Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 Im Herzen des Vulkans

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Kleeblatt

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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Mi Apr 20, 2016 8:40 pm

<--- Vulkanöffnung

Das wenige Licht des wolkenverhangenen Halbmondes ließen wir draußen zurück und Dunkelheit umfing uns. Eine mir nur allzu vertraute Dunkelheit, die großes Versprach. Ich war diesen Weg nun schon oft gegangen und doch ließ es mich nie kalt, meinen Pfoten zum Mondstein zu führen. Ein Schimmern verriet, dass ich dem Mondstein näher kam und tatsächlich erblickte ich den von feinen dunkelblauen und weißen Äderchen durchzogenen Stein hinter der nächsten Ecke.
Ein warmes geheimnisvolles Licht ging von ihm aus, während das Licht des Mondes von oben in die felsene Kammern schien. Ich setzte mich nahe des Steines und wartete auf die anderen Heiler. Bevor wir zum Sternenclan sprachen, gab es noch eine junge Schülerin, die ihren neuen Namen erwartete.

[kommt beim Mondstein an, setzt sich, wartet auf Saphirpfotes Zeremonie]
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Mausefell

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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   So Mai 01, 2016 5:03 pm

<--- Vulkanöffnung

Ihre leisen Katzenpfoten geleiteten Mausefell in die Finsternis des Vulkans, fort vom grauen Licht des verregneten Abends. Ihr Weg lag im Dunkeln und doch spürte Mausefell Vertrauen in ihrer Brust aufsteigen statt Angst oder Ungewissheit. Ihre Schurrhaare fühlten die Luftzüge und die rauen Felswände und ihre Ohren hörten, wohin Kleeblatt vor ihr trat. Es war kalt hier im Fels, doch Mausefell wurde geleitet von ihren Sinnen, von ihren Freundinnen und letztendlich auch ihrem Glauben. Es war fast, als könne man den Atem verstorbener, weiser Katzen hören, der rasselnd gegen die Felswände schlug, die ihren Pfad säumten.
Schließlich erhellte ein erstes schwaches Licht die blauen Iriden Mausefells und sie wusste, dass es nun nicht mehr weit sein konnte. Das schwache Schimmern in der Ferne beleuchtete minimal den Boden und die niedrige Decke, aber auch das weiße Fell von Kleeblatt, die vor ihr lief.
Sie folgten ein letztes Mal einer Kurve und traten in eine weite Höhle ein, die von dem wundervollen, fahlen Mondlicht beleuchtet wurde, das vom Mondstein reflektiert wurde. Obwohl es immer noch kühl war wie an einem klammen Blattfall-Tag, fühlte Mausefell sich von dem vertrauten Anblick dieses heiligen Ortes geradezu gewärmt. Ihr ruhiges, sanftes Lächeln traf auf Kleeblatts grün schimmernde Augen, ehe sie über ihre Schulter hinweg schaute, sich setzte und den Schweif um ihre Vorderpfoten legte. Schweigend betrachtete sie Rosenhauchs rotpelzige Gestalt und ihre gefleckte Schülerin, denn sie wusste wie alle Anwesenden, was heute passieren sollte. Mit Sicherheit wusste Saphirpfote es auch selbst.

[bei den Heilerinnen]
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Mi Mai 04, 2016 10:45 pm

