Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 Flüsterahorn

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BeitragThema: Re: Flüsterahorn   Mi Aug 21, 2013 3:32 pm

<---- WindClan Lager

Flüsterahorn. Hierhin also. Seufzend blieb ich stehen und sah mich erstmal um. Die Patrouille teilte sich auf und suchte sich einen Platz zum jagen, das hieß ich sollte mich auch irgendwo hin bewegen. Unter einem Baum war ein schattiges Plätzchen doch als ich umher schnupperte roch ich nichts von der Richtung was von Interesse sein könnte. Also lief ich einige Schritte vorwärts und siehe an entdeckte ich eine Geruchsspur von einer Maus. Jetzt bloß nicht verlieren...
Ich folgte ihr und da sah ich sie auch, eine kleine aber recht rundliche Maus. Langsam schlich ich mich an sie ran. Jetzt bloss kein Geräusch erzeugen. Und schon stürzte ich mich auf sie, warf sie in die Luft und durchbohrte sie mit meinen Krallen. Erfreut das sie mir nicht entwischt ist vergrub ich sie damit keine anderen Fleischfressenden Tiere sie fanden. Ich fand noch ein Kaninchen, das ich mit großer Mühe erledigte und eine Haselmaus, die mir so gesagt in die Pfoten lief.
Zufrieden wartete ich auf die anderen.
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Abendsonne

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BeitragThema: Re: Flüsterahorn   Mo Aug 26, 2013 7:04 pm

Mit der Maus im Maul suchte Abendpfote nach einer Stelle, wo sich ihre Beute vergraben konnte. Dabei kam sie aber wieder so weit zurück, dass sie Hagelpfote entdeckte. Etwas skeptisch beobachtete sie, wie er schon drei Beutestücke gefangen hatte. Irgendwie bezweifelte die Kätzin, dass er das alles wirklich selbst erbeutet hatte. Aber gut, das konnte sie natürlich nicht beurteilen. Im Prinzip war es ihr auch herzlich egal.
Wortlos vergrub die Rote ihre Beute ebenfalls an der Stelle und schnippte kurz mit dem Schwanz in Hagelpfotes Richtung, ehe sie wieder davonflitzte. Sie würde noch ein Kaninchen fangen, so wie sie es Obsidianpfote versprochen hatte.
Mit aufgestellten Ohren und offenem Maul suchte sie nach dem saftigen Geruch, welcher sich zum Glück schon bald fand. Zufrieden grinste Abendpfote und ließ sich wieder in die Kauerstellung fallen, während sie langsam auf ihr Ziel zuschlich.
Es dauerte nicht lange, bis sie das Kaninchen sah und hielt kurz an. Dann aber spannte sie ihre Muskeln an und sprang ab. Sie landete auf dem Beutetier, welches sich aber sofort zu wehren begann. Ehe Abendpfote sich versah, hatte sie einen ordentlichen Pfotenhieb abbekommen, der unangenehm brannte. Dennoch ließ sich die Kätzin davon nicht einschüchtern, sondern kämpfte weiter gegen das Tier und konnte es schließlich töten.
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Abendsonne

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BeitragThema: Re: Flüsterahorn   Mo Sep 02, 2013 6:37 pm

Nachdem Abendpfote noch einen kleinen Spatz gefangen hatte, sammelte sie ihre Beute ein und lief ziemlich stolz auf sich selbst zurück zu dem Treffpunkt, wo Sturmpelz auf sie und Hagelpfote warten hatte wollen. Mit dem Kaninchen schleppte sie sich zwar ziemlich ab, dennoch stapfte sie tapfer weiter.
Sturmpelz und Hagelpfote waren bereits da, sodass die Patrouille jetzt wieder komplett war. Der graue Krieger packte nun ebenfalls seine Beute und nickte den beiden Schülern noch einmal zu, ehe er zurück Richtung Lager lief. Abendpfote warf noch kurz einen Blick zu Hagelpfote, bevor sie ihrem Vater folgte. Obisidianpfote würde sich sicherlich über das Kaninchen freuen! Und dieser Gedanken beflügelte Abendpfote, sodass sie bald schon über die Ebene flog.

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BeitragThema: Re: Flüsterahorn   Mo Sep 16, 2013 5:13 pm

cf: WindClan Lager

Schnell wie der Find fegte ich über das Moor, bis ich mein Ziel erreichte.
Irgendwie tat es mir gut, schnell zu rennen, denn dann konnte ich alle meine Sorgen vergessen.
Fröhlich kam ich beim Flüsterahorn an und bemerkte, das Nebelpfote noch nicht da war.
Als sie ankam, begrüßte ich sie mit einem raschen Schwanzschnippen und erklärte dann: "Wir fangen mit den Kampftechniken an. Stell dich mir gegenüber auf und zeige mir einfach ein paar Sachen, die dir Rußkralle schon beigebracht hat" Ich selbst nahm meine Stellung an einem Fleckchen Wiese ein und konzentrierte mich auf meinen neuen Schützling. Natürlich wünschte ich mir jemand braven als Schüler, doch etwas mehr Kommunikation hätte bei Nebelpfote sicher nicht geschadet. Vielleicht würde es sich ja noch ändern, das war ja der erste Tag mit mir als Mentorin.
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Turmalinschatten

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BeitragThema: Re: Flüsterahorn   So Sep 29, 2013 3:37 pm

[Cf: Windclanlager]

Am Flüsterahorn angekommen, bemerkte die graue Kriegerin, dass bereits Salbeiblüte mit Nebelpfote hierher gekommen war.
Zu Salamanderpfote gewandt, der ihr auf dem Fuße gefolgt war sagte Turmalinschatten:
“Na sieh mal einer an, der Ahorn scheint heute bliebt zu sein. Vielleicht können wir ja zu einem späteren Zeitpunkt unser Training kombinieren. Jetzt für den Anfang…lass uns hier beginnen. Zeig mir was du bisher gelernt hast. Los, greif mich an!“
Die graupelzige Kätzin ging in Kauerstellung und beobachtete jeden Zug ihres neuen Schülers.
Wäre der junge Kater ein frischernannter Schüler, so würde sie mehr Rücksicht nehmen. Da er aber bereits eine gewisse Grundausbildung hinter sich hatte, behandelte die Kätzin mit den Augen aus flüssigem Gold diesen Kampf wie einen…nunja, fast echten Kampf.
Die Muskeln gespannt, den Blick fokussiert…Spannung lag in der Luft während Turmalinschatten auf den ersten Zug ihres Schülers wartete. Dies diente einzig dazu sich einen Überblick über seine Fähigkeiten zu verschaffen, das sagte sich die Kätzin zumindest.

[Beginnt einen Trainingkampf mit Salamanderpfote]
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Kleeblatt

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BeitragThema: Re: Flüsterahorn   Mo Sep 30, 2013 6:22 pm

<--- Windclan-Lager

Der Flüsterahorn war keine waldige gegend trotzdem war die Luft hier ein wenig anders. ich watmete tief durch und kam seit langem endlich wieder zur Ruhe. Kräuter sammeln, etwas alltägliches und ruhiges, das tat mir jetzt gut. Dem geruch anch, waren eine meiner Clankameraden hier anwesend, vielleicht ganz hilfreich, solte ich mehr nützliche Pflanzen finden als ich selbst tragen konnte.
Obwohl ich Beute durchaus auch nicht abgeneigt wäre...aber meine Prioritäten waren klar und meine Verantwortung. Mit aufmerksamer Nase striff ich durch das Gras an den Bäumen vorbei und genoss die Blattgrüne und den Geruch des Grases. Es dauerte etwas, bis ich einen interessanten geruch wahrnahm, sehr würzig, fast schon streng.
Ich erkannte Bärlauch ohne ihn sehen zu müssen, ein Kraut das ich derzeit nicht gerbauchen kontne, aber ich konte mir den ort merken, sollten wir ihn brauchen. ich suchte weiter, entfernt vom aufdringlichen Bärlauch. Meine Pfoten schritten gemächlich über den grünen teppich, aus dem nach einiger Zeit ein paar violette Flecken herausstachen. Der wind stand ungünstig, aber als ich bei den pföanzen ankam, konnte ich den blumigen geruch des Lavendels auch riechen. Auch nicht was ich gesucht hatte, aber ein paar Stengel mitzunehmen konnte nicht schaden, die Sonne der Blattgrüne war immer ideal zum trocknen von Kräutern, auch wenn sie dann nicht mehr ganz so wirksam waren, hatte man so immerhin etwas in der Blattleere. Einige Stengel brach ich vorsichtig mit den Zähne ab, um sie mitzunehmen. Baldrian und Ampfer waren aber immernoch nicht zu finden, dabei war ich mir ziemlich sicher, das Baldrian hier im Gebiet am besten zu finden war. Aber natürlich hieß das nicht, dass ich gleich darüber stolperte...
Ich behielt mein gemächliches aber beständiges Tempo bei und setzte die Suche fort.

