Warrior Cats

Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 Grenzfelder zu den Zweibeinern

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Drachenglut

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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   Di Jun 03, 2014 1:55 pm

Weiße Wolken wurden zwischen ihren Zähnen und ihren halb geöffneten Lippen in die kalte Luft gestoßen, während sie noch immer erbittert miteinander kämpfen. Mittlerweile war ihr beanspruchter Atem und die dumpfen Geräusche von aufgewirbeltem Schnee alles, was ihre Geräuschkulisse ausmachte. Worte wurden schon lange nicht mehr getauscht. Alles an ihnen konzentrierte sich ganz und gar auf die körperliche Auseinandersetzung, dem Beobachten des Gegners, dem Erahnen seiner Finten und dem präzisen Koordinieren der eigenen Bewegungen, auch wenn die zartgebaute, wendige Kätzin eindeutig noch wesentlich mehr Übung brauchen würde, um für Drachenglut eine echte Herausforderung darzustellen. Eher routineartig griff der graue Krieger ein weiteres mal an, indem er mit unerwarteter Plötzlichkeit mit seiner linken Pfote nach der Schulter Milanpfotes schlug - wurde aber mit einem Manöver überrascht, mit welchem er tatsächlich nicht gerechnet hatte. Ihr Körper spannte sich an und mit einem blitzschnellen Sprung glitt sie - wahrscheinlich eher dem Zufall angelastet - schräg rechts neben seinem Körper auf Höhe seiner Schulter. Sie nutzte diese Gelegenheit scharfsinnig und preschte auf seine rechte Flanke zu, ohne dass er die Gelegenheit gehabt hätte, sich ihrer Bewegung entgegen zu drehen und seine Flanke vor ihrem Angriff zu schützen. Mit diesem Vorteil nun in der Pfote hatte sie leichtes Spiel, ihn zu treffen. Interessanterweise aber griff sie seine Seite nicht direkt an und versuchte auch nicht, seinen Leib mit dem ihren zu Fall zu bringen. Stattdessen grub sie ihre Zähne in sein Hinterbein und hielt ihn fest ohne ihm tatsächliche Schmerzen zuzufügen. Drachenglut fauchte leise, dann rollte er sich auf den Rücken, so dass sein dichtes, graues Fell mit weißem Schneematsch besudelt wurde und zog die leicht gebaute Schülerin mit sich. Mit allen vier Pfoten in der Luft bearbeitete er seine kleine Gegnerin, damit sie ihren Griff löste und er sich schließlich von sich stoßen konnte. Mit eingezogenen Krallen glichen seine harten, schnellen Angriffe Fausthiebe, aber würde er seine Krallen wie in einem echten Kampf gebrauchen, Milanpfotes helles Hals- und Bauchfell würde wohl triefen von Blutstriemen.
Rosendorn und er hatten durchaus auch mit Krallen trainiert. Ein Schüler musste lernen mit Schmerz umzugehen, musste abgehärtet werden, hatte sie gesagt. Nur ihretwegen war er heute so ein starker und harter Krieger. Viel verdankte er ihr...

[trainiert mit Milanpfote]
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Milanfeuer

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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   Do Jun 05, 2014 10:17 pm

Es entlockte Milanpfote ein erfreutes Fauchen, als ihr Angriff zu glücken schien - Drachenglut schlug sie nicht weg, sodass sie zu seinem Bein vordringen konnte und ihre Zähne hineingraben konnte. Natürlich nur leicht, onwohl sie auch bezweifelte, ihm selbst mit einem richtigen, für sie heftigen Biss einen Schmerzenslaut zu entlocken und ihm eine ernsthafte Wunde zuzufügen. Dafür war ihr Kiefer viel zu schwach, bisher hatte sie schließlich nur gefressen, vielleicht ab und zu in Jungenkämpfen die Zähnchen benutzt - aber auch nicht ernsthaft - und einige Tiere bei den Jagdübungen mit Marderfrost und Wolkenpfote erlegt. Apropos Wolkenpfote ... Sie hatte den weißen Kater lange nicht mehr gesprochen, so sehr beanspruchte sie ihr Training. Während sie noch mit den Zähnen in Drachengluts Bein verharrte, fasste sie in Bruchteilen von Herzschlägen den Entschluss, sich heute Abend mit ihrem Baukameraden die Zunge zu geben. Schließlich hatten sie einander viel zu erzählen, heute allein war schon aufregend gewesen: Da war die Begegnung mit Elster, die Enthüllung über ihren Vater und dann das erste Kampftraining mit Drachenglut. Ja, sie würden reichlich Gesprächsstoff haben! Aber ein Gespräch setzte natürlich auch voraus, dass die hellbraune sich bis dahin noch bewegen und sprechen konnte und nicht gleich beim ersten Versuch einschlief. Ein Teil von ihr befürchtete nämlich eben das ...
Ob es ihrer kurzen gedanklichen Abschweifung, ihrer Erschöpfung oder einfach Drachengluts Erfahrung und Überlegenheit geschuldet war, konnte sich Milanpfote nicht erschließen - jedenfalls hatte sie plötzlich keinen Boden mehr unter den Pfoten, hing stattdessen sich nur mit den Zähnen an Drachengluts Bein klammernd in der Luft. Ihre grüngelben Augen weiteten sich, als sie sich ihrer sehr ungünstigen Position bewusst wurde. Und schon trafen sie auch die ersten Schläge. Ihr Mentor lag mit dem breiten Rücken im Schneematsch, sie über ihm, halb frei hängend, halb gehalten - oder eher hochgeschleudert - von den harten Schlägen des Katers, welchen sie durch ihren wenig festen Halt auch kaum ausweichen konnte. Wäre Milanpfotes Maul frei gewesen, hätte sie vielleicht leise Laute des Schmerzes ausgestoßen, doch Fell blockierte ihr Maul und erstickte ihre Stimme, sodass nur ihr Gesichtsaudruck zeigte, wie es wehtat. Ihr Körper war solche Behandlung nicht gewöhnt, es schmerzte höllisch dort, wo er sie traf. Schon begannen unzählige Stellen an ihrem Körper unter dem hellbraunen, getigerten Fell zu brennen und eine Welle der Erschöpfung überrollte die Kätzin. Sie kniff die Augen zusammen, eine wilde Wut brandete in ihr auf und sie versuchte, nocheinmal heftig zuzubeißen, ehe sie losließ und sich von einem von Drachengluts Schlägen nach hinten werfen ließ. Der Aufprall war hart, doch nicht übermäßig überraschend, sodass sie ihre Muskeln rechtzeitig noch im Fkug anspannte und es ihr so gelang, sich halbwegs elegant und effektiv nach hinten abzurollen und ein wenig von der Wucht des Fluges zu nehmen. Die Muskeln noch immer angespannt kam sie mit bebenden Gliedmaßen auf die Pfoten, die Augen zu Schlitzen gekniffen und den Kopf leicht gesenkt. Ihre wachen Augen fixierten Drachenlgut, nicht vorwurfsvoll, aber dennoch wütend und ihre Miene zeigte, wie sehr die Schläge sie geschmerzt hatten. Sei kein Fuchsherz!
So bemühte sich Milanpfote, ihre Atmung zu beruhigen, blieb aber angespannt und wachsam, wagte jedoch keinen neuen Angriff. Sie wollte nicht erneut einen solchen Ausgang provozieren - tat ihr doch jetzt schon der ganze Körper weh. Stattdessen blieb die Schülerin wo sie war, halb kauernd im Schneematsch zwei Schweifllängen von ihrem Mentor entfernt, vor Erschöpfung zitternd, aber dennoch mit entschlossen funkelnden, grüngelben Augen.

