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Ein Gebirge. Vier Clans. Werden sie überleben...?
 
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 Grenzfelder zu den Zweibeinern

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Drachenglut

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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   Sa März 23, 2013 6:00 pm

<-- Moorland

Der Farblose folgte Rosendorn über unnatürlich gleichmäßige, leere Felder, die von Schnee bedeckt waren. Sie wirkten nicht normal. Als hätte man sie irgendwie gewaltsam gestaltet, aber Drachenpfote konnte sich nicht vorstellen, wie dies möglich sein sollte. Irgendwann blieb Rosendorn stehen. Mitten im Feld und unvorbereitet.
Ihr Schüler hörte ihr zu und starrte aufmerksam in die Ferne, ob er irgendetwas sehen konnte, was auf diese Zweibeiner hinweisen könnte, aber er sah nichts als leere Felder. Er hatte seine Zweifel, was an ihnen so mächtig war, bis er darüber nachdachte, ob sie es vielleicht waren, die die Felder gestaltet hatten.
Wenn das wahr war, mussten sie unnatürliche Kräfte besitzen, die er sich nicht einmal ansatzweise vorstellen konnte.
Die Gegend weiter musternd und still witternd trottete er der rotmelierten Kätzin nach, die an einer gedachten Linie entlang lief, als würde eine Felswand ihr das Weitergehen verbieten. Er nahm sich ein Beispiel daran und wagte deshalb nicht, über diese unsichtbare Grenze zu schreiten. Während sie liefen, erzählte sie ihm mehr über die Kräfte dieser seltsamen Wesen und blieb schließlich erneut stehen.
Ihr Blick schien in eine weite Ferne zu schauen, so als dachte sie über etwas nach. Vielleicht über eigene Erfahrungen mit den Zweibeinern.
Abermals bestätigte Drachenpfote ihre Frage mit einem Ohrenzucken, zeigte jedoch nicht, dass er ihren Stimmungsumschwung bemerkt hatte.
"Ich werde es mir merken, Rosendorn. Aber eine Frage habe ich trotzdem, bevor wir weiter gehen. Wie sehen die Zweibeiner aus, dass sie so mächtig sind? Was macht sie zu was besonderem?"
Erneut ließ er seinen goldenen Blick in die Ferne gleiten.
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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   So März 24, 2013 10:19 am

Ich lief allein durch den Wald, lauter Gerüche lagen in der Luft. Ich blieb stehen. und sah mich um. Vor mir lag ein zugefrorener Bach, in den ein kleiner Wasserfall mündete , der unter dem Eis weiterfloss. Ich liebte diesen Ort. Hier konnte ich nur ich sein und brauchte mich nicht zu verstellen. Gedankenverloren blickte ich in die Ferne.
Plötzlich wurden meine Gedanken von einem Geräusch unterbrochen. Ich drehte mich um und horchte. Der Geruch von Katzen lag in der Luft.
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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   So März 24, 2013 3:44 pm

Rosendorn schüttelte sich instinktiv bei der Frage ihres Schülers und erwiderte darauf: »Nicht die Zweibeiner an sich sind so unglaublich stark. Doch sie kontrollieren riesige Ungeheuer, die die Zweibeiner in ihren Kopf lassen und von ihnen gesteuert werden. Nicht einmal die schärfsten Krallen können in ihr Fleisch schneiden. Manche haben bei dem Versuch schon ihr Leben gelassen.«
Die Kriegerin erinnerte sich daran, wie sie einmal ein riesiges, dunkelgrünes Ungetüm während der Blattgrüne gesehen hatte, das die Felder mit nur einer Bewegung zerstört hatte. Laute Geräusche und Rauch waren dem Monster entfahren und ein Zweibeiner saß mitten in diesem Geschöpf. Grausige Erinnerungen waren das gewesen.
Auf einmal schnupperte die braune Kätzin einen neuen Geruch in der Umgebung, der ihr jedoch keine Angst zu machen brauchte. Eine andere WindClan-Katze befand sich in der Nähe.
»Nun sind wir nicht mehr alleine«, sprach Rosendorn schlicht.
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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   So März 24, 2013 6:05 pm

Ich sog den Duft der Katzen tief ein. Es waren Windclankatzen. Ich seufzte leise. Konnte ich jemals alleine an einem Ort sein? Anscheinend nicht.
Ich blickte in die Ferne der Geruch der Katzen wurde immer stärker. Das hieß das sie bald hier bei mir waren.

Ich streckte meine Glieder und setzte mich aufrecht hin und wartete gespannt auf die Katzen, die immer näher kamen.
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Drachenglut

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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   So März 24, 2013 9:51 pm

Wie immer war Drachenpfote seiner Mentorin ein sehr aufmerksamer Zuhörer und überlegte auch nachdem sie mit ihrer Erläuterung geendet hatte noch eine Weile, bevor er die Stimme erhob.
"Verstehe. Dann sind sie in Wahrheit schwach und feige - die Zweibeiner. Sie verstecken sich hinter fremden Krallen und Zähnen, anstatt die eigenen Tatzen zu gebrauchen."
Fast stolz blickte der junge Kater über die weiten, weißen Felder hinweg, während eine sehr leichte, kühle Brise sein Kragenfell steichelte. Seine Augen waren nur goldene Halbmonde.
Er war stolz, selbst zu Stärke gelangen zu können, seine Krallen und Zähne , seine Augen, Nase und Ohren, seine kräftigen Schultern und Beine benutzen zu können, ohne sich auf irgendetwas anderes verlassen zu müssen.
Diese Stärken würde ihm niemand nehmen können.
Niemand.
Als Rosendorn verkündete, dass sie nicht mehr allein waren, drehte sich Drachenpfote zu ihr um und witterte die Luft. Erst jetzt bemerkte auch er den Geruch einer anderen WindClankatze, die er noch nicht kannte und schon bald erkannte er in der Ferne die schwarze Katze mit den grünen Augen.
Mit seinem stillen, undurchschaubaren, alles durchbohrenden Blick musterte er sie. Für einen Moment fragte er sich, ob er eine von den Patroullien vor sich hatte, verwarf den Gedanken aber gleich wieder.
Die WindClankriegerin schien allein zu sein.
Beinahe wie nebenbei miaute er zu Rosendorn gewandt:"Gehen wir weiter?"
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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   So März 24, 2013 10:43 pm

Out: Sorry Leute, hab es einfach vergessen....Tut mir wirklich leid....

