des SchattenClans



Eisstern - Anführerin des WindClans
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Di Aug 20, 2013 3:49 pm

cf: Vulkanöffnung

Steinfell hielt inne. Er war angekommen. Hier würde alles anfangen. Tief sog er die Luft ein. Die Höhle wurde erleuchtet, langsam, Stück für Stück. Der Mondstein wurde preis gegeben. Ein wunderschöner blauer Stein. Das Funkeln des Steines reflektierte sich an den Wänden der Höhle. Ein wunderbarer Anblick der sich ihm da bot. "Wow..." Hauchte er. Langsam trat er an den mondlicht bestrahlten Mondstein heran. Er
wandt seinen Kopf ein wenig und betrachtete den Stein. Vorsichtig sog er die Luft ein die von dem Stein ausging. Er war eiskalt, selbst die Luft drum herum war erkaltet. Sein Gesicht spiegelte sich wieder. Er rückte näher an den
Stein, bis die Nase den eiskalten Kristall nur hauchzart berührte. Doch scheinbar war es genug, um Ihn einen Schlag zu versetzen. Schlagartig wurde es schwarz. Schwarz, wie die Nacht es war. Steinfell sank zu Boden.

Für einen Moment war er in vollkommene Schwärze getaucht. Er hatte das Gefühl, als würde diese eisige Schwärze ewig anhalten. Erst ein einziger Stern riss den Kater aus der Schwärze. Eine Funken fiel, mehrere folgten. Langsam wand er seinen Kopf zum Himmel. Himmel? Vor ihm erstreckte sich der breite Himmel. Tiefblau, ohne Wolken. Woher also kamen diese Funkelnden Sterne? Verwirrt senkte er seinen Blick wieder. Er stellte sich auf und drehte sich, blickte sich suchend um. Vorsichtig schritt er auf den Funken zu, berührte ihn mit der Nase. Er war nicht kalt, nein er war Warm, warm wie der Körper einer Katze. Er wandte seinen Kopf erneut zum Himmel. Ein Funke landete auf seiner Nase. Verwirrt sah Steinfell dem Funken zu, wie Sie anfing, sich zu entfernen. Dem einen Funken folgten acht weitere. Nicht einen Herzschlag später standen neun Katzen vor Ihm. Die Funken war verschwunden und keine weiteren fielen. Waren diese warmen Funken die Katzen gewesen? SternenClan Katzen? Ähnelten sie desshalb so sehr den Sternen? Vorsichtig machte er einen Schritt zurück, doch die Katze vor ihm konnte nur den Kopf schütteln, "Hab keine Angst, Steinfell. Wir heißen dich willkommen im Reich des SternenClans."
Steinfell blinzelte. Plötzlich war der Boden von Funken bedeckt. Er war sich sicher, ob es nun wirklich Funken waren. Er sah sich genauer um. Vier große Bäume umrandeten die große Lichtung. Er kannte diesen Ort nicht. War es Borkesntern auch so ergangen als er seine Leben bekommen hatte und sich das erste mal mit dem SternenClan die Zunge gab? Er wusste es nicht. "Ich bin Goldstern. Du kennst
mich sicherlich noch."
Ruckartig wandte er sich zur der Kätzin. Das war also Goldstern, die Kätzin die nach Mausestern Anführerin wurde und die er respektiert hatte. Ein Lächeln huschte über sein Gesicht und er nickte. Goldstern machte einen Schritt auf Steinfell zu. Scheinbar wollte sie keine Zeit verschwenden. Der Mond würde nicht ewig sein. Ehrfürchtig senkte er den Kopf und wich nicht zurück wie vorher. Steinfell wusste was nun geschehen würde. Er würde sein Leben erhalten. Doch würde es schmerzhaft werden? Würde er überhaupt etwas spüren?Würde soviel Energie seinen Körper durchströmen? "Steinfell. Du wirst den FlussClan in eine neue Zeit leiten. Von mir, Goldstern, erhältst du das Leben der Weisheit. Nutze es, um richtige Entscheidungen zu fällen. Für dich, und den FlussClan." Sie beugte sich zu dem Kater, presste die Nase an seine Stirn und schloss die Augen. Zuerst spürte Steinfell nichts. Keinen Schmerz, kein Gefühl. Einfach nur Leere. Nichtmal eine Sekunde Später durchzog ihn ein solch heftiger Schmerz, das er sich das Aufschreien verkneifen musste. Was war das? Sollte das... Etwa das Leben gewesen sein? Würde
es so schmerzhaft werden? Er schluckte hart, nickte der Anführerin stolz und würdevoll zu. Der Schmerz ließ so schnell nach wie er gekommen war und schweigend stellte sich der graue aufrechter hin. Sie verabschiedete sich stumm, kehrte zurück in die Reihen und tauchte somit in der Katzenmenge unter.

Als nächstes trat eine Katze vor, die Steinfell ebenfalls kannte. Der ehemalige Anführer Borkenstern. Sein Vorgänger. Respektvoll neigte Steinfell seinen Kopf. Steinfell machte einen Schritt auf den massigen, mit sternenstaub versehenen Kater zu, "Steinfell, ich, Borkenstern, werde dir dein zweites Leben geben." Der graue Kater nickte und schluckte schwer. Die Worte blieben ihm im Hals stecken und so schwieg er nur weiterhin. Würde es erneut schmerzhaft werden? Würde es weniger schmerzen? Was für ein Leben würde er bekommen? Nun, im Grunde freute er sich schon auf sein
warmes Nest im Lager und darauf Dunkelfeder und seinen Clan wieder zu sehen. "Von mir erhältst du das Leben der Stärke. Nutze es, um deinen Clan mit neuer Stärke zu verteidigen." Er drückte seine Nase auf die Stirn des grauen. Dieses mal trat der Schmerz sofort ein. Ein unglaublich tiefer Schmerz, welcher seinen ganzen Körper heimsuchte. Das Leben der Stärke erforderte Stärke, um überhaupt aufgenommen zu werden. Es war als würden zahlrecihe Schlachten auf ihn einwirken, jede Schlacht in der er seinen Clan mit stärke beschützen musste. Langsam klang der taube Schmerz ab. Steinfell keuchte
schwer, richtete sich wieder auf und versuchte weiterhin, seine Schultern straff zu halten und nicht auf zuschreien. Ahornblatt lächelte, nur für einen kurzen Moment, und trat zurück in die Reihe der Katzen. Wie
Mausestern zuvor ging er in der Menge unter. Steinfell wollte ihm einen Schritt nachgehen, er hatte so viele Fragen an den großen Anführer doch verweigerten seine Pfoten ihm den Dienst.