[sucht Kräuter, trägt Lavendel]
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Salamanderfeuer

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BeitragThema: Re: Flüsterahorn   Mo Sep 30, 2013 7:05 pm

<--- Windclan-Lager

Mit ernergischen Schritten folgte ich der Grauen zum Flüsterahorn, wo wir anscheinend nicht alleine waren. Aber eigentlich interessierte es mich wenig, wer noch alles herumlief, solange mich niemand mein Training störte...das ich hoffentlich bekommen würde. Ich war doch immernoch skepitscih, auch wenn zumindest die ersten Worte meiner neuen Mentorin eigentlich ermutigend gewesen waren...abwarten.
Und wie um meine Vorbehalte zu bestätigen forderte Turmalinschatten mich trotz entgegen der Ankündigung eines Jagdtrainings zum Kampf auf. Kurz schaute ich meine Mentorin fragend an...war das ihr ernst? Nicht das ich was gegen Kampftraing hatte, aber ich hatte dieses Gebiet für Jagdtraining ausgesucht, weil ich dies hier üben wollte. War die Kätzin immer so flatterhaft?
Wie ein Junges, das den Moosball, mit dem es bis eben gespielt hatte liegen ließ, weil es gerade die tolle Feder erblickt hatte. Und sowas wollte Mentorin sein...meine Mentorin. Gut sie wollte wissen was ich konnte...aber wenn wir zur Jagd wollten, dann nicht erst meine Jagdkünste? Was für ein Durcheinander hatte sie geplant? Hatte sie überhaupt geplant?
Ich seufzte frustriert, aber ich musste wohl nehmen was ich bekam und froh sein, das ich überhaupt trainiert wurde...wie schon die Monde zuvor. Hatte sich trotz Mentorin nichts geändert? "Gut, dann eben Kämpfen..." merkte ich mit rollenden Augen an.
Nicht übermäßig gut gelaunt nahm ich eine lockere Kampfhaltung an, während ich das Gebiet kurz musterte. Eigentlich hatte ich die Bäume für das Jagdtraining als Hindernis gesehen, bei dem ich mich noch verbessern musste, aber für den Kampf waren sie sicher auch nützlich. Donnerclankatzen lebten im Wald, wie sie wohl mit den Bäumen kämpften? Klettern schloss ich aber aus, mit dem Gegner vor mir, war ich dabei eine viel zu leichtes Ziel für jeden noch so simplen Angriff. Obwohl mir eine Idee für einen Anriff kam...zu gerne wollte ich es ausprobieren, aber nicht jetzt, obwohl meine Mentorin dafür gut stehen würde...
Nein keine ungeprobten halbherzigen Angriffe! Ich musste sowieso schon so vieles hoffen...
Aus dem Stand, ohne Vorwarnung sprintete ich los, auf meine Mentroin zu, schwenkte aber vorher zur Seite, auf den Baum wenige Schweiflängen links neben ihr zu. Meine kräftigen Beine ausnutzend, sprang ich gegen den Baum, krallte mich kurz mit dem Hinterpfoten fest und nutzte den Stamm um zum einen meine Richtung zu wechseln, direkt auf die Flanke meiner Mentorin zu und um mein Tempo in Kraft für meinen Angriff umzuwandeln. Mein für einen Windclankater großer Körper flog auf die Graue zu...

[antwortet Turmalinschatten, greift seine Mentorin an]
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BeitragThema: Re: Flüsterahorn   Mi Okt 02, 2013 7:32 pm

Als nun endlich die beiden anderen Katzen auch eingetroffen waren, konnten wir uns endlich auf den Heimweg machen.
Unsere Jagd war ziemlich gut ausgegangen, worüber ich ziemlich froh war.
Voller Freude lief ich den beiden hinterher.

Wind Clan Lager --->
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BeitragThema: Re: Flüsterahorn   Do Jan 30, 2014 5:54 pm

<-- WindClan-Lager

Auch Windkralle sagte kein Wort, sodass wir den Weg zum Flüsterahorn komplett schweigend hinter uns brachten. Als wir an dem kleinen Waldabschnitt ankamen, drehte ich mich zum Langbeinigen Kater um. Dieser war mir kommentarlos gefolgt und ich fragte mich, ob er ein eher gesprächiger oder ein etwas stummer Kater war. Ich hatte jedoch noch genug Zeit, das herauszufinden.
>>Also, hier sind wir beim Flüsterahorn..<<, meinte ich dann zu dem Kater, der noch immer nichts gesagt hatte. Kurz fragte ich mich, ob er schon einmal hier war. Dann wäre meine Vorstellung überflüssig gewesen. Da ich nicht wusste, was ich sagen sollte, wandte ich mich ab und widtmete meine Aufmerksam dem Jagen.
Es dauerte eine Weile, bis mir ein bekannter Geruch in die Nase stieg. Ich entdeckte das Kaninchen im Schatten eines nahestehenden Baumes - wie es sich friedlich putzte. Instrinktiv kauerte ich mich hin, drückte mich ganz fest an den Boden, während ich mich näher an das Tier schlich. Monatelange Übung ließen mich bis zum richtigen Moment abwarten, als ich absprang und mich auf das Geschöpf stürzte. Mit einem unverzichtbaren Biss in den Hals des Kaninchens tötete ich es, packte es dann in mein Maul und ging wieder zurück zu Windkralle. Heidepelz war noch immer nicht aufgetaucht und ich wunderte mich, was er noch so wichtiges im Lager tun wollte. Ich legte die Beute vor mir ins Gras, dann sah ich Windkralle freundlich an. Die Jagd hatte bereits sehr gut angefagen - doch ich wusste, dass es zu dieser Jahreszeit ein Außnahmefall war, ein solch dickes Kaninchen zu fangen.
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BeitragThema: Re: Flüsterahorn   Fr Jan 31, 2014 9:40 pm

<--WindClan-Lager

Als sie Halt machten und die hell gestreifte Kätzin ihm erklärte, sie seien beim Flüsterahorn, nickte Windkralle freundlich und dankend, ehe er sich zunächst umsah.
Der Flüsterahorn war eine Art lichtes Waldstück. Die Laubbäume hier besaßen knöcherne Rinde und eher dünne Stämme, doch in der Blattgrüne rauschten sicher auch sie wunderschön mit ihren grünen Wipfeln. Das Licht schuf in diesem Wald viel Zwielicht zwischen den Wurzeln, in dem sich sicher einige Beutetiere wohlfühlten und tatsächlich hatte Windkralle einige Hoffnung, hier tatsächlich auf Vogeljagd gehen zu können, wenn die Blattfrische erstmal Einzug hielt.
Als er zu Eisblüte hinübertrottete, hatte diese bereits ein Kaninchen erlegt. Erstaunt musterte der erfahrene Krieger die Frischbeute. In dieser Jahreszeit wurde Beute rar, da war so ein rascher Fang schon bewundernswert.
"Ein großartiger Fang, Eisblüte.", schnurrte er. "Hier kann man wohl gut Beute machen? Ich habe bereits von Heidepelz vom Flüsterahorn gehört. In unserem alten Terretorium hatten wir einen weiten Eichenhain, der sich fabelhaft zum Jagen und zum Erlegen von Vögel eignete. Heidepelz erzählte mir, man könnte hier vielleicht ebenfalls Vögel jagen und wenn ich mich so umschaue, fasse ich Mut. Ein schöner Ort.
Und du bist anscheinend eine hervorragende Jägerin.
"
Er lachte herzlich, ehe er sich nach Heidepelz umsah, der immer noch nicht eingetroffen war, aber Windkralle machte sich keine Sorgen - der rotgetigerte Kater hatte eben viele Aufgaben zu erledigen.
"Der wird schon nachkommen. Wollen wir etwas weiter hinein gehen?"

[spricht mit Eisblüte]
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BeitragThema: Re: Flüsterahorn   So Feb 09, 2014 10:36 am