In:
Ich spürte,wie mich der Blick des Katers durchbohrte.
Er schien noch jung zu sein.
Ich blickte ihn und seine Begleiterin, eine ältere Katze an.



Zuletzt von Grünauge am Mo März 25, 2013 9:50 pm bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   Mo März 25, 2013 2:52 pm

Out: Ich übergehe deinen Beitrag wegen offensichtlicher Gründe mal, Grünauge

In:

Bei der Aussage ihres Schülers musste Rosendorn glucksen, denn es stimmte, was Drachenpfote sagte. Die Zweibeiner waren nicht wirklich stark für ihre Größe, konnten dank der kontrollierten Fremden aber sogar den größten Tieren Angst machen. Und das taten sie meistens auch.
Ohne auf die Kätzin zu achten, wandte sich die Mentorin ihrem Schüler zu und nickte. Viel konnten sie hier eh nicht mehr tun und die schwarze Katze war nun auch kein Umgang, den sich Rosendorn wünschte.
Stolz und mit großen Schritten lief Rosendorn an Grünauge vorbei und schüttelte den Kopf. Wieso wohl immer ich von solchen Kätzinnen verfolgt werde? Grausame Welt.
Doch nun zählte nur ein Weg: zu den Grünfeldern und danach zurück zum Lager.

tbc: Grünfelder
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Froststern

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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   Mo März 25, 2013 3:15 pm

OUT: Grünauge, für Andere mitzuschreiben, wie du es getan hast, ist nicht erlaubt!
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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   Mo März 25, 2013 3:38 pm

OUT: @Grünauge: Das gibt einen Bannpunkt. Gründe wurden dir genannt. Lies. Die. Regeln.
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Drachenglut

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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   Di März 26, 2013 11:24 am

Gehorsam zustimmend wippte Drachenpfote mit den Ohrern, als Rosendorn ihre Wanderung fortsetzte und folgte ihr, bevor er der Unbekannten einen letzten verschlossenen Blick zuwarf.
In seinen Pfoten kribbelte die unterdrückte Müdigkeit; seine Schultern schmerzten leicht, als würde sich ein hartes, unflexibles Band durch seinen Rücken ziehen, aber Drachenpfote ignorierte es und verlor kein Wort darüber.
Erschöpfung war eine Angelegenheit für später. Vor seiner Mentorin würde er sich keine Blöße geben. Entschlossenheit ersetzte die fehlende Erholung, so wie es sich gehörte.
In bestimmten Zeitabständen fiel der graue Kater ein Stück zurück, während Rosendorn vorantrabte, holte, sobald er dies mitbekam, aber unverzüglich auf.

--> Grünfelder
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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   Di März 26, 2013 5:30 pm

Ich wandte mich wieder dem zugefrorenen Bach zu und spürte den Blick im Rücken. Ich versuchte meine Gedanken zu ordnen und nicht an längst vergangene Zeiten zu denken. Doch es gelang mir nicht. Seufzend wandte ich mich von dem Bach ab und ließ ihn hinter mir.

Ohne es zu wollen erreichte ich in gedankenversunken meine alte Heimat. Der Geruch von verbranntem Holz stieg mir in die Nase.
Ich schreckte aus meinen Gedanken hoch. Im ersten Moment dachte ich es würde brennen. Ich wäre wieder klein. Doch dieser Gedanke wich der aufkommenden Trauer.
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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   So Okt 20, 2013 8:07 pm

cf: WindClan Lager

Schnell wie der Wind preschte ich über das Moorland, auf die Grenzfelder der Zweibeiner zu.
Jegliche Gerüche hier waren abgestanden, als ob schon lange keine Katze mehr hier gewesen wäre.
Prüfend hob ich die Nase um mich zu vergewissern, das keine Zweibeiner oder Hunde in der Nähe waren, dann markierte ich ein paar Steine in der Umgebung, um klarzustellen, das dies unser Territorium war.
Der Rest der Patrouille war noch nicht eingetroffen, also suchte ich mir ein Plätzchen Erde und setzte mich dort nieder, während ich auf die anderen wartete. Der Himmel war klar und von den Feldern her konnte man die Stimmen einiger Zweibeiner vernehmen, allerdings zu weit entfernt, um gefährlich zu sein.
Glücklich genoss ich diese Zeit des Friedens, der Stille und der Einsamkeit.
Diesen Ort merke ich mir, wenn ich wieder etwas Zeit für mich brauche…
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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   So Okt 27, 2013 10:14 am

cf : WindClan - Lager

Mit wirbelden Pfote und genauso schnell wirbelnden Gedanken preschte ich über die Ebene und fühlte die Freiheit, während mir der scharfe Wind, das Fell zauste. Ich vergaß das erste Mal heute alle meine Sorgen. Die kühle Luft legte mein Kopf auf Eis. Er ließ mir keine zeit nachzudenken.
Ich spürte jeden Muskel und spannte sie dann an um über einen dünne Baumstamm zu springen. Erfolgreich landete ich auf der anderen Seite. Es war das rste Mal, dass mir das gelang. Ein leichten Glücksgefühl durchflutete mich.
In mitten des Grüns, blitzte Salbeiblütes Fell regelrecht hervor und ich wusste, dass ich bald da war. Neben der Kätzin drosselte ich mein Tempo uind blieb stehen.
In einiger Ferne, ließ ich mich auch das Gras nieder und hielt Aussschau nach Falkenherz. Wieso brauchte er nur so lange ?
Um die verspürende Einsamket zu vertreiben, begann ich ein Lied zu summen. Es war leise und traurig.
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Falkenherz