cf: Vulkanöffnung

Leise tappte Rosenhauch in die Höhle des Mondsteins hinein, bereits hier fühlte sie die Präsenz ihrer Ahnen und meinte sogar ihr Wispern zu hören.
Sie setzte sich in die Nähe des Mondstein und wartete bis sich die anderen Heilerinnen einen Platz gesucht hatten. Als dem so war, erhob sie sich und stellte sich vor den Mondstein.
Fieberhaft ging sie die feierlichen Worte in ihren Gedanken durch und betete zum SternenClan, dass sie nichts vergessen mochte. Bereits zwei Schülerinnen waren der Heilerin verloren gegangen und sie war froh, dass sie die Ausbildung ihrer Schülerin nun zu einem Ende bringen konnte.
Als der Mond fast senkrecht über dem Mondstein stand,  erhob sie ihre Stimme. ,,Wir haben uns heute hier versammelt, um eine Schülerin zu einer vollwertigen Heilerin zu ernennen und sie somit in unseren Reihen aufzunehmen. Saphirpfote, tritt bitte vor." Rosenhauch versuchte ihre Nervosität zu vertreiben, aber es gelang ihr nicht wirklich. Was ist, wenn ich etwas falsch mache?
Saphirpfote hatte sich neben sie begeben und Rosenhauch bedachte sie mit einem freundlichen Blick, bevor sie fortfuhr. ,,Ich, Rosenhauch, Heilerin des FlussClans, rufe meine Kriegerahnen an und bitte sie, auf diese Schülerin herabzublicken. Sie hat viel gelernt um den Weg eines Heiler beschreiten zu können und mit eurer Hilfe wird sie ihrem Clan für viele Monde dienen."
Rosenhauch machte eine kurze Pause. ,,Saphirpfote, verspricht du die Lebensweise einer Heilerin einzuhalten und über den Rivalitäten zwischen den Clans zu stehen und alle Katzen zu beschützen selbst mit deinem Leben?"
Die Heilerin wartete bis Saphirpfote ihr Versprechen gab und nickte dann. ,,Dann gebe ich dir mit der Kraft der Ahnen deinen Heilernamen. Saphirpfote, von diesem Augenblick an wirst du als Saphirträne bekannt sein. Die Ahnen ehren deinen Einsatz und dein Geschick und wir heißen dich als vollwertigen Heilerin des FlussClans willkommen."
Rosenhaucht legte ihre Schnauze auf Saphirtränes Stirn und wartete bis ihr die junge Heilerin die Schultern leckte. Dann trat sie zurück. ,,Gratuliere, Saphirträne. Du bist nun eine vollwertige Heilerin des FlussClans."

[kommt an, setzt sich, wartet, ernennt Saphirpfote zu Saphirträne, gratuliert ihr]
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Saphirträne

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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   So Mai 08, 2016 5:18 pm

Egal wie oft sie diesen Ort mit Rosenhauch auch schon besucht haben mochte, jedes Mal aufs Neue war die gescheckte Kätzin regelrecht verzaubert von der Magie, die den Donnervulkan umhüllte. Verzaubert von dem feinen Summen in der Luft und dem Wispern des Windes, der sich in der Höhle fing. Und nicht zuletzt auch von dem Felsen, dessen silbern geäderte Oberfläche vom Licht des vollen Mondes erstrahlte, das durch Risse in der Höhlendecke fiel.
Ein Beben durchzuckte Saphirpfotes Körper und ließ ihre Schnurrhaare vor Aufregung zittern, denn sie wusste was geschah. Die freundlichen Blicke der anderen Heilerinnen, die sich um sie und Rosenhauch gescharrt hatten, der sanfte blaue Blick ihrer Mentorin, die vor dem Mondfelsen stand und auf sie wartete.
Saphirpfote wusste, dass sie diese Höhle nicht als Schülerin verlassen würde und so nahm die Gescheckte voller Erwartungen vor ihren Ahnen ihren Heilernamen in Empfang.
Rosenhauch ehrte sie vor dem Sternenclan und gab ihr den Namen Saphirträne.
Stolz erfüllte die junge Heilerin als sie ihrer Mentorin die Schulter leckte. Am liebsten wäre sie aufgeregt umher gehüpft und hätte gejauchzt vor Freude über dieses Gefühl endlich am Ziel ihrer Ausbildung angekommen zu sein. Doch stattdessen schnurrte sie nur laut und lächelte ihrer Mentorin zu.
Danach drehte sich die Gescheckte Kätzin um und blickte in die Reihen der Heilerinnen.
Kleeblatt vom Windclan, Mausefell vom Donnerclan und Salbeifeder vom Schattenclan mit ihrer Schülerin Morgenpfote, die sicher auch bald ihre Ausbildung beenden würde.
Und nun saß sie hier und gliederte sich als vollwertige Heilerin in die Reihen ein.
Strahlend setzte sie sich neben Kleeblatt und wartete bis Rosenhauch sich neben sie gesetzt hatte, dann wartete sie darauf, dass eine der anderen Heilerinnen die Redeführung übernahm und das Treffen offiziell begann. Sie wusste, dass sich gleich alle Heilerinnen zum Felsen legen und ihre Träume mit dem Sternenclan teilen würden. Aber sie selbst war noch zu schüchtern um den ersten Schritt zu wagen.