Die dritte Katze trat vor. Eine kleinere Katze. Eine Katze, die Steinfell sehr am Herzen gelegen hatte. Kieselpfote, sein fritter Schüler. Der Schüler, welcher nie Krieger werden durfte. Hart schluck,te der Getigerte, doch Kiesellpfote lachte belustigt und schnipste mit dem Schweif, "Ich bin's." Rau lachte Steinfell auf, nickte Jedoch. Ja, er hatte den kleinen, etwas verrückten Kater gemocht der kurz vor seiner Ernennung gestorben war.  Kieselpfote trat weiter vor und Steinfell beugte sich
runter. Der SternenClan Schüler räusperte sich, "Von mir, Kieselpfote, ehemaliger Schüler, erhältst du das dritte Leben." Er beugte sich vor und drückte seine Nase auf die Stirn seines früheren Mentors, "Die Fähigkeit, zu lehren. Mache Schüler zu guten Kriegern, Junge zu guten Schüler. Lehre Ihnen die Fähigkeiten, die der FlussClan kann.."Hauchte er. Steinfell machte sich auf den Schmerz gefasst. Komischerweise trat dieses Leben weniger Schmerzhaft ein. Es war kein Wolhtun. Trotzdem, es tat
weniger weh als das Leben der Stärke. Als der sanfte Schmerz abgeklungen war, richtete sich Steinfell auf und senkte seinen Kopf. Tief holte er Luft, für seine ersten Worte im SternenClan, "Es tut mir leid, dass du kein Krieger werden konntest, Kieselpfote..." Murmelte er. Doch Kieselpfote wand sich stumm ab, schenkte seinen Mentor nur ein Grinsen, bevor er in der Menge verschwand. Vielleicht passte es ihm ja im SternenClan. Hier würde er trotz seiner Kahlheit nicht frieren und hatte ja seinen Onkel bzw. Halbbruder Borkenstern.

Die Vierte Katze trat vor, erschrocken zog Steinfell die Luft zwischen den Zähnen ein. Seine
Augen weiteten sich, als er erkannte, wer diese Katze war, "Abend, Bruderherz." Schnurrte der Kater vor Ihm. Steinfell schüttelte ungläubig seinen Kopf. Bildete er sich das nur ein? Nein. Es konnte keine Einbildung sein. Es war der SternenClan. Natürlich war er hier. "Gewitterherz... Mein kleiner Bruder." Wisperte Steinfell und ging mit schnellen Schritten auf den Kater zu. Gewitterherz kam Steinfell entgegen. Sie stießen sanft mit den Nasen gegeneinander, leckten sichgegenseitig die Wange, strichen sich mit dem Schweif über die Schulter, so wie früher. All die Monde in denen er getrauert hatte, sein letztes Familienmitglied war gestorben, Grüner husten war die Schuld gewesen. Trotzdem, es waren Monde vergangen. Er musste nicht mehr trauern, "Hätte ich gedacht, das mein großer Bruder Anführer wird!" Er musterte Steinfell aufmerksam und seufzte wohlig. Danach entfernte er sich einen Schritt. Es wurde Zeit, " Von mir, Gewitterherz, ehemaliger Krieger des FlussClans, erhältst du das vierte Leben." Tief holte er Luft, beugte sich zu seinem großen Bruder und presste seine Nase
gegen seine Stirn, "Das Leben der Wahrheit und Lüge. Unterscheide, was richtig ist in welcher Situation. Lügen, oder wahrheit?" Kein Schmerz. Nein, nur pure Wärme durchflutete den Körper des garuen. Angenehm. Er schloss seine Augen und genoss die Nähe seines Bruders. Das wohlige Gefühl
verebbte. Der graue öffnete seine Augen, blinzelte. Doch Gewitterherz war weg. Ein gequälter Ausdruck legte sich auf das Gesicht von Steinfell. "Lebe wohl Bruder Herz."

Langsam richtete sich Steinfell wieder auf. Tief atmete er durch. Borkenstern, Goldstern,
Gewitterherz und Kieselpfote. Vier Katzen die er gekannt und geliebt hatte. Nun, Borkenstern nicht geliebt, nur respektiert und geehrt.  Trotzdem, es war ein komisches Ereignis, all diese Katzen zusehen. Mit ihnen zu
sprechen. Sie berühren zu können. Steinfell streckte seinen Rücken durch. Eine kurze Pause später trat schon die nächste Katze vor.

Steinfell  stockte der Atem. Diese Kätzin. Es war keine einfache Kätzin. Es war die Mutter seiner Gefährtin und ehemalige Stellvertreterin, Glanzfeder. Ihre zierliche und sanfte Gestalt. Sie war nicht zu verwechseln, sie ähnelte ihrer Tochter Dunkelfeder wie aus dem Gesicht geschnitten. Ehrfürchtig neigte er den Kopf vor der schwarzen Kriegerin und wollte den Mund öffnen um ihr zu danken eine so wundervolle Kätzin auf die Welt gebracht zu haben. Die Schwarze hob jedoch den Schweif und Steinfell schwieg.   „Von mir, Glanzfeder, ehemalige Kriegerin und Stellvertreterin, erhältst du dein fünftes Leben. Das Leben der
Liebe. Nutze es für deinen Clan und für Dunkelfeder. Doch bedenke, auch andere Katzen benötigen Liebe!“
Wisperte sie. Steinfell nickte und schwörte leise, dass er besonders dieses Leben mehr als nur achten würde, kniff seine Augen zusammen und empfing das Leben. Kein Schmerz. Keine Wärme. Gähnende Leere. Hart schluckte er. Als er seine Augen öffnete, wandte sich Glanzfeder um, verschwand wie auch ihre Vorgänger in der Menge.