cf: WindClan Lager

Der Lauf hatte seinen Pfoten gut getan und die frische Luft erleichterte ihm jedes Mal wieder das Denken. Auch wenn der Wind inzwischen kalt war und den Geruch der Blattleere stetig in die Nasen der Katzen trug - Heidepelz liebte diese Weite des Moorlandes, einschließlich des frischen Lüftchens und diese Einstellung konnte selbst der nahende Frost nicht tilgen. Nein, er spürte wie immer dieses aufgeregte Klopfen seines Herzens, wenn er die Pfoten auf das weiche Moorland setzte, um gleich darauf loszupreschen. Zur Jagd oder zur Patrouille - es war ihm gleich, auch wenn sein Körperbau ihm stets die Jagd, vor allem auf Kaninchen, erleichtert hatte. Hauptsache, er durfte diese unendliche Freiheit spüren, die ihm das Territorium des WindClans vermittelte.
Ein lichtes Wäldchen mit zugegeben recht mageren Bäumen und Büschen schob sich in sein Blickfeld: Der Flüsterahorn. Die Kälte der Blattleere hatte vielen Bäumen schon ihre Blätter geraubt, doch in der Blattfrische würden hier wieder Grün an den klapperigen Ästen sprießen und die Luft mit dem Geruch des Waldes erfüllen. Gut, eines recht kleinen Waldes, der vom ewigen Wind des Moorlands bedrängt wurde - aber immerhin!
Als er unter die Bäume trat, entdeckte er Eisblüte und Windkralle nicht weit entfernt. Die Stimme des langbeinigen Kriegers wehte zu ihm herüber, doch noch war Heidepelz zu weit entfernt, um die Worte verstehen zu können. Mit einigen letzten Sprüngen gesellte sich der rötlich getigerte Kater zu seinen Jagdgefährten.
"Nun habe ich es doch noch geschafft, euch zu folgen", begrüßte er die beiden, da fiel sein Blick auf das dicke Kaninchen vor Eisblütes Pfoten. Das war ein erstaunlicher Fang für diese Jahreszeit! "Aber ich sehe, ihr habt schon angefangen. Ein sehr guter Fang." Der magere Kater nickte Eisblüte anerkennend zu, ehe er sich schließlich an Windkralle wandte.
"Dieser Wald ist natürlich nicht sonderlich groß und die Vögel werden sicher häufig ihre Nester hüten - doch der Hunger wird sie auch heraustreiben.", miaute er und zuckte mit der Schwanzspitze, während sein Blick über die recht kahlen Äste der umstehenden Bäume streifte und er aufmerksam die Luft prüfte. "Aber wir sollten es trotzdem mal versuchen - vielleicht mit einem Gruppenarbeit?" Sein Blick war auf einen dunkleren, mittelgroßen Schatten gefallen, der sie von einem dünnen Ast drei Schwanzlängen über dem Boden beobachtete. Ein Star! Die aufmerksamen Augen des Tieres waren auf die drei Katzen gerichtet, es würde also schwer werden, ihn zur Strecke zu bringen. Aber es war nicht unmöglich.
Mit einer Schwanzgeste gab Heidepelz den beiden anderen Kriegern das Zeichen, dem Tier den Rücken zuzuwenden und sich zu entfernen. Während er auf leisen Pfoten neben ihnen dahin schritt, ging er in Gedanken Möglichkeiten durch, den Vogel zu erlegen.
"Der Star hat uns bemerkt und beobachtet, aber ich denke es wird uns trotzdem gelingen können, ihn zu erlegen.", miaute er mit gesenkter Stimme und kam zum Stehen. "Vielleicht könnten wir uns aufteilen und ihn umzingeln. Zwei Katzen könnten umliegende Bäume erklimmen und den vogel aufscheuchen, während eine versteckt am Boden bleibt, um das Tier mit einem hohen Sprung zu erlegen." Bei diesen Worten hefteten sich seine Augen auf Windkralle, der von ihnen die meiste Sprungmuskulatur aufweisen konnte. "Was haltet ihr davon?"

[kommt an, spricht mit Windkralle und Eisblüte, entdeckt einen Star, gibt ein Zeichen, entfernt sich von dem Tier, stellt eine Idee vor]
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BeitragThema: Re: Flüsterahorn   Mo Feb 10, 2014 5:44 pm

Windkralles Lob überrschte mich genauso wie es mich freute. >>Danke, Windkralle!<<, schnurrte ich erfreut und fügte noch hinzu: >>Ja, man kann hier - sofern man kein Anfänger im Jagen ist - viele Tiere erbeuten. Vorallem Vögel schwirren gerne hier herum..<< In diesem Moment erblickte ich einen kleinen Star, der uns jedoch nicht beachtete. Erst fragte ich mich, ob ich ihn erlegen sollte, beschloss jedoch, es sein zu lassen. Alleine würde ich den Vogel ja doch nicht bekommen..
>>Klar können wir weiter hinein gehen..<<, begann ich, als ich mich wieder zu Windkralle wandte, wurde jedoch von einer dritten Stimme unterbrochen. Heidepelz war nun endlich angekommen! Ich nickte dankbar, als der zweite Anführer meinen Fang lobte und hörte zu, als dieser Windkralle etwas erklärte. Als Heidepelz zu dem Star wandte und erklärte, wie wir ihn am besten erlegen konnten, nickte ich. >>Klingt vielversprechend, denke ich<<, antwortete ich und blickte fragend zu Windkralle. Mal sehen, was er davon hielt.

[Spricht mit Windkralle, stimmt Heidepelz zu]
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BeitragThema: Re: Flüsterahorn   Do Feb 13, 2014 10:53 am

Zustimmend schnippte Windkralle mit der Schweifspitze, als Eisblüte seinen Vorschlag guthieß und gerade wollten sich die beiden Katzen auf machen, um das kleine, karge Waldstück etwas genauer zu erkunden, während die gestreifte Kriegerin dem ehemaligen WolkenClankrieger etwas über die hier zu findende Beute erzählte, als sie hinter sich die Stimme des zweiten Anführers vernahmen, der sie anscheinend eingeholt hatte.
Windkralle war nicht wenig erstaunt, wie rasch der Tupfenkater zu ihnen aufgeholt hatte, weshalb er sich amüsiert niesend umwandte und schnurrte:"Na sowas, kannst du etwa fliegen? Du gönnst mir wohl keine traute Minute mit einer liebreizenden Kätzin, wie?"
Charmant zwinkerte er Eisblüte zu, obwohl an seiner Haltung deutlich zu erkennen war, dass er sich nur einen Spaß erlaubte. Er war ohnehin ein Kater, der nicht viele ernsthafte Gedanken an Kätzinnen verschwendete seit Lavendelhauch vor langer Zeit dem SternenClan beigetreten war und Flüstersees Schicksal hatte einen endgültigen, tiefen Schmerz in seinem Herzen hinterlassen. Vielleicht war die Zeit jugendlicher Liebe für ihn endgültig abgelaufen.
Auch Heidepelz lobte Eisblütes Fang in den höchsten Tönen, als er näher gekommen war und erläuterte dem sandfarbenen Kater einiges über dieses Gebiet. Dankbar lauschte Windkralle ihm, auch wenn er teilweise wiederholte, was die WindClankriegerin bereits erzählt hatte.
Feine, weiße Schneeflocken begannen langsam auf sie hinab zu schweben, als der klein gebaute Kater sich plötzlich umsah und zum Zeichen mit dem Schweif schlug. Als der Langbeinige mit seinen silberblauen Augen seiner Blickrichtung folgte, entdeckte auch er den kleinen, dunkel gefiederten Vogel, der auf einem Ast nicht allzu weit von ihnen entfernt saß und alamiert die Räuber beobachtete. Windkralle tat es also zunächst Heidepelz gleich und zusammen mit Eisblüte entfernten sie sich ein wenig, ehe der zweite Anführer einen Vorschlag machte, den Vogel im Team zu erlegen. Aufmersam hörte er zu und sah sich noch einmal zur Lichtung um. Der Star war noch immer da und schien mit seinem gelben Schnabel an etwas herum zu picken.
Eigentlich war ein Star eine eher geringe Ausbeute für so einen umfangreichen Plan, aber der Spaß an der Jagd würde das wieder wett machen und Windkralle liebte die Vogeljagd ohnehin, zudem bemerkte er den vielsagenden Blick Heidpelzes, der an seinen langen Beinen hängen geblieben war, während seine hohen Wangenknochen ihm fast ein schelmisches Grinsen verliehen. Eisblüte stimmte dem Plan bereits zu und schaute fragend in Windkralles Gesicht, also zuckte er zufrieden mit den Ohren.
"Gut. Dann werde ich versuchen, mich so nah heran zu schleichen wie es möglich ist, wenn's recht ist. Ihr könntet den Vogel dann in meine Richtung scheuchen und ich pflücke ihn aus der Luft."
Er machte einen angedeuteten Sprung und eine ulkige Pfotenbewegung, die aussah, als wolle er eine Kirsche vom Baum pflücken, ehe er gut gelaunt in sich hinein schnurrte und auf die Absegnung Heidepelzes wartete, ehe er sich der Lichtung erneut nähern würde.

