Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 Im Herzen des Vulkans

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Kleeblatt

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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Sa Dez 15, 2012 10:31 pm

Lichtertanz Antwort fiel recht leise aus, aber wenn der Sternenclan uns warnte würde es sicher keine einfachBlattleere werden. ich musste mich anstrengen, um Lichtertanz eine Hilfe zu sein! Der braune Kater verabschiedete sich von seiner Mentorin und verschwand...unsicher schaute ich mich um und blieb an Schneejunges Augen hängen, die mich fixierten "Ein Heiler muss sich anderen Kämpfen stellen als ein Krieger und nicht immer kann er gewinnen. Aber jedes leben, dass ihr rettet ist die Trauer wert, vergiss das nie." miaute sie leise und ich kam nicht umhin mich vor dem zu fürchten, was vor uns lag. Schneejunges leckte mir sanft über die Stirn, bevor sie immer mehr verschwand.

Ich blinzelte verwirrt, als ich mich in der kalten Dunkelheit der Höhle wiederfand und schaute mich suchend um. Lichtertanz saß wartend da, während Salbeifeder am Rand der Höhle hockte. Eine bedrückende Stille herrschte als ich aufstand. Noch ein wenig benommen trabte ich zu Lichtertanz und setzte mich neben ihn. Sorge zeichnete meinen Blick, während ich darüber grübelte, was uns wohl bedrohte. krankheiten waren das erste woran ich dachte, die Blattleere war bkannt dafür, aber letztendlich konnte ich auch nicht ausschließen, dass uns eher physische Gegner bedrohten und unsere Krieger versorgt werden mussten.
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Mausefell

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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Di Dez 18, 2012 7:31 pm

Mausepfote nickte stumm. Das Warten hatte nun also ein Ende.. endlich würde sie ihre Ahnen wieder treffen! Sie zögerte keinen Moment, und presste die Nase schon beinahe ungestüm an das kalte, leuchtende Gestein. Augenblicklich durchflutete sie dessen mächtige Aura, erklangen die Stimmen und verfinsterte sich ihre Sicht..

Blinzelnd öffnete die wildfarbene ihre Augen. Sie befand sich nicht länger in den tiefen der Vulkanhöhle.. Vielmehr stand sie nun inmitten einer prachtvollen, dicht bewachsenen Lichtung. Mit glänzenden-blauem Blick sah sie sich um. Riesige Bäume mit prunkvollem, sattgrünem Blattwerk ragten gen Himmel, Blumen in jeder Farbe des Regenbogens wuchsen um sie herum und verströmten ihren süßen, lieblichen Duft. Vögel sangen ihre Lieder, während die klare Blattgrüne-Sonne ihre goldenen Strahlen über das Land sinken ließ. Es war ein ihr völlig fremder Ort, fühlte sich jedoch.. in merkwürdiger Weise vertraut an.
Verwundert bemerkte die Heilerschülerin, das sie nicht alleine war. Ein beigefarbener Pelz presste sich an ihre Flanke, erstaunt blickte sie in ein goldenes Augenpaar. "Goldblume?" Sie und ihre Mentorin teilten den selben Traum? So etwas war möglich? Ehe sie die Heilerin jedoch fragen konnte, unterbrach ein wohlbekanntes Miauen die Iddyle.
Das..!
Mit plötzlich rasendem Herzen fuhr Mausepfote herum. Ein Lächeln bildete sich auf ihren Lippen, als sie sie endlich entdeckte. Die Katze, welche ihre Bewunderung für die Heilkunst weckte, ihr einst größtes Vorbild. Sterne glänzten in ihrem flammenfarbenem Pelz.[i] Zimthauch...
, doch der finstere Blick in den Augen der SternenClan-Kätzin, dämmten die jehe Freude. Mausepfote traute sich kaum, ein Wort heraus zu bringen. Sie spürte das Unbehagen, welches Goldblume ausströmte, als sie auf Zimthauch zuschritten. Eine dunkle Vorahnung verfinsterte ihre Gedanken. Hatte Zimthauch ihnen etwa unheilvolles mitzuteilen? Sie schluckte. "Was ist.. los?"
Die ehemalige Heilerin bestätigte ihrer beider Vermutung. Ihre Augen weiteten sich vor entsetzen, während Zimthauch eine dunkle Prophezeiung sprach, welche ihr das Blut in den Adern gefrieren ließ:

"Roter Sand wird sich färben mit Blut,
Aufgeschürt wird des Todes Glut,
Ein Stern und sein Schatten werden entbrannt sein vor Wut
Doch wenn wenn ein Leben der Großen schwindet,
Die feindliche Macht sich zu neuer Kraft bindet.
Die Chance des Donners wird schwinden und verblassen,
Viele Katzen werden nutzlos ihr Leben lassen,
Denn erst wenn die Blätter aufspringen zu grünem Meer,
Wird sich zeigen wem gebürt des SternenClans Ehr."


Mausepfotes Herz verkrampfte sich, als das Bild der Heilerin ebenso plötzlich verschwand, wie es aufgetaucht war, sich ihre Sicht daraufhin vollkommen verfinsterte und lautes Geheul in ihren Ohren dröhnte. Kampfgeschrei, Fauchen, Knurren.. Sie verspürte das aufeinandertreffen von Krallen, sah Fellfetzen fliegen, der Duft Blutes drang in ihre Nase.. Mit beben Flanken kniff sie Lieder zu.
Nein.. Oh SternenClan, was hat das bloß zu bedeuten? Steht dem DonnerClan.. etwa ein Kampf bevor?!





Out: Selten so unkreativ geschrieben.. q.q
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Mi Dez 19, 2012 7:17 pm

Ich spürte, das Mausepfote nervös war. Und es war, als sende sie Schallwellen aus, die sich auf mich übertrugen. Mit eiserner Miene beobachtete ich das Schauspiel, das sich vor uns ergab. Kampfgeschrei, Gefuch von Angst und Blut, und Krallen, die in der Sonne aufblitzten. In mir tobte ein genauso grausamer Sturm wie auf dem Schlachtfeld, doch nach außen hin blieb ich kalt wie Eis. Wie in Zeitlupe wandte ich den Blick zu meiner Schülerin, dessen Augen schreckgeweitetet waren. Es war eindeutig gewesen, dass sich die Prophezeiung auf den DonnerClan bezog. Und es würde Krieg geben. In meinem Kopf wirbelten viel zu viele Gedanken, als dass ich momentan Irgendetwas von ihr deuten konnte. Aber ich wusste, das es äußerst dringlich sein musste, wenn der SternenClan uns beiden dies mitteilte. Und ich wusste, dass es an Mausepfote und mir war, unzählige Tode zu verhindern. Meine honigfarbenen Augen glühten auf unter dem Himmel, der sich langsam Pechschwarz färbte. ,,Ed wird uns nichts geschehen.." knurrte ich fast ärgerlich darüber, das unsere Ahnen und so lange hier aufhielten und die Grausamkeit immer größer werden Liesen. Ja, sie wollten sichergehen, dass wir die Dringlichkeit verstanden hatten. Zimthauchs Blässe Erscheinung nickte nocheinmal in Mausepfotes und meine Richtung. ,,Ich werde über euch Wachen, so gut ich kann..." wisperte sie, und verschwand spurlos. Dann wurde ich in einen roten, wütenden Wirbelsturm gesogen.
Mit einem Mal schlug ich die Augen auf, und fand mich in totenstille wieder.Mein Herzschlag donnerte alleinig in meinen Ohren, und ich erhob mich ungewöhnlich ungelenk. Einen Moment brauchte ich,  um mich an die Dunkelheit zu gewôhnen und schaute auf den schillernden Stein. Ich schien die erste zu sein, die erwacht war, aber Mausepfote musste ebenfalls bald aus dem Schlaf gerissen werden. Weil ich so aufgewühlt war, fehlte es mir eindeutig an Trittsicherheit. Immer wieder Stiessen meine Pfoten gegen Steine oder Schienen den Hält zu verlieren, als ich durch den Gang tappte. Endlich legte sich die Dunkelheit etwas, und ich stand in freien unter dem leuchtende Mond. Als mir bewusst wurde, was ich da eben erlebt hatte, müsste ich mich setzten, damit meine Beine nicht nachgaben.
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Mi Dez 19, 2012 7:31 pm

OUT: Goldblume: Lichtertanz und Kleeblatt sowie auch Salbeifeder sind bereits wach...
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Sa Dez 22, 2012 1:20 am