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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   So Okt 27, 2013 1:38 pm

cf: WindClan-Lager

Falkenherz lag etwas zurück, da sowohl Salbeiblüte als auch Obsidianpfote über die Ebene preschten, als wäre ein Rudel Hunde hinter ihnen her. Der Getigerte wusste nicht so recht, was er von dieser Eile halten sollte, ließ sich davon aber nicht beeindrucken. Unbeirrt locker lief er weiter zu den Grenzfeldern zu den Zweibeinern, während seine Gedanken immer wieder zu Obsidianpfote zurückkehrten. Vielleicht war sie biologisch nicht seine Nichte, dennoch fühlte er sich etwas für sie verantworlich. Schließlich war sie auch seine Schülerin. Und da wollte er schon wissen, was sie hatte.
Neben den beiden Kätzinnen blieb der Krieger stehen und streckte kurz seine Glieder. "Nun, ich denke, wir teilen uns auf", miaute er und sah fragend zu Salbeiblüte, um ihr Einverständnis abzuholen. Er selbst wollte zwar auch jagen, doch wollte er auch Obsidianpfote beobachten, damit er ihren Fortschritt beurteilen konnte.
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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   So Okt 27, 2013 5:12 pm

<----- Grünfelder


Als ich im langsamen trab zum stehen kam, sah ich das Falkenherz, Obsidianpfote und Salbeiblüte hier waren.
Ich grüsste sie in dem ich mit dem Schwanz schnippte und sah mich dann nach meinem Mentor um.
Ich merke das ich in letzter Zeit viel schneller geworden bin.
Ich warf einen weiteren Blick auf Obsidianpfote.
Wir haben seit der Kinderstubenzeit nicht mehr miteinander geredet.
Ich frag mich wie es ihr gerade geht?

Die Felder hier waren voller Beute das roch man schon.
Ungeduldig trippelte ich auf und ab, während ich auf Dämmerzorn wartete.
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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   So Okt 27, 2013 5:25 pm

Grünfelder ->

Dämmerzorn blieb neben seinem Schüler stehen und zog witternd die Luft ein. Eine Patrouille.
Lächelnd neigte er kurz zur Begrüßung den Kopf als er die anderen sah und blickte dann seinen Schüler an. Der junge Kater schien ungeduldig endlich zu jagen. Dämmerzorn schnurrte. Er hatte wirklich einen angenehmen Schüler bekommen.
Die meisten Schüler waren eifrig und hörten auf das was ihnen gesagt wurde, es gab jedoch auch andere.
Und dass Schüler neue Mentoren erhielten kam eh selten vor. Hagelpfote jedoch war ihm sympathisch, immer bei der Sache und talentiert. Er blickte zu den Patrouillenkatzen und überlegte ob er zu der Patrouille gehen oder sie lieber in Ruhe lassen sollte. Dämmerzorn warf einen Blick zum Himmel. "Verdammt, es ist spät. Wir sollten ins Lager zurückkehren", miaute er. Es war Vollmond und heute Nacht würde die Große Versammlung sein. Hoffentlich würden sie zur Bekanntgabe wer mitdurfte nicht zu spät kommen. "Komm schnell", miaute der Krieger und rannte die Richtung in der das Lager lag.

-> ins Lager

(out: Wie alt ist Hagel eigentlich? Also wie lang er ca. schon Schüler ist.)


Zuletzt von Dämmerzorn am Di Okt 29, 2013 6:36 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   Mo Okt 28, 2013 10:54 am

Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichte dann Obsidanpfote die Grenzfelder, ihr Mentor folgte kurz darauf.
Als ihre Patrouille vollzählig war, erhob ich mich und wollte gerade etwas verkünden, da hatte Falnkenherz schon das Wort ergriffen. Der Krieger meinte, es wäre am besten, sich aufzuteilen und ich konnte nur zustimmen.
"Das ist am Sinnvollsten", nickte ich und verabschiedete mich mit einem Schwanzschnippen von den Beiden.
Gerade überlegte ich, in welche Richtung ich am besten starten sollte, da bekamen wir Besuch von Dämmerpelz und Hagelpfote. Freundlich grüßte ich beide, welche anscheinend ebenfalls auf der Jagd zu sein schienen und machte mich dann auf den Weg. Langsam schlich ich über das Moor, bis ich ein paar Fuchslängen vor mir den grauen Stummelschwanz eines Kaninchens erblickte. Meine Jagdinstinkte schalteten sich sofort ein und ich verfiel in Kauerstellung. So pirschte ich mich noch etwas weiter an das Tier heran, spannte schließlich die Muskeln an und flog durch die Luft. Kurz nachdem ich auf dem Rücken des Kaninchens gelandet war, erlegte ich es durch einen starken Biss ins Genick. Zurfieden sah ich, wie warmes Blut über das Fell lief und verscharrte meine Beute dann im Heidekraut. So zog ich weiter und entdeckte kurze Zeit später auch schon mein nächstes Opfer, eine fette Wühlmaus. Erfreut leckte ich mir die Lippen und schlich mich an das kleine Tier an, dann tötete ich es ebenso schnell wie das Kaninchen. Ich verscharrte es neben diesem und machte mich dann auf die Suche nach weiterer Beute.
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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   Di Okt 29, 2013 8:22 pm

Als ich Dämmerzorn erblickte freute ich mich.
Doch bevor ich zu jagen anfangen konnte, rief er mich auch gleich zurück und meinte wir sollten ins Lager zurückkehren "Aber.. ich...und jagen?"
Doch dazu blieb wohl keine Zeit denn er flitzte schon los.
Okay alles klar... Ach ja heute ist die Große Versammlung!
Ob ich wieder mitkommen darf?
letzten Mond war ich auch mitgekommen und es hatte Spass gemacht, das alles mal kennenzulernen.
Schnell flitzte ich meinem Mentor hinterher.