[bei Eisblüte und Heidepelz]
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BeitragThema: Re: Flüsterahorn   Do Feb 13, 2014 9:27 pm

Eisblüte und Windkralle folgten ihm wie geplant und wendeten auch nichts dagegen ein, dass er sie ohne nähere Informationen einfach wegführte. Gut so, dann können wir den Star sicher täuschen! Heidepelz hatte dem ehemaligen WolkenClan Kater eine Vogeljagd versprochen - da bot sich dieser dunkle Vogel doch nur allzu gut an.
Schließlich hatte er ihnen seinen Plan erläutert. Ein angenehmes Prickeln erfüllte seine Pfoten, etwas, dass er immer vor einer aufregenden, anspruchsvollen Jagd spürte. Es verlangte ihm einfach nach Heruasforderungen, auch wenn er nun kein waghalsiger Schüler mehr war, der sich nachts aus dem Lager schlich und auf eigene Pfote das Territorium erkundete. Aber dennoch hatte er Gefallen gefunden an solchen Aufgaben. Als zweiter Anführer kann ich es mir außerdem nicht erlauben, einfach so bei Mondschein das Lager zu verlassen und durch die Gegend zu stromern, dachte er und zuckte amüsiert schmunzelnd mit der Schweifspitze. Wo würden wir denn da hinkommen, wenn jede Katze ständig verschwindet ohne etwas zu sagen?!
Nach einer kurzen Bedenkzeit stimmte ihm Eisblüte zu und nun wandten sich alle Blicke Windkralle zu. Der langbeinige bräunliche Kater ließ sie nicht lange warten und zuckte zufrieden mit den Ohren, während auch er der Idee seinen Segen gab. Ebenfalls zufrieden zuckte nun auch der rötliche Getigerte mit den Schnurrhaaren. "Gut, dann machen wir das so.", miaute er gedämpft, um den Staren oder andere Beutetiere nicht zu verschrecken. Windkralles Vorschlag war wohl der Sinnvollste seiner Art - immerhin hatte keiner von ihnen seine WolkenClan Muskulatur. Ein leises, aber belustigtes Schnurren entfuhr dem kleinen Kater, als der andere Krieger ein ulkige Geste machte, die wohl das aus der Luft pflücken des Vogels andeutete. Die Worte der Katers von vorhin aufgreifend, bemerkte Heidepelz mit einem schalkhaften Zwinkern: "Wenn ich schon nicht fliegen kann, dann wirst du wohl gleich dein Glück versuchen - und vielleicht verschafft dir das ja auch ein gutes Ansehen bei gewissen Kätzinnen, sodass sie dir auch einige Augenblicke der Zweisamkeit gewähren." Er stupste Eisblüte freundschaftlich mit der Schwanzspitze an, nur um zu verdeutlichen, dass dies als Spaß gemeint war. Auch wenn Windkralle ja vielleicht durch eine Vorführung seiner Fähigkeiten die weißbraune Kriegerin doch beeindrucken konnte ...
Heidepelz verdrängte diese Gedanken und widmete sich nun wieder der Jagd. "Lasst uns beginnen - viel Glück!", miaute er den beiden anderen Katzen zu, gab dann Eisblüte ein Zeichen, sich in die eine Richtung zu entfernen und schlug selbst die entgegengesetzte Richtung ein. Es schien ihm am besten, wenn sie sich aufteilten, denn dann war die Chance geringer, dass der Vogel sie entdeckte. Den Bauch weniger als einen Mauseschwanz über dem Boden kroch der WindClan Kater davon, zwängte sich leise unter Büschen hindurch, trat so leicht es ihm gelang auf den Waldboden und schlich in einem Bogen durch den Wald um den Star herum, sodass er hinter dessen Rücken Stellung beziehen und den Vogel in Windkralles Richtung jagen konnte. Mit äußerster Konzentration schlich sich der Getigerte durch das Unterholz, dass dem SternenClan sei dank durch die Blattleere schon sehr augedünnt war. Die kahlen Baumkronen gaben den Blick auf die dicken Wolken frei und bald schon spürte Heidepelz die ersten weißen kalten Flocken auf seinen Pelz treffen. Jetzt war die Blattleere wirklich eingetroffen.
Endlich hatte er sich ein wenig seitlich hinter dem Star positioniert. In der Nähe musste sich auch Eisblüte versteckt halten und schon bald entdeckte er den hellen Pelz der Kriegerin wenige Schweiflängen entfernt. Er nickte ihr zu, zögerte dann kurz und warf einen Blick in die Richtung, in der Windkralle sich versteckt halten musste. Den anderen Kater konnte er leider nicht ausmachen, aber das bedeutete vermutlich, dass der Star es ebensowenig konnte.
Mit einer Schwanzgeste gab der Deputy Eisblüte das Zeichen, den nächsten Baum zu erklimmen und machte sich dann ebenfalls daran, die Krallen in die Rinde zu graben und sich möglichst lautlos hinauf zu ziehen. Bald hatte er einen etwas höheren Ast erreicht, der ihm einen guten Blick auf den Staren ermöglichte, der gerade an etwas herum pickte. Zu seinem Glück, denn in dem Moment war Heidepelz durch das fehlende Blattwerk ebenso gut sichtbar. Er verharrte reglos auf seinem Ast, die Muskeln angespannt und wartete, bis auch Eisblüte ihre Position eingenommen hatte. Jetzt kann es wirklich los gehen! Bisher hatte alles gut geklappt, jetzt mussten sie den Vogel nur noch in die richtige Richtung scheuchen. Er hatte sich extra oberhalb platziert, damit das Tier auch nicht nach oben entwischen würde.
Mit angehaltenem Atem wartete der Getigerte noch einige Augenblicke, doch der Star pickte unbekümmert weiter. Heidepelz' grüne Augen wanderten zu Eisblüte. Dann nickte er zum Zeichen des Starts, drückte sich mit einem Fauchen von dem Ast ab und flog mit ausgestreckten Pfoten in Richtung des Stares - auch wenn er wusste, dass er ihn mit den Krallen nie erreichen würde, doch das war ja auch Windkralles Aufgabe.

[denkt nach, spricht mit Windkralle und Eisblüte, schleicht im Bogen hinter den Staren, gitb ein Zeichen, erklettert einen Baum, wartet auf einem erhöhten Ast, gibterneut ein Zeichen, spring auf den Staren zu]
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BeitragThema: Re: Flüsterahorn   Di Feb 18, 2014 4:03 pm

Zufrieden nickte ich, als auch Windkralle mit Heidepelz‘ Vorschlag einverstanden war. Kurz sah ich zu dem Vogel hinüber, der uns jedoch nicht zu bemerkten schien. >Bin ja mit zwei Scherzkeksen unterwegs...<, dachte ich grinsend, als ich mich wider zu den beiden Katern wandte. Mir selber gelang es nie, einen guten Witz zu erzählen oder auch nur ansatzweise lustig zu sein. Vielleicht lag es an meiner Schüchternheit oder einfach daran, dass ich dafür nicht geschaffen war. Zu Windkralles und Heidepelz Kommentar antwortete ich nichts – zuckte nur amüsiert mit den Schnurrhaaren.
Motiviert sprang ich auf meine weißen Pfoten, als mir Heidepelz ein Zeichen gab, in die eine Richtung zu laufen – er selber würde in die entgegengesetzte Richtung laufen. Ich nickte, trotte leise in meine Richtung. Es war ein etwas zu umfangreicher Plan, wenn man auf die relativ geringe Ausbeute sieht. Doch erstens liebte ich die Jagd; zweitens machte es mir ungeheureren Spaß, zusammen mit Windkralle und Heidepelz seinen Plan auszuführen, den Staren zu fangen.
Leise schlich ich durch das Unterholz, meine Pfoten verursachten dabei fast gar kein Geräusch, so vorsichtig trat ich auf. Zum ersten Mal dieser Blattleere fielen viele kleine Schneeflocken vom Himmel und ich musste beinahe niesen, als eine direkt auf meiner Nase landete. Ich schüttelte meinen Kopf, um ihn vom Schnee zu befreien und ging weiter meinen Weg, sah dabei immer wieder zu Heidepelz. Endlich gab dieser mir ein Zeichen, so sprang ich auf den nächstgelegenen Baum und kletterte diesen schnell hoch. Ich war die geborene Kletterin – mit ausgefahrenen Krallen jagte ich den Baumstamm hoch. Schon zu meiner Schülerzeit verbrachte ich meine Zeit gerne damit, zu klettern. Noch nie hatte ich Schwierigkeiten damit oder gar Angst davor, herunterzufallen.
Ich erreichte einen etwas höheren Ast, der relativ stabil aussah. Von hier aus konnte ich den schwarzen Vogel sehen, der nichtsahnend in etwas herumpickte. Alle meine Sinne fixierten sich auf den Vogel, dann sah ich zu dem zweiten Anführer, der in diesem Moment zu mir herübersah und nickte. Ich verstand, spannte meine Hinterbeine an und sprang. Windkralle konnte ich noch nicht sehen, doch dieser wartete sicher im Gebüsch – und würde den Staren fangen.
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BeitragThema: Re: Flüsterahorn   Mi Feb 19, 2014 1:49 pm