Obwohl ich im großen und ganzem wusste, was ich träumen würde, beschlich mich ein schauriges Gefühl, als ich meine Nase an den Stein presste. Ich drückte die Augen zu, um in Trance zu verfallen, und wachte durch plötzliche Gleichgewichtsveränderungen auf.
"Da bist du ja. Ich wollte schon lange mit dir reden."
Ich erwiderte gar nichts, und wartete Silberschattens' Ansprache geduldig ab. Während ich die Augen öffnete, fiel mir auf, dass wir uns auf einer Wolkendecke befanden. Trotzdem war alles sehr düster; ein recht ungewöhnlicher Ort, nach SternenClan-Maßstäben. Trotzdem bemühte ich mich um eine neutrale Miene.
"Nun gut. Wie dir bestimmt aufgefallen ist, ist Reh mit einer Nachricht von mir zu euch gegangen. Sie wird in Zukunft Heilerin des FlussClans werden."
Der Schock überwältigte mich, obwohl ich damit gerechnet hatte. Nur das sie so endgültig war, ließ mich erschaudern.
"Und was, wenn sie den Anforderungen nicht genügt? Wenn sie versagt?"
"Oh, keine Sorge. Das wird sie nicht."
Langsam schlug meine Überraschung in Wut um.
"Und warum diese Streunerkatze? Hätte es nicht eine von uns sein können?"
Erwiderte ich, doch zwecklos.
"Nein."
Jetzt wurde ich wirklich Wütend. Er hatte etwas abweisendes in der Stimme, als hätte er das Versprechen geben müssen, nicht auf mich einzugehen.
"Und wieso zum Teufel?" Fragte ich trotzig. Er seufzte nur.
"Der SternenClan kann dir nicht jede Frage..."
"Ja ja." Fiel ich ihm ins Wort. "Jetzt komm mir nicht mit der Masche. Ihr befolgt aber auch wirklich nur die Regeln, die euch gerade passen, oder?"
Er verzog das Gesicht. "Unser Gespräch ist beendet. Versuch nicht, dich dem Willen des SternenClans zu widersetzen!"
Dann brach die Wolkendecke unter mir zusammen, und ich stürzte wieder in den Wachzustand. Missmutig rappelte ich mich auf. "Und, was gab es so von eurer Seite?" Fragte ich schließlich in die Runde.
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   So Dez 23, 2012 5:36 pm

Ich sah den anderen Heilerinnen dabei zu, wie sie langsam erwachten. Spatzenfeder war die Letzte und sie fragte auch gleich in die Runde, ob es von unserer Seite aus etwas Interessantes gab. Ich schüttelte leicht den Kopf und sah die FlussClan-Heilerin an. "Nur die übliche Warnung vor einer schweren Blattleere", erwiderte ich und streckte dann meine Glieder. Mittlerweile war wieder Dunkelheit in die Höhle gekehrt, weshalb ich mich nun erhob. "Ich denke, wir können aufbrechen", schlug ich vor und sah in die Runde.
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   So Dez 23, 2012 9:08 pm

Nach Luft schnappend öffnete Mausepfote die Augen. Das Rauschen in ihren Ohren verdrängte jegliche Geräusche. Ein Kampf! Krieger werden fallen.., stellte sie erschrocken fest und erhob sich mit zusammen gekniffenen Augen auf die zittrigen Pfoten. Es dauerte eine Weile, bis sie sich wieder an das grelle Licht des Mondsteines gewöhnt hatte. Mit pochendem Herzen blickte sie sich um. Anscheinend war sie als Letzte aufgewacht.. Unfähig, ein Wort heraus zu lassen, blickte sie zu ihrer Mentorin auf. Sie hatten den selben Schrecken erlebt, doch eine unheimliche Ruhe glänzte in ihren Augen. Mausepfote konnte nicht anders, als die beigefarbene Kätzin dafür zu bewundern. Im Gegensatz zu ihr, welche im Moment wahrscheinlich eher wie ein verschrecktes Junges wirkte, sah man Goldblume fast nicht an, solch einen unheilvollen Traum hinter sich zu haben.
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Kleeblatt

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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Mo Dez 24, 2012 4:57 pm

Ich schaute gespannt in die Runde, anscheinend waren alle Heiler jetzt wach und die reaktionen alles waren recht unterschiedlich. spatzenfeder wirkte als hätte man ihr Krähenfraß angeboten, aber auch Goldblume und Salbeifeder schienen keine guten Nachrichten bekommen zu haben. Mausepfote wirkte ziemlich eingeschüchtert, hatte sie etwas schlimmes gesehen?
Besorgt trat ich auf die heilerschülerin des Donnerclans zu, wollte aber auch nicht stören. was konnte ich schließlich schon tun...dafür hatte sie ihre Mentorin. Trotzdem machte ich mir ein wenig Sorgen, eigentlich hatte ich mich gefreut, nicht so allein bei diesem Treffen zu sein, es hatte alles leichter gemacht. aber auf Mausepfote schien jetzt ein Gewicht zu lassten. ich sagte kein wort, aber mein blick lag auf der braunen Heilerschülerin und schien nur zu rufen 'Wie geht es dir? Kann ich dir helfen?'
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   So Dez 30, 2012 10:25 pm

"Das denke ich auch." Ich nickte schnell zum Abschied, dann bahnte ich mir den Weg an den Schülern vorbei zum Ausgang aus der Höhle. Tja. Das war's. Da sieht man mal den SternenClan von seiner schönen Seite. Streuner! Ich hab mit ihnen aber anscheinend mehr gemeinsam als mit meiner eigenen Familie. Ich sah kurz über meine Schultern zu den anderen. Nein, mich hält hier nichts mehr. Ich werde Reh mein Wissen einhämmern, bis sie grinsend über meinem erkalteten Körper steht, aber damit war's das. Ohne einen weiteren Gedanken an die Situation zu verschwenden machte ich mich davon.

-------->FlussClanlager
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Mo Dez 31, 2012 9:13 am

Nachdenklich sah ich Spatzenfeder nach, als sie sich ohne eine Verabschiedung aus der Höhle zwängte. Die Kätzin hatte sich verändert, das war mir schon aufgefallen, als sie zu uns gestoßen hatte. Seufzend schüttelte ich den Kopf und erhob mich dann. "Komm Kleeblatt, der Morgen bricht schon an. Unser Clan wartet auch", sagte ich zu meiner Schülerin, auch wenn sie sich gerade mit Mausepfote sprach. Mittlerweile hellte sich nämlich der Himmel über dem Mondstein auf und wir mussten noch den ganzen Weg zum Lager zurücklegen. "Der SternenClan sei mit euch", sagte ich zu Salbeifeder und Goldblume, nickte den Damen noch zu, ehe ich mich abwandte und die Höhle ebenfalls verließ.

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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Mo Dez 31, 2012 10:16 am

Ich nickte den älteren Katzen zum Abschied zu und wünschte ihnen noch eine gute Heimreise ehe auch ich mich auf den Weg machte. Ich ließ den Stein hinter mir und machte mich mit schweren Gedanken auf dem Heimweg. Ich betrat den Gang und ließ die DonnerClan Katzen hinter mir, immer schneller lief ich in die Richtung der Roten Felsen, ich wollte nur noch nach Hause.

Tbc: SchattenClan- Lager
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Mo Dez 31, 2012 10:35 am

Ich erhielt eine Maske der Seelenruhigheit perfekt Aufrecht. Die Heiler dürften nicht mitkriegen welche erschreckenden Erkenntnisse Mausepfote und mich übereilt hatten. Dennoch schaute ich ab und zu in die Gesichter der anderen Heiler. Doch sie Schienen ebenfalls eine Maske aufgesetzt zuhaben, oder sie hatten nichts derartiges erlebt. Einer nach dem anderen verabschiedeten sie sich, und schließlich befanden sich nur noch Mausepfote und ich vor dem Krater. Ein leises Knurren verlies meine Kehle.,,Komm,wir sollten schnell aufbrechen..!" ich strich ihr ermutigend mit dem Schweif über die Schulter,ehe ich losraste...
-------------------->DC Lager
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Di Jan 01, 2013 5:06 pm

Vertretung für Mausepfote

Ich bemerkte einen Blick, der auf mir ruhte und fühlte mich leicht ertappt. Ich entspannte mich etwas, als ich sah, dass es Kleeblatt war und versuchte ein beruhigendes Lächeln aufzusetzen. Die unheilvolle Prophezeiung ließ mich nicht los, aber ich würde es ertragen. Mein Blick wanderte wieder zu Goldblume, die immer noch mit ihrer Ruhe angesichts des Geschehenen glänzte. Diese Selbstbeherrschung würde ich mir hoffentlich auch aneignen können, ein Ruhepol im Sturm sein können.
So langsam löste sich die Versammlung auf und die Heiler gingen, ich verabscheidete Kleeblat mit einem Schweifwedeln, bevor Goldblume auch aufbrach und wir den Weg ins Donnerclanterritorium antraten.