[Empfängt ihren Heilernamen, wartet neben Kleeblatt darauf, dass jemand den ersten Schritt macht]
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Kleeblatt

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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Do Mai 12, 2016 7:30 pm

Nacheinander sammelten sich die Heiler und Heilerschüler beim Mondstein und Rosenhauch begann mit der Zeremonie.  Stille herrschte während Saphirpfote den Namen Saphirträne erhielt und offiziell im Kreis der ausgebildeten Heiler aufgenommen wurde.
Willkommen im Kreis der Heiler Saphirträne.“ begrüßte ich die junge Flussclankätzin mit ihrem neuen Namen. Ich wartete bis die Ernennung vollständig beendet war und nickte den anderen Heilern zu, bevor ich stumm zum Mondstein ging und mich hinlegte. Meine Nase berührte den kalten Stein und ich entglitt in einen ruhigen Schlaf.

Es war dunkel, meine Pfoten wurden von kaltem flachen Wasser umspült, während ich mich unsicher nach Licht umsah. Ich blinzelte ein paar Mal und bemerkte, dass ich mich plötzlich auf einer vertrauten Wiese befand. Mit trockenen Pfoten.
Verwirrt schaute ich mich um und erblickte eine weiße junge Katze auf mich zu kommen.  Schneejunges kam mit beschwingten Schritten auf mich zu, aber ihr Gesicht dazu schien unpassend ernst. Eine seltsame Mischung aus unbeschwertem Jungen und wissender Sternenclankatze. Trotzdem freute ich mich immer, wenn ich meine Schwester zu sehen bekam. Ich setzte zu meiner Frage an, aber die Weiße kam mir zu vor „Der Regen wird auch weiterhin den Windclan prüfen.“ warnte mich die zarte Stimme und ergänzte mit etwas aufbauenderen Tonfall „Kein Regen wird ewig andauern...verzagt nicht, der Windclan hat die Kraft und Ausdauer, da bin ich sicher.


Schneejunges aufmunterndes Lächeln war das letzte, das ich gesehen hatte, dann blinzelte ich die Reste des Traums aus meinen Augen. Still erhob ich mich und zog mit gemischten Gefühlen von dannen. Aufmunterung war schön und gut, aber die Warnung, dass wir noch einige Zeit mit dem Regen leben mussten, klang noch zu deutlich in meinen schwarzen Ohren. Ich hing meinen Gedanken nach, während ich dem vertrauten rabenschwarzen Pfad nach draußen folgte.

---> Vulkanöffnung

(OUT: Ich war mir jetzt nicht sicher, was bei der Heilerzeremonie passiert, im Wiki steht die Heiler begrüßen den neuen Heiler mit seinem neuen Namen...danach hab ich mich jetzt mal gerichtet)
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Saphirträne

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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Sa Mai 14, 2016 3:14 pm

Leicht beschwingten Schrittes trabte Saphirträne hinter den Heilerinnen her, die alle nach ihrer Begrüßung im Kreis der Vollwertigen zum Mondstein gingen und sich nach und nach niederlegten.
Der Stein war kalt wie eh und je, und das letzte woran die junge Heilerin dachte, als sie einschlief, war die Wärme von Rosenhauchs Fell an ihrer Seite und das leise Pfeifen des Windes.
Dann reiste ihr Geist ins Reich der Träume und damit in den Machtbereich des Sternenclans.