Auch Windkralle wünschte den anderen Beiden viel Glück, ehe er sich hinter einer Böschung verborgen auf den Weg machte. Heidepelz schien sein Humor zu gefallen - er stieg stets darauf ein, wenn sich eine Gelegenheit bot, während die helle Kriegerin sich eher zurückhielt.
Ob sie die beiden Kater wohl albern fand?
Oder ob sie sich aus Schüchternheit zurückhielt?
Belustigt zuckte der langbeinige Krieger mit den Schnurrhaaren, ehe er sich endgültig auf die Jagd konzentrierte.
Das Gelände hier am Flüsterahorn war nicht ganz so übersichtlich wie im freien Moor, sodass Windkralle hoffte, möglichst nah an den Star heran zu kommen. Seine schwarzen Pfoten mit den ungewöhnlich harten Ballen traten leise und erfahren auf der weichen Erde auf, während er sein Gewicht verlagerte, um keinen unnötigen Lärm zu verursachen. Die starre, karge Böschung verdeckte seine helle Gestalt, sodass er sich zunächst an ihr orientierte. Schnee begann sacht vom Himmel zu rieseln und den Boden zu besprenkeln, während der ehemalige Krieger ans Ende des Gesträuchs anlangte und sich nach neuer Deckung umsah. Der schwarze Vogel saß nach wie vor auf seinem trauten Ast und stocherte mit seinem gelb leuchtenden Schnabel in etwas herum, was sich in seinen Krallen zu befinden schien, aber Windkralle konnte nicht erkennen, was es war. Stattdessen huschte er in eine grabenähnliche Vertiefung im Boden und von dort zu einer unebenen Kuhle, die mit niedrigen, braunen Sträuchern halbwegs verdeckt war. Jetzt war er nah genug, um die einzelnen Schwungfedern der Flügel des Tieres zu erkennen, aber immer noch zu weit entfernt, um ihn vom Baum zu holen. Nun, das musste er auch nicht. Er vertraute darauf, dass Heidepelz und Eisblüte den Star in seine Richtung scheuchen würden und dann würde er ihn ganz bequem im Sprung erwischen, wie er es mit schon so vielen Vögeln getan hatte.
Außerdem wusste Windkralle sehr genau, dass Heidepelz als zweiter Anführer sicherlich daran interessiert war, die Fähigkeiten des siamähnlichen Katers zu begutachten. Aus dieser Perspektive gesehen, konnte der ehemalige WolkenClankrieger auch gleich demonstrieren, was er so konnte.
Seine schwarzen Ohren stellten sich auf, als er den rotweiß gefleckten und getigerten Pelz des zweiten Anführers entdeckte, der zwischen ein paar Ästen eines nahen Baumes auftauchte. Dank seines eher kleinen Körperbaus war es für ihn kein Problem, auch in größerer Höhe guten Halt zu finden. Allerdings war er dort oben aufgrund mangelndem Laub gut zu sehen. Wenn der Star nach oben sehen würde, würde er Heidepelz entdecken. Jetzt durften sie nicht zu lange warten.
Heidepelz schaute sich um, wahrscheinlich nach der hellen, gestreiften Kätzin und tatsächlich erschien auch sie auf einem Baum auf der anderen Seite der kleinen, kargen Lichtung. Windkralle spannte seine sehnigen Muskeln an und wartete, bis Heidepelz endlich das Zeichen gab und sprang. Eisblüte folgte ihm mit einem ordentlichen Satz etwas zeitverzögert auf den Boden und der schwarze Vogel ließ augenblicklich von seinem Mahl ab, schlug erschrocken mit den Flügeln und flüchtete ganz automatisch in die Richtung, in welcher er keine Feinde vermutete, wobei er niedrig am Boden blieb.
Wie von einer Sprungfeder hinauf geschleudert tauchte Windkralle aus seiner Kuhle auf und schoss senkrecht in die Luft und packte mit seinen Zähnen zu, ehe die Schwerkraft ihn wieder auf den Boden zurückbrachte.
Er hatte das Tier am rechten Flügel erwischt und als sie auf der weichen Erde landeten, machte es einen riesigen Radau, schlug mit dem anderen Flügel um sich und versuchte wie von Sinnen nach Windkralles Augen zu picken, sodass dieser sich beeilte, mit seinen Pfoten den Star niederzudrücken und ihn mit einem sauberen Biss in den Hals zu töten.

[pirscht sich an, beobachtet Eisblüte und Heidepelz, erlegt den Star]
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BeitragThema: Re: Flüsterahorn   Do Feb 20, 2014 8:23 pm

Während Heidepelz sprang, richtete sich sein Blick auf ihre Beute - den Staren. Fast gleichzeitig mit ihm war auch Eisblüte losgesprungen und aus den Augenwinkeln sah er die weißbraune Kätzin ebenfalls auf den Vögel zuspringen.
Die Pfoten nach vorne ausgestreckt schoss er vor- und abwärts. Endlich bemerkte der Star die beiden Katzen, ließ sogleich von dem ab, an dem er herum gepickt hatte und wandte sich dem Fluchtinstinkt eines Beutetiers folgend genau in die entgegengesetzte Richtung. In die Richtung, wo Windkrall irgendwo gut versteckt auf der Lauer lag und nur darauf wartete, sich in die Luft zu werfen, um den Vogel mit einem gezielten Biss zu erledigen.
Und tatsächlich erschien der ehemalige WolkenClan Kater wie aus dem Nichts. Als Heidepelz gerade den Boden erreicht und den Sprung mit seinen Beinen abgefedert hatte, schoss ein siam-farbener Schatten aus einer Kuhle praktisch senkrecht in die Luft auf den fliehenden Vogel zu.
Beeidruckt beobachtete der rötlich Getigerte das Schaupiel. Aus dem Stand war Windkralle so hoch gesprungen, um den Vogel mit den Zähnen am Flügel zu packen. Eine erstaunliche Höhe! Die WolkenClan Katzen mussten sich wirklich über Generationen auf Sprünge spezialisiert haben, ansonsten wäre diese Fähigkeit sicher bei Weitem nicht so ausgeprägt gewesen wie es bei Windkralle der Fall war. Es schien wirklich fast, als würde der langbeinige Kater fliegen - wenn auch nur ganz kurz, denn schon fiel er mitsamt des Staren zurück auf den Boden.
Ein gezielter Biss in den Hals und die Beute war tot. Windkralle war auf jeden Fall ein versierter Jäger, denn damit hatte er den Vogel nicht die Zeit gegeben, auch alle anderen Tiere in diesem Waldstück zu alarmieren. Zufrieden mit der Schwanzspitze zuckend trat Heidepelz auf den Krieger zu.
"Ein sehr guter Fang", miaute er mit einem anerkennenden Nicken in Richtung des Staren. "Es schien wirklich fast, als würdest du fliegen." Er zwinkerte dem Kater zu und wandte sich dann um, nach Eisblüte Ausschau haltend. Über den kahlen Baumkronen wurde der Himmel langsam aber sicher immer dunkler, während weiße Flocken nach wie vor lautlos herab auf die Erde fielen. Wir sollten bald ins Lager zurückkehren, dachte er, den Blick noch immer nach oben gerichtet. Nicht nur, weil es dunkel wurde - der Tag war anstrengend genug gewesen mit der Arbeit am Lagerwall und der Jagd hier im Wäldchen.
"Lasst uns jetzt noch ein bisschen beute für den Clan machen, um dann zum Lager aufzubrechen., entschied er nach einer kurzen Bedenkpause, musterte die beiden anderen Katzen und schnippte mit den Ohren als Zeichen, in welche Richtung er selbst aufbrechen wollte. "In Ordnung?"

[beobachtet Windkralle, denkt nach, kommt auf dem Boden auf, geht zu Windkralle, spricht mit ihm und Eisblüte]
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BeitragThema: Re: Flüsterahorn   Fr Feb 21, 2014 4:06 pm

Fast zeitgleich mit Heidepelz war ich abgesprungen – mein Blick war auf den Staren gerichtet. Noch immer hatte der Vogel uns nicht bemerkt, doch das ließ sich schnell ändern. Kurz, bevor wir auf dem weichen Waldboden landeten, bemerkte uns der dunkle Vogel endlich und flüchtete erschrocken genau in Windkralles Richtung. Nun würde Windkralle aus den Büschen auftauchen und den Vogel erlegen, wie gerade eben geplant. Als ich auf meine vier Pfoten gelandet war, stand ich nun direkt neben Heidepelz. Wie erwartet sprang der langbeinige Kater aus dem Gebüsch, der Vogel flog ihm quasi direkt in seine Pfoten. Windkralle sprang, packte den Vogel am rechten Flügel und tötete es sofort. Ich staunte über Windkralles hohen Sprung, den er mit Bravour gemeistert hatte. Fast könnte ich meinen, er flog. >Kein Wunder, bei diesen langen Beinen..< Tatsächlich beeindruckte es mich, wie der Kater den Vogel gefangen hatte. Belustigt zuckte ich mit meinen Schnurrhaaren und nickte Windkralle freundlich zu. >>Guter Fang, Windkralle! <<, meinte ich freundlich und wandte mich Heidepelz zu, während ich seinen Worten lauschte. Da ich nichts gegen seinen Vorschlag einzuwenden hatte, miaute ich: >>Ja, ist gut…<< Mein kurz davor gefangenes Kaninchen lag vergraben neben einem der ersten Bäume am Waldrand, erinnerte ich mich. Inzwischen war es tatsächlich dunkel geworden, der Schnee rieselte noch immer gleichmäßig vom Himmel. Dann richtete ich meinen Blick auf Windkralle, während ich auf seine Antwort wartete.
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BeitragThema: Re: Flüsterahorn   So Feb 23, 2014 12:18 am