---> Donnerclanlager


Kleeblatt

Mausepfote lächelte kurz in meine Richtung, aber meine Sorge blieb. Aber es vermutlich um den Donnerclan, das ging mich nicht an....ich schaute zu Lichtertanz, als er meinte, wir müssten zurück kehren. Ich verabschiete mich noch mit einem Nicken und einem Lächeln von Mausepfote, bevor ich meinem Mentor zurück durch den dunklen Tunnel folgte. Ich dachte über die Versammlung der heiler nach, sie war so anders, als die zwischen den Clankatzen zum Vollmond. Friedlicher, aber auch...geheimnisvoller? Angespannter? Auf jedefall anders. Spatzefeder schien nicht besonders gute Laune gehabt zu haben, besorgt hatte sie aber nicht ausgesehen und Salbeifeder war ziemlich kur angebunden gewesen, Goldblume dagegen war ein unlesbarere tiefer See gewesen, bei dem man nicht anders konnte, als sich zu fragen, was sich unter der Oberfläche befand.
Oder ich dachte zuviel hinein, immerhin konnte Spatzenfeder ja einen ärgerlichen tag im Lager gahbt haben, Salbeifeder war vielleicht wegen ihrer kürzlich erst verstorbenen Mentorin so in sich gekehrt und Goldblume...vielleicht war sie immer so oder sie hatte keine so schreckliche nachricht bekommen, wie Mausepfote?
Es brachte nicht darüber zu grübeln, ich sollte mich auf unsere nachricht konzentrieren, darauf, dass ich besser schnell lernte, was auch immer da auf uns in der Blattleere zukam.

---> Windclanlager
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Mi Jan 02, 2013 12:34 am

Pp: Vulkanöffnung

Borkenfrost
blieb stehen. Er war angekommen. Hier würde alles anfangen. Tief
holte er Luft. Bei Vollmond würde die Höhle erleuchtet werden. Und
dieser Moment war scheinbar gekommen. Langsam, Stück für Stück,
erhellte sich die Höhle. Der Mondstein wurde preis gegeben. Ein
wunderschöner blaue Stein. Das Funkeln des Steines reflektierte sich
an den Wänden der Höhle. "Wow..." Hauchte er.
Langsam trat er an den mondlicht bestrahlten Mondstein heran. Er
wandt seinen Kopf ein wenig und hob die Pfote. Vorsichtig presste er
sie gegen den Mondstein. Er war eiskalt, als würde er durch Schnee
stapfen. Sein Gesicht spiegelte sich wieder. Er rückte näher an den
Stein, bis die Nase den eiskalten Kristall nur hauchzart berührte.
Doch scheinbar war es genug, um Ihn einen Schlag zu versetzen.
Schlagartig wurde es schwarz. Schwarz, wie die Nacht es war.

Für
einen Moment war er in vollkommene Schwärze getaucht. Er hatte das
Gefühl, als würde diese eisige Schwärze ewig anhalten. Erst eine
weiße Flocke riss den Kater aus der Schwärze. Eine Flocke fiel,
mehrere folgten. Langsam wandt er seinen Kopf zum Himmel. Himmel? Vor
Ihm erstreckte sich der breite Himmel. Tiefblau, ohne Wolken. Woher
also kamen diese Schneeflocken? Verwirrt senkte er seinen Blick
wieder. Er stellte sich auf und drehte sich einmal um sich selber.
Vorsichtig hob er seine Pfote und fing eine der Flocken auf. Sie war
nicht kalt. Komischerweise war diese Flocke warm. Warm, wie der
Körper einer Katze. Er setzte seine Pfote wieder ab, wandte seinen
Kopf erneut zum Himmel. Eine Flocke landete auf seiner Nase. Verwirrt
sah Borkenfrost der Flocke zu, wie Sie anfing, Ihn zu umtanzen. Der
einen Flocke folgten acht weitere. Nicht ein Blinzeln später standen
neun Katzen vor Ihm. Die Flocken war verschwunden und keine weiteren
fielen. Waren diese warmen Flocken die Katzen gewesen? SternenClan
Katzen? Vorsichtig machte er einen Schritt zurück, doch die Katze
vor Ihm konnte nur den Kopf schütteln, "Hab keine Angst,
Borkenfrost. Wir heißen dich willkommen im Reich des SternenClans."

Er blinzelte. Plötzlich war der Boden von Schnee bedeckt. Er war
sich sicher, das es Schnee war. Es war eiskalt an den Pfoten. Er sah
sich genauer um. Vier große Bäume umrandeten die große Lichtung.
Er kannte diesen Ort nicht. "Ich bin Mausestern. Du kennst
mich sicherlich noch."
Ruckartig wandte er sich zur der
Kätzin. Das war also Mausestern? Die Anführerin, die er gekannt
hatte? Ein Lächeln huschte über sein Gesicht und er nickte.
Mausestern machte einen Schritt auf Borkenfrost zu. Scheinbar wollte
sie keine Zeit verschwenden. Der Mond würde nicht ewig sein. Er
beugte sich ein wenig runter, wusste, was nun folgen würde. Er würde
sein Leben erhalten. Doch würde es schmerzhaft werden? Würde er
überhaupt etwas spüren? "Borkenfrost. Du wirst den
FlussClan in eine neue Zeit leiten. Von mir, Mausestern, erhältst du
das Leben der Weisheit. Nutze es, um richtige Entscheidungen zu
fällen. Für dich, und den FlussClan."
Sie beugte sich
zu dem Kater, presste die Nase an seine Stirn und schloss die Augen.
Zuerst spürte Borkenfrost nichts. Keinen Schmerz, kein Garnichts.
Einfach nur Leere. Nichtmal eine Sekunde Später durchzog Ihn ein
solch heftiger Schmerz, das er sich das Aufschreien verkneifen
musste. Was war das? Sollte das... Etwa das Leben gewesen sein? Würde
es so schmerzhaft werden? Er schluckte hart, nickte der Anführerin
würdevoll zu. Komischerweise wagte er es sich nicht, nur ein Wort
gegenüber Mausestern zu verlieren. Er würde schweigen, vorerst. Sie
verabschiedete sich stumm, kehrte zurück in die Reihen und tauchte
somit in der Katzenmenge unter.

Als nächstes trat eine Katze
vor, die Borkenfrost ebenfalls kannte. Der ehemalige zweite Anführer
Ahornblatt. Sein Vorgänger. Borkenfrost neigte seinen Kopf zu
Begrüßung, Ahornblatt tat es Ihm nach. Borkenfrost erhob sich und
machte nun selbst einen Schritt auf den Kater zu, "Borkenfrost,
Ich, Ahornblatt, werde dir dein zweites Leben geben."

Der Getigerte Kater nickte, schluckte jedoch trocken. Würde es
erneut schmerzen? Würde es weniger schmerzen? Was wür ein Leben
würde er bekommen? Nun, im Grunde freute er sich schon auf sein
warmes Nest im Lager. "Von mir erhältst du das Leben der
Stärke. Nutze es, um deinen Clan mit neuer Stärke zu verteidigen."

Er drückte seine Nase auf die Stirn von Borkenfrost, welcher sich
ein wenig runterbeugte. Dieses mal trat der Schmerz sofort ein. Ein
unglaublich tiefer Schmerz, welcher seinen ganzen Körper heimsuchte.
Das Leben der Stärke erforderte Stärke, um überhaupt aufgenommen
zu werden. Langsam klang der taube Schmerz ab. Borkenfrost keuchte
schwer, richtete sich wieder auf und versuchte weiterhin, seine
Schultern straff zu halten. Ahornblatt lächelte, nur für einen
kurzen Moment, und trat zurück in die Reihe der Katzen. Wie
Mausestern zuvor ging er in der Menge unter.

Die dritte Katze
trat vor. Eine kleinere Katze. Eine Katze, die Borkenfrost sehr am
Herzen gelegen hatte. Wirbelpfote, sein erster Schüler. Der Schüler,
welcher nie Krieger werden durfte. Hart schluck,te der Getigerte,
doch Wirbelpfote lachte belustigt und schnipste mit dem Schweif, "Ich
bin's. Hab dich vermisst, Mentor."
Rau lachte
Borkenfrost auf, nickte Jedoch. Ja, er hatte seinen Schüler auf
vermisst. Wirbelpfote trat weiter vor und Borkenfrost beugte sich
runter. Der SternenClan Kater räusperte sich, "Von Mir,
Wirbelpfote, ehemaliger Schüler, erhältst du das dritte Leben."