Saphirträne öffnete die Augen und blickte sich um. Nicht weit neben ihr saß Rosenhauch und hatte den Schweif ordentlich über die Pfoten gelegt. Ihr Blick glitt ruhig aber suchend durch die dunkle Nacht die sie umgab.
Nachdem Saphirträne sich neben ihrer Mentorin niedergelassen hatte, schenkte ihr diese ein sanftes Lächeln, während der saphirblaue Blick der gescheckten Kätzin suchend umher blickte. Wollte sie niemand empfangen?
Das belustigte Schnurren an ihrer Seite erinnerte die junge Kätzin daran, wie Rosenhauch sie immer wieder während ihrer Ausbildung daran erinnern musste, dass Sternenclankatzen ihrem eigenen Zeitgefühl folgten und dass die „Irdischen“ schlichtweg Geduld haben mussten.
Saphirträne atmete tief durch und schloss kurz die Augen, wartete bis sich ihr Herzschlag beruhigt hatte, öffnete die Augen...und blickte direkt in das freundliche Gesicht einer zierlichen weiß-braunen Kätzin.
“Rehsprung“, begrüßte Rosenhauch die ältere Heilerin, von der Saphirträne wusste, dass sie Rosenhauchs Mentorin gewesen war, lange vor ihrer eigenen Geburt.
Die hübsche Kätzin lächelte, ein wenig gezwungen und doch mit einem Hauch von Wiedersehensfreude um Blick.
Was sie den beiden Heilerinnen wohl zu sagen hatte?
“Seid gegrüßt meine Lieben. Saphirträne, der Sternenclan gratuliert dir und heißt dich herzlich willkommen. Es bedrückt mich, dass ich euch keine frohe Kunde bringen kann. Der Flussclan kämpft einen kräftezehrenden Kampf. Der Regen weicht das Gebiet auf und die Beute ist knapp. Ich weiß, dass der Flussclan diese harte Zeit überleben wird, aber nicht ohne Opfer.
Der Regen wird weiter anhalten, der See weiter ansteigen, die Beute weiter fliehen. Wir können nichts dagegen tun. Wisset, dass dies nicht eure Strafe ist.
Es ist an euch, den mutigen und starken Heilern, den Clan stark zu halten in der dunklen Zeit die kommt.“

Bildete sich die Gescheckte das nur ein, oder lag der grasgrüne Blick der Sternenclankätzin während diesen Worten vor allem auf ihr? Und warum betonte sie die Stärke der Heilerinnen so?
“Vor allem du, Saphirträne, musst stark sein. Du bist noch jung, aber dein Herz schlägt stark in deiner Brust. Der Sternenclan zählt darauf, dass du dem Clan Ehre bringst. Und dass du Rosenhauchs Lektionen verinnerlicht hast. Mehr kann ich euch heute nicht sagen. Viel Glück ihr beiden. Möge euch das Licht der Sterne den Weg weisen.“
Saphirtränes Herz schlug ihr bis zum Hals. Rehsprungs Nachricht rührte an Gefühlen, die tief in ihrem Herzen ruhten. Was mochte dieses kryptische Gerede zu bedeuten haben? Und warum blickte Rosenhauch starr auf ihre Pfoten?
Nebel zog auf und versperrte der Gescheckten den Blick auf die beiden Heilerinnen. Rehsprung blickte Saphirträne lächelnd hinterher und öffnete dann den Mund um zu Rosenhauch zu sprechen, doch ihre Worte hörte Saphirträne nicht mehr.


Die Heilerin öffnete ihre dunkelblauen Augen und blickte besorgt auf Rosenhauchs schlafende Gestalt. Ihr Traum war noch nicht zu Ende. Es dauerte noch mehrere Herzschläge ehe sich der Atem der roten Heilerin veränderte und sie ihre hübschen wasserblauen Augen öffnete.
Eine Frage lag Saphirträne auf der Zunge, doch Rosenhauch lächelte nur freundlich und beruhigend und wartete dann darauf, dass auch die anderen Heilerinnen erwachten.
Als dem so war, trabten die sechs Heilerkätzinnen aus dem Donnervulkan hinaus, zurück gen Heimat.

[Träumt ihren Sternenclantraum, kehrt mit Rosenhauch zurück zum Flussclan]
Tbc: Vulkanöffnung
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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Mo Mai 16, 2016 9:34 pm

Sobald alle Heilerinnen Saphirträne gratuliert hatten, versammelten sie sich in einem Kreis um den Mondstein.
Rosenhauch zog die Pfote unter ihren Körper und beugte sich vor um mit ihrer Nase den Stein zu berühren. Sofort wurde ihr eiskalt und schwarz vor Augen.