Sowohl Heidpelz als auch Eisblüte kamen nach der erfolgreichen Jagd zu ihm getrottet und lobten seinen Fang. Windkralle schüttelte sich einige schwarze, rausgerupfte Starenfedern vom länglichen Maul und winkte mit einem Ohrenzucken ab.
"Der Fang wäre nicht so wunderbar geglückt, wenn ihr den Vogel nicht so präzise in meine Richtung gescheucht hättet."
Der getupfte zweite Anführer beobachtete den dunkler werdenen Himmel und schlug vor, noch ein wenig zu jagen und dann ins Lager zurück zu kehren. Eisblüte war sofort einverstanden und auch der ehemalige WolkenClankrieger nickte freundlich schnurrend.
"Die Vogeljagd hat wirklich Spaß gemacht. Eine gute Idee, nochmal auf die Pirsch zu gehen. Es wird bald dunkel und dann bleibt uns nur noch der Heimweg."
Sorgfältig vergrub Windkralle den schwarzen Vogel in dem weichen Boden, ehe er Heidepelz' Beispiel folgte und sich eine Richtung aussuchte, in die er sich auf machte.
Während er durch die niedrigen Bäume lief, bemerkte er, dass diese Jagd auch eine gute Gelegenheit war, die Gegend besser kennenzulernen, so dass er immer wieder Pausen machte, um sich bestimmte Orte, Waldränder und Gerüche einzuprägen, an denen er vorbeikam.
Anscheinend hatten auch sämtliche Beutetiere bemerkt, dass es zu schneien begonnen hatte und verkrochen sich zusehens.
Als ein Rascheln seine Aufmerksamkeit verlangte, blieb der maskierte Kater augenblicklich stehen und witterte.
Die kalte Brise trug klar und deutlich den Geruch von Maus an seine Nase, so dass er diesem bequem, wenn auch sehr darauf bedacht, sich im liegenbleibendem Schnee leise zu bewegen, nähern konnte. Tatsächlich huschte eine Rötelmaus zwischen niedrigen Sträuchern durch die blaustichige Blattleere. Die kahlen Zweige konnten ihren Körper nicht wirklich gut verstecken und wahrscheinlich suchte sie gerade den Schutz ihres Baus. Aufgrund dessen fackelte Windkralle auch nicht lange. Er versuchte lautlos so nah wie möglich heranzukommen, aber die Rötelmaus selbst legte ein ordentliches Tempo vor, weshalb er schließlich schlicht einen rasanten Sprint ansetzte. Das Nagetier bemerkte seinen Verfolger panisch und nahm selbst an Tempo auf. Mit einem hastigen Sprung landete der Langbeinige auf ihm, ehe es ihm hätte entwischen können und tötete es mit dem guten, alten Nackenbiss.
Das zweite Tier, das er erhaschte, war eher eine Überraschung. Eine kleine Haselmaus schoss aus einem besonders dichten Unterholz, lief beinahe geradewegs in den Kater hinein, riss erschrocken die Augen auf und wollte in die entgegengesetzte Richtung flüchten, aber Windkralle überwand den kurzen Überraschungsmoment ebenso rasch und schlug sie mit seiner Pfote in die Luft. Desorientiert landete das kleine, hellbraune Tierchen eineinhalb Schwanzlängen entfernt auf dem Boden und wurde von Windkralle schließlich getötet. Die gesamte Angelegenheit hatte nicht mehr als wenige Sekunden gedauert. Fast Food, mit anderen Worten.
Zunächst vergrub er die Haselmaus wie er es mit der Rötelmaus und dem Staren getan hatte und versuchte weiterhin sein Glück, aber das schien ihn nun verlassen zu haben. Er kreuzte keine frische Fährte mehr und er entdeckte auch durch Zufall kein weiteres Beutetier. Nur ein paar Elstern, die aber entweder zu hoch auf einem Baum saßen, oder ihn bereits aus weiter Ferne sahen und protestierend im Auge behielten.
Nach einer Weile folgte der erfahrene Krieger seiner eigenen Spur zurück zum Versteck der beiden erlegten Nagetiere, grub sie aus und trug sie zwischen den Zähnen zurück zur Erdkuhle, wo die drei Katzen sich getrennt hatten. Es war mittlerweile spät geworden. Mit seinen kräftigen Krallen und harten Pfotenballen machte sich Windkralle an die Arbeit, den Staren auszugraben und wartete derweil auf seine Jagdgefährten.

[erlegt eine Rötelmaus und eine Haselmaus, kehrt zum Staren zurück]
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BeitragThema: Re: Flüsterahorn   So Feb 23, 2014 8:58 pm

Eisblüte und Windkralle stimmten ihm sogleich zu und so verabschiedete sich Heidpelz mit einem lockeren Schwanzzucken von den beiden Katzen und verschwand zwischen einigen Bäumen. Rund um ihn herum tauchte der Schnee das Wäldchen in helles Weiß, das ihn augenblicklich an eine Kätzin erinnerte, deren blaue Augen ihm sogar bis hierher zu folgen schienen. Fast schmeckte er ihren Geruch auf seiner Zunge, hörte ihre Stimme in seinem Ohr und spürte ihn weiches Fell ...
Mit einem energischen Kopfschütteln holte sich der Krieger in die Gegenwart zurück. Jetzt träume ich schon am helligten Tag - heiliger SternenClan, wohin soll das führen? Um sich endgültig abzulenken holte er tief Luft und ließ das Maul leicht geöffnet, während er aufrecht mit leicht erhobener Schnauze und aufmerksam gespitzten Ohren zwischen den kragen Bäumen stand. Er identifizierte ganz in der Nähe den Geruch einer Wühlmaus. Seine schmutzig grünen Augen suchten sogleich einen naheliegenden, mit wenigen Blättern bestückten Busch ab und siehe da - eine Bewegung!
Lautlos ließ sich der Getigerte in eine Kauerstellung fallen und wartete, den Busch immer noch im Blick. Da! Wieder bewegte sich etwas unter den Zweigen, etwas, mit zwei winzigen, leuchtenden Augen. Die Maus! Noch einmal versicherte er sich, dass ihm der Wind keinen Strich durch die Rechnung machen würde, doch hier im Wald wehte nur ab und zu eine schwache Brise, die leicht schräg auf ihn zu wehte. Wenn er schnell genug war, hatte die Maus keine Chance.
Leise setzte er eine Pfote vor die andere bis er nur eine Schwanzlänge entfernt vor dem Busch kauerte, nur von spärlichem Gras verdeckt. Die Beute war immer noch auf Futtersuche unter dem Gestrüpp - jetzt stellte sich nur die Frage, wie er sie darunter hervor jagen sollte. Für einige Augenblicke verharrte er so, suchte nachdenklich die Umgebung ab, bis ihm etwas genau vor seiner Nase auffiel. Ein kleines Steinchen - aber groß genug, um eine Maus zu verschrecken. So packte er es vorsichtig mit den Zähne, schwang den Kopf und beförderte das Steinchen so in die Luft. Rechts vom Busch traf es mit einem leisen Geräusch auf den Boden, der Effekt blieb natürlich nicht aus. Sofort spitzte die Wühlmaus die Ohren und ein leises Trippeln verriert dem Kater, dass das Tier auf der Flucht war. Er sah den Körper links aus dem Busch heraushuschen, spannte die Muskeln an und schoss nach vorne. Noch ehe sie sich versah, baumelte die Beute tot in seinen Fängen.
Er verscharrte das Tier an einem nahen Baum und ging erneut auf Pirsch. Wieder entdeckte er eine Maus, doch als er sich anschlich, drehte der Wind und blies dem Tier seinen Geruch zu. Es flüchtete und Heidepelz hatte keine Chance, es noch zu erlegen. So prüfte er erneut die Luft, als ihm aus dem Augenwinkel ein rotpelziges Wesen auffiel. Er wandte den Kopf herum und entdeckte ein Eichhörnchen, das gerade einen Baumstamm hinabsauste, denfluffige Schwanz nach hinten gereckt. Instinktiv schoss der Deputy los, aber nicht geradewegs auf das Eichhörchen zu. Er schätzte ab, wo in etwa es sich hinbewegen würde und dieses Mal meinte der Wind es gut mit ihm. Zu spät bemerkte das Tier den Jäger, bog von seinem geplanten, gradlinigen Weg zum nächsten Baumstamm ab und hastete davon. Doch der Kater hatte schon genug Geschwindigkeit aufgenommen, um mit einem schnellen Sprung das Tier im Genick zu packen und zu töten. Zufrieden richtete er sich schließlich auf und trabte zu seiner ersten Beute zurück. Rasch grub er die Maus aus, packte sie ebenfalls mit den Zähnen und begab sich dann zurück zu dem Platz, an dem er sich von seiner Patrouille getrennt hatte. Dort angekommen entdeckte er Windkralle, der zwei Mäuse erlegt hatte und den Staren gerade wieder ausgrub.
Er nickte dem Kater zu, setzte sich hin und gemeinsam warteten sie auf Eisblüte. Sobald diese eingetroffen war, gab der rötliche Getigerte den anderen beiden Katzen ein knappes Zeichen mit dem Schweif, ehe er sich erhob und mit langen Sprüngen zurück zum WindClan Lager setzte. Sein Herz schlug schneller, als er so durch die herabfallenden Flocken rannte, die ihn unweigerlich an die Kätzin erinnerten, die im Lager hoffentlich auf ihn wartete ...