Er beugte sich vor und drückte seine Nase auf die Stirn von
Borkenfrost, "Die Fähigkeit, zu lehren. Mache Schüler zu
guten Kriegern, Junge zu guten Schüler. Lehre Ihnen die Fähigkeiten,
die der FlussClan kann.."
Hauchte er. Borkenfrost
machte sich auf den Schmerz gefasst. Komischerweise trat dieses Leben
weniger Schmerzhaft ein. Es war kein Wolhtun. Trotzdem, es tat
weniger weg als das Leben der Stärke. Als der sanfte Schmerz
abgeklommen war, richtete sich Borkenfrost auf und legte die Pfote
auf seine Brust. Tief holte er Luft, für seine ersten Worte im
SternenClan, "Es tut mir leid, das du kein Krieger werden
konntest, Wirbelpfote..."
Murmelte er. Doch Wirbelpfote
wandt sich stumm ab, schenkte seinen Mentor nur ein Grinsen, bevor er
in der Menge verschwand.

Die Vierte Katze trat vor.
Erschrocken zog Borkenfrost die Luft zwischen den Zähnen ein. Seine
Augen weiteten sich, als er erkannte, wer diese Katze war, "Abend,
Bruderherz."
Schnurrte der Kater vor Ihm. Borkenfrost
schüttelte ungläubig seinen Kopf. Bildete er sich das nur ein?
Nein. Es konnte keine Einbildung sein. Es war der SternenClan.
Natürlich war er hier. "Flechtenstrom... Mein großer
Bruder."
Wisperte Borkenfrost und ging mit schnellen
Schritten auf den Kater zu. Flechtenstrom kam Borkenfrost entgegen.
Sie stießen sanft mit den Stirnen gegeneinander, leckten sich
gegenseitig die Wange, strichen sich mit dem Schweif über die
Schulter, "Oh, großer Bruder! Es ist Monde her! Ich war ein
Junges als du..."
Borkenfrost stockte und senkte seinen
Blick. Flechtenstrom grinste und lachte sanft. Natürlich konnte er
die Trauer seines Bruders verstehen. Trotzdem, es waren Monde
vergangen. Er musste nicht mehr trauern, "Hätte Ich
gedacht, das mein kleiner Baby-Bruder Anführer wird!"

Er musterte Borkenfrost aufmerksam und seufzte wohlig. Danach
entfernte er sich einen Schritt. Es wurde Zeit, "Ich,
Flechtenstro-,"
"Warte!" Rief
Borkenfrost dazwischen und atmete tief durch. Der ehemalige FlussClan
Krieger sah seinen kleinen Bruder verwirrt an, "Wie bist du
gestorben? Was Ist passiert?"
Er machte einen Schritt auf
seinen Bruder zu, verengte seine Augen. Doch er gab keine Antwort. Er
durfte nicht. Seine Leiche wurde bis heute nicht gefunden. Bis heute
hatten Hibiskusblüte und Borkenfrost gehofft. Gehofft und gebetet,
das es Flechtenstrom gut gehen würde. Aber nun war es bewiesen. Sein
großer Bruder war tot. Verstorben, für Immer. Trotzdem war er froh,
Ihn wenigestens einmal wiederzusehen. Flechtenstrom schüttelte
seinen Kopf, über sein Gesicht ein Lächeln gelegt. Der Getigerte
seufzte wehleidig, senkte seinen Kopf jedoch, "Nagut... Du
hast gewonnen, Bruderherz."
"Von mir,
Flechtenstrom, ehemaliger Krieger, erhältst du das vierte Leben."

Tief holte er Luft, beugte sich zu Borkenfrost und presste seine Nase
gegen seine Stirn, "Das Leben der Wahrheit und Lüge.
Unterscheide, was richtig ist in welcher Situation. Lügen, oder
wahrheit?"
Kein Schmerz. Nein, nur pure Wärme
durchflutete den Körper Borkenfrost. Angenehm. Er schloss seine
Augen und genoss die Nähe seines Bruder. Das wohlige Gefühl
verebte. Der Getigerte öffnete seine Augen, blinzelte. Doch
Fltechenstrom war weg. Ein gequälter Ausdruck legte sich auf das
Gesicht von Borkenfrost. "T'schau, Brüderchen. Bis zum
nächsten Mal."


Langsam richtete sich Borkenfrost
wieder auf. Tief atmete er durch. Ahronblatt, Mausestern,
Flechtenstrom und Wirbelpfote. Vier Katzen die er gekannt udn geliebt
hatte. Nun, Mausestern nicht geliebt, nur respektiert.
Trotzdem,
es war ein komisches Ereignis, all diese Katzen zusehen. Mit Ihnen zu
sprechen. Sie berühren zu können. Borkenfrost streckte seine Wirbel
durch. Eine kurze Pause später trat schon die nächste Katze vor.



Borkenfrost stockte der Atem. Diese
Kätzin. Es war keine einfache Kätzin. Es war seine Mutter,
Mondblüte. Ihre zierliche und sanfte Gestallt. Sie war nicht zu
verwechseln. Hart schluckte der Kater. Was wollte Sie hier?
Borkenfrost hatte genau das Gegenteil erhofft. Er hatte sich erhofft,
das er keinen aus seiner Familie antreffen würde. Zumindest nicht
Monblüte und schon garnicht Streifennacht. In den Augen von
Borkenfrost war Verachtung zu lesen. Er streckte seine Brust aus und
straffte seine Schultern. Mondblüte lächelte, „Mein Sohn.
Du bist groß geworden.“
Sie
machte einen weiteren Schritt auf Borkenfrost zu, doch dieser wich
angewiedern zurück, „Was
willst du?! Ich habe nichts mehr mit dir zu tun!“
Seine
Stimme überschlug sich fast. Er wollte eigentlich keinen Kampf
anfangen. Nicht auf dem Grund des SternenClans. Doch scheinbar ließ
es sich nicht vermeiden. Er fuhr seine Krallen aus und bohrte sie
tief in den Untergrund. Für einen Augenblick wurden die Augen von
Mondblüte mit Traurigkeit überschattet. Doch sogleich verschwand
dieser traurige Blick wieder. „Verschwinde!
Du hast mich und Hibiskusblüte alleine gelassen! Du...Du hast...“
Ein
ersticktes Knurrten grollte aus der Kehle des Getigerten hervor.
Mondblüte nickte, die Ohren angelegt und den Blick gesenkt. Tief
holte sie Luft, doch Borkenfrost merkte, wie sie zitterte, „Ich...
Borkenfrost. Es tut mir leid. Aber schon damals war ich schwer
krank.“
Was
für eine ernüchternde Erklärung. Borkenfrost gab sich damit nicht
zufrieden. Er hatte gewusst, das Mondblüte krank gewesen war. Aber
warum war sie damals nicht zur Heilerin gegangen? Silberschatten
hätte Ihr sicherlich helfen können!
„Mutter, wieso? Wieso bist du nicht zur Heilerin?“
Wollte
er wissen. Doch Mondblüte schüttelte nur traurig Ihren Kopf, „Es
hätte nichts gebracht. Ich habe damals gewusst, das meine Zeit
kommen würde. Ich war so von meiner Krankheit eingenommen, das Ich
einfach keine Augen für meine Kitten hatte. Borkenfrost. Es tut mir
leid. Bitte, verzeih deiner Mutter für Ihre Dummheit.“
Sie
trat näher zu Borkenfrost. Der Kater wich nicht zurück. Er ging die
Worte von Mondblüte nochmals durch. War sie wirklich so krank
gewesen? So krank, das sie ihren eigenen Kitten keine Aufmerksamkeit
schenken konnte? Eher er es bemerkte, drückte Mondblüte ihre Nase
an seinen Kopf. Erschrocken zuckte Borkenfrost zusammen, konnte sich
jedoch nicht trennen, „Von mir, Mondblüte,
ehemalige Kriegerin, erhältst du dein fünftes Leben. Das Leben der
Liebe. Nutze es für deinen Clan. Doch bedenke, auch andere Katzen
benötigen Liebe!“
Wisperte
sie. Borkenfrost kniff seine Augen zusammen und empfing das Leben.
Kein Schmerz. Keine Wärme. Gähnende Leere. Hart schluckte er. Als
er seine Augen öffnete, wandte sich Mondblüte um, zum gehen.
Aufgeregt sprang der Kater auf, „Mutter!
Warte!“
Rief
er, doch Mondblüte drehte sich kein weiteres Mal um. Er legte seine
Ohren an, „Die
sei vergeben... Von mir.“

Eine einzelne Träne tropfte zu Boden. Weinte seine Mutter? Ein
ungesehenes Lächeln huschte über ihre Lippen. So schnell, wie sie
gekommen war, verschwand sie wieder in der Menge. Die nasse Träne
blühte zu einer eisigen, kristallischen Blume, welche sogleich
zerbrach.