[trainiert mit Drachenglut]
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Drachenglut

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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   Mi Jun 11, 2014 11:05 pm

Drachengluts kalte, stechende Augen sahen, wie der Schmerz sich in Milanpfotes weiches, zartes Gesicht schlich. Sie war noch so untrainiert und unerfahren... sie hatte noch nicht gelernt, wie die Welt schmerzen konnte... Unwillkürlich fragte sich eine kleine Stimme in dem Kopf des grauen Katers, ob er das wirklich zerstören wollte - dieses reine, unerfahrene Gesicht. Wollte er Milanpfote wirklich wehtun? Bei jeder anderen Katze wäre es ihm nicht an sein kühlumwobenes Herz gegangen, einen Kampf Zahn um Zahn auszuführen, weder mit Rosendorn, zu deren Bild die Erinnerung an Schmerz dazugehörte wie der Geschmack von Blut zu dem Gedanken an Frischbeute, noch mit Bernsteinregen, denn sie war von seinem Kaliber. Eine Seelenverwandte. Eine Unvollkommene. Sie wussten beide, was die Welt einem gab und was sie nahm und wie missgestaltet man durch sein Leben schreiten musste, im Geiste wie am Körper.
Aber Milanpfote war nicht Bernsteinregen und auch nicht Rosendorn. Sie war anders. Jeder Schlag seiner Pfoten, welcher ihr braunes Fell traf, berührte sein Herz, weil sie ihn verstehen konnte ohne er zu sein. Sie war nicht hart, sie war nicht gezeichnet oder verbittert. Milanpfote war... rein. Unbescholten. Naiv? Ja, aber seltsamerweise verspürte Drachenglut den Wunsch versteckt in seinem Geiste, ihr die Naivität nicht aus dem Leib zu prügeln. Da war eine Grenze, die er nicht überschreiten wollte - nicht bei ihr. Sollte sie doch ihre Naivität bewahren, ihr glückliches, verständnisvolles Lächeln. Sollte sie doch die Augen geschlossen halten, um nicht mit ihren Blicken durch die Tatsachen der Welt zu schneiden, wie er es tat.
Ihre Kiefer bissen ein letztes Mal kräftig in seinen Hinterlauf, dann löste sich ihr verkrampfter Griff und sie ließ sich geradezu bereitwillig vom nächsten seiner Pfotenschläge in den Schnee katapultieren, rollte trotz ihrer körperlichen Beeinträchtigungen mit dem Rücken ab und landete etwas unelegant auf ihren Pfoten, wo sie regungslos verharrte und nach Atem rang.
Gemächlich und mit ruhigem Atem kam der Farblose auf die Beine und betrachtete mit undurchdringlichem Blick seiner halbgeschlossenen Augen ihren gequälten Gesichtsausdruck, ihre bebenden Beine und ihre verkniffenen Augen, die von Wut und Schmerz sprachen. Regungslos.
Sie tat ihm leid.
Herzschläge vergingen, während sich weder der kräftige, aschgraue Kater noch die hellgetigerte Kätzin bewegten. Mit dem Kopf wandte Drachenglut sich schließlich dezent in die Richtung, in der das Lager lag, ehe seine Stimme leise und beinahe nachsichtig miaute:"Wir sollten zum Lager zurückkehren."
Er schüttelte sich den Schnee nicht aus dem dichten, kurzen Pelz, sondern schritt stattdessen langsam auf Milanpfote zu, blieb kurz bevor er an ihr vorbei gegangen wäre stehen und berührte ganz leicht, geradezu flüchtig ihre Flanke auffordernd mit der Spitze seines schlanken Schweifes. Ruhig und seltsam verbunden schauten seine kalten Augen in die ihren.
"Komm, Milanpfote. Für heute ist es genug."
Damit trat er an ihr vorbei und trottete - ungewohnt rücksichtsvoll in der Wahl seines Tempos, aber dennoch nicht zu offensichtlich nachgiebig - in Richtung Westen durch den Schnee. Immer wieder einen undeutbaren Blick über seine Schulter zu ihr werfend, ohne dass seine Augen seine Gedanken verrieten.

[beendet das Training mit Milanpfote, bricht Richtung Lager auf]

---> WindClanlager
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Milanfeuer

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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   Do Jun 12, 2014 5:18 pm

Das Letzte, was Milanpfote jetzt wollte, war wie ein erbärmlich frierendes Jungkaninchen zu zittern. Doch ihre Beine wollten einfach nicht aufhören zu beben, ihre PFoten fühlten sich klamm und schwach an und ihre Musklen so, als wäre sie einmal durch alle Territorien des Clans gerannt. Es war ihr allererstes, echtes Training, das erste Mal, dass sie wirklich erschöpft war. Aber wenn schon denn schon - sie hätte praktisch auf der Stelle zusammenbrechen und einschlafen können.
Obwohl ... Das galt eigentlich nur für ihren körperlichen Zustand. Erschöpfung prickelte in jeder Zelle ihres Körpers und die Stellen, wo die Pfoten ihres Mentors sie getroffen hatten, schmerzten mehr als alle spielerischen Schläge zusammen, die Milanpfote im Jungealter eigesteckt hatte. Doch das war echtes Training. Es war genau genommen exakt das, was sich die kleine Kätzin erhofft hatte - das, wovon sie als Junges in der warmen Kinderstube geträumt hatte, wie absurd es sich auch anhören mochte. Niemals hatte sie halbherziges Training gewollt, welches sie nicht wirklich erschöpft zurückließ. Wodrin lag dann schließlich der Trainingseffekt? Nein, Drachengluts Training war echtes Training, eine echte Vorbereitung auf das Leben als Krieger. War denn nicht Erschöpfung zu überwinden und trotzdem die Entschlossenheit aufzubringen, weiterzumachen wichtiger als manch ein Kampfzug? War eine Katze nicht erst ein echter Krieger, wenn sie nicht mehr so verweichlicht wie ein Junges war und stattdessen durchhielt solange es eben nötig war? Das Gesetz der Krieger schrieb ener Clankatze vor, sie müsse alles für ihren Clan geben - auch ihr Leben. Und wenn das zu befolgen war ... dann musste eine Katze folglich ersteinmal bis dorthin weitermachen. Denn ohne Entschlossenheit, etwas zu schaffen, gab doch keine Katze etwas Wertvolles auf. Ein Krieger, der nicht das Gesetz der Krieger befolgte, war kein Krieger. Ein Krieger, der nicht bereit war alles aufzugeben, ein Krieger, in dem keine wilde Entschlossenheit brannte und der nicht lieber sich selbst verzehrte, als sein Ziel aufzugeben - ja, eine solche Katze war kein Krieger.
Milanpfote blinzelte bei diesem Gedanken, verharrte aber weiterhin reglos, die grüngelb leuchtenden Augen auf Drachenglut gerichtet. Sie wollte eine echte Kriegerin werden, koste es was es wolle und Prellungen nahm sie dafür gerne in Kauf. Wenn schon ihr Vater nicht im SternenClan und noch dazu ein Verräter war, wenn schon ihre Halbgeschwister Streuner waren und somit im Clanleben nicht anerkannt wurden, dann wollte wenigstens sie etwas aus sich machen. Ihre Mutter sollte stolz auf sie sein, Moorblüte sollte über die Schmach hinweg kommen, um den Verrat ihres Gefährten zu wissen. Sie sollte auf ihre einzige Tochter Milanpfote herabblicken können ohne sich zu schämen oder an ihrer Treue zum Gesetz der Krieger zu zweifeln. Und auch die Schülerin selber wollte den Kopf erhoben tragen können, sie wollte sich beweisen, dass das Blut ihres verräterischen Vaters sie nicht beeinflusste.
So lächelte Milanpfote plötzlich, erschöpft aber entschlossen. Auch wenn Drachenglut sie weiterhin attackieren würde, die kleine Kätzin wollte sich wehren, solange ihre Muskeln mitspielten. Selbst wenn ihre Mentor sie bewusstlos ins Lager zurückschleppen musste - sie würde nicht den Schwanz einziehen. Training war Training.
Doch soweit sollte es nicht kommen. Der Graue musste ihre Erschöpfung bemerkt haben, denn nach langen Momenten des Schweigens wandte er den Kopf ab und entschied, dass sie ins Lager zurückkehren sollten. Trotz ihrer Entschlossenheit verspürte Milnapfote eine gewisse Erleichterung - schließlich wäre es ziemlich peinlich gewesen, bewusstlos ins Lager getragen zu werden - und ihr Lächeln wurde kräftiger. Der Schmerz und die Erschöpfung verblassten im Angesicht des Glücksgefühls, welches sie nun erfüllte und ihr fast ein zufriedenes Schnurren entlockt hätte. Neue Energie pulsierte durch ihre Pfoten, als sie sich vorstellte, ihre Erfahrungen mit Wolkenpfote zu teilen, ihm alles zu erzählen und sich dabei an die aufregende, wenn auch sehr anstregende Trainingsstunde zu erinnern. Um sich die Puste für das Laufen zu sparen, nickte sie jedoch nur und machte schon Anstalten, Drachenglut zu folgen, als der Kater plötzlich auf sie zutrat. Ihre Augen wurden größer, je näher er ihr kam. Zuerst funkelte Verwirrung, dann Misstrauen in ihren gelbgrünen Augen und instinktiv spannte sie sich an. Was hatte er vor? Doch noch einen Überraschungsangriff, um sie zu testen? Kann er haben, wenn er möchte, dachte sie und kniff leicht die Augen zusammen. Diesmal würde sie besser vorbereitet sein.
Aber was er tat, war etwas ganz anderes.
Ein heißes Prickeln durchfuhr Milanpfotes Flanke, als er diese mit der Schwanzspitze berührte, nur ganz leicht und flüchtig. Einen Augenblick lang hielt sie den Atem an, ihr Herzschlag beschleunigte sich, während er ihr mit einem seltsamen Ausdruck in den kalten, gelben Augen ins Gesicht sah. Etwas regte sich in der Schülerin, ließ ihre Pfoten prickeln und der schmerz war von der flüchtigen Berührung wie weggewischt. Es war keine besondere Geste, kaum mehr als eine schlichte Aufforderung und doch .... Und doch bedeutete sie der Schülerin etwas. Bei einer anderen Katze wäre es vielleicht unbedeutend gewesen, aber Drachenglut ... Für ihn galten andere Regeln. Eine noch so zaghafte Berührung war so .... so viel freundlicher als seine ansonsten kalte Art. Ihre Blicke trafen sich, Milanpfote war unfähig den Blick abzuwenden, diesem Kater nicht in die Augen zu schauen, der sie so unglaublich faszinierte. Er war kalt, doch nicht ohne Grund, seine Denkweise unterschied sich grundlegend von der aller anderen Katzen und er war - er war ein echter Krieger. Drachenglut würde garantiert nicht aufgeben, solange ein Ziel ihm vor Augen stand - außer vielleicht es war unsinnig danach zu streben, doch das galt in ihren Augen dann auch nicht als aufgeben. Nein, der Kater besaß Verstand, seine Sichtweise war vollkommen anders und doch nachvollziehbar, so fremd ... Und so faszinierend. Er war faszinierend.
Der Moment verstrich, aber die Gedanken blieben. Einige Herzschläge lang sah Milanpfote dem Kater nur nach, verharrte reglos in der schneebedeckeen Landschaft und musterte Drachenglut nachdenklich. Sie wusste nicht einmal selbst genau, was sie an ihm fand. Aber sie wusste, dass das etwas war, etwas Starkes und Unberechbares.
Und so folgte sie ihrem Mentor, noch immer ihren Gedanken nachhängend, zum WindClan Lager.