tbc: WindClan Lager

[fängt eine Maus und ein Eichhörnchen, wartet bei Windkralle auf Eisblüte, bricht auf]

OUT: Ich habe jetzt einfach schon mal mit eingebaut, dass Eisblüte zurückkommt ... hoffe das ist ok :3
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BeitragThema: Re: Flüsterahorn   Mo Feb 24, 2014 4:58 pm

Auch Windkralle war einverstanden und entfernte sich etwas, um zu jagen. Ich sah ihn noch hinterher, dann konzentrierte ich mich auf meine eigene Jagd. Leise trat ich auf den Boden, um so gut wie kein Geräusch zu machen. Darauf bedacht, still zu sein, ging ich weiter meinen Weg entlang. Scheinbar hatten nicht nur die Katzen des Moorlands gemerkt, dass es schneite – es gab nirgendwo auch nur das geringste Anzeichen an Beute. Doch so schnell gab ich nicht auf, hob alle paar Minuten meine Nase in die Luft und prüfte die Luft nach möglichen Beutegerüchen.
Als mir der Geruch einer Maus in die Nase stieg, stellten sich meine Ohren aufmerksam auf. Ich ortete das kleine, braune Tier etwas entfernt an etwas herumnagen. Sie war so damit beschäftigt, dass sie mich nicht bemerkte. Der kühle Wind blies von der Maus aus zu mir, also hatte sie keine Chance, mich zu bemerken. Ich kauerte mich ins Laub, fixierte meinen blauen Blick auf das ahnungslose Tier.
So leise es ging, schlich ich mich an die Maus heran. Als ich nah genug ran war, spannte ich meine Hinterbeine an und war bereit, abzuspringen – was dann auch geschah. Die Maus hatte keine Chance, ich hatte sie fest im Griff. Mit einem unverzichtbaren Biss in den Nacken des Tieres tötete ich es. Nach dem erfolgreichen Fang schüttelte ich mich, um die Schneeflocken aus meinem Pelz zu befreien, bevor ich die Maus packte und zu meinem kurz davor erlegten Kaninchen brachte. Ich vergrub es neben dem Kaninchen, dann setzte ich mich daneben und sah mich aufmerksam um. Als ich nichts entdeckte, trottete ich weiter.
Nach und nach verließ mich die Motivation, noch etwas zu fangen. Ein letzten Versuch startend, steckte ich die Nase in die Luft und klappte meinen Mund auf, um besser riechen zu können. Und tatsächlich blies der Wind mir einen vertrauten Geruch entgegen – Amsel!
Meine Augen suchten das Waldgebiet ab, als ich den schwarzen Vogel neben einem Baum stehen sah. Es war mit dem Rücken zu mir gerichtet, also packte ich die Chance und drückte mich an den Waldboden, während ich immer näher an das Tier schlich. Doch gerade in diesem Moment drehte sich der Wind, die Amsel bemerkte mich und flog mit einem lauten Alarmschrei davon. >Mäusedung!<, schimpfte ich und drehte mich um, trottete wieder zurück zu meiner restlichen Beute. Windkralle und Heidepelz waren bereits da – sie warteten anscheinend auf mich. Als ich Windkralles beide Mäuse, den Staren und Heidepelz‘ Beute – ein Eichhörnchen und eine Maus – sah, schnurrte ich erfreut auf.
Die Jagd war relativ gut ausgefallen – wenn man bedachte, dass es Blattleere war!
Ich grub schnell meine Beute aus, ehe ich mich wieder den beiden Kriegern zuwandte. Dann folgte ich dem zweiten Anführer wieder ins Lager. Erst jetzt bemerkte ich, wie müde ich war und freute mich schon darauf, mich im Kriegerbau hinzulegen und zu schlafen.

--> WindClan-Lager

[erlegt noch eine Maus, folgt Heidepelz ins Lager]


Zuletzt von Eisblüte am Mo Feb 24, 2014 8:16 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Flüsterahorn   Mo Feb 24, 2014 11:28 pm

Gerade kam Heidepelz mit Beute zurück, nickte dem langbeinigen Kater freundlich zu und setzte sich, so dass sie nun gemeinsam auf die Rückkehr der hellen Kriegerin warteten. Der Schnee fiel in federweichen, leichten Flocken vom Himmel, aber sobald sie auf das kurze, sandfarbene Fell des Siamähnlichen trafen und langsam dahinschmolzen, nässten sie seinen Pelz, so dass die Kälte sich rasch einen unangenehmen Weg auf seine Haut suchen konnte.
Heftig schüttelte er sich, was bei seiner schlaksigen, schlanken, sehnigen Figur ein wenig an einen sich schüttelnden, schelmischen Hasen erinnerte. Schließlich traf auch Eisblüte ein. Auf ihrem cremefarbenden Pelz sah man die Schneeflocken kaum, nur auf den hellbraunen Streifen malten sie kleine, lustige Tupfen. Außerdem war ihr Fell wahrscheinlich um einiges dicker als Windkralles Fell, so dass sie vermutlich vor Kälte besser geschützt war.
Zu dritt ging es also auf Heidepelz' Kommando zurück in Richtung Lager, durch das zuschneiende, romantisch wirkende Gebiet des Moores.
Allmählich glaubte Windkralle, sich an die zahlreichen Gerüche dieser Umgebung zu gewöhnen. Gewiss, vieles war anders als früher, aber der WindClan war ein guter Clan und ihr Terretorium wunderschön und beutereich. Hier konnte man gut leben. Tatsächlich meinte er sogar ein Gefühl von Vertrautheit zu verspüren, auch wenn er noch einiges über das Terretorium zu lernen hatte und gewiss hatte er noch nicht alles gesehen, was das Moor hergab.
Während die WindClankatzen sich ihren Weg suchten, glitt der silberblaue Blick des erfahrenen Kriegers über ihre Ausbeute und ein erfreutes Schnurren stieg leise in ihm auf. Eine wirklich gute Jagd hatten sie hinter sich und jeder von ihnen hatte reichlich erlegt. Der kleine zweite Anführer trug in seinem possierlichen Maul sowohl eine Maus als auch ein rotes Eichhörnchen mit sich, während Windkralle die kleine Haselmaus, die etwas größere Rötelmaus und den stattlichen, schwarzen Vogel mitschleppte und somit wahrlich das ganze Maul voll zutun hatte, nichts fallen zu lassen.
Eisblüte schließlich hatte ebenfalls eine Maus erlegt und zog auch noch das Kaninchen hinter sich her, welches wirklich ein wunderbarer Fang gewesen war. Schon bald würde die Blattleere die Frischbeute rar werden lassen - es war also großartig, dass sie ihre Gelegenheit jetzt noch genutzt hatten.
So würde der Clan heute und vielleicht auch noch morgen früh gut zu essen haben.

---> WindClan-Lager
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BeitragThema: Re: Flüsterahorn   Do Jun 05, 2014 4:06 pm

---> WindClan - Lager

Nachdem Salamanderfeuer und ich angekommen waren, blieb ich kurz stehen, um die Luft einzuatmen. Es war wirklich schön, wieder einmal im Territorium zu sein. Sofort sog ich verschiedene Gerüche ein. In den vergangenen Tagen waren hier ein paar Mäuse gewesen, aber der Geruch war schon schal. Viel stärker roch es hier nach Kaninchen. Ich duckte mich instinktiv und folgte der Fährte des Tieres. Ob mir Salamanderfeuer folgte oder nicht, war mir eigentlich egal. Wir waren hier zu zweit auf der Jagd, aber ich war durchaus in der Lage, alleine ein Kaninchen zu fangen. Natürlich gab es auch andere Methoden, wie zum Beispiel das Kaninchen auf den anderen zuzutreiben. Aber so alt und langsam, dass ich das nötig hatte, war ich noch nicht. Als ich schließlich nun auch Spuren des Kaninchens fand, wusste ich, dass es nicht mehr weit sein konnte. Und tatsächlich: Es saß unter einem Baum und suchte dort nach Futter. Kein Wunder, obwohl der Schnee wohl bald schmelzen würde, war es immer noch nicht so leicht, Beute zu finden. Nun blieb ich stehen und spannte meine Hinterläufe an. Anpirschen wollte ich mich nicht weiter, da ich wusste wie gut Kaninchen hören konnten. Wenn ich noch weitere Schritte im Schnee setzen würde, konnte es mich hören und somit fliehen. Der Wind wehte nicht in meine Richtung, also konnte es mich nicht wittern. Ich atmete kurz ein und danach wieder aus. Komm schon - du kannst es noch! Danach machte ich einen Satz nach vorne und sprintete los. Das Kaninchen bekam dies relativ schnell mit und setzte sofort zur Flucht an, doch ich konnte innerhalb kurzer Zeit schon immer blitzschnell laufen. Als es schließlich in meiner Reichweite war, packte ich es mit meinen beiden Vorderpfoten und riss es zu Boden. Eine weiße Staubwolke bildete sich um uns und verhüllte das Ende der Jagd. Als sie sich wieder gelegt hatte, trat ich mit dem Kaninchen, dem ich die Kehle durchgebissen hatte, im Maul hervor. Nachdem ich das Tier vergraben hatte, suchte ich nach anderen Tieren, die möglicherweise aus ihren Verstecken hervorkamen, aber dazu musste ich an anderen Stellen suchen. Hier würde ich nichts mehr finden. Wie es wohl Salamanderfeuer erging?