Die Kätzin fand sich auf einer Ebene wieder. Es war nicht hell, Rosenhauch sah gerade weit genug, aber auch nicht dunkel. Trotzdem konnte sie kaum etwas von ihrer Umgebung erkennen.
Ihr Blick glitt zu Saphirträne, die suchend um sich blickte und sie schnurrte belustigt. Ihre Schülerin musste sich an ihre Lektionen erinnern und atmete tief durch, um gleich darauf die Augen zu öffnen. Die rote FlussClan-Heilerin sah während dessen wie eine gescheckte Gestalt aus dem Schatten trat. Sie erkannte Rehsprungs freundliches Gesicht und schnurrte herzlich. Es tat jedes Mal gut ihre Mentorin wiederzusehen. ,,Rehsprung.", begrüßte sie die Kätzin. Kurz darauf verengten sich Rosenhauchs blaue Augen, etwas stimmte nicht mit Rehsprung. Gab es schlechte Nachrichten vom SternenClan?
“Seid gegrüßt meine Lieben. Saphirträne, der Sternenclan gratuliert dir und heißt dich herzlich willkommen. Es bedrückt mich, dass ich euch keine frohe Kunde bringen kann. Der Flussclan kämpft einen kräftezehrenden Kampf. Der Regen weicht das Gebiet auf und die Beute ist knapp. Ich weiß, dass der Flussclan diese harte Zeit überleben wird, aber nicht ohne Opfer.
Der Regen wird weiter anhalten, der See weiter ansteigen, die Beute weiter fliehen. Wir können nichts dagegen tun. Wisset, dass dies nicht eure Strafe ist.
Es ist an euch, den mutigen und starken Heilern, den Clan stark zu halten in der dunklen Zeit die kommt.“
Die Kätzin spürte, dass dies noch nicht alles war, was Rehsprung sagen wollte und schwieg.
“Vor allem du, Saphirträne, musst stark sein. Du bist noch jung, aber dein Herz schlägt stark in deiner Brust. Der Sternenclan zählt darauf, dass du dem Clan Ehre bringst. Und dass du Rosenhauchs Lektionen verinnerlicht hast. Mehr kann ich euch heute nicht sagen. Viel Glück ihr beiden. Möge euch das Licht der Sterne den Weg weisen.“
Wärme umhüllte Rosenhauch während Rehsprung mit ihrer Schülerin sprach, aber gleichzeitig war sie unruhig. Sie ahnte nichts gutes und richtete den Blick auf ihre Pfoten.
Sie richtete den Blick auf ihre Schülerin, die aber bereits zu verblasse begann. Ihr Blick huschte zu Rehsprung. Der Blick ihrer Mentorin wirkte traurig. ,,Sie ist stark, weißt du, Rosenhauch? Du hast ihr viel beigebracht." Die Rote nickte. ,,Ich hatte selber eine sehr gute Mentorin." Rehsprungs Mundwinkel zogen sich für einen Augenblick nach oben. ,,Der Weg einer Heilerin ist nicht leicht, wie du weißt. Oftmals ist es kein gewöhnliches Leben. Manche können ihrem Clan länger dienen als andere.  Aber wenn sie gehen, bleibt der Clan immer in guten Pfoten. Es scheint als wären Schüler immer bessere Heilerkatzen als ihre Mentoren... Aber der Regen ist keine Strafe Rosenhauch, selbst der SternenClan kann das Wetter nicht kontrollieren. Wir können euch Heilern nur helfen und euch auf das was kommt vorbereiten - und selbst das funktioniert nicht immer." Rehsprung wirkte noch trauriger.
Obwohl Rosenhauch sich meist mondelang über das kryptische Gerede von SternenClan-Katzen den Kopf zerbrach, war ihr diesmal doch ziemlich klar, was Rehsprung ihr sagen wollte.
,,Ich verstehe.", miaute sie leicht heiser. Als sie aufblickte, befand sich Rehsprung nah neben ihr, so dass ihre Pelze sich berührten. ,,Mögen wir uns bald wiedersehen, Rosenhauch."
Bevor Rosenhauch etwas erwidern konnte, verschluckte Rehsprung der Schatten.