tbc: WindClan Lager

[denkt über Drachenglut nach, beobachtet ihn]
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Turmalinschatten

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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   Mi Jun 18, 2014 5:44 pm

Es verging noch eine kleine Ewigkeit, die die schiefergraue Kätzin nutzte, um ihren vom schmelzenden Schnee ganz nass gewordenen Pelz zu säubern. Turmalinschatten wartete geduldig, die Pfoten ordentlich unter den Körper geschoben, den Schweif um den Körper gelegt und die Beute vor sich. Sie hatte Hunger, aber sie würde warten, denn an erster Stelle stand noch immer der Clan. Hoffentlich würde bald Rosendorn zu ihr stoßen, sodass sie endlich zurückkehren konnten. Es war schon weit nach Sonnenhoch, aber in der ausklingenden Blattleere dauerte es eben manchmal länger, Beute zu finden. Irgendwann horchte Turmalinschatten auf, denn aus den Feldern kamen leise Schritte. Für jeden anderen kaum hörbar, erkannte sie in den Schritten den schleichenden Gang ihrer Jagdgefährtin. Diese konnte tatsächlich einen größeren Jagderfolg vorweisen, hatte sie doch immerhin einen Hamster und drei relativ kräftig wirkende Ratten zwischen den Zähnen. Grazil wie Rosendorn eben war, legte sie die Beute ab und miaute beifällig, ob die Graue glaube, dass sie noch mehr jagen sollten.
Lächelnd schüttelte die Goldäugige den Kopf, erhob und streckte sich und antwortete der Gestreiften:
“Nein. Ich glaube das ist genug. Der Clan wartet und wir haben viel zu lange gebraucht. Lass uns zurückkehren. Von der Beute werden schon ein paar Königinnen und Krieger satt werden.“
Sie lachte leise und beugte sich hinab, um nach ihren mickrigen Beustestücken zu greifen. Als Rosendorn das gleiche getan hatte, gingen die beiden Kätzinnen zurück ins Lager, wo Turmalinschatten, so hoffte sie, endlich einen Happen zu fressen bekommen würde.

[Wartet auf Rosendorn, antwortet ihr und kehrt zurück]
[tbc: WC-Lager]
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Windkralle

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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   Do Dez 04, 2014 11:12 pm

<--- WindClan-Lager

Die Sonne strahlte hell und warm vom Himmel auf das goldene Korn, das gelegentlich in einer etwas kühleren Brise raschelte und rauschte, als Windkralle in seinem gut gelaunt lockeren Gang auf die Felder der Zweibeiner zusteuerte, welche heute ihrem Training dienen sollten. Seine mittlerweile elegante, grau gestreifte Schülerin folgte ihm auf die Pfote. In der Ferne erblickte der sehnig gebaute Siamkater zwar etwas dickere Wolken am Himmel, doch war er relativ optimistisch eingestellt, dass sie noch genug Zeit für eine Jagd und einen Übungskampf haben würden, ehe diese Wolken ihnen Regen bringen würde, wenn überhaupt - es war schließlich genauso möglich, dass der Wind sie wieder fort treiben würde.
Vor dem hochstehenden Korn öffnete Windkralle sein langes Maul und witterte augenblicklich die zahlreichen, gut genährten und gesunden Beutetiere, welche zwischen dem Getreide oder unter der Erde emsig umher wuselten. Wühlmäuse, Ratten, Maulwürfe und Spitzmäuse, Spatzen, Schwalben, Laufvögel, welche im schützenden Dickicht ihr Nest gebaut hatten und vieles mehr. Ein ausgezeichnetes, vielversprechendes und dennoch herausforderndes Jagdgebiet. Mit einem zuversichtlichen Lächeln um seine silberblauen Augen herum, wandte er sich an Bachpfote.
"Durch einen Kampf werden wir die meiste Frischbeute verscheuchen, deshalb sollten wir zuerst die Gelegenheit nutzen, für den Clan zu jagen. Ich möchte deine Fähigkeiten begutachten und gleichzeitig beobachten, wie gut du im unübersichtlichen Getreide zurecht kommst. Ich werde zwar auch selbst jagen gehen, werde dich aber auch ungesehen verfolgen. Wenn wir genug Beute haben, überrasche ich dich mit einem Angriff, also sei aufmerksam."
Er zwinkerte ihr zu, ehe er mit seinem rechten, schwarz gefärbten Ohr in die langen, dichten Halme schnippte.
"Oh, das wird sicherlich spaßig, Ladys first."
Kurz setzte er sich auf seine langen, drahtigen Hinterbeine, um Bachpfote einen vernünftigen Vorsprung zu gewähren.

[bei Bachpfote am Rande der Felder]
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Bachfeder

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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   So Dez 07, 2014 2:30 pm

<------------- WindClan-Lager

Bachpfote folgte ihrem Mentor auf den Pfoten. Durch das Training der vergangenen Monde hatte die Schülerin keinerlei Probleme, mit den Kriegern des WindClans mitzuhalten. Die Sonne schien ebenso warm wie in den letzten Tagen, obwohl am Horizont dunkle Wolken mit Regen drohten. Das Korn an den Grenzfeldern war hoch genug gewachsen, um selbst den größten Kriegern die Übersicht in diesem Gebiet bestenfalls schwierig zu machen.
Windkralles Beispiel Folge leistend öffnete die Silberne ihren Mund und prüfte die Luft. Sie sprach von wuselnder, lebendiger Frischbeute, die sich zwischen den Halmen herumtrieb. Dieser Geruch ließ der Wellenstreifigen den Mund wässrig werden. Am liebsten hätte sie sich sofort daran gemacht, möglichst viele Beutetiere zu erlegen, doch Windkralle hatte nichts diesbezüglich gesagt, deshalb wartete sie mit aufgeregt zuckender Schweifspitze ab.
Als Windkralle seine Stimme erhob, erklärte er die anstehende Übung. Bachpfote sollte zunächst einmal jagen gehen, ihr Mentor würde sie dabei beobachten, obwohl er selbst ebenfalls jagen würde. Sobald sie genügend Beute hatten, würde er seine Schülerin mit einem Angriff überraschen. Also musste sie ihre Augen doppelt aufhalten. Eine echte Herausforderung, aber es würde interessant werden. Der sandfarbene Krieger ließ ihr den Vortritt.
Mit weichen Schritten glitt Bachpfote ins Kornfeld hinein. Schließlich wollte sie die Beute nicht verschrecken. Einige Fuchslängen von ihrem Ausgangsort entfernt versuchte die Schülerin, das nächstgelegene Beutetier zu lokalisieren. Ein Stück vor ihr und etwas links sammelte ein Hamster eifrig reifes Korn zusammen. Behutsam schlich die Wellenstreifige auf ihre ausgesuchte Beute zu. Hin und wieder streifte sie einen Halm, der dann direkt zu rascheln begann und die Kätzin erstarren ließ. Doch der Hamster kümmerte sich nicht darum; anscheinend glaubte er, es sei der Wind. Dieser Irrglaube oder vielleicht auch seine Gier kosteten den Nager das Leben. Er war schnell verscharrt.
Dann machte Bachpfote sich auf die Suche nach weiteren Beutetieren. Eine Amsel hatte sich auf den Boden verirrt; an einer Stelle, die einer kleinen Lichtung glich und pickte dort eifrig nach den Körnern. Der schwarze Vogel war deutlich vorsichtiger als der Hamster und sicherte immer wieder ringsum nach Feinden. Die Silberne schlich so nahe wie die Deckung es ihr erlaubte. Trotzdem lagen noch etwa zwei Schweiflängen zwischen Jägerin und Beute. Vorsichtig machte Bachpfote sich zum Sprung bereit. Wartete, bis die Amsel erneut gesichert hatte und dann wieder auf dem Boden herumpickte. Ein mächtiger Sprung schleuderte sie in Richtung des Vogels. Dieser stieß einen Warnschrei aus, bevor die Wellenstreifige ihm das Genick brach.

