Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 Im Herzen des Vulkans

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Mausefell

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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Di Sep 04, 2012 2:04 pm

<--- Vulkanöffnung

Je näher sie kamen, desto lauter wurden die Stimmen in Mausepfotes Kopf. Nun konnte sie sie deutlich vernehmen. Junge, und alte Katzen, sanfte, starke und nervöse Stimmen. Die Flanken der Schülerin bebten vor Aufregung, während ihr Herz wie wild pochte. Wie nervös würde sie erst wohl sein, wenn sie ein zweites Mal, zu ihrer Ernennungszeremonie hier herkam? Sie schluckte den Kloß in ihrem Hals hinunter und zwang ihre Pfoten zur Bewegung. Immer tiefer drangen sie in den Vulkan ein, die wildfarbene direkt hinter ihrer Mentorin.
Es dauerte nicht lange, bis sie schließlich die Mitte, das Herz des Vulkanes erreicht hatten. Das mysteriöse, blaue Licht hatte die Katzengruppe bereits von weitem vernommen. Nun, standen sie deren Quelle nur eine Schwanzlänge entfernt. Mausepfote holte Luft. Ein riesiger, prachtvoll glänzender Stein gehüllt in Mondlicht. Eine kräftige, intensive Energie ging von ihm aus. Für einen Moment war die Schülerin wie versteinert, die blauen Augen auf der atemberaubenden Schönheit ruhend, doch da stupste sie ein Schweif, und sie sah Goldblume, wie sie weiter an den Stein schritt, ebenso wie Farnfeder. Nervös blickte sie von einer, zur anderen Katze. Sollte sie dasselbe tun, oder einfach warten? Doch da bewegten sich ihre Pfoten wie von selbst. Die Stimmen drangen lauter, dröhnten in ihrem Kopf. Vielleicht..sollte sie es wagen? Mit des Lichtes wegen geschmälerten Augen blickte sie zu ihrer Mentorin, welche just in diesem Moment den Stein mit ihrer Nase berührte. Kurz zögernd, tat Mausepfote es ihr doch gleich, und schloss die Augen. Sie verspürte noch die kalte, raue Oberfläche des Steines, die Energie, welche ihren Körper durchströmte, bis sie volkommen entspannte, und sich fallen ließ..

Wie schwerelos fühlten sich die Pfoten der Kätzin an, als diese die Reise zu ihren Ahnen antrat, und ihre Angst schien einem schönen, entspannten Gefühl zu weichen, bis sie schließlich die Augen öffnete. Sie befanden auf einer merkwürdigen Lichtung. Vier riesige Eichen, ragten prunkvoll um sie zum Himmel, unzählige Sterne glitzerten am Horizont. Das Licht des Mondes schien direkt auf sie herab.
Für eine, der Schülerin wie Monde vorkommend lange Zeit, herrschte nichts als stille. Einsame, beunruhigende Stille. Selbst die Stimmen ihrer Ahnen waren verebbt.
So schön dieser Ort auch war, jagte er Mausepfote Angst ein. Unsicher blickte sie auf Goldblume herauf, derer Augen jedoch nichts verrieten.
Sie zuckte zusammen, als es ihre Mentorin ebenfalls tat. Mit großen, geweiteten Augen blickte sie auf. Das was sie sah, raubte ihr dem Atem. Die anmutige Gestalt einer Kätzin, welche auf der Spitze eines riesigen Felses ragte. Mit eleganten Schritten,ganz so, als würde sie einfach durch die Lüfte schweben, kam sie ihnen näher. Mausepfotes Herz pochte ihr bis zum Halse, doch je näher sie kam, desto erkennbarer wurde die grazile Gestalt. Sternenstaub schimmerte in ihrem schönem, orange-goldenem Fell, und eine ehrfurcht erregende Weisheit ging aus ihren klaren, grünen Augen aus. "Z-zimthauch?" Wie eine Fluchtwelle brach der Schmerz in ihrem Herzen aus, die Tränen konnte, und wollte sie nicht zurückhalten. Sie war es wirklich! Zimthauch, die sanfte, liebevolle Heilerin, welche einst ihr größtes Vorbild gewesen war. Nein, es noch immer war!
Wie kleine, glitzernde Diamanten fielen sickerten die Tränen der wildfarbenen zu Boden, und sie musste sich zusammen reißen, um nicht zu ihr zu stürmen, und die Nase in ihren Pelz zu schlagen. Ich.. ich habe dich so vermisst!, schrien ihre Gedanken, ihre Kehle jedoch war unfähig, auch nur ein einziges Wort heraus zu lassen. Der süße, ihr seid Kinderstubentagen bekannte Duft strömte durch ihre Nase, benebelte jegliche Sinne. Mit zitternden Flanken lauschte sie den Stimmen der beiden Heilerinen. Sie konnte den Schmerz, die Unsicherheit ihrer Mentorin spüren, wie ein Dorn, welcher sich in ihr Herz bohrte.
Doch dann kamen die Worte, welche ihr Herz um tonnen erleichterten. "Sie ist die Richtige." Ehe Mausepfote es sich versah, war die Gestalt ihrer geliebten Zimthauch bereits verschwunden. Was blieb, war ihr süßer Duft in ihrer Nase. Sie presse sich mit glasigen Augen an ihre Mentorin, als sich eine plötzliche Schwärze vor ihren Augen ausbreitete, und beide Katzen in die Dunkelheit sog.


Luft schnappend öffnete Mausepfote die Augen, kniff diese jedoch gleich darauf wieder zu. Es dauerte eine Weile, bis ihre Augen sich an das Licht gewohnt hatten, ihr Sichtfeld sich klärte, und sie den Halt auf den Pfoten wieder fand. Das war sie also gewesen.. ihre erste Begegnung mit dem SternenClan. Noch immer konnte sie nicht glauben, was bis vor wenigen Herzschlägen geschehen war. Mit dem Schweif wischte sie sich die Tränen aus den Augenwinkeln, und folgte ihrer Mentorin, mit einem merkwürdigem Gefühl der Kraft aus der Höhle. Als sie den Ausgang schließlich erreicht hatten, blickte sie sich um. Farnfeder.. nein, Farnstern war bereits verschwunden. Mit einem Seufzer, welcher plötzlich in ihr aufkam, drückte sie sich an die Flanke ihrer Mentorin. "Es war so schön, sie zu sehen..", wisperte sie leise, und ein Lächeln umspielte ihre Züge, während ihre tiefblauen Augen einen zuversichtlichen Glanz annahmen. "Ich freue mich so sehr auf meine baldige Zeremonie.. Ich werde sie und dich stolz machen Goldblume. Das verspreche ich."
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Di Sep 04, 2012 6:56 pm

Eine sanfte Berührung an meiner Flanke war zu vernehmen.Ich war immernoch erschüttert und mein Herz voller Trauer.Zimthauchs Bild wollte mir nicht süß dem Kppf gehen.Ich schluckte den Kloß hinunter und blickte meine Schülerin an,die schon jetzt so weise wie eine wahre Heilerin redete.Als ich in ihre blauen Augen sah,musste ich einfach etwas tun,was ich noch nie in meinem Leben vor jemandem anderen gemacht hatte.
Ich weinte.
Ja,ich öffnete Mausepfote mein Herz.Und mit den heißen Tränen,die auf dem Boden zersprangen,wurde mein Herz reingewaachen von all der Verzweiflung.Sanft drückte ich mich an die Kätzinn.,,Das hast du jetzt schon....."wisperte ich lächelnd.
Einiege Heruschläge verharrte ich so,bevor ich möchte aufrichtete,mir die Tränen mit dem Schwrif wegwischte,und tief durchatmete.Nah diesem Monent war es,als hätte ich die Stärke einer unerschütterlichen Heilerin wiedergewonnen..Ich fühlte mich von allem befreit,das mir auf der Seele gelastet hatte,und ich hatte Zimthauchs Tod nun aktzeptiert.Ich hatte einfach das gebraucht,was jede Katze einmal braucht: Mitgefühl und Liebe.
Denn es war als liebte ich Mausepfote wie eine Tochter.Eine Tochter,die ich niemals hatte.
Ich beendete meine Gedanken abrupt und schnippte mit dem Schweif.
,,Na komm,lass und gehen.Vielleicht holen wir Farnstern noch ein...."
Mit diesen Worten marschierte ich los in Richtung Lager,nicht aber ohne meine Schülerin immer in Blick zu haben.
----------------------->DCLager
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Mausefell

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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Di Sep 04, 2012 7:54 pm

Mausepfote blinzelte verwundert, als sich plötzlich Tränen in den goldenen Augen ihrer Mentorin sammelten. "G-Goldblume?" Hatte sie etwas falsches gesagt?
Doch als sich die weiße Kätzin nun an sie drückte, verstand sie. Heiße Tränen sickerten in ihr Fell, während ihr Schweif tröstend auf der Schulter der Heilerin ruhte. Ganz, wie sie es nur wenige Stunden davor bei ihr getan hatte. "Schh."
Schließlich verebbte das Schluchzen, und versiegten die Tränen. Die Augen Mausepfotes funkelten bei den Worten der Kätzin, und ihr wurde so warm ums Herz, sodass sie sich gleich ein weiteres mal an sie drückte. Wie nur, wie hatte sie auf diese Katze eifersüchtig sein können? Golblume war einfach die beste Mentorin, welche man sich vorstellen konnte. Sie Mäusehirn. Manchmal wirst du deinem Namen wirklich gerecht.., bemerkte sie schmunzelnd. Froh, das Goldblume nun neue Energie und Zuversicht geschöpft hatte, machte sie sich Seite an Seite mit dieser auf die Pfoten, zurück ins Lager. Sie hatte Schattenpfote eine menge zu berichten!

---> DC Lager
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Sa Sep 29, 2012 4:58 pm

cf: Vulkanöffnung

Mit geschmeidigen Schritten folgte ich dem finsteren Gang durch das Vulkangestein und ließ mich nur von meinen Instinkten und meinen Erinnerungen führen. Wieder einmal dachte ich an das erste Mal, als ich diese Höhle betreten hatte, zusammen mit meiner Mentorin. Ich lächelte in mich hinein und betrat schließlich die Höhle, in der der Mondstein lag. Der Mond schien von oben schräg hinein und tauchte alles in ein etwas mattes Licht. In der Mitte erkannte man bereits den Stein, der bei Mondhoch zum Mondstein wurde. Kurz schnippte ich mit dem Schweif und sah zu Eisfeder. "Du musst dich vor den Mondstein legen und ihn mit deiner Nase berühren. Er wird eiskalt sein, doch das ist völlig normal. Wenn es so weit ist, wird der Schlaf über dich kommen undd er SternenClan wird dich empfangen. Lass dich einfach von deinen Instinkten leiten...", erklärte ich der weißen Kätzin und ließ mich dann selbst auf der einen Seite des Mondsteins nieder. Bald würde der Mond weit genug gewandert sein, und uns den Weg zum SternenClan ebnen. Ich schloss die Augen und berührte mit der Nase den eiskalten Stein, doch ich kannte diese Kälte. Langsam wurde meine Atmung ruhiger, während ich auf den Schlaf wartete.
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   So Okt 07, 2012 5:33 am

<-- Vulkanöffnung

Die merkwürdig erdig duftende Luft im inneren des Vulkanes war schwül, doch feurig zugleich. Ein vor Kraft nur so strotzender Ort, dessen konnte man sich sicher sein, war es doch so finster, das man nicht einmal die eigenen Pfoten vor den Augen erkennen konnte. Eisfeder verlor nicht auch nur einen einzigen Ton, als sie dicht an Lichtertanz Fersen den schmalen, dunklen Tunnelpfad entlang ging. Ihre Kehle war wie zugeschnürt, während ihre 'Knie' mit jedem Pfotenschritt weicher wurden, und ihre Flanken vor Nervosität bebten. Und wie sie es taten. Sie bebten, wie sie es bei einem kleinen, verängstigten Junge taten, und jeder Versuch dieses Beben zu unterbinden scheiterte. Die Kätzin schluckte den großen, ekelhaft klebrigen Kloß hinunter, welcher sich in ihrem Hals gebildet hatte. Sie befürchtete, dass ihre Beine bald nachgeben würden, würde sie nicht kurz stehen bleiben, um sich zu beruhigen, waren es auch nur ein paar Herzschläge. Doch nicht einmal für diese paar Herzschläge war nun Zeit. Es war nun überhaupt keine Zeit mehr für irgendwelche Ablenkungen und Spielereien. Mit pochendem Herzen bemerkte Eisfeder die ersten Lichtstrahlen, die ihren Weg erhellten. Ein fahles blau, welches sie direkt zur Quelle seines Ursprungs, ihrem Ziel führte. Die weiße war sich sicher, dass sie nur noch wenige Meter von ihm trennen konnten. Bald würden sie ihn erreicht haben, den Mondstein. Als die angehende Anführein bemerkte, das Lichtertanz langsam an Tempo zulegte, beschleunigte auch sie ihre Pfoten, ihr Herz jedoch, pochte ihr dabei beinahe bis zum Halse. Bleib ruhig Eisfeder. Du schaffst das, du schaffst das! Und noch während Eisfeder sich in Gedanken Mut zusprach, erfüllte ein plötzliches, gleisendes Licht ihre Sicht, und zwang die Kätzin, ihre Augen zusammen zu kneifen. Eine mysteriöse Energie durchströmte ihren Körper, während sie blinzelnd versuchte, etwas zu erkennen. Endlich klärte sich ihre Sicht, und sie schnappte nach Luft, als sie bemerkte, dass sie ihm bereits direkt gegenüber stand, dem Mondstein - wunderschön in seinem Glanz, eine intensive, Ehrfurcht erregende Aura ausströmend. Noch trafen wenige Strahlen des Mondes auf ihn ein, doch diese reichten bereits aus, um ihn wie einen derSterne am Firmament erglühen zu lassen, ebenso wie Eisfeders Augen, in welchen moosgrünen Tiefen sich nun Angst und Nervosität wiederspiegelten. Das Blut in ihren Ohren rauschend, lauschte sie den Worten des Heilers - oder dem, was sie davon mitbekam. Sie nickte schluckend, war unendlich froh, dass er an ihrer Seite war. Ohne ihn würde sie es nicht schaffen, in völliger Angst des Ungewissen, was nun auf sie zukommen würde. Sie würde dem SternenClan nun das erste Mal die Zunge geben, das erste Mal einer ihrer gegenüber stehen. War sie wirklich bereit dazu? Würde sie überhaupt ein Wort heraus bringen?
Reiß dich zusammen! Bereit hin oder her, nun musste sie stark sein. Für Nelkenstern, für Lichtertanz, für sich und für ihren Clan. Langsam kauerte sich die weiße vor den Mondstein, ringelte den Schweif um die Pfoten und holte tief Luft. Lediglich eine Mauselänge trennte ihre Nase und das in Licht getauchte Gestein voneinander. Besonders für dich, Nelkenstern. Ich habe dir ein Versprechen gegeben, und dieses Versprechen werde ich einhalten. Ich werde dir beweisen, dass du nicht die falsche Entscheidung getroffen hast! Sie schloss die Augen und presste die Nase an den Mondstein - das Tor, welches sie zu ihren Ahnen führen würde. SternenClan, ich bin auf dem Weg!