Eine schlanke, wunderschöne Kätzin trat aus der Menge hervor. Eine Kätzin, die heller schien als alle anderen Katzen. „Steinfell. Willkommen.“ Ihre Stimme war engelsgleich. Eine weiche und helle Stimme, die sich in den Ohren von Steinfell wie eine Melodie anhörten. „S-Schneetanz...Du... Mutter“
Er schluckte trocken und ein sanftes Lächeln stahl sich auf seine Lippen. Diese Kätzin hatte ihm das Leben geschenkt und großgezogen. Schneetanz, seine Mutter. Tränen sammelten sich in  seinen Augenwinkeln und er sprang nach vorne, drückte sein Wange gegen jene seiner Mutter und ein tiefes Schnurren drang aus seiner Kehle. Sie war vor langer Zeit gestorben und lange hatte er ihr nachgetrauert doch nun sah er sie wieder in ihrem alten Stolz. „Steinfell... Shh… Steinfel kniff kurz seine Augen
zusammen und vertrieb somit die Tränen. Sanft, wie eine Feder, presste Schneetanz ihre Nase auf seine Stirn, „Von mir, Schneetanz, ehemalige Kriegerin, erhältst du dein sechstes Leben.“ Vorsichtig
strich sie mit dem Schweif über seine Wange, „Das Leben der Opferbereitschaft. Oper müssen gebracht werden, für den Clan, für Freunde... Für Familie.“ Dieses Leben schlug auf Borkenfrost ein wie eine Bombe. Er hatte das Gefühl, den Schmerz von Schneetanz  zu spüren, als sie verstarb. Man hatte sie Tage nach ihrem Verschwinden gefunden, ihr Körper war mit Wunden übersehen vermutlich hatte ihr ein Fuchs dieses Ende bereitet. Der Schmerzhielt lange an. Doch auch der stärkste Schmerz verflog nach einiger Zeit, und so richtete sich Steinfell langsam auf.  Die weiße Kätzin wandte sich um, „Kümmer
dich gut um deine Familie, Steinfell.“
Bat sie ihn, und verschwand in der Reihe. Erst verstand der graue Kater nicht was sie damit meinte, sein ganze Familie war gestorben aber… jetzt viel es ihm ein, seine Liebe zu Dunkelfeder, sie war seine neue Familie und auf sie würde er ganz besonders aufpassen.

Erneut eine Pause. Keine Katze trat vor. Steinfell schnaufte. Schneetanz ging es hier gut mit Erdkralle und ihren verstorbenen Kindern. Seine Gedanken überschlugen sich, doch scheinbar war die Pause zu ende. Die nächste Katze trat vor. Ein Kater, welchen er  sehr gut gekannt hatte. Jener von dem er so viel gelernt hatte.

Streifenschweif...“ schnurrte Steinfell und trat dem Kater entgegen. Sein tot war in alten Jahren erfolgt, vriedlich war er eingeschlaffen und umso glücklicher war er hin nun hier zu sehen. Der Kater lächelte, „Steinfell. Was für eine Freunde meinen Schüler nun als angehenden Anführer vor mir zu sehen.“ Seine Stimme klang glücklich. Steinfell beugte sich runter, Streifenschweif trat vor und presste seine Nase an seine Stirn, „Ich bin ebenfalls glücklich, Mentor.“ Er grinste breit, bevor er sein Leben entgegen nahm, „Von mir, Streifenschweif, erhältst du dein siebtes Leben.“ Er machte eine kurze Pause, hauchte seinen Sanften Atem auf die Stirn des grauen, „Mut. Nutze ihn um alles was dir wichtig ist zu verteidigen. Zeige deinen Mut, äußere deine Meinung.“ Er  riss seine Augen auf. Sie blitzten, und sogleich spürte der Kater einen stechenden Schmerz in der Brust und in den Beinen. Der Mut, ein kostbares Leben doch auch ein schmerzhaftes. Erst als der Schmerz verschwand traute sich Steinfell seine Augen zu öffnen und sich aufzurichten. Streifenschweif hob den Kopf und wandte sich um, „Steinfell. Du wirst den Clan in glorreiche Zeiten führen.“ Der graue hoffte, dass er richtig lag. Er wusste nicht, ob er diese große Verantwortung richtig handeln würde. Doch er würde sein Bestes geben. Für seinen Clan, für seine Freunde, für seine neue Familie, seine Geliebte und für die Verstorbenen. Streifenschweif verschwand in der Menge, genau wie seine Vorgänger.

Die vorletzte Katze trat hervor. Ein großer, dunkel getigerter Kater. Distelklaue, sein erster Schüler der in einer alten Schlacht gegen den DonnerClan gestorben war. Freundschaftlich berührten sich die beiden Kater an den Nasen bis Distelklaue seine Schnauze auf die Stirn seines ehemaligen Mentors legte.
„Von mir, Distelklaue, ehemaliger Krieger, erhältst du dein achtes Leben. Vertrauen. Vertraue nicht Jedem, doch vertraue denen, die dir vertrauen.“ Sein Körper wurden von unglaublichen Schmerzen gestürmt. Doch Distelklaue legte seine Pfote auf die Schulter seines Mentors und schenkte Ihm halt. Als der Schmerz verschwand, richtete sich Steinfell auf, doch Distelklaue ging schon. Er ging einer hübschen, schwarz weißen Kätzin entgegen. Stachelbeerzweig, die Gefährtin von Distelklaue die in der selben Schlacht ihr Leben ließ. Sie pressten sich aneinander, gaben sich einen Kuss. Beide Katzen verschwanden in der Menge.

Eine Kätzin, umgeben von silbernen Staub trat vor. Mausestern. Er straffte seine Schultern, versteckte all seine Erleichterung, Trauer und Freude. Mausestern verlor keine falschen Worte, „Steinfell. Wie erwartet. Du wirst Borkensterns Nachfolger. Ich gebe den FlussClan hiermit in deine Pfoten.“ Steinfell beugte sich runter. Unter der Leitung dieser Katze war er in den FlussClan hinein geboren worden, hatte seine Ausbildung begonnen und abgeschlossen, ihr hatte er geschworen für den Clan zu kämpfen und auch zu sterben. „Hiermit erhältst du dein letztes Leben. Edelmut und Güte. Beides sind wichtige Dinge um einen Clan zu führen. Denk immer daran!“ Ein Schmerz, nicht vergleichbar mit dem vorherigen Leben, stieß auf Steinfell ein wie ein Stein. Leise zischte er, ging in die Knie und presste die Augen zusammen. Der Schmerz hielt länger an. Erst als er leicht abgeschwächt war, traute Steinfell sich die Augen zu öffnen. Er blinzelte und richtete sich vorsichtig auf. Mausestern saß dort, unverändert. Sie blinzelte, „Steinfell. Du hast deine neun Leben entgegen genommen. Von diesem Moment an soll
dein Name Steinstern lauten. Ich bin mir sich das du den Clan in glorreiche Zeiten führen wirst.“
Urplötzlich umgab Steinstern ein helles Licht. Nur für den Bruchteil einer Sekunde. Er öffnete seine Augen wieder, doch alle Katzen waren verschwunden. Alleinig die Funken umgaben Ihn. Sie stiegen gemeinsam
zum Himmel auf. Steinstern schloss seine Augen. Alles wurde schwarz.