WindClan Lager----->
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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   Mi Okt 30, 2013 11:17 am

Nach einiger Zeit des Jagens hatte ich zwei weitere Mäuse erlegt und trug sie zum Rest der Beute.
Mein Blick wanderte kurz zum Himmel und zu meine Augen weiteten sich erschrocken.
Der Mond ging langsam auf und mir wurde klar, das heute die große Versammlung war.
"Mist", entfuhr es mir und ich packte schnell meine Beute zusammen, bis ich den Mund voll hatte.
Falkenherz und Obsidanpfote mussten alleine zurechtkommen, denn ich stob bereits eilig auf das Lager zu, in der Hoffnung, das die Beute nicht auf dem Boden landen würde.


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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   Fr Nov 01, 2013 7:23 pm

Nach einem weiteren Blick zu Falkenherz entfernte ich mich von meinen Menter und begann die Luft zu prüfen. Ich erroch ein Kaninchen und entdeckte es, wo es um einige Verbindungslöcher von Kaninchenbauten herumwuselte. Angespannt ließ ich mich ins Schlechen gleiten und bewegte mich auf die Beute zu. Plötzlich hob es den Kopf und war auf und davon. Ich jagte ihm nach und grapschte halbherzig mit den Krallen danach. Doch es entkam natürlich. Halbherziges Jagen hatte noch nie zum Erfolg geführt, wie ich nun feststellen musste. Kein Wunder, meine Konzentration war an jenem Tag verloren gegangen, als dieser ganze Wahnsinn angefangen hatte. Ich atmete tief durch und verbannte Abendpfote gänzlich aus meinem Kopf. So gern ich meine Schwester hatte, sie störte beim Jagen.
Ich schloss du Augen und atmete gleichmäßig ein und aus. Ich lauschte auf den Wind, der durch das Gras strich, auf die Geräusche der Beute, die sich in windgeschützten Kuhlen tummelte und roch den Geruch von frischem Gras und Beute.
Dann öffnete ich die Augen und suchte ruhig die Umgebung ab. In der Nähe huschte eine Maus durchs Feld, aber ich hatte etwas größeres im Visier. Über ihr kreiste ein Falke und bewegte sich in runden Flügen weiter hinab. Dann stieß er vor und hackte mit seinem Schnabel nach der Maus. Nun war ich an der Reihe. Mit einem kurzen, aber kräftigen Sprung landete ich auf den Falken und nagelte ich am Boden fest. Mit einem einzigen Biss, hörte er asich auf zu wären. Erfreut stellte, ich fest, dass die Maus auch schon tot war.
Mit einem zufriedenen Blick trottete ich zu Falkenherz und bermerkte gerade noch wie Salbeiblüte sich hektisch aus dem Staub machte. ich wusste, dass heute Nscht Vollmond war, aber viel Lust auf die Große Versammlung hatte ich nicht. Wortlos folgte ich der weißen Kätzin ins Lager.

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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   Fr Nov 01, 2013 7:54 pm

Falkenherz sah kurz Salbeiblüte nach, die in die eine Richtung zum Jagen davonlief, ehe sich seine Aufmerksamkeit wieder auf seine Schülerin richtete. Obsidianpfote blickte noch kurz zu ihm, bevor auch sie sich davon machte, um sich ihre Beute zu suchen. Im gemäßigten Abstand folgte Falkenherz seiner grauen Schülerin, hielt sich dann aber etwas nach Links, sodass er Obsidianpfote nicht direkt bei der Jagd störte.
Ihr erster Versuch scheiterte zwar, doch der Tigerkater wusste, dass sie nicht so leicht aufgeben würde. Sie hatte den Starrsinn ihrer Mutter geerbt, auch wenn er ihr das sicherlich niemals auf die Nase binden würde. Schließlich brachte allein der Gedanken an Phönixfeder den Kater zum Kochen und auch Obsidianpfote würde dieses Kompliment sicherlich nicht gefallen.
Als Falkenherz erkannte, was Obsidianpfote dann vorhatte, zuckte er überrascht mit den Ohren. Ganz schön gewagt..., dachte er sich, während seine schmutzgrünen Augen unentwegt auf der grauen Kätzin lagen. Doch tatsächlich schaffte sie es, den jagenden Falken mit der toten Maus zu fangen.
Mehr als nur zufrieden sah er Obsidianpfote an, als diese ebenfalls mit einem zufriedigenen Blick zu ihm kam. Sie bemerkte aber auch, dass Salbeiblüte bereits gegangen war und folgte.
Falkenherz jedoch schlich noch kurz über die Ebene, um selbst auch etwas zu fangen. Er hatte schon aus der Ferne ein Kaninchen bemerkt und fing es nun in einem schnellen Zug. Schließlich folgte er aber der Duftspur seiner Schülerin und verließ die Grenzfelder.