Kälte. Eiseskälte. Dunkelheit.
Nach Luft schnappend, öffnete Eisfeder die Augen, nur um in eine tiefe, unergründliche Schwärze zu blinzeln, und sogleich erschrocken zusammen zu zucken."Wa-?" Nichts konnte sie erkennen, nicht die eigenen, weißen Pfoten vor den Augen, nicht auch nur das geringste Fünkchen Licht, lediglich die einsame, furchterregende Dunkelheit. "H-hört mich jemand?", ertönte ihre angespannte, bebende Stimme, welche zu ihrer Überraschung laut hallte, als befände sie sich noch immer in den Tiefen des Donnervulkans. Vielleicht tat sie dies ja wirklich? Aber.. war etwa irgendetwas schief gelaufen? Befand sie sich wohlmöglich überhaupt nicht beim SternenClan? Nein, das konnte nicht sein!
Erschrocken fuhr die Kätzin zusammen, als ein plötzlicher, eisiger Windhauch durch ihren Pelz schnellte, und ihre düsteren Gedanken, im wahrsten Sinne des Wortes, wegbließ. Jedes einzelne ihrer Haare stellte sich auf, ihre Beine verloren beinahe den Halt. "Eisfeder.", ertönte eine Stimme hinter ihr, und ließ sie erneut zusammen zucken, ihr Herz beinahe aussetzen. Ihr Kopf schnellte in jede nur erdenkliche Richtung, doch konnte sie weder eine Katze, noch irgendetwas anderes ausmachen. Nichts als Schwärze - nach wie vor. Doch konnte sie sie laut und deutlich vernehmen, die kräftige, klare Stimme einer Kätzin, welche zu ihr Sprach. Aber es war nicht Nelkenstern. Diese Stimme war ihr vollkommen fremd. Ehe Eisfeder die Frage stellen konnte, welche auf ihrer Zunge brannte, nämlich, um wen es sich bei der Fremden handelte, fuhr diese bereits fort. Und es lag etwas so Weises, erhabenes in ihrer Stimme, dass es sie mit Ehrfurcht erfüllte. " Bist du wirklich bereit, deine 9 Leben zu empfangen, und den WindClan unter dem Namen Eisstern zu leiten? Bist du bereit, die Verantwortung eines Anführers zu tragen?" Eisfeder zwang sich zur Ruhe, konnte die Anspannung und Nervosität welche in ihrem Pelz prickelte jedoch nicht unterbinden. Sie schluckte und versuchte so selbstsicher wie nur möglich gegenüber der fremden Sternenkätzin zu klingen: "Ja, ich bin bereit!" Und so wahr diese Worte gesprochen waren, strömten die Gerüche unzähliger Katzen auf sie ein, wie eine Welle, welche mit voller Kraft gegen einen Felsen prallte. Wind-, Donner-, Schatten- und FlussClanduft erfüllte ihre Sinne, jedoch auch ein ihr unbekannter, fünfter Duft, irgendwie vertraut, und doch so fremd, strömte in ihre Nase. "Du hast dich entschieden, Eisfeder. Nun wirst du deine Leben erhalten, von Katzen, welche dich nie vergaßen. Welche du ebenfalls nie vergaßt.. und von Katzen, welche demselben Schicksal folgten wie du."
Katzen..welche ich nie vergaß?
Die Stimme der Kätzin hallte noch in Eisfeders Kopf, als plötzlich gleißendes Licht ihre Umgebung erfüllte, und ihre Sinne betäubte. Für einige Herzschläge, welche ihr wie Monde vorkamen, war sie vollkommen geblendet. Dann, endlich konnten sich ihre Augen entspannen. Eisfeder spürte, wie sich ihre Pfoten erleichterten, und ihre Sicht sich langsam klärte. Mit zusammen gekniffenen Augen betrachtete sie das verschwommene Farbspiel vor ihren Augen, welches sich mit zunehmender Zeit in ein Bild verwandelte, welches ihr nun, wieder im Besitz ihrer vollen Sehkraft, dem Atem raubte. Sie befand sich mitten auf einer dicht bewachsenen Lichtung, gehüllt in silbriges Mondlicht. Wunderschöner Blumen jeder Art, und jeder Farbe des Regenbogens wuchsen um sie herum, verströmten einen süßen, lieblichen Duft, welcher ihre Nase umschmeichelte. Ein langer, glatter Pfad schlängelte sich vor ihren Augen, führte zu einem großen, prächtigen Felsen, auf dessen Gipfel Umrisse einer Katze erkennbar wurden. Der Mond stand direkt über ihr, so tief, dass Eisfeder dachte, er würde sie nach einem winzigen Katzensprung bereits berühren können. Doch so hell der Mond auch schien, sie konnte nicht erkennen, um wen es sich bei der mysteriösen Gestalt handelte. Alles schien im Licht in seiner vollen Pracht zu erstrahlen, seine wahre Schönheit zu entfalten, außer dieser einen Gestalt, welche stumm auf dem Gipfel stand, wie eine Skulptur aus Stein, und keinen einzigen Muskel rührte. Was sollte sie nun tun, warten, ihr folgen? Wartete die Katze etwa auf sie?
All ihren Mut zusammen nehmend, wagte sie die ersten Pfotenschritte in Richtung des Felsens , zuckte verwundert mit den Ohren, als sie bemerkte, wie ihre Pfoten sie davon trugen. Jeder ihrer Schritte war federleicht, ihr Gang so geschmeidig, als würde sie auf Wolken schweben. Ein herrlich unbeschwertes Gefühl, welches ihre Anspannung für wenige Herzschläge minderte. Je näher sie der Gestalt, ihrem Ziel kam, desto deutlicher konnte sie sie erkennen. So, als würde sie sich alleinig Katzen zeigen, welche sich trauten, ihr Näher zu kommen. Noch bevor sie den Gipfel vollständig erklommen hatte, vernahm sie auch bereits deren Stimme. Engelsgleich, wie eine Melodie, welche in ihren Ohren drang, und nur für diese Bestimmt war. Verwundert musste Eisfeder feststellen, dass es sich um dieselbe Stimme handelte, welche sie auf diese Lichtung geführt hatte. Die Stimme, welche sie in der Schwärze vernommen hatte. "Du bist hier."
Volkommen sprachlos starrte Eisfeder sie an. Die Quelle dieser lieblichen, doch vor Kraft strotzenden Stimme, eine wunderschöne, sandfarbene Kätzin mit großen, golden funkelnden Augen, welche ihr wohlgeformtes, zartes Gesicht zierten, als bestünden sie aus den schönsten Edelsteinen auf dieser Erde. Sterne glänzten in ihrem glatten, eng anliegenden Fell, und das Lächeln auf ihren Lippen war bezaubernd, gar magisch. "Ich heiße dich im Namen des SternenClans Wilkommen. Mein Name lautet Wind. Ich nehme an, du hast meine Stimme bereits erkannt?" Eisfeders Augen weiteten sich, und ihr Puls stieg schlagartig in die Höhe. Diese Kätzin war.. Wind? Die Wind aus den Erzählungen, welchen sie im Jungenalter gelauscht hatte? Unfähig, auch nur ein Wort heraus zu bekommen, senkte die weiße den Blick, um sich vor ihr zu verneigen. Sie begriff, welch Ehre ihr zuteilwurde, auf diese Kätzin, nein, diese Heldin treffen zu dürfen. Es war Wind – die Mutter aller WindClan-Ahnen und die Katze, welche den Clan einst gründete. Als Eisfeder wieder aufblickte, hatten Winds Augen einen ersten Schimmer angenommen. "Die Katze, welche in Nelkensterns Pfotenstapfen treten wird.." Unangenehm brannten die Blicke, mit welchen Wind sie musterte. Ihr gesamtes Fell prickelte vor Aufregung. "Es ist an der Zeit, dein erstes Leben zu erhalten, junge Kriegerin. Eisfeder wird es nicht länger geben. Dein Kriegerleben wird ausgelöscht, und lässt Platz für die neuen Leben, von welchen du jedes einzelne wie einen Schatz hüten musst – die 9 Leben eines Anführers." Das Herz pochte der weißen bis zum Halse. Hieß das etwa, dass sie nun sterben musste? Sterben, um darauf wieder zu Leben zu erwachen? Eisfeder wurde bei diesem Gedanken mehr als unwohl. Aber nun hatte sie es bereits bis hierher geschafft - sie konnte und durfte nicht einfach kneifen! Tief Luft holend trat sie einen Pfotenschritt vor, nickte der sandfarbenen Kätzin ernst zu. "Ich bin bereit, Wind."
"So sei es!", ertönte die Stimme Winds, welche nun Klang, als würden unzählige Katzen im Chor sprechen, mächtig, durchdringend, und dennoch klar. Eisfeder erzitterte. "Ich schenke dir hiermit dein erstes Leben, das Leben der Kraft, und der Ausdauer. Nutze es, um deinen Clan durch schwere Zeiten zu führen, ohne die Hoffnung, und den glauben an dich selbst zu verlieren. Nutze es, um stark zu bleiben, egal, was dir auf deinem weiteren Weg als Anführerin geschehen mag, und Verluste zu überwinden."
Und mit diesen Worten verschwamm das Bild der Kätzin, und ein plötzlicher Schmerz durchzuckte ihren Körper. Langsam, jedoch stetig ansteigend, bis es sie schließlich zu Boden gehen ließ. Jeder Muskel ihres Körpers verkrampfte, der erbarmungslose, erschreckend heftige Schmerz ließ sie aufschreien. Ihre Sicht flakerte, bis sie eine Kätzin vor diesem sah. Den sandfarbenen Pelz erkannte sie sofort. Es war das Bild der jungen Wind, welche mit geweiteten, tränenden Augen eine Schlucht hinab blickte. Ihre Flanken waren zerkratz, ihr Fell völlig zerzaust, an einigen Stellen fehlten ganze Büschel. Blut quoll eine Wunde an ihrer Schulter hinab, ihre Krallen waren tief in die Erde gesengt. Als ob dieses Bild, der Schmerz nicht schon genügte, verspürte sie nun deren Kummer, ihr Leid, ihre Trauer, Reue und Selbstzweifel, als würde sie in diesem Moment in ihrem Körper stecken. Eisfeder wusste nicht, wie lange sie dieses Bild noch ertragen musste, kam es ihr doch wie Monde vor, bis es endlich verschwamm, und mit ihm die furchtbaren Schmerzen, quälenden Emotionen, sowie Erinnerungen Winds. Keuchend schlug Eisfeder die Augen auf. Sie war noch immer wie gelähmt, als sie aufsah, und in zwei grüne Augen blickte. Erschrocken wich sie zur Seite. Würde sie nun bereits ihr zweites Leben erhalten? Schmal waren sie, diese giftgrünen Augen, musterten sie mit einer Mischung aus Stolz und Verachtung. Eisfeders Herz zog sich zusammen. Wind hatte Recht behalten. Diese Augen gehörten einer Kätzin an, welche Eisfeder nie hatte vergessen können, und nie vergessen würde. Eine Kätzin, welche ihr das Leben als Junges zur Qual gemacht hatte. "Blut..sturm?"
Doch was suchte sie hier, hier im SternenClan? Wie konnten ihre Ahnen solch eine Katze wie sie auf ihren heiligen Jagdgründen dulden? "Eisfeder!", raunte die Kätzin, spuckte ihr die Worte nur so vor die Pfoten, und ließ die Kätzin abermals zusammen zucken. "Ich weiß, du hegst einen tiefen Hass gegen mich", begann sie, aber in ihren Augen fehlte jegliche Reue. "Ich weiß, du hast unzählige Fragen, welche du mir stellen willst. Aber dafür ist nun keine Zeit. Eines Tages werde ich dir alles beantworten.. Doch nun schenke ich dir dein zweites Leben. Es ist der Durchsetzungswille. Lasse dir von keiner Katze etwas einreden und ziehe deinen eigenen Willen, deine eigenen Ideale durch. Du bist Anführerin, sonst kein Anderer." Für einen Moment zuckten die Mundwinkel der älteren Kätzin nach oben. Doch Eisfeder schüttelte den Kopf, ihre Augen trübten sich, und sie verspürte einen merkwürdigen, bittersüßen Schmerz. Sie durfte nicht weinen. Nicht für diese Kätzin! Nicht für sie! "Nur.. einen Moment, bitte gebe mir einen winzigen Moment, Mutter!" "Durchsetzungswille.", fuhr die weiße unverwandt fort und schüttelte den Kopf. "Du wirst ihn brauchen. Glaub mir." Und wie zuvor bei Wind, verschwand auch nun das Bild Blutsturms, ihrer Mutter, löste sich in Luft auf. "Nein, Blutsturm, warte ich-‚" Das Schwindelgefühl ließ Eisfeder stocken. Eine merkwürdige Übelkeit überkam sie und sie konnte sich nur schwer auf den Pfoten halten. Sie kniff die Augen zusammen, bereitete sich bereits auf die größten Schmerzen vor, doch das was kam, war nicht etwa ein hasserfülltes, zorniges Leben, welches sie aus der Verfassung brachte. Es war ein.. ja, ertragbares Pochen in ihrer Brust. Kein Vergleich zu den Qualen, welche sie bei Erhalt ihres ersten Lebens ertragen musste. Eisfeder schluckte. Vielleicht war dies auch bloß die Ruhe vor dem Sturm? Vielleicht würde es sie nach einem Herzschlag von den Pfoten schlagen? Doch so kam es nicht. Jeglicher Schmerz verebbte, und wich eine merkwürdigen Leere. Stille.