[kommt an; prüft die Luft; hört Windkralle zu; betritt das Kornfeld; erlegt einen Hamster und eine Amsel]
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Windkralle

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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   Mo Dez 15, 2014 2:26 pm

Geduldig wartete der groß gewachsene, sehnig gebaute WindClan-Krieger, bis Bachpfotes vorsichtig voranpirschende, gestreifte Gestalt mit bemerkenswert geschmeidigen Bewegungen zwischen den goldenen, dichten Halmen verschwand. Erst dann erhob er sich auf seine langen Beine und trat selbst ins Korn, wobei seine längliche Schnauze beständig ein kleinen Spalt offen stand, um die Gerüche um sich herum aufzunehmen. Die weißen Eckzähne seines Unterkiefers blitzten ab und zu, während er sich routiniert aber aufmerksam mit seinen silberblauen Augen und aufgestellten, schwarzen Ohren umsah. Er konnte deutlich Bachpfotes zarten Duft zwischen den Gerüchen von Getreide, trockenem, staubigen Boden und Feldkräutern ausmachen und erahnte ihre Wanderroute, entschied sich aber nicht sofort dazu, ihr zu folgen, denn er konnte eine Menge Frischbeute-Geruch ausmachen, darunter auch eine Note, die ihn besonders verwunderte. Er versuchte diese Duftnote herauszufiltern und zu orten und lief ein paar langsame, leise Schritte in die Richtung, in der er den Ursprung des Geruchs glaubte, ehe dieser tatsächlich stärker wurde. Jetzt bestätigte sich seine Vermutung, dass er den Duft von Wachtel ausgemacht hatte. Diese runden, braunen Laufvögelchen bauten gerne ihre Nester in Feldern und im Unterholz, allerdings bekam man nur selten tatsächlich Wachteln zu sehen und der erfahrene Kater witterte seine Chance, etwas ganz besonderes mit ins Lager zu bringen.
Bedächtig aber ohne jede Anspannung schlich der sandfarbene Siamkater durch die raschelnden Halme, ohne diese versehentlich zu streifen oder auf andere Weise zu berühren. Er glitt mit wendig an allen Hindernissen vorbei und war mit seinem kurzen, hellen Fell perfekt im Feld getarnt. Als er die Bewegungen des kleinen Vogels schließlich vor sich erahnen konnte, hielt er inne, prüfte die Umgebung und entschied sich für einen anderen Weg, um der Wachtel möglichst nahe zu kommen. Da diese sich selbst immer wieder bewegte und mal hierhin, mal dorthin trappelte, war es wesentlich schwieriger, unentdeckt zu bleiben, aber Windkralle wusste, dass überstürztes Nähern und Ungeduld der Tod eines jeden Jägers waren und wartete deshalb, das Federvieh verfolgend, auf den richtigen Augenblick.
Und der kam.
Eine Mischung aus taktischen Vorgehens und Glück sorgten dafür, dass die Wachtel sich unwissend in seine Richtung bewegt hatte und so den Abstand zum Kater auf eine halbe Fuchslänge verringerte, so dass dieser mit einem großen Sprung seiner kräftigen Hinterbeine aus seinem Versteck heraus brach. Die Wachtel fuhr erschrocken hoch, als Windkralle mit ausgestreckten Klauen auf ihr landete und sich in ihren weichen, schönen Federn festhielt. Er wurde eins-zwei Schritte mitgeschliffen, als die Wachtel zu fliehen versuchte, packte mit seiner Schnauze ihren Hals, fasste mit seinen Zähnen noch einmal nach und presste seine Kiefer aufeinander, bis der Vogel aufhörte, sich zu bewegen.
Dann löste er seine Krallen aus den Federn und besah sich kurz den seltenen Vogel. Wunderschön, mit ihren filigranen, braungrauschwarz gefärbten Federn, langen Beinen, einem zierlichen Hals und einem kleinen Kopf mit kurzem, kindlichem Schnabel und großen Knopfaugen, lag die Wachtel vor seinen schwarzen Pfoten. Lediglich ein blutiger Kranz an ihrem Hals trübte ihre Schönheit. Schließlich nahm der Krieger die Wachtel an der Kehle und schleifte sie mit sich, während er sich auf Bachpfote zurück besann und versuchte, ihre Geruchsspur wiederzufinden.
Er erreichte eine Lichtung im Feld, zumindest war an dieser Stelle das Getreide in einer annähernd runden Form plattgewalzt und zu Boden gedrückt, so dass die Sonne wie auf einer Lichtung ungehindert auf den Boden scheinen konnte, und duckte sich augenblicklich hinter Gesträuch, als er die schwarze Amsel erblickte, die emsig am Boden herumpickte. Rasch legte er die Wachtel neben sich ab und begutachtete mit silberblauem Blick den schwarzen Vogel, doch die Amsel war klug und blickte immer wieder nervös auf, um mögliche Feinde zu erspähen. Überrascht spitzte Windkralle seine Ohren, als Bachpfote unerwartet auf der gegenüberliegenden Seite aus dem Korn sprang, auf der Amsel landete und diese mit einem präzisen Biss tötete. Gerne hätte Windkralle zufrieden geschnurrt über diesen schnellen und wohl verdienten Erfolg. Seine Schülerin war eine gute Jägerin geworden. Stattdessen trat er mit weichen, lautlosen Pfotenschritten um die Lichtung herum, immer die ihm gegebene Deckung ausnutzend und aufmerksam seine Schülerin im Blick. Denn nun pirschte Windkralle sich an seine eigene Schülerin heran und handelte dabei so sachgemäß und meisterhaft mit kalkulierendem Blick dass ein Außenstehender vielleicht für einen Moment seine Zweifel an seiner Liebenswürdigkeit gehabt hätte.
Dann machte er einen großen, gut gezielten Satz mit seinen langen, flinken Beinen.

[erlegt eine Wachtel, sieht Bachpfote beim Erlegen der Amsel zu, attackiert sie]
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Bachfeder

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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   Mo Dez 29, 2014 9:22 pm

Leicht unzufrieden vergrub Bachpfote die Amsel. Der Warnschrei ihres Fangs hatte vermutlich alle Beutetiere im näheren Umkreis verscheucht. Hoffentlich war Windkralle noch selbst unterwegs und hatte das nicht gesehen. Sonst hielt er sie am Ende noch für eine Anfängerin. Ein Rascheln ließ die Silberne herumfahren, doch es war schon zu spät. Sie fühlte den Aufprall eines deutlich größeren Körpers.
Mäusedreck!
Windkralle hatte entschieden, genau in dem Moment anzugreifen, als Bachpfote abgelenkt und unaufmerksam war. Der Aufprall auf dem Boden war hart und trieb der Wellenstreifigen die Luft aus den Lungen. Da sie auf der Seite lag, war es auch nicht unbedingt einfach, sich aus dieser Lage zu befreien. Doch dieses Mal schien das Glück auf Bachpfotes Seite zu sein; ihre wild ausschlagenden Hinterbeine trafen die Beine des Kriegers. Es reichte nicht, um ihn zu Boden zu schicken, aber es brachte ihn aus dem Gleichgewicht.
Einen Herzschlag später war das Gewicht von Windkralle verschwunden. Eilig rollte die Silberne sich unter ihrem Mentor hervor und brachte Abstand zwischen sie beiden. Einen Moment lang stand sie keuchend vor dem ehemaligen WolkenClan-Krieger. Ihre Schweifspitze zuckte unruhig, ansonsten bewegte sich kein Haar ihres Pelzes.
Nur die wasserblauen Augen huschten umher, auf der Suche nach einem Vorteil. Doch um sie herum war nur das goldene Korn zu sehen. Entschlossen machte die Schülerin einen Sprung zur Seite; mitten in die goldenen Halme hinein. Dann eilte die Wellenstreifige davon; im Zickzack immer wieder ihre eigene Spur kreuzen, um Windkralle die Verfolgung schwieriger zu machen. Nach einer Weile kauerte sie sich in eine kleine Mulde und wartete.