Rosenhauch erwachte nicht so ruckartig wie sonst aus einem Mondstein-Traum, sondern es war als wäre sie langsam aus tiefem Wasser wieder an die Oberfläche getrieben worden.
Sie stand auf und streckte sich um die Kälte in ihrem Pelz abzuschütteln.
Als ihr Blick den ihrer Schülerin traf, lächelte sie beruhigend.
Die Rotfellige richtete ihren Blick auf die anderen Heilerinnen und wartete darauf, dass auch sie mit ihren Nachrichten vom SternenClan aufwachten.
Sobald jede von ihnen wach war, verließen sie gemeinsam die Höhle.

tbc: Vulkanöffnung

[am Mondstein, träumt, wacht auf, verlässt die Höhle]
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Mausefell

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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Fr Mai 20, 2016 5:52 pm

Rosenhauch wurde vom fahlen Licht des Mondes und des Mondsteins beleuchtet, während sie die rituellen Worte sprach, die Saphirpfote zur vollwertigen Heilerin machen würden. Glücklich lächelnd lauschte Mausefell und betrachtete die gefleckte FlussClan-Katze, wie ihre blauen Augen zu strahlen begannen und sie mit leicht aufgeplustertem Pelz ihren neuen Namen in Empfang nahm.
Kleeblatt war die erste von ihnen, die feierlich ihre Stimme erhob, um die neue FlussClanheilerin Saphirträne willkommen zu heißen und so tat die braune DonnerClankatze es ihrer Freundin nach. Sanft und ruhig aber mit einem heiteren Ausdruck im Gesicht miaute ihre Stimme:"Willkommen, Saphirträne. Möge der SternenClan deine Pfotenschritte immer leiten."
Kleeblatts wiesengrüner Blick traf ihre blauen Augen. Die weißschwarze, kleinwüchsige Kätzin nickte den Versammelten zu, wie um ihrer aller Zustimmung einzuholen, dann trat sie näher an den Mondstein heran. Mausefell verstand, denn das Licht des Mondes verlor bereits etwas an Glanz - viel Zeit hatten sie nicht mehr, sich mit ihren Ahnen die Zungen zu geben. Langsam und ehrfürchtig beugte die ruhige Kätzin sich herab, hoffte auf gute Nachrichten und fragte sich wie immer, egal wie vertraut dieses Treffen ihr auch mittlerweile war, was geschehen würde. Sie legte sich hin, bettete ihren Kopf auf ihre Vorderpfoten und ließ ihre Nase den kühlen Stein berühren, während sie die Augenlider schloss. Wie immer dauerte es nicht lange, ehe ihr Geist im tiefen Schlaf versank.