Eröffnete seine Augen. Leicht blinzelte er. Das Mondlicht war am Mondstein vorbei gereist. Es war vorbei. Wackelig erhob er sich auf die Pfoten und drehte sich zu Rehsprung und Rosenpfote um. Ein komisches,
schmerzverzerrte Lächeln schob sich auf sein Gesicht, „Es ist vorbei.“ Doch vorerst musste Steinstern sitzen. Eine kleine Pause würde gut tun… Vielleicht wollte die Heilerin ja auch noch etwas sagen, Rosenpfote schien fast so weit zu sein eine Heilerin zu werden, oder nicht?
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Di Aug 20, 2013 4:48 pm

<------ Vulkanöffnung

Trotz ihrer häufigen Besuche an diesem Ort war der Mondstein für Rehsprung noch immer ein besonderer Ort. Das Wispern der Ahnen klang hier schon fast wie Gespräche in normaler Lautstärke; auch wenn die Katze keine Worte verstehen konnte. Steinfell war völlig überrascht von der Schönheit des Kristalls, tat aber instinktiv genau das Richtige.
Kaum hatte die Nase des Grauen den Stein berührt, da schickte der SternenClan auch schon Schlaf über ihn. Mit einem auffordernden Schweifschnippen an ihre Schülerin trat auch Rehsprung vor, legte sich vor den Mondstein und berührte ihn mit ihrer Nase. Er war eiskalt, so wie jedes Mal. Binnen einer Minute wurde die Heilerin aus der Wirklichkeit gerissen.

Neben Steinfell kam Rehsprung wieder zu sich. Es dauerte einen Moment, bis die braun-weiße Heilerin den Ort erkannte. Das Baumgeviert im alten Territorium. Sie selbst hatte sich in ihren Träumen schon ein paar Mal an diesem Ort wiedergefunden und natürlich beim ersten Mal neugierig gefragt, was dies für ein Ort gewesen sei.
Schon nach einigen Herzschlägen tauchten die SternenClan-Katzen auf. Steinfell betrachtete interessiert, wie ihre Ahnen in ihrer Sternengestalt kamen, bis sie zu Katzen wurden - zumindest, so weit sie noch welche waren.
Die Zeremonie schien sich unendlich lange hinzuziehen, obwohl Rehsprung wusste, dass es für Steinfell deutlich schlimmer sein musste. Ihre Aufgabe bestand immerhin nur darin, den 2. Anführer anzuleiten und ihn zu begleiten. Die Leben empfing er und das schien bisweilen sehr schmerzhaft zu sein.
Schließlich gab Mausestern selbst dem zukünftigen Anführer sein 9. Leben. Rehsprung wusste zwar, dass die Kätzin Goldsterns Vorgängerin gewesen war, begegnet war die Heilerin ihr jedoch nie. Bevor die braun-weiße Kätzin wieder zurückkehrte warf die ehemalige Anführerin des FlussClans ihr einen eindringlichen Blick zu. Rehsprung wusste, was es bedeutete. Bald war es an ihr, sich dem SternenClan anzuschließen. Rosenpfote würde zur Heilerin ernannt werden, sobald sie wieder beim Mondstein waren.

Blinzelnd öffnete Rehsprung die Augen. Die Heilerin war wieder zurück beim Mondstein. Steinfell - nein, Steinstern - war kurz vor ihr aufgewacht. Er schien nach dieser Anstrengung eine Pause zu brauchen, was der Kätzin mehr als recht war. So konnte sie Rosenpfote zur vollwertigen Heilerin ernennen. Rehsprung richtete ihren Blick mit ungewöhnlichem Ernst auf den Körper der jüngeren Katze und wartete darauf, dass sie aufwachte.
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Mi Aug 21, 2013 7:38 pm

cf : Vulkanöffnung

Still taste ich mich den Gang entlang, während ich mit den Schnurrhaaren über den Boden fuhr. Plötzlich sah ich am Ende bläuliches Licht und mein Puls beschleunigte sich.
Ich schlief schneller und viel hätte es nicht gefällt und ich wäre in Rehsprung und Steinfell hineingelaufen. Das wäre höchst Unvorteilhaft. Ein wenig Angst hatte ich schon, das Rehsprung mich mit ,,Hast du keine Augen im Kopf ?" schimpfen würde. Sie war in letzter Zeit ein wenig streng, aber anscheinend war das ihre Lehrmethode. Ich konnte natürlich nicht sagen, dass ich nichts von ihr gelernt hatte ... Ich lies das Thema in der luft hängen, den endlich betratten wir die mondbeschienene Grotte. Der Mondstein schimmerte leicht und ich fühlte mich zu ihm hingezogen und wartete, bis Steinfell und Rehsprung sich niedergelassen haben. Erst dann legte ich mich dazu und schloss die Augen. Ich holte tief und Luft und presste meine Nase an den Stein, er war kalt wie Eis. Ich fühlte meine Glieder leicht taub werden und fiel in einen tiefen Schlaf ...

Blinzelnd schlug ich die Augen und fand mich auf einer beleuchteten Lichtung wieder. Ich blickte zum Himmel auf. Wolkenlos und mit Sternen besiedelt. Sterne ? Daraus schloss ich das es nacht war. Ich sah mich um, die Lichtung war mir unbekannt. Sie gehörte nicht zum FlussClan - Territorium. Sie gehörte hächstwahrscheinlich auch nicht zu den anderen Clans, denn warum sollte uns der SternenClan auf fremdes Terrain führen ?
Außer Steinfell und Rehsprung entdeckte ich nicht mal eine SternenClan - Katze. Dabei hätte ich so gerne Libellenflug, Wieselpfote und Rabenpfote wieder gesehen. Vorallem Rabenpfote. Meiner Meinung nach waren meine Geschwister zu früh gestorben, aber ich hatte es nicht verhindern können. Damals war ich ja noch keine Heilerschülerin, aber auch jetzt besaß ich leider nicht die Kräfte des SternenClans.
Doch dann fingen an Funken vom Himmel zu fallen. Sie entpuppten sich als SternenClan - Katzen. Steinfells Zeremonie begann. Die meisten kannte ich nicht. Sie mussten vor meiner Zeit gelebt haben, zu Zeiten Steinfells. Bis allein auf Gold - und Borkenstern. Ich wolltte beiden zu Nicken, wusste aber nicht ob dies in Ordnung war und belies es bei Augenkontakt, wenn sie denn außerhalb von Steinfell Augen für mich hatten. Als letztes tat Mausestern vor, sie sah nicht alt aus, wie es ihr Aöter vermuten lies. Sie gab Steinfell sein letztes Leben, mich würdigte sie keines Blickes. Ich fand mich schnell damit ab, da es ja nicht um mich ging.
Für meine Meinung war die Zeremonie viel zu schnell vorrüber, es war sehr schön gewesen.
Der SternenClan verblasste und ich fand mich umgeben von völliger Dunkelheit.