[vergräbt die Amsel; wird von Windkralle angegriffen; kann sich befreien; läuft ins Gebiet; versteckt sich; wartet]
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Windkralle

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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   Mi Dez 31, 2014 4:11 pm

Windkralle spürte, wie er Bachpfote mit seinem vollen Gewicht traf und sie keuchend unter diesem zu Boden ging, doch verfiel sie keine Sekunde in eine Schreckstarre. Unglücklich auf der Seite liegend versuchte sie Sand und Staub aufwirbelnd sich mit Tritten zur Wehr zu setzen, auch wenn sie weder zielen noch kalkulieren konnte und ihre Hinterläufe meist nur ins Leere traten. Eher durch Zufall erwischte ihre linke Hinterpfote sein Bein, so dass er das Gleichgewicht verlor, doch auf genau diesen Zufall hatte die junge gestreifte Kätzin gewartet, denn sie rollte sich zur Seite unter ihm hervor, sobald sein eiserner Griff nachließ, und brachte schwer atmend ein paar Schritte zwischen sich und ihrem Mentor. Ehe sie wieder angreifen konnte, hatte der sehnige Siamkater sein Gleichgewicht zurück erlangt und baute sich vor ihr auf, doch in ihren Augen konnte er erkennen, dass fiebrige Gedanken durch ihren Kopf rasen mussten, wie sie sich einen Vorteil gegenüber dem stärkeren Kater verschaffte.
Aber Windkralle war nicht dumm und erahnte genau in dem Moment durch ihre Blicke, was sie vorhatte, als sie es tat, und sprintete nach vorne, um sie zu erwischen, bevor sie ihm entschlüpfte. Jedoch war sie einen Herzschlag schneller und sprang seitlich ins dichte Korn, so dass seine Pfoten ihren Pelz nur striffen. Der langbeinige Kater fackelte nicht lang und nahm die Verfolgung auf, immer dem wohlvertrauten Duft seiner Schülerin nach, ehe er fand, dass eine Hetzjagd nicht Sinn der Sache war und seine Schritte plötzlich ruhig und gelassen wurden. Langsam, beinahe bedrohlich selbstsicher, traten seine schwarzen Pfoten durch das raschelnde Korn, während seine runden, silberblauen Augen aufmerksam nach vorne blickten, seine Ohren hin und her zuckend jedes noch so kleine Geräusch wahrnahmen und seine Schnurrhaare sanft vibrierend die Luft fühlten.
"Das war gar nicht mal so schlecht.", meinte er im scheinbaren Plauderton, während sein Pelz gemächlich durch die Halme glitt. "Sogar meisterhaft, ja wir arbeiten mittlerweile auf einem ziemlich hohen Niveau. Allerdings solltest du lernen, aufmerksamer zu sein, selbst wenn du gerade deine Beute vergräbst. Oh und als ich das Gleichgewicht verloren hatte, hättest du mich attackieren können. Immer auf den richtigen Augenblick warten und keine Gelegenheit verstreichen lassen - dein Gegner wird es nämlich auch nicht."
Der großgewachsene, schlanke Kater hielt kurz inne und blickte sich um. Scheinbar hatte Bachpfote versucht, ihren Verfolger zu verwirren, indem sie Haken schlug und so ihre Geruchsspur verwischte - eine gute Idee. Aber der erfahrene Krieger ließ sich davon nicht verunsichern, durchschaute ihre Taktik und kam - ein ruhiger, lauernder Schritt nach dem anderen - genau in ihre Richtung. Es schien, als wisse er ganz genau, wo sie sich versteckt hatte, aber das gehörte zu einem guten Angreifer eben auch dazu - das Bluffen. Kein Gegner war so furchterregend und anspornend wie einer, der sich allwissend und siegessicher gab. Die hohen Wangenknochen wirkten wie ein verstörendes Grinsen in seinem Gesicht, im Kontrast zu seinen scheinbar ernsten Augen und seiner lässigen Stimme.
"Wenn du deinen Clan oder dein eigenes Leben verteidigen willst...", erläuterte der sonst so amüsante Narrenkönig weiter, der gerade eher an einen gefährlichen Leopard erinnerte, "... wäre es außerdem kontraproduktiv, wegzulaufen und sich zu verstecken. Dann hilft dir nur noch deine eigene Standhaftigkeit und deine Schlauheit weiter. Also würde ich vorschlagen, du versuchst, mich anzugreifen, solange du noch kannst. Stell dir einfach vor, dir will ein ganz gemein hinterhältiger Feind an die Kehle, während du hier im Kornfeld auf dich ganz allein gestellt bist..."
Er hielt erneut inne, als er eine Stelle auf dem Boden vor sich sah, an der es so aussah, als senke sich der Boden zu einer Kuhle ab. Bachpfotes Geruch umwehte seine Nase und er legte den Kopf zur Seite.
"... wo dir niemand zur Hilfe kommt.", sagte seine Stimme fast unheilvoll.

[trainiert mit Bachpfote]
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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   Fr Jan 09, 2015 12:22 pm

Als Bachpfote ins Korn sprang fühlte sie, dass Windkralle sie nur um Schnurrhaaresbreite nicht erwischte. Nur ihren Pelz streifte er. Während die Schülerin davonlief, hörte sie die Pfoten des älteren Katers unheilvoll hinter sich auf den Boden trommeln. Die Wellenstreifige musste sich zwingen, einen Ausweg aus dieser Situation zu finden. Für immer vor dem erfahrenen Krieger davonzulaufen war unmöglich. Doch während des Laufens und Hakenschlagens konnte keine Katze vernünftig nachdenken. Sie brauchte einen Moment der Ruhe...

Von ihrem Versteck aus hörte Bachpfote die Worte ihres Mentors. Er lobte sie für ihre Leistung und meinte, sie würden auf einem hohen Niveau arbeiten. Gleichzeitig bemängelte er auch ihre Fehler. Im Nachhinein hätte die Silberne mit den Wellenstreifen sich selbst in den Schwanz beißen mögen, selbst nicht daran gedacht zu haben.
Windkralle kam völlig ruhig auf Bachpfotes Versteck zu. Wäre der sandfarbene Krieger ein echter Gegner gewesen, wäre er wirklich furchterregend gewesen. Stattdessen wartete sie auf den richtigen Moment. Die Schülerin hatte noch immer keinen richtigen Plan, wollte sich aber auch nicht länger verstecken. Möglichst leise und ohne einen Halm zu bewegen verließ die junge Kätzin ihr Versteck. Schlug einen Bogen um Windkralle, bis sie sich seitlich von ihm befand.
Nach einem letzten, kurzen Moment des Innehaltens stürmte Bachpfote auf Windkralle zu. Sie versuchte, es so aussehen zu lassen, als wären seine Vorderpfoten ihr Ziel. Den größeren Kater zu Boden bringen, indem sie ihn ansprang wäre von vorneherein zum Scheitern verurteilt, daher versuchte die Schülerin es erst gar nicht. Wenn er allerdings aus dem Gleichgewicht geraten sollte, wäre es selbst für die zierliche Schülerin ein Leichtes, ihn zu Fall zu bringen. Jedenfalls hoffte Bachpfote, dass der Krieger so denken würde.
Ihr eigentliches Ziel war nämlich, unter den Bauch ihres Mentors zu kommen und ihm mit ihren Hinterbeinen möglichst viele Tritte zu verpassen. Denn der Bauch war ein empfindlicher Bereich und in einem richtigen Kampf mit Krallen könnte es den Gegner in die Flucht treiben, wenn dieses Vorhaben gelingen sollte.