Eisfeder blickte Luft holend auf. War es das.. wirklich bereits gewesen? Sie blickte sich um. Noch immer befand sie sich auf der mysteriösen Lichtung auf welcher der Mond hoch stand, und diese mit seinem silbrigen Licht erhellte, doch lange nicht mehr auf dem Gipfel des Felsens, auf welchem sie auf Wind getroffen hatte. Vielmehr befand sie sich nun inmitten des Blumenmeers, und ein wohlig süßer Duft erfüllte ihre Nase. Verwundert blickte sie sich um, suchte nach der Katze, welche für ihr nächstes Leben verantwortlich war. Doch weit und breit konnte sie keine entdecken. Nervös prickelte ihr Pelz, als sie plötzlich ein sanftes Gewicht auf ihrer Schulter verspürte, und vor Schreck beinahe aus der Haut fuhr. Als sie sich mit geweitetem Blick umwandte, erblickte sie eine schöne, grau gefleckte Kätzin, eine solche Wärme in ihren Augen, dass es ihr das Herz erweichte. Sofort erkannte sie das strahlende Lächeln, die tiefblauen Augen. Bevor Eisfeder auch nur ein Wort aussprechen konnte, gar einen Muskel bewegen konnte, schritt Nebelherz bereits auf sie zu, und presste die Nase an die Ihre. Wärme erfüllte ihren Körper. "Eisfeder..", flüsterte die alte Kätzin, in derer Stimme die Liebe einer Mutter lag. "Ich wusste, dieser Tag würde kommen. Ich bin so stolz auf dich und Hermelinfell.", Die weiße grub ihr die Nase in den flauschigen Brustpelz, ihr Herz erfüllt von einem Sturm tosender Gefühle, eben auf die Kätzin zu treffen, welche doch das genaue Gegenteil Blutsturms war. Welche ihr Wärme und Trost spendete, als sie als winziges Junges auf den Clan traf. Ihre Ziehmutter Nebelherz. "Oh Nebelherz, ich habe dich so vermisst!", brach plötzlich alles aus ihr heraus. Eisfeder kämpfte mit den Tränen. "Als du plötzlich gingst, da.. da.." "Schh.. ist schon gut. Es ist alles gut." Die graue leckte sie sanft zwischen den Ohren, wie eine Mutter, welche es bei ihrem jungen tat. Für einen winzigen, wundervollen Moment fühlte Eisfeder sich genau wie ein solches. Ein Junges, welches einfach nur die Wärme und Geborgenheit seiner Mutter genoss. Doch da brachen die rythmischen Züge ihrer rauen Zunge ab, und langsam doch sicher löste sich die Sternenkätzin von ihr. "Eisfeder..", miaute sie schließlich, in ihren Augen glänzte ein glasiger Schleier, welchen sie mit einem Blinzeln in funkelnde Tränenkristalle verwandelte, welche ihre Wange hinab perlten. Doch waren es keine Tränen der Trauer, den purer Stolz lag in ihrem Gesicht. "Ich freue mich, dir dein drittes Leben überreichen zu dürfen. Es ist das Leben der Fürsorge. Fürsorge und Wärme, wie eine Mutter ihrem Jungen. Behandle jedes Clanmitglied wie dein eigen Fleisch und Blut. Den von nun an bist du ihr aller Mutter. Die Mutter einer großen Familie." Und mit diesen letzten Worten verblasste auch das Bild Nebelherz'. Das Bild ihrer wahren Mutter. Noch spürte sie derer Wärme, ihren vertrauten Duft in ihrer Nase, als eine Woge des Schmerzes sie übermannte. Erschrocken schnappte Eisfeder nach Luft. Hatte sie etwa erwartet, dieses Leben würde weniger Schmerzhaft verlaufen? Ja, das hatte sie wirklich.. Mit zusammen gebissenen Zähnen schloss sie die Augen, gab sich der Schwärze hin, welche sie nun umgab. Es herrschte stille – totenstille, biss sich ihr Magen zusammenzog, und die Kätzin den Halt unter ihren Pfoten verlor. Keuchend grub sie die Krallen in die Erde, während der Schmerz in ihrer Brust pochte. Ein wuchtiger Schmerz, welcher ihr die gesamte Kraft raubte, Stück für Stück. In ihren Ohren klang das Summen Nebelherz', das Wiegenlied, mit welchem sie als Junges eingeschlafen war, und machte die Schmerzen ein in wenig ertragbarer. "Du bist noch immer bei mir.. Ich danke dir für alles, Nebelherz.."
Tief Luft holend öffnete Eisfeder die Augen, blinzelte in grelles Mondlicht. Wieder hatten sie ihre Ahnen an einen anderen Ort getragen, dieses mal jedoch, konnte sie weder Blumen, noch den Hochfelsen ausmachen. Sie befand sich nicht mehr auf der selben Lichtung. Hier, wo auch immer sie sich nun befand, wehte ein lauer, frischer Wind und hohes, sattgrünes Graß bedeckte den Boden, so weit sie blicken konnte. Auf jedem einzelnen Grashalm glitzerte Tau, und ein frischer, reiner Duft erfüllte die Luft. "Wilkommen, Eisfeder." Sofort schnellte der Kopf der weißen Kätzin in die Richtung, aus welcher die klare, ihr wohl bekannte Stimme in ihre Ohren drang. "Regenschleier!", miaute Eisfeder auf, und Freude erfüllte ihr Herz, als sie den schönen, flammenfarbenen Pelz der Tigerkätzin entdeckte, welche vor ihr an Nelkensterns Seite den Clan geführt hatte. Respekvoll neigte Eisfeder den Kopf vor ihrem einstigen, großen Vorbild. Regenschleier war auf der großen Reise der Clans verschwunden, und war nicht wieder zurück gekehrt. Der Clan hatte viel um sie getrauert, bevor Eisfeder in ihre Pfotenstapfen trat. Nie hatte sie die Hartnäckigkeit und den Mut ihrer vergessen können. "Wie schön, dich wieder zu sehen.", miaute Regenschleier, deren tiefblaue Augen ebenfalls vor Freude funkelten. "Ich habe gesehen, wie du Nelkenstern zur Zeit meines verschwindens zur Seite standest. Ich bin dir sehr dankbar, das du sie nicht im Stich gelassen hast." Eisfeder spürte, wie heiß ihre Ohren wurden. "Ich.. das ist doch nicht der Rede Wert..schließlich war Nelkenstern meine Mentorin. Doch-" "Keine Sorge", unterbrach sie Regenschleier, als hätte sie ihre Gedanken gelesen. "Es geht ihr gut." Erleichtert atmete Eisfeder aus. "Werde ich.. sie sehen?" Für einen Moment verstummte die rote Kätzin. "Zunächst wirst du dein viertes Leben erhalten.", miaute sie schließlich, beantwortete damit jedoch nicht ihre Frage. Eisfeder nickte, bereitete sich innerlich auf das kommende vor. Sofern man das als vorbereiten bezeichnen konnte, da jeder Erhalt eines Lebens, und alles damit verbundene ganz und gar ungewiss war.
"Dein viertes Leben ist der Mut. Nutze ihn, um deine Ängste zu überwinden, und deinen Clan zu verteidigen, koste es was es wolle!" Wie ein Blitz durchschossen die Schmerzen Eisfeder, und ein ohrenbetäubendes Dröhnen erfüllte all ihre Sinne. Ihr Fell sträubte sich, und ihre Krallen verharkten sich im Boden. Das Bild kämpfender Katzen jagte in ihrem Kopf, Fellbündel, welche sich auf dem Boden welzten. Sie sah Fellfetzen durch die Lüfte fliegen, und spürte Krallen aneinander prallen. Der Duft Blutes drang in ihre Nase. Zitternd biss sie die Zähne zusammen, um nicht vor Schmerz auf zu jaulen. Es war, als könne sie die Schmerzen jedes einzelnen Kämpfers vernehmen, spürte jeden Biss, jeden einzelnen Hieb. Als befände sie sich mitten im Getümmel, in der Schlacht für ihren Clan. Endlich verebbten die Schmerzen, und verflüchtigten sich die Bilder der Kämpfenden. Erleichtert keuchte Eisfeder auf, schüttelte ihren Pelz. Dieses Leben war mit das Schmerzhafteste gewesen, doch schien ihr einen regelrechten Energieschub verpasst zu haben. In jedem ihrer Muskeln kribbelte es nun. Halbzeit. Vier von Acht Leben hatte sie nun geschafft. Vier standen ihr noch bevor. Ein langer Pfad erstreckte sich vor ihren Augen, welchen sie mit neuer Kraft entlangschritt. Monde schienen zu vergingen, bis der Pfad endete, und einem sandigen Untergrund Platz machte. Das Rauschen von Wasser drang in ihre Ohren, ihre Zunge schmeckte den Salz, welcher in der Luft lag. Ihre moosfarbenen Augen glänzten vor Staunen, als sie das schier unendliche Nass betrachtete, die tosenden Wellen, welche gegen Felsgestein prallten, und die im Mondlicht wie diamanten funkelnden Steine und Muscheln, welche an das Ufer geschwappt wurden. Ein schöner, beruhigender Anblick.. doch wo befand sich die nächste Katze? Wer würde ihr ihr nächstes, ihr fünftes Leben überreichen? Ihre Augen folgten dem Wellengang, als ihr der Duft einer Katze in die Nase wehte. "Es ist wunderschön, nicht?" Wie von Geisterhand war ein Kater an ihrer Seite erschienen, und ließ ihr Herz vor Schreck beinahe aussetzen. Langsam würde sich Eisfeder daran gewöhnen müssen, plötzlich von einer ihrer SternenClan-Ahnen angesprochen zu werden, doch es ließ sie jedes Mal aufs neue aus dem Pelz fahren. Mit großen Augen musterte sie den fremden, braun getigerten, welcher mit unbekümmertem Blick auf das Meer hinaus starrte. Ein Lächeln zierte sein altes Gesicht. "Wer..bist du?", miaute Eisfeder, verwundert darüber, das der Sternenkater anscheinend überhaupt keine Eile zu haben schien, war er überhaupt der Überbringer ihres nächsten Lebens. "Oh.", antwortete dieser, und wand ihr sein Gesicht nun vollständig zu. Er hatte weise, grüne Augen, jedoch das Lächeln eines frisch ernannten Schülers. "Tut mir Leid, an diesem Ort beginne ich immer zu träumen." Ein Lachen drang aus seiner Kehle, kratzig, jedoch ebenso unebschwert wie sein Lächeln. "Mein Name ist Falbstern. Ich war Anführer des WindClans, einige Blattwächsel nach der Führung Winds. Also.. gehöre ich zum wirklich alten Eisen, könnte man sagen." Wieder lachte er. Eisfeder nickte tonlos, noch immer ziemlich verwundert über die Art des alten Anführers, neigte jedoch sofort den Kopf, um ihren Respekt ihm gegenüber auszudrücken. "Du fragst dich sicher, ob ich dir dein nächstes Leben überbringen werde? So ist es.", miaute Falbstern und fuhr sich mit der Zunge kurz über die 'Lippen'. Eisfeder bemerkte, das seine grünen Augen allmählich einen ersten Schimmer annahmen. Langsam erhob sich der knochige Tigerkater auf die Pfoten. "Eisfeder, ich werde dir nun dein fünftes Leben überreichen, die Ruhe. Nehme dir Zeit, über wichtige Entscheidungen nach zu denken. Übereiliges Handeln kann Gift für dich und deinen Clan bedeuten. Überlege, bevor du handelst, und überlege, welchen Katzen du dein Vertrauen schenken darfst, und welchen nicht nicht. Die Ruhe ist der Weg zum Erfolg.", die Stimme Falbsterns hallte in Eisfeders Gedankengängen, als sich alles ausblendete, außer die Geräusche ihrer Umgebung. Sie vernahm das Rauschen des Meeres, im Einklang mit jedem Schlag ihres Herzens. Eine tiefe Entspanntheit und Ruhe überkam sie, welche jedoch ein jehes Ende fand, als ein Jaulen die Stille zeriss. Diese Stimme.. Falbstern?
Das Bild des ehemaligen WindClan-Anführers bildete sich vor ihren Augen. Er befand sich an dem Rande einer Klippe, und blickte diesen mit weiten Augen hinab. Dieser Anblick.. es war der selbe Ort, an welchem sie die junge Wind gesehen hatte! Ja, es war die selbe Klippe, ohne Zweifel! Doch war Falbstern nicht allein. Ein großer, breitschultriger Kater baute sich vor ihm auf, bleckte fauchend und knurrend die Zähne. Sie streiteten. Eisfeders Krallen juckten, war sie sich doch bewusst, das dieser 'Film' ein längst vergangener Abschnitt Falbsterns Lebens war, und sie ihm unmöglich helfen konnte. So blieb ihr nur, weiter hilflos zu zusehen. Der pechschwarze gegenüber Falbsterns blaffte ein paar unverständliche Worte, während Falbstern den Kopf schüttelte, sein Blick voller Angst, doch gleichzeitig voll Enttäuschung und Verletztheit. Eisfeder spürte, das Falbstern eine enge Bindung mit diesem Kater hatte. Er.. liebte ihn, verspürte der schwarze jedoch bloß Hass und Verachtung gegenüber Falbstern. Die Augen des Katers wurden schmal, und er trat einen Pfotenschritt auf den alten Anführer zu. Dieser Kater.. er würde ihn doch nicht etwa..? Doch bevor Eisfeder überhaupt zu Ende gedacht hatte, bewahrheitete sich ihre Befürchtung. Der schwarze Kater holte mit der rechten Vorderpfote aus, spuckte Falbstern ein paar letze Worte vor die Pfoten und versetzte ihm einen Hieb, welcher ihn die Klippe hinab beförderte. "Ich habe vertraut. Ich habe ihm vertraut, da er mein eigen Fleisch und Blut war.. Doch manchmal ist genau das der größte Fehler, Eisfeder. Manchmal verrät dich genau die Katze, welcher du am nähsten stehst." Die Wut, die Enttäuschung und die Trauer Falbsterns strömten auf Eisfeder ein, drangen ihr schmerzhaft bis in die Krallenspitzen, und stellten jedes einzelne Haar ihres Felles auf. War es doch bloß ein kurzer Moment, raubte er ihr einen großen Teil ihrer Kraft, bevor er sie endlich aus seinen Klauen entließ. Benommen öffnete Eisfeder ihre Augen. Das Rauschen des Meeres war vergangen, und auch die der salzige Geschmack auf ihrer Zunge. Mondlicht erhellte die Lichtung, und Wind durchfuhr ihren Pelz. Sie erkannte den hohen Felsen, und die süßen Düfte, welche ihre Nase umschmeichelten. Sie befand sich wieder am Anfang ihrer Reise. Die Lichtung, auf welcher sie ihre ersten Leben erhielt. Tief Luft holend, versuchte die Kätzin ihre Atmung zu regulieren. Noch 3 Leben würde sie erhalten. Noch drei Schmerztorturen überstehen müssen, bis sie den Namen Eisstern tragen durfte.
"Du hast es bereits so weit geschafft, die drei Leben packst du auch noch, Schwesterherz."