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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   Do Apr 17, 2014 6:53 pm

[Cf: WC-Lager]

Ihr Weg führte die beiden Kätzinnen an den windgeschützten Höhlen vorbei zum schmalen Fluss. Aus der Ferne konnte die Graue den Flüsterahorn sehen. Der große Baum und das umliegende Areal waren Trainingsgebiet und die Kriegerin war sich sicher, dass auch heute einige der Mentoren mit ihrem Schülern hier das Jagen üben würden. Erinnerungen huschten vorbei, an sie und ihren miesepetrigen Schüler Salamanderpfote. Die ein oder andere Trainingseinheit hatten sie hier verbracht und der Gefleckte hatte immer mehr verlangt. Je mehr er gelernt hatte, desto mehr wollte er erlernen. Überdurchschnittlicher Ehrgeiz und der Wunsch der beste Krieger des Clans zu werden hatten ihn seit jeher angetrieben und Turmalinschatten dachte gerne an ihre Auseinandersetzungen zurück. Das würde sie wahrscheinlich immer tun. Immerhin war Salamanderfeuer ihr erster richtiger Schüler gewesen, auch wenn sie ihn nur von einem anderen unfähigen Mentor übernommen hatte.
Ein Windzug an ihrer Seite brachte die verträumte Kätzin zurück in die Gegenwart. Rosendorn hatte den Fluss überquert und war bereits auf dem Weg in die Grenzfelder. Bald schon war ihr braunes Fell nicht mehr zu sehen.
Mit einem geschmeidigen Satz war die Schiefergraue ebenfalls über den Fluss gesprungen und trabte an einer anderen Stelle in das große Feld, das das Clangebiet von dem Gebiet der Zweibeiner trennte.
Sie witterte, hatte das Maul geöffnet und wartete. Der Geruch von Beute in den Grenzfeldern war eher schal, aber es musste irgendwo hier doch irgendwo etwas herumlaufen. Oder etwa nicht?
Die Graue erhaschte eine flüchtige Spur von Feldhase und machte sich auf, diese zu verfolgen. Je näher sie der Spur kam, desto schlechter wurde sie. Dem Geruch der Beute haftete zunehmend ein Duft an, der Turmalinschatten die Galle hochkommen ließ. Und tatsächlich, als sie den Hasen letztlich fand, war der schon lange tot. Krähenfraß, vom Frost schon leicht zersetzt. Der Gestank trieb die Graue schnell weiter. Solche Beute würde sie ihrem Clan niemals vorsetzen, deshalb jagte sie weiter. Je weiter die Zeit fortschritt, und je weniger Beute sie fand, desto deprimierter wurde die Graue. Sie war eigentlich nicht der Typ für Depression, aber selbst die lebenslustigste Kätzin bekam ein schlechtes Gewissen bei dem Gedanken an den hungernden Clan. Und wenn sie tatsächlich mit leeren Pfoten zurückkehren sollte…
Sie erhaschte den Geruch von Feldhamster und musste sich die Pfoten beinahe wundgraben, ehe sie das Winterschlaf haltende Tier in der Tiefe der Erde endlich erreichte. Schon beinahe mager war das Tier und Turmalinschatten beschloss es weiter zu versuchen.
Eine mickrige und knochige Maus und ein weiterer ebenso elendig schmaler Hamster später, grub die Graue das erste Beutestück aus und machte sich auf zurück zum schmalen Fluss, wo sie auf Rosendorn wartete. Hoffentlich war wenigstens die Tigerkätzin erfolgreicher als sie selbst.

[Auf Jagd, erlegte 2 Hamster und eine Maus, wartet auf Rosendorn am Fluss]
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Drachenglut

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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   Fr Mai 30, 2014 5:00 pm