Fast ruckartig und ein wenig steif wachte ich auf und streckte mich erstmal kräftig. Mit einem wohligen Schauer überliefen mich die Erinnerungen des Traums. Wäre ich nicht irgendwann Heilerin, so hätte ich Anführerin werden wollen. Ich schüttelte leicht bedauernd, aber auch glücklich den Kopf. Es war nicht meine Bestimmung.
Ich blickte mit leichtem Stolz zu Steinfell - äh Steinstern. ,,Ich bin mir sicher, dass du den Cla in eine glorreiche Zukunft führen wirst, Steinstern.", sagte ich mit einem leisen Lächeln.
Als ich zu Rehsprung blickte, schlug mir ihr Blick ungewöhnlich ernst entgegen. Hatte ich mich in Gegenwart des SternenClans schlecht benommen ? Mit leicht zitternder Stimme stotterte ich : ,,H-Hab ich etwas falsch gemacht ?"
Irgendwas sagte mir das ihr Blick etwas anderes bedeuten sollte.
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Mi Aug 21, 2013 8:01 pm

Rehsprung konnte ein Lächeln nicht unterdrücken, als Rosenpfote unsicher fragte, ob sie einen Fehler gemacht habe. Das Gesicht der Heilerin wirkte weicher als zuvor. "Nein, Rosenpfote. Es ist Zeit.", miaute die braun-weiße Kätzin ernst.
"Ich, Rehsprung, Heilerin des FlussClans rufe meine Kriegerahnen an und bitte sie, auf diese Schülerin herabzusehen. Sie hat viel gelernt um den Weg der Heilerin beschreiten zu können. Mit eurer Hilfe wird sie ihrem Clan viele Monde lang dienen.", begann sie mit eben jenen Worten, die ihre Mentorin damals ebenfalls gesprochen hatte. Dann schaute Rehsprung ihrer Schülerin direkt in die Augen.
"Rosenpfote, versprichst du, die Lebensweise der Heiler einzuhalten, über den Rivalitäten der Clans zu stehen und alle Katzen zu schützen; selbst mit deinem Leben?", sprach sie die Flammenfarbene direkt an.
Einen Moment lang war Rosenpfote zu überrascht, um antworten zu können. Doch dann miaute sie ein entschlossenes "Ich verspreche es." Rehsprung lächelte stolz. "Dann gebe ich dir mit der Kraft der Ahnen deinen Heilernamen. Von heute an heißt du nicht mehr Rosenpfote sondern Rosenhauch. Die Ahnen ehren deine Klugheit und dein Temperament. Ich heiße dich als vollwertige Heilerin des FlussClans willkommen.", miaute die Heilerin voller Stolz und legte ihren Kopf auf den Kopf der neu ernannten Heilerin. Die jüngere Katze leckte ihr die Schulter, so wie es neu ernannte Krieger bei ihrem Anführer taten.
Dann trat Rehsprung ein wenig zurück und musterte Rosenhauch lächelnd. Anschließend drehte sie den Kopf zu Steinstern herum. "Wenn du bereit bist, können wir zurückkehren.", miaute sie sanft.
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Mi Aug 21, 2013 10:21 pm

<--- Vulkanöffnung

Der Geruch der Flussclankatzen wurde immer stärker je näher wir dem Mondstein kamen und als ich ins Licht des Mondstein trat, sah ich sie auch. Wie erwartet Rehsprung und Rosenpfote und auch Steinfell...oder Steinstern? Das er wirklich hier war sprach dafür...und ja Leben, das hieß Borkenstern war auch tot...
Ich neigte grüßend den kopf vor den drei Katzen "Einen guten Abend Stein...stern, Rehsprung, Rosenpfote." begrüßte ich die drei Katzen im Flüsterton. Es war etzwas ungewohnt den neuen Namen zu nutzen, aber mit den leben sollte der graue Kater auch seinen Namen erhalten haben. Ich schaute hinter mich, wo Frostschweif kam. Die drei katzen schienen aufbrechen zu wollen, Steinstern hatte ja seine Leben schon, also waren sie wohl fertig. Ich winkte meine weiße Begleiterin heran und ging auf den Moondstein zu. "Leg dich hier hin und berühr den Mondstein mit deiner Nase, der Sternenclan wird dich dann empfangen." flüsterte ich der weißen kätzin ermutigend zu.

[kommt an, begrüßt Rehsprung, Steinstern udn Rosenpfote, sagt Frostschweif, was sie tun muss]


(ähm normalerweise wohnen Heiler der Anführerzeremonie im Sternenclan nicht bei...)
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Fr Aug 23, 2013 4:44 pm

Jetzt fing Rehsprung auch noch an zu lächeln ?! Ich verstand die Weelt nicht mehr. War mein fehler so lustig ?
Zum Glück meinte sie dann ich hätte nichts falsch gemacht und ich atmete erleichtert auf.
Doch dann tat sie etwas, für mich, völlig unerwartetes. Ich hörte die zeremoniellen Worte. Sie ... s-sie ernannte mich. Zur einer vollwertigen Heilerin. In dem Moment schwoll meine Brust vor Stolz an, brachte aber vor Überraschung erstmal kein Wort raus. Dann miaute ich ein entschlossenes ,,Ich verspreche es". Sofort danach bekam ichmeinen neuen Namen. Rosenhauch. Rosenhauch ... Ich fand meinen neuen Namen wundervoll. Sie legte mir den Kopf auf die Stirn und ich leckte ihr die Schulter.
,,D-danke Rehsprung ... ich weiß ob ich schon so weit bin, aber ich versuche meinem neuen Namen und Rang gerecht zu werden."
Als Geräusche aus dem Tunnel zu vernehmen waren, kamen auch gleich zwei Katzen aus dem WindClan. Kleeblatt und Frostschweif. Kleeblatt war die Heilerin und das hieß das Frostschweif - ehemalige Stellvertreterin - nun Anführerin wurde. Daraus folgerte ich das Eisstern auch gestorben war, aber aus Mitleid und Respekt sagte ich nichts. Kleeblatt grüßte uns und trat dann mit Frostschweif an den Stein. Sobald die beiden alles besprochen hatten, trat ich zu ihr. ,,Nenn mich bitte nicht Rosenpfote. Mein Name lautet nun Rosenhauch. Rehsprung hat mich soeben ernannt." Meine Augen glänzten und funkelten.
,,Wie läuft die Beute im WindClan ?"
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Fr Aug 23, 2013 8:39 pm

Sobald Frostschweif hinter Kleeblatt das Herz des Vulkans betrat, klappte ihr der Mund auf. Sie hatte noch nie etwas Beeindruckenderes gesehen als den Mondstein. Die drei Katzen, die sich an diesem Ort befanden nahm die Weiße erst wahr, als ihre Begleiterin sie begrüßte. Vor ehrfurcht noch immer stumm nickte sie ihnen nur grüßend zu. Steinfell - Steinstern - zu sehen bedeutete, dass Borkenstern ebenfalls gestorben war. Obwohl er nicht besonders lange Anführer gewesen war, aber immerhin länger als Goldstern.
Nach einem Seitenblick auf Kleeblatt tat Frostschweif wie geheißen. Der Mondstern fühlte sich kälter als Eis an. Einen Moment verschlug es der 2. Anführerin den Atem. Sie konnte sich grade noch zu Boden legen, als es um sie herum auch schon schwarz wurde.