[kurze Wiederholung der Flucht; hört Windkralle von ihrem Versteck aus; sieht Windkralle auf sich zukommen; denkt nach; schlägt einen Bogen um Windkralle; greift ihn an; täuscht einen Angriff auf seine Vorderpfoten vor; versucht unter seinen Bauch zu kommen und ihn dort zu treten]
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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   Fr Jan 16, 2015 3:17 pm

Windkralle war geradezu begeistert von Bachpfote, als er das Korn neben sich urplötzlich rascheln hörte. Sie musste gewusst haben, dass die Erdkuhle ein Blickfang für das geübte Auge eines Kriegers wäre und dass die Vermutung nahe lag, dass sie sich dort versteckt hielt. Demzufolge hatte er nicht mit einem Angriff von der Seite gerechnet. Blitzschnell drehte der erfahrene Krieger sich um und versuchte sie abzuwehren, wobei er zu erahnen versuchte, worauf sie es abgesehen hatte.
Ihr Blick war starr auf seine schwarzen Vorderpfoten gerichtet, so dass er einem bloßen Reflex folgend sich auf seine Hinterläufe hob, damit ihr vermeintlicher Angriff in die Leere ging. Schon in dem Moment, wo es passierte, verstand er, dass seine Schülerin ihn nur erneut hatte von ihrem eigentlichen Vorhaben ablenken wollen. Blitzschnell schlidderte ihr eleganter, schlanker Körper unter seinen sehnigen Leib, ehe sie mit kräftigen Tritten seinen Bauch bearbeitete und er sich schließlich kapitulierend mit einer seitlichen Rolle zurückzog.
"Exzellent!", lachte der maskierte Kater voller guter Laune, auch wenn ein Keuchen mitschwang. Über ihren Köpfen begann der dunkle Himmel zu grollen, ehe es zu regnen begann. Erst nur in wenigen Tropfen, doch schnell fiel das Wasser in zahlreichen dünnen Fäden herab.
"Wir machen dich zu einer richtigen kleinen Trickserin!"
Mit einem Blick zum Himmel schnippte er mit seinen Ohren und rappelte sich auf die langen Beine.
"Komm, Bachpfote. Holen wir unsere Frischbeute und machen uns auf den Heimweg. Du hast sicherlich Hunger.", schnurrte er auf fast liebevolle Weise, sein furchterregender Gesichtsausdruck war vollkommen von seinem Gesicht gewichen. Zusammen trotteten sie durch da Korn, welches von dem schweren Regen zu rauschen begann. Während seine Schülerin die Amsel ausbuddelte, sammelte er seine Wachtel ein, ehe sie im Regen Seite an Seite zum Lager zurücktrabten.

[bei Bachpfote, nimmt seine Wachtel zum Lager mit]

---> WindClan-Lager
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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   Fr Jan 16, 2015 7:44 pm

Bachpfote konnte kaum glauben, dass ihre Täuschung gelang; selbst als sie unter den Bauch ihres Mentors rutschte. Der erfahrene Krieger hatte sich auf die Hinterpfoten gestellt, um der Silbernen auszuweichen. Ihre Tritte trafen genau die ausgesuchte Stelle. Doch Windkralle blieb nicht stocksteif stehen und ließ sich von ihr widerstandslos bearbeiten. Der Sandfarbene zog sich zurück und lobte sie. In seiner Stimme schwang gute Laune mit, aber auch ein Keuchen.
Die wellenstreifige Schülerin blieb flexibel, sodass sie jederzeit auf einen Angriff reagieren konnte, wenn es notwendig werden sollte. Doch das Wetter machte ihnen einen Strich durch die Rechnung. Der am morgen noch leuchtend blaue Himmel hatte sich während des Trainings zugezogen. Der Regen wurde sehr schnell von einzelnen Tropfen zu einem wahren Platzregen. Windkralle lobte seine Schülerin, dass aus ihr eine Trickserin würde. Bachpfote grinste zufrieden. Sie war stolz darauf, Windkralle als Mentor zu haben.
Dennoch war die Schülerin dankbar, dass Windkralle sagte, sie solle die Frischbeute holen. Noch bevor der Sandfarbene es aussprach wusste sie, dass es die Rückkehr ins Lager bedeutete. Und nur einen Herzschlag später kündigte der Krieger tatsächlich ihre Rückkehr an. Als der Krieger meinte, sie habe bestimmt Hunger, knurrte der Magen der Silberfarbenen; noch bevor sie selbst antworten konnte. Deutlich spürte die Schülerin, wie ihre Ohrenspitzen rot und heiß wurden.
Eilig buddelte Bachpfote die Amsel wieder aus und folgte ihrem Mentor durch das dichte Korn. Ein Mal kurz bog sie ab, um auch den Hamster mitzunehmen. Die beiden Beutetiere im Maul kehrte die Wellenstreifige durch den Regen zum Lager zurück.

[bei Windkralle; ihr Magen knurrt; sammelt die Beute ein; auf dem Rückweg]

------------> WindClan-Lager
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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   Sa Feb 21, 2015 7:39 pm

cf: WindClan-Lager

Falkenherz zuckte etwas mit den Ohren, um das Wasser von ihnen zu schütteln. Der Regen war trotz allem ziemlich lästig, besonders da sein Fell nicht wirklich dicht war. Nach der Hitze der Blattgrüne war das kühle Nass aber eine angenehme Abkühlung, weshalb sich der Tigerkater nicht beklagte. Es brachte ja sowieso nichts, selbst wenn er gejammert hätte.
Sobald sie die Grenzfelder zu den Zweibeinern erreichten, verlangsamte der Krieger sein Tempo und hob kurz die Nase in die Luft. Der Geruch von Windkralle und Bachpfote hing noch in der Luft, wahrscheinlich waren sie hier gewesen, bevor sie zurück ins Lager gegangen waren. Aber der Regen würde den Geruch bald wieder verwaschen.
"Siehst du die seltsamen Bauten dort in der Ferne? Normalerweise erkennt man sie besser, aber durch den Regen wirkt alles verschleiert. Dort leben einige Zweibeiner. Sie kommen nur selten in die Nähe dieses Ortes, dennoch sollte man hier immer vorsichtig sein. Besonders die Jungen der Zweibeiner oder die grässlichen Hunde, die sie sich halten, entfernen sich gerne mal von ihrem Heim", erklärte Falkenherz Azaleenpfote. "Aber jetzt bei diesem strömenden Regen sollten wir Ruhe haben", setzte er noch hinzu und sah schließlich seine Schülerin an.
"Hast du dich schon mal mit dem Jagdkauern beschäftigt? Als Junges macht man das doch gerne, oder?", fragte er sie und legte leicht den Kopf schief.

[kommt an | bemerkt Windkralles & Bachpfotes Geruch | erklärt Azaleenpfote etwas | fragt sie etwas]
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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   Sa Feb 28, 2015 11:45 am

Cf. WindClan-Lager


Azaleenpfote sah sich neugierig um. Hoffentlich würden sie keinen Zweibeinern begegnen, andererseits wusste sie nicht mal wie diese aussahen.sie hatte lediglich mal gehört, dass diese stanken und auf ihren Hinterläufen liefen. Und das sie in Monstern reisten. Azaleenpfote schüttelte sich. Der Regen ien auch gar nicht mehr aufhören zu wollen und splitterte einfach weiter auf sie runter, jagte der Schülerin kalte Schauer über den Rücken. Sie drosselte ihr Tempo, genauso wie es der massige Tigerkater vor ihr es tat. Sie blinzelte hinein in den Regen, fragte sich einen Moment lang, ob das Wetter möglicherweise noch auf Gewitter umschlagen würde? Sie mochte das Grollen von Donner nicht. Falkenherz Stimme ließ ihre Ohren zucken. Tatsächlich. Da hinten in der Ferne waren seltsam aussehende Bauten, viel zu hoch, für ihren Geschmack, aber der Regen verschleierte ihre genaue Sicht irgendwie. Die Jungen der Zweibeiner entfernten sich gerne von ihren Bauten und Hunde? "Bist du schon mal einem Zweibeiner begegnet? ", fragte die Schülerin neugierig. Wahrscheinlich schon , dachte sie. Ob sie sich schon mal mit Jagdkauern beschäftigt hatte? Ja, war die Antwort. Natürlich hatte sie als Junges manchmal gespielt. Mit ihrer Schwester manchmal. Natürlich. Machte das nicht jedes Junges?
"Ich glaube das macht jedes Junges. Ja.", sie räusperte sich leise und musterte den Kater vor sich mit nem leichten Anflug eines Lächelns. Sie dachte an ihre Schwester, wie sie und Haseljunges sich damals umkreist hatten und dann versucht hatten sich gegenseitig zu Fall zu bringen. Sie hatten beide gelacht, waren fröhlich gewesen. Aus. Ende. Vorbei. Schluss. Sie würden nie wieder zusammen spielen oder reden. Würden nicht zusammen ernannt. Sie schaute Falkenherz an, der mit schief gelegtem Kopf da stand. Sie wusste nicht so genau was sie denken sollte.