S-schwester..herz? Diese Stimme.. Sie verspürte einen Stich, während ihre moosfarbenen Augen sich ungläubig weiteten. Konnte das.. wirklich..? Und mit dem nächsten Windzug wehte ihr ein Duft in die Nase, welcher ihr die Tränen in die Augen steigen ließ. Ruckartig drehte sie sich um, blickte direkt in seine zweifarbigen Augen.
Und da geschah es. Heiße Tränen rannen ihre Wangen hinab, und völlig unkontrolliert stürmte sie auf ihn zu. "BLUTKRALLE!"
Sie stieß ihm die Nase so energisch in den Pelz, das er einen Pfotenschritt zurück plumpste. Tief schnurrend schmiegte er sich an seine Schwester, und ließ seinen Schweif auf ihrer Schulter ruhen, während er mit der Zunge über ihre Ohren fuhr. "Eisfeder..meine kleine Eisfeder.", miaute er, seine Stimme nicht annähernd so kräftig und voll, wie bei seiner 'Begrüßung'. Sie war gebrochen und gefüllt von Freude und Schmerz, es war deutlich heraus zu hören, das er mit den Tränen kämpfte. Eisfeder kämpfte jedoch überhaupt nicht erst gegen diese an, sondern begann zu schluchzen, wie ein neugeborenes. Sie konnte überhaupt nicht realisieren, was gerade geschah. Doch er war es. Er war es wirklich. Blutkralle, ihr über alles geliebter Bruder. Es kam Eisfeder wie Monde vor, wie sie da standen, und sich einfach nur aneinander schmiegten. Blutkralle brach die Stille. "Eisfeder.. meine Kleine. Ich bin so stolz auf dich. Stolzer, als eine Katze überhaupt sein kann. Ich wusste.. ich wusste, das du etwas besonderes bist. Ich wusste, das du eines Tages großes vollbringen wirst." Lautes Schnurren drang in ihre Ohren, und plötzlich bemerkte Eisfeder, das sie überhaupt nicht alleine mit ihrem Bruder war. Aus ihrem verschwommenen Blickfeld erkannte sie einen schwarzen Pelz mit leuchtend grünen Augen. Einen Herzschlag darauf schossen zwei schwarz-weiß gefleckte Fellkugeln auf sie zu. Es waren die Jungen ihres Bruders. Kirsch- und Orangenjunges, welche ihre Tante nun laut schnurrend begrüßten. Die leuchtend-grünen Augen jedoch, gehörten Minzblatt. Sie war die Mutter der Jungen, die Gefährtin Blutkralles. Eisfeder sah ungläubig von einer, zur anderen Katze. "Ihr habt also alle zueinander gefunden..", miaute sie, völlig übermannt von ihren Gefühlen. Es war wundervoll, sie alle beisammen zu sehen. Und wundervoll, sie zu treffen. "Natürlich.", schnurrte Blutkralle und stupste seine beiden Jungen je einmal mit der Nase an. "Papa, du weißt, ich mag das nicht!", beschwerte sich Orangenjunges, und Kirschjunges stieg mit einem leisen Fauchen ein: "Eisfeder soll nicht denken, das wir noch kleine Babys sind!" Amüsiertes Schnurren ging durch die Runde. "Ihr seid keine Babys mehr", miaute Minzblatt sanft, und fuhr ihren Jungen mit der Zunge zwischen die Ohren, "und das weiß Tante Eisfeder auch."
Diese kurzen, gemeinsamen Augenblicke mit ihrer 'Familie' waren wunderschön, und wirkten wie Balsam für Eisfeders Herz. All der Schmerz welchen sie hatte ertragen müssen, all die Anstrengungen der vorherigen Leben schien verflogen, und machte neuer Energie platz. Doch jeder Schöne Moment hatte irgendwann sein Ende. Als Blutkralle ihr einen liebevollen, wie auch wehmütigen Blick zuwarf, und Minzblatt ihre Jungen zu sich rief, verstand Eisfeder. Ihr Herz wurde schwer. Sie hatte sie gerade erst wieder gefunden, und nun würde sie sie wieder verlassen müssen. "Wir werden uns wieder sehen..", flüsterte Minzblatt, bevor auch sie liebevoll mit ihrer Zunge über Eisfeders Wange fuhr, und gemeinsam mit Orangen- und Kirschjunges zurücktrat. "Das hoffe ich.", wisperte Eisfeder und nickte ihrem Bruder zu, welcher sich bereits auf die Pfoten erhoben hatte. In seinen, wie auch ihren Augen glänzte Trauer. "Ich werde dir nun dein sechstes Leben überreichen.", miaute Blutkralle, dessen Schmerz deutlich zu heraus zu hören war, versuchte er auch so ernst wie möglich zu klingen, und seine Trauer zu überschatten. "Dein sechstes Leben ist die Liebe. Wahre sie in deinem Herzen, und schenke sie den Katzen, welche sie verdienen. Doch liebe auch deinen Clan. Liebe dein Leben, und denke immer an die, die dich lieben und liebten." Blutkralle trat zu ihr vor, und berührte sie Nase an Nase, bevor er fortfuhr: "Eisfeder, ich werde immer bei dir sein. Wir werden immer bei dir sein. Deine Familie.. liebt dich. Ich verspreche dir, das ist kein Abschied für immer." Eisfeder nickte, die Tränen rannen ihre Wange hinab und landeten glitzernd zu Boden. "Ich.. habe euch nie vergessen und werde es nie tun..", miaute sie, versuchte gegen weitere Tränen zu kämpfen. "Leb Wohl, Bruderherz! Lebt wohl, Minzblatt, Orangenjunges, Kirschjunges! Ich.. liebe euch!" Und in genau diesem Moment verschwanden ihre geliebten. Ihre Pelze lösten sich funkelnd auf, verwandelten sich in Sternenstaub und stiegen gen Silbervlies auf. Eisfeder war es, als würde sie noch das Kichern der beiden Jungen vernehmen, bevor eine überwältigende Energie in sie einströmte, und fast von den Pfoten riss. Liebe, die schönste aller Emotionen, das schönste auf dieser Erde, erfüllte ihr Herz. Ihre Pfoten wurden federleicht, und ihr Fell begann zu prickeln. Sie verspürte Liebe. Liebe von allen Seiten. Die Liebe Blutkralles, die Liebe Minzblatts, die Liebe der Jungen, die Liebe Hermelinfells, die Liebe Nebelherz', die Liebe Bluts.. die Liebe all ihrer geliebten. So wundervoll dieses Leben auch war, war es auch eines der kürzesten. Das Berauschende Gefühl, das Prickeln und die Leichtigkeit verschwand, ihr Verstand kehrte zurück, doch die Liebe blieb. Tief in ihrem Herzen verankert.
Eisfeder schritt durch das Blumenbeet, und ließ die Düfte auf sich wirken. Sie war tiefenentspannt und fühlte sich wohl. Sie wusste mitlerweile, das sie nicht suchen musste, sondern das die jeweiligen Katzen sie fanden. Wie auch immer sie das taten.. Sie nahm sich fest vor, dießmal nicht zu erschrecken, und behielt ihr Umfeld somit genau im Blick. So bemerkte sie nur wenige Augenblicke später einen schönen, braunen Pelz, welcher aus der entgegengesetzten Richtung auf sie zugeprescht kam. Die grünen Augen der getigerten glänzten vor Freude, und ein breites Lächeln zierte ihr Gesicht."Eisfeder! Eisfeder!" "Braunfeder, Hallo!", miaute die weiße und begrüßte ihre ehemalige Clangefährtin, und beste Freundin liebevoll Nase an Nase. "Du übergibst mir mein siebtes Leben?" Braunfeder nickte heftig. "Ja, das ist meine Aufgabe." Eisfeder bemerkte, wie sich der Blick Braunfeders trübte. "Wie.. geht es Birkenpelz?", miaute sie, der Schmerz in ihrer Stimme war unüberhörbar. Eisfeder legte ihr tröstend den Schweif um die Schulter. "Ihm geht es gut, keine Sorge. Er.. vermisst dich unheimlich." Braunfeder war sichtlich erleichtert, als sie hörte, das ihr Gefährte wohlauf war. Ihre grünen Augen schimmerten voller Liebe. "Ich vermisse ihn auch.. jeden Tag aufs neue." Sie blickte auf, und ihre Stimme war fest: "Aber nun erfülle ich meine Aufgabe. Wir werden wieder zueinander finden!" Eisfeder schmunzelte. Ihre Freundin hatte sich überhaupt nicht verändert, nicht einmal nach ihrem Tod. Auch Eisfeder erhob sich nun auf die Pfoten und nickte der braun-getigerten zu. "Eisfeder, ich schenke dir hiermit dein siebtes Leben. Den Misstrauen. Nicht immer sind Katzen wie sie sich geben, und nicht immer scheint dir eine Situation korrekt. Der Misstrauen hilft dir, Fehlentscheidungen zu vermeiden, und den falschen zu trauen." Zum Ende hin wurde Braunfeders Stimme brüchig. "Leb..Wohl, beste Freundin!" Leb Wohl, Braunfeder.. Eisfeder schloss die Augen. Wie würde dieses Leben sich anfühlen? Ihre Antwort bekam sie sofort, als ein energiegeladener Blitz ihre Muskeln durchzuckte. Es war nicht recht zu definieren, es fühlte sich an wie die Kombination aus Schmerz, und Energie. Ihre Pfoten prickelten und strotzten vor Kraft, gleichzeitig schmerzten ihre Muskeln. Sie spürte das Misstrauen Braunfeders gegenüber ihren Geschwistern, ihr eigenes Misstrauen gegenüber den Streunern, welche sich auf ihrem Territorium befanden. Und schon war es vorbei. Der Schmerz, das Prickeln verebbte, und Eisfeder fand sich wieder auf der Lichtung vor. Sie lief den Pfad entglang, als sie bereits eine Stimme vernahm. Eine Stimme, welche ihr bekannt vorkam, und ein Schmerzhaftes Gefühl in ihrem Herzen auslöste. Wolfpfote, ihr ehemaliger Schüler.