Eine
schlanke, wunderschöne Kätzin trat aus der Menge hervor. Eine
Kätzin, die heller schien als alle anderen Katzen. Hinter ihr liefen
drei Kitten. Als Borkenfrost erkannte, wer diese Kätzin war, blieb
sein Herz eine Sekunde stehen. Er wich drei Schritte zurück,
versuchte zu flüchten, doch die Wunderschöne schüttelte ihren
Kopf, „Borkenfrost. Willkommen.“ Ihre
Stimme war engelsgleich. Eine weiche und helle Stimme, die sich in
den Ohren von Borkenfrost wie eine Melodie anhörten.
„S-Silberlicht...Du...“
Er
schluckte trocken und wandte seinen Blick nach unten. Nein, er konnte
Ihr nicht in die Augen sehen. Borkenfrost war ihr Mörder. Der Mörder
von der ganzen Familie Efeuflamme, Silberlicht und ihre Jungen. Also
was taten sie nun hier? „Borkenfrost.
Anfangs verstand ich nicht, warum du es getan hast,“
Sofort
fing sie mit dem Thema an. Natürlich, der Tisch müsste endlich
geräumt werden. Silberlicht macht einen Schritt auf ihn zu. Ihre
Eleganz wurde von Sternenstaub unterstrichen. „Aber
nun... Nun ist es mir klar. Ich habe die Szene miterlebt. Zwischen
dir und... der Kätzin. Eine eigenartige, schwarze Kraft in dir. Aber
ich wusste, du würdest es bezwingen.Du hattest den nötigen Mut,
Borkenfrost.“
Fuhr
sie fort. Jedes Wort ließ Borkenfrost ein Stück aufsehen. Sie hatte
es miterlebt? Sie wusste nun, was Borkenfrost damals zum Morden
verführt hatte? Hieß das, sie würde ihm verzeihen? „Silberlicht...
Es...Ich weiß nicht, wie das gut machen kann... Nein, Ich kann es
nicht gutmachen.. Gott, es tut mir leid! So unglaublich leid!“
Er
bettelte schon beinahe. Flehte um die Vergebung der Kätzin. Doch er
wusste, Vergebung war ihm nicht vergönnt. Er hatte seinen Clan
hintergangen. Vor ihm stand sein Opfer. Ihre Familie. Ihr Gefährte.
Sie schmunzelte sanft und trat nun vollends zu Borkenfrost, legte den
Schweif sacht auf die Stirn des Katers. Unbemerkt schlich sich eine
Träne in das Auge des Katers. Sanft schmiegte sich der Kristall an
seine Wange, bis zum Kinn und tropfte schließlich in den Schnee.
Nein. Beim Ihm stand kein Kristall. War er es nicht würdig?
„Borkenfrost... Shh... Das einzige Böse in dir war Hollow. Nicht
du selber! Du bist ein mutiger und freundlicher Kater. Das sehe Ich,
das sehen aber auch meine Jungen.“

Ihre drei Jungen sprangen am Bauch von Silberlicht herum. Ein
wunderschönes Silbernes, ein wunderschönes Braunes und ein
bezauberndes Ebenbild der Mutter. Die Kitten lachten mit einer
hellen, quitschigen Stimme. Borkenfrost kniff kurz seine Augen
zusammen und vertrieb somit die Tränen. Sanft, wie eine Feder,
presste Silberlicht ihre Nase auf seine Stirn, „Von
mir, Silberlicht, ehemalige Kriegerin, erhällst du dein sechstes
Leben.“
Vorsichtig
strich sie mit dem Schweif über seine Wange, „Das
Leben der Opferbereitschaft. Oper müssen gebracht werden, für den
Clan, für Freunde... Für Familie.“
Dieses
Leben schlug auf Borkenfrost ein wie eine Bombe. Er hatte das Gefühl,
den Schmerz von Silberlicht zu spüren, als sie verstarb. Der Schmerz
hielt lange an. Doch auch der stärkste Schmerz verflog nach einiger
Zeit, und so richtete sich Borkenfrost langsam auf. Die Kitten
sprangen zurück in die Reihen, tobend und lachend. Die silberne
Kätzin wandte sich um, „Kümmer
dich gut um deine Familie, Borkenfrost.“

Bat sie mich, und verschwand in der Reihe, zusammen mit Efeuflamme in
ihren Kitten.





Erneut
eine Pause. Keine Katze trat vor. Borkenfrost schnaufte. Silberlicht
hatte dem Kater verziehen. Seinen Mord. Borkenfrost konnte es nicht
fassen. Seine Gedanken überschlugen sich, doch scheinbar war die
Pause zu ende. Die nächste Katze trat vor. Eine Kätzin, welche er
verletzt hatte. Die Kätzin, welche ihm alles beigebracht hatte, was
er heute konnte und noch mehr.





Zimtfeder...“
schnurrte
Borkenfrost und trat der Kätzin entgegen. Ihr tot war bis heute noch
ungeklärt. Sie war eines Tages einfach verschwunden. Selbst ihre
Leiche wurde nie gefunden. Weshalb er um so glücklicher war, sie nun
hier zu sehen. Die Kätzin lächelte, „Borkenfrost.
Was für eine Freunde meinen Schüler nun als angehenden Anführer
vor mir zu sehen.“
Ihre
Stimme klang glücklich. Borkenfrost beugte sich runter, Zimtfeder
trat vor und presste ihre Nase an seine Stirn, „Ich
bin ebenfalls glücklich, Mentorin.“
Er
grinste breit, bevor er sein Leben entgegen nahm, „Von
mir, Zimtfeder, erhältst du dein siebtes Leben.“
Sie
machte eine kurze Pause, setzte Ihre Pfote auf meine und schloss die
Augen, „Mut.
Nutze ihn um alles was dir wichtig ist zu verteidigen. Zeige deinen
Mut, äußere deine Meinung.“
Sie
riss ihre Augen auf. Sie blitzten, und sogleich spürte der Kater
einen stechenden Schmerz in der Brust und in den Beinen. Der Mut, ein
kostbares Leben doch auch ein schmerzhaftes. Erst als der Schmerz
verschwand traute sich Borkenfrost seine Augen zu öffnen und sich
aufzurichten. Zimtfeder nahm die Pfote von der Seinen und wandte sich
um, „Borkenfrost.
Du wirst den Clan in glorreiche Zeiten führen.“
Der
Getigerte hoffte, das sie richtig lag. Er wusste nicht, ob er diese
große Verantwortung richtig handeln würde. Doch er würde sein
Bestes geben. Für seinen Clan, für seine Freunde, für seine
Familie, für seine Geliebte und für die Verstorbenen. Zimtfeder
verschwand in der Menge, genau wie ihre Vorgänger.




Die
vorletzte Katze trat hervor. Doch sie wurde von einem schwarzen
Umhang überschattet. Borkenfrost kniff seine Augen zusammen, um zu
erkennen, wer diese Katze war. Doch auch das brachte nichts. „Wer
bist du !?“
Rief
er. Diese komische, schwarze Aura machte selber dem Getigerten ein
wenig Angst. Eine unangenehme Gänsehaut zog sich über seinen
Körper. Ein tiefes Lachen ertönte. Der angehende Anführer beleckte
leicht die Zähne, „Erkennst
du nicht einmal deinen
Vater
wieder, Sohn?“
Das
Grollen legte sich. Vater? Konnte es sein das... Dieser Kater,
welcher vom Schatten gedeckt war, sein Vater Streifennacht war? Wie
konnte dieses Miststück es sich auch nur wagen, ein weiteres Mal vor
seinen Augen aufzukreuzen?
„Du... Verschwinde! Hau ab, krieche in dein dreckiges Loch zurück!“
fauchte
Borkenfrost aufgebracht, doch die schwarze Gestalt entfernte sich
nicht, sondern näherte sich weiter. Der schwarze Schatten legte sich
nicht. Um die Pfoten verstärkte es sich weiter. Als Borkenfrost
seine Augen zusammenkniff erkannte er für den Bruchteil einer
Sekunde seinen Vater. Seinen Vater, kurz bevor er verstarb. Schaum
bedeckter Mund, blutverschmiertes Fell. Doch sogleich veränderte
sich das Bild wieder. Der Getigerte stand vor ihm. Er hatte sich kein
Stück verändert.
„Tch... Vater?!“
Die
Augen von Streifennacht waren von einem rote-schwarzen Schleier
umrandet,
„Mein Sohn... Du bist hier.“
Er
lächelte. Borkenfrost fuhr seine Krallen aus und fuhr dem Kater
durchs Gesicht. Oder wollte es. Der Kater war... Sternenstaub? Oder
sollte man das lieber Schattenstaub nennen? Wie gerne hätte er
seinem Vater dieses dreckige Grinsen aus dem Gesicht geschlagen. Ein
trauriger Schatten überdeckte das Gesicht des Katers, „Wie
ich sehe, hegst du immer noch Groll und Hass?“