[Kommt an, denkt nach, fragt etwas, schaut zu den Zweibenerbauten, antwortet, schaut Falkenherz an]
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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   Mi März 11, 2015 6:34 pm

"Direkt einem Zweibeiner gegenüber gestanden bin ich zum Glück noch nicht. Ich glaube, das wünscht sich auch kein Krieger. Aber ich habe schon durchaus welche aus der Nähe betrachten können", erwiderte Falkenherz auf Azaleenpfotes Frage hin und dachte über diese Begegnungen nach. Es waren nicht unbedingt schöne Begegnungen gewesen, aber sehr lehrreich und eine Erfahrung für's Leben. "Sie laufen auf ihren beiden Hinterbeinen, haben nur auf dem Kopf etwas Fell und zeigen sonst ihre nackte Haut. Sie bedecken diese aber mit irgendeiner Art...Stück Wolle. Keine Ahnung, was das genau ist, aber damit scheinen sie ihre nackte Haut vor der Kälte zu schützen. Auf jeden Fall sind diese Teile immer sehr grell gefärbt", erklärte er seiner Schülerin. Die Erscheinung der Zweibeiner war wirklich sonderbar, weshalb er versuchte, es Azaleenpfote so gut es ging zu erklären. Auch wenn man einen Zweibeiner wohl kaum übersehen konnte.
Als die Kätzin meinte, dass das Schleichen üben wohl jedes Junges machte, zuckte der Tigerkater leicht mit den Schnurrhaaren und unterdrückte ein kleines Lächeln. Da hatte sie wohl Recht. Selbst er hatte das getan. Damals war er auch noch ein fröhlicher, lebensfroher Kater gewesen. Mittlerweile hatte sich das geändert. Wenn da nicht Obsidianmond noch wäre.
Energisch schob Falkenherz die Gedanken an die hübsche Kätzin beiseite und konzentrierte sich wieder auf Azaleenpfote. "Dann zeig mir mal, was du schon kannst. Und scheue dich nicht, wenn es nicht perfekt ist, ich möchte nur sehen, wie gut dei Instinkt dich bereits leitet", forderte er sie auf. Er erwartete auch nicht, dass sie schon perfekt schleichen konnte, dafür wusste sie einfach noch zu wenig über die richtige Technik. Aber durch ihren Instinkt sollte sie zumindest schon ansatzweise die richtige Haltung finden.

[redet mit Azaleenpfote | fordert sie auf, ihm ihr Schleichen zu zeigen]
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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   Sa März 14, 2015 6:52 pm

Azaleenpfote hörte dem braunen Kater vor sich mit gespitzten Ohren zu.  Er war also noch nie einem Zweibeiner begegnet, oder zumindest noch nicht so richtig. So richtig unter vier Augen wollte sie auch keinem der seltsame  Geschöpfe, die auf zwei Beinen liefen. Sie konnte sich die bunten Fetzen aus Wolle nicht so recht vorstellen, was vermutlich auch kein großes Wunder war, denn sie war ja noch nie einem Wesen begegnet, dessen Fell nur auf seinem Kopf wuchs. "Das klingt.. seltsam.", maunzte sie  nachdenklich und rümpfte die Stupsnase. Falkenherz schien kaum anderer Meinung zu sein, deshalb beließ die junge Kätzin es dabei. Azaleenpfote schüttelte sich kurz, dann sah sie ein, dass der Regen dennoch weiter auf sie herunter prasseln würde. Konzentration, dachte sie. Wenn sie sich weiter ablenken ließ würde sie möglicher Weise  irgend etwas überhören und das lag definitiv nicht in ihrem Interesse.  Sie musterte ihren Mentoren aufmerksam. Für einen winzigen Moment hatte er fast schon abgelenkt gewirkt, dann richteten sich der grüngelbe Blick des Katers wieder auf die Schülerin. Sie ließ sich in eine Kauerstellung sinken, die Vorderbeine waren beinahe ausgestreckt, die Hinterbeine leicht angewinkelt. Azaleenpfote hob den langen Schweif vorsichtshalber. Vermutlich würde er nur Geräusche machen, wenn er beim Schleichen über den Boden schleifte. Sie machte ein paar Schritte vorwärts, versuchte die breiten Pfoten nur leicht auf zu setzen. Sie konnte sich schwach daran erinnern, dass ihr schon einmal jemand gesagt hatte, dass man sein Gewicht auf alle vier Pfoten verlagern sollte. Vermutlich würde sie  so auch weniger schwanken, weil sie ihr Gewicht davor mal auf die eine und dann wieder auf die andere verlagert hatte, also noch einmal. Sie bemühte sich, ihr Gewicht auf alle vier Pfoten zu verlagern und machte erneut ein paar Schritte. Etwas lautloser als beim ersten Mal klang es zumindest.


[Denkt nach, sagt etwas, probiert das jagdkauern aus und versucht zu schleichen]
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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   So März 29, 2015 10:59 am

Falkenherz nickte zustimmend, als Azaleenpfote meinte, dass sich die Gestalt der Zweibeiner seltsam anhörte. Denn das war sie auch. Kein Lebewesen des Waldes war mit den Zweibeinern vergleichbar, sie waren wirklich die Sonderlinge auf dieser Welt. Aber so war das nun mal. Wahrscheinlich war das für die Zweibeiner total normal, was sie als seltsam bezeichneten.
Schließlich aber konzentrierte sich Falkenherz wieder auf das Training und forderte seine Schülerin auf, ihm ihre Schleichkünste zu demonstrieren. Nachdenklich betrachtete der Tigerkater seine Schülerin und nickte schließlich ziemlich zufrieden. Für ihren ersten ernst gemeinten Versuch war das schon gar nicht schlecht. Azaleenpfote schien zu wissen, worauf sie achten musste.
"Sehr gut, Azaleenpfote. Deine Haltung gefällt mir. Du hast gemerkt, dass es besser ist, wenn dein Schwanz in der Luft ist, um keine unnötigen Schleifgeräusche auf dem Boden zu verursachen. Außerdem verteilst du dein Gewicht, um leichter aufzutreten", meinte er mit ruhiger Stimme, auch wenn deutlich Zufriedenheit darin zu hören war. Die kleine Kätzin schien viel Potenzial zu haben.
"Um noch leichter aufzutreten, musst du aber versuchen, dein Gewicht nicht nur auf deine vier Pfoten gleichmäßig zu verteilen, sondern es eher auf die Oberschenkel zu verlagern. So werden deine Schritte noch leichter. Vor allem musst du aber auch darauf achten, wohin du deine Pfoten setzt. Sobald Blattfall beginnt, liegen hier wieder überall kleine Blätter herum, die knistern, wenn du auf sie tritts und jedem Beutetier verraten, dass du da bist", erklärte der Tigerkater dann und bedeutete Azaleenpfote, es noch einmal zu versuchen.

[nickt | beobachtet Azaleenpfote | antwortet ihr | fordert sie auf, es nochmal zu versuchen]
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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   Mo Apr 06, 2015 12:25 pm

Azaleenpfote stutzte. Hatte Falkenherz sie gerade wirklich gelobt? Anscheinend schon, dachte die Schülerin und ein keichter Stolz breitete sich warm in ihrer Brust aus, dabei war es nur ein kleines Lob gewesen, dass ihr aber viel bedeutete.
Sie nickte leicht, spitzte dan aber die Ohren, als der braune Kater weiter sprach. Um ihr Gewicht zu verlagern, sollte sie also das Gewicht auch auf ihre Oberschenkel verlagern. Das klang in den Ohren der Bunten recht sinnvoll. Sie musste auf die Blätter achten, die knisterten wenn man drauftrat. Zumindest in trockenem Zustand, jetzt aber würden sie vermutlich aber eher andere Geräusche machen, aber es war ja nicht Blattfall. Noch war nicht Blattfall.
"Ich werds mir merken.", maunzte sie eifrig und nickte. Noch einmal. Ein neuer Versuch um das letzte Mal zu optimieren.
Sie ließ sich also noch einmal in die Kauerstellung sinken, hob den Schweif von Anfang an instinktiv, damit dieser keine Schleifgeräusche abgeben könnte, dann verlagerte die Schülerin ihr Gewicht auf ihre vier Pfoten. Sie hatte etwas vergessen, rief sie sich in Erinnerung. Also versuchte die Bunte nun auch ihr Gewicht nicht nur auf ihre Pfoten sondern auch die Oberschenkel zu verlagern. Eher auf die Oberschenkel, dachte sie schnell. Worauf musste sie achten? Richtig, den Boden und worauf ihre Pfoten traten.
Leisemachte die Schülerin einige Schritte vorwärts, setzte die Pfoten leicht auf, was Anfangs gar nicht mal so leicht war. Wahrscheinlich oder ziemlich sicher eine Übungssache. Sie hob den Kopf und blickte Falkenherz an.