Mit seinem aufgeplusterten, grauen Pelz kam er auf sie zugetrottet, seine bernsteinaugen glühten vor Freude. "Eisfeder, ich kann es nicht glauben, das meine ehemalige Mentorin anführerin wird!", miaute er, als Eisfeder zu ihm schritt, und seine Nase mit der ihren berührte. "Wolfpfote, ich.. es.." "Nein, es ist in Ordnung. Es ist nicht deine Schuld, niemand gibt dir die Schuld für meinen Tod. Ich habe mir das selbst zuzuschreiben.", traurig blickte er sich auf die Pfoten. "Hätte ich damals nicht so leichtsinnig das Lager verlassen.. dann würde ich jetzt noch leben. Und wäre der Schüler der Anführerin." Ein dicker Kloß bildete sich in Eisfeders Hals, sie wusste nicht, wie sie antworten sollte. Doch Wolfpfote blickte wieder auf, und seine Augen deuteten einzig von Freude und Stolz. "Ich schenke dir dein achtes Leben, Eisfeder. Es ist die Gabe zu Lehren. Nutze sie, um dein Wissen weiterzugeben, an jede Katze deines Clans. Und.. nutze sie, für deinen nächsten Schüler. Möge er.. nicht so dumm sein wie ich.", Eisfeder bemerkte die Träne, welche in seiner Augenhöhle glänzte. "Wolfpfote..du warst der beste Schüler, den sich ein Mentor nur wünschen kann!", rief sie, als sich die Gestalt des grauen Katers in Sternenstaub auflöste, und hoffte mit einer unterdrückten Träne, er möge sie noch gehört haben. Eisfeder schloss die Augen, und stellte sich dem Leben, welches Wolfpfote ihr schenkte. Sie erlebte die letzten Minuten seines Todes mit, roch den scharfen Duft des Fuchses, welcher ihn aus dem Hinterhalt angriff. Sie vernahm die schmerzensschreie ihres ehemaligen Schülers, sah Fellfetzen fliegen und roch den frischen Duft Blutes, welcher aus den Wunden Wolfpfotes quoll. Sie versuchte die Augen abzuwenden, doch das schreckliche Bild war unumgänglich. Sie musste mitansehen, wie ihr Schüler hilflos den Fängen des Fuchses erlag, verspürte währenddessen seine gesamte Angst, und jeden einzelnen Biss, welchen ihm das Monster zufügte. Es tut mir so schrecklich leid, Wolfspfote.. Bitte verzeih mir.
Als Eisfeder die Augen öffnete, um schließlich ihr neuntes, und letztes Leben entgegen zu nehmen, knisterte ihr Pelz. Nun stand sie kurz davor, ihren neuen Namen zu erhalten, in die Pfotenstapfen Nelkensterns zu treten. Langsam formte sich das verschwommene Farbenspiel vor ihren Augen in ein klares, scharfes Bild. Eisfeder blieb der Atem weg. Nicht, das sie an einem anderen Ort war, nein, sie befand sich noch immer auf der selben Lichtung, sondern die plötzliche Masse an Katzen ließ ihr Herz springen. Überall um sie herum, an jeder Ecke, einfach überall saßen Katzen. So viele, sodass es Eisfeder unmöglich war, auch nur zu schätzen, um wie viele es sich handeln könnte. In jedem einzelnen Pelz leuchtete das Sternenlicht, und ihre glänzenden Augen waren direkt auf ihren Pelz gerichtet. Mit glänzenden Augen erkannte Eisfeder, das sich unter den ganzen Fremden bekannte Gesichter tummelten: Nebelherz, welche sie mit Wärme und Stolz in den Augen betrachtete, an ihrer Seite Blutkralle, dessen Familie, und ihre beste Freundin Braunfeder. An einer anderen Ecke erblickte sie Wolfpfote, welcher ihr aufmunternd zunickte. Selbst den sandfarbenen Pelz Winds konnte sie ausmachen, an ihrer Seite Falbstern, welcher ein Lächeln aufgesetzt hatte. Eisfeder wurde heiß und kalt zugleich. Sie spürte die Erwartung, jedoch auch die Freude und den Stolz, welchen die SternenClan-Katzen verspürten, auf ihrem Fell prickeln. Keine einzige von ihnen durfte sie nun enttäuschen! Dann war es so weit. Ein lautes Jaulen ertönte, und die Katzen machten Eisfeder den Weg frei. Den glatten Schlangen-Pfad, welcher zum hohen Felsen führte. Dejavu.. Genau wie bei ihrem ersten Leben, musste sie den Felsen erklimmen, um ihr letztes Leben zu erhalten. Und genau wie damals, stand eine Katze auf dessen Gipfel, der Mond direkt über ihr. Doch dieses Mal, und dies war ein riesiger und bemerkenswerter Unterschied, sahen ihr unzählige Katzen zu. Darunter Blutkralle, Nebelherz, und andere geliebte. Und.. dieses Mal, konnte sie die Kätzin auf dem Gipfel ganz genau erkennen. Im Mondlicht schimmerte ihr pechschwarzer Pelz silbern auf, ihre violettfarbenen Augen leuchteten heller, als der hellste Stern. Eisfeder spürte, wie ihr die Tränen hochkamen, doch kämpfte gegen diese an. Die Kätzin auf dem Gipfel war niemand gerinderes als Nelkenstern. Sie würde ihr ihr neuntes, und letztes Leben schenken. Mit plötzlich puddingweichen Pfoten schritt Eisfeder voran, das Rauschen des Blutes in ihren Ohren übertönte das Pochen ihres Herzens, und die ersten, leisen Rufe ihres Namens. Eisfeder.. Eisfeder.. Eisfeder..
Ihr Hals war kratztrocken, und ihre Flanken bebten, als sie den Fuß des Felsen erreichte, und mit kurzen Sätzen hinauf sprang. Beinahe wäre sie vor lauter Aufregung ausgerutscht, konnte sich jedoch gerade noch festkrallen und ihren Weg fortsetzen. Sie hoffte, keine der anwesenden Katzen hatte etwas von ihrem 'Missgeschick' gemerkt, als sie den letzen, kurzen Sprung tätige, und den glatten Boden unter den Pfoten spürte. Nun stand sie ihr direkt gegenüber. Überrascht bemerkte Eisfeder den übernatürlichen Glanz in den Augen ihrer ehemaligen Mentorin. Sie..waren glasig. Nelkenstern.. weinte doch nicht etwa? Alleinig der Gedanke, Nelkenstern könne ihretwegen zu weinen beginnen, ließ Eisfeder die Tränen in die Augen steigen. Mit schwummerigem Blick trat sie auf die schwarze Kätzin zu. Auch diese tätigte einen weiteren Schritt, und berührte noch bevor sie sich vor ihr verbäugen konnte ihre Nase, und das so sanft, wie es eine Mutter bei ihrem Junge tat. Tief sog Eisfeder den Duft ihrer geliebten Anführerin ein, senkte jedoch beschämt den Blick, als sie spürte, wie die Tränen ihre Wangen hinab glitten. Nelkenstern schüttelte lächelnd den Kopf, und wischte ihr mit ihrer buschigen Schweifspitze die Tränen vom Gesicht. "Anführer weinen nicht.", miaute sie, und ihre Stimme klang selbst, als würde sie mit den Tränen kämpfen. Ein Schnurren glitt aus Eisfeders Kehle, doch die Tränen rannen unaufhörlich weiter. "Ich habe dich so vermisst..", wisperte sie leise und ihre moosfarbenen Augen waren trüb vor Tränen. Nelkenstern nickte, und in ihren Augen lag eine Mischung aus Schmerz und Stolz. "Ein einziges Leben trennt dich noch von deinem zukünftigem Ich. Eisfeder, damals, als ich dich zu meiner Stellvertreterin ernannte, war ich mir sicher, du würdest mir eine große Hilfe sein. Du hattest deine Loyalität und deinen Mut mehrmals unter Beweis gestellt, und ich konnte mir keine geeignetere Stellvertreterin als dich vorstelllen. Doch nun, nun hat sich meine Meinung geändert. Nun denke, nein, weiß ich, das du zu viel größerem bestimmt bist. Du bist eine starke Kätzin, welche das Herz auf dem rechten Fleck trägt. Ich überlasse den WindClan mit deinem letzen, deinem neunten Leben in deine Pfoten, und ich tue es gerne." Eisfeders Herz pochte, als würde es jeden Augenblick explodieren. Die Worte ihrer ehemaligen Mentorin, ihrer Anführerin, welche wie eine Schwester für sie gewesen war, erfüllten ihr Herz solch einem Stolz, und solch einer Freude, das sie sich am liebsten an ihren schwarzen Pelz geschmiegt hätte. Sie musste sich zusammenreißen, um nicht in vollkommen in Tränen auszubrechen. "Nun beantworte mir diese, letzte Frage: Bist du bereit, dein neuntes Leben entgegen zu nehmen, und meine Nachfolgerin zu werden?", Nelkensterns Stimme war nun laut und klar, hallte über die gesamte Lichtung. Nie war sich Eisfeder ihrer Worten so sicher, wie jetzt. Ja, sie wollte Anfüherin werden! Ja, sie wollte in die Pfotenstapfen Nelkensterns treten! "Ja, Nelkenstern, ich will!" – "Mit diesem Leben, Eisfeder, schenke ich dir den Edelmut, Sicherheit und Glauben. Benutze sie wohl, um deinen Clan so zu führen, wie es das Gesetz und der SternenClan von dir verlangen." Eisfeder nickte, bereit auf das, was auf sie zukommen würde. Jeden Schmerzen dieser Welt würde sie aufnehmen, um Nelkenstern stolz zu machen. Doch das was kam, war etwas volkommen anderes. Es war eine plötzliche, riesige Energiewelle die sie überkam, ein immenser Energieschub, welcher sie zu zerquetschen schien. Eisfeder schrie wie ein Kitten. Ihr ganzer Körper bebte, jeder einzelne Muskel ihres Körpers prickelte und spannte, Tränen rannen ihre Wangen hinab, und gleichzeitig hoben sich ihre Mundwinkel zu einem Lächeln. Heiss - Kalt, Oben - Unten, Hell - Dunkel. Ein Leben voller Höhen und Tiefen, ein Leben, welches nur so vor Kraft und Emotionen strotzte, ein Leben voller Wissen, Kraft und Liebe. Doch schon verklang der Schmerz, und alles endete so schnell, wie bei keinem anderen Leben zuvor.
"Nun begrüße ich dich mit deinem neuen Namen, Eisstern!", verkündete Nelkenstern und jaulte den Namen der neuen Anführerin aus voller Kehle: "Eisstern! Eisstern! Eisstern!"
Die SternenClankatzen auf der Lichtung stiegen mit ein, in ihren Augen glänzte der Stolz, welcher sich im gesamten Gesicht Nelkensterns abzeichnete. Doch nach und nach verebbten die Stimmen, ebenso wie ihre Silhouetten, welche langsam verblassten, und sich zu glitzerndem Sternenstaub verwandelten, welcher gen Silbervlies empor stieg.