Kalt war es, nass und dunkel. Mausefell wusste nicht, wo sie sich befand, ob sie die Augen geschlossen hielt oder offen hatte. Sie fühlte sich einige Zeit wie in einer luftarmen, pechschwarzen Höhle und dachte einen Moment darüber nach, ob sie eigentlich wirklich schon schlief oder tatsächlich noch immer in der Mondsteinhöhle lag. Auf der andern Seite war es so finster, dass sie nicht einmal die eigenen Vorderpfoten erahnen konnte. Sie bewegte sich, aber es war so dunkel, dass ihre Augen ihr die Bewegung nicht bestätigen konnten. Schließlich hörte sie eine sanfte, weibliche Stimme, doch sie war so weit entfernt, dass sie sie nicht erkannte.
Dennoch schien das unverständliche, aber beruhigende Reden etwas in ihr erwachen zu lassen und sie wollte sehen, ob sie aus dieser endlosen Dunkelheit nicht doch entkommen konnte. Es brachte nichts, hier einfach liegen zu bleiben, nur weil sie die Pfoten vor Augen nicht sehen und ihre Schnurrhaare und Ohren ihr nicht weiterhalfen. Irgendwie musste es doch weitergehen. Also begann sie sich aufzurrichten und sich vorwärts zu bewegen. Sie wusste nicht, wohin sie ging, aber sie traf auch nicht auf Widerstand und hielt einfach durch.
Tatsächlich begann sich ihre Umgebung zu verändern, wurde zunächst nur undeutlich heller, als würde die Luft wärmend zu glimmen beginnen und schließlich bildete sich wie aus dem Nichts allmählich Umgebung aus. Plötzlich bemerkte Mausefell, dass sie auf weichem, saftig grünem Gras lief und umso weiter sie ging, hörte sie Bäume über sich rauschen, Vögel zwitschern, Laub und Unterholz rascheln und erblickte schließlich sogar einen blauen, klaren Mittagshimmel über ihrem Kopf. Ein wolkenleerer, sonnenbeschienener Himmel, wie sie ihn schon so lange nicht mehr gesehen hatte. Tief atmete sie durch und vernahm die unterschiedlichsten, angenehmen Gerüche. Es musste späte Blattfrische oder anfängliche Blattgrüne sein.
Auf einer Lichtung entdeckte sie eine nur allzu vertraute, cremefarbene Gestalt und beschleunigte ihre Schritte. Ihr freudiges Schnurren veranlasste die Kätzin, sich friedlich schmunzelnd zu ihr umzudrehen, damit Mausefell ihrer ehemaligen Mentorin Goldblume ins Gesicht schauen konnte.
"Siehst du? Selbst wenn die Situation auswegslos und düster scheint, die nächste Blattfrische kommt immer.", miaute ihre nach Sonnenlicht klingende Stimme. Beinahe hatte die wildfarbene Kätzin das Bedürfnis, sich an sie zu schmiegen.
"Oh Goldblume, es ist schön dich zu sehen.", gestand sie aufrichtig, die ehemalige Heilerin lächelte jedoch nur wissend, stand auf und schüttelte sich behutsam ein paar Sterne aus dem Fell.
"Es sind schwere Zeiten voller Verzweiflung, Verwirrung und Not, Mausefell. Dem DonnerClan geht es von allen Clans noch am besten."
Mausefells Lächeln schwankte bei diesen Worten. Sie wusste um das Elend der Überschwemmung nur zu gut. Sofort musste sie an die abgemagerte Gestalt von Rosenhauch und Saphirträne denken und auch Kleeblatt hatte in letzter Zeit sichtbar auf Frischbeute verzichten müssen.
"Möchtest du mir damit sagen, dass der DonnerClan den anderen Clans helfen soll?
Unwillkürlich musste sie daran denken, wie Eisstern und Eisenherz über solche Ideen sprachen. Wie sie mit patriotischem Stolz und entschlossener Härte Steinsterns Hilferuf auf der letzten Großen Versammlung abgeschmettert hatten.
Beschwichtigend leckte Goldblume ihr über die Stirn, ehe sie antwortete:"Der SternenClan kann euch solche Entscheidungen nicht abnehmen. Die Clans müssen das tun, wovon sie glauben, dass es das Richtige ist - und genau das werden sie auch. Ob eure Taten zum Guten oder zum Schlechten sein werden, das müsst ihr selbst bestimmen. Aber habe Mut und Zuversicht, Mausefell. Was auch immer passieren mag, höre auf dein Herz, hilf wo du helfen kannst und gib die Hoffnung nicht auf. Der Ewige Regen wird weichen und ... die nächste Blattfrische wird kommen. Halte dich daran fest, wenn Trauer dich zu übermannen droht."


Die letzten Worte hallten noch in den spitzen Ohren nach, als Mausefell unverwandt die Augen aufschlug und sich wieder in der Mondsteinhöhle befand. Als sie ihren Kopf hob, erblickte sie die anderen Heilerinnen, die ebenfalls langsam aus ihrem Schlaf erwachten. Keiner sprach ein Wort. Rosenhauch und Saphirträne warfen sich ein sanftes Lächeln zu, Kleeblatt dagegen war anscheinend tief in ihre Gedanken versunken.
Schweigend erhob die DonnerClan-Heilerin sich auf die Pfoten und folgte den anderen von diesem heiligen, schweigsamen, manchmal gar unheimlichen Ort und hing ihrer eigenen Vision von Goldblume nach.