„Natürlich! Wie sollte Ich nicht? Du hasst meine Schwester
geschwängert!!“
Streifennacht
nickte. Er wusste, was er getan hatte. Er war der Tollwut verfallen
und hatte seine eigene Tochter geschwängert. Nun, es plagte ihn
scheinbar eine Frage, „Wie
geht es unseren Kindern?“
Erneut
sausten die Krallen von Borkenfrost durch den Schattenstaub, „EURE
Kinder? Du Schwein! Sag so etwas nie wieder!“
Schrie
er aufgebracht. Streifennacht zuckte zusammen und senkte den Blick.
Sein Sohn seufzte, „Gut.
Ihnen geht es gut. Kieselpfote und Bernsteinpfote...“
Presste
er hervor. Für einen Moment schimmerte Hoffnung in den Augen von
Streifennacht auf, die sogleich wieder durch einen Todesblick von
Borkenfrost zerschmettert wurde. „Du
Arsch... Sag, hat es dir gefallen, deine eigene Tochter zu nehmen?
Ihr Schmerzen zuzufügen?“
Schrie
er. Sein Nackenfell stelle sich auf. Streifennacht schaute
schuldbewusst. Er schüttelte seinen Kopf, „Nein.
Borkenfrost. Ich habe es nicht bewusst getan. Ich habe es so nie
gewollt, versteh doch, Ich-,“ „
Versteh
doch...Versteh doch?! Willst du mich verarschen? Erklär das deiner
Tochter! Weißt du eigentlich, wie lange ich mich um sie kümmern
musste, bis sie wieder eigenständig wurde? Bist du dir da im klaren?
Gott, ich würde dich nochmal umbringen, hätte ich die Chance dazu!“
Streifennacht
erwiderte nichts. Er blieb stumm. Auch Borkenfrost blieb stumm. Was
nun? Borkenfrost versank in seinen Gedanken und Streifennacht trat
näher. Näher, und näher. Borkenfrost bemerkte es erst, als der
Kater vor ihm stand,
„Du-,!“ „Hör
mir bitte zu! Hör mich an, lass mich erklären, mein Sohn...“

Borkenfrost fletschte seine Zähne. Sollte er ihm zuhören? Was hatte
er schon zu verlieren. Er nickte, „Nach
dem Kampf mit dem Fuchs ergriff mit die Tollwut. Ich war völlig
verrückt geworden. Ich bitte nicht um dein Mitleid. Ich hatte nie
vorgehabt, meiner Tochter solche Schmerzen zuzufügen. Ich hatte ihr
immer einen wundervollen Mann gewünscht, der sie beglücken würde.
Aber es kam anders. Und... Und Ich bin dir dankbar, das du mich
damals getötet hast. Ohne dich hätte ich Hibiskuspfot-
Hibiskusblüte damals sicherlich getötet. Mein Sohn... Danke. Und
bitte... Ich habe nur einen Wunsch... Verzeih deinem alten Mann seine
Schandtat.“
Borkenfrost
hatte sich die Erklärung seines Vaters stumm angehört. Er war froh,
getötet worden zu sein? Von seinem eigenen Sohn? Er war froh, das
Borkenfrost da gewesen war? „Mein
Sohn. Auch wenn wir damals ein schlechtes Verhältnis hatten...“
Er
trat vor, packte Borkenfrost am Nacken und zog ihn eng an seine
Brust. Sein Kinn legte er auf den Kopf des angehenden Anführers,
„...Trotzdem
habe Ich dich immer geliebt. Du bist mein kleiner Borkenfrost... Du
wirst für immer mein kleines Kitten bleiben. Und glaub mir, Ich
bereue, was ich damals tat. Ich hätte für dich da sein sollen, doch
ich war es nicht...“

Borkenfrost zog erschrocken die Luft ein, seine Vorderpfoten lagen
auf der Brust des kräftigen Katers. Streifennacht liebte ihn...
Wollte ihm beistehen... Was..? Borkenrost verstand nicht. Unbemerkt
schlichen sich die Tränen in seine Augen, schmiegten sich an seine
Wangen und versickerten im Pelz des Gestreiften. Leise schluchzte er
und presste seine Nase in das Brustfell des Katers. Es schien
plötzlich so... Gegenwärtig. Er konnte es fühlen, konnte die Wärme
und Liebe spüren, „Ich
liebe dich mein Sohn...“
Borkenfrost
schluchzte laut,
„Gott, Ich dich auch, Papa! Verdammt... Ich dich...auch...“
Hart
schluckte er, „Ich
vergebe dir... Weil du mein Vater bist... Ich kann dich nicht
hassen... Nein...Ich-,“
Borkefrost
brach ab. Streifennacht drückte seinen Sohn von seiner Brust, sah
ihm tief in die Augen. Selbst die Augen des großen Katers tränten.
Erst jetzt bemerkte Borkenfrost, das sich der schwarze Schatten von
Borkenfrost löste. Er löste sich, wurde weiß, und umlegte die
Pfoten des Katers. „Was..?“
Fragte
Borkenfrost verwirrt, mit erstickter Stimme, „Du
hast mich von meiner Last befreit. Du hast mir verziehen... Ich kann
nun in Frieden... Ruhen...“
Er
ließ seinen Sohn los, welcher weiterhin verwirrt schaute. Doch
Streifennacht presste seine Nase gegen seine Stirn,
„Von mir, Streifennacht, ehemaliger Krieger, erhältst du dein
achtes Leben. Vertrauen. Vertraue nicht Jedem, doch vertraue denen,
die dir vertrauen.“
Sein
Körper wurden von unglaublichen Schmerzen gestürmt. Doch
Streifennacht legte seine Pfote auf die Schulter seines Sohnes und
schenkte Ihm halt. Als der Schmerz verschwand, richtete sich
Borkenfrost auf, doch Streifennacht ging schon. Er ging Mondblüte
entgegen, welche unglaublich erleichtert schien. Sie presste sich
aneinander, gaben sich einen Kuss, „Wie
liebe dich... Sohn...Auch unsere geliebte Tochter...!“

Borkenfrost wusch sich mit der Pfote die letzten Tränen von der
Wange. Ein Lächeln umspielte seine Lippen. Wortlos hauchte er, 'Ich
euch auch...'





Beide
Katzen verschwanden in der Menge.




Eine
Kätzin, umgeben von goldenen Staub trat vor. Goldstern. Er straffte
seine Schultern, versteckte all seine Erleichterung, Trauer und
Freude. Goldstern verlor keine falschen Worte,
„Borkenfrost. Wie erwartet. Du wirst mein Nachfolger. Ich gebe den
FlussClan hiermit in deine Pfoten.“
Borkenfrost
beugte sich runter. Nein. Goldsten und Borkenfrost hatten sich nichts
zu sagen. „Hiermit
erhältst du dein letztes Leben. Edelmut und Gütes. Beides sind
wichtige Dinge um einen Clan zu führen. Denk immer daran!“
Ein
Schmerz, nicht vergleichbar mit dem vorherigen Leben, stieß auf
Borkenfrost ein wie ein Stein. Leise knurrte er, ging in die Knie und
presste die Augen zusammen. Der Schmerz hielt länger an. Erst als er
leicht abgeschwächt war, traute Borkenfrost sich die Augen zu
öffnen. Er blinzelte und richtete sich vorsichtig auf. Goldstern saß
dort, unverändert. Sie blinzelte, „Borkenfrost.
Du hast deine neun Leben entgegen genommen. Von diesem Moment an soll
dein Name Borkenstern lauten. Ich bin mir sich das du den Clan in
glorreiche Zeiten führen wirst.“
Urplötzlich
umgab Borkenstern ein helles Licht. Nur für den Bruchteil einer
Sekunde. Er öffnete seine Augen wieder, doch alle Katzen waren
verschwunden. Alleinig die Flocken umgaben Ihn. Sie stiegen gemeinsam
zum Himmel auf. Borkenstern schloss seine Augen. Alles wurde schwarz.