<--- WindClan-Lager

Gleichmäßige Bewegungen in rythmischer Wiederholung sorgten dafür, dass seine großen Pfoten auf dem schneebedeckten Boden trommelten und ihn über das weite Moorland trugen, welches noch immer den hungerbringenden Einflüssen der Blattleere erlegen war. War dort nicht ein leichter Hauch in der steifen Brise? Der ferne, ahnungsvolle Geruch von der Blattfrische unter dem knirschenden Schnee? Aber es war gut möglich, dass Drachenglut sich dies nur einbildete.
Die Muskeln seiner Beine und seines Rückens spannten sich an und entspannten wieder in der monotonen Bewegung des zügigen Trabes, seine Lungen füllten sich mit Luft und stießen sie als Wasserdampf wieder aus. Nichts war so befreiend, wie die bloße, gedankenfreie Bewegung. Schon als Schüler hatte er seine Gedanken gern im Keim erstickt, indem er sich der puren Aktivität seines Körpers hingab oder dem Verhältnis von Aktion und Reaktion - Momente, in denen die Grausamkeiten der Welt für ein paar Herzschläge lang bedeutungslos wurden und nur die kleinen, einzelnen Sekunden zählten.
Er führte Milanpfote auf dem direkten Wege über den kleinen Bach, der noch immer größtenteils zugefroren war und bald hatten sie die weite, leere Ebene der Grenzfelder erreicht, die nun mit einem glatten Teppich aus Schnee bedeckt war und alles geschäftige Leben unter sich begrub. Erst nach einer Weile drosselte der Farblose sein Tempo, drehte sich langsam zu der hellbraunen Kätzin um und musterte sie mit seinen kühlen Augen. Es war ein gutes Zeichen, dass sie mit ihm mitgehalten hatte, auch wenn ihr schmaler Brustkorb sich deutlich schneller hob und senkte, als der seine, aber sie war eine Schülerin und hatte zudem einen lächerlich nutzlosen Mentor gehabt. Er fragte sich unwillkürlich, wie es ihr ging, woran sie dachte und was sie beschäftigte, nach dem Erlebnis mit ihrer Streunerschwester. Ob sie traurig war? Enttäuscht? Ob sie sich leer fühlte, so wie er, als Phönixfeder sich als eine gelebte Lüge herausgestellt und sein Vater sich als erbärmlicher Nichtsnutz entpuppt hatte?
"Hier ist genug Platz, um das Kämpfen zu üben. Hast du schon einmal mit Adlerfeder gekämpft?", fragte er, ohne dass seine Stimme Rückschlüsse auf jegwede Gefühlsregung zuließ.
Ihre wunderschönen, gelbgrünen Augen blinzelten, ehe Milanpfote den Kopf schüttelte. "Nein, habe ich nicht." Drachenglut glaubte ein Zittern in ihrer Stimme zu hören, aber er konnte nicht deuten, ob der kalte Wind ihr zusetzte, ob es ihr einfach nur nicht gefiel, vor ihm so etwas zugeben zu müssen oder ob sie aufgeregt war. Aber ihre Vorderbeine wirkten angespannter, so als suche sie nach festerem Stand im Schnee. "Natürlich nicht...", murmelte der WindClankrieger mit der Narbe unzufrieden, auch wenn er es schon gewusst hatte. Welch eine Ungerechtigkeit, dass man ihre Zeit so verschwendet hatte. Er erinnerte sich noch lebhaft an seine erste Unterweisung mit Rosendorn. Sie hatte von ihm verlangt, sie anzugreifen und ihn immer und immer wieder auf den Boden geschickt, wann immer er etwas falsch machte. Ein schmerzhafter Tag in seinem Leben, aber einer voller Ehrgeiz und Wut und kleinen Fortschritten. Niemals hatte Rosendorn ihn geschont, denn nur so wurde man ein starker Krieger und kein verweichlichtes Kätzchen, wie die meisten im Clan. Das waren ihre Worte gewesen.
Und die Narbe - ihre Taten.
Noch einmal musterte Drachenglut die schmale Kätzin mit dem hübschen Fell, welches ihn irgendwie immer an Kaninchen erinnerte, und entschied sich spontan, es bei ihr anders zu machen.
"Dann wird das heute wohl deine erste Übung im Kämpfen sein.", miaute er fast desinteressiert. "Und deine erste Lektion... die Überraschung."
Sein Leib schoss ohne jede Vorwarnung auf die zarte Kätzin zu, so dass sie erschrocken ihre Augen weitete. Ohne ein Anzeichen darauf, was er vorgehabt hatte, hatte sie keine Chance gehabt, zu reagieren und obwohl sie versucht hatte, aus seiner Reichweite zu stolpern, lag sie schneller mit dem Rücken im Schnee, als sie hätte Luft holen können. Stoßweise atmete sie aus, während er über ihr hockte und trotz seiner Gefühlskälte ein amüsiertes Funkeln in seinen Augen glitzerte. Oh ja - das hatte durchaus Spaß gemacht.
"Das war unfair.", presste sie zwischen ihren Zähnen hindurch, während sie einen wütenden, entschlossenen Blick zu ihm heraufwarf. Als er antwortete, traf sein warmer Atem auf ihr Gesicht. "Und genau so geht es in der Welt zu. Immer wird das Terrain, dein Gegner, deine seelischen Umstände unfair sein. Fairness im Kampf ... darauf wirst du wohl lange warten müssen."
Er stand von ihr auf und nahm beabsichtigt etwas Abstand zu ihr, während sie sich mit gesträubtem Pelz aufrappelte, sich den Schnee aus dem Tigerfell schüttelte und sich dann mit einem herausforderndem Blick ihm gegenüberstellte. Ihr Schweif schlug ab und zu hin und her. Sie schien nun ganz bei der Sache zu sein. Der fahlgraue Kater ließ ihr einen Moment zum Durchatmen und seine Mundwinkel hoben sich leicht zu einem provozierend herablassenden Lächeln, dann begann er sie langsam zu umkreisen. Mit etwas Verzögerung folgte sie seinen Bewegungen und achtete darauf, ihm niemals den Rücken zuzudrehen. Blitzschnell duckte er sich, als wolle er zu einem Sprung ansetzen, aber die hellbraune Kätzin reagierte ebenso rasch und sprang zur Seite. Zwar war es eine Finte gewesen, aber Drachenglut war trotzdem zufrieden mit ihrer Reaktion, so dass sein Lächeln tatsächlich nachgiebiger wurde. Sie waren nicht Mentor und Schülerin. Sie waren eher Gleichberechtigte im Spiel um die Oberhand und Drachenglut spielte nur den Lehrer, weil Milanpfote nunmal in allem eine Ausnahme war.
Immer wieder täuschte er vor, sie anzugreifen, damit sie ihre Auffassungsgabe und Reaktionsgeschwindigkeit tranieren konnte, bis der graue Krieger irgendwann dazu überging, sie mit eingezogenen Krallen zu attakieren, sich in unregelmäßigen Abständen auf sie zu stürzen und sie zu zwingen, sich zu wehren und zu verteidigen. Meistens war es ein leichtes, sie von den Pfoten zu reißen und sie unter sich zu begraben.
Als sie sich mit aller Kraft gegen ihn stemmte, um nicht erneut das Gleichgewicht zu verlieren, wischte er leicht mit einer seiner Pranken über ihre schmale Flanke, brachte sie so zum Schwanken, rang sie mit seinem bloßen Gewicht nieder und nagelte sie auf dem eisigen Boden fest. Wirklich wie die Kaninchenjagd., dachte Drachenglut, dann hievte er seinen Körper erneut in die Höhe und meinte mit einer Mischung aus kämpferischem Eifer und unterforderter Langeweile:"Benutze deinen Kopf, Milanpfote. Dein Gegner ist größer, schwerer und stärker als du. Du kannst ihn nicht mit Körperkraft besiegen." Ihr Blick glitt unwillkürlich über seine Muskeln und seine Schultern, während sie über seine Worte nachdachte und als er erneut ohne Vorwarnung zu einem Frontalangriff überging, blitzte etwas im Grün ihrer strahlenden Augen auf - hastig stieß sie sich mit ihren Vorderpfoten vom Boden ab, drehte sich schneller als das Auge sehen konnte unter seinen Pfoten weg und stieß ihm die eigenen Vorderläufe heftig in die Seite, so dass er kurz stauchelte, sich aber sofort wieder fing. Triumph und Ehrgeiz bestimmten ihr breites Lächeln als sie schweren Atems das Kinn hob. "Aber ich bin schnell, wendig und geschickt.", sagte sie mit fester und enthusiastischer Stimme.
"Ganz genau.", knurrte der Farblose als Antwort und stürmte grinsend ein weiteres Mal auf sie zu. Ab diesem Moment wurden seine Angriffe anspruchsvoller und trickreicher und umso schwieriger es für Milanpfote wurde und sich die Wut in ihr anstaute, desto intelligenter und ausgefeilter fielen ihre Bewegungen aus. Ihr gemeinsamer Wettkampf wurde nur gelegentlich von Drachengluts fordernden Einwürfen unterbrochen, wenn er ihr zum Beispiel riet, trotz ihrer aufkommenden Wut einen kühlen Kopf zu bewahren, sich sparsamer zu bewegen, um Zeit zu sparen oder aufmerksam zu bleiben. Natürlich behielt er auch jetzt die indeutig dominante Rolle im Kampf, aber die kleinen Fortschritte, die die WindClanschülerin verzeichnen konnte, stachelten sie und ihn gleichermaßen an, so dass sie noch lange in den Tag hineintrainierten, ohne überhaupt zu merken, wie die Zeit verging - oder dass sie im flüchtigen Hier und Jetzt tatsächlich glücklich waren.