[begrüßt Saphirträne, träumt von Goldblume, verlässt mit den anderen die Höhle]

---> Vulkanöffnung
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Salbeifeder

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BeitragThema: Re: Im Herzen des Vulkans   Mo Mai 23, 2016 3:49 pm

cf. Vulkanöffnung

Salbeifeder trat nach den anderen Heilern in den dunklen Vulkan. Ihre Pfote trugen sie schon automatisch durch die Dunkelheit, schon oft war sie diesen Weg gegangen. Die Atmosphäre beeindruckte die schwarze Heilerin immer wieder aufs neue und sie freute sich jedesmal, wenn sie den Mondstein sah, denn sie wusste, dass sie sich mit dem Sternenclan die Zunge geben würde, immer wieder ein schönes Erlebnis. Doch bevor sie sich mit dem Sternenclan die Zungen gab, kam Rosenhauch zuvor, die ihre Schülerin ernennen wollte.
Aufmerksam hörte sie den Worten der Flussclan Heilerin zu und schaute dabei die junge Kätzin an, die gleich eine vollwertige Heilerin sein würde. Dabei glitt ihr Blick kurz zurück um sich nach ihrer eigenen Schülerin umzusehen. Doch schnell lag ihr gelber Blick wieder auf dem gemusterten Fell von Saphirpfote. Dann war es soweit und Rosenhauch sprach die entscheidende Zeremonie. Am Ende beglückwünschten sie die anderen Heilern und auch Salbeifeder erhob kurz ihre Stimme "Willkommen Saphirpfote. Möge der Sternenclan über dich wachen." Sie nickte der jungen Katze zu und wandte sich dann an den Mondstein. Auch die anderen Heiler schienen sich bereit zu machen.
Somit machte Kleeblatt den Anfang und die anderen Heiler legten sich ebenfalls zum Mondstein. So glitt auch Salbeifeder zum Stein und legte sich ruhig hin um den Mondstein mit ihrer Nase zu berühren um schon wenige Herzschläge später in einen ruhigen Schlaf zu gleiten.

Salbeifeder fand sich auf einer dunklen Wiese wieder, neben ihr ein kleiner See, der eindeutig überschwemmt war und kaltes Wasser schwappte gegen die Pfoten der schwarzen Heilerin. Sie wusste nicht wo sie war, doch sie wusste, dass sie bereits wach war. Beziehungsweise, sie war beim Sternenclan, denn in der Höhle war sie eindeutig nicht mehr. Sie ließ ihren gelben Blick durch die Dunkelheit gleiten, auf der Suchen nach einem Bekannten Fell, denn sie wusste nicht, was sie hier zusuchen hatte.
Und dann erkannte sie in der Ferne eine gestallt, die sich Salbeifeder langsam näherte. Als sie immer näher kam erkannte sie ihre alte Mentorin Lilienherz. Die alte Kätzin blieb vor der schwarzen Heilerin stehen, doch ihr Gesicht bereit nichts über die Gefühle der weißen Kätzin. Salbeifeder konnte allerdings schon ahnen, dass sie nichts gutes zu verkünden hatte. "Nimm acht, der Regen zeigt keine Besserung, das Territorium hingegen gefahren." Bevor die Schattenclan Heilerin etwas erwidern konnte war sie bereits verschwunden. Dabei konnte sich Salbeifeder denken, dass sie mit gefahren meinte, dass das Territorium durch den Regen gefährlicher wurde.


Schon wachte die Heilerin wieder bei den anderen auf, doch als sie sich umsah waren die meisten Heiler bereits verschwunden. Übrig waren nur noch die Katzen aus dem Schattenclan. Somit wartete sie darauf, dass auch ihre Schülerin aufwachte, dann machte sie sich auf den Rückweg. Sie kannte den Weg und folgte wieder ihren Sinnen, bis sie langsam die Umrisse der Vulkanöffnung erkannte. Sie hätte bereits ahnen können, dass der Regen keine Besserung zeigt und dass das Territorium immer gefährlicher wurde.

[kommt beim Mondstein an, gratuliert Saphirträne, träumt, wacht auf, wartet auf Morgenpfote, geht zurück]

tbc. Vulkanöffnung

Out: Ich hoffe es passt alles so..
Ich hab jetzt so geschrieben, dass Morgenpfote bereits wieder wach ist, weil ich Salbeifeder wieder ins Lager haben möchte, damit sie auch zur großen Versammlung aufbrechen kann.
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