Eisstern öffnete die Augen. An ihrer Seite lag Lichtertanz, versunken in seinem eigenen Traum. Zart stupste sie ihn mit der Nase. Es war Zeit, aufzustehen. Es war Zeit, zurückzukehren.
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   So Okt 07, 2012 9:51 am

Während ich auf den Schlaf wartete, spürte ich neben mir regelrecht die Nervosität und Angst von Eisfeder. Für sie war es ein komplett neues Erlebnis, sich mit dem SternenClan die Zunge zu geben, und ich verstand sie auch. Ich wusste noch, wie aufgeregt ich damals gewesen war. Ein leises Lächeln schlich sich auf meine Lippen, doch es verschwand ebenso schnell wieder. Ich spürte, wie mein Körper schwer wurde und ich langsam in den Schlaf glitt ...

Geblendet blinzelte ich, als ich meine hellgrünen Augen wieder öffnen konnte. Die Sonne stand hoch am Himmel und wärmte sofort meinen Pelz auf. Es war ein wunderbares Gefühl, besonders nach der Kälte in der Höhle des Mondsteins. Genüsslich schloss ich die Augen und genoss einfach die warmen Strahlen und das angenehme Prickeln auf meinem Fell. Ich war schon auch bei anderen Besuchen beim SternenClan hier aufgewacht, es wunderte mich jedoch immer wieder, schließlich war kein einziger Stern oder gar der Mond am Himmel zu sehen.
Geschmeidig erhob ich mich und sah mich schließlich auf der von saftigem Gras bewachsenen Lichtung um. Ich hoffte, dass Haselblüte mich empfangen würde, ich musste mit ihr reden. Und nur sie würde mir helfen können, da war ich mir sicher. Langsam ging ich einige Schritte durch das Gras, wobei ich etwas Sternenstaub aufwirbelte. Neugierig betrachtete ich meine Pfoten, an denen nun auch der silberne Staub haftete. 'Wunderschön...', dachte ich und schnupperte neugierig daran.
"Du verhältst dich wie ein Junges, dass gerade einen Schmetterling entdeckt hat", ertönte eine samtene, weiche Stimme, in der jedoch auch etwas Belustigung mitschwang. Erschrocken hob ich den Kopf und spitzte die Ohren. Ich konnte keine Katze sehen, als ich mich umsah, doch ich wusste, dass ich es mir nicht eingebildet hatte. Haselblüte war hier und sie spielte mal wieder Verstecken mit mir. Lächelnd seufzte ich und schnippte mit dem Schwanz. "Bisher hing auch kein Sternenstaub an meinen Pfoten", erwiderte ich in die Stille hinein und ging weiter. Ich achtete nur auf den Weg vor mir, doch spürte ich jetzt, dass plötzlich jemand neben mir war und mir folgte. Wortlos ging ich weiter, bis ich an die Klippe kam, an der Haselblüte und ich immer miteinander redeten. Ich ließ mich kurz vor dem Abgrund nieder und sah gen Horizont. Haselblütes Pelz berührte leicht meinen, während wir eine Weile schwiegen.
"Na komm schon, frag ruhig, mein Schüler. Ich spüre deine Ungeduld", miaute sie mit schnurrender Stimme, bis ich ihr endlich meinen Kopf zu wandte. Ihre hmmelblauen Augen sahen mich liebevoll an, wie sehr ich sie vermisst hatte. Doch dafür war jetzt keine Zeit. "Ist Kleepfote die Richtige?", fragte ich meine Mentorin gerade heraus und sah sie bittend an. Ein leises Seufzen entfloh ihrer Kehle, während ihr Blick wieder zum Horizont wanderte. "Ich weiß, dass du dir das wünscht. Doch auch ich kann es nicht mit Sicherheit sagen. Aber meiner Meinung nach ist sie besser geeignet als irgendeine andere Katze. Sie interessiert sich für deine Arbeit, kann sich die Kräuter und ihre Verwendung besser merken als du es selbst in diesem Alter konntest. Sie ist wie du damals. Eine kleine Kätzin, die immer hinten nach hinkt wegen ihrer Größe, eine Kätzin, die ihre wahre Bestimmung noch sucht. Frag sie einfach gerade heraus, wie du mich gerade gefragt hast. Und ich bin sicher, dass sie dich nicht enttäuschen wird", erwiderte Haselblüte mit ihrer sanften Stimme. Leicht senkte ich den Kopf und blickte in den Abgrund. Langsam nickte ich und lächelte. "Ich werde sie fragen, ja...", murmelte ich, zuckte jedoch etwas zusammen, als Haselblüte aufstand. Wollte sie etwa schon gehen? Überrascht sah ich sie an und zuckte erneut zusammen, als ich den Schmerz in ihren Augen sah. "Beeil dich, du hast nicht mehr viel Zeit...", sagte sie noch, ehe ihre Gestalt im goldenen Licht der Sonne verschwand. Mit geweiteten Augen sah ich auf den leeren Platz neben mir, während mir der Atem stockte. Ich...hatte nicht mehr viel Zeit? Bedeutete das, dass ich bald sterben würde? Jetzt schon? War ich schon so alt? eine Eiseskälte ergriff mich, während ich auf den Pfoten schwankte und mir schließlich der Boden unter den Füßen gerissen wurde....


Nach Luft schnappend schlug ich die Augen auf und wandte den Kopf zu der Katze, die mich gerade sanft mit der Nase angestupst hatte. Ich blickte in die moosgrünen Augen von Eisfeder, nein, Eisstern, die zwar etwas mitgenommen, ansonsten aber glücklich aussah. Kurz schluckte ich trocken und erhob mich langsam. "Gehen wir...", murmelte ich und wandte mich vom Mondstein ab. Mit eiligen, aber etwas unsicheren Schritten betrat ich wieder den dunklen Tunnel und verließ die Höhle.

tbc: Vulkanöffnung
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   So Okt 07, 2012 1:36 pm

Eisstern blinzelte, als Lichtertanz nun die Augen öffnete. Ernst nickte sie bei dessen Worten, bemerkte jedoch auch, das er mit den Gedanken ganz wo anders schien. Alles in Ordnung?, hätte sie beinahe gefragt, beließ es aber bei einem kurzen Blick. Lichtertanz hät e ihr mitgeteilt, wenn es etwas wichtiges gäbe. Alles andere war seine Sache. Noch ein wenig wackelig, erhob sich die weiße auf die Pfoten, spürte, wie die Energie durch ihre Adern fließ, und ihre Muskeln zum prickeln brachte. Der süße Duft Nelkensterns lag noch in ihrer Nase, als sie an Lichtertanz Seite den nach Hause weg einschlug.

--> Vulkanöffnung
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   So Okt 21, 2012 2:03 pm

Lilienherz
Pp: Vulkanöffnung
Die Luft war stickig doch wurde sie Frischer als die alte Heilerin den Mondstein erreicht. Er leuchtete in einem unheimlich aber Wunderschönen Blau. Sie schritt darauf zu setzte sich davor hin und bedeutete ihrer Schülerin sich ihr gegenüber zu setzten. Als sie sich setzte begann sie mit fester, kratziger Stimme zu sprechen: "Ich, Lilienherz, Heilerin des SchattenClans, rufe meine Kriegerahnen an und bitte sie, auf diese Schülerin herabzublicken. Sie hat viel gelernt um den Weg einer Heilerin beschreiten zu können und mit eurer Hilfe wird sie ihrem Clan für fiele Monde dienen." Sie hielt inne, blickte in den Sternenbesetzten Himmel. Ihr Blick senkte sich bis sie den gelb weißen ihrer Schülerin trafen. "Salbeipfote, verspricht du die Lebensweise einer Heilerin einzuhalten und über den Rivalitäten zwischen den Clans zu stehen und alle Katzen zu beschützen selbst mit deinem Leben?" voller Stolz blickte sie ihre Schülerin an die mit sanfter aber fester Stimme antwortetet: "Ich verspreche es!" Lilienherz schnurrte sanft und ihre Augen glänzten als sie an ihre eigene Zeremonie dachte vor so langer Zeit. "Dann gebe ich dir mit der Kraft der Ahnen deinen Heilernamen. Salbeipfote, von diesem Augenblick an wirst du als Salbeifeder bekannt sein. Die Ahnen ehren deinen ehrgeiz und deine sanftheit und wir heißen dich als vollwertigen Heiler des SchattenClans willkommen." Sie trat vor und berührte den Kopf der neuen Heilerin diese Leckte ihr ihrerseits Respektvoll die Schulter. Lilienherz trat an den Stein und bedeutete es der schwarzen ebenfals zu tun. Sie kauerte sie hin, schloss die Augen und drückte ihre Nase gegen den kalten Stein. Einen Herzschlag später verfiel sie in einen Tiefen Schlaf.

Auf einer Mondbeschienen Lichtung mit tausenden von Blumen erwachte sie wieder. Sie blickte sich um, hier war sie schon so oft gewesen. Sie ging mit neuer Energie durch die Wiese und blieb stehen als eine vertraute Gestalt vor ihr erschien. Die Ehemalige Anführerin Blattstern. "Lilienherz, sei gegrüst." Die Heilerin neigte zur Begrüsung den Kopf und setzte sich dann neben die Noble Anführerin. "Ihr habt mit Salbeifeder eine gute Wahl getroffen." Blattstern gab ein glückliches Schnurren zu hören bei den Worten der alten Heilerin. "Ja, sie wird ihre Arbeit gut machen auch ohne dich." Ihr Blick trübte sich bei ihren Worten und Lilienherz blickte sie verwirrt an. "W...Wie meinst du das Blattstern?" Mit zusammengekniffenen Augen musterte sie die braune Kätzin. Traurig wand sie ihr den Kopf zu. "Der SternenClan Ruft dich Lilienherz. Aber sei unbesorgt, der SchattenClan wird auch ohne dich in eine glorreiche Zukunft führen." Mit diesen Worten verschwand die Anführerin und Lilienherz wollte ncoh etwas fragen doch kippte sie zu Seite.

Lilienherz schlug die Augen auf. Sprang zum Ausgang blieb dort jedoch stehen um auf ihre Schülerin zu warten.


Salbeipfote
Pp: Vulkanöffnung
Ein Luftzug wehte mir ins Gesicht und der Tunnel weitete sich und Frische Luft drang in meine Nase. Ich setzte mich gegenüber meiner Meiner Mentorin uns lauschte ihren Worten. Meine sanfte Stimme war fest als ich antwortete: "Ich verspreche es!" Stolz nahm ich meinen neuen Namen, Salbeifeder an und legte mcih an den Stein. Mit großen Augen betrachtete ich ihn. Vorsichtig näherte ich meine Nase dem Stein, schloss die Augen und drückte ihn an die glatte Oberfläche. Ich musste mich zusammenreisen um nicht vor der Kälte zurück zu zucken. Ich wartete wenige Herzschläge bevor ich in eine schwärze Gerissen wurde.

Auf einer Wiese erwachte ich. Streckte mich und blinzelte verwirrt. Schnee lag um mich herum. 'Es ist aber ja Blattfall.' Ich erhob mich und blickte mich um. Alles war weiß, kein Baum war herum, keine Felsen und keine Steine. Ich trabte ein par schritte und blickte in die Ferne als ein kleiner, schwarzer Kater auf mich zugelaufen kam. Ich zuckt erschrocken zurück, die Neugier trieb mich aber voran und so erreichte ich den Kater der Kaum größer als ich war. "Sei gegrüßt Salbeifeder, ich bin Schwarzpfote. Ich war im alten Territorium der Heilerschüler." Er lächelte mich freundlich an und setzte sich in den Schnee. Er bedeutete mir mich neben ihn zu setzten. Ich nickte und setzte mich. Ich erwartete einen Kälteschauer doch war mir warm obwohl ich im weichen Schnee saß. "Du hast viel gelernt. Es ist schön dich nun als vollwertige Heilerin willkommen heißen zu können." Er schnurrte und leckte mir einmal übers Ohr. "Ähm... Danke." Schüchtern bedankte ich mich doch da erhob sich der Kater schon. "Pass auf was du tust, sei gewarnt. Eine harte Zeit liegt vor dir junge Heilerin. Es wird Junge geben die Unglück Bringen, ein großer Verlust erwartet dich." Verwirrt blickte ich ihn an als er diese Worte sanft aber mit Bedrohung in der Stimme sagte. "Wie meinst du das? Wie können Junge Unheil bringen?" Doch schüttelte Schwarzpfote nur den Kopf und löste sich auf. Er ließ mich zurück. Mein Nackenfell legte sich langsam wieder und ich blickte in den Himmel als eine Blume auf meine Nase viel. Weitere Blumen folgten ihr und bedeckten den Boden.

Mit dem Duft der Blumen in der Nase erwachte ich. Lilienherz stand am Ausgang und als sie mich erblickte stürmte sie nach drausen. Etwas benommen erhob ich mich und stürmte hinter ihr her.

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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Sa Dez 08, 2012 2:54 pm

cf: Vulkanöffnung

Der Tunnel war lang und vollkommen schwarz, weshalb ich mich völlig auf meine Sinne und meine Erinnerungen verlassen musste. Der Weg war mir vertraut, dennoch war es jedes Mal etwas anderes, ihn zu gehen, als würde sich der Vulkan im Inneren verändern. Mit meinen Schnurrhaaren tastete ich mich voran, bis ich schließlich nichts mehr neben mir spürte. Der Weg endete in einer großen Höhle, die momentan nur von dem schwachen, bläulichen Schein des Mondsteins erhellt wurde. Man konnte nur schemenhafte Konturen erkennen, doch es reichte mir völlig aus. Langsam trat ich nach vorne, bis ich direkt vor dem Mondstein stand. Hier im Inneren des Vulkans war es trotz der Kälte draußen angenehm warm, auch wenn der Stein selbst wie immer eine Eiseskälte ausstrahlte.
Ich blinzelte kurz und genoss diesen Gegensatz von Warm und Kalt, ehe ich mich an die anderen wandte. Mein Blick blieb schließlich bei Kleeblatt hängen, denn nun würde ihre Zeremonie folgen. Ich wartete, bis die anderen aus dem Tunnel auftauchten, und ließ mich schon einmal nieder.
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Sa Dez 08, 2012 3:47 pm

<--- Vulkanöffnung

Die Schwärze umfing mich und ich hörte das Flüstern hier noch viel lauter als draußen...
Der Wind, nur der Wind. miuate ich mir zu, selbst wenn nicht, wenn tatsächlich Sternenclankatzen hier flüstertet, war das ja eigentlich nichts schlechtes. Ich folgte fast blind dem geruch meines Mentors unsicher, wie weit ich hinter ihm war. Meine Schritte waren vorsichtig und eher langsam, ich kannte den Tunnel nicht, wusste nicht wo er Biegungen und Hindenisse hatte, alles musste ich jetzt erst kennenlernen.
Endlich wurde es heller udn als ich den Tunnel vollends verließ sah ich den blaß schimmernden Stein. Der Mondstein!
Voller Ehrfurcht setzte ich mich nahe von Lichtertanz hin, dessen Blick zu mir wanderte. Was passierte jetzt? Es fiel mir schwer meinen Schweif still zu halten und die Spitzte zuckte aufgeregt hin und her.
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Sa Dez 08, 2012 3:52 pm