[trainiert mit Milanpfote das Kämpfen, Vertretung inbegriffen]

OUT: Ich hoffe, ich habe Milanpfote gut vertreten. Ich bin mir leider nicht sicher, ob ich ihren Charakter getroffen habe.^^
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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   So Jun 01, 2014 5:03 pm

[kv: WindClan-Lager]

Geradezu lustlos und ohne wirkliche Mühe so zu tun, als wäre es anders, schritt ich umher und versuchte diesen oder jenen Geruch zu erschnüffeln, der mir zeigen würde, wo welches Tier verborgen lag, das nur darauf wartete, von mir gefunden und getötet zu werden, bevor es aus seiner Ruhephase erwachen würde.
Viel war nicht zu erwarten, denn schließlich befanden wir uns nun am Ende der Blaatleere und die Blattfrische zog ihre ersten Boten schon hervor, ließ sie immer öfter erscheinen und zeigte damit ihre heranblühende Stärke, doch dann musste ich einfach umso mehr Beute finden. Denn auch von der anderen Katze war nicht zu erwarten, dass sie das Zeug zu einer großartigen Jägerin hatte und während dieser Zeit fiel es schließlich auch den stärksten und besten Jägern schwer, viel Beute zu machen. Und wir hatten die Aufgabe, einen ganzen Clan zu ernähren.
Doch so dauerte es nicht lange, als ich erst einmal ernsthaft begann nach Beute zu suchen, öffnete mit meinen Vorderläufen einen kleinen Spalt, in den gerade noch so eine Maus oder ein Hamster oder eines dieser anderen elendig magernden Kleintiere, die schon in voller Fülle kaum eine Katze satt machen konnten.
Es war lediglich ein kleiner Hamster, der zum Vorschein kam, doch prall und dick und sicherlich gerade erst wieder in seine kurze Zeit andauernde Starre verfallen. Ob es zu glauben war oder nicht, kleine Hamster konnten in der Blattleere mehr Fleisch darstellen als große Hamster, die die ganze Blattlaare über schliefen.
Ich war jedoch nicht irgendeine Kriegerin und auch wenn mich dieser Fang durchaus motivierte, war ich noch lange nicht fertig. Meine Suche galt einer Gruppe an Lebewesen, die nicht schliefen. Ratten oder Mäuse, die ihr Leben unter dem kalten Boden so fortführten, wie sie es gewohnt waren, wegen ihrer Lager noch so prall und fleischreich waren wie jene Exemplare während der Blattgrüne.
Langsam huschte ich voran, suchte nach dem einem Geruch, den ich brauchte und achtete auf kein anderes Tier, das ich roch. Es mochte länger dauern, aber das war es auch wert. Die Tiere, die ich suchte, lebten in kleinen Gruppen. Ein anständiger Fang und ich hatte genug gefunden. Aber nur wenn es auch große Exemplare waren. Oder viele kleine.
Es dauerte viele Augenblicke, aber am Rand der Grenzfelder machte ich den Geruch aus.
Leise bewegte ich mich über den Boden, sodass meine Bewegungen von den aktiven Beutetieren nicht bemerkt wurde, hielt Ausschau nach den Löchern und ließ diese einstürzen. Nur ein Loch ließ ich offen, kauerte mich davor und wartete, bis die Ratten herauseilten.
Tatsächlich dauerte das Warten nicht so lange wie erwartet und schnell waren drei für die Blattleere dicke Wanderratten erlegt, ordentlich und sauber mit einem Krallenhieb ausgeblutet und fertig zur Mitnahme.
Zusammen mit dem kleinen Hamster schleppte ich die Beute zu Turmalinschatten und erkundigte mich: »Denkst du, wir sollten noch mehr jagen oder reicht das wohl aus für den Moment? Die drei kleinen, annehmbaren Ratten liefen mir einfach so zu, da wollte ich sie nicht verschmähen.«

[fängt einen Hamster und eine kleine Anzahl an Ratten, geht zu Turmalinschatten]
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BeitragThema: Re: Grenzfelder zu den Zweibeinern   Mo Jun 02, 2014 9:11 pm

OUT: Hast du sehr gut gemacht, danke (:

(cf: WindClan Lager)

Es war anstrengend mit Drachenglut zu trainieren, doch nichts anderes hatte sie erwartet - und natürlich machte es ihr auch Spaß. Anfangs hatten die unzähligen Rückschläge sie leicht entmutigt, ständig hatte der Graue sie umgeworfen, überwältigt oder eben einfach ins Leere laufen lassen. Wieder war die Wut in Milanpfote aufgebrandet, die Wut auf ihren ehemaligen Mentor Adlerfeder, der sie einfach vernachlässigt hatte und durch den die wertvolle Trainingszeit verloren hatte. Sie hing in ihrer Ausbildung zurück, auch wenn Marderfrost, Wolkenpfotes Mentor, sie ab und zu mitgenommen hatte, doch auf Dauer war das natürlich längst nicht so effektiv gewesen, wie das Training mit einem eigenen Mentor. Doch nun erfüllte sie eine seltsame Genugtuung, ja eigentlich echter Ehrgeiz wallte in ihr auf, wie sie ihn noch nie zuvor verspürt hatte. Sicher, sie hatte um ihre Strebsamkeit gewusst, doch … so sehr wie jetzt war ihr entschlossener Wille sich zu verbessern noch nie hervor getreten.
Schneeflocken hingen in ihrem gesträubten, verwuschelten Pelz, doch es kümmerte die Schülerin nicht. Es war ihr sogar vollkommen egal, wie sie in diesem Moment es aussah, denn wen scherte es schon? Außer Drachenglut war keine andere Katze in der Nähe und der Graue … Naja … Irgendwie wollte sie zwar nicht, dass er schlecht von ihr dachte, doch woher sollte sie wissen, ob ihm Aussehen überhaupt so wichtig war? Vor allem beim Training, wo wohl bei jeder Katze das eine oder andere Haar nicht an Ort und Stelle lag oder eben auch mal Flöckchen im Pelz hingen. Wie dem auch war - eigentlich konnte es ihr sowieso egal sein, ob sie Drachenglut gefiel - sie war jetzt nicht gewillt, sich einer ausgiebigen Fellpflege zu widmen. Es gab viel wichtigere Dinge zu tun, zum Beispiel endlich mal Kämpfen zu lernen. Jeder Angriff, jede Verteidigung hatte Adrenalin in ihren adern pulsieren lassen, sie hatte sich wunderbar gespürt und nach kurzer Zeit hatten ihr auch die Misserfolge nichts mehr ausgemacht. Drachenglut war eben älter, hatte länger trainiert und war zudem ein sehr kräftiger Kater. Kein Wunder, dass er sie so leicht niederstreckte wie eine frisch geborene Maus. Außerdem hatte sie sich schon verbessert, zumindest ihrem Verständnis nach. Milanpfotes Blick hatte sich geschärft, sie ahnte manchmal, was ihr Mentor vorhatte, wich schneller aus mit wesentlich geschmeidigeren Bewegungen als zu Anfang und lernte langsam, ihren Vorteil auch einzusetzen. Es war das einzige, was ihr blieb: Die Schnelligkeit und Wendigkeit, welche sie dem Grauen dank ihrer grazilen Gestalt eindeutig voraushatte.
Schon eine ganze Weile lieferten sie sich ein ständiges Wechselspiel im Kampf, wobei die hellbraun Getigerte doch noch meist eine eher defensive Position einnahm, was jedoch keinesfalls der Erschöpfung geschuldet war. Sie wollte lediglich warten, bis sie bereit war, bis sie meinte, einen guten Zeitpunkt zum Angriff gefunden zu haben - und so wartete sie. Ihre Wut über die Niederlagen klang inzwischen langsam ab, dafür kehrte ihre Konzentration wieder mehr zurück. Aufmerksam die grüngelben Augen ihrem Mentor zugewandt, beobachtete sie seine Augen, welche manchmal anzeigten, was er als nächstes tun würde. Man konnte sich nicht darauf verlassen, aber neben den Augen konnten auch bestimmte kleine Bewegungen Kampfzüge andeuten. Rascher, als sie es von sich erwartete hatte, wich sie einem plötzlichen Angriff aus und plötzlich durchschoss sie unglaublicher Eifer, Energie ließ ihre kleinen Pfoten prickeln und ein entschlossenes Funkeln flammte in ihren großen Augen auf. Jetzt!
Milanpfote verfolgte keinen spezifischen Plan, handelte aus spontanen Impulsen heraus und freute sich insgeheim für ihr nicht allzu schlechtes Abschneiden im Kampftraining. Verteidigen hatte sie schon geübt, wie wäre es da mal wieder mit einem versuchten Angriff …
Schnell wich sie einem erneuten Schlag mit einem knappen Sprung aus, was sie schräg rechts vor Drachenglut positionierte. Ohne nachzudenken schoss sie nach vorne, befand sich nun rechts von ihrem Mentor, dann drehte sie sich, alle Muskeln zum Zerreißen gespannt, täuschte einen Sprung an, doch preschte stattdessen in einem Kauern wieder vorwärts und versuchte, Drachengluts rechtes Hinterbein mit den Zähnen zu erreichen, nur leicht zuzubeißen. Ein Pfotenhieb wäre ihr zu riskant erschienen, da sie damit ihren Stand gelockert hätte, auch wenn sie sich dafür näher an den Kater heranwagen musste. Doch wenn es ihr gelang, sein Bein mit den Zähnen zu erreichen, ihn damit abzulenken und dann, wenn er sich zu ihr umwenden sollte, einen Pfotenhieb an seiner Wange zu platzieren …. Ein zartes, freches Lächeln umspielte die Lippen der kleinen Kätzin. Ja, das wäre doch schon wirklich etwas.

[denkt nach, trainiert mit Drachenglut]
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