[geht voraus, nimmt die Fährte eines Kaninchens auf, tötet es, fragt sich wie es Salamanderfeuer ergeht]
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BeitragThema: Re: Flüsterahorn   Sa Jun 07, 2014 8:28 pm

<--- Windclan-Lager

Die kleine Baumgruppe kam langsam in Sicht, auch wenn die noch immer blattlosen Ahornbäume wie dunkle Gerippe im weißen Schnee wirkten. Ich sah wie Eichenkralle kurz stehen blieb udn die Luft prüfte udn dann wohl eienr Spur folgte. Kaninchen, wenn mich meine Nase nicht täuschte. Ich schlug eine andere Richtung ein, damit wir uns nicht ins Gehege kamen.
Leichtfüßig trabte ich durch die verschneite Landschaft, zwischen den für Windclanrevier so untypischen Bäumen hindurch. Meine Ohren zuckten, als ich das Rascheln von Flügeln hörte und wurde langsamer und vorsichtiger in meinen Bewegungen. Der Wind stand leider ungünstig, immerhin nicht in Richtung meiner potentiellen Beute, aber ich konnte sie eben auch nicht riechen.
Die Geräusche machten aber rechtd eutlich,d as es ein Vogel sein musste und ich schlich vorischtig in einem Halbkreis näher, so das ich den Wind am Ende ins Gesicht bekam. Birkhuhn. konnte ich jetzt erkennen, ein nicht allzu kleiner Vogel, der sich gerne im Heidekraut versteckte. Als ich näher kam, konnte ich ihn an einem Zweig eines sehr jungen Ahornschösslings knabbern. Ich konnte nicht erkennen, was er da wirklich fraß, Blätter gab es nicht, vielleicht Knospen oder Rinde?
Egal, der Hühnervogel sah allerdings zunehmend unzufrieden aus, ich hatte vermutlcih nicht viel Zeit, bis er sich eien andere Nahrungsquelle suchte. Eile verleitete zu fehlern, aber meine Chancen den recht gut gutgenährten Vogel zu erwischen, sollte er einen höheren Ort aufsuchen, waren deutlich schlechter. Vorsichtig schlich ich näher und versuchte den Schnee als zusätzlcihe Federung zu nutzen, um schneller vorranzukommen.
Es lief ganz gut, ich in gutem Tempo näher, aber das Birkhuhn schien langsam genug von dem Zweig zu haben. Nur wenige Schweiflängen noch, aber das aufbruchsfrohe rascheln der Federn machte mich nervös und ich beschleunigte nocheinmal meine Schritte. Und es kam, was kommen musste, ein paar alte Blattreste raschelten unter einer meiner entlang gezogenen Pfoten und alamierten den Vogel. innerlich fluchend stümrte ich anch vorne, während das Federtier einen lauten Warnruf ausstieß und sich anschickte seine Flügel auszubreiten.
Das eilige Rauschen der schlagende Flügel trieb mich an und als der so plump wirkende Vogel langsam abhob, sprang ich. meine Krallen drangend in das Federgeflecht ein und rissen dass Tier mit mir zurück zum Boden. Ein weiterer Schrei entkam seiner Kehle, diesmal panisch, bevor ich dem ein endgültiges Ende bereitete.
Ein paar Feder und Federteile hingen zwischen meinen Krallen und ich beeilte mich sie zu entfernen. Ich bemühte mich nicht um Stille, das Birkhunh würde sowieso alle beutetiere in meienr Nähe verjagt haben...ärgerlich. Wieder passabel saubere Pfoten, nahm ich meine Beute auf und trabte zu Eichenkralle zurück. Das Birkhuhn zu meinen Füßen miaute ich ein wenig ärgerlich "Tschuldige, ich hab den Vogel nicht schnell genug erwischt."
Immerhin hatte ich das Huhn ja gefangen, aber ich hasste es Fehler zu machen. Hoffentlich hatte ich wenigstens Eichenkralle nicht die Jagd versaut.

[kommt an, geht jagen, fängt ein Birkhuhn, Birkhuhn stößt einen Alarmschrei aus, kehrt mit Beute zurück zu Eichenkralle, redet mit Eichenkralle]
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BeitragThema: Re: Flüsterahorn   Sa Jun 07, 2014 10:09 pm

Es war gar nicht so leicht, andere Beutetiere zu finden. In dieser Schneelandschaft mit ein paar blattlosen Bäumen musste ich darauf hoffen, Tiere zu finden, die Nahrung suchten. Wenn ich Glück hatte, waren sie manchmal so hungrig, dass sie einfach nur noch gierig fraßen und noch leichter gefangen werden konnten. Nachdem sich mein Puls wieder verlangsamt hatte und ich wieder laufen konnte, suchte ich nach irgendetwas Lebendigem. Ich entdeckte zwar Mäusespuren, jedoch führten diese nur zu einem Loch. Sie hatten sich vergraben und waren somit sicher verschanzt. Wenigstens hatte ich mein Kaninchen... Wenigstens etwas... Es konnte immerhin zwei Katzen ernähren und vielleicht konnte ich ja noch mehr finden. Langsam schlich ich mich voran, um keine potenziellen Beutetiere zu verscheuchen. Zwischendurch blieb ich kurz stehen und prüfte die Luft. Heute schien mich das Glück wirklich zu verfolgen, denn ich nahm doch tatsächlich den Geruch eines Fasans auf! Ich kannte Erzählungen der Ältesten und wusste, dass dieser große Vogel ein Festmahl bedeuten würde. Das konnte ich mir nicht entgehen lassen... Doch mir fiel auch sofort wieder ein, wie schwer es war dieses Tier, das unter anderem auch von Zweibeinern mit dem Eisen in der Pfote gejagt wurde. Mein Mentor hatte mich damals auf viele Ausflüge mitgenommen und ich hatte miterlebt, wie Zweibeiner in den Wald gegangen waren, um einen Fasan zu erlegen. Sie hatten ein langes, steifes Ding aus Eisen in der Hand gehabt und plötzlich war der Fasan nach einem lauten Knall tot umgefallen. Zu was Zweibeiner alles fähig waren... Angeblich jagten sie sogar Dachse und Füchse, jedoch waren das nur unbewiesene Behauptungen meines Mentors.
Also, ich duckte mich so weit ich konnte und machte mich bereit, zu sprinten. Das würde ich schon schaffen... Der farbenprächtige Vogel stocherte mit seinem Schnabel im Schnee herum, um Futter zu finden. Offensichtlich wurde er immer ungeduldiger. Seine Bewegungen wurden immer hektischer und er scharrte frustriert im Schnee herum. Das war meine Chance! Doch plötzlich hörte ich einen lauten Schrei. Das kam doch von einem Birkhuhn! Salamanderfeuer... Doch zum Ärgern blieb keine Zeit. Der Fasan hatte den Schrei natürlich auch gehört und begann, wegzulaufen. Sofort nahm ich die Verfolgung auf, aber der Vogel hatte natürlich einen großen Vorsprung und ich war außerdem auch nicht mehr der Jüngste. Enttäuscht hielt ich an und schnaufte. Verdammt... Früher hätte ich ihn noch erwischt... Meine Flanken bebten und ich knurrte leise. Und wie zum Hohn flog der Fasan nicht einmal weg. Er lief zwar noch weiter, aber hielt in sicherer Entfernung wieder an und suchte erneut nach Futter. Es kam mir vor, wie wenn selbst ein dummer Fasan bemerkt hatte, dass ich alt geworden war und nur noch aus der Deckung Beute machen konnte. Ich ging mit hängendem Kopf zum vergrabenen Kaninchen zurück. Gerade als ich es ausgrub, lief mir Salamanderfeuer über den Weg. Immerhin hatte er den Vogel erbeutet, auch wenn dieser mit seinem Warnschrei sämtliche Beute vertrieben hatte. Doch ich wollte mir meine Enttäuschung nicht anmerken lassen. Und vor allem das schlechte Gewissen des Kriegers nicht noch mehr belasten. "Du hattest Glück. Dieses Kaninchen habe ich schon vorher erwischt.", erwiderte ich. Ich unterzog die Umgebung noch ein letztes Mal meinem prüfenden Blick, bevor ich leicht den Kopf schüttelte. "Hier finden wir wohl nicht mehr. Lass uns woanders hingehen. Und mach dir nichts draus, immerhin hast du das Huhn.", miaute ich.

[entdeckt einen Fasan, schafft es nicht ihn zu erwischen, gräbt enttäuscht sein Kaninchen aus, redet mit Salamanderfeuer]
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