Pp: Vulkanöffnung

Die Pfotenschritte hallten im Dunklen Tunnel echotisch nach. Der Duft hier im Tunnel war Stickig und es kam mir so vor als würden schleimige, nasse Pfoten mich festhalten wollen. Mein Atem ging leicht Panisch doch wurde der Tunnel bald schon weiter und frische Luft kam uns entgegen. Es war wärmer hier unten und das blaue Licht das vom Stein ausgestrahlt wurde verlie unseren Pelzen einen unheimlichen Ton. Lichtertanz hatte sich bereits niedergelassen und so setzte auch ich mich auf den Kühlen Boden wo ich schon das letzte mal platz gefunden hatte.
Ich schloss die Augen, ließ die Gerüche über mich ergehen und versuchte mich zu beruhigen, etwas in mir wollte so schnell wie möglich aus dieser Höhle heraus doch hielt mich etwas zurück und das nicht nur weil ich vor den anderen nicht als Feige darstehen wollte, etwas anderes viel mächtigeres bewegte mich dazu still wie eine Statue da zu sitzen.
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Sa Dez 08, 2012 5:30 pm

<--------- Vulkanöffnung

Begeistert trat ich in die Höhle. Jetzt würde sich zeigen, ob Goldstern recht hatte, und wenn ja, dann hätte ich zumindest die Gewissheit, dass es der Wille des SternenClans war, Reh auszubilden. Und die Ernennung von Lichtertanz' Schülerin wird mein Gedächtnis um die Worte auffrischen. Ich betrachtete die kleine Wind-Clan Kätzin. So richtig konnte ich ihre Gefühle nicht einordnen, es war eine Art Mischung. Und wenn der SternenClan von Reh redet? Und die anderen mich nach meinem Traum fragen? Nun, ich würde es ihnen erzählen müssen. Aber schließlich war es ja nicht meine Idee gewesen.
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Sa Dez 08, 2012 8:06 pm

Ich bemerkte, dass Kleeblatt mit jeder Sekunde aufgeregte wurde. Aber das war ich auch nicht zu verdenken, schließlich wusste sie ja nicht, was jetzt passieren würde. Die Zeremonie an sich würde aber noch das leichtere sein, davon war ich überzeugt. Ich wartete, bis die anderen sich niedergelassen hatten, ehe ich mich erhob und Kleeblatt anlächelte. "Gut, beginnen wir", erklärte ich und sah meine Schülerin forschend an. "Kleeblatt, ist es dein Wunsch, in die Geheimnisse des SternenClans eingeweiht zu werden und den Weg als Heiler zu beschreiten?", fragte ich sie mit den rituellen Worten und zuckte kurz mit den Ohren.
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Sa Dez 08, 2012 9:17 pm

Die anderen Heiler kamen nach und nach auch hierher, der Mondstein ließ alle unwriklich aussehen, als würden sie nicht in diese Welt gehören. Lichtertanz erhob sich und wandte sich an mich. Was kam jetzt?
Lichtertanz fragte mich mit feierlicher Stimme und auch wenn ich es zu hause schon erklärt hatte, es fühlte sich hier doch etwas anders an. Ob es an den anderen heilern lag oder daran, das wir hier vor dem Mondstein saßen? Die Ahnen hatten sicher auch schon im Lager zugeschaut, aber dies war eine richtige Zeremonie...
"Ja ich will." miaute ich mit fester Stimme und schaute meinen Mentor mit strahlenden Augen an, während meine Schwanzspitze weiter aufgeregt hin- und her zuckte.
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Sa Dez 08, 2012 10:23 pm

Ich lächelte, als Kleeblatt mir mit fester Stimme antwortete, obwohl sie deutlich aufgeregt war. Ich bemerkte, dass ihre Schwanzspitze hin- und herzuckte, aber das störte mich kaum. Ich war vor vielen Blattwechseln ja genauso gewesen. Zustimmend nickte ich und sah meine Schülerin wieder an. "Dann tritt vor", bat ich sie, wartete kurz und fuhr dann fort. "Krieger des SternenClans, ich stelle euch diesen Schüler vor. Sie hat den Weg eines Heilers gewählt. Gewährt ihr das Wissen und den Scharfsinn, um eure Wege zu verstehen und ihren Clan zu heilen im Einklang mit dem Willen des SternenClans", vollendete ich die Zeremonie mit den rituellen Worten und legte meiner Schülerin wie bei einer Kriegerzeremonie die Schnauze auf den Kopf, ehe ich mich zurückzog und Kleeblatt aus funkelnden Augen ansah. "Willkommen im Kreis der Heiler", sagte ich dann noch mit einem schnurrenden Unterton.
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   So Dez 09, 2012 11:33 am

Schweigend lauschte ich den Rituellen Worten, versuchte die Mimik der Jungen Kätzin einzuordnen und lächelte aufmunternd. Als Lichtertanz geendet hatte und sie im Kreis der Heiler willkommen hieß stimmte ich ihm leise zu, er hatte bestimmt eine gute Wahl mit Kleeblatt getroffen. Der fahle Lichtsrtrahl des Mondsteins beleuchtete die Gesichter der anwesenden Katzen und im Gesicht des älteren Katers konnte man Freude erkennen und das wohl auch in meinem Gesicht. Ich wusste selbst noch wie es war als ich zur Schülerin ernannt worden war.
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   So Dez 09, 2012 5:46 pm

Ich trat vor, als Lichtertanz es forderte und hörte die rituellen Worte, die ich noch nie zuvor gehört hatte. Wie auch. Mein Fell kribbelte als würden, die Sterne selbst vom Himmel kommen und mit ihrem kalten Licht auf meiner Haut brennen.
Ich spürte Lichtertanz warmes Kinn auf meinem Kopf, es erinnert mich ein wenig an meine Kriegerzeremonie, nur diesmal strahlte ich bis zu beiden Ohren. Dies war jetzt mein Weg und nur noch die Zustimmung des Sternenclans fehlte. "Ich werde dich nicht enttäuschen." murmelte ich nur für Lichetrtanz hörbar, unsicher, ob ich überhaupt etwas sagen durfte...
Was würde jetzt kommen, würde wir uns jetzt mit dem Sternenclan die Zunge gebe? Wie? Voller Erwartungen schaute ich zu meinem braunen Mentor.
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Di Dez 11, 2012 3:01 pm

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Endlich! Mit strahlenden Augen blinzelte Mausepfote ihm entgegen. Er wirkte so mayestäthisch in seinem blauen Schimmer, so volkommen.. Einen ganzen Mond hatte sie seine Schönheit nicht mehr bewundern dürfen. Nun, wo sie ihm direkt gegenüber stand, die Stimmen ihrer Ahnen in ihren Ohren klingend, seine magische Aura auf dem Pelz prickeln spürend, erfüllte die Heilerschülerin eine tiefe, entspannte Ruhe.
Stumm nahm Mausepfote neben Goldblume platz, und ringelte den Schweif um die Pfoten, ehe sie zu Lichtertanz blickte, welcher in wenigen Herzschlägen die Zeremonie Kleeblatts halten würde. Sie erinnerte sich, wie aufgeregt sie damals gewesen war, und konnte gar nicht anders, als der gefleckten aufmunternd zuzulächeln. DIe Lippen der wildfarbenen formten ein tonloses 'Du schaffst das.', als Lichtertanz auch bereits zu sprechen begann. Ruhig lauschte sie den rituellen Worten des WindClan-Heilers, welche wie eine Melodie in ihren Ohren klangen. Selbst das flüstern ihrer Ahnen verstummte für diesen Moment..
Schließlich gab Kleeblatt mit glänzend-grünen Augen ihr Versprechen, womit sie die Kätzin nun offiziell zu ihrem 'Kreis' gehörte. Mausepfote schnurrte. Herzlichen Glückwunsch.
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Di Dez 11, 2012 6:52 pm

Noch immer lächelnd sah ich Kleeblatt an und wandte mich dann wieder dem Mondstein zu. Im selben Moment richtet sich der Mond an die richtige Stelle aus und sein Schein verlieh dem Mondstein seine magischen Kräfte. Die ganze Höhle wurde erfüllt von dem hellen Licht und verlieh selbst meinem branen Pelz einen silbernen Schimmer. "So, Kleeblatt. Nun legst du dich einfach neben den Mondstein und berührst ihn mit deiner Nase. Der Schlaf wird von allein kommen und dann wirst du auf den SternenClan treffen", erklärte ich ihr knapp und ließ mich dann direkt neben dem hellen Stein nieder.
Als ich ihn mit der Nase berührte, zuckte ich bei der Kälte kurz zusammen, entspannte mich aber schnell wieder. Ich schloss meine Augen und ließ mich einfach in die Schwärze fallen...

Schon schlug ich die Augen wieder auf und fand mich am Rand des Vulkankraters wieder. Wie immer, wenn ich auf Haselblüte traf, schien die Sonne und wärmte meinen Pelz. Kurz schloss ich die Augen und genoss die ungewohnte Wärme, ehe ich mich umsah. Bald schon entdeckte ich meine ehemalige Mentorin in einem Blumenmeer, wo sie sich langsam eine Pfote leckte. Lächelnd lief ich zu ihr und ließ mich neben ihr nieder. "Du bist glücklich", begrüßte sie mich schnurrend und sah mich von der Seite an. Zustimmend nickte ich und zuckte kurz mit dem Ohr. "Liegt nur an Kleeblatt. Sie bringt wieder Schwung in mein Leben", erwiderte ich ebenso schnurrend und sog den süßen Duft meiner Mentorin kurz ein.
"Stimmt ja. Kleeblatt. Sie müsste auch gleich kommen. Ich will sie nämlich unbedingt kennen lernen", erwiderte Haselblüte zu meiner Überraschung und verstummte dann. Jetzt würden wir wohl warten.


OUT: Ich hoffe, es ist ok, wenn Kleeblatt und Lichtertanz zusammen träumen :3
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Mi Dez 12, 2012 4:51 pm

Ich hörte wie Mausepfote schnurrte, als ich endlch in den kreis der Heiler aufgenommen wurde. Ich drehte mich zu ihr undlächelte ihr glücklich zu, bevor Lichtertanz wieder meine aufmerksamkeit forderte.
Jetzt ging es also zum Sternenclan, ich spürte kalten Schweiß an meinen Pfoten als ich auf den Mondstein zutabste. Ich sah nocheinmal zu meinem Mentor der seine Nase an den leuchtenden Stein drückte und tatsächlich in den schlaf entglitt. Mit klopfenden Herzen legte ich mich neben ihn, schloss die Augen und drückte meine Nase an den Mondstein. Kalt! Ich wollte meine Nase wieder wegnehmen, als die Kälte sich langsam ausbreitete und sich nach udn nach meine Nase, meine wangen und der Rest des Gesichts kalt und leicht taub anfühlten. Aber meine Beine bewegten sich nicht und langsam kam der Schlaf.


Ich sprang auf, endlich konnte ich mich wieder bewegen. Mir war auch nicht mehr kalt, auch wenn die Luft kühl schien. Sie war frisch und roch unbekannt, ganz anders als in der Höhle. Mir kam die Wiese bekannt vor, auch wenn es ungewöhnlich dunkel schien. ich lief ein paar Schritte und als ich den grugelnden kleinen Fluss bemerkte, erkannte ich den Ort. Hier hatte ich am Tag noch gelegen und überlegt...aber wie kam ich jetzt hierher?
"Du träumst." überrascht drehte ich mich um, ein Katze stand plötzlich auf der Wiese, weiß mit Sternen im Pelz. Der Statur nach war sie wohl eine junge Kriegerin? Ich musterte die Kätzin, sie kam mir so bekannt vor, aber ich konnte einfach nicht sagen, wer es war. Die Kätzin kam näher "Ich freue mich dich jetzt hier zu sehen, du bist einen langen Weg gegangen um hierher zu kommen." miaute sie mit einem freundlichen lächeln auf den Lippen und war da stolz in ihren Augen?
Der Geruch nach Milch vermischt mit Kräutern und Heide ging von ihr aus und es traf mich wie ein Blitz "Schneejunges?" fragteich ungläubig und betrachte die Sternenclankatze nocheinmal von oben bis unten. Sie sah älter aus und legte eine Kraft und Geschmeidigkeit an den Tag, die ich in ihrem Leben nie bei ihr gesehen hatte. Sie war viel zu früh von uns gegangen...wie so viele meiner Wurfgeschwister. "Schwester..." flüsterte ich, aber sie stoppte mich mit ihrem Schweif auf meinen Lippen. Ein seltsames Gefühl.
"Wir werden erwartet." erklärte sie lächelnd und lief vorran. Ich blickte mich nocheinmal um, das gefühl beobachtet zu werden, konnte ich nicht abschütteln und ich war mir fast sicher sternengetränkte Pelze in der Ferne zu sehen. Meine Poften folgten fast von alleine meiner Schwester. Ich betrachtete Schneejunges, während ich kaum auf das Gebiet achtete, durch das wir liefen, es ähnelte aber nicht mehr dem Windclanterrritorium.
Ich erinnerte mich daran, wie sehr sich Schneejunges für Lichtertanz Bau interessiert hatte, für die Kräuter, wenn sie mal wieder zu ihm gekrabbelt war, hatte die ganze Kinderstube nach Kräuter gerochen. Wenn sie nicht gestorben wäre...wäre sie vielleicht...?
Schneejunges drehte sich warm lächelnd um "Du wirst eine hervorragende Heilerin werden." lief aber ohne zu stoppen weiter. Ich konnte den Gedanken, dass Schneejunges schon in so jungen Jahren sich für das alles interessiert hatte nicht abschütteln. Wenn sie nicht gestorben wäre... Vielleicht hatte sie ja im Sternenclan wenigstens mehr darüber lernen können? Ich nahm mirvor meine Schwester auf keinen Fall zu enttäuschen!
Als ich aufschaute bemerkte ich, dass wir durch ein Blumenfeld liefen, überall Blüten, trotz Blattfall. Fasziniert guckte ich mich um und bemerkte fast zu spät, wie Schneejunges stehen blieb. Verwirrt schaute ich auf und sah lichtertanz udn eine zweite Kätzin, in deren braunene Pelz auch Sternestaub hing. Ein wenig schüchtern sah ich zu der unbekannten Sternenclankatze und rang mich zu einer Begrüßung durch. "Ähm, guten Abend." miaute ich leise und neigte den Kopf unsicher, ob gerade irgendwas von mir erwartet wurde.
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Mi Dez 12, 2012 7:07 pm