Eine angenehm frische Brise ließ Frostschweif die Augen öffnen. Die weiße Kätzin fand sich auf einer Lichtung wieder. Mitten darauf befand sich ein riesiger Felsen; um die Senke herum wuchsen vier mächtige Bäume. Die vertraute Gestalt einer Katze hielt die WindClan-Kriegerin davon ab, sich genauer umzusehen. "M-Mama?", fragte Frostschweif ungläubig. Ihre Mutter war kurz vor ihrer Ernennung zur Kriegerin gestorben. Die SternenClan-Katze lächelte sanft. "Ich bin es, mein kleines Frostflöckchen.", miaute die Andere. Frostschweif erschauderte. Niemand außer ihrer Mutter hatte diesen Kosenamen gekannt oder verwendet.
Die ältere Katze musterte Fostschweif mit einer Mischung aus Trauer und Stolz. "Ich hätte nie gedacht, dass du es so weit bringen könntest. Der SchattenClan hat uns damals nicht ohne Grund verstoßen. Wir waren ihnen nicht treu. Ohne Langbein wäre ich eine Streunerin geworden.", gab sie zu. Frostschweif riss die Augen auf. Ihr ganzes Leben lang hatte sie immer gehört, der SchattenClan hätte ihre Eltern verraten und grundlos verjagt. "Aber...", begann sie, doch ihre Mutter legte ihren Kopf auf jenen von Frostschweif.
"Mit diesem Leben gebe ich dir Toleranz. Nutze sie dafür, dich nicht von Hass und blinden Vorurteilen leiten zu lassen.", miaute sie. Ehe Frostschweif sich fragen konnte, wofür ihre Mutter das tat und sagte, doch in diesem Moment fühlte die Weiße sich von einem wütenden Blitz getroffen. Erst, als dieses Gefühl abflaute, konnte die Kriegerin wieder Luft holen.
Adlerauge trat einige Schritte zurück. Erst in diesem Moment fiel Frostschweif auf, dass die Senke mit Katzen gefüllt war - SternenClan-Katzen. Außer ihrer Mutter standen acht weitere Katzen ein wenig abseits dieser Menge. Die Katzen, von denen ich die übrigen acht Leben bekommen werde?
In diesem Moment trat eine Katze aus dieser kleinen Gruppe vor. Keine Katze, die der Weißen bekannt wäre. "Ich bin Schwarzfleck. Dein Cousin aus dem SchattenClan.", miaute der Kater und legte dann seinen Kopf auf jenen seiner Cousine. "Mit diesem Leben gebe ich dir Mut. Nutze sie nicht nur für Kämpfe, sondern auch dafür, deinem Clan auf dem richtigen Weg voranzugehen.", miaute er. Frostschweif konnte die Informationen kaum in die richtige Reihenfolge bringen, bevor das Leben des Katers in sie fuhr. Wieder glich es einem Blitz; wenn auch einem weniger starken.
Frostschweif hielt sich mit Mühe auf den Beinen. Als ihr Blick wieder scharf wurde, stand Langbein vor ihr. Ohne irgendwelche Erklärungen legte er ihr seinen Kopf auf jene Stelle, wo auch die Köpfe von Adlerauge und Schwarzfleck gelegen hatten. "Mit diesem Leben gebe ich dir Gerechtigkeit. Lass dich von ihr leiten, wenn du über eine Tat oder eine Katze urteilst.", miaute er. Sein Leben fühlte sich wie eine Mischung aus sanfter Wärme und scharfen Krallen im Pelz an.
Die vierte Katze hatte langes, schneeweißes Fell und grüne Augen. "Ich bin Schneejunges, deine Wurfschwester. Mir war kein Leben vergönnt.", miaute sie sanft. Frostschweif starrte ihr beinahe-Ebenbild fassungslos an. Niemand hatte je von einem zweiten Jungen gesprochen. "Mit diesem Leben gebe ich dir, die Fähigkeit zu lehren. Nutze sie für die Jungen und Schüler deines Clans.", miaute sie sanft. Auch das Leben der Kätzin floss mit einer wohltuenden Sanftheit in Frostschweifs Körper.
Dann schienen die SternenClan-Katzen ihr eine Pause zu gönnen. Als Nächstes trat Schwarzklaue vor, Frostschweifs ehemaliger Mentor, der seit einer Weile beim SternenClan weilte. Ein stolzes Lächeln erhellte sein Gesicht. "Ich bin stolz auf dich." Die Weiße konnte ein dankbares Schnurren nicht unterdrücken. Schwarzklaue war ein unglaublich strenger Mentor gewesen, der sie nicht oft gelobt hatte. Auch er platzierte seinen Kopf zwischen den Ohren seiner ehemaligen Schülerin. "Mit diesem Leben gebe ich dir Ausdauer. Nutze sie für deine Aufgaben im Clan.", miaute der Kater. Sein Leben war das bisher heftigste; voller Schmerz und Leid.
Die nächste Katze trat bereits vor, als Schwarzklaue sich noch zwischen der kleinen Gruppe und Frostschweif befand. Es war Sausewind, ein ehemaliger Ältester des WindClans, von dem die Weiße immer gerne Geschichten gehört hatte. "Ich hätte nie gedacht, dass aus dir eines Tages eine Anführerin werden würde.", miaute er schief grinsend. Dann legte auch er seinen Kopf auf jenen der Weißen. "Mit diesem Leben gebe ich dir Mitgefühl. Nutze es für alle, die schwach sind. Denn irgendwann einmal wirst auch du zu den Schwachen gehören; vergiss das nicht.", miaute der alte Kater ernst. Das Leben des ehemaligen Ältesten enthielt ebenso viel Mitgefühl und Zufriedenheit wie Schmerz.
Eisschimmer war die nächste Katze; Frostschweifs Cousine, die ebenfalls im WindClan gelebt hatte. "Mit diesem Leben gebe ich dir Klugheit. Nutze sie, um Entscheidungen zu treffen, die dem Clan nützlich sind.", miaute die Weiße, sobald ihr Kopf auf jenem ihrer Cousine lag. Das Leben der Kriegerin war unerwartet heftig. Frostschweif fand sich auf dem Boden wieder, als sich ihr Körper von diesem Leben erholt hatte.
Sie atmete noch immer schwer, als Torfsprenkel vortrat. Ihr erster Schüler, der sehr bald verstorben war. "Mit diesem Leben gebe ich dir Vertrauen. Schenke es jenen Katzen, die dir vertrauen.", miaute der junge SternenClan-Kater. Sein Leben war kurz und relativ friedlich; wenn auch nicht so sanft wie jenes von Schneejunges.
Zuletzt trat Eissterns vertraute Gestalt vor. Sofort schnürte sich die Kehle der Kriegerin zu. "Eisstern...", miaute Frostschweif erstickt. Doch ihre Anführerin schenkte ihr ein Lächeln. "Du wirst eine großartige Anführerin sein.", miaute die ehemalige Anführerin des WindClans und platzierte ihren Kopf auf Frostschweifs. Diese wappnete sich für das letzte Leben. "Mit diesem Leben gebe ich dir Ehre. Nutze sie, um das Richtige zu tun.", miaute die weiße Katze mit dem verschiedenfarbigen Augen. Auch dieses Leben war zwiegespalten. Liebe und Wärme auf der einen Seite; tiefe, permanente Sorge um den Clan auf der Anderen.
Schwankend erhob Frostschweif sich. "Von nun an ist dein Name nicht mehr Frostschweif sondern Froststern. Nutze deine Leben und die in ihnen enthaltenen Eigenschaften, um deinen Clan zu leiten und zu schützen.", miauten die SternenClan-Katzen. Es klang wie viele Stimmen, die exakt zur gleichen die gleichen Worte sprachen. Froststern war schwindelig von den Leben und den während der Zeremonie gemachten Erfahrungen. Vor ihren Augen lösten sich Senke, Wald und Bäume in einem Wirbel von Farben auf, bevor alles schwarz wurde.