Er
öffnete seine Augen. Leicht blinzelte er. Das Mondlicht war am
Mondstein vorbei gereist. Es war vorbei. Wackelig erhob er sich auf
die Pfoten und drehte sich zu Rehpfote. Ein komisches,
schmerzverzerrte Lächeln schob sich auf sein Gesicht, „Es
ist vorbei.“
Doch
vorerst musste Borkenstern sitzen. Eine kleine Pause würde gut
tun...
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Mi Jan 02, 2013 7:58 pm

cf: Vulkanöffnung

Interessiert, geradezu fasziniert, fixierte Rehpfote den Kristall des Vulkans. Niemand konnte bezweifeln, dass es einem bei dem Anblick einen Schauer über den Rücken jagt in der Anwesenheit des Kristalls zu sein. Es ist nicht so wie in meinen Träumen... Viel... Geladener...
Die Zeit verging schneller, als sie gedacht hatte. Plötzlich bewegte sich Borkenfr- Borkenstern und erhob sich. Respektvoll ging sie über seine augenscheinliche Schwäche hinweg. "Lass uns zurückkehren...", sprach sie und bemerkte überrascht, wie erwachsener sie sich fühlte. Als hätte mich dieser Ort... verändert...

tbc: Vulkanöffnung
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Mi Jan 02, 2013 10:43 pm

Borkestern nickte und kämpfte sich auf die Pfoten. Er war erschöpft. Selbst seine Ohren fühlten sich an wie Stein. Er schüttelte sich wach und verließ den Herz des Vulkans. Er wusste, es würde nicht das letzte Mal sein, das er hier her reisen würde.

Tbc: Vulkanöffnung
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Mo Jun 10, 2013 5:12 pm

cf: Vulkanöffnung

Der finstere Gang schien sich ewig hinzuziehen, während ich fast lautlos über den Stein lief. Um mich herum hörte ich nur meinen Atem und den der anderen Heiler. Lediglich ein leises Tröpfeln in der Ferne ließ mich vermuten, dass irgendwo doch etwas Schmelzwasser floss. Der Untergrund aber war zumindest trocken, also würden wir hoffentlich nicht ausrutschen.
Schließlich eröffnete sich vor mir aber der Ort, den wir gesucht hatten. Das Herz des Vulkans, in dem der Mondstein war. Noch war es ziemlich finster hier, der Mond hatte noch nicht seine richtige Position erreicht, aber ich war mir sicher, dass es nicht mehr lange dauern würde. Zumindest konnte ich schon einen Teil des Mondes oben an der Vulkanöffnung entdecken.
Ich trat von dem Eingang zur Seite und ließ mich an einem Fleck neben des Mondsteins nieder, während ich wartete, dass die anderen Heiler kommen würden. Sicherlich würde nun Rehsprung erst einmal ihre Schülerin traditionell dem SternenClan vorstellen.
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Mo Jun 10, 2013 10:51 pm

<--- Vulkanöffnung

Meine weichen Ballen hießen den harten aber vertrauten Weg willkommen, vermutlich der einzige Felsweg, den ich gerne ging. Ich spürte, wie sich Ruhe über mein Herz legte, ich machte mir immernoch Sorgen um Mausepfote, war unruhig, was das Schicksal des Windclans anging, aber ich konnte sie mit Ruhe betrachten.
Hier waren wir unseren Ahnen am Nächsten, sie standen uns auch in schwersten Zeiten mit Rat und Tat zur Seite.
Ich setzte mich bequem hin und ringelte meinen Schweif ordentlich um meinen Körper und wartete auf die anderen Heiler, damit Rehsprung ihre Schülerin dem Sternenclan vorstellen konnte. Ein neuer Heilerschüler war immer eine gute Nachricht...wenn nur Mausepfote hier wäre.
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Di Jun 11, 2013 12:03 pm

<-------------- Vulkanöffnung

Ehrfürchtig betrat Rehsprung das Herz des Vulkans. Auch, wenn der Mondstein noch nicht in seiner vollen Pracht erglänzte, war dieser Ort etwas besonderes. Hoch aufgerichtet und ruhig wandte die FlussClan-Katze sich zu ihrer Schülerin um. "Rosenpfote, ist es dein Wunsch, in die Geheimnisse der Ahnen eingeweiht zu werden und den Weg als Heiler zu beschreiten?", sprach sie die rituellen Worte und erinnerte sich dabei an ihre eigene Ernennung. Rosenpfote bestätigte die Frage, immer noch überwältigt von diesem Ort. Schließlich war dies das erste Mal, dass die Schülerin - Heilerschülerin - diesen Ort betrat.
Zufrieden nickte Rehsprung. "Tritt vor!", forderte sie die Jüngere auf. "Krieger der Ahnen, ich stelle euch diese Schülerin vor. Sie hat sich für den Weg des Heilers entschieden. Gewährt ihr das Wissen und den Scharfsinn, um eure Wege zu verstehen und ihren Clan zu heilen im Einklang mit dem Willen der Ahnen.", miaute Rehsprung.
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Di Jun 11, 2013 4:12 pm

cf : Vulkanöffnung

Mein Herz machte einen kleinen Hüpfer, als ich in die große und mondbeschienene Höhle eintrat. Ich meinte, dass das sich Silhouetten von Kriegerahnen an den - wie glatt polierten - Wänden spiegelten, doch als ich blinzelte, waren sie verschwunden. Ich gesellte mich zu Rehsprung, die gerade begann die rituellen Worte zu sprechen. Ich trat vor und blickte in die grünen Augen Rehsprungs. Ich bejahte, konnte aber den Blick nicht von den Wänden - an dem schwarze Schatten tanzten - und dem Mondstein lassen, der ein schwaches Leuchten auszustrahlen schien.
Doch als Rehsprung fortfuhr richteten sich meine Augen sofort auf sie. Stolz erfüllte mich, als sie mich den Ahnen vorstellte und ich stand sofort gerader, meinen Schweif ordentlich um die Pfoten geringelt.
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Di Jun 11, 2013 9:51 pm

Tbc: Vulkanöffnung

Noch immer nicht ganz bei der Sache folgte ich Rosenpfote. Erst als ich abrutschte und meine Pfite von einer kalten Strömung gepackt wurde zuckte ich zusammen. Blieb einen Moment hocken bevor sich der Schreck aus meinen Augen verlir und ich die Pfote schüttelte. Erst als die Wassertropfen vom schwarzen Pelz meiner Pfote flogen tapte ich weiter und ließ mich etwas abseits nieder. Schweigend lauschte ich den Zeremoniellen Worten mit denen Rosenpfote aufgenommen wurde. Ein sanftes Lächeln umspielte meine Züge.
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Do Jun 13, 2013 9:21 pm

<--------- Vulkanöffnung

Immer noch trabte ich hinter der jungen, schwarzen Kätzin her. Ich hörte die Laute ihrer Pfoten, wenn sie sie aufsetzte. Tap, tap, tap. Ich sah nichts, als wäre ich erblindet und ich verließ mich ganz auf die Heiler vor mir. Und ich hasste das Gefühl, nicht die Kontrolle über mich zu haben. Ich war froh, als wir uns setzten.
Selbst, wenn ich es nicht gewusst hätte, wäre mir binnen Sekunden klar geworden, dass hier der SternenClan hauste. Es war, als streiften ihre Sternen glänzenden Pelze den meinen, als berührte ihr Atem mein Gesicht, als richteten sie alle ihre Augen auf mich und nahmen jede meiner Bewegungen wahr. 
Wieder überließ ich den anderen Katzen den Vorgang und benahm mich wie ein unwissender Schüler. Sorgfältig legte ich meinen Schweif um die Pfoten und lauschte der FlussClan-Heilerin, die zum SternenClan sprach.
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Fr Jun 14, 2013 6:19 pm

Ich hörte der Heilerschüler-Zeremonie von Rosenpfote zu und betrachtete die junge, angehende Heilerin. Ich kannte sie zwar nicht, doch Nachwuchs war immer gut, schließlich würden auch wir und damit auch Rehsprung nicht ewig leben. Dieser Gedanke erinnerte mich aber daran, dass Mausepfote ihre Verpflichtungen so vernachlässigt hatte. Ich brauchte eine gute Nachfolgerin oder einen guten Nachfolger, in dessen Pfoten ich den DonnerClan lassen kann.
Als Rehsprung dann fertig gesprochen hatte, erhob ich mich und sah die rote Heilerschülerin lächelnd. "Somit bist du nun offiziell eine Heilerschülerin und deshalb heiße ich dich nun herzlich in unserer Heiler-Runde willkommen", miaute ich und nickte kurz Rehsprung zu. Dann drehte ich mich aber zum Mondstein um, der nun mittlerweile langsam seinen mysthischen Glanz erhielt. Der Mond richtete sich mittlerweile aus, deshalb mussten wir nun mit unseren Träumen beginnen. "Kommt, der SternenClan wartet auf uns", sagte ich dann noch, ehe ich mich neben den Mondstein legte und meine Nase an seine glatte Oberfläche presste. Sofort schoss die eisige Kälte durch meinen Körper, doch ich hieß sie gerne willkommen. Denn mit ihr kam die Trägheit über mich und meine Augen fielen zu. Und kaum waren sie geschlossen, schlief ich ein...