Schon bald vernahm ich hinter mir ein Rascheln und auch Haselblüte zuckte mit den Ohren. Fast gleichzeitig drehten wir uns um und ein Lächeln stahl sich auf meine Lippen, als ich Kleeblatt entdeckte. Ihre Augen funkelten noch immer aufgeregt, was ich ihr aber nicht verdenken konnte. Neben ihr lief eine zierliche, weiße Kätzin, die ich erst auf den zweiten Blick als Kleeblatts verstorbene Schwester Schneejunges erkannte.
Grüßend neigte ich den Kopf vor der kleinen Kätzin, die zu ihrer Lebzeit wie auch Kleeblatt starkes Interesse an meiner Arbeit gezeigt hatte. 'Vielleicht wäre sie meine Schülerin geworden, wenn sie nicht gestorben wäre...' dachte ich bei mir und überlegte kurz. Doch schon wurden meine Gedanken wieder unterbrochen. "Sei gegrüßt, Kleeblatt. Ich hab schon viel von dir gehört", miaute Haselblüte und blickte meine Schülerin aus gütigen Augen an. Eilig schüttelte ich den Kopf, um die Gedanken zu vertreiben. "Kleeblatt, das ist meine Mentorin Haselblüte. Sie hat mir alles beigebracht und zu dem Kater geformt, der ich nun bin", erklärte ich der schwarz-weißen Kätzin und lächelte glückselig zu meiner Mentorin. Ich genoss jeden Moment, den ich mit ihr verbringen durfte. "Und er übertreibt wie immer. Aber das kenn ich ja nicht anders von dir, Lichtertanz. Lass dich bloß nicht von ihm um die Pfote wickeln, Kleeblatt. Biete ihm ruhig die Stirn, manchmal muss man ihn einfach vor den Kopf stoßen", setzte Haselblüte ruhig hinzu, jedoch funkelten ihre Augen dabei amüsiert. Unter meinem Fell errötete ich vor Verlegenheit und starrte meine Mentorin an. Jedoch sagte ich nichts, sondern kam lieber auf ein anderes Thema zu sprechen. "Habt ihr eine Nachricht für uns?", fragte ich in die Runde und sah zwischen Haselblüte und Schneejunges hin und her.

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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Fr Dez 14, 2012 6:07 pm

Die fremde Sternenclankätzin begrüte mich mehr als freundliche, ein Güte lag in ihrer Stimme und in ihrer Art, auch wenn es doch ein wenig rguselig wa, dass sie anscheinend von mir gehört hatte, obwohl ich sie nicht kannte. Aber immerhin jagten die Sternenclankatzen über den himmel, ich sollte mich wohl endlich nicht mehr wundern, dass sie Dinge sahen und wussten, die ich mir nicht erklären konnte.
Ich war froh als Lichtertanz die Kätzin vorstellte, seine ehemalige Mentorin also. Ich musste grinsen, als die beiden sich ein kleines herzliches Wortgefecht lieferten. Sie hatten sich wohl wirklich sehr nahe gestanden...
Dann spitzt ich die Ohren, als Lichtertanz nach einer Nachricht fragte. Das war es was der Sternenclan häufig machte oder? Den Clan warnen, wenn es nötig war.
Gebannt schaute ich zu den beiden Sternenkatzen. Haselblütes Gesicht wurde ernst und auch Schneejunges Lächeln war verschwunden. "Die Blattleere steht euch bevor und sie bringt Gefahren auf die ihr euch gut vorbereiten müsst." miaute Schneejunges und Haselblüte ergänzte an Lichtertanz gewandt "Es ist wichtig die Ausbildung voranzutreiben, du wirst hilfreiche Pfoten brauchen und das bald."
Ein kalter Schauder lief mir über den Rücken, als die beidnen Kätzinnen unheilvolles andeuteten.

OUT: ich hoffe das ist so OK?
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Sa Dez 15, 2012 10:10 am

Ich spitzte die Ohren, als Schneejunges und Haselblüte zu sprechen begannen. Ich nickte bedächtig bei den Worten. Also würde uns die Blattleere mit einigen Krankheiten heimsuchen, aber das war ja nichts Neues. Darauf konnte ich mich zumindest vorbereiten und nun hatte ich ja eine helfende Pfote. Doch als Haselblüte dann sprach, erstarrte ich. Diese Worte waren so normal und doch sagte meine Mentorin sie mit einem gewissen Nachdruck, wobei ihre Augen mich fixierten. Wollte sie mich etwa schon wieder warnen, dass meine Zeit bald gekommen war?
Trocken schluckte ich und nickte den beiden Kätzinnen zu. "Ich danke euch für eure Warnungen", erwiderte ich mit etwas gesenkter Stimme und hoffte, dass Kleeblatt nichts davon mitbekommen würde. Ich wollte nicht, dass sie wusste, dass ich bald sterben musste, dass würde ihr nur noch Angst machen und ich wollte sie nicht überfordern.
"Nun geht, euer Clan wartet auf euch", sagte Haselblüte und rieb ihre Wange noch einmal kurz an meiner, ehe sie sich auflöste und alles um mich herum schwarz wurde.


Blinzelnd öffnete ich die Augen wieder und fand mich neben dem Mondstein wieder. Die anderen um uns herum schliefen noch, auch Kleeblatt war noch nicht aufgewacht. Steif erhob ich mich und streckte meine Glieder von mir, bis sie knackten. Ich ringelte den Schwanz sauber um die Pfoten und wartete, bis die anderen aufwachten.
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Sa Dez 15, 2012 10:37 am

<-------------------Gebirgspfad
Ich konnte nicht verhindern, das die Aufregung mich durchflutete, die ich immer an diesem Ort spürte, als ich hinter den anderen Katzen die Öffnung erreichte. Alles an diesem Ort strahlte vor heilieger Kraft, und das lies mir einen Schauder durch die Haut fahren. Ich hörte das Klopfen meines eigenen Herzens, und schaute einen Moment still zu dem mächtigen Vulkan auf, über dem das Silbervlies glänzte. Es war mein erstes richtiges Heilertreffen nach meiner Ernennung zur Heilerin. Auch wenn ich nach außen hin gelassen wirkte, machte sich doch Nervosität in mir breit. Ich wusste nicht, was mch erwarten würde, und Vorallem wer. Doch die Hoffnung darauf, dass es Zinthauch war, die mich empfing, lies mein Herz ein wenig leichter werden. Ich Wandteppich an Mausepfote, die neben mir stand, und ebenso aufgeregt wie ich wirkte.
,,Hör zu, wir folgen jetzt einfach den anderen Heilern. Verlasse sich gut auf deinen Geruchsinn, denn da drinnen ist es, wie du von deiner Ernennung weißt, sehr dunkel. Lege dich einfach neben mich, der Schlaf wird von alleine kommen..." ich wiederholte die Worte lieber nocheinmal, auh wenn sich meine Schülerin bestimmt noch an den Ablauf erinnern konnte. Ermutigend nickte ich ihr zu, ehe ich mich energisch erhob und auf flinken Pfoten den Vulkan betrat.
Vorsichtig tastete ich mich vorwärts, völlig blind. Doch schon bald erhellte das Mindlicht das innere des Mächtigen Gebildes, und ich schlich leise zu den bereits schlafenden Katzen. Ich atmete tief durch, zwang mich zur Ruhe und lies mich zu Boden gleiten. Sobald ich die Auen schloss, wurde ich aus der Wirklichkeit gesogen.

Ich blinzelte, und versuchte mich zurechtzufinden. Der Ort, an dem wir uns befanden, war warm und idyllisch,Blumen wuchsen auf einer Wise, und es müsste mitten in der Blattgrüne sein. Verwundert erhob ich mih, sah mich suchend um, und versuchte den Ort zu erkennen. Doch auße eines grünen Waldes und kleinen Büschen war nichts auffälliges zu sehen. Vögel zwitscherten leise und es wirkte so friedlich, dass nach einer gewiss sein ganzes leben hier verbringen wollte.
Doch ich wurde plötzlich aus meinen Gedanken gerissen, als ich eine Stimme vernahm. ,,Seid gegrüßt, junge Heilerinnen..." ich wirbelte herum, meine Augen strahlend vor Glück. Es war unverkennbar meine ehemalige Mentorin gewesen, die mit uns Gesprochen hatte! Wie aus dem nichts setzte sich ein Bild von ihr aus Sternen zusammen, das auf uns zuschritt. Zimthauch fuhr uns kurz mit der Zunge über den Kopf. Glücklich wollte ich mich an sie schmiegen, doch ich erstarrte, als ich ihren ernsten und besorgten Gesichtsausdruch wahrnahm. Schlagartig drehte sich mein Magen um. Sie würde uns Irgendetwss schreckliches mitteilen, das wurde mir bewusst. Kurz glitt mein Blick zu meiner Schülerin, ehe ich zu Zimthauch sah. ,,Hallo....Zimthauch..." brachte ich heraus. Meine Mentorin lächelte gequält und fuhr mir mit dem Schweif über die Wange. ,, Du hast anscheinend schon gemerkt, dass ich dir etwas mitzuteilen habe,was nichts gutes verheißt. Und ch möchte es euch schon am Anfang sagen, denn meine Zeit ist sehr begrenzt. Es tut mir leid, aber ich der SternenClan hat entschieden, dass ich es sein werde die euch die Nachiht überbringt." sie schien sich kurz zu sammeln, und ich konnte sie nur abwartend ansehen,mit einem schlechten Gefühl in der Magengegend.
Dann begann Zinthauch zu sprechen, wobei sie ihre Augen geschlossen hielt.
,, Roter Sand wird sich färben mit Blut,
Aufgeschürt wird des Todes Glut,
Ein Stern und sein Schatten werden entbrannt sein vor Wut
Doch wenn wenn ein Leben der Großen schwindet,
Die feindliche Macht sich zu neuer Kraft bindet.
Die Chance des Donners wird schwinden und verblassen,
Viele Katzen werden nutzlos ihr Leben lassen,
Denn erst wenn die Blätter aufspringen zu grünem Meer,
Wird sich zeigen wem gebürt des SternenClans Ehr.
"
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Salbeifeder

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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Sa Dez 15, 2012 3:07 pm

Als sich die Heiler an den Stein legten trat auch ich näher, das gespenstische Blau umhüllte mich, schimmerte in meinen Augen. Ich atmete tief ein und machte dann noch einen Schritt bis ich direkt davor stand und mein Spiegelbild sah. Ich legte mich hin, langsam bewegte ich den Kopf nach vorne und als die Kälte durch meinen Körper zu zuckte ich beinahe zurück riss mich jedoch zusammen und schloss die Augen. Es dauerte nicht lange und ich schlief ein, wohlige Wärme umhüllte mich.

Es war warm, mein ganzer Körper war warm. Es ist aber ja Blattfall!, schoss es mir durch den Kopf und ich öffnete die Augen. Überall war Schnee, bedeckt mit Blumen die vom Himmel fielen, ein süßer Duft umhüllte mich und langsam erhob ich mich. Ein lächeln umspielte meine Lippen, hier an diesem Ort war Blattfrische auch wenn der Boden und die Bäume mit weißem Schnee bedeckt war. Plötzlich knackte es auf der anderen Seite der Lichtung und bannte meinen Blick als plötzlich Kampfgeschrei um mich herum entstand vermischt mit dem scharfen Geruch nach Blut, überall färbte sich der Boden mit Blut, Blut von Katzen. Überall waren Katzen, viele Katzen, im Kampf um ihr Leben doch wer waren sie? Ich wollte Helfen, doch war es als hielte mich etwas fest, ich senkte den Blick, Blut, um meine Pfoten Schwappte Blut und hielt mich fest. Panik überkam mich, Junge Katzen erschienen auf der Lichtung, ich wollte ihnen helfen doch stieg das Blut an, reichte mir biss an den Bauch und stieg immer weiter an. Ich gab einen Entsetzten Schrei von mir als das Blut in meinen Mund und meine Augen drang und mich zu erticken drohte. 'Unnütze Tode werden den roten Stein mit Blut bedecken.' Eine leise Stimme drang an mein Ohr und verschwand dann...

Erschrocken fuhr ich zusammen, entfernte mich rasch von dem hellen Stein und setzte mich an den Rand der Höhle, Lichtertanz war bereits erwacht. Erschöpft blickte cih auf den dunklen Boden, dieser Traum war eindeutig eine Warnung gewesen. 'Eine Warnung wegen dem Kampf?' Die Bilder mit Blut drangen vor mein Inneres Auge und um sie zu verscheuchen kniff ich die Augen fest aufeinander.
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