Froststern erwachte wieder im Herzen des Vulkans; ihre Nase noch immer gegen den Mondstein gepresst. Schwankend erhob die junge Anführerin sich, hatte aber noch nicht die Kraft, um auch nur einen Schritt zu gehen. Mit einem schweren Seufzen setzte die weiße Kätzin sich. Kleeblatt würde ihr bestimmt einen Moment der Ruhe gönnen. Der Clan war bei Heidepelz in guten Pfoten, also war ihre Rückkehr nicht ganz so dringend.


Zuletzt von Froststern am So Sep 08, 2013 9:01 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Sa Aug 24, 2013 11:17 pm

Ich war kurz überrascht, als die Heilerschülerin des Flussclans erklärte, nickte dann aber anerkennend "Herzlichen Glückwunsch." miaute ich herzlich, war aber auf Rosenhauchs Farge eher kurz angebunden, wir waren nicht hier um Unterhaltungen zu führen, Frostschweif brauchte ihre Leben. "Die Beute läuft reichlich." versicherte ich und folgte eilig Frostschweif zum Mondstein. Ich wartete bis die neue Anführerin in den Schlaf entglitten war, dann legte ich mich auch hin und rückte meine Nase an den kalten leuchteneden Stein. Kurz darauf umarmte mich der Schlaf.

Die Luft war kühl und frisch. Ich stand auf einer endlos scheinend Grasebene, saftig grün mit einem leicht bläulichen Schein schien es keine Trockenheit zu kennen. Ich konnte die Schönheit dieses Ortes nicht genießen, ich suchte nach den Ahnen, wenigstens einen, es würden sicher nicht alle an Frostschweifs Zeremonie teilnehmen?
Ich lief über die Ebene, aber kein Anzeichen das eine andere Katze hier war. "Lichtertanz? Schneejunges?" rief ich nach den mir vertrautesten Katzen, aber ich bekam keine Antwort...aber der Clan brauchte eine Antwort!
Ich wusste nicht wie lange ich über das Gras lief ohne irgendwas zu finden, dann spürte ich endlich eine Gegenwart. Ich blieb stehen und schaute mich um, zu sehen war aber nichts. 'Dem Windclan droht keine Gefahr mehr...' flüsterte die Stimme Lichtertanzes und kurz darauf war die Präsenz schon wieder weg, wie ein Lufthauch vergangen.


Ich wachte frustriert auf, das war nicht was ich mir erhofft hatte. Natürlich war es gut wenigstens auf die dringenste Frage eine Antwort bekommen zu haben: Was immer Eissterns Tod verursacht hatte, bedrohte den Windclan nicht mehr. Aber das Wie und das Warum...
Ich blickte zu Frostschweif bzw. Froststern, die Weiße war wach, schien aber etwas erschöpft. "Ich heiße dich willkommen Froststern." begrüßte ich die Anführerin bei ihrem neuen Namen "Sag wenn du zurück zum Clan möchtest." miaute ich und legte die Entscheidung, wann sie sich wieder kraftvoll genug fühlte in ihre Pfoten.

[redet mit Rosenhauch, träumt, redet mit Froststern]
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   So Aug 25, 2013 9:08 am

Rehsprung lächelte sanft, als Rosenhauch anmerkte, dass sie unsicher sei, ob sie ihrem neuen Rang gewachsen sei. "Wenn ich dich nicht für geeignet halten würde, hätte ich dich nicht zu einer vollwertigen Heilerin gemacht. Außerdem bleibst du im Prinzip so lange Heilerschülerin, bis ich meine Aufgaben für den Clan nicht mehr erfüllen kann.", wies die braun-weiße Kätzin ihre Schülerin sanft zurecht.
Einen Moment später tauchten zwei weitere Katzen im Herzen des Vulkans auf. Kleeblatt und Frostschweif; die Heilerin und die 2. Anführerin des WindClans. Anscheinend war Eisstern etwas passiert. Vielleicht genau wie Borkenstern gestorben?
Aus dem Augenwinkel beobachtete Rehsprung, wie Frostschweif zum Mondstein ging und sich dort hinlegte; ihre Nase an den Stein gepresst. Binnen weniger Herzschläge war die weiße Kriegerin eingeschlafen. Der SternenClan erwartete sie ganz offensichtlich.
Auch Kleeblatt nahm Kontakt mit den Ahnen auf. Vermutlich in der Hoffnung, etwas über den Tod ihrer Anführerin zu erfahren.
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Steinstern