[Freut sich über das Lob, hört zu, versucht weiter]
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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   Mi Apr 08, 2015 7:08 pm

Auf Azaleenpfotes Worte hin nickte Falkenherz zufrieden und hoffte, dass sie sich seine Worte auch wirklich merken würde. Es gab genügend Katzen, die behaupteten, sich etwas zu merken und es im Endeffekt doch nicht taten. Aber mittlerweile schätzte er seine Schülerin als sehr zuverlässig ein, sie machte einen guten Eindruck auf ihn.
Mit ruhigen Augen beobachtete der Tigerkater dann den erneuten Schleichversuch der Kätzin und beurteilte stumm ihre Bewegungen. Seine Vermutungen schienen richtig gewesen zu sein, denn Azaleenpfote hatte eine schnelle Auffassungsgabe und lernte schnell. Und das, obwohl sie noch sehr jung war.
Schließlich blickte Azaleenpfote fragend zu ihrem Mentor, was ihm tatsächlich ein kleines Lächeln entlockte. "So gefällt mir das. Du lernst schnell", meinte der Tigerkater und sah sich dann kurz im Regenschauer um. Der Regen verwusch die meisten Gerüche, doch wenn er sich nicht irrte, lag in der Luft der Duft einer Maus.
"Wenn du dich traust, kannst du nun deinen ersten Jagdversuch unternehmen. Dort bei den Büschen schätze ich wirst du fündig werden, der Duft einer Maus kommt von dort. Und keine Sorge, wenn du sie entwischen lässt. Das ist vollkommen in Ordnung und es muss ja auch nicht sofort beim ersten Mal klappen", sagte er dann und blickte wieder erwartungsvoll zu Azaleenpfote. Er war gespannt, wie sie sich schlagen würde. Vielleicht hatte er ja eine geborene Jägerin vor sich.

[bei Azaleenpfote | redet mit ihr | sieht sich um | schlägt ihr etwas vor]
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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   Fr Apr 24, 2015 4:48 pm

Azaleenpfote sah Falkenherz neugierig an, als dieser sogar lächelte. Wahrscheinlich war das ja etwas Gutes, aber es iritierte sie dennoch etwas. Es freute sie, dass Falkenherz ein Lob aussprach, dennoch schwieg sie lieber. Sich dafür zu bedanken, hätte die Bunte Kätzin ein wenig seltsam gefunden, wenn nicht sogar arrogant, also lächelte sie nur zögerlich. Der Blick des Katers löste sich von seiner Schülerin, die aufgeregt dem Blick folgte. Es roch moschusartig, nach Maus. Sie spitzte die Ohren, als ihr Mentor anfing zu reden. Zum Glück sagte Falkenherz meist nur das Wichtige und ließ die ganzen Floskeln weg, die einige andere nur zu gerne nutzten. Azaleenpfote sah i Richtung der Büsche. Den Duft der Maus hatte sie wahr genommen. Moschusgeruch für Maus, sagte sich die Schülerin und sah den Braunen mit vibrierenden Schnurrhaaren an. Natürlich wollte sie probieren eine Maus zu fangen. "Ich probiers!", sagte sie aufgeregt, aber nicht so laut, wie sie am liebsten gesprochen hätte. Sie sah Falkenherz noch kurz an, dann wandte sie sich den Büschen zu und versuchte sich auf den Duft der Maus zu konzentrieren, den der Regen zu verwaschen versuchte. Sie hob ein drittes mal den Schweif und fiel in eine Kauerstellung, legte das Gewicht auf die Oberschenkel. Mittlerweike fiel ihr das schon viel leichter, dachte sie fast etwas stolz, besann sich dann aber drauf, dass da immer noch eine Maus zu fangen war. Azaleenpfote näherte sich den Büschen ein wenig schneller, aber immer noch schleichend, drosselte dann ihr Tempo, mit der Schnauze nah am Boden.
Sie roch die Maus, nah an sich dran, verborgen unter den grünen, tropfenden Blättern des Buschs. Sie verhaarte, ging noch ein mal alles im Kopf durch. Dann schoss sie vor, ein bunt gescheckter Blitz, der das Beutetier überraschte. Die Maus riss die Knopfaugen auf. Azaleenpfote fackelte jedoch nicht lange und erlegte die Maus fast etwas hektisch mit einem Biss in den Nacken, ehe deren Schreckensschrei den Regen unterbrechen konnte. Sie trug die tote Maus Richtung Falkenherz um sie dort zu Boden sinken zu lassen, weil sie ein wegen des Wasser klebendes Blatt aus dem geschecktem Pelz zu flücken. Die verschiedenen Augen funkelten aufgeregt. Ihre erste Beute!

[Bei Falkenherz, sagt etwas, aufgeregt, startet einen Jagdversuch, hat Glück, stolz]
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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   Mo Mai 04, 2015 6:24 pm

Je länger Falkenherz mit Azaleenpfote trainierte, desto besser gefiel ihm die Art der gescheckten Kätzin. Sie war weder überdreht noch zu ruhig, sie hatte genau das perfekte Maß an Kommunikationsfreudigkeit. Damit passte sie perfekt zu dem ruhigen, aber sehr direkten Tigerkater. Daran sah man mal wieder, wie gut Froststern ihre Krieger und Schüler kannte, um die perfekten Mentor-Schüler-Paare bilden zu können.
Azaleenpfote hatte auch genug Selbstbewusstsein, um sich der neuen Aufgabe zu stellen. Nur das Schleichen zu üben war eine Sache, es aber auch bei der Jagd einzusetzen war noch einmal eine eigene Klasse für sich. Erst dadurch würde sich zeigen, ob sie das Gelernte auch wirklich erfolgreich umsetzen konnte.
Mit Adleraugen beobachtete Falkenherz seine Schülerin, wie sie langsam in die Richtung der Maus schlich. Mit dem rutschigen Boden schien die Gescheckte keine Probleme zu haben. Manche rutschten gerne auf dem nassen Boden aus oder machten schmatzende Geräusche beim Pfote heben. Aber Azaleenpfote schlich ungerührt voran und schlug sie wirklich gut.
Als sie nahe genug war, um die Maus wohl zu sehen, hielt Falkenherz den Atem an und wartete mit gespannt zuckendem Schwanz auf das Ergebnis ihrer ersten Jagd. Die Gescheckte sprang nach vorne in den Busch, kurz war noch ein Raschlen zu hören, dann wurde es wieder ruhig - abgesehen von dem Rauschen des Regens.
Nur Sekunden später trat Azaleenpfote aber wieder aus dem Busch hervor, zwischen ihren Zähnen baumelte der tote Leib der Maus. Mit dieser kam sie auf Falkenherz zu und legte sie schließlich vor seinen Pfoten ab, um ein Blatt aus ihrem Fell zu zupfen. Neugierig schnupperte der Tigerkater an dem Beutestück, ehe er sich wieder erhob und stolz nickte.
"Herzlichen Glückwunsch, Azaleenpfote. Damit hast du deine erste Beute gefangen und auch deine erste Prüfung als Schülerin erfolgreich absolviert. Mach weiter so!", lobte er seine Schülerin. Er war wirklich fasziniert von ihren Fähigkeiten, sagte sich aber selbst, dass nicht jeder junger Schüler untalentiert sein musste.
"Für heute sollte das aber reichen. Ich will aber, dass du im Lager, wann immer du Zeit hast, deine Schleichhaltung übst, damit sie dir in Fleisch und Blut über geht. So bleibt dein Körper geschmeidig, auch wenn wir nicht trainieren", erklärte der Tigerkater seiner Schülerin und wandte sich dann ab. "Und jetzt lass uns einen trockenen Ort suchen", setzte er hinzu und ging wieder zurück Richtung WindClan-Lager.

tbc: WindClan-Lager

[denkt nach | beobachtete Azaleenpfote | redet mit ihr | bricht auf]
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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   Di Mai 12, 2015 11:17 pm

Azaleenpfote musterte den Tigerkater, der nun an der Maus schnüffelte. War etwas nicht in Ordnung oder war es nur reine Routine? Die gescheckte Schülerin beäugte ihren Mentor leicht skeptisch, wobei die Skepsis dann verflog als Falkenherz sich wieder aufrichtete und nickte. Also war doch alles in Ordnung, nahm die Schülerin erleichtert und auch ein wenig Stolz an. Sie hörte dem Kater zu, wie dieser sie beglückwünschte, sogar ermutigte. Sie lächelte leicht, schaute in den Regen hinein und sah dann Falkenherz an der meinte, es wäre Zeit einen trockeneren Platz aufzusuchen und ja, dass war es auch. Sie nahm die Maus wieder zwischen die Zähne, folgte Falkenherz, wobei sie ihren Blick noch einmal in Richtung Zweibeinernester wandte, die der Regen unklar erscheinen ließ, was möglicherweise auch besser so war, wie sie dachte. Sie legte die Ohren an und folgte dem großen Tigerkater mit schnellen Schritten um ihn nicht im reißenden Regen zu verlieren.

tbc: WindClan-Lager

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