Als ich meine Augen wieder öffnen konnte, fand ich mich zu meiner Überraschung inmitten des DonnerClan-Territoriums wieder, nämlich bei den Sizilienblüten. Die Blumen verströmten ihren wunderbaren Duft, während der nächtliche Mond über mir glitzerte. Es war angenehm warm, fast schon wie in der Blattgrüne, die Grillen zirpten um mich herum. Es war wie eine normale Blattgrüne-Nacht, wäre nicht der silberne Mondstaub gewesen, der überall lag.
"Willkommen, Goldblume"
, ertönte eine sanfte Stimme aus dem Nichts heraus. Überrascht sah ich mich um und entdeckte nicht weit von mir den rotgetigerten Pelz meiner Vorgängerin Zimthauch. Freudig schnurrte ich und lief auf die Kätzin zu. "Schön, dich zu treffen, Zimthauch", miaute ich und begrüßte die Heilerin mit einem Nicken. Auch sie nickte mir zu, doch für mehr war gar nicht mehr Zeit.

Eine Wolke zog vor den Vollmond über uns und tauchte alles in dunkle Schatten. Lediglich der Augen der Heilerin vor mir strahlten noch durch die Finsternis, während ihre Stimme erneut ertönte. "Dunkle Zeiten sind durch den Kampf gegen den SchattenClan über den DonnerClan hereingebrochen. Doch ihr seid stark und entschlossen, niemals aufzugeben. Auch das Auftauchen des WolkenClans hat euch kurzzeitig aus der Bahn gerissen, aber auch das kann eurem Mut nichts antun. Dennoch..." Kurz verklang ihre Stimme und es war mir, als würde ich sie seufzen hören. Dann aber stand sie plötzlich direkt vor mir, ihre Nase berührte fast meine, während ihre Augen meinen Blick vollkommen festhielten. "Das Alte muss weichen, um für das Neue Platz zu machen. Eine neue Generation wird über den Clan kommen, ihm neue Kraft geben und alle Probleme lösen. Noch vor dem nächsten Blattwechsel wird sich alles verändern." Aus Zimthauchs Stimme war mittlerweile die Stimme des SternenClans geworden. Mein ganzer Körper erzitterte bei diesen schwerwiegenden Worten, während ich versuchte zu verstehen, was sie damit meinte. Welche neue Generation? Und welches Alte musste weichen? Wieso wurde der DonnerClan schon wieder von Veränderungen heimgesucht?!
Doch für Fragen war es bereits zu spät. Die Schatten um uns herum verdunkelten sich, bis schließlich auch Zimthauchs Augen verschwanden und ich alleine im Schatten stand. Er war nicht bedrohlich, er war regelrecht angenehm. Und so schloss ich die Augen und fiel erneut...


Blinzelnd schlug ich wieder die Augen auf und fand mich zurück im Herzen des Vulkans wieder. Neben mir schliefen die anderen Heiler noch, alles war ruhig. Doch mein Herz raste. Was sollte ich von dieser Prophezeiung halten. Was hatte Zimthauch mir damit sagen wollen? Und wie sollte ich das Farnstern erklären, wo ich doch nicht einmal selbst wusste, was dies bedeuten würde. Ich war ratlos.
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Fr Jun 14, 2013 6:46 pm

Mit einem lächeln nickte ich als die Zeremonie beendet wurde und die Katzen sich an den Mondstein legten. Neben Goldblume ließ ich mich nieder. Ein ungutes Gefühl durchfuhr mich als ich den leuchtenden Stein betrachtete. Ich zögerte. Hatte ich wirklich Angst davor auf Lilienherz zu treffen? Ich schluckte und schob meine Nase so weit nach vorne bis sie auf den eisigen Kristall traf. Eine lähmende Kälte durchzuckte meinen Körper von der Nase bis hin zur Schwanzspitze. Es dauerte keine drei Herzschläge da wurde ich in die Tiefe gerissen. Die Finsterniss verschluckte mich...

Blinzelnd öffnete ich die Augen. Es war dunkel, nur der Vollmond erhellte die Fläche auf der ich war. Die Rotfelsenkluft. Der Ort wo die Schlacht statt gefunden hatte. Mit zusammengekniffenen Augen erhob ich mich langsam. Meine Augen gewöhnten sich an das nächtliche Licht und den leichten Wind der über die Steine streichelte. "Salbeifeder..." Eine raue, aber dennoch sanfte Stimme drang an mein Ohr und ließ mir einen schauer über den Rücken laufen. Langsam wand ich den Kopf. Hielt ausschau nach den weißen Augen meiner alten Mentorin. Als eine schlanke, weiß-braungetigerte Gestalt auf mich zu trat, duckte ich mich ehrfürchtig vor der SternenClan Heilerin. "Lilienherz ich..." Mit einem schnippen unterbrach sie meine Worte. Die Kätzin setzte sich. Sternenstaub wehte von den roten Steinen auf als sie sich nieder ließ. "Es war falsch doch haben wir jetzt keine Zeit darüber zu plaudern." Ihre Stimme war hart aber Verständnis lag in ihrem Blick. Langsam erhob sich die drahtige Kätzin auf die Pfoten. Ein Dichter Nebel schwebte über die Felsen auf sie zu, umspülte ihre Pfoten und raubte ihr dann die Sicht. "Viele dinge haben und werden sich ändern. Das Alte wird gehen und einer neuen Generation platz machen. Noch vor dem nächsten Blattwechsel wird eine neue Ära eingeläutet werden.Es war als würde der gesammte SternenClan zu ihr sprechen so vermischt waren die Stimmen ihrer Ahnen. Noch lange hallten die Worte in meinen Ohren nach bis mich erneut eine kalte Dunkelheit verschluckte...


Erschrocken schlug ich die Augen auf. Langsam begab ich mich nach hinten in den Schatten und schweigend wartete ich bis die anderen heiler erwachen würden, die Worte der Prophezeiung noch immer in den Ohren.
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Fr Jun 14, 2013 6:59 pm

Der Mond wanderte und bald schimmerte er in seiner ganzen Pracht. Das Wispern in Rehsprungs Ohren wurde stetig lauter. "Es ist so weit. Jetzt wirst du dem SternenClan zum ersten Mal wirklich gegenübertreten.", erklärte sie ihrer Schülerin und folgte Goldblume auf den Mondstein zu. "Leg dich neben den Stein und berühre ihn mit deiner Nase. Den Rest übernimmt der SternenClan.", wies die braun-weiße Rosenpfote an.
Rehsprung selbst legte sich daraufhin neben den immer noch geheimnisvoll schimmernden Mondstein und presste ihre Nase dagegen. Er war eiskalt, wie jedes Mal. Ausgehend von der Nase schlich sich die Kälte in den ganzen Körper der Katze. Ohne den Kontakt zum Stein zu verlieren, legte die FlussClan-Heilerin ihren Kopf auf die Pfoten und schloss die Augen...

Eine frische Brise ließ Rehsprung die Augen wieder öffnen. Die Umgebung war der Katze völlig fremd. Ein Sandstrand, nicht weit entfernt war ein stürmisches, graues Meer zu erkennen. Der frische Wind kam vom Meer und war voll des Salzgeruchs. Zwischen den Dünen konnte Rehsprung die vertrauten Umrisse ihrer Mentorin Spatzenfeder ausmachen. Die ältere Kätzin wirkte ernst. Ähnlich ernst wie Silberschatten, als diese ihr verkündet hatte, es sei an der Zeit, einen Nachfolger zu suchen.

Kaum hatte die FlussClan-Heilerin an die Ältere gedacht, tauchte auch diese auf. Als hätten die Gedanken der braun-weißen sie herbeigerufen.

"Tiefgreifende Veränderungen werden die Clans treffen.

Noch vor dem nächsten Blattwechsel weicht die alte Generation der Neuen.
Eine neue Ära kommt unaufhaltsam auf das Gebirge zu."
Silberschatten und Spatzenfeder schienen gleichzeitig zu sprechen, obwohl keine von ihnen den Mund bewegte. "Wie meint ihr das? Welche alte Generation wird weichen?", fragte Rehsprung verwirrt. Sie verstand die Bedeutung dieser Prophezeiung nicht. 
Dann glaubte sie, zu verstehen. "Hat es etwas mit deiner Ankündigung zu tun, Silberschatten? Sind jetz...alle davon betroffen?", fragte die Heilerin leise. Doch weder Spatzenfeder noch Silberschatten gaben eine Antwort. Beide SternenClan-Katzen lösten sich auf.

Rehsprung schreckte hoch. Das Herz pochte ihr hart und schnell gegen die Brust. Sollte diese Prophezeiung bedeuten, dass alle Heiler bald sterben würden? Dabei waren Weder Salbeifeder noch Kleeblatt alt! Zutiefst verunsichert wartete Rehsprung, dass die anderen Heiler aufwachen würden.
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