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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   So Aug 25, 2013 3:12 pm

Schweigend lauschte der graue Kater den Worten von Rehsprung. Er war schon bei vielen Ernennungen dabei gewesen, doch war es das erste mal, dass er bei einer Heilerernennung dabei war. Mit einem nicken und einem leisen Miauen gratulierte er der jungen Heilerin und spitzt dann die Ohren. Zwei Katzen traten in das Herz des Vulkans und trugend en Duft des WindClans mit sich. Frostschweif und Kleeblatt. Freundlich aber distanziert neigte der frische Anführer den Kopf zur Begrüßung, machte ihnen Platz und hielt sich aus dem kurzen Gespräch der Heiler raus. Während die WindClan Katzen sich mit dem SternenClan die Zungen gaben, erholte sich der Kater soweit. Steinstern warf einen Blick zu Rehsprung und erhob sich dann langsam. "Rehsprung, ich finde wir sollten langsam aufbrechen." Flüsterte er der weiß und braun getigerten Kätzin zu, ehe er sich an die WindClan Katzen wand. "Froststern. Kleeblatt. Ich wünsche einen guten Mond..." Miaute er zaghaft und blinzelte im dämmrigen Licht der Höhle.

Mit eilenden Schritten und einem letzten Lächeln folgte der june Anführer seiner Heilerin und ließ sich von ihrem Geruch leiten.

Tbc: Vulkanöffnung


Zuletzt von Steinstern am Mo Aug 26, 2013 11:37 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   So Aug 25, 2013 6:13 pm

Rehsprung neigte den Kopf, als Steinstern meinte, sie sollten aufbrechen. Ihre Anliegen - Steinsterns Anführerzeremonie und Rosenhauchs Ernennung - waren erfüllt. "Brechen wir auf.", stimmte die FlussClan-Katze zu und erhob sich. "Ich wünsche euch alles Gute, Kleeblatt und Froststern.", miaute sie an die WindClan-Kätzinnen gerichtet.
Unruhe ergriff Rehsprung. Sie wollte zurück ins Lager ihres Clans. So vertraut der Donnervulkan auch war; ihre gewohnte Umgebung war und blieb das Territorium des FlussClans. Mit zuckender Schweifspitze verließ die braun-weiße Heilerin das Herz des Vulkans.

---------> Vulkanöffnung
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Froststern

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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   So Aug 25, 2013 6:37 pm

Mit jedem Atemzug fühlte Froststern sich besser. Es war ungewohnt für sie zu wissen, dass sie jetzt wirklich eine echte Anführerin mit neun Leben war. Stein...stern riss sie aus ihren Gedanken. "Euch auch einen guten Mond.", erwiderte die WindClan-Kätzin respektvoll, nachdem auch Rehsprung ihnen alles Gute gewünscht hatte.
Langsam erhob die Weiße sich auf ihre Pfoten. Froststern fühlte sich zwar noch ein wenig schwach, war aber durchaus in der Lage, den Heimweg zu bewältigen. "Wir sollten jetzt auch aufbrechen, Kleeblatt.", miaute die junge Anführerin sanft. Ihre Unsicherheit hatte sich gelegt. Die Zeremonie hatte sie...verändert. Einen treffenderen Begriff gab es nicht dafür. Aus Frostschweif war Froststern geworden.
Die Last der Verantwortung für den WindClan fühlte sich deutlich leichter an als vor der Reise.
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Kleeblatt

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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Mo Aug 26, 2013 9:38 pm

Steinstern schien sich auf den heimweg machen zu wollen und ich nickte ihm zum Abschied zu, meine Gedanken waren noch bei meinem Traum. Frustrierend. Warum konnte der Sternenclan nicht einfach sagen was passiert war? Aber so arbeiteten die Ahnen nicht, das wusste ich, es war trotzdem unbefriedigend, vielleicht nicht nur für mich, vielleicht auch für die Katzen des Sternenclans?
Ändern konnte ich aber nichts daran, ich wusste nicht was Eisstern passiert war...ob Rehsprung etwas wusste? ich musterte die beiden Flussclanheilerinnen, aber sie schienen nicht so als wüssten sie etwas...aber von außen ließ sich das schlecht sagen, zumal die beiden Kätzinnen Steinstern folgten, auch ihnen nickte ich zum Abschied zu.
Froststern meldete sich, sie war bereit für den Rückweg und ich nickte bestätigend, Worte wollten mir gerade nicht so leicht über die Lippen kommen. Stumm betrat ich den stockfinsteren gang hinaus aus dem Vulkan und versuchte meine Worte wiederzufinden.


----> Vulkanöffnung

[verabschiedet sich von Steinstern, Rehsprung und Rosenhauch, verlässt den Mondstein]
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Do Aug 29, 2013 6:32 pm

Dankbar nahm ich die Gratulation von Steinstern an und bewunderte ihn mal wieder dafür, dass er als so junger Kater so viel verantwortung trug und mit ihr auch umgehen konnte.
Als Steinstern anschließend erklärte, dass wir zurückkehren sollte, schnippte ich zustimmend mit dem Schweif und folgte den beiden in den Tunnel, aber nicht ohne mich von Froststern und Kleeblatt zu verabschieden. ,,Ich schätze wir werden uns erst bei der nächsten Versammlung wiedersehen. Ich wünsche bis dahin einen guten Mond." Mit einem kurzen Lächeln, verschwand ich im Tunnel der an die frische Luft führte.
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Salbeifeder

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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Sa Sep 07, 2013 4:24 pm

cf: Vulkanöffnung

In der Ferne erblickte ich einen hellen Schimmer. Der Ausgang und Eingang in die Welt des SternenClans. Ein leichtes Grinsen schlich sich auf mein Gesicht wurde aber gleich von zweifel und Angst gedämmt. Mit geschlossenen Augen betrat ich die offene Fläche. Als ich die Augen wieder öffnete, erstrahlte der Mondstein in all seiner Pracht vor mir. Ich trat noch einen Schritt nach vorne um Dornenfrost aus dem Tunnel zu lassen. Schweigend musterte ich seine Miene ehe ich überlegte was ich ihm nun sagen sollte. "Du musst dich neben den Mondstein legen und deine Nase dagegen drücken. Der SternenClan wird dir dann den Schlaf schicken." Flüsterte ich und ging nun langsam zu dem Stein, deutete mit dem Schweif auf eine Stelle und wartete. "Du wirst dem SternenClan vermutlich alleine gegenüber stehen müssen, aber sei sicher, dass sie nur dein bestes wollen." Mit meinen durchdringenden blass gelben Augen betrachtete ich ihn und nickte dann.
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